oekoplus - Freiburg
Montag, 1. Juni 2020
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Neues Gesetz zur Kreislaufwirtschaft greift deutlich zu kurz
Miller: Hersteller mĂŒssen verpflichtet werden, Recyclingmaterial einzusetzen

Berlin, 12. Februar – Die Verabschiedung der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz in der heutigen Kabinettssitzung kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Wir begrĂŒĂŸen, dass die Bundesregierung stĂ€rkere Akzente bei Abfallvermeidung, Produktverantwortung und öffentlicher Beschaffung recycelter Produkte setzen will. Der vorliegende Novellenentwurf greift aber deutlich zu kurz. Wir brauchen verbindliche Abfallvermeidungsziele. Die Bundesregierung muss eine globale Vorreiterrolle einnehmen, statt nur das umzusetzen, was von der EU ohnehin vorgegeben wird. Es kann nicht sein, dass das Gesetz erlaubt, 2035 noch ĂŒber ein Drittel unserer AbfĂ€lle zu verbrennen und zu deponieren. Das ist keine Kreislaufwirtschaft. KreislauffĂ€hige Produkte bekommen wir nur durch Herstellerverantwortung. DafĂŒr brauchen wir ein Gesetz, das Unternehmen zwingt, recyclingfreundlich zu produzieren. Hersteller mĂŒssen außerdem verpflichtet werden, Recyclingmaterial bei der Produktion einzusetzen.“
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Janine Steeger
 
Buchtipp: Janine Steeger "Going Green"
Warum man nicht perfekt sein muss, um das Klima zu schĂŒtzen

Vom Boulevard zur KlimaschĂŒtzerin: FrĂŒher war sie das Gesicht von RTL Explosiv, heute lebt Janine Steeger als »Green Janine« einen ganz anderen Lebensstil: Lastenrad statt Jetsetting, Klimaschutz statt Boulevard. Wie sie diese 180-Grad-Wende gemeistert hat, schildert sie in ihrem am 4. Februar 2020 erscheinenden Buch »Going Green«. Ihre Geschichte zeigt, »warum man nicht perfekt sein muss, um das Klima zu schĂŒtzen« – und dass es möglich ist, den Herausforderungen der Klimakrise mit einer guten Portion Humor zu begegnen.

Janine Steeger hatte alles, wovon sie als Kind getrĂ€umt hat: jeden Tag schicke neue Kleider, ein Auto mit Ledersitzen, Flugreisen in ferne LĂ€nder. Doch dann kam das Jahr 2011 und mit ihm die Geburt ihres Sohnes und »Fukushima«. Von da an war alles anders. Getrieben von der Frage »Was kann ich dafĂŒr tun, dass unser Sohn ein Leben ohne Klimakrise und Umweltkatastrophen fĂŒhren kann?« stellte sie nach und nach jeden Lebensbereich auf den Kopf – und hĂ€ngte schlussendlich sogar den einstigen RTL-Traumjob an den Nagel, um sich ganz den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu widmen.

Über die Höhen und Tiefen ihrer Kehrtwende von der Umweltsau zur UmweltschĂŒtzerin, die Konflikte und Kompromisse mit der Familie, Freundinnen, Kollegen und mit sich selbst – ĂŒber all dies berichtet die Autorin authentisch und unterhaltsam in »Going Green«. Ein Buch fĂŒr alle, die ihr Leben nachhaltiger gestalten wollen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen; und fĂŒr all die Eltern von Fridays-for-Future-Kids, die vor neuen Herausforderungen stehen. Nachhaltigkeit kann Spaß machen, und wer auf die Umwelt achtet, muss dabei auch nicht perfekt sein.

oekom Verlag 2020, 176 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN 978-3-96238-176-9
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Verschiedenes 
 
 
Projekt Klimaschutzquartier
Der Stadtteil Waldsee erprobt ab Herbst 2020 fĂŒr zwei Jahre eine neue Idee

Freiburg, 10. Februar. Neun Leuchtturmprojekte aus dem stĂ€dtischen Klimaschutzkonzept sollen die Stadt Freiburg in ihrem JubilĂ€umsjahr noch klimafreundlicher machen. Dabei soll es ab diesem Herbst ein erstes „Klimaschutzquartier“ in Freiburg geben.

„Mit diesem Projekt wollen wir herausfinden, wie wir Freiburgs Stadtteile in Richtung KlimaneutralitĂ€t weiterentwickeln können“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Stadt will beraten und informieren, Mitmachaktionen anbieten und durchfĂŒhren, den CO2Ausstoß im Quartier reduzieren, die Sanierungsrate beim GebĂ€udebestand erhöhen und die Möglichkeiten fĂŒr die Erzeugung erneuerbarer Energie ausschöpfen. Urban Gardening soll die Produktion von Lebensmitteln vor Ort ermöglichen. Insgesamt soll das Projekt die BĂŒrgerbeteiligung im Quartier stĂ€rken und die LebensqualitĂ€t verbessern.

FĂŒr dieses Vorreiterprojekt hat die Verwaltung den Stadtteil Waldsee als Pilotstadtteil ausgewĂ€hlt. Dessen Siedlungsstruktur ist vorwiegend homogen. Er ist dicht bewohnt, ĂŒberschaubar und gut vernetzt. So ist laut Umweltschutzamt Klimaschutz exemplarisch und konzentriert möglich. Zudem sind die Haushalte unterschiedlich groß und in Waldsee wohnen viele Familien. Außerdem gibt es hier schon vielfĂ€ltige KlimaschutzaktivitĂ€ten und im Themenfeld besonders engagierte Vereine wie etwa den BĂŒrgerverein Waldsee-Oberwiehre.

Der Klimaschutzfonds der Stadt Freiburg finanziert das Projekt Klimaschutzquartier. Die Vorbereitungen laufen bereits, im Herbst 2020 beginnt dann die Umsetzung gemeinsam mit der BĂŒrgerschaft und allen interessierten Partnern vor Ort. In den nĂ€chsten Wochen entwickelt das Umweltschutzamt ein Konzept fĂŒr die Beteiligung der Öffentlichkeit. Es erhebt Daten im Quartier und plant, wie es die Menschen vor Ort am besten unterstĂŒtzen und motivieren kann.

Auf die Öffentlichkeitsarbeit folgen im vierten Quartal 2020 die BĂŒrgerbeteiligung und die DurchfĂŒhrung von Klimaschutz-Aktionen. Einwohnerinnen und Einwohner, Kleingewerbe, Vereine, Schulen und Kirchen sind dann eingeladen, ihr Quartier klimafreundlicher zu gestalten.

In den nÀchsten zwei Jahren gibt es im Stadtteil partizipative Veranstaltungen rund um Energie, MobilitÀt, Konsum, ErnÀhrung und Natur. Nach einer Zwischenbilanz 2022 will die Stadt das Projekt auf einen zweiten Stadtteil erweitern.

Am gestrigen Montag hat das Umweltschutzamt das Projekt „Klimaschutzquartier Waldsee“ im Ausschuss fĂŒr Umwelt und Klimaschutz vorgestellt. Organisationen, die in der Planungsphase mitwirken möchten, können sich beim Umweltschutzamt (Ilaria De Altin, Tel. 201-6147, ilaria.dealtin@stadt.freiburg.de) melden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Orkan Sabine fĂŒhrt im Stadtwald zu SchĂ€den
Forstamt weist auf die andauernde Sturmlage hin und rÀt zu besonderer Vorsicht beim Betreten des Waldes

Das Sturmtief „Sabine“ hat auch im Stadtwald Spuren hinterlassen. Die Mehrheit der breiten Holzabfuhrwege und viele der kleinen Pfade im Stadtwald waren gestern nicht passierbar. GrĂ¶ĂŸere SturmschĂ€den an den WaldbestĂ€nden sind glĂŒcklicher Weise ausgeblieben.

Da die aktuelle Sturmlage nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes andauert, rĂ€t das Forstamt dringend dazu, den Stadtwald möglichst nicht zu betreten. Aktuell gilt fĂŒr Freiburg noch die höchste Unwetterwarnstufe. Die schwere Sturmlage wird sich voraussichtlich bis in den spĂ€ten Dienstag erstrecken.

Nach dem Nachlassen der ersten Sturmfront hat das Forstamt gestern die L124 (Schauinslandstraße) wieder geöffnet und soweit möglich damit begonnen, die breiten Holzabfuhrwege im Stadtwald passierbar zu machen. Alle Risikobereiche (Verkehr und Bebauung) werden anlassbezogen kontrolliert. Diese Arbeiten dauern bis Ende dieser Woche an. Erst danach können die zahlreichen schmalen Pfade, Wanderwege und Mountainbikestrecken geöffnet werden.

Bis sich die Sturmlage beruhigt hat, rĂ€t das Forstamt dringend von Waldbesuchen ab. Es ist damit zu rechnen, dass auch nach dem Ende des Sturms Gefahr durch angeschobene BĂ€ume, in den Kronen hĂ€ngende Äste oder am Boden liegende BĂ€ume und Baumteile besteht.
 
