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Freitag, 17. August 2018
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Veranstaltungen

Ausstellungstipp: Gaukler der Tropen
Foto: Frank Rueckert
 
Ausstellungstipp: Gaukler der Tropen
Exotische Schmetterlinge fĂĽllen das Tropenschauhaus des Berggartens mit buntem Leben.
Herrenhäuser Gärten, Hannover
26.01.2018 bis 18.03.2018

Die Ausstellung "Gaukler der Tropen - Schmetterlinge im Berggarten" widmet sich exotischen Schmetterlingen. Rund 1000 Tagfalter füllen das Schauhaus mit buntem Leben. Sie können die filigranen Geschöpfe beim Blütenbesuch oder bei der Nahrungsaufnahme an Futterstationen beobachten. Mit etwas Glück sind auch der Schlupf eines Falters, die Paarung oder die Eiablage zu erleben. Auf speziellen Futterpflanzen sind die vor Ort geschlüpften Raupen zu sehen.

Im Verlauf der Ausstellung bevölkern 60 verschiedene Arten der faszinierenden Gaukler das Schauhaus: Ein Highlight ist der Himmelsfalter (Morpho peleides), der seine blau schillernden Flügel-Innenseiten nur im Flug zeigt, sich nach der Landung aber hervorragend tarnt. Der große Bananenfalter (Caligo memnon) legt seine Eier an Bananenstauden ab, die bizarren Raupen tragen Hörnchen, Dornen und einen Gabelschwanz.

Blühende Pflanzen wie der Stern von Ägypten (Pentas lanceolata) bieten den Faltern reichlich Nektar. Für die häufig sehr wählerischen Raupen stehen Bananen- und Zitruspflanzen, Pfeffergewächse und andere zur Verfügung. Der Monarchfalter (Danaus plexippus) kann seine Eier an Seidenpflanzen ablegen, während für die Passionsblumenfalter (Heliconiinae) Passionsblumen bereit stehen.

Die Falter im Tropenschauhaus kommen aus Costa Rica, Malaysia, Thailand und von den Philippinen, einige auch aus Afrika. Sie werden nicht der Natur entnommen, sondern in ihren Heimatländern in speziellen Farmen herangezogen. Als Puppen sicher verpackt, werden die Tiere verschickt. Im Berggarten schlüpfen sie dann meist innerhalb von Tagen. Ihre natürliche Lebensdauer als ausgewachsene Falter beträgt im Durchschnitt nur zwei bis vier Wochen.
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Rätschenbauen, Holzrücken, Fackelwandern und mehr ...
Rätschenbau / Foto: Waldhaus Freiburg
 
Rätschenbauen, Holzrücken, Fackelwandern und mehr ...
Die Termine des Waldhauses im Januar/Februar 2018

Samstag, 27. Januar, 13 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 25. Januar
Rätschenbau im Waldhaus
Mitten in der fünften Jahreszeit können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene in der Grünholzwerkstatt unter Anleitung des Werkstattleiters Franz-Josef Huber Rätschen bauen, mit denen es sich nicht nur bei närrischen Gelegenheiten prima rätschen lässt. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Samstag, 3. Februar, ganztägig // Anmeldeschluss: 25. Januar
Schnupperkurs: HolzrĂĽcken mit dem Pferd am Waldhaus
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem Gespür für die Besonderheit der Situation sind für diesen Kurs am Waldhaus keine Vorkenntnisse nötig. Jürgen Duddek, Experte im einspännigen Holzrücken, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an diesem Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke einführen. Teilnahmegebühr: 109 Euro, nähere Informationen unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr // ohne Anmeldung
Konzertmatinee im Waldhaus mit dem Ensemble „Salonfähig“
Mit dem Ensemble „Salonfähig“ eröffnet das Waldhaus seine neue Saison mit Sonntagscafé. In der Matinee erklingen eigene Arrangements des Ensembles mit unterhaltsamen Kompositionen von Mozart bis Lehar, aufgelockert durch lustige und nachdenkliche Gedichte. Interpreten sind Stefanie Geisberger (Querflöte), Friedrich Kollmann (Kontrabass), Martina Merz (Klavier), Holger SchröterSeebeck (Geige), Brigitte Weigmann (Klarinette) und Clarissa Merz (Rezitation). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr // Anmeldeschluss: 7. Februar
Fackelwanderung zu den Waldmenschen am Waldhaus
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lassen sich bei einem stimmungsvollen Spaziergang im dunklen winterlichen Wald vom Holzkünstler Thomas Rees in die Märchen- und Mythenwelt seiner Holzskulpturen entführen. Nur vom Schein der Fackeln beleuchtet, erzählt jede der 17 Figuren, vom schlafenden Riesen über den Drachen bis zum Einhorn, eine eigene Geschichte. Teilnahmebeitrag inkl. Fackel 10 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Sonntag, 25. Februar // ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr steht Hirundo rustica, die Rauchschwalbe, auf dem Programm und um 16 Uhr Ursus arctos, der Braunbär. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten relative Eintrittspreise nach Selbsteinschätzung. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt gratis.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café). Angebote für Schulklassen gibt es nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter Tel. 0761/8964 7710 oder im Internet ...
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Schnittkurs Obstgehölze
Sa 3. Feb. 2018, 11 – 16.00 Uhr

