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Dienstag, 24. Mai 2022
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Veranstaltungen

 
BHKW-FĂŒhrung in Freiburg St. Georgen
Am Samstag 9. Nov. 2019 gibt es eine FĂŒhrung zu einem neuen Mini-BHKW als Strom erzeugende Heizung fĂŒr Klimaschutz, Energieeinsparung und Energieautonomie beim GĂ€stehaus des Weinguts Faber in Freiburg St. Georgen mit dem Experten Pascal Bury von Bury Haustechnik, Ihringen. Anmeldung ist erbeten bis 8. Nov. 12 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-21687-30. Die Platzzahl ist beschrĂ€nkt. Anmeldungen werden bestĂ€tigt mit genauer Ortsangabe und Anfahrthinweis. Der Eintritt ist frei. Es laden ein ECOtrinova e.V., KlimaBĂŒndnis Freiburg, NABU Freiburg e.V, BUND Regionalverband, AGUS MarkgrĂ€flerland e.V. und weitere Vereinigungen im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg.
 
 

 
Riesenflohmarkt in der Messehalle und Foyer Freiburg
- parallel zur Freiburger HerbstmessÂŽ

Freiburg. Am Samstag und Sonntag den 26.10. + 27.10. findet in der Freiburger Messehalle und im Foyer der beliebte Riesenflohmarkt parallel zur Freiburger HerbstmessÂŽ statt. Über 250 Aussteller bieten mit Edeltrödel, Möbeln, Elektronik, Schmuck, 2nd-Hand, Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Viele ĂŒberregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein. Ebenso lĂ€sst sich der Besuch des Flohmarkts wunderbar mit dem Gang auf die Freiburger Herbstmesse vereinbaren.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den einen oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten sind Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von Mehrfach-Eintrittskarten möglich.

Das GelĂ€nde ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat auch ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.

Weitere Informationen und andere Flohmarkt-Termine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier GmbH, unter Telefon 07623 74192-0 oder im Internet ...
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Freiburg: Drei Millionen Radfahrende auf WiwilibrĂŒcke
Infostand am Montag, 28. Oktober, 11 bis 13 Uhr

43 Prozent Steigerung seit ZĂ€hlbeginn

Fast 24 Millionen FahrrÀder erfasst 12.600 Tonnen CO2 eingespart

Drei Millionen Radfahrende fuhren in diesem Jahr schon ĂŒber die WiwilibrĂŒcke - eine große Leistung fĂŒr den Klimaschutz! Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat daher zwei „Danke“Banner ĂŒber die WiwilibrĂŒcke gespannt.

Am Montag, dem 28. Oktober werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GuT zwischen 11 und 13 Uhr auf der WiwilibrĂŒcke Informationen und kleine Geschenke an Radfahrende verteilen. Damit möchte sich das GuT bei den vielen Radfahrenden bedanken, die Freiburg dank ihrer Begeisterung fĂŒr das Radfahren nicht nur zu einer lebendigen Fahrradstadt machen, sondern auch einen wichtigen aktiven Beitrag zum Klimaschutz durch die Vermeidung von KFZFahrten leisten.

Durchschnittlich passierten den ZÀhler dieses Jahr tÀglich gut 9.900 Menschen mit dem Rad, an den Wochentagen Montag bis Freitag 11.200. Der Spitzentag des Jahres mit 17.300 Radfahrenden war am 4. Juli.

Das Land hatte die ZĂ€hl-SĂ€ule der Stadt 2012 zur Anerkennung als „Fahrradfreundliche Stadt“ geschenkt. Seitdem wurden von Jahr zu Jahr mehr Radfahrende gezĂ€hlt, GegenĂŒber dem Beginn der ZĂ€hlungen im Jahr 2012 haben 43 Prozent mehr Radler die BrĂŒcke ĂŒberquert. Nach Wiedereröffnung des Dreisamuferradweges FR1 haben sich die Radler-Zahlen nicht weiter erhöht, sondern auf diesem hohen Niveau stabilisiert.

