oekoplus - Freiburg
Mittwoch, 5. August 2020
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Veranstaltungen 
 
Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Am 28. MĂ€rz wird das Licht weltweit fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. © WWF
 
Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Freiburg macht mit bei der weltgrĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion

Am Samstag, 28. MĂ€rz, setzen Millionen Menschen und tausende StĂ€dte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt gemeinsam ein Zeichen. Sie alle schalten bei der weltweit grĂ¶ĂŸten Aktion fĂŒr mehr Klima- und Umweltschutz fĂŒr eine Stunde das Licht aus. Auch Freiburg macht dieses Jahr wieder mit. Bei der Earth Hour 2020 bleibt das Rathaus ab 20.30 Uhr fĂŒr 60 Minuten im Dunkeln. Wie schon letztes Jahr beteiligt sich auch die Katholische Kirche; so bleibt auch das MĂŒnster fĂŒr eine Stunde unbeleuchtet.

Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 14. Mal statt. Dabei schalten 7.000 StĂ€dte weltweit die Beleuchtung wichtiger DenkmĂ€ler und GebĂ€ude, vom Big Ben in London ĂŒber die Chinesische Mauer bis zum Brandenburger Tor, eine Stunde lang ab. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln versinken und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sie sich ĂŒber den ganzen Globus ausgebreitet.

Um die drĂ€ngenden Probleme des Klimawandels zu lösen, genĂŒgt ein einmaliges Licht-Aus nicht. Es hilft jedoch dabei, den Klimaschutz stĂ€rker ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bevölkerung zu rĂŒcken. Klimaschutz ist in der Stadt Freiburg seit langer Zeit von Bedeutung. Letztes Jahr hat der Gemeinderat das Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest beschlossen und damit entschieden, Klimaschutz in der Stadt mit höchster PrioritĂ€t zu verfolgen.

Wer bei der Earth Hour 2020 mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.
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Veranstaltungen 
 
Ausstellung beendet:  KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
KĂŒken, vor der Ausstellungsschließung zuletzt geschlĂŒpft (c) Norbert Widemann
 
Ausstellung beendet: KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
Angesichts der aktuellen Lage hat auch die Ausstellung „30 Jahre – Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch Freiburg frĂŒhzeitig ihre Tore geschlossen. FĂŒr den HĂŒhnernachwuchs ist dennoch gut gesorgt. Die MuseumskĂŒken haben am vergangenen Samstag den Heimweg zu ihren ZĂŒchterinnen und ZĂŒchtern angetreten. WĂ€hrend sie dort im Freiland den FrĂŒhling genießen, mĂŒssen sich große und kleine KĂŒkenfans bis zum nĂ€chsten Jahr gedulden: Die 31. Ausgabe der beliebten Ausstellung findet vom 20. Februar bis zum 11. April 2021 statt.
 
 


Verschiedenes 
 
Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Foto: Veranstalter
 
Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Statt dem Großstreik werden am selben Tag viele kleine und dezentrale Aktionen stattfinden​.

Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, unseren Großstreik am 3.4. abzusagen. Aufgrund der aktuellen Situation sehen auch wir uns in der Pflicht, unseren Teil zur EindĂ€mmung des Corona-Virus beizutragen. Auch wenn fĂŒr die meisten Personen der jungen Generation Covid-19 keine große gesundheitliche Gefahr darstellt, so sehen wir uns in der Verantwortung unsere Großeltern und andere gefĂ€hrdete Menschen zu schĂŒtzen. Zu einer Veranstaltung mit mehreren tausend Menschen aufzurufen kommt in der aktuellen Lage daher nicht in Frage.

Wir halten uns damit an die Empfehlungen der Wissenschaftler*innen und Ärtz*innen. Wir nehmen die aktuelle Lage ernst und handeln dementsprechend. Dieses Verhalten wĂŒnschen wir uns auch von der Politik, wenn es um die Klimakrise geht. Wir wĂŒnschen uns, dass die Klimakrise von der Politik genauso also oberste PrioritĂ€t behandelt wird, wie ein gefĂ€hrlicher Virus. Es ist unbestritten, dass der Klimawandel die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr den Fortbestand unserer Zivilisation darstellt. Daher liegt es in der Verantwortung der Politik, wissenschaftliche Erkenntnisse, welche die Bedrohung des Planeten belegen, auch als solche zu kommunizieren und nicht zu verharmlosen. Corona zeigt, dass schnelles, entschiedenes, solidarisches und koordiniertes internationales Handeln zur KrisenbekĂ€mpfung möglich ist. Dies brauchen wir auch in Zukunft um den menschengemachten Klimawandel zu bekĂ€mpfen.

Wir teilen die allgemeine Sorgen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die KlimaerwĂ€rmung weiter voranschreitet. Aus diesem Grund werden wir trotzdem fĂŒr unsere Zukunft einstehen. Anstatt des geplanten Großstreiks werden wir zu vielen kleinen und kreative Aktionen aufrufen. Da sich die Situation tĂ€glich Ă€ndert, mĂŒssen auch wir flexibel bleiben, was unsere Aktionsformen angeht. Wir werden daher vermutlich erst recht spontan sagen können, wie wir den 3.4. zum nĂ€chsten Klimaaktionstag machen. Fest steht: Unser Protest geht weiter!
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Verschiedenes 
 
Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Milch: Messe Workshop / Foto: Sharon Sheets
 
Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Die meiste ‚Frischmilch‘, die es im KĂŒhlregal zu kaufen gibt, ist meist schon Wochen „alt“. Dass Verbraucher*innen meinen, ein wirklich frisches Erzeugnis in den HĂ€nden zu halten, ist der irrefĂŒhrenden Verpackungskennzeichnung geschuldet. Zum Weltverbrauchertag möchte Slow Food Verbraucher*innen dafĂŒr sensibilisieren, bei der Kennzeichnung ‚frisch‘ genauer hinzuschauen.

Als Frischmilch darf heute im Prinzip alles außer H-Milch und Kondensmilch bezeichnet werden. Deswegen findet sich der Frische-Begriff inflationĂ€r auf Packungen und weckt bei Verbraucher*innen ein gutes GefĂŒhl und besseres Gewissen. Dabei ist die Frischmilch aus dem KĂŒhlregal meist schon „alt“ und durch den hohen Bearbeitungsgrad das Gegenteil von naturbelassen. Allein bis die Milch vom Hof in der Molkerei landet, dauert es in der Regel zwei bis drei Tage. Dort beginnt ihre Verarbeitung. Durch das Pasteurisieren – ein kurzzeitiges Erhitzen auf 72°C – werden mögliche Keime abgetötet und die Haltbarkeit der Milch auf sieben bis zehn Tage erhöht. Aus Sicht von Slow Food dĂŒrfte nur diese pasteurisierte Milch neben der Roh- und Vorzugsmilch als Frischmilch verkauft werden. Usus aber ist, dass die sogenannte, hochverarbeitete ESL-Milch („Extended Shelf Life“/„verlĂ€ngertes Regalleben“) sich ebenfalls Frischmilch nennen darf und traditionell hergestellt Frischmilch aus den Regalen zunehmend verdrĂ€ngt hat. FĂŒr den Handel ist sie ein großer Vorteil, weil sie nicht innerhalb weniger Tage abverkauft werden muss und auf Vorrat gelagert werden kann. Erst spezielle Techniken – teilweise oder vollstĂ€ndige Erhitzung auf Temperaturen von 120 bis 130°C sowie die Mikrofiltration – machten es möglich, dass Milch bis zu drei Wochen haltbar ist. Konnte eine solche Milch bis 2009 den fragwĂŒrdigen Zusatz „lĂ€nger frisch“ tragen, darf es nach einer Selbstverpflichtung der Milchindustrie und des Handels inzwischen nur noch „lĂ€nger haltbar“ lauten. IrrefĂŒhrend bleibt: „Frische Milch“ darf draufstehen, da „frisch“ in der EU nur aussagt, dass ein Produkt nicht verdorben ist. Aus Sicht von Slow Food ist das eine klare VerbrauchertĂ€uschung.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V.: „Was im Handel als ‚Frischmilch‘ verkauft wird, hat den Namen kaum noch verdient. Viele Verbraucher*innen sitzen dem Irrtum auf, dass sie Milch kaufen, die statt mehrerer Wochen maximal ein paar Tage alt ist. Wo Frische drauf steht erwarten sie Frische drin. Denn in unserem AlltagsverstĂ€ndnis ist der Frischebegriff an kurze Zeitfenster gekoppelt. Hier muss die Politik eine klare Kennzeichnung sicherstellen. FĂŒr eine Lösung könnten wir beispielsweise dem dĂ€nischen Vorbild folgen und bei Trinkmilch garantieren, dass zwischen dem Abholen ab Hof durch den Milchsammelwagen und der Abgabe an den Handel nicht mehr als 24 Stunden vergangen sind. ZusĂ€tzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum weisen die DĂ€nen das Datum der Abgabe der Milch durch die Molkerei an den Handel aus. Das wĂ€re ein Pluspunkt in Richtung Frische. Zwar kann Milch auch in 24 Stunden hochverarbeitet werden, aber die Notwendigkeit einer solchen Verarbeitung und die Möglichkeit das wahre Alter der Milch zu verschleiern wĂŒrden sinken“.
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Veranstaltungen 
 
 
Zwischen Buchen und Bienen: Die Waldhaus-Termine im MĂ€rz 2020
Samstag, 28. MĂ€rz, 10 bis 12 Uhr | Anmeldeschluss 20. MĂ€rz
Pflanzaktion – 900 Jahre Wald fĂŒr die Stadt
Bei der Pflanzaktion mit dem Mooswaldförster Ernst KrĂ€mer pflanzen die Teilnehmenden (Mindestalter 12 Jahre) junge Eichen und Winterlinden als zukĂŒnftige Waldgeneration des nördlichen Mooswaldes. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich. Eine Vesper und eigene Arbeitshandschuhe sind mitzubringen. Werkzeug wird gestellt. Treffpunkt: Spielplatz Wolfswinkel. In Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt im Rahmen des StadtjubilĂ€ums. Teilnahme frei

