oekoplus - Freiburg
Mittwoch, 10. August 2022
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Verschiedenes 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Naturcoach Miriam Baldes © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Sonntag, den 14. August 2022, um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, bietet Naturcoach Miriam Baldes eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich an.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und lautet übersetzt etwa „Baden in Waldluft“, in Deutschland wird es schlicht „Waldbaden“ genannt. In Japan wird „Shinrin Yoku“ bereits seit vier Jahrzenten zum Erhalt und der Förderung von Gesundheit angewandt. Bereits nach einem 15-minütigen Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, sinkt der Blutdruck, die Lungen weiten sich, wodurch wir besser durchatmen können.

Am Sonntag, den 14. August 2022 um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Naturcoach und Waldpädagogin Miriam Baldes, statt. Gestartet wird mit einem Input und Austausch über die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes und der Natur. Gemeinsam werden Sie vollständig in die Waldatmosphäre eintauchen. Meditatives Gehen und naturbezogene Achtsamkeitsübungen führen Sie weiter in das Waldgebiet. Einige Atemübungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fünf Sinnesübungen durchgeführt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege, in der Sie schlafen, träumen oder wach den Wald erleben können. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein Jahreszeitengetränk aus der Natur genossen.

Bei dieser Veranstaltung bringen Sie Getränke und Vesper selbst mit. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis beträgt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhältlich.

Der Waldweg wird über die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Klima schĂĽtzen und Strom sparen
Gruppenbild DIY Balkonsolar Workshop (c) fesa e.V.
 
Klima schĂĽtzen und Strom sparen
Am Samstag, den 10.09. von 10:00 bis 14:30 Uhr und am Freitag, den 23.09. von 14:00 bis 18:30 Uhr finden zwei Do-it-Yourself-Balkon-Solar bzw. Stecker-Solar-Workshops im Freiburger Stadtteil, Waldsee im Seminarraum der Neuen Dreifeldhalle der FT in der Schwarzwaldstr. 181 statt.

Die Energiewende ist eine der bedeutendsten und dringlichsten Gemeinschaftsaufgaben unserer Zeit. Die praktische Teilhabe an einer transformativen Energiewende innerhalb des privaten Gebäudesektors war lange Zeit jedoch den Gebäudeeigentümer*innen vorbehalten.

Doch seit wenigen Jahren werden neue Möglichkeiten wie die Nutzung von Balkon-Solaranlagen für Mieter*innen immer beliebter. Mikro-Photovoltaik-Anlagen, z.B. auf Balkonen, Garagen oder Gartenhäusern ermöglichen Mieter*innen den Zugang zu erneuerbarer Energiegewinnung für zu Hause und einer aktiven Teilhabe an der Energiewende als Bürger*in.

Mit ca. 600 bis 1.000 Euro Anschaffungskosten sind Mikro-PV-Anlagen zwar vergleichsweise günstig, jedoch längst nicht für alle erschwinglich. Um in Freiburg (Waldsee) ein bezahlbares Angebot zu schaffen und Klimaschutz und Energiewende für alle erfahrbar und mitgestaltbar zu machen, bietet der Freiburger Verein fesa e.V. in Kooperation mit den Vereinen Solare Zukunft e.V. und Balkon.solar e.V. zwei kostenfreie Halbtages-Workshops an. Das Projekt wird von der Stadt Freiburg im Rahmen des Klimaschutzquartiers Waldsee gefördert.

Bei den Workshops lernen Freiburger Bürger*innen beim theoretischen Teil die Grundlagen zum Bau von kleineren Solarstromanlagen kennen. Rechtliche Hintergründe zur Anmeldung beim Energieversorger und zur eigenständigen und sicheren Befestigung werden vertieft. Im Anschluss bauen die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung aus den Secondhand-Solarmodulen eine Anlage für ihren eigenen Anwendungsbereich zu Hause. Die kleinen Kraftwerke tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sie reduzieren auch die Energiekosten und sind ein Schritt auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit von schwankenden Strompreisen.

Die Teilnehmendenanzahl ist begrenzt, es gibt die Möglichkeit zu:

Option 1. nur Teilnahme (kostenlos) |

Option 2. Teilnahme und Mitnahme eines Steckersolar-Pakets (ca. 250 €)

Das Projekt wird von der Stadt Freiburg im Rahmen des Klimaschutzquartiers Waldsee gefördert.

Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei fesa e.V. unter 0761 / 40 73 61 oder unter mail@fesa.de. Wunschoption 1. oder 2. bei Anmeldung bitte angeben.

Was: Do-it-Yourself-Balkon-Solar bzw. Stecker-Solar-Workshops
Termin: 10.09. von 10:00 bis 14:30 Uhr und am Freitag, den 23.09. von 14:00 bis 18:30 Uhr
Ort: im Freiburger Stadtteil, Waldsee im Seminarraum der Neuen Dreifeldhalle der FT in der Schwarzwaldstr. 181
Organisation: fesa e.V., in Kooperation mit den Vereinen Solare Zukunft e.V. und Balkon.solar e.V. , gefördert von der Stadt Freiburg im Rahmen des Klimaschutzquartiers Waldsee

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Der fesa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, für Energieeffizienz und für die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die Bürger für diese Themen, schlägt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft über sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verbänden.
 
 


Veranstaltungen 
 
Vortrag „Lebende Fossilien - besondere Pflanzen und ihre Geschichte“
Pavillon Thermen & Parks im Markgräflerland (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Vortrag „Lebende Fossilien - besondere Pflanzen und ihre Geschichte“
Landesgartenschau Neuenburg: Am Freitag, den 12. August 2022, ab 16.00 Uhr findet ein Vortrag von Gärtnermeister Ulrich Herzog am Gemeinschaftsstand „Thermen und Parks im Markgräflerland“ statt. Das Thema lautet „Lebende Fossilien – besondere Pflanzen und ihre Geschichte“.

Die Landschaftsgartenbaufirma Fautz präsentiert sich gemeinsam mit den Thermalbädern Bad Krozingen, Bad Bellingen und Badenweiler auf den „Rheinwiesen“ der Landesgartenschau in Neuenburg. Am Freitag, den 12. August 2022 ist der Fautz-Mitarbeiter Ulrich Herzog vor Ort und lädt von 16.00 bis 17.00 Uhr zu seinem Vortrag „Lebende Fossilien – besondere Pflanzen und ihre Geschichte“ ein. Bei dem Vortrag werden verschiedene Pflanzen vorgestellt, die selbst oder deren Vorgänger schon Jahrmillionen auf der Erde vertreten sind. Der Vortrag nimmt auch Bezug auf das Buch „Lebende Fossilien“, dass Ulrich Herzog zusammen mit Harald Schwanz aus Badenweiler herausgebracht hat und das sich mit diesen Pflanzengruppen beschäftigt. Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 erhältlich.
 
 

Veranstaltungen 
 
Endlich wieder Mädels-Flohmarkt
Mädeslflohmarkt (c) Fetzer GmbH
 
Endlich wieder Mädels-Flohmarkt
Freiburg in der Messehalle 1

Stöbern, Handeln und Gleichgesinnte in einer außergewöhnlichen Umgebung und einmaligen Atmosphäre treffen:
Das bietet der Mädels-Flohmarkt am Samstag, 6. August in der Messe Freiburg.

Mit dem Mädels-Flohmarkt findet ein städtisches Highlight am Samstag, 6. August von 11 bis 16 Uhr in der Messe Freiburg statt. Auf alle modeinteressierten Frauen und Mädchen wartet ein vielfältiges Angebot an Kleidung, Schuhen, Selbstgemachtem und auch das ein oder andere begehrte Einzelstück kann dabei sein.

Neu und innovativ wird der Spezialflohmarkt auf jeden Fall.
Der Mädels-Flohmarkt in Freiburg, der all das bietet, was die Frauenwelt begehrt: trendige Kleidung, Marken- und Designerstücke, Schuhe, Brillen, Handtaschen, Accessoires, Schmuck, Selbstgemachtes und ebenso einzigartige Dinge im Vintage und Retro-Look. Diese Veranstaltung, bei der Frauen und Mädchen unter sich sind, findet am Samstag, 6. August 2022 in der Messehalle 1 in Freiburg statt.
Es gibt viel zu entdecken in dem regen Treiben an den vielfältigen Verkaufsständen, wobei der Austausch und das Verbinden von Mode-Begeisterten im Vordergrund steht.

Der Mädelsflohmarkt in der Messehalle 1 in Freiburg ist der Treffpunkt für Modeverrückte, Fashion Fans und Designer. Aber auch neugierige Schnäppchenliebhaber und interessierte Besucher, die einfach einen aufregenden Tag mit Freundinnen verbringen möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Frauen und Mädchen können an zahlreichen bunten Ständen nach hippen Teilen oder neuen Lieblingsstücken stöbern. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Interessierte Ausstellerinnen können jetzt noch einen Standplatz über unser Ticketsystem buchen.

Weitere Informationen zum Mädelsflohmarkt unter Infotelefon: (07623) 741920 sowie online
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Veranstaltungen 
 
GefĂĽhrter Spaziergang zum Naturlehrpfad Brunnengraben Mengen
Schmetterling (c) Kur und Bäder GmbH
 
GefĂĽhrter Spaziergang zum Naturlehrpfad Brunnengraben Mengen
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH und der „Arbeitskreis Naturlehrpfad Brunnengraben Mengen (Gemeinde Schallstadt)“ organisieren am Samstag, den 06. August 2022 von 11.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr, gemeinsam einen geführten Spaziergang zum Naturlehrpfad Brunnengraben. Angeführt wird die Tour von Herrn Leonhard Siegwolf.

