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Mittwoch, 2. Dezember 2020
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Verschiedenes 
 
Neuer Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewählt
Sebastian Backhaus / Foto: privat
 
Neuer Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewählt
In der heutigen Sitzung des Gemeinderates wurde Sebastian Backhaus einstimmig zum Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewählt. Der 41-jährige gebürtige Freiburger ist selbstständiger Kommunikationsberater und seit 2007 für Berliner Ministerien, Kommunen und Verbände tätig. Der Diplom-Betriebswirt für Medien- und Kommunikationswirtschaft tritt die die Nachfolge von Simone Pflaum an und wird die Stabsstelle mit insgesamt drei Mitarbeiterinnen leiten. Die 2011 gegründete Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement ist direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet und dient dem Ziel, die städtischen Nachhaltigkeitsziele zu verwirklichen, Erfahrungen zu bündeln und daraus neue Kompetenzen für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu gewinnen.

Sebastian Backhaus hat bereits verschiedene Nachhaltigkeitskampagnen unter anderem des Bundesumweltministeriums konzipiert und geleitet. Er ist im Vorstand des Ökoinstituts e.V. ehrenamtlich tätig. Sebastian Backhaus wird sich in seiner zukünftigen Funktion dem Konzept „Nachhaltiges Freiburg 2030“ widmen, Bundesmittel zur Umsetzung kommunaler Maßnahmen akquirieren und innovative digitale Projekte vorantreiben.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: #klimaretten und FuĂź-& Radentscheid - #klimaretten.Verkehrswende
Am Samstag, 10. Oktober 2020 ab 10.15 Uhr im Bürgerhaus Zähringen, Lameystr., mit Einlass ab 09.50 Uhr, gibt es beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V., VCD-Regionalverband Südbaden e.V. und zahlreichen Mitträgern die Autoren-Lesung mit Vortrag zum Buch "#klimaretten. Jetzt Politik und Leben ändern! Unser Verhalten oder die Verhältnisse ändern?" von Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Öko-Institut e.V., Träger des Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU. Über den "Fuß- & Radentscheid Freiburg. Pro lebenswerte, klimafreundliche, sichere, flächengerechte Stadt" berichtet Fabian Kern, Vertrauensperson des Bürgerentscheids, Geschäftsführer des VCD Regionalverband, Freiburg. Ab 12:15 Uhr folgt vor dem Bürgerhaus ein Infostand des VCD mit Möglichkeit zur Probefahrt mit Fahrradspezialitäten.

Der Eintritt ist frei. Zu den Vorträgen ist verbindliche namentliche Anmeldung erforderlich bis 8. Okt. 2020 an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-216 8730. Anmeldungen werden bestätigt. Die Platzzahl ist auf 100 begrenzt! Es gelten die Covid-19-Hygienebestimmungen des Landes, u.a. Abstand 1,5 m, Maskenpflicht im Eingangsbereich - nicht beim Sitzen – Handreinigung, Teilnah­meliste. Programmdetails sind online bei ecotrinova.de

Schirmherrin der Jubiläumsserie 30 des Samstags-Forums Regio Freiburg ist Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg Br..
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Veranstaltungen 
 
 
Mit dem NABU den Vogelzug erleben
Am 3. und 4. Oktober findet der "EuroBirdwatch" statt

Berlin, 29.09.2020 – Mit dem „EuroBirdWatch“-Wochenende am 3. und 4. Oktober starten zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug. An viele Orten in Deutschland bietet der NABU geführte Vogelzug-Exkursionen an. „Beobachtungen am Birdwatch-Wochenende helfen dabei, Veränderungen von Zugzeiten festzustellen und Wettereinflüsse auf die Natur besser zu verstehen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Zugvögel leiden besonders unter der Klimakrise, denn sie sind auf intakte Verhältnisse gleich an mehreren Orten der Welt angewiesen: an ihren Brutplätzen, in ihrem Überwinterungsgebiet und an den Rastplätzen entlang der Zugrouten. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass die Erderhitzung verschiedene Veränderungen für die Vogelwelt mit sich bringt. „So fliegen Zugvögel in Europa und Nordamerika vergleichen mit 1959 heute durchschnittlich eine Woche früher in ihre Brutgebiete zurück, manche sind bereits drei Wochen früher bei uns als damals“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling, „Das betrifft vor allem viele Kurzstreckenzieher, die wir auch am ersten Oktoberwochenende zu sehen bekommen. Denn Kranich, Graugans, Buchfink oder Star können viel flexibler auf günstige Witterung reagieren als Vogelarten, die bis in das südliche Afrika ziehen. Diese leiden schon heute unter austrocknenden Oasen und Feuchtgebieten, die auf ihrem Zugweg zur Rast überlebenswichtig sind.“

Kurzstreckenzieher überwintern in Süd- und Westeuropa, doch die zunehmend schneefreien Winter bei uns veranlassen viele dazu kürzere Strecken oder gar nicht mehr zu ziehen, und das immer öfter erfolgreich.

Jedes Jahr verlassen über 200 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in Südeuropa oder Afrika zu überwintern. Hinzu kommen 300 Millionen Zugvögel, die auf ihrem Weg durch Deutschland fliegen oder schon hier ihr Winterquartier erreicht haben.

Bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und geführte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Dabei werden selbstverständlich die derzeit wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln eingehalten.
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: EFFEKTE im Oktober: Ohne Wasser ist alles nichts
Wasserverbrauch im Haushalt: Wasser ist ein kostbares Gut © a tip: tap e.V.
 
Karlsruhe: EFFEKTE im Oktober: Ohne Wasser ist alles nichts
Vierte Online-Ausgabe der Wissenschaftsreihe am 6. Oktober

"Ohne Wasser ist alles nichts" – unter diesem Motto steht der vierte Online-Vortragsabend bei der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am Dienstag, 6. Oktober. Unterhaltsam und verständlich zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten, wie wichtig das Element Wasser für alle Menschen auf der Erde ist. Start der Vorträge ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de. Im Live Chat stehen die Expertinnen und Experten dem Publikum zur Verfügung. Die EFFEKTE-Vorträge, die vom Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe veranstaltet werden, können kostenfrei mitverfolgt werden.

In drei Vorträgen wird das Thema Wasser in ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Prof. Dr.-Ing. Jan Hoinkis von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft nimmt die Zuhörenden mit auf eine Reise zum zweitgrößten Süßwassersee der Erde, dem Viktoriasee in Ostafrika. Der See als Trinkwasserlieferant befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand. Über ein EU-Projekt soll die Fischerei nachhaltiger werden, was dem See helfen und zu seiner Renaturierung beitragen soll.

Warum der Flaschenwasserkonsum in Deutschland so hoch ist, woher unser Leitungswasser eigentlich kommt und welche GrĂĽnde dafĂĽr sprechen, Leitungswasser zu trinken, beantworten Eva Wendeberg und Maria Kondra vom Verein "A tip: tap". Der Verein setzt sich dafĂĽr ein, auf den Gebrauch von Leitungswasser umzusteigen, nachdem der Flaschenwasserkonsum in Deutschland sich seit den 1970er Jahren mehr als verzehnfacht hat.

Und schlieĂźlich berichtet Heinrich Armbruster von der Bundesanstalt fĂĽr Wasserbau ĂĽber die Archivarbeit in der Einrichtung. Dort sind mittlerweile 17.000 Fotoaufnahmen rund um die BundeswasserstraĂźen digital aufbereitet worden. In seiner Gesamtschau zeigt das Bildmaterial eindrucksvoll, wie sich in der Geschichte der WasserstraĂźen auch die Geschichte unseres Landes und seiner Menschen widerspiegelt.

