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Sonntag, 25. August 2019
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Verschiedenes 
 
 
Taifun-Tofu und [p3]-Werkstatt fördern berufliche Integration junger GeflĂŒchtete
Gemeinsam mit der gemeinnĂŒtzigen [p3]-Werkstatt unterstĂŒtzt die Taifun-Tofu GmbH GeflĂŒchtete in Freiburg auf dem Weg in eine Ausbildung in Industrie und Handwerk. Eine so genannte Einstiegsqualifizierung, die Praxis und schulisches Lernen kombiniert, bereitet die BerufsanfĂ€nger auf die deutsche Arbeitswelt vor.

Muhammed aus Gambia ist der Erste, der im Rahmen des Programms bei Taifun-Tofu eine Ausbildung absolvieren wird: zum Maschinen- und AnlagenfĂŒhrer, Fachrichtung Lebensmitteltechnik. Damit der Start im September gelingt, durchlĂ€uft Muhammed schon jetzt Praktika bei dem Tofuhersteller: Vier Tage pro Woche ist er in verschiedenen Abteilungen tĂ€tig, einen Tag erhĂ€lt er Unterricht in der [p3]-Werkstatt. Außerdem werden gemeinsame Lernziele vereinbart, etwa, welche Vorkenntnisse fĂŒr die Berufsschule notwendig sind. „Wir setzen auf individuelle Lösungen“, betont David Rösch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der [p3]-Werkstatt. RegelmĂ€ĂŸig tauscht er sich mit Ralf Kuderer, Personalleiter bei Taifun, ĂŒber die Entwicklung des 20jĂ€hrigen aus. „Das Konzept ist sehr nachhaltig gedacht und bietet sowohl den GeflĂŒchteten als auch den Unternehmen konkrete Perspektiven bei der FachkrĂ€fteausbildung“, findet Kuderer.

Bevor es in die Unternehmen geht, werden die Jugendlichen mit Fluchterfahrung in der [p3]Werkstatt ein Jahr lang darauf vorbereitet; zur HĂ€lfte mit Deutsch- und Matheunterricht, zur HĂ€lfte mit Praxisarbeit in der Werkstatt. WĂ€hrend dieser Einstiegsqualifizierung können sie Vorkenntnisse in verschiedenen Berufen erwerben, vom Tischler, ĂŒber Elektrotechniker bis hin zum Maler und Lackierer. „Grundlage sind aber die weichen Kompetenzen,“ betont David Rösch. „PĂŒnktlichkeit und Eigenverantwortung sind wichtige Voraussetzungen dafĂŒr, in der deutschen Arbeitswelt zu bestehen.“ UnterstĂŒtzt werden die meist jungen MĂ€nner dabei von einem engagierten Betreuerteam aus Angestellten und Ehrenamtlichen, zu denen ebenso gelernte Handwerker wie angehende Lehrer gehören.

In Zeiten von FachkrĂ€ftemangel sind Initiativen wie die [p3]-Werkstatt fĂŒr Industrie und Handwerk wertvoll. Weil die GeflĂŒchteten mit guten Deutschkenntnissen und einer fachlichen Vorbildung in den Beruf starten, ist die Chance auf eine langfristige BeschĂ€ftigung und eine gelungene Integration hoch. Acht bis zehn Auszubildende lernen gleichzeitig bei der [p3]-Werkstatt, die Bewerberzahl ist groß.
Die [p3]-Werkstatt ist 2018 aus dem gemeinnĂŒtzigen Verein Stadtpiraten Freiburg e.V. hervorgegangen und kooperiert mit anderen Bildungseinrichtungen und dem Jobcenter. Die gemeinnĂŒtzige GmbH unter GeschĂ€ftsfĂŒhrer David Rösch trĂ€gt sich durch Auftragsarbeiten. Derzeit werden die RĂ€umlichkeiten in Freiburg ausgebaut, in Zukunft soll es Veranstaltungen und Netzwerktreffen geben.