 

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NABU: FlÀchenverbrauch muss bis 2030 auf Netto-Null gesenkt werden
NABU-Grundsatzprogramm zum Planen und Bauen in Deutschland vorgelegt

Berlin – Der NABU fordert, dass ab 2030 keine neuen FlĂ€chen mehr zur Bebauung ausgewiesen werden, wenn nicht an anderer Stelle ein Ausgleich fĂŒr die Natur geschaffen wird. Das ist eine der Kernforderungen des jetzt vorgelegten NABU-Grundsatzprogramms zum nachhaltigen Planen und Bauen in Deutschland. Notwendig ist die Erweiterung der Baugesetzgebung um ein FlĂ€chenspargesetz, welches verbindlich regelt, wie diese „Netto-Null“ des FlĂ€chenverbrauchs zu erreichen ist. Es muss die LĂ€nder verpflichten, ihren StĂ€dten und Gemeinden verbindliche Ziele vorzugeben, so dass der FlĂ€chenverbrauch wirksam verringert wird. Tag fĂŒr Tag werden in Deutschland rund 58 Hektar Landschaft fĂŒr Gewerbe, Wohnungsbau, Verkehr und ErholungsflĂ€chen verbraucht – das entspricht jĂ€hrlich einer FlĂ€chengrĂ¶ĂŸe der Dimension zwischen Duisburg und Frankfurt/Main.

„Naturschonendes Planen und Bauen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen die Arten- und Klimakrise. Eine zeitgemĂ€ĂŸe Raum- und Stadtplanung nimmt den Druck von den Ökosystemen, unterstĂŒtzt die Energie- und Verkehrswende und bildet die Grundlage dauerhaft lebenswerter Siedlungen“, so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger. „Netto-Null“ bedeutet nicht, dass nach 2030 keine neuen BauflĂ€chen mehr ausgewiesen und bebaut werden dĂŒrfen. Vielmehr sollen als Ausgleich fĂŒr Bebauung anderenorts versiegelte FlĂ€chen entsiegelt und vor erneuter Bebauung freigehalten werden. Dazu ist ein generelles Umdenken nötig: „Nicht der Schutz einer FlĂ€che vor Bebauung muss zukĂŒnftig besonders begrĂŒndet werden, sondern ihre Inanspruchnahme durch Bebauung“, fordert KrĂŒger weiter. Die kommunale Planung mĂŒsse sich mehr und mehr auf die sogenannte „doppelte Innenentwicklung“ konzentrieren, also auf die Nachverdichtung im Ort bei gleichzeitigem Erhalt von GrĂŒnflĂ€chen, um so den FlĂ€chenfraß an den StadtrĂ€ndern zu begrenzen.

Um die „Netto-Null“ zu erreichen, mĂŒssen steuerliche Anreize, die GrundstĂŒckspekulation finanziell belohnen, ebenso wie fehlleitende Subventionen abgeschafft werden. So sollte beispielsweise Baukindergeld nur noch fĂŒr Bauen im Bestand statt fĂŒr Neubau gezahlt werden. Zudem sendet die Pendlerpauschale ein vollkommen falsches Signal.

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung muss eine rĂ€umliche Kombination von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe zum Ziel haben. Eine solche „Stadt der kurzen Wege“ schont die umgebende Landschaft und reduziert Kosten fĂŒr aufwĂ€ndige Ver- und Entsorgungsinfrastruktur.

„Aus dem autogerechten Siedlungsraum muss ein menschengerechter Siedlungsraum werden“, so Stefan Petzold, NABU-Siedlungspolitikexperte. „Fuß- und Radverkehr mĂŒssen bevorzugt behandelt und gefördert werden, da sie flĂ€chensparend, lĂ€rm- und abgasfrei und gesund sind.“

Das Grundsatzprogramm zum Download ...
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Verschiedenes 
 
Slow Food kritisiert Lebensmittelgipfel im Kanzleramt
Wirsing (c) Stefan Abtmeyer
 
Slow Food kritisiert Lebensmittelgipfel im Kanzleramt
TragfÀhige Zukunftsvisionen bleiben aus

Nach dem gestrigen „Lebensmittelgipfel“ im Bundeskanzleramt, an dem neben Bundeskanzlerin Angela Merkel Spitzenvertreter*innen der grĂ¶ĂŸten Lebensmittelkonzerne Deutschlands sowie Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier teilnahmen, kritisiert Slow Food Deutschland: Ermahnungen und Kontrolle von Dumpingpreisen bringen nicht die VerĂ€nderungen, die erforderlich sind. Es fehlt an einer gestaltenden Politik, die eine zukunftsfĂ€hige ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftspolitik vorantreibt. Deren oberstes Ziel mĂŒsste es sein, die Menschen in Deutschland gut zu ernĂ€hren und einen gesunden Planeten zu hinterlassen.

Die anhaltenden Bauernproteste und SchnĂ€ppchenpreise großer Handelsketten gaben Anlass fĂŒr die Spitzenrunde im Kanzleramt. Das Ergebnis: Die GesprĂ€che sollen fortgesetzt, faire Beziehungen zwischen Erzeuger*innen und Handel vorangetrieben werden. Aus Sicht von Slow Food ist es gut, dass damit endlich wieder Bewegung in die Debatte ĂŒber den Wert von Lebensmitteln als unseren Mitteln zum Leben sowie die WertschĂ€tzung der Erzeuger*innen kommt. Aus den meisten wertvollen Grundnahrungsmitteln sind industrielle ‚Ramschprodukte‘ geworden. Bei einem Liter Milch fĂŒr 60 Cent sind weder eine faire Entlohnung fĂŒr Erzeuger*innen noch das Wohl des Tieres und hohe QualitĂ€t möglich.

Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, gehen die Debatte nicht tief und die Ergebnisse nicht weit genug: „Die politisch Verantwortlichen drehen erneut an SchrĂ€ubchen. Statt die Wurzeln des Problems anzupacken, setzen sie dieses Mal beim Handel an. NatĂŒrlich trĂ€gt dieser durch Konkurrenzkampf zur Preismisere bei. Das aber ist Resultat der Herausforderung, ein viel zu großes Volumen an Lebensmitteln aus industrieller Großproduktion an die Verbraucher*innen zu bringen. Allein der Markt an tierischen Erzeugnissen ist in Deutschland von viel zu großen Mengen dominiert, was diese gĂŒnstigen Preise erzwingt. Diese Mengen werden zu Bedingungen produziert, die die Bevölkerung in großen Teilen eigentlich nicht mehr will. Das kann der Handel aber nicht alleine von der Supermarktkasse aus steuern. DafĂŒr braucht es eine Politik, die das System zukunftsfĂ€hig umgestaltet.“

Aus Sicht von Slow Food sollte die Politik eine Lebensmittelerzeugung und -weiterverarbeitung in den Mittelpunkt stellen, die gut und fair im Umgang mit der Natur, den Menschen und den Tieren ist. Damit hĂ€tte das ganze Verschwendungssystem ein Ende. NatĂŒrlich hĂ€tte eine solche Politik höhere Lebensmittelpreise und eine verĂ€nderte ErnĂ€hrungsweise zur Folge. Dazu Hudson: „Wir werden als Verbraucher*innen mehr Geld fĂŒr unsere Lebensmittel ausgeben mĂŒssen. Wenn wir den Planeten fĂŒr die jetzige und die kommende Generationen nicht weiter zerstören wollen, kommen wir da nicht drumherum. Zugleich sollte die Politik dafĂŒr sorgen, dass Menschen mit Lohn und Rente ein lebenswertes Auskommen haben, um sich die wahren Lebensmittelpreise leisten zu können. Billigprise dĂŒrfen keine robuste Sozialpolitik ersetzen.“ Auch viele unserer Gewohnheiten werden sich verĂ€ndern mĂŒssen. Bei verschiedenen Aktionen zeigt Slow Food Verbraucher*innen, dass das nicht nur mit Verlust einhergeht, sondern mit viel kulinarischem Gewinn in der KĂŒche.
 
 

Verschiedenes 
 
Filmtipp: DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME
Deutschland 2020 - 101 Minuten
Regie: Jörg Adolph, Jan Haft
Dokumentation

Die ganze Welt spricht ĂŒber die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu Ă€ndern und mit seinem Bestseller bereits Millionen erreicht. Peter Wohlleben öffnet die Augen ĂŒber die verborgene Welt des Waldes – ein unterhaltsames PortrĂ€t, bildgewaltig und faszinierend von Jörg Adolph und Jan Haft!

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der BĂ€ume" veröffentlicht, stĂŒrmt er damit ĂŒber Nacht die Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand ĂŒber den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzĂ€hlt Wohlleben von der SolidaritĂ€t und dem Zusammenhalt der BĂ€ume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In WaldfĂŒhrungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen nĂ€her. Jörg Adolph (ELTERNSCHULE) und Jan Haft (DAS GRÜNE WUNDER) machen aus dem Bestseller eine fesselnde Dokumentation und geben einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der BĂ€ume. Gleichzeitig folgen sie Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen fĂŒr ein neues VerstĂ€ndnis fĂŒr den Wald wirbt. Ein intimes und humorvolles PortrĂ€t

LĂ€uft im Friedrichsbau Freiburg
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg packt an: Kurse zum Obstbaumschnitt fĂŒr potenzielle Baumpaten
Die stĂ€dtische Initiative „Freiburg packt an“ bietet drei kostenfreie Einzelkurse zum Obstbaumschnitt an. Anhand der ObstbĂ€ume im Dietenbachpark, in der Wiehre und in Herdern erklĂ€ren die Fachleute die Grundlagen des Baumschnitts. Dabei geht es besonders um öffentliche ObstbĂ€ume. Denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, anschließend selbst Obstbaumpatenschaften zu ĂŒbernehmen. Wer möchte, kann sich auch einer bestehenden Gruppe anschließen, die sich zum gemeinsamen Pflegen und Ernten trifft.