Samstag, 28. MĂ€rz, 10 Uhr | Anmeldeschluss 18. MĂ€rz
Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Wer im Waldhaus ein eigenes Weißtannenboot bauen möchte, kann sich auf dieser Tour mit erfahrenen Bootsbauern austauschen und sich vom universellen und zuverlĂ€ssigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ ĂŒberzeugen. Tourleiter ist FranzJosef Huber, Technischer Lehrer am Waldhaus. Teilnahmebeitrag: 12 Euro inkl. kleiner StĂ€rkung unterwegs, Dauer: ca. 4 Stunden, der Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss 19. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt im Waldhaus: Buchbinden
Das kleine zweilagige NotizbĂŒchlein, das die Teilnehmenden an diesem Nachmittag mit einer einfachen Heftung und einem festen Einband herstellen, findet bestimmt als nĂŒtzlicher Begleiter in jeder Tasche seinen Platz. Eigenes Papier kann mitgebracht werden. Kursleiterin ist die Buchbindemeisterin Susanne Natterer. Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert auch im MĂ€rz das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr geht es um Canis lupus, den Wolf; und um 16 Uhr um Hymenoptera, die wilden Bienen. Es gelten relative Eintrittspreise; Richtwert sind 9 Euro, fĂŒr Kinder 4,20 Euro. FĂŒr Besitzer der Freiburger Familiencard ist der Eintritt frei.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburgs GewÀsser in Szene gesetzt
Fotowettbewerb der Bachpaten lÀuft noch bis Sonntag, 24. Mai

Freiburgs GewĂ€sser neu entdecken und aus ungewohnten Perspektiven zeigen: Dazu laden die Bachpaten Freiburg beim Fotowettbewerb „Picture Pirates“ ein. Bis Sonntag, 24. Mai, können Fotografie-Talente maximal fĂŒnf Bilder oder eine Bildserie einreichen. Gefragt sind Fotos mit Bezug zu Freiburgs Wasserwelt. Das können schöne Ansichten, kĂŒnstlerisch Arrangiertes, komische Entdeckungen, MissstĂ€nde an Bach oder See, Unterwasseraufnahmen oder auch historische Funde aus Fotoalben sein.

Digitale Fotos können die Bewerberinnen und Bewerber einfach im jpg-Format an bachpaten@stadt.freiburg.de mailen – die Dateien dĂŒrfen nicht grĂ¶ĂŸer als 10 MB sein. Historische oder analoge Aufnahmen können sie digitalisieren oder als Abzug per Post senden (Garten- und Tiefbauamt, Bachpaten Freiburg, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg). Nicht zulĂ€ssig sind nachtrĂ€glich bearbeitete Bilder, außer Korrekturen von Belichtung und Kontrast.

Teilnehmen können alle ab 18 Jahren sowie MinderjÀhrige mit Zustimmung ihrer Eltern. Ausgenommen sind stÀdtische BeschÀftigte und Vorstandsmitglieder des Fördervereins Bachpatenschaften.

Zu gewinnen gibt es Sach- und Aktionspreise rund um das Thema Natur, Umwelt und GewÀsser, die der Förderverein Bachpatenschaften gestiftet hat.

Am Donnerstag, 9. Juli, um 16.30 Uhr zeichnet BĂŒrgermeister Martin Haag die kreativen Bachfotografinnen und –fotografen aus und stellt die prĂ€mierten Fotos vor. Ort und Ablauf der Abschlussveranstaltung werden noch bekannt gegeben.
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Veranstaltungen 
 
 
Sonntagsöffnung: Gartentreff im FrĂŒhjahr
am 29.03.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Starten Sie mit uns in die neue Gartensaison! Grundlage eines erfolgreichen Gartenjahrs ist der Boden. Dazu erlĂ€utert GĂ€rtnermeister Robert Schönfeld, dass die Kompostherstellung nicht schwierig ist und mit das Wertvollste was ein GĂ€rtner fĂŒr seinen Garten tun kann. Machen Sie sich also startklar fĂŒr den Garten im FrĂŒhjahr und holen Sie sich Ideen, Setzlinge, Pflanzbeispiele, fachliche Beratung und viele Praxistipps durch den GĂ€rtner der Ökostation ein!

Robert Schönfeld und die Gartengruppe

Das CafĂ© "Ökostation" hat geöffnet
In Kooperation mit der Abfallwirtschaft Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
NABU begrĂŒĂŸt EU-Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft
Miller: Grundstein gelegt, aber verbindliche Ziele fehlen

Berlin, 11.03.2020 – Den heute von der EU-Kommission veröffentlichten Aktionsplan Kreislaufwirtschaft („Circular Economy Action Plan“) kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Der Plan ist ein solider Grundstein fĂŒr ein kĂŒnftig umwelt- und ressourcenfreundlicheres Wirtschaftsmodell in der EU. Es ist richtig, dass die Kommission den Schwerpunkt auf langlebigere und reparierbare Produkte setzt. Allerdings fehlt im Plan ein verbindliches Reduktionsziel fĂŒr den Rohstoffverbrauch in der EU. Wir produzieren und konsumieren weit ĂŒber unsere VerhĂ€ltnisse. Das muss sich dringend Ă€ndern. AbfĂ€lle zu recyceln ist gut, deutlich besser fĂŒr Natur und Umwelt ist aber, weniger Ressourcen einzusetzen und mit diesen schonender umzugehen.

Dazu liest man zu wenig im Papier. Der NABU fordert, die ursprĂŒngliche Idee der Kommission, den materiellen Fußabdruck der EU-Staaten bis 2030 zu halbieren, wieder auf die Agenda zu setzen. Es ist erfreulich, dass die Kommission Reduktionsziele fĂŒr AbfĂ€lle vorsieht. Das sollte nun zĂŒgig in der Abfallrahmenrichtlinie umgesetzt werden. Auch sollte die geplante Plastiksteuer beim Hersteller ansetzen, der Einsatz von Recyclingmaterial aber steuerfrei bleiben.“
 
 


Veranstaltungen 
 
„Freiburg liebt dich!“ zeichnet im JubilĂ€umsjahr „LastenVelo Freiburg“ aus
Bild v.l.n.r.: Robert Schneider und David Plappert (c) Stadt Freiburg
 
„Freiburg liebt dich!“ zeichnet im JubilĂ€umsjahr „LastenVelo Freiburg“ aus
Am 9. MĂ€rz wurde das Projekt „LastenVelo Freiburg“ von „Freiburg liebt dich!“ fĂŒr das besondere Engagement im Handlungsfeld „MobilitĂ€t“ der Freiburger Nachhaltigkeitsziele ausgezeichnet.

„LastenVelo Freiburg“ ist ein kostenloses Leihsystem fĂŒr LastenrĂ€der. LastenVelo Freiburg e.V. wurde von einer Gruppe Engagierter rund um den Vorsitzenden Robert Schneider gegrĂŒndet, mit dem Ziel, ein nachhaltiges Angebot fĂŒr alle Freiburger_innen zu schaffen, die Transporte ohne Auto durchfĂŒhren möchten. Vom Umzug des Studentenzimmers bis zum GetrĂ€nkeeinkauf, sind viele Nutzungen denkbar. Der Verein wird vor allem von Freiwilligen unterstĂŒtzt.

Die 14 LastenVelos an zwölf Standorten in Freiburg sind zum Teil mit elektrischem Motor ausgestattet und können rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche von registrierten Nutzer_innen kostenfrei ausgeliehen werden. ZusĂ€tzlich gibt es eine Selbsthilfewerkstatt in der Freiburger_innen ihre FahrrĂ€der wieder auf Vordermann bringen können. Außerdem kann das eigene Fahrrad, sollte es nicht mehr fahrtĂŒchtig sein, bei LastenVelo Freiburg abgegeben werden, um daraus Ersatzteile zu gewinnen. Damit leistet LastenVelo Freiburg seinen Beitrag zur Förderung des Fahrradverkehrs und der Verkehrswende sowie zu einer nachhaltigeren Lebensweise durch Teilen-statt-Besitzen.

Von den HerzensĂŒberbringern badenova, FWTM, Stadt Freiburg und Wirtschaftsjunioren erhielt “LastenVelo“ neben einer Urkunde, ein Holzherz und eine besondere Erfrischung gesponsert durch die Brauerei Ganter, Mitglied des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren.

