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Montag, 27. März 2023
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Verschiedenes 
 
Kaum Interesse an klimagerechten Lösungen
(c) Zenith GmbH
 
Kaum Interesse an klimagerechten Lösungen
Freiburger Umzugsunternehmer geht in die Offensive

"Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer ist, klimagerechte Umzüge zu verkaufen." Harry Schottstedt, Geschäftsführer und Gründer der Freiburger Zenith Umzüge Gmbh ist sichtlich enttäuscht. "100.000€ habe ich in den Elektrotransporter und die Ladeinfrastruktur investiert und jetzt steht er häufig ungenutzt auf dem Hof."

Bei Umzügen vom Verbrenner wegzukommen, liegt Harry Schottstedt am Herzen: "Wir müssen doch was tun. Das geht so nicht weiter!“. Also geht er in die Offensive. Ab sofort gibt es einen Tag regionalen Elektro-Umzug für 800€. Den vollelektrischen Umzugswagen in und um Freiburg mit zwei Mann Umzugsfachpersonal bietet Zenith zum Festpreis von 100 Euro pro Stunde an.

Der Großformat-Elektrotransporter hat ein Ladevolumen von 20m³ bei 2,40 Höhe. "Da passt dann auch die Schrankwand rein, das war uns bei der Planung wichtig." Der Umzugs-Transporter ist eine Sonderanfertigung, die sich Zenith eigens hat anfertigen lassen. Denn auf dem Markt gibt es bis heute nichts Vergleichbares zu kaufen. "Wir sind der einzige Anbieter umweltgerechter Umzüge in der Region. Und das noch zum fairen Preis!" freut sich Harry Schottstedt.

Zenith GmbH
Gewerbestrasse 7
79112 Freiburg-Opfingen
Tel. ‭0761 5009475‬
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Energiewende oder Atomkraft?
Am Dienstag 28.3.2023 19:15 im Hörsaal 1098 Kollegiengebäude 1 der Universität, Freiburg i.Br., Stadtmitte, spricht Dipl.-lng. (FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch, über „Energiewende oder Atomkraft-Laufzeitverlängerungen.“ Der Vortrag zeigt anhand der jüngsten politischen Entscheidungen auf, welche Gefahren der Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien drohen und was jetzt auch vor Ort und bei Gebäuden notwendig und möglich ist zu tun. Veranstalter sind die Anti-Atom-Gruppe Freiburg, ECOtrinova e.V. und ideelle Mitträger des Samstags-Forums Regio Freiburg. Der Eintritt ist frei.

Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de unter Samstags-Forum 2023.
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Veranstaltungen 
 
Die Waldhaus-Termine im April
Waldhaus (c) Foto: Daniel Jäger
 
Die Waldhaus-Termine im April
Von Burkina Faso bis zum Löffelschnitzen

Samstag, 1. April und Samstag, 13. Mai, 9 bis 18 Uhr und Sonntag, 14. Mai, 10 bis 14 Uhr
Anmeldeschluss: 20. März
Grünholzwerkstatt: Grünholzhocker selbst bauen – ein schönes Sitzmöbel frisch aus dem Wald – jetzt auch im Team!
Die Teilnehmenden bauen entweder allein oder im Zweier-Team unter Anleitung von Schreinermeister Frank Janson von Hand mit dem Ziehmesser am Schneidesel ein graziles, schönes und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel ohne Leim und Metallverbindungen und lernen ganz nebenher die Grundeigenschaften von Holz kennen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 240 Euro pro Hocker, Mindestalter: 12 Jahre als Teampartner.

Sonntag, 2. April, 11 bis 17 Uhr I ohne Anmeldung
Wälder der Welt: Burkina Faso
Burkina Faso ist ein Binnenstaat in Westafrika. Der größte Teil des Landes liegt in der Landschaft Sudan, der nördliche Teil im Sahel, einer seit Jahrzehnten von Dürren und Hungersnöten geplagten Savannenlandschaft südlich der Sahara. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und befindet sich in einer politischen Dauerkrise. Dennoch gibt es hoffnungsvolle Projekte, die von mutigen und visionären Menschen initiiert und vorangetrieben werden. Einige davon werden an diesem Aktionstag bei Lichtvorträgen und an Infoständen über ihr Engagement in den Bereichen Medizin, Bildung, Architektur, Wiederbewaldung und Solarenergie berichten. Mit kulturellem Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder sowie landestypischen Spezialitäten. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg und anderen Partnerinnen und Partnern statt. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

Samstag, 22. April, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 11. April
Grünholzwerkstatt: Löffelschnitzen
Regional, nachhaltig und komplett handgemacht. Anhand mit der Axt erarbeiteter Löffelrohlinge führt Matthis Berthold die Teilnehmenden in die grundlegenden Schnitztechniken ein. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Kunsthandwerkes die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Löffel schnitzen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 90 Euro, Mindestalter: 16 Jahre.

Samstag, 22. April, 14 bis 16 Uhr | Anmeldeschluss: 14. April
Exkursion: Essbare Wildkräuter am Waldrand
Bei einer Rundwanderung durch den frühlingshaften Stadtwald zeigt Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin Martine Schiller verschiedene schmackhafte Wildkräuter und erklärt, wie man diese für Suppen, Desserts, Salate und Gemüsegerichte nutzen kann und welches Kraut in die Maibowle gehört. Wer möchte, kann ein kleines Herbarium anlegen. Teilnahmebeitrag: 11 Euro, Mindestalter: 14 Jahre.

Dienstag, 25. April, 14 bis 16 Uhr | ohne Anmeldung
Tag des Baumes: Exkursion durch den Stadtwald
Bei einer Wanderung durch den Freiburger Stadtwald vermittelt Forstexperte Albrecht Verbeek das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. An interessanten Waldbildern erfahren die Teilnehmenden, wie Naturverjüngung funktioniert, wie viel Holz im Freiburger Stadtwald nachwächst und wie viel davon jährlich genutzt wird. Besonderes Augenmerk gilt den verschiedenen Baumarten des Stadtwalds. Die Teilnahme ist kostenlos – Spenden sind willkommen.

Mittwoch, 26. April von 18.30 bis 20.30 Uhr | ohne Anmeldung
Wanderung zum höchsten Baum Deutschlands – Die besondere Rolle der Douglasie als Bau- und Nutzholz
Während dieser Abendexkursion vom Waldhaus durch den vielfältigen Wald über Günterstal auf den Illenberg bis zur Waldtraut vom Mühlwald erzählt der ehemalige Leiter des Forstamts, Hans Burgbacher, wissenswertes zur Zielsetzung bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Waldes im Stadtwald. Dabei kommen die verschiedenen Interessen und der mögliche Ausgleich zwischen Holznutzung und Naturschutz, die Baumartenwahl und Bedeutung der Holzverwendung zur Sprache. Die Teilnahme ist kostenlos – Spenden sind willkommen, Mindestalter: 12 Jahre.

Samstag, 29. April, 14 bis 18 Uhr und Sonntag, 30. April, 10 bis 17 Uhr
Anmeldeschluss: 13. April
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger Holzkünstlers Thomas Rees, wie die „Waldmenschen“ hinter dem Waldhaus. In diesem eineinhalbtägigen Kurs haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre in der gemütlichen Holzwerkstatt unter seiner fachlichen Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 99 Euro.

Sonntag, 30. April, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater für heimische, bedrohte Tierarten lädt neugierige Erwachsene und Kinder ab acht beziehungsweise zehn Jahren zu zwei Aufführungen ein. Um 14 Uhr geht es um Lynx lynx – der Luchs, und um 16 Uhr um Lumbricus terrestis – der Regenwurm. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. Mehr unter: www.brehms-tierleben.com.
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Veranstaltungen 
 
 
Neue Ausstellung im Waldhaus Freiburg
„Faktor wohnen“ wird am Freitag, 31. März, eröffnet

„Weiter wohnen wie gewohnt?“ – bereits 1979 stellte der Deutsche Werkbund in einer Ausstellung diese Frage. Durch die zunehmende Klimaerhitzung ist sie aktueller denn je. Eine neue Ausstellung im Waldhaus zeigt Wege auf, wie wir klimafreundlicher, ökologischer und nachhaltiger planen, bauen und leben können.

Am Freitag, 31. März, um 18 Uhr wird sie eröffnet. Der Titel ist Programm: „Faktor wohnen – Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Gemeinwohl - Ökologisch umbauen mit regenerativen Baustoffen“. Die Ausstellung zeigt Vorteile von regenerativen Baustoffen und verdeutlicht die Dringlichkeit des ökologischen Umbauens im Kontext zukunftsweisender Stadtentwicklung. Für die Eröffnung wird um Anmeldung bis Mittwoch, 22. März, gebeten.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Wald - Flächen - Wohnen
Veranstaltung 25. März 2023

Die neue Gemeinschafts-Reihe 33 Samstags-Forum Regio Freiburg zum Leitthema „Energiewende - Klima – Atomausstieg - Wohnen - Flächenschutz - Frieden. Wie wollen und wie dürfen wir leben?“ startet am Samstag 25. März 2023 um 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, Kollegiengebäude 1 der Universität, Platz der Universität Freiburg. Zur Frage „Mega-Neubaustadtteil Dietenbach – alles in Ordnung oder kippt er?“ werden die Filme „Das Kleinod – Der umkämpfte Dietenbach-Wald" (18 min, 2022) von Sarah Moll und „Im Abseits von Green City – Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen“ (Auszüge, 2018) von Bodo Kaiser und Georg Löser gezeigt Es folgen Kurzvorträge mehrerer Aktiver von Vereinigungen zu „Neubaustadtteil Dietenbach? Bäume Wald Natur Vogelschutz Wasser Klima Kostenexplosion Mietenexplosion Flächenfraß Landwirtschaft gebrochene Versprechen Wohn-Alternativen“. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. mit BUND, NABU, BI Energiewende Waldkirch, Plan B e.V. und weiteren Vereinigungen. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de unter Samstags-Forum 2023
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Verschiedenes 
 
Anupi hat ein neues Zuhause
Anupi mit ihrer Tierpflegerin Regine Köster (c) Stadt Freiburg / Patrick Seeger
 
Anupi hat ein neues Zuhause
Neue Pferderasse auf dem Mundenhof – Dülmener (Wild)pferd Stute ist angekommen

Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde: Ein geläufiges Sprichwort, das den Neuzugang im Mundenhof zusammenfasst. Anupi, eine schöne vierjährige Dülmener Stute, hat seit dem 28. Februar ihr neues Zuhause im Mundenhof gefunden. Sie stammt von einem privaten Pferdehalter in der Pfalz und sticht mit ihrer graufalbenen Färbung zwischen den gescheckten PintoPferden heraus.

Tiefenentspannt kam die Dame im Tier-Natur-Erlebnis-Park an. Bereits bei der Ankunft wurde klar: Anupi lässt sich offenbar nicht aus der Ruhe bringen, denn sie hat auf der Fahrt im Pferdeanhänger den ganzen Heusack leer gefressen. Aufgeregt reagierten die Pinto-Pferde, als die neue Stute aus dem Anhänger auf die Koppel marschierte. Eigentlich sollte Anupi zur Eingewöhnung die erste Nacht in einem abgezäunten Bereich auf der Pinto-Koppel verbringen, sie selbst sah das aber anders. Von Neugierde getrieben, hat sie eine Litze am Zaun geöffnet und sich darunter durchgeschoben. Am nächsten Morgen staunte dann ihre Tierpflegerin Regine Köster nicht schlecht, als sie die Pferde zusammen antraf. Vorsorglich wurde Anupi noch für ein paar Tage mit Mona, der ältesten Pinto-Stute aufgestellt, inzwischen lebt sie aber in ihrer neuen Herde.

