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Dienstag, 19. Februar 2019
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Veranstaltungen 
 
 
Bauen oder nicht Bauen?
Alternativen zum Bauen auf der "grĂŒnen Wiese"

Über "Bauen oder Nichtbauen? Alternativen zum Bauen auf der " berichtet Daniel Fuhrhop, Oldenburg, mit Lichtbildern am Donnerstag 31.1.2019 um 19.30 Uhr in der UniversitĂ€t, Stadtmitte, Platz der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015. Eine Podiums- und Publikumsdiskussion schließt sich an mit Dr. Ulrich Kriese, siedlungspolitischer Sprecher des NABU e.V. Bundesverband, Regina Meier, Sprecherin des MietshĂ€usersyndikats und weiterer Persönlichkeit. Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit dem RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen aus 16 Vereinigungen. Förderer sind BUND OV Freiburg, ECO-Stiftung fĂŒr Energie-Klima-Umwelt, Landenaturschutzverband Baden-WĂŒrttemberg LNV e.V., ECOtrinova e.V., Ehrenamt. Der Eintritt ist frei.

Kurzhintergrund: Daniel Fuhrhop ist Autor mehrerer aktueller BĂŒcher zum Thema Bauen und Wohnen, jĂŒngst "Einfach anders Wohnen", und bundesweit bis international begehrter Experte zu Bauen und Wohnen.
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Verschiedenes 
 
Neue Daten: Seit 1980 verschwand mehr als jeder zweite Feldvogel in Europa
Uferschnepfe (c) NABU/Natalie Meyer
 
Neue Daten: Seit 1980 verschwand mehr als jeder zweite Feldvogel in Europa
NABU: EU-Agrarpolitik wirkt fatal auf Vogelwelt

Prag/Berlin – Europas Feldvögel kommen nicht auf die Beine: Dies zeigen neueste Daten des europaweiten Vogelmonitorings, veröffentlicht vom European Bird Census Council. Demnach sind zwischen 1980 und 2016 in der EU 56 Prozent aller Feldvögel verschwunden – und damit mehr als jedes zweite Tier, darunter Feldlerchen, Kiebitze, Feldsperlinge oder Stare.

„Diese Zahlen sind alarmierend. Vögel zeigen uns zuverlĂ€ssig an, wie gesund eine Landschaft ist. Wenn die BestĂ€nde von Feldlerche und Co. einbrechen, ist es ein Zeichen dafĂŒr, dass unsere Wiesen und Felder veröden. Und auch dafĂŒr, wie fatal sich die aktuelle EU-Agrarpolitik auf die Vogelwelt auswirkt“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Viele der frĂŒher hĂ€ufigen und weit verbreiteten Arten fĂ€nden heute in den ausgerĂ€umten Landschaften kaum mehr Brut- und LebensrĂ€ume, ebenso fehlt Nahrung wie Insekten und WildkrĂ€uter.

Seit 2012 scheinen die europĂ€ischen FeldvogelbestĂ€nde auf diesem Ă€ußerst niedrigen Niveau zu verharren, ohne dass der bisherige AbwĂ€rtstrend gestoppt wurde oder Zeichen eines Aufschwungs erkennbar sind. In den neu hinzugekommenen EU-Mitgliedstaaten gehen die FeldvogelbestĂ€nde sogar weiter zurĂŒck. „Seit die EU-Agrarsubventionen auch in Bulgarien, Polen oder Lettland eine umweltschĂ€dliche Landwirtschaft anheizen, gerĂ€t auch in Mittel- und Osteuropa die einst so vielfĂ€ltige Natur zunehmend unter die RĂ€der. Von dem Ziel der EU-Vogelschutzrichtlinie, alle Arten in einen guten Erhaltungszustand zu bringen, sind wir weiterhin meilenweit entfernt“, kritisierte Miller.

Auch in Deutschland ist die Lage weiterhin Ă€hnlich alarmierend: Der Agrarvogelindex der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, der die Entwicklung der wichtigsten Feldvögel zusammenfasst, ging zwischen 1990 und 2015 um ĂŒber 20 Prozent zurĂŒck. FĂŒr den Zeitraum ab 1980 muss man davon ausgehen, dass hierzulande deutlich ĂŒber 40 Prozent der Feldvögel verschwanden. Der aktualisierte Index fĂŒr Deutschland wird im FrĂŒhjahr dieses Jahres veröffentlicht.

