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Montag, 21. Mai 2018
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Veranstaltungen 
 
NABU zum ersten Weltbienentag
Holzbiene / Foto: Frank Leo/fokus-natur.de
 
NABU zum ersten Weltbienentag
Ausgesummt – jede dritte Wildbienen-Art in Deutschland gefĂ€hrdet

Miller: GroßflĂ€chiger Pestizideinsatz darf nicht weiter subventioniert werden / Neue bundesweite Insekten-ZĂ€hlung startet

Berlin – Erstmals setzen die Vereinten Nationen in diesem Jahr mit dem Weltbienentag (20.5.) ein internationales Zeichen gegen die schwindenden InsektenbestĂ€nde. Auch in Deutschland ist die Lage alarmierend: Jede dritte der hierzulande lebenden 560 Wildbienen-Arten ist laut Roter Liste gefĂ€hrdet oder vom Aussterben bedroht, wie etwa die Deichhummel oder die GeflĂŒgelte Kegelbiene. 39 weitere Arten sind in Deutschland sogar ausgestorben.

„Es ist gut, dass die Weltpolitik den dramatischen Schwund an Insekten erkannt hat. Doch in den Köpfen einiger Politiker scheint noch nicht angekommen zu sein: Der InsektenrĂŒckgang ist kein kleines Problem, das mit ein paar netten Aktionen hier und da gelöst werden kann. Wir können Insekten und ihre Leistungen als BestĂ€uber nur retten, wenn die Agrarpolitik grundsĂ€tzlich anders wird“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Das fordern auch die Vereinten Nationen: Gleich mehrere der globalen Entwicklungsziele betonen die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Landwirtschaft. „Doch dahin kommen wir nur, wenn umweltschĂ€dliche Subventionen gestrichen werden und sich die Förderung der BiodiversitĂ€t fĂŒr Landwirte finanziell lohnt“, so Miller.

Dass die Ursachen fĂŒr den InsektenrĂŒckgang in der hoch-intensivierten Landwirtschaft liegen, ist inzwischen vielfach belegt: Enge Fruchtfolgen und intensive Ackerbausysteme bieten Insekten zu wenige Nahrungs- und Nistangebote und der seit Jahrzehnten konstant hohe Einsatz von Pestiziden vergiftet zahlreiche Tiere. DĂŒngemittel verĂ€ndern zudem vielerorts die Pflanzenzusammensetzung und somit die Nahrungsgrundlage von Insekten.

„Unsere Insekten werden schleichend ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Sie verschwinden in dramatischem Tempo – und das rund um den Globus. Wenn es so weiter geht, rast die Weltgemeinschaft auf ein ökologisches Desaster zu“, mahnte der NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner sei daher in der Pflicht, ihren blumigen AnkĂŒndigungen zum besseren Schutz von Insekten nun Taten folgen zu lassen. Bislang sind vonseiten des Bundeslandwirtschaftsministeriums kaum mehr als Symbolpolitik, punktuelle Initiativen und zudem eine einseitige Fokussierung auf Honigbienen erkennbar. „Frau Klöckner muss raus aus dem AnkĂŒndigungs-Modus und jetzt den wesentlichen Schalter umlegen: Die EU-Agrarpolitik muss insektenfreundlicher und naturvertrĂ€glicher werden. Die milliardenschweren Subventionen mĂŒssen geknĂŒpft werden an konkrete Leistungen der Landwirte fĂŒr die Umwelt. Strukturelemente wie BlĂŒhstreifen mĂŒssen wieder selbstverstĂ€ndlicher Bestandteil der Agrarlandschaft werden. Der Pestizideinsatz muss deutlich sinken und hochgiftige Wirkstoffe mĂŒssen endlich vom Markt“, so Miller.

Doch zur derzeit in BrĂŒssel laufenden Debatte ĂŒber die Zukunft der EU-Agrarpolitik hĂ€lt sich die Ministerin bislang auffallend zurĂŒck. Dabei hat sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag zu einem Kurswechsel in der Gemeinsamen Agrarpolitik bekannt. Aktuell zeichnet sich in BrĂŒssel jedoch das genaue Gegenteil ab: Die auf dem Tisch liegenden VorschlĂ€ge der EU-Kommission fĂŒr den Haushalt der Jahre 2021 bis 2027 geben keinen Anlass zur Hoffnung auf mehr Nachhaltigkeit. Stattdessen tragen sie klar die Handschrift der Agrarlobby: Die pauschalen Direktzahlungen, die FlĂ€chenbesitz statt Umweltleistungen belohnen, will die Kommission weiter stĂ€rken. Und zu allem Überfluss hat sie angekĂŒndigt, die Gelder fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz zugleich um rund 25 Prozent kĂŒrzen zu wollen. „Das wĂ€re de facto das Todesurteil fĂŒr die Insekten“, kritisierte Miller.

