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Montag, 19. August 2019
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Veranstaltungen

 
Freiburg: "Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe!"
Perspektiven einer sozialen und ökologischen Stadtentwicklung

3HäuserProjekt und Mietshäuser Syndikat laden zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 27.10.2015 um 20 Uhr im Winterer-Foyer im THEATER Freiburg.

Am 27. Oktober macht das 3HäuserProjekt in Kooperation mit dem Mietshäuser Syndikat bei einer Veranstaltung im Winterer-Foyer im THEATER Freiburg auf das Thema "Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe" aufmerksam. Wenn schon Grünflächen zubetoniert werden, sollten dabei zumindest auch dauerhaft bezahlbare Mietwohnungen entstehen. Die Frage, wie die begrenzten Flächen bebaut werden sollen, rückt damit in den Vordergrund der wohnungspolitischen Debatte, die allzu lang durch das schlichte Motto „Bauen auf Teufel komm raus" geprägt war. Wie kann sichergestellt werden, dass soziale und ökologische Aspekte nicht immer wieder den Investoreninteressen geopfert werden? So protestierte die Immobilienbranche laut, als der Freiburger Gemeinderat im Frühsommer 2015 beschloss, dass bei künftigen Neubauprojekten 50% sozial geförderte Mietwohnungen sein sollen. Doch dauerhaft bezahlbarer Mietwohnbau ist möglich - dies zeigt das Modell des Mietshäuser Syndikats. An diesem Abend möchten wir uns auf die Suche nach Antworten begeben mit Vortrag und Diskussion zu Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Freiburg. Einen Blick über den Tellerrand bringen die ReferentInnen aus anderen Städten: Joscha Metzger (Universität Hamburg), Judith Janschewski (4-Häuser-Projekt Tübingen), Jana Kling (3HäuserProjekt Freiburg).

Der Eintritt ist frei.
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Karlsruhe: 4.000 Lavendel und 4.000 Blumenzwiebeln
Pflanzaktion im Garten der Religionen / Foto: Gartenbauamt Karlsruhe
 
Karlsruhe: 4.000 Lavendel und 4.000 Blumenzwiebeln
Pflanzaktion für Garten der Religionen / Eröffnung am Donnerstag

Jetzt ist er fast fertig, der Garten der Religionen, den Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und die AG Garten der Religionen für Karlsruhe e. V. am Donnerstag, 24. September, eröffnen. Am Samstag, 19. September, brachten noch zwölf Auszubildende des Gartenbauamts, vier Mitarbeiter des Landschaftsarchitekturbüros Helleckes und einige Bürger 4.000 Lavendelpflanzen und 4.000 Zierlauch- und Narzissenzwiebeln in die Erde. Um 7 Uhr morgens hatten die Auszubildenden losgelegt, gegen Mittag war das meiste geschafft. Und für die Stärkung der fleißigen Helferinnen und Helfer mit Speis und Trank sorgte die AG Garten der Religionen für Karlsruhe e. V.

Bereits im August hatte die Ausbildungsgruppe des Gartenbauamts fünf Zierapfelbäume gepflanzt, die sie zuvor in der städtischen Baumschule extra herangezogen hatten. Denn normalerweise werden Bäume im Spätherbst und nicht im Sommer gesetzt.

zum Bild oben:
Lavendel in HĂĽlle und FĂĽlle pflanzte die Ausbildungsgruppe des Gartenbauamts am 19. September zusammen mit weiteren Helfern im Garten der Religionen. / Foto: Gartenbauamt Karlsruhe
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Karlsruhe: Alte Berufe erkunden
FĂĽhrung im Pfinzgaumuseum am 27. September

Unter dem Motto "PflĂĽgen, dreschen, schmieden: Alte Berufe im historischen Dachspeicher" fĂĽhrt Eva Unterburg am Sonntag, 27. September, um 11.15 Uhr bei freiem Eintritt durch den historischen Dachspeicher des Pfinzgaumuseums.
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Von der Fledermaus bis zur Axt im Wald
Die Termine des Waldhauses im Oktober