Die Taifun Tofu GmbH wurde 1987 von Klaus Kempff und Wolfgang Heck gegrĂŒndet und zĂ€hlt heute rund 240 Mitarbeiter. Sie stellt in Freiburg im Breisgau TofuspezialitĂ€ten in Bio-QualitĂ€t her. GeschĂ€ftsfĂŒhrer sind Elisabeth Huber und Alfons Graf. Alleinige Gesellschafterin der Taifun-Tofu GmbH ist die heck-unternehmensstiftung.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: "Rote Liste" der WelterbestÀtten wÀchst
Tennhardt: Westkaukasus bleibt auch nach Olympiade gefÀhrdet

Berlin/Baku - In Baku entscheidet noch bis zum 10. Juli 2019 das Gremium der Welterbekommission ĂŒber die Neuaufnahme von Natur- und KulturrĂ€umen in die Liste der UNESCO-WelterbestĂ€tten. 1.092 WelterbestĂ€tten aus 167 LĂ€ndern sind bislang ausgewiesen, nur 188 davon sind Naturerbegebiete. NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt macht auf die zunehmende Bedrohung des Welterbes aufmerksam. "Der Erhalt des Kultur- und Naturerbes der Welt ist eine internationale Aufgabe und Herausforderung", sagte Tennhardt.

"Immer mehr WelterbestÀtten sind durch Massentourismus, Infrastrukturausbau, fehlendes oder schlechtes Management, den Klimawandel oder sogar Kriege bedroht", so Tennhardt weiter. Die "Rote Liste" der WelterbestÀtten wachse, aktuell seien 54 in Gefahr. Deutschland ist mit zwei Naturgebieten, den BuchenwÀldern und dem Wattenmeer, in der Welterbekonvention vertreten.

In den 1990-er Jahren hat der NABU mit UnterstĂŒtzung des Bundesumweltministeriums bei der Nominierungen der Weltnaturerbegebiete in Russland erfolgreich mitgewirkt, darunter das UNESCO-Weltnaturerbegebiet "Westkaukasus". Seit ĂŒber 25 Jahren setzt der NABU im Westkaukasus Projekte zum Schutz der BiodiversitĂ€t, Umweltbildung und Ökotourismus um. Doch auch das Weltnaturerbegebiet "Westkaukasus" ist in Gefahr: "BauplĂ€ne fĂŒr Skikurorte und Straßen bedrohen die international bedeutenden NaturrĂ€ume des Westkaukasus massiv. Zudem bricht die russische Regierung ihr Versprechen, die durch die Bauarbeiten fĂŒr die olympischen Spiele verursachte Naturzerstörung im Westkaukasus zu kompensieren", sagte Vitalij Kovalev, Leiter des NABU-Kaukasusprogramms.

Im Jahr 2014 wurde eine entsprechende Resolution vom russischen Umweltministerium verabschiedet. Neben der Erweiterung des bestehenden Gebietes um einzigartige UrwĂ€lder des angrenzenden Sotschi-Nationalparks sollte ein Vorschlag fĂŒr die Ausweisung einer wichtigen Pufferzone erarbeitet werden. "Der NABU fordert, diese fĂŒr den nachhaltigen Schutz des Welterbegebietes unabdingbaren Maßnahmen endlich umzusetzen. Nur so kann das einzige UNESCO-Welterbegebiet im gesamten Kaukasus langfristig erhalten werden", so Kovalev.

Im Rahmen seines Kaukasus-Weltnaturerbeprogramms hat der NABU fĂŒnf potenzielle Gebiete evaluiert, darunter hyrkanische ReliktwĂ€lder. Über die hyrkanischen WĂ€lder im Iran soll noch in dieser Woche entschieden werden. Der NABU plĂ€diert fĂŒr eine Aufnahme der WĂ€lder, dies sei ein wichtiger Schritt fĂŒr die internationale Zusammenarbeit mit der Region und den grenzĂŒbergreifenden Erhalt der weltweit einmaligen Waldökosysteme, die vor 20 Millionen Jahren entstanden sind.

Die Welterbekonvention ist das erfolgreichste Instrument zum Erhalt der bedeutendsten Kultur- und NaturstÀtten der Welt. Bereits 190 Staaten haben die Konvention ratifiziert.
 
 


Buchtipps 
 
Buchtipp: Anna Lena Böckel u.a.
 
Buchtipp: Anna Lena Böckel u.a. "Flowfood"
Snacks fĂŒr mehr Energie, Fitness und Konzentration
80 Rezepte fĂŒr Riegel, BĂ€llchen, Sportgels und Co.

