oekoplus - Freiburg
Freitag, 17. August 2018
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Veranstaltungen

Lebendige Vorgärten – artenreich und pflegeleicht“
Saatgutmischung „Blühende Landschaft“ © Görlitz / Verband Wohneigentum
 
Lebendige Vorgärten – artenreich und pflegeleicht“
Grauer Schotter, Betonpflaster und eine mit Gabionen bedruckte Plastikplane empfangen die Besucher im Garten des Verband Wohneigentum auf der Landesgartenschau in Lahr – ein „Herzliches Willkommen“ sieht eigentlich anders aus.

Also kein üppig gestalteter Vorzeigegarten mit Blütenmeer wie sonst auf Gartenschauen üblich, sondern graue Tristesse. Sicher provokativ, aber genau das soll der erste Teil des Gartens auch sein und damit zum Nachdenken anregen. Was passiert eigentlich, wenn überall in unseren Wohngebieten Gartenflächen versiegelt und mit Schotter zugeschüttet werden, wie es seit einigen Jahren in immer mehr Vorgärten der Fall ist? Antworten darauf gibt ein Schild am Eingangsbereich: Von der Veränderung des Mikroklimas durch die Aufheizung der Steine, über fehlende Blühpflanzen für die Insekten bis hin zum Absterben des Bodenlebens unter der Schicht aus Plastikplanen und Geröll. Außerdem fehlt die positive Wirkung, die Pflanzengrün und Blüten auf uns Menschen haben.

Lebendige Vorgärten – artenreich und pflegeleicht
Zum Glück ist der Beitrag im Kleingartenpark noch größer und vorbei an einer Plakatwand erreicht man den eigentlichen Garten. Dass es auch anders geht, zeigt der Verband Wohneigentum Baden-Württemberg und seine örtlichen Vereine im Raum Lahr hier auf: auf sechs Flächen werden verschiedene Staudenpflanzungen, passende Sträucher und kleinkronige Hochstammbäume vorgestellt. Eine Pergola mit Bank und Sitzwürfel laden zum Verweilen unterm Zierapfelbaum ein.

Die Pflanzungen sind alle so gewählt, dass sie problemlos im eigenen Garten nachgepflanzt werden können – auch ohne große Pflanzenkenntnisse. Hier finden sich zum Beispiel geprüfte und ansprechende Staudenmischpflanzungen wie der Weinheimer „Präriemorgen“ und die Mischung „Goldsaum“ aus Veitshöchheim. Die Staudenpflanzung „Duftende Bienenweide“ einer örtlichen Staudengärtnerei, die ganzjährig Nahrung für Bienen liefert und eine selbst geplante Staudenpflanzung mit Fokus auf Pflegeleichtigkeit und langer Blütezeit. Weiterhin werden auf zwei Flächen die Saatgutmischung „Blühende Landschaft“ und ein Blumenrasen als artenreiche Pflanzenmischungen für Insekten vorgestellt.

Sträucher und Bäume bringen Struktur in den Vorgarten. Alle wurden so gewählt, dass sie sich auch für Vorgärten eignen, optisch ansprechend sind und möglichst Insekten und Vögeln Nahrung bieten. Hier finden sich unter anderem die Kornelkirsche und ein Weißdorn als Hochstamm, eine Eberesche, Felsenbirne, Holunder und Strauchefeu. Wein, Clematis und Rosen beranken die Pergola und die Weidenflechtzäune.

Beratungsstand und Vorträge:

An folgenden Terminen gibt es von 11:00-16:00 Uhr einen Beratungstand im Garten und ab 17:00 Uhr Vorträge im Veranstaltungsraum der KITA+ im Bürgerpark.

Vorträge ab 17 Uhr:

Di. 17.7.
Klimawandel –Auswirkungen auf den Garten. Extremwetterlagen wie Starkregen, Trockenheit und Hitze nehmen zu. Welche Auswirkungen hat dies auf den Garten, die Pflanzen und das Wohnumfeld und welche Maßnahmen sind sinnvoll?