Im Rahmen von „Freiburg liebt dich!“ wird im Laufe des Jahres 2020 jeden Monat eine Initiative ausgezeichnet, die sich in einem der zwölf Handlungsfelder der Freiburger Nachhaltigkeitsziele - Teilhabe, Lokales Management, NatĂŒrliche GemeinschaftsgĂŒter, Konsum und Lebensweise, Stadtentwicklung, MobilitĂ€t, Resiliente, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Soziale Gerechtigkeit, Lebenslanges Lernen, Klima und Energie sowie Kultur und Sport – ĂŒber das normale Maß hinaus fĂŒr Freiburg engagiert und somit eine Vorbildfunktion hat. Die PreistrĂ€ger werden ĂŒberrascht und erfahren erst bei der Ehrung von ihrer Auszeichnung.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Austausch fĂŒr urbane GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner
Corona-Virus: Regiotreffen GemeinschaftsgÀrten am 13. MÀrz ist abgesagt

Das Regiotreffen der GemeinschaftsgÀrten, das am 13. MÀrz stattfinden sollte, ist abgesagt. Wie das Garten- und Tiefbauamt heute (12.3.) mitteilt, wird die Veranstaltunmg zu einem spÀteren Zeitpunkt nachgeholt.
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Verschiedenes 
 
 
NABU zur 100-Tage-Bilanz von Ursula von der Leyen
KrĂŒger: Der Mann-auf-dem-Mond-Mission fehlt bisher der Kompass

Berlin/BrĂŒssel, 9.03.2020 – Die ersten 100 Tage im Amt von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen kommentiert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„Ursula von der Leyen ist mit großen Versprechen gestartet: Die EU zum globalen Champion im Klima- und Naturschutz zu machen. Nach hundert Tagen fĂ€llt ihre Bilanz jedoch ernĂŒchternd aus. FĂŒr die Mann-auf-dem-Mond-Mission fehlt bislang der Kompass. Das Klimagesetz bringt uns dem 1,5 Grad-Ziel nicht nĂ€her. Die Kommission verkennt, wie wichtig gesunde WĂ€lder und Moore als natĂŒrliche Kohlenstoffsenken sind, um die Klimakrise zu stoppen. Zudem fehlt das Ziel auf hundert Prozent naturvertrĂ€gliche erneuerbare Energien zu kommen und den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Damit der Green Deal mehr als ein grĂŒnes MĂ€ntelchen wird, muss auch das Artensterben gestoppt werden. Alle Mitgliedstaaten mĂŒssen bis 2030 auf 15 Prozent ihrer FlĂ€che zerstörte Ökosysteme wiederherstellen. Und die Agrarpolitik muss dringend klima- und naturvertrĂ€glich werden. Hierzu hat die Kommission bisher jedoch nicht den Willen gezeigt. Der Erfolg von Ursula von der Leyen hĂ€ngt wesentlich von den EU-Staats- und Regierungschefs ab. Doch sie verzettelten sich bislang in nationalen Egoismen, statt mutig die Zukunftsaufgaben fĂŒr Europa anzugehen. Angesichts globaler Bremser wie den USA oder Brasilien muss die EU jetzt aber entschieden auftreten, um den Schutz von Klima und BiodiversitĂ€t weltweit zu verbessern.“
 
 

Veranstaltungen 
 
Freiburg: Im Zeichen des Stadtwaldes
Zauneidechse / Foto: Horst Helwig
 
Freiburg: Im Zeichen des Stadtwaldes
Das neue Waldhaus-Jahresprogramm liegt jetzt vor

Ab sofort liegt das Jahresprogrammheft 2020 im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit. Zum Herunterladen findet man es unter www.waldhaus-freiburg.de. Titelheldin ist diesmal die Zauneidechse als heimisches Reptil des Jahres. Mit einer Ausstellung und vielen Exkursionen zum Stadtwald steht das Waldhaus 2020 ganz im Zeichen des StadtjubilÀums.

Viele Ideen fĂŒr das neues Jahr fußen auf dem bisherigen ErfolgsRezept des Waldhauses, das auch im vergangenen Jahr wieder rund 33.000 Besucher und Besucherinnen begrĂŒĂŸen konnte. Über 5400 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler kamen zu den Schulveranstaltungen und Projektwochen in die Wonnhalde. Der Waldherbst lockte im Oktober ĂŒber 3000 kleine und große Menschen an. Viele Exkursionen und Kurse waren ausgebucht oder sehr gut besucht.

Mit ĂŒber 80 Angeboten bekommen alle Interessierten in diesem Jahr eine neue Chance, dabei zu sein, wenn es darum geht, Natur und Nachhaltigkeit auf vielfĂ€ltigste Weise zu entdecken und zu erleben.

Eine Steilvorlage bietet das StadtjubilĂ€um. Denn Freiburg ist ohne seinen Wald gar nicht vorstellbar. Ein willkommener Anlass, der Bedeutung des Stadtwalds eine Ausstellung zu widmen. Unter dem Titel „StadtWaldMensch. 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg“ lĂ€dt sie ab dem 15. Mai zu spannenden StreifzĂŒgen und Zeitreisen durch die Freiburger Waldgeschichte, -gegenwart und -zukunft ein.

Mit insgesamt 16 kostenfreien Veranstaltungen steht auch ein großer Teil des Begleitprogramms im Zeichen der JubilĂ€umsausstellung. Die Angebote reichen von einer Baumpflanzaktion ĂŒber eine ganztĂ€gige Fahrradtour vom Mooswald auf den Schauinsland, Exkursionen durch Freiburgs Forstreviere, Schauinsland-Wanderungen und den Betrieb eines Kohlenmeilers bis hin zu Stadt- und MĂŒnsterfĂŒhrungen, die sich der „Spur des Holzes in der Stadtgeschichte“ widmen.

Am 11. Oktober fĂŒhrt ein Thementag in die WĂ€lder und die Kultur Nicaraguas. Anlass fĂŒr diesen speziellen Blick ĂŒber den heimischen Waldrand ist die langjĂ€hrige Zusammenarbeit zwischen Freiburg und dem nicaraguanischen WiwilĂ­, die 2018 mit der GrĂŒndung einer StĂ€dtepartnerschaft besiegelt wurde. Diese Begleitveranstaltungen sind im Heft mit dem Logo des StadtjubilĂ€ums gekennzeichnet.

DarĂŒber hinaus bietet das Waldhaus wieder besondere Kurse in der GrĂŒnholzwerkstatt. Neben dem Skulpturenschnitzen mit Thomas Rees, MesserschĂ€rfen und Messerbau sind auch die Klassiker Schlittenbau und Bootsbau mit Thomas Grögler dabei. Erstmals können Weißtannenboote in zwei GrĂ¶ĂŸen gebaut werden. Konzerte, Ferienangebote, Exkursionen und Workshops von Pilzkunde ĂŒber LagerfeuerkĂŒche bis zum HolzrĂŒcken mit dem Pferd stehen im Programm. Erstmals findet auch ein Kurs zur Naturfotografie statt.

Noch bis zum 22. MĂ€rz ist die Ausstellung „Bionik – Biologie beflĂŒgelt Architektur“ ist zu sehen. Ab dem 27. MĂ€rz erwartet die Werksschau „Kunst trifft Natur“, die in Kooperation mit dem Verein Bagage stattfindet, gleichermaßen Natur- und Kunstbegeisterte.

Das Waldhaus dankt allen Förderern, Kooperationspartnern, Referenten und Referentinnen und ehrenamtlich TĂ€tigen, die die DurchfĂŒhrung eines solch umfangreichen Programmes ermöglichen. Besonders hingewiesen sei auf den Förderverein Waldhaus, durch dessen UnterstĂŒtzung einige Kurse gĂŒnstiger angeboten werden können und dessen Mitglieder mit eigenen Angeboten zur Programmvielfalt beitragen.

Das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags mit CafĂ© 12 bis 17 Uhr geöffnet. Angebote fĂŒr Schulklassen gibt es nach Absprache auch ĂŒber diese Öffnungszeiten hinaus. Info: Tel. 0761/89647710, info@waldhausfreiburg.de.

Das ganze Angebot steht im netz ...
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Veranstaltungen 
 
 
Beratungstermin Forschungsraumwochen 2020/21
am 25.03.2020 von 16:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg
 
Im Rahmen der Freiburger ForschungsrĂ€ume werden laufend Forschungsraumwochen fĂŒr die 5. und 6. Klassen fĂŒr Freiburger Schulen angeboten. AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr die Forschungsraumwochen im Bildungsplan sind die Leitperspektive BNE und das Fach BNT. Die Forschungsraumwoche muss so angelegt sein, dass am Ende der Woche der/die einzelne SchĂŒler*in mindestens in einem Bereich eine gewisse EigenstĂ€ndigkeit und dadurch ein Selbstwirksamkeitserlebnis erreichen kann. Ideal ist es, wenn in diesem Bereich auch durch selbstgestellte Fragen eine Art „Praxisforschung“ durch die SchĂŒler*innen erfolgt.

FĂŒr mögliche Anbieter von Forschungsraumwochen im Schuljahr 2020/21 bietet die Ökostation den heutigen Beratungsnachmittag an
Ute Unteregger

Anmeldung unbedingt erforderlich! 
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Veranstaltungen 
 
 
Sonntagöffnung: Samenbomben und Wildbienen
am 22.03.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg
 
Familiennachmittag fĂŒr Familien mit Kindern rund um die wilden Bienen.
Wo schlafen eigentlich Wildbienen? Was brauchen Wildbienen zum Leben und wie können wir einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt bei den Wildbienen leisten? Durch ein selbstgebautes Insektenhotel fĂŒr den Garten oder den Balkon kann sich jede/r fĂŒr die bedrohten Wildbienen zum Beispiel die Rostrote Mauerbiene engagieren. Mit der individuellen Herstellung von Samenbomben kann jeder einen persönlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.
Die diesjĂ€hrige Wildbiene des Jahres die Auen-Schenkelbiene wird im Garten sicher nicht angetroffen, aber dafĂŒr sieht man vielleicht schon die großen schwarz schillernden Holzbienen bei der Nahrungssuche.
Cordula Heusler und Team der Ökostation

Das CafĂ© Ökostation hat heute im Garten geöffnet.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ab Mitte April werden FahrradabstellplÀtze gereinigt und bei Bedarf repariert
In Innenstadt und an Haltestelle Lassbergstraße weisen ab sofort Hinweistafeln auf die Arbeiten hin

FrĂŒhjahrsputz bei Freiburgs FahrradabstellplĂ€tzen: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) lĂ€sst nach Ostern FahrradabstellplĂ€tze reinigen und bei Bedarf reparieren.