Eine Trendwende ist nach Ansicht des NABU nur durch eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik möglich, die grundlegend umweltvertrĂ€glicher werden muss. Aktuell verhandeln in BrĂŒssel die EU-Mitgliedstaaten ĂŒber die kĂŒnftige Verteilung der milliardenschweren Agar-Subventionen ab 2021. „FĂŒr Landwirte muss es sich finanziell lohnen, auf ihren FlĂ€chen Lebensraum fĂŒr Feldlerchen oder Kiebitze zu erhalten. Bislang bewirkt die EU das Gegenteil: Durch die Förderung von FlĂ€chenbesitz, ohne RĂŒcksicht auf die Art und Weise wie auf den FlĂ€chen gewirtschaftet wird, sind Landwirte zu einer immer stĂ€rkeren AusrĂ€umung ihrer Felder gezwungen. Damit muss Schluss sein, im Interesse von Natur, Verbrauchern und Landwirten“, so Miller.

Durch eine sinnvolle Umverteilung des derzeit grĂ¶ĂŸten EU-Haushaltspostens könnten ausreichend Mittel frei werden, um eine fĂŒr Landwirte und Natur gleichermaßen profitable Agrarpolitik zu schaffen. So könnte sich das Anlegen von Schutzstreifen fĂŒr Feldlerchen oder Kiebitze, der Erhalt von Hecken, Brachen oder FeuchtflĂ€chen fĂŒr Landwirte finanziell lohnen. Ein besserer Feldvogelschutz kommt zudem vielen weiteren Arten zugute, etwa Bienen und Hummeln, die fĂŒr die BestĂ€ubung in der Landwirtschaft unersetzlich sind.

Am 28. Januar verhandeln die EU-Agrarminister in BrĂŒssel die konkreten Umweltmaßnahmen fĂŒr die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Jahre 2021 bis 2028. Wie sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner dann positionieren wird, ist unklar, bislang lĂ€sst sie jegliche konkrete VorschlĂ€ge fĂŒr die Umweltaspekte der GAP vermissen. „Frau Klöckner muss sich endlich fĂŒr eine naturvertrĂ€glichere Agrarpolitik einsetzen. Die Datenlage zum Niedergang der Natur in der Agrarlandschaft ist so eindeutig wie erdrĂŒckend. Sollte Frau Klöckner diese Fakten weiter in Frage stellen, macht sie sich mitschuldig am Verschwinden von Millionen Vögeln und dem Ausbluten des lĂ€ndlichen Raums“, so Miller.
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Verschiedenes 
 
 
Grundwasser nördlich des Kaiserstuhls ...
Schlechtes Wasser – lange Leitung

In den GemeinderĂ€ten Herbolzheim, Endingen, Rheinhausen, Sasbach und Weisweil wird eine zukĂŒnftige Ringleitung fĂŒr das Trinkwasser diskutiert und es gibt auch eine breite Zustimmung zu einem Gutachten in dieser Sache. Durch einen zweiten Brunnen im Forchheimer Wald, der auch die Trinkwasserprobleme Herbolzheims beheben soll, könnte zwischen den Gemeinden eine Ringleitung entstehen.

Der BUND sieht die Grundwasserprobleme, die hinter diesen Überlegungen und Planungen stehen, mit Sorge. Unsere Gemeinden „sitzen“ auf unglaublich viel Grundwasser. Der Oberrhein-Aquifer ist mit einem Volumen von geschĂ€tzt 45 Milliarden Kubikmetern einer der bedeutendsten Grundwasserspeicher Mitteleuropas. Und doch suchen Gemeinden wie Herbolzheim (oder vor kurzem noch Wyhl) ziemlich verzweifelt nach gutem, trinkbarem Trinkwasser, denn dieser riesige Wasserspeicher im Kies zwischen Schwarzwald und Vogesen ist wegen Nitrat, Agrargiften, Salz, Altlasten und neuen Schadstoffen fĂŒr die Trinkwassernutzung nur noch in kleinen Teilbereichen nutzbar.

