oekoplus - Freiburg
Montag, 27. Mai 2024
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Verschiedenes 
 
Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald
Wutachschlucht (c) Kommwirmachendaseinfach / Nicole Hagmann & Marco Emminger
 
Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald
Tosend bahnt sich die wilde Ravenna ihren Weg und grĂ€bt sich seit Jahrtausenden ein enges Tal. Erkundet werden kann es ĂŒber Holzstege und Felsgalerien auf dem „Heimatpfad Hochschwarzwald“. Kleine Kaskaden, der große Ravenna-Fall und das beindruckende Ravenna-Viadukt machen die Tour zu einem Erlebnis. Die unweit gelegenen „Schwester-Schluchten“ Wutach- und Gauchachschlucht zĂ€hlen zu den Ă€ltesten Naturschutzgebieten in Baden-WĂŒrttemberg. Die abwechslungsreiche „Drei-Schluchten-Tour“ verbindet sie mit der abenteuerlichen Engeschlucht.
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Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselswanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 25. Mai 2024 ab 13.30 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banu-zertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 19-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Die Esel- und KrĂ€uterwanderung startet vor der Vita Classica. Der Weg fĂŒhrt in und um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prĂ€chtigen und farbenfrohen Anblick auf rund 40 Hektar. Die Teilnehmer spazieren am Fluss entlang und können den alten und seltenen Baumbestand bewundern. Auf dem Rebberg ist ein wunderschöner Ausblick zu genießen. Insgesamt betrĂ€gt die Strecke etwa 8 km.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 20,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr / 19,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 10,00 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Ergebnisse des Zugversuchs liegen vor
Linde am Oberlindenplatz kann vorerst stehen bleiben und steht unter Beobachtung

Die Linde am Brunnen in Freiburg Oberlinden ist ein markantes Wahrzeichen und viele Menschen in der Stadt schĂ€tzen den Baum. Leider schwĂ€chelt er jedoch seit Jahren. Am 23. April sollte ein Zugversuch zeigen, wie standsicher der Baum noch ist und ob es eine Möglichkeit gibt, ihn zu erhalten. Nun liegen die Ergebnisse der Messung vor: Sowohl die Stand- als auch Bruchsicherheit des Baums gehen seit Jahren zurĂŒck und werden weiter abnehmen. Der Zugversuch hat aber ergeben, dass die Linde aktuell noch ausreichend standsicher ist und vorerst stehen bleiben kann.

Die Werte machen deutlich, dass die Linde in den letzten Jahrzehnten immer wieder statisch relevante Wurzeln verloren haben muss. Dadurch hat die Verankerung und somit auch die Standsicherheit deutlich abgenommen. Da die Linde aber eine relativ kleine Krone hat, gleichzeitig der Stamm aber noch die Dimensionen eines Altbaums aufweist, ist sie jedoch noch ausreichend. Außerdem belegen die Messungen aus dem Zugversuch und auch die vorab durchgefĂŒhrten Bohrwiderstandsmessungen: Der Stamm droht nicht zu brechen, auch wenn er bereits sehr ausgehöhlt ist.

Die Krone muss auf dem jetzigen Maß gehalten werden, um die AngriffsflĂ€che fĂŒr Wind nicht zu erhöhen. Weiterhin ist mit einem hohen Aufwand fĂŒr die Kontrollen und Untersuchungen zu rechnen. In den Folgejahren wird vor allem das Fortschreiten der FĂ€ule weiter beobachtet. Den Zugversuch wird das GuT spĂ€testens in 2027 wiederholen. Prognosen, wie lange der Baum sicher steht und ob die Linde ihren 300. Geburtstags im Jahr 2029 erleben wird, sind schwierig. Es ist nur schwer abzuschĂ€tzen, wie schnell die Stand- und Bruchsicherheitsreserven weiter abnehmen. Das mĂŒssen jĂ€hrliche Untersuchungen zeigen. Sobald die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist, muss das Amt den Baum fĂ€llen.

Die Messungen hat der Baumgutachter Dr. David Ferner in Kooperation mit der französischen Firma „Soins Modernes Des Arbres“, Sylvain Dujardin und Cloe Seignovert, durchgefĂŒhrt.

Hintergrund:
Leider hat der Baum bereits seit Jahren einen Großteil seiner Krone verloren, und der Stamm ist durch Pilze stark ausgehöhlt. Der Oberlindenplatz ist ein Standort, der durch hohe Versiegelung und viele bauliche Eingriffe mit Stress fĂŒr den Baum verbunden ist. Die Krone musste bereits mehrfach zurĂŒckgeschnitten werden, um den Baum zu erhalten. In den vergangenen trockenen Sommern wurde die Linde sowohl vom Garten- und Tiefbauamt als auch von Anwohnern intensiv gewĂ€ssert, so dass sich die VitalitĂ€t stabilisiert hat. Die Standfestigkeit des nur noch 7,5 Meter hohen Stammes hat jedoch deutlich abgenommen. Das ist bei Kontrollen und Pflegemaßnahmen im April aufgefallen. Weil die Linde an einem zentralen und stark besuchten Ort steht, gelten besonders hohe AnsprĂŒche an die Verkehrssicherheit. Die Ursache fĂŒr die KippgefĂ€hrdung des Baumes sind SchĂ€den an den Wurzeln. Der Zugversuch ist die einzig mögliche Methode, um hierĂŒber geeignete Daten zu gewinnen und die noch vorhandene Standsicherheit der Linde zu ermitteln.
 
 

Veranstaltungen 
 
Freiburg feiert fĂŒnf Jahre Frelo
(c) VAG, Foto: Anja Thölking
 
Freiburg feiert fĂŒnf Jahre Frelo
Das Freiburger Fahrradvermietsystem Frelo feiert am 17. Mai seinen fĂŒnften Geburtstag. An den Start ging man damals mit knapp 400 RĂ€dern an 35 Stationen – und begleitet von der ein oder anderen skeptischen Stimme nach dem Motto: „In Freiburg hat doch sowieso jede und jeder mindestens ein Fahrrad.“ Doch das Vermietsystem brummte von Anfang an und wuchs schnell. Heute zĂ€hlt man rund 760 RĂ€der und 100 Stationen; dazu noch, seit April 2021, 20 E-LastenFrelos. Mittlerweile wurden die rotweißen RĂ€der bereits rund 2,3 Millionen Mal gebucht, und die Ausweitung ins Umland ist im Gange und beginnt Fahrt aufzunehmen. Schon heute gibt es Frelo-Stationen in Denzlingen, Reute, Vörstetten, Gewerbepark Breisgau. Ab dem Jahr 2026 werden sich zahlreiche Gemeinden aus den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dem Fahrradvermietsystem anschließen.

Frelo-Freifahrt am 17. Mai und Gewinnspiel

Zur Feier des Geburtstages können am 17. Mai alle Frelos kostenlos ausgeliehen werden. Wer nicht ohnehin schon eine oder einer der bisher rund 70.000 dafĂŒr registrierten Personen ist, muss sich fĂŒr die Leihe einmalig und vollkommen kostenlos in der App von nextbike anmelden.
Wer an einem Gewinnspiel teilnehmen will, dessen Hauptpreis ein Deutschland-Ticket-Abo fĂŒr 3 Monate ist, der sollte am 17. Mai dem Instagram-Kanal der VAG folgen. Hier wird es Hinweise auf ein verstecktes Frelo geben. Wer es findet, schickt per Instagram eine private Nachricht mit der Frelo-Nummer an die VAG.

Wie alles begann

Im Oktober 2017 hatte der Gemeinderat die EinfĂŒhrung und den Aufbau eines öffentlichen Fahrradvermietsystems beschlossen und die VAG sowie die Verwaltung beauftragt, die fĂŒr eine Inbetriebnahme im Jahr 2019 notwendigen Schritte umzusetzen. Nach einer Ausschreibung wurde die Leipziger Firma nextbike mit der Installation und dem Betrieb eines Vermietsystems beauftragt. Als Vertragspartnerin fungiert dabei die VAG. Die Stadt Freiburg stellt gemĂ€ĂŸ einem Gemeinderatsbeschluss fĂŒr die Finanzierung des Systems einen Zuschuss von bis zu 300.000 Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung.