Am 18. Juni berĂ€t Julia Klöckner mit ihren Amtskollegen in BrĂŒssel erstmals ĂŒber die Zukunft der Agrarpolitik. „Dann liegt es an der Ministerin, die Gretchen-Frage zu beantworten: Wie hĂ€lt es die Bundesregierung wirklich mit dem Insektenschutz?“, so der NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer.


Neue wissenschaftliche Mitmach-Aktion zu Deutschlands Insekten:

Um mehr ĂŒber den Zustand von Wildbienen und anderen Insekten in Deutschland zu erfahren, ruft der NABU in diesem Jahr erstmals zu einer bundesweiten ZĂ€hlung auf. Bei der Aktion „Insektensommer“ sind vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August alle BĂŒrger aufgerufen, Insekten zu zĂ€hlen und die Daten an den NABU zu melden. Der NABU erhofft sich damit ein deutschlandweit genaueres Bild von der Insektenwelt in unseren StĂ€dten und lĂ€ndlichen Regionen. Denn bislang liegen nur wenige bundesweite und artenĂŒbergreifende Informationen hierzu in Deutschland vor.

Alles Weitere zur neuen NABU-InsektenzÀhlung (1.-10.6. und 3.-12.8.)online ...
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Veranstaltungen 
 
 
Ausflug in die Welt der Bienen
Museum Natur und Mensch lÀdt zur Tour auf den Schönberg und in den Kaiserstuhl ein

Das Museum Natur und Mensch lĂ€dt anlĂ€sslich der aktuellen Ausstellung „Mensch Biene!“ zu zwei spannenden Exkursionen ein. Sie richten sich an Familien mit Kindern ab zehn Jahren und Jugendliche. Die Teilnahme an beiden Angeboten ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Anzahl an PlĂ€tzen ist eine Anmeldung unter Tel. 0761/201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de erforderlich.

Bei der Tour „Wenn die Biene mit der Blume“ geht es am Freitag, 25. Mai, um 15 Uhr mit dem Naturschutzb und Freiburg auf den Schönberg. Werner Klein verrĂ€t den großen und kleinen GĂ€sten, wie bedeutend Wildbienen und Schmetterlingen fĂŒr die Natur sind. Treffpunkt fĂŒr den Ausflug der besonderen Art ist der Parkplatz an der Berghauser Kapelle in Ebringen.

„Was summt & brummt denn da?“ heißt das Motto am Sonntag, 27. Mai, um 9 Uhr. Jugendliche ab 10 Jahren können zur Exkursion in den Kaiserstuhl starten. Teodor Trifonov vom Deutschen Jugendbund fĂŒr Naturbeobachtung leitet den Ausflug. Treffpunkt ist die St. Laurentius Kirche, Sieglestr. 4, in Bötzingen.

Die Familienausstellung „Mensch Biene!“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lĂ€uft bis 10. Februar 2019. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-MusĂ©es ist er frei.
 
 


Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Rekord auf der WiwilibrĂŒcke
Zum ersten Mal ĂŒber 18.000 Radfahrende an einem Tag

Neue Rad-Service-Station wird gut genutzt – Luftpumpe von Vandalen zerstört

So schnell sind manchmal Meldungen ĂŒberholt: Vor einem knappen Monat erst hat das Garten- und Tiefbauamt mitgeteilt, dass der Rekord vom VAG-Streiktag 2016 am 21. April 2018 eingestellt wurde. Nun ist dieser neue Rekord von knapp 17.700 Radfahrenden schon wieder ĂŒberholt. Am Dienstag, 8. Mai, fuhren zum ersten Mal ĂŒber 18.000 Radfahrende an einem Tag ĂŒber die BrĂŒcke; es waren exakt 18.043. Im Durchschnitt sind es seit der Inbetriebnahme im Jahr 2012 knapp 9.400 am Tag, in den ersten Monaten dieses Jahres sogar ĂŒber 10.000 am Tag.