Seit Jahrzehnten wird am Oberrhein und im Landkreis Emmendingen das Nitrat-Problem diskutiert, aber bei seiner Lösung hat es keine wirklichen Fortschritte gegeben. So haben zwar seit Dezember 2018 die Menschen in Wyhl endlich trinkbares nitratĂ€rmeres Wasser, aber das Grundproblem, die landwirtschaftsbedingte Nitratbelastung der Böden und des Wassers, wurde nicht gelöst. Jetzt wird das Wyhler Trinkwasser zu 100 Prozent vom Tiefbrunnen Sasbach bezogen. Und hinter der angedachten Ringleitung am Kaiserstuhl und im Breisgau steht der gleiche, falsche Problem-Umgehungs-Ansatz: Schlechtes Wasser – lange Leitung. Die Kosten der angedachten Ringleitung wĂŒrden wieder einmal die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zahlen und nicht die Verursacher.

Zunehmend verÀrgert nach jahrzehntelangen, erfolglosen Nitrat-Debatten und einer dauerhaft verfehlten Agrarpolitik drÀngt der regionale BUND, wie immer wieder in den letzten Jahrzehnten, auf eine echte Sanierung des Problems, eine Sanierung die bei den SchadstoffeintrÀgen ansetzen muss.

Axel Mayer, BUND-Regionalverband
Peter Steiert, BUND-Herbolzheim
Henner Wenzel, BUND Nördlicher Kaiserstuhl

Nachtrag:
Unsere regionale Landwirtschaft konkurriert auf einem globalisierten Agrarmarkt im Rahmen des Freihandels mit LĂ€ndern wie Kanada. Eine immer noch erfreulich kleinrĂ€umige Landwirtschaft z.B. in SĂŒdbaden, verkauft auf dem gleichen Markt wie die giftdominierte großindustrielle Landwirtschaft in den USA. Wenn nur noch der Preis und der„freie Markt“ zĂ€hlen, wenn eine verfehlte Agrarpolitik nur noch die großindustrielle Landwirtschaft unterstĂŒtzt, dann haben Grundwasser, Insekten, Vögel, Hecken aber auch die Mehrzahl der Landwirte selber keine Chancen. Die Naturschutzbewegung ist nicht der Feind der Landwirtschaft, sondern der potentiell VerbĂŒndete einer grundwasserfreundlichen, naturnĂ€heren, giftĂ€rmeren, nachhaltigen und somit auch moderneren und zukunftsorientierten Landwirtschaft.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Sima Dourali und Soodabeh Durali-MĂŒller
 
Buchtipp: Sima Dourali und Soodabeh Durali-MĂŒller "Persisch vegetarisch"
120 Originalrezepte der persischen KĂŒche

Der Geschmack von 1001 Nacht. Kaum eine andere KĂŒche bietet eine so legendĂ€re und zugleich exzellente Kochkunst wie die persische KĂŒche. Die leckersten Gerichte findet man auf keiner Speisekarte, denn in Persien isst man am liebsten zu Hause. Dort wird zum Teil nach uralten Rezepten gekocht, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden.
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Veranstaltungen 
 
 
Film "Im Abseits von Green City ...
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen"
Freiburger Dokumentarfilm (aktualisierte Version)

Am Donnerstag 24. Januar 2019 um 19.30 Uhr wird im Quartierstreff 33, Wannerstr. 33, Freiburg-StĂŒhlinger, die neueste Fassung des Freiburger Dokumentarfilms "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (50 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt der Stadtentwicklung: Ackerbau, Wiesen und Natur oder Bauland - oder Alternativen? Anschließend gibt es eine Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser und Georg Löser. Veranstaltung und Film werden ideell unterstĂŒtzt vom RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen Der Eintritt ist frei.