Die Obstbäume und Sträucher im Biogarten bieten alle Möglichkeiten, um die Grundlagen des Obstbaumschnitts praktisch zu erlernen, vom Pflanzschnitt bis zum Erhaltungsschnitt. Da es kalt sein kann, bringen Sie bitte warme Arbeitskleidung mit. Zwischendurch gibt es in der Ökostation etwas Theorie und heißen Tee.
• Fritz Thier, Ökostation • Gebühr: 40.00 EUR / Teilnehmer*in • Anmeldung unbedingt erforderlich!

Ă–kostation Freiburg
Am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg • Tel 0761 - 892333 • info@oekostation.de
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Karlsruhe: Artenschutz in modernen Zoos
Dr. Clemens Becker (rechts) pflanzt einen Baum in Ecuador / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Artenschutz in modernen Zoos
Vortrag am 25. Januar von Dr. Clemens Becker im Exotenhaus

Dr. Clemens Becker spricht am Donnerstag, 25. Januar, in einem Vortrag im Exotenhaus über die Wandlung des Zoos von einer reinen Zurschaustellung der Tiere hin zu einem modernen Artenschutzzentrum. "Es ist eine sehr wichtige und spannende Veränderung. Früher waren Zoos Menagerien, die möglichst viele Tiere vorführen wollten", erläutert der stellvertretende Zoodirektor und Kuratur Artenschutz beim Zoo Karlsruhe. "Heute steht der Artenschutzgedanke im Vordergrund", so Becker. Vom Aussterben bedrohte Tiere züchten, Wiederauswilderungsprojekte unterstützen, Botschaftertiere – das seien Schlagwörter, die mittlerweile den Zoogedanken prägen. "Der Zoo ist eine Arche für bedrohte Tierarten und soll die Menschen für die Umwelt begeistern. Wir wollen Bewusstsein schaffen für den Wert der Artenvielfalt und ein Fenster in die Natur sein", stellt Becker heraus.

Der Vortrag gibt einen kurzen historischen Abriss der Entwicklung, soll aber vor allem die wichtigen Änderungen aufzeigen. Die Gründung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ist da ein wichtiger und konsequenter Punkt für die Neupositionierung. Im Vortrag erläutert Becker, welche Projekte über die Stiftung in der Natur unterstützt werden können.

Der Abend ist Teil der Herbst-Winter-Vortragsreihe im Zoo zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende zugunsten der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

zum Bild oben:
Dr. Clemens Becker (rechts) pflanzt einen Baum in Ecuador. Im Vortrag werden auch die Projekte der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe angesprochen / Foto: Zoo Karlsruhe
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Karlsruhe: Inspiration fĂĽr Pflanzenliebhaber- Offene Pforte 2018
Gärten und Höfe bis 22. Januar anmelden

Zum fünften Mal findet in diesem Jahr das Projekt "Offene Pforte" in Karlsruhe statt. Private Gärten und Höfe stehen dafür an einem oder mehreren Terminen zur Besichtigung offen und sollen dazu anregen, sich auszutauschen, Neues zu lernen oder Tipps zu geben. Es geht um Vorlieben, Inspirationen für Gestaltung und Erhaltung, um Informationen mit Mehrwert und nicht zuletzt um die Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt.

Wie in vielen anderen Städten stellte sich auch in Karlsruhe die Gelegenheit zum Gespräch zwischen den Gartenbesitzen und -besuchern als größter Anreiz heraus. Im Vordergrund steht die gemeinsame Freude an Pflanzen und der Arbeit mit ihnen.

Für eine möglichst große Vielfalt der offenen Anlagen hofft das Gartenbauamt, welches das bürgerschaftliche Engagement unterstützt, auf rege Beteiligung. Neben privaten Anlagen sollen auch Schul- und Kleingärten Berücksichtigung finden. Die Teilnehmer legen den Zeitraum selbst fest, in dem Garten oder Hof zur Besichtigung offen stehen.