Sa. 4.8.
Gärten gestalten – ansprechend naturnah und pflegeleicht. Wie man einen Garten möglichst ansprechend, naturnah und im Sinne seiner Bewohner gestalten kann. Beispiele und Tipps für die Gartengestaltung.

Do. 20.9.
Der Gartenboden. Gründung, Mulchen und Kompost - über die Förderung des Bodenlebens und den Umgang mit dem Gartenboden.

Ăśber den Verband Wohneigentum Baden-WĂĽrttemberg e.V.:
Der Verband Wohneigentum ist mit rund 350.000 Mitgliedsfamilien der bundesweit größte Verband für selbstnutzende Wohneigentümer. In Baden-Württemberg sind über 22.000 Mitglieder in über 150 örtlichen Vereinen organisiert. Er tritt auf allen politischen Ebenen für ein familienfreundliches, altersgerechtes und bezahlbares Haus- und Wohnungseigentum ein. Gleichzeitig engagiert sich der Verband Wohneigentum für einen neutralen, unabhängigen Verbraucherschutz und eine ökologisch orientierte Gestaltung von Haus und Garten.
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JEFTA-Abkommen: Wasser darf nicht privatisiert werden
Ăśber 520.000 Menschen protestieren gegen Kommerzialisierung

Berlin/Verden, 5. Juli 2018. Um die Zukunft der Wasserversorgung sorgen sich akut Hunderttausende Deutsche. Erhält JEFTA, das Abkommen zwischen der EU und Japan, morgen vom Rat der Europäischen Union die Zustimmung, dann könnte die europäische Wasserversorgung durch neoliberale Profitinteressen in Gefahr geraten. Schon über 520.000 Menschen protestieren dagegen seit Freitag in einem aktuellen Campact-Appell.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner stehen damit für die Mehrheit der Deutschen. Eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von Campact ergab, dass 93 Prozent der Befragten dafür sind, dass die Trinkwasserversorgung in öffentlicher Hand bleibt. Und für falsch oder eher falsch halten 80 Prozent, dass durch den Abschluss von JEFTA die Privatisierung der Trinkwasserversorgung in Deutschland möglich werde.

„Schlechtere Qualität, höhere Preise: darüber klagen Menschen dort, wo die Wasserversorgung privatisiert wurde”, sagt Matthias Flieder von Campact. „Man darf diese Daseinsvorsorge nicht in die Hände von Coca-Cola, Nestlé, Veolia oder RWE legen. Wasser muss weiter unter öffentlicher Kontrolle bleiben.” Campact fordert Andrea Nahles und Olaf Scholz(SPD) auf, dafür zu sorgen, dass sich Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) morgen enthält, wenn es im EU-Ministerrat um die Zustimmung der Bundesregierung zu dem Handels- und Dienstleistungsabkommen geht. Die Privatisierung von Wasser und Abwasser muss - wie bei anderen Abkommen - ausgenommen werden.

Seit Jahren werden immer mehr kommunale Wasserversorger von Privatfirmen übernommen oder in Kooperationen überführt (PPP). Dabei gerät oft das Gemeinwohl unter die Räder. In Portugal etwa stiegen die Wasserpreise um 400 Prozent, Berlin hat sich aus dem Ausflug in die Privatisierung mit viel Steuergeld freigekauft. In England und Wales können die Behörden nicht ausreichend prüfen, ob die Privatfirmen Rohre und Leitungen sanieren. In London gehen 20 Prozent des Wassers durch Lecks verloren. In Frankreich gibt es Streit wegen der Übernutzung von Quellen.

