oekoplus - Freiburg
Dienstag, 24. Mai 2022
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Veranstaltungen

 
Pilzberatung im Museum Natur und Mensch
Der Herbst naht und damit auch die beste Jahreszeit, um bei einem Waldspaziergang Pilze zu sammeln. Doch welche der Exemplare sind besonders schmackhaft oder sogar giftig? Pilzsammlerinnen und -sammler haben am Montag, 9. September, von 16 bis 18 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, die Möglichkeit, ihre Funde Experten vorzulegen und sich zu informieren. Die Pilzberatung wird bis zum 11. November immer montags angeboten. Die Teilnahme kostet 3 Euro.
 
 

 
Nachhaltigkeit Lernen
Vom Wissen zum Handeln - Erkenntnisse der Umweltpsychologie

am 18.09.2019 von 17:00 bis 19:30
Ă–kostation Freiburg

Die Umweltpschychologie befasst sich mit Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen, den EinflĂĽssen der Umwelt auf den Menschen und dem Verhalten und Handlungen des Menschen gegenĂĽber der Umwelt.

Im ersten Teil des "Netzwerktreffens Nachhaltigkeit Lernen" stehen Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie auf dem Programm. Als Referentin konnte Nathalie Niekisch,B.Sc. Psychologie Umweltpsychologin von wandelwerk e.V. gewonnen werden. Die Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie werden nach der Präsentation diskutiert. Mit den Teilnehmenden wollen wir erarbeiten wie diese im Kontext der Gestaltung von BNE-Maßnahmen umgesetzt werden können.

Ein Schlüssel für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz liegt im Verständnis des menschlichen Erlebens und Verhaltens. Die psychologische Forschung, insbesondere die Motivationspsychologie, leistet hierzu einen essentiellen Beitrag: Sie gibt Aufschluss darüber, was unser Handeln antreibt und hilft uns, nachhaltiges von nicht nachhaltigem Verhalten zu unterscheiden, beides zu verstehen und sein eigenes Verhalten zu ggf. zu überdenken.
Im 2. Teil des Treffens steht die Ausschreibung des Freiburger BNE-Fonds 2020 im Mittelpunkt. Der BNE-Fonds dient der weiteren Stärkung und Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Stadt Freiburg. Er fördert die Konzeption und die Umsetzung der Freiburger Kleeblätter. In 2020 stehen nochmals zusätzlich Fördergelder, speziell zum Thema Klimaschutz zur Verfügung. Einsendeschluss der Anträge ist der 13.Dezember 2019.
Moderation: Ute Unteregger, Ă–kostation
In Kooperation mit Der Stadt Freiburg, Dezernat II fĂĽr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Wildobst-Exkursion rund um die Ă–kostation Freiburg
am 15.09.2019 von 14:00 bis 15:30

In den Gärten und Streuobstwiesen der Ökostation wächst eine Vielfalt von Obst- und Wildobst-Sorten wie z.B. Äpfel, Quitten und Kornel-Kirschen. Bei einem Rundgang durch die Gärten und Wiesen stehen folgende Themen auf dem Programm: welche leckeren Produkte können jetzt im Herbst aus den Früchten selber hergestellt werden, welchen gesundheitlichen Mehrwert haben diese Produkte und wann sind ihre optimalen Erntezeiten. Darüber hinaus werden die botanischen Besonderheiten der Hochstämme und Wildobstsorten und ihre Ansprüche an den Standort an denen sie am besten wachsen angesprochen. Zum Abschluss wird am Lagerfeuer eine Marmelade aus Kornel-Kirschen gekocht und sofort verkostet. Die Veranstaltung ist kostenlos und für Familien mit Kindern geeignet.
Das Café Ökostation hat bis 17.00 Uhr geöffnet.
Leitung: Martine Schiller
Geeignet fĂĽr alle interessierte Erwachsene sowie Familien mit Kindern
Das Café Ökostation hat bis 17.00 Uhr geöffnet
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Mooswälder Brotbacktag im September
am 11.09.2019 von 17:00 bis 20:00
Ă–kostation Freiburg

Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen im Haus kräftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden.
Betreuung: Antje Cybulla und Team der Ă–kostation
Geeignet fĂĽr Familien mit Kindern ab 10 Jahren. FĂĽr Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ă–kostation jeweils frisch gemahlenes Getreide am Vortag an.
Bio Getreide gegen Spende
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Von frühen Kämpfen für Luftreinhaltung zu Fridays for Future
20. September 2919: Globaler Klimastreik & 45 Jahre Bauplatzbesetzung Marckolsheim

Hintergrund und Vorabinformation:
Am 20. September 1974 wurde der Bauplatz eines geplanten, extrem luftverschmutzenden Bleiwerks im elsässischen Marckolsheim von Umweltschützern beidseits des Rheins besetzt. Für den 20. September 2019, also genau 45 Jahre später, ruft die Jugendumweltbewegung "Fridays for Future" alle Menschen, egal welchen Alters, zu einem globalen Klimastreik auf, einem Streik, der nicht kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafner Nacht!

