oekoplus - Freiburg
Sonntag, 2. Oktober 2022
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr

Guten Mittag liebe Besucher unserer Webseite!
 
In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder VerbesserungsvorschlĂ€ge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und fĂŒr jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wĂŒnscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion



Verschiedenes 
 
Freiburg: Firmen fördern klimafreundliche MobilitÀt
„MobilSiegel TrophĂ€e“ / Foto: Anja Limbrunner/VAG
 
Freiburg: Firmen fördern klimafreundliche MobilitÀt
VAG vergibt MobilSiegel an 20 Unternehmen und Verwaltungen

ZuschĂŒsse fĂŒr den Kauf von FahrrĂ€dern, geförderte JobTickets fĂŒr die Mitarbeitenden, E-Autos im Fuhrpark oder Dienstreisen mit der Bahn statt mit dem Flugzeug: Das 2021 eingefĂŒhrte MobilSiegel zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus der Region fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t aus. Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, die LandrĂ€tin Dorothea Störr-Ritter sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) ĂŒbergaben die Urkunden und Preise am Donnerstag, 29. September, auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. In diesem Jahr erhielten 20 Unternehmen aus Freiburg und den beiden Landkreisen die Auszeichnung.

Die ungefĂ€hr 1,8 Kilogramm schwere TrophĂ€e, die aus ausrangierten Schienenteilen besteht, hatten die Lehrlinge der VAG in der Ausbildungswerkstatt aufbereitet. Im Mittelpunkt der Vergabefeier stand nicht nur die Übergabe des MobilSiegels, sondern auch die Vernetzung der Gewinner 2021 mit den diesjĂ€hrigen Gewinnern, um voneinander zu lernen.

„Der DĂŒrresommer in diesem Jahr hat uns vor Augen gefĂŒhrt, wie greifbar der Klimawandel bereits jetzt bei uns ist. Außerdem erleben wir gerade eine Energiekrise von historischem Ausmaß. Das alles zeigt uns, dass der Einsatz fĂŒr noch mehr nachhaltige MobilitĂ€t dringend geboten ist“, sagte der Freiburger OberbĂŒrgermeister, Martin Horn, bei der Vergabefeier auf dem Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG. „Diesen Einsatz wĂŒrdigen wir mit dem MobilSiegel.“

Bei der Bewertung der Bewerbungen fiel alles ins Gewicht, was den Mitarbeitenden eine möglichst klimafreundliche MobilitÀt rund um den Arbeitsplatz erleichtert.

„Es freut uns, dass viele Betriebe aus ganz unterschiedlichen Branchen kreative Ideen entwickeln, um fĂŒr ihre Mitarbeitenden bequeme und emissionsarme MobilitĂ€tsangebote zu schaffen. Angesichts des FachkrĂ€ftemangels sind diese Angebote fĂŒr Unternehmen auch interessante Möglichkeiten, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu prĂ€sentieren“, unterstrich die LandrĂ€tin Störr-Ritter die Bedeutung der Auszeichnung.  

Landrat Hanno Hurth erklĂ€rte darĂŒber hinaus: „Dass sich nach dem erfolgreichen Auftakt des MobilSiegels im vergangenen Jahr zahlreiche weitere Unternehmen um diese Auszeichnung beworben haben zeigt uns, dass nachhaltige MobilitĂ€t immer wichtiger wird.“ Mit dem Trend zum Homeoffice Ă€ndere sich hĂ€ufig auch die Wahl der Verkehrsmittel. „Umso wichtiger ist es, dass die MobilitĂ€tsangebote klimafreundlich und flexibel zugleich sind“, betonte Hurth.

VAG-Vorstand Oliver Benz bedankte sich bei allen Teilnehmenden und warb bereits fĂŒr die nĂ€chste Bewerbungsphase fĂŒr das MobilSiegel 2023. „Als VAG stehen wir nicht nur fĂŒr vernetzte MobilitĂ€tsangebote – von Bus und Bahn ĂŒber Frelo bis hin zur digitalen Vernetzung von Car-Sharing-Angeboten. Mit unserer MobilitĂ€tsberatung helfen wir auch Unternehmen dabei, maßgeschneiderte Angebote fĂŒr ihre Angestellten zu entwickeln.“


Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“?

Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Damit knöpft das Siegel an das frĂŒhere Öko-Verkehrs-Siegel der „AG Umweltfreundlich zum Betrieb“ an.

