oekoplus - Freiburg
Sonntag, 27. November 2022
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr

Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruene-quellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder VerbesserungsvorschlĂ€ge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und fĂŒr jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wĂŒnscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion



Verschiedenes 
 
 
Klimaschutzpreis „Climate First“ und Naturschutzpreis
Bewerbungen noch bis zum 13. November möglich
Preise mit insgesamt 16.000 Euro dotiert

Bewerbungen zum „Climate First“ und Naturschutzpreis können noch bis zum 13.November eingereicht werden. Anfang 2023 wird die Stadt Freiburg zum zweiten Mal den Klimaschutzpreis „Climate First“ und den Naturschutzpreis vergeben. Beide Preise sind mit insgesamt 16.000 Euro dotiert und werden alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Der Klimaschutzpreis ist mit 11.000 Euro dotiert und zeichnet ambitionierte und innovative Projektideen in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. WettbewerbsbeitrĂ€ge können in Freiburg ansĂ€ssige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen einreichen, aber auch BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Vereine, VerbĂ€nde, Schulklassen und - gruppen. Neben neuen Projekten können auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.

Das Preisgeld beim „Climate First“ wird aufgeteilt. Die eine HĂ€lfte geht an Kinder und Jugendliche oder an Projekte, die sich an sie richten. Die andere HĂ€lfte ist fĂŒr alle anderen Projekte gedacht. So hat eine kleine SchĂŒlergruppe dieselben Preis-Chancen wie die Wettbewerbsidee einer Forschungseinrichtung.

Der Naturschutzpreis ist mit 5000 Euro dotiert und wĂŒrdigt außergewöhnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, VerbĂ€nde, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen können auch Anerkennungen ausgesprochen werden.

Interessierte können sich noch bis zum 13.November unter www.freiburg.de/umweltpreise bewerben. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhĂ€ngige Jury unter Leitung von UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit; ihr gehören Mitglieder des Gemeinderats, und mehrere UmweltschutzverbĂ€nde an. Verliehen werden die Preise am 10.Februar 2023 im Rahmen der Messe „GebĂ€ude.Energie.Technik“ (GETEC).

Ausschreibungsunterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen stehen ebenfalls online auf www.freiburg.de/umweltpreise. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 13.November. Weitere Informationen gibt es im Umweltschutzamt bei Manuela Schillinger, Telefon: 201-6110, manuela.schillinger@stadt.freiburg.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Endlich wieder MĂ€dels-Flohmarkt in Freiburg in der Messehalle 3
MĂ€deslflohmarkt: Handtaschen (c) Fetzer GmbH
 
Endlich wieder MĂ€dels-Flohmarkt in Freiburg in der Messehalle 3
Stöbern, Handeln und Gleichgesinnte in einer außergewöhnlichen Umgebung und einmaligen AtmosphĂ€re treffen:
Das bietet der MĂ€dels-Flohmarkt am Samstag, 5. November in der Messe Freiburg.

Mit dem MĂ€dels-Flohmarkt findet ein stĂ€dtisches Highlight am Samstag, 5. November von 11 bis 16 Uhr in der Messe Freiburg statt. Auf alle modeinteressierten Frauen und MĂ€dchen wartet ein vielfĂ€ltiges Angebot an Kleidung, Schuhen, Selbstgemachtem und auch das ein oder andere begehrte EinzelstĂŒck kann dabei sein.

Neu und innovativ wird der Spezialflohmarkt auf jeden Fall.
Der MĂ€dels-Flohmarkt in Freiburg, der all das bietet, was die Frauenwelt begehrt: trendige Kleidung, Marken- und DesignerstĂŒcke, Schuhe, Brillen, Handtaschen, Accessoires, Schmuck, Selbstgemachtes und ebenso einzigartige Dinge im Vintage und Retro-Look. Diese Veranstaltung, bei der Frauen und MĂ€dchen unter sich sind, findet am Samstag, 5. November 2022 in der Messehalle 3 in Freiburg statt.
Es gibt viel zu entdecken in dem regen Treiben an den vielfÀltigen VerkaufsstÀnden, wobei der Austausch und das Verbinden von Mode-Begeisterten im Vordergrund steht.

Der MĂ€delsflohmarkt in der Messehalle 3 in Freiburg ist der Treffpunkt fĂŒr ModeverrĂŒckte, Fashion Fans und Designerinnen. Aber auch neugierige SchnĂ€ppchenliebhaberinnen und interessierte Besucherinnen, die einfach einen aufregenden Tag mit Freundinnen verbringen möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Frauen und MĂ€dchen können an zahlreichen bunten StĂ€nden nach hippen Teilen oder neuen LieblingsstĂŒcken stöbern. Der Eintritt betrĂ€gt 3 Euro.
Interessierte Ausstellerinnen können jetzt noch einen Standplatz ĂŒber unser Ticketsystem eventbrite buchen.
Mehr
 


Verschiedenes 
 
 
Freiburg: LastenFrelos vorĂŒbergehend außer Betrieb
Die 20 elektrischen Freiburger LastenFrelos können derzeit nicht genutzt werden. Die Betreiberfirma nextbike hat die LastenrĂ€der in die Werkstatt zurĂŒckgerufen, um Wartungsarbeiten durchzufĂŒhren und, um Modifizierungen im Bereich der vorderen Lenkeraufnahme vorzunehmen.

Da es derzeit auch bei der Beschaffung von Fahrradersatzteilen zu Lieferschwierigkeiten kommt, kann derzeit noch nicht abgeschĂ€tzt werden, wann die GefĂ€hrte wieder zur VerfĂŒgung stehen werden.

In den vergangenen Monaten wurden die LastenFrelos im Schnitt zwischen 500 bis 700 Mal ausgeliehen.
 
 

Verschiedenes 
 
AtommĂŒll Schweiz: Die
(c) mitwelt.org
 
AtommĂŒll Schweiz: Die "Zweitmeinung"
Bei schweren Krankheiten ist es ĂŒblich, eine "Zweitmeinung" einzuholen. Zu den schlimmsten Krankheitssymptomen unseres Wachstumssystems gehört neben der Klimakatastrophe und der Artenausrottung auch die Produktion von AtommĂŒll, der eine Million Jahre strahlt und bei unsachgemĂ€ĂŸer Lagerung noch 33.000 Generationen gefĂ€hrdet.

Seit dem 10.9.2022 wissen wir, dass die Schweiz ihr Endlager fĂŒr AtommĂŒll im Gebiet Nördlich LĂ€gern, wenige Kilometer sĂŒdlich der deutschen Gemeinde Hohentengen bauen will. Über die "Erstmeinung" der «Nationalem Genossenschaft fĂŒr die Lagerung radioaktiver AbfĂ€lle» (Nagra) wurde europaweit und umfangreich berichtet.

Bei dieser Berichterstattung gab es ein erstaunliches PhĂ€nomen. Der fĂŒr den besten aller schlechten Schweizer Endlagerstandorte so zentrale Begriff "Permokarbontrog" tauchte in der Berichterstattung nur bei einem einzigen kritischen Journalisten auf. Der langlebig-hochradioaktive AtommĂŒll der Schweiz soll ĂŒber einem Permokarbontrog gelagert werden. In den meisten LĂ€ndern der Welt wĂ€ren Gas und Kohle unter AtommĂŒll ein Ausschlusskriterium fĂŒr ein Endlager. Kritische Schweizer Geologen wie Marcos Buser und Walter Wildi wurden von den Medien nicht gefragt.

Zu den perfekten Durchsetzungsstrategien der Nagra zĂ€hlt es, Öffentlichkeit und Medien mit NebensĂ€chlichkeiten so intensiv zuzuschwallen, dass die wirklich wichtigen Fragen und Aspekte verborgen bleiben.
Bei einem so drĂ€ngenden Thema wie der dauerhaften Lagerung von AtommĂŒll wĂ€re es dringend geboten Zweit-, Dritt- und Mehrfachmeinungen einzuholen. Eine Zweitmeinung habe ich in der Zeitschrift Kontext-Wochenzeitung veröffentlicht. Sehen Sie diesen Text als Hintergrundinformation und kritische ErgĂ€nzung der bisherigen Berichterstattung. Oder befragen Sie einfach mal einen der kritischen Geologen.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Alt-)BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Nachtrag
Die aktuelle Situation erinnert mich ein wenig an das Jahr 1997. Damals liefen die Planungen fĂŒr die "nach ĂŒbereinstimmender Ansicht aller Experten beste und sicherste" GiftmĂŒlldeponie (Stocamine) in Frankreich. Warnungen, Proteste und EinsprĂŒche von elsĂ€ssischen und badischen UmweltschĂŒtzerInnen gegen gefĂ€hrliche Billiglösungen wurden nicht gehört. Heute gefĂ€hrdet die marode Deponie das Grundwasser und muss teuer saniert werden.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg erhĂ€lt Ehrung fĂŒr vorbildliche Verwendung von Recyclingpapier
Papieratlas 2022: Papier mit dem Blauen Engel in deutschen StÀdten auf neuem Rekordniveau

Berlin, 11. Oktober 2022: Die Stadt Freiburg erhĂ€lt eine Sonderehrung fĂŒr ihr vorbildliches Engagement bei der Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Als „Mehrfachsieger“ erbringt Freiburg seit zwölf Jahren Bestleistungen im Papieratlas-StĂ€dtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). Im 15. JubilĂ€umsjahr des Papieratlas beteiligen sich 102 Groß- und MittelstĂ€dte, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von ĂŒber 93 Prozent einen neuen Rekord aufstellen.

Freiburg leistet mit der Verwendung von Blauer-Engel-Papier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Recyclingpapier spart in der Produktion im Vergleich zu Frischfaserpapier durchschnittlich 78 Prozent Wasser und 68 Prozent Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So bewirkte die Stadt Freiburg seit 2011 eine Einsparung von mehr als 66 Millionen Litern Wasser und ĂŒber 13 Millionen Kilowattstunden Energie.

Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jĂ€hrlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher StĂ€dte. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche StĂ€dtetag und der Deutsche StĂ€dte- und Gemeindebund. Den Titel „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ erhielt in diesem Jahr NĂŒrnberg. In der Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ gewann die Stadt Arnsberg. Weitere „Mehrfachsieger“ sind die StĂ€dte Essen, Bonn, Siegen, Solingen und Erlangen.