„Unser Ziel, das MobilitĂ€tsangebot fĂŒr die Freiburgerinnen und Freiburger sowie fĂŒr die vielen GĂ€ste der Stadt um einen weiteren Baustein zu erweitern, haben wir erreicht,“ freut sich OberbĂŒrgermeister Martin Horn anlĂ€sslich des Geburtstages. „Gemeinsam mit der VAG machen wir es den Menschen in der Stadt damit noch leichter, ohne Auto komfortabel mobil zu sein. Frelo hat sich schnell enorm etabliert. Es ist ein wirklich wichtiges und starkes Angebot - und man kommt damit in Freiburg spontan und zĂŒgig von A nach B“

Die VAG VorstĂ€nde Oliver Benz und Stephan Bartosch ergĂ€nzen: „Vor allem fĂŒr Menschen, die mit Bus und Bahn in Freiburg unterwegs sind oder mit dem öffentlichen Verkehr nach Freiburg kommen, erweitert das Fahrradvermietsystem den Aktionsradius abseits der Haltestellen und stellt eine gute ErgĂ€nzung zum ÖPNV dar. Das rotweiße Rad wird sehr oft genau fĂŒr diesen ‚letzten Kilometer‘ der Reisekette genutzt.“

Ein paar Zahlen

Ausleihen seit Mai 2019: ca. 2,3 Mio.
AusleihstÀrkster Monat: Juli 2023 mit 74.345 Ausleihen
Standort mit hÀufigsten Leihen:
Hauptbahnhof (meiste Ausleihen)
Rempartstraße (meiste RĂŒckgaben)
95 Prozent der Fahrten dauern weniger als 30 Minuten
Über die HĂ€lfte aller Ausleihen dauerten weniger als 15 Minuten
Uhrzeit mit höchsten Ausleihzahlen: 18-19 Uhr
Die meisten Fahrten bleiben unter 2 km
 
 

Verschiedenes 
 
Von Wasser durchdrungen: Donauversickerung Immendingen
Donauversickerung bei Tuttlingen (c) Adobe Stock / Markus Keller
 
Von Wasser durchdrungen: Donauversickerung Immendingen
Die Donau entspringt in Baden-WĂŒrttemberg, ist einer der mĂ€chtigsten Ströme Europas und immer fĂŒr eine Überraschung gut. Schon ihre Quelle ist umstritten. FĂŒr die einen ist es die Breg bei Furtwangen, fĂŒr die anderen der Donaubach in Donaueschingen. Ein weltweit einzigartiges NaturphĂ€nomen bildet die „Donauversickerung“ bei Immendingen: Die noch junge Donau versinkt hier in den Sommermonaten vollstĂ€ndig im Karstgestein und taucht erst 12 Kilometer weiter und 183 Höhenmeter tiefer im Aachtopf, Deutschlands grĂ¶ĂŸter Quelle, wieder auf. Mit der Aach fließt das Wasser dann in den Bodensee und weiter ĂŒber den Rhein bis in die Nordsee. Je nach Wetter kann man das Flussbett von Mitte Mai bis Mitte September trockenen Fußes durchwandern und dort Urzeit-Fossilien finden.
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Veranstaltungen 
 
Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
KrÀutergarten (c) Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Am Montag, den 13. Mai 2024 um 10.00 Uhr nimmt Sie Maria Weiß mit auf einen Rundgang durch den Duft- und KrĂ€utergarten im Herzen des Kurparks von Bad Krozingen.

Sie interessieren sich fĂŒr KrĂ€uter? Dann mĂŒssen Sie den Duft- und KrĂ€utergarten im Kurpark Bad Krozingen kennen lernen. Der KrĂ€utergarten begeistert mit seiner Pflanzenvielfalt, die knapp 500 Pflanzenarten umfasst. Dazu zĂ€hlen neben herkömmlichen Pflanzen wie Rosen, auch Heilpflanzen und außergewöhnliche GewĂ€chse.

Kinder können mystische Holzskulpturen, ein Bienenhaus und einen Bienenlehrpfad entdecken. Der KrĂ€utergarten dient auch als Biotop und ist das Zuhause von Insekten, Vögeln, Eidechsen, Blindschleichen und natĂŒrlich Bienen.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info. Die Mindestteilnehmerzahl betrĂ€gt 4 Personen. FĂŒr interessierte Gruppen, Vereine, KindergĂ€rten und Schulen werden auch SonderfĂŒhrungen mit verschiedenen Themeninhalten angeboten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Der Igel ist Tier des Jahres 2024
Hinweise der stÀdtichen Wildtierbeauftragten

Wer kennt ihn nicht, den Igel? Der kleine stachlige Bewohner unserer VorgĂ€rten ist unverwechselbar und allseits beliebt. Was viele nicht wissen ist, dass der Bestand der kleinen Stacheltiere rĂŒcklĂ€ufig ist. Obwohl der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) in ganz Deutschland verbreitet ist, steht er mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste der SĂ€ugetiere Deutschlands. Fehlende Nahrung und geeignete RĂŒckzugsorte in der Kulturlandschaft haben dazu gefĂŒhrt, dass Igel mittlerweile verstĂ€rkt in SiedlungsrĂ€umen ziehen. Aber auch hier ergeht es ihnen nicht unbedingt besser. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr ihn stellt der Mensch dar. Nicht nur der Verkehr macht ihm zu schaffen, sondern auch fehlende Unterschlupfmöglichkeiten. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Wildtierstiftung den Igel zum Tier des Jahres 2024 gewĂ€hlt.

Um dem Igel zu helfen, braucht es wenig. In wilden Ecken im Garten findet er Nahrung und Unterschlupf. Je strukturreicher und naturnĂ€her ein Garten also ist, desto besser. Dazu zĂ€hlt, giftfrei zu gĂ€rtnern und auf den MĂ€hroboter zu verzichten, der Tiere ernsthaft verletzen kann. ZusĂ€tzlich kann man den heimlichen EinzelgĂ€ngern sichere und trockene Überwinterungsmöglichkeiten schaffen. Dazu braucht es nicht die gekaufte Überwinterungshilfe, ein Holz- oder Laubhaufen reicht aus. GefĂŒttert werden sollte der Igel nicht. In der Regel findet er genĂŒgend bodenlebende Tiere wie Schnecken, Insekten, Spinnen und WĂŒrmer.

Der Igel zĂ€hlt zu den besonders geschĂŒtzten Tieren. Diese dĂŒrfen nicht einfach aus der Natur entnommen werden. Wer aber einen kranken, verletzten oder hilfsbedĂŒrftigen Igel findet, darf ihn laut Bundesnaturschutzgesetz fĂŒr den Zeitraum der Genesung bei sich aufnehmen. Es besteht jedoch keine gesetzliche Verpflichtung dazu. Wenn man sich fĂŒr eine Aufnahme entscheidet, gilt es einiges zu beachten und Rat bei Experten einzuholen. Ansprechpartner sind hierfĂŒr das bundesweite Igelnotnetz, der Tierschutzverein oder die Wildtiertierbeauftragten der Stadt Freiburg.

Die Kosten einer Behandlung beim Tierarzt hat der Aufnehmende zu tragen. Sobald sich das Tier selbst erhalten kann, ist es unverzĂŒglich freizulassen. In AusnahmefĂ€llen und nur wenn es die KapazitĂ€ten zulassen, nimmt der Tierschutzverein auch Igel im hauseigenen Wildtiercontainer auf. Auf diese Weise werden etwa 70 Igel im Jahr betreut. Bei Ankunft der Tiere werden sie von einem Tierarzt oder Tierpflegern durchgecheckt, gewogen und, wenn nötig, zugefĂŒttert.

In der Wildtierunterkunft können Igel auch ihren Winterschlaf verbringen. Gegen FrĂŒhling werden sie dann wieder in ihrem Revier ausgewildert. Die zunehmende stĂ€dtische Verdichtung und die Verkleinerung ihres Lebensraums, die damit einhergeht, lĂ€sst die Zahl hilfebedĂŒrftiger Wildtiere, die im Tierschutzverein eintreffen, kontinuirlich steigen. Die Wildtierstation im Tierheim finanziert sich dabei nur ĂŒber Spenden und ist ĂŒber jede UnterstĂŒtzung dankbar.

Besteht keine Chance auf eine vollstĂ€ndige Heilung, wird es komplizierter. Wildtiere sollten generell nicht zur Dauerpflege aufgenommen werden, denn der Kontakt zum Menschen ist in der Regel sehr belastend fĂŒr die Tiere und ein Leben in Gefangenschaft nicht wĂŒnschenswert. Zudem gibt es kaum Stellen, wo eine dauerhafte Unterbringung ĂŒberhaupt möglich ist. Manchmal ist es deshalb sinnvoller, sie in der Natur zu belassen und gegebenenfalls dafĂŒr zu sorgen, dass sie einen ruhigen RĂŒckzugsort haben.

Bei allgemeinen Fragen zu Wildtieren können sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an die Wildtierbeauftragten der Stadt werden (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr). Lea Dieminger (Tel. 0761/201 6217, mobil 0151-7248 7146, lea.dieminger@stadt.freiburg.de) ist fĂŒr geschĂŒtzte Tierarten zustĂ€ndig und Andreas SchĂ€fer (Tel. 0761-201 6213, mobil 0176-63471864, andreas.schaefer@stadt.freiburg.de) fĂŒr jagdbare Tierarten.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
RĂ€der, Schmuck und Co
Am Montag, 13. Mai, kommen im Haus der Begegnung Fundsachen unter den Hammer

Neu: Zahlung mit EC-Karte möglich

Am Montag, 13. Mai, werden ab 13 Uhr rund 80 FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art öffentlich versteigert. Die Versteigerung findet im Haus der Begegnung im Habichtweg 48 statt.

Wie immer kommen vor der Versteigerung der FundfahrrÀder Kartons mit Allerlei und Schmuck unter den Hammer.

Die FundfahrrÀder können vorab von 12 bis 13 Uhr am Versteigerungsort besichtigt werden.

Zum Versteigerungsbetrag wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Alle versteigerten GegenstÀnde können in bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.
 