Da die Dülmener Stute am Halfter geführt werden kann, wird man sie in Zukunft immer wieder bei einem Spaziergang über den Mundenhof antreffen. Die 337 Kilo schwere Dame ist sehr neugierig und vertraut mit Menschen und Kindern. Um die 4000 Euro von Anupis Anschaffung zu decken, sucht der Tier-Natur-Erlebnis-Park allerdings noch Spenderinnen und Spender. Bisher hat der Mundenhof zwei Pferderassen gehalten: die Schwarzwälder Füchse als Kaltblutpferde und die rassigen Pinto-Pferde aus Nordamerika, als Vollblüter. Zweitere sind mit ihrem weiß-braun gescheckten Fell zwar schön, in der Haltung für das Tiergehege aber nicht einfach. Als Araberpferde bräuchten sie noch mehr Betreuung, Führung und Ausbildung, als es sich der Mundenhof leisten kann. Aus diesem Grund hat der Tier-Natur-Erlebnispark seit einigen Jahren die Zucht der Pinto-Pferde nicht mehr vorangetrieben. Die aktuelle Herdengröße beläuft sich auf drei Pferde, davon haben zwei bereits bereits ein hohes Seniorenalter erreicht. Das Mundenhof-Konzept „Haus- und Nutztierarten aus aller Welt“ legt nahe, dass den Besuchenden auch die Entwicklung vom ehemaligen Wild- zum heutigen Nutztier gezeigt wird. Hier kommt als gutes Bindeglied zwischen Wild- und Zuchtpferd das Dülmener (Wild)pferd ins Spiel.

Die (Wild)pferde sind zum ersten Mal in einem amtlichen Schreiben aus Jahr 1316 erwähnt. Dülmen, eine Stadt zwischen Münster und Recklinghausen, gilt seither als „Stadt der Wildpferde“ und ist dafür weit über die Grenzen Westfalens bekannt. Gebiete, in denen die Pferde ohne menschliche Kontrolle lebten, sogenannte Wildbahnen, gab es zu Beginn des vorherigen Jahrhunderts in Westfalen mehrere. Mittlerweile gibt es nur noch eine Fläche von 400 Hektar, die ihnen die Herzöge von Croy bereits ab 1840 gestellt haben. Sie boten den Pferden bis heute auf der Wildpferdebahn einen neuen Lebensraum. Samt Fohlen besteht so eine Herde aus 400 Tieren.

Auf der eingezäunten Wildpferdebahn, auch Merfelder Bruch genannt, sind die Tiere völlig sich selbst überlassen. Das weitläufige Gelände aus Weide-, Moor- und Heideflächen ist umrandet von Birkengestrüpp und Nadelwäldern. Unter den vereinzelten Eichenbäumen finden die Tiere Schutz und eine abwechslungsreiche Nahrung. Die Pferde leben dort das ganze Jahr über ohne Zufütterung. Vor Kälte schützen sie sich durch ihr dickes Winterfell, Krankheiten müssen sie alleine überstehen.

Die Dülmener (Wild)pferde unterliegen auf der Wildpferdebahn der natürlichen Selektion und können ihr Leben fast ganz so, wie in freier Wildbahn genießen. Durch diese natürlichen Bedingungen wurden sie zu einer der härtesten Pferderassen. Zoologisch gesehen können die Pferde allerdings nicht als reine Wildpferde bezeichnet werden, denn sie zeigen Merkmale der Domestizierung und Zucht. Äußerlich ist das an der Hängemähne und dem Stirnschopf zu sehen. Die mausgraue Färbung lässt allerdings auf Blut der Urwildpferde schließen. Außerdem haben sie einen schwarzen Aalstrich, der aus der Mähne über den Rücken bis in den Schweif verläuft.

Bei dem jährlichen (Wild)pferdefang im Merfelder Bruch werden einjährige Hengste von Hand eingefangen, dann gechipt und schlussendlich verkauft. So wird die natürliche Auslese ersetzt und nur ein Deckhengst bleibt bei den Stuten der Herde. Wenn mehrere Hengste auf dem begrenzten Raum wären, würde die Gefahr von Inzucht und Rangkämpfen steigen – das wiederum wäre eine Gefahr für den Bestand der Herde.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
BĂĽrgerpflanzaktion im Mooswald Freiburg
Freiwillige pflanzen am Samstag, 25. März, 500 Bäume
Teilnehmerzahl ist begrenzt – jetzt anmelden

Wärmeliebende, eichenreiche Laubwälder in der Ebene und nadelbaumreiche Bergmischwälder auf dem Schauinsland. Als Waldbesitzerin von 5200 Hektar pflegt die Stadt viele Bäume. Dieser Stadtwald bietet den Bürgerinnen und Bürgern von Freiburg aber auch viele unterschiedliche Leistungen. Er ist Erholungsraum, bietet Menschen und Tieren sowie der Umwelt Schutz, vermindert die Kohlenstoffdioxidbelastung in der Luft und es wächst dort nachhaltig der Rohstoff Holz.

Um diese Funktionen langfristig zu sichern, werden jedes Frühjahr viele Tausend Bäume gepflanzt. In diesem Frühjahr sind es 20.000 an der Zahl. Wie in den vergangenen Jahren gibt es immer auch Pflanzaktionen, bei denen sich Schulklassen oder Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Eine Bürgerpflanzaktion, zu der das Forstamt einlädt, findet am Samstag, 25. März, statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Mooswaldallee Ecke Eichelbuckstraße. Beendet ist die Aktion voraussichtlich um 12 Uhr.

Eichen, Spitzahorn, Flatterulmen und Winterlinden – 500 Bäume warten am Samstag im Mooswald nördlich der Mooswaldallee am „Langen Damm“ auf ihre Pflanzung. Diese Baumarten hat das Forstamt ausgewählt, weil es sich dabei um Laubholzarten handelt, die gut zum sich ändernden Klima passen. Die Kosten von 1000 Euro für die 500 Jungpflanzen und die Pflegekosten für die darauffolgenden drei Jahre von 1500 Euro übernimmt die Stadt.

Die Zahl der Teilnehmenden ist aus organisatorischen GrĂĽnden auf 30 Personen begrenzt. Eigenes Trinken und Vesper sowie dem Wetter angepasste Kleidung und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen. Die Anmeldung zu der Pflanzaktion erfolgt beim Forstamt (Tel.: 0761/201-6201, E-Mail: forstamt@stadt.freiburg.de). Der Treffpunkt ist am Ăśbergang von der Mooswaldallee in die EichelbuckstraĂźe, genauer bei der EinmĂĽndung des Radweges.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Stadtbibliothek Freiburg verleiht ab sofort Energiemessgeräte
Welche Haushaltsgeräte verbrauchen wie viel Strom? Lohnt sich die Anschaffung eines neuen Kühlschranks? Oder ist der Verbrauch im üblichen Rahmen? Licht in dieses Dunkel bringen Energiemessgeräte, die die Stadtbibliothek ab sofort für den Privatgebrauch verleiht. Partner der Aktion ist der regionale Energie- und Umweltdienstleister Badenova. Dass Freiburgs Stadtbibliothek gedruckte und digitale Medien zur Ausleihe bereithält, dürfte bekannt sein. Dass sie Energiemessgeräte ausleiht, ist dagegen ganz neu. Mit dieser Aktion wollen Badenova

und Stadtbibliothek aktiv beim Energie- und Geldsparen helfen. Die Handhabung der Messgeräte ist einfach und ihr Nutzen groß, gerade in Zeiten hoher Strompreise und im Zuge der Energiewende. Durch sie lässt sich der konkrete Verbrauch jedes Haushaltsgerätes messen. Dank des Vergleichs mit Durchschnittswerten liefern die Daten eine Orientierung, wo sich Energiefresser verstecken und welches Gerät ausgetauscht werden sollte.

Energiemessgeräte besitzen einen handelsüblichen Stecker, mit dem man sie in Betrieb nehmen kann. Das Elektrogerät selbst bringt man in der integrierten Steckdose im Strommessgerät an. Dabei zeigt sich auch, wie viel Strom Geräte im Standby-Modus verbrauchen. Insgesamt 18 Energiemessgeräte sind ab sofort in der Hauptstelle am Münsterplatz, in den Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald, in der Mediothek im Rieselfeld und im Bücherbus erhältlich. Erwachsene können mit ihrem Bibliotheksausweis ein Energiemessgerät für vier Wochen ausleihen.

Der QR-Code, der den Messgeräten beiliegt, führt zur Website badenova.de/energiesparen, die wertvolle Tipps zum Energiesparen enthält
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg spart Energie: Wassersparer-Aktion war voller Erfolg
Energiesparfüchsinnen sind am 24. und 25. März wieder unterwegs

Kleines Ding, groĂźe Wirkung: Jetzt sind fast alle 20.000 weg. Die Wassersparer-Aktion fand bereits im Dezember vergangenen Jahres groĂźen Andrang. Dort wurden 7500 Wassersparer an BĂĽrgerinnen und BĂĽrger verteilt. Bei der jetzigen Aktion in diesem Monat konnte das Umweltschutzamt in Zusammenarbeit mit dem Amt fĂĽr Soziales weitere 12.500 Duschwassersparer verteilen.

Der Andrang war so groß, dass im Rathaus im Stühlinger binnen 48 Stunden 2000 Stück weggegangen sind. An den anderen Abholungsorten wie dem Amt für Soziales, dem Jobcenter oder den Quartiersbüros sind mittlerweile alle Wassersparer vergriffen. Lediglich in der Bürgerberatung im Innenstadtrathaus und in den Ortsverwaltungen gibt es jeweils noch 200 Stück. Vereinzelte Restbestände gibt es auch noch bei den Quartiersarbeiterinnen und -arbeitern.

Die Einsparungen durch die Duschwassersparer sind immens: Wenn nur drei Viertel der verteilten Duschwassersparer in Freiburg von den Bürgerinnen und Bürgern eingebaut sind, spart Freiburg am Tag 2250 Badewannen an warmem Wasser. Außerdem spart jeder Haushalt im Jahr zehn bis fünfzehn Prozent der jährlichen Energiekosten und bei jedem Duschgang ein Kilowatt/Stunde Strom. Dieser Energieverbrauch kommt sowohl dem Klima als auch dem Konto zu Gute. Das eingesparte Kilowatt/Stunde Strom hört sich wenig an, entspricht aber zum Beispiel einer Stunde Haare föhnen, 70 Stunden fernsehen, 50 Stunden am Laptop arbeiten, 132 Toastscheiben toasten, 70 Tassen Espresso zubereiten oder 100 Stunden Musik hören.

Wer noch keinen Duschwassersparer hat, bekommt noch einen bei den Energiesparfüchsinnen und -füchsen. Sie sind nächste Woche im Auftrag der Stadt unterwegs und beraten Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um das Thema Energiesparen. Sie verstehen sich als Alltagsratgeberinnen und -ratgeber, kennen die Freiburger Förder- und Beratungsprogramme und vermitteln bei spezifischen Fragen den Kontakt zu den Fachleuten in der Verwaltung. Insgesamt umfasst das Energiespar-Team drei Füchsinnen und einen Fuchs.

Sie informieren und beraten am Freitag, 24. März, von 10 bis 13 Uhr auf dem Haslacher Freitagsmarkt. Am Samstag, 25. März, sind sie um die gleiche Uhrzeit auf dem Wochenmarkt in Weingarten. Die Energiesparfüchsinnen und -füchse haben Wassersparer dabei, die sie bei Bedarf gerne kostenlos abgeben.