Insgesamt wurden seit Aufstellung der ZĂ€hlsĂ€ule im April 2012 beeindruckende 23,85 Millionen Radfahrende gezĂ€hlt. GegenĂŒber gleichviel durchschnittlich langen Autofahrten wurden so rund 12.600 Tonnen des klimaschĂ€dlichen Treibhausgases Kohlendioxid eingespart. Die aktiven Radfahrenden und der stĂ€ndige Ausbau der Infrastruktur fĂŒr das Radfahren in Freiburg sind ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz.

Aktuelle Zahlen vom Vortag fĂŒr die WiwilibrĂŒcke und drei weitere ZĂ€hlstellen gibt es online ...
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Windkraft-FĂŒhrung in Freiamt
Am Samstag 26. Okt. 2019 gibt es eine FĂŒhrung zu zwei Windkraftanlagen in Freiamt, Kreis Emmendingen, mit Erhard Schulz vom Landesvorstand des Bundesverband Windenergie e.V.. Treffpunkte sind 12:15 vor dem Bahnhof im Emmendingen und 12:45 bei der "Wiesen-Anlage" auf dem Scheerberg. Anschließend wird die Anlage TĂ€nnlebĂŒhl gezeigt und wenn gewĂŒnscht gegen 14 Uhr im nahen Wanderheim Kreuzmoos eingekehrt. Anmeldung ist erbeten bis 25. Okt. 12 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-216-8730. Anmeldungen werden bestĂ€tigt. Es besteht begrenzte Mitfahrmöglichkeit. Der Eintritt ist frei. Es laden ein ECOtrinova e.V., KlimaBĂŒndnis Freiburg, Bundesverband Windenergie Regionalgruppe, Energieforum Gundelfingen, SolarRegio Kaiserstuhl e.V., BI Energiewende Waldkirch und weitere Vereinigungen im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg.
 
 

 
Waldherbst: Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Themenschwerpunkt: Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung

Am Sonntag, 20. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet wieder ein in dieser Form einzigartiger Aktionstag am Waldhaus statt. Im Fokus steht der traditionelle Holztransport mit RĂŒckepferden. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek, Europameister 2012 im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, zeigen acht Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont den Boden und die BestĂ€nde; insbesondere im Schwarzwald war sie als Arbeitsfeld im Wald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Außerdem können sich große und kleine Besucherinnen und Besucher beim Waldherbst im Wald anschauen, wie Alex Wiesler mit einer modernen Holzerntemaschine arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst Hand anlegen und mit einer Zwei-Mann-SchrotsĂ€ge Baumscheiben absĂ€gen.

Begleitet durch HornklĂ€nge von Lehrern der Musikschule Freiburg begrĂŒĂŸt Nicole Schmalfuß, Forstamtsleiterin und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr offiziell zu dieser Veranstaltung. Aus aktuellem Anlass bietet sie um 12 Uhr eine einstĂŒndige Exkursion zu Wald und Klimawandel an.

Der Schwerpunkt beim Waldherbst 2019 liegt auf dem Thema Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE), das seit 2016 als Leitlinie in den BildungsplĂ€nen des Landes verankert ist. Als außerschulische Bildungseinrichtung ĂŒbernimmt das Waldhaus auf diesem Gebiet seit Jahren eine Vorreiterrolle. Zu seinen Angeboten gehören die Schulverwaldung, die Waldwochen bei den Freiburger ForschungsrĂ€umen, die NaturRefugien und die Klimapflanzschule.

Am Aktionstag stellen nun die Waldhaus-Mitarbeiter Klaus Goldmann und Philipp Gottwald im Waldlabor diese Angebote vor. Sie informieren darĂŒber, was BNE bedeutet und warum es so wichtig ist, bereits die Jugend durch Erfahrungen aus erster Hand ans Thema Nachhaltigkeit heranzufĂŒhren. An der Klimapflanzschule im Wald hinter dem Waldhaus können sich die Besucher bei Lisa Hafer ĂŒber die Klimapflanzschule als BNE-Projekt informieren, Stecken schnitzen und auf offenem Feuer Stockbrot backen.