… und eine Korrektur unserer PM vom 27. August:
Sonntag, 27. September
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische bedrohte Tierarten
gastiert im Waldhaus mit zwei Vorstellungen. Um 14 Uhr geht es um
Canis lupus, den Wolf, und um 15:30 Uhr um Lynx lynx, den Luchs.
FĂĽr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Eintrittspreise
nach Selbsteinschätzung. Eintritt für Inhaber der FamilienCard frei.
Karten: Tel. 0761-89647710 und www.brehms-tierleben.com.

Sonntag, 4. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Waldhaus-Café
Pilzsammlerinnen und -sammler können am Sonntag von 15 bis 17
Uhr im Waldhaus ihre Funde Veronika Wähnert, Pilzsachverständige
der Deutschen Gesellschaft fĂĽr Mykologie, vorlegen und sich beraten
lassen. Die Beratung lässt sich dabei gut mit einer Tasse Kaffee und
einem leckeren Stück Kuchen im WaldHaus-Café verbinden.
Unkostenbeitrag: 3 Euro, ohne Anmeldung.

Freitag, 9. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr // Anmeldeschluss: 6. Oktober
Tanz der Vampire: Fledermaustour am Waldhaus
Wie orientieren sich Fledermäuse im Stockdunklen? Wie kann man
verschiedene Arten voneinander unterscheiden? Ist in den VampirGeschichten
ein Körnchen Wahrheit enthalten, saugen Fledermäuse
tatsächlich Blut? Diese und weitere Fragen beantwortet Umwelt- und
Naturpädagogin Eva Georg auf dieser Fledermausführung. Die
Teilnehmer beobachten die Flugakrobaten nicht nur in der
Dämmerung, sie hören auch ihre sonst für menschliche Ohren nicht
wahrnehmbaren Ultraschalllaute – dank eines „Bat-Detektors“.
Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Kinder 3 Euro, Familien 15 Euro.

Sonntag, 11. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 7. Oktober
Mit Kompass und Karte durch den Wald
Nicht mit GPS sondern mit Karte und Kompass orientieren die
Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich im Wald. Dazu zeigt ihnen
Forstingenieur Andreas Schäfer vom städtischen Forstamt auch
natĂĽrliche Orientierungshilfen. Nach einer kurzen Einweisung im
Waldhaus versuchen alle einen eigenen Weg zu einem tollen Platz
im Stadtwald zu finden. Und natĂĽrlich findet man auch wieder zum
Waldhaus zurück – versprochen! Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder
ab 8 Jahren 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 11. Oktober
Fräulein Brehms Tierleben
Im Oktober widmet sich das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische
bedrohte Tierarten um 14 Uhr Felis silvestris, der Wildkatze, und um
16 Uhr Canis lupus, dem Wolf. FĂĽr neugierige Erwachsene und
Kinder ab 8 Jahren. Eintrittspreise nach Selbsteinschätzung. Eintritt
fĂĽr Inhaber der FamilienCard frei. Karten: Tel. 0761-89647710 und
www.brehms-tierleben.com. Nach Absprache am Montag, 12.
Oktober, auch fĂĽr Schulklassen. Info unter Tel. 030/12091785.


Donnerstag, 15. Oktober, 18 – 21 Uhr // Anmeldeschluss: 8. Oktober
Rund um die Axt: Gebrauch und Pflege
In diesem Waldhaus-Kurs lernen die Teilnehmer nicht nur,
fachgerecht mit der Axt umzugehen und mit dem richtigen Werkzeug
Holz zu spalten, sondern auch, wie eine anständige Werkzeugpflege
aussieht. Unter Anleitung von Schreinermeister Axel Steiert gibt es
Gelegenheit, sich im Schärfen von Äxten und Einsetzen von Stielen
zu üben. Werkzeuge wie Spalthämmer, Äxte, Beile usw. bitte
mitbringen. Neue Werkzeugstiele gibt es bei Bedarf am Kursabend
gegen GebĂĽhr vom Kursleiter. Teilnahmebeitrag: 35 Euro.