Neben dem StĂ€dtewettbewerb findet der Papieratlas seit 2016 fĂŒr Hochschulen und seit 2018 fĂŒr Landkreise statt. Die diesjĂ€hrigen Auszeichnungen gingen an die UniversitĂ€t Vechta, die Zeppelin UniversitĂ€t und die Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Umwelt NĂŒrtingen-Geislingen sowie an den Unstrut-Hainich-Kreis und den Landkreis Northeim.
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Thomas Brudermann
 
Buchtipp: Thomas Brudermann "Die Kunst der Ausrede"
Warum wir uns lieber selbst tÀuschen, statt klimafreundlich zu leben

Moderne SelbsttĂ€uschung: Der Urlaubsflug nach Bali, das Steak im Restaurant, der Kaffee aus der Kapselmaschine: Wir wĂŒrden ja gerne nachhaltiger handeln, aber es klappt oft einfach nicht. Der Psychologe Thomas Brudermann weiß um die unzĂ€hligen Ausreden, die wir parat haben, wenn Klimaschutz zu anstrengend und unbequem wird. In »Die Kunst der Ausrede« beleuchtet er mit viel Augenzwinkern das menschliche Entscheidungs-verhalten und richtet den Blick auf jene psychologischen und verhaltensökonomischen Effekte, die hinter unseren Ausreden stehen.

Klimafreundlich denken, aber klimaschĂ€dlich handeln? Was paradox klingt, spiegelt sich in vielen unserer Entscheidungen wider: Wir befĂŒrworten den Klimaschutz, fliegen auf der anderen Seite aber in den Urlaub oder kaufen Übersee-FrĂŒchte statt heimischer Äpfel – unsere Konsumentscheidungen stehen oft nicht in Einklang mit unserer grundsĂ€tzlich umwelt- und klimafreundlichen Einstellung. Thomas Brudermann erklĂ€rt in »Die Kunst der Ausrede. Warum wir uns lieber selbst tĂ€uschen, statt klimafreundlich zu leben« (ET 06.09.2022), welche psychologischen Mechanismen fĂŒr die Vielzahl an Ausreden verantwortlich sind und wie diese ĂŒberwunden werden können.

Der Autor geht AusflĂŒchten wie »Neue Technologien werden das Klima retten« oder »Es ist zu spĂ€t« auf den Grund und erlĂ€utert dabei die verschiedenen psychologischen Aspekte unseres Verhaltens – denn erst wer um die Logik unserer Ausreden weiß, kann etwas Ă€ndern. Illustriert mit humorvollen Cartoons bietet das Buch einen fundierten und kurzweiligen Einblick in das Feld der Klimapsychologie.

oekom Verlag 2022, 256 Seiten, € 22,00 (D), 22.70 (A)
ISBN 978-3-96238-389-3
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Spaziergang zur GebĂ€udebegrĂŒnung in Waldsee
Rekordtemperaturen, TropennĂ€chte und immer lĂ€ngere Trockenperioden: Der Klimawandel hat sich diesen Sommer in Freiburg deutlich gezeigt. BegrĂŒnte GebĂ€ude helfen bei der Anpassung und tragen zum Klimaschutz bei. Wie das konkret aussehen kann, zeigt die Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Freiburg, Verena Hilgers, bei einem Spaziergang durch das Klimaquartier Waldsee am Montag, 17. Oktober, um 16 Uhr.

Dach- und FassadenbegrĂŒnungen helfen nicht nur dem Klimaschutz, sondern bieten zahlreiche weitere Vorteile: Im Sommer erwĂ€rmen sich die GebĂ€ude weniger stark und verdunstetes Wasser an der OberflĂ€che der BlĂ€tter kĂŒhlt aktiv die Umgebung. Außerdem schĂŒtzen Pflanzen, wenn sie fachgerecht gepflanzt und gepflegt werden, die HĂ€user vor Korrosion.

Gemeinsam mit Florian Feutel von der Firma Vertiko besichtigt die stĂ€dtische Klimaanpassungsmanagerin BegrĂŒnungsbeispiele im Klimaquartier Waldsee, gibt Hinweise zu Fördermitteln und beantwortet alle Fragen rund um das Thema. Interessierte können sich per Mail an klimaquartier@stadt.freiburg.de mit dem Betreff „BegrĂŒnungsspaziergang“ anmelden. Treffpunkt ist Oberrieder Straße Ecke Möslestraße.

Mehr Informationen ĂŒber das Projekt „Unser Klimaquartier Waldsee“ gibt es online
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Herbst- und KĂŒrbisfest
am Sonntag, 16. Oktober, auf dem Mundenhof Freiburg

Kochen bis er mĂŒrb isÂŽ, so mag man den KĂŒrbis! Manche mögen ihn aber auch als Schnitzwerk oder zur Zierde von Haus und Hof. FĂŒr alle GeschmĂ€cker das Richtige bietet das Herbst- und KĂŒrbisfest, das am Sonntag, 16. Oktober, von 11 bis 17 Uhr auf dem GelĂ€nde des Mundenhofs stattfindet.

Farbenfroh und abwechslungsreich stellt sich der junge Herbst dabei auf dem Mundenhof dar. Von vielen HĂ€nden werden die frisch geernteten KĂŒrbisse zu Schönem und Schmackhaftem verarbeitet: Ob beim KĂŒrbisgeister schnitzen, in der frisch zubereiteten KĂŒrbissuppe und vielem mehr. Solange der Vorrat reicht werden gegen eine kleine GebĂŒhr gerne auch Hokkaido-, Butternut-, Muskat- und Lunga di Napoli-KĂŒrbisse abgegeben. Der Eintritt betrĂ€gt 2 Euro, Kinder feiern kostenlos mit.

Erst die Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helfer, der Fördergemeinschaft Mundenhof und vieler Kooperationspartner ermöglicht Jahr fĂŒr Jahr so viele Angebote und Aktionen auf dem KĂŒrbisfest.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
WĂ€rme- und Strom-Not? Klimaschutz, Wasserstoff
Beim Samstags-Forum Regio Freiburg starten am Samstag 15. Okotober um 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, KollegiengebĂ€ude 1 der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t, Freiburg, die VortrĂ€ge mit "Der WĂ€rmeverbund Freiburg-SÜD und die Transformation der Freiburger WĂ€rmenetze fĂŒr den Klimaschutz" von Dipl.-Ing. Christian Paul, badenovaWÄRMEPLUS, Projektleitung. Über "Strom- und Gas: Kosten aktuell bei Haushalten, EigentĂŒmern und Gewerbe. Einsatz von BHKW und PV? HeizlĂŒfter und elektrische WĂ€rmepumpen - Risiko fĂŒr die Stromversorgung?" berichtet Dipl.-Ing.(FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch, ebenso ĂŒber "Wasserstoff richtig erzeugen und nutzen samt Sauerstoff. Woher kommt der Strom?". Über "Wasserstofferzeugung- und Einsatz zu Hause fĂŒr Strom und WĂ€rme?" spricht Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V.. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de. Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit BUND, NABU, BI Energiewende Waldkirch, KlimabĂŒndnis Freiburg und weiteren Vereinigungen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Waldherbst
RĂŒckearbeit mit Pferden (c) Waldhaus Freiburg
 
Waldherbst
Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen am Sonntag, 16. Oktober, am Waldhaus Freiburg

Am Sonntag, 16. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet am Waldhaus wieder ein einzigartiger Aktionstag statt – der ĂŒber die Stadtgrenzen bekannte Freiburger Waldherbst. Eingeladen sind neben Pferdefreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen.

Im Mittelpunkt des Tages stehen schnaubende und dampfende Vierbeiner. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek zeigen acht Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass den traditionellen Holztransport im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand; als historisches Arbeitsfeld war sie insbesondere auch im Schwarzwald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Nicht minder interessant ist es, einem modernen Holzvollernter bei der Arbeit zuzuschauen und die SpÀne fliegen zu sehen. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst mit einer Zwei-Mann-SchrotsÀge Baumscheiben absÀgen. Wer lieber mit kleinerem GerÀt arbeitet, nutzt die Gelegenheit zum Schnitzen oder beim Handholzen. Vor der Holzwerkstatt stehen die Schneidesel bereit zum Schnefeln mit dem Ziehmesser.

Der Naturpark SĂŒdschwarzwald fördert die Veranstaltung und ist mit Infostand und Kochschule auch selbst vertreten. Und wer nicht nur Fuchs und Hase sondern auch weniger bekannte heimische Wildtiere bestaunen möchte, hat am PrĂ€paratewagen der Freiburger JĂ€gervereinigung Gelegenheit dazu.

Die Faszination und Vielfalt von Mooren und GewÀssern vermittelt GewÀsserbiologe Heinz-Michael Peter mit Anschauungsobjekten aus diesen wichtigen LebensrÀumen. Und was wÀre ein Waldherbst ohne eine Frischpilzschau? Am Stand des Fördervereins der Stiftung Waldhaus prÀsentiert Dagmar Reduth bekannte und weniger bekannte Exemplare. Zur Vertiefung des Pilzwissens werden um 14 und 16 Uhr Pilzexkursionen angeboten.

Im September haben Forstamt und Waldhaus das neue GebĂ€ude aus Baubuche bezogen. Einen Einblick verschaffen kann man sich bei zwei FĂŒhrungen durch den Erweiterungsbau. Im Erdgeschoss befindet sich auch der Wald-Klima-Raum, in dem Projektleiterin Lisa Hafer mit dem Geowindow den Klimawandel anschaulich macht und zur Teilnahme an einem Escape Room einlĂ€dt.

FĂŒhrungen gibt es auch zum fertiggestellten Hochwasser-RĂŒckhaltebecken gegenĂŒber von Waldhaus und Erweiterungsbau. Um 14 Uhr informiert Thomas Lindinger vom Garten- und Tiefbauamt ĂŒber Funktion und Bauweise des Beckens. Zum Thema „Wald und Klima“ bietet Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß um 12.30 Uhr eine einstĂŒndige Tour durch den herbstlichen Wald an.

FĂŒr das leibliche Wohl ist mit leckerer KĂŒrbissuppe und regionaler Wildschweinbratwurst sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.

Das Waldhaus bittet um Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad. Am Waldhaus stehen keine ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung.

Dank der Förderung durch den Naturpark SĂŒdschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen und unterstĂŒtzen die Umweltbildung im Waldhaus.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Einweihung des neuen Forstamtes Freiburg
Nachmittag der offenen TĂŒr fĂŒr alle Interessierten am Donnerstag, 13. Oktober

FĂŒnf Jahre, nachdem der Stiftungsrat und der Gemeinderat die BeschlĂŒsse zum Neubau des Forstamtes und zur Erweiterung des Waldhauses getroffen haben, ist das vierstöckige GebĂ€ude aus Holz fertig gestellt. Die Mitarbeitenden von Waldhaus und Forstamt sind vor zwei Wochen eingezogen, jetzt wird gefeiert:

Am Donnerstag, 13. Oktober, von 14.30 bis 18 Uhr findet die Einweihung des neuen Forstamtes mit einem Nachmittag der offenen TĂŒr fĂŒr alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger statt.