Manche von ihnen haben in den letzten Wochen die Luftpumpe an der neuen Rad-Service-Station genutzt, die am 3. Mai in Betrieb genommen wurde. Leider haben wenige Tage spĂ€ter, am vergangenen Wochenende, Unbekannte mit dumpfer Gewalt die Luftpumpe aus der Radstation herausgebrochen und unbrauchbar gemacht. Die Verwaltung bemĂŒht sich um Ersatz und prĂŒft die Verlagerung an einen besser geschĂŒtzten Standort. Die Rad-Service-Station ist ein Geschenk des Landes zur Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“.

Information und Zahlen zu allen vier Freiburger RadzÀhlstellen stehen im Netz ...
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Ein Termin fĂŒr die ganze Familie
KrĂ€uterfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Sonntag, 27. Mai

In der Regel stehen auf dem Mundenhof die Tiere im Blickpunkt. Bei der nĂ€chsten FĂŒhrung am Sonntag, 27. Mai, um 11 Uhr dreht sich aber mal alles um Pflanzen. Wer bei diesem Ferien-Programm fĂŒr die ganze Familie mitgeht, wird ĂŒberrascht sein, was es auf dem GelĂ€nde des Mundenhofs alles zu sehen gibt.

Auf dem zweistĂŒndigen Rundweg vom Haupteingang zu den Trampeltieren, zur Exotischen Mitte und ĂŒber den HĂŒgel zurĂŒck zum Haupteingang erfahren die Besucher und Besucherinnen von der KrĂ€uter-Kennerin Gerlinde Kurzbach Wissenswertes ĂŒber essbare heimische WildkrĂ€uter und ĂŒber Heilpflanzen der nordamerikanischen HochgrasprĂ€rie, die bei den Bisons angelegt wurde und nun gut im Wuchs stehen.

Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person, Kinder sind frei dabei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Haupteingang beim ZMF-GelÀnde.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Die Waldhaus-Termine im Juni 2018
Zwischen Kurzgedichten und Insektenhotels

Sonntag, 10. Juni, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 31. Mai
Workshop am Waldhaus: Haikus schreiben im Wald
Kurzgedichte im japanischen Stil als Dialog mit der Natur – darum geht
es in diesem Nachmittags-Workshop am Waldhaus. Einleitend fĂŒhrt der
Japankenner, Dichter und Schriftsteller Mathias Dumbs die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die japanische Tradition des Haiku
heran, sie lernen dessen typische Form und Beispiele kennen.
Anschließend sammeln sie im Wald NatureindrĂŒcke und „verdichten“
sie in eigenen Worten zu Haikus. Zum Abschluss besteht die
Möglichkeit, sich gemeinsam ĂŒber die Ergebnisse auszutauschen.
Schreibzeug und -unterlage bitte mitbringen. Teilnahmebeitrag: 22 Euro

Sonntag, 10. Juni, 14 bis 15.30 Uhr // Ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang am Waldhaus: BĂ€ume bestimmen
Bei einem Waldspaziergang mit Martine Schiller,
Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin, lernen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer hiesige BĂ€ume anhand botanischer
Merkmale zu bestimmen. Sie erfahren etwas ĂŒber die spezifische
Heilkraft der BĂ€ume, wie sie frĂŒher in der Volksheilkunde genutzt
wurde und bis heute in der Naturheilkunde und der Medizin
eingesetzt wird. Teilnahmebeitrag: 3,50 Euro.

Samstag, 23., und Sonntag, 24. Juni // Anmeldeschluss 28. Mai
Zweitagesexkursion im Nationalpark Schwarzwald
Der Nationalpark Schwarzwald ist das erste Großschutzgebiet in
Baden-WĂŒrttemberg, in dem sich die Natur unbeeinflusst vom
Menschen entwickeln soll. Wie aus intensiv genutzten Wirtschaftswieder
UrwĂ€lder entstehen können und wie natĂŒrliche Prozesse in
einer jahrhundertealten Kulturlandschaft Einzug halten – das ist
spannend und selten zu beobachten. Wie können sich
Nadelholzforste in artenreiche MischwÀlder verwandeln? Welche

