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Donnerstag, 22. Februar 2024
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Veranstaltungen 
 
 
Der lange und kreative Weg zur Energiewende ĂŒber fĂŒnf Jahrzehnte
Der Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V. lÀdt zur Festveranstaltung anlÀsslich der Verleihung des "Klaus-Bindner-Preises" ein:

Freitag, den 24. November 2023
20.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus
Hauptstrasse 36
D-79367 Weisweil/Rhein

Nach einer mehrjÀhrigen Corona-Zwangspause vergibt die SolarRegio Kaiserstuhl in diesem Jahr wieder den Klaus-Bindner-Preis.
PreistrĂ€ger im Jahr 2023 ist Erhard Schulz aus Emmendingen, aktiver Umweltpionier im erfolgreichen Kampf gegen das Atomkraftwerk Wyhl und BegrĂŒnder der Solar- und ÖKO-Messen seit 1976 als aktiven Beitrag zur notwendigen Energiewende.

Festvortrag
Andreas Markowsky, Ökostromgruppe Freiburg
"Energiewende mit dem beschleunigten Ausbau der Windenergie"
Die Bedeutung der BĂŒrgerenergie und wie können sich BĂŒrger an grĂŒne Energieprojekte beteiligen sowie vorbildliche Pilotprojekte mit der mittelstĂ€ndischen Wirtschaft werden vorgestellt.

Laudatio
Dr. Georg Löser, ECOtrinova Freiburg und Klaus-Bindner-PreistrÀger im Jahr 2006
"Der lange und kreative Weg zur Energiewende ĂŒber fĂŒnf Jahrzehnte"

Musikalische Begleitung durch Cornelia Ferdinand mit ihren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Musikinitiative Weisweil.
Zum Abschluss der Veranstaltung lÀdt die SolarRegio Kaiserstuhl zu einem Imbiss ein.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Photovoltaik- und Windkraftoffensive
Zehnmal mehr Windkraft und fĂŒnfmal mehr Solarenergie bis 2030
Masterplan Solar fĂŒr 2024 geplant

OB Martin Horn: „In den nĂ€chsten Jahren mĂŒssen wir mit konkreten Projekten möglichst schnell sehr viel mehr grĂŒne Energie produzieren.“

BMin Christine Buchheit: „Nur mit einem starken Ausbau von Windkraft und Solarenergie können wir die stĂ€dtischen Klimaziele erreichen.“

Unwetter, WaldbrĂ€nde, DĂŒrren und Überflutungen: Dieses Jahr hat wieder gezeigt, wie katastrophal die Auswirkungen des Klimawandels sind; 2022 war das wĂ€rmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Damit Freiburg seine Klimaziele erreicht, mĂŒssen erneuerbare Energien in den nĂ€chsten Jahren stark ausgebaut werden. Nachdem Freiburg mit dem 2021 beschlossenen Masterplan WĂ€rme bundesweit Vorreiterin war, hat die Verwaltung jetzt eine Photovoltaik- und Windkraftoffensive angekĂŒndigt. Bis 2030 soll die Windkraftproduktion verzehnfacht und die Solarenergie verfĂŒnffacht werden (im Vergleich zu 2020).

OberbĂŒrgermeister Horn betont, wie wichtig der geplante Ausbau ist: „Auch wenn andere Krisen die aktuelle Diskussion beherrschen, ist der Klimawandel immer noch die grĂ¶ĂŸte Herausforderung unserer Zeit. Die Auswirkungen betreffen uns schon jetzt alle und Extremwettereignisse werden in Zukunft weiter zunehmen. Das wir uns unserer Verantwortung bewusst sind und die Energiewende ernst meinen, zeigt schon der 2021 beschlossene Masterplan WĂ€rme. Jetzt folgt die Solar- und Windkraftoffensive. Damit ist unser Fahrplan weiterhin klar: In den nĂ€chsten Jahren mĂŒssen wir – und ganz Deutschland – mit konkreten Projekten möglichst schnell sehr viel mehr grĂŒne Energie produzieren.“

UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit ergĂ€nzt: „Windkraft ist die leistungsstĂ€rkste und effizienteste erneuerbare Energie. Ähnlich großes, momentan noch ungenutztes, Potential sehen wir fĂŒr den weiteren Ausbau von Photovoltaik auf Freiburgs DĂ€chern und anderen FlĂ€chen. Nur wenn wir vor Ort deutlich mehr Strom aus Windkraft und Solarenergie produzieren, können wir die stĂ€dtischen Klimaziele erreichen. Mit den beiden GrundsatzbeschlĂŒssen stellen wir eine entscheidende Weiche in Richtung KlimaneutralitĂ€t.“

Bis 2030 muss Freiburgs Energiebedarf zu zehn Prozent aus vor Ort erzeugter Windkraft und zu 20 Prozent aus Solarenergie gedeckt werden. In Zahlen ausgedrĂŒckt: 140 Gigawattstunden (GWh) muss Windkraft und 280 GWh pro Jahr die Solarenergie produzieren – noch ein langer Weg. Stand 2020 produzieren Freiburgs Windkraftanlagen rund 13,4 GWh pro Jahr.

Das soll sich mit der angekĂŒndigten Windkraftoffensive möglichst schnell Ă€ndern. Die neue Windkraftanlage (WKA) auf der HolzschlĂ€germatte wird nach dem Repowering kĂŒnftig zehn statt fĂŒnf GWh grĂŒne Energie produzieren. Zusammen mit den bereits genehmigten WKAs am Standort Taubenkopf und dem Repowering der Anlage Rosskopf steigt die Produktion kĂŒnftig auf 74 GWh pro Jahr.

Das neue „Wind-an Land“ des Bundes sieht vor, dass zwei Prozent von Deutschlands FlĂ€che fĂŒr den Windkraftausbau genutzt werden mĂŒssen (fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg 1,8 Prozent). Mit der Ausweisung dieser MindestflĂ€chen sind in Baden-WĂŒrttemberg die RegionalverbĂ€nde beauftragt. Der Gesetzgeber ermöglicht aber zusĂ€tzlich die Ausweisung kommunaler Windgebiete, in denen das Verfahren ebenfalls erleichtert wird. Diese Option möchte Freiburg kĂŒnftig nutzen und geht damit deutlich ĂŒber das gesetzliche Mindestziel hinaus.

Parallel plant die Verwaltung einen Masterplan Solar, um den Ausbau der Photovoltaik zu beschleunigen. Allein auf Freiburgs DĂ€chern besteht ein Potenzial von 660 GWh Sonnenstrom pro Jahr. Momentan werden erst 57 GWh erzeugt – und damit nicht einmal zehn Prozent des möglichen Potenzials genutzt.

Der Masterplan Solar soll im ersten Halbjahr 2024 erstellt werden und das gesamte bereits genutzte PV-Potenzial in den Blick nehmen, wichtige Akteure sowie Kooperationspartner benennen, aber auch Herausforderungen analysieren. Drauf aufbauend wird ein strategischer Fahrplan und Maßnahmenkatalog entwickelt – nach Vorbild des bereits existierenden MasterplanWĂ€rme.
 
 


Verschiedenes 
 
Regionalplanung & FlÀchenverbrauch
(c) mitwelt.org
 
Regionalplanung & FlÀchenverbrauch
50 Jahre Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein - Kritik & Lob

Der Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein wurde am 8. November 1973 mit Sitz in Freiburg gegrĂŒndet. Er wird am 8.11.2023 50 Jahre "alt". Die Aufgabe der Regionalplanung besteht in erster Linie in der Konkretisierung der Ziele der Landesplanung und -entwicklung sowie der ĂŒberörtlichen Abstimmung raumbedeutsamer Planungen. Sie nimmt damit eine vermittelnde Stellung zwischen staatlicher und kommunaler Planung ein. Sie steht im Spannungsfeld zwischen Gewerbe, WohnraumansprĂŒchen und dem BemĂŒhen, Landschaftszerstörung zu verhindern. Eine kluge, vorausschauende Regionalplanung könnte stadtnah Wohnraum (hoch, ökologisch, Straßenbahn erschlossen, sozial & fĂŒr Normalverdienende bezahlbar ...) ermöglichen und gleichzeitig raumordnerische Fehlentwicklungen verhindern. Doch die Organisationsform Regionalverband hat einen "Strickfehler". Die Verbandsversammlung, das regionale "Parlament", ist bĂŒrgermeisterdominiert. Und BĂŒrgermeister und viele GemeinderĂ€te wollen, dass ihre Gemeinden schnell wachsen. An einer ĂŒberregional vernĂŒnftigen, nachhaltigen Raumordnung haben sie zu zumeist wenig Interesse.

1975, als Regionalplaner und Medien noch mutiger waren, stand im SPIEGEL

"Sie zĂ€hlte zum Besten, was Deutschland zu bieten hatte, die Tiefebene zwischen Schwarzwald und Vogesen, Odenwald und PfĂ€lzer Wald. Sie wurde zu einer »reinen Verbrauchslandschaft«, die, so der Nachruf von Professor Wilhelm SchĂ€fer, Leiter des Frankfurter Senckenberg-Instituts, an »vielen Orten das Gesicht barbarischer Zerstörung trĂ€gt. Jeder, der kann, sĂ€belt sich ein StĂŒck heraus.
Wie eine Pestepidemie im Mittelalter«, berichtete Wolfgang Fuchs, Direktor des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein, suchte die NachkriegsprosperitĂ€t die Oberrheinische Tiefebene heim. Von Norden nach SĂŒden wucherten »StĂ€dtebĂ€nder, die immer stĂ€rker zu einem fantasielosen und funktionsgestörten Siedlungsbrei auseinanderlaufen gleich einer Schimmelpilzkultur auf einem StĂŒck KĂ€se«, beobachtete SĂŒdhessen-Planer Werner Zimmer."
Quelle:DER SPIEGEL 40/1975

Ein halbes Wachstums-Jahrhundert nach diesen frĂŒhen Warnungen und trotz Regionalplan hat sich die Situation in SĂŒdbaden verschlimmert. Verscheußlichung, FlĂ€chenverbrauch, Naturverlust, Verkehrszunahme, VerkehrslĂ€rm, Verbreiung, Verlust von Restnatur und landwirtschaftlichen FlĂ€chen, Architekturverbrechen, neonschrille Ortseinfahrten, Gewerbesteppen und Siedlungsbrei entlang der Vorbergzone und in den SchwarzwaldtĂ€lern sind RealitĂ€t. Im frĂŒher einmal in BĂŒchern beschriebenen "Paradies am Oberrhein" schwindet die LebensqualitĂ€t und die Scheußlichkeit anderer BallungsrĂ€ume holt uns ein.