Weitere Infos zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE gibt es auf der Internetseite www.effekte-karlsruhe.de und dem facebook-Kanal des WissenschaftsbĂĽros.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: EU-Subventionen müssen sich klar nach ökologischen Zielen richten
Krüger begrüßt Selbstverpflichtung der Staaten zum Schutz der Biodiversität / Deutschland kann mehr tun

Berlin, 28-09.2020 – In der am 28. September vorgestellten Selbstverpflichtung „Leaders Pledge for Nature“ im Vorfeld des UN Biodiversitätsgipfels versprechen die unterzeichnenden Staaten größere Ambitionen bei den Verhandlungen des globalen Abkommens für die biologische Vielfalt. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert:

„Mit der Selbstverpflichtung erklärt sich die Bundesregierung bereit, dringend notwendige Schritte zu gehen, um das Ruder noch herumzureißen und die biologische Vielfalt zu retten. Bei den anstehenden Entscheidungen in der EU-Agrarpolitik und dem EU-Haushalt im Oktober kann Deutschland schon jetzt unter Beweis stellen, dass es seine Bekenntnisse ernst meint: Die Subventionen und Anreize der EU-Agrarpolitik müssen sich klar an ökologischen Kriterien orientieren – ansonsten untergraben sie weiter das globale Abkommen für die biologische Vielfalt und verhindern so das Erreichen anderer Biodiversitätsziele. Bundeskanzlerin Angela Merkel kann der Weltgemeinschaft am Mittwoch auf dem Biodiversitätsgipfel zeigen, dass Deutschland sich seiner globalen Verantwortung bewusst ist und ärmeren Ländern mehr finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung des Abkommens anbieten. Das Budget sollte deutlich aufgestockt werden – 1,5 Milliarden Euro pro Jahr wären ein angemessener Beitrag.“

Der am 15. September veröffentlichte „Global Biodiversity Outlook“ hatte deutlich gezeigt, dass die Weltgemeinschaft bisher an der Umsetzung des Abkommens scheitert: Keines der 20 global gesetzten Biodiversitätsziele der letzten Dekade ist vollständig erreicht worden. Ganz besonders schlecht steht Deutschland bei dem Ziel da, naturschädigende Subventionen zu beenden.

Hintergrund Selbstverpflichtung:

Mit dem "Leaders Pledge for Nature" verpflichten sich die Staaten unter anderem dazu, sich für nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft einzusetzen und biodiversitäts- und klimaschädigende Subventionen zu streichen. Stattdessen sollen Anreize geschaffen werden, um die biologische Vielfalt zu schützen. Deutschland und die EU haben die Selbstverpflichtung mit initiiert und gezeichnet.
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Veranstaltungen 
 
 
MondscheinfĂĽhrung auf dem Mundenhof
Treffpunkt am Donnerstag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel war´s, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so ähnlich) wird es wieder am Donnerstag, 1. Oktober, sein, wenn auf dem Mundenhof die einzige Mondscheinführung in diesem Jahr ansteht. Von 19.30 Uhr an können Besucherinnen und Besucher mit dem Leiter des Tiergeheges, Matthias Hiltmann, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. Erdmännchen, Affe, Kamel und Rind suchen sich ein Nachtlager. Der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt für dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. Die Führung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. Für Erwachsene kostet sie 5 Euro, für Kinder ist sie frei.

Alle Besucherinnen und Besucher mĂĽssen bei dieser FĂĽhrung Mund-Nasen-Schutz tragen und die allgemeinen Hygienevorschriften einhalten.
 
 

Verschiedenes 
 
BUND-Trauer um Solarpionier Werner Mildebrath
Werner Mildebrath, Sasbach / Archiv: Axel Mayer
 
BUND-Trauer um Solarpionier Werner Mildebrath
Solarpionier, TĂĽftler, BUND-Ehrenmitglied und Aktivist am 18.9.2020 verstorben

Der Bund fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland trauert um sein verstorbenes Ehrenmitglied Werner Mildebrath aus Sasbach.
Der Solarpionier gehört zu den Ersten, die in Deutschland thermische Solaranlagen bauten. Der jetzt verstorbene Wyhl-Aktivist und Tüftler erhielt am 26.4.2008 bei der Landesdelegiertenversammlung des BUND in Bad Boll die Ehrenmitgliedschaft des BUND. Er war das erste Mitglied aus der Region am Südlichen Oberrhein, der diese Ehrung erhielt.
Werner Mildebrath war ab dem Jahr 1973 aktiv, als die Bevölkerung und die Badisch Elsässischen Bürgerinitiativen zuerst ein umweltbelastendes Bleichemiewerk im elsässischen Marckolsheim und später ein AKW in Wyhl verhinderte. Er war seit 1976 Mitglied des BUND. Werner Mildebrath führte damals mit seiner ebenso aktiven Frau Erika, ein kleines dörfliches Elektrogeschäft in Sasbach, einem kleinen Ort in nächster Nachbarschaft zu Marckolsheim und Wyhl.

Wie viele aus der dörflichen Bevölkerung war er fest eingebunden in den örtlichen AKW Wyhl - Widerstand, als Elektriker aber hatte er einige „besondere“ Aufgaben. Bei vielen Kundgebungen und Aktionen war er zuständig für die „Demo-Technik“. Er organisierte die Elektrik, die damals noch „exotische“ Videotechnik und die Lautsprecheranlagen und bediente diese. Im Wyhler Wald sorgte sein Aggregat bei Veranstaltungen für Strom. Bei vielen Aktionen, auch in späteren Jahren, war er wie selbstverständlich als für diesen Bereich „zuständiger“ Mann dabei, immer zuverlässig und engagiert, ohne viele Worte zu machen.

Alleine diese Aktivitäten waren schon Grund genug für eine Auszeichnung.Doch in erster Linie ging es dem BUND darum, den Solarpionier Werner Mildebrath zu ehren.

Durch die Volkshochschule Wyhler Wald war er sehr früh auf die damals absolut „exotische“ thermische Erwärmung von Wasser mit Hilfe der Sonne aufmerksam geworden.

Im Jahr 1975 baute der Elektriker, Tüftler und Handwerker für sein eigenes Haus eine sehr solide thermische Solaranlage die heute nicht nur immer noch existiert, sondern auch noch funktioniert. Es dürfte sich dabei um eine der ersten praxistauglichen Solaranlagen in Deutschland gehandelt haben. Diese Anlagen gehören langfristig in ein Museum.

Im Sommer 1976 veranstalteten einige Aktive der Badisch-Elsässischen BI´s und des damals frisch gegründeten Bund für Umwelt und Naturschutz (Aktion Umweltschutz) die weltweit erste große Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl. Der Widerstand gegen das im Nachbardorf Wyhl geplante AKW, das berühmte "Nai hämmer gsait" war den Aktiven des BUND und der BI´s nicht genug, es galt auch, Alternativen zur Atomenergie aufzuzeigen und neben das Nein zur Atomenergie das Ja zu den alternativen Energien zu stellen. Die Solaranlagen von Werner Mildebrath waren damals ein wichtiger Teil der Sasbacher Sonnentage.

Gemessen an heutigen Ausstellungen alternativer Energien war es eine kleine, ja geradezu winzige Ausstellung. Über 12 000 BesucherInnen kamen 1976 zu diesen ersten "Sonnentagen" nach Sasbach. Es war tatsächlich eine „kleine, weltgrößte“ Ausstellung und es ist unglaublich und faszinierend, was sich aus diesen "Sonnentagen" entwickelt hat. Gerade dieser Vergleich zeigt den unglaublichen Erfolg der damaligen Idee und der umgesetzten Vision.