Noch bis 22. Januar läuft die Anmeldung für die Offene Pforte - schriftlich an: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe; per Telefon unter 0721/ 133-6726 oder 133-6701 sowie per E-Mail an hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de.

Anfang April erscheint eine Broschüre mit allen 2018 teilnehmenden Gärten und Höfen.
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»Das Schweigen der Felder und Wälder«
Am 22. Januar um 18:00 Uhr findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung Freiburg eine Diskussionsveranstaltung zum Thema »Artensterben« statt. Eingeladen ist dazu der Heidelberger Wissenschaftsjournalist Dr. Daniel Lingenhöhl, der über eine mögliche Wende in Richtung Erhalt der Artenvielfalt in der Katholischen Akademie Freiburg sprechen wird. In Westeuropa leben heute 300 Millionen Vögel weniger als noch vor 20 Jahren – ein Trend, der auch und gerade für Deutschland gilt: Industrialisierte Landwirtschaft, Verkehr und verdichtete Städte sind nur drei der zahlreichen Gründe, warum es mit unserer Artenvielfalt bergab geht. Selbst noch häufige Vogelarten erleiden dramatische Bestandseinbrüche. Doch es gibt auch Lichtblicke: Einst vom Aussterben bedrohte Großvögel wie Seeadler, Kranich oder Schwarzstorch haben sich wieder erholt. Eine Wende in Richtung Erhalt der Artenvielfalt ist also möglich. Doch wie kann uns das in der Fläche gelingen? Und welche Anstöße können uns gesellschaftlich zum Umdenken bewegen? Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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Freiburg: Erste Second Hand Börse im Neuen Jahr
Im Mittelpunkt der 1.Second Hand Börse im Neuen Jahr am Samstag, den 27. Januar 2018 steht die große Kleiderbörse, die in der Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr in der Messe Freiburg stattfindet.
Mehr als 300 Aussteller bieten beim größten Markt für Second Hand Artikel in Baden-Württemberg ein sehr reichhaltiges Angebot von Kleidung, Schuhe, Taschen, Kopfbedeckungen und Accessoires an.
Modellschuhe aus der Schuhstadt Pirmasens werden ebenso angeboten wie maĂźgefertigte Kleidung und Sondermodelle. FĂĽr die Anprobe stehen 12 Umkleidekabinen zur VerfĂĽgung.
Gleichzeitig findet der Große Fahrradmarkt mit mehr als 500 Fahrrädern statt. Vom Kinderrad bis zum Spezial Mountainbike werden Räder für alle Altersgruppen und sehr viel Zubehör sowie Ersatzteile angeboten.
Ein Spezialmarkt ist auch der Kindersachenmarkt mit seinen zahlreichen Angeboten von Kinderkleidung, Kinderwagen, Spielsachen.
Beim Spielemarkt finden GroĂź und Klein eine Auswahl an Spielsachen.
Das große Kuchenbüffet und weitere Speisen und Getränke sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Der sehr günstige Eintrittspreis für alle vier Veranstaltungen beträgt :
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können die Second Hand Börse Eintrittsfrei besuchen.
3,00 € für Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte (bitte Ausweis vorlegen!)
3,50 € für Arbeitnehmer und sonstige Besucher
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Kongress Energieautonome Kommunen 2018
1. + 2.2.2018, Messe Freiburg

Kommunale Energiewende beschleunigen und praktisch umsetzen

Neues Programmkonzept mit ĂĽber 50 Referenten sorgt fĂĽr mehr Praxis, mehr Kontakte und intensivere Vernetzung - Schirmherr Umweltminister Franz Untersteller

Am 1. und 2. Februar 2018 findet der 7. Kongress Energieautonome Kommunen (EAK) im Konferenzbereich der Messe Freiburg statt. In 12 Praxisforen zeigen über 50 Referenten, wie die Energiewende auf kommunaler Ebene bereits erfolgreich umgesetzt wird. Schwerpunkte sind aktuelle Themen wie Digitalisierung, Elektromobilität, Energieeffizienz, Mieterstrom, Klimaschutz und Wärmenetze.