50 Jahre lang wurde am Oberrhein sinnvolle Regionalplanung immer mehr aufgeweicht und ausgehebelt. Viele regionale GrĂŒnzĂŒge und SiedlungszĂ€suren wurden auf Druck wachstumshungriger GemeinderĂ€te und BĂŒrgermeister zurĂŒckgenommen. Zwischen Freiburg und Offenburg liegt eine Strecke von 68 km, davon sind 50 km zugebaute SiedlungsflĂ€chen und nur noch 18 km Freiraum mit massiv abnehmender Tendenz.

Die FreiflĂ€chen zwischen den Gemeinden werden immer kleiner. Ähnliche Entwicklungen von zusammenwachsenden SiedlungsbĂ€ndern sind am Rand der Rheinebene und in den TĂ€lern des Schwarzwaldes nicht zu ĂŒbersehen. Liebevoll geplante Baugebiete einzelner Gemeinden wachsen zu einem gesichtslosen Siedlungsbrei zusammen. Landwirtschaftliche FlĂ€chen und die viel zu kleinen NaturflĂ€chen, die der Regionalplan zwischen den Gemeinden freizuhalten versucht, werden zu Stadtparks in einer sich entwickelnden Bandstadt. Der Oberrhein wird immer mehr zu einem gesichtslosen Fragment des zentraleuropĂ€ischen Verdichtungsraums, der Blauen Banane.

UmweltschĂŒtzer aller VerbĂ€nde kritisierten und kritisieren Regionalplanung, um sie zu stĂ€rken. 50 Jahre Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein sollten eine Chance sein, um Entwicklungen und Fehlentwicklungen am Oberrhein kritisch zu hinterfragen.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Der Autor beschĂ€ftigt sich seit 50 Jahren mit Umwelt- und Naturschutz und mit Regionalplanung am Oberrhein. Er war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: VAG Fundsachenversteigerung
Die nĂ€chste Versteigerung von Fundsachen, die an Haltestellen und in Fahrzeugen der Freiburger Verkehrs AG gefunden wurden, findet am Freitag, den 17. November, ab 12 Uhr, im Haus der Begegnung, Freiburg–Landwasser, Habichtweg 48, statt. Eine Vorbesichtigung ist am Tag der Versteigerung von 10 bis 12 Uhr möglich.

Die Liste der zu ersteigernden GegenstÀnde kann im Internet abgerufen werden
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Verschiedenes 
 
 
Photovoltaik-Ausbau in Freiburg
Pilotprojekt des Energieversorgers badenova erleichtert Netzanschluss

ZuschĂŒsse fĂŒr große Photovoltaikanlagen finanziert aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz

GrĂŒner Strom fĂŒr eine nachhaltige Zukunft: Freiburg möchte bis 2035 klimaneutral sein. Doch das ist ohne einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien nicht möglich. Deshalb finanziert die Verwaltung im Rahmen eines Projekts des Energieversorgers badenova aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz den Ausbau großer Photovoltaikanlagen.

Bisher mĂŒssen Betreiber von Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 30 kWp den Netzanschluss von der Anlage zum NetzverknĂŒpfungspunkt selbst zahlen – je grĂ¶ĂŸer die Entfernung, desto höher die Kosten. Dies fĂŒhrt dazu, dass sich viele potenzielle Betreiber gegen den Bau einer großen Anlage entscheiden. Damit wird das Potenzial fĂŒr erneuerbare Energien auf Freiburgs DĂ€chern nicht ausgenutzt.

Hier setzt das neue Projekt an und bezuschusst die vom Anlagenbetreiber zu tragenden Kosten mit einer Summe von bis zu 1000 Euro pro kWp installierter Leistung. Die maximale Förderhöhe betrĂ€gt 50.000 Euro pro Solaranlage. Das Projekt ist zunĂ€chst als Pilotprojekt ausgelegt. Das Budget betrĂ€gt 300.000 Euro fĂŒr 2023 und 2024.

Möglich ist dieser Zuschuss fĂŒr Photovoltaikanlagen, die im stĂ€dtischen Innenbereich liegen und fĂŒr die nicht die gesetzliche PV-Pflicht nach dem Klimaschutzgesetz Baden-WĂŒrttemberg gilt (Neubauten und grundlegende Dachsanierungen). Interessierte können den Zuschuss gemeinsam mit dem Antrag auf den Anschluss einer Anlage ans Netz der badenovaNetze (sogenanntes Netzanschlussbegehren) stellen. NĂ€here Informationen gibt es auf der stĂ€dtischen Homepage www.freiburg.de/pvgrossanlagen.

Die Stadt ermutigt alle, die eine grĂ¶ĂŸere PV-Anlage errichten wollen, den Zuschuss zu beantragen. Denn: Das Hauptpotential fĂŒr erneuerbaren Strom liegt in Freiburg bei der Photovoltaik und der Windkraft. Die Möglichkeiten fĂŒr Wasserkraft und Strom/WĂ€rme aus Biomasse werden bereits weitgehend genutzt. Das große Potential von Solarenergie auf Freiburgs DachflĂ€chen ist noch nicht einmal zu einem Zehntel erschlossen.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Atomenergie – lebender Dinosaurier?
Strahlenschrottfabrik Fessenheim - Uranbergbau und indigene Völker

Veranstaltung 18. Nov. 2023:

Das Samstags-Forum Regio Freiburg beginnt am Samstag 18. Nov. 2023 um 10:15 Uhr im Hörsaal 1221, KollegiengebĂ€ude 1 der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t, Freiburg i.Br., mit dem Vortrag "Kommt und bedroht uns die Atomschrottfabrik Technocentre der EDF in Fessenheim/Rhein?" von Claude Ledergerber, Vorstandsmitglied des Trinationalen Atomschutzverbands (TRAS) und des ComitĂ© de Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin (CSFR). Über "Uranbergbau fĂŒr Atomkraft und Atomwaffen in Afrika und Nordamerika – Riesenproblem fĂŒr indigene Völker und die Welt" berichtet GĂŒnter Wippel, Vorsitzender von Menschenrechte 3000 e.V. und Sprecher des internationalen "Uranium Network". Eingangs wird die Episode "NAI hĂ€mmer gsait" ĂŒber den Widerstand gegen das Atomkraftwerk Wyhl und fĂŒr Alternativen gezeigt aus dem Film „tun wir. tun wir. was dazu“ zu 900 Jahre Krieg und Frieden Freiburg, erstellt vom Freiburger Autor*innen­team A12* mit Ganter Film und Medien anlĂ€ĂŸlich des StadtjubilĂ€ums.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. unterstĂŒtzt vom KlimabĂŒndnis und KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg, Fesa e.V., NABU-Freiburg, BUND Regional- und Ortsverband Freiburg, von der Antiatomgruppe Freiburg, BI Energiewende Waldkirch, AGUS MarkgrĂ€flerland, LNV-Stiftung und Weiteren. Das Programm mit allen UnterstĂŒtzervereinigungen ist auch online bei ecotrinova.de unter Samstags-Forum 2023.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Umgestaltung Colombipark
Neuer Pergolaplatz wird im kommenden FrĂŒhjahr fertig
Freiburger Stadtgeschichte unter der Erde – Unerwartete Funde bei archĂ€ologischen Grabungen

Seit Anfang April lĂ€uft die Umgestaltung und Aufwertung des Colombiparks: So entsteht ein attraktiver Aufenthaltsort mitten in der Stadt. In Zukunft gibt es hier einen Kinderspielplatz und einen neuen Pergolaplatz. Außerdem wird der Brunnen vor dem Colombischlössle umgebaut.

ArchĂ€ologische Fachleute begleiten und dokumentieren die Bauarbeiten. Kurz nach Grabungsbeginn gab es bereits die ersten bemerkenswerten Funde aus verschiedenen Jahrhunderten, die in diesem Umfang so nicht erwartbar waren: Ein Bereich des Parks war frĂŒher Teil der Vauban-Festung – die ehemalige „Bastion St. Louis“. Zudem wurden spĂ€tmittelalterliche Kulturschichten der Lehener Vorstadt und ein Springbrunnen aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Außerdem konnten die ArchĂ€ologen auf einer Strecke von 19 Metern einen Verbindungsgang zwischen Bastion und Graben erkennen, der zuvor unbekannt war.

Diese kulturell wichtigen Funde gelten nach dem Denkmalschutzgesetz als KulturdenkmĂ€ler. Da durch das Bauvorhaben die Denkmalsubstanz verloren geht, ist die Stadt verpflichtet die Funde auf eigene Kosten zu dokumentieren. Diese zusĂ€tzlichen Kosten am Pergolaplatz liegen voraussichtlich bei 755.000 Euro. Die Verwaltung geht fĂŒr die weiteren Bauabschnitte „Brunnen“ und „Kinderspielplatz“ nun von ArchĂ€ologiekosten in Höhe von 200.000 Euro aus. So erwartet die Stadt fĂŒr die Ausgrabungen insgesamt Mehrkosten von 955.000 Euro.

Weitere Mehrkosten ergeben sich durch die allgemeinen Preissteigerungen (371.000 Euro), welche durch Inflation und Krieg in der Ukraine schwer prognostizierbar waren, und durch den Bau einer neuen Spritzbetonwand (364.000 Euro). Diese dient als Ersatz fĂŒr eine nicht mehr standsichere StĂŒtzmauer in der Colombistraße. In Summe belaufen sich die Mehrkosten daher auf rund 1,69 Millionen Euro. Die Verwaltung deckt diese ĂŒber den Teilhaushalt des Garten- und Tiefbauamts. Die Gesamtkosten liegen nun bei 4,18 Millionen Euro.

