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Sonntag, 17. Februar 2019
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Veranstaltungen

Klimagipfel: EWS unterstützen die Kampagne «Don’t nuke the climate»
 
Klimagipfel: EWS unterstützen die Kampagne «Don’t nuke the climate»
Im Vorfeld des Klimagipfels wandten sich Akteure der Kampagne „Don’t nuke the climate» in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag in Bonn an die Öffentlichkeit und die Konferenzteilnehmer. Die Kampagne richtet sich gegen Bestrebungen, Atomenergie im Kampf gegen den Klimawandel erneut ins Spiel zu bringen. Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) unterstützen die Kampagne als Sponsor.

Am Montag beginnt in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz. In einer nächsten Runde werden Staaten in langwierigen Verhandlungen darum ringen, den weltweiten CO2-Ausstoß zu reduzieren, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Die Präsidentschaft haben in diesem Jahr die Fidschi-Inseln inne. Damit steht ein Staat im Mittelpunkt, an dem die Folgen des Klimawandels unmittelbar sichtbar werden, denn er ist durch den Anstieg des Meeresspiegels in seiner Existenz bedroht.

Atomenergie darf nicht als klimafreundlich beworben werden

Der Handlungsdruck ist enorm hoch. Diese Situation nutzen Staaten mit einer schlagkräftigen Atomindustrie, allen voran Russland und China, um ihre Technologie mit dem Argument angeblicher Klimaneutralität wieder ins Spiel zu bringen. Gegen diese Renaissance der Atomenergie durch die Hintertür wendet sich die Kampagne «Don’t nuke the climate». Vladimir Slivyak, Vorsitzender der Umweltschutzorganisation Ecodefense in Moskau, bekräftigt: «Der Klimawandel erfordert schnelles Handeln, ohne falsche Lösungen. Atomkraft ist eine dieser falschen Lösungen. Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention der UN (UNFCCC) muss die russische Regierung unmissverständlich in die Schranken verweisen und die Versuche der russischen Atomagentur Rosatom, Atomkraft als klimafreundlich zu bewerben und zu verkaufen, ablehnen.»

Kein Geld aus dem Green Climate Fund fĂĽr die Atomindustrie

Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War), fordert im Namen zahlreicher Wissenschaftler zudem, dass kein Geld aus dem Green Climate Fund der UN an die Atomindustrie fließen darf. Dieser Fonds wird jährlich mit 100 Milliarden US-Dollar ausgestattet und steht zur einen Hälfte für Anpassungsmaßnahmen an die Auswirkungen des Klimawandels zur Verfügung. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den ärmsten Ländern. Mit der anderen Hälfte sollen wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes von Klimagasen finanziert werden.

Den Systemumbau mit Erneuerbaren statt mit ĂĽberholten Technologien voranbringen

EWS-Vorstand Sebastian Sladek stellt klar, dass Atomenergie auch deswegen keine Alternative ist, weil militärische und zivile Nutzung unauflöslich verflochten sind. Russland und China wirft er Heuchelei vor: «Hier werden Klimaschutzargumente vor die wirtschaftlichen Interessen geschoben.» Sladek plädiert dafür, mit Blick auf den Klimaschutz klar nach vorne zu schauen: «Der Klimawandel ist längst zur wichtigsten Zukunftsherausforderung der Menschheit geworden, der wir nicht mit überholten Technologien der Vergangenheit begegnen können. Atomenergie ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems: zu teuer, zu schmutzig, zu riskant. Atomenergie verhindert den notwendigen Systemumbau hin zu Erneuerbaren Energien.»
 
 

 
„Zukunft der Wärmeversorgung in Mehrfamilienhäusern“
Infoabend am Mittwoch, 15. November, um 16 Uhr im Winterer-Foyer des Theaters

Veranstaltung richtet sich an Akteure aus der Wohnungswirtschaft und Besitzerinnen und Besitzer großer Wohnhäuser – Anmeldeschluss ist 10. November

Unter dem Thema „Zukunft der Wärmeversorgung im Mehrfamilienhäusern“ findet am Mittwoch, 15. November, um 16 Uhr ein Informationsabend im Winterer-Foyer des Theaters statt.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik eröffnet die Veranstaltung, Zielgruppe sind Akteure aus der Wohnungswirtschaft, wie Bauträger, Baugenossenschaften, Energieberater, Architekten, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Besitzerinnen und Besitzer großer Wohnhäuser. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erwünscht.

