oekoplus - Freiburg
Donnerstag, 20. Juni 2024
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Veranstaltungen 
 
 
Einladung zum Auftakt von „Freiburg blĂŒht auf“
FĂŒr mehr BiodiversitĂ€t vor der HaustĂŒr

Freiburg blĂŒht auf: Unter diesem Motto bietet „Freiburg packt an“ allen, die die GrĂŒnflĂ€chen um die BĂ€ume vor ihrer HaustĂŒr mit Blumen und KrĂ€utern bepflanzen möchten, kostenloses Pflanzmaterial und Samen an. Zum Auftakt der neuen Saison sind alle Interessierten herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn gemeinsam mit der Ökostation Freiburg am Donnerstag, 11. April von 16 bis 17 Uhr eine neue Baumscheibe am Heinrich-Rosenberg-Platz in Herdern verschönert wird.

Im 20. JubilĂ€umsjahr von „Freiburg packt an“ wird bei der Auftaktveranstaltung ein neues Projekt vorgestellt: das Baumscheibenmobil. Neue Patinnen und Paten können bei Bedarf die UnterstĂŒtzung von Freiwilligen bei „Freiburg packt an“ anfragen. Sie helfen dabei, den Boden vorzubereiten oder Setzlinge und Samen zu verteilen und stehen mit Rat zur Seite. Gerade fĂŒr Ă€ltere Menschen ist es ein gutes Angebot, das sie dann weiter selbstĂ€ndig fortfĂŒhren können. Im Herbst werden außerdem JubilĂ€ums-Blumenzwiebeln angeboten, die fĂŒr das neue Jahr in die Erde gesteckt werden können.

Beim Auftakt wird außerdem die Aktion „Baumscheibe der Vielfalt“ angekĂŒndigt, die im Rahmen der Forschungsarbeit von Kelly Baldwin Heid von der UniversitĂ€t Freiburg angeregt wurde. Sie und ihr Team untersuchen die Baumscheiben in einer wissenschaftlichen Studie auf Artenvielfalt. Aktive Patinnen und Paten werden dazu aufgerufen, sich mit Ihrer Baumscheibe zu bewerben, um die Vielzahl der Arten zu erfassen und zu veröffentlichen. Die artenreichsten Beete werden mit einer informativen Plakette ausgezeichnet. Besonders gesucht sind die einheimischen Arten.

Über 500 Baumpatinnen und Baumpaten sind im Rahmen von „Freiburg packt an“ aktiv. Die Blumeninseln um die StraßenbĂ€ume tragen zur großen Artenvielfalt in der Stadt bei. Sie bieten LebensrĂ€ume und Nahrung fĂŒr viele Insekten, Vögel und Tiere. Außerdem erfreuen sie die Menschen und verschönern die Straßen.

Mehr Informationen gibt es bei Monika Borodko-Schmidt von „Freiburg packt an“ unter Tel. 0761 201-4712 oder per Mail an: fpa@stadt.freiburg.de.
 
 

Verschiedenes 
 
Angriffslustiges MÀusebussardpÀrchen auf dem Mundenhof
(c) Daniel JĂ€ger
 
Angriffslustiges MÀusebussardpÀrchen auf dem Mundenhof
Warnschilder weisen auf Gefahr hin, Besuchende sollen den Bereich um das Bussardrevier meiden

Vorsicht angriffslustiger MĂ€usebussard: Auf dem Mundenhof brĂŒtet zurzeit ein wildlebendes MĂ€usebussardpĂ€rchen. Die werdenden Eltern verteidigen ihr Revier mit rabiaten Mitteln: In den letzten Tagen kam es zu Flugattacken auf Mitarbeitende und Besuchende.

WĂ€hrend der Brut- und Aufzuchtszeit reagieren MĂ€usebussarde mitunter aggressiver als sonst, auch Menschen erscheinen als mögliche Gefahr fĂŒr den Nachwuchs. Attacken gegenĂŒber Menschen sind zwar selten, kommen aber vor. Auf dem Mundenhof wurden entsprechende Warnschilder aufgestellt, Besuchende sollen den gekennzeichneten Bereich meiden.

Falls es dennoch zu einem Angriff kommen sollte, rĂ€t der Mundenhof den Betroffenen, sich ruhig zu verhalten und den Kopf- und Schulterbereich zu schĂŒtzen. In der Regel handelt es sich um Scheinattacken: Die Bussarde greifen von hinten an und nehmen den höchsten Punkt ins Visier, also Kopf und Schulter. Dabei sind keine ernsthaften Verletzungen zu befĂŒrchten. Kleinere Wunden durch MĂ€usebussardkrallen sollten die Betroffenen jedoch versorgen lassen.

MĂ€usebussarde stehen unter strengem gesetzlichem Schutz und dĂŒrfen daher nicht gestört werden. Besonders die Brut- und Aufzuchtzeit ist eine sensible Zeit. Sie dauert von Anfang April bis Ende Juli.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
Stadt fördert GebĂ€udebegrĂŒnung und Entsiegelung
Beratungswoche zum Förderprogramm GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł lĂ€uft vom 15. bis 19. April

GrĂŒne DĂ€cher, grĂŒne Fassaden, grĂŒne Höfe – GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł heißt das Förderprogramm, mit dem die Stadt seit Oktober 2021 Dach- und FassadenbegrĂŒnungen sowie Entsiegelungen unterstĂŒtzt. Von Montag, 15. April, bis Freitag, 19. April, findet die fĂŒnfte Beratungswoche zum Programm statt.

Am Montag, 15. April, gibt es von 19 bis 20.30 Uhr einen Online-Informationsabend mit dem Titel „TrĂ€gt Ihr Haus schon grĂŒn? Gute GrĂŒnde fĂŒr die BegrĂŒnung Ihres Hauses“. Hier erfahren die Teilnehmenden etwas ĂŒber die positive Wirkung von Dach- und FassadenbegrĂŒnungen, lernen Praxisbeispiele kennen und erhalten Informationen rund um den Antrag.

Am Freitag, 19. April, können sich Interessierte von 13 bis 19 Uhr im Rathaus im StĂŒhlinger zum Thema BegrĂŒnungen beraten lassen. Eine Anmeldung fĂŒr beide Veranstaltungen ist unter
www.gebaeudegruen.info/info-abend möglich.

Mit GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł unterstĂŒtzt die Stadt Freiburg GebĂ€udeeigentĂŒmer, Mieter, Vereine und Unternehmen beratend, aber auch finanziell. Indem diese DĂ€cher und Fassaden bepflanzen und versiegelte FlĂ€chen entsiegeln, soll der urbane Raum grĂŒner werden. Alle Informationen, auch zur kostenlosen Erstberatung, den Förderantrag und weitere Formulare gibt es unter www.freiburg.de/gg3.
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Veranstaltungen 
 
Weidenflechten, KrÀuterwandern und Nachhaltigkeits-Challenge
(c) Daniel JĂ€ger
 
Weidenflechten, KrÀuterwandern und Nachhaltigkeits-Challenge
Die Waldhaus-Termine im April

Samstag, 13. April, 10 bis 17 Uhr I Anmeldung bis 8. April
GrĂŒnholzwerkstatt: Kreatives Weidenflechten
Bei diesem ganztĂ€gigen Workshop in der GrĂŒnholzwerkstatt hinter dem Waldhaus fĂŒhrt der Korbflechter Daniel Schenk in die Kunst des kreativen Weidenflechtens ein. Anhand einfacher Flechttechniken entstehen nĂŒtzliche und schöne Flechtwerke, z.B. Gartenstecker und FĂŒllhörner oder auch eine Astgabelschale. Lassen Sie Ihrer KreativitĂ€t freien Lauf und bringen Sie Wild-/Schwemmholz oder Astgabeln zum Ein- und Ausflechten mit. Teilnahmebeitrag: 75 Euro, zzgl. ca. 10 Euro Materialkosten vor Ort

Samstag, 13. April, 11 bis 14 Uhr I Anmeldung bis 8. April
Workshop: WildkrÀuter im Waldgarten
Wir gehen im Waldgarten auf Entdeckungstour nach WildkrĂ€utern: welche Arten wachsen wo und warum gerade dort (Zeigerpflanzen). Wir nehmen sie mit allen Sinnen wahr und lernen ihre wertvollen Inhaltsstoffe schĂ€tzen. Zum Abschluss ernten wir gemeinsam und genießen einen selbst hergestellten WildkrĂ€uteraufstrich. Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Sonntag, 14. April, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr bringt das FrĂ€ulein „Tetrao urogallus – Das Auerhuhn“ auf die BĂŒhne. Um 16 Uhr heult der „Canis lupus – Der Wolf“. Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wolf) bzw. 10 Jahren (Auerhuhn) geeignet. Eintritt frei, Spenden willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com

Samstag, 20. April, 14 bis 16 Uhr I Anmeldung bis 10. April
Exkursion: Essbare WildkrÀuter am Waldrand
Bei einer Rundwanderung mit der Heilpflanzenexpertin Martine Schiller durch den frĂŒhlingshaften Stadtwald lernen Sie schmackhafte WildkrĂ€uter an ihrem Standort kennen. Dabei erfahren sie auch, wie man diese fĂŒr Suppen, Desserts, Salate und GemĂŒsegerichte nutzen kann und welches Kraut in die Maibowle gehört. Wer möchte, bitte mitbringen: kleines Heft oder BĂŒchlein, Stift und Klebstreifen, um ein Herbarium anzulegen. Ab 14 Jahren. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

Donnerstag, 25. April, 14 bis 16 Uhr I ohne Anmeldung
Tag des Baumes: Exkursion durch den Stadtwald
Bei einer Wanderung durch den Stadtwald vermittelt Albrecht Verbeek, leitender Forstdirektor a.D., das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. An interessanten Waldbildern erfahren Sie, wie NaturverjĂŒngung funktioniert, wieviel Holz im Stadtwald nachwĂ€chst und wieviel davon jĂ€hrlich genutzt wird. Besonderes Augenmerk gilt den verschiedenen Baumarten des Stadtwalds. Teilnahme frei, Spenden willkommen

Samstag, 27. April, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 28. April, 10 bis 17
Uhr I Anmeldung bis 11. April
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees In diesem eineinhalbtĂ€gigen Schnitzkurs haben Sie Gelegenheit, in entspannter AtmosphĂ€re in der gemĂŒtlichen Holzwerkstatt aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Den Kurs leitet der bekannte Freiburger Holzbildhauer Thomas Rees, von dem auch die „Waldmenschen“ hinter dem Waldhaus stammen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 110 Euro inkl. Material

Sonntag, 28. April, 14 bis 17 Uhr I Anmeldung bis 15. April
Workshop: Die Nachhaltigkeits-Challenge
Der Klimawandel zeigt deutlich: So können wir nicht weiter mit unserem Planeten umgehen. Aber was können wir verĂ€ndern und woran mĂŒssen wir dabei denken? In dieser spielerischen Nachhaltigkeits-Challenge versuchen wir, in kleinen Teams Lösungen fĂŒr unseren alltĂ€glichen Konsum zu finden und tauschen uns ĂŒber Ideen aus, wie wir unseren Alltag ohne viel Geld nachhaltiger gestalten können. Grundkenntnisse sind nicht nötig, bitte Schreibzeug mitbringen. Den Workshop leitet Karen Graf, UmweltpĂ€dagogin bei der Abfallwirtschaft Freiburg (ASF). Mindestalter 14 Jahre. Teilnahme frei. In Kooperation mit der ASF

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de, unter Tel. 0761-896477-10 (Di-Fr 9 bis 12.30 Uhr) oder unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender. Weiterhin zu sehen ist die aktuelle Ausstellung „Kunst trifft Natur“ (bis zum 25. April).

