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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist an Ostern einen Ausflug wert
Alpaka-Junge im Zoo Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist an Ostern einen Ausflug wert
Jungtiere bei Alpaka, Katta oder auch KĂ€nguru/blĂŒhende Blumenrabatte

Knuffiger Nachwuchs bei den Alpakas zieht derzeit die Blicke der Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens auf sich. Zusammen mit seiner Mutter, den drei anderen Weibchen und dem Hengst lebt das dunkelbraune Jungtier auf der Anlage im Streichelzoo. Auch nebenan, bei den Zwerg-Schafen und Zwerg-Ziegen gibt es Nachwuchs. Und wer beim Rundgang durch den Zoo GlĂŒck hat, ist zur Stelle, wenn das junge KĂ€nguru aus dem Beutel der Mutter lugt - oder das Katta-Junge sein spitzes NĂ€schen neugierig in die Höhe reckt. Zur Jungtier-Riege gesellte sich am vergangenen Samstag eine Kropfgazelle.

An mehreren Stellen hat der Zoo insbesondere fĂŒr die kleinen Besucherinnen und Besucher österlich dekoriert. So findet diese im Streichelzoo ein OstergĂ€rtchen, wo zudem frisch geschlĂŒpfte KĂŒken zu sehen sind. Auch im Raubtierhaus vor den Fennekgehege wurde ein OstergĂ€rtchen aufgebaut. Und schließlich dĂŒrfen sich die OsterspaziergĂ€nger auf eine Osterwiese unter der ZoobrĂŒcke freuen.

Im Stadtgarten entwickeln sich in den Beeten die FrĂŒhjahrsblĂŒher rasant. Ein Highlight ist zurzeit natĂŒrlich die TulpenblĂŒte. HierfĂŒr wurden im letzten Herbst rund 32.000 Tulpenzwiebeln gepflanzt. Da hier sowohl frĂŒhblĂŒhende wie auch spĂ€tblĂŒhende Sorten ausgewĂ€hlt wurden, kann man die TulpenblĂŒte trotz des frĂŒhzeitigen FrĂŒhlings zu Ostern noch genießen. Auch die rund 50.000 StiefmĂŒtterchen haben den Winter gut ĂŒberstanden und erfreuen Besucher nun mit ihrer BlĂŒte. Bei warmer Witterung verströmen sie einen intensiven Duft.

Im Japangarten sind die voll erblĂŒhten japanischen Azaleen sehenswert. Gerade am AufblĂŒhen sind die großen BlĂŒten der aus China stammenden Strauch-Pfingstrosen. Die Strauchpfingstrosen waren in ihrem Herkunftsland China viele Jahrhunderte nur den Kaisern vorbehalten. Mit diesen Pflanzen wird in China schon seit ĂŒber 1000 Jahren gezĂŒchtet.

Auf den fanzösischen GartenkĂŒnstler Patrick Blanc zurĂŒck gehen die vertikalen GĂ€rten. Auch in Karlsruhe kann man an der Nordwand des Elefantenhauses eine solche Anlage betrachten. Rund 140 Quadratmeter wurden mit 4.300 Pflanzen in 25 Sorten begrĂŒnt. Die einzelnen Pflanz-Elemente waren Ende 2012 in der StadtgĂ€rtnerei bepflanzt und im FrĂŒhsommer 2013 als vertikale GĂ€rten montiert worden.
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Karlsruhe: Klangmassagen im Vierordtbad
Das Vierordtbad bietet am Mittwoch, 23. April, Klangmassagen fĂŒr Einzelpersonen und Paare an. Von 10.30 bis 20 Uhr können exklusiv Frauen das Angebot nutzen. Bei dieser Massagevariante geht die Masseurin auf Fragen und BedĂŒrfnisse ihrer GĂ€ste ein. Die ausgewĂ€hlten Klangschalen setzt sie auf den bekleideten Körper auf und schlĂ€gt die Schalen an. Die Schwingungen werden dann in Körperzellen und Muskelfasern ĂŒbertragen und massieren diese sanft. Eine Massage dauert 35 oder 50 Minuten und kostet pro Person 35 und 50 Euro. Ein "Duo" zahlt 52,50 und 75 Euro. Anmeldungen unter der Telefonnummer 0721/69 43 32.