Die Kurse finden zu folgenden Zeiten statt: - Freitag, 31. Januar, 14 bis 16 Uhr im Dietenbachpark, Treffpunkt: Wiese am Mundenhofer Steg. - Samstag, 8. Februar, von 13 bis 16 Uhr in der Unterwiehre mit dem BUND Freiburg, Treffpunkt: Wiese an der Boelckestraße. - Samstag, 21. MĂ€rz, 10 bis 12 Uhr in Herdern, Treffpunkt: Wintererstrasse (unterhalb des Mercure Hotels).

Nach der EinfĂŒhrung wird das Erlernte in die Tat umgesetzt und die ObstbĂ€ume vor Ort geschnitten. Sofern das Wetter mitspielt, steht einer guten Ernte im Jahr 2020 dann nichts mehr im Wege.

Anmeldungen zu einem der Termine nimmt das Team von „Freiburg packt an“ im Garten- und Tiefbauamt entgegen: Tel. 0761 / 201-4712 oder Mail an fpa@stadt.freiburg.de.
 
 


Verschiedenes 
 
 
Klimaschutzpreis „Climate First“ und Naturschutzpreis
Bewerbungsfrist endet am 16. Februar

In ihrem JubilĂ€umsjahr vergibt die Stadt Freiburg wieder den Klimaschutzpreis „Climate First“ und den Naturschutzpreis. Beide Preise sind mit insgesamt 18.500 Euro dotiert.

UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik meint dazu: „Ich freue mich, dass wir die Preise diesmal im Rahmen des StadtjubilĂ€ums verleihen können. Dies zeigt, welche Bedeutung der Umweltschutz fĂŒr das SelbstverstĂ€ndnis der Stadt hatte und weiterhin haben wird.“

Der Klimaschutzpreis, mit 13.500 Euro dotiert, zeichnet innovative Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. Ihre BeitrĂ€ge einreichen können vor Ort ansĂ€ssige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, aber auch BĂŒrger/innen, Vereine, VerbĂ€nde, Schulklassen und -gruppen. Neben neuen können auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.

In Anlehnung an 900 Jahre Freiburg und im Zeichen der Bewegung „Fridays for Future“ erhalten 9 Projekte aus dem Bereich fĂŒr Kinder und Jugendliche jeweils 900 Euro PrĂ€mie. Die ĂŒbrigen 5.400 Euro sind fĂŒr alle anderen Projekte oder Projektideen gedacht.

Der Naturschutzpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wĂŒrdigt außergewöhnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, VerbĂ€nde, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen können auch Anerkennungen ausgesprochen werden.

Interessierte können sich noch bis Sonntag, 16. Februar, bewerben. Auf www.freiburg.de/umweltpreise stehen die nötigen Unterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen. Über ihre Vergabe entscheidet eine unabhĂ€ngige Jury unter Leitung von BĂŒrgermeisterin Stuchlik. Ihr gehören Mitglieder des Gemeinderats und UmweltschutzverbĂ€nde an. Verliehen werden die Preise am Mittwoch, 6. Mai, im Jazzhaus.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Stefanie Horn
 
Buchtipp: Stefanie Horn "NatĂŒrlich fermentierte NĂŒsse"
Die Entstehung gereifter Nusslaibe

Abenteuer Fermentierung: Ein komplett neues Lebensmittel prĂ€sentiert Stefanie Horn in ihrem Buch »NatĂŒrlich fermentierte NĂŒsse« aus dem pala-verlag: Aus nichts Weiterem als NĂŒssen oder anderen Kernen, etwas Salz und selbst gemachten Fermenten entstehen schmackhafte Nusslaibe – große, bis ĂŒber zwei Kilo schwere, natĂŒrlich fermentierte pflanzliche KĂ€se ...
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Verschiedenes 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Nach Herzenslust stöbern, feilschen und kaufen

Freiburg. Sammler und SchnÀppchenjÀger aufgepasst: Denn am Freitag, 17.1. und Samstag, 18.1. starten wir mit unserem Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg unsere Flohmarktsaison 2020.
Über 250 Aussteller bereichern an diesem Wochenende die Messehalle und bieten neben Kleidung, Spielsachen und Haushaltswaren auch BĂŒcher, Schallplatten, Elektronik, Schmuck, Möbel, und allerlei Ausgefallenes zum Kauf an. Garantiert finden sich hier ganz persönliche SchĂ€tze, die ein jedes Sammlerherz höherschlagen lassen.

Überregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den einen oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten: Freitag, 17.1. von 14-19 Uhr und Samstag, 18.1. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt:
1-Tages-Karte: 3,00 Euro / Keine ErmĂ€ĂŸigung / Kinder bis 15 Jahren frei
2-Tages-Karte: 4,50 Euro / Keine ErmĂ€ĂŸigung / Kinder bis 15 Jahren frei
10er Eintrittskarte (ĂŒbertragbar) 20,00 Euro

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.
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Verschiedenes 
 
VAG: Jahresfahrplan 2020
Frelos stehen an vielen Stellen bereit / Foto: Daniel JĂ€ger
 
VAG: Jahresfahrplan 2020
Wenig Änderungen im dennoch ereignisreichen Jahr 2019

„Der Wechsel zum Jahresfahrplan 2020, der am 15. Dezember vollzogen wird, zeichnet sich durch eine sehr große KontinuitĂ€t aus.“ Diese Aussage von Oliver Benz, Vorstand der Freiburger Verkehrs AG (VAG) anlĂ€sslich der presseöffentlichen Vorstellung des Jahresfahrplan 2020 ist alles andere als selbstverstĂ€ndlich. Durch die Eröffnung der Stadtbahn Rotteckring am 16. MĂ€rz hatte es allerhand Änderungen im Liniennetz gegeben die zudem teilweise im Vorfeld aus der Öffentlichkeit mit kritischen Anmerkungen bedacht worden waren. „Unsere Erfahrungen seit MĂ€rz sind ausgesprochen positiv, sodass wir keinerlei Anlass sehen grundlegende Dinge zu verĂ€ndern. Die neuen LinienfĂŒhrungen haben sich bewĂ€hrt,“ ergĂ€nzt Benz.

TatsĂ€chlich hatte es vor allem von aktiven BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern aus dem Rieselfeld im Vorfeld Kritik daran gegeben, dass die Stadtbahnlinie 5 jetzt ĂŒber den Rotteckring gefĂŒhrt wird und der Hauptbahnhof oder das Rathaus im StĂŒhlinger fĂŒr die Rieselfelder nicht mehr ohne Umsteigen erreichbar sind. Mitglieder des dortigen Arbeitskreises Verkehr hatten sich sogar die große MĂŒhe gemacht und einen eigenen Vorschlag fĂŒr ein mögliches Liniennetz der VAG erarbeitet.

Nach gut acht Monaten Betrieb bleibt festzustellen, dass bei der VAG nahezu keine Beschwerden ĂŒber diese LinienfĂŒhrung eingegangen sind. Und auch in einem Schreiben des AK Verkehr aus dem Rieselfeld wird konstatiert: „Wir ziehen also insgesamt ein positives ResĂŒmee und stellen fest, dass der kollektive Aufschrei aus dem Rieselfeld nach EinfĂŒhrung der neuen LinienfĂŒhrung ausgeblieben ist.“

Anpassungen an den regionalen Schienenverkehr

Bei den einzigen Änderungen im Verkehrsangebot des Fahrplans fĂŒr 2020 ging es ausschließlich darum, Buslinien besser auf Abfahrtszeiten des regionalen Schienenverkehres einzustellen:

Die Buslinie 17 wurde an die Abfahrtszeiten der Höllentalbahn angepasst.

Die Buslinie 23 wurde hinsichtlich der Abfahrtszeiten der Rheintalbahn verbessert.

Bei der Buslinie 24 gab es Optimierungen an die Abfahrtszeiten der RegionalzĂŒge am Bahnhof Gundelfingen.

Die Fahrten der Buslinie 25 passen jetzt besser zu den Abfahrtszeiten am Bahnhof Hugstetten.

Die Buslinie 31 wird von Februar an besser auf die Abfahrtszeiten der S-Bahn in Breisach abgestimmt sein.

Stadtbahn Messe

Zu einer Erweiterung des Liniennetzes wird es gegen Ende des Jahres kommen. Dann wird die VerlÀngerung der Stadtbahn Messe in Betrieb gehen.

Dreisamtal steigt bei „Safer Traffic aus.

Wie schon lĂ€nger bekannt steigen die Gemeinden im Dreisamtal zum 15. Dezember komplett aus dem Nachtverkehrsangebot „Safer Traffic“ aus. Betroffen davon sind Zarten, Kirchzarten, Stegen, Attental / Wittental, Eschbach, St. Peter, Buchenbach und Oberried.

Der Umsteigepunkt von der Straßenbahn auf die Nachttaxis an der Laßbergstraße bleibt jedoch bestehen, da von hier aus die Freiburger Ortsteile Kappel und Ebnet weiterhin bedient werden.