Von der Tourist-Information aus führt der kleine Spaziergang zunächst durch Bad Krozingens blühende Oase, den Kurpark. Hier können die vielen bunten Blumenbeete, die beiden Blumenpfaue vor dem Kurhaus sowie der seltene und alte Baumbestand bewundert werden. Entlang des Neumagens führt der Weg weiter in Richtung Biengen. Der insgesamt 26 km lange Fluss entspringt südwestlich des Schauinsland und mündet zwischen den Ortschaften Biengen und Hausen in die Möhlin. Von Biengen wird die Tour fortgesetzt, durch Felder und Wiesen zum Naturlehrpfad Brunnengraben nach Mengen. Dort angekommen erhalten die Teilnehmer eine ausführliche Erklärung zum Brunnengraben, dazu ein Glas frisch gepressten Apfelsaft und eine Brezel sowie eine Broschüre mit sachkundigen Erklärungen. Parallel findet am Brunnengraben ein kleines Fest des Fördervereins statt, zu dem alle Teilnehmer herzlichst eingeladen sind. Der geführte Spaziergang dauert ca. zwei Stunden, in gemütlichem Tempo. Für den Rückweg empfehlen wir Ihnen einen kleinen Spaziergang zum Bahnhof Norsingen zu unternehmen. Von dort aus fahren regelmäßig Züge zurück nach Bad Krozingen.

Um ein Stück Natur in den Ortsrandbereich von Mengen zurückzuholen, schlossen sich 2005 auf Initiative von Angelika und Leonhard Siegwolf einige Bürger und Fachleute aus dem Bereich Naturschutz, Gemeindevertreter und die Alemannenschule Mengen (Gemeinde Schallstadt) zum „Arbeitskreis Naturlehrpfad Brunnengraben Mengen“ zusammen. Ab 2006 wurden entlang des kleinen Gewässers „Brunnengraben“ heimische Sträucher und Bäume gesetzt, überwiegend Obstbäume alter Sorten - mit Namensschildern versehen. Aufgestellt wurden 16 ökologische und archäologische Lehrtafeln entlang des zwei Kilometer langen Pfades, der bis nach Norsingen (Gemeinde Ehrenkirchen) geht. Ab 2015 wurden nochmals über 100 hochstämmige Obstbäume alter Sorten und heimische Sträucher gepflanzt. Steinkäuze und Turmfalken nutzen das Gebiet als Jagdrevier. Viele Singvögel, für die über 50 Vogelkästen aufgehängt wurden, finden auch hier Brutmöglichkeiten und Nahrung. Es gibt am Rand des Brunnengrabens Lehrtafeln zu Kopfweiden und Hecken, zu Schmetterlingen, Reptilien und Libellen, zu Streuobstwiesen und einheimischen Vögeln.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info.
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Verschiedenes 
 
 
Der Mundenhof hat neue biologische Tafeln
Infos zu Herkunft, Lebensraum, Nahrung und „Schon gewusst“

Der Mundenhof ist nicht nur schön, er macht sein Publikum jetzt auch (noch) schlauer – dank neuer Tafeln mit interessanten Infos zur Biologie der Tiere im jeweiligen Gehege. Im vergangenen Winter waren bereits neue Orientierungstafeln gedruckt worden. Jetzt wurden die komplette Exotische Mitte und weitere Gehege wieder mit ansprechenden Info-Tafeln ausgestattet.

Diese Arbeit hat länger gedauert als erwartet. Doch dem Mundenhof-Team ging es nicht nur um kurze Angaben, woher die Tiere stammen, was sie fressen und wie sie sich in ihrer Art verhalten. Es ging auch darum, genau zu recherchieren, das beste Portrait zu finden und kurze, prägnante Texte zu verfassen, die das Interesse am jeweiligen Tier wecken. Dann wurde alles auch ins Französische übersetzt und mit selbst gezeichneten Piktogrammen versehen.

Alle Tafeln sind gleich aufgebaut. Ein Foto zeigt das Tier in voller Größe. Der deutsche Name wird durch die lateinische, französische und englische Bezeichnung ergänzt. Eine Verbreitungskarte markiert seine Herkunft, die textlich noch ergänzt wird; beim Buntmarder zum Beispiel steht, dass er vom südlichen Sibirien bis Borneo vorkommen kann. Eine Beschreibung des Lebensraumes erklärt, ob dieses Tier Wälder oder Savannen bewohnt. Die Nahrung wird beschrieben und mit Piktogrammen dargestellt. Textlich erwähnt werden weitere Besonderheiten, die die Tierart auszeichnen. Mit „Schon gewusst“- Fragen wird das Wissen der Besuchenden abgefragt.

Wie immer versucht der Mundenhof mit geringstmöglichen Kosten die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Das Tafelmodell ist einfach gehalten, die Anbringung konnte größtenteils von den alten Tafeln übernommen werden. Für die 60 Tafeln kam so eine Gesamtsumme von „nur“ 18.000 Euro zusammen. Spenden an den Mundenhof sind jederzeit willkommen.
 
 

Verschiedenes 
 
Dürre, trockene Bäche, Klimawandel und Extremwetterereignisse in Südbaden
(c) mitwelt.org
 
Dürre, trockene Bäche, Klimawandel und Extremwetterereignisse in Südbaden
Was tun?
Ein Diskussionsbeitrag

Noch vor wenigen Jahren galten der Oberrhein als "wärmste Region" Deutschlands. In Folge des Klimawandels ist die Region jetzt eine der heißesten Gegenden in Deutschland. Das ist nicht nur sprachlich ein gewaltiger Unterschied und ein Verlust an Lebensqualität. Der von Lobbyisten geleugnete und von der Wissenschaft und der Umweltbewegung angekündigte menschengemachte Klimawandel ist längst am Oberrhein angekommen. Dies zeigt sich in sommerlichen Hitzephasen, Extremwetterereignissen, einem massiven Waldsterben 2.0 im Schwarzwald und am Kaiserstuhl, trocken fallenden Quellen, Bächen und anderen Gewässern, Blaualgen in Badeseen, Problemen der Wasserversorgung, "Verpoolung" der Werbeprospekte und Gärten, Ernteausfällen der Landwirtschaft und erhöhter Sterblichkeit in Hitzephasen.

Der Klimawandel beginnt die Verteilung des Niederschlags zu beeinflussen. Dies wird Auswirkungen auf den natürlichen Wasserhaushalt nach sich ziehen und kann neben den Hochwasserabflüssen auch extreme Trocken- und Niedrigwasserperioden bewirken. Die jährliche Niederschlagsmenge wird am Oberrhein nicht unbedingt geringer. Es wird aber lange Trockenphasen und mehr Starkregen geben. Der starke Niederschlag läuft schnell ab, teilweise mit verheerenden Folgen, nicht nur für die Unterlieger am Rhein. Gleichzeitig verdunstet der Regen angesichts steigender Temperaturen auch schneller. Darum gibt es mehr Überflutungen, während der Boden auch immer stärker austrocknet. Es stellt sich die Frage, ob die Wassermengen des Starkregens regional nicht stärker "zurückgehalten" werden können. Es braucht nicht nur Schwammstädte und Dörfer, sondern eine ganze Schwammregion. Dies würde dem Hochwasserschutz und dem Grundwasser (also auch uns allen) dienen.

Immer öfter fallen unsere Bäche im Hochsommer auf Teilstrecken beinahe trocken und der Grundwasserspiegel sinkt.

Was tun? (Dieser Text bezieht sich nur auf die Wassersituation, nicht auf Maßnahmen in Dörfern und Städten)

- An erster Stelle steht selbstverständlich die Bekämpfung des Klimawandels, dessen Hauptursache das unbegrenzte Wachstum im begrenzten System Erde ist. Die Trockenheit darf nicht losgelöst von der globalen Artenausrottung, Umweltzerstörung, Atommüllproduktion, Regenwaldvernichtung, Weltvermüllung und vom Überkonsum gesehen werden.

- Wassersparen in allen Bereichen (private Haushalte, Industrie, Landwirtschaft) und nicht nur putzige AlibimaĂźnahmen

- Sanierung des Grundwassers und Verbesserung der Grundwasserqualität durch Vermeidung des Schadstoffeintrages, insbesondere Nitrat

- Schwammstadtkonzepte und Schwammkreiskonzepte auch im Landkreis (Versickerung des Oberflächenwassers, statt Einleitung in die Kanalisation)

- Vermeidung weiterer Zersiedelung und Überbauung und Entsiegelung von bestehenden Asphalt- und Beton-Flächen, wo immer dies möglich ist

- Verstärkte Regenwasser- und Brauchwassernutzung

- Wo immer möglich, in trocken fallenden Gewässern "tiefe Gumpen" mit Grundwasseranschluss einbauen, um Fischen eine Überlebensmöglichkeit zu schaffen

- Renaturierung aller unserer Bäche und Flüsse

- Angesichts trocken fallender Bäche und der damit verbundenen Vernichtung von Flora und Fauna könnte langfristig eine möglichst naturnahe Wasserrückhaltung für unsere Bäche im Hochschwarzwald nötig sein, um Natur, Mensch, Fischen, Wasserkraftbetreibern und Landwirtschaft zumindest mit einer Mindestwassermenge in Extremsommern dienen zu können.

- Flächendeckende Vernässungsmaßnahmen wie in der Teninger Allmend. Dort gibt es seit den 1970er-Jahren ein Grabenbewässerungssystem, ergänzt durch periodische künstliche Überflutungen wechselnder Waldbereiche. Es wurden neun km Erdgräben neu angelegt und sechs km alte ehemalige Entwässerungsgräben reaktiviert. Im Zentrum des Gebietes entstanden Sickerteiche. Bis zu 400 Litern Wasser pro Sekunde wurde bei entsprechend hohen Wasserständen aus der Elz entnommen. Durch das Schließen von Stellfallen konnten künstliche, flächige Überflutungen ganzer Waldgebiete initiiert werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Maßnahme zeigen, dass die Grundwasserstände bis 1975 deutlich anstiegen, dass ab 1983 jedoch eine Umkehr dieses positiven Trends einsetzte. Ursache war die Verschlammung der Gräben und Teiche. Diese alte Idee sollte (wo immer noch möglich im Landkreis) aufgegriffen werden und die Versickerungs-Bäche und Teiche sollten in großen Abständen entschlammt werden.

Selbst wenn diese Vorschläge berücksichtigt würden, wären sie nicht mehr als der "Tropfen auf dem heißen Stein".