FĂĽr Werner Mildebrath war dies alles der Einstieg in die kleintechnische Produktion von Solaranlagen. Er grĂĽndete eine kleine Firma und baute in der ganzen Region seine Anlagen, die alle heute noch funktionieren.

Jahre danach hatte ihn das Schicksal vieler Pioniere ereilt. Was anfangs belächelt und sogar bekämpft wurde, wurde später von großen Firmen aufgegriffen, die großtechnisch einfach billiger produzieren konnten. Die Firma des verstorbenen Pioniers gibt es nicht mehr.

Dennoch braucht es diese TĂĽftler, Techniker und Pioniere, um zukunftsweisende, langlebige und nachhaltige Technologien auf den Weg zu bringen und der BUND ist stolz, solche Menschen in seinen Reihen gehabt zu haben.

Auf seinem Hausdach befinden sich alte und neue Solaranlagen. Die ältesten Solar-Anlagen Deutschlands sollten nicht in der Schrottpresse landen, sondern in einem Technikmuseum.
Wir werden Werner Mildebrath vermissen.

Dr. Brigitte Dahlbender BUND-Landesvorsitzende / Axel Mayer (Alt-) BUND Geschäftsführer
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Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Mit Abstand in die Normalität

Mit einem Hygienekonzept und unter Einhaltung der aktuellen Auflagen findet der Riesen Flohmarkt am Freitag, 25.9. und am Samstag, 26.9. in der Messehalle 2 Freiburg statt. FĂĽr Besucher und Aussteller ist es verpflichtend eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Auch muss ein Kontaktformular ausgefĂĽllt werden. Das Kontaktformular kann vor Ort ausgefĂĽllt werden. Auf unserer Webseite: ww.suema-maier.de erhalten Sie alle Informationen.
Wir haben zum Flohmarkt, der derzeitigen Situation geschuldet, ein Konzept entworfen, das Ihnen den Besuch so angenehm wie möglich macht. Wir haben in der weitläufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand «verschnaufen», ohne Ihre Maske zu tragen.

Bis zu 200 Aussteller mit Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten Raritäten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele überregionale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter Atmosphäre ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig Glück den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich für jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft über jedes der unzähligen Prachtstücke.

Parkmöglichkeiten: direkt an der Messehalle -kostenfrei-

Die Ă–ffnungszeiten: Freitag, 25.9. von 14-19 Uhr und Samstag, 26.9. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergünstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂĽMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der StraĂźenbahn zum Flohmarkt und zurĂĽck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische Fakultät" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurück. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend Besucherparkplätze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt für jedermann gut erreichbar.
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Bachputzete am Zähringer Dorfbach
Zähringer Dorfbach: clean-up / Foto: Ak Wasser im BBU
 
Bachputzete am Zähringer Dorfbach
270 Kilogramm MĂĽll auf 200 Meter Bachlauf

Freiburg, 13.09.2020; 270 Kilogramm Müll entlang von nur 200 Meter Bachlauf! Das war das erschreckende Ergebnis einer Müllsammelaktion des Freiburger Gewässerschutzvereins regioWASSER e.V. am Samstagvormittag (12. Sept.) am Zähringer Dorfbach. Rund 20 „MüllsammlerInnen“ hatten u.a. elf Autoreifen, drei Sessel sowie 35 kg Glasflaschen aus dem kurzen Bachabschnitt entlang der Parkplätze von mömax und real geborgen. Im Hinblick auf ein Bürgerwissenschaftsprojekt („citizen science“) waren die Mitglieder des regioWASSER-Vereins und die MithelferInnen besonders am Plastikmüll interessiert. Davon konnten 49 kg eingesammelt werden. Bei den größeren Kunststofffragmenten (insgesamt 14 kg) wurde mit einer „Nah-Infrarot-Pistole“ die jeweilige Kunststoffsorte analysiert. Dies ermöglichte dankenswerterweise die für die Aktion eigens aus dem Taunus angereiste Firma analyticon instruments.

Das Ergebnis: Rund 60 % Polyethylen (hauptsächlich Tüten und Verpackungen), rund 16 % Polypropylen, rund 8 % Polystyrol, rund 13 % PET (vor allem in Form von Flaschen) sowie rund 4 % PVC.

Die Daten über die Plastikmüllzusammensetzung werden an das Umweltbundesamt (Anm.1) weitergeleitet und finden dort Eingang als kleiner Baustein in ein großes Forschungsprojekt zur Herkunft und Zusammensetzung von Mikroplastik im Rheineinzugsgebiet. Auch ein Teil des Plastikmülls im Zähringer Dorfbach wird letztendlich zur Belastung von Rhein und Nordsee mit Mikroplastik beitragen. (Anm.2)

Der regioWASSER e.V. setzt sich zudem dafür ein, dass sich - entsprechend einem Vorschlag der EU-Kommission - die Hersteller und Inverkehrbringer von Einwegplastikprodukten künftig an den Müllaufräumkosten der Kommunen finanziell beteiligen müssen.

Aufgrund der Ergebnisse des CleanUp fanden die GewässerschützerInnen vom regioWASSER e.V. ihre Einschätzung mehr als bestätigt, dass es sich beim Zähringer Dorfbach in Höhe von mömax und real um den Bachabschnitt in Freiburg handelt, der mit großem Abstand am meisten mit Müll und Unrat belastet ist.

Die Veranstalter haben sich besonders über die aktive Beteiligung der beiden grünen Stadträte Nadyne Saint Cast und Jan Otto gefreut. Beide Stadträte zeigten sich - ähnlich wie der später noch hinzukommende Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (Freiburg Lebenswert) - erschüttert von der Müllflut und der dahinter stehenden Rücksichts- und Gedankenlosigkeit am Zähringer Dorfbach.

Die Bachputzete am Zähringer Dorfbach war Bestandteil des internationalen RhineCleanUp 2020. Dabei wurden am 12. Sept. von etwa 35.000 Müllengagierten die Ufer von Rhein und Nebenflüssen von rund 320 Tonnen Müll befreit.

Praxistipp zur besseren MĂĽlltrennung im Haushalt

Leider gab es bei der Identifizierung der Kunststoffsorten auch immer wieder Gegenstände, die aus verschiedenen Plastiksorten bestanden, sodass eine Zuordnung nicht möglich war.3 Ein Problem, mit dem nicht nur die Bachreiniger am Zähringer Dorfbach konfrontiert waren. Auch die stationären Scanner in den Müllsortieranlagen sind bei Verpackungen, die aus mehreren Stoffen bestehen, überfordert. Deshalb empfiehlt der regioWASSER-Verein Verpackungen vor dem Einwerfen in den „Gelben Sack“ zu trennen: Also beispielsweise bei Joghurt- und Frischkäsepackungen den Kunststoffbehälter (Polypropylen), die dünne Verschlussfolie und den Aludeckel auseinander zunehmen.