Sonntag, 18. Oktober, ganztägig
Holzrücketag am Waldhaus: Waldarbeit mit echter Pferdestärke
Zum vierten Mal zeigen HolzrĂĽcker und ihre Pferde aus ganz BadenWĂĽrttemberg
und dem Elsass diese den Waldboden und
Baumbestand schonende Variante der Waldarbeit. Bei einem bunten
Programm fĂĽr die ganze Familie kann man sich ĂĽber RĂĽckearbeit mit
dem Pferd als perfekte Ergänzung zu moderner Technik und im
Sinne der Erhaltung alten Kulturguts im land- und
forstwirtschaftlichen Bereich informieren. Neben Infoständen gibt es
traditionelles Holzhandwerk zu sehen, und die Besucher können in
der GrĂĽnholzwerkstatt aktiv werden. FĂĽr das leibliche Wohl sorgt das
Waldhaus-Café mit regionalen und saisonalen Spezialitäten. Eintritt
frei; Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.


Samstag, 24. Oktober, ganztägig // Anmeldeschluss: 16. Oktober
Mit der Axt im Wald: Handholzerkurs
An diesem Tag haben Väter und Töchter, Mütter und Söhne,
Großväter und Enkel und alle anderen, denen die körperliche Arbeit
im Wald SpaĂź macht, am Waldhaus Gelegenheit, auf traditionelle
Weise gemeinsam einen Baum zu fällen. Dabei gewährt
Schreinermeister Axel Steiert den Teilnehmern Einblick in das uralte
Handwerk der Baumfällung und Holzgewinnung mit Axt und
Zweimann-Handsäge. Einen hiebsreifen Baum auswählen, ihn sicher
und schonend zu Fall bringen und fachgerecht aufbereiten – das ist
eine echte Herausforderung. Teilnahmebeitrag: 45 Euro, Kinder ab
10 Jahren 25 Euro, ab 14 Jahren ohne Begleitung möglich.

Samstag, 24. Oktober, 13 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss: 20. Oktober
Waldhaus-Pilzexkursion
Pilze sind ĂĽberall in groĂźer Zahl und Artenvielfalt zu finden, oft
unsichtbar im Untergrund. Bei der Waldhaus-Exkursion mit Veronika
Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, stehen die Pilze im
Mittelpunkt, die je nach Wetterlage mehr oder weniger zahlreich im
Wald zu finden sind. Die Freude am Suchen und Finden, die
Schönheit und große Vielfalt der Pilze kann hierbei voll ausgekostet
werden. Die Teilnehmer erfahren interessante Einzelheiten zu
Lebensweise, zu Vorkommen, Speisewert und Giftigkeit einzelner
Arten. Das Sammeln von Speisepilzen ist nicht Ziel der
Veranstaltung. Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder 5 Euro.

Sonntag, 25. Oktober, 15 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 20. Oktober
Reise vom Baum zum Wein
Auf einem Spaziergang mit Forstwirt Eric Doye und JĂĽrgen Sigler,
Lebensmittelchemiker am Staatlichen Weinbauinstitut, vom
Waldhaus zu den Rebflächen des Lorettobergs wird die enge
Verbundenheit von Wald und Wein dargestellt. ZurĂĽck im Waldhaus
demonstriert der KĂĽfer Mark Sieder das Handwerk der
Fassherstellung. AnschlieĂźend kommen die Teilnehmer und
Teilnehmerinnen in den Genuss, bei einer Vergleichsverkostung
erlesene Weine aus der Region zu probieren. Ein kleiner Imbiss
exklusiver Wildspezialitäten unterstreicht die traditionsreiche
Symbiose von Wald und Wein. Teilnahmebeitrag: 24 Euro, inkl.
kleiner Speisen und Getränke.


Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und
feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote fĂĽr Schulklassen gibt es nach
Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter
Tel. 0761-89647710 oder www.waldhaus-freiburg.de.
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Einladung zum fesa-Event
Foto: Erhard Schulz
 
Einladung zum fesa-Event
Am Samstag, den 3. Oktober lädt der fesa e.V. Interessierte dazu ein, die Windstromerzeugung in der Gemeinde Freiamt hautnah zu erleben. Die Bus-Exkursion führt zu drei Windturbinen (klein, mittel und groß). Anschließend gibt es ein traditionelles Vesper in der 200 Jahre alten Schillingerhofmühle.

Los geht es um 14 Uhr mit einem Bus am Konzerthaus in Freiburg. In Freiamt ist zunächst die 2015 errichtete 15-kW-Kleinwindturbine auf dem Kölblinhof zu besichtigen. Mit einer Masthöhe von zehn Metern benötigte diese für den Aufbau keine Baugenehmigung, erhielt jedoch zahlreiche erstaunliche Naturschutzauflagen. Die Anlage besitzt einen kippbaren Mast und soll über 30.000 Kilowattstunden jährlich produzieren.

Eine ganze Nummer größer ist die 85 Meter hohe E 70-Windturbine auf dem Schillinger Berg. Seit 14 Jahren arbeitet sie zuverlässig und erzeugt in einem guten Windjahr über 3,3 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom.

Neu hinzugekommen zum Freiämter Windpark ist im Herbst letzten Jahres die E 101 auf dem Tännlebühl. Mit 186 Metern Höhe und einem Rotordurchmesser von 101 Metern bringt sie eine stolze Leistung von 3050 Kilowatt. Jährlich werden etwa fünf bis sechs Millionen Kilowattstunden Stromproduktion erwartet.

Zum Abschluss der Exkursion gibt es ein traditionelles Vesper in der 200 Jahre alten SchillingerhofmĂĽhle unterhalb der E101-Windturbine. Die Kosten hierfĂĽr betragen zehn Euro je Teilnehmer, fĂĽr den Bustransfer fallen ebenso zehn Euro Unkostenbeteiligung an. Gegen 18:30 Uhr endet die Exkursion am Konzerthaus in Freiburg.

Die Exkursion findet unter der kompetenten Leitung von Erhard Schulz statt. Er ist Vorsitzender des Bundesverbands WindEnergie Südbaden und langjähriges Mitglied des fesa e.V. Eine Anmeldung unter mail@fesa.de oder 0761 – 40 73 61 bis zum 29.9. ist erforderlich.

FĂĽr weitere Informationen
Karin Jehle, Chefredakteurin fesa e.V.
Telefon 07 61 – 40 73 61
jehle@fesa.de
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MondscheinfĂĽhrung auf dem Mundenhof
Treffpunkt am Montag, 28. September, um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel war´s, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste
Stelle.“ So (oder so ähnlich) wird es wieder am Montag, 28.
September, sein, wenn auf dem Mundenhof die zweite
MondscheinfĂĽhrung in diesem Jahr ansteht. Von 19.30 Uhr an
können Besucherinnen und Besucher mit Tierpfleger Matthias
Hiltmann die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und
dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.
Erdmännchen, Affe, Kamel und Rind suchen sich ein Nachtlager.
Auch die Familien Yak und WasserbĂĽffel, die im August
Nachwuchs bekamen, werden langsam ruhiger. Der Uhu dagegen
kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt für dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 19.30 Uhr
am Steinaffen. Die FĂĽhrung dauert zwei Stunden und endet beim
Parkplatz. FĂĽr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂĽr Kinder ist sie frei.
 
 

 
Freiburg: Flohmarkt am Lorettobad
Auch in diesem Jahr findet unter der Leitung der „Freunde des Lorettobades“ am kommenden Samstag, den 26. September, der beliebte Flohmarkt am Lorettobad statt. Zwischen 9.00 und 15.00 Uhr kann hier nach Lust und Laune gestöbert und geshoppt werden.

