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Donnerstag, 21. Juni 2018
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Jungkröten wandern dieses Jahr so früh wie noch nie
Waldwege am östlichen und südlichen Waldseeufer gesperrt

Die Jungkröten am Waldsee wandern dieses Jahr so früh wie noch nie. Damit die an Land gehenden jungen Grasfrösche und junge Erdkröten sicher in den Sternwald gelangen können und nicht von Radlerinnen und Radlern oder Wandernden übersehen und überfahren werden, sind die Waldwege am östlichen und südlichen Waldseeufer für die Zeit der Jungkrötenwanderung gesperrt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Förderung der Biodiversität - Es summt auf den Friedhöfen in Freiburg
Bienenvölker haben sich auf dem Hauptfriedhof, in St. Georgen und auf dem Bergäckerfriedhof angesiedelt

Es summt auf den Friedhöfen in Freiburg. Viele Bienenvölker haben sich auf den Freiburger Friedhöfen angesiedelt. So zum Beispiel drei Bienenvölker im ruhigen, nordwestlichen Teil des Hauptfriedhofs. In St. Georgen stehen Bienenkästen mit zehn bis 20 Völkern auf der großen Wiese hinter der Einsegnungshalle. Dort werden demnächst die ersten Jungvölker einziehen. Auf dem Bergäckerfriedhof in Littenweiler sind schon seit zwei Jahren Bienen mit zehn bis 20 Völkern.

Durch die derzeit vielen blühenden Blumen, Sträucher und Bäume sind die Bienen sehr aktiv, sie bestäuben die unterschiedlichen Pflanzen und tragen so zur biologischen Vielfalt bei. Zudem sichern sie auch die Nahrungsquellen vieler Tiere. Auf den sorgfältig bepflanzten Freiburger Friedhöfen finden sie ein vielfältiges Blütenangebot vom Frühling bis zum Spätsommer. Menschen brauchen übrigens keine Angst vor den Honigbienen zu haben, denn sie sind grundsätzlich friedlich.

Über den ganzen Sommer werden die Bienen von Blüte zu Blüte fliegen können. Je nach Blütenvielfalt und Standort kann der Honig von Jahr zu Jahr unterschiedlich schmecken. Gespannt kann man auf den diesjährigen Honig vom Hauptfriedhof sein, der von den Stadtimkern Freiburg hergestellt und vermarktet wird. Seit kurzem gibt es auch auf dem Bergäckerfriedhof den Friedhofshonig.
 
 


Verschiedenes 
 
 
NABU und WWF: OVG Greifswald lehnt Baustopp von Nord Stream 2 ab
Entscheidung gegen Naturschutz und Beteiligungsrecht der Naturschutzverbände

Berlin/Greifswald – Zwei Wochen nach Beginn der Baggerarbeiten in der Ostsee hat das Oberverwaltungsgericht Greifswald den Antrag des NABU auf einen vorläufigen Baustopp für die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 abgelehnt. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Wir können diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Es ist ein schwarzer Tag für den Naturschutz, wenn den privatwirtschaftlichen Interessen von Nord Stream 2 Vorrang vor dem Schutz bedrohter Arten und Lebensräume eingeräumt wird. Auf der Grundlage eines aus unserer Sicht rechtswidrigen Beschlusses werden Schutzgebiete in der Ostsee zerstört. Nord Stream 2 hat erfolgreich auf die Kostenkarte im Falle eines Baustopps gesetzt. Offensichtlich wiegt Geld mehr als die Natur. Wir werden die Entscheidung jetzt prüfen. Gleichzeitig bestätigt das Urteil, dass der Rechtsstreit in der Hauptsache völlig offen ist. Das würde bei einer erfolgreichen Klage des NABU bedeuten, dass die Pipeline zurückgebaut werden muss. Ein unkalkulierbares Risiko für die am Projekt beteiligten Firmen.“

Am 2. März hatte der NABU in einem Eilverfahren Klage gegen den Bau von Nord Stream 2 eingereicht. Ein Planfeststellungsbeschluss des Bergamtes Stralsund hatte den Baubeginn im Greifswalder Bodden ab dem 15. Mai erlaubt. Daher sah sich der NABU gezwungen, eine zusätzliche Zwischenverfügung zu beantragen, sozusagen einen Eilantrag im Eilverfahren. Dieser ist jetzt abgelehnt worden. Das Gericht argumentiert mit der Komplexität des Verfahrens und behandelt dabei maßgebliche Fragen des Rechtstreits noch gar nicht. Drei Monate nach Eröffnung des Verfahrens.