Im Vorfeld der Arbeiten hat die Stadt mit dem Landesdenkmalamt vereinbart, dass der stĂ€dtische Anteil an den archĂ€ologie-bedingten Kosten gedeckelt ist. So wird das Land ein Großteil der archĂ€ologischen Kosten ĂŒbernehmen.

Der neue Zeitplan: Im ersten Quartal des kommenden Jahres ist der neue Pergolaplatz fertig, auch die Brunnentechnik und Schale sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit werden spĂ€testens im zweiten Quartal 2024 abgeschlossen. Bis Ende 2024 folgt der Abriss und Neubau des Trafohauses. FĂŒr das erste Halbjahr 2025 sind dann der Kinderspielplatz und die archĂ€ologischen Arbeiten in diesem Bereich geplant.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Waltershofener See droht zu kippen
Wasser wird mit Sauerstoff angereichert
Stadtverwaltung reagiert unmittelbar: THW und Rettungstaucher im Einsatz

Am Waltershofener See besteht eine akute Sauerstoffunterversorgung – der See droht zu kippen, vereinzelt trieben dort heute schon tote Fische. Grund fĂŒr die Unterversorgung sind mehrere Ereignisse, die parallel stattfinden. Einerseits hat der natĂŒrliche Umschichtungsprozess des Sees begonnen. Durch den Temperaturabfall der Luft sinkt die Wassertemperatur an der OberflĂ€che des Sees. Dieses kĂ€ltere Wasser sinkt wegen der höheren Dichte ab und sauerstoffarmes Tiefenwasser strömt nach oben. Die aktuelle Windsituation begĂŒnstigt diesen Vorgang. Hinzu kommt, dass die Funktion der UmwĂ€lzanlage eingeschrĂ€nkt ist. Die AnsaugschlĂ€uche liegen am Grund des Sees und sind eingeschlammt.

Die Stadtverwaltung reagiert unmittelbar auf diese Lage. Das Technische Hilfswerk THW ist verstĂ€ndigt und wird den See mit Pumpen belĂŒften. Außerdem kommen die Rettungstaucher der Pinguine in den Einsatz. Sie sorgen dafĂŒr, dass die AnsaugschlĂ€uche wieder einsatzfĂ€hig werden.
 
 


Buch- und Lesetipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Mein Naturkalender 2024"
Illustrationen: Christopher Schmidt

Wer sich fĂŒr naturgetreue Abbildungen heimischer Vogelarten, fĂŒr Pflanzen und persönliche Naturimpressionen begeistern kann, ist mit dem neuen Wochenkalender von Christopher Schmidt richtig beraten. Der Kalender hat eine praktische Spiralbindung und bietet ausreichend Platz fĂŒr Termine und Notizen. Eigene Naturbegegnungen im Garten, auf SpaziergĂ€ngen und Reisen lassen sich darin ebenso festhalten wie wertvolle Momente im Jahr.

Bekanntes und Unbekanntes, AuffĂ€lliges und Übersehenes, Ruhiges und Lebendiges begleiten kunstinteressierte ebenso wie naturverbundene Betrachterinnen und Betrachter durch die Jahreszeiten.

Der Kalender weckt die Freude am Entdecken des Schönen und Besonderen, am Erkennen von ZusammenhÀngen und der Bedeutung von Vielfalt.

Pala Verlag 2023, 144 Seiten, € 22,00 (D)
Spiralbindung, fester Einband
ISBN 978-3-89566-430-4
 
 

Verschiedenes 
 
 
GewÀsserschau am Hexenbach (Tiengen) am 7. November
und am Kretzbach/Neugraben (Opfingen) am 21. November

Faltblatt bietet Tipps fĂŒr GewĂ€sseranlieger

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) nimmt am Donnerstag, 7. November, gemeinsam mit dem Umweltschutzamt am Hexenbach (Gemarkung Tiengen) eine GewĂ€sserschau vor. Die Begehung startet an der Gemarkungsgrenze zu Schallstadt (GewĂ€sserkreuzung mit Autobahn A5). Dann geht es in Fließrichtung entlang der Landwirtschaftlichen FlĂ€chen und Ortsteil Tiengen, rund zwei Kilometer bis zum Ortseingang Opfingen.

Der weitere Verlauf des FließgewĂ€ssers (dann als Kretzbach/Neugraben benannt) in nördlicher Richtung am Ortsrand von Opfingen bis St. Nikolaus folgt am Dienstag, 21. November. Wenn das Wetter zu schlecht ist, gibt es einen Ersatztermin.

Bei einer GewĂ€sserschau geht es darum, das GewĂ€sser zu begutachten. Dabei werden auch die Ufer und das fĂŒr Hochwasserschutz und ökologische Funktion notwendige Umfeld miteinbezogen. So fallen Probleme und Gefahren auf, die dann beseitigt werden können: zum Beispiel die Lagerung von wassergefĂ€hrdenden Stoffen in der NĂ€he eines GewĂ€ssers oder Ablagerungen wie Komposthaufen und Holzstapel. Damit soll die GewĂ€sserschau auch Hochwasserrisiken verringern, denn abgeschwemmte Teile können BrĂŒcken und DurchlĂ€sse blockieren. Das fĂŒhrt dann zu RĂŒckstau und erhöhten WasserstĂ€nden.

FĂŒr die Begehung kann es notwendig sein, PrivatgrundstĂŒcke zu betreten. Als TrĂ€ger der Unterhaltungslast ist die Stadtverwaltung Freiburg dazu berechtigt.

Wer fĂŒr ein GrundstĂŒck an einem GewĂ€sser verantwortlich ist, muss einiges beachten. So muss innerorts ein GewĂ€sserrandstreifen von fĂŒnf Metern und außerorts von zehn Metern eingehalten werden. Dort ist die Nutzung eingeschrĂ€nkt und HĂŒtten, Treppen, Komposthaufen oder Abgrabungen sind gemĂ€ĂŸ §38 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und §29 des Wassergesetzes (WG) nicht erlaubt.

Das Faltblatt „Tipps und Informationen fĂŒr GewĂ€sseranlieger“ bietet RatschlĂ€ge fĂŒr einen nachhaltigen Umgang mit GewĂ€ssern am eigenen GrundstĂŒck. Außerdem erfahren die Leserinnen und Leser, wie sie einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten können.

Das Faltblatt gibt es entweder beim GuT oder direkt bei der WBW Fortbildungsgesellschaft zum Download online
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Peter Wohlleben
 
Buchtipp: Peter Wohlleben "Unser wildes Erbe"
Wie kann es sein, dass das vermeintlich höchstentwickelte Wesen auf diesem Planeten seinen Lebensraum selbst zerstört?

Haben wir unser Schicksal wirklich selbst in der Hand oder agieren wir nicht – wie jede andere Tierart auch – ĂŒberwiegend instinktgesteuert? Augenscheinlich ja: UnfĂ€hig zu vorausschauendem, langfristigem Denken, rein an unmittelbarer BedĂŒrfnisbefriedigung interessiert, plĂŒndert die Menschheit die Ressourcen des Planeten hemmungslos aus und steuert sehenden Auges in den eigenen Untergang.

In seinem faszinierenden neuen Buch gewĂ€hrt Peter Wohlleben erstmals Einblicke in die wahre Natur des Menschen. Anhand vieler verblĂŒffender Vergleiche zur Tier- und Pflanzenwelt zeigt er, dass wir nicht etwa die Krone der Schöpfung sind, sondern die Evolution nach wie vor auch bei uns wirkt. Nur wenn wir die menschliche Natur verstehen und ihr fortwĂ€hrendes Wirken akzeptieren, können wir neue Wege einschlagen, die eine lebenswerte Zukunft ermöglichen!

Verlag Ludwig 2023, 256 Seiten, € 23,00 (D), 23,70 (A) / SFr 31,50
ISBN 978-3-453-28163-9
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Von Escape-Room bis HolzrĂŒcken mit dem Pferd
Die November-Termine im Waldhaus

Mittwoch, 15. November, 18 bis 21 Uhr | Anmeldeschluss: 10. November
Escape Room – Hilferuf aus der Zukunft
Es ist das Jahr 2100. Durch gemeinsames Lösen von RĂ€tseln gelangen die Teilnehmenden an Informationen, die einem MĂ€dchen auf der Flucht helfen, ein neues Zuhause zu finden. Unter Anleitung von Waldhaus-Mitarbeiterin Leonie RĂŒckert lernen die Teilnehmenden an einem spannenden Abend im WaldKlimaRaum spielerisch klimafreundliche Alternativen fĂŒr ihren Alltag kennen. Teilnahmebeitrag: Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 5 Euro

Samstag, 18. November, 10 bis 15 Uhr | Anmelden bis 6. November
Schnupperkurs: HolzrĂŒcken mit dem Pferd
Außer SensibilitĂ€t im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem GespĂŒr fĂŒr die Besonderheit der Situation sind fĂŒr diesen Kurs keine Vorkenntnisse nötig. JĂŒrgen Duddek, Experte im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, fĂŒhrt die Teilnehmenden in die schonende Waldarbeit mit dem Pferd ein. NĂ€here Informationen unter www.juergen-duddek.de. Teilnahmebeitrag: 119 Euro

Samstag, 18. November, 14 bis 16.30 Uhr | ohne Anmeldung
Exkursion: Die Welt der Flechten
Der ein oder andere hat sie vielleicht schon bemerkt an einem Baum als Bart, auf einem Fels als Kruste oder an einem Eisentor gelb leuchtend. Bei einer kleinen Rundtour durch die Wiehre erfahren die Teilnehmenden von Flechtenkundlerin Elisabeth Link mehr ĂŒber das Leben der Flechten, ihr Aussehen und ihre erstaunlichen FĂ€higkeiten. Treffpunkt Alter Wiehrebahnhof vor dem KoKi. Teilnahme frei, Mindestalter 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen

Sonntag, 26. November, 11 Uhr | ohne Anmeldung
FrĂ€ulein Brehms Tierleben: „Hymenoptera - Die wilden Bienen“ auf Ukrainisch!
Das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren zu einer AuffĂŒhrung auf Ukrainisch ein. Gespielt werden die „Hymenoptera - Die wilden Bienen“. Die Zuschauenden begeben sich auf eine spannende Reise in die Wunderwelt der Wildbienen: Sie werden mit der Entwicklung von Bienen vertraut gemacht, sehen fantastische Mundwerkzeuge zur PollenĂŒbertragung auf der großen Leinwand und erfahren etwas ĂŒber die Anordnung einer Bienenfamilie. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com.