Rolle spielen BorkenkÀfer und andere SchÀdlinge? Wie kann die
Jagd organisiert werden und wie kann man LebensrÀume bedrohter
Tierarten erhalten oder wiederherstellen? Ranger des Nationalparks
werden bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen behilflich
sein und die Gruppe bei drei leichten Wanderungen ĂŒber die Grinden
am Hohen Ochsenkopf, zu ehemaligen SturmwurfflÀchen und zu den
WasserfĂ€llen am Kloster Allerheiligen fĂŒhren. Die Exkursion leiten
der Forstwirt Gerd SĂŒssbier und Wanderwartin Elisabeth Link.
Teilnahmebeitrag: 55 Euro, incl. Übernachtung mit HP im
Naturfreundehaus Kniebis in einfachen Doppel- oder MehrbettZimmern.
WĂ€hrend der Wanderung Selbstverpflegung aus dem
Rucksack oder Einkehr. Anfahrt mit Pkw-Fahrgemeinschaften um 8
Uhr ab P+R-Platz Paduaallee. Maximal 20 Personen. In Kooperation
mit den Naturfreunden Freiburg und dem Studium Generale.

Noch im Juni sollte man sich anmelden zu:

Sonntag, 1. Juli, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 21. Juni
Sonntagswerkstatt im Waldhaus:
Aus Holzkisten bauen wir Insektenhotels
Aus einer alten Holzkiste und Naturmaterial, das gemeinsam im
Wald gesammelt wird, entstehen mit viel Fantasie und etwas
handwerklichem Geschick die schönsten UnterkĂŒnfte fĂŒr fliegende
NĂŒtzlinge. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren, was
Wildbienen & Co fĂŒr die Artenvielfalt in der Natur tun und warum wir
sie mit unseren selbstgebauten Behausungen unterstĂŒtzen können.
Diesen Kurs in der Sonntagswerkstatt leitet Markus Stickling, Biologe
und NaturpÀdagoge. TN-Beitrag: 14 Euro, Kinder ab 6 Jahren in
Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 34 Euro

Samstag, 7. Juli, 9 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 22. Juni
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger HolzkĂŒnstlers Thomas
Rees, darunter die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem
Waldhaus. In diesem Kurs in der Holzwerkstatt am Waldhaus haben
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, unter seiner
Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene
Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht
werden. Teilnahmebeitrag: 79 Euro.
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Verschiedenes 
 
 
Weitere Car-Sharing-Stationen in Freiburg
Angebot steigt auf 246 Fahrzeuge an 82 Stationen

Freiburg Nummer eins im bundesweiten Vergleich unter den mittelgroßen StĂ€dten

Es gibt weitere Car-Sharing-Stationen in Freiburg. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) richtet aktuell sechs neue Stationen ein und erweitert eine bestehende. Damit können nun 246 Fahrzeuge an 82 Stationen in der ganzen Stadt parken. Im Laufe des Jahres wird das GuT weitere Stationen einrichten. „Der Ausbau des Car-Sharings leistet einen wichtigen Beitrag fĂŒr die gesamte Stadt, weil so die Anzahl der Autos reduziert und damit die Straßen sowie ParkplĂ€tze entlastet werden. Außerdem spart man die Fixkosten eines eigenen Autos und ist dennoch bei Bedarf mit dem Auto mobil“, freut sich der zustĂ€ndige BĂŒrgermeister Martin Haag.

Neue Stationen wird es in der östlichen Hansjakobstraße in Waldsee, in der KartĂ€userstraße in der Oberau, am Holbeinplatz in der Wiehre, in der Eisenlohrstraße in Haslach, im Mettackerweg in St-Georgen und in der Bollerstaudenstraße im Rieselfeld geben. Im Rieselfeld wird die Station in der Adelheid-Steinmann-Straße erweitert.

Freiburg bietet als erste deutsche Stadt seit 2016 ein flĂ€chendeckendes Car-Sharing-Angebot auf reservierten ParkplĂ€tzen im Straßenraum an. Das Konzept entwickelt sich zu einem großen Erfolg, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nutzen seither immer hĂ€ufiger Car-Sharing. Im bundesweiten Vergleich ist Freiburg Nummer eins in der Kategorie der mittelgroßen StĂ€dte.
 
