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Veranstaltungen 
 
Am 30. MĂ€rz findet die „Earth Hour“ statt
Am 30. MĂ€rz wird das Licht weltweit fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. © WWF
 
Am 30. MĂ€rz findet die „Earth Hour“ statt
Freiburg ist wieder bei einer der weltweit grĂ¶ĂŸten Klimaund Umweltschutzaktionen dabei

Von 20.30 bis 21.30 Uhr bleiben Rathaus und erstmals das Freiburger MĂŒnster im Dunkeln

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Unter dem Motto: „FĂŒr einen lebendigen Planeten“ setzen UmweltschĂŒtzerinnen und UmweltschĂŒtzer auf der ganzen Welt ein Zeichen fĂŒr mehr Klimaschutz. Eine Stunde lang wird in rund 7.000 StĂ€dten weltweit die Beleuchtung von wichtigen DenkmĂ€lern und GebĂ€uden abgeschaltet, vom Big Ben in London ĂŒber die Chinesische Mauer bis hin zum Brandenburger Tor in Berlin. Unternehmen lassen ihre Zentralen fĂŒr eine Stunde im Dunkeln versinken und auch Millionen Menschen machen zu Hause fĂŒr 60 Minuten das Licht aus.

In Freiburg wird die Abschaltung der Beleuchtung am Rathaus und am MĂŒnster ein Zeichen fĂŒr mehr Umwelt- und Klimaschutz setzen. In diesem Jahr beteiligt sich erstmals das MĂŒnster als Wahrzeichen der Stadt.

Die Katholische Kirche engagiert sich bekanntermaßen fĂŒr die Bewahrung der Schöpfung und hat sich mit dem Ökoziel „Klimaneutrale Erzdiözese 2030“ ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. „Wenn die Fassade des MĂŒnsters eine Stunde lang im Dunkeln bleibt, fĂ€llt das in Freiburg durchaus auf“, so Dompfarrer und Stadtdekan Dr. Christian WĂŒrtz. „Das rettet nicht den Planeten, aber es ist ein Zeichen, das sensibilisieren kann. FĂŒr den Schutz unseres „gemeinsamen Hauses“, wie Papst Franziskus es nennt, zĂ€hlt jeder noch so kleine Beitrag.“

UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, ermuntert die Freiburgerinnen und Freiburger, sich ebenfalls zu beteiligen: „Jeder kann an der grĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion der Welt mitmachen. Schalten Sie fĂŒr eine Stunde zuhause das Licht aus und setzen Sie ein Zeichen fĂŒr den Klimaschutz!“

Ein einmaliges Licht-Aus genĂŒgt allerdings nicht, um die Probleme des Klimawandels zu lösen. Es stellt allerdings eine sehr wirksame Maßnahme dar, um Klimaschutz noch stĂ€rker ins Bewusstsein von Politik und Bevölkerung zu rĂŒcken. Die Aktion ist eine Einladung, sich fĂŒr den Klimaschutz zu engagieren.

Die Stadt Freiburg hat sich seit vielen Jahren diesem drĂ€ngenden Thema angenommen und hat im vergangenen Jahr ihr Klimaschutzkonzept in einem umfassenden Beteiligungsprozess fortgeschrieben. Der Gemeinderat wird hierĂŒber im April beschließen.

Weltweit werden sich wieder Millionen Menschen an der Earth Hour beteiligen. Wer mitmachen möchte, findet unter www.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.

Weitere Tipps und praktische Anregungen fĂŒr Freiburgerinnen und Freiburger, die sofort sich aktivieren möchten, gibt es auch auf der stĂ€dtischen Homepage unter www.freiburg.de/co2.
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Veranstaltungen 
 
 
Beratungsangebot fĂŒr Bildungsinitiativen fĂŒr nachhaltige Entwicklung
am 02.04.2019 von 15:30 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

2019 zeichnen das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) bereits zum vierten Mal Initiativen aus, die Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung erfolgreich umsetzen. Bis zum 30. April 2019 können sich Netzwerke, Lernorte und Kommunen, die Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung ins Zentrum ihrer Arbeit stellen, bewerben. Die Auszeichnung richtet sich an Kitas, Schulen, Unternehmen und Betriebe, Vereine und UniversitĂ€ten, Netzwerke, Lernregionen und Bildungslandschaften mit innovativen und langfristigen Konzepten fĂŒr mehr Nachhaltigkeit in ihrer Bildungsarbeit.