Die nächsten Jahrzehnte am Oberrhein werden spannend, trocken, starkregengeprägt und heiß.
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Autor: Axel Mayer, Kreisrat, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Veranstaltungen 
 
Die Juli-Termine im Waldhaus
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel Jäger
 
Die Juli-Termine im Waldhaus
Von Radtour bis Recycling-Leporello

Sonntag, 10. Juli, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 4. Juli
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Recyclingmaterialien
Das Zickzackbuch ist eine zeitlose, einfache und vielseitige Buchform und wird nach Mozarts Oper „Don Giovanni“ Leporello genannt. Beim Workshop am Sonntag, 10. Juli, von 14 bis 18 Uhr im Waldhaus werden drei verschiedene Arten vorgestellt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einfachen Mitteln jederzeit zu Hause nacharbeiten und weitergestalten können.
Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis

Donnerstag, 21. Juli, 17 bis 19.30 Uhr | Anmeldeschluss: 14. Juli
Exkursion: FĂĽnf-Seen-Radtour im sĂĽdlichen Mooswald
Die Fahrradexkursion führt die Teilnehmenden durch die schönsten Flecken im Mooswald. Fünf verschiedene Stillgewässer finden sich allein im südlichen Teil. Der große Opfinger See ist mit fast 50 Hektar der größte See in Freiburg. Revierförster Markus Müller verrät auf dieser Tour viel Wissenswertes über die Besonderheiten dieser Gewässer und über die unterschiedlichen Funktionen des Mooswalds. Teilnahme kostenfrei, Mindestalter 8 Jahre, in Kooperation mit dem städtischen Forstamt

Mittwoch, 3. August, 17 bis ca. 19 Uhr I ohne Anmeldung
Exkursion: Waldbewirtschaftung im Wandel der Politik – von Otto Winterer bis Martin Horn
Im Laufe der Zeit haben die Anforderungen der Stadtgesellschaft und politische Visionen die Zielsetzung der Waldbewirtschaftung und damit auch den Wald selbst verändert. So entstand Anfang des 20. Jahrhunderts eine Panoramastraße mit Aussichtspunkten und Brunnen für Spaziergänger und Erholungssuchende. Und „exotische“ Baumarten, die schon im 19. Jahrhundert angepflanzt wurden, geben uns heute Auskunft über mögliche Klimaresistenzen. Klaus Echle, Revierförster in Günterstal, leitet diese besondere Exkursion am Mittwoch, 3. August. Treffpunkt ist vor dem Waldhaus.
Teilnahme frei, Mindestalter 12 Jahre. Bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggfs. Sonnenschutz und was zu trinken denken. In Kooperation mit dem städtischen Forstamt

Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Infos und Anmeldungen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710.
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Veranstaltungen 
 
 
Klimacamp auf dem Rathausplatz Freiburg
Aktion steht unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit

Auf einem Teil des Freiburger Rathausplatzes wird ab Samstag, 2. Juli, ein Klimacamp aufgebaut. Es besteht unter anderem aus zwei Zelten und Pavillons, in denen zwei bis zehn Mitglieder von „Students for Future“ dauerhaft präsent sein wollen, um die Politik und die Gesellschaft zu schärferem Vorgehen gegen den Klimawandel aufzufordern.

Die Aktion steht unter dem Motto „Camp for Future: Wir campen bis ihr handelt! Für klimagerechte Maßnahmen in Freiburg und global“. Nach der Vorstellung der Veranstalterinnen und Veranstalter sollen die Zelte bis 31. Dezember 2032 bestehen bleiben.

Protestaktionen dieser Art gab und gibt es bereits in einigen anderen Städten. So befindet sich seit dem 1. August 2021 ein Klimacamp in Konstanz neben dem Münster im Pfalzgarten. In Karlsruhe bestand vom 29. Mai bis zum 30. September 2021 ein Klimacamp, in Augsburg gibt es seit dem 1. Juli 2020 ein Klimacamp in der Nachbarschaft des Rathauses.

Nach der derzeit vorherrschenden Rechtsauffassung stellen solche Camps mitsamt ihren Infrastruktureinrichtungen Versammlungen dar, die durch Artikel 8 des Grundgesetzes geschĂĽtzt sind.

Eine Versammlung bedarf keiner Genehmigung der Stadt. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit umfasst auch das Recht des Veranstalters, Zeitpunkt, Ort und Form der Versammlung festzulegen. Die angemeldete Dauer des Klimacamps von zehn Jahren lässt die Versammlungseigenschaft nicht entfallen; das Versammlungsrecht sieht keine Höchstdauer vor.

Eine Verlegung des Camps oder eine entsprechende Einschränkung in Form von Auflagen kann die Stadt nur in den Fällen verfügen, in denen die öffentliche Sicherheit oder Ordnung unmittelbar gefährdet ist. Hierzu liegen zum jetzigen Zeitpunkt keine Erkenntnisse vor. Diese Lage ist allerdings dynamisch und kann sich während der Dauer des Camps ändern, so dass von der Stadt einschränkende Auflagen erforderlich sein können.

Parallele Nutzung des Rathausplatzes sind durch das Camp grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung geht davon aus und wird dafür eintreten, dass langjährige Traditionsveranstaltungen, wie beispielsweise der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz stattfinden können.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Start der Umwelt-Schnitzeljagd „dem Müll auf der Spur“
Nachhaltige Projektarbeit – eine Grundschule macht’s vor

Mit dem Projekt „Umwelt-Schnitzeljagd – dem Müll auf der Spur“ kommt im Bereich Umweltbildung frischer Wind in die Klassenzimmer der Gerhart-Hauptmann-Schule: In kreativer Gruppenarbeit und unter abfallpädagogischer Begleitung durch die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ist in den vergangenen drei Monaten kräftig aufgeräumt worden in Sachen Abfall, Ressourcenschonung und Umweltschutz.

Entstanden ist das Projekt „Umwelt-Schnitzeljagd“, an dem sich an insgesamt 6 Projekttagen die Klassen der zweiten bis vierten Jahrgangsstufe beteiligt haben. Erarbeitet wurde eine Schatzsuche, bei der die Teilnehmenden auf der Suche nach Hinweisen kindgerecht durch die Kreislaufwirtschaft geführt werden. Dass die Gerhart-Hauptmann-Schule bereits vor dem Projekt über einen aus freiwilliger Initiative entstandenen „Müllclub“ mit zwölf Mitgliedern verfügt, zeigt das bestehende Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema.

An bis zu acht Stationen müssen die Schatzsuchenden Hinweisen folgen und diverse Aufgaben lösen. Die Aufgaben dienen als Anregung, um über das eigene Konsumverhalten im Alltag nachzudenken, Abfall bestmöglich zu vermeiden und richtig zu entsorgen. In Kleingruppenarbeit werden beispielsweise Abfälle in ihre Rohstoffe zerlegt, dem richtigen Recyclingprozess zugeführt und durch nachhaltige Alternativen ersetzt. Fotos von verkleideten Superhelden erinnern mahnend an „Schmutzecken“ auf dem Schulgelände.

Die Grundsteinlegung für ein umweltbewusstes Verhalten erfolgt vor allem im jungen Kindesalter. Diesem Grundsatz folgend ist im Auftrag der Stadtverwaltung bei der ASF bereits seit über zwei Jahrzehnten eine Abfallpädagogikstelle eingerichtet, die fachliche Impulse in Schulen und Kitas setzt. „Bisher haben wir den Kindern den abfallrelevanten Lernstoff in Einzelstunden spielerisch vermittelt, zum Beispiel durch kleine Sketche mit liebenswerten Abfalltönnchen oder durch praktische Lerneinheiten zur Abfallsortierung oder zum Papierschöpfen“, erklärt Julia Holzer, die stellvertretende Geschäftsführerin der ASF. „Die Umwelt-Schnitzeljagd soll den Kindern nun eine intensivere und ganzheitlichere Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling sowie Plastikverschmutzung in den Ozeanen ermöglichen. Dies schärft das Bewusstsein für zukunftsrelevante Themen.“

Was für die Kinder in erster Linie eine spaßige Beschäftigung darstellt, ist zugleich Teil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schulen. Der Schutz des Klimas steht nicht erst seit der Bewegung „Fridays for Future“ im weltweiten Fokus. In Baden-Württemberg sind Nachhaltigkeitsthemen bereits seit 2016 fester Bestandteil des Bildungsplans für allgemeinbildende Schulen. Im Zuge des Nationalen Aktionsplans „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (kurz BNE) sollen Menschen bereits in jungen Jahren lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und verantwortungsvoll zu denken und zu handeln.

Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit fasst die Bedeutung des Projekts für die Umweltbildung wie folgt zusammen: „Damit die Kinder später gut leben können, müssen sie heute lernen, dass Ressourcen nicht unendlich verfügbar sind und Abfälle daher richtig sortiert und entsorgt werden müssen. Das tut Menschen, Pflanzen und Tieren gut. Daher ist Abfallpädagogik so wichtig. Vor allem in den Schulen und Kindergärten kann ein bewusster Umgang mit Abfällen in den Alltag integriert und pädagogisch begleitet werden. Dafür benötigen wir neue kreative Lernmethoden, die Spaß machen, motivieren und das Gelernte im Gedächtnis verankern, so wie bei der Umwelt-Schnitzeljagd.“

Bei Interesse an dem Projekt können sich Freiburger Schulen unter info@abfallwirtschaft-freiburg.de an die ASF wenden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Amerikanische Faulbrut bedroht Bienenvölker im Stadtkreis
Keine Gefahr fĂĽr andere Tiere oder Menschen

Am Dienstag wurde bei einem Bienenstand im Stadtkreis Freiburg der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, auch unter dem Namen „Bösartige Faulbrut“ bekannt. Der Erreger stellt keine Gefahr für ausgewachsene Honigbienen, andere Tiere oder Menschen dar.

Die bösartige Faulbrut ist anzeige- und bekämpfungspflichtig, da sie das Überleben der Bienenvölker massiv bedroht. Im Falle eines Ausbruchs sind die Schutzmaßnahmen gemäß der Bienenseuchen-Verordnung einzuleiten, um die Erkrankung inzudämmen und eine Ausbreitung zu verhindern:

Um den betroffenen Betrieb ist eine Restriktionszone (Radius mindestens 1 km) einzurichten, diese wird per Allgemeinverfügung der Stadt Freiburg öffentlich bekannt gemacht. Bienenhalter sind in der Pflicht, sich zu informieren, ob ihr Bienenstand in dieser Restriktionszone liegt.