Geboten werden FĂŒhrungen durch den Neubau um 15, 16 und 17 Uhr, mit Informationen durch Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamtes, Markus MĂŒller, Leiter des Waldhauses und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung Waldhaus, und durch Vertreter des ArchitekturbĂŒros Stocker-Dewes und des IngenieurbĂŒros Wirth-Haker.

Im neuen Wald-Klima-Raum findet ein offenes Programm fĂŒr alle statt. Das Waldhaus-CafĂ© hat geöffnet, die Ausstellung von Klaus Echle kann besichtigt werden.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ unterstĂŒtzt bei Sanierungen
Infoabend, Beratungsmöglichkeiten und Besichtigung eines sanierten WohngebÀudes finden am 10., 14. und 15. Oktober statt

Weg von Gas & Öl – Heizen mit alternativen, erneuerbaren Lösungen

Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei die CO2-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am 10., 14. und 15. Oktober rund um das Thema „Weg von Gas & Öl – Heizen mit alternativen, erneuerbaren Lösungen“.

Seit 2002 unterstĂŒtzt die Stadt energetische Sanierungen mit ZuschĂŒssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Davon profitieren nicht nur EigentĂŒmer, sondern auch Mieterinnen und Mieter. Bezuschusste Balkonsolarmodule können die jĂ€hrliche Stromrechnung um bis zu 60 Euro senken.

Los geht es am Montag, 10. Oktober, von 17 bis 19 Uhr mit dem Online-Infoabend „Weg von Gas & Öl – Heizen mit alternativen, erneuerbaren Lösungen“. Hier erfahren Sie, wie Sie ihr WohngebĂ€ude mit alternativen, erneuerbaren Energien unabhĂ€ngiger versorgen und optimieren können.

Expertin Michaela Brecht, die sich tĂ€glich mit dem Einsatz von WĂ€rmepumpen, Pelletheizung und Co. beschĂ€ftigt, gibt einen GesamtĂŒberblick ĂŒber die aktuell verfĂŒgbaren Lösungen zur regenerativen WĂ€rmeerzeugung im Privatbereich. Sie zeigt auf, welche Technologie wo am besten eingesetzt werden kann. Auch Lieferzeiten, Fördermöglichkeiten und Kosten werden prĂ€sentiert und diskutiert. Außerdem gibt es einen Einblick in die praktische Umsetzung mit Konrad Wangart. Er berichtet von gelungenen Beispielen im Bereich der Ein- und ZweifamilienhĂ€user. Im Anschluss stehen Ihnen die Expertinnen und Experten fĂŒr eine Fragerunde zur VerfĂŒgung. Der kostenfreie Infoabend findet online via Webex statt. Eine Anmeldung ist nötig (siehe unten).

Am Freitag, 14. Oktober, stehen von 13 bis 16.30 Uhr unabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberaterinnen und -berater bereit, um spezifische Fragen rund um geplante Sanierungsvorhaben zu beantworten. Diese Energieberatung ist individuell, kostenlos und dauert 45 Minuten. Das Angebot richtet sich an EigentĂŒmer und EigentĂŒmerinnen von WohngebĂ€uden. Die GesprĂ€che finden entweder online via Webex oder vor Ort im Rathaus im StĂŒhlinger, Fehrenbachallee 12, statt.

Zum Abschluss der Beratungstage können interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am Samstag, 15. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr ein vorbildlich saniertes Wohnhaus besichtigen. Hier gibt es die Möglichkeit, die praktische Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen beispielhaft vor Ort kennenzulernen und Fragen an zu stellen. Die kostenlose Veranstaltung findet in PrĂ€senz statt. Der Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldungen fĂŒr den Infoabend, die Energieberatungen und die Besichtigung sind online auf www.earf.de oder telefonisch unter 0761/791770 möglich. Alle Angebote sind kostenlos.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
NABU-Studie: Die versteckten Abfallberge von Supermarkt und Drogerie
(c) NABU/KĂŒhnapfel Fotografie
 
NABU-Studie: Die versteckten Abfallberge von Supermarkt und Drogerie
Transportverpackungen machen fast 30 Prozent des gesamten VerpackungsmĂŒlls aus / Miller: Das Problem muss in den Fokus der Politik

Berlin, 6.10.2022 – Fast ein Drittel des gesamten VerpackungsmĂŒlls in Deutschland fĂ€llt bereits vor den Kassen von SupermĂ€rkten, Drogerien und sonstigem Einzel- und Großhandel an. Das zeigt eine Studie, die die Gesellschaft fĂŒr Verpackungsmarktforschung (GVM) im Auftrag des NABU erstellt hat. Die sogenannten Transportverpackungen machen mit 5,5 Millionen Tonnen im Jahr knapp 30 Prozent des Verpackungsverbrauchs aus.

Transportverpackungen werden eingesetzt, um Waren aus der Produktion oder dem Lager in den Einzel- und Großhandel zu transportieren. Es sind grĂ¶ĂŸtenteils Einwegverpackungen, gut zwei Drittel sind aus Papier, Pappe und Karton (PPK). Eine riesige Ressourcenverschwendung, denn fĂŒr die Herstellung der PPK-Verpackungen werden nicht nur Altpapier, sondern auch etwa 600.000 Tonnen PrimĂ€rmaterial eingesetzt. „Um den Bedarf an Transportverpackungen aus Pappe und Karton decken zu können, wird jedes Jahr Holz von umgerechnet etwa 1,2 Millionen StĂ€mmen Nadelholz benötigt. Dies entspricht einer FlĂ€che von knapp 7.500 Fußballfeldern. Solch eine Verschwendung können wir uns angesichts knapper Ressourcen und der großen Bedeutung von WĂ€ldern als CO2-Senken nicht mehr leisten“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Transportverpackungen laufen bislang unter dem Radar. Dies muss sich Ă€ndern, sie gehören endlich in den Fokus von Politik und Wirtschaft.“

Die meisten PPK-Transportverpackungen sind sogenannte Regalkartonagen, in denen Produkte direkt im Regal angeboten werden können. 70 Prozent der Regalkartonagen werden fĂŒr den Transport von Lebensmitteln eingesetzt. In der Studie wurde am Beispiel von vier Produktgruppen (Cerealien, TiefkĂŒhl-GemĂŒse, Teigwaren und Schokolade) der Verbrauch von Transport- und Produktverpackung miteinander verglichen. „Auf dem Weg einer 500-Gramm-Nudelverpackung aus Kunststoff von der Herstellung bis in den Einkaufswagen entsteht gut 85 Prozent des gesamten Verpackungsabfalls. Das bedeutet, dass fĂŒr den Transport der Nudeln knapp sechs Mal so viel Verpackungsabfall anfĂ€llt wie fĂŒr die Produktverpackung selbst“, so Miller.

Die beste Lösung sind wiederverwendbare Mehrwegkisten, um die Umweltbelastungen durch Transportverpackungen zu reduzieren. FĂŒr einige Warengruppen wie Obst und GemĂŒse, Back- sowie Fleischwaren ist Mehrweg bereits etablierte Praxis. Das Potenzial ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. GegenwĂ€rtig liegt der Mehrweganteil bei Transportverpackungen bei lediglich 13 Prozent. Die Studie zeigt bei Obst und GemĂŒse, Backwaren, Eier, Cerealien, TiefkĂŒhl-GemĂŒse und Tafelschokolade, dass es bereits nach drei bis sechs UmlĂ€ufen einer Mehrwegkiste zu Materialeinsparungen gegenĂŒber der Einweg-Alternative aus PPK kommt. Mehrwegkisten fĂŒr Obst und GemĂŒse durchlaufen bereits heute 35 UmlĂ€ufe und mehr, was ĂŒber 90 Prozent Verpackungsmaterial gegenĂŒber Einweg einspart.

„Die bestehenden Mehrwegsysteme mĂŒssen weiter ausgebaut und neue Systeme hersteller- oder hĂ€ndlerĂŒbergreifend entwickelt werden“, fordert Dr. Michael Jedelhauser, NABU-Referent fĂŒr Kreislaufwirtschaft. „Der Gesetzgeber sollte den ökologischen Vorteil von Mehrweg honorieren und gezielt fördern – etwa durch eine steuerliche Besserstellung von Mehrweg oder einer Verteuerung von Einweg.“
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Freiburg: Firmen fördern klimafreundliche MobilitÀt
„MobilSiegel TrophĂ€e“ / Foto: Anja Limbrunner/VAG
 
Freiburg: Firmen fördern klimafreundliche MobilitÀt
VAG vergibt MobilSiegel an 20 Unternehmen und Verwaltungen

ZuschĂŒsse fĂŒr den Kauf von FahrrĂ€dern, geförderte JobTickets fĂŒr die Mitarbeitenden, E-Autos im Fuhrpark oder Dienstreisen mit der Bahn statt mit dem Flugzeug: Das 2021 eingefĂŒhrte MobilSiegel zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus der Region fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t aus. Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, die LandrĂ€tin Dorothea Störr-Ritter sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) ĂŒbergaben die Urkunden und Preise am Donnerstag, 29. September, auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. In diesem Jahr erhielten 20 Unternehmen aus Freiburg und den beiden Landkreisen die Auszeichnung.

Die ungefĂ€hr 1,8 Kilogramm schwere TrophĂ€e, die aus ausrangierten Schienenteilen besteht, hatten die Lehrlinge der VAG in der Ausbildungswerkstatt aufbereitet. Im Mittelpunkt der Vergabefeier stand nicht nur die Übergabe des MobilSiegels, sondern auch die Vernetzung der Gewinner 2021 mit den diesjĂ€hrigen Gewinnern, um voneinander zu lernen.

„Der DĂŒrresommer in diesem Jahr hat uns vor Augen gefĂŒhrt, wie greifbar der Klimawandel bereits jetzt bei uns ist. Außerdem erleben wir gerade eine Energiekrise von historischem Ausmaß. Das alles zeigt uns, dass der Einsatz fĂŒr noch mehr nachhaltige MobilitĂ€t dringend geboten ist“, sagte der Freiburger OberbĂŒrgermeister, Martin Horn, bei der Vergabefeier auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. „Diesen Einsatz wĂŒrdigen wir mit dem MobilSiegel.“

Bei der Bewertung der Bewerbungen fiel alles ins Gewicht, was den Mitarbeitenden eine möglichst klimafreundliche MobilitÀt rund um den Arbeitsplatz erleichtert.

„Es freut uns, dass viele Betriebe aus ganz unterschiedlichen Branchen kreative Ideen entwickeln, um fĂŒr ihre Mitarbeitenden bequeme und emissionsarme MobilitĂ€tsangebote zu schaffen. Angesichts des FachkrĂ€ftemangels sind diese Angebote fĂŒr Unternehmen auch interessante Möglichkeiten, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu prĂ€sentieren“, unterstrich die LandrĂ€tin Störr-Ritter die Bedeutung der Auszeichnung.  