 

Verschiedenes 
 
NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Kinder bei der VogelzÀhlung / Foto: Sebastian Hennigs / nabu
 
NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Miller: Zwischenergebnis zeigt die niedrigste Vogelzahl pro Garten seit Beginn der Aktion Stunde der Gartenvögel

Berlin – Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich ĂŒber eine rege Beteiligung bei der 14. Stunde der Gartenvögel, die von Vatertag bis Muttertag stattfand. Bis zum Montagabend hatten bereits ĂŒber 37.000 Vogelfreunde aus mehr als 25.000 GĂ€rten und Parks fast 840.000 Vögel gemeldet. Bis zum 21. Mai können die VogelzĂ€hlungen per Internet oder per Post an den NABU ĂŒbermittelt werden.

Weniger erfreulich sind allerdings die bisherigen Ergebnisse. „Pro Garten wurden im Schnitt nur 33,3 Vögel gemeldet. Das ist die niedrigste Vogelzahl seit Beginn der Aktion und ein Minus von ĂŒber fĂŒnf Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr und dem langjĂ€hrigen Mittel“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Besonders bei unseren hĂ€ufigsten Gartenvögeln deuten sich reihenweise Negativ-Rekorde an. „Unter den Top 15 unserer Gartenvögel weisen sieben Arten die bisher geringsten Zahlen auf, darunter Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Elster, GrĂŒnfink, Buchfink und Hausrotschwanz“, sagt Miller. „Bei vier weiteren Arten gab es nur einmal zuvor noch weniger Vögel. So hat auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, nach zwischenzeitlich leichter Bestandserholung wieder fast den Negativrekord des Jahres 2010 erreicht. Lediglich Haussperling, Feldsperling, Ringeltaube und RabenkrĂ€he wurden in ĂŒblichen Mengen gesichtet.“

Auf der Suche nach Lichtblicken muss man in der Rangliste der hĂ€ufigsten Gartenvögel weit nach unten blicken: So setzen die beiden samenfressenden Finkenarten Stieglitz und Kernbeißer ihre Bestandszunahmen fort. „AuffĂ€llig ist, dass dagegen fast alle Vogelarten, die ihre Jungen mit Insekten fĂŒttern, besonders niedrige Zahlen aufweisen“, so Miller. „Auch bei den langjĂ€hrigen Sorgenkindern, den LuftinsektenjĂ€gern Mehlschwalbe und Mauersegler, haben sich die erfreulich guten Zahlen des Vorjahres buchstĂ€blich als Eintagsfliege erwiesen: Ihre Zahlen sind wieder so schlecht wie in den Jahren davor und entsprechen nur noch 60 Prozent der AusgangsbestĂ€nde im Jahr 2006. Die Ursache dafĂŒr liegt offenbar im massiven Insektenschwund.“

Die besorgniserregenden Zwischenergebnisse zeigen, dass mehr zum Schutz der Vögel getan werden muss. „Jeder kann damit beginnen, seinen Garten als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten“, schlĂ€gt Miller vor. „Zudem muss das anhaltende Insektensterben umgehend gestoppt werden.“
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Klagerecht der UmweltverbĂ€nde wird mit FĂŒĂŸen getreten
Miller: Nord Stream 2 beginnt mit Zerstörung der Ostseeschutzgebiete

Berlin/Greifswald – Der Bau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 hat trotz der im Februar vom NABU am Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald eingereichten Klage und eines zusĂ€tzlichen Antrags auf ZwischenverfĂŒgung begonnen. Seit heute werden in der Ostsee Tatsachen geschaffen. Die Baggerarbeiten beginnen. NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Das ist ein schwarzer Tag fĂŒr den Meeres- und den Klimaschutz, aber auch fĂŒr das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland. Das Beteiligungs- und Klagerecht der NaturschutzverbĂ€nde wird von Nord Stream 2 mit FĂŒĂŸen getreten. Wir appellieren eindringlich an das Gericht, einen sofortigen Baustopp zu verhĂ€ngen. Es ist ein fatales Signal, dass weder die Gerichte noch die Politik in der Lage zu sein scheinen, eine unabhĂ€ngige PrĂŒfung dieses fragwĂŒrdigen Mammutprojektes sicherzustellen, bevor der Umweltschaden eintritt. Wieder einmal steht das wirtschaftliche Interesse eines Großkonzerns ĂŒber dem Interesse des Naturschutzes. Deutschland verliert seine GlaubwĂŒrdigkeit im Natur- und Klimaschutz.“
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