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©)
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Verschiedenes 
 
 
Informationstafeln runderneuert
In neuem Glanz: Tafeln des Naturerlebnispfads Naturschutzgebiet Freiburger Rieselfeld erneuert und ergÀnzt

Das stÀdtische Umweltschutzamt hat die Informationstafeln entlang des Naturerlebnispfades im Naturschutzgebiet (NSG) Freiburger Rieselfeld runderneuert und inhaltlich um neue Themenschilder ergÀnzt. Viele der Tafeln wurden im Lauf der Jahre unleserlich oder hatten veraltete Informationen.

So informieren beispielsweise neue und große Tafeln ĂŒber bodenbrĂŒtende Vögel im Rieselfeld oder die seit einigen Jahren im Bereich des Löhliteichs weidenden WasserbĂŒffel. ZusĂ€tzlich hat das Umweltschutzamt neue Wegweiser angebracht, damit Besucherinnen und Besucher des Naturerlebnispfades den Weg besser finden können.

Aus VerkehrssicherheitsgrĂŒnden musste – in Zusammenarbeit mit dem Forstamt – der alte Meditationsplatz verlegt werden, damit die dortige alte Eiche als wertvolles Habitat fĂŒr Vögel, FledermĂ€use und Totholzinsekten erhalten werden kann. Nachdem alle Informationstafeln an Ort und Stelle montiert wurden, stehen sie jetzt wieder fĂŒr die Besucherinnen und Besucher des Rieselfeldes zur VerfĂŒgung – in neuem Glanz mit allerlei Wissenswertem zum NSG Freiburger Rieselfeld.
 
 

Veranstaltungen 
 
Osterfeuer am Krozinger Rebberg
(c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Osterfeuer am Krozinger Rebberg
BAD KROZINGEN. Am Ostersonntag bietet der Verkehrsverein Bad Krozingen e.V. ab 15.00 Uhr wieder ein spannendes Programm auf dem Rebberg Bad Krozingen fĂŒr die ganze Familie an.

Riesigen Spaß bereitet den Kindern sicherlich das Ostereiersuchen um 16.00 Uhr sowie der Waldspaziergang mit dem NaturpĂ€dagogen Oliver Haury und seinem EselpĂ€rchen Angelo und Paulina um 16.30 Uhr. Gegen 18.00 Uhr entzĂŒndet die Tunsler Feuerwehr das traditionelle Osterfeuer. FĂŒr die Bewirtung sorgt Dirk Licht und das Weingut Hugo Glöckler.

Die musikalische Unterhaltung ĂŒbernimmt wie jedes Jahr die Calypso Band und gegen 19.30 Uhr wird das klangvolle Möhrke-Moser-Orgeltrio die Abendunterhaltung mit faszinierenden Jazzgrooves weiterfĂŒhren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Oster-Appell des Umweltschutzamtes
Wer ein Schutzgebiet besucht, sollte die Natur respektieren

Der FrĂŒhling hat begonnen, es grĂŒnt und blĂŒht – SpaziergĂ€nge und Sport im Freien sind fĂŒr viele Menschen jetzt besonders verlockend. Insbesondere an den Ostertagen wird deshalb die Natur gesucht. Menschen genießen sie, finden Erholung und haben Zeit fĂŒr Naturbeobachtungen: die BlĂŒte der Buschwindröschen im Mooswald, die ObstbaumblĂŒte am Schönberg, Nahrungssuche der zurĂŒckgekehrten Weißstörche im Rieselfeld.

Darum weist das Umweltschutzamt nun darauf hin, dass die Vogelbrutzeit begonnen hat, und bittet um umsichtiges, respektvolles Verhalten bei Aufenthalten in der Natur. Dies gilt besonders in den ausgewiesenen Naturschutzgebieten, wie im Rieselfeld, HumbrĂŒhl-Rohrmatten und dem neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet Schangen-Dierloch in Freiburg-Hochdorf, aber auch in den Landschaftsschutz- und Natura 2000-Gebieten wie zum Beispiel am Schönberg und am Schloßberg-Hirzberg.

Das Amt appelliert an die Menschen, die Vorgaben der Schutzgebietsverordnung einzuhalten und diese hochwertigen Naturgebiete und ihre Tiere und Pflanzen nicht zu beeintrĂ€chtigen. Wer Schutzgebiete besucht, soll auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und sich an Sperrungen halten, die LebensstĂ€tten aller Tier- und Pflanzenarten – insbesondere von brĂŒtenden Vögeln – nicht stören, Hunde an der Leine fĂŒhren, keine Pflanzen mitnehmen und auf das Lagern, Picknicken oder Sonnenbaden auf FreiflĂ€chen verzichten.

Nur so können umfangreiche Pflegemaßnahmen der Landschaft zur Erhaltung von artenreichen LebensrĂ€umen auch wirken. Zum Beispiel ist im Naturschutzgebiet Rieselfeld ein regelmĂ€ĂŸiger Schnitt von Brombeerhecken notwendig, um artenreichen KrautsĂ€umen und Altgrasstreifen Platz zu machen. So können viele Vogelarten in den vorhandenen Hecken und Strauchgruppen brĂŒten und finden in den artenreichen KrautsĂ€umen mehr Nahrung. Um diese offenen GrĂŒnlandflĂ€chen zu erhalten mĂŒssen im Winter hin und wieder grĂ¶ĂŸere Gehölze aus Feldhecken entnommen werden. Nur so kann den gefĂ€hrdeten WiesenbrĂŒtern eine Brut ĂŒberhaupt ermöglicht werden.

Wenn all das gelingt, können alle Menschen weiterhin draußen Erholung finden und die wunderschöne Freiburger Natur wird langfristig erhalten.
 
 

Verschiedenes 
 
Kurz & Knapp: Argumente gegen neue AKW
(c) mitwelt.org
 
Kurz & Knapp: Argumente gegen neue AKW
Weltweit und auch in Deutschland wird gerade von Lobbygruppen, Medien und Parteien fĂŒr den Bau von neuen "Mini-AKW" geworben.

Die politisch Verantwortlichen fĂŒr Klimakatastrophe, WeltvermĂŒllung, Artenausrottung, AtommĂŒllproduktion und die Verbreitung von Atomwaffen setzten immer verzweifelter auf einen unkritischen Technikoptimismus. Mit Atomkraft, Gentechnik und Geoengineering wollen sie die Probleme lösen, die sie selber geschaffen und zu verantworten haben.

Was bei der Atomkraft gerne verschwiegen wird:

- Auch Mini-AKW sind gefÀhrlich
- In einem Klein-AKW von 50 MW Leistung entsteht jÀhrlich die kurz- und langlebige RadioaktivitÀt von 50 Hiroshima-Bomben
- Ein Mini-Akw "produziert" im Normalbetrieb AtommĂŒll, der eine Million Jahre gelagert werden muss
- Viele der neuen Reaktorkonzepte sind unausgereift
- Der "AtommĂŒll fressende Superreaktor" ist eine jahrzehntealte, unerfĂŒllte Versprechung der Atomlobby
- Der Strom aus Mini-AKW ist wesentlich teurer als Strom aus Sonne und Wind. (Das erste Großprojekt in den USA ist an den Kosten gescheitert)
- Der Export und weltweite Bau von Kleinstreaktoren wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass immer mehr LĂ€nder, Diktaturen und Autokraten in den Besitz von Atomkraftwaffen gelangen. Das wĂ€re ein globales Selbstmordprogramm.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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Verschiedenes 
 
 
GrĂŒn statt grau: PocketgĂ€rten werten die Komturstraße auf
Patenschaften machen Pilotprojekt möglich

Freiburg. BĂ€nke und Pflanztröge stehen in der Komturstraße dort, wo sich einst Autos und Straßenbahn den Raum teilten. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat auf Anregung von Anwohnenden sogenannte PocketgĂ€rten angelegt, kleine „TaschengĂ€rten“ anstelle von Beton und Asphalt. Nun wurde das temporĂ€re Pilotprojekt eingeweiht.

Die PocketgĂ€rten mit ihren BĂ€nken und Tischen zwischen den Pflanztrögen laden zum Ausruhen und zu nachbarschaftlichen Treffen ein. Weil bis 2022 hier noch die Straßenbahn Richtung Hornusstraße fuhr, ist die Straße breiter als ĂŒblich. Um die freiwerdende FlĂ€che nicht dem Durchgangsverkehr zu ĂŒberlassen, hat das GuT nun BĂ€ume gepflanzt und neben den PocketgĂ€rten auch GrĂŒnflĂ€chen und zusĂ€tzliche ParkplĂ€tze angelegt. Es ist eine Übergangslösung: In einigen Jahren wird die Straße endgĂŒltig umgebaut. Bis dahin soll das Pilotprojekt Erkenntnisse fĂŒr weitere potentielle Standorte liefern.

Wer sich um einen Trog kĂŒmmern und Blumen oder GemĂŒse anpflanzen möchte, kann sich ĂŒber fpa@stadt.freiburg.de bei „Freiburg packt an“ melden. Hier werden die Patenschaften vergeben. FĂŒr die zwölf Patinnen und Paten, die bereits mitanpacken, gab es bei der Eröffnung kostenloses Pflanzmaterial. Sie und alle, die mit Baumpatenschaften, urbanen GĂ€rten und anderen beispielhaften Aktionen zur Artenvielfalt in der Stadt beitragen, sind Teil des Programms „Freiburg packt an“, das es bereits seit 20 Jahren gibt. UnzĂ€hlige Menschen haben sich seither auf öffentlichen FlĂ€chen fĂŒr die Stadtökologie engagiert.
 
 

Verschiedenes 
 
Barrierefreier Umbau der Haltestelle „Munzinger Straße“ abgeschlossen
(c) VAG
 
Barrierefreier Umbau der Haltestelle „Munzinger Straße“ abgeschlossen
Nach knapp fĂŒnf Monate Bauzeit wurden die umfangreichen Umbauarbeiten an der Haltestelle „Munzinger Straße“ jetzt abgeschlossen. Entstanden sind drei neue und barrierefrei erreichbare Bussteige, die mit FahrgastunterstĂ€nden ausgestattet und durch ein Blindenleitsystem miteinander verknĂŒpft sind. Auch sieben neue BĂ€ume zieren nun die Endhaltestelle. Nach den Schienenerneuerungen im Sommer 2023 und mit dem barrierefreien Umbau ist diese wichtige End- und Umsteigehaltestelle jetzt eine der modernsten ihrer Art im Streckennetz der Freiburger Verkehrs AG (VAG).

Welcher Aufwand fĂŒr die Arbeiten betrieben werden musste, wird deutlich, wenn man die Baumassen betrachtet: Mit 200 Tonnen Altasphalt, 300 Tonnen Schottertragschicht, 250 Quadratmeter neuem Pflaster, 120 Meter neue Bordsteine, 360 Blindenleitplatten und 510 Meter Kabelleerrohre wurde einiges bewegt.

Haltestelle „Munzinger Straße“ wird zur Mobilstation

Mit dem Umbau sind die PlĂ€ne fĂŒr die Endhaltestelle jedoch noch nicht abgeschlossen. Sie wird kĂŒnftig als Pilotprojekt zu einer von drei geplanten sogenannten Mobilstationen. An solchen Knotenpunkten werden viele verschiedene MobilitĂ€tsangebote miteinander vernetzt: Kundinnen und Kunden können zwischen Verkehrsmitteln wie Bus, Straßenbahn, Frelo, Carsharing oder E-Scooter wechseln oder Park-&-Ride-Angebote nutzen. Der Kiosk sowie Sitzgelegenheiten ergĂ€nzen die Infrastruktur.
Ein Baustein dieses Konzeptes ist auch, dass Teile der bisherigen P&R-ParkplÀtze auf der nun freiwerdenden BaustelleneinrichtungsflÀche zu einer Radabstellanlage umfunktioniert werden.