Das Abkommen JEFTA wird für fast 600 Millionen Menschen in zwei der reichsten Regionen der Erde gelten. Es sieht den Abbau von Zöllen und Handelsbarrieren zwischen der EU und Japan vor, ebenso wie eine stärkere Öffnung der Märkte für Dienstleistungen und öffentliche Aufträge. Campact kritisiert auch andere Teile des Abkommens, aber nach Ansicht der Bürgerbewegung muss die Wasserversorgung als öffentliches Gut vorrangig vor Privatisierung geschützt werden.
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Schmetterlinge - die Gaukler der LĂĽfte
am 15.07.2018 von 14:00 bis 17:00

Faszinierend leicht fliegen sie durch die Lüfte und ihr Anblick macht nicht nur Kinder glücklich. Wie kann man den Garten Schmetterling gerecht gestalten? Was ist der Unterschied zwischen Nacht- und Tagfaltern? Welche Falter fliegen im Biogarten und welche Pflanzenarten sind wichtige Nahrungspflanzen für Schmetterlinge und ihre Raupen? Diese und weitere Fragen werden an diesem Sonntag im Garten der Ökostation geklärt und konkrete Pflanzbeispiele bei einer Führung im Garten gezeigt.

- Ulrike Hecht; Ă–kostation

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Die Waldhaus-Termine im Juli 2018
Zwischen Waldmenschen und Ventilhörnern

Samstag, 7. Juli, 9 bis 18 Uhr
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des HolzkĂĽnstlers Thomas Rees, wie
die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus. In
diesem Kurs haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Gelegenheit, unter seiner fachlichen Anleitung aus knorrigen
Stammabschnitten oder dicken Ă„sten eigene Skulpturen zu schaffen.
Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag:
79 Euro

Sonntag, 8. Juli, 13 bis 17 Uhr
Offener Sonntagsworkshop: Wild und Jagd
Am Sonntag können Familien bei einer Waldrallye Wissenswertes
ĂĽber die Themen Jagd und Wild erfahren, zum Beispiel wie eine
Jägerin oder ein Jäger auf die Pirsch gehen. Die Kinder können sich
einen eigenen Bogen bauen. Unter Leitung von Laura Fischer und
Kilian Wäschle, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Waldhaus
ableisten. Teilnahmebeitrag: 2,50 Euro, fĂĽr Kinder ab 4 Jahren in
Begleitung Erwachsener.

Sonntag, 15. Juli, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 5. Juli
Buchbindekurs am Waldhaus
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses mit
Buchbindemeisterin Susanne Natterer fertigen Schreib-, Zeichenoder
Notizheftchen in unterschiedlicher einfacher AusfĂĽhrung an.
Den Kartonumschlag der Heftchen gestalten sie jeweils mit schönen
Details. In einem Karton-Portfolio mit Verschluss wird die
Mustersammlung liebevoll verpackt. Teilnahmebeitrag: 24 Euro incl.
Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit FamilienCard frei.


Donnerstag, 19. Juli, 19 Uhr
Hörner-Musik: Begleitprogramm zur Ausstellung „Wild & Jagd“
Bereits im 13. Jahrhundert haben Jäger unterschiedlichste
Jagdsignale verwendet. Damit gilt die Jagd als ein wichtiger
Ursprung der Musik. In der Barockzeit spielte man Jagdmusik zur
Unterhaltung bei jagdlichen Festen. Als inhaltliches Thema hat die
Jagd die Werke berühmter Komponisten geprägt. An diesem Abend
spielen SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der Freiburger Musikschule auf
Parforce-, Natur- und Ventilhörnern ein Kammerkonzert mit
jagdlichen Motiven. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung
drauĂźen im Atrium des Waldhauses statt. Unter der Leitung und
moderiert von Heidwolf Arnold. Spenden kommen der Umweltbildung
im Waldhaus und der Musikschule Freiburg zugute.
 