Die Entscheidung ist auch deshalb nur schwer nachzuvollziehen, weil nur wenige Tage nach Beginn der Baggerarbeiten massive Verschmutzungen durch Schmierfette im Baugebiet aufgetreten sind. Es wurden Proben vom Staatlichen Umweltamt genommen und die Polizei ermittelt. Es gilt als sicher, dass Nord Stream 2 der Verursacher ist.

NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff: „Die Verunreinigungen an den Stränden des Greifswalder Boddens sind ein klares Alarmsignal und zeigen, welche Risiken das Projekt Nord Stream 2 für Mensch und Umwelt bringt. Die heutige Entscheidung macht uns betroffen, da die möglichen Folgen für Mergelriffe und Wasserpflanzen, Schweinswale und Meeresenten noch schwerer wiegen können. Erstaunlich ist auch, dass das Gericht den überholten Argumenten von Nord Stream 2 zur Energiesicherheit folgt anstatt auf führende Energiexperten zum Beispiel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu hören, welche die Gaspipeline für energiepolitisch falsch halten. Jetzt hoffen wir auf eine andere Entscheidung im Hauptsacheverfahren.“

Im Hauptsacheverfahren kritisiert der NABU neben den schädlichen Umweltauswirkungen auch Fehler im Genehmigungsverfahren, so sind zum Beispiel Umweltverträglichkeitsprüfungen unvollständig. Zusätzlich wird auf die noch ausstehenden Genehmigungen in anderen Ostsee-Anrainerstaaten hingewiesen.

Die Klage des NABU wird fachlich und finanziell vom WWF Deutschland unterstĂĽtzt.
Jochen Lamp, Leiter des WWF-Ostseebüros: „Wir sind entsetzt über das Signal, das von dieser Entscheidung ausgeht. Sie schwächt den Stellenwert des Meeresnaturschutzes. Wenn man bei wirtschaftlich wichtigen Vorhaben zunächst den Schaden zulässt und ernsthafte Prüfungen erst stattfinden, wenn Umweltschäden nicht mehr repariert werden können, verschlechtert man Naturschutzstandards gravierend. Dies wird auch die Entscheidungen in Dänemark und Schweden beeinflussen, deren Genehmigungen für das Projekt noch ausstehen.“
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Verschiedenes 
 
 
GAP-Pläne der EU-Kommission sind ein Drama für die Artenvielfalt
Tschimpke: Merkel und Klöckner müssen dafür sorgen, dass für den Naturschutz ausreichend Mittel bereitgestellt werden

Berlin/Brüssel – Die EU-Kommission hat heute ihre lang erwarteten Gesetzesvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) vorgelegt. Das Kernstück der Reformvorschläge sieht eine massive Renationalisierung der Entscheidungskompetenz über die Agrarsubventionen vor. Fördergelder für den Naturschutz werden noch immer nicht ausreichend bereitgestellt, obwohl hier eklatanten Finanzierungslücken bestehen.

Dazu NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Die Pläne der EU-Kommission sind ein Drama für die Artenvielfalt. Sie ignorieren auf geradezu groteske Weise eine dringend erforderliche Zweckbindung von Geldern für den Naturschutz. Mit der GAP wird sich eine neue Welle von Subventionen für umweltschädliche und ineffiziente Formen der Landwirtschaft über die Landschaft ergießen. So können die Veränderungen nicht angegangen werden, die die Landwirtschaft in Europa dringend braucht für eine nachhaltige Zukunft. Die EU-Kommission zeigt mit diesen Vorschlägen, dass sie nicht vorhat, entschieden gegen den vielfach wissenschaftlich belegten dramatischen Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft vorzugehen. Es werden keine zweckgebundenen Gelder für das europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura2000 bereitgestellt, stattdessen sind Kürzungen für den Naturschutz vorgesehen. Das dringend nötige Umsteuern zu einer nachhaltigeren Landnutzung ist mit diesen Vorschlägen jedenfalls nicht möglich.