Das Verbringen oder Transportieren von Bienenvölkern und Materialien, die in Kontakt mit Bienen kommen, sowohl in diese als auch aus dieser Zone, ist streng verboten. Die Völker in der Restriktionszone werden allesamt untersucht, seuchenkranke Völker werden nötigenfalls abgetötet.

Zeigen andere Bienenvölker einer betroffenen Imkerei keine klinischen Symptome und besteht bei diesen nach dem Gutachten einer Amtstierärztin/eines Amtstierarztes eine Chance auf Heilung, so kann mit Zustimmung der Veterinärbehörde ein sogenanntes Kunstschwarmverfahren durchgeführt werden. Hierbei werden alle Waben einschließlich der Bienenbrut vernichtet. Lediglich die adulten Bienen werden nicht abgetötet, jedoch unter amtlicher Kontrolle so behandelt, dass ein Weitertragen des Erregers ausgeschlossen ist.

Alle Materialien, die mit den befallenen Bienenvölkern in Kontakt gekommen sind, müssen ordnungsgemäß und ebenfalls unter behördlicher Kontrolle gereinigt und desinfiziert werden. Ist dies nicht möglich, müssen die Materialien unschädlich beseitigt werden.

Honig, der von befallenen Bienenvölkern gewonnen wurde, kann eine hohe Anzahl von Bakterien-Sporen enthalten. Diese sind für den Menschen ungefährlich. Der Honig bleibt somit für den menschlichen Verzehr geeignet. Mit Sporen belasteter Honig darf aber unter keinen Umständen an Bienen verfüttert werden und ist daher stets bienensicher aufzubewahren! Bei der Entsorgung von Honigresten ist darauf zu achten, dass Bienen diesen nicht erreichen können.

Die Veterinärbehörde der Stadt Freiburg hat bereits am 28. Juni im Ausbruchsbetrieb die genannten Maßnahmen verfügt. Es wurde zudem Kontakt mit dem Bienengesundheitsdienst sowie dem zuständigen Bienensachverständigen aufgenommen, um die Ausbreitung der Seuche zügig einzudämmen und weiteren Schaden an den Bienenvölkern in Freiburg zu verhindern.

Da alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker untersucht und auf das Vorhandensein des Erregers beprobt werden müssen, werden alle Imker im Stadtkreis Freiburg nochmal auf die Registrierpflicht nach der Bienenseuchen-Verordnung hingewiesen. Demnach hat jeder, der Bienen halten will, dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde anzuzeigen; dabei sind die Anzahl der Bienenvölker und ihr Standort anzugeben. Hierbei wird auf §26 Bienenseuchen-Verordnung aufmerksam gemacht. Danach handelt ordnungswidrig, wer eine solche Anzeige vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet.

Die Veterinärbehörde bittet um die Unterstützung aller Imker im Stadtgebiet, damit die Erkrankung effektiv bekämpft und eine Ausbreitung verhindert werden kann.

Die AllgemeinverfĂĽgung der Stadt Freiburg stehen zur allgemeinen Information auf www.freiburg.de; der genaue Sperrbezirk ist online detailliert einzusehen.
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Verschiedenes 
 
Aussichtsplattform auf Freiburgs Prärie
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
Aussichtsplattform auf Freiburgs Prärie
Partnerstadt Madison spendet 8.000 Euro fĂĽr den Mundenhof

Prärien gehören zu den artenreichsten Pflanzengesellschaften der Erde. Im Gegensatz zu den mitteleuropäischen Wiesen, die im Mai und Juni ihre Hauptblüte haben, erblühen Prärienpflanzen vom Juli bis in den Herbst hinein. Mit ihren extrem tief gehenden Wurzeln erreichen sie tief liegende Wasserschichten und sehen auch bei Trockenheit gut aus. Es sind also ideale Pflanzen für den Klimawandel.

Die erste Prärie auf dem Mundenhof entstand im Jahr 2011, auf einer Dreiecksfläche im Bisongehege. Sie hat sich als kleine Wiese so gut etabliert, dass 2018 der nächste Versuch gestartet wurde. Davor hatte Mundenhof-Leiterin Susanne Eckert schon im Jahr 2017 Kontakte nach Madison in Wisconsin sowie in andere US-Bundesstaaten des Mittleren Westens mit noch vorhandenen Prärien geknüpft. In der Folge entstanden auf dem Mundenhof zwei weitere Prärie-Flächen beim Bisongehege. Inzwischen werden auch Zauneidechsenflächen mit Prärieblumen bepflanzt.

Der Blütenrausch im Sommer kommt auch bei den Besucherinnen und Besuchern des Mundenhofs bestens an – worüber sich das private „Madison Freiburg Sister City Committee“ in Wisconsin derart freute, dass sein Vorstand 8.000 Dollar für die Weiterentwicklung der Mundenhof-Prärie zur Verfügung stellte. Mit diesem Geld hat der Mundenhof die Aussichtsplattform zwischen Pinot-Pferden und Bisons finanziert. Die fünf Bisonkühe und der aus Basel stammende junge Bisonbulle sollen auch Nutznießer der Prärie sein: sie dürfen gelegentlich auf der Fläche am Steilhang grasen. Dass fast alle Präriepflanzen nicht nur für die Indianer wichtige Medizinalpflanzen waren und sind, werden in Kürze Infotafeln am Zaun entlang der Prärie verraten.

Das große Treffen der Partnerstädte, das am vergangenen Wochenende in Freiburg stattfand, hat nun auch der amerikanische Verein „Madison Freiburg Sister City Committee“ zu einer Visite der deutschen Partnerstadt genutzt. Dabei besuchten Charles J. James, Präsident des Committees, und Schatzmeister Richard Kotenbeutel auch den Mundenhof und nahmen die Aussichtsplattform beim Bisongehege in Augenschein, die ihre Spende ermöglicht hatte.

zum Bild oben:
Charles J. James (links) und Richard Kotenbeutel an der Aussichtsplattform.
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
„Freiburg putzt sich raus“ - Drei Müllsammelaktionen in im Juli in St. Georgen
Wer in St. Georgen mit dem Müll aufräumen möchte, hat dazu im Juli gleich drei Gelegenheiten.

Am Samstag, 2. Juli, treffen sich die Mitglieder des Fußball Clubs FC St. Georgen und andere Interessierte am Haupteingang des FC im Hüttweg 1, um in verschiedenen Richtungen auszuschwärmen.

Wie jeden ersten Samstag im Monat startet gleichzeitig die zweite Putzaktion an der Ecke Bozener StraĂźe/Andreas-Hofer-StraĂźe mit Freiwilligen aus dem Stadtteil.

Seit Januar treffen sich hier die Menschen monatlich, um gemeinsam gegen den MĂĽll vorzugehen. Beide Aktionen beginnen um 10 Uhr.

Am Samstag, 16. Juli, ruft die KJG St. Peter und Paul zum MĂĽllsammeln auf. Treffpunkt ist dann ebenfalls Ecke Bozener StraĂźe/Andreas-Hofer-StraĂźe.

Für alle drei Aktionen sind Interessierte herzlich willkommen. Es ist ein kleiner Beitrag zur großen Sache - der Müll gehört nicht in die Natur!

Wir bitten um eine Anmeldung unter muellsammeln2022@web.de oder 0157/33935808.
 
 

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Eine Seele voll von Blumenträumen
Florale Vielfalt im Haus der Floristik (c) Foto: Daniel Jäger
 
Eine Seele voll von Blumenträumen
Blumenschau vom 28. Juni bis 10. Juli 2022
im Haus der Floristik
auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein

Floras Töchter zeigen ihr Handwerk - in dieser Blumenschau präsentieren Floristikkünstlerinnen und -künstler ihr beeindruckendes Können für Blumengestecke, prachtvolle Kränze sowie Blumenteppiche als Wandzierde. Die floristische Handwerkskunst bringt farbenprächtige und ganz unterschiedliche Exponate hervor, im Haus der Floristik sind u.a. Arbeiten zu sehen von Blume & Handwerk Jürgen Strohmeier (Schallstadt), die kornblume - naturnahe Gestaltung mit Blumen (Karlsruhe) oder Steinbach - florale Gestaltung aus Meisterhand (Karlsruhe) sowie Schülerarbeiten der Carl-Hofer-Schule (Karlsruhe).

Die Blumenschau wurde am Dienstag 28. Juni von der Blumenpatin Michéle Lutz, Bürgermeisterin von Mulhouse, eröffnet. Die Landesgartenschau steht für Völkerverständigung und möchte die Bürger aus Baden, dem Elsass und der Nordschweiz als Gäste miteinander näher bringen. Da Blumen für Fröhlichkeit und Freude stehen, ist die Landesgartenschau eine tolle Gelegenheit der Begegnung.

Die jetzige Blumenschau unter dem Motto "Eine Seele voll von Blumenträumen" ist bereits die sechste; es sind bis zum Ende der Landesgartenschau Anfang Oktober 2022 noch weitere fünf oder sechs geplant.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Chancen nutzen, Resilienz schaffen
Forderungen des Bündnisses #ErnährungswendeAnpacken für eine Ernährungsstrategie

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Ernährungsstrategie bis 2023 angekündigt. Das Bündnis #ErnährungswendeAnpacken aus 22 Verbänden hat jetzt ein Positionspapier für eine zukunftsweisende Ernährungsstrategie erarbeitet, die es im Vorfeld der Auftaktveranstaltung des Bundesernährungsministeriums zur Erarbeitung der Ernährungsstrategie am 29. Juni vorlegt. Darin werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um allen Menschen eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Ernährung zu ermöglichen.

Die Initiative #ErnährungswendeAnpacken begrüßt, dass die Ampelkoalition bis 2023 eine Ernährungsstrategie für Deutschland erarbeiten will, um eine „gesunde Umgebung für Ernährung und Bewegung zu schaffen”. Jetzt muss die Bundesregierung zügig ambitionierte Ziele und einen klaren Zeitplan für die Umsetzung der wichtigsten Maßnahmen vorlegen.