Weiter geht es auch mit den Arbeiten der Infrastruktur fĂŒr die E-Busse. Nachdem am 15. MĂ€rz ein zusĂ€tzlicher Trafo in die vorhandene Station eingebaut worden ist, werden die Arbeiten an der Ladetechnik im April fortgesetzt. Die drei Ladepunkte mit einer Leistung von je 300 Kilowatt sollen dann im Mai in den Betrieb gehen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Earth Hour 2024: Licht aus fĂŒrs Klima
Logo der Earth Hour (c) WWF
 
Earth Hour 2024: Licht aus fĂŒrs Klima
Freiburg beteiligt sich an der weltgrĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion

Es ist ein globales Zeichen: am Samstag, 23. MĂ€rz zwischen 20.30 und 21.30 Uhr schalten Millionen Menschen und tausende StĂ€dte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt fĂŒr eine Stunde das Licht aus. Damit senden Sie einen sichtbaren Klimaschutz-Appell um den Globus und setzen sich dafĂŒr ein den Klimawandel zu begrenzen.

Freiburg ist auch dieses Jahr wieder mit dabei und ist auf der Earth-Hour-Landkarte des Worldwide Fund for Nature (WWF) gemeinsam mit rund weiteren 500 StĂ€dten und Gemeinden in Deutschland zu finden. Bei der Earth Hour 2024 bleibt symbolhaft das Innenstadtrathaus ab 20.30 Uhr fĂŒr 60 Minuten im Dunkeln. Wie schon letztes Jahr beteiligt sich auch die Katholische Kirche; so bleibt auch das MĂŒnster fĂŒr eine Stunde unbeleuchtet. Zum ersten Mal ist auch der Sportclub Freiburg dabei. Der Schriftzug „Europa-Park -Stadion“ und die Beleuchtung im Stadion werden eine Stunde lang abgeschaltet, um auf die Bedeutung von Energiesparen und Klimaschutz hinzuweisen und zum Mitmachen anzuregen

Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 18. Mal statt. Dabei schalten mehrere tausend StĂ€dte weltweit die Beleuchtung wichtiger DenkmĂ€ler und GebĂ€ude, vom Big Ben in London ĂŒber die Christusstatue in Rio de Janeiro bis hin zum Brandenburger Tor, eine Stunde lang ab. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln versinken und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sich Aktion ĂŒber den ganzen Globus ausgebreitet.

Die nĂ€chsten Jahre werden im Kampf gegen die Klimakrise entscheidend sein. Freiburg investiert daher weiter in konkrete Maßnahmen des Klimaschutzes. Auch wenn ein einmaliges Licht-Ausschalten fĂŒr eine Stunde wenig CO2 einspart, so sendet diese Aktion eine Botschaft in die Welt, gemeinsam nicht nachzulassen beim Einsatz fĂŒr einen lebendigen Planeten.

Die Stadt Freiburg ruft dazu auf, auch zu Hause oder im Unternehmen fĂŒr eine Stunde das Licht zu löschen. Der WWF als Koordinator hĂ€lt viele Tipps bereit wie sich eine ganz persönliche Earth Hour in Zeiten von Corona gestalten lĂ€sst. In den sozialen Netzwerken lassen sich mit den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR eigene Ideen und Fotos posten.

Wer bei der Earth Hour 2021 mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.

zum Bild oben:
Das brandneue Logo der Earth Hour: was bedeutet es eigentlich?
Die "60" im Earth Hour-Logo steht fĂŒr die 60 Minuten pro Jahr, in denen die Lichter symbolisch ausgeschaltet werden, um ein Zeichen fĂŒr mehr Klimaschutz zu setzen.
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Veranstaltungen 
 
 
Mit Totholz gegen Trampelpfade
Bachpatenschaftsaktion am Weltwassertag, Freitag, 22. MĂ€rz

Der St. Georgener Dorfbach ist ein Paradies fĂŒr Kinder. Viele Trampelpfade schlĂ€ngeln sich am Ufer. Was sich fĂŒr die Kinder herrlich anfĂŒhlt, tut allerdings der Vegetation nicht gut. Deswegen laden die Bachpaten Freiburg am Weltwassertag, Freitag, 22. MĂ€rz, von 15 bis 17 Uhr alle Interessierten ein, etwas fĂŒr den Uferschutz zu tun. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Auf Höhe des Kinderabenteuerhofs in Vauban sollen in Zukunft zwei sogenannte Totholz-Gabionen die Wege lenken. Diese holzgefĂŒllten Drahtgitterkörbe können dann auch gleichzeitig als Unterschlupf fĂŒr KleinsĂ€uger und Insekten dienen.

Bereits im vergangenen Jahr haben Ehrenamtliche im Rahmen des Projekts Naturrefugien FlÀchen am Dorfbach mit niedrigen WeidenzÀunen gesichert. Hier können sich seither Uferpflanzen erholen und wieder ausbreiten.
 
 

Verschiedenes 
 
Eine gute Lösung fĂŒr alle
Visualisierung: Querschnitt KartĂ€user/Wallstraße – nachher (c) Link3D, Merzh.
 
Eine gute Lösung fĂŒr alle
Deutlich mehr Platz fĂŒr Rad- und Fußverkehr und kaum EinschrĂ€nkungen fĂŒr den Autoverkehr

Planungen fĂŒr den Umbau des östlichen Innenstadtrings

An kaum einer anderen Stelle hat das frĂŒhere Ziel einer autogerechten Stadt so sichtbare Spuren hinterlassen wie am Schlossbergring. Mit hohem Aufwand entstand dort Ende der 1960er Jahre eine vierspurige Autoschneise – ohne an den Rad- und Fußverkehr zu denken. Das soll sich jetzt Ă€ndern. Die Strecke zwischen SchwabentorbrĂŒcke und Europaplatz wird in Zukunft komfortabler und sicherer fĂŒr alle, die zu Fuß oder mit dem Radunterwegs sind.

BĂŒrgermeister Martin Haag betont: „Ich freue mich, dass wir hier eine Lösung gefunden haben, die allen Anforderungen gerecht wird: In Zukunft gibt es deutlich mehr Platz und mehr Sicherheit fĂŒr den Fuß- und Radverkehr. Doch auch wer mit dem Auto unterwegs ist, kommt flĂŒssig um die Innenstadt herum und erreicht die ParkhĂ€user. Ich bedanke mich bei dem Fuß- und Radentscheid fĂŒr den Impuls, dass wir uns diese Stelle genauer anschauen mĂŒssen. Das war ein wertvoller Beitrag fĂŒr den Freiburger Verkehr der Zukunft.“

Den Anfang hat die Stadtverwaltung bereits vor zwei Jahren gemacht: Nicht zuletzt aufgrund der Forderungen aus dem BĂŒrgerbegehren zum Fuß- und Radentscheid hat das Garten- und Tiefbauamt – zunĂ€chst provisorisch – eine Fahrspur des östlichen Schlossbergrings fĂŒr den Radverkehr umgewidmet. Der vorherige, sehr schmale Radweg entlang der StĂŒtzmauer zum Schlossberg ist seitdem ein Fußweg. Diese Lösung brachte deutlich mehr Komfort und Sicherheit fĂŒr den Fuß- und Radverkehr, auch der Autoverkehr lief von Beginn an flĂŒssig. Die befĂŒrchteten RĂŒckstaus bis auf die B31 blieben bis auf wenige Ausnahmen aus. Das hat inzwischen auch ein externes Gutachten bestĂ€tigt. Daher bleibt an dieser Stelle auch in Zukunft alles so wie es sich in den vergangenen Jahren bewĂ€hrt hat.

Um herauszufinden, wie flĂŒssiger und sicherer Verkehr fĂŒr alle Verkehrsteilnehmenden auch auf der restlichen Strecke gelingt, hat das Garten- und Tiefbauamt eine detaillierte Untersuchung mit genauer Simulation der VerkehrsablĂ€ufe beim Karlsruher BĂŒro Inovaplan in Auftrag gegeben. Als Planungsziele hat die Stadtverwaltung Verbesserungen fĂŒr den Fuß- und Radverkehr sowie die Verkehrssicherheit, die BerĂŒcksichtigung der Standards fĂŒr den geplanten Radschnellweg sowie die allgemeinvertrĂ€gliche Abwicklung aller vorhandenen Verkehrsströme vorgegeben. Seit vergangenem Dezember liegt das Gutachten aus Karlsruhe vor.

Gegenstand der Untersuchung waren mehrere Planungsideen. Überzeugt hat letztendlich nur eine Variante. Diese ist nach EinschĂ€tzung der Karlsruher Fachleute und auch des stĂ€dtischen Garten- und Tiefbauamts am besten geeignet, die Situation fĂŒr alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, deutlich zu verbessern und gleichzeitig auch den zukĂŒnftigen Autoverkehr so zu berĂŒcksichtigen, dass keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die Stadtbahn, den B31-Tunnel oder das angrenzende Verkehrsnetz zu erwarten sind. Dies war den verantwortlichen Verkehrsplanenden neben der Verkehrssicherheit wichtig: Neben einer Verbesserung fĂŒr den Fuß- und Radverkehr will man auch zukĂŒnftig einen reibungslosen ÖPNV-Betrieb sowie die Kfz-Erschließung der Innenstadt weiter sicherstellen.

KernstĂŒck dieser favorisierten Variante ist die Verringerung der zwei getrennten Autospuren auf eine einzelne, sogenannte â€žĂŒberbreite“ Fahrspur, die von zwei Autos parallel genutzt werden kann. Diese Lösung findet sich bereits heute an vielen Stellen in Freiburg (z.B. auf dem nördlichen Innenstadtring zwischen Fahnenberg- und Europaplatz) und hat sich bewĂ€hrt. Auf Höhe der EinmĂŒndung von KartĂ€user- und Wallstraße (beim CafĂ© Atlantik) werden die Stadtbahngleise zudem in eine von Autos mitnutzbare Fahrspur umgewandelt. Damit gelingt es mit dieser Variante fast durchgĂ€ngig, die gewĂŒnschten Breiten fĂŒr die Radspuren zu ermöglichen, ohne dass es zu einer starken Behinderung des Autoverkehrs mit langen RĂŒckstaus kommt.

Abschnitt SĂŒd

Die grĂ¶ĂŸten VerĂ€nderungen gibt es zwischen Schwabentorplatz und SchwabentorbrĂŒcke. Am Schwabentorring ist Platz besonders rar, weil hier zusĂ€tzlich auch die Stadtbahn unterwegs ist – bislang auf einem separaten Gleiskörper. Damit jedoch fĂŒr den Autoverkehr nach der Umgestaltung zwei Spuren bleiben und in Zukunft auch Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, sicher vorankommen, soll an dieser Stelle ein „dynamischer Gleiskörper“ entstehen. Das heißt: Kraftfahrzeuge und Straßenbahnen teilen sich dann eine Fahrspur. So stehen dem Kfz-Verkehr Ă€hnlich wie heute zwei Fahrstreifen zur VerfĂŒgung. Durch diese Regelung wird auch dieser Unfallbrennpunkt zwischen Stadtbahn und in die Wallstraße linksabbiegendem Autoverkehr beseitigt. Um die Gleise umzuwidmen, wird ein Rechtsverfahren nötig werden, das in den nĂ€chsten Monaten vorbereitet werden soll. Ein weiterer großer Unterschied zum Status quo sind die breiten Fuß- und Radwege – beide zusammen ĂŒber fĂŒnfeinhalb Meter breit statt heute jeweils knapp 1,50 Meter. Im Übergang zum Schlossbergring wird dann aus zwei eins – etwa so wie heute schon. Auch auf der SchwabentorbrĂŒcke stehen den FahrrĂ€dern kĂŒnftig fast drei Meter breite Spuren zur VerfĂŒgung; hier fĂ€llt eine Autospur ersatzlos weg, ebenso wie eine Abbiegespur aus der Schillerstraße Richtung Innenstadt. Von Osten kommend bleibt es bei den beiden Abbiegespuren in den Schwabentorring, sodass hier kein aufwendiger Umbau erforderlich ist und RĂŒckstaus in den Tunnel vermieden werden können.