TerminĂĽbersicht der EnergiesparfĂĽchsinnen:
Freitag, 24. März, 10 bis 13 Uhr: Haslacher Freitagsmarkt
Samstag, 25. März, 10 bis 13 Uhr: Wochenmarkt in Weingarten
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Michael Altmoos
 
Buchtipp: Michael Altmoos "Mehr Wildnis wagen!"
Naturdynamik erkennen, erleben, fördern

Wildnis geht nahe: Wildnis ist eine große Chance im Naturschutz und von hoher aktueller Bedeutung: für Lebensvielfalt, Klimaschutz und Regeneration. Das gilt zunehmend für Landschaften aller Art – und auch im eigenen Garten.

Wildnis schenkt Naturvertrauen und geht in eine gute Zukunft – doch was ist das eigentlich: Wildnis? Warum ist sie gerade jetzt so wichtig? Und wie können wir mehr Wildnis erreichen?

Diese Fragen beantwortet der Ökologe, Naturschützer und Autor Michael Altmoos in seinem Buch »Mehr Wildnis wagen!«, erschienen im pala-verlag. Menschenfreundlich und praxisnah für eine Zukunft in Vielfalt nimmt er Sorgen ernst und ermutigt zugleich, mehr Wildnis zu wagen – mit Blick auch auf Kleinwildnisse.

Gut verständlich und spannend bietet das Buch aktuelles Wissen und inspirierende Anregungen für mehr Wildnis. Dazu gibt es gelungene Beispiele: sowohl von guten Nationalparks, Wildnis-Erlebnisgebieten wie auch kleineren Projekten. Tipps zum Erleben von Natur berühren die Sinne und vertiefen das Wissen.

Wildnis geht nahe und wer sie wagt, gewinnt – auch vor der eigenen Haustür und für die eigene Natur. Nur Mut!

pala-verlag 2023, 208 Seiten, € 24,90
ISBN: 978-3-89566-424-3
 
 

Verschiedenes 
 
 
JahresrĂĽckblick im Mundenhof
Vom neuen Besucherrekord bis zu Küken jagenden Krähen

Großbaustelle auf der Zielgeraden: Erdmännchen- und Straußenstall wird in den nächsten Monaten fertig

Noch nie war der Mundenhof so begehrt wie heute: Im Jahr 2022 wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Insgesamt kamen über 480.000 Besucherinnen und Besucher in Freiburgs Tier-Natur-Erlebnispark. Diese gute Nachricht verkündete Bürgermeisterin Christine Buchheit heute auf der Jahrespressekonferenz des Mundenhofs. „Wir beobachten, dass inzwischen auch an heißen Tagen die Besucherzahlen hoch sind. Der Mundenhof ist für viele Menschen ein niederschwelliger Ort der Entspannung für die ganze Familie. Viele kommen regelmäßig hierher und besuchen ihre Lieblingstiere. Der kostenfreie Zugang ermöglicht den Besuch aller Bevölkerungsschichten – das ist uns besonders wichtig“, betont Buchheit.

Der Besucherrekord hatte mehrere Ursachen. Die Wichtigste: Im Laufe des Jahres wurden alle Corona-Einschränkungen aufgehoben. Zudem bewirkte der Hitzesommer, dass viele Menschen Entspannung im Freien suchten – und das bekommt man nicht nur im Freibad. Schließlich führten Ukrainekrieg, Energiekrise und Inflationsangst dazu, dass weniger auf Fernreisen als auf Schwarzwald-Tourismus gesetzt wurde; und für Familien, die im Schwarzwald Urlaub machen, steht ein Besuch auf dem Mundenhof hoch im Kurs. Somit hat der Tier-Natur-Erlebnispark als Erholungsraum, Ort der Begegnung, Bildungsstätte und Ruhepunkt für das Wohlbefinden der Besuchenden noch mehr Gewicht.

Doch der Hof hatte im Jahr 2022 auch mit Problemen zu kämpfen. Am gravierendsten waren die Folgen der Wetterextreme der vergangenen Jahre wie Dürre, Starkregen, Stürme. Dass es in den vergangenen zehn Jahren immer wieder Ernteausfälle gab, erschwert die Futterversorgung. Wo vor 20 Jahren noch bis zu drei Heuernten normal waren, ist es heute schwierig, zwei gute Ernten zu erzielen. Aus diesem Grund hat der Mundenhof ein Netzwerk mit regionalen Heulieferanten aufgebaut, das inzwischen gut funktioniert; seither steht die Versorgung der Tiere auf sicheren Beinen.

Darüber hinaus haben die Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner des Hofes ein Projekt zum Thema Pflanzenkohle angestoßen. Das anfallende biologische Material (Mist, Laub) wird in einem speziellen Verfahren kompostiert und danach wieder auf den Flächen verteilt. So wird die Humusschicht im Boden angereichert und das hilft den Pflanzen, mehr Wasser zu speichern und schneller zu wachsen.

Doch die Extremwetterlagen haben nicht nur Ernteausfälle zur Folge. Durch spezielle Witterung, auch im vergangenen Jahr, sind die Tiere anfälliger für Parasiten. So hatten die Tierpflegerinnen und -pfleger vor allem vermehrt mit Fell- und Hautproblemen bei den Tieren zu kämpfen. Zu warme Winter, die die Erreger unbeschadet überstehen, tun dabei das ihre.

Für Besucherinnen und Besucher haben die begehbaren Gehege, die in der Corona-Zeit geschlossen waren, zumindest zeitweise wieder geöffnet. Die Aussichtsplattform bei den Buntmardern war sogar zum ersten Mal seit ihrem Bau offen. Manja und Valerian, die zwei Buntmarder, ließen sich davon aber nicht beeindrucken und erkunden weiterhin neugierig ihr Gehege.

Spannend kann es dieses Jahr bei den Javaneraffen werden. Hier steht ein Machtwechsel an. Nijamuk und Elisha, das bisherige Königspaar, ist in die Jahre gekommen, und die jungen Emporkömmlinge wittern nun ihre Chance. Das Thema begleitet den Klan bereits seit Längerem, und so ist es nicht verwunderlich, wenn bei einem Besuch im Tiergehege plötzlich lautes Geschrei zu hören ist und eine wilde Verfolgungsjagd stattfindet. Dabei kam es im letzten Jahr auch immer wieder zu Verletzungen. Das Team der Pflegerinnen und Pfleger hatte den Tierbestand jedoch immer genauestens im Blick. So wurde sich auch mit viel Geduld um verängstigte Affen, die sich nicht mehr vom Baum trauten, gekümmert und diese konnten in den Stall und zum Futter geführt werden.

Auch im vergangenen Jahr gab es auf dem Mundenhof wieder viel tierischen Nachwuchs. Allein bei den Ziegen und Schafen kamen 37 Lämmer zur Welt. Die Pfauen bekamen neun Jungtiere und der neue Straußenhahn Kito nahm seine Rolle als Vater von Anfang an sehr ernst. Leider waren die Krähen so aufdringlich wie noch nie zuvor. In Gruppen lauerten sie den Küken auf, jagten sie und pickten auf sie ein. Die Pflegerinnen und Pfleger kamen mit der Wundversorgung kaum hinterher. In mühsamer Fleißarbeit wurde schließlich ein Netz über den gesamten Auslauf der Küken gespannt.

Bemerkenswert war die Geschichte von Alba. Das junge Schottische Hochlandrind konnte von seiner Mutter Blondi nicht mit genügend Milch versorgt werden. Von März bis Oktober wurde Alba deshalb mit der Flasche großgezogen. Heute hat sie die Zeit gut überstanden.

Ein trauriges und zugleich besonderes Ereignis mit doch noch gutem Ausgang war bei den Lamas die Geburt des Hengstes Jaro im Juni. Sie ereignete sich in der Nacht, und seine Mutter erlitt währenddessen eine schwere Kolik. Das sind starke, wehenartige Krämpfe der Muskulatur, die zum Tod führen können. Die hinzugezogene Tierärztin konnte ihr nicht helfen: Während das Lamafohlen überlebte, musste die Mutter vor Ort eingeschläfert werden. Inzwischen wurden Jaro der Lamawallach Muracho und die Stute Thala als Zieheltern zur Seite gestellt. Anfang November durfte die kleine Familie dann zurück zur Herde.

Neben einem neuen Heidschnucken- und Kaschmirziegenbock, zwei neuen Kamerunschafen und zwei neuen Nandus gab es einige besondere Neuzugänge in der Mundenhoffamilie. Im Februar 2022 konnte ein neuer Bisonbulle mit dem Namen Manitou begrüßt werden. Auch bei den Ungarischen Steppenrindern gab es einen Neuzugang. Nachdem Tibor, der vorherige Bulle, wegen eines Tumors eingeschläfert werden musste, vergrößert seit Oktober 2022 Bika als neuer Stier die Herde. Im November hat der Mundenhof dann über die Gesellschaft zur Erhaltung bedrohter Haustiere zwei neue Wollschweindamen gefunden. Sie heißen Marla und Gretel und leben noch im Absperrgehege, bis sie groß genug sind, um zu Waldemar und Nanni gelassen zu werden.

Auf der Großbaustelle Erdmännchen- und Straußenstall hat sich 2022 viel getan. Auch wenn von außen nicht viel zu erkennen war, waren die Arbeiten in vollem Gange. Nach dem Versetzen des Zauns und den Grabungen wurde im Herbst die neue Bodenplatte gegossen und danach das neue Stallgebäude errichtet. Vorher gab es intensive Beratungen auch mit anderen Einrichtungen und Experten. Nun erfüllt das neue Gebäude alle Ansprüche, die an eine moderne, artgerechte Haltung gestellt werden. Der Stall wird in der ersten Jahreshälfte 2023 eröffnet.

Aber auch viele kleinere Baumaßnahmen konnten verwirklicht werden. Dazu gehört der Stall auf der Hinterwälderkoppel und der sanierte Aufgang zum oberen Lager im Kamelstall. Außerdem hat die Krankenstation einen geschützten Auslauf bekommen, den besonders die jungen Zwergziegen bereits eingehend nutzen. In der KonTiKi-Scheune wurde auf einer Seite ein Zwischenboden als Dauerlagerplatz für die Krippenspielrequisiten eingezogen. Ein Meilenstein hin zu einer sinnvollen guten Lagerung und dem Freimachen des großen Kuhstalles.

Neben dem Kuhstall befindet sich die Alte Schmiede. Diese soll zu einer Zukunftsschmiede umgebaut werden. Hier soll ein Schulklassenraum beziehungsweise Werkraum mit angrenzender Küche entstehen. Aus den Garagen soll eine Orangerie werden, die einen direkten Zugang zu den neu entstehenden Gartenflächen bietet. Da dies viel Geld kosten wird, will der Mundenhof nun Fördermittel bei Stiftungen und Unternehmen beantragen.

Neben baulichen Erneuerungen haben auch viele Veranstaltungen den Mundenhof bereichert. Zum Beispiel zogen das Osterfest, das Mittsommerfest und das Kürbisfest viele Besucherinnen und Besucher an. Beim Blumenkränze basteln und Kürbis schnitzen hatten Jung und Alt ihren Spaß.

Im KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind), der naturpädagogischen Bildungs-und Freizeiteinrichtung des Hofes, konnten auch im vergangenen Jahr viele Kinder die Natur spielerisch entdecken. An allen KonTiKi-Nachmittagen kamen zusammen 3885 Kinder (im Jahr 2021: 2596) auf den Hof. Die Angebote für Schulklassen fanden wöchentlich statt. Insgesamt besuchten 62 Klassen (38) mit 1231 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (835) das Angebot. Außerdem fanden in den ersten beiden Wochen der Sommerferien Ferienfreizeiten statt, an denen insgesamt 50 Kinder teilnahmen. Auch in den Anfragen für die geplanten Kindergeburtstage auf dem Mundenhof zeichnet sich deutlich die Beliebtheit des Tier-Natur-Erlebnis-Parks ab. Sämtliche Termine für das Jahr 2023 sind bereits ausgebucht.