Damit auch das leibliche Wohl versorgt ist, freuen sich die Veranstalter über Kuchenspenden. Diese können am Veranstaltungstag direkt am Kuchenstand abgegeben werden. Der Erlös kommt ebenfalls zu 100% dem Förderverein „Freunde des Lorettobades“ zugute.

Veranstaltungsadresse: LorettostraĂźe 51a, 79100 Freiburg.
 
 

Geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“
Foto: KUR UND BĂ„DER GMBH BAD KROZINGEN
 
Geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“
Am Donnerstag, den 24. September 2015 um 16.00 Uhr findet eine
geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“ bei St. Ulrich mit der
Archäologin Dr. Christel Bücker statt.

Wer heute durch den romantischen Südschwarzwald zwischen Freiburg und Lörrach wandert,
ahnt kaum, dass sich hier in der Römerzeit und vor allem im Mittelalter ein ausgedehntes
Bergbaurevier auf Kupfer und Silber befunden hat – quasi das Ruhrgebiet des Mittelalters. Doch
noch heute sind vielfältige Spuren wie Schächte, Pingen, Köhlerplätze und Burgen im dicht
bewaldeten Schwarzwald zu erkennen. Viele Relikte des Bergbaureviers wurden aber erst durch
die Forschungen und Ausgrabungen der Universität Freiburg seit 1987 wieder entdeckt und -
auch wie am Birkenberg bei St. Ulrich – begehbar und erlebbar gemacht.

Auf dem 1,6 km langen Lehrpfad im Bergbaurevier am Birkenberg wird dem Besucher auf ĂĽber
20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute
vermittelt. Der FuĂźpfad windet sich durch einen lichten Hochwald, vorbei an eindrucksvollen
Bergbauspuren, die die Jahrhunderte überdauert haben. Der Rundgang führt zunächst durch
einen tiefen, schluchtartigen Verhau mit einer großen Radstube zur Entwässerung der Stollen
und Schächte. Dann geht es den Birkenberg hinauf, vorbei an zahlreichen verfallenen oder
offenen Stollen und Schächten sowie an Schmiede- und Köhlerplätzen. Im höher gelegenen
Abschnitt quert der Pfad das Zentrum einer ehemaligen Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren
Arbeits- und Wohnterrassen. SchlieĂźlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine
der Birchiburg, die man von einer Aussichtsplattform gut ĂĽberblicken kann.

Durch Erklärungen der Archäologin Dr. Christel Bücker wird bei der geführten Wanderung fast
Unsichtbares sichtbar und begreifbar und ein Bergwerk aus dem Mittelalter wird zum Leben
erweckt. Stollen und Schächte des Silber- und Kupferbergbaus, die Ausgrabungen der Birchiburg
und die ehemaligen Bergleutesiedlungen werden auf einer gefĂĽhrten Wanderung besichtigt.

Auf schmalen Pfaden, geht es auf einem ca. 1,6 km langen Rundweg ĂĽber den Birkenberg. Dauer
ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk erforderlich. Nach der Wanderung wird an der Snewlin-HĂĽtte
gegrillt und alkoholfreie Getränke dazu gereicht.

Die Teilnahme an der geführten Wanderung kostet 21,90 €, mit der Gästekarte oder der Bad
Krozinger Kundenkarte 19,90 €, inkl. Grillgut und ein alkoholfreies Getränk.

Treffpunkt ist am Parkplatz des Birkenberg Lehrpfades. Es besteht auch eine
Transfermöglichkeit ab der Tourist-Info Bad Krozingen im Kurgebiet, hin und zurück für 5,00 €
pro Person.

Eine Anmeldung fĂĽr die Wanderung ist erforderlich bei der Tourist-Information Bad
Krozingen, Tel. 07633 4008-164.
 
 



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