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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Veranstaltungen

 
FĂŒhrung Dietenbach-Niederung
Am Samstag, 20. Okt. 2018, 13:30 Uhr, startet in Freiburg i.Br. an der Endstation der Stadtbahnline 5 Rieselfeld/Bollerstaudenweg die FĂŒhrung "Die Dietenbach-Niederung: Landwirtschaft, Natur, Probleme". Es informieren SprecherInnen der Veranstalter RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen und ECOtrinova e.V. sowie vor Ort tĂ€tige Landwirte. Der Eintritt ist frei, Dauer rund 1,5 Stunden. Anmeldung ist erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-21687-30 bis 19.10. 12 Uhr. - Die FĂŒhrung erfolgt zu Fuß oder meist mit Schieben per Rad. Die erste halbe Stunde auf gut 700 m ist auch fĂŒr Rollstuhlfahrer*innen geeignet.
 
 

 
Im Abseits von Green City
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen. Dokumentarfilm

Am Samstag 20. Oktober um 10.15 Uhr wird in der UniversitĂ€t Freiburg, Stadtmitte, Platz der UniversitĂ€t, KollegienbĂ€ude 1 im Hörsaal 1098 am Beispiel Freiburg der neue Dokumentarfilm "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (47 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt deutscher Stadtentwicklung: Ackerbau und Natur oder Bauland - oder Alternativen. Anschließend Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser, Georg Löser, Mitveranstalter RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen sowie einer gesetzlichen Vertrauensperson des laufenden BĂŒrgerbegehrens. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg und Weitere. Schirmherrin der Reihe ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Das Energiesparprogramm an Freiburger Schulen ist ein Treffer
2,2 Millionen Euro und 11.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart

RĂŒckblick auf 20 Jahre „Fifty-Fifty“ und Startschuss fĂŒr das neue Programm „fifty/fifty 2.0“

Feierstunde im Wentzinger-Gymnasium am Mittwoch, 17. Oktober

Heute schon eine Tonne Kohlendioxid eingespart? Womit sich Privatleute und einzelne Unternehmen schwer tun, schafft „FiftyFifty“, das Energiesparprogramm an Freiburger Schulen, mĂŒhelos. Und zwar Tag fĂŒr Tag fĂŒr Tag, seit es vor 20 Jahren gestartet ist.

Zum Volltreffer fĂŒr alle Beteiligten macht dieses Programm des stĂ€dtischen GebĂ€udemanagements (GMF) aber ein anderes Detail. Das eingesparte Geld – inzwischen stolze 2,2 Millionen Euro – fließt fifty-fifty an die beteiligten Schulen bzw. die Stadt. Erstere nutzen es fĂŒr SchulaktivitĂ€ten, weitere Einsparmaßnahmen oder regenerative Energiegewinnung. Letztere bezahlt damit die nĂ€chsten Projekte.

Eine Feierstunde im Wentzinger-Gymnasium am Mittwoch, 17. Oktober, blickt nun auf 20 Jahre „Fifty-Fifty“ zurĂŒck und gibt den Startschuss fĂŒr das neue Programm „fifty/fifty 2.0“ (Details siehe Hinweis am PM-Ende). Dabei will die Stadtverwaltung, angefĂŒhrt durch BaubĂŒrgermeister Martin Haag und UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, den Freiburger Schulen fĂŒr ihr anhaltendes Engagement danken. Gemeinsam blicken die beteiligten Ämter – GebĂ€udemanagement und Amt fĂŒr Schule und Bildung – auf die vergangenen Jahrzehnte zurĂŒck, in denen so erstaunliche Dinge wie Energie-Detektive oder ein „Energie-Rap“ entstanden. Eingeladen sind Schulleitungen, LehrkrĂ€fte, SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, Energiebeauftragte, Hausmeister und Eltern.