 


Verschiedenes 
 
 
FrĂŒhjahrsoffensive Carsharing
Dreizehn neue Stationen in der Stadt Freiburg

Carsharing boomt und mittlerweile nutzen in Freiburg 12.000 Menschen das Angebot regelmĂ€ĂŸig – Tendenz steigend. Mit der Nachfrage vergrĂ¶ĂŸern die Anbieter auch ihre Flotten und verbessern so das Angebot fĂŒr die Freiburgerinnen und Freiburger. In diesem FrĂŒhjahr sind das insgesamt 13 neue Stationen mit 27 Fahrzeugen. Teilweise sind die Stationen nun auch mit FahrradbĂŒgeln ausgestattet, damit alle, die aufs Auto umsteigen, ihr Rad bequem und sicher an der Station parken können.

Carsharing ist ein wichtiger Bestandteil moderner MobilitÀt. Wenn die Menschen in der Stadt Fahrzeuge teilen, können sowohl die Fahrzeuge als auch der begrenzte öffentliche Verkehrsraum effektiver genutzt werden. Damit reduziert Carsharing den Parkdruck und trotzdem können Menschen, die sich kein privates Auto leisten können oder wollen, bei Bedarf ein Auto nutzen.

Die neuen Stationen:

1. Merzhauser Straße 70 (Wiehre)
2. Talstraße 21 (Wiehre)
3. Dreikönigstraße 27 (Wiehre)
4. GĂŒnterstalstraße 29 (Wiehre)
5. Sonnenbergstraße 1 (Littenweiler)
6. Hansjakobstraße (vor Anwesen Heinrich-Heine-Straße 18, Waldsee)
7. Schwarzwaldstraße 129 (Oberau)
8. Sautierstraße 33 (Herdern)
9. Okenstraße 13 (Herdern)
10. Bachgasse (ZĂ€hringen)
11. Grete-Borgmann-Straße (StĂŒhlinger)
12. Komturstraße 18 (BrĂŒhl-Beurbarung)
13. Alemannenstraße 96 (Littenweiler)

Im Laufe des Jahres werden etwa 15 weitere Carsharing-Stationen im Stadtgebiet folgen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Mai
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Mai
Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der FrĂŒhling in vollem Gange.

Glyzinien und Strahlengriffel betören mit ihrem Duft, Schwertlilien und die ersten Rosen begleiten mit ihrer BlĂŒtenfĂŒlle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die FĂŒlle des ausklingenden FrĂŒhjahrs und beginnenden FrĂŒhsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit BlĂŒten und frischen GrĂŒntönen, unzĂ€hlige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung.

Geöffnet: Sonntag, 12. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 10. und 24. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
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Verschiedenes 
 
Balkonkraftwerke
PrĂŒfung Balkonkraftwerke (c) Stiftung Warentest
 
Balkonkraftwerke
Nur die gĂŒnstigste Solaranlage ist gut

Nur eins von acht getesteten Balkonkraftwerken ist gut. Die HĂ€lfte der Solaranlagen schneidet im Test der Stiftung Warentest ausreichend oder mangelhaft ab. Bei drei Panels brach in der Schnee- und Sturmsimulation das Glas. Ein von mehreren Anbietern genutzter Wechselrichter kann andere ElektrogerĂ€te und Funkverbindungen stören. Die Bundesnetzagentur hat ihn zur ÜberprĂŒfung vom Markt genommen.

Das Segment der SteckersolargerĂ€te boomt und durch neue Gesetze sollen Installation und Betrieb weiter vereinfacht werden. „Schon nach fĂŒnf Jahren kann sich eine Balkon-Solaranlage amortisieren“, so Testleiter Dirk Lorenz, „abhĂ€ngig von Anschaffungskosten, Förderung, Jahresertrag und verbrauchtem Strom“.

Doch nur eine Anlage ĂŒberzeugt im Test der Stiftung Warentest – sie erzeugt eine passable Strommenge, trotzt Sturm und Hagel und lĂ€sst sich recht leicht montieren. Es ist die gĂŒnstigste Anlage im Test – allerdings ein Auslaufmodell. Drei Anlagen sind immerhin befriedigend.

In praller Sonne produzieren alle getesteten Anlagen reichlich Strom. „Doch verschattet zum Beispiel Laub einen Teil der Panels, sinkt die Ausbeute deutlich“, so Lorenz. Im Test wurden die Module zu einem Viertel abgedeckt. Im besten Fall brachten sie dann nur noch etwas mehr als die HĂ€lfte ihrer Leistung.

Die Tester empfehlen daher, die Module an einem sonnigen Standort anzubringen und sie möglichst anzuwinkeln. Wenn sie senkrecht am Balkon hÀngen oder waagrecht auf dem Dach liegen, ist der Ertrag geringer.

Der Test Balkon-Solaranlagen findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/balkonkraftwerke.
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Veranstaltungen 
 
 
Die WaldhausTermine im Mai
Vom Wikingerschach bis zur 5-Seen-Radtour

Samstag, 4. Mai, 11 bis 16 Uhr I Anmeldung bis 2. Mai
Teamwork in der GrĂŒnholzwerkstatt: Bau eines Wikingerschachspiels
Nach gemeinsamer Spielrunde können die Teilnehmenden mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Holz ein eigenes Wikingerschachspiel schnitzen. Je nach Geschmack und handwerklichen Fertigkeiten erhalten Königin oder König eine ganz persönliche Note. Den Workshop leitet Frank Janson, Schreinermeister, Technischer Lehrer und Leiter der GrĂŒnholzwerkstatt.
Teilnahmebeitrag pro Spiel: 30 Euro fĂŒr ein Dreierteam, 40 Euro fĂŒr ein Viererteam, jeweils inkl. Material
Geeignet fĂŒr Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen

Sonntag, 5. Mai, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr prĂ€sentiert es im WaldHaus erstmals „Hirundo Rustica“ – die Rauchschwalbe. Um 16 Uhr folgt „Canis lupus“ – der Wolf. Beide VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wolf) und 10 Jahren (Rauchschwalbe) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr Informationen unter www.brehms-tierleben.com/

Sonntag, 5. Mai, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: BĂ€ume bestimmen
Bei einem Waldspaziergang mit der Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin Martine Schiller lernen Interessierte hiesige BĂ€ume anhand botanischer Merkmale zu bestimmen. Sie erfahren etwas ĂŒber die spezifische Heilkraft der BĂ€ume, wie sie frĂŒher in der Volksheilkunde genutzt wurde und bis heute in der Naturheilkunde und der Medizin eingesetzt wird.
Teilnahmebeitrag: 6 Euro

Sonntag, 12. Mai, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Das Stadtwaldarboretum GĂŒnterstal im FrĂŒhjahr
Durch die verschiedenen GrĂŒntöne der Vegetation und den BlĂŒtenreichtum ist ein Spaziergang durch das Arboretum im Mai besonders schön. Teilnehmende lernen Highlights an Baum- und Straucharten aus fĂŒnf Kontinenten und ĂŒber 60 LĂ€ndern kennen. Den Spaziergang begleitet der Biologe Winfried Meier. Treffpunkt: Waldparkplatz Wiesenweg GĂŒnterstal (ÖPNV Straßenbahn Linie 2, Haltestelle Wiesenweg)
Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte direkt beim Referenten bezahlen) In Kooperation mit dem Verein "Freunde des Stadtwald-Arboretums GĂŒnterstal"

Dienstag, 14. Mai, 17 bis 19.30 Uhr I Anmeldung bis 6. Mai
Exkursion: 5-Seen-Radtour im sĂŒdlichen Mooswald
Die Fahrradexkursion mit Markus MĂŒller, Revierförster Opfingen und Leiter des Waldhauses, fĂŒhrt durch die schönsten Flecken im Mooswald. FĂŒnf verschiedene StillgewĂ€sser finden sich allein im sĂŒdlichen Teil. Der große Opfinger See ist mit fast 50 Hektar der grĂ¶ĂŸte See in Freiburg. Die Teilnehmenden erfahren viel Wissenswertes ĂŒber die Besonderheiten dieser GewĂ€sser sowie ĂŒber eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und die unterschiedlichen Funktionen des Mooswalds.
Die Exkursion ist geeignet fĂŒr alle Radlerinnen und Radler ab 8 Jahren, die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt statt.

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de, unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag, 9 bis 12.30 Uhr) oder unter
www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©).
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Veranstaltungen 
 
 
Klimakunst im Waldhaus Freiburg
Öffentliche Vernissage am Donnerstag, 2. Mai, um 18 Uhr

Unter dem Titel „Gesichter des Klimawandels – Faces of Climate Change“ eröffnet das Waldhaus am Donnerstag, 2. Mai, um 18 Uhr eine besondere Ausstellung. Junge Grafikdesignerinnen und - designer sowie Fotografinnen und Fotografen der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg haben sich gemeinsam mit Mediengestalterinnen und -gestaltern der Hamar-Katedralskole in Norwegen kreativ mit dieser globalen Herausforderung befasst. Die entstandenen Arbeiten beleuchten die Auswirkungen des Klimawandels im Schwarzwald und in den norwegischen Skanden. Vom 3. Mai bis zum 22. September 2024 sind die Kunstwerke, darunter Installationen, Drucke, Collagen und Fotografien, im Waldhaus zu sehen.

Die jungen Menschen setzen sich in ihren Arbeiten kĂŒnstlerisch mit einer der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Mit der Ausstellung wollen sie einen kreativen Denkanstoß geben und neue Perspektiven auf die Themen Klimawandel, Hitzestress und Baumsterben eröffnen.