Flowfood fĂŒr Ausdauer und Wohlbefinden
Schmeckt gut, tut gut, schont die Umwelt: Mit einem selbst gemachten Powersnack aus der Flowfood-KĂŒche können die Herausforderungen des Tages kommen. Anna Lena Böckel, Uwe Schröder und GĂŒnter Wagner stellen in ihrem Buch »Flowfood«, erschienen im pala-verlag, 80 Rezepte fĂŒr alle Snackmomente vor. EnergiebĂ€llchen, Powerriegel oder Sportgels helfen, körperliche und geistige Hochleistungen zu erbringen und in einen Flow zu kommen, sodass es im Sport, bei der Arbeit oder im Unterricht gut lĂ€uft. Die ErnĂ€hrungsexperten haben perfekte Pausenhappen entwickelt, die im entscheidenden Moment das GewĂŒnschte leisten: Konzentration und Ausdauer verbessern, Fettstoffwechseltraining und Regeneration unterstĂŒtzen und dabei fĂŒr gute Laune sorgen. Symbole und NĂ€hrwertangaben bei jedem Rezept machen es leicht, den passenden Snack auszuwĂ€hlen.

Die Pausensnacks enthalten das, was der Körper wirklich braucht, aber keine unnötigen Zusatzstoffe. So schmecken SauerkirschbĂ€llchen, Schoko-Bananen-Riegel, Kokoswaffeln, Mango-Eiweiß-Shake oder Heidelbeer-Gel natĂŒrlich lecker. Sie lassen sich einfach zubereiten und handlich verpacken, ohne PlastikmĂŒll zu hinterlassen – ein großes Plus der Zubereitung in der heimischen KĂŒche.

Ein Buch zur zielgerichteten Energie- und NĂ€hrstoffversorgung fĂŒr Fitness, Freizeit, Beruf und Schule, beim Ausdauersport ebenso wie beim Krafttraining, Handballspiel oder Schachturnier. Mit feinen Snacks, die auch als Mitbringsel gut ankommen.

pala-verlag 2019, 160 Seiten, € 19,90
ISBN: 978-3-89566-386-4
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburger Waldhaus: Konzertmatinee mit den „Furchtlosen 7œ“
Am Sonntag, 7. Juli, um 11 Uhr erlebt das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) eine Konzertmatinee der besonderen Art. Die integrative Band „Die Furchtlosen 7œ“ der Musikschule Freiburg prĂ€sentiert ihr aktuelles Programm. Geboten werden Jazz (Duke Ellington, Carla Bley) und Popsongs (Rolling Stones, Greenday, Bobby McFerrin), versehen mit neuen Texten des alemannischen Dichters Johann Peter Hebel. Unter Leitung von Frank Goos bietet die mehrfach preisgekrönte Combo flotte 45 Minuten Musik mit einigen Überraschungen.

Der Eintritt ist frei, freundliche Spenden kommen den „Furchtlosen 7œ“ zugute. In Kooperation mit der Musikschule Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Der Fuchs schĂ€tzt das Stadtleben – das fĂŒhrt zu Problemen
Forstamt und VeterinĂ€rbehörde nennen Verhaltensregeln zum Umgang mit FĂŒchsen

Schon das Kleinkind erfĂ€hrt aus MĂ€rchen, BĂŒchern, CDs: Der Fuchs, der ist schlau. Die SchlĂ€ue des modernen Fuchses (Vulpes vulpes) zeigt sich unter anderem darin, dass er vermehrt in die Stadt zieht. Auch in Freiburg gilt: StĂ€dtischer Siedlungsraum ist ein prima Lebensraum fĂŒr den Fuchs. Seine Anwesenheit fasziniert viele Menschen, kann aber auch zu Problemen fĂŒhren.

Deren grĂ¶ĂŸtes heißt „Abfall und Kompost“. Beides ist Fastfood fĂŒr StadtfĂŒchse. Komposthaufen, achtlos weggeworfene Sandwichs, Pizzareste am Straßenrand und frei zugĂ€ngliche FressnĂ€pfe von Haustieren bieten ihnen Futter im Überfluss. Der essbare Abfall von nur vier Haushalten kann einen einzigen Fuchs ernĂ€hren. ZusĂ€tzlich werden FĂŒchse oft aus falsch verstandener Tierliebe gefĂŒttert. Dadurch verlieren sie ihre Scheu und verursachen hĂ€ufig Probleme.