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1) Die Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt hat sich ergeben, weil der regioWASSER e.V. die Umweltverbände in einem DIN-Ausschuss vertritt, in dem derzeit die Probenahme und Analytik von Mikroplastik genormt werden. In dem Normausschuss ist auch das Umweltbundesamt vertreten.
2) Der Zähringer Dorfbach läuft über das Glottereinzugsgebiet in den Leopoldskanal und damit in den Rhein und belastet letztlich mit der Müllflut aus vielen weiteren Rheinzuflüssen die Nordsee …

zum Bild oben:
Plastikmüllsortierstelle, wo mit dem pistolenähnlichen Hightech-Messgerät die Plastikmüllzusammensetzung analysiert wurde
Foto: Ak Wasser im BBU
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Europa muss Taktgeber fĂĽr Klimaschutz in der Schifffahrt werden
Miller: Abgeordnete können in dieser Woche neue Ära der Schifffahrt einläuten

Berlin/Hamburg, 14.09.2020 – Vor der für diese Woche angesetzten Abstimmung des europäischen Parlaments über Klimaschutzmaßnahmen in der Seeschifffahrt appelliert der NABU eindringlich, den Sektor endlich zu mehr Klimaschutz zu verpflichten. Zuvor hatte bereits der federführende Umweltausschuss im Juli wegweisenden Auflagen zugestimmt, die nun als Teil der Verordnung über die Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung von Schiffsemissionen (MRV) auf den Weg gebracht werden könnten. Teil des Pakets sind unter anderem die Ausweitung des europäischen Emissionshandelssystems auf die Schifffahrt, die Pflicht zur Abnahme von Landstrom während der Liegezeit in Häfen sowie eine Effizienzsteigerung der Schiffe um 40 Prozent bis zum Jahr 2030.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments können in dieser Woche eine neue Ära der Schifffahrt einläuten. Bisher hat sich die Branche erfolgreich um ernsthafte Klimaschutzauflagen gedrückt. Dabei ist allen bewusst, dass die Seeschifffahrt bis zum Jahr 2050 komplett emissionsfrei unterwegs sein muss. Daher wird es Zeit, den Sektor nun mit entsprechenden gesetzlichen Vorgaben auf Kurs zu bringen.“

Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik: „Uns läuft die Zeit davon. In nur 30 Jahren muss die gesamte Schifffahrt vom heutigen Schwerölbetrieb auf erneuerbare und emissionsfreie Antriebe umstellen. Das erfordert zum einen die Entwicklung entsprechender Antriebe wie der Brennstoffzelle sowie erhebliche Effizienzsteigerungen bei Schiffsdesign und Schiffsbetrieb. Hier hinkt die Branche allen anderen Verkehrsträgern um mindestens ein Jahrzehnt hinterher. Besonders herausfordernd wird dabei die Umrüstung der Bestandsflotte werden, da hier das Gros der Emissionen anfällt.“ Es sei sinnvoll, dass der Gesetzgeber einen entsprechenden Orientierungsrahmen schaffe, um gezielt Investitionen in alternative Antriebe zu lenken. Denn weder das zunehmend eingesetzte Flüssiggas (LNG) noch Schwefelwäscher (Scrubber) seien geeignet, um den Anforderungen an eine emissionsfreie Schifffahrt zu genügen.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Christof Sandt
 
Buchtipp: Christof Sandt "Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt"
So einfach wie möglich: Obstbäume und Ziergehölze fachgerecht pflegen

Richtig schön schneiden: So einfach wie möglich begleitet Baumschulgärtner und Landschaftsarchitekt Christof Sandt beim Gehölzschnitt im Garten. Sein Buch »Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt«, erschienen im pala-verlag, richtet sich an alle, die aus dem Gehölzschnitt keine Wissenschaft machen wollen. Und an alle, die sich an langlebigen und schönen Gartengehölzen erfreuen möchten.

Schneiden oder nicht schneiden? Wann wird geschnitten? Und was ist der allgemeine Auslichtungsschnitt? Diese und andere Fragen beantwortet Christof Sandt ebenso praxisorientiert wie leicht verständlich. Wertvolle Informationen über Wachstum und Wundheilung der Pflanzen helfen, schonend zu schneiden und dafür den richtigen Zeitpunkt auszuwählen: damit Ziergehölze und Rosen schön blühen, Obstbäume und Beerensträucher üppig tragen, Hecken und Kletterpflanzen ihre Schutzfunktion erfüllen oder ein gesunder Wuchs wiederhergestellt wird. Illustrationen veranschaulichen wichtige Schnittregeln.

Neben konkreten Schnittanleitungen für die einzelnen Gehölze gibt es Tipps zur Neupflanzung. Ein Buch, das neben dem Machen auch zum Beobachten und Seinlassen ermutigt: Denn viele Gehölze brauchen gar nicht geschnitten zu werden. Sie entfalten ihre natürliche Erscheinung ganz ohne diese Pflege.

pala Verlag 2020, 120 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-398-7
 
 

Verschiedenes 
 
 
MĂĽllfrei-Freiburg : FlĂĽckiger See
Am FlĂĽckiger See soll eine ĂĽber mehrere Wochen stattfindende MĂĽll/Zigarettenkippen Sammel-Aktion stattfinden, bei der die Helfer mit Hilfe des gespendeten Geldes fĂĽr ihren Einsatz angemessen belohnt werden.
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Veranstaltungen 
 
 
Konferenz „Region im Risiko :AKWs Fessenheim-Beznau-Leibstadt“
Die Gefährdung durch Atomkraft ist für Freiburg und Region keineswegs überwunden! BUND Regional- und Ortsverband Freiburg, ECOtrinova e.V., AGUS e.V., FARBE e.V. und CSFR (Elsass) als Veranstalter der Konferenz "Region im Risiko :AKWs Fessenheim-Beznau-Leibstadt: Hochaktiver Atommüll, rissige Reaktoren, geplante Atomschrottfabrik Fessenheim. Rückbau ohne Risiko? Schutz der Bevölkerung!" laden deshalb zusammen mit ideellen Mitträgern ein zum Samstag 26. Sept. 2020, 10.15 bis 14 Uhr in Freiburg i.Br., Hüttinger-Saal, Stadtteil Mooswald, Am Hägle 1/ Elsässerstraße.

Hauptvortragende sind Prof. Jürg Stöcklin, Präsident des Trinationalen Atomschutzverbands TRAS, Basel, und Dipl.-Ing. Simone Mohr, Öko-Institut e.V., Senior Researcher, Darmstadt. Schirmherrin dieser Startveranstaltung der Jubiläumsserie 30 des Samstags-Forums Regio Freiburg von ECOtrinova und Partnervereinigungen ist Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg Br..

Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist auf 50 begrenzt! Verbindliche namentliche Anmeldung ist erforderlich bis 23.9.2020 an ecotrinova@web.de. Anmeldungen werden bestätigt. Es gelten die Covid-19-Hygienebestimmungen des Landes, u.a. Abstand 1,5 m, Maskenpflicht im Eingangsbereich -nicht beim Sitzen – Handreinigung, Teilnah­meliste. Programmdetails werden bei Anmeldung per E-Mail mitgeteilt und sind online bei ecotrinova.de unter Termine und Samstags-Forum. Förderer der Konferenz sind AGUS e.V. mit Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen. Jetzt!, BUND OV Freiburg, CSFR, ECO-Stiftung, ECOtrinova e.V., FARBE e.V. und die LNV-Stiftung.
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ZapfenpflĂĽcker pflĂĽcken Rekordernte im Stadtwald Freiburg
(c) Stadt Freiburg/Klaus Echle
 
ZapfenpflĂĽcker pflĂĽcken Rekordernte im Stadtwald Freiburg
2 Millionen Douglasienzapfen im Wert von 54.000 Euro

Saatgut der Freiburger Douglasien ist wegen guter Wuchsform der Bäume in ganz Deutschland begehrt

Auch in diesem Jahr waren wieder Baumkletterer im Freiburger Bergwald in den Kronen der mächtigen Douglasien unterwegs, um die noch grünen Zapfen zu ernten. Dies ist eine besonders anstrengende und gefährliche Arbeit. Forstrevierleiter Klaus Echle freut sich besonders darüber, dass es keine Unfälle und kaum Beschwerden über die in der Regel im Wald übernachtenden, freiberuflich tätigen Zapfenpflücker gab. Alle beernteten Bereiche waren von ihnen vorbildlich abgesperrt worden und der Fahrzeugverkehr wurde auf das Notwendigste beschränkt.