Bevor die BeschĂ€ftigten von GuT und ASF mit den Arbeiten beginnen können, mĂŒssen die Radlerinnen und Radler ihre abgestellten FahrrĂ€der entfernen. Ab sofort weisen Hinweistafeln an den betroffenen FahrradabstellplĂ€tzen zwischen Fischerau und Schwabentor sowie bei der Endhaltestelle Lassbergstraße auf die notwendigen Arbeiten hin, die in der zweiten AprilhĂ€lfte beginnen.

Die Arbeiten betreffen die folgenden AbstellplĂ€tze: Montag, 20. April: VAG-Endhaltestelle Lassbergstraße, Mittwoch, 22. April: AbstellplĂ€tze rund um das Schwabentor, Freitag, 24. April: Oberlinden/sĂŒdliche Herrenstraße, Dienstag, 28. April: Gerberau, beim Augustinerspielplatz und bei der EinmĂŒndung Fischerau.

FahrrĂ€der, die am RĂ€umungstag noch an den AbstellplĂ€tzen stehen, mĂŒssen kostenpflichtig entfernt werden.
 
 

Veranstaltungen 
 
Freiburg putzt sich raus: Stadtweite MĂŒllsammelaktion
 
Freiburg putzt sich raus: Stadtweite MĂŒllsammelaktion
Bisher sind 24 Gruppen und elf Schulen mit dabei, weitere helfende HĂ€nde sind willkommen

Gemeinsam fĂŒr eine saubere Stadt: Am Samstag, 7. MĂ€rz, bringen wieder ĂŒber tausend Freiwillige die Freiburger Stadtteile und Ortschaften zum GlĂ€nzen. Bereits zum siebten Mal findet dann die Aktion „Freiburg putzt sich raus“ statt. Engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Schulen, Vereine und Gruppen sind auch dieses Jahr herzlich eingeladen mitzuhelfen.

Das Team von „Freiburg packt an“ aus dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) organisiert die Aktion in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF). GuT und ASF unterstĂŒtzen die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Material und Beratung: Jede Gruppe erhĂ€lt Handschuhe, Greifzangen, SĂ€cke, Container und bekommt außerdem einen Zuschuss, wenn die Aktion erfolgreich beendet ist.

Die ersten Putzaktionen haben bereits Mitte Februar begonnen, weitere sind auch noch nach dem Aktionstag am 7. MĂ€rz geplant. Gemeinsam beseitigen die Freiwilligen in kleinen und großen Gruppen den Abfall, den andere Menschen achtlos hinterlassen haben. Sie gehen durch die Parkanlagen, SpielplĂ€tze, an Radwegen, GewĂ€ssern und Straßen entlang. Denn trotz des unermĂŒdlichen Einsatzes der stĂ€dtischen BeschĂ€ftigten gelingt es nicht an allen Orten, das MĂŒllproblem in den Griff zu bekommen. Oft hinterlassen Menschen illegalen MĂŒll auf öffentlichen FlĂ€chen. So landen nicht nur Papier, Glas und Plastik, sondern auch Schrott, alte RĂ€der und Mofas, Möbel und Kleidung in der Natur.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag lobt das Engagement der Freiburgerinnen und Freiburger: „Es ist ein tolles Zeichen fĂŒr unsere Stadt und eine Freude, zu sehen, wie viele Menschen aus allen Stadtteilen sich in ihrer Freizeit fĂŒr ein sauberes und umweltfreundliches Freiburg engagieren.“ Um den Einsatz zu wĂŒrdigen, wird er mit der stellvertretenden GuT-Leiterin Jutta Herrmann-Burkhart auch drei Gruppen vor Ort ĂŒberraschen und sich persönlich fĂŒr ihre Hilfe bedanken.

In den Zeiten der Bewegung „Fridays for future“ ist die wachsende Beteiligung der Schulen sehr deutlich. Allein im Freiburger Westen sind die Paul-Hindemith-Schule, die Johannes-Schwartz-Schule, die Gerhart-Hauptmann-Schule und das Wentzinger-Gymnasium mit mehreren hundert SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit dabei. Im gesamten Stadtgebiet haben elf Schulen ihren Einsatz angekĂŒndigt.

Dank der lobenswerten Organisation und Mitarbeit der BĂŒrgervereine, Ortsverwaltungen, Vereine und Gruppen vor Ort leistet „Freiburg putzt sich raus“ einen großen Beitrag fĂŒr den Umweltschutz in Freiburg. 2019 haben sich ĂŒber 1.300 Freiwillige an der Aktion beteiligt und jedes Jahr sind mehr Menschen unterwegs, um die Stadt von Tonnen an MĂŒll zu befreien.

Alle, die sich engagieren möchten, sind herzlich eingeladen am Samstag, 7. MĂ€rz, und an weiteren Terminen mit anzupacken. Wer mithelfen will, kann sich direkt bei den BĂŒrgervereine, Ortsverwaltungen oder QuartierbĂŒros im jeweiligen Stadtteil anmelden oder alternativ bei der Initiative „Freiburg packt an“ im Garten- und Tiefbauamt: Tel. 0761 / 201-4712 oder per Mail an fpa@stadt.freiburg.de. Dort gibt es auch weitere Infos zur Aktion.

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Gruppenliste “Freiburg putzt sich raus” 2020 Hauptaktion 7.MĂ€rz

 BĂŒrgerverein Weingarten/Diakonie SĂŒdwest: 07.03.2020
Treffpunkt: am Kinderjugendzentrum Weingarten, Buggingerstr. 42
Uhrzeit: 10 Uhr

 Ortsverwaltung Opfingen: 07.03.2020
Treffpunkt: Am Rathaus Opfingen, DĂŒrleberg 2
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Lehen: 07.03.2020
Treffpunkt: Am Rathaus Lehen, Breisgauer Str. 61
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Waltershofen: 07.03.2020
Treffpunkt: Steinriedhalle ( Breikeweg)
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Tiengen: 07.03.2020
Treffpunkt: Dreschschopf Tiengen
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Munzingen: 07.03.2020
Treffpunkt bei der Traubenannahmestelle der WG im Seegrund Munzingen
Uhrzeit: 10 Uhr

 BĂŒrgerverein Herdern/Ahmaddiyya Muslim Gemeinde: 07.03.2020
Treffpunkt: Herderner Kirchplatz
Uhrzeit: 10 Uhr

 Nachbarschaftswerk und der Lokalverein Haslach: 07.03.2020
Treffpunkt: Ende der Hochfirststraße
Uhrzeit: 10 Uhr

 BĂŒrgerverein St. Georgen: 07.03.2020
Treffpunkt: am Winzerhaus St. Georg Wendlingerstraße 23
Uhrzeit: 9 Uhr

 BĂŒrgerverein Landwasser: 07.03.2020
Treffpunkt: Wirthstraße 12 vor dem Gemeinschaftsraum
Uhrzeit: 13 Uhr

 BĂŒrgerverein Mooswald: 07.03.2020
Treffpunkt: Wendeplatte Rehwinkel
Uhrzeit: 10 Uhr

BĂŒrgerverein Littenweiler: 07.03.2020
Treffpunkt: Schulhof Reinhold-Schneider-Schule, Lindenmattenstr. 2
Uhrzeit: 10 Uhr

 NaJu Waldsee und der BĂŒrgerverein Oberwiehre-Waldsee: 07.03.2020
Treffpunkt: Biosk, Schwarzwaldstraße 80a
Uhrzeit: 10 Uhr

 Quartiersarbeit BrĂŒhl: 07.03.2020
Treffpunkt: Stadtteiltreff Tennenbacherstraße 36
Uhrzeit: 9 Uhr

 Gutleutmatten Ost: 07.03.2020
Treffpunkt: Anne-Torgersen-Str.
Uhrzeit: 10 Uhr

 Familienzentrum Klara e. V.: 07.03.20
Treffpunkt: StĂŒhlinger Park vor der Kirche
Uhrzeit: 10 Uhr

 Bewohner Ferdinand-Weiß-Straße + MetzgergrĂŒn Quartier: 07.03.2020
Treffpunkt: Bolzplatz am MetzgergrĂŒn
Uhrzeit: 9 Uhr

 BĂŒrgerforum Sedanquartier: 07.03.2020
Treffpunkt: Ostende Faulerpark
Uhrzeit: 10 Uhr

 BewohnerInnen Unterwiehre: 07.03.2020
Treffpunkt: Spielplatz „Blaues Monster“ Langemarckstraße
Uhrzeit: 11Uhr

 BĂŒrgerInnenverein Rieselfeld: 07.03.2020
Terffpunkt Glashaus, Maria-von-Rudloff-Platz 2
Uhrzeit: 14Uhr

 Volkshochschule: Montag, 09.03.2020
Treffpunkt: Ecke Merzhauserstr./Weddigenstr.
Uhrzeit: 15 Uhr

Weitere Gruppen auf Anfrage.
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Veranstaltungen 
 
Geburtstagsausgabe: 30 Jahre „Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch
Die ersten Piepmatze ... / Foto: Tabea Krauss / StÀdtische Museen Freiburg
 
Geburtstagsausgabe: 30 Jahre „Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch
Ab Samstag, 29. Februar, ist der flauschige HĂŒhnernachwuchs wieder da

Die KĂŒken sind wieder da! Kaum zu glauben: Schon seit 30 Jahren lockt der flauschige HĂŒhnernachwuchs zur Osterzeit Kinder und Erwachsene ins Museum Natur und Mensch. Die Geburtstagsausgabe „30 Jahre – Vom Ei zum KĂŒken“ startet am Samstag, 29. Februar. Bis Sonntag, 19. April, lassen sich die HĂŒhnerkinder dann beim Picken und Probeflattern beobachten.