Das MobilSiegel wird einmal jĂ€hrlich an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Diese Firmen erhielten im Jahr 2022 das MobilSiegel:

Familotel Feldberg
Herud KG
Industrie-Technik Kienzler GmbH & Co. KG
Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
Caritasverband fĂŒr den Landkreis Emmendingen e.V.
Praxis an der Elz
Volksbank Breisgau Nord eG
Severin Apotheke
SolarInfoCenter
Badische Zeitung / Badischer Verlag GmbH & Co. KG - BZ.medien
Artemed-Kliniken Freiburg
Cerdia Produktions GmbH
Freiburg Wirtschaft und Tourismus GmbH & Co. KG (FWTM)
Hild Radwelt
IKEA Freiburg
Sterr_Kölln & Partner mbB
WaschbÀr GmbH
UniversitÀtsklinikum Freiburg
focusEnergie GmbH & Co. KG
Stadtmobil CarSharing SĂŒdbaden AG

zum Bild oben:
„MobilSiegel TrophĂ€e“ : Die TrophĂ€e des MobilSiegels besteht aus ausrangierten Schienenteilen. Auszubildende der VAG haben die zugesĂ€gten Teile aufbereitet.
Foto: Anja Limbrunner/VAG
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Kleiner Wohnen-Stromsparen-FlÀchenschutz
Das vielfach preisgekrönte Samstags-Forum Regio Freiburg bietet in der Serie 32 zum Leitthema "Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ am 8. Oktober 2022 von 10:15 bis 12.45 Uhr in der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015, Platz der UniversitĂ€t, Freiburg i.Br., 3 VortrĂ€ge: Über "Kleiner wohnen – besser wohnen. Eine Kampagne der Energieagentur Regio Freiburg fĂŒr mehr Suffizienz in der Wohnraumgestaltung" berichtet Dr. Anne Hillenbach, Bereichsleiterin Klimaschutz und Öffentlichkeit, Energieagentur Regio Freiburg. "Stromsparen in Haushalten - 90% weniger Verbrauch?" erlĂ€utert Dipl.-Ing. Ingo Falk, Verbraucherzentrale Baden-WĂŒrtt. e.V., Freiburg. "Wachstum und Neubaugebiete ĂŒberall? FlĂ€chenverbrauch oder Innenentwicklung? Wo bleibt die ErnĂ€hrung fĂŒr Freiburg und Region? " ist das Thema von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., und Martin Linser, Vorsitzender des BLHV-Freiburg.

Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de. Veranstalter ist der gemeinnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., BI Energiewende Waldkirch, BUND OV und RV Freiburg, NABU Freiburg e.V., FARBE e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, Plan B e.V. und mehreren weiteren Vereinigungen.
Mehr
 


Verschiedenes 
 
 
NABU: Wo bleibt das Klimaschutzsofortprogramm?
Miller: Klimaschutzsofortprogramm ist kein Selbstzweck, sondern notwendig zur wirksamen Reduktion klimaschÀdlicher Treibhausgasemissionen

Berlin, 30.9.22 – Bis Ende dieses Jahres soll das Klimaschutzsofortprogramm fertig zur Umsetzung sein. So hatte es sich die Bundesregierung in den Koalitionsvertrag geschrieben. DafĂŒr mĂŒsste jedoch ein Vorschlag bis Ende September 2022 vorliegen. Die Frage, die sich nun stellt: Wo ist das Klimaschutzsofortprogramm?

NABU-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Jeder Dienstleister, der nicht pĂŒnktlich liefert, wird durch seine Auftraggeber abgestraft, wenn sich herumspricht, wie unprofessionell er mit den anvertrauten Aufgaben umgeht. Die Bunderegierung hat sich mit dem Vorschlag zum Klimaschutzsofortprogramm ein hehres, aber durchaus machbares Ziel gesetzt. Auch unter BerĂŒcksichtigung der vielen Krisen ist es unverstĂ€ndlich, dass da nichts passiert. Das Programm ist schließlich kein Selbstzweck. Es ist der Pfad zur Reduktion der klimaschĂ€dlichen Treibhausgasemissionen, die unsere Lebensgrundlagen bedrohen. Olaf Scholz muss jetzt zeigen, dass er den Klimaschutz entschlossen vorantreibt.”

Insbesondere in den Sektoren Verkehr und GebĂ€ude fehlt es an effizienten Maßnahmen. Im Bereich Verkehr ist nicht zu erkennen, mit welchen Maßnahmen Minister Volker Wissing den CO2-Aussoß senken möchte. Es ist der einzige Sektor, in dem die Emissionen seit 1990 kaum gesunken sind. Im Jahr 2021 wurden die Emissionen um 3 Millionen Tonnen ĂŒberschritten. Bis 2030 mĂŒssen im Verkehr 271 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Verkehrsminister Wissing hatte jedoch lediglich eine Einsparung von 13 Millionen Tonnen fĂŒr diesen Zeitraum bis in Aussicht gestellt. Eine Kompensation der ausbleibenden Reduktionen durch andere Sektoren ist nicht in Sicht. „Ohne die eine Anpassung der Dienstwagenregulierung und Kfz-Steuer ist eine Einhaltung der Sektorenziele beim Verkehr nicht möglich. Den Wandel herbeifördern zu wollen, wie die FDP es plant, erscheint angesichts von Haushaltslage und Inflation ausgesprochen unrealistisch und steht der besonders von Liberalen propagierten Haushaltsdisziplin hart entgegen. Ein Tempolimit wĂ€re das einfachste und kostengĂŒnstigste Instrument fĂŒr mehr Klimaschutz im Verkehr, so Nikolas von Wysiecki, Referent fĂŒr Verkehrspolitik beim NABU.