Eine Expertenjury, bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung, vergibt die Auszeichnungen.

Ausgezeichnete Bildungsinitiativen werden als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung auf der Internetseite www.bne-portal.de/akteure dargestellt. Sie erhalten das Logo des Weltaktionsprogramms zur Verwendung fĂŒr ihre Arbeit und profitieren von dem Austausch mit anderen hochwertigen Bildungsinitiativen zur nachhaltigen Entwicklung.

Die Ökostation Freiburg ist bereits 2 mal ausgezeichnet worden und bietet am 2.April einen Beratungsnachmittag an. Zur online-Bewerbung geht es hier: https://www.bne-portal.de/de/auszeichnungen/fragen-und-beratung#bewerbung2019

- Ute Unteregger, Ralf Hufnagel, Ökostation Freiburg
- Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
40 Jahre Atomkraft-Unfall Three Mile Island Block 2
bei Harrisburg, USA, und Strahlenfolgen

Der Unfall beim Atomkraftwerk Three Mile Island 2 (TMI-2) bei Harrisburg/USA beginnt.
Zahlreiche Strahlenopfer des Atomkraft-Unfalls bei Harrisburg (TMI-2) erwiesen.
Bei Àlterem Reaktor wÀre der Unfall eine Riesenkatastrophe geworden.
Als Menschen zu „Messinstrumenten“ wurden. Beschwichtigungen und Vertuschungen

Am 28.3.1979 4 Uhr nachts begann im US-Bundesstaat Pennsylvania unweit von dessen Haupt­stadt Harrisburg im Atomkraftwerk Three Mile Island (TMI) im Block2, der erst wenige Wo­chen zuvor in Betrieb gegangen war, ein schwerer Unfall. Dieser umfasste eine weitgehen­de Schmelze des Reaktorkerns, mindestens eine Wasserstoffexplosion und erheb­liche Freisetzungen von RadioaktivitĂ€t. Mehrere Tage lang bestand die Gefahr einer sehr viel grĂ¶ĂŸeren Katastro­phe. Bereits am 1. Tag kam es zu Ausstoß von RadioaktivitĂ€t in die Luft. Am 30.3. wurde ent­schieden, alle schwangeren Frauen und alle Kinder im Vorschulalter aus der 8-km-Zone (5 Mei­len) zu evakuieren . Die Nachricht erreichte die Menschen erst 2 Tage spĂ€ter. Die Schulen wu­rden geschlossen. FĂŒr den 16-km-Umkreis (10 Meilen) wur­de die Bevölkerung aufgefordert, die HĂ€u­ser nicht zu verlassen. Fast 200.000 Menschen flohen. Entwarnung kam erst am 9. April.

Unkontrollierte Freisetzungen von RadioaktivitĂ€t in die Umwelt begannen schon kurz nach Unfallbeginn. MessgerĂ€te im Kraftwerk ĂŒberschritten ihre Meßbereiche. Radioaktives Edelgas des TMI-2-Unfalls wurde sogar in Albany gemessen, der rund 400 km entfernten Hauptstadt des Staates New York. Zu den Strahlen- und Krankheitsfolgen des TMI-Unfalls gibt es viele Anzeichen fĂŒr eine große Beschwichtigungs- und Vertuschungskampagne. Die Frage der StrahlenschĂ€den bei der Bevölkerung wurde offiziell schon auffĂ€llig frĂŒh verneint, obwohl z.B. Krebserkrankungen nicht sofort auftreten. Viele ernst zu nehmende Berichte aus der Bevöl­kerung und unabhĂ€ngige in Fachjournalen veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen von Forschern an der UniverstĂ€t von North Carolina belegen dagegen erhebliche GesundheitsschĂ€den, u.a. gehĂ€ufte bestimmte Krebserkrankungen. Auch bei der Kindersterblichkeit gabe es Erhöhungen. Beobachtungen aufmerksamer Menschen, die schon bald am 1. Unfalltag 28.3.1979 und danach strahlenbedingte Krankheitssymptome, die bei hoher Belastung auftreten, bei sich selber und bei Tieren feststellten mit Hunderten an sich ĂŒberzeugenden schriftlichen Berichten, wurden von offiziellen Stellen nicht anerkannt. Die Eigner von TMI zahlten Bewohnern der Umge­bung aber viele Millionen Dollar außergerichtlich, um gerichtliche Klagen wegen missgebildeter Kinder zum Schwei­gen zu bringen.