Im Laufe der Ausstellung erblicken etwa 200 KĂŒken das Licht der Welt. Darunter sind viele bedrohte und regionale Rassen. Die Eier stammen aus der Zucht erfahrener HobbyHĂŒhnerhalterinnen und -halter aus Freiburg und Umgebung. ZunĂ€chst liegen die Eier drei Wochen in der Brutstation hinter den Ausstellungskulissen. NĂ€hert sich der Termin des SchlĂŒpfens, ziehen sie in den SchaubrĂŒter um. Wer den magischen Moment miterleben möchte, braucht Zeit, Geduld und ein wenig GlĂŒck. Nach etwa zwei Wochen im Museum treten die heranwachsenden KĂŒken die RĂŒckreise zu ihren ZĂŒchtern an.

Die Ausstellung lĂ€dt Familien ein, die spannende Biologie des Eis gemeinsam spielerisch zu erkunden. Von den winzigen Eiern der Gespenstschrecke bis hin zum grĂ¶ĂŸten Ei der Welt gibt es jede Menge zu entdecken. Zum JubilĂ€um dĂŒrfen Neugierige sogar ein versteinertes Dinosaurier-Ei anfassen und ganz Mutige können einen brĂŒtenden Python berĂŒhren. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Vitrine mit 500 unterschiedlichen Vogeleiern. Im Zentrum der Ausstellung steht auch in diesem Jahr der tierschutzgerechte Umgang mit Nutztieren. Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortungsvoll einkaufen und konsumieren? Wie erkennt man „versteckte Eier“ in Produkten des Alltags? Was bedeuten die Debatten um „BruderkĂŒken“ und „ZweitnutzungshĂŒhner“? Die Ausstellung und die MuseumskĂŒken werden so zu Botschaftern fĂŒr einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit Tieren.

FĂŒr viele gehören Ei und Osterfest unmittelbar zusammen. Doch es gibt weltweit noch viel mehr BrĂ€uche rund ums Ei. Die ethnologischen AusstellungsstĂŒcke vom mexikanischen GlĂŒcksEi bis zum Blumen-Ei aus Malaysia, vom Pessach- bis zum Nouruz-Fest vermitteln dies anschaulich.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm richtet sich vor allem an Familien. Groß und Klein sind eingeladen, glĂŒcksbringende mexikanische Konfettieier zu basteln oder Schmuck aus den Schalen von Straußeneiern zu gestalten. Wer sich traut, darf sogar Hahn und Henne streicheln, die mehrmals zu Besuch ins Museum kommen.

Lernen, Entdecken und kreatives Gestalten stehen bei buchbaren Angeboten fĂŒr Kitagruppen und Schulklassen auf dem Programm. Bei FĂŒhrungen noch vor den regulĂ€ren Öffnungszeiten haben sie die exklusive Möglichkeit, die KĂŒken in aller Ruhe zu beobachten. Aufgrund der hohen Nachfrage mĂŒssen sich alle Gruppen vorher anmelden. AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums hat das Museum zu einem Kreativwettbewerb aufgerufen. Schulklassen und Kitagruppen sind eingeladen, fantasievolle Eier zu gestalten, die am Eierbaum in der Ausstellung zu sehen sein werden.

Auch zum JubilĂ€um gibt es wieder ein KĂŒkenquiz, diesmal jedoch in neuem Gewand: Kleine und große Detektive lösen einen spannenden Fall. Eine weitere Neuerung im Geburtstagsjahr ist ein KĂŒken-Mitmachheft. Dieses ist an der Museumskasse erhĂ€ltlich. FĂŒr die Ausstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter verantwortlich ist auch 2020 wieder Norbert Widemann, der schon 1990 bei der allerersten KĂŒken-Ausstellung dabei war. MuseumspĂ€dagoge Peter Geißler hat die Bildungsangebote konzipiert.

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist von Dienstag bis Sonntag und an allen Osterfeiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro, unter 27 Jahren und mit Museums-Pass-MusĂ©es ist er frei.
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Verschiedenes 
 
Hintergrund: AKW Fessenheim, Teil-Stilllegung
Quelle: www.mitwelt.org/akw-fessenheim-stilllegung-abschaltung-schliessung.html
 
Hintergrund: AKW Fessenheim, Teil-Stilllegung
Nach unsĂ€glich langem hin und her soll jetzt am 22.2.2020 (Fasnedssamschdig!) Block I des Ă€ltesten französischen AKW in Fessenheim endlich dauerhaft abgestellt werden. Der französische Energiekonzern EDF hat die Stilllegung der beiden Reaktoren in Fessenheim fĂŒr den 22.2.2020 und den 30.6.2020 ankĂŒndigt.

In der großen, aktuellen Abschaltdebatte stehen die finanziellen Folgen der Stilllegung fĂŒr die Gemeinde Fessenheim und die Umlandgemeinden im Vordergrund. Das alte AKW war trotz der unglaublichen Schulden der EDF fĂŒr einige Gemeindenn tatsĂ€chlich eine Gelddruckmaschine.

Vier wichtige Aspekte spielen in dieser Debatte leider nur eine Nebenrolle:

Da ist der zentrale Anteil der französischen Umweltbewegung an der Abschaltung des maroden AKW.
Ohne die frĂŒhe, erfolgreiche Bauplatzbesetzung 1977 gegen einen AKW-Neubau in Gerstheim, ohne heutige, AKW-kritische elsĂ€ssische Abgeordnete, ohne die aktive Rolle von CSFR, Stop Fessenheim, Alsace Nature und ohne Sortir du nuclĂ©aire, wĂ€re die Abschaltung nicht möglich gewesen. Auch trinationale Initiativen, insbesondere der TRAS mit seinen Gutachten und Klagen hat eine wichtige Rolle gespielt.

Die Fessenheim-Stilllegung ist kein "Selbstzweck", sondern berechtigte Gefahrenabwehr
In den beiden, immer wieder von StörfĂ€llen und Schlampereien heimgesuchten Reaktoren entsteht jĂ€hrlich die kurz- und langlebige RadioaktivitĂ€t von ca. 1800 Hiroshima-Bomben. Das unter dem Rheinpegel liegende, ĂŒberflutungsgefĂ€hrdete AKW liegt schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet, mitten in einer dicht besiedelten Region Zentraleuropas. Ein schwerer Unfall hĂ€tte fĂŒr ĂŒber eine Million Menschen auf beiden Rheinseiten eine Katastrophe bedeutet. Dazu kommt die stĂ€ndige RadioaktivitĂ€tsabgabe im sogenannten Normalbetrieb und die skandalöse RheinerwĂ€rmung fĂŒr das kĂŒhlturmlose AKW. Das von geschickter Atom-PR eingebrachte Argument des Klimaschutzes ist lĂ€ngst widerlegt.

Wenn die großen Gefahren eines schweren Atomunfalls nach der Entleerung der Zwischenlagerbecken gebannt sind, werden wir uns um die kommenden "kleineren" Gefahren beim Abriss kĂŒmmern. Ein "Billigabriss" ist nicht akzeptabel. Die jetzt zu schaffenden neuen ArbeitsplĂ€tze im Elsass mĂŒssen umweltfreundlich, nachhaltig und zukunftsfĂ€hig sein.

Die Abschaltung des maroden AKW ist Grund zur grenzĂŒberschreitenden Freude, aber kein Anlass fĂŒr Triumph: Die Reaktoren haben ĂŒber vier Jahrzehnte Strom, Geld und Gefahren produziert. Der in Fessenheim entstandene AtommĂŒll muss fĂŒr eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefĂ€hrdet das Leben zukĂŒnftiger Generationen auf dieser Erde.

Zum Thema Fessenheim-Abschaltung widerholt Alt-BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und TRAS-VizeprĂ€sident Axel Mayer seine "Sektempfehlung"

Kaufen Sie drei gute Flaschen Sekt

Die Erste öffnen sie am Tag der endgĂŒltigen Abschaltung des letzten der beiden Reaktoren
Die Zweite öffnen am Tag der Entleerung der Brennelemente-Zwischenlager (Erst dann ist die die GAU-Gefahr tatsÀchlich beseitigt)
Die Dritte Flaschen sollten Sie gut lagern. In ca. einer Million Jahre ist der Großteil des in Fessenheim angefallenen AtommĂŒlls zerfallen. Dann gibt es tatsĂ€chlich Grund auf die Fessenheim-Schließung anzustoßen.
Wir bedanken uns bei den französischen Umwelt-Aktiven, ohne die diese Abschaltung nicht möglich gewesen wÀre.

Wir freuen uns, werden aber wachsam bleiben...
Nach der Abschaltung des AKW in Fessenheim wird sich die grenzĂŒberschreitenden Umweltbewegung am Oberrhein verstĂ€rkt um die Schließung der bedrohlichen AKW in Beznau (CH) und Leibstadt (CH) kĂŒmmern und wir mĂŒssen uns auch stĂ€rker fĂŒr die zukunftsfĂ€higen Energien vor unserer HaustĂŒr einsetzen, die von gut getarnten Lobbygruppen der Kohle- und Atomindustrie massiv bekĂ€mpft werden.

Axel Mayer, Alt-BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer, VizeprĂ€sident TRAS, Kreisrat, Mitwelt Stiftung Oberrhein
(Ich werde, vorsichtig-optimistisch, am 22.2. um 18 Uhr mit einigen Endinger Aktiven mit einem "Piccolöchen" anstoßen)
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Veranstaltungen 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Frönen Sie Ihrer Leidenschaft

Freiburg. Am Freitag, 21.2. und Samstag, 22.2. findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt statt.