Mit der Veranstaltung will die Stadt Freiburg darüber informieren, wie die klimaschonende Wärmeversorgung von großen Wohnhäusern aussehen kann und innovative Lösungen anhand eines realisierten Praxisbeispiels vorstellen. Hierzu wird Michael Simon vom Bauverein Breisgau zusammen mit Axel Oliva vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) von den Erfahrungen mit der Nutzung von Solarwärme und kombiniert mit einem Blockheizkraftwerk (BHWK) in einem großen und zudem denkmalgeschützten Gebäudeensembles des Bauvereins berichten. Das Projekt wurde von der Stadt Freiburg initiiert und vom Innovationsfonds der Badenova gefördert.

Die gesetzgeberischen Aspekte des Themas sowie die Entwicklung der politischen Vorgaben für Hausbesitzerinnen und -besitzer wird Karl Greißing beleuchten. Er ist Leiter der Abteilung Energiewirtschaft im baden-württembergischen Umweltministerium. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmer, welche Formen der Wärmeversorgung im Wohnbau heutzutage technisch möglich und aus Sicht des Klimaschutzes sinnvoll sind. Als Referent für dieses Thema konnte Jan Steinbach vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI gewonnen werden.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Vortrag zu Förderung und Finanzierung nachhaltiger Wärmeprojekte im Wohnungsbau von Gerhard Tanner. Er ist zertifizierter Berater für Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das Programm der Veranstaltung sowie weitere Informationen sind unter www.freiburg.de/solarthermie-initiative zu finden.

Interessierte werden gebeten, sich bitte unter solarthermie@brian-kommunikation.de anzumelden. Anmeldeschluss ist Freitag, 10. November.
 
 

 
Upcycling selbstgemacht
So 12. Nov., 14 - 17 Uhr

Aus Schmierpapier werden schicke neue Notizblöcke hergestellt. Den Deckel kann jeder selbst kreativ gestallten durch Bedrucken und Bemalen mit Stempeln und Pinseln aus der Natur oder durch Bekleben. Gerne können dafür Materialien mitgebracht werden wie z. B. Fotos, Landkarten, Buchseiten, Geschenkpapier usw.
• Leitung Cordula Heusler und Katja Hoffacker
• in Kooperation mit Grünhof Freiburg und der Abfallwirtschaft Freiburg
• Materialspende je Notizblock erbeten
• Das Café-Ökostation ist geöffnet

Ă–kostation Freiburg
Am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg • Tel 0761 - 892333 • info@oekostation.de
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Freiburg: Herbstaktion - ASF sammelt wieder Schnittgut ein
Vom 6. bis 24. November sammelt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) wieder Schnittgut aus privaten Gärten in Freiburg ein. Die Gartenabfälle werden anschließend gehäckselt und kompostiert.

Die Einsammlung beginnt am Montag, 6. November, in den östlichen Stadtteilen Kappel, Ebnet, Littenweiler und Waldsee und endet am 24. November. Die Abholtermine für alle Straßen sind im Freiburger Abfallkalender oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de veröffentlicht.

Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss gebündelt sein und darf eine Länge von rund 120 Zentimetern haben. Kurzes Schnittgut oder Zweige können in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Zulässig ist ein Kubikmeter Schnittgut pro Grundstück. Gartenabfall in Plastiksäcken nimmt die ASF nicht mit.
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Infoveranstaltung zur Photovoltaik-Kampagne „Dein Dach kann mehr“
am Montag, 6. November, um 20 Uhr im BĂĽrgersaal in Littenweiler

Solarstrom – auch mit Mieterstrom oder Gründach!“ – Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen

Im Rahmen der Photovoltaik-Kampagne „Dein Dach kann mehr“ findet am Montag, 6. November, um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgersaal in Littenweiler, Ebneter Straße 13, statt. Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Malte Thoma vom Umweltschutzamt wird die Veranstaltung eröffnen und die Kampagne vorstellen. Danach referiert Laura Kalinowski zum Thema „Grüner Strom vom grünen Dach“. Dachbegrünung und PV-Anlagen können sich sinnvoll ergänzen und so einen doppelten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Anschließend wird Burghard Flieger das neue Mieterstromgesetz und die Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis erläutern.

Nach den Vorträgen können die Bürgerinnen und Bürger alle Referenten zu den einzelnen Themen befragen. Außerdem stehen Photovoltaik Experten der Energieagentur Freiburg bereit um bei der zur praktischen Umsetzung von PV-Anlagen zu beraten.

Nico Storz von der Energieagentur Freiburg moderiert die Veranstaltung.
Der Eintritt ist frei.
 