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Kurze Geschichte der Kämpfe um Luftreinhaltung und Klimaschutz

Am 20. September 2019 organisiert die Jugendumweltbewegung "Fridays for Future" einen globalen Streiktag gegen die Klimakatastrophe und am gleichen Tag vor 45 Jahren begann mit der Bauplatzbesetzung gegen ein extrem luftverschmutzendes Bleichemiewerk im elsässischen Marckolsheim der erfolgreiche Kampf um saubere Luft.

Vom erfolgreichen Streit gegen die Luftverschmutzung, ĂĽber den Kampf gegen das Waldsterben zu Fridays for Future...

- ab 1945: Nach dem Krieg sollten "die Schornsteine wieder rauchen". Die Folgen waren das "Wirtschaftswunder", aber auch eine heute nicht mehr vorstellbare extreme Luft- und Umweltverschmutzung.

- 1961: Der Streit fĂĽr saubere Luft beginnt mit Willy Brandt und seiner Forderung: "Der Himmel ĂĽber der Ruhr muss wieder blau werden". Die folgende (aus damaliger Sicht sehr fortschrittliche) Hochschornsteinpolitik verlagerte zwar nur die Probleme, war aber ein wichtiger Anfang.

- 1974 - 1975: Der massive Konflikt und die erste grenzüberschreitend organisierte Bauplatzbesetzung gegen ein extrem luftverschmutzendes Bleichemiewerk im elsässischen Marckolsheim war einer der ersten konkreten Erfolge der jungen Umweltbewegung.

- um 1980: Die heftigen Proteste und Aktionen gegen das Waldsterben und für saubere Luft führten mittel- und langfristig zu einer massiven Verbesserung der Luftqualität und zu einer Zunahme des Umweltbewusstseins. Gesetze wurden auf Druck der Umweltbewegung und gegen die Lobbyisten verschärft, der PKW-Katalysator wurde eingeführt, verbleites Benzin wurde verboten, Kraftwerke und Industrieanlagen wurden entstickt, entschwefelt und zum Teil technisch auch sicherer. "So konnten zum Beispiel alleine in Baden-Württemberg die Schwefel-Emissionen von 334.200 Tonnen 1973 auf 58.800 Tonnen 1995 reduziert werden, was einem Rückgang um über 80 % entspricht", schreibt die LUBW Baden-Württemberg.

- 2019: Fast 30 Jahre Debatten, Studien, Streit und Öffentlichkeitsarbeit von Wissenschaft und Umweltbewegung gegen den Klimawandel und gegen mächtige Lobbys führen zur Entstehung der unabhängigen globalen Jugendumweltbewegung "Fridays for Future". Aus jahrzehntelanger Quantität an Umweltarbeit wird Qualität von Bewegung. Während in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts die ökologischen Konflikte noch zwischen der Umweltbewegung und den Konzernen direkt ausgetragen wurden, schicken jetzt die Konzerne ihre Vorfeldorganisationen (industriegelenkte Bürgerinitiativen, Stiftungen und andere Tarnorganisationen) in den Kampf gegen Umweltbewegung und Energiewende.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer und ehemaliger Marckolsheimer Bauplatzbesetzer

zum Bild oben:
BrĂĽckenbesetzung auf der "RumpelbrĂĽcke" Sasbach-Marckolsheim im Konflikt um das Bleichemiewerk CWM und das AKW Wyhl / Foto: Archiv Axel Mayer
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Sommer im Garten der HerrenmĂĽhle
Am Sonntag, 14. Juli, ist der Garten von Hansjörg Haas um die Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim von 13 bis 18 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Sommerstauden prägen die großen Beete, umgarnt von filigranen Gräsern. Clematis und Hortensien stehen in voller Blüte, begleitet von Funkien, winterharten Fuchsien und Farnen. Kübelpflanzen und etliche Salbeiarten versetzen den romantischen Garten in eine mediterrane Stimmung. Exotische Obstgehölze blühen oder zeigen schon Fruchtansätze. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann steht für Gartenfragen zur Verfügung.

Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
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Flüchtlinge fördern Artenvielfalt
Wieder wurde ein WaldhausProjekt zum Dauerbrenner

Bisher 250 Schüler und Schülerinnen in 17 Projektwochen von „Natur-Refugien schaffen“

Am 11. Juli wird im Waldhaus gefeiert

Es war am 18. September 2017, da hat sich die erste Schülergruppe aufgemacht, um mitten in der Stadt ein Natur-Refugium zu schaffen. Beteiligt waren insgesamt 19 Schüler und Schülerinnen der VigeliusWerkrealschule im Alter von 10 bis 16 Jahren, und sie haben damals im Vauban eine Kräuterspirale gebaut.

Diese Kräuterspirale vor knapp zwei Jahren war der Auftakt für das Waldhaus-Projekt „Natur-Refugien schaffen – Vielfalt fördern“, das sich seither zu einem Dauerbrenner entwickelt hat. Über 250 Schüler und Schülerinnen haben inzwischen in 17 Projektwochen daran teilgenommen. Sie kamen aus unterschiedlichsten weiterführenden Schultypen, von der Internationalen Schule Römerhof über Karlschule und Lessing-Realschule bis zum Walter-EuckenGymnasium. Und sie kamen aus allen Altersklassen zwischen 10 und 18 Jahren; der Römerhof hat auch schon mal 20- und 24-jährige Schüler mitgebracht. Es handelt sich stets um Vorbereitungsklassen für Flüchtlinge und Migrant/innen, die an einigen Realschulen, Werkrealschulen, Gymnasium und Berufsschulen angeboten werden.

In den Projektwochen geht es darum, mit einfachen Maßnahmen Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen, zu erweitern oder zu verbessern. Der Leitgedanke dabei ist die Erhaltung oder Steigerung der Artenvielfalt am jeweiligen Standort.

Nun wird der Erfolg von „Natur-Refugien schaffen – Vielfalt fördern“ angemessen gefeiert. Am Donnerstag, 11. Juli, findet von 11 bis 13 Uhr ein Projekt-Fest im und am Waldhaus statt. Erwartet werden 5060 Schüler und Schülerinnen mit Schulbegleitung, das sind vier Vorbereitungsklassen von vier Schulen. Unter anderem gibt es eine Präsentation bisheriger Projektergebnisse und einen Imbiss samt Umtrunk.

Fünf Beispiele für Natur-Refugien, die während der Projektwochen des Waldhauses geschaffen wurden:
1. Schönberg: Pflanzung von Obstbäumen auf einer Streuobstwiese, Freistellen zugewachsener Bereiche, Anlage eines Steinriegels als Winterquartier für Gelbbauchunken;
2. Wildbienen-Lehrgarten am Tuniberg: Anlage von drei Hochbeeten und Bepflanzung mit Bienenweide, Bau einer Kräuterspirale, Pflanzung einer Hecke;
3. Waldhaus: Anlage von zwei Hochbeeten mit Trockenmauern und Bepflanzung mit Bienenweide, Ausbau eines Insektenhotels, Bau von Nisthilfen für Fledermäuse, Bau von Pflanzkübeln für Bienenweide (erster Standort war der Augustinerplatz während der Bienen-Ausstellung im Museum für Natur und Mensch);
4. Dorfbach Vauban und Umgebung: Bau von Trockenmauern, Pflanzung von Bienenweide und Apfelbäumen, Bau einer Kompostrotte, Bau von Totholzhecken (alles beim Abenteuerhof), Bau einer Kräuterspirale und Bepflanzung, Bau einer Lehmwand als Nisthilfe für Insekten (alles beim Interkulturellen Garten), Bau und Anbringung von Nisthilfen für Vögel am Dorfbach, Beseitigung von Neophyten am Dorfbach
5. Zähringen: Freistellung und Restrukturierung eines Bachlaufs, Freistellung einer zugewachsenen Streuobstwiese, Bau von Totholzhecken
 
 

 
Freiburger Waldhaus: Konzertmatinee mit den „Furchtlosen 7½“
Am Sonntag, 7. Juli, um 11 Uhr erlebt das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) eine Konzertmatinee der besonderen Art. Die integrative Band „Die Furchtlosen 7½“ der Musikschule Freiburg präsentiert ihr aktuelles Programm. Geboten werden Jazz (Duke Ellington, Carla Bley) und Popsongs (Rolling Stones, Greenday, Bobby McFerrin), versehen mit neuen Texten des alemannischen Dichters Johann Peter Hebel. Unter Leitung von Frank Goos bietet die mehrfach preisgekrönte Combo flotte 45 Minuten Musik mit einigen Überraschungen.

Der Eintritt ist frei, freundliche Spenden kommen den „Furchtlosen 7½“ zugute. In Kooperation mit der Musikschule Freiburg.
 
 



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