Dass FĂŒchse Krankheiten ĂŒbertragen, ist eine alte KĂŒchenweisheit. Sie gilt weiterhin – wenn auch in begrenztem Maße. Ja, FĂŒchse sind weiterhin ÜbertrĂ€ger der Tollwut. Deutschland ist jedoch seit Jahren tollwutfrei, von FĂŒchsen geht keine Ansteckungsgefahr mehr aus. Problematischer ist der Kleine Fuchsbandwurm. Die Eier dieses nur 3 Millimeter langen Bandwurms gelangen mit dem Fuchskot in die Umwelt. In seltenen FĂ€llen kann dieser Parasit beim Menschen eine schwere Leberkrankheit auslösen, wenn er ĂŒber verunreinigte Nahrung oder verschmutzte HĂ€nde Fuchsbandwurmeier aufnimmt.

Deshalb rĂ€t das Forstamt rechtzeitig zum Sommerbeginn dazu, aus gesundheitlichen GrĂŒnden vier Vorsichtsregeln zu beachten.
1. Waschen Sie Beeren, GemĂŒse, Salat und Fallobst vor dem Verzehr grĂŒndlich.
2. Tiefgefrieren tötet die Fuchsbandwurmeier nicht ab. Bei gekochten Nahrungsmitteln besteht jedoch kein Risiko mehr.
3. Hunde, die mausen, können TrĂ€ger des Fuchsbandwurms sein. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einem wirksamen Entwurmungsmittel fĂŒr eine regelmĂ€ĂŸige Behandlung Ihres Hundes. Katzen hingegen spielen bei der Übertragung kaum eine Rolle.
4. Falls FĂŒchse in Ihrem Garten Kot absetzen, entfernen Sie ihn mit einem PlastiksĂ€ckchen, das verknotet in der schwarzen Tonne (RestmĂŒll) landet. Fuchskot Ă€hnelt dem Kot eines kleineren Hundes und wird hĂ€ufig an erhöhten Stellen abgesetzt.

Die FuchsrĂ€ude tritt zurzeit in Freiburg und Umgebung verstĂ€rkt auf. Diese Hautkrankheit wird durch eine kleine Milbe verursachte und fĂŒhrt beim betroffenen Fuchs meist zum Tod. In seltenen FĂ€llen findet auch eine Übertragung auf Mensch oder Haustiere durch Fellreste von FĂŒchsen statt. Dank guter Therapiemöglichkeiten fĂŒr Hunde ist dies aber meist nicht problematisch.

FĂŒchse können nicht einfach aus der Stadt vertrieben werden. Die Sicherung von GebĂ€uden und privaten GrundflĂ€chen obliegt der Verantwortung ihrer EigentĂŒmer. Eine behördliche Verantwortung, innerhalb der Stadt die Populationen von Wildtieren zu regulieren, besteht nicht. Auch die JagdausĂŒbung ist in der Stadt verboten.

Um die Probleme mit den neuen Stadtbewohnern gering zu halten, bitten die Behörden um das Beachten von vier Verhaltensregeln:
1. FĂŒchse finden genĂŒgend Nahrung in der Natur, bitte fĂŒttern Sie sie nicht. Zahme FĂŒchse verursachen Probleme und werden deshalb geschossen.
2. Decken Sie Ihren Komposthaufen ab, damit er fĂŒr Tiere nicht zugĂ€nglich ist.
3. FĂŒttern Sie Ihre Haustiere nur im Haus und stellen Sie kein Katzen- und Igelfutter nach draußen.
4. Halten Sie Distanz, verscheuchen Sie aufdringliche FĂŒchse. Wer einen Garten in WaldnĂ€he besitzt, muss ihn einfrieden. Die FĂŒchse sollen ihre natĂŒrliche Scheu behalten.

Das Forstamt hat die BroschĂŒre „Wilde Tiere in der Stadt. Konflikte und LösungsansĂ€tze“ zum Wildtiermanagement in Freiburg herausgegeben. Sie benennt Ansprechpersonen und gibt Tipps zum Umgang mit Wildtieren in der Stadt. ErhĂ€ltlich ist sie in der RathausInformation und im Forstamt. Wer darĂŒber hinaus Fragen hat, erreicht das Forstamt unter Tel. 0761/201-6201 (Mo-Fr 8 bis 16 Uhr) oder www.freiburg.de/forstamt.