Der Unfall hĂ€tte sehr viel schwerer ablaufen können bis hin zu einer Riesen-Katastrophe ("großer SuperGAU", INES 7) mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen schwerer als "Tschernobyl 1986" oder "Fukushima 2011", wenn der "brandneue" Unfallreaktor mehr als nur ein paar Wochen Strom erzeugt hĂ€tte. Denn die dann viel grĂ¶ĂŸeren Freisetzungen wĂ€ren bodennah erfolgt und nicht durch einen Graphitbrand in die Höhe und damit auf der Nordhalbkugel der Erde verteilt worden bzw. nicht wie bei Fukushima hauptsĂ€chlich Richtung Pazifischrn Ozean geweht oder oder in ihn abgeleitet worden. - Der Block TMI-2 ist auch 40 Jahre nach dem Unfall wegen der hohen Verstrahlung nur teilweise rĂŒckgebaut. Der Ă€ltere Block TMI-1 soll in 2019 stillgelegt werden, da der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich sei. Man erhofft aber staatliche Gelder fĂŒr eventuellen Weiterbetrieb.
 
 

Verschiedenes 
 
NABU: Die ersten Sechsbeiner sind unterwegs - Starthilfe fĂŒr Insekten
Streifenwanze / Foto: Helge May -nabu
 
NABU: Die ersten Sechsbeiner sind unterwegs - Starthilfe fĂŒr Insekten
Miller: Äcker, GrĂŒnland und GĂ€rten sind wichtige LebensrĂ€ume - "Insektensommer" vom 31. Mai bis 9. Juni und 2. bis 11. August

Berlin – Werden die Tage heller und die Sonnenstrahlen wĂ€rmer, machen sich Insekten auf die Suche nach Nahrung und Nistmöglichkeiten. Eine echte FrĂŒhlingsbotin ist die Rostrote Mauerbiene, „Insekt des Jahres“ 2019. Sobald die auffallend pelzige Wildbiene auftritt, sind andauernde Fröste vorĂŒber und FrĂŒhjahrsblĂŒher wie Krokusse oder Hyazinthen recken sich der Sonne entgegen. Bereits den FrĂŒhling im Namen trĂ€gt eine andere Pelzbiene, die FrĂŒhlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes). Sie ist ebenso ab Mitte MĂ€rz zu beobachten genauso wie die ersten Schmetterlinge und KĂ€fer, darunter Zitronenfalter und Tagpfauenauge oder der beliebte MarienkĂ€fer.

„Wichtige InsektenlebensrĂ€ume sind Hecken, Wiesen, Feldraine und GewĂ€sserrandstreifen. Wir brauchen mehr davon und mĂŒssen sie frei von Pestiziden halten. Neben einer naturnĂ€heren insektenfreundlichen Landwirtschaft kann Vielfalt in GĂ€rten und Parks einen Teil dazu beitragen, Insekten zum FrĂŒhling Starthilfe zu geben“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Mit Hilfe von Nisthölzern lĂ€sst sich zum Beispiel die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) problemlos im Garten ansiedeln. Gerne nimmt sie kĂŒnstliche Nistgelegenheiten aus Holz, Bambus oder Schilf an. „Insektenhotels dĂŒrfen durchaus dekorativ sein, doch sie helfen nur, wenn sie auch artgerecht sind. Wichtig ist, dass kein Weichholz verwendet wird, damit Bohrlöcher nicht ausfransen, sonst können sich Bienen daran verletzen. Auch sollten insektenfreundliche Wildpflanzen in der NĂ€he sein, sonst werden die geschaffenen Hotels ohne GĂ€ste bleiben“, sagt NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi.