Auch im GebĂ€udesektor werden die Klimaziele auf absehbare Zeit nicht erreicht. Eventuell könnten nach 2028 endlich Erfolge sichtbar werden, wenn die nötige Sanierungsoffensive greift. Das bedeutet, auch hier wird die Zielverfehlung fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre mit einkalkuliert. „Wenn es in den kommenden Wintern in InnenrĂ€umen warm und bezahlbar bleiben soll, muss die dringend notwendige Sanierung des GebĂ€udebestands angegangen werden. FĂŒr GebĂ€ude mit der schlechtesten Bilanz mĂŒssen in diesem Jahr noch Mindesteffizienzstandard gesetzlich festgeschrieben werden”, so NABU-GebĂ€udeexpertin Lisa Storcks. Allein die GebĂ€ude in den zwei schlechtesten Effizienzklassen sind fĂŒr die HĂ€lfte der Treibhausgasemissionen von WohngebĂ€uden in Deutschland verantwortlich und werden von den einkommensschwĂ€chsten Haushalten bewohnt.

Der NABU fordert Olaf Scholz auf, die Bundesregierung anzutreiben, ihren Verpflichtungen nachzukommen und zeitnah einen konkreten und wirksamen Vorschlag fĂŒr ein Klimaschutzsofortprogramm zu liefern. Der Beginn der Umsetzung eines solchen Programms muss Anfang 2023 erfolgen, wenn mittelfristig Klimaziele noch erreicht werden sollen.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Waldspaziergang 2023"
Fotokunst-Kalender

AtmosphÀrische Naturfotografie von Lars van de Goor- Gewinner des Hasselblad award 2016

Brillanter Bilderdruck auf hochwertigem Papier mit den wichtigsten Feiertagen

SpĂ€testens seit Peter Wohllebens Buch-Bestseller „Das geheime Leben der BĂ€ume“ ist klar, dass die Menschen vom Thema BĂ€ume und Wald fasziniert sind. Der niederlĂ€ndische Fotograf Lars van de Goor fotografiert auf unnachahmliche Weise magische Momente auf Waldwegen, am Waldrand und unter BĂ€umen. Er war bereits mehrfach Top-Ten-Finalist beim Fotografiewettbewerb Hasselblad Masters in der Kategorie Landschaft/Natur und gewann ihn 2016. Seine poetischen Bilder vom Wald sind aufgeladen mit einer ganz besonderen AtmosphĂ€re, der man sich als Betrachter nicht entziehen kann. Vielmehr möchte man genau dort sein, wo die Fotografien entstanden sind und dort spazieren gehen. Bei der aktuellen Wetterlage mit extremer Regenarmut und Trockenheit sind unsere WĂ€lder in akuter Gefahr; die Kalenderbilder können uns ein Ansporn sein, alles menschenmögliche zu tun bzw auch zu unterlassen, um eine weitere Klimaverschlechterung zu stoppen.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, ist „Made in Germany“. Dies gilt auch fĂŒr das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltvertrĂ€glichen Herstellung entspricht. In jedem Kalender steckt unsere Liebe zum Detail und unsere langjĂ€hrige Erfahrung.

DUMONT Kalender, 60 x 50 cm, € 32,00 (D)
GTIN 4250809649481
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Bergwaldprojekt
Freiwillige engagieren sich fĂŒr einen stabilen Wald und die Artenvielfalt im Stadtwald

Bachverbauungen, Jungbestands- und Kulturpflege und Schutz gegen Wildverbiss fĂŒr junge Weißtannen: Mit diesen Arbeiten engagieren sich seit gestern bis Samstag, 8. Oktober, ĂŒber 30 Freiwillige aus ganz Deutschland im Stadtwald fĂŒr die Artenvielfalt.