Insgesamt wurden an mehreren hundert Bäumen rund 49 Tonnen Zapfen geerntet. Das Forstamt freut sich über den Erlös von 54.000 Euro aus dem Verkauf der Zapfen an Forstsamenhändler und Forstbaumschulen. Die Freiburger Erntemenge ist bedeutend – sie entspricht 80 Prozent aller in Baden-Württemberg geernteten Douglasienzapfen.

Die geernteten grünen Zapfen werden nach der Ernte in Forstsamen-Darren oder Klengen geliefert, von denen es in Deutschland nur acht Stück gibt (das Land Baden-Württemberg betreibt in Nagold eine eigene „Staatsklenge“). In der Klenge werden in einem aufwändigen Prozess die Zapfen getrocknet, die Samen herausgelöst und von den Flügelchen getrennt. Dies erledigt neben der Darre (Ofen zum Trocknen der Samen) ein großes Schüttelsieb. In Kühlhäusern kann das Saatgut aus Freiburg bis zu 25 Jahre eingelagert werden, bis es ein Käufer bei der Klenge bestellt und in seiner Forstbaumschule aussäht. Dabei können aus einem Kilo Saatgut zum Preis von bis zu 1.500 Euro über 35.000 Sämlinge gezogen werden.

Auf Grund der guten Herkunft (Nordamerika), die sich in schlankem, geradem Wuchs und feinen Ästen ausdrückt, ist das Saatgut aus Freiburgs Wäldern sehr begehrt. Der höchste Baum Deutschlands auf dem Illenberg über Günterstal ist bekanntlich ebenfalls eine Douglasie. Sie ist inzwischen rund 67 Meter hoch und mit ihren gut hundert Jahren noch jung; der Red Creek Tree, ihr Verwandter gleicher Art in Port Renfrew auf Vancouver Island (Kanada) ist heute 74 Meter hoch und lebte bereits im Jahr 1000 n. Chr. In Deutschland werden Douglasien seit 125 Jahren forstlich angebaut und fühlen sich hier sehr wohl.
 
 

Verschiedenes 
 
GroĂźe MĂĽllsammelaktion bei der Ferienfreizeit auf dem Mundenhof
(c) KonTiKi Mundenhof, Stadt Freiburg
 
GroĂźe MĂĽllsammelaktion bei der Ferienfreizeit auf dem Mundenhof
Mehrere Hundert Kilo Abfall sind das Ergebnis der diesjährigen KonTiKi-Ferienfreizeit auf dem Mundenhof: Diesen Müllberg haben die teilnehmenden Kinder natürlich nicht verursacht – sondern tapfer gesammelt.

Das KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) ist die naturpädagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung auf dem Freiburger Mundenhof. Kinder können die Natur dort spielerisch mit allen Sinnen entdecken. Die zweiwöchige KonTiKi-Ferienfreizeit richtet sich an Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. In Gruppen können sie morgens die Esel, Schafe, Ziegen und Alpakas versorgen und mit ihnen spazieren gehen. Nachmittags gibt es verschiedene Werkstätten und Angebote, die sich nach den Wünschen der Kinder richten.

Dieses Jahr waren die Kinder hochmotiviert, bei Waldspaziergängen und Bachwanderungen Müll zu sammeln. Gemeinsam haben sie eine große Menge Abfall zusammen getragen, darunter Verpackungen, Planen, Bauteile und vieles mehr. Der große Berg, der sich schließlich stapelte, machte die jungen Müllsammlerinnen und Müllsammler nachdenklich und sorgte auch für die entrüstete Frage, was sich die Leute denn dabei denken. Am Ende wurde der Müllberg aber auch mit einem gewissen Sammler-Stolz bestaunt: Ob er wohl so viel wiegt wie Veith, der Schwarzwälder Fuchs?

zum Bild oben:
Das Bild der Ferienaktion zeigt den gesammelten Abfall der ersten Woche mit der jungen Müllsammlerin Finja und dem Schwarzwälder Fuchs Veith. (Bildquelle: KonTiKi Mundenhof, Stadt Freiburg).
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Sonntagsöffnung Artenvielfalt liegt auf der Hand
am 27.09.2020 von 14:00 bis 17:00
Veranstaltung in der Ă–kostation Freiburg
 
Saatgut von verschiedenen Wild- und Gartenstauden werden selber geerntet und die Samenstände zum Trocknen ausgelegt. Erläutert wird, was man bei der Samenernte im eigenen Garten oder am Wegesrand beachten sollte. Weitere Themen sind: woran kann der Reifegrad der Samen erkannt werden? Wie wird das selbst geerntete Saatgut getrocknet, gereinigt und gelagert? Wann und auf welchem Boden kann man die Samen auspflanzen?
Die Veranstaltung ist fĂĽr Familien mit interessierten Kindern geeignet
Leitung: Robert Schönfeld
Veranstaltungsort: Heilpflanzengarten der Ă–kostation
Eine kleine Bewirtung wird angeboten
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Wildobst-Exkursion rund um die Ă–kostation
am 20.09.2020 von 14:00 bis 16:15
Veranstaltung in der Ă–kostation Freiburg
 
In den Gärten und Streuobstwiesen der Ökostation und im Seepark wächst eine Vielfalt von Obst- und Wildobst-Sorten wie z.B. Äpfel, Quitten und Kornel-Kirschen. Bei einem Rundgang durch die Gärten und Wiesen stehen folgende Themen auf dem Programm: welche leckeren Produkte können jetzt im Herbst aus den Früchten selber hergestellt werden, welchen gesundheitlichen Mehrwert haben diese Produkte und wann sind ihre optimalen Erntezeiten. Darüber hinaus werden die botanischen Besonderheiten der Hochstämme und Wildobstsorten und ihre Ansprüche an den Standort an denen sie am besten wachsen angesprochen. Zum Abschluss wird am Lagerfeuer oder am Küchenherd ein Produkt der Jahreszeit selber hergestellt und sofort verkostet.
Leitung: Martine Schiller und Team der Ă–kostation
Geeignet fĂĽr alle interessierte Erwachsene sowie Familien mit Kindern
Coronabedingt begrente Teilnehmerzahl - deshalb bitten wir um Anmeldung (Stand 5.5.2020)
Das Café Ökostation hat bis 17.00 Uhr geöffnet
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
Solar-Guerilla - Kleine Solarsysteme fĂĽr Eigenstrom
Ă–kostation Freiburg (c) Ă–kostation
 
Solar-Guerilla - Kleine Solarsysteme fĂĽr Eigenstrom
am 19.09.2020 von 10:00 bis 16:00
Veranstaltung in der Ă–kostation Freiburg

Ob für das Gartenhaus, das Tinyhaus, die Wagenburg oder für den Balkon, es gibt viele Energie-Bedürfnisse für Stromnetz unabhängige (autarke) Lösungen. Am Vormittag geht es für ca. 2 Std. um Grundlagen und um die Einschätzung, wann ein solches System sinnvoll ist, aus welchen Komponenten es besteht und wie man es praktisch umsetzt. Danach gehen wir von der Theorie zur Praxis. Im zweiten Teil kann ein eigenes System verkabelt und getestet werden. Damit das funktioniert, werden noch weitere Elemente, wie z.B. Laderegler, 12 Volt-Akku, evtl. Wechselrichter und einige Kabel benötigt. Max sechs Teilnehmer*innen können bei dieser Veranstaltung ihr System aufbauen und testen. Weitere sechs können sich als Assistent*innen anmelden, sofern sie nur die Infos und das Wissen mitnehmen möchten. Die Kosten für eine kleine autarke Solaranlage zum Mitnehmen liegen je nach Komponenten zwischen 80 und 500 €. Diese werden im Voraus mit dem Veranstalter besprochen (s.u.) und beschafft. Gerne verwenden wir auch gebrauchte Solarmodule und funktionierende Komponenten. Die Ökostation spendet 5 gebrauchte, funktionierende Module. Balkonmodule zum Einspeisen in das eigene Stromnetz können besichtigt werden. So kann Jedermann und Jedefrau zur Solarstromer*in werden.