Haltestellenumbenennung

Wie die VAG VorstĂ€nde mitteilten wird die Haltestelle „Weißerlenstraße“, die von den Buslinien 25 und 26 bedient wird, kĂŒnftig „BeschlĂ€ge-Koch“ heißen.

RĂŒckblick:

„Baustellenbedingte Fahrplanirritationen“

FĂŒr die Buslinien 25 und 36 hatte es vom 21. Oktober bis zum 30. November die ungewöhnliche Situation gegeben, dass ein Baustellen-Umleitungsverkehr gefahren wurde, ohne dass weit und breit eine Baustelle zu sehen gewesen wĂ€re. Dieser Zustand sorgte bei den Kundinnen und Kunden nachvollziehbarer Weise fĂŒr Irritationen. TatsĂ€chlich war der VAG fĂŒr die Hochdorfer Straße eine Kanalbaustelle angekĂŒndigt worden. Der Beginn der Bauarbeiten wurde dann jedoch so kurzfristig verschoben, dass die VAG keine Zeit zum Reagieren mehr hatte. In allen Hintergrundsystemen – also in der Fahrplanung, der Dienstplanung und in den elektronischen Medien der Kundenkommunikation – war der Baustellenfahrplan lĂ€ngst hinterlegt. Dies kurzfristig zu Ă€ndern hĂ€tte einen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen technischen und zeitlichen Aufwand bedeutet und dies umso mehr, als an jedem neuen Fahrplan sehr viele individuelle Dienstzuschnitte fĂŒr die Fahrpersonale hĂ€ngen, die kurzfristig kaum geĂ€ndert werden können. Mittlerweile gibt es die verbindliche Aussage, dass die Baustelle am 8. Januar beginnen wird.

Beteiligungsfahrplan

Den gesamten Juni ĂŒber hatten jede und jeder die Möglichkeit im Rahmen eines „Beteiligungsfahrplans“ Anregungen, WĂŒnsche und Kritik zu den Bus- und Stadtbahnangeboten des Freiburger Nahverkehrsanbieters zu dokumentieren. Auf diese Weise wollte die VAG von ihren grĂ¶ĂŸten Experten – nĂ€mlich von den FahrgĂ€sten – wissen, was man noch verbessern kann, oder wo es vielleicht auch mal klemmt. Denn das wichtigste Ziel der Befragung war es mit den Bus- und Stadtbahnverkehren möglichst nahe an den WĂŒnschen und BedĂŒrfnissen der Kundinnen und Kunden zu sein.

Die Zahl der RĂŒckmeldungen hat bei den Organisatoren im Verkehrsbetrieb alle Erwartungen ĂŒbertroffen: Schriftlich und digital sind ĂŒber 400 Fragebögen zurĂŒckgekommen. Dabei haben fast zwei Drittel der Mitmacher angegeben ĂŒber eine RegioKarte zu verfĂŒgen und fast tĂ€glich im Öffentlichen Nahverkehr in Freiburg unterwegs zu sein.

Die VorschlĂ€ge werden derzeit ausgewertet und auf eine mögliche Umsetzbarkeit geprĂŒft. Auch wenn nicht jeder individuelle Wunsch erfĂŒllt werden kann, so ist man sich bei der VAG doch sicher, dass zum Jahresfahrplan 2021 einige der Anregungen umgesetzt werden können.

Frelo

Das im MĂ€rz 2019 erstmals auf Freiburgs Straßen geschickte gestartete Fahrradverleihsystem der der VAG, „Frelo“, wurde zu einem sehr großen Erfolg. Bis November wurden bereits ĂŒber 133.000 Fahrten damit unternommen.

Ausblick 2020:

„Unser Ausbauprogramm geht auch im nĂ€chsten Jahr weiter. Dies wird zu verkehrlichen EinschrĂ€nkungen fĂŒhren. Ebenso sind zum Erhalt der Infrastruktur von Straßen, Schienenstrecken oder auch Versorgungsleitungen Baustellen im Netz zuweilen unvermeidbar. Manche davon werden auch im Jahr 2020 baustellenbedingte Fahrplanirritationen nach sich ziehen,“ erklĂ€rt VAG Vorstand Stephan Bartosch.

- Weiterbau der Stadtbahn Messe – Madisonallee

- Waldkircher Straße vorbereitende Maßnahmen und Baubeginn

- Voraussichtlich etwa ein Jahr lang wird es vom 8. Januar 2019 an wegen der Kanalbaustelle in Hochdorf zu wechselnden Umleitungen und VerkehrsfĂŒhrungen kommen, von denen auch die Busverkehre in unterschiedlicher Weise betroffen sein werden.

- An zwei Wochenenden im Juli werden Weichen im Bereich des Runzmattenwegs erneuert. DafĂŒr mĂŒssen die Stadtbahnlinien 1 und 3 unterbrochen werden.

- In den Sommerferien kommt es dann schließlich fĂŒr mehrere Wochen zu einer Unterbrechung der Stadtbahnlinie 3 zwischen „Runzmattenweg“ und „Am LindenwĂ€ldle“. In dieser Zeit werden die Gleise zwischen „Runzmattenweg“ und „Bissierstraße“ erneuert. Zudem erhalten die Haltestellen „Rohrgraben“ und „Bugginger Straße“ höhere, barrierefreie Bahnsteige mit verbesserten Blindenleiteinrichtungen.

ElektromobilitÀt

Nachdem im November die ersten beiden elektrisch betriebenen Busse bei der VAG eingetroffen sind, werden diese voraussichtlich von kommendem Februar an auf der Linie 27 zum Einsatz kommen. Dabei wird es zunĂ€chst darum gehen Erfahrungen mit der neuen Technik und den neuen BetriebsablĂ€ufen zu sammeln. Anfangs wird in der Regel einer der Busse im Linienbetrieb eingesetzt. Der zweite wird dann erst noch fĂŒr weiter Schulungen des Fahrpersonals benötigt.
 
 

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Breigau S-Bahn: Ein alter BUND-Traum wird war
Am Sonntag, 15. Dezember, startet der Betrieb der Breisgau-S-Bahn . Die Fahrplanzeiten verbessern sich, es fahren auch elektrische ZĂŒge und es gibt neue, teilweise wesentlich bessere Verbindungen. Damit werden auch alte WĂŒnsche und Forderungen des BUND endlich realisiert.

Wer erinnert sich noch an lang zurĂŒckliegende Demos und Aktionen, fĂŒr die EinfĂŒhrung einer Regio-Karte und fĂŒr einen besseren Nahverkehr? Die positiven Entwicklungen im regionalen ÖPNV sind (trotz massiver MĂ€ngel, VerspĂ€tungen und anderer Probleme auf der Rheintalstrecke) ein echter Grund zur Freude. Nur bei der Entwicklung der Kosten haben wir manchmal den Eindruck, dass der Markt nicht funktioniert, und dass die öffentliche Hand, also wir alle, ĂŒber den Tisch gezogen werden.

Mit dem jetzigen Ausbau des ÖPNV ist allerdings auch ein Aspekt verbunden, der wenig diskutiert wird. Der erfreuliche Ausbau des Nahverkehrs spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von „Groß-Freiburg“. Entlang der Breisgau S-Bahnstrecken streckt Freiburg seine Arme ins Umland. Schon jetzt „explodiert“ der FlĂ€chenverbrauch entlang der Schienen in Gemeinden wie Bahlingen, Waldkirch und Endingen. Eine von den Anliegergemeinden gewĂŒnschte, relativ ungeplante Entwicklung, Ă€hnlich der Verbreiung entlang der B 3, ist leider sehr wahrscheinlich. Zwischen Offenburg und Freiburg ist ein fast durchgĂ€ngiges, gesichtsloses Siedlungsband entstanden. (auf der Gesamtstrecke von 68 km bleiben zwischen 50,3 km SiedlungsflĂ€chen nur noch 17,7 km Freiraum) Ein Ă€hnlicher Betonring wĂ€chst langsam auch um den Kaiserstuhl und wuchert ins Elztal.

Was fehlt, ist eine kluge, flĂ€chensparende, naturschonende, durchsetzungsfĂ€hige Regionalplanung, die Fehlentwicklungen verhindert und RegionalfĂŒrsten bremst.

Gerade mit der Einweihung der S-Bahn wird deutlich, dass Freiburg und die beiden Nachbarkreise viel stĂ€rker als Einheit gesehen werden mĂŒssen. Der in Stadt und Landkreisen vorherrschende „Kantönligeist“ muss ĂŒberwunden werden um ein zukĂŒnftiges „Breiburg mit einer hĂ€sslichen, gesichtslosen Suburbia“ zu verhindern. Das wĂ€ren auch Themen fĂŒr die kommenden „900 Jahre Freiburg“ Debatten.

Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer
 
 

Veranstaltungen 
 
MooswÀlder Backtag im Dezember
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
MooswÀlder Backtag im Dezember
am 11.12.2019 von 17:00 bis 20:00
in der Ökostation Freiburg
 
Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen im Haus krĂ€ftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden.
Betreuung: Antje Cybulla und Team der Ökostation
Geeignet fĂŒr Familien mit Kindern ab 10 Jahren. FĂŒr Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ökostation jeweils frisch gemahlenes Getreide am Vortag an.
Biogetreide gegen Spende
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Weihnachtliches Papierschöpfen
am 08.12.2019 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg
 
An diesem Sonntag werden Weihnachtskarten geschöpft und alternative Verpackungen fĂŒr Weihnachtsgeschenke aus Papier entwickelt. Dazu gibt es selbstgebackene Waffeln und BratĂ€pfel aus dem Kachelofen der Ökostation. Ein Angebot fĂŒr Familien mit Kindern.
Mitarbeiter*innen der Ökostation
In Kooperation mit der Freiburger Abfallwirtschaft
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Nachhaltig & ökologisch leben fĂŒr Dummies"
So hinterlĂ€sst man einen grĂŒnen Fußabdruck

Nie war das Thema wichtiger und aktueller als heutet: Der Klimawandel, und alles, was ihn ausgelöst hat. Nicht erst seit „Fridays for future“ ist klar, dass sich unser Klima immer rasanter verĂ€ndert und unsere Erde immer mehr durch Plastik, Abgase und MĂŒll verdreckt. Aber gleichzeitig erkennen immer mehr Menschen, wie wichtig es ist, sich mit einem nachhaltigen Lebensstil auseinanderzusetzen. „Nachhaltig & ökologisch leben fĂŒr Dummies“ gibt einen klaren Überblick und erklĂ€rt, was jeder Einzelne dazu beitragen kann.

Jeder Schritt in Richtung einer nachhaltigen Lebensweise ist wichtig und hinterlĂ€sst einen grĂŒnen Fußabdruck, davon ist Karolin KĂŒntzel ĂŒberzeugt. Ihr Ratgeber „Nachhaltig & ökologisch leben fĂŒr Dummies“ enthĂ€lt grundlegende Informationen zum Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit und bietet gleichzeitig eine FĂŒlle an konkreten Anleitungen und Ideen, wie man sich und seinen Lebensstil dafĂŒr sensibilisiert – tĂ€glich, mittelfristig und langfristig.

Er gibt Tipps zum korrekten Recycling und zur Wiederverwendung alter Rohstoffe und zeigt unter anderem, dass man mit Omas Hausapotheke ebenso gesund werden kann, wie mit chemischen Mitteln und welche GlĂŒhbirnen genauso viel Licht machen, aber viel weniger Strom verschwenden. In „Nachhaltig & ökologisch leben fĂŒr Dummies“ gibt es fĂŒr fast alles eine einfache Alternative. Ob man also gegen Plastik im Haushalt vorgeht, seine eigenen Lebensmittel anbaut, Wasser einspart, umweltschonende Putzmittel verwendet, öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder auf Öko-Energie umsteigt – alles ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Was jeder tĂ€glich tun kann, damit der ökologische Fußabdruck möglichst umweltfreundlich ausfĂ€llt, erfĂ€hrt der Leser in diesem Buch ĂŒbersichtlich aufgelistet, denn es ist nie zu spĂ€t, neu anzufangen.

Verlag Wiley-VCH 2019, 336 Seiten, € 14,99
ISBN: 9-783-527-71590-9
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Mit BĂŒrgerenergie fĂŒrs Klima (kurz: BĂŒrgerenergie fĂŒrs Klima)
"Energiewende: BĂŒrger machen, Regierungen versagen!" mit Dr. Josef Pesch, fesa Energie Geno eG, Merzhausen, "BĂŒrgerstrom und Ökogas: SolarbĂŒrger- und SchĂŒlersolargenossenschaft" mit Kaj Mertens-Stickel, SolarbĂŒrgergenossenschaft eG, Freiburg, "Garagen-PV-Anlage und E-Auto" mit Dipl.-Ing. Michael Konstanzer, Freiburg, und "Balkon-Solarstrom – " mit Mark Schammel, etm solarservice, Freiburg, sind die VortrĂ€ge beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, FESA e.V., BI Energiewende Waldkirch und weiteren Vereinigungen am Samstag 7. Dezember ab 10:15 Uhr im Hörsaal 1199, KollegiengebĂ€ude 1 der UniversitĂ€t in Freiburg i.Br., Platz der UniversitĂ€t 5. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin der Reihe ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

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FĂŒhrung Balkon-Solarstromanlage (kurz: Balkon-Solarstromanlage)
Am Samstag 7. Dez. 2019 um 13:25 Uhr gibt es in Freiburg-Rieselfeld eine KurzfĂŒhrung bei einer privaten Balkon-Solarstromanlage eines Mehrfamilienhauses. Experte ist Mark Schammel, etm-Solarservice. Anmeldung ist erbeten bis 6. Dez. 12 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-2168730. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Anmeldungen werden bestĂ€tigt mit Ort und Anfahrthinweis. Es laden ein ECOtrinova, KlimaBĂŒndnis Freiburg, Klimaschutzverein March und weitere Vereinigungen vom Samstags-Forum Regio Freiburg. Der Eintritt ist frei.
 
 

Veranstaltungen 
 
SĂŒddeutschlands grĂ¶ĂŸter Kindertrödelmarkt
Foto: Veranstalter
 
SĂŒddeutschlands grĂ¶ĂŸter Kindertrödelmarkt
parallel zum Riesen Flohmarkt

Am Samstag den 7. Dezember, findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr der traditionelle Kindertrödelmarkt mit bis zu 600 Kindern in der Freiburger Messehalle 2 statt. Parallel wird wieder in der Messehalle 3 am Freitag den 6. Dezember und Samstag den 7. Dezember der Riesen Flohmarkt durchgefĂŒhrt. Beinahe 300 Aussteller prĂ€sentieren sich in der Messehalle Freiburg. Neben ausgesuchten RaritĂ€ten wie Bilder, Rahmen, MĂŒnzen, Briefmarken, Porzellan und Schmuck, bieten einige Aussteller Kleinmöbel und alltĂ€gliches an. Der Riesen Flohmarkt ist am Freitag von 14-20 Uhr und Samstag von 9-17 Uhr geöffnet.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Riesige Spielsachen-Fundgrube vor Weihnachten
Freiburg. Hunderte Kinder, tausende Besucher. In der Messehalle Freiburg geht wieder die Post ab, wenn es heißt Kindertrödelmarkt. Flohmarktinsider und Eltern wissen schon seit langem, dass an diesem Markt kein Vorbeikommen ist. Wer fast neues Spielzeug zum SchnĂ€ppchenpreis und das kurz vor Weihnachten sucht, sollte sich den Samstag, 7. Dezember, ganz fett im Terminkalender anstreichen.
Spielzeug, BĂŒcher, Stofftiere, Comics und vieles mehr werden von bis zu 600 Kindern zu Taschengeldpreisen angeboten. Die gebrauchten Spielwaren der „kleinen HĂ€ndler“ im Alter bis 14 Jahren werden bei angenehmen Temperaturen in einer beheizten Halle auf 6000mÂČ prĂ€sentiert. Tausende Besucher werden zur riesigen Spielsachen-Fundgrube vor Weihnachten erwartet.

Wer also noch Weihnachtsgeschenke oder Winterkleidung sucht oder gar selbst noch etwas spontan loswerden möchte, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit kindgerechten Speisen und GetrĂ€nken zu fairen Preisen ist fĂŒr den richtigen Rahmen gesorgt.
Das Standgeld auf dem Kindertrödelmarkt betrĂ€gt 1 Euro pro mÂČ FlĂ€che. Decken und Tische sind selbst mitzubringen. Der Eintritt fĂŒr Besucher und Begleitpersonen betrĂ€gt 3 Euro. Im Eintrittsgeld enthalten ist auch der Zugang zum Riesen-Flohmarkt in der Messehalle 1. Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben freien Eintritt. Das Ereignis ist bei Kindern sehr beliebt und deshalb ist der Kauf einer Platzkarte empfehlenswert. SpĂ€tentschlossene können Restkarten direkt am Veranstaltungsort von 8 bis 9 Uhr erwerben. Der Aufbau ist ab 9 Uhr.

Organisiert wird der traditionelle Kindertrödelmarkt von SĂŒMa Maier GmbH aus Rheinfelden-Herten. Die werbliche UnterstĂŒtzung der Veranstaltung ĂŒbernimmt der Zypresse Verlag Freiburg.
Platzkarten-Vorverkauf: bei der Zypresse Verlags GmbH, Brunnenstr. 6, 79098 Freiburg, Tel: 0761-28286-0

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck

Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt und Parkplatzsuche mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
2019 - Umweltpolitischer JahresrĂŒckblick
Das Jahr 2019 war ein Jahr wie die Jahre zuvor. Reiche und Konzerne wurde reicher (und einflussreicher) und gleichzeitig ist die Zahl der weltweit Hungernden auf 822 Millionen Menschen gestiegen. Es war ein Jahr der stillen, konsequenten AufrĂŒstung in Deutschland. Die globale und regionale Artenausrottung beschleunigte sich, mehr CO2 wurde ausgestoßen und die sich abzeichnende Klimakatastrophe zeigte sich nicht nur am Zustand des Waldes immer deutlicher. Gleichzeitig verstĂ€rkte sich der gut organisierte Widerstand gegen die Energiewende und gegen die erneuerbaren Energien. Die Kids von "Fridays for Future" und das Volksbegehren Artenvielfalt in Baden-WĂŒrttemberg öffneten kleine Fenster der Erkenntnis - die Reaktionen waren auch verbesserte Konzern-PR und teilweise schon beinahe hysterisch anmutende Formen der VerdrĂ€ngung und Ablehnung.