„Auf kommunaler Ebene gibt es bereits so viele hervorragende Projekte. Doch dieser große Erfahrungsschatz der Akteure wird bisher fast kaum genutzt“, berichtet Dr. Harald Schäffler, der fachliche Kongressleiter. „Mit dem neuen Forumskonzept wollen wir daher vor allem die Vernetzung und den fachlichen Austausch zwischen den Akteuren ins Zentrum des Kongresses stellen, um so die Umsetzung der Energiewende zu beschleunigen“, so Schäffler. Dazu bieten die Veranstalter im Rahmen der 12 Praxisforen über 50 offene Tischrunden an, in denen die Referenten mit den Teilnehmern im kleinen Kreis Projektergebnisse austauschen, Fragen diskutieren und neue Projektideen erörtern können.

Die Referenten repräsentieren dabei das ganze Spektrum der kommunalen Energiewende wie beispielsweise Bürgermeister, Planer und Berater, Energieversorger, Bürgerenergiegenossenschaften, Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereine sowie Lösungsanbieter. Damit erhalten die Teilnehmer in eineinhalb Tagen einen umfassenden Einblick, was in der Praxis bereits funktioniert und wie die Akteure die Energiewende in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region beziehungsweise in ihrem Unternehmen umsetzen können.

Zum Kongress werden rund 160 Teilnehmer aus Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz erwartet, insbesondere aus den Bereichen BĂĽrger-/Genossenschaften, Gewerbe, Dienstleister, Wohnungswirtschaft, Stadtwerke sowie Kommunalverwaltungen.

Die besondere Rolle der Kommunen bei der Energiewende unterstreicht auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller, der die Schirmherrschaft der Veranstaltung wieder übernommen hat: „Wichtig ist diese Veranstaltung auch deshalb, weil die Kommunen als gutes Beispiel dienen sollen, um die Bürgerinnen und Bürger von der Energiewende zu überzeugen. Außerdem gilt es, Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer zu motivieren, im Bereich der energetischen Gebäudesanierung aktiv zu werden.“

Die thematischen Schwerpunkte des Kongresses liegen in diesem Jahr auf Lösungen für Quartiere, Sektorenkopplung, Elektromobilität, Digitalisierung und Nahwärmenetze. Ergänzt werden die Praxisforen durch ausgewählte Plenarvorträge, die besonders beispielhafte Projekte vorstellen und Einblicke in übergeordnete Themen geben. Eines der Praxisforen klärt beispielsweise, warum Nahwärmenetze für die Energiewende sinnvoll sind. „Gut geplante und betriebene Wärmenetze zeichnen sich grundsätzlich durch eine hohe Energieeffizienz und niedrige CO2-Emissionen aus. Vor allem in dicht bebauten Quartieren stellen Wärmenetze auch für den Gebäudeeigentümer eine langfristig sinnvolle Alternative zur Wärmeversorgung dar“, erklärt Rolf Pfeifer von der endura kommunal GmbH. In seinem Vortrag wird er die wichtigsten Erfolgskriterien von Wärmenetzprojekten vorstellen und erläutern.

Seit dem 25. Juli 2017 ist ein Mieterstromgesetz in Kraft. Warum Mieterstrom für die Stromwende wichtig ist, erläutert Dr. Burghard Flieger von der Solar-Bürger-Genossenschaft eG und innova eG in einem weiteren der sechs Praxisforen. „Durch den Bezug von Mieterstrom bekommen Bewohner, die nicht Eigentümer eines Hauses sind, die Möglichkeit, an der Energiewende teilzuhaben, indem sie diesen Strom im Idealfall kostengünstiger beziehen“, betont Flieger. Damit gibt es einen zusätzlichen Anreiz, Ökostrom direkt vor Ort zu verbrauchen und so die dezentrale Energiewende zu stärken. Vorteile sind für die Mieter ein geringerer Strompreis, für die Hauseigentümer eine Aufwertung der Immobilie und ihre bessere Vermietbarkeit und für die Gesellschaft Einsparchancen bei dem erforderlichen Ausbau der Übertragungsnetze.

Veranstalter des Kongresses Energieautonome Kommunen sind die Solar Promotion GmbH, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH sowie der fesa e.V. Erstmals als Mitveranstalter fungiert schäffler sinnogy aus Freiburg. Geschäftsführer Dr. Harald Schäffler übernimmt ab 2018 die fachliche Kongressleitung.

Bei Anmeldung bis 12. Januar 2018 gibt es Early-Bird-Tarife sowie 30 Prozent Rabattierung für Kommunen, Behörden und Studenten. Erste oder Zweite Bürgermeister einer Kommune in Baden-Württemberg erhalten kostenfreien Zugang zum Kongress. Das Programm sowie weitere Informationen gibt es unter www.energieautonome-kommunen.de.
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