Auch in der Tierwelt des KonTiKi hat sich 2022 einiges geändert. Seit September bereichert Elsa die Hauseselherde. Im Oktober ergab sich auch bei den Poitou-Eseln die Möglichkeit, die Herde zu erweitern - Dora durfte einziehen. Die Schafherde blieb konstant, in nächster Zeit wird hier Nachwuchs erhofft. Im Juli kamen bei den Ziegen Anton und Pünktchen auf die Welt.
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Veranstaltungen 
 
 
Urbaner Raum soll grĂĽner werden
Start der dritten Beratungswoche für das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³

Aktion läuft am 27. und 31. März

Programm für eine grünere, kühlere & artenreichere Stadt Anpassung an den Klimawandel Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³ - Grüne Dächer | Fassaden | Höfe für Freiburg“ fördert die Stadt seit Oktober 2021 Dach-, Fassadenbegrünungen sowie Entsiegelungen und die anschließende Begrünung. Jetzt gibt es zum dritten Mal eine Beratungswoche für das Programm, die zwischen dem 27. und 31. März stattfinden wird.

Start ist Montag, 27. März. Von 17.30 bis 19 Uhr findet der Online-Informationsabend statt. Titel des Abends: „Trägt ihr Haus schon Grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses.“ Hier wird es umfangreiche Informationen über positive Wirkungen geben, schöne Praxisbeispiele zu Gebäudebegrünungen sowie alles Wissenswerte über das Förderprogramm und den Antrag dafür.

Am Freitag, 31. März, bietet die Stadt individuelle, kostenlose Begrünungsberatungen für Bürgerinnen und Bürger an. Die individuellen Begrünungsberatungen werden von 12 bis 18 Uhr im Rathaus im Stühlinger stattfinden. Eine Anmeldung für den Informationsabend sowie die individuelle Begrünungsberatung ist unter: www.gebaeudegruen.info/Info-Abend möglich.

Mit GebäudeGrün hoch³ unterstützt die Stadt Gebäudeeigentümer, Mieter, Vereine ebenso wie Unternehmen und städtische Gesellschaften den urbanen Raum grüner zu machen, vor allem auf Dächern und an Fassaden sowie um Entsiegelung. Die Mittel sollen Beratungen und finanzielle Unterstützung möglich machen.

Interessierte können Förderanträge für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung oder Entsiegelungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare sowie Kontaktmöglichkeiten für eine Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung bei dem Fachdienstleister Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es unter: www.freiburg.de/gg3

Die Gebäudebegrünung trägt in erster Linie dazu bei, die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels in der Stadt zu erhöhen. So kann etwa mehr Regenwasser aufgenommen werden und bei der Verdunstung die Umgebung kühlen, und die Luftqualität wird verbessert, da Staub und Schadstoffe gebunden werden. Außerdem entstehen Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die Biodiversität in der Stadt wird gestärkt. Nicht zuletzt kann das Förderprogramm den Ausbau von Grünflächen in Wohngebieten unterstützen und trägt damit zum Erhalt und der Steigerung der Lebensqualität in Freiburg bei.

Die Fördersummen variieren je nach Maßnahme und können durch zusätzliche Förderbausteine ergänzt werden. Maximal können 50 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise 5000 Euro pro Jahr und Liegenschaft gefördert werden. Auch eine Kombination mit anderen städtischen Förderprogrammen zum Klimaschutz (z.B. Solar-Gründach) oder auch zum Artenschutz (z.B. Biodiversitätsgründach) ist möglich.
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Freiburg: Energiekarawane in Kappel unterwegs
Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude
Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 23. März, 19 Uhr – Anmeldung erforderlich

Die Freiburger Energiekarawane kommt nach Kappel. Die Beratungskampagne des Freiburger Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ ist vom 23. März bis zum 4. Mai im Stadtteil Kappel unterwegs und beantwortet die Fragen der Hauseigentümerinnen und -eingentümer: „Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Wie kann ich Geld und Energie sparen?“ Die Auftaktveranstaltung zur Energiekarawane findet am Donnerstag, 23. März, um 19 Uhr im Gemeindehaus in Kappel statt.

Martin Bretz, Energieberater der Verbraucherzentrale, gibt praktische Tipps zum Thema energetische Gebäudesanierung. Das Vorgehen der Energiekarawane wird erläutert und es gibt Informationen zum Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ der Stadt.

Die Energiekarawane gibt Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Gelegenheit, sich kostenlos über konkrete Sanierungsmöglichkeiten beraten zu lassen und damit ihre private Energiewende voranzutreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch Energieberaterinnen und -berater der Verbraucherzentrale verbunden. Hier können Fragen zu energetischen Optimierungsmöglichkeiten des Hauses gestellt, genauso aber mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen besprochen werden. Bei konkreten Planungen zu energetischen Sanierungen, klärt die Energiekarawane auch über entsprechende Fördermöglichkeiten auf. So sichern sich zum Beispiel Immobilienbesitzerinnen und -besitzer, die das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ nutzen, mit der Teilnahme an einer Beratung einen Bonus von bis zu 500 Euro. Mit der Durchführung der Energiekarawane hat die Stadt den Verein
fesa beauftragt.

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung und zu Beratungsterminen unter https://www.fesa.de/energiekarawane-kappel/, per E-Mail an energiekarawane@fesa.de oder Telefon unter 0761 / 407 361.
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Samstags-Forum Regio Freiburg: Herbstprogramm 2023
33. Gemeinschafts-Reihe vom 25.3.- 18.5. 2023

Energiewende - - Klima – Atomausstieg - Wohnen / ökosoziale Stadtentwicklung – Flächenschutz – Wald. Wie wollen und wie dürfen wir leben?

Vorträge – Diskussionen – Führungen - Filme
Zum aktuellen Leitthema „Klimaschutz – Energiewende - Wohnen - Flächenschutz - Wald: Wie wollen und wie dürfen wir leben?“ gibt es ab 25. März. bis 18. Mai 2023 7 Vorträge, 3 Führungen und 2 Filme bei der 33. Gemeinschaftsreihe des 2006 gegründeten, preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg. Veranstalter ist der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova mit ideellen Mitveranstaltern, darunter Klimabündnis und Klimaaktionsbündnis Freiburg, BUND Freiburg, BUND-Jugend Freiburg, BUND Regionalverband e.V., NABU Freiburg e.V., BI Energie wende Waldkirch, Plan B e.V., Badisch-Elsässische Bis, RegioBündnis pro Landwirtschaft-Natur-okosoziales Wohnen. Die Teilnehmenden erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Saal zu Problemen und Lösungen sowie vor Ort. Die Veranstaltungen finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität. Treffpunkte für Führungen werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de und liegt ab 20.3. aus im Innenstadt-Rathaus.
Vortragsdateien bisheriger Serien sind als pdf-Dateien online bei ECOtrinova.de unter Samstag-Forum, darunter die 12 Vorträge des Forums zu Wohnraum schaffen ohne Neubauten am 16.10.2020.

Tabellarische VeranstaltungsĂĽbersicht

Vorträge im Hörsaal 1015 (am 28.3.: Hörsaal 1098) , Kollegiengebäude 1 der Universität, Platz der Universität Freiburg i.Br. Eintritt frei außer 18. Mai.

Samstag 25.3.2022 10:15- 12:45
Mega-Neubaustadtteil Dietenbach – alles in Ordnung oder kippt er?
„Das Kleinod – Der umkämpfte Dietenbach-Wald" - Kurzfilm 18 min (2022) von Sarah Moll,
„Im Abseits von Green City – Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen“ - Auszüge aus dem Film (2018) von Bodo Kaiser et al., Aussprache mit Aktiven
Neubaustadtteil Dietenbach? Bäume Wald Natur Vogelschutz Wasser Klima Kostenexplosion
Mietenexplosion Flächenfraß Landwirtschaft gebrochene Versprechen Wohn-Alternativen.
Mehrere Kurzvorträge von Aktiven, Aussprache

Sonntag 26.3. 14.00 Führung Dietenbach-Wäldchen, anl. Tag des Waldes 21.3.
14:00 ab Endhalt Freiburg Rieselfeld mit NABU-Freiburg e.V. unterstützt vom RegioBündnis pro Landwirtschaft-Natur-ökosoziales Wohnen und ECOtrinova e.V., Co-Referent Joao Rafael /Bürgeraktion Dietenbach ist überall.
15:30 kl. Radtour mit Erläuterungen im Dietenbach-Gebiet:
faktisches Vogelschutzgebiet, gepl. Neubaustadtteil und Fronholz.
Mit Dr. Georg Löser. ECOtrinova e.V., Mitglied Sprecherteam RegioBündnis
Anmeldung bis 25.3. 18:00 ecotrinova@web.de

Dienstag 28.3.2023 19:15
Hörsaal 1098 Kollegiengebäude 1, Universität, Freiburg i.Br., Stadtmitte,
Energiewende oder Atomkraft-Laufzeitverlängerungen? Bleiben Sicherheit, Klimaschutz und Stromversorgung auf der Strecke? Fakten – Probleme – Alternativen.
Dipl.-lng. (FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch/Breisgau
Mitveranstalter: Anti-Atom-Gruppe Freiburg

Samstag 22.4.2023 10:15- 12:45 Energiewende - Klimaschutz
100% klimaneutrale Energieversorgung in Baden-Württemberg –
was bedeutet das fĂĽr Freiburg und die Region SĂĽdlicher Oberrhein?*
Dr. Matthias Koch, Senior Researcher, Mitautor der Studie, Ă–ko-Institut e.V., Freiburg i.Br.,
*aktualisiert aus der Studie (2022) des Ă–ko-Instituts e.V. fĂĽr den BUND Baden-WĂĽrttemberg e.V.
Windkraft in Freiburg und der Region: Neue Projekte und Repowering.-
Neuer gesetzlicher Rahmen und Auswirkungen auf den Windenergieausbau
Andreas Markowsky, Geschäftsführer Ökostrom Erzeugung Freiburg GmbH

Samstag 13.5.2023 10:15- 12:45 Mehr Bäume - mehr Wälder:
Landwirte und BĂĽrger fĂĽr starke Ă„cker mit Natur*
Bausteine fĂĽrs ECOvalley blĂĽhender Oberrhein.
Dr. Carola Holweg, Nachhaltigkeitsprojekte, Merzhausen
Vortrag mit Video, *ECOtrinova-Projekt gefördert von dpl
Weltweit Aufforsten fürs Klima und für mehr Biodiversität
Dr. Manfred Vohrer*, Vorstandsvorsitzender Global Woods International,
MĂĽnstertal, * vorm. MdB und MdEP

Do. 18.5. Besuch Foire ECObio d’Alsace Colmar ParcExpo im Norden der Stadt. Eintritt.
LE RENDEZ-VOUS DES ALTERNATIVES ÉCOLOGIQUES. 4 Tage Mekka der Ökologie.
450 Aussteller (Bio-Weine, Bio-Käse, Bio-Brot, Umwelt usw., Öko-Bauen, Vereine….) -
Gastronomie – Vorführungen – Work shops – Vorträge – Konzerte. Eröffnung am 18.5.
Info-Stand /Zelt mit ECOtrinova e.V, vorgesehen im Freigelände, am 18.5. Personal ab 12:00,
Teilnahme, Eintritt und Fahrten auf eigene Rechnung in eigener Verantwortung.