Ein Beet aus heimischen Wildstauden wirkt wie ein Magnet auf Falter und Bienen. An sonnigen Standorten wachsen Moschusmalve, Natternkopf, Wiesen-Flockenblume und Blut-Storchschnabel. Sie liefern Pollen und Nektar und sind dazu noch optimal an Klima und Boden angepasst. Generell freuen sich Insekten ĂŒber Wildrosensorten. Diese haben keine gefĂŒllten BlĂŒten, so können Insekten den Nektar leichter erreichen als bei gezĂŒchteten Sorten.

Insekten zĂ€hlen zu der artenreichsten Tiergruppe und sind ein wichtiger Baustein fĂŒr das Ökosystem. Die Gesamtmasse an Fluginsekten hat bis zu 75 Prozent in Schutzgebieten abgenommen. Mehr als die HĂ€lfte jeder Wildbienenart ist in Deutschland gefĂ€hrdet. Nach SchĂ€tzungen leben in Deutschland 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Vor diesem Hintergrund hat der NABU die Citizen-Science-Aktion „Insektensommer“ ins Leben gerufen. Die InsektenzĂ€hlung findet bundesweit vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt. Die Beobachtungen können unter www.insektensommer.de gemeldet werden. Oder ĂŒber die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ fĂŒr iOS und Android. Sie enthĂ€lt ĂŒber 120 in Deutschland hĂ€ufige vorkommende Arten. „Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und fĂŒr den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und HĂ€ufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zĂ€hlt!“, so Franzisi.
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Veranstaltungen 
 
Neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus Freiburg
Waldhaus Jagdperspektiven / Foto: Ulrich Schraml
 
Neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus Freiburg
Von BogenjĂ€gern und HightechschĂŒtzen: Diskussionsabend am
Dienstag, 19. MĂ€rz, um 18 Uhr ĂŒber neue Rollen der Jagd

Unter dem Titel „Jagdperspektiven: Kultur, Politik, Landschaft“
startet eine neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus

Unter dem Titel „Jagdperspektiven: Kultur, Politik, Landschaft“ startet
im Waldhaus eine neue Veranstaltungsreihe. Den Auftakt bildet am
Dienstag, 19. MĂ€rz um 18 Uhr der Impulsvortrag „Von BogenjĂ€gern
und HightechschĂŒtzen“, dem sich eine Podiumsdiskussion ĂŒber neue
Rollen der Jagd anschließt.

Das Wesen der Jagd wird oft aus dem prÀhistorischen Erbe der
Menschheit abgeleitet. Jagd ermöglicht heute auch in einem urbanen
Umfeld kleine Fluchten in die Natur und zu den UrsprĂŒngen unserer
Kultur. TatsÀchlich ziehen JÀger aber oft mit Hightech-Instrumenten
in den Wald und spielen ihre technische Überlegenheit gegenĂŒber
dem Wild aus. Was bleibt da vom jagdlichen Traum eines ZurĂŒck zur
Natur? Wie passt er zur Massenvermehrung mancher Wildarten und
ihrer Ausbreitung bis in die GroßstĂ€dte? Wie zu den PlĂ€nen neuer
Großschutzgebiete, die natĂŒrliche Prozesse zulassen wollen?

Über neue Rollen dieses alten Handwerks, seine Motive und
Praktiken diskutieren nach dem Impulsvortrag „Von BogenjĂ€gern und
HightechschĂŒtzen“ vier Vertreterinnen und Vertreter der Jagd: Nicole
Schmalfuß als Leiterin des stĂ€dtisches Forstamtes, Thorsten
Beimgraben von der Hochschule fĂŒr Forstwirtschaft Rottenburg,
Heidrun Zeus vom Nationalpark Schwarzwald und Jan Riedel als
Vorsitzender des Deutschen Bogenjagd-Verbands. Moderiert wird
der Abend von Ulrich Schraml, der auch den Impulsvortrag hÀlt. Er
ist Leiter der Abteilung Wald und Gesellschaft der Forstlichen
Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Wie brisant das Thema Jagd ist, zeigt neben Presseberichten ĂŒber
die Zulassung der Jagd in befriedeten Bezirken auch die Diskussion
ĂŒber die „letale Entnahme“ sogenannter Problemwölfe. Worum es
beim Thema Jagd noch geht und welche Akteure und Geschichten
dahinterstecken, erfĂ€hrt man in der Ausstellung „Wild + Jagd –
GrenzgĂ€nge zwischen Kultur und Natur“, die noch bis zum 22.
September 2019 im Waldhaus zu sehen ist.