Landrat Hanno Hurth erklĂ€rte darĂŒber hinaus: „Dass sich nach dem erfolgreichen Auftakt des MobilSiegels im vergangenen Jahr zahlreiche weitere Unternehmen um diese Auszeichnung beworben haben zeigt uns, dass nachhaltige MobilitĂ€t immer wichtiger wird.“ Mit dem Trend zum Homeoffice Ă€ndere sich hĂ€ufig auch die Wahl der Verkehrsmittel. „Umso wichtiger ist es, dass die MobilitĂ€tsangebote klimafreundlich und flexibel zugleich sind“, betonte Hurth.

VAG-Vorstand Oliver Benz bedankte sich bei allen Teilnehmenden und warb bereits fĂŒr die nĂ€chste Bewerbungsphase fĂŒr das MobilSiegel 2023. „Als VAG stehen wir nicht nur fĂŒr vernetzte MobilitĂ€tsangebote – von Bus und Bahn ĂŒber Frelo bis hin zur digitalen Vernetzung von Car-Sharing-Angeboten. Mit unserer MobilitĂ€tsberatung helfen wir auch Unternehmen dabei, maßgeschneiderte Angebote fĂŒr ihre Angestellten zu entwickeln.“


Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“?

Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Damit knöpft das Siegel an das frĂŒhere Öko-Verkehrs-Siegel der „AG Umweltfreundlich zum Betrieb“ an.

Das MobilSiegel wird einmal jĂ€hrlich an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Diese Firmen erhielten im Jahr 2022 das MobilSiegel:

Familotel Feldberg
Herud KG
Industrie-Technik Kienzler GmbH & Co. KG
Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
Caritasverband fĂŒr den Landkreis Emmendingen e.V.
Praxis an der Elz
Volksbank Breisgau Nord eG
Severin Apotheke
SolarInfoCenter
Badische Zeitung / Badischer Verlag GmbH & Co. KG - BZ.medien
Artemed-Kliniken Freiburg
Cerdia Produktions GmbH
Freiburg Wirtschaft und Tourismus GmbH & Co. KG (FWTM)
Hild Radwelt
IKEA Freiburg
Sterr_Kölln & Partner mbB
WaschbÀr GmbH
UniversitÀtsklinikum Freiburg
focusEnergie GmbH & Co. KG
Stadtmobil CarSharing SĂŒdbaden AG

zum Bild oben:
„MobilSiegel TrophĂ€e“ : Die TrophĂ€e des MobilSiegels besteht aus ausrangierten Schienenteilen. Auszubildende der VAG haben die zugesĂ€gten Teile aufbereitet.
Foto: Anja Limbrunner/VAG
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Kleiner Wohnen-Stromsparen-FlÀchenschutz
Das vielfach preisgekrönte Samstags-Forum Regio Freiburg bietet in der Serie 32 zum Leitthema "Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ am 8. Oktober 2022 von 10:15 bis 12.45 Uhr in der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015, Platz der UniversitĂ€t, Freiburg i.Br., 3 VortrĂ€ge: Über "Kleiner wohnen – besser wohnen. Eine Kampagne der Energieagentur Regio Freiburg fĂŒr mehr Suffizienz in der Wohnraumgestaltung" berichtet Dr. Anne Hillenbach, Bereichsleiterin Klimaschutz und Öffentlichkeit, Energieagentur Regio Freiburg. "Stromsparen in Haushalten - 90% weniger Verbrauch?" erlĂ€utert Dipl.-Ing. Ingo Falk, Verbraucherzentrale Baden-WĂŒrtt. e.V., Freiburg. "Wachstum und Neubaugebiete ĂŒberall? FlĂ€chenverbrauch oder Innenentwicklung? Wo bleibt die ErnĂ€hrung fĂŒr Freiburg und Region? " ist das Thema von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., und Martin Linser, Vorsitzender des BLHV-Freiburg.

Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de. Veranstalter ist der gemeinnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., BI Energiewende Waldkirch, BUND OV und RV Freiburg, NABU Freiburg e.V., FARBE e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, Plan B e.V. und mehreren weiteren Vereinigungen.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Wo bleibt das Klimaschutzsofortprogramm?
Miller: Klimaschutzsofortprogramm ist kein Selbstzweck, sondern notwendig zur wirksamen Reduktion klimaschÀdlicher Treibhausgasemissionen

Berlin, 30.9.22 – Bis Ende dieses Jahres soll das Klimaschutzsofortprogramm fertig zur Umsetzung sein. So hatte es sich die Bundesregierung in den Koalitionsvertrag geschrieben. DafĂŒr mĂŒsste jedoch ein Vorschlag bis Ende September 2022 vorliegen. Die Frage, die sich nun stellt: Wo ist das Klimaschutzsofortprogramm?

NABU-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Jeder Dienstleister, der nicht pĂŒnktlich liefert, wird durch seine Auftraggeber abgestraft, wenn sich herumspricht, wie unprofessionell er mit den anvertrauten Aufgaben umgeht. Die Bunderegierung hat sich mit dem Vorschlag zum Klimaschutzsofortprogramm ein hehres, aber durchaus machbares Ziel gesetzt. Auch unter BerĂŒcksichtigung der vielen Krisen ist es unverstĂ€ndlich, dass da nichts passiert. Das Programm ist schließlich kein Selbstzweck. Es ist der Pfad zur Reduktion der klimaschĂ€dlichen Treibhausgasemissionen, die unsere Lebensgrundlagen bedrohen. Olaf Scholz muss jetzt zeigen, dass er den Klimaschutz entschlossen vorantreibt.”

Insbesondere in den Sektoren Verkehr und GebĂ€ude fehlt es an effizienten Maßnahmen. Im Bereich Verkehr ist nicht zu erkennen, mit welchen Maßnahmen Minister Volker Wissing den CO2-Aussoß senken möchte. Es ist der einzige Sektor, in dem die Emissionen seit 1990 kaum gesunken sind. Im Jahr 2021 wurden die Emissionen um 3 Millionen Tonnen ĂŒberschritten. Bis 2030 mĂŒssen im Verkehr 271 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Verkehrsminister Wissing hatte jedoch lediglich eine Einsparung von 13 Millionen Tonnen fĂŒr diesen Zeitraum bis in Aussicht gestellt. Eine Kompensation der ausbleibenden Reduktionen durch andere Sektoren ist nicht in Sicht. „Ohne die eine Anpassung der Dienstwagenregulierung und Kfz-Steuer ist eine Einhaltung der Sektorenziele beim Verkehr nicht möglich. Den Wandel herbeifördern zu wollen, wie die FDP es plant, erscheint angesichts von Haushaltslage und Inflation ausgesprochen unrealistisch und steht der besonders von Liberalen propagierten Haushaltsdisziplin hart entgegen. Ein Tempolimit wĂ€re das einfachste und kostengĂŒnstigste Instrument fĂŒr mehr Klimaschutz im Verkehr, so Nikolas von Wysiecki, Referent fĂŒr Verkehrspolitik beim NABU.

Auch im GebĂ€udesektor werden die Klimaziele auf absehbare Zeit nicht erreicht. Eventuell könnten nach 2028 endlich Erfolge sichtbar werden, wenn die nötige Sanierungsoffensive greift. Das bedeutet, auch hier wird die Zielverfehlung fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre mit einkalkuliert. „Wenn es in den kommenden Wintern in InnenrĂ€umen warm und bezahlbar bleiben soll, muss die dringend notwendige Sanierung des GebĂ€udebestands angegangen werden. FĂŒr GebĂ€ude mit der schlechtesten Bilanz mĂŒssen in diesem Jahr noch Mindesteffizienzstandard gesetzlich festgeschrieben werden”, so NABU-GebĂ€udeexpertin Lisa Storcks. Allein die GebĂ€ude in den zwei schlechtesten Effizienzklassen sind fĂŒr die HĂ€lfte der Treibhausgasemissionen von WohngebĂ€uden in Deutschland verantwortlich und werden von den einkommensschwĂ€chsten Haushalten bewohnt.

Der NABU fordert Olaf Scholz auf, die Bundesregierung anzutreiben, ihren Verpflichtungen nachzukommen und zeitnah einen konkreten und wirksamen Vorschlag fĂŒr ein Klimaschutzsofortprogramm zu liefern. Der Beginn der Umsetzung eines solchen Programms muss Anfang 2023 erfolgen, wenn mittelfristig Klimaziele noch erreicht werden sollen.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Waldspaziergang 2023"
Fotokunst-Kalender

AtmosphÀrische Naturfotografie von Lars van de Goor- Gewinner des Hasselblad award 2016

Brillanter Bilderdruck auf hochwertigem Papier mit den wichtigsten Feiertagen

SpĂ€testens seit Peter Wohllebens Buch-Bestseller „Das geheime Leben der BĂ€ume“ ist klar, dass die Menschen vom Thema BĂ€ume und Wald fasziniert sind. Der niederlĂ€ndische Fotograf Lars van de Goor fotografiert auf unnachahmliche Weise magische Momente auf Waldwegen, am Waldrand und unter BĂ€umen. Er war bereits mehrfach Top-Ten-Finalist beim Fotografiewettbewerb Hasselblad Masters in der Kategorie Landschaft/Natur und gewann ihn 2016. Seine poetischen Bilder vom Wald sind aufgeladen mit einer ganz besonderen AtmosphĂ€re, der man sich als Betrachter nicht entziehen kann. Vielmehr möchte man genau dort sein, wo die Fotografien entstanden sind und dort spazieren gehen. Bei der aktuellen Wetterlage mit extremer Regenarmut und Trockenheit sind unsere WĂ€lder in akuter Gefahr; die Kalenderbilder können uns ein Ansporn sein, alles menschenmögliche zu tun bzw auch zu unterlassen, um eine weitere Klimaverschlechterung zu stoppen.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, ist „Made in Germany“. Dies gilt auch fĂŒr das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltvertrĂ€glichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjĂ€hrige Erfahrung.

DUMONT Kalender, 60 x 50 cm, € 32,00 (D)
GTIN 4250809649481
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Bergwaldprojekt
Freiwillige engagieren sich fĂŒr einen stabilen Wald und die Artenvielfalt im Stadtwald

Bachverbauungen, Jungbestands- und Kulturpflege und Schutz gegen Wildverbiss fĂŒr junge Weißtannen: Mit diesen Arbeiten engagieren sich seit gestern bis Samstag, 8. Oktober, ĂŒber 30 Freiwillige aus ganz Deutschland im Stadtwald fĂŒr die Artenvielfalt.