Am Greiffeneggring war die Situation fĂŒr den Radverkehr in der Vergangenheit gefĂ€hrlich. Deswegen hat das Garten- und Tiefbauamt schon vor einigen Jahren eine Kfz-Spur in eine breite Radfahrspur umgewandelt. Diese Lösung hat sich bewĂ€hrt und wird beibehalten.

Abschnitt Mitte

Auf der Ostseite des Schlossbergrings bleibt es im Wesentlichen bei der heutigen VerkehrsfĂŒhrung mit jeweils einem Fahrstreifen fĂŒr den Pkw- und Radverkehr sowie einem separaten Fußweg. Auch die Zufahrt zur Schlossberggarage bleibt erhalten. Auf der Westseite, also zur Altstadt hin, wird der Kfz-Verkehr kĂŒnftig auf einer ĂŒberbreiten Fahrspur gefĂŒhrt. Vorteil auch hier: Mehr Platz fĂŒr alle, die zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren und kaum EinschrĂ€nkungen fĂŒr den Autoverkehr. Dieser wird in der Regel auch nach dem Umbau fast so fließen wie heute schon.

Abschnitt Nord

Im Leopoldring zwischen Europa- und Karlsplatz wird die bewĂ€hrte VerkehrsfĂŒhrung aus dem Abschnitt westlich der des Europlatzes fortgesetzt: Auch hier gibt es in beiden Fahrtrichtungen einen ĂŒberbreiten Fahrstreifen, der in der Regel das Nebeneinander von zwei Pkws erlaubt – Lkws brauchen aber die ganze Breite des Fahrstreifens. Dies klappt gut, weil der Anteil an breiteren Fahrzeugen hier nicht so groß ist. Gleichzeitig schafft diese Lösung genĂŒgend Platz fĂŒr einen Radstreifen, der fast durchgĂ€ngig deutlich breiter als zwei Meter ist. Östlich des Karlsplatzes ist die Situation seit dem Umbau dort vor einigen Jahren bereits recht radfahrerfreundlich – die Erasmusstraße bietet als ausgewiesene Fahrradstraße eine gute Radverkehrsbindung. In diesem Abschnitt können daher die heute vorhandenen zwei getrennten Kfz-Fahrspuren Richtung Osten bis zur EinmĂŒndung der Hermannstraße erhalten bleiben. In Fahrtrichtung Westen werden jedoch zwei Fahrspuren zu einem ĂŒberbreiten Fahrstreifen, um mehr Platz fĂŒr den Radverkehr zu schaffen. Der Radfahrstreifen wird hier drei Meter breit.

Die Umgestaltungen lassen sich in mehreren, voneinander unabhĂ€ngigen Bauabschnitten realisieren. Noch gibt es aber keine konkrete AusfĂŒhrungsplanung und damit weder einen Zeit- noch einen Kostenplan. Nicht zuletzt um die verschiedenen Planungsideen vergleichen zu können, enthĂ€lt das Gutachten dennoch eine grobe Kostenprognose, die auf Erfahrungswerten vergleichbarer Projekte, vereinfachten Kostenannahmen ĂŒber die umzubauenden FlĂ€chen einschließlich einer Risikopauschale basiert. Das mit Abstand beste Kosten-Nutzen-VerhĂ€ltnis verspricht die Variante, die auch verkehrlich am meisten ĂŒberzeugt: Sie soll daher in den kommenden Jahren und abhĂ€ngig von der Haushaltslage Schritt fĂŒr Schritt RealitĂ€t werden.

Infos zu allen drei untersuchten Varianten und den jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie Grafiken und ein Video gibt es online unter www.freiburg.de/schlossbergring. Auch das vollstÀndige Gutachten
steht dort zum Download bereit.
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Verschiedenes 
 
 
Mundenhof meldet erneut Rekord
Mehr als eine halbe Millionen Besucherinnen und Besucher im Jahr

Bei der Jahresbilanz 2023 wird deutlich, dass sich das neue Straußen- und ErdmĂ€nnchengehege bewĂ€hrt hat
Vom Umbruch auf der Pinto-Koppel, den Konsequenzen aus der Vogelgrippe und den positiven wie negativen Folgen des Klimawandels

Und sie steigen und steigen – die Besucherzahlen des Mundenhofs. Erstmals haben 2023 ĂŒber eine halbe Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene das Tiergehege besucht. Der Mundenhof hat anhand der verkauften Parkplatztickets hochgerechnet, dass es um die 520.000 Menschen gewesen sein mĂŒssen. Seit 2007 hat sich damit die Zahl verdoppelt, damals waren es knapp 245.000 Menschen, die sich aufmachten, um Kamele und Lamas, Esel und ErdmĂ€nnchen, Affen und Strauße zu entdecken.

Gerade am Wochenende kann es da schon mal etwas enger werden. Fast 50 Prozent der Besucherinnen und Besucher kommen am Samstag, Sonn- oder Feiertag zum Mundenhof. Die anderen gut 50 Prozent verteilen sich auf die restlichen Wochentage. Bei den ParkgebĂŒhren wird hier zukĂŒnftig von April bis August kein Unterschied mehr gemacht. Dann kostet das Parken an allen Tagen 10 Euro. In den ĂŒbrigen Monaten kostet das Ticket unter der Woche wie bisher 5 und am Wochenende sowie Feiertagen 10 Euro. Die Jahresparkkarte kostet seit Januar 60 statt 50 Euro. Wer die Freiburger FamilienCard hat, zahlt wie gehabt 30 Euro. Der Eintritt ins Tiergehege bleibt aber auch weiterhin kostenlos. Zum Konzept des stĂ€dtischen Mundenhofs gehört, dass er allen Menschen den Zugang zu den Tieren und dem GelĂ€nde ermöglichen will. Ein Besuch soll nicht am Geldbeutel scheitern.

BĂŒrgermeisterin Christine Buchheit ist sich sicher, dass der neue Besucherrekord auch am neuen Gehege fĂŒr die ErdmĂ€nnchen liegt, das sie sich mit den Straußen und RosenkĂ€fern teilen. „Wir ruhen uns nicht auf unserem Erfolg aus. Das Mundenhofteam macht sich stĂ€ndig Gedanken darĂŒber, wie das Tiergehege fĂŒr die Menschen, aber vor allem auch fĂŒr die Tiere noch attraktiver werden kann. Das ist beim neuen Straußen- und ErdmĂ€nnchenstall wieder wunderbar gelungen.“

Auch aus Sicht der Tierpflegerinnen und Tierpfleger hat sich das neue Gehege bereits bewĂ€hrt. Sowohl bei den Straußen als auch bei den ErdmĂ€nnchen und im integrierten RosenkĂ€ferterrarium gab es Nachwuchs. Neun StraußenkĂŒken und vier ErdmĂ€nnchen zĂ€hlen zur großen Nachkommenschaft im Tierpark. Insgesamt gab es ĂŒber hundert Geburten, etwa die HĂ€lfte davon bei den Schafen und Ziegen. Zwei Mal im Jahr bekommen diese mittlerweile Nachwuchs. Zum einen weil sich die Haltungsbedingungen immer weiter verbessern, zum anderen weil es aufgrund des Klimawandels immer wĂ€rmer wird.

Doch die höheren Temperaturen haben fĂŒr die Tiere nicht nur positive Auswirkungen. So werden beispielsweise bei der Heuernte oft nicht mehr die erwartenden ErtrĂ€ge erzielt. 2023 waren es immerhin zwei gute Ernten. Die milden Winter haben erneut zu einem recht hohen Parasitenbefall gefĂŒhrt, gerade Tiere mit dichtem langem Fell haben darunter gelitten.

Und auch die Vogelgrippe machte den Verantwortlichen im vergangenen Jahr zu schaffen. Zwar hatte sich keines der Tiere angesteckt, aber trotzdem gab es zahlreiche EinschrĂ€nkungen in der Haltung. Das meiste GeflĂŒgel musste ĂŒber lĂ€ngere Zeit im Stall bleiben. Die großen Laufvögel durften zwar dank einer Ausnahmeregelung weiterhin auf die Koppeln, allerdings nur unter strengen hygienischen Auflagen. Besonders erfreulich ist, dass es trotzdem nicht nur bei den Straußen Nachwuchs gab, sondern auch bei den Nandus, Pfauen und Mönchsittichen.

Aber auch TodesfĂ€lle gehören zu einem Tierpark dazu. So mussten das Tiergehegeteam und die Besucherinnen und Besucher unter anderem von den beiden Straußen Themba und Kito Abschied nehmen. Die Nachricht, dass Watussikuh Luzies gestorben ist, war allerdings noch aus einem anderen Grund bewegend. WatussikĂŒhe werden nur noch in wenigen Tierparks gehalten. Eine neue Kuh zu finden ist bisher nicht gelungen. Dieses Problem gibt es bei anderen Rinderrassen nicht. Der Mundenhof hat im vergangenen Jahr sowohl zwei neue Yaks als auch zwei Schottische Hochlandrinder gekauft. Ebenfalls neu hinzugekommen sind zwei Lamastuten. Und bei den Pintos wohnt seit einigen Monaten Anupi, eine DĂŒlmener Pferdestute. Diese deutsche Wildpferdrasse soll die Pintos langfristig ersetzen.

Spannend bleibt es nach wie vor bei den Javaneraffen. Noch verteidigt Nijamuk seine AnfĂŒhrerrolle, doch die Auseinandersetzungen mit jungen ThronanwĂ€rtern werden immer heftiger. Zu hören ist das am lauten Geschrei, das immer wieder aufkommt. Zu sehen ist es an wilden Verfolgungsjagden und manchmal leider auch an den Verletzungen der Widersacher.

Entspannter geht es bei den Schottischen Hochlandrindern zu. Mundenhofmitarbeitende haben fĂŒr sie zeitweise die Wiesen um das ZMF-GelĂ€nde mit einem mobilen Zaun begrenzt. So hatten die Tiere mehr Platz und gutes Futter, der Mundenhof hat Geld eingespart, weil die Wiese nicht gemĂ€ht werden musste und die Besucherinnen und Besucher konnten auch außerhalb des eigentlichen GelĂ€ndes Tiere beobachten. Ein Win-Win-Win-Konzept, das jetzt auch auf andere Tiere ausgeweitet werden soll.

Auch die naturpĂ€dagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) zieht unter der neuen Leitung von Stefanie Rohrer nach wie vor viele Menschen auf den Mundenhof. Dazu beigetragen haben sicher auch der neugestaltete Flyer und die ĂŒberarbeitete Homepage. Gut besucht waren sowohl die sieben Nachmittagsgruppen, die drei Mal die Woche parallel stattfinden, als auch die wöchentliche Jugendgruppe. Zudem nahmen 82 Schulklassen, 20 mehr als im Vorjahr, an den Angeboten teil. Einige der ĂŒber 1200 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler kamen dabei in den Genuss des neuen Projekts „ich-du-wir mit Tier“, das an vier Vormittagen die Klassengemeinschaft durch erlebnispĂ€dagogische Übungen, tiergestĂŒtzte Inhalte und Wahrnehmungsaufgaben stĂ€rkt. Der SC Freiburg unterstĂŒtzt das Projekt mit dem Stiftungsprogramm „fairways“.

Die KonTiKi-Tiere sind im engen Kontakt mit den Kindern. Damit dieses Konzept reibungslos funktioniert, braucht es manchmal geeignete Hilfsmittel. So haben Schafe und Ziegen im vergangenen Jahr Halfter bekommen, mit denen sie sich deutlich leichter fĂŒhren lassen. Und auch bei den HĂŒhnern hat sich einiges getan. Nicht nur der Stall wurde verschönert. Da absehbar ist, dass es immer hĂ€ufiger VogelgrippeausbrĂŒche mit Stallpflicht in der Region geben wird, wird die HĂŒhnerschar in Zukunft kleiner gehalten.