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Ständige Mitveranstalter bzw. Unterstützer des gesamten aktuellen Herbstprogramms des Samstags-Forums sind bisher u.a. das Klimabündnis und Klimaaktionsbündnis Freiburg, AK Wasser des BBU e.V., Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen, BI Energiewende Waldkirch, BUND Freiburg, BUND-Jugend Freiburg, BUND-Regionalverband,. FIUV e.V., Innovation Academy e.V., NABU Freiburg e.V. und Plan B e.V.. Finanzielle Unterstützer der Reihe sind die ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt: Ideelle Unterstützung erfolgt von ECOtrinova e.V. und vielen Freiwilligen und Vortragenden.

„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums anlässlich des Starts des Frühjahrsprogramms Reihe 33- Viele kleine und größere Projekte und Maßnahmen sind aus dem Forum entstanden. Das einzigartige überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum besteht seit 2006 und erhielt bereits mehrere Preise. Tipp: pdf-Dateien bisheriger Vorträge und das aktuelle Programm sind zumeist online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.
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Riesen Flohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
(c) Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
2 Tage Power

Über 200 Aussteller erwarten Sie an unserem Riesen Flohmarkt am Freitag, 17.3. und Samstag, 18.3. in der Messehalle 2 Freiburg! Hier kommen Sammler von kleinen und großen Schätzen auf ihre Kosten. Genauso auf ihre Kosten kommen Fans von alten Stücken aller Art, die gerne bummeln und nach interessanten, nichtalltäglichen Dingen stöbern.
Also ein guter Anlaufpunkt für Jedermann der sich für Raritäten, Seltenes, Ausgefallenes, Praktisches und Nützliches interessiert.
Die Besucher dürfen sich auf eine große Auswahl an Schallplatten, Bücher und Emaille Schilder, Schmuck und Uhren, Kleidungsstücke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen für Groß und Klein, Haushaltswaren, ausgesuchten Raritäten und restaurierten Möbel freuen.
Auch für den großen und kleinen Hunger ist bestens gesorgt. So lädt der neue Messegastronom mit einer abwechslungsreichen Speise- und Getränkekarte zum Schlemmen und Verweilen ein.

Der Besuch lohnt sich allemal. Denn von Freitag auf Samstag findet ein großer Ausstellerwechsel statt. Wer also am Freitag noch nicht fündig geworden ist oder vom Trödeln noch lange nicht genug hat, der setzt seinen Streifzug einfach am Samstag weiter fort,

Parken/Parkgebühren: Parkplätze direkt an der Messehalle / Parkgebühren: 4,- €

Ă–ffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg

Die Ă–ffnungszeiten: Freitag, 14-19 Uhr und Samstag, 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 1-Tages-Karte 3,- Euro / 2-Tages-Karte 4,50 Euro
-keine weiteren Ermäßigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergünstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂĽMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet
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„Freiburg putzt sich raus“
Clean Up Hochdorf (c )FWTM
 
„Freiburg putzt sich raus“
Erfolgreiche Auftaktveranstaltung im Gewerbegebiet Hochdorf

Insgesamt 50 Freiwillige aus elf Unternehmen beteiligten sich am 03. März 2023 beim Clean-Up-Day im Gewerbegebiet Hochdorf. Bei der Müllsammelaktion, die den Auftakt für die freiburgweite Aktion „Freiburg putzt sich raus“ am 04. März 2023 bildete, wurde „wilder“ Müll von öffentlichen Flächen entfernt. Der Nachmittag wurde durch die Green Industry Park Initiative mit Unterstützung der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) organisiert.

Tina Wegener, Gewerbegebietsmanagerin in der Abteilung Wirtschaftsförderung der FWTM: „Die Putz(f)ete bot für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gute Gelegenheit sich über Betriebsgrenzen hinweg kennenzulernen und ein Wir-Gefühl zu entwickeln. Denn: Ein Standort ist mehr als die Summe der dort angesiedelten Unternehmen und Betriebe.“

Im Anschluss an die Sammelaktion wurde das Team mit dem ungewöhnlichsten Fundstück – eine große, blaue Klappmatratze – mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und ein Foodtruck lud alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Verweilen und Austausch ein.

Ăśber die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM):
Die FWTM wurde 1987 gegründet und ist ein Management- und Marketingunternehmen der Stadt Freiburg. Das breit angelegte Aufgabenspektrum der FWTM umfasst die Bereiche Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung, Stadtmarketing, Tagungs- und Kongresswesen, Großveranstaltungen sowie Messen und Märkte. Weitere Informationen unter www.fwtm.freiburg.de.

Ăśber die Green Industry Park Initiative Freiburg am Standort Hochdorf:
Die Initiative "Green Industry Park Freiburg" (GIP) wurde 2014 gestartet, mit der Idee, das älteste und größte Industriegebiet Freiburgs, das Industriegebiet Nord, prozesshaft zu einem zukunftsweisenden, nachhaltigen, energie- und ressourceneffizienten Industriegebiet mit bundesweitem Modellcharakter weiterzuentwickeln. Mittlerweile wurde die Initiative auf das Gewerbegebiet Hochdorf ausgeweitet und ist zu einem programmatischen Rahmen für Klimaschutz in Unternehmen geworden. Engagierte Unternehmen sind zu Treibern geworden, regelmäßige Workshops inklusive Betriebsbesichtigungen bei innovativen Nachbarunternehmen haben Ideen multipliziert und Kontakte vermittelt. Allgemein geht es um die gemeinsame Entwicklung neuer, innovativer Projekte und Modellvorhaben sowie das Aufzeigen und Nutzen von Einsparpotenzialen, Kooperations- und Optimierungsmöglichkeiten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Weitere Informationen unter: greencity.freiburg.de/pb/bausteine/greenindustrypark
 
 

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Tierisch gut – und jetzt kostenlos erhältlich
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel Jäger
 
Tierisch gut – und jetzt kostenlos erhältlich
Die Stiftung Waldhaus stellt ihr Jahresprogramm 2023 vor

Mit seinen wachen schwarzen Knopfaugen weckt der Gartenschläfer auf der Titelseite Neugierde auf alles, was das Waldhaus zu bieten hat. Das sind in diesem Jahr über 80 Veranstaltungen rund um die Themen Wald, Holz, Klima, Natur und Nachhaltigkeit. Vom Vortrag über den Aletschgletscher bis zu Familienaktionstagen, vom Löffelschnitzen bis zur Zweribach-Wanderung ist für Jung und Alt etwas dabei.

Neue Kurse gibt es in der Grünholzwerkstatt. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Holzhandwerkes die entschleunigende Wirkung der Arbeit am Schneidesel oder des Schnitzens erfahren möchte, ist in diesen Kursen richtig. Ganz von eigener Hand lassen sich langlebige Holzhocker, Löffel, Holzschalen oder Shrink-Pots (Behältnisse zum Aufbewahren) herstellen. Die Kurse vermitteln grundlegende Handwerkstechniken und elementare Erfahrungen mit dem universellen Naturwerkstoff Holz.

Rund um den neuen WaldKlimaRaum gibt es auch im offenen Programm Angebote zum Themenfeld Wald & Klimawandel. Nahe dem Waldhaus entsteht ein Waldgarten. Wer mag, darf zum Auftakt gleich beim ersten Frühlings-Workshop mitplanen. Außerdem können Jung und Alt in einem Escape Room Rätsel lösen oder bei einer Nachhaltigkeits-Challenge mitmachen.

Noch bis Sonntag, 19. März, läuft die Fotoausstellung „Tierische Tausendsassas“ mit Bildern von Klaus Echle. Am Freitag, 31. März, wird die Ausstellung „Faktor wohnen“ eröffnet, die sich mit elf interaktiven Stationen dem Themenfeld Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gemeinwohl widmet. Im Zentrum stehen das ökologische Bauen und Umbauen mit regenerativen Baustoffen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm bietet neben Exkursionen in den Stadtwald und zu beispielhaften Bauten auch Vortragsabende und Aktionstage.

Ab sofort ist das Jahresprogramm in der Stadtbibliothek, der Rathausinfo, der Tourist-Information, dem Carl-Schurz-Haus, dem Mundenhof und an anderen öffentlichen Stellen der Stadt sowie im Waldhaus erhältlich. Alle Interessierten sind eingeladen, selbst aktiv zu werden, sich weiterzubilden und dabei Freude an der Natur und am eigenen Tun zu entdecken. Auch in diesem Jahr ist ein großer Teil der Angebote kostengünstig, familienfreundlich oder kostenfrei.

Waldhaus: Wonnhaldestr. 6.
Ă–ffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,
Sonn- und Feiertage 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafé).
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Atomausstieg , Blackout und Angstkampagen
(c) mitwelt.org
 
Atomausstieg , Blackout und Angstkampagen
"Wenn das AKW Wyhl nicht gebaut wird, gehen in Baden-Württemberg die Lichter aus", sagte Ministerpräsident und Marinestabsrichter a.D. Hans Filbinger 1975. „Wenn wir die letzten drei AKW abschalten, gehen in Deutschland die Lichter aus“, drohen die atomar-fossilen Seilschaften heute. Die Zeiten ändern sich, aber die perfekt organisierten und immer wirksamen Angstkampagnen bleiben.

1975, vor bald einem halben Jahrhundert, in der heißen Phase des Wyhl-Konflikts, beauftragte die damalige Badenwerk-AG die Hamburger Werbeagentur Drews Verfahrensstrategien zu entwickeln, die eine zügige Überwindung des Widerstandes der Bevölkerung garantieren sollten. Das Manager Magazin und der Spiegel berichteten über die Vorschläge der Werbeagentur, die u.a. die folgenden Taktiken vorgeschlagen hatte:

- Negativtaktik: Dramatisierung aller Probleme, die durch den Nichtbau von Kernkraftwerken entstehen. Die Ă„ngste der Gegenwart durch die Ă„ngste der Zukunft ĂĽberdecken.

- Verschleierungstaktik: Herunterspielen der Probleme, die im Zusammenhang mit Kernkraftwerken in der Bevölkerung auftauchen. Die Ängste durch Verfremdung der Probleme verdrängen.

- Verschönerungstaktik: Einseitige, positive Informationen über alle Fragen (fast alle) der Kernenergie. Die Ängste einfach negieren und ein positives Bild aufbauen.

Dieses alte Strategiepapier kommt einem angesichts mancher heutigen Argumente der Atomlobby seltsam bekannt vor. Die damaligen Angst-Strategien werden heute noch verwendet, gerade wenn es gilt, für die Laufzeitverlängerung der AKW Neckarwestheim-2, Emsland und Isar-2 oder für den Neubau von Atomkraftwerken zu werben.

Mit Fakten für die Laufzeitverlängerung zu werben, ist nach Tschernobyl und Fukushima schwierig geworden.
Selbst die Ă–konomie spricht seit einigen Jahren gegen die Atomkraft. Strom aus Wind und Sonne ist nicht nur umwelt- und menschenfreundlicher, sondern auch wesentlich kostengĂĽnstiger als Strom aus neuen AKW.
Erstaunlicherweise werben auch nicht mehr die alten deutschen Energiekonzerne für die Gefahrzeitverlängerung, denn diese können rechnen. Für die Laufzeitverlängerung werben aktuell die alten und neuen Atomparteien CDU, CSU, FDP und AfD und die ihnen nahestehenden Medien, rechts-libertäre Seilschaften und die Netzwerke der Klimawandelleugner. Vor fünf Jahrzehnten fanden die inhaltlichen Auseinandersetzungen noch direkt zwischen Konzernen und Umweltbewegung statt.

Heute tarnt sich die Atomlobby "scheinbar klimafreundlich" nach amerikanischem Greenscamming-Vorbild. Greenscamming ist eine PR-Technik, bei der umweltfreundlich klingende Namen und Bezeichnungen für Organisationen oder Produkte ausgewählt werden, die nicht umwelt- oder klimafreundlich sind. Eine häufig angewandte Greenscamming-Methode besteht z.B. darin, dass sich Anti-Umwelt-Organisationen klimafreundlich bzw. „grün“ klingende Namen geben, die ein Interesse am Umweltschutz suggerieren, um die Öffentlichkeit über ihre wahren Absichten und Motive zu täuschen.