Ein Infoportal zu Wildtieren im Siedlungsraum bietet eine Webseite online ...
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Veranstaltungen 
 
 
Kooperationsprojekt Bachpaten Freiburg und Waldhaus Freiburg
In neuer Heimat LebensrÀume schaffen!

Dank der Kooperation der Bachpaten Freiburg und dem WaldHaus Freiburg mit ihrem neuen Projekt „NaturRefugien schaffen - Vielfalt fördern“ werden 15 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Karlschule vom 1. bis 4. Juli verschiedene Naturschutzmaßnahmen umsetzen. Die von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-WĂŒrttemberg geförderte Initiative wendet sich gezielt an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus Klassen fĂŒr geflĂŒchtete oder eingewanderte Kinder, sogenannte Vorbereitungsklassen und VABO-Klassen (Vorbereitung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse).

BaubĂŒrgermeister Martin Haag freut sich, „dass junge Menschen, die selber als Schutzsuchende gekommen sind, so die Möglichkeit erhalten, selbst aktiv zu werden und NaturrĂ€ume in ihrer neuen Umgebung zu gestalten und zu pflegen. Damit tragen sie zum Schutz von Tieren und Pflanzen bei.“

Neben dem direkten Nutzen jedes Naturschutzprojekts fĂŒr die biologische Vielfalt in der Stadt bieten außerschulische Lernorte den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern neue Lern- und Entwicklungsfelder. Über konkrete Aufgaben wird ihre Gestaltungs- und Sprachkompetenz gefördert. Sie erleben, wie sie einen sinnvollen Beitrag in der Gesellschaft leisten können.

Im Rahmen der Projektwoche am Dietenbach werden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den Lebensraum Bach erkunden. Mit dem Umweltmobil „Wasserfloh“ des Fördervereins Bachpatenschaften Freiburg e. V. testen sie die GewĂ€sserqualitĂ€t und sichern eine vor dem Abbruch drohende Uferböschung. Weiterhin werden sie mit dem Bau von Nisthilfen fĂŒr Vögel und Wildbienen das natĂŒrliche Angebot an LebensrĂ€umen erweitern. Ein pĂ€dagogisches Rahmenprogramm und eine abschließende Kunstaktion mit Naturmaterialien runden das Programm ab.

An fast allen naturnahen BĂ€chen, die ein begleitendes GrĂŒn besitzen und in denen eine vielfĂ€ltige Tierwelt vorhanden ist, sind die Bachpaten Freiburg im Einsatz. Es sind Gruppen von Kindern bis zum Rentenalter, die tatkrĂ€ftig und ehrenamtlich die Stadt in deren Auftrag zur GewĂ€sserpflege und – entwicklung unterstĂŒtzen.

Die Bachpaten Freiburg freuen sich sehr ĂŒber die Zusammenarbeit mit dem Projekt NaturRefugien des WaldHauses Freiburg. Gerne können sich interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bei Ann Zirker vom Garten- und Tiefbauamt melden, wenn sie ebenfalls die Bachpaten Freiburg unterstĂŒtzen möchten. Bei Interesse an dem Projekt NaturRefugien gibt es weitere Informationen beim WaldHaus Freiburg und dem Projektleiter Fynn Zimmermann.

Informationen zu den Bachpaten Freiburg bekommen Sie ĂŒber das BachpatenbĂŒro im Garten- und Tiefbauamt, bachpaten@stadt.freiburg. de, unter der Telefonnummer 0761 / 201- 44 56 oder ĂŒber www.freiburg.de/ Stichwort Bachpaten
 
 

Verschiedenes 
 
VĂ€ssla kommt nach Freiburg
 
VĂ€ssla kommt nach Freiburg
In guter Gesellschaft mit dem GrĂŒnhof!

VĂ€ssla, das Stockholmer E-Mobility Unternehmen kommt mit seinem VĂ€ssla 2 E-Roller nach Freiburg und geht eine strategische Kooperation dem Start-Up Hotspot GrĂŒnhof ein.
VĂ€sslas Ziel ist es, das Pendeln schneller, einfacher und umweltfreundlicher zu gestalten und will Pendler von vier auf zwei RĂ€der bringen. Damit soll vor allem das Problem des tĂ€glichen Pendelns in die GroßstĂ€dte gelöst werden. Eine Idee, die Fahrt aufgenommen hat. „In Stockholm verbringt ein Berufspendler durchschnittlich vier Wochen pro Jahr in seinem Auto. Unser Ziel ist daher so einfach wie genial: Zeitersparnis beim Pendel und nachhaltigen Verkehr zu kombinieren”, sagt Rickard Bröms, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und GrĂŒnder von VĂ€ssla.