Die Menschenschar dagegen war auch bei den Festen und Veranstaltungen auf dem Mundenhof alles andere als klein. Vor allem das Krippenspiel, das erstmals nach vier Jahren wieder stattfand, war ein Publikumsmagnet. Und auch das KĂŒrbisfest und der Ostertag waren gut besucht. Beim Sommerfest dagegen war es schlichtweg zu heiß, als dass sich die Menschen auf der Pinto-Koppel gedrĂ€ngt hĂ€tten.

Auch dieses Jahr wird es die bekannten Publikumsmagnete wieder geben. Neu im Programm ist ein FrĂŒhlingsfest am Sonntag, 24. MĂ€rz, und eine bereits ausgebuchte „Gummistiefelwoche“ fĂŒr Kinder und Jugendliche mit Werkeln und Tierkontakt in der ersten Osterferienwoche. Je eine FĂŒhrung im Schauaquarium und zu den Störchen auf dem Mundenhof runden die Neuerungen des Jahresprogramms ab.

Einiges verĂ€ndert sich auch im historischen Zentrum des Hofs. Der Betriebshof wird weiter ausgebaut, damit der Mundenhof auch fĂŒr kommende Besucherrekorde gewappnet ist. Die Werkstatt zieht in ein saniertes StallgebĂ€ude. In der so frei gewordenen Alten Schmiede entsteht in den nĂ€chsten Jahren die Zukunftsschmiede mit noch mehr pĂ€dagogischen Angeboten. Im angrenzenden Zukunftsgarten sind die ersten Umgestaltungen schon sichtbar. Damit alle neuen RĂ€ume auch Heizung und Wasser haben, werden zahlreiche Leitungen verlegt. Gleichzeit bekommt das frisch sanierte Dach der KonTiKi-Scheune eine Photovoltaik-Anlage.
 
 

Veranstaltungen 
 
Theater: Dreyeckland
© Brax Art
 
Theater: Dreyeckland
Edzard Schoppmann
Di 12.03. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Eine musikalische Zeit-Revue ĂŒber die Anti-Atomkraft- Bewegung von Wyhl bis Heute.

Kalt ist es im Februar in der DĂ€mmerung im Wyhler Wald. Angelockt von einer mysteriösen Unbekannten treffen ein KaiserstĂŒhler Jungwinzer, der Juniorchef eines Windkraftunternehmens, eine Politikstudentin aus Freiburg und ein Schweizer Straßenmusiker aufeinander. Lockmittel sind die Aussicht, den verhassten Wolf zu schießen, der Abschluss eines lukrativen GeschĂ€fts, die Aufdeckung eines Umweltskandals, ein gut bezahlter Gig auf einer Party. WĂ€hrend die vier sich gegenseitig belauern, rĂ€tseln, wer sie hinterhĂ€ltig in den Wald gelockt hat, erscheint Celine, eine ElsĂ€sserin, in ihrer Jutetasche eine handbemalte Urne. Sie verkĂŒndet, bevor ihre letzte Hinterlassenschaft den Boden kĂŒsst, will sie mit ihren Freunden die alten Lieder singen, sich in die letzte Schlacht stĂŒrzen. „Wir sind wieder do, lasst uns miteinander anstoßen, 7 Tage lang, bis die Saat neu aufgeht!“ So leben enthusiastische Zeiten wieder auf, als die GroßmĂŒtter und GroßvĂ€ter der vier – Celine und ihre Freunde – vor fast 50 Jahren hier im Wyhler Wald erfolgreich gegen das geplante KKW am Kaiserstuhl gekĂ€mpft haben. Gegen Filbinger und seine Staatsmacht, die ohne RĂŒcksicht auf Winzer, Bauern und Natur mit Gewalt rechts und links des Rheins ein neues gigantisches Ruhrgebiet durchsetzen, erbauen wollten.

In einer Mischung aus Fiktion und Dokumentation wird ein Bogen vom Beginn der Umweltbewegung in den 70ern bis zur heutigen last generation geschlagen. Besonderes Augenmerk gilt der – die Protestierenden damals begeisternden – Vision des grenzĂŒberschreitenden Dreyecklandes, verbunden durch die gemeinsame alemannische Sprache. Eine Protestbewegung, die nicht nur Franzosen, Schweizer und Deutsche, sondern auch unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppierungen und Generationen miteinand er vereinte.

Yaroslava Gorobey, Max Heckmann, Benjamin Wendel, Simon Wenigerkind, Britta Werksnis Regie / BĂŒhne: Edzard Schoppmann

Gefördert von der Baden-WĂŒrttemberg Stiftung im Programm Nouveaux horizon.

Eintritt: 20,00 €/ 15,00 € (erm.)
 
 

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UmweltschĂŒtzer Jean-Jacques Rettig gestorben:
Jean-Jacques Rettig bei einer der unzÀhligen Fessenheim-Aktionen (c) Axel Mayer
 
UmweltschĂŒtzer Jean-Jacques Rettig gestorben:
Freund, EuropÀer, Atomkraftgegner, Humanist & Umwelt-Aktivist

Mon ami, l'Alsacien Jean-Jacques Rettig

Am Montag, 19.2.2024 ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der elsĂ€ssischen Umweltbewegung, Jean-Jacques Rettig aus Freconrupt, gestorben. Aus Wunsch der Familie wird er im kleinen Familienkreis beerdigt. Eine grĂ¶ĂŸere Trauerfeier ist fĂŒr den Sommer geplant.

Mein Freund, der ElsĂ€sser Jean-Jacques Rettig, Jahrgang 1937, war gemeinsam mit Solange und Michel Fernex eine der großen Persönlichkeiten der elsĂ€ssischen Umwelt- und Antiatomkraftbewegung. Der frĂŒhere Realschullehrer war schon 1974 bei der Bauplatzbesetzung gegen das Chemiewerk im elsĂ€ssischen Marckolsheim dabei und auch beim Protest gegen das AKW in Wyhl stand er an vorderster Stelle. Am 17. Juli 1970, nachdem der erste Artikel in der "Derniere Nouvelle d'Alsace" ĂŒber das AKW Fessenheim erschien, hat er mit drei Familien eine BĂŒrgerinitiative gegrĂŒndet. 1971 waren es schon 1500 Menschen, darunter 150 Deutsche. Vier Jahre spĂ€ter waren 15 000 dabei. Jean-Jacques war seit ĂŒber 50 Jahren aktiv und er war "nicht nur" AKW-Gegner und UmweltschĂŒtzer. Er war auch ein großer, engagierter EuropĂ€er und Humanist. Seit den frĂŒhen ökologischen Konflikten am Oberrhein hat er sich fĂŒr das grenzenlose Europa der Menschen engagiert.

Ich erinnere mich an unsere wichtigste, gemeinsame, nirgends journalistisch verwertete PresseerklĂ€rung aus dem Jahr 2007. Gemeinsam hatten wir die sehr konkreten PlĂ€ne des damaligen französischen PrĂ€sidenten Sarkozy kritisiert, französische AKW an PrĂ€sident Gaddafi in Libyen zu exportieren. Eine Katastrophe fĂŒr die Menschheit ist jedes neue Land, das mithilfe der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie zum Atomwaffenstaat wird. Es wĂ€re schrecklich, wenn heute im BĂŒrgerkriegsland Libyen französische AKW stĂŒnden und die BĂŒrgerkriegsparteien Zugang zu Atomkraftwaffen und schmutzigen Bomben hĂ€tten.

Als Jean-Jacques Rettig 1974 die Bauplatzbesetzung gegen ein extrem umweltverschmutzendes Bleiwerk nach Marckolsheim mit organisierte, war in Frankreich und Deutschland noch die Zeit der „guten, alten, offenen“ und vor allem sichtbaren Umweltzerstörung und Umweltvergiftung. FlĂŒsse waren stinkende Kloaken, Kinder in der Umgebung von Verbrennungsanlagen litten an Pseudokrupp, in der Umgebung von Bleichemiewerken starben die KĂŒhe an Bleivergiftung. Der Schweizer AtommĂŒll wurde damals noch im Meer versenkt. Es war die unkritisch-technikbesoffene Nachkriegszeit, in der, trotz des Konzernwissens um die Gefahren, noch hemmungslos Asbest verbaut wurde.

Heute, 50 Jahre nach diesen ersten Konflikten, sind Luft und Wasser sauberer geworden. In unseren BĂ€chen kann wieder gebadet werden. Das Atomkraftwerk in Fessenheim wurde endlich abgeschaltet. Strom aus Wind und Sonne ist um ein Vielfaches kostengĂŒnstiger als Strom aus neuen Atomkraftwerken.
Diese Erfolge fĂŒr Mensch, Natur und Umwelt sind nicht vom Himmel gefallen. Wir haben sie Menschen wie Jean-Jacques Rettig zu verdanken.

In diesen Tagen der Trauer demonstrieren junge und alte Menschen mit Fridays for Future fĂŒr eine nachhaltige, bessere Welt. Sie tragen sein Werk und Engagement weiter.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Alt-)BUND GeschĂ€ftsfĂŒhrer, TRAS Vorstand
(kennt Jean Jacques seit der Bauplatzbesetzung 1974 in Marckolsheim)
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RegioForum - KĂŒche und Region direkt und digital vernetzt
(c) Foto: Veranstalter
 
RegioForum - KĂŒche und Region direkt und digital vernetzt
Das “RegioForum - KĂŒche und Region direkt und digital vernetzt” zeigt die Vielfalt der Region und unterstreicht die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Gastronomie

Rund 100 Landwirtinnen und Landwirte, Verarbeitungsbetriebe, Lieferanten, KĂŒchen- und Kantinenprofis sowie zahlreiche regionale Initiativen kamen am 29. Februar 2024 zum RegioForum in der Messe Freiburg zusammen. AufhĂ€nger der Veranstaltung war die bis dato einjĂ€hrige Zusammenarbeit der Bio-Musterregion Freiburg und des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands mit der Online-Plattform nearbuy, die die regionalen Produzenten und KĂŒchen der Region dabei unterstĂŒtzt, Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen.
Finanziell ermöglicht wurde die zunĂ€chst einjĂ€hrige Testphase von der Stadt Freiburg. „Wir sind uns mit der Landwirtschaft der Region einig, dass die regionalen Versorgungsstrukturen gestĂ€rkt werden mĂŒssen. Daher unterstĂŒtzen wir als Stadt gerne dieses Pilotvorhaben, da es auf einfache und ĂŒberzeugende Weise die Vernetzung vor Ort stĂ€rkt.“, so Christine Buchheit (BĂŒrgermeisterin).

“FĂŒr uns ist es eine tolle BestĂ€tigung, dass so viele Betriebe das Angebot annehmen. In unserer Arbeit begegnet uns immer wieder der Wunsch, mehr Bio- und regionale Produkte in der Gastronomie einzusetzen, doch die Beschaffung stellt viele KĂŒchen vor Herausforderungen. Mit der digitalen Plattform stellen wir ihnen ein Hilfsmittel zur VerfĂŒgung und möchten so auch den Erzeugern, Verarbeitern und Lieferanten die Vermarktung ihrer Waren erleichtern. Die Plattform erleichtert das Kennenlernen sowie die Kontaktaufnahme und bringt damit Angebot und Nachfrage zusammen. So konnten bereits neue GeschĂ€ftsbeziehungen geknĂŒpft werden.“, resĂŒmiert Andrea KĂŒhner, Regionalmanagerin Bio-Musterregion Freiburg. Wichtig seien aber auch immer wieder das persönliche Kennenlernen und Zusammenkommen. Um dies zu unterstĂŒtzen, organisieren die ProjekttrĂ€ger Veranstaltungen wie das RegioForum. Martina Braun, Abgeordnete des Landtags Baden-WĂŒrttemberg, betonte, dass die Initiative dabei helfe die Landesziele fĂŒr mehr regionales Bio, auch in den Landeseigenen Kantinen, zu erreichen.