Negativtaktik heute: Dramatisierung aller Probleme, die durch den Nichtbau von Kernkraftwerken entstehen. Die Ă„ngste der Gegenwart durch die Ă„ngste der Zukunft ĂĽberdecken.

- Blackout-Angst:
Fachleute, unter anderem die Bundesnetzagentur, halten einen unkontrollierten, großflächigen Stromausfall für äußerst unwahrscheinlich. Laut dem Branchendienst Energate schließt der größte Übertragungsnetzbetreiber Tennet einen Blackout aus. Geschürt wird die Angst insbesondere von PolitikerInnen und Medien, die den Übergang zu den umweltfreundlichen und kostengünstigen Energien jahrzehntelang behindert haben, weil das Energieerzeugungsmonopol der Energiekonzerne durch die Energiewende gefährdet war. Medien in der Schweiz haben gerade aufgedeckt, wie ein Millionär eine Blackout-Kampagne finanziert. 1975, kurz nach den Filbinger-Äußerungen wurde während eines Fußball-Länderspiels ein "Mini-Blackout" in Südbaden inszeniert ... Ob das wiederkommt?

- Strompreis-Angst:
Die Strompreise werden steigen, wenn wir die AKW abstellen, wird in vielen Medienberichten suggeriert. Diese Angstkampagne der atomar-fossilen Seilschaften hat eine doppelte Zielsetzung. Sie stärkt die Atomindustrie und sie lenkt von tatsächlichen Verursachern der explodierten Energiepreise ab. Für die Kriegsgewinnler Chevron, BP, Shell, TotalEnergies und ExxonMobil war 2022 ein profitables Jahr. Die schmutzigen „Big Five" erzielten einen gemeinsamen Jahresgewinn von knapp 200 Milliarden US-Dollar. (Eine Milliarde sind unglaubliche 1000 Millionen!)

- Das Märchen vom billigen Atomstrom:
Gerade weil wir aktuell von den Energiekonzernen ausgeplündert werden, wirkt das Märchen vom scheinbar billigen Atomstrom immer noch. Doch im Atomstromland Frankreich ist der Strompreis nur scheinbar billig. Die Schulden des teilverstaatlichten französischen Atom-Konzerns EDF stiegen im vergangenen Jahr von 43 auf unglaubliche 64,5 Milliarden Euro. (64.500.000.000 Euro)Den realen Preis für den Atomstrom werden die Menschen in Frankreich über ihre Steuern bezahlen. Ein schwerer Atomunfall hätte auch in Frankreich verheerende Folgen. Eine Regierungsstudie rechnet mit 430 Milliarden Euro Kosten. Sei es Atomkraft, Cum-Ex-Betrug oder Übergewinne. Konzerne und Milliardäre freuen sich, dass sich Normalverdienende unter einer Milliarde Euro nichts vorstellen können.

In diesen Angst-Kampagnen zeigt sich die Macht der Mächtigen in diesem Land. Die Abschaltung der letzten 3 deutschen AKW ist Gefahrenabwehr. Der Kampf gegen die Atomkraft war aber 50 Jahre lang immer auch ein Kampf für Demokratie und für eine umwelt- und menschenfreundliche Energieversorgung.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein.
Der Autor war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer und Bauplatzbesetzer in Wyhl.
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Einen Monat lang kostenlos „mobil ohne eigenes Auto“
Haushalte aus Waldsee gesucht

Braucht es wirklich ein eigenes Auto? Die Frage stellen sich angesichts der Kosten, des Flächenverbrauchs und der Umweltbilanz viele. Damit man für sich herausfinden kann, wie sich das Leben ohne eigenes Auto gestalten lässt, läuft im Klimaquartier Waldsee das Projekt „Mobil ohne (eigenes) Auto“. Für die Monate März und Mai werden noch Haushalte aus dem Stadtteil Waldsee gesucht, die klimafreundliche Mobilität ausprobieren möchten.

Egal ob ÖPNV, Fahrrad oder Carsharing: einen Monat lang können Teilnehmende kostenlos Alternativen zum eigenen Auto ausprobieren. So können sie erproben, wie Mobilität ohne eigenes Auto funktioniert und wie sich der Alltag gut bewältigen lässt. Wer in Waldsee wohnt, ein Auto besitzt und mitmachen will, kann sich ab sofort beim Institut für Fortbildung und Projektmanagement (Tel. 0761-5191 4319, mobil@ifpro.de) melden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
 

Veranstaltungen 
 
Mädels-Flohmarkt in Freiburg
Witzige Hüte beim Mädelsflohmarkt (c) Fetzer GmbH
 
Mädels-Flohmarkt in Freiburg
mit ĂĽber 250 Ausstellerinnen in der Messehalle 3

Stöbern, Handeln und Gleichgesinnte in einer außergewöhnlichen Umgebung und einmaligen Atmosphäre treffen:
Das bietet der Mädels-Flohmarkt am Samstag, 25. Februar in der Messe Freiburg.

Mit dem Mädels-Flohmarkt findet ein städtisches Highlight am Samstag, 25. Februar von 11 bis 16 Uhr in der Messe Freiburg statt. Auf alle modeinteressierten Frauen und Mädchen wartet ein vielfältiges Angebot an Kleidung, Schuhen, Selbstgemachtem und auch das ein oder andere begehrte Einzelstück kann dabei sein.

Neu und innovativ wird der Spezialflohmarkt auf jeden Fall.
Der Mädels-Flohmarkt in Freiburg, der all das bietet, was die Frauenwelt begehrt: trendige Kleidung, Marken- und Designerstücke, Schuhe, Brillen, Handtaschen, Accessoires, Schmuck, Selbstgemachtes und ebenso einzigartige Dinge im Vintage und Retro-Look. Diese Veranstaltung, bei der Frauen und Mädchen unter sich sind, findet am Samstag, 25. Februar 2023 in der mit über 250 Ausstellerinnen ausgebuchten Messehalle 3 in Freiburg statt.
Es gibt viel zu entdecken in dem regen Treiben an den vielfältigen Verkaufsständen, wobei der Austausch und das Verbinden von Mode-Begeisterten im Vordergrund steht.

Der Mädelsflohmarkt in der Messehalle 3 in Freiburg ist der Treffpunkt für Modeverrückte, Fashion Fans und Designerinnen. Aber auch neugierige Schnäppchenliebhaberinnen und interessierte Besucherinnen, die einfach einen aufregenden Tag mit Freundinnen verbringen möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Frauen und Mädchen können an zahlreichen bunten Ständen nach hippen Teilen oder neuen Lieblingsstücken stöbern.
Der Eintritt beträgt 4 Euro.

Weitere Informationen zum Mädelsflohmarkt online
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Ă–kobilanz von Textilien
Bio ist etwas besser, doch Lebensdauer ist entscheidend

Modekonsum belastet die Umwelt stark. Die Stiftung Warentest hat für ein T-Shirt ausgerechnet, wie sich die Ökobilanz verbessern lässt. Wichtig ist, die Kleidung lange zu tragen und weniger häufig zu waschen. Textilien aus Biobaumwolle belasten die Umwelt zudem weniger als jene aus herkömmlicher Baumwolle.

In ihrer aktuellen Untersuchung zur Ökobilanz von Textilien zeigt die Stiftung Warentest den typischen Lebensweg eines T-Shirts – von der Baumwollplantage übers Tragen und Waschen bis zur Müll- oder Altkleidertonne. Der Test zeigt negative Einflüsse auf das Ökosystem auf und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern Anregungen, ihren Modekonsum nachhaltig zu gestalten.

Die Herstellung ist für den Großteil der Umweltbelastung verantwortlich. Vor allem konventionelle Baumwolle belastet die Umwelt, da für deren Anbau Unmengen an Pflanzenschutzmitteln und Dünger benötigt werden. Baumwolle aus ökologischer Landwirtschaft dagegen ist etwas umweltfreundlicher – statt Chemiecocktail kommen etwa Kompost, Rinder-Dung und natürliche Schädlingsmittel zum Einsatz. Allerdings wird für den Anbau beider Baumwollarten viel Wasser benötigt.

Wer möglichst nachhaltig konsumieren will, trägt das T-Shirt lange und wäscht es nicht häufiger als notwendig. Auch hochwertige und langlebige Secondhand-Mode schont Ressourcen und den Geldbeutel.

Überraschenderweise fällt die Entsorgung im Lebenszyklus des T-Shirts in der Ökobilanz kaum ins Gewicht.

Die ausführlichen Testergebnisse finden sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/oekobilanz-textilien.
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Verschiedenes 
 
Bäume pflanzen für den Klimaschutz
(c) BaumInvest AG
 
Bäume pflanzen für den Klimaschutz
Nach unserer Informationsveranstaltung (im Januar in der Ă–kostation Freiburg) zeigen wir auf vielfachem Wunsch die Filme ĂĽber Baumpflanzungen in Costa Rica & Kolumbien auf der Homepage: https://bauminvest.de

Aus dem Einladungstext zur Info-Veranstaltung:
Neben meinen Beteiligungen an Windkraft- und Solaranlagen sowie Kleinwasserkraft-werken zur Erzeugung von regenerativen Stroms halte ich die rasche Reduktion des Kohlendioxids durch nachhaltige Baumpflanzungen fĂĽr dringend notwendig.
Bei meiner Informationsveranstaltung wird auch die Vorständin der Freiburger BaumInvest AG (www.bauminvest.de), Frau Antje Virkus berichten, wie in den letzten 15 Jahren auf einem hohen Niveau ("Gold-Standard") 2.200 ha Mischwald mit einheimischen Kräften aufgeforstet und betreut wurde. Über 2.000 weitere MitaktionärInnen werden nun neue Flächen sowohl in Costa Rica als auch in Kolumbien wieder bepflanzen.
Wir möchten Ihnen aufzeigen, wie Sie sich an diesen Aufforstungsmaßnahmen beteiligen können. Unser Wald ist lebendig und bietet Lebensraum für Mensch, Fauna und Flora.
Ich lade Sie sehr gerne in das Umweltbildungszentrum Ökostation ein, einem ökologischen Modellhaus, gebaut aus Holz, Strohlehm und recycelten alten Bausteinen, welche ich als Projektleiter und damaliger BUND-Landesgeschäftsführer für die Landesgartenschau 1986 errichtete.

Erhard Schulz
Aufsichtsratsmitglied der BaumInvest AG

zum Bild oben:
In unseren Baumschulen ziehen wir Setzlinge direkt vom Samen
(c) BaumInvest AG
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Halbzeit fĂĽr Wurzelhebungsprogramm
Garten- und Tiefbauamt hat Freiburgs Radwege an 150 Stellen geglättet

BĂĽrgerschaft meldet Buckelpisten ĂĽber Beteiligungsportal

Sanftes und sicheres Gleiten auf dem Fahrrad statt ruckelige Buckelpiste: Das ist das Ziel des Programms zu Wurzelhebungen auf Radwegen. Im Jahr 2021 wurden die Freiburgerinnen und Freiburger aufgerufen, auf hubbelige Radwege aufmerksam zu machen. Mehr als 250 Meldungen gingen daraufhin über mitmachen.freiburg.de ein. Die Mitarbeitenden des Garten- und Tiefbauamts (GuT) haben sich die Stellen angesehen und selber 50 weitere Hebungen gefunden, die zu beseitigen waren. Jetzt ist Halbzeit: 150 Stellen wurden bereits geglättet, oder die Arbeiten dafür sind beauftragt.