Die Freiburger Auszubildenden und die jungen Norwegerinnen und Norweger haben sich – im Rahmen einer Erasmus-Partnerschaft – Im Vorfeld wechselseitig besucht. Eine Woche in den norwegischen Skanden und eine Woche im Schwarzwald standen auf dem Programm. Die jungen Menschen waren dabei gemeinsam im Wald unterwegs, haben ĂŒber den Klimawandel diskutiert und zusammen gearbeitet. Auch in den ĂŒbrigen Wochen der Vorbereitungen sind sie im Austausch geblieben. Nach vielen Wochen intensiver Planung und Arbeit freuen sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler darauf, die Ergebnisse nun öffentlich zu zeigen.

Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Waldhaus, Wonnhaldestraße 6, hat dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags mit Waldhaus-CafĂ© von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Informationen unter www.waldhaus-freiburg.de, info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710
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Verschiedenes 
 
 
Klimawahlcheck.eu: VerbÀnde stellen Online-Tool zur Europawahl 2024 vor
Pressemitteilung von Klima-Allianz Deutschland, NABU, Protect the Planet und Deutscher Naturschutzring

Berlin, 24.4.24 - Was steht in den EU-Wahlprogrammen zum Klimaschutz? Ab heute können sich WĂ€hlerinnen und WĂ€hler auf klimawahlcheck.eu ĂŒber die Klimapositionen der Parteien zur Europawahl informieren, eine SelbsteinschĂ€tzung vornehmen und herausfinden, wo sie selbst im Parteienspektrum stehen. Die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, Protect the Planet und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring haben dafĂŒr die Wahlprogramme der sechs grĂ¶ĂŸten deutschen Parteien ausgewertet.

Am 9. Juni entscheiden die WĂ€hlerinnen und WĂ€hler in Deutschland ĂŒber ein EuropĂ€isches Parlament, das in den kommenden fĂŒnf Jahren ambitionierten Klimaschutz und einen sozial gerechten Umbau unserer Wirtschafts- und Lebensweise gestalten soll. Den klimapolitischen Vorhaben der Parteien kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

FĂŒr das Tool haben die VerbĂ€nde die Europawahlprogramme von SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, Die Linke und AfD analysiert und hinsichtlich ihrer klimapolitischen Maßnahmen und Ziele bewertet. Dazu wurde ein Fragenkatalog zu fĂŒnf Themenbereichen wie „Energie”, „Naturschutz und Artenvielfalt” oder „Wirtschaft und Soziales” entwickelt, der einen Großteil der klima- und umweltpolitischen Debatte abdeckt. Die Fragen wurden anhand eines Kriterienkatalogs bewertet, der auf den Forderungen der Klima-Allianz Deutschland und des NABU basiert. Die Forderungen spiegeln einen breiten Konsens der deutschen Klima- und Naturschutzorganisationen wider. Ähnlich wie beim Wahl-O-Mat der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung werden die Nutzerinnen und Nutzer selbst nach ihrer EinschĂ€tzung zu drĂ€ngenden klimapolitischen Entscheidungen befragt. Anschließend erhalten sie einen Vergleich mit den Parteiprogrammen. Zu jeder Frage gibt es eine ErlĂ€uterung, die die Relevanz fĂŒr den Klimaschutz verdeutlicht.

„Die Europawahlen sind fĂŒr sozial gerechten Klimaschutz von entscheidender Bedeutung. Europa heizt sich in der Klimakrise schneller auf als jeder andere Kontinent. In Deutschland wurden im April wieder Rekordtemperaturen gemessen. Gleichzeitig hat die EU als wirtschaftsstarker Kontinent eine SchlĂŒsselrolle dabei, die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise noch aufzuhalten. Deutschland braucht eine Vertretung in BrĂŒssel, die den Wandel vorantreiben will und kann. Durch den Klimawahlcheck machen wir die klimapolitischen Ambitionen der Parteien transparent und vergleichbar, damit die Menschen in Deutschland eine informierte Wahlentscheidung treffen können“, erklĂ€rt Dr. Christiane Averbeck, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Klima-Allianz Deutschland.

„Viele Menschen sind sich aktuell unsicher, wen sie wĂ€hlen sollen, und kennen sich in der diffusen Parteienlandschaft nicht mehr aus. Das trĂ€gt zur Politikverdrossenheit bei – und stĂ€rkt so letztendlich rechte und extreme Parteien. FĂŒr den Klimaschutz wĂ€re das besonders fatal! Der Klimawahlcheck erleichtert die Wahlentscheidung zur EU-Wahl 2024: Er ist fachlich fundiert und transparent sowie einfach bedienbar und bringt so die Demokratie wieder ein StĂŒck nĂ€her an das Alltagsleben heran. Insbesondere fĂŒr 16-18-JĂ€hrige, die bei dieser EU-Wahl erstmals wahlberechtigt sind, hat das eine besondere Bedeutung", betont Fenya Kirst, Leitung der Öffentlichkeitsarbeit von Protect the Planet.

„Diese Wahl ist ein entscheidender Moment fĂŒr die Zukunft unserer Umwelt in Europa. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wirksam unsere kĂŒnftige Klima- und Naturschutzpolitik sein wird. Obwohl Ă€ltere WĂ€hler*innen einen grĂ¶ĂŸeren Anteil bei der Wahlbeteiligung ausmachen, geht es beim Klima- und Artenschutz vor allem um die Lebensgrundlage kommender Generationen. Der Klimawahlcheck bietet fĂŒr alle Altersgruppen eine wichtige Orientierungshilfe fĂŒr diese Entscheidung”, ergĂ€nzt Daniel Rieger, Fachbereichsleiter Klima- und Umweltpolitik beim NABU.

Die zivilgesellschaftlichen Organisationen Klima-Allianz Deutschland, Protect the Planet, Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Deutscher Naturschutzring haben den Klimawahlcheck gemeinsam auf den Weg gebracht. Der Klimawahlcheck wurde erstmalig 2021 zur Bundestagswahl gelauncht. Ziel ist es, gemeinsam das Thema Klimaschutz in den Fokus der Wahlentscheidung zu rĂŒcken.

Mit mehr als 940.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegrĂŒndete Naturschutzbund Deutschland (NABU) der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich fĂŒr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.

Die Klima-Allianz Deutschland ist das breite gesellschaftliche BĂŒndnis fĂŒr den Klimaschutz. Mit rund 150 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Kirche, Entwicklung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Verbraucherschutz, Jugend, Soziales und Gewerkschaften setzt sie sich fĂŒr eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik auf lokaler, nationaler, europĂ€ischer und internationaler Ebene ein. Ihre Mitgliedsorganisationen reprĂ€sentieren zusammen rund 25 Millionen Menschen.

Die Protect the Planet – Gesellschaft fĂŒr ökologischen Aufbruch gGmbH wurde 2015 auf Initiative von Dorothea Sick-Thies ins Leben gerufen. Seitdem setzt sie sich fĂŒr ambitionierten Klimaschutz ein, um die Klimakatastrophe zu verhindern. Ihre Mission ist es, Verantwortliche der Politik und Wirtschaft zu angemessenem Klimaschutz zu bewegen, indem sie klimapolitische Fortschritte durch Kampagnen, Projekte und notfalls auch durch Klimaklagen erzwingt. Zudem informiert, inspiriert und mobilisiert Protect the Planet die Gesellschaft, sich fĂŒr den notwendigen Klimaschutz einzusetzen, stĂ€rkt die Klimabildung und die Akzeptanz fĂŒr den Ausbau der Windenergie vor Ort.

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring e.V. (DNR) wurde 1950 gegrĂŒndet und bĂŒndelt heute die Interessen von knapp 100 deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Natursportorganisationen, ErzeugerverbĂ€nden, Stiftungen und Instituten, die zusammen mehr als elf Millionen Menschen erreichen. Gemeinsames Ziel ist es, Natur und LebensrĂ€ume zu schĂŒtzen, um die Schönheit der Landschaft und die Ressourcen unseres Planeten auch fĂŒr unsere Nachkommen zu bewahren. GegrĂŒndet als konstruktiv-kritischer Partner zur staatlichen Instanz fungiert der Dachverband fĂŒr seine Mitglieder als Koordinator, Vermittler und Vertreter im politischen Bereich.
 
 

Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 27. April 2024 ab 13.30 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banu-zertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 19-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Die Esel- und KrĂ€uterwanderung startet vor der Vita Classica. Der Weg fĂŒhrt in und um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prĂ€chtigen und farbenfrohen Anblick auf rund 40 Hektar. Die Teilnehmer spazieren am Fluss entlang und können den alten und seltenen Baumbestand bewundern. Auf dem Rebberg ist ein wunderschöner Ausblick zu genießen. Insgesamt betrĂ€gt die Strecke etwa 8 km.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 20,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr / 19,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 10,00 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Veranstaltungen 
 
 
„Alles im GrĂŒnen Bereich“
Die GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner des Mundenhofs stellen am Samstag, 27. April, von 13 bis 16 Uhr ihre Arbeit vor

Unter dem Motto „Alles im GrĂŒnen Bereich“ stellen die GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner des Mundenhofs am Samstag, 27. April, von 13 bis 16 Uhr beim Spielplatz Nistplatz hinter dem Aquarium sich und ihre Arbeit vor.

