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Veranstaltungen

BUND ruft (leider) wieder zu den Fessenheim-Demos auf
Demo Plakat / Quelle: BUND
 
BUND ruft (leider) wieder zu den Fessenheim-Demos auf
Gemeinsam mit französischen und deutschen Umweltverbänden und BI´s und mit unserer Schwester-Organisation Alsace Nature ruft auch der BUND-Regionalverband in alter trinationaler und europäischer Tradition (leider) wieder zum Fessenheim-Protest auf.

Wir schreiben "leider", weil wir das ständige Hin und Her in der Abschaltdebatte leid sind. Das unsägliche Hin und Her führt zu einer zunehmenden Politikverdrossenheit. Trotz aller Versprechen von Herrn Hollande ist das AKW Fessenheim immer noch nicht dauerhaft stillgelegt. Viele Präsidentschaftskandidaten sind Atomlobbyisten und der Gedanke möglicherweise Frau Marine Le Pen am „roten Knopf“ der Force de Frappe zu wissen ist eine Katastrophe. Die Wochen vor der Wahl sind auch in Sachen Fessenheim-Abschaltung entscheidend und es wird sich zeigen, ob nicht doch die EDF regiert.

Die Organisation der diesjährigen Proteste lag schwerpunktmäßig und erfreulicherweise bei den französischen Gruppen. Es gibt Proteste in Strasbourg und beim AKW in Fessenheim.

Strasbourg: Samstag, 11.03.2017
Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Platz vor dem Haus der Region - Place Adrien Zeller, gegenĂĽber dem Maison de la RĂ©gion.

Fessenheim: Sonntag, 12.03.2017
11 Uhr: DEMO – Musik, Diskussion, Stände...

Freiburg: Samstag bis Sonntag - 11.3. - 12.3.2017
In Freiburg rufen Umweltaktive von Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 12 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Augustinerplatz auf.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz unterstützt alle diese - leider immer noch notwendigen - selbstbewusst-friedlichen Proteste. In diesen schwierigen Zeiten, in denen nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch die Demokratie zunehmend bedroht ist, erinnern wir an Aussagen aus den über 43 Jahre zurückliegenden Wyhl-Protesten: „Der Kampf gegen die Atomenergie ist immer auch ein Kampf für Demokratie und für die Rechte der Menschen.“

Mehr Infos zu den einzelnen Protestaktionen und zu den Bussen finden Sieim Netz ...
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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

 
Die März-Termine im Waldhaus
Bücher binden, Stämme rücken, Nistkästen bauen, Papier schöpfen, Bäume pflanzen, Äste sammeln und vieles mehr

Sonntag, 5. März, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 2. März
Buchbinden im Waldhaus
Mit geringem Materialaufwand und groĂźer Wirkung stellen die
Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Notizbuch in moderner
klebstofffreier Bindetechnik mit sichtbarer Heftung her. Der
Fensterausschnitt auf dem RĂĽcken des Kartonumschlages offenbart
einen Einblick auf das farbige und geheimnisvolle Innere des
Buches. Buchbindemeisterin Susanne Natterer leitet diesen
Nachmittags-Workshop. Teilnahmebeitrag: 20 Euro incl. Material,
Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 14 Euro, Familien 60 Euro; mit Freiburger FamilienCard
ist die Teilnahme frei.

Sonntag, 5. März, 14 bis 15.30 Uhr // ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Winterknospen von Bäumen
Mit Fernglas und Lupe ausgestattet erkunden die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer bei einem Spaziergang rund ums Waldhaus die
Winterknospen hiesiger Laubbäume. Die Referentin Martine Schiller,
Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin, zeigt, wie man
Bäume im blattlosen Zustand bestimmt, welche Knospen essbar
sind, welche frĂĽher in der Volksheilkunde und heute in der
alternativen Medizin genutzt werden. Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

Samstag, 11. März, ganztägig // Anmeldeschluss: 7. März
Schnupperkurs: HolzrĂĽcken mit dem Pferd
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen
Grenzen und einem GespĂĽr fĂĽr die Besonderheit der Situation sind
für diesen Tageskurs am Waldhaus keine Vorkenntnisse nötig.
Jürgen Duddek, Experte im einspännigen Holzrücken, führt die
Teilnehmer in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke
einführen. Näheres unter www.juergen-duddek.de. Teilnahmebeitrag:
99 Euro.