Sonntag, 26. November, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrĂ€ulein Brehms Tierleben: „Canis lupus – Der Wolf“ und „Bos primigenius taurus – Die Kuh“
Das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 bzw. 10 Jahren zu zwei AuffĂŒhrungen ein. Um 14 Uhr kommt das FrĂ€ulein mit „Canis lupus – Der Wolf“ auf die BĂŒhne und um 16 Uhr mit „Bos primigenius taurus – Die Kuh“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com.

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de oder unter
www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender/ oder

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@waldhaus-freiburg.de, Tel: 0761/896477-10 (Di-Fr 9-12.30 und Do-Fr 14-16.30 Uhr).
Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten im November und Dezember: dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 11 bis 16 Uhr. Vom 19. Dezember 2023 bis 31. Januar 2024 ist das Waldhaus fĂŒr Publikum geschlossen.
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Verschiedenes 
 
 
Ökotipp: Energie sparen in der digitalen Welt
Digitale Helfer und Spaßbringer gibt es inzwischen in fast allen Haushalten. Doch so manches GerĂ€t entpuppt sich als Stromfresser. Mit Smart Home und Streaming sind weitere Anwendungen in unsere Wohnzimmer gezogen. Doch sind sie auch sparsam?

Neue Technik verbraucht oft mehr Energie, als wir vermuten. Zum Beispiel frisst ein Router mehr Strom als ein kleiner KĂŒhlschrank. In unserem Ökotipp erfahren Sie, wie sie in der digitalen Welt Energie sparen können.
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Verschiedenes 
 
Frelo wÀchst in Hochdorf und Hugstetten
(c) Seeger/ Stadt Freiburger Verkehrs AG
 
Frelo wÀchst in Hochdorf und Hugstetten
Dank des Engagements des Green Industry Parks, der FWTM und von sechs Unternehmen

Dank der Initiative des Green Indstry Park (GIP) und von sechs Unternehmen kann das Frelo-Netzwerk um eine Station am Bahnhof in Hugstetten sowie in Hochdorf an der Hanferstraße (an der Ecke Firma Bechtle) und in der Blankreutestraße, auf Höhe von Streck Transport, weiter ausgebaut werden.
Die zusĂ€tzlichen Frelo Standorte sind Teil der Umsetzung einer im „Roundtable MobilitĂ€t“ erarbeiteten MobilitĂ€tsstrategie. In Rahmen dieser Zusammenkunft ziehen sechs Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Hochdorf zusammen mit dem GIP und der FWTM seit etwa einem Jahr an einem Strang. Koordiniert werden diese AktivitĂ€ten von Dirk Kron (Projektleiter GIP), der als Klimamanager fĂŒr das Gewerbegebiet Hochdorf und das Industriegebiet Nord zustĂ€ndig ist. „Dieses Modellprojekt soll dazu beitragen, dass Frelo Stationen kĂŒnftig fester Bestandteil der Infrastruktur in Gewerbe- und Industriegebieten werden“, erlĂ€utert Kron. „Unser Ziel ist es, an solchen Standorten die Freiburgerinnen und Freiburger darin zu bestĂ€rken, das Fahrrad zu nutzen.“

Laut dem Klimaschutzteilkonzept fĂŒr den GIP Hochdorf kommen derzeit etwa 74 Prozent der dort BeschĂ€ftigten mit dem Auto zu ihren ArbeitsplĂ€tzen. 15 Prozent reisen mit dem Fahrrad an und elf Prozent nutzen den Öffentlichen Nahverkehr. In der Summe werden rund acht Prozent aller in diesem Gewerbegebiet entstehenden COÂČ-Emissionen durch den Berufsverkehr verursacht.

Die Stationen werden in den kommenden drei Jahren durch die an dem Projekt beteiligten Partner finanziert. Im ersten Jahr ĂŒbernehmen die FWTM und der GIP die anfallenden Kosten, und fĂŒr den Rest der Laufzeit springen die hier ansĂ€ssigen Unternehmen Streck Transportgesellschaft, IT Systemhaus Bechtle GmbH, KOCH Freiburg GmbH, Karl Dischinger Fachspedition, Taifun Tofu GmbH und Sick AG ein. Die aktuelle BeschrĂ€nkung der Laufzeit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Leistungen fĂŒr das Frelo-Leihsystem dann neu ausgeschrieben werden mĂŒssen.
„Die sechs genannten Unternehmen ĂŒbernehmen mit Ihrem Engagement Verantwortung fĂŒr das Gesamtgebiet und unterstĂŒtzen aktiv die StĂ€rkung der StandortqualitĂ€t“, sagt Dirk Kron. Um den Stationen zum Erfolg zu verhelfen werden die neuen MobilitĂ€tsmöglichkeiten seitens der Firmen auch durch Bannerwerbung beworben.

„Mit der Eröffnung der zwei neuen Frelo-Stationen im Industriegebiet Hochdorf und der Frelo-Station am Bahnhof Hugstetten setzen wir ein wichtiges Zeichen fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t in den Industriegebieten und fördern multimodale Wegeketten. Den Mitarbeitenden wird eine praktische und nachhaltige Möglichkeit zur VerfĂŒgung gestellt, die letzte Meile zur Arbeitsstelle zu ĂŒberbrĂŒcken,“ sagt Magdalena Schneider, die Leiterin MobilitĂ€tsmanagement bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG). Ihr fĂŒr den Bereich Jobticket zustĂ€ndige Kollege Manual Konstanzer ergĂ€nzt: „Der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV wird damit erleichtert und der Verkehr im Green Industry Park entlastet Damit tragen alle die, die Frelo nutzen aktiv zur Umsetzung des KlimamobilitĂ€tsplans bei.“

NatĂŒrlich sind die Frelos fĂŒr alle nutzbar, und nicht nur fĂŒr die BeschĂ€ftigten der sechs Unternehmen, die sich finanziell beteiligen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Industrie muss schleunigst klimaneutral werden
- ohne die Natur noch weiter zu schwÀchen

KrĂŒger: Industrie gezielt, zeitlich begrenzt, vor allem naturvertrĂ€glich und klimaneutral fördern

Berlin,24.10.23 – Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute die sogenannte Industriestrategie vorgestellt. Sie soll den Wirtschaftsstandort Deutschland stĂ€rken, den Wohlstand erneuern und fĂŒr mehr wirtschaftliche Sicherheit sorgen. Dazu kommentiert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„Die Transformation der Wirtschaft in Deutschland muss heutigen und kĂŒnftigen Generationen ein gutes Leben ermöglichen. DafĂŒr muss krĂ€ftig investiert werden – auch in die Industrie. Doch der Bundeshaushalt ist knapp, die Bundesregierung versucht an allen Ecken und Enden zu sparen – auch beim Klima- und Naturschutz. Eine Industrieförderung mit der Gießkanne wĂ€re daher völlig fehl am Platz. Stattdessen mĂŒssen die Gelder gezielt, zeitlich begrenzt, vor allem aber naturvertrĂ€glich und klimaneutral einsetzen. Wenn wir nicht auf die Menschen und die Natur achten, bringt die beste Industriestrategie nichts. Deshalb darf auch der Ausbau von Straßen, Schienen und Stromnetzen nicht zu Lasten unserer Umwelt gehen. Durch den Abbau klimaschĂ€dlicher Subventionen könnte man erheblich mehr Mittel fĂŒr den Wandel zur KlimaneutralitĂ€t freisetzen.“

Neben einer zielgerichteten, natur- und sozialvertrĂ€glichen Industrieförderung fordert der NABU, die Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung bei Projekten zum Infrastrukturausbau nicht einseitig auf Kosten von Umweltstandards und -prĂŒfungen voranzutreiben – auch um die Akzeptanz der Bevölkerung zu sichern. Ein wichtiger Schritt zur Beförderung einer klimaneutralen Industrie wĂ€re es, die öffentliche Beschaffung auf Nachhaltigkeit auszurichten und grĂŒne LeitmĂ€rkte zu schaffen. Die aufwendigen und kostenintensiven CCS-Technologien sollten ausschließlich dort angewendet werden, wo es tatsĂ€chlich keine alternativen Lösungen zur Vermeidung von CO2-Emissionen gibt. DarĂŒber hinaus sollte der Fokus ausschließlich auf grĂŒnem Wasserstoff, nicht Wasserstoff allgemein, liegen. Nicht zuletzt gelte es, die Industriestrategie mit ambitionierten Zielen und der Kreislaufwirtschafts-, Carbon Management-, Bioökonomie- und Biomassestrategie zu verzahnen.