VĂ€ssla ist ein schwedisches E-Mobility Startup und wurde 2018 mit der Vision gegrĂŒndet, es nach der Arbeit „endlich zum Abendessen nach Hause zu schaffen“, statt auf seinem Heimweg im Stau oder Verkehrschaos der Öffentlichen Verkehrsmittel zu stecken. Im ersten GeschĂ€ftsjahr hĂ€tte VĂ€ssla bereits einen Marktanteil von 40% im Bereich E-Roller und ist MarktfĂŒhrer in Schweden. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von € 2 Millionen. Neben seinen innovativen E-Rollern hat das Unternehmen ebenfalls ein elektronisches E-Kickbike im Programm. VĂ€ssla will vor allem bei Pendeldistanzen zwischen 0 und 20 km punkten und Pendlern auf dem Weg in die GroßstĂ€dte eine nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Verkehr bieten.

2019 expandiert VĂ€ssla nach Deutschland und Freiburg im Breisgau wird Roll-out Stadt. Partner fĂŒr die Lancierung des VĂ€ssla wird der GrĂŒnhof mit seinen 2 Standorten in den Innenstadt und am GĂŒterbahnhofsgelĂ€nde. “Freiburg als innovative Green City und seiner PrĂ€ferenz fĂŒr ZweirĂ€der ist selbstverstĂ€ndlich ist eine der ersten deutschen StĂ€dte, in denen VĂ€ssla verfĂŒgbar sein wird. Der GrĂŒnhof als Accelerator fĂŒr nachhaltige Start-ups und das dazugehörige Netzwerk waren unsere erste Wahl fĂŒr eine Kooperation in der Stadt. Gemeinsam wollen wir dabei helfen, die Verkehrgewohnheiten der Region zu verbessern” meint Dan Svensson, Chief Growth Officer bei VĂ€ssla.

Der GrĂŒnhof unterstĂŒtzt das Startup Unternehmen VĂ€ssla im Rahmen einer mit der FWTM geplanten Standortstrategie, bei der nationale und internationale Startups in der Region angesiedelt werden sollen, um Freiburg zu einem International attraktiven Hotspot fĂŒr Startups der Green Economy zu entwickeln.

Kostenlose probefahrten des neuen Modells VĂ€ssla 2 werden ab sofort ĂŒber den Gruenhof organisiert. Interessierte melden sich gerne unter: vassla@grunhof.org
 
 

Verschiedenes 
 
 
Rad-Service-Station jetzt an der Radstation am Hauptbahnhof
Hilfe zur Selbsthilfe: Luftpumpe und Werkzeuge fĂŒr kleine Reparaturen am Fahrrad

Freiburg wurde letztes Jahr zum zweiten Mal vom Land Baden-WĂŒrttemberg zur "fahrradfreundlichen Stadt" gekĂŒrt. Dazu bekam die Stadt eine Rad-Service-Station geschenkt und stellte sie an der Ostseite der WiwilibrĂŒcke auf. Nach kurzer Zeit wurde diese aber durch Vandalismus so zerstört, dass sie nicht mehr funktionstĂŒchtig war.

Inzwischen hat das Garten-und Tiefbauamt die Station wieder repariert und der Radstation am Hauptbahnhof zur VerfĂŒgung gestellt.

Ab sofort können Radlerinnen und Radler am Eingang der Radstation (WiwilibrĂŒcke, Westseite) zu den Öffnungszeiten der dortigen Fahrradwerkstatt von 9 bis 18 Uhr kleine Reparaturen an ihrem Rad kostenlos selbst durchfĂŒhren. Das Rad kann an der Service-Station aufgehĂ€ngt werden, die mit dem ĂŒblichen Radwerkzeug und Luftpumpe ausgestattet ist. Wer sein Fahrrad nicht repariert bekommt, der kann sich beim Fahrradmechaniker der Radstation Hilfe holen.
 
 




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