Auch dieses Mal bieten ĂŒber 200 Aussteller mit AntiquitĂ€ten, Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele ĂŒberregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig GlĂŒck den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten: Freitag, 21.2. von 14-19 Uhr und Samstag, 22.2. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Butenland
 
Filmtipp: Butenland
Deutschland 2019, 86 Minuten
Dokumentation
Regie: Marc Pierschel

Als Milchbauer in dritter Generation versorgt Jan Gerdes auf seinem Hof im Norden Deutschlands dreißig KĂŒhe und verkauft erfolgreich Biomilch und KĂ€se. Doch er hadert mit seinem Gewissen, als er seine KĂŒhe bei sinkender Milchleistung an den Schlachthof verkaufen muss. Nach Burnout und Scheidung trifft er den Entschluss, seinen Hof aufzugeben. An dem Tag als alle KĂŒhe zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz fĂŒr die letzten zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine Partnerin Karin MĂŒck den Entschluss, die KĂŒhe auf dem Hof zu behalten. Es ist die Geburtsstunde von Hof Butenland. Anfang der 80er Jahre zĂ€hlt Karin zu den ersten TierbefreierInnen, die Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere aus Versuchslaboren retten und die ZustĂ€nde dort öffentlich machen. Bis sie bei einer Aktion von einem Sondereinsatzkommando verhaftet und als Mitglied einer terroristischen Vereinigung angeklagt wird. Nach 5-wöchiger Isolationshaft wird Karin zu einer einjĂ€hrigen Freiheitsstrafe verurteilt. Paul sollte im Alter von zwei Monaten wegen einer KĂ€lbergrippe geschlachtet werden, Uschi weil sie sich weigerte, gemolken zu werden und Lillja ĂŒberlebte die Geburt ihres ersten Kalbes fast nicht. Auf Butenland leben sie heute zusammen mit vielen anderen ehemaligen Nutztieren auf Augenhöhe mit den Menschen - ohne einen Nutzen erfĂŒllen zu mĂŒssen. Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint. Jan Gerdes und Karin MĂŒck entwerfen mit ihrem Projekt ein Gegenmodell zur Nutztierhaltung, bei dem die BedĂŒrfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland ĂŒber einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime PortrĂ€t zeigt zwei Menschen, die sich fĂŒr Tiere einsetzen, hĂ€lt Momente des GlĂŒcks und der Trauer fest, und hinterfragt den gegenwĂ€rtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft.

LĂ€uft in der Harmonie Freiburg
am Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr
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Verschiedenes 
 
 
Startschuss fĂŒr das Projekt „Regionaler Biotopverbund SĂŒdbaden“
Erfolgreiche Bewerbung der Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach sowie der Stadt Freiburg fĂŒr ein Projekt zur interkommunalen Zusammenarbeit

Die Region am SĂŒdlichen Oberrhein soll artenreicher werden. Deshalb haben sich die Unteren Naturschutzbehörden der LandratsĂ€mter BreisgauHochschwarzwald und Lörrach sowie der Stadt Freiburg gemeinsam fĂŒr ein Projekt zum regionalen Biotopverbund beim Land Baden-WĂŒrttemberg beworben und wurden vom Umweltministerium zur Förderung ausgewĂ€hlt.

Ziele des Projektes sind eine landkreis- und gemarkungsĂŒbergreifende Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur StĂ€rkung des regionalen Biotopverbunds und die Förderung der biologischen Vielfalt in der Region. Dem ArtenrĂŒckgang sowie dem Insekten- und Bienensterben soll mit Hilfe dieses Projekts aktiv und wirksam entgegengewirkt werden. Das Projekt will den Biotopverbund in der Region SĂŒdbaden auf der ganzen FlĂ€che verbessern. Entsprechend sollen ökologische
Aufwertungen sowohl in der Agrarlandschaft als auch in den urbanen RĂ€umen der StĂ€dte und Gemeinden umgesetzt werden. Dazu wird eine engere Vernetzung und Zusammenarbeit von Naturschutzbehörden, Landwirtschaftsbehörden, Straßenverkehrsbehörden, Forstbehörden, Gemeinden, LandschaftserhaltungsverbĂ€nden, Landwirten, Winzern, GrundstĂŒckseigentĂŒmern, NaturschutzverbĂ€nden und LandwirtschaftsverbĂ€nden angestrebt werden.

Zur Umsetzung des Projekts hat das Land BadenWĂŒrttemberg eine Stelle bewilligt und deren Finanzierung bis Ende 2023 zugesagt. Organisatorisch ist die Stelle dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald zugeordnet.

Konkrete Aufgaben sind:

 Identifikation von prioritĂ€ren Maßnahmen zur StĂ€rkung des Biotopverbunds
 Umsetzung von beispielhaften Maßnahmen des gemarkungs- und landkreisĂŒbergreifenden Biotopverbunds
 Vernetzung mit den regionalen Akteuren fĂŒr biologische Vielfalt und Biotopverbund
 Naturnahe Nutzung und ökologische Aufwertung des StraßenbegleitgrĂŒns und der GrĂŒn- und FreiflĂ€chen in Kommunen und in Gewerbe- u. Industriegebieten als wichtige Trittsteine fĂŒr BiodiversitĂ€t
 BiodiversitĂ€ts-Beratungen fĂŒr urbane GrĂŒn- und Freiraummanager bzw. -eigentĂŒmer sowie fĂŒr Gartenbesitzer fĂŒr die naturnahe Gestaltung von GĂ€rten und GebĂ€uden


Infobox: Das Projekt „Regionaler Biotopverbund SĂŒdbaden“ ist Teil des Programms zur „StĂ€rkung der Umweltverwaltung“, welches durch das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft umgesetzt wird. Im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Interkommunale Zusammenarbeit“ wurden im Land acht neue Stellen geschaffen, auf die sich die Land- und Stadtkreise bewerben konnten.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Artenvielfalt und BiodiversitÀt im Wald
BB-Bank fördert neues Angebot fĂŒr Schulen am Waldhaus

Es summt und brummt, rauscht, krabbelt und piept – die Artenvielfalt im Ökosystem Wald ist enorm. Aber sie ist ĂŒberall auf der Welt gefĂ€hrdet. Um sie zu schĂŒtzen, braucht es Wissen und positive Erfahrungen. Darum arbeitet das Waldhaus Freiburg an einem neuen Schulangebot fĂŒr weiterfĂŒhrende Schulen. Möglich wird es durch eine großzĂŒgige Förderung der BB-Bank.

Der WeltbiodiversitĂ€tsrat (IPBES) verzeichnet einen massiven RĂŒckgang der Artenvielfalt. Demnach sind in den kommenden Jahren rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Allein der Verlust von BestĂ€uberinsekten zum Beispiel hat ungeahnte Folgen fĂŒr die Nahrungsmittelproduktion.

„Neben dem Klimawandel gehört der Verlust der Artenvielfalt derzeit zu den grĂ¶ĂŸten Bedrohungen der Menschheit“, betont Freiburgs UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. „Wenn wir ihm begegnen wollen, spielt der Bildungsbereich eine wichtige Rolle, denn Arten- und Naturschutz kann nur durch Bildungsangebote im Sinne einer Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE) gelingen.“

Darum hat das Waldhaus ein Angebot fĂŒr Schulklassen entwickelt, das sich gezielt mit der BiodiversitĂ€t befasst. Gerade der Wald eignet sich gut, um das Thema Artenvielfalt in seinen Verflechtungen anschaulich zu vermitteln. Das Angebot richtet sich an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klassenstufen 5 bis 13 und dauert jeweils einen Vormittag.

Zum Start des Projektes findet am Montag, 17. Februar, um 14 Uhr ein Pressetermin im Waldhaus statt. Anwesend sind dabei fĂŒr das Waldhaus die Vorstandvorsitzende, BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Waldhaus-Leiter Markus MĂŒller und Klaus Goldmann, der projektbegleitende UmweltpĂ€dagoge. Die BB-Bank wird durch RĂŒdiger BrĂ€utigam, Tim Lais und Roman Rotzinger vertreten. Nach der Übergabe eines Schecks zeigen die Mitarbeitenden des Waldhauses Details zum Projekt und stellen an Beispielen dar, wie die Inhalte an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler vermittelt werden.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote fĂŒr Schulklassen gibt es nach Absprache auch ĂŒber die regulĂ€ren Öffnungszeiten hinaus. Info: Tel. 0761/89647710, www.waldhaus-freiburg.de.

Das ganze Angebot ist unter www.waldhaus-freiburg.de zu finden.
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Verschiedenes 
 
 
Neues NABU-Gutachten zur EU-Agrarpolitik: Heiße Luft statt echter Klimaschutz
KĂŒnftige Agrarsubventionen drohen zu wenig fĂŒrs Klima zu leisten

Berlin, 13. Februar – Im aktuellen Vorschlag zur kĂŒnftigen EU-Agrarpolitik steckt sehr viel weniger Klimaschutz als von der EU-Kommission behauptet. Dies ist das Ergebnis eines neuen Gutachtens, das der NABU beim Institute for European Environmental Policy in Auftrag gegeben hat.

Demnach etikettiert die Kommission vor allem die grĂ¶ĂŸtenteils ohne nennenswerte Umweltauflagen ausgeschĂŒtteten Direktzahlungen als klimafreundlich – laut Kommission sollen sie zu 40 Prozent zum Klimaschutz beitragen. Die Gutachter kritisieren jedoch, dass fĂŒr ihren tatsĂ€chlichen Klimabeitrag entsprechende Nachweise fehlen.

„Die letzten DĂŒrresommer waren uns allen, Landwirten, Politik und Verbrauchern, eine Warnung: Die Klimakrise braucht jetzt entschlossenes Handeln. Die EU muss jetzt die Chance ergreifen, die Landwirtschaft klimafreundlicher zu gestalten. Wenn die Kommission ihre jetzigen AgrarplĂ€ne jedoch als klimafreundlich deklariert, ist das Etikettenschwindel“, so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger

KĂŒnftig sollen laut EU-Kommission 25 Prozent des EU-Haushaltes zum Klimaschutz beitragen. Der NABU empfiehlt mit Blick auf die drohenden Folgen der Erderhitzung sogar 40 Prozent. „Es ist wichtig, dass sich die EU zum Klimaschutz bekennt – aber sie muss dafĂŒr auch die Inhalte liefern. Und das ist in der Agrarpolitik bislang nicht der Fall“, so KrĂŒger.