Am Schauinsland verbauen die Ehrenamtlichen unter der Anleitung von Pauline Zenetti vom Bergwaldprojekt und in Zusammenarbeit mit dem stĂ€dtischen Forstamt in Handarbeit BĂ€che, fĂŒhren eine Jungbestandspflege unter Schirm durch, erledigen eine Kulturpflege und bringen an Weißtannen Schutz vor Wildverbiss an. Zudem findet am Samstag, 1. Oktober, ein eintĂ€giger Pflanztag am Schauinsland statt, an dem rund 110 Freiwillige Traubeneichen und Weißtannen pflanzen. Die Ehrenamtlichen aus der ersten Einsatzwoche rĂ€umen auch die FlĂ€che dafĂŒr frei. FĂŒr den Pflanztag und die Einsatzwochen gibt es jeweils noch freie PlĂ€tze, anmelden kann man sich unter
https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/2002/Freiburg/2090.

Revierleiter Philipp Schell vom Forstamt erklĂ€rt: „Wald ist nicht nur Rohstofflieferant, FreizeitstĂ€tte und Arbeitsplatz. Er ist auch und vor allem Lebensraum fĂŒr viele Tiere und Pflanzen.“ Übergeordnetes Ziel der aktuellen Arbeiten sei daher, einen möglichst artenreichen und klimastabilen Wald der Zukunft zu schaffen. Mit den aktuellen Vorhaben setzt das Bergwaldprojekt seine seit mehr als 20 Jahren laufenden ArbeitseinsĂ€tze mit Freiwilligen am Schauinsland fort.

Pauline Zenetti vom Bergwaldprojekt ergĂ€nzt: „Wer freiwillig in der Natur diese sinnvolle Arbeit leistet, nimmt davon auch etwas in den Alltag mit. Gemeinschaftliche Erfahrungen der Selbstwirksamkeit motivieren zu einem bewussteren und naturvertrĂ€glicheren Leben.“

Neben der praktischen Arbeit ist wie bei allen Projektwochen ein gemeinsamer Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die vielfĂ€ltigen Aspekte des Projektgebiets und dessen Bedeutung fĂŒr Mensch und Natur zu beleuchten. Untergebracht ist die Gruppe in einer WaldhĂŒtte mit großem Gemeinschaftsschlafsaal. Ein eigener Koch und eine eigene Köchin kĂŒmmern sich mit vegetarischer Vollwertkost, möglichst mit regionalen und saisonalen Zutaten, um die Verpflegung der Gruppe.

Der Verein Bergwaldprojekt veranstaltet seit ĂŒber 30 Jahren FreiwilligeneinsĂ€tze im Wald, im Moor und in Kulturlandschaften. Dieses Jahr bringt der Verein mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland rund 4.000 Freiwillige in die Natur. 2022 finden 161 Projektwochen an 81 Standorten zwischen Amrum und Oberammergau statt. Die ArbeitseinsĂ€tze sollen Ökosysteme schĂŒtzen und wiederherstellen, den Teilnehmenden die Bedeutung und die GefĂ€hrdung unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlagen bewusst machen und eine breite Öffentlichkeit zum naturvertrĂ€glichen Umgang mit den natĂŒrlichen Ressourcen zu bewegen.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
FĂŒhrung: Mehr Natur auf dem Batzenberg
Die 2. Veranstaltung der Gemeinschafts-Reihe 32 des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg zum Leitthema "Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ ist eine FĂŒhrung auf dem Batzenberg bei Pfaffenweiler von 10:30 bis 12.30 Uhr zum Thema "Landwirte und BĂŒrger fĂŒr starke Äcker und Natur - Ziele und Erfolge der Pflanzaktion auf dem Batzenberg". Es erlĂ€utert Dr. Carola Holweg, Nachhaltigkeits-Projekte, Merzhau­sen, die das von der Deutschen Postcode Lotterie dpl geförderte gleichnamige Vorhaben von ECOtrinova e.V. leitet. Anmeldung ist erbeten bis 30.9. 19:00 Uhr an ecotrinova@web.de oder bei Dr. Holweg T. 0761-4309741. Treff ist ab 10:15 in Pfaffenweiler Unterdorf bei der Apotheke bzw. CAP-Markt/Edeka. Teilnahme ist möglich zu Fuß, per Rad, Behinderte z.B. per PKW. Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de. Veranstalter ist der gemeinnnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., BUND-Regionalverband e.V., FARBE e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg,NABU Freiburg e.V. und Weiteren.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Die Oktobertermine im Waldhaus Freiburg
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Die Oktobertermine im Waldhaus Freiburg
Von Schlittenbau bis Pilzseminar:

Samstag, 1. Oktober, 10 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss 29. September
Wanderung durchs wilde Zweribachtal:
Von der Kulturlandschaft zum Urwald von morgen Hinter der Platte von St. Peter beginnen die SteilhĂ€nge und Schroffen des Zweribachtals. Im heutigen Bannwaldgebiet ist noch immer das schwere Leben der Bergbauern nachvollziehbar. Exkursionsleiter Gerd SĂŒĂŸbier erklĂ€rt, wie sich der Übergang der Kulturlandschaft in einem Urwald von morgen in verschiedenen Stadien zeigt. Die Gehstrecke ist 11 km lang, teils schmal und steil, gute Trittsicherheit ist erforderlich. Rucksackvesper, ggfs. Einkehrmöglichkeit (Selbstzahler). Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Wiehrebahnhof, Bildung von Fahrgemeinschaften. Die Teilnahme ist frei, Anmeldung unter programm-anmeldung@bund-freiburg.de (Angabe mit oder ohne Pkw).