Am Schauinsland verbauen die Ehrenamtlichen unter der Anleitung von Pauline Zenetti vom Bergwaldprojekt und in Zusammenarbeit mit dem stĂ€dtischen Forstamt in Handarbeit BĂ€che, fĂŒhren eine Jungbestandspflege unter Schirm durch, erledigen eine Kulturpflege und bringen an Weißtannen Schutz vor Wildverbiss an. Zudem findet am Samstag, 1. Oktober, ein eintĂ€giger Pflanztag am Schauinsland statt, an dem rund 110 Freiwillige Traubeneichen und Weißtannen pflanzen. Die Ehrenamtlichen aus der ersten Einsatzwoche rĂ€umen auch die FlĂ€che dafĂŒr frei. FĂŒr den Pflanztag und die Einsatzwochen gibt es jeweils noch freie PlĂ€tze, anmelden kann man sich unter
https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/2002/Freiburg/2090.

Revierleiter Philipp Schell vom Forstamt erklĂ€rt: „Wald ist nicht nur Rohstofflieferant, FreizeitstĂ€tte und Arbeitsplatz. Er ist auch und vor allem Lebensraum fĂŒr viele Tiere und Pflanzen.“ Übergeordnetes Ziel der aktuellen Arbeiten sei daher, einen möglichst artenreichen und klimastabilen Wald der Zukunft zu schaffen. Mit den aktuellen Vorhaben setzt das Bergwaldprojekt seine seit mehr als 20 Jahren laufenden ArbeitseinsĂ€tze mit Freiwilligen am Schauinsland fort.

Pauline Zenetti vom Bergwaldprojekt ergĂ€nzt: „Wer freiwillig in der Natur diese sinnvolle Arbeit leistet, nimmt davon auch etwas in den Alltag mit. Gemeinschaftliche Erfahrungen der Selbstwirksamkeit motivieren zu einem bewussteren und naturvertrĂ€glicheren Leben.“

Neben der praktischen Arbeit ist wie bei allen Projektwochen ein gemeinsamer Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die vielfĂ€ltigen Aspekte des Projektgebiets und dessen Bedeutung fĂŒr Mensch und Natur zu beleuchten. Untergebracht ist die Gruppe in einer WaldhĂŒtte mit großem Gemeinschaftsschlafsaal. Ein eigener Koch und eine eigene Köchin kĂŒmmern sich mit vegetarischer Vollwertkost, möglichst mit regionalen und saisonalen Zutaten, um die Verpflegung der Gruppe.

Der Verein Bergwaldprojekt veranstaltet seit ĂŒber 30 Jahren FreiwilligeneinsĂ€tze im Wald, im Moor und in Kulturlandschaften. Dieses Jahr bringt der Verein mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland rund 4.000 Freiwillige in die Natur. 2022 finden 161 Projektwochen an 81 Standorten zwischen Amrum und Oberammergau statt. Die ArbeitseinsĂ€tze sollen Ökosysteme schĂŒtzen und wiederherstellen, den Teilnehmenden die Bedeutung und die GefĂ€hrdung unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlagen bewusst machen und eine breite Öffentlichkeit zum naturvertrĂ€glichen Umgang mit den natĂŒrlichen Ressourcen zu bewegen.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
FĂŒhrung: Mehr Natur auf dem Batzenberg
Die 2. Veranstaltung der Gemeinschafts-Reihe 32 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg zum Leitthema "Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ ist eine FĂŒhrung auf dem Batzenberg bei Pfaffenweiler von 10:30 bis 12.30 Uhr zum Thema "Landwirte und BĂŒrger fĂŒr starke Äcker und Natur - Ziele und Erfolge der Pflanzaktion auf dem Batzenberg". Es erlĂ€utert Dr. Carola Holweg, Nachhaltigkeits-Projekte, Merzhau­sen, die das von der Deutschen Postcode Lotterie dpl geförderte gleichnamige Vorhaben von ECOtrinova e.V. leitet. Anmeldung ist erbeten bis 30.9. 19:00 Uhr an ecotrinova@web.de oder bei Dr. Holweg T. 0761-4309741. Treff ist ab 10:15 in Pfaffenweiler Unterdorf bei der Apotheke bzw. CAP-Markt/Edeka. Teilnahme ist möglich zu Fuß, per Rad, Behinderte z.B. per PKW. Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de. Veranstalter ist der gemeinnnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., BUND-Regionalverband e.V., FARBE e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg,NABU Freiburg e.V. und Weiteren.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Die Oktobertermine im Waldhaus Freiburg
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Die Oktobertermine im Waldhaus Freiburg
Von Schlittenbau bis Pilzseminar:

Samstag, 1. Oktober, 10 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss 29. September
Wanderung durchs wilde Zweribachtal:
Von der Kulturlandschaft zum Urwald von morgen Hinter der Platte von St. Peter beginnen die SteilhĂ€nge und Schroffen des Zweribachtals. Im heutigen Bannwaldgebiet ist noch immer das schwere Leben der Bergbauern nachvollziehbar. Exkursionsleiter Gerd SĂŒĂŸbier erklĂ€rt, wie sich der Übergang der Kulturlandschaft in einem Urwald von morgen in verschiedenen Stadien zeigt. Die Gehstrecke ist 11 km lang, teils schmal und steil, gute Trittsicherheit ist erforderlich. Rucksackvesper, ggfs. Einkehrmöglichkeit (Selbstzahler). Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wiehrebahnhof, Bildung von Fahrgemeinschaften. Die Teilnahme ist frei, Anmeldung unter programm-anmeldung@bund-freiburg.de (Angabe mit oder ohne Pkw).

Mittwoch, 5. Oktober, 13 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 28. September
Pilzexkursion: Ohne Pilze kein Wald
Bei dieser Exkursion stehen die Pilzfruchtkörper im Mittelpunkt, die je nach Wetterlage mehr oder weniger zahlreich im Wald zu finden sind. Veronika WĂ€hnert, PilzsachverstĂ€ndige der DGfM, erklĂ€rt Lebensweise, Vorkommen sowie Speisewert oder Giftigkeit einzelner Arten. Das Sammeln von Speisepilzen ist nicht Ziel der Veranstaltung, das Einsammeln von MĂŒll im Wald dagegen schon. Teilnahmebeitrag: 20 Euro, Kinder ab 10 Jahren 6 Euro

Samstag, 8. Oktober, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 9. Oktober, 10 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 28. September
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Die Skulpturen des HolzkĂŒnstlers Thomas Rees, wie die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus, sind vielen bekannt. In diesem Kurs können die Teilnehmenden in entspannter AtmosphĂ€re in der gemĂŒtlichen Holzwerkstatt unter fachlicher Anleitung von Rees aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 99 Euro

Sonntag, 9. Oktober, 13 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 29. September
Workshop: Die Nachhaltigkeits-Challenge
Der Klimawandel zeigt deutlich, dass der Umgang mit unserem Planeten geĂ€ndert und der Alltag nachhaltiger gestaltet werden muss. UmweltpĂ€dagogin Karin Graf von der Abfallwirtschaft Freiburg (ASF) begleitet die spielerische Nachhaltigkeits-Challenge, bei der die Teilnehmer in kleinen Teams Lösungen fĂŒr den alltĂ€glichen Konsum suchen und ĂŒberlegen, wie der Alltag ohne viel Geld nachhaltiger gestaltet werden könnte. Keine Grundkenntnisse erforderlich, bitte Schreibzeug mitbringen. Ab 14 Jahren, kostenfrei

Sonntag, 16. Oktober, 11 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Waldherbst: Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Am traditionellen herbstlichen Aktionstag fĂŒr die ganze Familie zeigt das Waldhaus neben der historischen RĂŒckearbeit mit Pferden auch moderne Holzerntemaschinen im Einsatz. DarĂŒber hinaus gibt es InfostĂ€nde zu Pilzen, Mooren und GewĂ€sser oder Jagd sowie zum traditionellen Holzhandwerk. In der GrĂŒnholzwerkstatt und im Wald können kleine und große Besucherinnen und Besucher selbst mit Zieh- oder Schnitzmesser oder sogar mit der großen ZweimannsĂ€ge aktiv werden. Das Waldhaus-CafĂ© bietet herbstliche SpezialitĂ€ten aus der Region. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Donnerstag, 20. Oktober, 17 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 12. Oktober
Lichtbildvortrag und AusstellungsfĂŒhrung: Tierische Tausendsassa. Fotoausstellung von Klaus Echle
Der Naturfotograf Klaus Echle, Revierförster von GĂŒnterstal, erzĂ€hlt ĂŒber seine Vorgehensweise und Fototechniken in der Tierfotografie und zeigt einzigartige Fotos aus seiner umfangreichen Sammlung. Anschließend besteht die Möglichkeit sich die Fotos der Ausstellung erklĂ€ren zu lassen. Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Kinder 2 Euro

Samstag, 22. Oktober, 10 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 10. Oktober
Schnupperkurs: HolzrĂŒcken mit dem Pferd
Außer SensibilitĂ€t im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem GespĂŒr fĂŒr die Besonderheit der Situation sind fĂŒr diesen Kurs der ganz besonderen Art keine Vorkenntnisse nötig. JĂŒrgen Duddek, Experte im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, fĂŒhrt in die schonende Waldarbeit mit echter PferdestĂ€rke ein. Mehr auf www.juergen-duddek.de. Teilnahmebeitrag: 119 Euro

Freitag, 28., und Samstag, 29.Oktober (1. Teil); Freitag, 11., und Samstag, 12. November (2.Teil); jeweils freitags 13 bis 19 Uhr, samstags 8.30 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 16. Oktober
Schlittenbaukurs: Tourenrodel aus Eschenholz
Vom Biegen der Kufen bis zur Bespannung ist an diesem edlen GefĂ€hrt alles handgemacht. Die Teilnehmenden erleben und erfahren ihr handwerkliches Können und bauen unter Anleitung von Schreiner Thomas Grögler ihren eigenen maßgeschreinerten Schlitten. Mehr unter www.groenlaender.de. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 349 Euro pro Schlitten, Teampartner ab 10 Jahren sind kostenfrei.
Einen weiteren Kurs gibt es von Montag, 7., bis Donnerstag, 10. November, jeweils von 9 bis 18 Uhr.