Samstag, 11. März, und Sonntag 12. März, jeweils von 10 bis 15 Uhr
// Anmeldeschluss: 2. März
Workshop: Holzschnitt mit Brian Curling
Brian Curling, freier Grafiker und BuchkĂĽnstler, fĂĽhrt in die alte
Technik des Holzschnitts ein und bietet den Teilnehmenden die
Gelegenheit, in der Holzwerkstatt eigenhändig Druckstöcke
herzustellen und farbige Holzschnitte zu drucken. Teilnahmebeitrag:
108 Euro incl. Material.

Sonntag, 12. März, ab 16 Uhr // ohne Anmeldung
Werden und Vergehen: Ausstellungsgespräch mit Brian Curling
Anlässlich der Ausstellung „Werden und Vergehen – Farbige
Holzschnitte von Brian Curling“ erläutert der Künstler die alte Technik
des Holzschnitts, gibt einen Einblick in seine Arbeits- und
künstlerische Herangehensweise und steht für Gespräche zur
VerfĂĽgung. Teilnahme frei.

Mittwoch, 15. März, ganztägig // Anmeldeschluss: 8. März
Seminar „Erneuerbare Energien ganz praktisch“:
Sonne, Wasser und Wind im vorschulischen Bereich
Das Seminar mit Carolyn Heubeck von der Umweltakademie BadenWĂĽrttemberg
vermittelt Ideen und Methoden zur Umsetzung des
Themas „Erneuerbare Energien“ in der frühkindlichen
Umwelterziehung. Es wendet sich an Erzieher/innen, SchĂĽler/innen
der Fachschulen für Sozialpädagogik und Multiplikatoren in der
Natur- und Umwelterziehung im Regierungsbezirk Freiburg.
Teilnahme frei. Anmeldung und weitere Information unter Tel. 0711-
126-2812, umweltakademie@um.bwl.de. Eine WaldhausKooperation
mit der Umweltakademie Baden-WĂĽrttemberg.

Sonntag, 19. März, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 14. März
Wunderwelt der Vögel: Lichtbildvortrag und Nistkastenbau
Beim Beobachten von Vögeln im Garten oder einem Spaziergang in
Wald und Flur werden wir immer wieder von der Vielfalt an Formen,
Farben und Größen der gefiederten Geschöpfe überrascht. In einem
allgemein verständlichen, unterhaltsamen Lichtbildvortrag im
Waldhaus lenkt Hans-JĂĽrgen Pfaff den Blick auf Details der
Fortbewegung, Ernährung oder Behausung. Er beantwortet auch
Fragen wie etwa die, ob Vögel im Winter an den Füßen frieren. Nach
dem Vortrag geht es in der Holzwerkstatt an den gemeinsamen
Nistkastenbau. Mit geschärften Sinnen und schönen Behausungen
können die Meister der Lüfte nach ihrer Rückkehr aus den
Winterquartieren erwartet und bestaunt werden.
Teilnahmebeitrag: 24 Euro, Familien und andere Bauteams 26 Euro
(jeweils incl. 12 Euro Materialkosten pro Bausatz), Kinder ab 6
Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.

Samstag, 25. März, 9 bis 12.30 Uhr // ohne Anmeldung
Bäume pflanzen im südlichen Mooswald
Im Rahmen der Wiederaufforstung von Wäldern, die durch das
Eschentriebsterben geschädigt waren, werden im Opfinger
Mooswald unter Anleitung von Mitarbeitern des städtischen
Forstamts junge Eichen gepflanzt. Mitmachen kann jeder! Bitte
entsprechende Kleidung und Arbeitshandschuhe mitbringen,
Werkzeuge werden gestellt. Treffpunkt ist die Haltestelle
„Kleingärten“ der VAG-Linien 32 und 33 am kleinen Opfinger
Baggersee. In Kooperation mit BUND, NABU, SDW und dem
städtischen Forstamt.

Sonntag, 26. März, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss : 22. März
Papierschöpfen im Waldhaus
In diesem Kurs mit Abfallpädagogin Susanna Gill entdecken Kinder
und Erwachsene das Papier-Recycling und lernen, aus dem Rohstoff
Altpapier handgeschöpftes Briefpapier und schöne Karten
herzustellen. Zur Gestaltung werden unterschiedlichste Materialien
verwendet. TN-Beitrag: 14 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung
eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 40 Euro.