Mitgliedsstaaten und EU-Parlament müssen jetzt ran, um die Artenvielfalt vor dem Kollaps zu retten. Frau Merkel, Frau Klöckner und die deutschen EU-Parlamentarier müssen sicherstellen, dass auf europäischer Ebene genügend Geld für den Naturschutz zur Verfügung steht, dass die Landwirtschaft mit einer fundamentalen Umgestaltung beginnen kann und dass das Konsumverhalten nachhaltiger ausgerichtet wird. Es ist höchste Zeit, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Agrarpolitik der EU durchzusetzen.“
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Veranstaltungen 
 
Ă–ffentliche Vorstellung der Mieterstrom-Solaranlage schwereLos!
Solardach / Quelle: Solar-BĂĽrger-Genossenschaft eG
 
Ă–ffentliche Vorstellung der Mieterstrom-Solaranlage schwereLos!
Am 13. Juni 2018 um 19:30 Uhr findet im Gutleutmatten in Freiburg eine Informationsveranstaltung zum Thema Mieterstrom statt. Sie ist verbunden mit der Eröffnungsfeier und einer Erklärung und Führung zur ersten Mieterstromanlage in Freiburg nach dem neuen EEG. Veranstalter ist die Solar-Bürger-Genossenschaft eG aus Freiburg.

Die jĂĽngste Solarstromanlage der Solar-BĂĽrger-Genossenschaft eG, eine BĂĽrgerenergiegenossenschaft mit Sitz in Freiburg, ist eine Mieterstromanlage. Sie ging im April 2018 mit insgesamt 27 kWp ans Netz und versorgt bereits die ersten frisch eingezogenen Bewohner des Wohnprojekts schwereLos im Gutleutmatten mit Photovoltaikstrom. Insgesamt werden es bald 60 Bewohner und Bewohnerinnen sein. Die PV-Anlage ist die erste Anlage, die in Freiburg nach dem neuen Mieterstromgesetz umgesetzt wurde und ans Netz gegangen ist.

Die Solar-Bürger-Genossenschaft lädt Interessierte zu der offiziellen Einweihung ein. Sie können sich über das neue Mieterstromgesetz, die kostenlose Beratungsmöglichkeiten der Stadt bei Interesse an der Installation einer PV-Anlage sowie die Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten durch die Solar-Bürger-Genossenschaft eG informieren. Nach einer kurzen Führung und Information über das Projekt will die Bürgerenergiegenossenschaft mit Interessierten und anwesenden Mitgliedern auf die Anlage anstoßen. Ein kleiner Snack wird angeboten.

Zur Einweihung sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Die Informationen und die Eröffnungsfeier finden vor Ort im Gemeinschaftsraum des Wohnprojekts schwereLos statt: Arne-Torgersen-Str. 7, 79115 Freiburg i. Br., der Zugang ist barrierefrei, die Veranstaltung kostenlos.
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Veranstaltungen 
 
 
Tag der offenen Gärten
am 10.06.2018 von 11:00 bis 17:00

An diesem Sonntag sind Sie eingeladen, einen Blick in Freiburger Gärten zu werfen: öffentliche und Privatgärten sowie der Botanische Garten und der Biogarten der Ökostation öffnen ihre Tore und bieten für Besucher*innen Führungen, Fachinformationen und teilweise auch ein Kinderprogramm an.

Im Biogarten wird das Projekt "Freiburg blĂĽht auf" vorgestellt. Samen, Setzlinge und vorgezogene quadratisch, praktisch, bunte kleine vorgezogene "WiesenstĂĽckchen" (20 x 20 cm) zur BegrĂĽnung von neuen Baumscheiben

- Ute Unteregger und Fritz Thier und Team der Ă–kostation
- In Zusammenarbeit mit den "Freiburger Gärten", einer Kooperation mit der Architektenkammer Freiburg

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Veranstaltungen 
 
 
Beratungswoche zu Blockheizkraftwerken vom 5. bis 8. Juni
im Beratungszentrum Bauen und Energie (BZBE) im Rathaus im Freiburg-StĂĽhlinger

Vortrag, Beratungen und eine Besichtigungstour - Anmeldungen ab sofort möglich

Ob Neubau oder Altbau – kaum ein Thema fordert Bauherrschaften so sehr wie die Frage: „Welche Heizung passt zu mir?“ Gut also, sich dieser Frage weit vor Einbruch des Winters widmen. Eine Möglichkeit, Raumwärme plus Warmwasser und gleichzeitig noch Strom zu erzeugen, bieten Blockheizkraftwerke, kurz BHKW. Generell gelten sie als energieeffizient und klimafreundlich und sind vor allem für Mehrfamilienhäuser wirtschaftlich interessant. Mit zwei Informations- und Beratungswochen will die Stadt Freiburg dieser umweltschonenden und effizienten Technologie den Weg ebnen. Die erste Beratungswoche findet von Dienstag, 5. bis Freitag, 8. Juni statt.