Bei der Veranstaltung kamen auch Praktikerinnen und Praktiker von Betrieben aus der Region zu Wort und diskutierten darĂŒber, worauf es bei der regionalen Zusammenarbeit ankommt, woran es teils noch hakt und wie den Herausforderungen begegnet werden kann. Ein Verarbeitungsbetrieb sucht beispielsweise seit langem Bio-Senfsaaten aus der Region. In der Diskussion stellte sich heraus, dass ein Bio-Betrieb am Kaiserstuhl diese anbaut und bisher noch nicht von dem Bedarf wusste. So wurde ein weiterer Schritt fĂŒr eine mögliche Zusammenarbeit getan.

Im Anschluss an die Diskussion standen Kulinarik und persönlicher Austausch im Vordergrund. Bei einer Waren-Börse konnten die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Produkte aus der Region kennenlernen und verkosten. Die KĂŒchenprofis bekamen neue Anregungen und Kontakte fĂŒr die regionale Beschaffung.

Aufbauend auf dem Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit und dem großen Interesse soll die persönliche und digitale UnterstĂŒtzung der regionalen Betriebe fortgefĂŒhrt werden. “Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Verbindung aus Vernetzungsveranstaltungen in Kombination mit der digitalen Plattform einen Beitrag leisten kann, um unserem Ziel mehr regionale Produkte in KĂŒchen und Kantinen nĂ€herzukommen. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, insbesondere die Logistik und BĂŒndelung stellt die Betriebe vor große Herausforderungen. Unsere Zusammenarbeit geht daher weiter”, so Tasmin Taskale, BLHV. “Wir freuen uns, dass in kurzer Zeit so viele vielfĂ€ltige Anbieter und Abnehmer regionaler Produkte aus Freiburg und Umgebung nearbuy fĂŒr die persönliche Zusammenarbeit nutzen, und unterstĂŒtzen sie weiterhin, damit das digitale “Schaufenster” fortlaufend gefĂŒllt wird und sich die Initiative auch auf benachbarte Regionen ausweitet”, so Susanne Geßner, Ansprechperson fĂŒr interessierte Betriebe und Kommunen von nearbuy.

Weitere interessierte Betriebe können sich unter www.freiburg.nearbuy-food.de ĂŒber die Initiative und Beteiligungsmöglichkeiten informieren.

zum Bild oben:
Caterer Thomas Zahner (Feinkost Zahner, links) informiert sich bei Diana Rein (Pilzhof Rein) ĂŒber Bio-Edelpilze aus Breisach
(c) Foto: Veranstalter
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Veranstaltungen 
 
Waldhauss Freiburg hat Rekord geknackt
Wildtier des Jahres 2024 (c) Michael GĂ€b
 
Waldhauss Freiburg hat Rekord geknackt
Über 40.000 Besucher und Besucherinnen kamen 2023 ins Waldhaus

Das Jahresprogramm 2024 zeigt die große Vielfalt aus Neuem und BewĂ€hrtem, fĂŒr Jung und Alt, drinnen und draußen

Über 40.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben 2023 das Waldhaus besucht - ein neuer Rekord in den 15 Jahren, in denen sich die Umweltbildungseinrichtung schon fĂŒr Wald, Natur und Nachhaltigkeit einsetzt. Sie haben Abenteuer in den Ferienwochen erlebt, waren bei Ausstellungen, Kursen oder Exkursionen, haben VortrĂ€ge gehört und sonntags einen Kuchen im CafĂ© gegessen.

Ein Blick ins neue Jahresprogrammheft, das in öffentlichen Stellen der Stadt und im Waldhaus ausliegt, zeigt, dass auch dieses Jahr ein großer Teil der Angebote familienfreundlich, kostengĂŒnstig oder -frei ist. Als Wildtier des Jahres wacht der Braunbrustigel von der Titelseite ĂŒber mehr als hundert Angebote und vier spannende Ausstellungen. Die erste ist schon gut besucht und lĂ€uft noch bis Sonntag, 17. MĂ€rz: Unter dem Titel „EuropĂ€ischer Naturfotograf des Jahres – Fritz Pölking Preis“ zeigt das Waldhaus prĂ€mierte Bilder aus dem Wettbewerb 2021 der GDT Gesellschaft fĂŒr Naturfotografie.

Am Freitag, 22. MĂ€rz, wird die Ausstellung „Kunst trifft Natur“ eröffnet. Zu sehen sind bildnerische, plastische und skulpturale Arbeiten aus der pĂ€dagogischen Ideenwerkstatt Bagage, in denen die KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler ihr ganz persönliches VerhĂ€ltnis zur Natur zum Ausdruck bringen.

Am Donnerstag, 2. Mai, folgt eine Ausstellung ĂŒber die Auswirkungen des Klimawandels im Schwarzwald und den Skanden. Unter dem Titel „Faces of Climate Change“ zeigen angehende Grafikdesignerinnen und -designer der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg und der Katedralskole im norwegischen Hamar ihre Sicht. Ab Donnertag, 10. Oktober, geht es in einer interaktiven Schau um ein weiteres wichtiges Thema unserer Zeit: „Facettenreiche Insekten – Vielfalt, GefĂ€hrdung, Schutz“.

Nach wie vor einmalig ist die GrĂŒnholzwerkstatt, in der frisch geschlagenes Holz verarbeitet wird. Gleich am Samstag, 9. MĂ€rz, können Gartenfreundinnen und -freunde hier aus Kastanienholz Staudenhalter und Rankhilfen herstellen. Über das Jahr hinweg können kĂŒnstlerisch Interessierte ihre Ideen bei einem Holzschnittworkshop umsetzen oder bei Bildhauerkursen des KĂŒnstlers Thomas Rees Skulpturen aus Holz fertigen. Auch wer traditionelle Handwerkstechniken kennenlernen und die entschleunigende Wirkung der Handarbeit erleben möchte, sollte sich bald anmelden, um Weidenkörbe, Sitzmöbel, Holzschalen und dosen (Shrink-Pots) oder Löffel fĂŒrs Leben herzustellen.

GenerationsĂŒbergreifende Angebote waren im vergangenen Jahr sofort ausgebucht. Deshalb legt das Waldhaus nun nach. Neben bewĂ€hrten Kursen im GrĂŒnholzschnitzen, Buchbinden, Glutbrennen gibt es neue Angebote wie VogelhĂ€uschen und NistkĂ€sten bauen oder ein Kubb-Spiel schnefeln. Wer will, kann sich im Wald bei einem der Abenteuersonntage vergnĂŒgen, im Waldklimaraum bei einem Escape-Room gemeinsam RĂ€tsel lösen oder im Geowindow die Entstehung der Kohle entdecken.

Im Rahmen des Projekts Waldklimaraum entsteht ein Waldgarten. Interessierte können bei Workshops und Aktionstagen gĂ€rtnerisch aktiv werden und Prinzipien der Permakultur kennenlernen. Wer weiter raus will, ist eingeladen zu Exkursionen in den Mooswald, auf den Schauinsland, ins Zweribachtal oder ins Stadtwaldarboretum. Unterwegs erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes ĂŒber Vögel an der Dreisam, die Anpassung der WĂ€lder an den Klimawandel, die Vielfalt exotischer Baumarten oder die Waldimkerei.

Dazu warten VortrĂ€ge und Matineen auf Zuhörende und natĂŒrlich auf der BĂŒhne das schlaue FrĂ€ulein Brehm. Als Highlights locken Großveranstaltungen. In der Reihe „WĂ€lder der Welt“ dreht sich am Sonntag, 21. April, alles um Venezuela. Und beim Waldherbst können Junge und Alte, Pferdebegeisterte und Technikfreunde die Holzernte im Wald erleben und bei vielen Workshops mitmachen.

Das Waldhaus ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an sonn- und feiertags (mit Café) von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt: info@waldhaus-freiburg.de, Tel. 0761/8964 7710. Weitere Infos zum Programm und das Kontaktformular zur jeweiligen Anmeldung gibt es unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender
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Energiekarawane in Hochdorf unterwegs
Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am GebÀude
Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 7. MĂ€rz, 19 Uhr – Anmeldung erforderlich

Die Freiburger Energiekarawane kommt nach Hochdorf. Die Beratungskampagne des Freiburger Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische GebĂ€udesanierung“ ist vom 7. MĂ€rz bis zum 18. April in Hochdorf unterwegs und beantwortet individuelle Fragen der HauseigentĂŒmerinnen: „Wie kann ich meine Heizung umstellen? Wie kann ich Geld und Energie sparen?“

Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 7. MĂ€rz, um 19 Uhr in der Mooswaldhalle in Hochdorf statt und wird von der Initiative „Hochdorf Klimaneutral 2035“ mitgestaltet. Benjamin Illenberger, Energieberater der Verbraucherzentrale, gibt praktische Tipps zum Thema energetische GebĂ€udesanierung. Das Vorgehen der Energiekarawane wird erlĂ€utert und es gibt Informationen zum Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ der Stadt.

Im Rahmen der Energiekarawane können sich Immobilienbesitzerinnen und -besitzer kostenlos ĂŒber Sanierungsmöglichkeiten beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf die GebĂ€ude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch Energieberaterinnen und -berater der Verbraucherzentrale verbunden. Hier können Fragen zu energetischen Optimierungsmöglichkeiten des Hauses gestellt, genauso aber mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen und entsprechende Fördermöglichkeiten besprochen werden. So sichern sich zum Beispiel Immobilienbesitzerinnen und -besitzer, die das stĂ€dtische Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ nutzen, mit der Teilnahme an einer Beratung einen Bonus von bis zu 500 Euro. Mit der DurchfĂŒhrung der Energiekarawane hat die Stadt den Verein fesa e.V. beauftragt.

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung und zu Beratungsterminen unter www.fesa.de/energiekarawane-hochdorf, per E-Mail an energiekarawane@fesa.de oder Telefon unter 0761 / 407 361.
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Schnitzkurse, Klima-Workshop und Exkursionen ins GrĂŒne
Die Waldhaus-Termine im MĂ€rz

Sonntag, 3. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr I Anmeldung bis 29. Februar
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Recyclingmaterialien
Das kleine zweilagige NotizbĂŒchlein, das Sie an diesem Nachmittag mit einer einfachen Heftung und einem festen Einband herstellen, findet bestimmt als nĂŒtzlicher Begleiter in jeder Tasche seinen Platz. Bitte geeignetes Bezugspapier mitbringen (festes Geschenkpapier, Zeichnungen, KalenderblĂ€tter oder Landkarten). Referentin Susanne Natterer ist Buchbindemeisterin. Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 17 Euro, Familien 65 Euro, mit FamilienCard frei

Sonntag, 3. MĂ€rz, 14 bis 15.30 Uhr I ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Winterknospen von BĂ€umen
Mit Fernglas und Lupe ausgestattet erkunden Sie bei einem Spaziergang rund ums Waldhaus die Winterknospen hiesiger LaubbĂ€ume und lernen, die BĂ€ume im blattlosen Zustand zu bestimmen. Sie erfahren, welche Knospen essbar sind, welche frĂŒher in der Volksheilkunde und heute in der alternativen Medizin genutzt werden. Referentin Martine Schiller ist Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag: 6 Euro

Donnerstag, 7. MĂ€rz, 18 bis 19.30 Uhr I ohne Anmeldung
Lichtbildvortrag: Der Schwarzwald im Klimawandel – ein Grund schwarz zu sehen?
Der Schwarzwald ist die Heimat von Schwarzmilan, Schwarzwild, Schwarzstorch, Schwarzdorn und Schwarzkehlchen. Liefert der Klimawandel GrĂŒnde, fĂŒr seine Zukunft nur schwarz zu sehen oder bringt er auch positive VerĂ€nderungen mit sich? Folgen Sie dem Artenschutzexperten Frank Hohlfeld auf eine spannende Tour und lassen Sie sich von faszinierenden Einblicken in eine sich verĂ€ndernde Tier- und Pflanzenwelt ĂŒberraschen. Eintritt 7 Euro

Samstag, 9. MĂ€rz, 11 bis 17 Uhr I Anmeldeschluss 5. MĂ€rz
GrĂŒnholzwerkstatt: Rankhilfen und Staudenhalter fĂŒr den Garten
Fertigt Euch mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Eichen- oder Kastanienholz schöne, langlebige Staudenhalter oder Rankhilfen fĂŒr den Garten. Referent Frank Janson ist Techn. Lehrer, Schreinermeister und Leiter der GrĂŒnholzwerkstatt. TN-Beitrag: 30 Euro inkl. Material, Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro

Sonntag, 10. MĂ€rz, 9 bis 11 Uhr I Anmeldeschluss 7. MĂ€rz
Morgenexkursion Waldvögel
Bei unserem Morgenspaziergang mit dem Biologen und Ornithologen Frank Hohlfeld erkunden wir die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen WaldbestĂ€nden kommen ĂŒber 20 Vogelarten vor, die wir auf unserer Tour sehen und hören können. Bitte Fernglas mitbringen und warm und wetterfest kleiden. Ab 12 Jahren. Teilnahmebeitrag: 8 Euro. Dieser Kurs wird durch den Förderverein Waldhaus bezuschusst.