Nachhaltig ist auch die Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff. Im Inneren der gemĂŒtlich mit dem Bullerjahn beheizten Holzwerkstatt fĂŒhrt Franz Ilg als Drechsler sein Können vor. Unter Anleitung von Frank Janson kann man außerdem die traditionelle GrĂŒnholzarbeit am Schneidesel kennenlernen oder sich von Fynn Zimmermann ins GrĂŒnholzschnitzen mit dem Messer einweisen lassen. Franz-Josef Huber, Leiter der Holzwerkstatt, informiert ĂŒber weitere Angebote, die dort ganzjĂ€hrig fĂŒr Schulklassen oder Interessierte stattfinden. Auf dem Weiher in der Wonnhalde gibt es Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Weißtannenbooten.

In einer Frischpilzschau erklÀrt Dagmar Reduth, welche Pilze im Wald geerntet werden können und welche davon essbar sind. Erika Sewing bietet um 12 und um 14 Uhr Pilzexkursionen zum Myzelium und rund ums Waldhaus an.

InfostĂ€nde laden ein, sich auf anschauliche Weise ĂŒber die Themen Moore und GewĂ€sser, die Arbeit des Naturparks SĂŒdschwarzwald und des BiosphĂ€rengebiets Schwarzwald zu informieren. Außerdem kann man am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Interessantes ĂŒber den Wald erfahren und selbst experimentieren. Mitglieder der JĂ€gervereinigung zeigen WildtierprĂ€parate und informieren ĂŒber heimische Wildtierarten und ĂŒber das Thema Jagd. Im Waldhaus selbst fĂŒhren ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer, eine Uhrenschildmalerin und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor.

FĂŒr das leibliche Wohl der GĂ€ste ist mit herzhaften Speisen gesorgt. Außerdem bietet das Waldhaus-CafĂ© Gelegenheit zum AufwĂ€rmen bei Kaffee und Kuchen. Auch der beliebte Stand mit heißen Maronen ist wieder dabei.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Spenden sind willkommen und kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
 
 

 
Forum 5G-Mobilfunk – GefĂ€hrdung unserer Gesundheit?
Mit dem „Forum 5G-Mobilfunk – GefĂ€hrdung unserer Gesundheit?“ startet am 19. Oktober um 10:15 Uhr im Hörsaal 3044, KollegiengebĂ€ude 3 der UniversitĂ€t in Freiburg , Zugang Platz der Weißen Rose, das Herbstprogramm der Gemeinschafts-Reihe Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. , Studierendenrat der Uni und Weiteren. Mitverabstalter am 19.10. sind die Initiative zum Schutz vor Elektrosmog SĂŒdbaden (ISES) e.V. und das AktionsbĂŒndnis Freiburg-5G-frei . Mit einem Demonstrationsexperiment fĂŒhrt Dr.med. Wolf Bergmann, Freiburg i.Br., ein in das Thema „Was ist Elektrosmog?“. Der Hauptvortrag von Jörn Gutbier, Vorstand des Diagnose Funk e.V., Stuttgart, hat zum Thema „Mobilfunk / 5G: Gesundheitsrisiken – Stand des Wissens – Grenzwerte – Minimierung – Forderungen an die Politik“. Bernd I. Budzinski, Freiburg i. Br., Verwaltungsrichter a. D., spricht zu „Mobilfunk und Gesundheit: Braucht Freiburg ein Moratorium fĂŒr 5G?“. Die Mitveranstalter erlĂ€utern die fĂŒr den 13. Nov. festgelegte stĂ€dtische Einwohnerversammlung zu „Freiburg 5G-frei“.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin der Reihe zum Leitthema „Energiewende - Klima - Umwelt – Gesundheit. Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Die Stadt Freiburg treibt die Digitalisierung in Richtung „Smart city“ voran, doch die Bevölkerung wird bisher nicht umfassend informiert ĂŒber die dafĂŒr erforderliche Infrastruktur, nĂ€mlich die 5. Generation des Mobilfunks (kurz: 5G) und die Risiken, die damit einhergehen. Mit 5G wĂŒrde eine Technologie eingefĂŒhrt, bevor von unabhĂ€ngiger Seite die möglichen Folgen fĂŒr die Gesundheit und fĂŒr weitere gesellschaftlich und umweltseitig bedeutende Aspekte untersucht sind. Damit wĂŒrde gegen die auch rechtlich gebotenen Vorsorgepflichten des Staates und der Stadt verstoßen. Deshalb steht ein Moratorium zu 5 G zur Debatte. U.a. die Schweizer Kantone Genf und Waadt beschlossen bereits den Ausbaustopp fĂŒr 5G-Sendeantennen, damit erst die gesundheitlichen Auswirkungen unabhĂ€ngig geklĂ€rt werden.