Sonntag, 30. Oktober, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben: Auerhuhn und Wolf
Das einzige Theater fĂŒr heimische, bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 bzw. 8 Jahre zu zwei AuffĂŒhrungen ein. Um 14 Uhr wird das Auerhuhn (Tetrao urogallus) und um 16 Uhr der Wolf (Canis lupus) gespielt. Der Besuch ist kostenfrei.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
BĂŒrgerbegehren „Freiburg Klimaneutral“ ist rechtlich unzulĂ€ssig
Juristische Entscheidung, keine politische Bewertung
Angebot der Kooperation der Stadt an die Initiierenden
Klimaschutz wichtiges Politikfeld der Stadt Freiburg

In Freiburg hat Klimaschutz PrioritĂ€t. Bereits seit Jahren ist die stĂ€dtische Politik stringent auf dieses Ziel ausgerichtet, die Bestrebungen werden fortlaufend erweitert und intensiviert. Die Stadtverwaltung sieht deshalb gemeinsame Ziele mit den Initiatorinnen und Initiatoren des BĂŒrgerbegehrens „Freiburg Klimaneutral“, besonders wenn es darum geht, Klimaschutzmaßnahmen noch schneller umzusetzen. Das aktuelle BĂŒrgerbegehren stuft die Verwaltung jedoch als rechtlich unzulĂ€ssig ein. Dabei handelt es sich um eine juristische, nicht um eine politische Bewertung. „Wir haben ein gemeinsames Ziel, wir wollen mehr Klimaschutz möglich machen und das so schnell und effizient wie möglich angehen. Die wesentlichen Inhalte des BĂŒrgerbegehrens sind politisch unterstĂŒtzenswert. Vieles, was gefordert wird, setzen wir bereits um. Deshalb hat die Stadt beispielsweise vergangenes Jahr die Klimaschutzoffensive gestartet, die fĂŒr sechs Jahre mit bis zu 120 Millionen Euro ausgestattet ist“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit.

Die Initiatoren wurden ĂŒber die juristische EinschĂ€tzung informiert. Vergangenen Freitag fand ein persönliches Treffen statt, bei dem die Zusammenarbeit in wichtigen Fragen angeboten wurde.

Rechtliche Bewertung
Die Regeln fĂŒr ein BĂŒrgerbegehren sind in der Gemeindeordnung definiert. Das Rechtsamt der Stadt Freiburg hat das BĂŒrgerbegehren geprĂŒft und festgestellt, dass es in der aktuellen Form unzulĂ€ssig ist. Insbesondere die VerknĂŒpfung verschiedener Themenkomplexe und Fragen, die mit einer einzigen Ja/Nein-Stimmabgabe entschieden werden sollen, ist mit Blick auf demokratische GrundsĂ€tze nicht möglich. Das BĂŒrgerbegehren wĂŒrde in der vorliegenden Form deshalb gegen das sogenannte Kopplungsverbot verstoßen.

Gemeinsames Ziel
Abseits der juristischen Bewertung stimmt die Stadtverwaltung mit dem grundlegenden Appell ĂŒberein, Klimaschutzmaßnahmen schneller umzusetzen. Klimaschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit haben in Freiburg eine lange Tradition. Es laufen zahlreiche Förderprogramme und Fortbildungen fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Stadt und die stĂ€dtischen Gesellschaften arbeiten fortlaufend daran, ihre Klimabilanz weiter zu verbessern. Die Stadtverwaltung Freiburg hat 2021 die Klimaschutzoffensive ins Leben gerufen. Das Programm ist mit bis zu 120 Millionen Euro ausgestattet (72 Millionen aus dem stĂ€dtischen Haushalt, dazu kommen mögliche Fördermittel). Die Mittel des Zukunftsfonds Klimaschutz werden ĂŒber mehrere Jahre, bis 2028, bereitgestellt.

Auch in dem CO2-intenisven Bereich Verkehr wird gearbeitet, derzeit wird hier ein ambitionierter KlimamobilitÀtsplan in den politischen Gremien beraten.

Bereits 1986 wurde in Freiburg das erste Klimaschutzkonzept mit Maßnahmen und Projekten vorgelegt, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Dabei wird auf Wert auf Transparenz gelegt: Alle zwei Jahre wird die stĂ€dtische Klimabilanz veröffentlicht. Die letzte Bilanz hat gezeigt, dass bereits viel verbessert wurde – der Weg aber noch weit ist und es erhebliche weitere Anstrengungen braucht. KlimaneutralitĂ€t bis 2038 (oder frĂŒher) lĂ€sst sich nur erreichen, wenn auch Akteure wie Bund, Land und EU Rahmenbedingungen dafĂŒr schaffen: Etwa beim Kohleausstieg, der Förderung erneuerbarer Energien oder im GebĂ€udesektor und einem wirksamen CO2 -Preis. Hier ist zuletzt viel in Bewegung gekommen. Das ist gut fĂŒr die Freiburger Klimaziele, denn nur rund ein Drittel der CO2-Emmissionen vor Ort können von Entscheidungen der Stadtverwaltung direkt beeinflusst werden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Den Stadtwald klimastabil machen
Am Samstag, 1. Oktober, können Freiwillige im Forstrevier Schauinsland BÀume pflanzen

„Engagement fĂŒr den Wald und BĂ€ume pflanzen war schon immer Ihr Ding? Dann helfen Sie mit, die kĂŒnftige Waldgeneration in Freiburgs BergwĂ€ldern am Schauinsland zu sichern!“ Mit diesem Appell suchen das stĂ€dtische Forstamt und der Verein Bergwaldprojekt Freiwillige, die am Samstag, 1. Oktober, beim sogenannten „Neihaufescht“ BĂ€ume pflanzen wollen.

Seit zehn Jahren pflegt das Forstamt eine intensive Partnerschaft mit dem Bergwaldprojekt. Dessen „Neihaufeschte“ sind Pflanz- oder Pflegeaktionen, bei denen Freiwillige ganztĂ€gig oder ein Wochenende lang richtig „reinhauen“ können, gerne mit der ganzen Familie.

Das stĂ€dtische Forstrevier Schauinsland ist wie prĂ€destiniert fĂŒr solche Aktionen. Freiburgs Hausberg ist großteils mit Wald bedeckt, der sich ĂŒber mehrere Klimazonen erstreckt, von eichenreichen LaubmischwĂ€ldern in den Tallagen bis zu subalpinen BergmischwĂ€ldern. In der Klimakrise unterliegen die höhenzonalen WĂ€lder am Schauinsland aber einem hohen Anpassungsdruck; die Fichte fĂ€llt hier durch Trockenheit und BorkenkĂ€ferfraß aus. Mit der Pflanzung von Weißtannen in den entstandenen LĂŒcken unterstĂŒtzt der Verein nun die Anpassung der BergmischwĂ€lder.

Interessierte melden sich online auf www.bergwaldprojekt.de in der Rubrik Freiwilligenprojekte an.Die
PlÀtze sind begrenzt. Wer zuerst kommt, pflanzt zuerst.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Großdemonstration zum „globalen Klimastreik“ in der Freiburger Innenstadt
SternmĂ€rsche aus mehreren Richtungen am Freitag, 23. September – Verkehrslage zeitweise beeintrĂ€chtigt

Weitere Versammlungen und Veranstaltungen auch am Wochenende

AnlĂ€sslich des „globalen Klimastreiks“ findet am Freitag, 23. September, auch in Freiburg eine große Demonstration statt. Die zentrale Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Sie dauert voraussichtlich bis 16 Uhr.

Die erwarteten 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen ihre Forderungen auch mit einem Aufzug durch die Innenstadt unterstreichen. Der Start ist um 12 Uhr, die Route verlĂ€uft vom Platz der Alten Synagoge ĂŒber die Bertold- und Kaiser-Joseph-Straße zum Europaplatz und von dort ĂŒber Friedrichring und Friedrichstraße sowie Bismarckallee und Wilhelm-/Belfortstraße zurĂŒck zum Platz der Alten Synagoge. WĂ€hrend der Aufzug unterwegs ist, mĂŒssen die Straßenbahnlinien auf den jeweiligen Abschnitten unterbrochen werden. Auch der motorisierte Verkehr muss auf den genannten Straßen vorĂŒbergehend mit EinschrĂ€nkungen rechnen.

Um am Klimastreik in Freiburg teilzunehmen, fĂŒhren mehrere SternmĂ€rsche in die Innenstadt:

- Im Freiburger Osten startet um 7.40 Uhr an der Oberrieder Straße ein Aufzug mit voraussichtlich 300 Personen. Er verlĂ€uft ĂŒber Möslestraße – Hirzbergstraße – Runzstraße – Fabrikstraße – KartĂ€userstraße – Schwabentorring – Oberlinden – Salzstraße – Bertoldstraße zum Platz der Alten Synagoge.

- Der Zugangsweg aus dem Freiburger SĂŒden beginnt um 9.10 Uhr mit rund 50 Personen in der Andreas-Hofer-Straße; er fĂŒhrt ĂŒber Vauban – Merzhauser Straße – Basler Straße – Kaiser-Joseph-Straße und Rempartstraße zum Platz der Alten Synagoge.

- In der Wiehre versammeln sich ab 7.50 Uhr 40 Personen in der Schwimmbadstraße. Sie laufen von dort ĂŒber Basler Straße – Helligestraße – Kronenmattenstraße – Rehlingstraße – Kronenstraße – Mattenstraße – Hummelstraße – KronenbrĂŒcke – Werthmannstraße zur zentralen Kundgebung.

- Im Westen der Stadt treffen sich um 9.15 Uhr bei der 50 Personen, die gemeinsam von der Falkenbergerstraße ĂŒber Ensisheimer Straße – Seepark – Sundgauallee – Eschholzstraße – Engelbergstraße – Wentzingerstraße – WiwilĂ­-BrĂŒcke – Sedanstraße zum Platz der Alten Synagoge gehen.

- Ein weiterer Zweig des Sternmarsches beginnt um 9.40 Uhr mit 50 Personen an der Staudingerschule. Die Strecke verlĂ€uft ĂŒber Markgrafen- und Haslacher Straße ĂŒber die Eschholz- und die Ferdinand-Weiß-Straße zum Eschholzpark, dort schließt sich der Aufzug dem aus dem Westen kommenden Strang an.

Am Samstag, 24. September, findet in der Innenstadt wiederum eine Versammlung gegen die Corona-Politik statt. Beginn ist um 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge, um 14.40 Uhr startet ein Aufzug mit rund 500 Personen ĂŒber Sedanstraße – Wilhelmstraße – Bismarckallee – Eisenbahnstraße – Rotteckring – Friedrichring – Kaiser-Joseph-Straße – Salzstraße – Augustinerplatz – Gerberau – Kaiser-Joseph-Straße – und Bertoldstraße zum Platz der Alten Synagoge. FĂŒr den Aufzug wird auf den jeweiligen Streckenabschnitten der Stadtbahnverkehr und der Individualverkehr jeweils unterbrochen.

Zum Anliegen „SolidaritĂ€t mit der Ukraine“ ist von 16 Uhr bis 17 Uhr eine Versammlung mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Rathausplatz angemeldet.