Leitung: Rolf Behringer, N.N. (Solare Zukunft e.V.)
Zur Hardware-Abstimmung: r.behringer@solarezukunft.org
Materialkosten variieren
FĂĽr Verpflegung wird gesorgt
Eine Kooperation von: fesa e.V., Solare Zukunft e.V., Oekostation Freiburg, Photovoltaik-Netzwerk fĂĽr den SĂĽdlichen Oberrhein, Energieagentur Freiburg
80 bis 500,- je nach Materialbedarf
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Abfallbilanz 2019: Freiburg bleibt MusterschĂĽler der MĂĽlltrennung
Freiburg ist Spitzenreiter bei der Abfallvermeidung und Vorreiter bei der Mülltrennung im Land. Zum wiederholten Male liegt die Stadt mit 108 Kilogramm Restabfall und Sperrmüll pro Person an erster Stelle unter den kreisfreien Großstädten. Die Freiburgerinnen und Freiburger produzieren wegen ihres guten Sortierverhaltens deutlich weniger Restabfall als andere Teile der Republik. In Baden-Württemberg liegt das Pro-Kopf-Aufkommen bei durchschnittlich 140 Kilo Restmüll, das geht aus Zahlen des Umweltministeriums des Landes hervor, die Anfang August veröffentlicht wurden. Bundesweit liegt der Schnitt bei 128 Kilo, in Städten sogar bei 151 Kilo Restmüll pro Kopf, wie Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen. Verglichen mit diesen Werten darf sich Freiburg Musterschüler der Mülltrennung und Abfallvermeidung nennen.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik zeigte sich erfreut über das erneut gute Ergebnis. „Wir haben in Freiburg ein tolles Konzept, das zum Mülltrennen anregt. Die guten Werte können wir aber nur erreichen, da viele Bürgerinnen und Bürger sich für Mülltrennung und Abfallvermeidung einsetzen. Ihnen möchte ich dafür herzlich danken, es ist auch ihr erster Platz“, so Stuchlik. Freiburgs Abfallgebührensystem belohnt Haushalte finanziell, die wenig Restabfall produzieren. Zudem führen nutzerfreundliche Entsorgungswege langfristig zum Erfolg.

Auch bei der Bilanz von eingesammelten verwertbaren Abfällen liegt Freiburg mit 264 Kilogramm pro Kopf im Landesvergleich mit den kreisfreien Großstädten auf Platz eins. Diese Kategorie beinhaltet getrennt gesammelte Wertstoffe wie Bioabfall, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Altholz, Elektrogeräte, Altkleider und Metall.

Seit mehr als 20 Jahren können in Freiburg organische Abfälle über die Biotonne entsorgt werden. Im Jahr 2019 wurden an der Vergärungsanlage der Reterra 15.669 Tonnen Bioabfälle angeliefert, eine Pro-Kopf-Menge von 68 Kilogramm. Damit rangiert Freiburg ebenfalls auf dem ersten Tabellenplatz unter den kreisfreien Großstädten.

Mit insgesamt 17.855 Tonnen Altpapier sammelten die Freiburgerinnen und Freiburger im Jahr 2019 pro Person 78 Kilogramm. Das bedeutet einen RĂĽckgang von sechs Prozent innerhalb des letzten Jahres, wohl ein Ausdruck der zunehmenden Nutzung von Digital- anstelle von Printmedien.

Nur leichte Veränderungen ließen sich im Vergleich zum Vorjahr bei den einwohnerspezifischen Mengen an Altglas und Verpackungsabfällen verzeichnen. Mit 29 Kilogramm Altglas pro Einwohner liegt Freiburg rund 20 Prozent über dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen Baden-Württembergs.

Die im gelben Sack erfassten Verpackungsabfälle beliefen sich im Jahr 2019 auf 5.527 Tonnen. Die Finanzierung der Entsorgung des gelben Sacks läuft nicht über die kommunale Abfallgebühr, sie ist privatwirtschaftlich organisiert. Die Entsorgungskosten werden mit dem Kaufpreis im Handel bezahlt. Im Durchschnitt produzieren die Einwohnerinnen und Einwohner Freiburgs 24 Kilo Abfallmenge für den gelben Sack pro Kopf im Jahr. Der Vergleich mit dem Landesdurchschnitt von 31 Kilogramm pro Person legt nahe, dass die Freiburgerinnen und Freiburger sparsamer im Gebrauch von Einwegverpackungen sind als die Mehrzahl der Konsumenten in Baden-Württemberg.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Aktuelle und kommende Bedrohungen fĂĽr Freiburg & Region
AKWs Fessenheim, Beznau, Leibstadt - Experten berichten

Auch nach der Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim/Elsass werden erhebliche Gefährdungen für Mensch und Natur vor allem am südlichen Oberrhein noch jahrelang fortbestehen. Grund ist vor allem die Lagerung des hochradiaktiven Atommülls in Abklingbecken außerhalb des eigentlichen Reaktorgebäudes. Auch mit einer bei Fessenheim geplanten Atomschrottfabrik „Technocentre“ für die Verarbeitung verstrahlter Bauteile von französischen Atomkraftwerken und von anderswo in Europa wären Belastungen der Region zu erwarten. Die Atomkraftwerke Leibstadt am Hochrhein und Beznau an der Aare/Schweiz, beide nahe an der Grenze zu Deutschland, bedeuten mit ihren technischen Mängeln große Gefährdungen besonders auch für Südbaden. Block 1 des umstrittenen AKW Beznau gilt als das älteste noch in Betrieb befindliche der Welt, wird aber von den Schweizer Behörden immer noch nicht stillgelegt.

Mehrere Umweltschutzvereinigungen aus Freiburg i. Br. und Region bieten deshalb am Samstag 26. Sept. 2020, 10:15 – 14 Uhr in Freiburg i.Br. im Hüttinger-Saal, Am Hägle 1/Elsässer Str. Vorträge internationaler Experten mit Aussprache zum Thema

Atomkraft - Region im Risiko:
Fessenheim - RĂĽckbau.Hochaktiver AtomĂĽll.Atomschrottfabrik.
AKWs Beznau & Leibstadt/Schweiz stilllegen.

Dipl.-Ing. Simone Mohr, Senior Researcher Nukleartechnik & Anlagensicherheit beim Öko-Institut e.V., Darmstadt, erläutert im Hauptvortrag „Das Atomkraftwerk Fessenheim: Rückbau ohne Risiko? Eine Atomschrottfabrik am Rhein? Wie erreichen wir maximalen Schutz der Bevölkerung?“

Jean-Marie Brom, Physiker, Strasbourg, Sprecher für die französischen Netzwerke Sortir du Nucleaire und GSIEN, wird erwartet mit Übersetzung zu „Hochradioaktiver Atommüll in Abklingbecken des AKW Fessenheim. Gefährdungen - was tun?“

Über „Die AKWs Beznau und Leibstadt/Schweiz: Gefährdung und Stilllegung“ berichten Dipl.-Ing. Simone Mohr, Öko-Institut e.V., Darmstadt und NN, Trinationaler Atomschutzverband TRAS, Basel.

Dr. Georg Löser, Mitglied der BUND-Atom- und Strahlenkommission, stellt einleitend „Die besondere atomare Gefährdung für die Region am südlichen Oberrhein und Hochrhein“ dar.