Sonntag, 26. März, 14 und 16 Uhr // ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische
bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr wird
Canis lupus, der Wolf, gespielt und um 16 Uhr Phocoena phocoena,
der Schweinswal. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten
relative Preise, jeder zahlt so viel er kann, orientiert am Grundpreis
von 9 Euro. FĂĽr Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.

Mittwoch, 29. März, ganztägig
Grünholzwerkstatt: Der Grünholzhocker – frisch aus dem Wald
Auch Anfänger lernen beim Verarbeiten von „grünem Holz“ auf
einfache aber aufschlussreiche Weise die Grundeigenschaften von
Holz kennen. Mit dem Ziehmesser am Schneidesel stellen sie von
Hand ein graziles und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel ohne Leim und
Metallverbindungen her. Das dreitägige Seminar richtet sich vor
allem an Pädagog/innen und Förster/innen. Der zweite Teil findet am
Dienstag, 11., und Mittwoch, 12. Juli, statt. Kursleiter Franz-Josef
Huber ist Erzieher, Schreinermeister und Technischer Lehrer im
Waldhaus. Anmeldung ĂĽber das Forstliche Bildungszentrum
Karlsruhe, Tel. 0721/926 3391. Teilnahmebeitrag: 180 Euro.


Apriltermine mit Anmeldeschluss im März

Samstag, 1. April, ab 11 Uhr // Anmeldeschluss: 28. März
Bootstour mit selbstgebauten WeiĂźtannenbooten
Auf dieser Bootstour kommen die im Waldhaus gebauten
WeiĂźtannenboote zum Einsatz. KĂĽnftige Bootsbauer und einfach
Neugierige können sich auf dieser Tour mit Franz-Josef Huber, dem
Technischen Lehrer am Waldhaus, auf schönen Wasserwegen mit
erfahrenen Bootsbauern austauschen und sich vom universellen und
zuverlässigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“
überzeugen. Teilnahmebeitrag: 12 Euro incl. kleiner Stärkung
unterwegs. Dauer: ca. 4 Stunden, Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 2. April, ab 6.30 Uhr // Anmeldeschluss: 21. März
Vogelkundlicher Morgenspaziergang mit FrĂĽhstĂĽck
Rotkehlchen oder Zaunkönig, Amsel oder Singdrossel, Blau- oder
Kohlmeise? Die Teilnehmenden lauschen dem Vogelkonzert zum
Tagesanbruch und lernen mit dem Naturpädagogen Matthias Wörne
einzelne Vogelarten herauszuhören und zu bestimmen. Danach
wartet ein vollwertiges FrĂĽhstĂĽck im Waldhaus. Treffpunkt vor dem
Waldhaus, bitte Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 22 Euro.

Samstag, 8. April, 10 bis 16 Uhr // Anmeldeschluss: 30. März
Workshop „Astwerke“:
Mögliches und Unmögliches mit Stöcken und Ästen
Äste gibt es überall. Was liegt näher, als sich schöpferisch mit ihnen
zu beschäftigen? Frisches Astholz, trockene Äste, lang, verzweigt,
mit Rinden, von der Sonne gebleicht, biegsam, knackend, winzig
klein oder ellenlang gewachsen. Die Teilnehmenden können Äste,
Zweige und Stöcke sammeln, biegen, brechen, schnitzen, bemalen,
sortieren, legen, stapeln, bĂĽndeln und verfremden. So hinterlassen
sie mit ihren FundstĂĽcken rund um das Waldhaus sinnliche
Gestaltungsspuren und geheimnisvolle Waldzeichen. Es wartet ein
Werkstatttag mit einem Wald voller Ideen auf Menschen, die der
Natur schöpferisch begegnen wollen. Den Workshop leiten Brigitta
Blinkert und Udo Lange von der Pädagogischen Ideenwerkstatt
Bagage. Teilnahmebeitrag: 30 Euro, Mindestalter 14 Jahre.


Das Waldhaus öffnet ab März dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr,
sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr. Angebote fĂĽr Schulklassen gibt es
nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info
unter Tel. 0761/89647710 oder www.waldhaus-freiburg.de.
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GETEC vom 17. bis 19. Februar 2017
Cluster Green City präsentiert Sonderschau „Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien“

Das Cluster Green City präsentiert im Rahmen der GETEC (Gebäude.Energie.Technik)
auf der Messe Freiburg vom 17. bis 19. Februar
die Sonderschau „Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien“.
In Halle 2 an Stand 2.2.63 erfährt der Besucher bei vielfältigen
Mitausstellern das Neueste über ökologische Mobilitätskonzepte.