Grundlage, Leitbild und Vision bei der Entwicklung der Ernährungsstrategie sollte eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltverträgliche und dem Tierschutz zuträgliche Ernährungspolitik für Deutschland sein. Die Ernährungsstrategie und die darin definierten Maßnahmen sollten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet sein. Ohne Investitionen wird eine Ernährungswende nicht zu erreichen sein. Um eine verbindliche Umsetzung der Maßnahmen sicherzustellen, sollten konkrete Erfolgsindikatoren entwickelt werden.

Transparenz und Beteiligung
Eine Ernährungswende kann nur gelingen, wenn sie breiten Rückhalt in der Bevölkerung hat. Vor diesem Hintergrund fordert das Bündnis eine transparente Planung und Beteiligung der relevanten Wissenschaftler:innen und Berufsgruppen sowie der zivilgesellschaftlichen Verbände bei der Erstellung der Ernährungsstrategie bis 2023 sowie bei deren Umsetzung.

Eine Strategie fĂĽr alle
Ziele und Maßnahmen der Ernährungsstrategie müssen mit Blick auf soziale Gerechtigkeit gestaltet werden. Dies gilt insbesondere für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen. Eine Ernährungswende muss dazu führen, dass allen Menschen eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung ermöglicht wird. Gesundes, nachhaltiges Essen darf kein Privileg für einkommensstarke Haushalte sein, sondern ist ein Grundrecht für alle.

Folgende konkrete Maßnahmen hält das Bündnis für essenziell:
• Finanzierung einer flächendeckenden, gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung und eine Weiterentwicklung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
• Überprüfung der Lebensmittelbesteuerung mit dem Ziel einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden, umweltverträglichen und dem Tierschutz zuträglichen Ausrichtung.
• Förderung einer pflanzenbasierten Ernährung mit dem Ziel, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren.
• Stärkung einer sozial gerechten, gesundheitsförderlichen und umweltfreundlichen Ernährungskompetenz in Schule und Beruf.
• Verbesserung der Qualifizierung und Verankerung von Ernährungsbildung und Ernährungstherapie im Gesundheitswesen.
• Verbindliche Regulierung von an Kinder gerichteter Lebensmittelwerbung.
• Erhöhung der Leistungen in der sozialen Mindestsicherung im Kampf gegen Ernährungsarmut.

Um die Ziele der Vereinten Nationen für eine Nachhaltige Entwicklung sowie die im Pariser Klimaabkommen verankerten Ziele zu erreichen, ist ein „Weiter so“ keine Option. Darüber besteht ein breiter Konsens. Nun hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht nur zu einer leidvollen humanitären Krise geführt, sondern er bedroht auch die globale Ernährungssicherung und erschwert das Erreichen von Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitszielen in der Weltgemeinschaft.
Gerade jetzt ist es deshalb wichtiger denn je, dass wir für eine nachhaltige und gesunde Ernährung ein langfristig resilientes Ernährungssystem schaffen. Aktuellen und künftigen Herausforderungen und Krisen werden wir nur standhalten, wenn wir Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Umweltverträglichkeit zusammendenken.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V., unterstreicht die Dringlichkeit und Ziele einer Ernährungsstrategie: „Auf unseren Feldern und in unseren Küchen haben wir zahlreiche bislang ungenutzte Möglichkeiten, das Klima, die biologische Vielfalt und die Gesundheit jedes einzelnen Menschen zu schützen. Aufgabe der Ernährungspolitik ist es, ein langfristig produktives Ernährungssystem mit gutem, sauberem und fairem Essen für alle zu schaffen. Politik und Gesellschaft können und müssen das jetzt gemeinsam auf die Teller bringen!“

Das Positionspapier wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern (BÄK), Bundesvertretung der Medizinstudierenden, Deutschland e. V. (bvmd), Bundeszahnärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. (BZÄK), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e. V. (BÖLW), Der Paritätische Gesamtverband, Deutsche Adipositas Gesellschaft e. V. (DAG) Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) der DAG, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung (DNSV), Ecologic Institute, Netzwerk der Ernährungsräte, Institut für Welternährung, iSuN - Institut für Nachhaltige Ernährung, Fachhochschule Münster, Physicians Association for Nutrition (PAN), ProVeg, RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V., Slow Food Deutschland e. V., Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), WWF Deutschland
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„Tag des Grundwassers“
 
„Tag des Grundwassers“
Am 26.06.2022 können Besucher*innen der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein zum „GEO-Tag des Grundwassers“ mit spannenden Events in den Lebensraum Grundwasser eintauchen. Begegnen Sie den Grundwassertieren während einer exklusiven Führung durch die Grundwasserausstellung im Aquaponischen Gewächshaus. Oder gehen Sie auf dem Gelände der Landesgartenschau mit der marbleverse-App auf die Jagd nach Stygos. Seien Sie bei einer Grundwasserbeprobung dabei und werden Sie selbst zum Grundwasserforschenden. Ganztägig kann die Ausstellung und der „Experience room“ besucht werden. Die Senckenberg-Mitarbeiter*innen bieten Bastelangebote für die jüngeren Besucher an. Ein besonderes Highlight sind die Podiumsdiskussionen mit PD Dr. Hans-Jürgen Hahn (Universität Koblenz-Landau / IGÖ GmbH), Prof. Dr. Willi Xylander (Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz) und Dirk Betting (Badenova) zum Thema „Wie steht es um unser Grundwasser?“.

Grundwasser und die darin beheimateten Lebewesen leisten einen wichtigen Beitrag für sauberes Trinkwasser und für intakte grundwasserabhängige Moore, Wälder und Gewässer. Die Grundwasserlebensgemeinschaften sichern damit die lebensnotwendige Ressource für Mensch, Umwelt, Landwirtschaft und Ökonomie. Dennoch ist die Artenvielfalt im Grundwasser bislang nur sehr ungenügend bekannt und die Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzes greifen dort nicht. Auch Biotop- und Artenschutz finden im Grundwasser nicht statt und es fehlen weiterhin Umsetzungsvorschriften zu den grundwasserökologischen Qualitätsanforderungen des EU-weit geltenden Wasserrechts. Um die Öffentlichkeit auf dieses wichtige Ökosystem hinzuweisen erklärte das Umweltbundesamt Grundwasser zum „Gewässer des Jahres“.

Vor diesem Hintergrund richtet das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz gemeinsam mit der Zeitschrift GEO, dem Institut für Grundwasserökologie (IGÖ GmbH) der Universität Koblenz-Landau und weiteren Partnern den GEO-Tag der Natur 2022 aus. Der GEO-Tag wurde 1999 vom Magazin GEO als bürgerwissenschaftliches Event ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Forschenden verschiedenste Lebensräume und ihre Tiere, Pflanzen und Pilze zu erkunden. Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, möchten die Initiatoren die Öffentlichkeit in diesem Jahr einladen „in das Grundwasser“ einzutauchen und verschiedene Aspekte dieses Lebensraums kennen zu lernen. Ein Teil dieses Veranstaltungswochenendes wird der „Tag des Grundwassers“ am 26.06.2022 auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein sein. Denn genau dort wird seit April 2022 eine internationale Wanderausstellung zum Thema Grundwasser gezeigt.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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Die ReiĂźleine ziehen beim Neubaustadtteil Dietenbach
Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende und Mitglieder
des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br.

Dass die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau nun den Ausstieg sucht aus ihrer zu kostenträchtigen Einbindung auf dem Moloch Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach, das sei für den in Freiburg ansässigen gemeinnützigen Verein ECOtrinova e.V. keine Überraschung, so der Vereinsvorsitzende Dr. Georg Löser heute im offenen Brief an den Gemeinderat, OB und Bürgermeisterriege der Stadt in einer ersten Stellungnahme zu Berichten vom 22. Juni.

Denn die Sparkasse habe immer wieder schriftlich darauf hingewiesen, dass sie bei Dietenbach mit der Wirtschaftlichkeit erhebliche Probleme habe, so mit Schreiben vom 23.7.2018 einen Tag vor dem Beschluss des Gemeinderats zur Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Dietenbach. Das Schreiben lag dem Gemeinderat und der Stadt vor. ECOtrinova erhielt es damals auf Nachfrage von der Stadt. Bei den öffentlichen Urkunden von 2018 zu den Optionsverträgen und Kaufangeboten an die Landeigentümer verdeutlichte die Sparkasse als Käufer die Unwirtschaftlichkeit klarer, dass „die Wirtschaftlichkeit des Projekts für ihn zur Zeit nicht gewährleistet ist.“

ECOtrinova habe den Gemeinderat, OB Horn und die BĂĽrgermeisterriege immer wieder auf Obiges hingewiesen. Taube Ohren, Augen zu und durch war offenbar die Reaktion. Jetzt mĂĽsse die ReiĂźleine gezogen werden fĂĽr das Ende des Projekts Neubaustadtteil Dietenbach, damit es nicht zu finanziellem Schrecken ohne Ende komme.

Wäre der jetzige voraussichtliche Rückzug der Sparkasse ein Jahr eher erfolgt, hätte die Stadt den Dietenbach-Prozess beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg vermutlich verloren. Da steht eventuell noch die Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig an.

ECOtrinova fragt: Zahlt die Stadt Freiburg an die Sparkasse nun deren evtl. verlorenen Aufwand und die OptionsgebĂĽhren an die LandeigentĂĽmer von 1 Euro pro qm und Jahr, das sind laut obigem Schreiben vom 23.7.2018 nach damaligem Stand 8 Millionen Euro. Wie stehen die Sparkassenkunden und die anderen Kommunen der Sparkasse da, wenn der Betrag nicht kommt?

Der Verein sei gespannt auf die anstehende Fortschreibung der Sonderrechnung Dietenbach mit stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten schon für die Erschließung samt Kitas und Schulen usw.. Und ob es für Wohnbau, der ja auch viel teurer wurde, bei inzwischen extrem gestiegenen Preisen für erschlossene Grundstücke überhaupt noch gehe außer für Reiche. Für die wäre es anderswo in Freiburg in einem schönen Altbau sicher angenehmer als in einem für maximal viele Wohnungen ausquetschten Dietenbach.
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NABU: So schĂĽtzen sich Wildtiere vor Hitze
Widehopf (c) NABU/CEWE/Paul Gläser
 
NABU: So schĂĽtzen sich Wildtiere vor Hitze
Feldhasen nutzen Ohren als Klimaanlage, Störche kühlen Beine mit Kot / Jetzt Vogeltränke bauen

Berlin, 16.6.22 – In Deutschlands wird es in diesen Tagen vielerorts über 30 Grad warm. Die hohen Temperaturen machen nicht nur Menschen, sondern auch Wildtieren zu schaffen. Weil Fell und Federn bei hohen Temperaturen keine große Hilfe sind, und viele Tiere mangels Schweißdrüsen nicht wie Menschen schwitzen können, haben einige Arten besondere Verhaltensweisen entwickelt, um Hitzewellen zu überstehen.