Zudem findet am gleichen Tag von 11 Uhr bis 18.30 Uhr am Bertoldsbrunnen eine Versammlung mit zehn Personen zum Thema „Falun Dafa und die brutale Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas“ statt.

Am Sonntag, 25. September, organisiert eine Verkehrsinitiative eine Kinder-Fahrraddemonstration. Unter dem Motto „Kidical Mass – kindergerechte Straßen“ fahren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 15 Uhr und 16 Uhr vom BĂŒrgerhaus Seepark ĂŒber die Strecke Siedlerweg – Hofackerstraße – ElsĂ€sser Straße – Falkenberger Straße – Ensisheimer Straße – Berliner Allee – Lehener Straße – Sundgauallee – Betzenhauser Torplatz zurĂŒck zum BĂŒrgerhaus Seepark.

Entlang der genannten Routen wird es vorĂŒbergehend zu VerkehrseinschrĂ€nkungen kommen.

Außer den genannten Versammlungen könnten noch weitere, auch kurzfristig angemeldete Kundgebungen und Demonstrationen hinzukommen.

ErgĂ€nzt wird das Geschehen in der Innenstadt von den Bundeswertungsspielen der Feuerwehrmusik. Sie beginnen am Freitag, 23. September, mit einem „Klangfeuer“- BegrĂŒĂŸungskonzert um 19.30 Uhr auf dem MĂŒnsterplatz. Am Samstag, 24. September, findet im Colombipark der Feuerwehr-Musikerhock statt und zwischen 16 Uhr und 17 Uhr marschiert ein Feuerwehrzug von der Predigerstraße ĂŒber Unterlinden auf den Rotteckring bis in Höhe der Gauchstraße. Weitere Programmpunkte sind im Konzerthaus vorgesehen. Die Bundeswertungsspiele enden am Sonntag, 25. September, mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst in der Johanneskirche um 10 Uhr
 
 

Verschiedenes 
 
Zehntausende Nosferatuspinnen von Freiburg bis Rendsburg gemeldet
Nosferatuspinne (c) NABU/Robert/Pfeifle
 
Zehntausende Nosferatuspinnen von Freiburg bis Rendsburg gemeldet
NABU-Aufruf zeigt: Eingewanderte Spinnenart ist stÀrker verbreitet als bisher bekannt

Berlin, 20.9.2022 – Innerhalb weniger Jahre hat sich die aus dem Mittelmeergebiet stammende Nosferatuspinne in fast ganz Deutschland ausgebreitet. Das zeigen erste Ergebnisse eines Meldeaufrufs des NABU und des Beobachtungsportals NABU-naturgucker.de.

Die Nosferatuspinne kommt bei uns fast ausschließlich in GebĂ€uden vor. In Deutschland wurde die Art erstmals 2005 in Freiburg im Breisgau entdeckt. Bis Sommer 2022 waren bei NABU-naturgucker.de bereits 500 Beobachtungen registriert – zwei Wochen nach Start des NABU-Aufrufs sind es nun rund 16.000. Vom großen Echo zeigt sich NABU-Experte Dr. Roland MĂŒhlethaler ĂŒberrascht: „Das Thema hat bei den Medien ebenso gezĂŒndet wie beim Publikum. Ein Grund ist sicher die NĂ€he der Art zum Menschen und ihre imposante GrĂ¶ĂŸe. Dazu kommt noch ein gewisser Gruselfaktor, die Benennung nach einem Stummfilm-Vampir regt zusĂ€tzlich die Fantasie an.“

Auch wenn es inzwischen Meldungen aus allen Winkeln der Republik gibt, liegen die Verbreitungsschwerpunkte unverĂ€ndert im SĂŒden und Westen. Vor allem entlang von Rhein, Neckar und Ruhr kommt die Nosferatuspinne nahezu flĂ€chendeckend vor. Nach Norden und Osten dĂŒnnen die Nachweise merklich aus. „Unser Meldeaufruf gilt daher weiter“, betont MĂŒhlethaler. „Wir freuen uns ĂŒber jede zusĂ€tzliche Beobachtung ĂŒber www.NABU.de/Nosferatu. Besonders wertvoll sind dabei Belegfotos, denn so lĂ€sst sich die Art sicher nachweisen. Das gilt fĂŒr alle Regionen, besonders aber fĂŒr den Osten der Republik. So liegt aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erst je ein Fotobeleg vor.“

Sie wird zwar gelegentlich auch im Freiland gefunden, spĂ€testens im Herbst zieht es die wĂ€rmebedĂŒrftige Nosferatuspinne, wie viele andere Spinnenarten auch, aber nach drinnen. Mit einer KörperlĂ€nge von bis zu zwei Zentimetern und einer Beinspannweite von etwa fĂŒnf Zentimetern gehört sie zusammen mit der Hauswinkelspinne zu den grĂ¶ĂŸten GebĂ€udebewohnerinnen. Die Nosferatuspinne kann spĂŒrbar zubeißen, tut das aber nur sehr selten bei direkter Bedrohung. Der Biss ist vergleichbar mit einem leichten Insektenstich. Als nĂ€chtliche JĂ€gerin hĂ€lt die Nosferatu im Haus den Bestand an Fliegen und anderen Insekten klein.

Hintergrundinformationen
Bis zum 15. September wurden aufgrund des Aufrufs fast 16.000 Beobachtungen der Nosferatuspinne unter www.NABU.de/Nosferatu eingetragen. Die ÜberprĂŒfung von 7900 Bildern zeigte, dass 84 Prozent der Bestimmungen korrekt waren. Etwas mehr als die HĂ€lfte der Fehlbestimmungen entfiel auf die Große Hauswinkelspinne und weitere Winkelspinnen; diese Arten sehen der Nosferatuspinne am Ă€hnlichsten.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Freitag, den 23. September 2022, ab 13.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad mit Natur- und LandschaftsfĂŒhrerin Veronika Sumser statt.

Bei dieser Wanderung geht es darum, in Bewegung zu kommen und alle Sinne bewusst zu aktivieren. Die Teilnehmer werden angeleitet, sich auf die wohltuende Kraft des Waldes einzulassen und ihr Tempo zu drosseln. Bei einer kleinen Verkostung können sie den Wald genießen und sich bei einer wohltuenden Ruhepause erfrischen. Die Wanderung (Rundwanderung) ist 8 km lang und es sind verschiedene Steigungen zu bezwingen. FĂŒr diese Tour sollten die Teilnehmer keine körperlichen EinschrĂ€nkungen haben sowie festes Schuhwerk oder Wanderschuhe tragen. Hier bringt jeder Vesper und GetrĂ€nke selbst mit.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenĂŒber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/ Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Olivenöl: Vier Bio-Öle sind mangelhaft
Von 19 Olivenölen der höchsten GĂŒteklasse nativ extra kann die Stiftung Warentest 13 empfehlen. Vier Bio-Öle fallen im Test durch: Sie schmecken ranzig, zwei von ihnen sind zudem schadstoffbelastet.

Obwohl Olivenöl im Testzeitraum Mangelware war, stießen die Tester nicht auf mehr schlechte oder gepanschte Ware. Sie fanden bei Olivenölen der höchsten GĂŒteklasse nativ extra keine Hinweise auf VerfĂ€lschungen durch andere Pflanzenöle. Auch die Herkunftsangaben passten zu den Angaben auf den Flaschen.

Zwei Drittel der geprĂŒften Öle sind gut, darunter eins fĂŒr Feinschmecker. Der Testsieger aus dem Feinkosthandel riecht und schmeckt als einziges Öl sehr gut ausgewogen – kostet allerdings auch 36 Euro pro Liter. Beim Discounter gibt es gute Öle schon ab 5,75 Euro pro Liter.

Vier Bio-Öle bewertete die Stiftung Warentest mit mangelhaft. Sie schmeckten ranzig und waren sensorisch fehlerhaft. Sie hĂ€tten nach EU-Olivenöl-Verordnung somit nicht als nativ extra verkauft werden dĂŒrfen.

Die Öle von Corovita und MĂŒller waren zudem stark mit Mineralölbestandteilen belastet. Einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu wirken. Sie sollten in Lebensmitteln nicht auftauchen. Die Labordaten deuten darauf hin, dass die Schadstoffe von technischen Schmierölen stammen.

Der Olivenöl-Test findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/olivenoel.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Start in die Hallensaison!

Freiburg. Nach langer Sommerpause starten wir kommendes Wochenende endlich unsere Flohmarkt Hallensaison. Unser beliebter Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg findet am Freitag und Samstag den 23. und 24. September Freiburger Messehalle statt.

200 Aussteller bieten mit Edeltrödel, Möbeln, Schmuck, BĂŒcher, 2nd-Hand, Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Auch dem Charakter eines Flohmarktes entsprechend sind Grossteil privater Aussteller anwesend, hier finden Sie vielleicht Ihr lang gesuchtes SchnĂ€ppchen. FlohmĂ€rkte der SĂŒMa Maier GmbH bei der Messe Freiburg; eine Erfolgsgeschichte seit fast 30 Jahren, eine hervorragende Infrastruktur, saubere Toiletten sowie das gastronomische Angebot sind Garant dafĂŒr, dass jeden Monat tausende von Besucher und Besucherinnen am Hallenflohmarkt teilnehmen.

Die Öffnungszeiten:
Freitag den 23.9. von 14 – 19 Uhr
Samstag den 24.9. von 9 – 17 Uhr

Parken/ParkgebĂŒhren:
ParkplĂ€tze direkt an der Messehalle / ParkgebĂŒhren: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg
Das GelĂ€nde ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat auch ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar

Besuchereintritt:
3,- Euro -keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen
Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Samstags-Forum Regio Freiburg: Herbstprogramm 2022
32. Gemeinschafts-Reihe 24.9. bis 12.11.

Energiewende - - Klima – Atomausstieg - Wohnen/ökosoziale Stadtentwicklung – FlĂ€chenschutz – Frieden: Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?

VortrĂ€ge – Diskussionen – FĂŒhrungen - Film

Zum aktuellen Leitthema „Klimaschutz – Energiewende - Wohnen - FlĂ€chenschutz - Frieden: Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ gibt es ab 24. Sept. bis 12. Nov. 2022 19 VortrĂ€ge, 2 FĂŒhrungen und einen Film bei der 32. Gemeinschaftsreihe des 2006 gegrĂŒndeten, preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg. Veranstalter ist der gemeinnĂŒtzige Freiburger Verein ECOtrinova mit ideellen Mitveranstaltern, darunter KlimabĂŒndnis Freiburg, BUND Freiburg, BUND Regionalverband e.V., NABU Freiburg e.V., BI Energiewende Waldkirch, FARBE e.V., FIUC e.V., Plan B e.V., Badisch-ElsĂ€ssische BIs. Die Teilnehmenden erleben fĂŒhrende Fachleute, Pioniere und Aktive im Saal zu Problemen und Lösungen sowie vor Ort. Die Veranstaltungen finden statt in Freiburg i.Br. in der UniversitĂ€t bei begrenzter Platzzahl. Ort und Treffpunkte fĂŒr FĂŒhrungen werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de und liegt ab 20.9. aus im Innenstadt-Rathaus Es gilt die aktuelle Landes-Corona-Verordnung.