Am Samstag, 18. Februar von 14:30 bis 16:00 Uhr können sich Interessierte
das Vortragsprogramm zum Thema Elektromobilität und
Speichertechnologien im Fachforum Halle 3 anhören. Im Anschluss
findet ein Rundgang über die Sonderschaufläche statt.


Ăśber das Cluster Green City Freiburg:
Das Cluster Green City Freiburg vernetzt Partner und Institutionen aus
Umwelt- und Solarindustrie und unterstĂĽtzt damit den Erfahrungsaustausch
zwischen den Mitgliedern. Das Cluster bewirbt weltweit Produkte
und Dienstleistungen seiner Mitglieder aus den Bereichen erneuerbare
und Solar-Energie, Energieeffizienz, nachhaltiges Bauen und
Umwelttechnologien. Derzeit hat das Cluster ĂĽber 145 Mitglieder aus
Freiburg und der Region. Weitere Informationen finden Sie auf unserer
Website www.greencity-cluster.de.
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Initiative gegen Ackergift
 
Initiative gegen Ackergift
Europäische Bürgerinitiative zum Verbot von Glyphosat gestartet

Berlin, 08.02.2017. Organisationen aus 13 EU-Ländern starten heute eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot des Pestizids Glyphosat. Bis Ende Juni wollen sie mehr als eine Million Unterschriften sammeln. Danach entscheiden EU-Kommission und Mitgliedstaaten über die erneute Zulassung des Pestizids. In Deutschland wird die Initiative vom Bund für Umwelt und Naturschutz BUND, der Bürgerbewegung Campact, dem Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN Germany), dem Umweltinstitut München und WeMove.EU getragen. Parallel laufen Proteste gegen Glyphosat in Rom, Paris, Barcelona, Madrid und Wien.

„Die Bürger Europas werden der Lobbymacht von Monsanto die Stirn bieten. Ein Pestizid, das im Verdacht steht Krebs auszulösen, hat in einer modernen, bäuerlichen Landwirtschaft nichts zu suchen. Mit der Europäischen Bürgerinitiative setzen die Menschen auf ein demokratisches Europa mit hohen Umwelt- und Gesundheitsstandards”, sagte Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact.

„Glyphosat tötet alles Grün auf dem Acker und zerstört die Nahrungspflanzen von Schmetterlingen, Bienen und Vögeln. Glyphosat ist maßgeblich verantwortlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft und das ist auch der EU-Kommission bekannt. Die Kommission muss den Schutz unserer Lebensgrundlagen klar über die Profitinteressen der Pestizidhersteller stellen. Für Glyphosat darf es keine Wiederzulassung geben“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Ein Report von PAN International zeigt, welche Risiken für Natur, Umwelt und Mensch durch den massenhaften Einsatz des Agrargiftes von Monsanto und Co. bestehen. Jährlich werden weltweit rund 800.000 Tonnen glyphosathaltiger Spritzmittel hergestellt. “Harte Fakten sprechen dafür, Glyphosat als krebserregend einzustufen. Die Gegenargumente der Behörden stehen auf tönernen Füßen. Hinzu kommt, dass Glyphosat im Körper nicht gleich verteilt wird. In bestimmten Organen sind die Konzentrationen zehn- bis hundertfach höher als im Blut. Es muss verboten werden”, sagte der Toxikologe Peter Clausing, einer der Autoren des PAN-Reports.

Eine Europäische Bürgerinitiative ist ein Verfahren der EU für mehr Bürgerbeteiligung. Die EU-Kommission hat die Initiative offiziell zugelassen. Von der Kommission fordert die EBI das Verbot von Glyphosat, EU-weite obligatorische Pestizid-Reduktionsziele und eine von der Industrie unabhängige wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden. Bisher tragen NGOs aus 13 Ländern den Protest gegen Glyphosat mit. “Die Breite des Bündnisses zeigt ein klares Bekenntnis zu einem Europa, das seine Bevölkerung mit hohen Standards schützt. Die Reaktion der Europäischen Kommission wird zeigen, wem sie mehr Gehör schenkt: den Agrarkonzernen oder uns Bürgerinnen und Bürgern”, sagte Jörg Rohwedder von WeMove.EU.
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Waltershofener Holzversteigerung am 28. Januar mit Waldfest
Am Samstag, 28. Januar, findet im Waltershofener Wald die
diesjährige Holzversteigerung statt, die auf eine lange Tradition
zurĂĽckblickt. Um 13 Uhr kommen unter Leitung der Ortsverwaltung
und des Forstamtes 90 Ster Brennholz unter den Hammer.
Angeboten werden die Holzarten Esche und Hainbuche, die
Mindestpreise liegen bei 55 Euro pro Ster.