„Von Hunden kennen wir das Hecheln“, so Sebastian Kolberg, NABU-Artenschutzexperte „Auf diese Weise senken auch Füchse ihre Körpertemperatur.“ Der Feldhase verfügt mit seinen Ohren sogar über eine körpereigene Klimaanlage: Seine großen, gut durchbluteten Löffel geben Körperwärme an die Umgebung ab.

„Amseln und Rabenkrähen sitzen häufig mit weit geöffnetem Schnabel da und atmen schnell ein und aus. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln. Dabei werden Rachen und Lunge einbezogen und vergrößern so die Wärme abgebende Körperoberfläche“, sagt Martin Rümmler, NABU-Vogelschutzexperte. Manche Vögel haben noch weitere Tricks auf Lager. Der Storch beschmiert seine Beine mit flüssigem Kot, um sie vor der Sonne zu schützen. An heißen Tagen sehen Storchenbeine daher oft nicht rot, sondern weiß aus. „Neben dem direkten Sonnenschutz kühlt diese Technik auch: Das im Kot enthaltene Wasser verdunstet und kühlt so die Beine“, erklärt Rümmler.

Einige Vögel genießen scheinbar das heiße Wetter, sie legen sich oft minutenlang in die Sonne. So kann man zum Beispiel Drosseln beobachten, die einige Zeit regungslos an einer Stelle verharren und sonnenbaden. Manche Vögel wie der Zaunkönig legen sich dazu sogar platt auf den Boden und breiten weit die Flügel und den Schwanz aus. Rümmler: „Vögel bekämpfen auf diese Weise im Federkleid vorhandene Parasiten. Diese werden durch Hitze und UV-Licht in Schach gehalten.“

Viele Tiere machen es bei großer Hitze wie die Menschen: Sie meiden Bewegung, ziehen sich in den Schatten zurück oder gehen baden. Vögel nutzen gerne im Garten oder auf dem Balkon aufgestellte flache Wasserschalen, um zu trinken und ein erfrischendes Bad zu nehmen. Der NABU bietet unter www.NABU.de/vogeltraenke eine Anleitung zum Bau einer katzensicheren Vogeltränke an. „Wichtig ist, dass diese Schalen täglich mit heißem Wasser gereinigt und neu befüllt werden, damit sich keine Krankheitserreger verbreiten“, so Rümmler. In den vergangenen Jahren seien solche Krankheitsausbrüche an Wasserstellen an den NABU gemeldet worden. Beim ersten Anzeichen von kranken oder gar toten Vögeln in der Nähe der Wasserschalen sollte man die Schale daher sofort entfernen.

Nicht nur Vögel baden bei Hitze, auch Hirsche und Wildschweine suhlen sich gerne in wassergefüllten Gräben. An heißen Tagen wagen sich Hirsche auch in tiefere Gewässer vor.

Tipps zum Bau einer Vogeltränke online

zum Bild oben:
Dieses Foto ist im Rahmen des Fotowettbewerbs "Naturstars - Wer ist Dein Naturstar" 2020 mit CEWE entstanden. / Der Widehopf ist der Vogel des Jahres 2022. Er ist auch am Kaiserstuhl zu finden.
(c) NABU/CEWE/Fotograf: Paul Gläser
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„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden: Naturcoach Miriam Baldes © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Sonntag, den 19. Juni 2022, um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, bietet Naturcoach Miriam Baldes eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich an.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und lautet übersetzt etwa „Baden in Waldluft“, in Deutschland wird es schlicht „Waldbaden“ genannt. In Japan wird „Shinrin Yoku“ bereits seit vier Jahrzenten zum Erhalt und der Förderung von Gesundheit angewandt. Bereits nach einem 15-minütigen Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, sinkt der Blutdruck, die Lungen weiten sich, wodurch wir besser durchatmen können.

Am Sonntag, den 19. Juni 2022 um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Naturcoach und Waldpädagogin Miriam Baldes, statt. Gestartet wird mit einem Input und Austausch über die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes und der Natur. Gemeinsam werden Sie vollständig in die Waldatmosphäre eintauchen. Meditatives Gehen und naturbezogene Achtsamkeitsübungen führen Sie weiter in das Waldgebiet. Einige Atemübungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fünf Sinnesübungen durchgeführt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege, in der Sie schlafen, träumen oder wach den Wald erleben können. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein Jahreszeitengetränk aus der Natur genossen.

Bei dieser Veranstaltung bringen Sie Getränke und Vesper selbst mit. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis beträgt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhältlich.

Der Waldweg wird über die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen
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Klimafreundlich unterwegs
Das Projekt „Mobil ohne (eigenes) Auto!“ sucht weitere Teilnehmende

Benzinpreise steigen, Staus stehen rum, Blitzer blitzen. Wer braucht da (noch) ein eigenes Auto? Besonders im Feierabendverkehr, bei vollen Straßen, denken viele Menschen über Alternativen nach, um nach Hause zu kommen – der Umwelt zuliebe sowieso.

Um herauszufinden, wie sich das Leben ohne eigenes Auto gestaltet und was sich ändern muss, damit mehr Menschen auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zurückgreifen, hat Freiburgs Umweltschutzamt das Projekt „Mobil ohne (eigenes) Auto“ gestartet. Ab Juli werden noch Teilnehmende aus dem Stadtteil Waldsee gesucht.

Egal ob sie den ÖPNV, das Fahrrad oder Carsharing nutzen: Bis Juli 2023 können jeden Monat zwei Haushalte kostenlos Alternativen zum eigenen Auto ausprobieren. So wird erprobt, wie Mobilität ohne eigenes Auto funktioniert und wie sich der Alltag gestalten lässt. Wer mitmachen will, kann sich ab sofort beim Institut für Fortbildung und Projektmanagement (Tel. 0761-5191 4319, mobil@ifpro.de) melden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Farina GraĂźmann
 
Buchtipp: Farina GraĂźmann "Wunderwelt heimische Amphibien"
Alle 20 Arten im Porträt • Amphibienschutz • amphibienfreundlicher Garten

Retten wir unsere Amphibien! Unken mit herzförmigen Augen, Kröten mit Fesselkünsten und Frösche, die ihre Farbe wechseln – all das hat unsere Amphibienwelt zu bieten. Für ihr Buch »Wunderwelt heimische Amphibien« aus dem pala-verlag hat Farina Graßmann alle 20 heimischen Amphibienarten in ihren Lebensräumen besucht und porträtiert. Begeisternd regt die professionelle Naturfotografin zum Begegnen und Bewahren an. Die Paarungsgesänge der Amphibien sind aus Gärten und Landschaft nicht wegzudenken. Doch sie drohen, zu verstummen: Längst hat das weltweite Amphibiensterben auch die heimischen Lurche erreicht. Ihre Lebensräume schwinden, der Einsatz von Giften macht ihnen zu schaffen und der Klimawandel bedroht ihre Kinderstuben – die Gewässer.

Doch es besteht Hoffnung: Der Schutz von Natur und Klima ist in aller Munde. Tausende Amphibienzäune werden Jahr für Jahr aufgebaut, um die Tiere auf der Wanderung zu schützen. Und durch Naturgärten entstehen vielerorts grüne Inseln der Lebensvielfalt, in denen Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander ein Zuhause finden. Dieses Buch gibt Anregungen dafür, wie wir alle ein Teil des Amphibienschutzes werden können, ob auf der Straße, im Garten oder in der Landschaft.

pala-verlag 2022, 176 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-419-9
 
 

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LĂĽckenschluss Radweg FR2
Bauarbeiten zwischen GĂĽterbahnhofareal und TullastraĂźe sind abgeschlossen

Ein weiterer LĂĽckenschluss im Freiburger Norden ist fertig: Der Radweg FR2 fĂĽhrt aus dem GĂĽterbahnhofareal von der Berta-Ottenstein-StraĂźe zur TullastraĂźe. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat den Abschnitt in den letzten fĂĽnfeinhalb Wochen saniert und dem gewohnten Standard fĂĽr Radschnellwege angepasst.

Die Strecke ist jetzt durchgängig neu asphaltiert und beleuchtet. Damit konnte das GuT die Attraktivität dieser Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich steigern. Die Sanierung hat insgesamt 150.000 Euro gekostet. Die baustellenbedingte Umleitung über die Karlsruher Straße kann am Montag, 13. Juni, aufgehoben werden.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 durchquert viele Stadtteile im Freiburger Westen entlang der Güterbahnstrecke. Sie stellt eine wichtige Verbindung quer durch die ganze westliche Stadt dar. An der Trasse liegen Ziele wie das Industriegebiet Nord, der Güterbahnhof-Nord, die Messe und die Technische Fakultät, das Universitäts-Klinikum, das Behördenareal mit Regierungspräsidium, Arbeitsamt, Rathaus im Stühlinger und Gewerbeschulen sowie das große Gewerbegebiet Haid.

Weitere Informationen ĂĽber aktuelle Baustellen in Freiburg online
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Freiburger Projektgruppe „Schafe im Weinberg
Jakob Hörl und Dr. Nicolas Schoof (c) Marion Hunger
 
Freiburger Projektgruppe „Schafe im Weinberg" ausgezeichnet
8. Juni 2022. Slow Food Deutschland hat heute in Berlin den Ursula Hudson Preis verliehen. Preisträger 2022 ist die Projektgruppe „Schafe im Weinberg“ der Hochschule Rottenburg, des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg und der Universität Freiburg. Das Team um Nicolas Schoof und Anita Kirmer erforscht das Potential von Schafen im Weinberg. Als Weidetiere tragen sie zum Erhalt der Biodiversität bei, gleichzeitig reduziert sich der Einsatz von Pestiziden.