Das Forum hat auch in den Corona-Jahren 2020 und 2021 jeweils im Herbst PrĂ€senz-Veranstaltungen erfolgreich durchgefĂŒhrt, meist im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen. Vortragsdateien sind als pdf-Dateien online bei ECOtrinova.de unter Samstag-Forum, darunter die 12 VortrĂ€ge des Forums zu Wohnraaum schaffen ohne Neubauten am 16.10.2020.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Nachhaltigkeit gemeinsam erleben mit der 17Ziele Rallye Freiburg
17-Ziele-Station Klimaschutz (c) Freiburger Verkehrs AG
 
Nachhaltigkeit gemeinsam erleben mit der 17Ziele Rallye Freiburg
Tipp fĂŒr Schulen, Firmen oder Vereine

Mit Beginn des neuen Schuljahrs planen Schulen, Firmen oder Vereine FreizeitaktivitĂ€ten, Projekttage oder AusflĂŒge fĂŒr die nĂ€chsten Monate. DafĂŒr ist die 17Ziele Rallye Freiburg ein idealer Anlass, um Freiburg aus einem anderen Blickwinkel nachhaltig und spielerisch kennenzulernen. Darauf machen die Organisatoren der digital gesteuerten Stadtrallye aufmerksam – die Stadt Freiburg, die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und das Projekt #17Ziele von Engagement Global.

Seit Ende Juli können Kinder, Jugendliche oder Erwachsene Freiburg individuell oder als Gemeinschaftserlebnis erkunden, mehr zum Thema Nachhaltigkeit erfahren und direkt einen kleinen Beitrag fĂŒr eine nachhaltige Welt leisten. Mit Aufgaben, RĂ€tseln oder virtuellen Simulationen informiert die Stadtrallye an 17 ganz unterschiedlichen Stationen in Freiburg ĂŒber die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die Rallye ist noch bis Oktober 2023 nutzbar.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist mit der Leitperspektive ‚Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung‘ in den BildungsplĂ€nen sehr prĂ€sent. Die 17Ziele Rallye bietet sich als spielerische ErgĂ€nzung zum Fachunterricht an – zum Beispiel fĂŒr Projekttage oder andere KlassenaktivitĂ€ten“, erklĂ€rt Peter Rinker vom Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. „Die Aufgaben an den Stationen sind nicht nur unterhaltsam, sie regen auch zum Nachdenken und Diskutieren ĂŒber wichtige Themen an - vom Klimawandel ĂŒber soziale Gerechtigkeit bis zur Stadtentwicklung“, sagt Jens Dierolf, der fĂŒr die Freiburger Verkehrs AG das Projekt koordiniert hat. „Egal ob Familien, Vereine, Firmen oder Schulen – die Stadtrallye ist ein Gemeinschaftserlebnis fĂŒr alle.“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Nutzung ist kostenlos.

Mitmachen ist ganz einfach – So geht’s:

 Die Rallye und ihre Stationen sind ab jetzt bis nĂ€chstes Jahr Herbst - Oktober 2023 - per Browser-App ganz einfach und ohne Installation auf dem Handy nutzbar.
 Die Stationen sind im Stadtgebiet verteilt und werden per Smartphone mithilfe der App gefunden. An jeder Station gilt es Aufgaben zu erfĂŒllen, die direkt vor Ort oder in der App gemeistert werden.
 Die Rallye kann je nach Zeitbudget mithilfe verschiedener Routen in Etappen unter – bzw. eingeteilt werden. So gibt es eine Altstadt Tour, eine Innenstadt Tour, eine Seepark Tour und die 17Ziele Tour mit allen Stationen.
 Die Rallye richtet sich an alle Interessierten ab dem Alter von ca. 10 Jahren.
 Alle Informationen unter: https://17ziele.de/blog/detail/17ziele-rallye-freiburg.html
 Link zur App: https://17ziele.app/

Zu den Projektpartnern:

Engagement Global ist ein Service fĂŒr Entwicklungsinitiativen, der zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement unterstĂŒtzt sowie Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben berĂ€t und diese finanziell fördert.

Die Stadt Freiburg setzt sich seit vielen Jahren fĂŒr die Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele auf der lokalen Ebene ein. Sie hat sich bereits 2009 eigene Nachhaltigkeitsziele gegeben, hat ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement, das den Gesamtprozess zu Erreichung der Ziele koordiniert und berichtet regelmĂ€ĂŸig in einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung ĂŒber den Stand der Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit.

Die Freiburger Verkehrs AG ist das Nahverkehrsunternehmen in Freiburg. Jeden Tag zĂ€hlt die VAG als MobilitĂ€tsdienstleisterin fast so viele FahrgĂ€ste, wie Freiburg Einwohnende hat. Eine dichte Taktfolge und ein schnelles Stadtbahnsystem, das mit den Buslinien sinnvoll vernetzt ist, bilden den Grundstein fĂŒr einen öffentlichen Nahverkehr, der ein attraktives und nachhaltiges MobilitĂ€tsangebot darstellt.

Mehr Infos zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen unter: 17ziele.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Veranstaltungen der Stadt Freiburg rund um das Thema Energiesparen
Angebote fĂŒr Privathaushalte und Unternehmen

Energiesparen ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Rund um die Energiewendetage Baden-WĂŒrttemberg, die am 24. und 25. September unter dem Motto „FĂŒr unsere Energie – sauber, nachhaltig, zukunftssicher“ stattfinden, hat die Stadt Freiburg einige Veranstaltungen vorbereitet. Hier erhalten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Gewerbe und Industrie UnterstĂŒtzung beim Energiesparen. Ein Überblick:

1. Angebote fĂŒr Privathaushalte

Klimawerkstatt Waldsee
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Waldsee sind am 17. September zu einer Klimawerkstatt von 14.30 bis 17.30 Uhr eingeladen. Hier wird gemeinsam erkundet, welche Einsparpotentiale es vor Ort gibt und wie der Stadtteil schrittweise klimafreundlicher werden kann. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spielangeboten fĂŒr Kinder, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Freiburg, einem Improvisationstheater sowie klimafreundlichen Snacks wird die Klimawerkstatt abrunden. Anmeldung und weitere Informationen unter klimaquartier@stadt.freiburg.de.

Solarkraftwerke fĂŒr den Balkon
Im Oktober wird es erneut die Möglichkeit geben, Solarkraftwerke fĂŒr den eigenen Balkon zu bauen. Bei den Workshops des Vereins Balkon.Solar erhalten die Teilnehmenden eine umfassende Beratung zum Aufbau und Betrieb dieser Anlagen. FĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner aus Waldsee ist die Teilnahme kostenlos. Die Materialkosten betragen jeweils 500 Euro: eine gute Investition, sowohl fĂŒr den Klimaschutz als auch um die eigenen Energiekosten langfristig zu senken. Der Workshop wird an drei Samstagen angeboten, nĂ€mlich am 8. Oktober, 15. Oktober und 22. Oktober. Informationen und Anmeldung www.balkon.solar

CleverlÀnd: Energiespar-Roadshow macht Station in Freiburg
Am 11.Oktober steigt auf dem Rathausplatz eine Energiespar-Roadshow des Landes Baden-WĂŒrttemberg: von 11 bis 19 Uhr gibt es jede Menge Tipps und Informationen zum sparsamen Umgang mit Energie. Das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg ist unter anderem mit Energieberaterinnen und -beratern vertreten.

2. Angebote fĂŒr Industrie und Gewerbe

Green Industry Park Freiburg – Impulse fĂŒr energiesparenden Herbst
Um Energieeffizienz, Energiesparen und Erneuerbare Energien in Industrie und Gewerbe geht es im Netzwerk Green Industry Park Freiburg. Das Netzwerk hat unter Leitung des Umweltschutzamtes im Herbst wieder Veranstaltungen fĂŒr Unternehmerinnen und Unternehmer aus kleinen wie großen Betrieben vorbereitet. Am 20. September beginnt um 16 Uhr ein MobilitĂ€tsforum auf der Messe. Im Fokus steht das Betriebliche MobilitĂ€tsmanagement, der Umbau der Fahrzeugflotte, die Nutzung von E-Bikes, und die Bindung junger MitarbeiterInnen durch attraktive, zeitgemĂ€ĂŸe und energiesparende MobilitĂ€tsangebote.

Kosten senken durch Photovoltaik - Solarstrom vom Gewerbedach
Die UnabhĂ€ngigkeit von volatilen Strompreisen ist fĂŒr viele Unternehmen ein zunehmend wichtiges Ziel. Eigener Solarstrom garantiert Unternehmen die dauerhafte Senkung der Energiekosten. Was planerisch, fachlich und rechtlich zu tun und zu beachten ist, erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer am 29. September von 17 bis 19 Uhr am konkreten Beispiel bei der Firma Stryker, Gewerbegebiet Haid. Die Firma Stryker hat erst kĂŒrzlich eine grĂ¶ĂŸere PV- Anlage realisiert.

Energie- und Betriebskosten einsparen durch Facility Management
Ein gutes Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland findet in GebĂ€uden statt. Mit entsprechendem Energie- und GebĂ€udemanagement lassen sich Verbrauchskosten optimieren und Treibhausgase reduzieren. Bei einer Besichtigung des Freiburger Spezialisten und MarktfĂŒhrers Sauter-Cumulus im Industriegebiet Nord werden technische Möglichkeiten des Energiemanagements, der Steuerung und des Monitorings in BestandsgebĂ€uden oder im Neubau mit smart-building Lösungen vorgestellt. Die Veranstaltung findet statt am 17. November ab 16.30 Uhr und ist fĂŒr Unternehmen mit GebĂ€udebestand wie auch fĂŒr Wohnungsverwalter interessant. Mehr Informationen und Anmeldung fĂŒr die Veranstaltungen im Green Industry Park Freiburg: dirk.kron@stadt.freiburg.de
 
 



Seite 1 2 
vrlogo.png
blaumeiseKlein.jpg
Oekostation_Haus_3026_2a.JPG


El Baladi
 
Citybed
 
Solarsiedlung
 
ecotrinova
 
Nabu

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 




Copyright 2010 - 2022 Benjamin Jäger