Weiterhin gibt es Brennholz in langer Form. Es handelt sich um
Rundholz von 4-9 Metern Länge, das in Stapeln zu 5 bis 10 Ster am
Waldweg liegt. Der Mindestpreis hierfĂĽr liegt bei 33 Euro pro Ster.

Umrahmt wird die Versteigerung vom traditionellen Waldfest an den
Holzfeuern. FĂĽr das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr
Waltershofen, neben Waltershofener Weinen werden WĂĽrste, Brot
und Speck angeboten. Ab 15 Uhr spielen die Jagdhornbläser vom
Hegering Tuniberg-March auf.

Besucher erreichen die Holzauktion von der LandstraĂźe zwischen
Waltershofen und Umkirch oder an den Waltershofener Sportanlagen
vorbei. Der Weg ist ausgeschildert. Zu FuĂź oder per Rad gelangt
man auch ĂĽber Mundenhof und Staudenweg zum Auktionsplatz.
Busanbindung besteht ĂĽber die VAG-Linien 31 und 32 bis zum
Ortseingang Waltershofen.
 
 

Waldwichtel bei Adventsmusik im Waldhaus-Café
Foto: Albert Schultis
 
Waldwichtel bei Adventsmusik im Waldhaus-Café
Am Sonntag, 18. Dezember, von 12 bis 17 Uhr öffnet das WaldhausCafé
in diesem Jahr zum letzten Mal. Das Waldhaus-Jahr wird bei
besinnlicher Live-Adventsmusik und einer sehenswerten
Waldwichtel-Ausstellung beendet. Der Eintritt ist frei. Spenden fĂĽr
den Musiker sind erwĂĽnscht.

Von 15 bis 16 Uhr stimmt der französische Chansonsänger, Gitarrist
und Liedermacher Vivien Mierzejewski die Zuhörer auf den Advent
ein.

Aus bizarren Wurzeln, sanftem Moos und bunten Beeren lässt Albert
Schultis kunstvolle Waldlandschaften mit Zwergen, Puppenwagen
und Wichteln entstehen. Dass es sich dabei nicht um eine einfache
Bastelei handelt, wird deutlich, wenn er von seinen Mooswichteln
schwärmt, die in fünf Arbeitsschritten entstanden sind.
Im kommenden Jahr bietet das Waldhaus im Dezember mit dem
Wichtelvater eine Wichtelwerkstatt an. Dort können dann auch
Kinder ihre eigene Wichtelwelt erschaffen.

Nach dieser Veranstaltung geht das Waldhaus in die Winterpause.
Für das Publikum ist es ab Mittwoch, 1. Februar, wieder geöffnet. Am
5. Februar öffnet das Sonntagscafé wieder.
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Zehnte Gebäude.Energie.Technik
Umweltminister Untersteller ĂĽbernimmt Schirmherrschaft

Für GETEC Award nominierte Projekte stehen fest – Anmeldung für Markplatz Energieberatung ab sofort möglich – Ausstellungsfläche nahezu ausgebucht – Sonderschau Elektromobilität – Fachseminar für Energieberater/TGA-Fachplaner

Für die zehnte Auflage der Gebäude.Energie.Technik (GETEC) im Jahr 2017 hat der baden-württembergische Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller die Schirmherrschaft übernommen. Schon seit zehn Jahren ist das vom Umweltministerium geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau Kooperationspartner der GETEC. „Diese erfolgreiche Verbindung möchte ich mit meiner Schirmherrschaft unterstreichen“, erklärt der Minister. „Die Kernkompetenz von Zukunft Altbau liegt im intensiven Dialog rund um das Thema energetische Gebäudesanierung und genau dieses Anliegen verkörpert auch die GETEC erfolgreich seit 2008. Deshalb gratuliere ich zum zehnjährigen Jubiläum“, so Untersteller. Bei der zehnten Messe-Auflage ist Zukunft Altbau mit seinem Sanierungsmobil vor Ort. Weiterhin wird Minister Untersteller beim erstmals ausgelobten GETEC Award die Gewinnerprojekte am 17. Februar 2017 auszeichnen. Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs ist abgeschlossen. Zurzeit bewertet die Fachjury die eingereichten Projekte und ab Januar 2017 können alle Teilnehmer unter www.getec-freiburg.de/GETEC-Award einsehen, ob ihr Bauvorhaben zu den nominierten gehört.