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NABU begrĂŒĂŸt neue EU-Verordnung zur BekĂ€mpfung invasiver Arten
Trotz Kompromissen eine Grundlage fĂŒr dringend erforderliches Handeln

Der NABU und sein Dachverband BirdLife Europe begrĂŒĂŸen, dass das Plenum des EuropĂ€ischen Parlamentes am morgigen Mittwoch (16. April) die seit langem diskutierte Verordnung zur besseren Kontrolle, EindĂ€mmung und BekĂ€mpfung invasiver Arten beschließen wird. „Diese Verordnung ist angesichts der zunehmenden ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Gefahren durch invasive Arten mehr als ĂŒberfĂ€llig, und trotz der zwischen Parlament und Ministerrat ausgehandelten Kompromisse eine wichtige Grundlage fĂŒr gemeinsames EU-weites Handeln“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Der NABU begrĂŒĂŸt insbesondere, dass der ursprĂŒngliche Vorschlag der EU-Kommission, die Anzahl der zu bekĂ€mpfenden Arten auf 50 zu beschrĂ€nken, vom EU-Parlament gestrichen wurde. „Von derzeit EU-weit etwa 12.000 invasiven Arten gelten schon heute zehn bis 15 Prozent als problematisch“, so Tschimpke. Eine BeschrĂ€nkung auf 50 Arten wĂ€re daher nicht vertretbar gewesen. Gerade angesichts der rasanten Zunahme invasiver Arten durch den Klimawandel sei auch zu begrĂŒĂŸen, dass die Forderung der UmweltverbĂ€nde nach Installation einer Expertengruppe aufgenommen wurde (Art. 28). Diese berĂ€t die Mitgliedstaaten und EU-Kommission hinsichtlich der Aufnahme von Arten in die Liste und der besten BekĂ€mpfungspraktiken. Auch die Verpflichtung der Mitgliedstaaten zu intensiveren Kontrollen an den EU-Außengrenzen sowie zur grenzĂŒberschreitenden Zusammenarbeit und gegenseitigen Information ĂŒber sich abzeichnende Probleme sei ein großer Fortschritt.

Als kritisch bewerten NABU und BirdLife allerdings die im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens verabschiedeten Kompromisse, insbesondere die Ausnahmeregelungen auf Druck der Pelz- und Pflanzenzucht-Industrie. „Die Lobbyarbeit der Pelzindustrie war leider vor allem im Parlament stark zu spĂŒren. Dabei zeigen alle bisherigen Erfahrungen mit Arten wie amerikanischem Nerz (Mink), WaschbĂ€r und Marderhund, dass solche Arten nicht ausbruchsicher zu halten sind“, so Claus Mayr, EU-Experte des NABU, der die Trilog-Verhandlungen in BrĂŒssel intensiv begleitet hat.

Der eigentliche Grund fĂŒr die Notwendigkeit der Verordnung, und die schon aus der Konvention ĂŒber biologische Vielfalt (CBD) aus dem Jahr 1992 resultierende Verpflichtung fĂŒr die EU und ihre Mitgliedstaaten, die ökologische Vielfalt besser vor invasiven Arten zu schĂŒtzen, sei bei den Diskussionen oft in den Hintergrund geraten. Nach dem EuropĂ€ischen Parlament muss auch der Umweltministerrat der neuen Verordnung noch zustimmen, voraussichtlich im Juni 2014.
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NABU zur Abstimmung des EU-Parlamentes zur Verringerung von PlastiktĂŒten
PlastikmĂŒll gehört nicht in die Umwelt

Das Europaparlament hat am heutigen Mittwoch ĂŒber neue Regelungen fĂŒr PlastiktĂŒten in den Mitgliedstaaten entschieden. NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller kommentiert die geplante Änderung der Verpackungsrichtlinie: „Es ist ein wichtiges Signal, dass EU-Kommission und Parlament darin ĂŒbereinstimmen, dass PlastiktĂŒten nicht in die Umwelt gehören und funktionierende Recyclingsysteme nicht die alleinige Lösung fĂŒr immer mehr PlastikmĂŒll sind. Die Probleme fĂŒr Vögel, Fische und Mikroorganismen, gerade in GewĂ€ssern, sind erheblich und Gesundheitsgefahren nicht auszuschließen. Einwegtragetaschen mĂŒssen nicht verwendet werden, sie sind vermeidbar.“

Laut NABU sollten sich die Umweltminister im weiteren EU-Gesetzgebungsverfahren dafĂŒr stark machen, dass auch dickwandige Tragetaschen von den Regelungen erfasst werden, um einen erhöhten Rohstoffverbrauch zu verhindern. Dass nur der Lebensmitteleinzelhandel in die Pflicht genommen wird, TĂŒten kostenpflichtig abzugeben, ist allerdings nicht nachvollziehbar; gerade die Bekleidungs-, Elektro- und KonsumgĂŒterindustrie bringt eine erhebliche Menge von PlastiktĂŒtenmĂŒll in Umlauf.