Kritisch bewerten die Gutachter auch, dass die EU im Vergleich zur jetzigen Förderperiode sogar eine Verdoppelung des Klimaschutzbeitrags auf Wiesen und Feldern vorgibt. Diese Steigerung sei nicht nachvollziehbar, so die Gutachter, da entsprechende Maßnahmen, die dies rechtfertigen wĂŒrden, fehlen. Bereits den vorgeblichen Klimaschutz-Anteil der jetzigen Agrarpolitik von „nur“ 20 Prozent hatte der EuropĂ€ische Rechnungshof zuletzt als deutlich zu hoch kritisiert.

Der NABU fordert die Staats- und Regierungschefs auf, sich bei ihrem Haushaltsgipfel am 20. Februar klar zu einer klimaschonenderen Agrarpolitik zu bekennen. „Wie die EU-Agrarpolitik kĂŒnftig aussieht, entscheidet ganz wesentlich darĂŒber, ob der Green Deal gelingt“, so KrĂŒger. Daher sollten die Staatschefs die Agrarminister auffordern, den Vorschlag fĂŒr die Agrarpolitik nachzubessern.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Neues Gesetz zur Kreislaufwirtschaft greift deutlich zu kurz
Miller: Hersteller mĂŒssen verpflichtet werden, Recyclingmaterial einzusetzen

Berlin, 12. Februar – Die Verabschiedung der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz in der heutigen Kabinettssitzung kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Wir begrĂŒĂŸen, dass die Bundesregierung stĂ€rkere Akzente bei Abfallvermeidung, Produktverantwortung und öffentlicher Beschaffung recycelter Produkte setzen will. Der vorliegende Novellenentwurf greift aber deutlich zu kurz. Wir brauchen verbindliche Abfallvermeidungsziele. Die Bundesregierung muss eine globale Vorreiterrolle einnehmen, statt nur das umzusetzen, was von der EU ohnehin vorgegeben wird. Es kann nicht sein, dass das Gesetz erlaubt, 2035 noch ĂŒber ein Drittel unserer AbfĂ€lle zu verbrennen und zu deponieren. Das ist keine Kreislaufwirtschaft. KreislauffĂ€hige Produkte bekommen wir nur durch Herstellerverantwortung. DafĂŒr brauchen wir ein Gesetz, das Unternehmen zwingt, recyclingfreundlich zu produzieren. Hersteller mĂŒssen außerdem verpflichtet werden, Recyclingmaterial bei der Produktion einzusetzen.“
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Janine Steeger
 
Buchtipp: Janine Steeger "Going Green"
Warum man nicht perfekt sein muss, um das Klima zu schĂŒtzen

Vom Boulevard zur KlimaschĂŒtzerin: FrĂŒher war sie das Gesicht von RTL Explosiv, heute lebt Janine Steeger als »Green Janine« einen ganz anderen Lebensstil: Lastenrad statt Jetsetting, Klimaschutz statt Boulevard. Wie sie diese 180-Grad-Wende gemeistert hat, schildert sie in ihrem am 4. Februar 2020 erscheinenden Buch »Going Green«. Ihre Geschichte zeigt, »warum man nicht perfekt sein muss, um das Klima zu schĂŒtzen« – und dass es möglich ist, den Herausforderungen der Klimakrise mit einer guten Portion Humor zu begegnen.

Janine Steeger hatte alles, wovon sie als Kind getrĂ€umt hat: jeden Tag schicke neue Kleider, ein Auto mit Ledersitzen, Flugreisen in ferne LĂ€nder. Doch dann kam das Jahr 2011 und mit ihm die Geburt ihres Sohnes und »Fukushima«. Von da an war alles anders. Getrieben von der Frage »Was kann ich dafĂŒr tun, dass unser Sohn ein Leben ohne Klimakrise und Umweltkatastrophen fĂŒhren kann?« stellte sie nach und nach jeden Lebensbereich auf den Kopf – und hĂ€ngte schlussendlich sogar den einstigen RTL-Traumjob an den Nagel, um sich ganz den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu widmen.

Über die Höhen und Tiefen ihrer Kehrtwende von der Umweltsau zur UmweltschĂŒtzerin, die Konflikte und Kompromisse mit der Familie, Freundinnen, Kollegen und mit sich selbst – ĂŒber all dies berichtet die Autorin authentisch und unterhaltsam in »Going Green«. Ein Buch fĂŒr alle, die ihr Leben nachhaltiger gestalten wollen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen; und fĂŒr all die Eltern von Fridays-for-Future-Kids, die vor neuen Herausforderungen stehen. Nachhaltigkeit kann Spaß machen, und wer auf die Umwelt achtet, muss dabei auch nicht perfekt sein.

oekom Verlag 2020, 176 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN 978-3-96238-176-9
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Verschiedenes 
 
 
Projekt Klimaschutzquartier
Der Stadtteil Waldsee erprobt ab Herbst 2020 fĂŒr zwei Jahre eine neue Idee

Freiburg, 10. Februar. Neun Leuchtturmprojekte aus dem stĂ€dtischen Klimaschutzkonzept sollen die Stadt Freiburg in ihrem JubilĂ€umsjahr noch klimafreundlicher machen. Dabei soll es ab diesem Herbst ein erstes „Klimaschutzquartier“ in Freiburg geben.

„Mit diesem Projekt wollen wir herausfinden, wie wir Freiburgs Stadtteile in Richtung KlimaneutralitĂ€t weiterentwickeln können“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Stadt will beraten und informieren, Mitmachaktionen anbieten und durchfĂŒhren, den CO2Ausstoß im Quartier reduzieren, die Sanierungsrate beim GebĂ€udebestand erhöhen und die Möglichkeiten fĂŒr die Erzeugung erneuerbarer Energie ausschöpfen. Urban Gardening soll die Produktion von Lebensmitteln vor Ort ermöglichen. Insgesamt soll das Projekt die BĂŒrgerbeteiligung im Quartier stĂ€rken und die LebensqualitĂ€t verbessern.

FĂŒr dieses Vorreiterprojekt hat die Verwaltung den Stadtteil Waldsee als Pilotstadtteil ausgewĂ€hlt. Dessen Siedlungsstruktur ist vorwiegend homogen. Er ist dicht bewohnt, ĂŒberschaubar und gut vernetzt. So ist laut Umweltschutzamt Klimaschutz exemplarisch und konzentriert möglich. Zudem sind die Haushalte unterschiedlich groß und in Waldsee wohnen viele Familien. Außerdem gibt es hier schon vielfĂ€ltige KlimaschutzaktivitĂ€ten und im Themenfeld besonders engagierte Vereine wie etwa den BĂŒrgerverein Waldsee-Oberwiehre.

Der Klimaschutzfonds der Stadt Freiburg finanziert das Projekt Klimaschutzquartier. Die Vorbereitungen laufen bereits, im Herbst 2020 beginnt dann die Umsetzung gemeinsam mit der BĂŒrgerschaft und allen interessierten Partnern vor Ort. In den nĂ€chsten Wochen entwickelt das Umweltschutzamt ein Konzept fĂŒr die Beteiligung der Öffentlichkeit. Es erhebt Daten im Quartier und plant, wie es die Menschen vor Ort am besten unterstĂŒtzen und motivieren kann.

Auf die Öffentlichkeitsarbeit folgen im vierten Quartal 2020 die BĂŒrgerbeteiligung und die DurchfĂŒhrung von Klimaschutz-Aktionen. Einwohnerinnen und Einwohner, Kleingewerbe, Vereine, Schulen und Kirchen sind dann eingeladen, ihr Quartier klimafreundlicher zu gestalten.

In den nÀchsten zwei Jahren gibt es im Stadtteil partizipative Veranstaltungen rund um Energie, MobilitÀt, Konsum, ErnÀhrung und Natur. Nach einer Zwischenbilanz 2022 will die Stadt das Projekt auf einen zweiten Stadtteil erweitern.

Am gestrigen Montag hat das Umweltschutzamt das Projekt „Klimaschutzquartier Waldsee“ im Ausschuss fĂŒr Umwelt und Klimaschutz vorgestellt. Organisationen, die in der Planungsphase mitwirken möchten, können sich beim Umweltschutzamt (Ilaria De Altin, Tel. 201-6147, ilaria.dealtin@stadt.freiburg.de) melden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Orkan Sabine fĂŒhrt im Stadtwald zu SchĂ€den
Forstamt weist auf die andauernde Sturmlage hin und rÀt zu besonderer Vorsicht beim Betreten des Waldes

Das Sturmtief „Sabine“ hat auch im Stadtwald Spuren hinterlassen. Die Mehrheit der breiten Holzabfuhrwege und viele der kleinen Pfade im Stadtwald waren gestern nicht passierbar. GrĂ¶ĂŸere SturmschĂ€den an den WaldbestĂ€nden sind glĂŒcklicher Weise ausgeblieben.

Da die aktuelle Sturmlage nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes andauert, rĂ€t das Forstamt dringend dazu, den Stadtwald möglichst nicht zu betreten. Aktuell gilt fĂŒr Freiburg noch die höchste Unwetterwarnstufe. Die schwere Sturmlage wird sich voraussichtlich bis in den spĂ€ten Dienstag erstrecken.

Nach dem Nachlassen der ersten Sturmfront hat das Forstamt gestern die L124 (Schauinslandstraße) wieder geöffnet und soweit möglich damit begonnen, die breiten Holzabfuhrwege im Stadtwald passierbar zu machen. Alle Risikobereiche (Verkehr und Bebauung) werden anlassbezogen kontrolliert. Diese Arbeiten dauern bis Ende dieser Woche an. Erst danach können die zahlreichen schmalen Pfade, Wanderwege und Mountainbikestrecken geöffnet werden.