Mittwoch, 5. Oktober, 13 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 28. September
Pilzexkursion: Ohne Pilze kein Wald
Bei dieser Exkursion stehen die Pilzfruchtkörper im Mittelpunkt, die je nach Wetterlage mehr oder weniger zahlreich im Wald zu finden sind. Veronika WĂ€hnert, PilzsachverstĂ€ndige der DGfM, erklĂ€rt Lebensweise, Vorkommen sowie Speisewert oder Giftigkeit einzelner Arten. Das Sammeln von Speisepilzen ist nicht Ziel der Veranstaltung, das Einsammeln von MĂŒll im Wald dagegen schon. Teilnahmebeitrag: 20 Euro, Kinder ab 10 Jahren 6 Euro

Samstag, 8. Oktober, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 9. Oktober, 10 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 28. September
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Die Skulpturen des HolzkĂŒnstlers Thomas Rees, wie die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus, sind vielen bekannt. In diesem Kurs können die Teilnehmenden in entspannter AtmosphĂ€re in der gemĂŒtlichen Holzwerkstatt unter fachlicher Anleitung von Rees aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 99 Euro

Sonntag, 9. Oktober, 13 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 29. September
Workshop: Die Nachhaltigkeits-Challenge
Der Klimawandel zeigt deutlich, dass der Umgang mit unserem Planeten geĂ€ndert und der Alltag nachhaltiger gestaltet werden muss. UmweltpĂ€dagogin Karin Graf von der Abfallwirtschaft Freiburg (ASF) begleitet die spielerische Nachhaltigkeits-Challenge, bei der die Teilnehmer in kleinen Teams Lösungen fĂŒr den alltĂ€glichen Konsum suchen und ĂŒberlegen, wie der Alltag ohne viel Geld nachhaltiger gestaltet werden könnte. Keine Grundkenntnisse erforderlich, bitte Schreibzeug mitbringen. Ab 14 Jahren, kostenfrei

Sonntag, 16. Oktober, 11 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Waldherbst: Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Am traditionellen herbstlichen Aktionstag fĂŒr die ganze Familie zeigt das Waldhaus neben der historischen RĂŒckearbeit mit Pferden auch moderne Holzerntemaschinen im Einsatz. DarĂŒber hinaus gibt es InfostĂ€nde zu Pilzen, Mooren und GewĂ€sser oder Jagd sowie zum traditionellen Holzhandwerk. In der GrĂŒnholzwerkstatt und im Wald können kleine und große Besucherinnen und Besucher selbst mit Zieh- oder Schnitzmesser oder sogar mit der großen ZweimannsĂ€ge aktiv werden. Das Waldhaus-CafĂ© bietet herbstliche SpezialitĂ€ten aus der Region. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Donnerstag, 20. Oktober, 17 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 12. Oktober
Lichtbildvortrag und AusstellungsfĂŒhrung: Tierische Tausendsassa. Fotoausstellung von Klaus Echle
Der Naturfotograf Klaus Echle, Revierförster von GĂŒnterstal, erzĂ€hlt ĂŒber seine Vorgehensweise und Fototechniken in der Tierfotografie und zeigt einzigartige Fotos aus seiner umfangreichen Sammlung. Anschließend besteht die Möglichkeit sich die Fotos der Ausstellung erklĂ€ren zu lassen. Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Kinder 2 Euro

Samstag, 22. Oktober, 10 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 10. Oktober
Schnupperkurs: HolzrĂŒcken mit dem Pferd
Außer SensibilitĂ€t im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem GespĂŒr fĂŒr die Besonderheit der Situation sind fĂŒr diesen Kurs der ganz besonderen Art keine Vorkenntnisse nötig. JĂŒrgen Duddek, Experte im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, fĂŒhrt in die schonende Waldarbeit mit echter PferdestĂ€rke ein. Mehr auf www.juergen-duddek.de. Teilnahmebeitrag: 119 Euro

Freitag, 28., und Samstag, 29.Oktober (1. Teil); Freitag, 11., und Samstag, 12. November (2.Teil); jeweils freitags 13 bis 19 Uhr, samstags 8.30 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 16. Oktober
Schlittenbaukurs: Tourenrodel aus Eschenholz
Vom Biegen der Kufen bis zur Bespannung ist an diesem edlen GefĂ€hrt alles handgemacht. Die Teilnehmenden erleben und erfahren ihr handwerkliches Können und bauen unter Anleitung von Schreiner Thomas Grögler ihren eigenen maßgeschreinerten Schlitten. Mehr unter www.groenlaender.de. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 349 Euro pro Schlitten, Teampartner ab 10 Jahren sind kostenfrei.
Einen weiteren Kurs gibt es von Montag, 7., bis Donnerstag, 10. November, jeweils von 9 bis 18 Uhr.