Die Internationale Strahlenforschungsstelle IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte elektro­magnetische Strahlung im Frequenzbereich fĂŒr das Mobiltelefonieren („Elektrosmog“) schon 2011 als fĂŒr Menschen poten­ziell krebserregend ein, speziell fĂŒr bösartigen Gehirnkrebs. Diese Einstufung berĂŒhrt alle solche Strahlungsarten, wie auch WLAN, Smart Meter und den neuen Standard 5G . Nachteilige Effekte auf die Gesundheit sind inzwischen wissenschaftlich vielfach nachgewiesen. In Deutschland wird das bei den im internationalen Vergleich zu hoch angesetzten Grenzwerten fĂŒr Mobilfunk nicht berĂŒcksichtigt. Die SpĂ€tfolgen fĂŒr die Bevölkerung , insbesondere bei Kindern können sehr erheblich sein. Das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz BfS empfiehlt einen sorgsamen Umgang mit dem Handy: möglichst das Festnetz anstatt des Mobiltele­fons nutzen oder mit Abstand oder ein Headset verwenden.

Das Samstags-Forum Regio Freiburg erhielt bereits mehrere Preise und Anerkennungen, u.a. 2014 offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung, 1. Preis Umweltschutz Stadt Freiburg/Br. 2011, 2. Platz Echt gut! Ehrenamt in Baden-WĂŒrttemberg 2009.
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Herbstliches Finale im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Ein letztes Mal in diesem Jahr ist der Garten von Hansjörg Haas offen.

Der Herbst zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten im nördlichen Breisgau. SpĂ€te BlĂŒtenstauden und etliche verschiedene Salbeiarten versetzen die Besucher in spĂ€tsommerliche Stimmung. Üppige GrĂ€ser geben den verschiedenen RĂ€umen FĂŒlle und versprĂŒhen doch Leichtigkeit. Eintritt wird erhoben.

Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 13. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt : Erwachsene 5 Euro, Kinder frei
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Zukunftsthema Baubionik im Waldhaus
Wie Biologie die Architektur beflĂŒgelt

Neue Sonderausstellung prÀsentiert bis 22. MÀrz Beispiele und Visionen aus Architektur, Ingenieur- und Naturwissenschaften

Eröffnung am Donnerstag, 10. Oktober, um 17 Uhr im Waldhaus

Was kann Wissenschaft von der Kokosnuss fĂŒr AufpralldĂ€mpfung lernen oder was von Pflanzenbewegungen, wie sie bei einer Gerbera oder Strelitzie auftreten? Wie lassen sich innovative SchalenbauKonstruktionen und Tragwerksysteme von der Schale eines Seeigels ableiten? Diese und Ă€hnliche Fragen greift die neue Sonderausstellung im Waldhaus auf. Sie heißt „Baubionik: Biologie beflĂŒgelt Architektur“ und stellt bis zum 22. MĂ€rz 2020 Beispiele und Visionen aus Architektur, Ingenieur- und Naturwissenschaften vor.