„Biologisch abbaubare Kunststoffe sind wegen ihrer fehlenden RecyclingfĂ€higkeit auch keine Lösung des PlastiktĂŒtenproblems. Die Bevorteilung dieser bioabbaubaren Kunststoffe durch das EU-Parlament ist deshalb fĂŒr den NABU nicht nachvollziehbar und eher ein Gewinn fĂŒr die Biokunststoffindustrie als fĂŒr die Umwelt. In Deutschland setzt sich der NABU fĂŒr eine Steuer auf Tragetaschen ein. Sie garantiert Lenkungswirkung und Einnahmen fĂŒr den Staat, nicht fĂŒr den Einzelhandel“, so Miller.

Die vorgeschlagenen Änderungen mĂŒssen nun die EU-Umweltminister beraten.
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NABU: Intensivierung der Landnutzung bedroht den Feldhasen
Vorbild des Osterhasen leidet unter der ausgerÀumten Agrarlandschaft

Jedes Jahr zu Ostern erfĂ€hrt das Vorbild des Osterhasen, der Feldhase (Lepus europaeus), wiederkehrende PopularitĂ€t. Der massive Verlust an Lebensraum und Nahrungsgrundlage macht ihm jedoch das ganze Jahr ĂŒber schwer zu schaffen und verschĂ€rft zunehmend die GefĂ€hrdung der heimischen BestĂ€nde.

Die Rote Liste gefĂ€hrdeter Arten stuft den Feldhasen bundesweit als „gefĂ€hrdet“ ein, mit einem negativen Endwicklungstrend. Neben einer Reihe natĂŒrlicher Feinde hat vor allem der Mensch den RĂŒckgang des heimischen Hasenbestandes zu verantworten. „Die Intensivierung der Landwirtschaft, der massive Einsatz von DĂŒnger und Pestiziden, der zunehmende Verlust an Lebensraum durch Bebauung und ZerstĂŒckelung der Landschaft sind die Ursachen fĂŒr den schlechten Zustand der heimischen Hasenpopulation“, sagte NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Solange sich an dieser negativen Entwicklung nichts Ă€ndere, werde nicht nur die Nahrungsgrundlage der sympathischen Langohren immer weiter eingeschrĂ€nkt, zudem gingen immer mehr Versteckmöglichkeiten verloren. Darunter leiden vor allem Junghasen, da ihnen in den ausgerĂ€umten Landschaften die Deckung und damit der Schutz vor natĂŒrlichen Feinden fehlen.

Durch die Anlage von BlĂŒhstreifen, Heckenpflanzungen und eine Extensivierung der Landbewirtschaftung könnten Nahrungsangebot und RĂŒckzugsmöglichkeiten deutlich verbessert werden, fordert der NABU. „Neben dem Hasen profitieren von solchen Maßnahmen viele andere heimische Tierarten, darunter bedrohte Wiesenvögel wie Kiebitz und Feldlerche, aber auch Bienen und andere Insekten“, so Hopf.

Die Zunahme von Monokulturen in der Landwirtschaft fĂŒhrt auch beim Feldhasen zur „Landflucht“. Inzwischen ist der grundsĂ€tzlich sehr scheue Feldhase auch in StĂ€dten anzutreffen. Ihn treibt dabei vor allem die Nahrungssuche an. In GroßstĂ€dten liegende BrachflĂ€chen sind teilweise ĂŒber Jahrzehnte ungedĂŒngt und beherbergen daher eine vielfĂ€ltige Flora, die den Hasen eine abwechslungsreiche Nahrung bietet. Diese Entwicklung kann laut NABU jedoch keine Alternative sein. Ein wichtiger Beitrag zum dauerhaften Schutz des „Osterhasen“ ist eine naturvertrĂ€glichere Landwirtschaft.
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Hunde mĂŒssen an die Leine
Vermehrt freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Rieselfeld

Umweltschutzamt appelliert zu rĂŒcksichtsvollem Verhalten

Die sonnigen FrĂŒhjahrstage erwecken nicht nur Pflanzen und Tiere zu neuem Leben, sondern locken auch die Menschen wieder verstĂ€rkt in die Natur. Damit aber wĂ€chst gleichzeitig die Gefahr möglicher BeeintrĂ€chtigungen fĂŒr die Natur, selbst in Schutzgebieten.