Sonntag, 10. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr I Anmeldeschluss: 4. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt: GrĂŒnholzschnitzen mit Markus Stickling
In diesem Kurs mit dem Biologen und NaturpĂ€dagogen Markus Stickling lernen Kinder und Erwachsene gemeinsam den Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen Handgriffen kleine GegenstĂ€nde oder Spielzeuge aus GrĂŒnholz zu schnitzen. Teilnahmebeitrag: 8 Euro inkl. Material, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 4 Euro, Familien 19 Euro. Dieser Kurs wird durch den Förderverein Waldhaus bezuschusst.

Freitag, 15. MĂ€rz, bis Sonntag, 17. MĂ€rz: FR 15 bis 19 Uhr,
SA und SO 10 bis 15 Uhr I Anmeldeschluss: 4. MĂ€rz
Workshop: Holzschnitt mit Brian Curling
Der BuchkĂŒnstler Brian Curling fĂŒhrt Sie in die alte Technik des Holzschnitts ein. Sie haben die Gelegenheit, in der Holzwerkstatt eigenhĂ€ndig Druckstöcke herzustellen und farbige Holzschnitte zu drucken. Teilnahmebeitrag: 210 Euro (inkl. 25 Euro Materialkosten)

Samstag, 16. MĂ€rz, 12 bis 15 Uhr I Anmeldeschluss: 12. MĂ€rz
Escape Room: Stoppt den Klimawandel!
Gemeinsam löst Ihr ein komplexes RĂ€tsel mit Hilfe von SpĂŒrsinn, Teamwork und KreativitĂ€t. Bei diesem interaktiven Spiel lernt Ihr mit Spaß und Spannung, wie Ihr im Klimaschutz aktiv werden könnt. Referentin Leonie RĂŒckert ist Geowissenschaftlerin und pĂ€dag. Mitarbeiterin im Waldhaus. TN-Beitrag: Erwachsene und Jugendliche ab 12 in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 5 Euro

Sonntag, 17. MĂ€rz, 12 bis 14.30 Uhr I Anmeldeschluss: 12. MĂ€rz
Workshop: Unterirdische WĂ€lder – Wie ist Kohle entstanden und was hat das mit dem Klima zu tun?
Kommt mit auf eine spannende Reise in die Erdgeschichte. Mit dem interaktiven Geowindow lassen wir zusammen KohlelagerstĂ€tten entstehen und Vulkane ausbrechen. Wir blicken ins Erdinnere und simulieren Entstehungsprozesse, die uns sonst verborgen bleiben. Dabei erfahren wir, was Kohle mit dem Wald und unserem Klima zu tun hat. Ein interaktiver Spaß mit Aha-Effekt fĂŒr Jung und Alt. Referentin Leonie RĂŒckert ist Geowissenschaftlerin und pĂ€dag. Mitarbeiterin im Waldhaus. TN-Beitrag: Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 5 Euro

Sonntag, 17. MĂ€rz, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr spielt beim FrĂ€ulein Lynx lynx, der Luchs, die Hauptrolle. Um 16 Uhr folgen mit Gesumme die Hymenoptera, die wilden Bienen. Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Luchs) bzw. 10 Jahren (Bienen) geeignet. Eintritt frei, Spenden willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com

Donnerstag, 21. MĂ€rz, 17 bis 19 Uhr I Anmeldeschluss: 19. MĂ€rz
Exkursion zum Tag des Waldes: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Mooswald
Auf dieser Tour mit Markus MĂŒller, Revierförster Opfingen und Leiter des Waldhauses durch naturnahe WaldbestĂ€nde im Mooswald erfahren Sie viel Wissenswertes ĂŒber nachhaltige Waldbewirtschaftung, die ökologische, soziale wie auch ökonomische Aspekte berĂŒcksichtigt. Treffpunkt: Parkplatz Großer Opfinger See. Ab 10 Jahren. Kostenfrei. In Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt

Freitag, 22. MĂ€rz, 18 Uhr I ohne Anmeldung
Öffentliche Vernissage: Kunst trifft Natur
Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Freiburger Bagage-Familie mit der Ideenwerkstatt Bagage, BagageArt und BagagePlan. Im Waldhaus werden bildnerische, plastische und skulpturale Arbeiten gezeigt, in denen die KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler ihr ganz persönliches VerhĂ€ltnis zur Natur sichtbar machen. Die Ausstellung ist bis zum 25. MĂ€rz 2024 zu sehen. Eintritt frei, Spenden wilkommen

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de, unter Tel. 0761-896477-10 (Di-Fr 9 bis 12.30 Uhr) oder unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Weiterhin zu sehen ist die aktuelle Ausstellung „EuropĂ€ischer Naturfotograf des Jahres. Fritz Pölking Preis 2021“ (bis 17. MĂ€rz). Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 16:30 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©)
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Veranstaltungen 
 
 
Klilmastreik
Versammlung am Freitag, 1. MĂ€rz, mit Aufzug durch die Innenstadt

FĂŒr Freitag, 1. MĂ€rz, sind bundesweit „Klimastreik“-Proteste angekĂŒndigt. Auch in Freiburg ist eine große Versammlung geplant.

Ab 11 Uhr versammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Platz der Alten Synagoge. Gegen 12 Uhr beginnt ein Aufzug ĂŒber den Rotteckring und die Eisenbahnstraße zur Bismarckallee, von dort ĂŒber Friedrichstraße, Friedrichring, Europaplatz und Kaiser-Joseph-Straße zur Rempartstraße. Vor der Mensa findet eine Abschlusskundgebung statt. DafĂŒr wird am Rand der Fahrbahn eine BĂŒhne aufgebaut. Der Veranstalter rechnet mit rund 9.500 teilnehmenden Personen. Die Versammlung endet um 17 Uhr. Die Rempartstraße ist voraussichtlich von 12 Uhr bis zum Ende des Abbaus gesperrt.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
„Packt die Gummistiefel ein“
In der Ferienfreizeit am Mundenhof sind noch PlÀtze frei

Eine Woche lang gĂ€rtnern und werkeln, kreativ sein, sich mit Tieren beschĂ€ftigen, am Lagerfeuer kochen und bei jedem Wetter draußen sein – wer daran Spaß hat, ist bei einer der Ferienfreizeiten auf dem Mundenhof genau richtig. In der ersten Osterferienwoche (vom 25. bis 28. MĂ€rz) sind noch PlĂ€tze frei.

Alle zwischen 9 und 14 Jahren können sich fĂŒr die Ferienwoche anmelden und dem Mundenhof beim Gestalten des Zukunftsgartens helfen. Dabei geht es darum, KĂŒchenkrĂ€uter anzupflanzen, ein Weidenhaus zu bauen, tĂ€glich ein leckeres Mittagessen zu kochen, die KonTiKi-Tiere zu pflegen, mit den Schafen spazieren zu gehen, zu filzen ... und vieles mehr.

Betreuungszeiten sind tĂ€glich von 9 bis 15 Uhr; falls jemand frĂŒher kommen mag, ist ab 8 Uhr Ankommen und freies Spielen möglich. Treffpunkt ist das Zirkuszelt im Zukunftsgarten, auf der Wiese neben dem Parkplatz des VerwaltungsgebĂ€udes. Die Teilnahme an dieser Ferienfreizeit auf dem Mundenhof kostet 140 Euro, inkl. Mittagessen. Geschwisterrabatt und ErmĂ€ĂŸigung sind auf Anfrage möglich. RĂŒckfragen: Tel. 0761/201-6593
 
 

Verschiedenes 
 
RadNETZplus bindet in Zukunft die Ortschaften besser an die Innenstadt
(c) Stadt Freiburg
 
RadNETZplus bindet in Zukunft die Ortschaften besser an die Innenstadt
Garten- und Tiefbauamt reinigt Radweg nach Opfingen, verbreitert Engstellen und markiert die RĂ€nder

Die Freiburger Ortschaften sollen besser an die Innenstadt angeschlossen werden – das hat der Gemeinderat mit der Verabschiedung des RadNETZ plus im April 2023 beschlossen. Im Blick hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) momentan den Radweg nach Opfingen. Zwar sollen auch weiterer Radvorrangrouten im inneren Stadtgebiet ausgebaut werden, aber die lĂ€ngeren Strecken in die Außengebiete werden durch die zunehmende Zahl von Pedelecs und E-Bikes als Alternative zum Auto immer wichtiger.

Das GuT hat den Radweg nach Opfingen bereits an zwei problematischen Engstellen verbreitert. An einer unĂŒbersichtlichen Kurve östlich der AutobahnbrĂŒcke wurde ein kleines StĂŒck Böschung zurĂŒckgenommen und Pflanzen, die in den Radweg gewachsen waren, entfernt. Dadurch konnte das GuT den Radweg auf eine Breite von 2,50 Meter plus 1,30 Meter GrĂŒnstreifen als Abtrennung zur Fahrbahn ausbauen. Mitarbeitende haben zudem auf der ganzen LĂ€nge des Radwegs zwischen Opfingen und Rieselfeld den Bewuchs zurĂŒckgeschnitten und Wurzelhebungen beseitigt.

In KĂŒrze reinigt das GuT den Radweg grĂŒndlich und befreit ihn von festgesetztem Laub, Erde und anderen Verunreinigungen, damit Radfahrerinnen und Radfahrer ihn wieder in voller Breite nutzen können. Danach prĂŒft das Amt, an welchen Stellen der Weg noch verbreitert oder anders verbessert werden kann. Angrenzende schĂŒtzenwerte WaldflĂ€chen, Biotope und Böschungen werden dabei berĂŒcksichtigt.

Als letzten Schritt versieht das GuT den Radweg, wie bereits im vergangenen Jahr den Weg nach Tiengen, mit einer reflektierenden Randmarkierung, damit Radfahrende gerade bei Dunkelheit und schlechtem Wetter sicherer unterwegs sind.

zum Bild oben:
Radweg an der Engstelle östlich der AutobahnbrĂŒcke nach dem Ausbau: 2,50 Meter breit, 1,30 Meter GrĂŒnstreifen zur Fahrbahn
(c) Stadt Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
„Dunkel war‘s, der Mond schien helle auf des Äffchens schönste Stelle“ lautet das Motto bei der nĂ€chsten MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Freitag, 23. Februar. Ab 18.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher mit den Tierpflegern die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und sie dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 18.30 Uhr am Spendenaffen. Die FĂŒhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. FĂŒr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
RĂ€der, Schmuck und Co
Am Montag, 26. Februar, kommen im Haus der Begegnung Fundsachen unter den Hammer

Am Montag, 26. Februar, werden ab 13 Uhr rund 80 FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art öffentlich versteigert. Die Versteigerung findet im Haus der Begegnung im Habichtweg 48 statt.