Am Donnerstag, 10. Oktober, um 17 Uhr wird Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamts und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Ausstellung mit einem Grußwort eröffnen. Vorab betont Schmalfuß: „Zu beobachten, zu verstehen und nachzuahmen, wie perfekt die Natur selbst konstruiert, ist unglaublich spannend und kann uns helfen, mit endlichen Ressourcen sparsam umzugehen.“

Thomas Speck, Direrktor des Botanischen Gartens der Uni Freiburg, hĂ€lt am Donnerstag den einfĂŒhrenden Vortrag „Botanik, Technik und Architektur: Was man von Pflanzen lernen kann fĂŒr ein (Über)leben im 21. Jahrhundert“. Im Anschluss fĂŒhrt Speck das Publikum durch die Ausstellung. Die Ausstellungstexte sind in Deutsch und Englisch. Der Begleitband zur Ausstellung ist im Waldhaus-Shop erhĂ€ltlich.

Begleitend zur Ausstellung finden im Waldhaus drei weitere VortrĂ€ge mit anschließender AusstellungsfĂŒhrung (17. Oktober, 7. November, 13. Februar) und zwei FĂŒhrungen im Botanischen Garten (12. Oktober, 8. Februar.

In der Waldhaus-Ausstellung sind Teile aus einer Sonderausstellung des Naturkundemuseums Stuttgart zu sehen, die Schaufenster des Forschungsbereichs „Biological Design and Integrative Structures: Analysis, Simulation and Implementation in Architecture“ war. Er wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, die Ergebnisse stehen auf www.trr141.de.

Im Vordergrund steht die aktuelle interdisziplinĂ€re Forschung von Architekten, Biologen, Ingenieuren und Materialforschern, die Wege zu einer nachhaltigen Architektur suchen, die sparsam mit Ressourcen umgeht und Ă€sthetisch ĂŒberzeugt. Die Ausstellung zeigt neben biologischen Vorbildern auch die Ideen und Visionen, die dahinterstehen, und ihre Umsetzungen in gebaute RealitĂ€t.

Das Waldhaus freut sich ĂŒber die Kooperationsbereitschaft des Naturkundemuseums Stuttgart. „Dadurch war es möglich, Teile dieser einmaligen Schau nach Freiburg zu holen und spannende Forschungsergebnisse in attraktiver Weise fĂŒr ein breites Publikum darzubieten“, so Margret Hansen, die Ausstellungskuratorin des Waldhauses. „Die Ausstellung bietet eine hervorragende Chance, den Stiftungszweck der Umweltbildungseinrichtung eins zu eins umzusetzen, indem sie den Austausch und Transfer von Wissen zwischen Wissenschaft, angewandter Forschung, Praxis und einer breiten Öffentlichkeit fördert.“

Einfaches „Abschauen von der Natur“ geht hierbei allerdings nicht. Der Weg von der Erkenntnis, wie etwas funktioniert, bis zur funktionierenden Fertigung und Produktion ist weit. Ausgestellt wird daher nicht ein ‚fertiger‘ Inhalt. Die Schau bietet Gelegenheit unmittelbar nachzuvollziehen, wie Forschung funktionieren kann. Daher geht es auch um ganz grundsĂ€tzliche Fragen: Biologische Strukturen sind oft klein. Wie lassen sich an ihnen gewonnene Erkenntnisse in die Dimensionen der Architektur ĂŒbertragen? Auch diesen Weg zeigt die Ausstellung, indem sie Besuchern ungewohnte Perspektiven ermöglicht. Neben Modellen von technischen Konstruktionen, etwa eines „Flectofolds“ zur Fassaden-Verschattung, sind auch die biologischen Vorbilder zu sehen. ErgĂ€nzt wird die Schau durch bionische Alltagsbeispiele, zusammengestellt von Olga Speck, die sich u.a. durch die Bionik-Vitrine in der Uni Freiburg und die Entwicklung eines Bionik-Koffers einen Namen gemacht hat.

Informationen zur Ausstellung und zu begleitenden Veranstaltungen unter www.waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/89647710.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr.
 
 



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