Wir beginnen unseren JahresrĂŒckblick erstmals mit einem 5,53 Euro-Witz. Die Klimakatastrophe wurde im Jahr 2019 langsam real. Die globale Temperatur steigt, die Extremwetterereignisse nehmen zu, Gletscher & Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die WĂ€lder sterben und der Regenwald brennt. Und was beschließt die Regierung in Sachen Flugverkehr? Die Luftverkehrssteuer fĂŒr innerdeutsche FlĂŒge sowie Verbindungen innerhalb der EU steigt um sagenhafte 5,53 Euro. Der Berg kreißte und gebar eine Maus. Nicht einmal ein Tempolimit ließ sich politisch durchsetzen. Ähnlich putzig waren die Maßnahmen gegen den Plastik-MĂŒllberg.

Am 26.2.2019 wurde dem mehr als gemeinwohlorientierten Verband Attac die GemeinnĂŒtzigkeit entzogen und gleiches geschah auch der Kampagnenorganisation Campact. Die aggressiven Klimawandelleugner von EIKE und die Lobby- "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", die schrecklich erfolgreich gegen die Energiewende, gegen erneuerbare Energien und gegen die CO2 Steuer kĂ€mpfen, sind selbstverstĂ€ndlich weiterhin zumindest formal gemeinnĂŒtzig. Die Urteile hĂ€tten sicher heftige Reaktionen ausgelöst... wenn sie in Hongkong oder Moskau gefĂ€llt worden wĂ€ren.

Am 20. September 1974 besetzten badisch-elsĂ€ssische Umweltaktive erfolgreich den Bauplatz eines geplanten, extrem umweltbelastenden Bleichemiewerks im elsĂ€ssischen Marckolsheim. Auf den Tag genau 45 Jahre spĂ€ter demonstrierten weltweit Millionen Menschen (in Freiburg ĂŒber 30.000!) mit "Fridays for Future" fĂŒr mehr Klimaschutz. Nein, wir haben die Jugendbewegung Fridays for Future nicht "geschaffen oder organisiert". Die jungen Menschen organisieren sich erfreulich selber. Aber Umweltbewegung und BUND haben sich jahrzehntelang fĂŒr Luftreinhaltung, Klimaschutz und zukunftsfĂ€hige Energien engagiert und massive Konflikte mit Klimawandelleugnern und mĂ€chtigen Energiewendegegnern ausgetragen. Unsere Öffentlichkeitsarbeit war der stete Tropfen, der den Stein höhlt. Und irgendwann wurde aus der QuantitĂ€t der Information, die QualitĂ€t der Aktion und wir freuen uns, "Fridays for Future" zu unterstĂŒtzen. Die KĂ€mpfe fĂŒr den Klimaschutz sind noch lange nicht ausgestanden und wir brauchen Jung und Alt.

Die chinesische Wirtschaft wuchs 2019 "nur noch" mit 6% und die AnhĂ€nger der globalen Wachstumsreligion jammerten. Doch genau hinter solchen Zahlen verbergen sich die globalen Probleme von Klimakatastrophe und Artenausrottung. Ein Bruttosozialprodukt, das „nur“ mit 6% wuchert, verdoppelt sich nach 12 Jahren. Und eine Menge, die exponentiell wĂ€chst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Der einzelne Flug, der SUV oder die Kreuzfahrt sind nicht das Klima-Problem, sondern der globale Zwang zu wachsen. Es ist ein unrealistischer Wunsch so verschwenderisch wie bisher weiter zu leben und dieses System der Gier weltweit zu ĂŒbertragen. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft im begrenzten System Erde ist nicht möglich und fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zu Klimakatastrophe, Umweltverschmutzung, Artenausrottung und Selbstzerstörung. Hier mĂŒssen wir weltweit, aber gerade auch in Deutschland, ansetzen und das gute Leben ohne Wachstumszwang angehen.

Im vergangenen Jahr 2018 hatte der BUND am Oberrhein die Mitglieder aufgefordert, Protestpostkarten an die LandrĂ€tin Störr-Ritter im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald zu senden. Hintergrund der Postkartenaktion war die jahrzehntelange Grundwasservergiftung durch die Abraumhalde in Buggingen. Im Jahr 2019 haben wir den Sanierungs-Druck massiv erhöht. Eine parlamentarische Anfrage der SPD brachte ein unglaubliches Ergebnis. Von der Abraumhalde des ehemaligen Kalibergwerks gehen tĂ€glich bis zu 2,5 Tonnen Salz ins Grundwasser! Diese Tatsache ĂŒbertrifft bei weitem unsere schlimmsten BefĂŒrchtungen und wirft ein Schlaglicht auf das Versagen der Behörden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Wir machen weiter Druck, damit nach unglaublichen 11 Jahren Verhandlungen endlich mit der Sanierung begonnen wird.

Wenn im Jahr 2020 (hoffentlich) die beiden Fessenheimer Reaktoren abgestellt werden, dann hat das auch ein wenig mit den TĂ€tigkeiten des BUND am Oberrhein in der grenzĂŒberschreitenden Umweltbewegung zu tun. Hunderttausende von InfoblĂ€ttern wurden gedruckt, die Zahl der BUND-Plakate, Banner, Anstecker, Mails, Aktionen & Demos ist unermesslich. Die Medien wurden fast drei Jahrzehnte lang mit viel zu vielen PresseerklĂ€rungen gequĂ€lt.

Das Volksbegehren Artenschutz und aktuelle, erschreckende Studien zum Insektensterben haben uns sehr beschĂ€ftigt. Gutes Brot, regionaler Wein UND Schmetterlinge, auch fĂŒr unsere Enkel, ist die Haltung des BUND am Oberrhein zum (ausgesetzten) Volksbegehren. In einer Zeit massiver, globaler und regionaler Artenausrottung hat bei uns die Masse der Insekten teilweise um ĂŒber 75% abgenommen und die Fernwirkung der Gifte tötet auch die Insekten in den großen Naturschutzgebieten, zum Beispiel am Kaiserstuhl. Getrieben vom (Alb-)Traum der giftdominierten, globalen Agrarfabrik sind, politisch gewollt, seit 1949 in Baden-WĂŒrttemberg 75% der landwirtschaftlichen Betriebe verschwunden. Die politisch Verantwortlichen fĂŒr das Bauernsterben stellen sich gerade, erschreckend erfolgreich, als Bauernretter dar. Hinter den "GrĂŒnen Kreuzen" steht eigentlich eine bundesweite Kampagne "SchĂŒtzt die Bauern durch ein Ja zu Gift, Nitrat und zur Massentierhaltung". Die berechtigte Verzweiflung der kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe wird gezielt in die falsche Richtung gelenkt.

Im Mai 2019 sind im Naturschutzgebiet Taubergießen rund 3.000 Hummel- und Spinnenragwurz-Orchideen verschwunden und es tobte ein großer Streit, ob Wildschweine oder Diebe die Ursache waren. Doch dieser Streit lenkt vom Hauptproblem ab.
Der große Orchideen-Bestand im Taubergießen ist ein kleines europĂ€isches Naturwunder. Der Verlust so vieler Orchideen ist eine kleine Katastrophe fĂŒr die Artenvielfalt. Die große Katastrophe ist die Tatsache, dass es europaweit nur noch so wenige Orchideen gibt. Unsere Naturschutzgebiete sind zwischenzeitlich (Ă€hnlich wie in Afrika) Restnatur und Naturmuseen und der Verlust gefĂ€hrdet winzige RestbestĂ€nde. Egal ob Diebe oder Wildschweine die Ursache waren - wir brauchen mehr Natur.

Der Historiker Werner Schönleber hat im Jahr 2019 Dokumente entdeckt und veröffentlicht, die zeigen, dass in der Zeit des Kalten Krieges in Lahr Atombomben "gelagert" wurden. Der Vorgang zeigt einen dreifachen Skandal:
- Es wurde aufgezeigt, dass die mörderischste aller Bomben heimlich in SĂŒdbaden gelagert wurde
- Es wurde aufgezeigt, dass wir in einer Demokratie jahrzehntelang gezielt belogen wurden
- Es ist ein Skandal, dass diese LĂŒgen niemanden stören

Wie von uns schon lange befĂŒrchtet, verstĂ€rkt sich durch Trockenheit und Klimawandel das Waldsterben in Schwarzwald und Vogesen massiv. Noch zwei, drei solche Hitzesommer und Trockenjahre und wir werden den Schwarzwald nicht wiedererkennen. Agrarminister Hauk und die politisch Verantwortlichen fĂŒr Klimawandel und Waldsterben spielen sich mit unseren Steuergeldern als "Waldretter" auf.

Der kleine BUND-Regionalverband hat in den letzten Jahren bundesweit ĂŒber 19.000 NistkĂ€sten verkauft und unsere Bauanleitungen im Internet wurden weit ĂŒber 4 Millionen mal aufgerufen. In diesem Jahr haben wir jedem Kindergarten im Landkreis Emmendingen einen Nistkastenbausatz geschenkt um gerade auch kleine Kinder an die Natur heran zu fĂŒhren. Eine kleine Erbschaft, die direkt an uns ging, hat diese schöne Aktion ermöglicht, die wir auch in den anderen Landkreisen unserer Region fortsetzen wollen.