Ungewöhnlich viele Beschwerden ĂŒber freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Rieselfeld sind in den letzten Wochen beim stĂ€dtischen Umweltschutzamt und bei vielen ehrenamtlich Engagierten eingegangen. Gerade jetzt, zu Beginn der Brut- und Aufzuchtzeit, sollten Hunde in der freien Landschaft grundsĂ€tzlich an der Leine gefĂŒhrt werden, damit vor allem die am Boden brĂŒtenden Vogelarten nicht gefĂ€hrdet werden.

Leider registrieren die im Naturschutzgebiet aktiven Naturschutzwarte, dass derzeit viele Hundehalter und Hundehalterinnen ihren Vierbeinern dort freien Auslauf lassen. Die Naturschutzwarte erlĂ€utern vor Ort, welche Störungen und Gefahren von freilaufenden Hunden fĂŒr die Tierwelt ausgehen, appellieren an die Einsicht der Hundehalter und Hundehalterinnen und weisen sie auf die Rechtslage hin. Als letzte Möglichkeit verbleibt dann die Erstattung einer Anzeige.

Dabei ist die Rechtslage klar. Nach der stĂ€dtischen Polizeiverordnung sind im Naturschutzgebiet „Freiburger Rieselfeld“ Hunde an der Leine zu fĂŒhren. HierĂŒber sowie

ĂŒber weitere Regelungen zur Hundehaltung in Freiburg informiert ein von der Stadt herausgegebenes Faltblatt („Informationen fĂŒr Hundehalter“), das auch an der BĂŒrgerberatung im Rathaus ausliegt.

Nach der Naturschutzgebietsverordnung ist es zudem verboten, die ausgewiesenen Wege zu verlassen. Auch dĂŒrfen die dort lebenden geschĂŒtzten Tierarten wĂ€hrend der Brut- und Aufzuchtzeiten nicht gestört und auch ihre Fortpflanzungs- und RuhestĂ€tten nicht beschĂ€digt werden. Bei VerstĂ¶ĂŸen drohen je nach Vergehen Bußgelder, die sich bei nachgewiesener Zerstörung von BrutstĂ€tten auf bis zu 50.000 Euro belaufen können.

Grundlage fĂŒr diese Verbote sind die in diesem Naturschutzgebiet am Boden und in BodennĂ€he brĂŒtende Vogelarten, so beispielweise Schwarzkehlchen, SumpfrohrsĂ€nger, Girlitz und GartengrasmĂŒcke.

Das Umweltschutzamt als untere Naturschutzbehörde appelliert an alle Hundehalter RĂŒcksicht auf die Tierwelt des Naturschutzgebietes zu nehmen und ihre Hunde an der Leine zu fĂŒhren. Gerade in der Brut- und Aufzuchtzeit von MĂ€rz bis Mitte August wĂ€re es am besten, wenn auf das AusfĂŒhren von Hunden im Naturschutzgebiet gĂ€nzlich verzichtet wĂŒrde. Damit könnten Schwierigkeiten mit der Polizei- und Naturschutzbehörde vermieden werden und gleichzeitig die dortigen Arten geschĂŒtzt werden.
 
 

 UNO & Fukushima: Gefahren fĂŒr Gesundheit und Demokratie
 
UNO & Fukushima: Gefahren fĂŒr Gesundheit und Demokratie
UNO, Fukushima & Tschernobyl: Wie die Atomlobby die IAEO, die UNSCEAR und die Vereinten Nationen manipuliert

"Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima behauptet eine UN-Unterorganisation, dass durch die Strahlung das Krebsrisiko fĂŒr die Bevölkerung nicht gestiegen ist." Das steht in einem jetzt veröffentlichten Bericht des Komitees der Vereinten Nationen fĂŒr die Folgen von Strahlung (UNSCEAR). In dem rund 300 Seiten umfassenden Abschlussbericht gehen die "Atom-Experten", (die zumeist aus der Atomwirtschaft kommen) davon aus, dass sich die Strahlung kaum auf die Gesundheit von Menschen ausgewirkt hat. Mit dem Bericht versucht die Atomlobby, einen schnellen Schlussstrich unter die Debatte um Fukushima zu ziehen. Dabei ist die Atomkatastrophe von Fukushima noch lange nicht vorbei. Unkritisch und zumeist unhinterfragt wird diese Meldung weltweit verbreitet. Doch wer behauptet, an den Folgen der japanischen Reaktorkatastrophe wĂŒrden "weder Menschen sterben noch vermehrt an Krebs erkranken", der lĂŒgt und schĂ€digt das Ansehen der Vereinten Nationen! Die gezielte Unterwanderung von UN-Organisationen durch Lobbyisten zeigt, dass die Nutzung der Atomkraft nicht nur die Gesundheit sondern auch die Demokratie gefĂ€hrdet.
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Ausbau der Rad-Vorrang-Routen: Neue Leuchten fĂŒr den GĂŒterbahnradweg
Wegen der Arbeiten werden Radler seit 3. April umgeleitet