 

 
GrĂĽnes Geld zum achten Mal in Freiburg
Bereits zum achten Mal informiert GrĂĽnes Geld interessierte Anleger in Freiburg umfassend ĂĽber das Nachhaltige Investment. Am 11. November 2017 gastiert die Messe erneut im Historischen Kaufhaus am MĂĽnsterplatz ...
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Sonnenstrom nutzen
Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am 4. November ab 10.15 Uhr im Hörsaal 1015 der Universität Freiburg, Kollegiengebäude 1, Platz der Universität, berichtet Per Klabundt, Wirtschaftsverband 100 Prozent erneuerbare Energien, zur Kampagne „Mach’s blau! Für 1000 neue Solarstromdächer in der Region", Diana Sträuber, Fesa e.V., zur städtischen Kampagne „Dein Dach kann mehr – Solarstrom lohnt sich!“, Friedrich Kropp, PV-Sachverständige e.V., über „Best-Practice Photovoltaik“ und Konrad Wangart, Bad & Heizung Lassen, über „Sonnenstrom und Mini-BHKW - ein unschlagbares Team“. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des von ECOtrinova e.V. geleiteten Forums weiteren Vereinigungen ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

GrĂĽne mĂĽssen Glyphosat-Verbot bei Merkel durchsetzen
Foto: obs/Jakob Huber/Campact
 
GrĂĽne mĂĽssen Glyphosat-Verbot bei Merkel durchsetzen
Campact: Sonst wird Jamaika zu Schwarz-Gelb mit grĂĽner Zierleiste

Berlin, 24.10.2017. Heute um 17:30 Uhr wollen Aktive der Bürgerbewegung Campact über 235.000 Unterschriften eines aktuellen Eil-Appels für ein Glyphosat-Verbot an Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir übergeben. Denn schon am Mittwoch werden die EU-Mitgliedstaaten über eine weitere Zulassung des Ackergifts für die nächsten zehn Jahre verhandeln. Seit Sonntagmorgen haben über 235.000 Menschen den neuen Appell “Kein Jamaika mit Glyphosat” unterzeichnet - eine außergewöhnlich hohe Zahl. Sie fordern von den Grünen, in den Verhandlungen mit Kanzlerin Merkel durchzusetzen, dass Deutschland in der EU die weitere Zulassung ablehnt. Die Zulassung für Glyphosat läuft Mitte Dezember aus.

“Zehn weitere Jahre Glyphosat - das wäre für die Grünen ein Desaster”, sagt Daniela Antons von Campact. “Es wäre schon zu Beginn klar: Jamaika wird nicht mehr als Schwarz-Gelb mit grüner Zierleiste”. Bei der letzten Abstimmung in der EU hatte sich die Bundesregierung enthalten, weil die Union für Glyphosat und die SPD dagegen war - und das Pestizid wurde weiter zugelassen. “Jetzt müssen die Grünen Merkel zu einem Nein zwingen und sich damit den Konzernlobbyisten in den Weg stellen”, so Antons.

Die EU-Regeln sehen vor, krebsauslösende Stoffe zu verbieten. Glyphosat steht in dringendem Verdacht, das Wachstum von Tumoren zu begünstigen. Die politische Debatte wird seit Jahren von Konzernen wie Monsanto stark beeinflusst, um sich die Einnahmen durch das Totalherbizid zu sichern. Das führte u.a. dazu, dass das Bundesamt für Risikobewertung seitenweise Passagen aus Unterlagen des Herstellers abschrieb, um die angebliche Unbedenklichkeit des Wirkstoffs zu belegen.

Neben der vermuteten Krebsgefahr beschleunigt das Totalherbizid das Artensterben, indem es durch das komplette Vernichten von Pflanzen u.a. Insekten, Vögeln und Reptilien die Nahrung raubt. Gerade erst haben deutsche Studien einen Schwund der Insekten seit 1989 um 76 Prozent beklagt. Seit Februar hat Campact in einem europaweiten Bündnis bereits über eine Million Unterschriften für ein Verbot von Glyphosat gesammelt und zwingt damit die EU-Kommission zur Stellungnahme. Jährlich werden weltweit rund 800.000 Tonnen glyphosathaltiger Spritzmittel hergestellt.

zum Bild oben:
Riesen-Schmetterlinge symbolisieren die Gefahr fĂĽr die Artenvielfalt durch das Pestizid Glyphosat - Aktion zum Start der europaweiten Verbots-Initiative im Februar 2017 / Weiterer Text ĂĽber ots und www.presseportal.de/nr/64126 / Foto: obs/Jakob Huber/Campact
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