Zwei Milliarden Menschen von den insgesamt 7,6 Milliarden, die auf der Welt leben, leiden Hunger, sind unterernĂ€hrt oder mĂŒssen ohne gesicherten Zugang zu regelmĂ€ssigem und nahrhaftem Essen auskommen. Nachdem Hunger ein Jahrzehnt lang ein schwindendes Menschheitsproblem zu sein schien, breitet sich seit 2015 diese Geissel wieder aus. In jenem Jahr galten 785 Millionen Menschen als ernsthaft an Hunger Leidende, 2018 waren es 830 Millionen. Auch die Grade von UnterernĂ€hrung kennzeichnen wieder das Leben von mehr Menschen, elf Prozent der Weltbevölkerung waren es im vergangenes Jahr.

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Freiburg: Freifahrt am „Friday“
Frelos stehen an vielen Stellen bereit / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Freiburg: Freifahrt am „Friday“
100.000-Fahrten Marke im Oktober locker geknackt.

Mit stolzen Zahlen kann das von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) betreute Fahrradverleihsystem „Frelo“ auch im Oktober aufwarten. Mit ĂŒber 26.000 Fahrten war es der bislang stĂ€rkste Monat seit seiner EinfĂŒhrung am 17. Mai dieses Jahres. Insgesamt sind in dieser Zeit bereits mehr als 110.000 Fahrten mit den rotweißen LeihrĂ€dern gemacht worden. Auch die Zahl der registrierten Nutzer ist auf 12.350 angewachsen. Viele von diesen nutzen fĂŒr die Ausleihen die VAG mobil-App oder jene des Betreibers „nextbike“.

Freifahrt am Freitag

Um ein Zeichen fĂŒr den Klimaschutz und die Verkehrswende zu setzen sind alle Fahrten mit Frelo-RĂ€dern am gesamten 29. November – dem Tag der nĂ€chsten großen Fridays for Future Demonstration – komplett kostenlos. Eine Registrierung ist zur Ausleihe jedoch erforderlich.
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FĂŒhrung Solare Wasserstofftankstelle
Am Samstag 30. Nov. 2019 von 13:15 bis 14 Uhr gibt es in Freiburg i.Br., Heidenhofstr., eine FĂŒhrung bei der solaren Wasserstofftankstelle des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme ISE. Experte ist Dipl.-Ing. Thomas Jungmann, Fraunhofer-ISE, Abteilung Wasserstofftechnologien. Anmeldung ist erbeten bis 29. Nov. 18 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-582849 ab 10 Uhr. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Anmeldungen werden bestĂ€tigt mit Anfahrthinweis. Es laden ein ECOtrinova, KlimaBĂŒndnis Freiburg, Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien an der UniversitĂ€t, BUND Regionalverband, NABU Freiburg und weitere Vereinigungen im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg. Der Eintritt ist frei.
 
 

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Verkehrswende und Klimaschutz, aber WIE?
Dr. Winfried Wolf, Wissenschaftlicher Beirat von attac e.V. und Verkehrsexperte, hĂ€lt am Samstag 30. November den Haupvortrag „Verkehrswende und Klimaschutz – aber wie? Beschleunigt Elektro-MobilitĂ€t die Klimakrise?“ im „Forum Verkehrswende und Klimaschutz“ von ECOtrinova e.V., Attac Freiburg, Studierendenrat der UniversitĂ€t und weiteren Vereinigungen ab 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, KollegiengebĂ€ude 1 der UniversitĂ€t in Freiburg i.Br., Platz der UniversitĂ€t 5. Als Startvortrag erlĂ€utert Christoph Hank, M.Sc., Fraunhofer Institut fĂŒr Solare Energiesysteme (ISE), Abteilung Wasserstofftechnologien, „Batterie- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge im Vergleich - mit Ausblick auf das Power to Gas- und Liquid-Konzept". Der Eintritt ist frei. Schirmherrin der Reihe Samstags-Forum Regio Freiburg ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

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DEUTSCHER NACHHALTIGKEITSPREIS 2020 FÜR TAIFUN-TOFU
Die Taifun-Tofu GmbH hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“ gewonnen! Sie leiste mit ihren pflanzlichen BioLebensmitteln „einen wichtigen Beitrag zur ErnĂ€hrung der wachsenden Weltbevölkerung“.

Zudem lobte die Jury die Vorreiterrolle von Taifun-Tofu im europĂ€ischen Sojaanbau: TaifunSojabohnen stammen zu 100% aus eigenem Vertragsanbau in Deutschland, Österreich und Frankreich. Der Tofuhersteller ĂŒberzeugte auch durch seinen Einsatz von Umwelttechnologien wie Photovoltaik oder WĂ€rmerĂŒckgewinnung und eine energiesparende Herstellung. Außerdem hoben die Juroren des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die vielen Maßnahmen von Taifun gegen Lebensmittelverschwendung hervor: So werden zum Beispiel ausgemusterte Produkte neu gelabelt, um diese vor der MĂŒlltonne zu retten.

Verantwortung leben

Die renommierte Auszeichnung prĂ€miert Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Umweltschutz verbinden. Werte, fĂŒr die sich Taifun schon seit der FirmengrĂŒndung vor 32 Jahren mit Herzblut engagiert. Der Preis bedeute „eine große WertschĂ€tzung fĂŒr unser tĂ€gliches Tun und unseren Beitrag fĂŒr eine nachhaltige Welt“, so GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alfons Graf. Er dankt explizit den Mitarbeitenden und allen GeschĂ€ftspartnern, die sich „tagtĂ€glich mit ihren Leistungen fĂŒr eine gute QualitĂ€t und mehr Nachhaltigkeit einsetzen“. Es war bereits die vierte Bewerbung um den DNP fĂŒr TaifunTofu, drei Mal hatte es das Unternehmen bis zur Nominierung geschafft. „FĂŒr uns war das immer auch ein Ansporn, in Sachen Nachhaltigkeit noch besser zu werden“, berichtet Graf.

Gemeinsam fĂŒr eine enkeltaugliche Zukunft

Der DNP 2020 wurde am vergangenen Freitag vor rund 1200 teils hochkarĂ€tigen GĂ€sten ĂŒberreicht. In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wurden damit Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung prĂ€miert. Mehr als 800 Akteure und Projekte, die den Wandel hin zu einer zukunftsfĂ€higen Gesellschaft unterstĂŒtzen, hatten sich um die 12. Ausgabe des Preises beworben.

Als Biopionier setzt sich die Taifun-Tofu GmbH aus Freiburg mit ihren biologischen TofuspezialitĂ€ten fĂŒr eine nachhaltige Eiweißversorgung ein, kĂŒrzlich hat sie ihre zweite Gemeinwohlbilanz veröffentlicht. Der Tofuhersteller wurde 1987 von Klaus Kempff und Wolfgang Heck gegrĂŒndet und zĂ€hlt heute rund 240 Mitarbeiter. GeschĂ€ftsfĂŒhrer sind Elisabeth Huber und Alfons Graf, alleinige Gesellschafterin ist die heck-unternehmensstiftung.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Nina Dittmann
 
Buchtipp: Nina Dittmann "Wachteln im Garten"
Artgerechte Haltung Japanischer Legewachteln

Frische Eier, spannende Naturerlebnisse und Freude mit dem Federvieh verspricht Nina Dittmann mit ihrem Buch »Wachteln im Garten«, erschienen im pala-verlag. Japanwachteln sind ideal fĂŒr den Einstieg in die HobbygeflĂŒgelhaltung. Die attraktiven HĂŒhnervögel im Miniaturformat sind pflegeleicht und können zutraulich, manchmal sogar handzahm werden.

Die Autorin vermittelt leicht verstĂ€ndlich alles Wissenswerte rund um die Brut, Aufzucht und FĂŒtterung der Wachteln. Sie schöpft dabei aus ihrer langjĂ€hrigen Erfahrung mit der artgerechten Haltung im kleinen Reihenhausgarten. Die Autorin stellt die BedĂŒrfnisse der Tiere und ihre Eigenarten vor und gibt Anleitungen fĂŒr den Bau von Voliere und Freilaufgatter. Auf wichtige Fragen zum Platzbedarf oder zu Futtermischungen und notwendigem Zubehör gibt sie ebenso kompetente Auskunft wie zur Zubereitung der Wachteleier.

FĂŒhlen sich die Wachteln wohl, legen sie fleißig und zuverlĂ€ssig Eier. Die kleinen, originell gesprenkelten Delikatessen, denen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden, sind besonders gut vertrĂ€glich. Dass sie nicht aus Massentierhaltung stammen, macht den Genuss perfekt. Nina Dittmann lebt mit ihrer Familie im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet und schafft es dennoch, naturnah zu leben und sich mit selbst produzierten Lebensmitteln selbst zu versorgen. Die artgerechte Haltung von Wachteln und von alten Nutztierrassen gehört fĂŒr sie seit vielen Jahren dazu.

pala-verlag 2019, 160 Seiten, € 19,90
ISBN: 978-3-89566-391-8
 
 

Veranstaltungen 
 
 
FĂŒhrung Solare Wasserstofftankstelle
Am Samstag 30. Nov. 2019 von 13:15 bis 14 Uhr gibt es in Freiburg i.Br., Heidenhofstr., eine FĂŒhrung bei der solaren Wasserstofftankstelle des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme ISE. Experte ist Dipl.-Ing. Thomas Jungmann, Fraunhofer-ISE, Abteilung Wasserstofftechnologien. Anmeldung ist erbeten bis 29. Nov. 18 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-582849 ab 10 Uhr. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Anmeldungen werden bestĂ€tigt mit Anfahrthinweis. Es laden ein ECOtrinova, KlimaBĂŒndnis Freiburg, Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien an der UniversitĂ€t, BUND Regionalverband, NABU Freiburg und weitere Vereinigungen im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg. Der Eintritt ist frei.
 