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Mit mehr als 900.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegrĂŒndete NABU der Ă€lteste und mitgliederstĂ€rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich fĂŒr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert fĂŒr die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse fĂŒr ein aktives Naturerleben. Mehr Infos: www.NABU.de/wir-ueber-uns
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Verschiedenes 
 
Freiburger Verkehrs AG vergibt MobilSiegel
(c) Patrick Seeger/VAG/Stadt Freiburg
 
Freiburger Verkehrs AG vergibt MobilSiegel
28 Unternehmen fĂŒr nachhaltige betriebliche MobilitĂ€t ausgezeichnet
OberbĂŒrgermeister Martin Horn, Landrat Hanno Hurth und Erster Landesbeamter Martin Barth ĂŒbergeben TrophĂ€en
Erste Firmen können sich 2024 rezertifizieren lassen

Das MobilSiegel als Auszeichnung fĂŒr klimafreundliche betriebliche MobilitĂ€t hat sich etabliert. An 58 Firmen oder Verwaltungen hat die Freiburger Verkehrs AG die TrophĂ€e in den vergangenen beiden Jahren vergeben. Nun kamen 28 weitere PreistrĂ€ger hinzu. Bei der Vergabefeier am Donnerstag, 19. Oktober, ĂŒbergaben Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, der Erste Landesbeamte Dr. Martin Barth (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) sowie Landrat Hanno Hurth (Landkreis Emmendingen) die TrophĂ€en und Urkunden.
Die Verleihung des MobilSiegels bietet den Unternehmen aus Freiburg sowie den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald nicht nur eine öffentliche Anerkennung fĂŒr ihre BemĂŒhungen um nachhaltige MobilitĂ€tsangebote – als Vernetzungstreffen bietet die Veranstaltung MobilitĂ€tsverantwortlichen auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den ausgezeichneten Unternehmen der Vorjahre.
„Wir stehen vor großen Herausforderungen, sei es der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Förderung multimodaler Wegeketten oder die Digitalisierung von MobilitĂ€tsangeboten. Dazu kommen mit der EinfĂŒhrung des Deutschland-Tickets VerĂ€nderungen der Tariflandschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam mit den Firmen nach maßgeschneiderten Lösungen und innovativen Konzepten suchen“, betonte VAG-Vorstand Oliver Benz bei der Vergabefeier. „Das MobilSiegel belohnt die Firmen fĂŒr ihren Einsatz fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t.“
Der Erste Landesbeamte, Martin Barth, freute sich ĂŒber das große Interesse an der Auszeichnung: „Die wachsende Zahl an Bewerbern zeigt, dass das Thema betriebliches MobilitĂ€tsmanagement an Bedeutung fĂŒr die Unternehmen in der Region gewinnt. Es dient in Zeiten des FachkrĂ€ftemangels nicht nur zur Gewinnung von Mitarbeitenden durch Incentives, sondern ist - wie kreative Maßnahmenideen zeigen - auch ein Zeichen fĂŒr echte Überzeugung von der Notwendigkeit des Klimaschutzes“, erklĂ€rte Barth. „Dieses Engagement honorieren wir gerne, zumal es zu den Klimaschutzzielen des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald hervorragend passt.“
Landrat Hurth fĂŒhrte weiter aus: „Nachhaltige MobilitĂ€t ist der SchlĂŒssel, um verkehrsbedingte CO2-Emissionen zu senken. Wir sehen, dass Unternehmen im Landkreis Emmendingen sowohl bei den Pendlerwegen zur ArbeitsstĂ€tte als auch bei der MobilitĂ€t im Rahmen ihrer GeschĂ€ftstĂ€tigkeit innovative Ideen und Projekte umsetzen. Durch das MobilSiegel werden diese Beispiele sichtbar und können so in die Breite wirken.“
Bei der TrophĂ€e, dem MobilSiegel, selbst handelt es sich um ein zugeschnittenes SchienenreststĂŒck, das von den Auszubildenden der VAG bearbeitet wurde. Die Auszeichnung soll außerdem als Ansporn fĂŒr die Unternehmen dienen, ihre BemĂŒhungen in Sachen nachhaltige MobilitĂ€t weiter voranzutreiben. Nach drei Jahren haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich rezertifizieren zu lassen. Diese Chance bietet sich Firmen, die das Siegel 2021 erhalten haben, im nĂ€chsten Jahr.
„Ihr Einsatz fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t ist nicht nur ein Gewinn fĂŒr unsere Stadt, sondern auch ein Vorbild fĂŒr andere Unternehmen und StĂ€dte“, hob OberbĂŒrgermeister Martin Horn die Bedeutung der Auszeichnung hervor. „Lassen Sie uns gemeinsam die Bedeutung einer nachhaltigen MobilitĂ€t fĂŒr unsere Gesellschaft hervorheben und auch weiterhin daran arbeiten, unsere StĂ€dte und Unternehmen zukunftsfĂ€hig zu gestalten“.

Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel“?
Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald vergeben, um Unternehmen zu ermutigen, ihre MobilitĂ€tsstrategien zu ĂŒberdenken und Lösungen zu entwickeln, die sowohl den BedĂŒrfnissen der Mitarbeitenden als auch der Umwelt gerecht werden. Die Auszeichnung wird an Unternehmen verliehen, die sich durch vorbildliche Maßnahmen in den Bereichen Organisation, Infrastruktur sowie Marketing und Kommunikation auszeichnen. Dazu gehören beispielsweise die Förderung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie FahrrĂ€dern oder öffentlichen Verkehrsmitteln fĂŒr den Arbeitsweg, die Bereitstellung von Fahrgemeinschaften oder die UnterstĂŒtzung von Homeoffice-Optionen.
Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Diese Firmen erhielten im Jahr 2023 das MobilSiegel

AHP Merkle GmbH
Buchhandlung Baeuchle
Hella Gutmann Solutions GmbH
Mero OberflÀchentechnik GmbH
Norbert Schaub GmbH
regenold GmbH
Winterhalder Selbstklebetechnik GmbH
Kleyling Spedition GmbH
August Gschwander Transport GmbH
Becherer MöbelwerkstÀtten-Innenausbau GmbH
ebm-papst St. Georgen GmbH & Co. KG
Erich Burger GmbH
PLC2 Design GmbH
Sutter Medizintechnik GmbH
THIEME GmbH & Co. KG
Wehrle-Werk AG
FREYLER GmbH & Co. KG
Alexander BĂŒrkle GmbH & Co. KG
BVU Beratergruppe Verkehr + Umwelt GmbH
Implenia Construction GmbH
iOMEDICO AG
Sparkasse Freiburg- Nördlicher Breisgau
Volksbank Freiburg EG
Haufe Group
Rheintacho Messtechnik GmbH
geOps GmbH
highQ Computerlösungen GmbH
JobRad GmbH

zum Bild oben:
Bei den TrophĂ€en im Bild handelt es sich um ausrangierte SchienenstĂŒcke, die von den Azubi der Freiburger Verkehrs AG bearbeitet wurden.
(c) Patrick Seeger/VAG/Stadt Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg
Die Glassomer GmbH in Freiburg erhĂ€lt fĂŒr ihr Niedrigtemperatur-Verfahren zum Formen von Quarzglas den Sonderpreis der Jury

StaatssekretĂ€r Dr. Andre Baumann: „Dass sich Quarzglas mit dem Glassomer-Verfahren so energieeffizient herstellen und formen lĂ€sst, ist ein hervorragendes Beispiel dafĂŒr, dass energieintensive Branchen von Innovationen profitieren können.“

Klassisch wird Glas geschmolzen, geformt und nachbearbeitet. Der Schmelzpunkt von hochreinem Quarzglas liegt bei etwa 1.800 Grad Celcius, und da die Schmelzen dauerhaft auf Temperatur gehalten werden mĂŒssen, ist der Vorgang insgesamt sehr energieintensiv. Mit dem Glassomer-Verfahren lĂ€sst sich Glas auf Basis der Spritzguss-Technologie formen, wie sie bei der Verarbeitung von Kunststoff zum Einsatz kommt. Dabei wird mit Temperaturen bis maximal 130 Grad Celsius gearbeitet. Der Herstellungsprozess mit der Technik von Glassomer benötigt bis zu 60 Prozent weniger Energie gegenĂŒber herkömmlichen Verfahren.

StaatssekretĂ€r Dr. Andre Baumann: „Das Glassomer-Verfahren ĂŒberzeugt, weil es Glas ohne Schmelzen und Nachbearbeiten verfĂŒgbar macht – und zwar energieeffizient, einfach, schnell und nahezu beliebig geformt.“

Quarzglas – dem Standardglas ĂŒberlegen

Das Granulat wird aus Glaspartikeln produziert, die als Abfall bei der Herstellung von Glasfasern ĂŒbrigbleiben. Daraus erzeugtes, hochreines Quarzglas ist Standardglas in vielerlei Hinsicht ĂŒberlegen: von der hohen thermischen, mechanischen und chemischen Resistenz bis zu seiner Transparenz. Aufgrund der Freiheitsgrade bei der Formgebung, die erst durch das Spritzgießen möglich werden, lĂ€sst sich Quarzglas fĂŒr völlig neue Anwendungen wie beispielsweise als Linse fĂŒr LEDs einsetzen. Deren Lichtenergie konzentriert sich auf immer kleinere FlĂ€chen, was die TemperaturstabilitĂ€t bisheriger Kunststoff-Linsen ĂŒberfordert. Zudem ist Quarzglas durchlĂ€ssig fĂŒr UV-Strahlung, sodass die Linsen fĂŒr den Einsatz in UV-LEDs geeignet sind, die zur Sterilisation von FlĂ€chen zum Einsatz kommen. Ein weiterer neuer Anwendungsbereich sind mikrostrukturierte GlasflĂ€chen, die die Effizienz von Solarzellen steigern, weil sie weniger Sonnenlicht reflektieren.

Viele neue Anwendungsmöglichkeiten

Derzeit nutzt die Glassomer GmbH das patentierte Verfahren, um Prototypen und 6- bis 7-stellige Bauteilserien hochwertiger Quarzglas-Teile herzustellen. Auf Dauer soll dem Markt das komplette Verfahren verfĂŒgbar gemacht werden. „Unser Anliegen war und ist es, das Quarzglas neuen Anwendungen zugĂ€nglich zu machen,“ so Dr. Dorothea Helmer, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei Glassomer. „Das Potenzial, es industriell zu nutzen, ist mit unserem Verfahren vorhanden, weil es wirtschaftlich, ressourcenschonend und ohne toxische Chemikalien funktioniert.“

ErgÀnzende Informationen:

Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg vergibt alle zwei Jahre den Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg. Der Preis soll fĂŒr hervorragende und innovative Produkte und Verfahren in der Umwelttechnik verliehen werden.

Das Preisgeld betrĂ€gt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt. Die Kategorien gliedern sich in „Energieeffizienz“,

„Materialeffizienz“, „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ und „Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Industrie 4.0“. Der Sonderpreis der Jury wird an ein Produkt innerhalb der vier Kategorien verliehen und orientiert sich an aktuellen umweltpolitischen Herausforderungen und technischen Erfordernissen.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-WĂŒrttemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der MarkteinfĂŒhrung stehen oder nicht lĂ€nger als zwei Jahre am Markt sind.

Im Unterschied zum Umweltpreis, den das Ministerium seit 1993 vergibt, liegt die Zielrichtung des Umwelttechnikpreises auf einem Produkt oder Verfahren und dessen besonderen umwelttechnischen LeistungsfÀhigkeiten und nicht auf unternehmensinternen Prozessen.