Der Untertitel des griffigen Namens „Fifty-Fifty“ verrĂ€t, worum es dem GMF bei der Entwicklung dieses Programms im Herbst 1998 ging: um „nicht-investives Energiesparen an Freiburger Schulen“. BaubĂŒrgermeister Haag erinnert daran, dass damals 20 Schulen auf freiwilliger Basis begannen, mit einfachen Mitteln Energie und Kosten zu sparen: „Ihren Anteil des so ersparten Geldes konnten sie in weitere Energiesparmöglichkeiten, zum Teil sogar in regenerative Energiequellen zu stecken.“ Haag zieht eine Erfolgsbilanz: „Bisher haben 45 Schulen am Programm teilgenommen. Insgesamt haben sie in den zwanzig Jahren 2,22 Millionen Euro eingespart. DafĂŒr haben wir 1,11 Millionen Euro als Boni an die Schulen ausgezahlt, und die Umwelt hat auch profitiert.“

Eingespart wurden dank „Fifty-Fifty“ bisher
11.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2),
7,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom – das entspricht dem Jahresverbrauch von 2000 Haushalten;
29 Millionen Kilowattstunden (kWh) Heizenergie – das ist der Jahresverbrauch von 10.000 EinfamilienhĂ€usern;
und 80 Millionen Liter Wasser – das entspricht 32 olympischen Schwimmbecken mit acht 50-Meter-Bahnen bzw. dem anderthalbfachen Volumen des Titisees.

Das Ziel, jĂ€hrlich 5 bis 10 Prozent der Energiekosten einzusparen, wurde in allen Jahren erreicht und teilweise ĂŒbertroffen. In den ersten drei Jahren war es sogar deutlich mehr. Seither lagen die jĂ€hrlichen Einsparungen zwischen 70.000 und 100.000 Euro. In jĂŒngster Zeit nahm der Elan aber etwas ab – ein Grund fĂŒr die Stadtverwaltung, dieses Programm wieder zu aktivieren. Nun haben alle Freiburger Schulen erneut die Möglichkeit, Hand in Hand mit der Stadt den Klimaschutz voranzutreiben. Alle Schulen sind eingeladen, in der Neuauflage des Programms mitzumachen, ganz gleich ob sie bereits bei „Fifty-Fifty“ dabei waren oder nicht. Je mehr mitmachen, desto besser fĂŒr das Klima, die Schule und die Stadt.

Ziele und Ideen

Im Vordergrund des Projektes stehen drei Ziele. Der bewusste Umgang mit Energie und Wasser soll in Schulen gelernt und durch aktives Handeln mitgestaltet werden. Zweitens leisten die Schulen durch die Reduktion von CO2 einen Beitrag zum Klimaschutz. Drittens geht es um Energiesparen ĂŒber nichtinvestive Maßnahmen, also vorrangig durch verĂ€ndertes Nutzerverhalten.

UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik betont: „Ganz wichtig bei diesem Projekt ist der partizipative Ansatz. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bekommen nicht nur Unterricht und nehmen passiv Informationen auf. Sie erleben auch, dass ihr eigenes Verhalten konkrete Auswirkungen hat und Sie einen Beitrag auf Schulebene, aber auch auf einer ĂŒbergeordneten Eben zum Klimaschutz insgesamt leisten können.“


FĂŒr diese Ziele gab es in den Schulen reihenweise kreative Aktionen und pfiffige Ideen. Da wurden Schalter in Fluren, KlassenrĂ€umen und Toiletten beschriftet, ElektrogerĂ€te wie Warmwasserboiler abgehĂ€ngt, unnötige Lampen herausgedreht und das Warmhalten des Kaffees von Kaffeemaschine auf Thermoskanne umgestellt.

Eine Schule produzierte zum Beispiel einen Videoclip, eine andere schuf den „Energie-Rap“, und an einer dritten entstand die „EnergyLeague“ – ein Wettstreit nach dem Beispiel der Champions League im Profi-Fußball, bei dem alle Klassen nach festen Punktregeln gegeneinander wetteifern, unter den Augen wechselnder Schiedsrichter. Durch Sonderpunkte konnten auch noch SpĂ€tstarter zum Mitmachen bis zum Spielende bewegt werden. Die Sieger erhielten dank eines Sponsors (BĂ€ckerei) interessante Preise.

VielfÀltig wurde das Thema auch in den Unterricht einbezogen, in Kunst oder Physik (Versuch zur Funktionsweise des Thermostat-Ventils), aber auch mit Solarsporttagen, Energie-Rallyes, einem Energiequiz oder der Ausbildung zum Energie-Sprecher bzw. dem Energie-Detektiv.

Die Projektbeteiligten

FederfĂŒhrend fĂŒr das Projekt ist das GebĂ€udemanagement (GMF). Es ermittelt den Energieverbrauch, die Kosten und die Einsparungen. Mit der DurchfĂŒhrung der Seminare in den Schulen wurde ein IngenieurbĂŒro beauftragt, das sich auf diese Aufgabe spezialisiert hat. Dessen Team, bestehend aus einem Ingenieur und einer Moderatorin, vermittelt den Schulen das nötige Hintergrundwissen, fördert den Erfahrungsaustausch der Schulen untereinander und informiert ĂŒber Einsparmöglichkeiten.