Die Themen Natur und Wildnis haben sich in den letzten Jahren zu
einem Mega-Trend entwickelt. Dabei gibt es bei uns seit etlichen
Jahrtausenden keine Wildnis mehr. Wir leben in einer stark
genutzten Kulturlandschaft. Die AnsprĂŒche der Land- und
Forstwirtschaft, der Bevölkerung und der Ökologie sind oft schwer in
Einklang zu bringen. Die Rolle der Jagd in diesem komplexen
Zusammenhang ist wenigen Menschen bewusst. Über die alltĂ€gliche
Jagdpraxis in Deutschland wird selten berichtet. Diese WissenslĂŒcke
gibt Raum fĂŒr Vorurteile. Deshalb will die Ausstellung ĂŒber aktuelle
und historische Aspekte der Jagd aufklÀren.

DarĂŒber hinaus bieten eine Vortragsreihe im Waldhaus und eine
Tagesexkursion Gelegenheit, sich intensiv mit Fragen zum Thema
auseinanderzusetzen. Kooperationspartner sind die Forstliche
Versuchs- und Forschungsanstalt, das stÀdtische Forstamt, die
KreisjÀgervereinigung und das Alemannische Institut.

Vortragsreihe im Waldhaus, Eintritt frei

Donnerstag, 9. Mai, 18 Uhr:
Jagdliche PrÀgung unserer Kulturlandschaften
Unsere Kulturlandschaften wurden stark durch die herrschaftliche
Jagd geprÀgt, nicht nur in Gestalt der barocken Jagdschlösschen.
Auch die territoriale und die Siedlungs-Entwicklung, die Baumarten-
Zusammensetzung der WĂ€lder und die Betriebsarten waren von
jagdlichen Interessen beeinflusst. Hecken, Hage, WÀlle und GrÀben
markieren zum Teil heute noch die alten Jagdgrenzen. ZĂ€une
verschlangen extrem viel Holz. Mit vielen Bildern und Karten zeichnet
Werner Konold vom Alemannischen Institut in diesem Vortrag die
Kulturlandschaftsgeschichte unter dem Einfluss der Jagd nach.

Donnerstag, 16. Mai, 18 Uhr:
Jagdpraxis in der Schweiz
Wer einmal im September im Kanton GraubĂŒnden wandern war, hat
dort die besondere Stimmung wÀhrend der Hochjagd erlebt. Nicht
nur die JĂ€ger sondern auch ein großer Teil der einheimischen
Bevölkerung wird vom Jagdfieber erfasst. Dort ist die Jagd seit 1526
ein Volksrecht. Im Vergleich zu Deutschland weist die Jagdpraxis in
der Schweiz einige Besonderheiten auf. Neben dem bei uns ĂŒblichen
Revier-Jagdsystem gibt es in vielen Schweizer Kantonen das Patent-
Jagdsystem, bei dem das Recht der JagdausĂŒbung nicht an den
Grundbesitz gebunden ist.
Als gebĂŒrtiger Walliser Förster, JĂ€ger, ehemals im Naturschutz und
nun in der Großraubtierforschung TĂ€tiger kann Referent Ralph Manz
aus Birgisch im Wallis Einblicke geben in die Schweizer
Jagdgeschichte, ihre Entwicklung und ihre Herausforderungen.

Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr:
Sinn und Sinnlichkeit der Jagd aus kulturanthropologischer Sicht
Was tun JĂ€ger eigentlich, wenn sie zur Jagd gehen? Welche Art von
Natur- und Tiererfahrung ermöglicht die Jagd? Die Debatten um die
Jagd lenken meist davon ab, sich genauer damit zu beschÀftigen,
was dabei im Detail passiert. Wie ist es, wenn man an einem kalten
Dezembertag stundenlang im Regen im Wald steht, auf ein Tier
wartet, sich dabei still verhalten und trotzdem unermĂŒdlich wachsam
bleiben muss? Wie fĂŒhlt es sich an, wenn man dann ein Tier erblickt,
langsam die Waffe erhebt und sich bereit macht zum Schuss?
Anhand dieser fĂŒr die Jagd zentralen Handlungen zeigt der
Ethnologe Thorsten Gieser (UniversitÀt Koblenz Landau), inwiefern
die Jagd eine körperliche Handlungs- und Wahrnehmungspraxis ist.
Hier treffen sich Empfinden und Affekt, Handlungskompetenzen und
geschulte Sinnes- bzw. Wahrnehmungsfertigkeiten. Und hier entsteht
auch eine Art ‚Sinn‘, der sich aus dem Vollzug des Jagens ergibt.