Die Preisverleihung fand am 24. Oktober 2023 in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt.

Über die Glassomer GmbH

Die Glassomer GmbH ist ein junges Unternehmen mit Wurzeln am Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT) und der UniversitĂ€t Freiburg. Der Entwicklung der energieeffizienten Herstellungsprozesse liegt jahrelange Spitzenforschung in Baden-WĂŒrttemberg zugrunde. Glassomer ist spezialisiert auf die Herstellung von technischen und optischen Bauteilen aus hochreinem Glas wie beispielsweise Linsen, Linsenarrays und mikrofluidischen Chips sowie den Glas 3D-Druck.
 
 

Veranstaltungen 
 
GrĂ¶ĂŸter MĂ€delsflohmarkt in SĂŒddeutschland
MĂ€deslflohmarkt: Spaß dabei (c) Fetzer GmbH
 
GrĂ¶ĂŸter MĂ€delsflohmarkt in SĂŒddeutschland
Stöbern, Handeln und Gleichgesinnte in einer außergewöhnlichen Umgebung und einmaligen AtmosphĂ€re treffen: Das bietet der MĂ€dels-Flohmarkt am Samstag, 28. Oktober in der Messe Freiburg.

Mit dem MĂ€dels-Flohmarkt findet ein stĂ€dtisches Highlight am Samstag, 28. Oktober von 11 bis 16 Uhr in der Messe Freiburg statt. Auf alle modeinteressierten Frauen und MĂ€dchen wartet ein vielfĂ€ltiges Angebot an Kleidung, Schuhen, Selbstgemachtem und auch das ein oder andere begehrte EinzelstĂŒck kann dabei sein.

Neu und innovativ wird der Spezialflohmarkt auf jeden Fall.
Der MĂ€dels-Flohmarkt in Freiburg, der all das bietet, was die Frauenwelt begehrt: trendige Kleidung, Marken- und DesignerstĂŒcke, Schuhe, Brillen, Handtaschen, Accessoires, Schmuck, Selbstgemachtes und ebenso einzigartige Dinge im Vintage und Retro-Look. Diese Veranstaltung, bei der Frauen und MĂ€dchen unter sich sind, findet am Samstag, 28. Oktober 2023 in der Messehalle in Freiburg statt.
Es gibt viel zu entdecken in dem regen Treiben an den vielfÀltigen VerkaufsstÀnden, wobei der Austausch und das Verbinden von Mode-Begeisterten im Vordergrund steht.

Der MĂ€delsflohmarkt in der Messe in Freiburg ist der Treffpunkt fĂŒr ModeverrĂŒckte, Fashion Fans und Designerinnen. Aber auch neugierige SchnĂ€ppchenliebhaberinnen und interessierte Besucherinnen, die einfach einen aufregenden Tag mit Freundinnen verbringen möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Frauen und MĂ€dchen können an zahlreichen bunten StĂ€nden nach hippen Teilen oder neuen LieblingsstĂŒcken stöbern.

Weitere Informationen zum MĂ€delsflohmarkt unter:
Infotelefon: (07623) 741920
Internet: www.suema-maier.de
Infotelefon: (08323) 967414
Internet: www.fetzer-veranstaltungen.de
Facebook MĂ€delsflohmarkt: https://www.facebook.com/maedelsflohmaerkte
Instagram MĂ€delsflohmarkt: https://www.instagram.com/maedelsflohmaerkte
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Veranstaltungen 
 
 
MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
„Dunkel war‘s, der Mond schien helle auf des Äffchens schönste Stelle“ lautet das Motto bei der nĂ€chsten MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Freitag, 27. Oktober. Ab 18.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher mit den Tierpflegern die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und sie dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 18.30 Uhr am Spendenaffen. Die FĂŒhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. FĂŒr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 

Veranstaltungen 
 
Markt: Swap it! Kleidertausch
SWAP IT (c) Kleiderei
 
Markt: Swap it! Kleidertausch
Kleiderei Freiburg
So 22.10. | 11:00 -17:00 Uhr | Foyer im EWERK Freiburg

Der Herbst steht vor der TĂŒr und das passende Outfit fehlt noch?
Beim Kleidertausch rascheln die Stoffe im Foyer des E-WERKs.

Getauscht werden gut erhaltene, gewaschene Kleider, Accessoires und Taschen. Bitte bringt nur Herbst/ Winterteile mit. Ciao, Sonnenbrille, bis zum nÀchsten Jahr!

Jede:r kann bis zu 15 ausgewÀhlte Teile mitbringen und an der Annahmestation abgeben. Wir sortieren die Sachen und bringen sie auf die TauschflÀche. Bitte habt VerstÀndnis, dass wir keine UnterwÀsche, Socken oder kaputte Kleidung annehmen.

Neben tollen Kleidern und jeder Menge FUN könnt ihr euch auf gute Musik und jede Menge Infomaterial rund um nachhaltigen Konsum und Mode freuen.

Eine Kooperation von E-WERK Freiburg e.V. und Kleiderei Freiburg

Eintritt: 5,00€
 
 

Verschiedenes 
 
 
GewÀsserschau am Glasbach in Herdern
Faltblatt bietet Tipps fĂŒr Anliegerinnen und Anlieger

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) nimmt am Dienstag, 24.Oktober, gemeinsam mit dem Umweltschutzamt eine GewĂ€sserschau am Glasbach vor. Die Begehung startet im Oberlauf an der Bebauungsgrenze im Bereich Lochmatten. Dann geht es der Fließrichtung entlang parallel zum Waltersbergweg und zur Hauptstraße bis zur Habsburgerstraße. Wenn das Wetter schlecht ist, wird es einen Ersatztermin geben.

Durch die Begutachtung des Glasbachs und des Ufers kann das GuT Probleme identifizieren und beseitigen. Das ist auch fĂŒr den Hochwasserschutz wichtig. Zudem hĂ€lt das GuT Ausschau nach Gefahrenquellen wie Komposthaufen oder Holzstapeln sowie wassergefĂ€hrdenden Stoffen in der NĂ€he des GewĂ€ssers. FĂŒr die Begehung kann es notwendig sein, PrivatgrundstĂŒcke zu betreten. Als TrĂ€ger der Unterhaltungslast ist die Stadtverwaltung dazu berechtigt.

Wer fĂŒr ein GrundstĂŒck an einem GewĂ€sser verantwortlich ist, muss einiges beachten. So muss innerorts ein GewĂ€sserrandstreifen von fĂŒnf Metern eingehalten werden. Dort ist die Nutzung eingeschrĂ€nkt und HĂŒtten, Treppen, Komposthaufen oder Abgrabungen sind gemĂ€ĂŸ §38 des Wasserhaushaltsgesetztes (WHG) und §29 des Wassergesetztes (WG) nicht erlaubt.

Das Faltblatt „Tipps und Informationen fĂŒr GewĂ€sseranlieger“ bietet RatschlĂ€ge fĂŒr einen nachhaltigen Umgang mit GewĂ€ssern am eigenen GrundstĂŒck. Außerdem erfahren die Leserinnen und Leser, wie sie einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten können. Das Faltblatt gibt es entweder beim GuT oder direkt bei der Fortbildungsgesellschaft fĂŒr GewĂ€sserentwicklung zum Download
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Verschiedenes 
 
 
Neuer Stadtteil Dietenbach
Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die aufschiebende Wirkung der Klage des NABU angeordnet

Das Verwaltungsgericht Freiburg hat dem Eilantrag des NABU stattgegeben und die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die befristete Waldumwandlungsgenehmigung angeordnet. FĂŒr die Verlegung der Erdgashochdruckleitung mĂŒssen 3000 mÂČ Baumbestand im Langmattenwald gerodet werden, die vom RegierungsprĂ€sidium im August genehmigt wurden.

Die Stadtverwaltung respektiert diese Entscheidung des Gerichts und ist sich sicher, dass es nach ausgiebiger PrĂŒfung eine Lösung geben wird. BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „NatĂŒrlich respektieren wir die Entscheidung des Verwaltungsgerichts und werden gemeinsam mit dem RegierungsprĂ€sidium und dem LeitungstrĂ€ger terranets BW alle aufgefĂŒhrten Punkte der BegrĂŒndung sauber abarbeiten. Aber es ist bedauerlich, dass es so zu einer Verzögerung der Entwicklungsmaßnahme und damit auch des dringend benötigten Wohnraums kommt.“

Das Verwaltungsgericht fordert, weitere Alternativen zu prĂŒfen, stellt die bislang geplante TrassenfĂŒhrung der Erdgashochdruckleitung aber nicht grundsĂ€tzlich infrage. Die Stadtverwaltung prĂ€feriert die TrassenfĂŒhrung der Erdgashochdruckleitung durch Teile des LangmattenwĂ€ldchens, da genau dort auch die Stadtbahnlinie geplant ist. Daher ist es aus Sicht der Verwaltung nicht vorteilhaft, stattdessen die Gasleitung in einen Bereich zu verlegen, in dem kĂŒnftig SportflĂ€chen vorgesehen sind. Auch das Verwaltungsgericht macht in seiner EntscheidungsbegrĂŒndung deutlich, dass die Stadtbahntrasse eine Rechtfertigung fĂŒr eine Waldumwandlung darstellen kann und diese auch die Gastrasse rechtfertigen kann. Im Gegenzug zur Stadt geht das Gericht allerdings davon aus, dass die planerischen Absichten der Stadt hierfĂŒr noch nicht ausreichend verbindlich beschlossen sind.

Die Stadtverwaltung hatte bereits im Vorfeld erklĂ€rt, dass es bis zur Eilentscheidung, wie es mit der Erdgashochdruckleitung weitergeht, keine BaumfĂ€llarbeiten im LangmattenwĂ€ldchen geben wird. Die weiteren Arbeiten fĂŒr den neuen Stadtteil gehen aber unabhĂ€ngig von dieser Entscheidung im ĂŒbrigen Plangebiet weiter, da dies sonst weitere zeitliche Verzögerungen sowie große finanzielle Auswirkungen auf das Gesamtprojekt hĂ€tte.