BlĂŒhende Staudenbeete, Hochbeete, Zierpflanzen, alte und junge BĂ€ume: Hinter vielem, was auf dem Hof zu sehen ist, steckt die Arbeit der GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner. Auch spannende SpielplĂ€tze, BĂ€nke, Liegen und Podeste entstehen mit der Hilfe der GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner. Sie pflanzen und pflegen bestehende Beete, Gehölze und Anlagen, bauen aber auch vieles neu und unterstĂŒtzen mit ihrer Arbeit und ihren Ideen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, zum Beispiel beim Umbau von StĂ€llen oder Gehegen.

Bei einem Rundgang ĂŒber den Hof, der um 14 Uhr vom Spielplatz Nistplatz startet, liegt besonderes Augenmerk auf dem neu gestalteten ErdmĂ€nnchen- und Straußengehege. Selbst entworfene und gebaute SpielplĂ€tze liegen auf dem Weg. Zu sehen sind außerdem viele verschiedene Fahrzeuge und Maschinen. Beim großen Sandplatz beim Nistplatz können große und kleine Interessierte sich an einer Übungsbaustelle ausprobieren.
 
 

Verschiedenes 
 
Start der elektrischen Libelle
(c) Stadt Freiburg
 
Start der elektrischen Libelle
Förderverein Bachpatenschaften unterstĂŒtzt Bachpaten mit einem Lasten-E-Bike

Die Bachpaten mĂŒssen bei ihren EinsĂ€tzen hĂ€ufig Arbeitsmaterialien von A nach B bringen. Deshalb stellt der Förderverein Bachpatenschaften Freiburg seit 2002 den Kleintransporter „Wasserfloh“ zur VerfĂŒgung und hĂ€lt ihn instand. Ausgestattet ist dieser mit Mikroskopen, chemischen Testsets und gewĂ€sserpĂ€dagogischem Material. Doch es braucht nicht immer einen großen Bus, etwas Kompakteres reicht hĂ€ufig aus. Mit der neuesten Anschaffung des Fördervereins, einem Lasten-E-Bike, ist ab sofort ein umweltfreundlicheres Mobil unterwegs. Als Name liegt ebenfalls ein GewĂ€ssertier nahe, deshalb heißt der schnelle Flitzer jetzt „Libelle“.

Mit einer symbolischen SchlĂŒsselĂŒbergabe wurde die „Libelle“ vom Förderverein (vertreten durch den 1. Vorsitzenden Berthold Krieger) an die Stadt (vertreten durch BĂŒrgermeister Martin Haag und Bachgotti Ann Zirker) ĂŒbereicht. Die „Libelle“ wird nun, wie ihre biologischen Verwandten, an zahlreichen GewĂ€ssern Freiburgs unterwegs sein.
 
 

Veranstaltungen 
 
Veranstaltungsreihe „WĂ€lder der Welt“ im Waldhaus
Welt der WĂ€lder (c) Winfried Meier
 
Veranstaltungsreihe „WĂ€lder der Welt“ im Waldhaus
Am Sonntag, 21. April, steht Venezuela im Mittelpunkt

LichtbildvortrÀge, Kinderprogramm, FilmbeitrÀge und ein Konzert mit dem Ensemble Tammurriata. Eintritt frei

Ein Name als Programm: Mit seiner Reihe „WĂ€lder der Welt“ ist dem Waldhaus und dem Eine Welt Forum Freiburg ein besonderer Treffer gelungen. Fast jede der Veranstaltungen, die jeweils einem Land gewidmet sind, zieht ein großes Publikum an. Und der Mix ist ja auch einzigartig: eine aufregende, informative und klimafreundliche Reise auf (in der Regel) einen anderen Kontinent, noch dazu bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung – das kommt in Freiburg seit Jahren prĂ€chtig an.

Am Sonntag, 21. April, von 11 bis 18.30 Uhr steht in der Wonnhalde der nĂ€chste „WdW“-Tag an. Diesmal rĂŒckt Venezuela in den Fokus, ein Land im Nordwesten SĂŒdamerikas, ĂŒber das deutsche Medien seit einem Jahrzehnt fast nur noch in politischer Hinsicht berichten. Entsprechend gerĂ€t das Interesse an seiner atemberaubenden Natur und Ökologie ins Hintertreffen. Dabei hat Venezuela 2800 Kilometer KĂŒste, zumeist am Karibischen Meer. Seine Großlandschaften und NaturrĂ€ume, wie die Anden, die Orinoco-Ebene, das Maracaibo-Tiefland und das Hochland von Guyana, weisen eine enorme Artenvielfalt auf. Ein Viertel der ĂŒber 20.000 Pflanzenarten kommt nur an diesen Standorten vor. Um die LebensrĂ€ume endemischer Arten zu erhalten, gibt es 43 Nationalparks und 105 Schutzgebiete.

In LichtbildvortrĂ€gen werden nun die WĂ€lder Venezuelas vorgestellt. So fĂŒhren die Forstwissenschaftler Winfried Meier und Lionel Hernandez ihr Publikum durch die NebelwĂ€lder der KĂŒstenkordillere und die WĂ€lder entlang des Höhengradienten von Sierra de Lema bis zur Gran Sabana. Beide Referenten haben vielfach in diesen WĂ€ldern geforscht und sind ausgewiesene Kenner dieser Regionen.

Neben einer immensen ökologischen Vielfalt beherbergt Venezuela viele BodenschĂ€tze und auch die grĂ¶ĂŸten nachgewiesenen Erdölvorkommen der Welt. Dennoch ringen die Menschen mit großer Armut. Die AbhĂ€ngigkeit von schwankenden Ölpreisen, die irregulĂ€re Ausbeutung der BodenschĂ€tze und die autoritĂ€re Politik machen dem Land schwer zu schaffen und werfen die Frage auf, wie es aus dieser Situation herausfinden kann. Als Lateinamerika-Experte und Kulturwissenschaftler wird sich Manuel Silva-Ferrer diesem Thema widmen und ĂŒber den Einfluss des Erdöls auf Venezuelas moderne Kultur sprechen. Er forscht seit vielen Jahren zu diesem Thema und ist eine wichtige Stimme der internationalen Forschergruppe „Oil Cultures of the Middle East and Latin America“ (OCMELA).

Von einer besonderen Verbindung zu Venezuela berichten Ralf Muttach und Michael Formella aus Endingen. Sie sind VorstĂ€nde des Freundeskreises der Colonia Tovar und erzĂ€hlen die Geschichte von Auswanderern aus dem Kaiserstuhl. Im Jahr 1842 wanderten 392 Badener nach Venezuela aus und grĂŒndeten dort das Dorf „Colonia Tovar“. Bis 1964 war es fast von der Außenwelt abgeschieden, wodurch sich die alemannische Kultur und der KaiserstĂŒhler Dialekt lange unverĂ€ndert halten konnte. Noch immer bestehen enge Beziehungen zwischen den Dorfbewohnern in Venezuela und den ehemaligen Auswanderergemeinden im Kaiserstuhl.

Zwischen den VortrĂ€gen lĂ€uft der Film „Cecosesola - eine andere mögliche Welt“. Darin geht es um einen hierarchiefreien, solidarischen Verbund von 50 kommunitĂ€ren Genossenschaften, die sich um Gesundheitsversorgung und den Anbau und Vertrieb von Lebensmitteln kĂŒmmern. Im Jahr 2022 wurde die Initiative mit dem Right Livelyhood Award ausgezeichnet, dem alternativen Nobelpreis.

Von 11 bis 17 Uhr bietet das Waldhaus-CafĂ© neben Kaffee und Kuchen auch landestypische Speisen und GetrĂ€nken an. Neben dem ĂŒblichen Sortiment hat der Waldhaus-Shop in Kooperation mit der Buchhandlung Jos Fritz eine Auswahl an BĂŒchern zu Venezuela im Angebot. Auch die Ausstellung „Kunst trifft Natur“, die noch bis zum 25. April im Waldhaus lĂ€uft, kann besichtigt werden.

Der Tag endet um 17 Uhr mit einem besonderen Highlight – einem Konzert des Ensembles Tammuriata. Mit ihrer Musica Panamericana begeben sich die fĂŒnf klassisch ausgebildeten Musikerinnen und Musiker auf eine Spurensuche von Europa nach Amerika. Das Ensemble spielt auf Instrumenten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und zeigt in eigenen Kompositionen und Arrangements auf, wie eng verknĂŒpft die Elemente der verschiedenen Kulturen sind, wo sie sich gegenseitig beeinflusst und bereichert haben. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den LĂ€ndern, Epochen und Stilen.

Parallel zu den Angeboten fĂŒr Erwachsene können Kinder und Jugendliche aus Naturmaterial landestypische Spielsachen (Garrufios) basteln, malen oder venezolanische MĂ€rchen anhören.