Mit dem Termin startet die Jubiläumsreihe 30 des Samstags-Forum Regio Freiburg zu Klimaschutz-Energiewende-Nachhaltigkeit. Schirmherrin wie traditionell seit Beginn des Forums in 2006 ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Insbesondere Kommunalpolitik, Behörden, Vereine, Hochschulen und interessierte Mitbürger_innen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Covid19-Situation und begrenzter Platzzahl sind Anmeldungen erforderlich an ecotrinova@web.de bis 23.9.2020. Im Saal und für die Teilnahme gelten die gesetzlichen Covid19-Hygienebedingungen.

Initiatoren bzw. Veranstalter sind der BUND Regionalverband e.V. und Ortsverband Freiburg, CSFR Comité de Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin (Elsass), ECOtrinova e.V., AGUS Markgräflerland e.V., unterstützt von: Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen. Jetzt!, Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen, Fossil Free Freiburg, Klimabündnis Freiburg, FARBE e.V., Mahnwache Breisach und von der Veranstaltergemeinschaft des Samstags-Forum Regio Freiburg

Für die Veranstaltergemeinschaft leitet Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender, wissenschaftlicher Koordinator des Samstags-Forum Regio Freiburg.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Klaus Hackländer
 
Buchtipp: Klaus Hackländer "Er ist da. Der Wolf kehrt zurück"
Können wir mit den Wölfen leben?

Der Wolf ist zurück: Dank Wolfsschutz und Abschussverboten erholt sich die Wolfspopulation in Europa zunehmend. Doch ist ein ungefährliches Miteinander mit dem Raubtier überhaupt möglich? Wie leben Wölfe und gibt es in unseren Wäldern genug Platz für Wolfsrudel?

Klaus Hackländer sammelt in seinem Sachbuch »Er ist da« Daten, Fakten und Erfahrungsberichte zu Wolfsschutz, Problemwölfen und sicherem Umgang mit dem Raubtier:

- Welche Ansprüche stellt der Wolf an seinen Lebensraum? Wie kann man ihn daran hindern, zu weit in menschliche Siedlungsräume vorzudringen?
- Wolfsangriff und Wolfsriss: Wie gefährlich ist der Wolf für den Menschen? Können wir ihn von Weiden, Ställen und Nutztieren fernhalten?
- Ist der Wolf noch eine gefährdete Art? Wie zeitgemäß sind angesichts der Populationsgröße Richtlinien wie die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL)?

Zwischen Fakten und Feindbild: Streitthema Wolf

»Er ist da« nimmt das graue Raubtier, das in zahlreichen Märchen und Geschichten die Rolle des blutrünstigen Monsters übernimmt, wissenschaftlich fundiert unter die Lupe. Was ist dran an den Erzählungen aus der Vergangenheit, über Wölfe, die in rasender Blutgier Leid über Mensch und Tier brachten? Wie kann man den Wolf in die bestehenden Lebensräume eingliedern, ohne dass er Schaden nimmt und Schaden zufügt?

Ein Sachbuch, das nicht nur auf interessante und fundierte Weise ein sehr komplexes, emotionsbehaftetes Thema aus Sicht von Experten und Betroffenen beleuchtet, sondern auch Lösungsansätze präsentiert und hinterfragt!

Ecowin Verlag 220, 224 Seiten, € 24,00 (D/A) / SFr 33,90
ISBN-13 9783711002587
 
 

Verschiedenes 
 
 
Die Waldbrandgefahr ist in den nächsten Tagen sehr hoch
Grillen im Stadtwald nur an offiziellen Grillstellen erlaubt.
Rauchverbot im Wald gilt bis Ende Oktober

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ab morgen die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe. Daher bittet das Forstamt Freiburg alle Waldbesucherinnen und Besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und um strenge Einhaltung der folgenden Regeln.

AuĂźerhalb der ausgewiesenen Grillstellen im Wald sowie in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand darf auf keinen Fall Feuer entfacht werden.
Auf offiziell eingerichteten Grillplätzen muss dringend darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht. Zu diesem Zweck darf ab sofort nicht mehr mit Holz gegrillt werden. Ersatzweise ist ausschließlich Holzkohle zu verwenden.
Zum Löschen der Glut muss ein Kanister Wasser mitgeführt werden, da nur so die Glut sicher gelöscht werden kann.
Das Grillen auf selbst mitgebrachten Grillgeräten ist verboten. Im Wald und in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand ist das Rauchen von März bis Oktober grundsätzlich verboten.

Waldbrandgefahr geht auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben aus, auĂźerdem von Zigarettenkippen, die entlang von StraĂźen achtlos aus dem Fenster geworfen werden.

Alle Waldbesuchenden werden zudem gebeten, Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs oder laubbedeckten Flächen und trockenem Gras parken, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂĽglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Insbesondere die schnelle Information über einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete Bekämpfung trägt dazu bei, das Ausmaß des Schadens einzuschränken und Gefahren für Natur und Mensch zu vermeiden.

Dabei kommt es auch auf eine präzise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen und vor Ort einzuweisen. Sie können dazu die Rettungspunkte des Forstamtes, allgemein bekannte Parkplätze, Waldwegenahmen, Wanderwege- und Mountainbike-Beschilderungen oder ähnliches zur Beschreibung nutzen oder aber die Standortsfunktion Ihres Mobilgerätes
 
 

Veranstaltungen 
 
Ferienfreizeit
Ă–kostation Freiburg (c) Ă–kostation
 
Ferienfreizeit "Seepark - Entdecker 2"
31.08.2020 bis 04.09.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung in der Ă–kostation Freiburg

Ein Angebot für Freiburger Stadtkinder die Lust haben draußen zu sein und bei Spiel und Spaß neue Dinge über die Natur zu lernen. 5 spannende Vormittage mit und für Kinder in den naturnahen Außenanlagen der Ökostation im Seepark. Treffpunkt ist immer das Gartenhäuschen im Biogarten der Ökostation. Natur erforschen und entdecken, in der Natur lernen und Spiele stehen auf dem Programm.
Das konkrete Programm des jeweils nächsten Tages wird gemeinsam mit den Kindern abgestimmt.
Betreuung: Teamer*innen der Ă–kostation
Treffpunkt: Gartenhaus der Ă–kostation
Bitte der Witterung angepasste Kleidung und ein Vesper mitbringen
Die Anmeldung gilt für alle 5 Tage (Einzeltage können nicht gebucht werden)
Alter: Kinder zwischen 7 und 10 Jahren
5,- Materialkosten je Kind
40.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Fledermäuse - lautlose Flugkünstler der Nächte
am 28.08.2020 von 20:00 bis 22:00
Veranstaltung in der Ă–kostation Freiburg

An diesem Abend wollen wir diesen fliegenden Säugetieren näher kommen.
Von unserem Experten erhalten wir Einblick in ihr Leben und Verhalten. Wir werden u. a. den Fragen nachgehen, welche Arten am Flückiger See leben, wo diese in den Sommernächten und Wintermonaten Quartiere finden und durch welche Maßnahmen sie unterstützt werden können.
Nach dem theoretischen Teil machen wir uns mit Dedektoren im Gelände des Seeparks auf die Suche nach diesen flugfähigen Säugern.
Referent: Claude Steck, AGF-Mitglied und Freiburger Institut für angewandte Tierökologie GmbH
und Team der Oekostation
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Ferienfreizeit "Seepark Entdecker 1"
17.-21.08.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung der Ă–kostation Freiburg
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Buchtipps 
 
Buchtippp: Silke Braemer
 
Buchtippp: Silke Braemer "Auf Augenhöhe mit Hühnern"
Erlebnisse mit gefiederten Mitbewohnern

Von Hühnern und Menschen. Dieses Buch hat fünf Hauptdarstellerinnen: Da ist zunächst Berta, die Unerschrockene, die Chefin. Dann gibt es Mimi, die anfangs Unauffällige, stets im »Windschatten« von Berta. Inzwischen ist sie selbstbewusster und zeigt auch ganz andere Seiten. Dickie hat einen besonderen Hang zu den genüsslichen und beschaulichen Seiten des Lebens und macht auch mal Pausen. Merle hingegen ist sehr hübsch und scheint das auch zu wissen. Sie achtet sehr auf ihr Äußeres.