An dieser Stelle möchte die Stadt noch mal darauf hinweisen, dass sich im Bereich der geplanten Trasse seit Anfang Oktober zum Teil unschöne Szenen abspielen. So wurden bauliche Vorrichtungen an den BĂ€umen installiert, mit dem Ziel die Baumarbeiten zu verhindern. Schutzvorrichtungen fĂŒr Zauneidechsen wurden zerstört, Haselmausröhren entfernt und gestohlen sowie Arbeiter und Arbeiterinnen vor Ort daran gehindert, die Schutzvorrichtungen wiederaufzubauen.
 
 

Verschiedenes 
 
Aufzug 4 am Hauptbahnhof Freiburg
(c) VAG
 
Aufzug 4 am Hauptbahnhof Freiburg
10 Tonnen schweres AufzugschachtgerĂŒst wurde eingehoben.
Inbetriebnahme am 24. Januar 2024

Das SchachtgerĂŒst fĂŒr Aufzug 4, der auf der StadtbahnbrĂŒcke ĂŒber den Hauptbahnhof von und zu den Gleisen 6 und 7 fĂŒhrt, ist in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober mit Hilfe eines großen Krans in seine endgĂŒltige Position gebracht worden. Da der rund zehn Tonnen schwere und elf Meter hohe Schacht ĂŒber Schienen und Oberleitungen der Deutschen Bahn eingehoben wurde, mussten dafĂŒr der Zugverkehr auf den betroffenen Bahnsteigen auf andere Gleise umgeleitet und der Fahrstrom im Baustellenbereich abgeschaltet werden. VAG Projektleiter Hubert Rißler konnte am frĂŒhen Montagmorgen gegen 04.30 Uhr vermelden, dass auch das Aufstellen des dritten neuen Aufzugsschachtes auf der StadtbahnbrĂŒcke geglĂŒckt ist.

In das AufzugsschachtgerĂŒst werden in den kommenden Wochen die Kabine, der Motor und alle fĂŒr den Betrieb notwendigen mechanischen Teile eingebaut. Voraussichtlich am 24. Januar soll Aufzug 4 dann in Betrieb gehen. Am selben Tag beginnen dann die Abbrucharbeiten an Aufzug 3, der dann fĂŒr einige Monate nicht zur VerfĂŒgung stehen wird.

Bis Mai 2025 erneut die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die fĂŒnf AufzĂŒge auf der StadtbahnbrĂŒcke. Die AufzĂŒge 1 und 5 sind bereits ausgetauscht und laufen störungsfrei. Die Erneuerung der beiden Rolltreppen ist fĂŒr das Jahr 2024 vorgesehen. In den Austausch investiert die VAG pro Aufzug jeweils rund 600.000 Euro.

Da die Bahnsteige der Deutschen Bahn am Freiburger Hauptbahnhof bislang ĂŒber keine AufzĂŒge verfĂŒgen, dienen die in Regie der VAG betriebenen Lifte vielen Menschen nicht nur fĂŒr den Umstieg von Zug auf Stadtbahn und umgekehrt, sondern auch fĂŒr den Wechsel von einem Bahnsteig zum anderen. Wer in der Zeit des Umbaus der AufzĂŒge am Freiburger Hauptbahnhof ankommt – oder von dort wegfahren will – und Hilfe benötigt, kann sich an die MobilitĂ€tsservice-Zentrale (MSZ) der Deutschen Bahn (Telefon: 030 65212888; Fax: 030 65212899; E-Mail: msz@deutschebahn.com) wenden, oder an die 3 S Zentrale der DB unter 0761/2121055.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Ausdiskutiert?
Christliche Positionen in der Nachhaltigkeitsdebatte

Unsere Welt scheint klimapolitisch am Abgrund zu stehen. Eine Trendumkehr ist nicht absehbar. Deshalb greifen junge Aktivist*innen der Letzten Generation zu drastischen Maßnahmen, um gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Kann christliche Theologie in dieser Lage einen substantiellen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdebatte leisten? Oder ist bereits alles gesagt und es zĂ€hlt nur noch die Aktion? Und wie verĂ€ndert die Klimadebatte unsere politische Kultur?

Am Mittwoch, den 25. Oktober ab 19.30 Uhr wollen wir Impulse der katholischen Sozialethikerin Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer aus verschiedenen christlichen Perspektiven u.a. mit Vertreter*innen der jungen Generation kontrovers diskutieren.

Der Vortrag und die Diskussion finden im Max-Kade Auditorium 1 der Alten Uni, UniversitĂ€t Freiburg, Bertoldstraße 17 statt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Ausgedient? Welchen gesellschaftlichen Beitrag leistet Kirche?“ der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der KHG.live Freiburg, den Studienbegleitungen fĂŒr Theologiestudierende im Karl Rahner Haus Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Verschiedenes 
 
 
Gericht stoppt geplante BaumfÀllungen
Beschluss des VG Freiburg in dem Eilverfahren

Eilantrag beim Verwaltungsgericht Freiburg gegen FĂ€llung von Teilen des wertvollen LangmattenwĂ€ldchens fĂŒr den Bau einer Gashochdruckleitung im Bereich des geplanten Stadtteil Dietenbach stattgegeben

Antragstellerin ist NABU (Naturschutzbund Deutschland), Gruppe Freiburg e.V., eine regional tÀtige und anerkannte Umweltvereinigung aus Freiburg i. Br

Das Verwaltungsgericht hat dem Antrag des NABU Freiburg stattgegeben und die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die befristete Waldumwandlungsgenehmigung des RP Freiburg wiederhergestellt. Damit dĂŒrfen bis auf weiteres die BĂ€ume im LangmattenwĂ€ldchen nicht beseitigt werden.

Die Stadt Freiburg und Terranet BW wollten in KĂŒrze mit den Baumaßnahmen im LangmattenwĂ€ldchen (Gashochdruckleitung) beginnen. Das RegierungsprĂ€sidium hatte am 31. August 2023 genehmigt, dass die Firma Terranet BW zur Verlegung der Ferngasleitung im DietenbachgelĂ€nde im Auftrag der Stadt Freiburg eine 25 Meter breite und etwa 120 Meter lange Schneise in das LangmattenwĂ€ldchen (DietenbachWald) schlagen darf. Zu dieser Genehmigung hatte das RegierungsprĂ€sidium Freiburg den Sofortvollzug angeordnet.

Das LangmattenwĂ€ldchen beherbergt nach den Untersuchungen der Stadt Freiburg viele, teilweise hochgradig gefĂ€hrdete und geschĂŒtzte Arten. Der Wald ist deshalb „aus naturschutzfachlicher Sicht sehr wertvoll und hat eine hohe SchutzwĂŒrdigkeit“ – so das Gutachten im Auftrag der Stadt. Durch die Gesamtplanung fĂŒr den neuen Stadtteil Dieterbach wĂŒrden WaldflĂ€chen im Umfang von mindestens 4,4 ha zerstört. Insbesondere im Bereich des LangmattenwĂ€ldchens wĂ€ren Lebensraumverluste von besonders geschĂŒtzten Arten unvermeidlich. ZusĂ€tzlich wĂŒrden die Klimaschutzfunktionen des bestehenden Waldes stark beeintrĂ€chtigt. Durch WaldflĂ€chenverluste und dadurch neu zu entwickelnde WaldrĂ€nder wĂŒrden die FlĂ€chen mit einem geschlossenen Altholzbestand, der fĂŒr die Ausbildung eines Waldinnenklima essentiell ist, erheblich reduziert. Dies hĂ€tte gegenĂŒber dem reinen FlĂ€chenverlust ĂŒberproportional negative Folgen. Dieser Funktionsverlust des Waldes hinsichtlich Arten- und Klimaschutz wĂŒrde zusĂ€tzlich zur BeeintrĂ€chtigung der Erholungsfunktion fĂŒhren.

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Pressemitteilung der Stadt Freiburg:

Vorbereitende Arbeiten fĂŒr die Verlegung des Schmutzwasserkanals und weiterer Leitungen

Wie die Stadtverwaltung bereits erklÀrt hat, wird es bis zur Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts keine BaumfÀllarbeiten im LangmattenwÀldchen geben. Das Verwaltungsgericht hat gestern die aufschiebende Wirkung der Klage des NABU angeordnet. Hiervon sind aber nur die Arbeiten im Langmattenwald zur Erdgasleitung betroffen.

Bis zur weiteren Entscheidung, wie es mit der Erdgashochdruckleitung weitergeht, werden dort alle Arbeiten eingestellt. Die weiteren Arbeiten fĂŒr den neuen Stadtteil gehen aber unabhĂ€ngig von dieser Entscheidung im ĂŒbrigen Plangebiet weiter, da dies sonst weitere zeitliche Verzögerungen sowie große finanzielle Auswirkungen auf das Gesamtprojekt hĂ€tte.

Daher werden heute (17.10.23) – zwischen Mundenhofparkplatz und BrieftaubenzĂŒchterverein – zur Vorbereitung der Kanalbauarbeiten Feldgehölze und BĂ€ume gefĂ€llt.