Der 2021 initiierte Bildungspreis von Slow Food Deutschland (SFD) ist nach der langjährigen SFD-Vorsitzenden Ursula Hudson benannt, die im Sommer 2020 verstarb. Sie galt als Vordenkerin für die Ernährungswende. Der Preis ehrt Menschen für ihren erfolgreichen Beitrag zur Transformation unseres Ernährungssystems. Ein unabhängiges fünfköpfiges Kuratorium wählte aus den rund 80 Bewerbungen vier Nominierte aus, die heute in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin vorgestellt wurden. Preisträger ist die Projektgruppe „Schafe im Weinberg“ aus Baden-Württemberg, die in Theorie und Praxis erforscht, wie die Weidetiere dabei helfen, zwei Krisen gleichzeitig zu lindern: unsere Abhängigkeit von hohen Pestizideinsätzen bei der Lebensmittelerzeugung sowie den gravierenden Biodiversitätsverlust. Die Schafe leisten dreifache Synergieeffekte: Indem sie weiden, regulieren sie Beikraut und es reduziert sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln; ihr Dung nährt Insekten und stellt Biodiversität wieder her; gleichzeitig sind sie Fleisch- und Wolllieferant.

Jakob Hörl und Dr. Nicolas Schoof nahmen den Preis stellvertretend für die Forschungsgruppe entgegen. Überreicht wurde ihnen die Trophäe von Pirmin Spiegel und Tanja Busse aus dem Kuratorium, die dabei ihre Entscheidung unterstrichen: „Um die großen Herausforderungen unserer Zeit angemessen zu bewältigen, brauchen wir praktikable Lösungen. Die Ergebnisse der Forschungsgruppe haben uns überzeugt und wir möchten ihren innovativen Einsatz von Schafen als natürliche Rasenmäher und Erhalter von Vielfalt auszeichnen“.

Für den Ursula Hudson Preis können sich Engagierte jährlich selbst bewerben bzw. nominiert werden. Rund 80 inspirierende Bewerbungen sind 2022 bei Slow Food eingegangen. Aus Sicht der SFD-Vorsitzenden Nina Wolff gebührt ihnen allen Anerkennung: „Besonders beeindruckt hat uns auch in diesem Jahr wieder die Kreativität und die Entschiedenheit, mit der Menschen Kurs nehmen auf ein gutes, sauberes und faires Ernährungssystem. Diesen Slow-Food-Weg möchten wir weiter gemeinsam mit ihnen allen gehen. Weil jede und jeder Vorbildfunktion hat und weiß: wenn wir über Zukunft sprechen, führt kein Weg am Essen vorbei“.

Der Ursula Hudson Preis ist mit 1.500 € dotiert; neben den Preisträgern waren nominiert: Kantine Zukunft (Berlin) für ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung, das Foodsharing-Café Raupe Immersatt (Stuttgart) als Akteur gegen Lebensmittelverschwendung, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) Mitteldeutschland (Nessetal) für ihre Vorreiterrolle bei der Erstellung von Kriterien für die Gemeinwohlverpachtung landwirtschaftlicher Flächen. Das Kuratorium besteht aus der Autorin und Moderatorin Dr. Tanja Busse, Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel, der Slow-Food-Engagierten Barbara Assheuer, der Vorsitzenden der Freien Bäcker Anke Kähler und dem Winzer Sebastian John.
 
 

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Touristische Aufwertung des Schlossbergs
Arbeiten am Kommandantengarten © FWTM
 
Touristische Aufwertung des Schlossbergs
Start der Vor-Ort-Arbeiten

Das von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) geplante touristische Aufwertungsprogramm Schlossberg (TAPS) bildet eine der im Tourismuskonzept für Freiburg festgesetzten priorisierten Maßnahmen. Ziel ist es, den besonderen und stadtnahen Naturraum Schlossberg für ortsfremde Gäste, aber auch für Einheimische einfacher erlebbar zu machen und die landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten attraktiv herauszustellen, ohne den naturräumlichen Charakter zu beinträchtigen. Im Rahmen des Aufwertungsprogramms erhält der Schlossberg in den kommenden Monaten ein neues Wegeleitsystem, Informationstafeln zur Festungsgeschichte und der Natur sowie zahlreiche Erlebnisstationen. Die Installation der neuen Wegeleitung und Exponate ist nun gestartet und wird vom Garten- und Tiefbauamt und dem Umweltschutzamt der Stadt Freiburg begleitet.

Der Schlossberg bietet für Einheimische und Gäste Bekanntes, aber auch viel Neues, das es noch zu entdecken gilt. Obwohl dicht erschlossen, fehlte bislang ein schlüssiges Wegeleitsystem sowie eine durchgängige thematische Führung. Viele Markierungen sind in die Jahre gekommen, teilweise eingewachsen oder unvollständig und erfüllen ihre Funktionen nicht mehr, was die Orientierung insbesondere für Tourist_innen erschwert. Im Rahmen des touristischen Aufwertungsprogramms wurde ein neues Wegeleitsystem ausgearbeitet, das in das vorhandene Leitsystem am Schlossberg integriert wird. Es enthält drei neue Themenwege, zwischen 2,5 und 14,2 km lang, mit 25 Informationstafeln zur Festungsgeschichte und der Natur am Schlossberg sowie einer barrierefreien Flaniermeile auf dem Burghaldenring. Ergänzt werden die Themenwege durch Ruheligen, sogenannte Zeitspiralen, Himmelsliegen, 3D-Guckis, eine Kugelbahn, ein 3D-Tastmodell der ehemaligen Festungsanlage sowie vier Panoramatafeln mit einer Übersicht über die Sehenswürdigkeiten in und um Freiburg. Die bisherigen Informationstafeln des Kuratoriums Freiburger Schlossberg e.V. werden zu acht Kindertafeln, auf denen die Geschichte des Schlossbergs auch für die kleinen Gäste verständlich erklärt wird. Ergänzt wird die Beschilderung durch vier weitere Übersichtstafeln zum gesamten Gelände und den Themenwegen.

Das neue Wege- und Themenkonzept wurde vom Schwarzwaldverein zusammen mit der Agentur „aufwind group – creative solutions“ auf Basis einer zweiwöchigen Begehung aller Wege entworfen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Freiburger Schlossberg e.V., den Städtischen Museen Freiburg sowie dem Forstamt und Umweltschutzamt wurden die Inhalte für die 25 Informationstafeln ausgearbeitet. Um die Besucherströme am Schlossberg zu entzerren, wurde bei der Konzeption der Themenwege darauf geachtet, nicht nur den stadtnahen Bereich vom Stadtgarten über das Schlossbergrestaurant Dattler bis zum Kanonenplatz mit Ludwigshöhe und zum Greiffeneggschlössle einzubeziehen, sondern auch die hinteren Bereiche rund um Fort Carré, Kommandantengarten und dem ehemaligen Oberen
Schloss.

Die ersten, sichtbaren Arbeiten am Schlossberg haben bereits begonnen: Nach vorheriger Begehung durch Beteiligte des Garten- und Tiefbauamts, des Forstamts, des Umweltschutzamts sowie der FWTM und der bauausführenden Agentur werden die Fundamente für die vorgesehenen Exponate und Informationstafeln derzeit gelegt. In den kommenden Wochen bis in die Sommerferien hinein folgt die schrittweise Aufstellung der Informationstafeln und Exponate an den zukünftigen Standorten, u.a. am Kanonenplatz, dem Schlossbergturm, dem Fort Carré und im Bereich der ehemaligen Mez’schen Gärten. Einschränkungen für Besucher_innen des Schlossbergs sind, außer im direkten Bereich der beweglichen Arbeitsstellen, nicht zu erwarten.

Das neue „Erlebnis Schlossberg“ lädt voraussichtlich ab Ende September 2022 zum Verweilen und Erkunden ein. Ende September ist außerdem eine Eröffnungsfeier geplant, hierzu wird zu gegebener Zeit informiert.

Hintergrund:
Mit dem Tourismuskonzept hat der Gemeinderat im Jahr 2019 ein Handlungsinstrument zur Stärkung des Freiburg Tourismus verabschiedet. Das Konzept sieht insgesamt 82 Maßnahmen vor, die von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) und anderen Partner_innen umgesetzt werden. Die Maßnahmen können mit den der FWTM seit 2019 jährlich zur Verfügung gestellten touristischen Marketingmitteln aus der Übernachtungssteuer nun sukzessive umgesetzt werden. Die aktuell stattfindende touristische Aufwertung des Schlossbergs (TAPS) ist eine dieser Maßnahmen. Weitere Informationen zum Tourismuskonzept sind online
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Verschiedenes 
 
 
Landesgartenschau 2022: LEISINGER ist Premium-Sponsor
Naturschutz und Nachhaltigkeit – zwei Themen die nicht nur zur Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein passen, sondern auch Premiumsponsor LEISINGER am Herzen liegen.

Eine Landesgartenschau steht immer auch für die Natur und deren nachhaltigen Schutz. Zukunftsweisende Technologien sind mehr denn je im Bereich alternativer Energiequellen gefragt. Auf diesem Gebiet ist LEISINGER mit seiner Sparte der E-Mobilität schon lange Marktführer.

Dementsprechend groß ist die Freude, dass das ortsansässige Unternehmen der Landesgartenschau als starker Premium Sponsor zur Seite steht und die Parkplätze der LGS mit E-Ladestationen ausgestattet hat. „Ein Unternehmen, das so erfolgreich ist und dann auch noch mit seinen Produkten so gut zu den Themen passt, die uns wichtig sind als Premium Partner an seiner Seite zu haben, ist immer ein absoluter Gewinn“ so Bürgermeister Joachim Schuster, beim gemeinsamen Fototermin mit Geschäftsführer Alexander Eyhorn und dem gesamten E- Mobility Team.

Die Ladepunkte können von bis zu sechs Fahrzeugen gleichzeitig und mit 100 Prozent Ökostrom geladen werden. Die originellen Ladestationen verfügen zusätzlich über einen Multimedia-Touchscreen, mit dem die Besucher*innen interaktiv die aktuellen Informationen zur Landesgartenschau abrufen können. Darüber hinaus werden Informationen zu den örtlichen Gastronomiebetrieben, Hotels, den Sponsoren und natürlich zur Ladetechnik gezeigt. „Wir freuen uns sehr, den Besucher*innen diesen Service anbieten zu können und umso schöner ist es natürlich, dass wir das hier mit einem Anbieter und Sponsor vor Ort realisieren können“ so Andrea Leisinger, Geschäftsführerin der Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein GmbH.