Der WdW-Thementag findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg mit dem Verein Pro Venezuela statt. Der Eintritt ist frei, dank Förderungen der Waisenhausstiftung, des stĂ€dtischen Amtes fĂŒr Migration und Integration, des Katholischen Fonds und Brot fĂŒr die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes. Spenden fĂŒr das Programm und das Konzert sind willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstalter bitten darum, fĂŒr die Anfahrt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Öffnungszeiten Waldhaus: Di-Fr 10-17 Uhr; Sonn- und Feiertage 12-17 Uhr.

zum Bild oben:
Es zeigt einen Abschnitt der venezolanischen KĂŒstenkordillere mit Nebelwald
(c) Winfried Meier
 
 

Veranstaltungen 
 
Saisonstart im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Foto: Veranstalter
 
Saisonstart im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Der frĂŒhe FrĂŒhling hĂ€lt auch im Garten von Hansjörg Haas seinen fulminanten Einzug. Stauden und Gehölze treiben kraftvoll aus, Tulpen und erste Schwertlilien tauchen die Beete bereits in Farbspiele. Zu dieser Jahreszeit sind die baulichen Strukturen und gestalterischen Absichten mit historischem Sandstein sehr gut zu erkennen. Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 14. April von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt wird erhoben.

Der Fachmann beantwortet den Besuchern gerne ihre Fragen.

Weitere Termine:
bis einschließlich Oktober immer der 2. Sonntag im Monat 13 bis 18 Uhr
Mai bis September 2. Und 4. Freitag im Monat von 15 bis 18 Uhr
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Testlauf von zwei Jahren
(c) Daniel JĂ€ger
 
Testlauf von zwei Jahren
Freiburg, 4. April. Seit heute gibt es eine öffentliche ökologische Toilette im Eschholzpark

Drei weitere folgen demnÀchst in Landwasser, im Dietenbachpark und im Vauban.

Wo viel Trubel herrscht, braucht es auch stille Örtchen. Bisher gibt es in der Innenstadt sieben öffentliche Toilettenanlagen und außerhalb davon sieben weitere. Das ist schon recht ordentlich, in manchen Stadtbezirken aber nicht genug. Deshalb hat das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF) vier barrierefreie ökologische Toiletten angemietet, die demnĂ€chst an vier Standorten aufgestellt werden: im Eschholzpark in der NĂ€he des roten Schlauchs, im Dietenbachpark (Lina-HĂ€hnle-Weg), beim Moosweiher in Landwasser und im Vauban.

Den Anfang macht aber die ökologische Toilette im Eschholzpark, die heute in der NĂ€he des roten Schlauchs aufgestellt wurde. Die ĂŒbrigen drei Standorte kommen im Laufe des Aprils und im Juni zum Zuge.

Die insgesamt vier Toiletten werden testweise fĂŒr einen Zeitraum von zwei Jahren aufgestellt. Der Betrieb erfolgt durch die Herstellerfirma, mit der das GMF einen Reinigungs- und Wartungsvertrag abgeschlossen hat. Nach dem Testlauf wird die Stadtverwaltung die Erfahrungen auswerten.

Bei den ökologischen Toiletten handelt es sich um Trockentoiletten, die fĂŒr den SpĂŒlvorgang kein Wasser benötigen. „GespĂŒlt“ wird mit SĂ€gespĂ€nen. Die Toiletten sind barrierefrei ausgestattet und unisex. Eine 200-Watt-Solaranlage mit Speicher produziert tĂ€glich den erforderlichen Strom. Das Wasser fĂŒr den Betrieb des Waschbeckens wird ĂŒber eine Regenwassersammelanlage auf dem Dach der Toilette gewonnen. FlĂŒssigkeiten werden automatisch von Feststoffen getrennt. Dadurch ist das System geruchlos. Mit einem Schlauchfahrzeug werden die FlĂŒssigstoffe aufgesaugt und in die örtliche KlĂ€ranlage gebracht. Nach Angaben des Anbieters erfolgt der Transport der Feststoffe alle ein bis zwei Monate. Zusammen mit anderen Feststoffen aus Baden-WĂŒrttemberg werden sie nach Brandenburg transportiert. Dort steht die deutschlandweit einzige Anlage, um zu testen ob sich die Feststoffe als DĂŒngemittel eignen.

FĂŒr den Testlauf mit den vier ökologischen Toiletten investiert die Stadt rund 210.000 Euro pro Jahr fĂŒr Miete und Bewirtschaftung.
 
 

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Einladung zum Auftakt von „Freiburg blĂŒht auf“
FĂŒr mehr BiodiversitĂ€t vor der HaustĂŒr

Freiburg blĂŒht auf: Unter diesem Motto bietet „Freiburg packt an“ allen, die die GrĂŒnflĂ€chen um die BĂ€ume vor ihrer HaustĂŒr mit Blumen und KrĂ€utern bepflanzen möchten, kostenloses Pflanzmaterial und Samen an. Zum Auftakt der neuen Saison sind alle Interessierten herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn gemeinsam mit der Ökostation Freiburg am Donnerstag, 11. April von 16 bis 17 Uhr eine neue Baumscheibe am Heinrich-Rosenberg-Platz in Herdern verschönert wird.

Im 20. JubilĂ€umsjahr von „Freiburg packt an“ wird bei der Auftaktveranstaltung ein neues Projekt vorgestellt: das Baumscheibenmobil. Neue Patinnen und Paten können bei Bedarf die UnterstĂŒtzung von Freiwilligen bei „Freiburg packt an“ anfragen. Sie helfen dabei, den Boden vorzubereiten oder Setzlinge und Samen zu verteilen und stehen mit Rat zur Seite. Gerade fĂŒr Ă€ltere Menschen ist es ein gutes Angebot, das sie dann weiter selbstĂ€ndig fortfĂŒhren können. Im Herbst werden außerdem JubilĂ€ums-Blumenzwiebeln angeboten, die fĂŒr das neue Jahr in die Erde gesteckt werden können.

Beim Auftakt wird außerdem die Aktion „Baumscheibe der Vielfalt“ angekĂŒndigt, die im Rahmen der Forschungsarbeit von Kelly Baldwin Heid von der UniversitĂ€t Freiburg angeregt wurde. Sie und ihr Team untersuchen die Baumscheiben in einer wissenschaftlichen Studie auf Artenvielfalt. Aktive Patinnen und Paten werden dazu aufgerufen, sich mit Ihrer Baumscheibe zu bewerben, um die Vielzahl der Arten zu erfassen und zu veröffentlichen. Die artenreichsten Beete werden mit einer informativen Plakette ausgezeichnet. Besonders gesucht sind die einheimischen Arten.

Über 500 Baumpatinnen und Baumpaten sind im Rahmen von „Freiburg packt an“ aktiv. Die Blumeninseln um die StraßenbĂ€ume tragen zur großen Artenvielfalt in der Stadt bei. Sie bieten LebensrĂ€ume und Nahrung fĂŒr viele Insekten, Vögel und Tiere. Außerdem erfreuen sie die Menschen und verschönern die Straßen.

Mehr Informationen gibt es bei Monika Borodko-Schmidt von „Freiburg packt an“ unter Tel. 0761 201-4712 oder per Mail an: fpa@stadt.freiburg.de.
 
 

Verschiedenes 
 
Angriffslustiges MÀusebussardpÀrchen auf dem Mundenhof
(c) Daniel JĂ€ger
 
Angriffslustiges MÀusebussardpÀrchen auf dem Mundenhof
Warnschilder weisen auf Gefahr hin, Besuchende sollen den Bereich um das Bussardrevier meiden

Vorsicht angriffslustiger MĂ€usebussard: Auf dem Mundenhof brĂŒtet zurzeit ein wildlebendes MĂ€usebussardpĂ€rchen. Die werdenden Eltern verteidigen ihr Revier mit rabiaten Mitteln: In den letzten Tagen kam es zu Flugattacken auf Mitarbeitende und Besuchende.

WĂ€hrend der Brut- und Aufzuchtszeit reagieren MĂ€usebussarde mitunter aggressiver als sonst, auch Menschen erscheinen als mögliche Gefahr fĂŒr den Nachwuchs. Attacken gegenĂŒber Menschen sind zwar selten, kommen aber vor. Auf dem Mundenhof wurden entsprechende Warnschilder aufgestellt, Besuchende sollen den gekennzeichneten Bereich meiden.

Falls es dennoch zu einem Angriff kommen sollte, rĂ€t der Mundenhof den Betroffenen, sich ruhig zu verhalten und den Kopf- und Schulterbereich zu schĂŒtzen. In der Regel handelt es sich um Scheinattacken: Die Bussarde greifen von hinten an und nehmen den höchsten Punkt ins Visier, also Kopf und Schulter. Dabei sind keine ernsthaften Verletzungen zu befĂŒrchten. Kleinere Wunden durch MĂ€usebussardkrallen sollten die Betroffenen jedoch versorgen lassen.

MĂ€usebussarde stehen unter strengem gesetzlichem Schutz und dĂŒrfen daher nicht gestört werden. Besonders die Brut- und Aufzuchtzeit ist eine sensible Zeit. Sie dauert von Anfang April bis Ende Juli.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Stadt fördert GebĂ€udebegrĂŒnung und Entsiegelung
Beratungswoche zum Förderprogramm GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł lĂ€uft vom 15. bis 19. April

GrĂŒne DĂ€cher, grĂŒne Fassaden, grĂŒne Höfe – GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł heißt das Förderprogramm, mit dem die Stadt seit Oktober 2021 Dach- und FassadenbegrĂŒnungen sowie Entsiegelungen unterstĂŒtzt. Von Montag, 15. April, bis Freitag, 19. April, findet die fĂŒnfte Beratungswoche zum Programm statt.