Der mit der Verlegung des Schmutzwasserkanals verbundene Eingriff wird auf das planerisch erforderliche Minimum beschrĂ€nkt und unter strengen ökologischen Kontrollen durchgefĂŒhrt, um sicherzustellen, dass verschiedene schĂŒtzenswerte Tierarten nicht gefĂ€hrdet werden.
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Sarah von Rickenbach
 
Buchtipp: Sarah von Rickenbach "Mia hilft den Tieren"
Eine Inspiration fĂŒr Tier- und Umweltschutz – weil man nie zu klein ist, um etwas zu verĂ€ndern

Mia mag Tiere. Doch der Mond, den sie nachts von ihrem Baumhaus aus beobachtet, erzĂ€hlt ihr, dass es den Tieren oft gar nicht gut geht. Denn die Menschen nehmen ihnen immer mehr Lebensraum. Mia ist bestĂŒrzt und ĂŒberlegt, wie sie helfen kann. Mit ihrem Freund, dem Fuchs, macht sie sich auf die Suche nach Lösungen – und inspiriert damit viele andere

Mia liegt abends in ihrem Baumhaus und beobachtet den Mond. Was er ihr wohl sagen wĂŒrde, wenn er sprechen könnte? Ob er Tiere genauso mag wie sie? Und der Mond antwortet ihr tatsĂ€chlich: Plastik in den Meeren, Abgase in der Luft und gerodete WĂ€lder – die Menschen leben leider allzu oft auf Kosten der Tiere und der Umwelt. Mia will ihren tierischen Freunden helfen und hat eine Idee: Mit dem Fuchs als UnterstĂŒtzer beginnt sie, umweltfreundlicher zu leben. Sie fĂ€hrt mit dem Zug in den Urlaub, verwendet eine Stofftasche und erzĂ€hlt ihrer Klasse von der bedrohten Tierwelt. Der Mond freut sich, denn zusammen mit den anderen Kindern kann Mia wirklich etwas zum Besseren verĂ€ndern!
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Laub sammeln und Kastanien schĂŒtzen
„Weg mit der Motte“ – Aufruf zum Baumschutz

Helfende HĂ€nde willkommen: Sammelaktion am Freitag, 20. Oktober am Alten Wiehre Bahnhof

Noch sind viele BĂ€ume grĂŒn, doch schon bald fallen die ersten BlĂ€tter. Nun bittet die Stadtverwaltung unter dem Motto „Weg mit der Motte“ darum, Kastanienlaub möglichst schnell einzusammeln und zu entsorgen – dafĂŒr gibt es zum einen die LaubsĂ€cke, aber auch Sammelaktionen, die „Freiburg packt an“ koordiniert. So gelingt es die Kastanienminiermotte einzudĂ€mmen.

Der SchĂ€dling befĂ€llt seit Jahren Kastanien; die BlĂ€tter der BĂ€ume werden dann frĂŒher braun und werfen sie ab. Die Eier und Larven verstecken sich im Laub und können die BĂ€ume dann im FrĂŒhjahr wieder befallen, wenn das Laub ĂŒber den Winter liegen bleibt.

FĂŒr die Entsorgung des Laubs, das vor ihrer HaustĂŒre von den StraßenbĂ€umen auf die Gehwege und Baumscheiben fĂ€llt, sind die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger selbst verantwortlich. DafĂŒr gibt es in den RathĂ€usern und Recyclinghöfen LaubsĂ€cke fĂŒr 50 Cent pro StĂŒck zu kaufen. Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) holt sie dann ab; außerdem kann das Laub auch kostenlos an der GrĂŒnschnittsammelstellen entsorgt werden. Es wird anschließend in der neuen Kompostierungsanlage der ASF verarbeitet.

Im Rahmen von „Freiburg packt an“ sind auch grĂ¶ĂŸere Aktionen auf öffentlichen FlĂ€chen möglich. So starten im Oktober die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule mit der ersten Laubsammelaktion im Eschholzpark. Am Freitag, 20. Oktober, von 9.30 bis 12 Uhr sammeln die Mitglieder vom Arbeitsprojekt der Anlaufstelle Bezirksverein fĂŒr soziale Rechtspflege Freiburg das Laub am Alten Wiehre Bahnhof – dabei sind helfende HĂ€nde herzlich willkommen. Wer Interesse hat, kann sich bei „Freiburg packt an“ anmelden.

Weitere Aktionen in Freiburger GrĂŒnanalagen fĂŒr Gruppen ab zehn Personen sind möglich. Interessierte können sich bei „Freiburg packt an“, fpa@stadt.freiburg.de, Telefon 0761/201 4712 melden.
 
 

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Klimaforscher Professor Hans Joachim Schellnhuber hÀlt zwei VortrÀge in Freiburg
Am 20. Oktober geht es um Klimawandel und nachhaltige Bauwirtschaft

Der renommierte Klimaforscher Professor Hans Joachim Schellnhuber wird zwei VortrĂ€ge in der Lokhalle in Freiburg halten. Schellnhuber ist unter anderem Direktor Emeritus des Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK) und GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Bauhaus der Erde. Die Veranstaltungen am Freitag, 20. Oktober sind kostenlos, die PlĂ€tze sind jedoch begrenzt. OberbĂŒrgermeister Martin Horn wird vor dem ersten Part ein Grußwort sprechen, BaubĂŒrgermeister Martin Haag wird sich vor dem zweiten Beitrag an das Publikum wenden.

Der erste Vortrag geht von 10 bis 12 Uhr, der Titel lautet: „Die Rekonstruktion der Zukunft: Klimapositiv bauen“. Schellnhubers These ist, dass der Klimawandel, nicht mehr abzuwenden ist. Im gĂŒnstigsten Szenario werde die ErderwĂ€rmung knapp oberhalb von zwei Grad gestoppt und dann in den nĂ€chsten 200 Jahren langsam wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht. Dies könne unter anderem ĂŒber das Zusammenspiel von nachhaltiger Forstwirtschaft und biobasierter Bauwirtschaft gelingen.

Der Vortrag, der gemeinsam mit dem Architekturforum Freiburg, der Architektenkammer und dem Bund deutscher Architekten organisiert wird, richtet sich eher Fachpublikum mit Baubezug, ist aber allgemeinverstĂ€ndlich gehalten. Es sind nur noch wenige PlĂ€tze verfĂŒgbar, Anmeldung ĂŒber https://architekturforum-freiburg.de/programm/programm-2023-02/die-rekonstruktion-derzukunft-klimapositiv-bauen/

Anschließend, an demselben Tag, von 13 bis 15 Uhr, folgt der zweite Vortrag. Schellnhuber wird dann zu „der Elefant im Bauladen“ sprechen. Dieser Part wird organisiert in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg und richtet sich nicht an ein Fachpublikum. Die PlĂ€tze sind begrenzt, Einlass ist ab 13 Uhr.

Schellnhuber geht hier darauf ein, dass das Klimasystem bereits aus den Fugen geraten sei. Etliche Hitzerekorde und die höchste OberflĂ€chentemperatur der Ozeane seit ihrer Aufzeichnung wurden im Jahr 2023 gemessen. Der Klimawandel mit gravierenden Folgen sei nicht mehr zu verhindern. Um diesen aber in den Griff zu bekommen, mĂŒsse ĂŒber den Elefanten im Porzellanladen gesprochen werden – die gebaute Umwelt: Fast die HĂ€lfte der Treibhausgasemissionen komme aus dem Errichten, Betreiben und Abreißen von GebĂ€uden – nicht zuletzt aus dem ĂŒberall verwendeten Stahlbeton, so Schellnhuber. Anstelle ĂŒber Energieeffizienz durch FassadendĂ€mmung zu sprechen, mĂŒsse die gesamte Bauwirtschaft betrachtet und grundlegend geĂ€ndert werden.

Die VortrÀge werden von der Stadt Freiburg im Rahmen des Schwerpunktthemas Kreislaufgesellschaft im Freiburger Nachhaltigkeitsrat initiiert.
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„Freiburg blĂŒht auf“
Katharinenstift ĂŒbernimmt Patenschaft fĂŒr acht Baumscheiben

Gemeinsame Pflanzaktion mit Kita am Dienstag, 17. Oktober Artenreiche Inseln in der Stadt: Das Katharinenstift, Leopoldring 13, ĂŒbernimmt die Patenschaft fĂŒr die GrĂŒnflĂ€chen rund um die Linden vor ihrem Haus. Gemeinsam mit Kindern der benachbarten Kita St. Martin pflanzen einige aktive Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims vom Deutschen Orden am Dienstag, 17. Oktober, um 10 Uhr, blĂŒhende Setzlinge und GrĂ€ser,setzen Wildblumenzwiebeln und sĂ€en artenreiche Samen.

Die neuen Baumpaten entfernen auch den MĂŒll und sorgen fĂŒr die notwendige Feuchtigkeit der Baumquartiere. Das Team von „Freiburg packt an“ und der Ökostation Freiburg berĂ€t und unterstĂŒtzt sie dabei. Wer mithelfen möchte – nur einmalig oder auch lĂ€ngerfristig – kann sich direkt bei Fritz Ritzmann von Katharinenstift fritz.ritzmann@deutscher-orden.de, Telefon: 0151-22565370 melden.

Die Pflege der GrĂŒnflĂ€chen um die stĂ€dtischen BĂ€ume – sogenannte Baumpatenschaften – gibt es im Rahmen von „Freiburg packt an“ seit vielen Jahren. Durch ihr bĂŒrgerschaftliches Engagement tragen die Freiwilligen dazu bei, dass es den BĂ€umen besser geht und es wertvolle, artenreiche LebensrĂ€ume fĂŒr Insekten und Tiere in der Stadt gibt. Wer eine Baumscheibe vor der HaustĂŒr bepflanzen will kann sich bei „Freiburg packt an“ unter fpa@stadt.freiburg.de oder telefonisch bei 0761/201 4712 melden.
 
 

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Gemeindevollzugsdienst mit dem Rad auf Streife
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg.
 
Gemeindevollzugsdienst mit dem Rad auf Streife
Amt fĂŒr öffentliche Ordnung hat zwei Pedelecs angeschafft Bereits 1300 Kilometer erradelt

Der Gemeindevollzugsdienst (GVD) der Stadt Freiburg setzt seit Mitte August auch auf eine Fahrradstaffel: Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung hat dafĂŒr zwei Pedelecs angeschafft, mit denen die Mitarbeitenden tĂ€glich Streife fahren.

In den ersten sechs Wochen wurden mit den DienstrĂ€dern fast 1300 Kilometer auf Freiburgs Straßen „erradelt“. Der Einsatz von FahrrĂ€dern bietet viele Vorteile. Mittlere Strecken lassen sich schnell zurĂŒcklegen und Baustellen und Straßensperren können einfacher umfahren werden. „Dass die Rad-Streife so wendiger und effizienter im gesamten Stadtgebiet kontrollieren kann, ist ein Gewinn fĂŒr die Sicherheit im ruhenden Verkehr“, so BĂŒrgermeister Stefan Breiter.

Der Gemeindevollzugsdienst setzt die Rad-Streife vor allem ein, um die Einhaltung der Halte- und Parkregeln zu kontrollieren. Außerdem kĂŒmmert sich die Fahrradstaffel um die Überwachung von Radwegen.

Dass der GVD nun auch mit FahrrĂ€dern unterwegs ist, kommt gut an: Die Reaktionen auf die Mitarbeitenden auf der Straße sind zum großen Teil positiv.
 
 



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