Hintergrund:
Der aktualisierte Film des Freiburger Filmemachers Bodo Kaiser und Ko-Autor Georg Löser (Sprecher von: RegioBĂŒndnis, ECOtrinova, KlimabĂŒndnis Freiburg) nimmt sich eines klassischen Konflikts der Stadtplanung aus der Perspektive von Landwirten und UmweltverbĂ€nden an: Ackerbau, Wiesen und Natur vs. Wohnbauland. Im Zentrum stehen die BĂŒrgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald und ein breites BĂŒndnis, die sich mit Demonstrationen und Pressekonferenzen sowie einem erfolgreichen BĂŒrgerbegehren gegen die im Gemeinderat beschlossene und viel diskutierte Bebauung der Dietenbachniederung im Westen Freiburgs wenden und auf ökologisch-soziale Alternativen hinweisen. Gegenpol sind Darlegungen der Stadt im Rahmen einer öffentlichen PrĂ€sentation. Eine Reihe von Interviews ergĂ€nzt aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein engagierter und aufklĂ€render Film, unterstĂŒtzt vom RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ökologische Geldanlage ,,,
FĂŒr Anleger der Öko-Vertriebsfirma UDI sieht es nicht gut aus

Einige Anleger, die in Angebote der Öko-Vertriebsgesellschaft UDI investiert haben, mĂŒssen um ihr Geld bangen. Wie Finanztest berichtet, liegen Zinszahlungen bei acht Angeboten, die Gesellschaften der UDI-Gruppe aufgelegt haben, unter Plan. Die RĂŒckzahlung stockt bei zwei Angeboten, die UDI vermittelt hat. „Es sieht nicht gut aus“, heißt es in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift.

UDI ist ein großer, bankenunabhĂ€ngiger Direktvertrieb fĂŒr ökologische Geldanlagen mit rund 17 500 Anlegern. Seit 1998 hat UDI eine halbe Milliarde Euro vor allem fĂŒr 383 Windkraftanlagen, 46 Biogasanlagen und 90 Solarprojekte eingeworben, unter anderem ĂŒber Nachrangdarlehen mit dem missverstĂ€ndlichen Namensteil „Festzins“. LĂ€uft das GeschĂ€ft nicht wie geplant, können sich Zinsen und RĂŒckzahlungen verzögern oder sogar ganz ausfallen.

Finanztest weist nun darauf hin, dass die Gesellschaften der Nachrangdarlehen UDI Energie Festzins II bis VII sowie zwei Ă€hnlich riskante UDI-Genussrechte seit 2016 deutlich niedrigere Zinsen als geplant zahlen. In den JahresabschlĂŒssen 2017 der Gesellschaften, die die sechs Nachrangdarlehen aufgelegt haben, werden zudem nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile ausgewiesen. Auch bei den Te-Management-Gesellschaften, ebenfalls vermittelt durch die UDI, stocken die GeschĂ€fte. Anleger bekamen in einem Fall ihr Geld verspĂ€tet zurĂŒck, in zwei weiteren FĂ€llen warten sie trotz FĂ€lligkeit noch darauf.

Aktuell bietet die UDI Energie Festzins ein Nachrangdarlehen mit Zinsen ab 4 Prozent pro Jahr an. Wegen der hohen Risiken hat die Stiftung Warentest das Angebot auf ihre Warnliste Geldanlage gesetzt. Seine konkreten Projekte sind nicht bekannt, mehrere andere Angebote zahlen Zinsen unter Plan.

Der Artikel Ökologische Geldanlagen findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/udi-warnung abrufbar.
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Verschiedenes 
 
Neues Themenheft ĂŒber
 
Neues Themenheft ĂŒber "Wasser"
Neue Ausgabe von „BĂŒrger & Staat“ - Zeitschrift der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB)

Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) liegt jetzt die neue Ausgabe der Zeitschrift „BĂŒrger & Staat“ vor. Zehn fachkundige BeitrĂ€ge informieren darin ĂŒber ein fĂŒr viele Menschen selbstverstĂ€ndliches, ebenso aber bedrohtes Gut: Wasser. Thematisiert werden die ökonomische Bedeutung und das politische Konfliktpotential, das dem knappen wie lebenswichtigen Rohstoff zukommt. Globale Herausforderungen wie die prognostizierte Zunahme von „WasserflĂŒchtlingen“ erörtert ein Beitrag, der den Zusammenhang von Umweltkatastrophen und Migration aufgreift. Maßnahmen wie das „Integrierte Wasserressourcen-Management“, ein international anerkanntes Leitbild zur Überwindung von Nutzungskonflikten, werden diskutiert. Ob Selbstverpflichtungen zum nachhaltigen Umgang mit Wasser, z. B. bei Herstellern von landwirtschaftlichen Produkten wie Baumwolle und Palmöl, einen Weg aus der Krise bedeuten, untersucht eine weitere Abhandlung. Auf nationaler Ebene beschĂ€ftigen sich am Beispiel Berlins zwei AufsĂ€tze mit Privatisierungsfolgen bei Betrieben, die die Versorgung mit Trinkwasser gewĂ€hrleisten.