Wurzelhebungen entstehen, wenn Wurzeln den Bodenbelag nach oben drücken. Beim Glätten wird so schonend wie möglich für die Bäume vorgegangen. Das GuT geht beim Abarbeiten der langen Liste schrittweise vor, unterteilt in Himmelsrichtungen. Bisher wurden Schäden im Westen und Nordwesten der Stadt beseitigt. Im Fokus stehen jetzt die Stadtteile Stühlinger und Betzenhausen. Zum Teil laufen die Arbeiten hier schon oder stehen demnächst an.

Es folgt in diesem Jahr der Südwesten des Stadtgebiets, die Meldungen aus Haslach und St. Georgen stehen hier im Mittelpunkt. Nächstes Jahr folgen dann der Osten und Nordosten der Stadt. Darunter viele Bereiche in Landwasser, Hochdorf und dem Industriegebiet Nord, aber auch entlang der Bachläufe in Tiengen und Opfingen.

Zahlreiche Wurzelhebungen werden aber auch unabhängig von der Mitmachaktion geglättet. So hat das GuT beim Ausbau der Radvorrangroute FR3 im Bereich der Heiliggeist- und Friedhofstraße oder der Tullastraße zahlreiche Hebungen beseitigt. Und auch wenn das Meldetool nicht mehr aktiv ist, gehen beim GuT regelmäßig Hinweise ein – und auch diese werden geglättet.
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Veranstaltungen 
 
Die Waldhaus-Termine im März
Botanischer Garten Freiburg (c) Daniel Jäger
 
Die Waldhaus-Termine im März
Von Waldvögeln bis zur Nachhaltigkeits-Challenge

Sonntag, 5. März, 9 bis 11 Uhr | Anmeldeschluss: 28. Februar
Morgenexkursion Waldvögel
Bei einem Morgenspaziergang erkundigt Frank Hohlfeld, Biologe und Ornithologe, mit Interessierten ab 12 Jahren die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen Waldbeständen kommen über 20 Vogelarten vor, die auf der Tour gesehen und gehört werden können. Bitte ein Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 8 Euro

Sonntag, 5. März, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 27. Februar
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Recyclingmaterialien
Susanne Natterer, Buchbindemeisterin, stellt mit den Teilnehmenden ein zweilagiges Notizbüchlein mit einer einfachen Heftung und einem festen Einband her. Bitte geeignetes Bezugspapier mitbringen, z.B. festes Geschenkpapier, Zeichnungen, Kalenderblätter oder Landkarten. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 25 Euro, Kinder ab 10 Jahren 17 Euro, Familien 65 Euro, mit FamilienCard gratis.

Sonntag, 5. März ,14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Winterknospen von Bäumen
Mit Fernglas und Lupe ausgestattet erkunden die Teilnehmenden bei einem Spaziergang rund ums WaldHaus die Winterknospen hiesiger Laubbäume und lernen, die Bäume im blattlosen Zustand zu bestimmen. Martine Schiller, Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin, erklärt, welche Knospen essbar sind, welche früher in der Volksheilkunde und heute in der alternativen Medizin genutzt werden. Teilnahmebeitrag: 5 Euro

Freitag, 10. März, 18 bis 20 Uhr | ohne Anmeldung
Diavortrag: Aletsch – vielfältige Tierwelt im alpinen Welterbe
Weithin bekannt ist das Aletschgebiet im Wallis vor allem durch den gleichnamigen Gletscher. Dieser ist trotz anhaltenden Schwunds noch immer der größte und längste Eisstrom der Alpen. Aber wer kennt den benachbarten Aletschwald mit seinen umliegenden Höhenzügen? Naturfotograf Sebastian Schröder-Esch war im Aletschgebiet mehrfach zu verschiedenen Jahreszeiten mit seiner Kamera auf der Pirsch. In seinem Vortrag stellt er die vielfältige Tierwelt dieser einmaligen alpinen Region vor und thematisiert dabei auch Nutzungskonflikte zwischen Mensch und Natur. Mehr auf www.schroeder-esch.de. Eintritt frei – Spenden willkommen

Samstag, 11. März, 11 bis 14 Uhr | Anmeldeschluss: 3. März
Grünholzwerkstatt: Schöne Staudenhalter für den Garten
In gemütlicher Runde stellt Schreinermeister Frank Janson mit den Teilnehmenden am Schneidesel mit dem Ziehmesser aus frischem Eichen- oder Kastanienholz und Weidenruten mehrere schöne und langlebige Staudenhalter für den Garten her. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 20 Euro, Kinder ab 11 Jahren 10 Euro

Sonntag, 12. März, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 7. März
Sonntagswerkstatt: GrĂĽnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer üben auch auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In diesen Kursen können Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf lernen. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen Handgriffen kleine Gegenstände oder Spielzeuge aus Grünholz zu schnitzen. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 7 Euro, Kinder ab 8 Jahren 4 Euro, Familien 17 Euro

Freitag, 17. März bis Sonntag, 19. März, Freitag 15 bis 19 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 8. März
Workshop: Holzschnitt mit Brian Curling
Der Künstler Brian Curling führt in die alte Technik des Holzschnitts ein. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, in der Holzwerkstatt eigenhändig Druckstöcke herzustellen und farbige Holzschnitte zu drucken. Teilnahmebeitrag inklusive Material: 185 Euro

Sonntag, 19. März, 13 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 8. März
Workshop: Die Nachhaltigkeits-Challenge
Der Klimawandel zeigt deutlich: So können wir nicht weiter mit unserem Planeten umgehen. Aber was können wir verändern und woran müssen wir dabei denken? In dieser spielerischen Nachhaltigkeits-Challenge versuchen die Teilnehmenden ab 14 Jahren unter Anleitung von Karen Graf, Umweltpädagogin bei der Abfallwirtschaft Freiburg (ASF), in kleinen Teams Lösungen für unseren alltäglichen Konsum zu finden und tauschen uns über Möglichkeiten und Ideen aus, wie wir unseren Alltag ohne viel Geld nachhaltiger gestalten können. Keine Grundkenntnisse erforderlich, bitte Schreibzeug mitbringen. In Kooperation mit der ASF. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Samstag, 25. März, 13.30 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 17. März
Workshop: Waldgarten in Planung
Diese Ideen- und Design-Werkstatt bietet die Möglichkeit, typische Elemente und Strukturen des neu entstehenden WaldHaus-Waldgartens kennenzulernen. Gemeinsam werden unterschiedliche Planungsideen und Planungselemente nach Permakulturprinzipien beleuchtet. Der Workshop liefert auch Ideen für den eigenen Garten. Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Sonntag, 26. März, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater für heimische, bedrohte Tierarten lädt neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 bzw. 8 Jahren zu zwei Aufführungen ein. Um 14 Uhr geht es um Hymenoptera, die wilden Bienen, und um 16 Uhr um Canis lupus, den Wolf. Eintritt frei – Spenden willkommen. Mehr unter: www.brehms-tierleben.com.

Sonntag, 26.März, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 15. März
Sonntagswerkstatt: Papierschöpfen und -gießen
In diesem Kurs können Kinder und Erwachsene das Papie-rRecycling entdecken und lernen von Susanna Gill, Abfallpädagogin, aus dem kostbaren Rohstoff Altpapier handgeschöpftes Briefpapier und schön gestaltete Karten herzustellen. Dabei werden die unterschiedlichsten Materialien verwendet. Teilnahmebeitrag: 8 Euro, Kinder ab 8 Jahren 4 Euro, Familien 25 Euro

Freitag, 31. März, 18 bis 20.30 Uhr | Anmeldung bis 22. März
Ausstellungseröffnung: Faktor Wohnen – Ökologisch um:bauen mit regenerativen Baustoffen
Alle am Thema Interessierten sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen. Nach der Begrüßung durch die Stiftung Waldhaus, die Stiftung Trias und die Stadt Freiburg führen Dirk Niehaus (Bauraum MV) und Jörn Luft (Stiftung Trias) ins Thema ein und präsentieren die Ausstellung. Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe Dietenbach und des Freiburger Holzbaupreises stellen ihre Projekte vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei
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Verschiedenes 
 
 
Nachhaltigkeitsbericht 2022 der Stadt Freiburg veröffentlicht
Bericht wendet sich sowohl an Fachpersonen sowie an alle Interessierte.

Der Bericht wurde um eine Reihe neuer Kennzahlen erweitert, u.a. zu den Themen Klimawandelanpassung und Nahrungsmittelverschwendung.

Die Stadt Freiburg veröffentlicht seit 2014 regelmäßig einen Nachhaltigkeitsbericht, um das nachhaltige Engagement der Stadtverwaltung sowie den Stand bei der Erreichung der ambitionierten Freiburger Nachhaltigkeitsziele darzustellen.

Der Nachhaltigkeitsbericht für Fachpersonen erscheint inzwischen in der 5. Auflage. Er wurde um einige Kennzahlen erweitert, unter anderem zu den Themen Klimawandelanpassung und Nahrungsmittelverschwendung. Adaption an den Klimawandel ist neben dem Klimaschutz eine entscheidende Herausforderung. So wird die Anzahl umgesetzter Maßnahmen zur Klimawandelanpassung seit 2019 beschrieben und beispielsweise dargestellt, dass die Anzahl der Straßenbäume um 55 Bäume pro Kilometer Straße seit 2015 zugenommen hat. Die Entwicklung im Thema Nahrungsmittelverschwendung wird durch die Kennzahl zur Anzahl der Kooperationen mit foodsharing abgebildet. Die Datenlage zu absoluten Mengen und deren Entwicklung ist aktuell noch nicht zufriedenstellend, soll aber weiter ausgebaut werden.

Der Bericht soll als systematische Informations- und Entscheidungsgrundlage dienen und unterstützt beispielsweise Gemeinderät_innen dabei, finanzielle Entscheidungen an den Freiburger Nachhaltigkeitszielen auszurichten. Darüber hinaus dient der Bericht als Monitoring- und Analyseinstrument, um die „Nachhaltige Entwicklung“ der Stadt Freiburg als „Großes Ganzes“ im Blick zu behalten.

Parallel dazu erscheint der Nachhaltigkeitsbericht für Bürger_innen in 2. Auflage. Er bietet einen Kurzüberblick über den Stand der nachhaltigen Entwicklung in Freiburg und eine Auswahl an Maßnahmen seitens der Stadtverwaltung. Hinzu kommen Handlungsimpulse und konkrete Engagementmöglichkeiten für die Bürgerschaft. Nachhaltigkeit soll durch diesen Bericht greifbarer gemacht werden und die Bürger_innen zu einem nachhaltigen Lebensstil motivieren. Denn die Erreichung der Freiburger Nachhaltigkeitsziele kann nur durch den Einsatz und die Kooperation aller erreicht werden.

Federführend zuständig für die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Stadt Freiburg ist das Nachhaltigkeitsmanagement.

Beide Berichte sind online unter www.freiburg.de/nachhaltigkeitsbericht zu finden. Gedruckte Exemplare können beim Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg bestellt werden.