Donnerstag, 26. Mai, 8.30 bis ca. 17 Uhr:
Tagesexkursion in die Alten Bodmanschen WĂ€lder am
Bodensee zum Thema Waldbau, Jagd und Naturschutz
Der BodanrĂŒck liegt am Bodensee zwischen dem Überlinger und
dem Untersee. Auf einer gut zweistĂŒndigen Wanderung mit
Johannes von Bodman und Werner Konold vom Alemannischen
Institut erkunden wir den Wald auf dem BodanrĂŒck. AltbĂ€ume,
Wiesen und Einfriedungen zeugen von einer jagdlichen Nutzung, die
auch naturschutzfachliche Werte hervorgebracht hat. Zum
Mittagessen kehren wir im Lokal "Hof Höfen" ein und können bei
schönem Wetter im Biergarten sitzen. Eventuell gibt es noch einen
Zwischenstopp in Bodenwald. Die Wanderung beinhaltet einen
Anstieg. Entsprechende Kondition, wetterfeste Kleidung und gute
Wanderschuhe sind notwendig.
Teilnahmebeitrag: 35 Euro incl. Busfahrt und FĂŒhrung (Mittagessen
zahlt jeder selbst), begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung beim
Alemannischen Institut (Tel. 0761/1506 7570, info@alemannisches-
institut.de) bis zum 3. Mai. Bis dahin ist eine kostenlose Abmeldung
möglich. Abfahrt: 8.30 Uhr am Konzerthaus Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
Die B 31 ist in die Umweltzone der Stadt Freiburg aufgenommen worden
Die Stadt Freiburg hat die Beschilderung der B 31 als Teil der Umweltzone Freiburg zum 14. MĂ€rz abgeschlossen. Damit setzt die Stadt Freiburg den vom RegierungsprĂ€sidium Freiburg zum 15. Februar in Kraft gesetzten Luftreinhalteplan um. Ziel des Luftreinhalteplans ist die LuftqualitĂ€t fĂŒr die Bevölkerung zu verbessern. Insbesondere die direkten Anwohnerinnen und Anwohner werden von der Senkung des Stickoxidausstoßes profitieren.

Es dĂŒrfen kĂŒnftig nur noch Fahrzeuge mit der grĂŒnen Umweltplakette auf der B 31 durch Freiburg fahren – unabhĂ€ngig, ob Sie ein Ziel in der Stadt anfahren oder lediglich auf der B 31 das Stadtgebiet kreuzen wollen. In der letzten Fortschreibung des Luftreinhalteplans durch das RegierungsprĂ€sidium Freiburg war die B 31 noch von der Umweltzone ausgenommen worden.

In besonders begrĂŒndeten EinzelfĂ€llen kann eine Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot in der Umweltzone erteilt werden. Informationen sind auf der stĂ€dtischen Homepage www.freiburg.de zu finden. AntrĂ€ge auf Ausnahmeregelungen können digital ĂŒber das Internet beim Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg gestellt werden.
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Veranstaltungen 
 
 
Jetzt bewerben: Endspurt fĂŒr den Georg Salvamoser Preis 2019!
Bewerbungsportal noch bis zum 31. MÀrz geöffnet.
25.000 Euro Preisgeld fĂŒr beispielhaftes Engagement im Klimaschutz

Endspurt beim Georg Salvamoser Preis: Noch bis zum 31. MĂ€rz 2019 können sich Heldinnen und Helden der Energiewende online fĂŒr den hoch dotierten Umweltpreis bewerben. Der von der Stadt Freiburg und der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobte Preis wĂŒrdigt alle, die sich in besonderer Weise fĂŒr den Ausbau einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien und den damit verbundenen Klimaschutz engagieren.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Kommunen. Neben dem Innovationsgrad und dem Vorbildcharakter der eingereichten Projekte zÀhlt auch das Durchhaltevermögen der Bewerberinnen und Bewerber.