Am Montag, 15. April, gibt es von 19 bis 20.30 Uhr einen Online-Informationsabend mit dem Titel „TrĂ€gt Ihr Haus schon grĂŒn? Gute GrĂŒnde fĂŒr die BegrĂŒnung Ihres Hauses“. Hier erfahren die Teilnehmenden etwas ĂŒber die positive Wirkung von Dach- und FassadenbegrĂŒnungen, lernen Praxisbeispiele kennen und erhalten Informationen rund um den Antrag.

Am Freitag, 19. April, können sich Interessierte von 13 bis 19 Uhr im Rathaus im StĂŒhlinger zum Thema BegrĂŒnungen beraten lassen. Eine Anmeldung fĂŒr beide Veranstaltungen ist unter
www.gebaeudegruen.info/info-abend möglich.

Mit GebĂ€udeGrĂŒn hochÂł unterstĂŒtzt die Stadt Freiburg GebĂ€udeeigentĂŒmer, Mieter, Vereine und Unternehmen beratend, aber auch finanziell. Indem diese DĂ€cher und Fassaden bepflanzen und versiegelte FlĂ€chen entsiegeln, soll der urbane Raum grĂŒner werden. Alle Informationen, auch zur kostenlosen Erstberatung, den Förderantrag und weitere Formulare gibt es unter www.freiburg.de/gg3.
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Weidenflechten, KrÀuterwandern und Nachhaltigkeits-Challenge
(c) Daniel JĂ€ger
 
Weidenflechten, KrÀuterwandern und Nachhaltigkeits-Challenge
Die Waldhaus-Termine im April

Samstag, 13. April, 10 bis 17 Uhr I Anmeldung bis 8. April
GrĂŒnholzwerkstatt: Kreatives Weidenflechten
Bei diesem ganztĂ€gigen Workshop in der GrĂŒnholzwerkstatt hinter dem Waldhaus fĂŒhrt der Korbflechter Daniel Schenk in die Kunst des kreativen Weidenflechtens ein. Anhand einfacher Flechttechniken entstehen nĂŒtzliche und schöne Flechtwerke, z.B. Gartenstecker und FĂŒllhörner oder auch eine Astgabelschale. Lassen Sie Ihrer KreativitĂ€t freien Lauf und bringen Sie Wild-/Schwemmholz oder Astgabeln zum Ein- und Ausflechten mit. Teilnahmebeitrag: 75 Euro, zzgl. ca. 10 Euro Materialkosten vor Ort

Samstag, 13. April, 11 bis 14 Uhr I Anmeldung bis 8. April
Workshop: WildkrÀuter im Waldgarten
Wir gehen im Waldgarten auf Entdeckungstour nach WildkrĂ€utern: welche Arten wachsen wo und warum gerade dort (Zeigerpflanzen). Wir nehmen sie mit allen Sinnen wahr und lernen ihre wertvollen Inhaltsstoffe schĂ€tzen. Zum Abschluss ernten wir gemeinsam und genießen einen selbst hergestellten WildkrĂ€uteraufstrich. Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Sonntag, 14. April, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr bringt das FrĂ€ulein „Tetrao urogallus – Das Auerhuhn“ auf die BĂŒhne. Um 16 Uhr heult der „Canis lupus – Der Wolf“. Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wolf) bzw. 10 Jahren (Auerhuhn) geeignet. Eintritt frei, Spenden willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com

Samstag, 20. April, 14 bis 16 Uhr I Anmeldung bis 10. April
Exkursion: Essbare WildkrÀuter am Waldrand
Bei einer Rundwanderung mit der Heilpflanzenexpertin Martine Schiller durch den frĂŒhlingshaften Stadtwald lernen Sie schmackhafte WildkrĂ€uter an ihrem Standort kennen. Dabei erfahren sie auch, wie man diese fĂŒr Suppen, Desserts, Salate und GemĂŒsegerichte nutzen kann und welches Kraut in die Maibowle gehört. Wer möchte, bitte mitbringen: kleines Heft oder BĂŒchlein, Stift und Klebstreifen, um ein Herbarium anzulegen. Ab 14 Jahren. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

Donnerstag, 25. April, 14 bis 16 Uhr I ohne Anmeldung
Tag des Baumes: Exkursion durch den Stadtwald
Bei einer Wanderung durch den Stadtwald vermittelt Albrecht Verbeek, leitender Forstdirektor a.D., das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. An interessanten Waldbildern erfahren Sie, wie NaturverjĂŒngung funktioniert, wieviel Holz im Stadtwald nachwĂ€chst und wieviel davon jĂ€hrlich genutzt wird. Besonderes Augenmerk gilt den verschiedenen Baumarten des Stadtwalds. Teilnahme frei, Spenden willkommen

Samstag, 27. April, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 28. April, 10 bis 17
Uhr I Anmeldung bis 11. April
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees In diesem eineinhalbtĂ€gigen Schnitzkurs haben Sie Gelegenheit, in entspannter AtmosphĂ€re in der gemĂŒtlichen Holzwerkstatt aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Den Kurs leitet der bekannte Freiburger Holzbildhauer Thomas Rees, von dem auch die „Waldmenschen“ hinter dem Waldhaus stammen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 110 Euro inkl. Material

Sonntag, 28. April, 14 bis 17 Uhr I Anmeldung bis 15. April
Workshop: Die Nachhaltigkeits-Challenge
Der Klimawandel zeigt deutlich: So können wir nicht weiter mit unserem Planeten umgehen. Aber was können wir verĂ€ndern und woran mĂŒssen wir dabei denken? In dieser spielerischen Nachhaltigkeits-Challenge versuchen wir, in kleinen Teams Lösungen fĂŒr unseren alltĂ€glichen Konsum zu finden und tauschen uns ĂŒber Ideen aus, wie wir unseren Alltag ohne viel Geld nachhaltiger gestalten können. Grundkenntnisse sind nicht nötig, bitte Schreibzeug mitbringen. Den Workshop leitet Karen Graf, UmweltpĂ€dagogin bei der Abfallwirtschaft Freiburg (ASF). Mindestalter 14 Jahre. Teilnahme frei. In Kooperation mit der ASF

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de, unter Tel. 0761-896477-10 (Di-Fr 9 bis 12.30 Uhr) oder unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender. Weiterhin zu sehen ist die aktuelle Ausstellung „Kunst trifft Natur“ (bis zum 25. April).

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©)
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Informationstafeln runderneuert
In neuem Glanz: Tafeln des Naturerlebnispfads Naturschutzgebiet Freiburger Rieselfeld erneuert und ergÀnzt

Das stÀdtische Umweltschutzamt hat die Informationstafeln entlang des Naturerlebnispfades im Naturschutzgebiet (NSG) Freiburger Rieselfeld runderneuert und inhaltlich um neue Themenschilder ergÀnzt. Viele der Tafeln wurden im Lauf der Jahre unleserlich oder hatten veraltete Informationen.

So informieren beispielsweise neue und große Tafeln ĂŒber bodenbrĂŒtende Vögel im Rieselfeld oder die seit einigen Jahren im Bereich des Löhliteichs weidenden WasserbĂŒffel. ZusĂ€tzlich hat das Umweltschutzamt neue Wegweiser angebracht, damit Besucherinnen und Besucher des Naturerlebnispfades den Weg besser finden können.

Aus VerkehrssicherheitsgrĂŒnden musste – in Zusammenarbeit mit dem Forstamt – der alte Meditationsplatz verlegt werden, damit die dortige alte Eiche als wertvolles Habitat fĂŒr Vögel, FledermĂ€use und Totholzinsekten erhalten werden kann. Nachdem alle Informationstafeln an Ort und Stelle montiert wurden, stehen sie jetzt wieder fĂŒr die Besucherinnen und Besucher des Rieselfeldes zur VerfĂŒgung – in neuem Glanz mit allerlei Wissenswertem zum NSG Freiburger Rieselfeld.
 
 

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Osterfeuer am Krozinger Rebberg
(c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Osterfeuer am Krozinger Rebberg
BAD KROZINGEN. Am Ostersonntag bietet der Verkehrsverein Bad Krozingen e.V. ab 15.00 Uhr wieder ein spannendes Programm auf dem Rebberg Bad Krozingen fĂŒr die ganze Familie an.

Riesigen Spaß bereitet den Kindern sicherlich das Ostereiersuchen um 16.00 Uhr sowie der Waldspaziergang mit dem NaturpĂ€dagogen Oliver Haury und seinem EselpĂ€rchen Angelo und Paulina um 16.30 Uhr. Gegen 18.00 Uhr entzĂŒndet die Tunsler Feuerwehr das traditionelle Osterfeuer. FĂŒr die Bewirtung sorgt Dirk Licht und das Weingut Hugo Glöckler.

Die musikalische Unterhaltung ĂŒbernimmt wie jedes Jahr die Calypso Band und gegen 19.30 Uhr wird das klangvolle Möhrke-Moser-Orgeltrio die Abendunterhaltung mit faszinierenden Jazzgrooves weiterfĂŒhren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Oster-Appell des Umweltschutzamtes
Wer ein Schutzgebiet besucht, sollte die Natur respektieren

Der FrĂŒhling hat begonnen, es grĂŒnt und blĂŒht – SpaziergĂ€nge und Sport im Freien sind fĂŒr viele Menschen jetzt besonders verlockend. Insbesondere an den Ostertagen wird deshalb die Natur gesucht. Menschen genießen sie, finden Erholung und haben Zeit fĂŒr Naturbeobachtungen: die BlĂŒte der Buschwindröschen im Mooswald, die ObstbaumblĂŒte am Schönberg, Nahrungssuche der zurĂŒckgekehrten Weißstörche im Rieselfeld.