Ansprechpartner der Schulen ist das Amt fĂŒr Schule und Bildung (ASB). Es hat im ersten Jahr 1 Euro pro SchĂŒlerin oder SchĂŒler fĂŒr die kleinen Investitionen zur VerfĂŒgung gestellt. Jede Schule bildet ein Energieteam, das aus mindestens 2 SchĂŒler/innen, Lehrer/innen, Schulleitung, Hausmeister und Elternvertreter/innen besteht. Dieses Team erarbeitet vor Ort sinnvolle Maßnahmen, kĂŒmmert sich um ihre Umsetzung und nimmt regelmĂ€ĂŸig an den Seminaren teil.

Das Freiburger Anreizsystem schafft eine Win-Win-Win-Situation: Das eingesparte Geld fließt zur HĂ€lfte direkt zurĂŒck an die beteiligten Schulen; viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, um weitere Einsparmöglichkeiten oder regenerative Energiegewinnung zu finanzieren. Der Rest der eingesparten Summe fließt in den stĂ€dtischen Haushalt, was den KĂ€mmerer freut, und in weitere technische Sparmaßnahmen, etwa wasserlose Urinale, neue Kessel fĂŒr die Heizungsanlagen oder bessere Regler fĂŒr LĂŒftungsanlagen.

ResĂŒmee und Ausblick

Die ersten 20 Jahre „Fifty-Fifty“ haben gezeigt, dass der Erfolg solch eines Programms von der Überzeugungsarbeit, dem Engagement
und der Motivation aller Beteiligten, besonders der Schulen und ihrer Energieteams abhĂ€ngt. Hilfreich war der Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen in Seminaren und regelmĂ€ĂŸigen Treffen, aber auch die PrĂ€sentation verschiedener Maßnahmen und Aktionen einzelner Schulen. Daher startet die Stadt Freiburg das Programm nun mit drei wesentlichen Änderungen neu, als „fifty / fifty 2.0“.

Erstens wird ein AktivitĂ€tsbonus eingefĂŒhrt; auch pĂ€dagogische Maßnahmen werden bei der Bonusberechnung berĂŒcksichtigt. Zweitens wird auch die konsequente Trennung des Abfalls und die Abfallvermeidung an den Schulen belohnt. Drittens werden die Schulen noch mehr unterstĂŒtzt, etwa durch Vor-Ort-Betreuung, EnergierundgĂ€nge und Seminare vor Ort.
 
 

 
Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Aktionstag „Waldherbst“ am Sonntag, 21. Oktober, von 11 bis 17 Uhr am und im Waldhaus Freiburg. Eintritt frei

Am Sonntag, 21. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet wieder ein einzigartiger Aktionstag am Waldhaus statt. Im Mittelpunkt steht der traditionelle Holztransport mit RĂŒckepferden. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek, Europameister 2012 im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, zeigen diesmal sogar neun Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont den Boden und den Bestand; als historisches Arbeitsfeld im Wald war sie auch im Schwarzwald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Außerdem können sich große und kleine Besucherinnen und Besucher im Wald anschauen, wie Alex Wiesler mit einer modernen Holzerntemaschine, dem „Harvester“, arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch wie die Alten selbst Hand anlegen und unter Anleitung von Philipp Gottwald oder Klaus Goldmann mit einer Zwei-Mann-SchrotsĂ€ge Baumscheiben absĂ€gen.

Begleitet durch HornklĂ€nge der JagdhornblĂ€ser der Freiburger JĂ€gerschaft begrĂŒĂŸt Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamts und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr offiziell zu dieser Veranstaltung.

AnlĂ€sslich der aktuellen Ausstellung im Waldhaus „Wild und Jagd – GrenzgĂ€nge zwischen Kultur und Natur“ liegt ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf diesem Themenfeld. Als Highlight spielen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Musikschule Freiburg unter der Leitung von Heidwolf Arnold um 13 Uhr die „Grand Messe de Saint
Hubert“ von Jules Cantine. Mitglieder der JĂ€gervereinigung zeigen in ihrem Infowagen eine Vielzahl an WildtierprĂ€paraten und informieren ĂŒber heimische Wildtierarten und ĂŒber das Thema Jagd. Unter Anleitung von Frithjof Simon können sich Kinder und Erwachsene einfache Holzbögen bauen und ausprobieren.