Der Georg Salvamoser Preis gilt als einer der höchstdotierten Umweltpreise in Deutschland: Insgesamt sind 25.000 Euro Preisgeld ausgelobt, davon sind 5.000 Euro fĂŒr den Sonderpreis JUNGE ENERGIE reserviert, der Start-Ups sowie Schulklassen, Jugendgruppen, Auszubildende und Studierende auszeichnet.

Bewerbungen sind bis 31. MĂ€rz, 24 Uhr ausschließlich online unter www.georg-salvamoser-preis.de möglich.

Preisverleihung in MĂŒnchen

Die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger werden am 16. Mai auf der internationalen Fachmesse Smarter E Europe (INTERSOLAR) in MĂŒnchen der Öffentlichkeit prĂ€sentiert.
Als Keyspeaker konnte Prof. Volker Quaschning gewonnen werden, der mit seinem Vortrag »Energierevolution statt lauer Energiewende« auf die dringende Notwendigkeit des schnellen Handelns hinweisen wird.
Moderator der Veranstaltung ist der bekannte Journalist und Buchautor Dr. Franz Alt.
Ort der Preisverleihung ist die Messe MĂŒnchen, Halle B3, Smarter E Forum.

Dank an Förderer, Medien- und Kooperationspartner

Ein ganz besonderer Dank geht auch dieses Jahr wieder an die Förderer, die durch ihr Engagement die Auslobung des Georg Salvamoser Preises großzĂŒgig unterstĂŒtzen:

M10 Industries AG, Freiburg
FWTM Freiburger Wirtschaft, Touristik und Messen GmbH & Co. KG
Solar Promotion GmbH, Pforzheim
WEE Wirtschaftsverband 100% erneuerbare Energien, Freiburg
Stiftung Viamedica, Prof. Franz Daschner, Freiburg
Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
Agentur triolog, Freiburg

Des Weiteren dankt die Georg-Salvamoser-Stiftung allen Medien- und Kooperationspartnern, die dabei helfen, auf die Auslobung 2019 aufmerksam zu machen:

Franz Alt – www.sonnenseite.com
Energiekommune
fesa e.V.
Solarthemen
Solarserver
Sonnenenergie
Sonne Wind & WĂ€rme
Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sonnenenergie (DGS)
forum Nachhaltig Wirtschaften
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Verschiedenes 
 
 
Vom Mammutwald zum Klimawandelwald
Mammutwald im Seepark wird neu gestaltet

Ab Mitte MÀrz wird das SeeparkgelÀnde in Freiburg im Rahmen eines Pilotprojektes neu gestaltet.

Das Garten- und Tiefbauamt verfolgt damit ein Konzept, das einerseits die VerĂ€nderungen durch den Klimawandel berĂŒcksichtigt und andererseits die ErholungsqualitĂ€ten des Seeparks erhalten möchte. Der absterbende Mammutwald soll in den nĂ€chsten zwei Jahren zu einem „Klimawandelwald“ umgestaltet werden. Die ersten beiden Quartiere werden nun ab Mitte MĂ€rz mit einer Anzahl von heimischen Gehölzen bepflanzt, die eine Nahrungsquelle fĂŒr Insekten und Vögel darstellen und so den Besucherinnen und Besuchern des Seeparks eine neue Attraktion bieten. Neben den heimischen werden auch nicht-heimische Baumarten in diesem Pilotprojekt integriert, die eine bereits bekannte hohe Anpassung an den Klimawandel bewiesen haben.

FĂŒr die anstehenden Baumpflanzungen wird voraussichtlich ab Montag, den 18. MĂ€rz die Zufahrt der Baufahrzeuge ĂŒber die Spittelackerstraße und den anschließenden Radweg zum Mammutwald erfolgen. Über einen Zeitraum von vier Wochen kann es fĂŒr den Geh- und Radverkehr zu Behinderungen kommen. Der Spielplatz wird mit AbsperrzĂ€unen abgegrenzt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstÀndnis.
 
 




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