Weiter Informationen und konkrete Anregungen sowie Angebote fĂĽr nachhaltiges Handeln jeder und jedes Einzelnen gibt es unter www.freiburg.de/nachhaltigkeit
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg putzt sich raus wird 10
Stadtweite Müllsammelaktion findet am 4. März statt
Alle BĂĽrgerinnen und BĂĽrger sind eingeladen, mitzumachen

Bald ist es wieder Zeit für die größte Müllsammelaktion der Stadt – und in diesem Jahr feiert „Freiburg putzt sich raus“ einen runden Geburtstag: Am Samstag, 4. März, findet die Putzete zum 10. Mal statt. Jedes Jahr werden hier zwischen fünf und zehn Tonnen Müll gesammelt. Auch jetzt sind Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Gruppen wieder eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Aktion findet in verschiedenen Stadt- und Ortsteilen statt und wird von den Bürgervereinen und Gruppierungen vor Ort organisiert. Auch einzelne Termine unter der Woche sind möglich. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) sowie die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) unterstützen die Teilnehmenden logistisch mit Material und Beratung. Einige Gruppen werden am Samstag von Oberbürgermeister Martin Horn und vom Bürgermeister Martin Haag sowie Michael Broglin ASF und den Mitarbeitenden vom GuT besucht, die sich für das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement bedanken werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt in ihrem Stadtteil (Bürgervereine, Ortsverwaltungen oder Quartierbüros) oder bei „Freiburg packt an“, Garten- und Tiefbauamt, Tel.-Nr. 0761/ 201-4712 oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.de anmelden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Dietenbach und das dortige faktische Vogelschutzgebiet (VSG)
Rettet Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg das umkämpfte Langmattenwäldchen mit der Stadtbahntrasse des VGH?

Uns wurde dieser Tage eine offenbar nichtöffentlich verbreitete Mitteilung der Stadt Freiburg vom 17.1.2023 zugespielt, erstellt aus Anlass unserer Medienmitteilung vom 16.1.2023 zum Betreff fakti­sches Vogelschutzgebiet (VSG) in Dietenbach. Wir haben deshalb kürzlich erneut an das Regie­rungs­präsidium Freiburg geschrieben. Dabei widersprachen wir in mehreren Punkten der irrefüh­renden Darstellung der Stadt vom 17.1.2023, die in der Badischen Zeitung am 18.1.2023 verwendet wurde.

Erstens hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg in seinem Dietenbach-Urteil von 2021 eine konkre­te Entscheidung über das Ja oder Nein zum Vorliegen eines faktischen VSG im Fall des Dietenbacher Langmattenwäldchens geschickt umgangen. Stattdessen schlug der VGH vor, ggf. eine andere Stadtbahntrasse ins Dietenbach-Gebiet zu wählen, nämlich konkret eine Abzweigung nahe der Westrandstr. vom Ostende des Stadtteils Rieselfeld her. Das wurde bestätigt vom Bundesver­wal­­tungs­gericht in 2022. Die Gerichte haben also das faktische VSG als heißes Eisen erkannt. Die „VGH-Trasse“, die das umkämpfte für seltene Vögel und Fledermäuse sehr wertvolle Langmattenwäldchen vor der Stadtbahn nebst Begleitwegen rettet, führt allerdings je nach Details der Trasse durch anderen Wald an der Munden­hofer­straße. Dieser hat eine wichtige auch formelle Ausgleichsfunktion zum Bau des Stadt­teils Rieselfeld und könnte ebenfalls ein faktisches VSG sein, was zu untersuchen wäre. Laut Dietenbach-Planungen der Stadt sind für Bebauungen bei den Wäldchen weitere schädliche Rodungen vorgesehen.

Zweitens ist anders als die Stadt in ihrer Mitteilung vom 17.1. behauptet, das Thema faktisches VSG in der mündlichen Verhandlung des VGH nicht erörtert worden, dies ausweislich des VGH-Protokolls und einer umfangreichen privaten Mitschrift. Drittens sind anders als in der Mitteilung der Stadt bzw. in der Folge in der Badischen Zeitung 18.1. entnommen werden kann, ECOtrinova e.V. und dessen Vorsitzen­der Dr. Georg Löser als Privatperson weder Kläger gegen die städ­tebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) Dietenbach noch klageberechtigt. Die Klage und die Schriftsätze für Landwirte als Kläger sind auch zum faktischen VSG Langmattenwäldchen von der Kanzlei der Kläger gestaltet und verantwortet.

Richtig ist dagegen, dass ECOtrinova e.V. und der NABU Freiburg e.V. mit einigen Privatpersonen vor der SEM-Klage mehrerer Landwirte die erforderliche Jederman-Rüge nach Baugesetzbuch Mitte 2019 um­fangreich an die Stadt eingebracht haben und in der Rüge der Punkt faktisches VSG kurz enthalten ist.

Außerdem hat die Badische Zeitung leider in Ihrer Meldung vom 18.1.2023 den für die Öffent­lichkeit wichtigen Teil unserer Medienmitteilung 16.1.2023 zu zwei Präzedenzurteilen des Bundesver­wal­tungs­gerichts und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs pro Vorliegen faktischer VSGs nicht gebracht:

Ein höchstrichterliches Urteil in 2014 gegen eine Straße durch ein faktisches Vogelschutzgebiet in einem Wald besagt: Ein Bebauungsplan für eine Straßentrasse in einem solchen Gebiet verstößt gegen das Beein­trächtigungsverbot der EU-Vogelschutz­richtlinie (AZ BverwG 4 CN 3.13 ). Bei Dietenbach wären es ana­log die Stadtbahn mit begleitenden Rad- und Fußwegen sowie große Teile einer Haltestelle im Lang­mat­tenwäldchen. Außerdem liegt das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Hessen von 2021 vor, mit dem der BUND-Hessen ein faktisches Vogelschutzgebiet durchsetzte (AZ 3 C 1465/16.N). Die EU-Vogelschutz-Richtlinie gilt in faktischen Vogelschutzgebieten unmittelbar und will sämtli­che wild lebenden Vogel­arten, die in der EU heimisch sind sowie ihre Lebensräume langfristig erhalten.
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Verschiedenes 
 
Online-Tool vermittelt Wissen ĂĽber die Stadtnatur in Freiburg
Mösle-Park (c) Foto: Daniel Jäger
 
Online-Tool vermittelt Wissen ĂĽber die Stadtnatur in Freiburg
Kooperation von Stadtverwaltung und der NABU Naturgucker Akademie

Man schützt nur was man kennt – Bildung als Hebel für den Naturschutz

Wissen macht Naturschutz: Gemeinsam mit der NABU Naturgucker Akademie hat die Stadtverwaltung ein Online-Bildungsmodul entwickelt. Mit Videos und Texten können Menschen in der NABU Naturgucker Akademie viel über die Besonderheiten von Freiburgs Natur in der Stadt lernen. Der Hintergrund ist ernst. Das ungebremste Artensterben ist – zusammen mit dem Klimawandel – die wohl größte ökologische Krise unserer Zeit. Um die biologische Vielfalt in Freiburg zu schützen, hat die Stadtverwaltung unter anderem den Aktionsplan Biodiversität ins Leben gerufen. Der Plan besteht aus vielen Bausteinen, vom Förderprogramm zum Artenschutz in der Stadt bis hin zu Elementen der Öffentlichkeitsarbeit.

„Man schützt nur das, was man kennt. Mit diesem Onlinemodul wird das Wissen über Freiburgs wertvolle und vielseitige Stadtnatur kurzweilig vermittelt. So können Freiburgerinnen und Freiburger noch mehr Verständnis und darauf aufbauend Engagement für den Erhalt unserer Biodiversität entwickeln“, sagt Freiburgs Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit.

Entwickelt wurde das Modul vom Umweltschutzamt gemeinsam mit der NABU Naturgucker Akademie im Rahmen und mit Mitteln des städtischen Aktionsplans Biodiversität. Die Naturgucker Akademie ist das wohl größte Online-Bildungsangebot zu Ökologie, Natur und Naturschutz in Deutschland. Freiburg kann hier als dritte Stadt – neben München und Berlin – zum Thema Stadtnatur prominent die urbanen Lebensräume und Arten mit allen Facetten vorstellen.

Aufgebaut ist das Lernmodul aus verschiedenen, teils interaktiven Elementen sowie Erklärvideos. Dazu kommen Aufgaben, bei denen das Gelernte direkt angewendet werden und vor der Haustüre entdecken werden kann. In den Kapiteln gibt es Übersichten über die verschiedenen Naturräume Freiburgs sowie den städtischen Maßnahmen um Biodiversität zu fördern. Andere vermitteln etwa Wissen zu dem Lebensraum Magerrasen, dem historischen Mösle-Park sowie zu Artenschutz an Gebäuden. Ein Blick in das Lernmodul öffnet neue Sichtweisen auf Freiburg und all ihre tierischen Bewohner und Lebensräume.

Das Lernmodul richtet sich dabei nicht nur an Naturschützerinnen und Naturschützer, sondern an alle Interessierten. Um teilnehmen zu können ist lediglich eine kostenlose Registrierung notwendig. Zu finden ist der Kurs unter artenwissen.online/goto.php?target=cat_642

Hintergrund: Förderprogramm Artenschutz in der Stadt Wer sich für den Artenvielfalt in der Stadt einsetzen will, wird von der Stadtverwaltung gerne unterstützt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen. Das städtische Förderprogramm umfasst eine unverbindliche Vor-Ort-Beratung im eigenen Garten oder dort, wo konkrete Maßnahmen für den Artenschutz stattfinden sollen. Es können verschiedenste Naturschutzmaßnahmen finanziell Gefördert werden. Dazu gehört etwa das Pflanzen heimischer Bäume und Sträucher, die Anlage blütenreicher Wiesen, Trockenmauern, Sandlinsen oder Kleinstgewässern sowie das Anbringen von Nisthilfen für verschiedene Tierarten.
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Infoveranstaltung zum neuen Photovoltaik Steuerrecht
Steuerrecht für kleinere Photovoltaikanlagen vereinfacht In der Onlineveranstaltung „Neues Photovoltaik Steuerrecht 2023 - Überblick & Praxistipps“ am Dienstag, 21. Februar, von 18:30 bis 20:30 Uhr erhalten PV Profis und Neulinge einen Einblick in den Bereich Steuerrecht. Zum Jahreswechsel hat es Veränderungen in der steuerlichen Behandlung von Photovoltaikanlagen (PV) gegeben. Das neue Gesetz reduziert die steuerlichen Abgaben für die Besitzerinnen und Besitzer kleinerer PV-Anlagen – sowohl bei der Einkommens- als auch der Umsatzsteuer. So werden beste Voraussetzungen geschaffen, um in diesem Jahr eine eigene Photovoltaik Anlage zu realisieren und um Solarstrom auf dem eigenen Dach zu produzieren.

Herr Thomas Seltmann, Steuerexperte bei PV-Anlagen, gibt einen Überblick zu den Änderungen im neuen Steuerrecht. Er beantwortet Fragen wie: Wann ist die Einkommensteuer-Befreiung möglich? Gilt für das Anschaffen der PV-Anlage der Nullsteuersatz? Das Umweltschutzamt stellt außerdem die städtischen Kampagnen „Dein Dach kann mehr” und das Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen” vor. Anschließend gibt es noch ausreichend Zeit für Fragen.

Link zur Anmeldung online ...
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SO GUT WIE FLEISCH
Mitgründer und Ernährungscoach Matthias Türk (c) TMBW / Weise
 
SO GUT WIE FLEISCH
Das Freiburger Start-up Sin Carne Schwarzwald stellt in Handarbeit pflanzliche Alternativen zu Boulette und Filet her – und die Gastronomie-Szene ist begeistert

Die Geschichte beginnt so: Vier junge Leute treffen sich während der Coronazeit ab und zu und kochen gemeinsam – meist vegan, weil das der kleinste gemeinsame Nenner ist. Und weil alle Lust auf Fleischgeschmack haben, kommen auch vegane Burger Patties und andere Fertigprodukte auf den Tisch. Die schmecken gar nicht so übel, aber den vier Freunden ist das entschieden zu viel Verpackungsmüll –, außerdem kommen die Zutaten oft aus dem Chemiebaukasten. Da denkt sich die junge Volkswirtin und Hobbyköchin Bianca Blum: „Was ich im Supermarkt kaufen kann, das kann ich doch bestimmt auch selbst machen.“
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