In einer Frischpilzschau erklÀrt Dagmar Reduth, welche Pilze im Wald geerntet werden können und welche davon essbar sind. Erika Sewing bietet um 12 und 14 Pilzexkursionen zum Myzelium und rund ums Waldhaus an.

Auf dem Weiher gibt es Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Weißtannenbooten. Im Inneren der gemĂŒtlich mit dem Bullerjahn beheizten Holzwerkstatt fĂŒhrt Franz Ilg als Drechsler sein Können vor. Unter Anleitung von Frank Janson kann man die traditionelle GrĂŒnholzarbeit am Schneidesel kennenlernen oder sich von Fynn Zimmermann ins GrĂŒnholzschnitzen mit dem Messer einweisen lassen. Der langjĂ€hrige Leiter der Holzwerkstatt, FranzJosef Huber, informiert ĂŒber weitere Angebote und Kurse, die dort ganzjĂ€hrig fĂŒr Schulklassen oder Interessierte stattfinden.

Spannende InfostĂ€nde laden ein, sich auf anschauliche Weise ĂŒber die Themen Moore und GewĂ€sser und die Arbeit des Naturparks SĂŒdschwarzwald zu informieren. Außerdem bietet das Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald viele Möglichkeiten, Interessantes ĂŒber den Wald zu erfahren und selbst zu experimentieren und auszuprobieren.

Im Waldhaus fĂŒhren ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer, eine Uhrenschildmalerin und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor. Um 13 und 15 Uhr stellt Hans-JĂŒrgen Pfaff im Waldlabor in kurzweiligen LichtbildvortrĂ€gen die heimische Vogelwelt vor.

FĂŒr das leibliche Wohl der GĂ€ste ist mit herzhaften Speisen gesorgt, außerdem bietet das Waldhaus-CafĂ© Gelegenheit zum AufwĂ€rmen bei Kaffee und Kuchen.

Dank einer Förderung durch den Naturpark SĂŒdschwarzwald ist der Eintritt zu der Veranstaltung frei. Spenden sind willkommen und kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
 
 

 
Im Abseits von Green City
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen

Am Mittwoch 17. Okt. um 20 Uhr wird im Gewerkschaftshaus, Freiburg, Friedrichstr. 41-43, am Beispiel Freiburg der Film "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (47 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt deutscher Stadtentwicklung: Ackerbau und Natur oder Bauland - oder Alternativen. Anschließend Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser, Georg Löser, Mitveranstalter RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen sowie mit Vertrauenspersonen des laufenden BĂŒrgerbegehrens. Veranstalter ist das Eine Welt Forum Freiburg e.V.. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
NABU: Heiße Temperaturen beeinflussen Vogelzug
Am 6. und 7. Oktober zum "EuroBirdwatch" den Blick in den Himmel richten

Berlin – Das „EuroBirdWatch“-Wochenende am 6. und 7. Oktober gibt den Startschuss fĂŒr zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug. Das Zugvogelverhalten verlĂ€uft allerdings in diesem Jahr durch den heftigen trockenen Sommer anders als sonst und birgt einige Überraschungen. „Beobachtungen am Birdwatch-Wochenende helfen dabei, VerĂ€nderungen von Zugzeiten festzustellen und WettereinflĂŒsse auf die Natur besser zu verstehen “, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Viele Arten haben schon frĂŒher ihre BrutplĂ€tze verlassen, beispielsweise der Weißstorch oder viele Watvögel. Kraniche und nordische GĂ€nse lassen sich an ihren Rast- und SammelplĂ€tzen aber immer noch beobachten. Innerhalb von wenigen Wochen haben sich die KranichrastbestĂ€nde an der OstseeboddenkĂŒste und RĂŒgen rund um das NABU-Kranichzentrum Groß Mohrdorf auf ĂŒber 32.700 erhöht.