Sonntag, 30. Oktober, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben: Auerhuhn und Wolf
Das einzige Theater fĂŒr heimische, bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 bzw. 8 Jahre zu zwei AuffĂŒhrungen ein. Um 14 Uhr wird das Auerhuhn (Tetrao urogallus) und um 16 Uhr der Wolf (Canis lupus) gespielt. Der Besuch ist kostenfrei.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
BĂŒrgerbegehren „Freiburg Klimaneutral“ ist rechtlich unzulĂ€ssig
Juristische Entscheidung, keine politische Bewertung
Angebot der Kooperation der Stadt an die Initiierenden
Klimaschutz wichtiges Politikfeld der Stadt Freiburg

In Freiburg hat Klimaschutz PrioritĂ€t. Bereits seit Jahren ist die stĂ€dtische Politik stringent auf dieses Ziel ausgerichtet, die Bestrebungen werden fortlaufend erweitert und intensiviert. Die Stadtverwaltung sieht deshalb gemeinsame Ziele mit den Initiatorinnen und Initiatoren des BĂŒrgerbegehrens „Freiburg Klimaneutral“, besonders wenn es darum geht, Klimaschutzmaßnahmen noch schneller umzusetzen. Das aktuelle BĂŒrgerbegehren stuft die Verwaltung jedoch als rechtlich unzulĂ€ssig ein. Dabei handelt es sich um eine juristische, nicht um eine politische Bewertung. „Wir haben ein gemeinsames Ziel, wir wollen mehr Klimaschutz möglich machen und das so schnell und effizient wie möglich angehen. Die wesentlichen Inhalte des BĂŒrgerbegehrens sind politisch unterstĂŒtzenswert. Vieles, was gefordert wird, setzen wir bereits um. Deshalb hat die Stadt beispielsweise vergangenes Jahr die Klimaschutzoffensive gestartet, die fĂŒr sechs Jahre mit bis zu 120 Millionen Euro ausgestattet ist“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit.

Die Initiatoren wurden ĂŒber die juristische EinschĂ€tzung informiert. Vergangenen Freitag fand ein persönliches Treffen statt, bei dem die Zusammenarbeit in wichtigen Fragen angeboten wurde.

Rechtliche Bewertung
Die Regeln fĂŒr ein BĂŒrgerbegehren sind in der Gemeindeordnung definiert. Das Rechtsamt der Stadt Freiburg hat das BĂŒrgerbegehren geprĂŒft und festgestellt, dass es in der aktuellen Form unzulĂ€ssig ist. Insbesondere die VerknĂŒpfung verschiedener Themenkomplexe und Fragen, die mit einer einzigen Ja/Nein-Stimmabgabe entschieden werden sollen, ist mit Blick auf demokratische GrundsĂ€tze nicht möglich. Das BĂŒrgerbegehren wĂŒrde in der vorliegenden Form deshalb gegen das sogenannte Kopplungsverbot verstoßen.

Gemeinsames Ziel
Abseits der juristischen Bewertung stimmt die Stadtverwaltung mit dem grundlegenden Appell ĂŒberein, Klimaschutzmaßnahmen schneller umzusetzen. Klimaschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit haben in Freiburg eine lange Tradition. Es laufen zahlreiche Förderprogramme und Fortbildungen fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Stadt und die stĂ€dtischen Gesellschaften arbeiten fortlaufend daran, ihre Klimabilanz weiter zu verbessern. Die Stadtverwaltung Freiburg hat 2021 die Klimaschutzoffensive ins Leben gerufen. Das Programm ist mit bis zu 120 Millionen Euro ausgestattet (72 Millionen aus dem stĂ€dtischen Haushalt, dazu kommen mögliche Fördermittel). Die Mittel des Zukunftsfonds Klimaschutz werden ĂŒber mehrere Jahre, bis 2028, bereitgestellt.

Auch in dem CO2-intenisven Bereich Verkehr wird gearbeitet, derzeit wird hier ein ambitionierter KlimamobilitÀtsplan in den politischen Gremien beraten.