Wie immer kommen vor der Versteigerung der FundfahrrÀder Kartons mit Allerlei und Schmuck unter den Hammer.

Die FundfahrrÀder können vorab von 12 bis 13 Uhr am Versteigerungsort besichtigt werden.

Zum Versteigerungsbetrag wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Alle versteigerten GegenstÀnde können nur in bar bezahlt werden, Kartenbezahlung ist leider nicht möglich.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Hansjörg Haas
 
Buchtipp: Hansjörg Haas "Das große Praxishandbuch Pflanzenschnitt"
Das Standardwerk zum Pflanzenschnitt – individuell fĂŒr ĂŒber 230 Zier- und Obstgehölze.

Zwei Preise: „Bester Ratgeber“, Deutscher Gartenbuchpreis 2013 und Gartenbuchpreis 2013 der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Der Gehölzschnitt ist ein wichtiges Dauerthema fĂŒr jeden HobbygĂ€rtner. Jedes Jahr stellt sich die Frage: Wie und wann schneidet man Rosen und Clematis, damit sie ĂŒppig blĂŒhen? Wie erzieht man einen Apfelbaum, Himbeeren oder Wein, um eine reiche Ernte zu erzielen? Dieses Standardwerk vermittelt in praktischen Anleitungen den Schnitt von ĂŒber 230 Zier- und Obstgehölzen sowie KĂŒbelpflanzen und Stauden. Illustrationen zeigen genau, worauf es ankommt. Dabei erlĂ€utert das Buch den Schnitt fĂŒr jedes Gehölz und geht auf Besonderheiten ein. Eine fundierte Einleitung in die Grundlagen des Schnitts sorgt fĂŒr ein besseres VerstĂ€ndnis der einzelnen Schnittmaßnahmen. Diagnosetafeln helfen Ihnen, hĂ€ufige Schnittfehler zu erkennen und zu vermeiden. Ein Kalender zeigt auf einen Blick den richtigen Zeitpunkt fĂŒr den Schnitt Ihrer Gehölze. So einfach kann Schnitt sein!

Verlag GrĂ€fe & Unzer, 312 Seiten, € 29,99 (D)
ISBN:978-3-8338-2536-1
 
 

Veranstaltungen 
 
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen
Deutschlands wilde Wölfe (c) Axel Gomille
 
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen
DEUTSCHLANDS WILDE WÖLFE

Di, 23.01.2024 – 19:30 Uhr

BAD KROZINGEN. Mehr als hundert Jahre waren sie verschwunden, jetzt kehren sie zurĂŒck: Wölfe. Der Zoologe, Fotograf und Filmemacher Axel Gomille hat wildlebende Wölfe in Deutschland beobachtet und fotografiert und dabei eng mit Wolfsforschern zusammengearbeitet. In seinem Vortrag dokumentiert er ihr heimliches Leben in freier Natur. Die außergewöhnlichen Fotos geben faszinierende Einblicke in das Verhalten und die Gemeinschaft der Tiere, wie sie so noch nie zuvor zu sehen waren.

Auf GefĂŒrchtet, gejagt und ausgemerzt! Jahrhundertelang wurden Wölfe bei uns als Viehdiebe und Jagdkonkurrenten verfolgt, bis sie schließlich ausgerottet waren. Dass sie nun allmĂ€hlich erneut unser Land besiedeln, freut lĂ€ngst nicht alle. SpĂ€testens seitdem der Wolf im MĂ€rchen RotkĂ€ppchen verschlungen hat, ist sein Ruf vollends ruiniert – die Angst vor dem „bösen Wolf“ sitzt tief. Die RĂŒckkehr der Wölfe ist deshalb eine enorme Herausforderung, gleichzeitig aber auch ein großer Erfolg fĂŒr den Artenschutz. Inzwischen wĂ€chst der Bestand der Wölfe in Deutschland deutlich, jedes Jahr machen sich junge Wölfe auf die Suche nach neuen Revieren. Immer mehr Menschen werden in Zukunft wieder in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Raubtieren leben. Ist das ein Grund zur Sorge? Und wie sieht eigentlich das wahre Wesen der Wölfe aus?

Diesen Fragen ist der Zoologe, Fotograf und Filmemacher Axel Gomille nachgegangen. Über viele Jahre war er mit großem Aufwand wildlebenden Wölfen in Deutschland auf der Spur und ist ihnen dabei sehr nah gekommen. Dabei sind ihm außergewöhnliche Aufnahmen und Einblicke in das Leben der Wölfe gelungen. In seinem Vortrag untersucht er alte Vorurteile und weit verbreitete Mythen ĂŒber diese Tiere. Kritisch zeigt er Probleme auf, legt aber gleichzeitig auch dar, welch bedeutsame Rolle Wölfe innerhalb des natĂŒrlichen Kreislaufs der Natureinnehmen.

So prĂ€sentiert Axel Gomille in seinem Vortrag „Deutschlands Wilde Wölfe“ mit einzigartigen Fotos, detaillierten Beobachtungen und wissenschaftlichen Fakten ein realistisches Bild dieser faszinierenden Tiere, die sich bei uns seit Kurzem immer weiter ausbreiten. AusfĂŒhrliche Informationen sowie Online-Tickets gibt es unter www.mundologia.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Naturwunder in der Stadt
Vortrag in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ – auch online

Um die verborgene Natur in StĂ€dten geht es beim Vortrag in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ am Mittwoch, 24. Januar um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. StĂ€dte mögen auf den ersten Blick fern jeglicher Wildnis erscheinen, doch die Natur findet auch hier ihren Platz und erzĂ€hlt uns Geschichten, die oft ĂŒbersehen werden. Die Berliner Wissenschaftsautorin Caroline Ring berichtet in ihrem Vortrag mit dem Titel „Wanderer zwischen den Welten - Botschafter des Lebens“ von ihren faszinierenden Recherchen und liest aus ihren Beobachtungen.

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung fĂŒr eine sozial-ökologische findet sowohl in PrĂ€senz als auch online statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Verschiedenes 
 
Windkraftanlagen im Breisgau lieferten 2023 Rekordergebnis
(c) Foto: Erhard Schulz
 
Windkraftanlagen im Breisgau lieferten 2023 Rekordergebnis
Die 19 Windkraftanlagen im Breisgau produzierten im Jahr 2023 mit 78 Millionen kWh genĂŒgend elektrischen Strom fĂŒr 26000 Haushalte d.h. fĂŒr etwa 100000 Einwohner und waren darĂŒber hinaus tĂŒchtige Steuerzahler an die Bundesrepublik Deutschland sowie mit der Gewerbesteuer auch wichtige Finanzleister der Kommunen.
Die 6 Freiburger Windkraftanlagen produzierten 10% mehr umweltfreundlichen Strom als in der Prognose vorgesehen und die 4 Anlagen in St. Peter erzielten eine Steigerung von 22% auf 18,2 Mio. kWh. Die 5 Anlagen in Freiamt/Kreis Emmendingen produzierten ĂŒber 22 Mio kWh. Allein die im Jahr 2014 von 108 BĂŒrgern errichtete 186 m hohe Anlage auf dem TĂ€nnlebĂŒhl (Gemarkungsgrenze von Freiamt/Gutach) erzeugte mit 7 Mio. kWh 21% mehr als prognostiziert.
Die in den Jahren 2020/2021 gebauten 3 Anlagen in Biederbach und die 21 Jahre alte Windkraftanlage in Yach (Elzach) verzeichneten erfreuliche Steigerungen um ĂŒber 16%.

Mit den im Jahr 2024 geplanten leistungsfÀhigen Repowering- und Neuanlagen wird eine Verdopplung der umweltvertrÀglichen Windstromerzeugung im Breisgau angestrebt.
Mit diesen BĂŒrgerwindenergieanlagen wird die regionale Stromversorgung gesichert und die Einnahmen bleiben bei den Kommunen sowie den BĂŒrgern.

zum Bild oben:
Windkraftanlage TĂ€nnlebĂŒhl auf der Gemarkungsgrenze von Freiamt und Gutach stehend zahlt die Gewerbesteuer hĂ€lftig an Gutach und Freiamt sowie die jĂ€hrliche PachtgebĂŒhr an zwei Landwirten aus beiden Gemeinden.
(c) Foto: Erhard Schulz
 
 

Verschiedenes 
 
 
Renaturierte FlĂŒsse schĂŒtzen vor Hochwasser
Miller: Rein technischer Hochwasserschutz reicht nicht

Berlin, 11.1.24 – Die Folgen des Winterhochwassers in weiten Teilen Deutschlands sind dramatisch. Immer noch stehen ganze Ortschaften flĂ€chendeckend im Wasser, welches nun durch den Temperatursturz gefriert. Durch die Klimakrise werden ĂŒber Tage andauernde RegenfĂ€lle im Winter in Zukunft eher hĂ€ufiger auftreten. Das Land muss sich also gegen Hochwasser wappnen. Doch ein rein technischer Schutz reicht nicht aus, betont der NABU. Nur eine Renaturierung unserer FlĂŒsse und Auen sowie die Verbesserung des WasserrĂŒckhaltes in der Landschaft kann die Folgen von Hochwasser deutlich abmildern und gleichzeitig DĂŒrren sowie Überhitzungen vorbeugen.

„Renaturierte Auen sind ein nicht zu unterschĂ€tzender Hochwasserschutz fĂŒr die Menschen an unseren FlĂŒssen. Doch leider wird immer noch beinahe ausschließlich auf technische Vorsorge gesetzt. So fehlen heute in Deutschland natĂŒrliche RĂŒckhalterĂ€ume fĂŒr Hochwasser. Das erhöht die PegelstĂ€nde“, sagt Rocco Buchta, Leiter des NABU-Instituts fĂŒr Fluss- und Auenökologie (IFA). Zudem mĂŒsse die WasserspeicherfĂ€higkeit der Böden deutlich verbessert und wasserspeichernde Ökosysteme, wie naturnahe WĂ€lder und Moore, besser geschĂŒtzt werden.

Wie eine erfolgreiche Renaturierung aussieht, zeigt das NABU-Projekt Untere Havelniederung. „Der einstmals stark ausgebaute Fluss wird bis spĂ€testens 2033 renaturiert und wieder in ein Naturparadies verwandelt. Altarme und Hochflutrinnen werden wieder angeschlossen und AuenwĂ€lder angepflanzt. Deichabschnitte werden zurĂŒckgebaut und so ÜberflutungsflĂ€chen fĂŒr den Hochwasserschutz gewonnen“, so Buchta. „Es ist das europaweit grĂ¶ĂŸte Projekt seiner Art.“ Seit 2022 gibt es ein weiteres NABU-Flussrenaturierungsprojekt an der Aller.

Laut Bundesumweltministerium sind 80 Prozent unserer FließgewĂ€sser durch Schifffahrt, technischen Hochwasserschutz, Wasserkraft und Landwirtschaft so stark verĂ€ndert, dass nur noch etwa 15 bis 20 Prozent der natĂŒrlichen Auen erhalten geblieben sind. In den vergangenen 40 Jahren wurden nur 1,5 Prozent der ÜberflutungsflĂ€chen großer FlĂŒsse zurĂŒckgewonnen. „Es ist daher dringender denn je, den ökologischen Umbau unserer Wasserstraßen voranzutreiben. Die KĂŒrzung der Mittel fĂŒr das Aktionsprogramm NatĂŒrlicher Klimaschutz, wie sie die Ampel plant, mĂŒssen darum zurĂŒckgenommen werden“, fordert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Technischer Schutz wie Flutmauern seien zwar lokal notwendig, die dauerhafte Verbesserung der natĂŒrlichen WasserrĂŒckhaltefĂ€higkeit könne jedoch nur durch den Anschluss alter RĂŒckhalterĂ€ume erreicht werden.
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