Bis sich die Sturmlage beruhigt hat, rĂ€t das Forstamt dringend von Waldbesuchen ab. Es ist damit zu rechnen, dass auch nach dem Ende des Sturms Gefahr durch angeschobene BĂ€ume, in den Kronen hĂ€ngende Äste oder am Boden liegende BĂ€ume und Baumteile besteht.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: FlÀchenverbrauch muss bis 2030 auf Netto-Null gesenkt werden
NABU-Grundsatzprogramm zum Planen und Bauen in Deutschland vorgelegt

Berlin – Der NABU fordert, dass ab 2030 keine neuen FlĂ€chen mehr zur Bebauung ausgewiesen werden, wenn nicht an anderer Stelle ein Ausgleich fĂŒr die Natur geschaffen wird. Das ist eine der Kernforderungen des jetzt vorgelegten NABU-Grundsatzprogramms zum nachhaltigen Planen und Bauen in Deutschland. Notwendig ist die Erweiterung der Baugesetzgebung um ein FlĂ€chenspargesetz, welches verbindlich regelt, wie diese „Netto-Null“ des FlĂ€chenverbrauchs zu erreichen ist. Es muss die LĂ€nder verpflichten, ihren StĂ€dten und Gemeinden verbindliche Ziele vorzugeben, so dass der FlĂ€chenverbrauch wirksam verringert wird. Tag fĂŒr Tag werden in Deutschland rund 58 Hektar Landschaft fĂŒr Gewerbe, Wohnungsbau, Verkehr und ErholungsflĂ€chen verbraucht – das entspricht jĂ€hrlich einer FlĂ€chengrĂ¶ĂŸe der Dimension zwischen Duisburg und Frankfurt/Main.

„Naturschonendes Planen und Bauen sind wichtige Bausteine im Kampf gegen die Arten- und Klimakrise. Eine zeitgemĂ€ĂŸe Raum- und Stadtplanung nimmt den Druck von den Ökosystemen, unterstĂŒtzt die Energie- und Verkehrswende und bildet die Grundlage dauerhaft lebenswerter Siedlungen“, so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger. „Netto-Null“ bedeutet nicht, dass nach 2030 keine neuen BauflĂ€chen mehr ausgewiesen und bebaut werden dĂŒrfen. Vielmehr sollen als Ausgleich fĂŒr Bebauung anderenorts versiegelte FlĂ€chen entsiegelt und vor erneuter Bebauung freigehalten werden. Dazu ist ein generelles Umdenken nötig: „Nicht der Schutz einer FlĂ€che vor Bebauung muss zukĂŒnftig besonders begrĂŒndet werden, sondern ihre Inanspruchnahme durch Bebauung“, fordert KrĂŒger weiter. Die kommunale Planung mĂŒsse sich mehr und mehr auf die sogenannte „doppelte Innenentwicklung“ konzentrieren, also auf die Nachverdichtung im Ort bei gleichzeitigem Erhalt von GrĂŒnflĂ€chen, um so den FlĂ€chenfraß an den StadtrĂ€ndern zu begrenzen.

Um die „Netto-Null“ zu erreichen, mĂŒssen steuerliche Anreize, die GrundstĂŒckspekulation finanziell belohnen, ebenso wie fehlleitende Subventionen abgeschafft werden. So sollte beispielsweise Baukindergeld nur noch fĂŒr Bauen im Bestand statt fĂŒr Neubau gezahlt werden. Zudem sendet die Pendlerpauschale ein vollkommen falsches Signal.

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung muss eine rĂ€umliche Kombination von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe zum Ziel haben. Eine solche „Stadt der kurzen Wege“ schont die umgebende Landschaft und reduziert Kosten fĂŒr aufwĂ€ndige Ver- und Entsorgungsinfrastruktur.

„Aus dem autogerechten Siedlungsraum muss ein menschengerechter Siedlungsraum werden“, so Stefan Petzold, NABU-Siedlungspolitikexperte. „Fuß- und Radverkehr mĂŒssen bevorzugt behandelt und gefördert werden, da sie flĂ€chensparend, lĂ€rm- und abgasfrei und gesund sind.“

Das Grundsatzprogramm zum Download ...
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Slow Food kritisiert Lebensmittelgipfel im Kanzleramt
Wirsing (c) Stefan Abtmeyer
 
Slow Food kritisiert Lebensmittelgipfel im Kanzleramt
TragfÀhige Zukunftsvisionen bleiben aus

Nach dem gestrigen „Lebensmittelgipfel“ im Bundeskanzleramt, an dem neben Bundeskanzlerin Angela Merkel Spitzenvertreter*innen der grĂ¶ĂŸten Lebensmittelkonzerne Deutschlands sowie Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier teilnahmen, kritisiert Slow Food Deutschland: Ermahnungen und Kontrolle von Dumpingpreisen bringen nicht die VerĂ€nderungen, die erforderlich sind. Es fehlt an einer gestaltenden Politik, die eine zukunftsfĂ€hige ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftspolitik vorantreibt. Deren oberstes Ziel mĂŒsste es sein, die Menschen in Deutschland gut zu ernĂ€hren und einen gesunden Planeten zu hinterlassen.

Die anhaltenden Bauernproteste und SchnĂ€ppchenpreise großer Handelsketten gaben Anlass fĂŒr die Spitzenrunde im Kanzleramt. Das Ergebnis: Die GesprĂ€che sollen fortgesetzt, faire Beziehungen zwischen Erzeuger*innen und Handel vorangetrieben werden. Aus Sicht von Slow Food ist es gut, dass damit endlich wieder Bewegung in die Debatte ĂŒber den Wert von Lebensmitteln als unseren Mitteln zum Leben sowie die WertschĂ€tzung der Erzeuger*innen kommt. Aus den meisten wertvollen Grundnahrungsmitteln sind industrielle ‚Ramschprodukte‘ geworden. Bei einem Liter Milch fĂŒr 60 Cent sind weder eine faire Entlohnung fĂŒr Erzeuger*innen noch das Wohl des Tieres und hohe QualitĂ€t möglich.

Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, gehen die Debatte nicht tief und die Ergebnisse nicht weit genug: „Die politisch Verantwortlichen drehen erneut an SchrĂ€ubchen. Statt die Wurzeln des Problems anzupacken, setzen sie dieses Mal beim Handel an. NatĂŒrlich trĂ€gt dieser durch Konkurrenzkampf zur Preismisere bei. Das aber ist Resultat der Herausforderung, ein viel zu großes Volumen an Lebensmitteln aus industrieller Großproduktion an die Verbraucher*innen zu bringen. Allein der Markt an tierischen Erzeugnissen ist in Deutschland von viel zu großen Mengen dominiert, was diese gĂŒnstigen Preise erzwingt. Diese Mengen werden zu Bedingungen produziert, die die Bevölkerung in großen Teilen eigentlich nicht mehr will. Das kann der Handel aber nicht alleine von der Supermarktkasse aus steuern. DafĂŒr braucht es eine Politik, die das System zukunftsfĂ€hig umgestaltet.“

Aus Sicht von Slow Food sollte die Politik eine Lebensmittelerzeugung und -weiterverarbeitung in den Mittelpunkt stellen, die gut und fair im Umgang mit der Natur, den Menschen und den Tieren ist. Damit hĂ€tte das ganze Verschwendungssystem ein Ende. NatĂŒrlich hĂ€tte eine solche Politik höhere Lebensmittelpreise und eine verĂ€nderte ErnĂ€hrungsweise zur Folge. Dazu Hudson: „Wir werden als Verbraucher*innen mehr Geld fĂŒr unsere Lebensmittel ausgeben mĂŒssen. Wenn wir den Planeten fĂŒr die jetzige und die kommende Generationen nicht weiter zerstören wollen, kommen wir da nicht drumherum. Zugleich sollte die Politik dafĂŒr sorgen, dass Menschen mit Lohn und Rente ein lebenswertes Auskommen haben, um sich die wahren Lebensmittelpreise leisten zu können. Billigprise dĂŒrfen keine robuste Sozialpolitik ersetzen.“ Auch viele unserer Gewohnheiten werden sich verĂ€ndern mĂŒssen. Bei verschiedenen Aktionen zeigt Slow Food Verbraucher*innen, dass das nicht nur mit Verlust einhergeht, sondern mit viel kulinarischem Gewinn in der KĂŒche.
 
 

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Filmtipp: DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME
Deutschland 2020 - 101 Minuten
Regie: Jörg Adolph, Jan Haft
Dokumentation

Die ganze Welt spricht ĂŒber die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu Ă€ndern und mit seinem Bestseller bereits Millionen erreicht. Peter Wohlleben öffnet die Augen ĂŒber die verborgene Welt des Waldes – ein unterhaltsames PortrĂ€t, bildgewaltig und faszinierend von Jörg Adolph und Jan Haft!

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der BĂ€ume" veröffentlicht, stĂŒrmt er damit ĂŒber Nacht die Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand ĂŒber den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzĂ€hlt Wohlleben von der SolidaritĂ€t und dem Zusammenhalt der BĂ€ume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In WaldfĂŒhrungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen nĂ€her. Jörg Adolph (ELTERNSCHULE) und Jan Haft (DAS GRÜNE WUNDER) machen aus dem Bestseller eine fesselnde Dokumentation und geben einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der BĂ€ume. Gleichzeitig folgen sie Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen fĂŒr ein neues VerstĂ€ndnis fĂŒr den Wald wirbt. Ein intimes und humorvolles PortrĂ€t

LĂ€uft im Friedrichsbau Freiburg
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