Bereits 1986 wurde in Freiburg das erste Klimaschutzkonzept mit Maßnahmen und Projekten vorgelegt, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Dabei wird auf Wert auf Transparenz gelegt: Alle zwei Jahre wird die stĂ€dtische Klimabilanz veröffentlicht. Die letzte Bilanz hat gezeigt, dass bereits viel verbessert wurde – der Weg aber noch weit ist und es erhebliche weitere Anstrengungen braucht. KlimaneutralitĂ€t bis 2038 (oder frĂŒher) lĂ€sst sich nur erreichen, wenn auch Akteure wie Bund, Land und EU Rahmenbedingungen dafĂŒr schaffen: Etwa beim Kohleausstieg, der Förderung erneuerbarer Energien oder im GebĂ€udesektor und einem wirksamen CO2 -Preis. Hier ist zuletzt viel in Bewegung gekommen. Das ist gut fĂŒr die Freiburger Klimaziele, denn nur rund ein Drittel der CO2-Emmissionen vor Ort können von Entscheidungen der Stadtverwaltung direkt beeinflusst werden.
 
 


Verschiedenes 
 
 
Den Stadtwald klimastabil machen
Am Samstag, 1. Oktober, können Freiwillige im Forstrevier Schauinsland BÀume pflanzen

„Engagement fĂŒr den Wald und BĂ€ume pflanzen war schon immer Ihr Ding? Dann helfen Sie mit, die kĂŒnftige Waldgeneration in Freiburgs BergwĂ€ldern am Schauinsland zu sichern!“ Mit diesem Appell suchen das stĂ€dtische Forstamt und der Verein Bergwaldprojekt Freiwillige, die am Samstag, 1. Oktober, beim sogenannten „Neihaufescht“ BĂ€ume pflanzen wollen.

Seit zehn Jahren pflegt das Forstamt eine intensive Partnerschaft mit dem Bergwaldprojekt. Dessen „Neihaufeschte“ sind Pflanz- oder Pflegeaktionen, bei denen Freiwillige ganztĂ€gig oder ein Wochenende lang richtig „reinhauen“ können, gerne mit der ganzen Familie.

Das stĂ€dtische Forstrevier Schauinsland ist wie prĂ€destiniert fĂŒr solche Aktionen. Freiburgs Hausberg ist großteils mit Wald bedeckt, der sich ĂŒber mehrere Klimazonen erstreckt, von eichenreichen LaubmischwĂ€ldern in den Tallagen bis zu subalpinen BergmischwĂ€ldern. In der Klimakrise unterliegen die höhenzonalen WĂ€lder am Schauinsland aber einem hohen Anpassungsdruck; die Fichte fĂ€llt hier durch Trockenheit und BorkenkĂ€ferfraß aus. Mit der Pflanzung von Weißtannen in den entstandenen LĂŒcken unterstĂŒtzt der Verein nun die Anpassung der BergmischwĂ€lder.

Interessierte melden sich online auf www.bergwaldprojekt.de in der Rubrik Freiwilligenprojekte an.Die
PlÀtze sind begrenzt. Wer zuerst kommt, pflanzt zuerst.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Großdemonstration zum „globalen Klimastreik“ in der Freiburger Innenstadt
SternmĂ€rsche aus mehreren Richtungen am Freitag, 23. September – Verkehrslage zeitweise beeintrĂ€chtigt

Weitere Versammlungen und Veranstaltungen auch am Wochenende

AnlĂ€sslich des „globalen Klimastreiks“ findet am Freitag, 23. September, auch in Freiburg eine große Demonstration statt. Die zentrale Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Sie dauert voraussichtlich bis 16 Uhr.

Die erwarteten 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen ihre Forderungen auch mit einem Aufzug durch die Innenstadt unterstreichen. Der Start ist um 12 Uhr, die Route verlĂ€uft vom Platz der Alten Synagoge ĂŒber die Bertold- und Kaiser-Joseph-Straße zum Europaplatz und von dort ĂŒber Friedrichring und Friedrichstraße sowie Bismarckallee und Wilhelm-/Belfortstraße zurĂŒck zum Platz der Alten Synagoge. WĂ€hrend der Aufzug unterwegs ist, mĂŒssen die Straßenbahnlinien auf den jeweiligen Abschnitten unterbrochen werden. Auch der motorisierte Verkehr muss auf den genannten Straßen vorĂŒbergehend mit EinschrĂ€nkungen rechnen.

Um am Klimastreik in Freiburg teilzunehmen, fĂŒhren mehrere SternmĂ€rsche in die Innenstadt:

- Im Freiburger Osten startet um 7.40 Uhr an der Oberrieder Straße ein Aufzug mit voraussichtlich 300 Personen. Er verlĂ€uft ĂŒber Möslestraße – Hirzbergstraße – Runzstraße – Fabrikstraße – KartĂ€userstraße – Schwabentorring – Oberlinden – Salzstraße – Bertoldstraße zum Platz der Alten Synagoge.