Die Letzte im Bunde ist Nöli, die von Anfang an irgendwie anders war als die anderen, eine Außenseiterin.

Berta, Mimi, Dickie, Merle und Nöli sind Hühner und leben zusammen mit Silke Braemer und ihrer Freundin auf einem alten Winzerhof am Dorfrand von Ihringen am Kaiserstuhl. Dort erfreuen die Hühner die ganze Nachbarschaft, die Freunde und die Feriengäste, die auf dem Hof übernachten.

In ihrem Buch »Auf Augenhöhe mit Hühnern«, erschienen im pala-verlag, erzählt Silke Braemer unterhaltsam und anschaulich von diesem Hühner- und Menschenleben, von den gemeinsamen Erfahrungen und von den Freuden und Sorgen des Zusammenseins. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel Wissenswertes über die artgerechte Hühnerhaltung und erhalten wertvolle Tipps für den Einstieg.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-397-0
 
 

Verschiedenes 
 
 
PĂĽnktlich zum GroĂźe Geklapper
Viele Tiergeburten auf dem Mundenhof

Dass es derzeit auf dem Mundenhof die Rekordzahl von 15 Storchennester mit 33 Jungstörchen gibt, hatte der Mundenhof am 2. Juli per PM vermeldet. Nun zeitigt das Große Geklapper saisonal erwartbare Folgen: Freiburgs Tier-Natur-Erlebnispark darf sich aktuell über eine selten dagewesene Flut von Tiergeburten freuen!

Junge Lämmer und Zicklein stehen jeden Frühsommer auf der Tagesordnung des Mundenhofs. Diesmal haben aber auch viele große Vierbeiner an ihrer Alterspyramide gearbeitet.

So bereichern zwei Schottische Hochlandrinder, ein schwarzes Mädchen (*23. Mai) und ein roter Junge (*29. Juni), das Tiergehege.

Die Ungarischen Steppenrinder werden durch zwei Jungs (*17. März und 1. Mai) verstärkt. Auch Familie Watussi bekam männlichen Nachwuchs (*19. Juni), ebenso Familie Yak (*29. Juni).

Bei den Straußen recken gleich acht Küken die noch kurzen langen Hälse (*8. bis 10. Mai). Auch bei den Mönchsittichen gibt es Nachwuchs, die Kleinen wagen sich langsam aus dem Nest und werden flügge.

Allen Jungtieren geht es gut.

Übrigens: Alle Tiergeburten auf dem Mundenhof werden auch auf www.freiburg.de/mundenhof veröffentlicht
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Die Linde lebt
Anbringung der Mess-Sonde am Stamm / Foto: Stadt Freiburg
 
Freiburg: Die Linde lebt
Landschaftsprägender Baum am Dreisam-Radweg gerettet

Die 200 Jahre alte Linde am Dreisamufer-Radweg, die vergangene Woche bei Grabungsarbeiten beschädigt wurde, kann stehen bleiben. Dies ergaben jetzt Untersuchungen am Naturdenkmal.

Im Zuge des Breitbandausbaus werden im Abschnitt Tuttlingen – Freiburg Telekommunikationskabel verlegt. Der Baufirma, die diese Arbeiten zur Zeit im Bereich Ebnet ausführt, hatte die Stadtverwaltung strenge Schutzauflagen im Umgang mit den dort vorhandenen Bäumen auf mitgeteilt. Dazu gehört zum Beispiel, den Wurzelbereich dieser Linde bei den Aufgrabungen auszusparen. Als Sicherheitsabstand sollte sie mindestens drei Meter vom Stamm ab einhalten, gemessen bis zur auf den Boden projezierten Kronentraufe. Dazu wurde ein baumschonendes, fachkompetentes Vorgehen in der Nähe des Baumes und der Einsatz einer ökologischen Baubegleitung vorgeschrieben. Dennoch wurden die Wurzeln der Linde bei den Grabungsarbeiten am 9. Juni unerlaubter Weise und entgegen der fachlichen Standards im Baumschutz erheblich verletzt.

Sofort nach Bekanntwerden der Schädigung veranlasste das Umweltschutzamt (Untere Naturschutzbehörde), dass der Umfang des Schadens und die Standsicherheit des alten Prachtexemplars von einem Fachgutachter untersucht wurden. Da der Verdacht bestand, seine Standsicherheit könnte erheblich beeinträchtigt sein, wurde der Radweg, der direkt an der Linde vorbeiführt, am Samstag, 27. Juni, sicherheitshalber gesperrt.

Im Beisein des Baumpathologen Dr. Ferner und mit UnterstĂĽtzung des Maschinenrings Breisgau hat nun gestern eine Fachfirma die Standsicherheit ermittelt. Bei ihren Zugspannungsversuchen kam modernste Technik zum Einsatz, samt Sensoren an Baumstamm und am Boden des Wurzeltellers.

Ergebnis: Das bei den Freiburgern beliebte und bekannte Naturdenkmal kann stehenbleiben. Die Verkehrssicherheit der Linde ist nicht erheblich beeinträchtigt, so dass die wichtige West-Ost-Radverbindung umgehend wieder für den Radverkehr geöffnet werden konnte.

Der Schadensverursacher wurde vom Umweltschutzamt zur Schadensermittlung und Klärung der Verkehrssicherheit der beschädigten Linde verpflichtet. Für die massive Missachtung der Naturschutzauflagen muss er mit einem Bußgeldbescheid in angemessener Höhe rechnen. Hinzu kommen Ausgleichsverpflichtungen, die die Untere Naturschutzbehörde nach Vorlage des Fachgutachtens festlegen wird.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Workshop "Samen - rund und eckig"
am 24.07.2020 von 17:00 bis 19:00
in der Ă–kostation Freiburg

Für Hobbygärtner*innen und die es werden wollen.
Saatgut von verschiedenen Wild- und Gartenstauden werden selbst geerntet und die Samenstände zum Trocknen ausgelegt. Erläutert wird, was man bei der Samenernte im eigenen Garten oder am Wegesrand beachten sollte. Weitere Themen sind: woran kann der Reifegrad der Samen erkannt werden? Wie wird das selbst geerntete Saatgut getrocknet, gereinigt und gelagert?

Leittung: Robert Schönfeld
Ort: Heilpflanzengarten der Ă–kostation
Eine kleine Bewirtung wird angeboten
7.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Frelo: coronabedingtes Nachfragetal ĂĽberwunden
Rekordausleihe im Juni

Mit einem neuen Rekord von 28.804 Ausleihen konnte das Fahrradverleihsystem Frelo der Freiburger Verkehrs AG (VAG) im vergangenen Juni das durch die Corona Pandemie entstandene Nachfragetal der Monate März und April endgültig hinter sich lassen. Der bisherige Spitzenmonat, Oktober 2019, wurde um mehr als 2.000 Ausleihen übertroffen.

Nach einem guten Start in das Jahr 2020 machten die Auswirkungen des Covid-19-Virus auch den rotweißen Leihrädern zu schaffen. Wurde das Angebot im März noch knapp 14.000 Mal genutzt sank dieser Wert im April auf 12.817 Ausleihen.

Das Juniergebnis spiegelt nun offensichtlich die schrittweise Rückkehr zur Normalität im öffentlichen Leben wieder.
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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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