Die Zeitschrift „BĂŒrger & Staat“ der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jĂ€hrlich. Kostenlose Einzelhefte und GruppensĂ€tze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Verschiedenes 
 
 
Klöckners Runder Tisch Insektenschutz
Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit!

Berlin, 14. Januar 2018. Seit fast zwei Jahren wird in Deutschland intensiv ĂŒber den dramatischen Verlust der Insektenfauna diskutiert. Seit knapp einem Jahr gilt das Versprechen der Bundesregierung, rasch und ambitioniert zu handeln, „um die Lebensbedingungen fĂŒr Insekten noch in dieser Legislaturperiode deutlich und nachhaltig zu verbessern“.
AnlĂ€sslich des heutigen „Runden Tischs“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Thema Insektenschutz und Landwirtschaft erklĂ€ren die NaturschutzverbĂ€nde BUND, NABU und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring:

„Seit Monaten bleibt die Bundeslandwirtschaftsministerin konkrete VorschlĂ€ge schuldig, wie sie das vom Bundeskabinett in Eckpunkten verabschiedete Aktionsprogramm Insektenschutz unterstĂŒtzen und mit Initiativen in ihrer ZustĂ€ndigkeit ergĂ€nzen will. Als VerbĂ€nde sind wir jederzeit zur UnterstĂŒtzung bereit, wenn klar ist, dass es jetzt nicht mehr um die Frage des „ob“, sondern nur noch um das „wie“ geht. Denn es ist völlig unstrittig, dass eine immer intensivere Landwirtschaft mit hohen EintrĂ€gen von DĂŒnge- und Pflanzenschutzmitteln und ausgerĂ€umten Landschaften den entscheidenden Anteil am Insektenverlust trĂ€gt“, betont DNR-GeneralsekretĂ€r Florian Schöne.

„Das Bundesumweltministerium hat im Oktober umfangreiche MaßnahmenvorschlĂ€ge vorgelegt, mit denen der Insektenschutz noch in dieser Legislaturperiode ernsthaft begonnen werden kann. Diese mĂŒssen die Grundlage fĂŒr jede weitere Diskussion sein. Wir erwarten, dass das Landwirtschaftsministerium unverzĂŒglich konkrete VorschlĂ€ge auf den Tisch legt, wie die in der Landwirtschaft angedachten Maßnahmen umgesetzt werden können,“ ergĂ€nzt Olaf Bandt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des BUND.

Die VerbĂ€nde kritisieren, dass die Einladung zum Runden Tisch sehr kurzfristig erfolgt war und keine BeschlussvorschlĂ€ge beinhaltete. Angesichts der anstehenden Internationalen GrĂŒnen Woche drĂ€nge sich der Eindruck auf, dass es dem Ministerium mehr um Stimmung als um Substanz geht.

„Wir packen gerne mit an, wenn Julia Klöckner zum Kampf gegen das Insektensterben einlĂ€dt. Dazu muss sie aber auch endlich konkret sagen, wie sie dafĂŒr die Agrarpolitik Ă€ndern will", so Leif Miller, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des NABU. Die VerbĂ€nde kritisieren zudem, dass sich die Bundesministerin bisher nicht zu den lĂ€ngst vorliegenden VorschlĂ€gen der EU-Kommission fĂŒr die EU-Agrarpolitik 2021-2027 positioniert hat. Eine Debatte ĂŒber die milliardenschweren ĂŒberwiegend umweltschĂ€dlichen Subventionen werde damit unterdrĂŒckt.

- Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring (DNR), Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) -
 
 




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