Licht an: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) stattet den GĂŒterbahnradweg zwischen Sundgauallee und Breisacher Straße mit neuen Leuchten aus. Deshalb wird der Weg seit Donnerstag, 3. April, bis voraussichtlich Anfang Mai in zwei Abschnitten gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Das GuT empfiehlt den Radlerinnen und Radlern, die Baustelle großrĂ€umig zu umfahren.

Die Arbeiten am ersten Abschnitt zwischen Sundgauallee und Lehener Straße finden ab kommenden Donnerstag bis Ostern statt. Radfahrer, die in Richtung Nord unterwegs sind, leitet das GuT ĂŒber den Runzmattenweg um. In Richtung SĂŒd geht die Umleitung ĂŒber die Sundgauallee. Nach Ostern bis Anfang Mai ist dann der zweite Abschnitt von der Lehner Straße bis zur Breisacher Straße gesperrt. Hier fĂŒhrt die Umleitung in beiden Richtungen ĂŒber die Fehrenbachallee. An der Breisacher Straße wird die bestehende Rad-Umleitung wegen der gesperrten GĂŒterbahnbrĂŒcke ebenfalls verlagert.

Die Zeiten können sich witterungsbeding leicht verschieben. Damit möglichst wenig Radfahrende betroffen sind, hat das GuT die Arbeiten soweit möglich in die vorlesungsfreie Zeit und die Osterferien gelegt. Die Kosten in Höhe von rund 70.000 Euro trÀgt die Stadt.

Der Wunsch, den GĂŒterbahnradweg durchgĂ€ngig zu beleuchten, kommt seit Jahren aus der BĂŒrgerschaft. Von der Basler Landstraße in St. Georgen durch Weingarten, Betzenhausen und StĂŒhlinger bis zur Sundgauallee stehen bereits Leuchten. Nun

sorgt das GuT auch auf dem letzten Abschnitt fĂŒr Beleuchtung. Davon profitieren vor allem die BeschĂ€ftigten der angrenzenden Uniklinik, die den Radweg wegen der Schichtdienste oft bei Dunkelheit nutzen. Doch auch fĂŒr viele andere Radler und FußgĂ€nger wird der Weg durch die Beleuchtung nun attraktiver und vor allem sicherer: Hindernisse und andere Personen sind jetzt schneller und unabhĂ€ngig von der eigenen Beleuchtung sichtbar.

Neue Leuchten und damit mehr Sicherheit gibt es auch an zwei unĂŒbersichtlichen Stellen am Dreisamuferradweg: An der Kreuzung mit dem GĂŒterbahnradweg und unter dem Luisensteg.

Der GĂŒterbahnradweg zĂ€hlt zu den Rad-Vorrang-Routen. Er verlĂ€uft von Nord nach SĂŒd quer durch Freiburg und verbindet die westlichen Stadtteile ZĂ€hringen, BrĂŒhl-Beurbarung, StĂŒhlinger, Weingarten, Haslach und St. Georgen. An der Trasse liegen hĂ€ufig angefahrene Ziele wie das Industriegebiet Nord, das wachsende Dienstleistungszentrum am GĂŒterbahnhof-Nord, die Messe, die Technische FakultĂ€t der UniversitĂ€t, das Uniklinikum, das Behörden-Areal mit RegierungsprĂ€sidium, Arbeitsamt und Technischem Rathaus sowie die Gewerbeschulen. SĂŒdlich liegt das große Gewerbegebiet Haid. Der GĂŒterbahnradweg wird seit vielen Jahren konsequent ausgebaut. Mit Hilfe von Landesmitteln fĂŒr das Rad-Vorrang-Netz wurden hier zuletzt die BrĂŒcke ĂŒber die Ferdinand-Weiß-Straße und der Durchstich unter dem Unteren MĂŒhlenweg gebaut. Als nĂ€chstes ist auf dieser Route der Durchstich unter der Opfinger Straße geplant, der ein weiteres Nadelöhr beseitigt.
 
 



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