Zugvögeln ist der Klimawandel besonders dicht auf den „Schwingen“, denn sie sind auf intakte VerhĂ€ltnisse gleich an mehreren Orten der Welt angewiesen: an ihren BrutplĂ€tzen, in ihrem Überwinterungsgebiet und an den RastplĂ€tzen entlang der Zugrouten. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass der derzeitig auf der ganzen Welt wirksame Klimawandel verschiedene VerĂ€nderungen in fĂŒr die Vogelwelt mit sich bringt. „Viele Zugvögel kehren im FrĂŒhjahr etwa drei Wochen frĂŒher aus ihren Winterquartieren zurĂŒck als vor 40 Jahren, manche Ă€ndern ihre Abzugszeiten im Herbst und immer mehr unserer Rotmilane oder GraugĂ€nse fliegen gar nicht mehr bis in den Mittelmeerraum oder an die AtlantikkĂŒste“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Bekannt fĂŒr ihre spektakulĂ€ren Flugformationen sind StarenschwĂ€rme. Der Star, vom NABU gewĂ€hlter „Vogel des Jahres“ 2018, gehört zu den Zugvögeln, die sich jetzt gut beobachten lassen. „Viele Stare haben aufgrund der diesjĂ€hrigen DĂŒrre im Osten und Norden keine zweite Brut aufgezogen. Ob das auch die dĂ€nischen oder osteuropĂ€ischen Stare betrifft, ist noch unklar. Die riesigen SchwĂ€rme an der Nord- und Ostsee von 100.000 und mehr Staren blieben in diesem Jahr jedenfalls bisweilen aus“, sagt Neuling. DafĂŒr scheinen die vollen Weinreben in diesem Jahr viele Stare in die Winzergebiete von Rheinland-Pfalz gelockt zu haben. In Deutschland wurde der grĂ¶ĂŸte Trupp des Septembers bisher mit rund 80.000 Vögeln Anfang September bei Offstein in Rheinland-Pfalz gemeldet.

Jedes Jahr verlassen ĂŒber 200 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in SĂŒdeuropa oder Afrika zu ĂŒberwintern. Hinzu kommen 300 Millionen Zugvögel, die auf ihrem Weg durch Deutschland fliegen oder schon hier ihr Winterquartier erreicht haben.

Bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und gefĂŒhrte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Beispielsweise liegt die NABU-Storchenschmiede Linum an einem der spektakulĂ€rsten KranichrastplĂ€tze in Deutschland. JĂ€hrlich finden sich dort ĂŒber hunderttausend von Tieren ein, um auf ihren Weg nach SĂŒdeuropa zu rasten.

AusfĂŒhrliche Informationen zur Teilnahme und zur Aktion im Internet ...
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Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?
Energie - Klima - Umwelt - Bauen - Wohnen

27. Gemeinschafts-Reihe in der UniversitĂ€t mit VortrĂ€gen, Diskussionen und FĂŒhrungen

Zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Bauen-Wohnen. Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ gibt es ab 20. Oktober bis 8. Dezember 2018 ĂŒber 12 VortrĂ€ge, 5 FĂŒhrungen sowie Filme bei der Gemeinschaftsreihe 27 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg des gemeinnĂŒtzigen Freiburger Vereins ECOtrinova und Mitveranstaltern. Die TeilnehmerInnen erleben fĂŒhrende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildern. Schirmherrin ist seit Beginn der Reihe in 2006 die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Die VortrĂ€ge finden statt in Freiburg i.Br. in der UniversitĂ€t, Stadtmitte, Platz der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1, ab 10:15 bis 12:45 Uhr. Zu den anschließenden FĂŒhrungen ist i.a. Anmeldung erforderlich an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de.

*****Das Programm im Detail: *****

Beim Start der Gemeinschaftsreihe 27 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg am 20. Oktober um10:15 Uhr im Hörsaal 1098 des KollegiengebĂ€udes 1 der UniversitĂ€t in Freiburg im Breisgau wird der neue Dokumentar-Film „Im Abseits von GREEN CITY. Die Bauern vom Dieten­bach und das Wohnen“ aufgefĂŒhrt samt FilmgesprĂ€ch mit den beiden Autoren Bodo Kaiser, Imago-Film BK, Freiburg, und Georg Löser, Sprecher des RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur & ökosozial Wohnen. Anschließend steht das BĂŒrgerbegehren fĂŒr einen BĂŒrgerentscheid zum Neubaustadtteil Dietenbach im Brennpunkt mit Vertrauensleuten (nach Gemeindeordnung) des BĂŒrgerbegehrens und Sprechern des RegioBĂŒndnisses. Die anschließende FĂŒhrung ist vorgesehen zu einem Baugebiet. Der Eintritt ist wie stets frei.