 

Verschiedenes 
 
In das MarktsĂ€ckle, nicht in die TĂŒte
MarktsĂ€ckle Freiburger MĂŒnstermarkt (c) FWTM
 
In das MarktsĂ€ckle, nicht in die TĂŒte
Stadt Freiburg stellt Mehrwegnetz fĂŒr den Markt- einkauf vor

Leichte „Knotenbeutel“ aus Kunststoff sind beim Verkauf von Obst und GemĂŒse noch immer stark vertreten – so auch auf den Freiburger WochenmĂ€rkten. Dabei hat kaum ein Produkt eine kĂŒrzere Nutzungsdauer bis es entsorgt wird. Gemeinsam mit ASF und FWTM bietet die Stadt Freiburg nun eine nachhaltige Alternative zu den Einwegbeuteln an, das „Freiburger MarktsĂ€ckle“.

Das MarktsĂ€ckle ist nicht nur ein wiederverwendbares Netz, sondern zugleich auch ein echtes Kreislaufprodukt. Hergestellt aus recyceltem PET ist es auch bei der spĂ€teren Entsorgung wieder recyclingfĂ€hig. Durch die NetzgrĂ¶ĂŸe und die Kordel zum Verschließen eignet es sich bestens fĂŒr den Transport von Karotten, Feldsalat, Äpfeln oder NĂŒssen. Sollte es doch irgendwann fleckig werden, kann es mĂŒhelos gewaschen werden.

Angeboten wird das MarksĂ€ckle als Dreier-Set fĂŒr 3 Euro. Ab Ende November wird es an den Obst- und GemĂŒsestĂ€nden auf dem MĂŒnstermarkt erhĂ€ltlich sein. Ab Januar kann auch bei den teilnehmenden Obst- und GemĂŒsehĂ€ndlern der Freiburger StadtteilmĂ€rkte in das MarktsĂ€ckle eingetĂŒtet werden.

Mit diesem Alternativangebot setzt die Stadt Freiburg ihr Engagement beim Thema Abfallvermeidung fort und gibt den Freiburger BĂŒrger_innen wie schon beim FreiburgCup eine echte Alternative an die Hand. „Es ist Ă€ußerst erfreulich, dass viele Freiburger_innen sich auf dem MĂŒnstermarkt und den StadtteilmĂ€rkten versorgen. Mit dem MarktsĂ€ckle möchten wir HĂ€ndlern und Konsumenten eine Möglichkeit zur Abfallvermeidung im Alltag geben. Ich freue mich, diese Initiative anlĂ€sslich der EuropĂ€ischen Woche der Abfallvermeidung ins Leben rufen zu können“, erklĂ€rt Freiburgs UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Die Beschickerinnen und Beschicker des Freiburger MĂŒnstermarktes freuen sich mit dem MarktsĂ€ckle, ihren umweltbewussten Kunden nun eine platzsparende und gute Alternative zu PlastiktĂŒten anbieten zu können.

Koordiniert wird die Aktion MarktsÀckle durch die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF).
 
 

Veranstaltungen 
 
 
FrĂŒhlingsblumen fĂŒr alle – anpacken for future
Einladung zur Wiesenpflanzung am 28. November in der Maria-Montessori-Schule in der GĂŒnterstalstraße

Freiburg. Die Kinder der Maria-Montessori-Schule in der GĂŒnterstalstraße 72 haben im FrĂŒhjahr 2019 die Idee gehabt, eine kleine, öffentliche Wiese neben ihrer Schule bienenfreundlich und artenreich zu bepflanzen. Es ist ihr Beitrag zu der weltweiten Aktion „Fridays for future“. Sie haben bereits das SchulgelĂ€nde und die Baumscheiben naturfreundlich umgestaltet und Wildbienenhotels aufgestellt. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler haben auch einen Brief an die Stadtverwaltung und an OberbĂŒrgermeister Martin Horn geschrieben, mit der Bitte, die GrĂŒnflĂ€che zu einer Blumenwiese zu machen.

Nach einem Ortstermin mit den Mitarbeitenden des Garten – und Tiefbauamts im Rahmen von „Freiburg packt an“, wurde ein Teil der FlĂ€che fĂŒr Bepflanzung mit FrĂŒhjahrsblĂŒhern freigegeben. Die Kinder haben eine Sortenliste mit bienenfreundlichen, einheimischen BlĂŒten zusammengestellt. Die Blumenzwiebeln, die OberbĂŒrgermeister Martin Horn spendieren wird, besorgen sie direkt im Bioladen in der Wiehre.

Am Donnerstag, 28. November, werden die Blumenzwiebeln von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ab 8.15 Uhr in die Erde gesetzt. Im FrĂŒhling können sich dann alle Menschen und Bienen an der Blumenpracht erfreuen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Vertrautes und Unerwartetes aus dem Land der Berge und des KĂ€ses
WĂ€lder der Welt: Schweiz - Bergell / Foto: Margret Hansen
 
Vertrautes und Unerwartetes aus dem Land der Berge und des KĂ€ses
Reihe „WĂ€lder der Welt“: Am Sonntag, 24. November, von 11 bis 17 Uhr stellt das Waldhaus die Schweizer WĂ€lder vor

Bekanntlich scheuten bereits die Römer in ihrem Expansionsdrang nach Norden keine MĂŒhe und zogen sogar mit Elefanten ĂŒber die Alpen. Bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. wurde das Gebiet der heutigen Schweiz ins Römische Reich integriert und die Bevölkerung romanisiert. Viele AlpenpĂ€sse wurden mindestens seit römischer Zeit genutzt und manche davon spĂ€ter ausgebaut.

Als historisches Transitland und heute angrenzend an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich hat die Schweiz mit (Schweizer)deutsch, Französisch, Italienisch und RĂ€toromanisch vier offizielle Landessprachen, die auf die unterschiedlichen kulturellen EinflĂŒsse und PrĂ€gungen verweisen. Freiburg verbindet insbesondere die alemannische Sprache und Kultur mit den sĂŒdlichen Nachbarn.

Obwohl die Alpen neben Jura und Mittelland nur 50 Prozent der LandesflĂ€che ausmachen, prĂ€gen die Berge und ihre wilde Natur (nicht zuletzt aus MarketinggrĂŒnden) das Image des Tourismuslandes. Aber was ist mit den restlichen 50 Prozent? Lebt doch der grĂ¶ĂŸte Teil der 8,5 Millionen Schweizer nicht in den Bergen, sondern den Agglomerationen des Mittellands. Lassen sich Tradition und moderner Lebensstil ohne weiteres integrieren? Was bedeutet das fĂŒr das SelbstverstĂ€ndnis der Bewohnerinnen und Bewohner? Und vor welchen Herausforderungen steht das Land angesichts von Klimawandel und Migration?

Mit drei LichtbildvortrĂ€gen, einem Alphornkonzert, einem Jodelkonzert zum Mitmachen, Kinderprogramm und BĂŒchertisch lĂ€dt das Waldhaus gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum am Sonntag, 24. November, einen ganzen Tag lang zu einer Entdeckungsreise in die vertraute unbekannte Schweiz ein. Als Wegproviant fĂŒr hungrige Wanderer und Alpinisten gibt es selbstverstĂ€ndlich landestypische Speisen und GetrĂ€nke.

Dank einer Förderung der Waisenhausstiftung ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen.


Das Programm

11 Uhr: BegrĂŒĂŸung durch Dagmar Große (Eine Welt Forum) und Margret Hansen (Stiftung Waldhaus Freiburg)

11.15 bis 12.15 Uhr: Lichtbildvortrag „Wald und Forstwirtschaft in der Schweiz“ mit Eduard Reusser (Forstingenieur ETH ZĂŒrich)

12.15 Uhr: Mittagspause mit landestypischen Speisen und GetrÀnken

13.15 bis 13.45 Uhr: Konzert mit Alphornecho Tuniberg

14 bis 15 Uhr: Lichtbildvortrag „Zur Geschichte und Gegenwart der Schweiz: Von NetzwerkstĂ€dten, alpinen Brachen und gepflegten Differenzen“ mit Mischa Gallati (Institut fĂŒr Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft, UniversitĂ€t ZĂŒrich)

15 bis 15.15 Uhr: Kaffeepause

15.15 bis 16.15 Uhr: „PrĂ€gallien/Bregaglia/Bergell – ein Grenztal in Bewegung“ mit Margret Hansen (Stiftung Waldhaus)

16.15 bis 17 Uhr: Jodelkonzert mit Publikumsbeteiligung, mit Fraua Kruse-Zaiss (StimmImpuls, voice, body & rhythm projects)

ganztĂ€gig Kinderprogramm im Waldlabor, mit Freiwilligen aus dem Eine Welt Form und dem Waldhaus landestypische Speisen und GetrĂ€nke im Waldhaus-CafĂ© BĂŒchertisch der Buchhandlung Jos Fritz
 
 



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