Mit ihrem zehnjährigen Bestehen hat sich die Gebäude.Energie.Technik (GETEC) als führende Fach- und Publikumsmesse im Südwesten etabliert. Die Themen zukunftsfähiges und energieeffizientes Modernisieren, Sanieren, Bauen und Wohnen stehen nach wie vor hoch im Kurs. Das zeigt sich auf Ausstellerseite, denn zwei Monate vor Messestart ist die Ausstellungsfläche mit über 85 Prozent schon nahezu ausgebucht.

Anmeldung zum „Marktplatz Energieberatung“ ab sofort möglich

Wie die GETEC selbst hat auch das Herzstück der Messe, der „Marktplatz Energieberatung“, mit seinen kostenfreien Impulsberatungen eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Das zeigen die über 4.500 dort seit 2008 erfolgten Beratungen. Ab sofort können private und gewerbliche Bauherren, die ein Neubau- oder Modernisierungsprojekt angehen wollen, online über www.getec-freiburg.de oder telefonisch unter 0761 79177-0 einen Termin vereinbaren. Frühzeitiges Reservieren lohnt sich, denn im letzten Jahr waren schon im Vorfeld der GETEC über 70 Prozent der Beratungstermine online vergeben. Für die halbstündigen Impulsberatungen stehen rund 35 Energieberater aus der Region an 16 Beratungsplätzen bereit. Mit Tipps zu konkreten Projekten und passenden Förderungen legen sie den Grundstein für einen individuellen Modernisierungsfahrplan. Je nach Beratungsanfrage der Besucher hilft ein Messescout am Marktplatz Energieberatung beim Finden von passenden Produkten und Firmen.

Elektromobilität in der Praxis erleben

Energiewende, intelligente Stromnetze, regenerative Energien sowie deren Speicherung und Elektromobilität sind unmittelbar miteinander verbunden. Diesen engen Zusammenhang dokumentiert auch die GETEC in der Sonderschau „Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und Speichertechnologien“. Sie wird als Teil des Rahmenprogramms der Messe vom Cluster Green City Freiburg gemeinsam mit den Veranstaltern der GETEC und der AUTOMOBIL organisiert. Zu neuen, ökologischen Mobilitätskonzepten auf Basis erneuerbarer Energien gehören nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern auch Stromtankstellen, Speichersysteme und vieles mehr. Entsprechend behandelt die Sonderschau in Halle 2 Themen wie Ladeinfrastruktur, Batterietechnik, neue Mobilitätskonzepte und die gesamte Bandbreite elektrisch betriebener Fahrzeuge. Ein Block mit Vorträgen am Samstag, 18. Februar 2017 rundet die Ausstellung ab.

Kooperationspartner Zukunft Altbau stark präsent

Mit zwei Aktionen ist der langjährige Kooperationspartner der GETEC, das vom baden-württembergischen Umweltministerium geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau, bei der Jubiläumsmesse vertreten. Zum einen kommt das „Sanierungsmobil“ nach Freiburg, bei dem sich alles um moderne und effiziente Energietechnik für zukunftsfähige Altbauten dreht. Darunter auch Informationen, wie „Erfolgreich Sanieren in 10 Schritten“ funktioniert.

Am 17. Februar 2017 veranstaltet Zukunft Altbau den „Zukunft Altbau Praxisdialog - Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden“. Die Veranstaltung richtet sich an Inhaber von KMU, Eigentümer von Verwaltungsgebäuden oder deren Verantwortliche für Energie-, Klimaschutz- beziehungsweise Gebäudemanagement sowie Branchenvertreter aus Energieberatung, Architektur und Handwerk. Nach fachlichen Impulsen stehen Experten und Referenten für persönliche Gespräche zur Verfügung. Erfahrene, spezialisierte Energieberater beantworten Fragen rund um die Energieeffizienz in Unternehmen und bei Gebäudesanierungsmaßnahmen.