Darum weist das Umweltschutzamt nun darauf hin, dass die Vogelbrutzeit begonnen hat, und bittet um umsichtiges, respektvolles Verhalten bei Aufenthalten in der Natur. Dies gilt besonders in den ausgewiesenen Naturschutzgebieten, wie im Rieselfeld, HumbrĂŒhl-Rohrmatten und dem neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet Schangen-Dierloch in Freiburg-Hochdorf, aber auch in den Landschaftsschutz- und Natura 2000-Gebieten wie zum Beispiel am Schönberg und am Schloßberg-Hirzberg.

Das Amt appelliert an die Menschen, die Vorgaben der Schutzgebietsverordnung einzuhalten und diese hochwertigen Naturgebiete und ihre Tiere und Pflanzen nicht zu beeintrĂ€chtigen. Wer Schutzgebiete besucht, soll auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und sich an Sperrungen halten, die LebensstĂ€tten aller Tier- und Pflanzenarten – insbesondere von brĂŒtenden Vögeln – nicht stören, Hunde an der Leine fĂŒhren, keine Pflanzen mitnehmen und auf das Lagern, Picknicken oder Sonnenbaden auf FreiflĂ€chen verzichten.

Nur so können umfangreiche Pflegemaßnahmen der Landschaft zur Erhaltung von artenreichen LebensrĂ€umen auch wirken. Zum Beispiel ist im Naturschutzgebiet Rieselfeld ein regelmĂ€ĂŸiger Schnitt von Brombeerhecken notwendig, um artenreichen KrautsĂ€umen und Altgrasstreifen Platz zu machen. So können viele Vogelarten in den vorhandenen Hecken und Strauchgruppen brĂŒten und finden in den artenreichen KrautsĂ€umen mehr Nahrung. Um diese offenen GrĂŒnlandflĂ€chen zu erhalten mĂŒssen im Winter hin und wieder grĂ¶ĂŸere Gehölze aus Feldhecken entnommen werden. Nur so kann den gefĂ€hrdeten WiesenbrĂŒtern eine Brut ĂŒberhaupt ermöglicht werden.

Wenn all das gelingt, können alle Menschen weiterhin draußen Erholung finden und die wunderschöne Freiburger Natur wird langfristig erhalten.
 
 

Verschiedenes 
 
Kurz & Knapp: Argumente gegen neue AKW
(c) mitwelt.org
 
Kurz & Knapp: Argumente gegen neue AKW
Weltweit und auch in Deutschland wird gerade von Lobbygruppen, Medien und Parteien fĂŒr den Bau von neuen "Mini-AKW" geworben.

Die politisch Verantwortlichen fĂŒr Klimakatastrophe, WeltvermĂŒllung, Artenausrottung, AtommĂŒllproduktion und die Verbreitung von Atomwaffen setzten immer verzweifelter auf einen unkritischen Technikoptimismus. Mit Atomkraft, Gentechnik und Geoengineering wollen sie die Probleme lösen, die sie selber geschaffen und zu verantworten haben.

Was bei der Atomkraft gerne verschwiegen wird:

- Auch Mini-AKW sind gefÀhrlich
- In einem Klein-AKW von 50 MW Leistung entsteht jÀhrlich die kurz- und langlebige RadioaktivitÀt von 50 Hiroshima-Bomben
- Ein Mini-Akw "produziert" im Normalbetrieb AtommĂŒll, der eine Million Jahre gelagert werden muss
- Viele der neuen Reaktorkonzepte sind unausgereift
- Der "AtommĂŒll fressende Superreaktor" ist eine jahrzehntealte, unerfĂŒllte Versprechung der Atomlobby
- Der Strom aus Mini-AKW ist wesentlich teurer als Strom aus Sonne und Wind. (Das erste Großprojekt in den USA ist an den Kosten gescheitert)
- Der Export und weltweite Bau von Kleinstreaktoren wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass immer mehr LĂ€nder, Diktaturen und Autokraten in den Besitz von Atomkraftwaffen gelangen. Das wĂ€re ein globales Selbstmordprogramm.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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GrĂŒn statt grau: PocketgĂ€rten werten die Komturstraße auf
Patenschaften machen Pilotprojekt möglich

Freiburg. BĂ€nke und Pflanztröge stehen in der Komturstraße dort, wo sich einst Autos und Straßenbahn den Raum teilten. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat auf Anregung von Anwohnenden sogenannte PocketgĂ€rten angelegt, kleine „TaschengĂ€rten“ anstelle von Beton und Asphalt. Nun wurde das temporĂ€re Pilotprojekt eingeweiht.

Die PocketgĂ€rten mit ihren BĂ€nken und Tischen zwischen den Pflanztrögen laden zum Ausruhen und zu nachbarschaftlichen Treffen ein. Weil bis 2022 hier noch die Straßenbahn Richtung Hornusstraße fuhr, ist die Straße breiter als ĂŒblich. Um die freiwerdende FlĂ€che nicht dem Durchgangsverkehr zu ĂŒberlassen, hat das GuT nun BĂ€ume gepflanzt und neben den PocketgĂ€rten auch GrĂŒnflĂ€chen und zusĂ€tzliche ParkplĂ€tze angelegt. Es ist eine Übergangslösung: In einigen Jahren wird die Straße endgĂŒltig umgebaut. Bis dahin soll das Pilotprojekt Erkenntnisse fĂŒr weitere potentielle Standorte liefern.

Wer sich um einen Trog kĂŒmmern und Blumen oder GemĂŒse anpflanzen möchte, kann sich ĂŒber fpa@stadt.freiburg.de bei „Freiburg packt an“ melden. Hier werden die Patenschaften vergeben. FĂŒr die zwölf Patinnen und Paten, die bereits mitanpacken, gab es bei der Eröffnung kostenloses Pflanzmaterial. Sie und alle, die mit Baumpatenschaften, urbanen GĂ€rten und anderen beispielhaften Aktionen zur Artenvielfalt in der Stadt beitragen, sind Teil des Programms „Freiburg packt an“, das es bereits seit 20 Jahren gibt. UnzĂ€hlige Menschen haben sich seither auf öffentlichen FlĂ€chen fĂŒr die Stadtökologie engagiert.
 
 

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Barrierefreier Umbau der Haltestelle „Munzinger Straße“ abgeschlossen
(c) VAG
 
Barrierefreier Umbau der Haltestelle „Munzinger Straße“ abgeschlossen
Nach knapp fĂŒnf Monate Bauzeit wurden die umfangreichen Umbauarbeiten an der Haltestelle „Munzinger Straße“ jetzt abgeschlossen. Entstanden sind drei neue und barrierefrei erreichbare Bussteige, die mit FahrgastunterstĂ€nden ausgestattet und durch ein Blindenleitsystem miteinander verknĂŒpft sind. Auch sieben neue BĂ€ume zieren nun die Endhaltestelle. Nach den Schienenerneuerungen im Sommer 2023 und mit dem barrierefreien Umbau ist diese wichtige End- und Umsteigehaltestelle jetzt eine der modernsten ihrer Art im Streckennetz der Freiburger Verkehrs AG (VAG).

Welcher Aufwand fĂŒr die Arbeiten betrieben werden musste, wird deutlich, wenn man die Baumassen betrachtet: Mit 200 Tonnen Altasphalt, 300 Tonnen Schottertragschicht, 250 Quadratmeter neuem Pflaster, 120 Meter neue Bordsteine, 360 Blindenleitplatten und 510 Meter Kabelleerrohre wurde einiges bewegt.

Haltestelle „Munzinger Straße“ wird zur Mobilstation

Mit dem Umbau sind die PlĂ€ne fĂŒr die Endhaltestelle jedoch noch nicht abgeschlossen. Sie wird kĂŒnftig als Pilotprojekt zu einer von drei geplanten sogenannten Mobilstationen. An solchen Knotenpunkten werden viele verschiedene MobilitĂ€tsangebote miteinander vernetzt: Kundinnen und Kunden können zwischen Verkehrsmitteln wie Bus, Straßenbahn, Frelo, Carsharing oder E-Scooter wechseln oder Park-&-Ride-Angebote nutzen. Der Kiosk sowie Sitzgelegenheiten ergĂ€nzen die Infrastruktur.
Ein Baustein dieses Konzeptes ist auch, dass Teile der bisherigen P&R-ParkplÀtze auf der nun freiwerdenden BaustelleneinrichtungsflÀche zu einer Radabstellanlage umfunktioniert werden.

Weiter geht es auch mit den Arbeiten der Infrastruktur fĂŒr die E-Busse. Nachdem am 15. MĂ€rz ein zusĂ€tzlicher Trafo in die vorhandene Station eingebaut worden ist, werden die Arbeiten an der Ladetechnik im April fortgesetzt. Die drei Ladepunkte mit einer Leistung von je 300 Kilowatt sollen dann im Mai in den Betrieb gehen.
 
 



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