Die außergewöhnliche Ladetechnik wird zukünftig von einem weiteren, innovativen und zukunftsweisenden Neuenburger Unternehmen hergestellt und vertrieben, der BIDIREX GmbH.
 
 

Veranstaltungen 
 
„Frohe Sommerboten - Wechselflor für Ihren Garten“
Ulrich Herzog (c) Fautz die Gärten
 
„Frohe Sommerboten - Wechselflor für Ihren Garten“
Vortrag auf der Landesgartenschau Neuenburg

BAD KROZINGEN. Am Freitag, den 17. Juni 2022, ab 16.00 Uhr findet ein Vortrag von Gärtnermeister Ulrich Herzog am Gemeinschaftsstand „Thermen und Parks im Markgräflerland“ statt. Das Thema lautet „Frohe Sommerboten - Wechselflor für Ihren Garten“.

Die Landschaftsgartenbaufirma Fautz präsentiert sich gemeinsam mit den Thermalbädern Bad Krozingen, Bad Bellingen und Badenweiler auf den „Rheinwiesen“ der Landesgartenschau in Neuenburg. Am Freitag, den 17. Juni 2022 ist der Fautz-Mitarbeiter Ulrich Herzog vor Ort und lädt von 16.00 bis 17.00 Uhr zu seinem Vortrag „Frohe Sommerboten - Wechselflor für Ihren Garten“ ein. Auf unterhaltsame Art und Weise gibt der Gärtnermeister jede Menge Infos und Tipps für einen abwechslungsreich blühenden Garten. Es gibt Infos zu jeder Menge einjähriger Sommerblumen.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Veranstaltungen 
 
 
Juni-Termine im Waldhaus
Von Wildtieren bis Wandertouren:

Donnerstag, 23. Juni, 17 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Tierische Tausendsassa – Fotoausstellung von Klaus Echle:
Lichtbildvortrag und AusstellungsfĂĽhrung
Seit Anfang Mai ist im Waldhaus eine Ausstellung der besonderen Art zu sehen. Unter dem Titel „Tierische Tausendsassas“ werden 53 großformatige Bilder des mehrfach ausgezeichneten Naturfotografen Klaus Echle gezeigt. Sie gewähren spannende Einblicke in das Leben von Fuchs, Dachs und Steinmarder und das besondere Verhältnis dieser anpassungsfähigen Pelztiere zum Menschen. In Freiburg kennen viele Menschen Klaus Echle durch seine Arbeit als Förster. Seit 2002 betreut er für das städtische Forstamt das Revier Günterstal. Weit über Freiburgs Grenzen hinaus hat er sich jedoch als Natur- und Wildtierfotograf einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er mit Lichtbildvorträgen auf der Mundologia vertreten und seine Bilder wurden vielfach ausgezeichnet, so beim renommierten Wettbewerb „BBC Wildlife Photographer of the Year“ und bei „Europäischer Naturfotograf des Jahres“.
Am Donnerstag, 23. Juni, ab 17 Uhr hält Echle nun einen Diavortrag und führt anschließend durch die Ausstellung. Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Kinder 2 Euro

Freitag, 24. Juni, 15 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Familiennachmittag: Mit Geocaching den Stadtwald entdecken
Der Stadtwald umfasst über 5.000 Hektar. Die meisten Waldflächen sind nicht durch Wege erschlossen oder beschildert. Damit Förster und Försterinnen den Überblick behalten, nutzen sie heute neben Karte und Kompass GPS-Systeme. Mit dem Förster Andreas Schäfer vom städtischen Forstamt gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Familiennachmittag querfeldein und suchen mit Hilfe von GPS-Geräten nach Schätzen. Dabei entdecken sie den unbekannten Stadtwald.
Teilnahme frei, Mindestalter 12 Jahre. In Kooperation mit dem Forstamt

Sonntag, 26. Juni, 13 bis 16 Uhr | Anmeldeschluss: 17. Juni
Wanderung ĂĽber den Schlossberg
In der Reihe „Mitglieder des Fördervereins engagieren sich“ bietet das Waldhaus am Sonntag, 26. Juni, eine Wanderung über den Schlossberg. Dabei geht es um die Kultur- und Naturgeschichte dieses 456 m hohen Bergs "mitten in der Stadt". Gemeinsam steigen die Teilnehmenden über den Bismarckturm und den Aussichtsturm bis zum Plateau des Schlossbergs. Unterwegs erzählt der ehemalige Forstamtsleiter Hans Burgbacher Wissenswertes über die historischen Anlagen und die sehenswerte Parklandschaft. Voraussetzungen: gute Kondition, witterungsangepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, ggfs. Sonnenschutz, Vesper und ausreichend Getränke. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Kanonenplatz.
Teilnahme frei, Spenden willkommen. Mindestalter 12 Jahre

Sonntag, 26. Juni, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr werden die Geheimnisse um Bos primigenius taurus, die Kuh, gelüftet und um 16 Uhr betritt Hirundo rustica, die Rauchschwalbe, die Bühne. Beide Programme sind für Kinder ab 10 Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu Fräulein Brehm unter www.brehms-tierleben.com.

Samstag, 2. Juli, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 3. Juli, 10 bis 17 Uhr |
Anmeldeschluss: 22. Juni
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger Holzkünstlers Thomas Rees. Dazu gehören die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus. In diesem eineinhalbtägigen Kurs haben die Teilnehmenden Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre in der gemütlichen Holzwerkstatt unter Rees´ fachlicher Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden.
Teilnahmebeitrag: 99 Euro

Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos und Anmeldungen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710.
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Veranstaltungen 
 
Fahrten mit dem Kleinbus von Bad Krozingen zur Landesgartenschau
Landesgartenschau Neuenburg (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Fahrten mit dem Kleinbus von Bad Krozingen zur Landesgartenschau
BAD KROZINGEN. Von 22. April bis 3. Oktober 2022 findet die Landesgartenschau in Neuenburg statt. Die Kur und Bäder GmbH bietet regelmäßig Samstags-Fahrten mit einem Kleinbus an, der die Besucher von Bad Krozingen zur Landesgartenschau bringt. Die nächste Fahrt findet statt am Samstag, den 11. Juni 2022.

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen engagiert sich aktiv bei der Landesgartenschau, gemeinsam mit dem Bad Krozinger Gartenbauunternehmen Fautz sowie den Heilbädern Bad Bellingen und Badenweiler. Die drei Orte empfangen die Gäste der Landesgartenschau in ihrem eigenen Pavillon, umgeben von einem gärtnerisch angelegten, faszinierenden Areal.

Einzigartige Bäume, wunderschön angelegte Beete, Wasserspiele, der kleine Blumenpfau aus dem Bad Krozinger Kurpark (der anschließend wieder auf seinen gewohnten Platz in den Kurpark kommt) sowie diverse Events und Veranstaltungen sorgen dafür, dass der „Thermen und Parks im Markgräflerland“-Stand zu einem Besuchermagnet wird.

Samstags gibt es regelmäßig einen Kleinbus, der die Besucher von Bad Krozingen zur Landesgartenschau Neuenburg bringt. Die nächsten Termine sind am 11. Juni, 25. Juni, 9. Juli, 23. Juli, 6. August, 20. August, 3. September, 17. September und 1. Oktober. Abfahrt um 10.00 Uhr vom Parkplatz der Vita Classica. Rückkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis pro Person inklusive Hin- und Rückfahrt mit dem Bus sowie Tagesticket für die Landesgartenschau beträgt € 29,00 (zzgl. VVK-Gebühr). € 2,00 Ermäßigung für Inhaber der Gästekarte, Kundenkarte, BZCard.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Von groĂźen und kleinen HĂĽhnern"
Meine Zeit als Glucke
Erzählt und gezeichnet von Silke Braemer

Am Anfang waren zehn flauschige Hühnerküken. Und der Wunsch, ihnen das zu geben, was sie brauchen: Wärme, das richtige Futter, den Platz für ihre rasante Entwicklung, ihren Bewegungsdrang und Spieltrieb, ihre Neugier und Raum für ihr Sozialleben. Auf dass sie zu prächtigen Hennen und – huch! – Hähnen werden. Wohin mit Letzteren, wenn man sie nicht essen will? Nicht nur auf diese Frage findet Silke Braemer in ihrem neuen Buch »Von großen und kleinen Hühnern«, erschienen im pala-verlag, eine Antwort.

Unterhaltsam berichtet die Autorin über ihre Zeit als Glucke – und als Hennen-Versteherin: Denn da ist noch Dickie, die alte Henne, die mit der Ankunft der Kleinen ihre Einzelhuhnprivilegien bedroht sieht.

Einfühlsam und fachlich fundiert beschreibt Silke Braemer, was sie beobachtet und wie sie die kleinen Wesen aufzieht – auf manchmal ungewöhnliche Weise. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel über das Gefühlsleben der Hühner und über artgerechte Hühnerhaltung.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2022. 144 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-415-1
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Offener Bienengarten am Mundenhof
Wer sich für das Leben der Bienen und die Bedeutung der Imkerei interessiert, sollte sich den kommenden Sonntag, 29. Mai, vormerken. Da findet auf dem Mundenhof beim Bienenhaus, wenige Schritte vom Haupteingang (ZMF-Gelände), wieder ein Offener Bienengarten statt.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es Informationen rund um die Bienen, Imkerei und Honig. Führungen an den Bienenvölkern werden stündlich ab 11 Uhr angeboten, Schutzkleidung steht zur Verfügung. Gegen 14 Uhr hält Josef Guttmann einen Vortrag über „Die chemische Kommunikation der Bienen". Am Infostand des Nabu erfahren Klein und Groß viel Interessantes über das Leben der Wildbienen.

Auch fĂĽr Fachkundige ist der Bienensonntag am Mundenhof eine prima Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Traditionell wird er in Kooperation mit dem Imker-Verein Freiburg veranstaltet.
 
 



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