Heizungen, die Strom erzeugen / Leben ohne Barrieren

Bereits zum vierten Mal ist die Sonderfläche „Strom erzeugende Heizungen - Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW)“ auf der GETEC vertreten. Die vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg koordinierte Sonderfläche präsentiert effiziente Eigenversorgungslösungen für Strom und Wärme. Neu hinzukommen 2017 die Themen Solarthermie und Photovoltaik. Technische, organisatorische und finanzielle Aspekte der Umsetzung von BHKW- und Solarprojekten stehen im Mittelpunkt der Sonderfläche und der angebotenen Vorträge. Außerdem werden Best-Practice-Projekte, Förderangebote und Infoportale vorgestellt.

Wer sein Wohn- und Lebensumfeld komfortabel-barrierefrei und generationenkonform gestalten möchte, findet in der erstmals präsenten Sonderschau „Leben ohne Barrieren“ anschauliche Informationen zum Thema. Für potentielle Bauherren werden Vorträge angeboten. Darüber hinaus sind für Handwerksbetriebe und Architekten „Fachkreistreffen Handwerk & Planung“ vorgesehen.

Ein umfangreiches und praxisnahes Rahmenprogramm rundet die Produktpräsentationen und den „Marktplatz Energieberatung“ ab. Die Veranstaltungen mit Themen aus der Bau- und Modernisierungspraxis sind für Messebesucher kostenfrei. Dazu gehören Fachvorträge und Bauherren- und Nutzerseminare mit hochkarätigen Referenten aus der Praxis. Qualifizierte Energieexperten führen Messerundgänge und Fachgespräche zu ausgewählten Themen, ergänzend zum Vortragsprogramm der Messe. Am 17. Februar 2017 um 15:00 Uhr gibt es einen Messerundgang mit französischer Simultanübersetzung. Alle Themen und Termine der GETEC sind ab Januar 2017 online unter www.getec-freiburg.de verfügbar.

Fachveranstaltung fĂĽr Energieberater und TGA-Fachplaner

Innerhalb der GETEC veranstaltet das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN am 18. Februar 2017 im Rahmen der DEN-Akademie ein halbtägiges Seminar zur energetischen Beurteilung und Sanierung der Haustechnik in Wohn- und Gewerbegebäuden. Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden interessierte Gebäudeenergieberater, Energieberater und Umweltberater unter www.den-akademie.de. Die Veranstaltung ist zugelassen als Fortbildung im Rahmen der DEN-Qualitätsrichtlinie (Qualitätsstandard für Energieberatungsleistungen) und der Klimaschutzberater-Datenbank. Darüber hinaus gibt es Fortbildungspunkte für die Energieeffizienz-Expertenliste der dena.

IMMO 2017

Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet am Samstag, 18. Februar und Sonntag, 19. Februar 2017 in Messehalle 1 die IMMO 2017 statt. Sie vermittelt einen kompakten und umfassenden Überblick über das Angebot der regionalen Immobilienbranche. Weitere Informationen unter www.immo-messe.freiburg.de.
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TTIP-CETA-TISA aktuell
Vorfahrt fĂĽr Konzerne und Investorengewinne oder fairer Handel?
Auch Demokratie, Ă–ko-Landbau, Wasser, Energiewende und Klimaschutz im Visier?

Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 3. Dezember, 10.30 Uhr in der Universität Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität, Hörsaal 1098, ist "TTIP-CETA-TISA aktuell: Vorfahrt für Konzerne und Investorengewinne oder fairer Handel?
Auch Demokratie, Öko-Landbau, Wasser, Energiewende und Klimaschutz im Visier?" Thema des Hauptvortrags von Sarah Händel, Landesgeschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Mehr Demokratie Baden-Württemberg e.V., Stuttgart, auf Einladung der Veranstaltergemeinschaft ECOtrinova e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V., Agenda-21 Büro Freiburg mit Weiteren. Eine Podiums-Publikumsdiskussion auch mit Jaime Timoteo-Gonzalez, Bundeskoordination CETA-TTIP-Demo, Maria-Luisa Werne, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, und Nikolaus Geiler, AK Wasser im BBU e.V., schließt sich an bis 12:45. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Samstags-Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 



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