Beim „Windkraft-Forum Regio Freiburg 2018“ am 27. Oktober 10.15 Uhr im Hörsaal 1015 des KollegiengebĂ€udes 1 gibt es mehrere KurzvortrĂ€ge und Aussprache u.a. mit Dr. Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamts der Stadt Freiburg, Andreas Markowsky, Ökostrom Freiburg, und weiteren Referenten aus Wirtschaft, Behörden und Vereinigungen sowie anschließend eine Windkraft-FĂŒhrung.

Ein „Stromerzeuger-BHKW-Forum Regio Freiburg“ zu Blockheizkraftwerken bzw. Strom erzeugenden Heizungen fĂŒr WohngebĂ€ude und Gewerbe zum Klimaschutz und fĂŒr die Energiewende hat am 10. November 10:15 im Hörsaal 1199 des KollegiengebĂ€udes 1 u.a. Dipl.-Ing. Martin Ufheil, Solares Bauen GmbH, Freiburg, als einen Hauptreferenten. Die FĂŒhrung erfolgt zu Blockheizkraftwerken.

Am und um den 17. November ist das Samstags-Forum als ideeller MittrÀger zu Gast beim mehrtÀgigen Internationalen Greenmotions-Filmfestival 2018 des Greenmotions e.V. zu lösungs­orientierten neuen Filmen im Kommunalen Kino Freiburg im Alten Wiehrebahnhof Urachstr. 40.

Der „Stromspar-Gipfel 2018 Regio Freiburg“ am 24. November um 10.15 Uhr im Hörsaal 1015 des KollegiengebĂ€udes 1 ist hochaktuell zum praktischen Klimaschutz und Stromkosten-Senken in Haushalten und BĂŒros in Stadt und Land. KurzvortrĂ€ge erfolgen u.a. von Dipl.-Ing. Ingo Falk, Energieeffizienz Falk, Ilaria De Altin vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg und weiteren Vortragenden. Die FĂŒhrung ist zu Stromsparen.

Bauen-Wohnen in Freiburg und Region ohne Bauen auf der „grĂŒnen Wiese“ steht mit Ideen und konkreten Informationen im Brennpunkt beim „Stadtentwicklungs-SLAM“ am 1. Dezember im Hörsaal 1015 KollegiengebĂ€ude 1. Es berichten Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., und weitere Vortragende. Die FĂŒhrung erfolgt zu Beispielen fĂŒr mehr Wohnungen und Wohnraum in Freiburg durch Innenentwicklung.

„Neue Photovoltaiktechnologien (PV) fĂŒr GebĂ€ude: Farbstoff-PV, FlĂŒssig-PV, Perowskit-PV und gebĂ€udeintegrierte PV“ sind Thema der VortrĂ€ge am 8. Dezember 10.15 Uhr im Hörsaal 1098 KollegiengebĂ€ude 1. Angefragt auch fĂŒr eine FĂŒhrung sind Dr. Andreas Hinsch, Fraunhofer-ISE, Freiburg und Kollegen.

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„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln fĂŒr zukunftsfĂ€higes Handeln der BĂŒrgerschaft und Kommunen und fĂŒr den zukunftsfĂ€higen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erlĂ€uterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums anlĂ€sslich des Starts der Reihe 26. Viele kleine und grĂ¶ĂŸere Projekte und Maßnahmen sind aus dem Forum entstanden Das ĂŒberwiegend ehrenamtlich durchgefĂŒhrte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der BĂŒrgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011. Tipp: pdf-Dateien bisheriger VortrĂ€ge seit 2006 und das aktuelle Programm sind online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.

StĂ€ndige Mitveranstalter bzw. UnterstĂŒtzer der gesamten aktuellen Reihe 27 des Samstags-Forums sind bereits die AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., die Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen, die Innovation Academy e.V. Freiburg, das KlimabĂŒndnis Freiburg und als MitgrĂŒnder des Forums das Umweltreferat des Studierendenrates. Die Reihe 27 wird gefördert vom Agenda 21 BĂŒro Freiburg, von der ECO-Stiftung fĂŒr Energie-Klima-Umwelt, von ECOtrinova e.V., viel Ehrenamt sowie von der UniversitĂ€t fĂŒr Raum, Technik und Hausmeister.
 
 

 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Freiburg. Am Freitag und Samstag 28./29. September findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt statt. Viele Aussteller bieten mit Edeltrödel, Möbeln, Schmuck, 2nd-Hand, Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritÀten ein abwechslungsreiches Sortiment an.

Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den einen oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten sind Freitag 14 bis 19 Uhr und Samstag 9 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen und andere Flohmarkt-Termine im Netz ...
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