Die Stadt Freiburg informiert mit einem Vortrag, einer Besichtigungstour und kostenlosen Beratungsgesprächen zu allen Sanierungsvorhaben, besonders aber zum Heizungsaustausch. Interessierte Bürgerinnen und Bürger Vertreterinnen und Vertreter von Wohneigentümergemeinschaften erhalten von zertifizierten Energieberaterinnen und -beratern nicht nur bei technischen Fragen Unterstützung. Auch Informationen zu Fördermöglichkeiten und gesetzlichen Vorgaben stehen zur Verfügung.

„Der Einsatz von BHKWs im Wohneigentum kommt der CO2-Bilanz unserer Stadt zu Gute und bietet vor allem in Mehrfamilienhäusern auch Vorteile im Hinblick auf einen
wartungsarmen und wirtschaftlichen Betrieb“, erklärt Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und erinnert an die wichtigen Klimaschutzziele der Stadt. Ein zentrales Ziel der nächsten Jahre ist unter anderem eine massive Senkung des Gebäudeenergiebedarfs. Dies ist nur mit einer Wende in der Wärmeversorgung zu erreichen, da in Privathaushalten etwa 85 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasserbereitung benötigt wird und hier folglich das größte Einsparpotenzial besteht.

BHKW überzeugen nicht nur durch eine bessere Energieeffizienz, sondern können auch mit klimafreundlichen Treibstoffen betrieben werden. Grund genug für Freiburg, die Technologie und ihre Vorteile bekannter zu machen.

Die Beratungswoche bietet viele Informationen rund um das Thema BHKWs an. Am Dienstag, 5. Juni, findet um 17 Uhr ein Vortragsabend zu „BHKW im Mehrfamilienhaus“ im Konferenzsaal Schauinsland (EG) im neuen Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, statt.

Am Donnerstag, 7. Juni, beraten ab 14 Uhr zertifizierte Energieberater kostenlos und unabhängig zu allen Sanierungsvorhaben, besonders zu BHKWs, im Technisches Rathaus, BZBE, (EG), Fehrenbachallee 12, Freiburg.

Und wer sich ein BHKW „zum Anfassen“ wünscht, kann am Freitag, 8. Juni, um 17 Uhr an der geführten Besichtigung zu einem sanierten Objekt mit BHKW teilnehmen. Der Treffpunkt wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Anmeldungen sind ab sofort wird unter www.energieagenturfreiburg.de oder telefonisch unter 79177-22 möglich.

Zudem können sich Interessierte für eine individuelle Erstberatung zu ihren Sanierungsvorhaben unter www.energieagentur-freiburg.de anmelden.
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Insektensommer startet - Naturfreunde sollen Sechsbeiner zählen
Lederwanze / Foto: NABU/Helge May
 
Insektensommer startet - Naturfreunde sollen Sechsbeiner zählen
Kostenlose App zum neuen Citizen-Science-Projekt des NABU hilft beim Bestimmen und Zählen der Insekten

Berlin – Zähl mal, was da krabbelt und flattert: Am 1. Juni startet der NABU sein neues Citizen-Science-Projekt „Insektensommer“. Es ist die erste bundesweite Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind dazu aufgerufen, in ihrer Umgebung vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August Insekten zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden.

„Mit dem Insektensommer wollen wir auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam machen – eine Tiergruppe, die leider stark gefährdet ist“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt!“ In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“, die der NABU zum Start des Insektensommers entwickelt hat. „Die Besonderheit der App ist eine fotografische Erkennungsfunktion“, sagt Daniela Franzisi, NABU-Insektenexpertin. „So können die Tiere einfach und schnell mit dem Smartphone fotografiert und automatisch erkannt werden.“ Außerdem bietet die App ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Zum Start des Insektensommers am 1. Juni wird die App kostenfrei unter www.NABU.de/apps erhältlich sein.

Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling ­– beim Insektensommer soll jeder Sechsbeiner gemeldet werden. Auf acht in Deutschland häufig vorkommende Arten soll bei der Zählung vom 1. bis 10. Juni aber besonders geachtet werden: Die Tagfalter Admiral und Tagpfauenauge, die Gemeine Florfliege, die Steinhummel, der Asiatische Marienkäfer, die Hainschwebfliege, die Blutzikade sowie die Lederwanze.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

„Um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und möglichst windstiller Tag am besten geeignet“, sagt NABU-Daniela Franzisi.

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für unser Ökosystem, tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.

Die Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.
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