 

Sommer im Garten der HerrenmĂĽhle
Foto: Veranstalter
 
Sommer im Garten der HerrenmĂĽhle
Am Sonntag, 8. Juli, ist der Garten von Hansjörg Haas um die Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim von 13 bis 18 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Die großen Beete prägen Sommerstauden, umgarnt von filigranen Gräsern. Clematis und Hortensien stehen in voller Blüte, begleitet von unzähligen Halbschattenstauden. Die vielen Kübelpflanzen versetzen den romantischen Garten in eine mediterrane Stimmung. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht für Gartenfragen zur Verfügung.
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Plastik im Blut – Gesundheit und Umwelt und schützen
Über " Plastik im Blut – wie wir uns und die Umwelt täglich vergiften. Wie wir Plastik vermeiden und unsere Gesundheit schützen“ liest und berichtet und mit Lichtbildern und praktischen Tipps die Geo-Baubiologin und Buchautorin Heike Schröder, Rommerskirchen, beim Samstags-Forum Regio Freiburg, der Veranstaltergemeinschaft von ECOtrinova e.V., AGUS Markgräflerland e.V., BUND Regionalberband und OV Freiburg sowie Weiteren am Samstag 7. Juli 2018 um 10.15 Uhr in der Universität in Freiburg i.Br., Stadtmitte, Kollegiengebäude 3, Platz der Weißen Rose, Hörsaal 3044. TeilnehmerInnen können je 2-3 Körperpflege-Produkte mitbringen zur Bewertung anhand der Mikroplastik-Liste des BUND. Zur anschließenden Kurzführung um 13.30 Uhr zum Thema Plastikvermeidung ist Anmeldung erforderlich an ecotrinova@web.de. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Kurz-Hintergrund: Wir leben in einem „Plastikzeitalter“ – mit gravierenden Folgen für die Umwelt und für die Menschen. Jeder von uns hat heute bereits Chemikalien aus Plastik im Blut! Mit dem rasanten Anstieg der Plastikproduktion in den letzten 50 Jahren nahmen die sogenannten Zivilisationskrankheiten zu, signifikant auch hormonbedingte Erkrankungen. Viele Wissenschaftler machen synthetische Substanzen dafür verantwortlich, die im Körper ähnlich wie Hormone wirken, zum Beispiel Chemikalien aus Plastik. - Heike Schröder; Buchautorin zum Thema, klärt über die ökologischen und vor allem gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik auf und gibt praktische Tipps, Plastik im Alltag zu vermeiden und die Gesundheit zu schützen.
 
 

 
Tiere und Pflanzen des Jahres 2018 im Biogarten der Ă–kostation
am 08.07.2018 von 14:00 bis 17:00

So 8.Juli, 14 – 17.00 Uhr: Tiere und Pflanzen des Jahres 2018 im Biogarten der Ökostation
Wer sind sie und wie kann man sie erkennen? An diesem Sonntag werden der Taglilie (Staude des Jahres), der Andorn (Arzneipflanze des Jahres), Ingwer (Heilpflanze des Jahres) und die Esskastanie (Baum des Jahres) im Biogarten vorgestellt. Mit etwas GlĂĽck sieht man am heutigen Tag auch den GroĂźen Fuchs (Schmetterling des Jahres), den Star (Vogel des Jahres) und das Insekt des Jahres, die Skorpionsfliege.

- DurchfĂĽhrung: Ulrike Hecht und Jonas Kramer
- Das Café der Ökostation hat geöffnet.

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Erneuerbarer Wasserstoff
für Energie, ins Erdgasnetz und für saubere Mobilität. Beispiele, Erfahrungen und Zukunft

Über "Wasserstofferzeugung mit Elektrolyse aus erneuerbaren Energien, Speicherung, Einspeisung ins Erdgasnetz und Beispiele" sowie über "Saubere Mobilität mit Brennstoffzellen. Erfahrungen und Zukunft" berichten die Wasserstoff-Forscher Dr. Tom Smolinka und Dipl.-Ing. Ulf Groos, beide Abteilungsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg, beim Samstags-Forum Regio Freiburg, der Veranstaltergemeinschaft von ECOtrinova e.V. mit dem Wirtschaftsverband 100 Prozent erneuerbare Energien, Fesa e.V. und Weiteren am Samstag 30. Juni 2018 um 10.15 Uhr in der Universität in Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität, Hörsaal 1098. Eine Führung schließt sich an. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 



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