- Der Zugangsweg aus dem Freiburger SĂŒden beginnt um 9.10 Uhr mit rund 50 Personen in der Andreas-Hofer-Straße; er fĂŒhrt ĂŒber Vauban – Merzhauser Straße – Basler Straße – Kaiser-Joseph-Straße und Rempartstraße zum Platz der Alten Synagoge.

- In der Wiehre versammeln sich ab 7.50 Uhr 40 Personen in der Schwimmbadstraße. Sie laufen von dort ĂŒber Basler Straße – Helligestraße – Kronenmattenstraße – Rehlingstraße – Kronenstraße – Mattenstraße – Hummelstraße – KronenbrĂŒcke – Werthmannstraße zur zentralen Kundgebung.

- Im Westen der Stadt treffen sich um 9.15 Uhr bei der 50 Personen, die gemeinsam von der Falkenbergerstraße ĂŒber Ensisheimer Straße – Seepark – Sundgauallee – Eschholzstraße – Engelbergstraße – Wentzingerstraße – WiwilĂ­-BrĂŒcke – Sedanstraße zum Platz der Alten Synagoge gehen.

- Ein weiterer Zweig des Sternmarsches beginnt um 9.40 Uhr mit 50 Personen an der Staudingerschule. Die Strecke verlĂ€uft ĂŒber Markgrafen- und Haslacher Straße ĂŒber die Eschholz- und die Ferdinand-Weiß-Straße zum Eschholzpark, dort schließt sich der Aufzug dem aus dem Westen kommenden Strang an.

Am Samstag, 24. September, findet in der Innenstadt wiederum eine Versammlung gegen die Corona-Politik statt. Beginn ist um 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge, um 14.40 Uhr startet ein Aufzug mit rund 500 Personen ĂŒber Sedanstraße – Wilhelmstraße – Bismarckallee – Eisenbahnstraße – Rotteckring – Friedrichring – Kaiser-Joseph-Straße – Salzstraße – Augustinerplatz – Gerberau – Kaiser-Joseph-Straße – und Bertoldstraße zum Platz der Alten Synagoge. FĂŒr den Aufzug wird auf den jeweiligen Streckenabschnitten der Stadtbahnverkehr und der Individualverkehr jeweils unterbrochen.

Zum Anliegen „SolidaritĂ€t mit der Ukraine“ ist von 16 Uhr bis 17 Uhr eine Versammlung mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Rathausplatz angemeldet.

Zudem findet am gleichen Tag von 11 Uhr bis 18.30 Uhr am Bertoldsbrunnen eine Versammlung mit zehn Personen zum Thema „Falun Dafa und die brutale Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas“ statt.

Am Sonntag, 25. September, organisiert eine Verkehrsinitiative eine Kinder-Fahrraddemonstration. Unter dem Motto „Kidical Mass – kindergerechte Straßen“ fahren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 15 Uhr und 16 Uhr vom BĂŒrgerhaus Seepark ĂŒber die Strecke Siedlerweg – Hofackerstraße – ElsĂ€sser Straße – Falkenberger Straße – Ensisheimer Straße – Berliner Allee – Lehener Straße – Sundgauallee – Betzenhauser Torplatz zurĂŒck zum BĂŒrgerhaus Seepark.

Entlang der genannten Routen wird es vorĂŒbergehend zu VerkehrseinschrĂ€nkungen kommen.

Außer den genannten Versammlungen könnten noch weitere, auch kurzfristig angemeldete Kundgebungen und Demonstrationen hinzukommen.

ErgĂ€nzt wird das Geschehen in der Innenstadt von den Bundeswertungsspielen der Feuerwehrmusik. Sie beginnen am Freitag, 23. September, mit einem „Klangfeuer“- BegrĂŒĂŸungskonzert um 19.30 Uhr auf dem MĂŒnsterplatz. Am Samstag, 24. September, findet im Colombipark der Feuerwehr-Musikerhock statt und zwischen 16 Uhr und 17 Uhr marschiert ein Feuerwehrzug von der Predigerstraße ĂŒber Unterlinden auf den Rotteckring bis in Höhe der Gauchstraße. Weitere Programmpunkte sind im Konzerthaus vorgesehen. Die Bundeswertungsspiele enden am Sonntag, 25. September, mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst in der Johanneskirche um 10 Uhr
 
 

Verschiedenes 
 
Zehntausende Nosferatuspinnen von Freiburg bis Rendsburg gemeldet
Nosferatuspinne (c) NABU/Robert/Pfeifle
 
Zehntausende Nosferatuspinnen von Freiburg bis Rendsburg gemeldet
NABU-Aufruf zeigt: Eingewanderte Spinnenart ist stÀrker verbreitet als bisher bekannt

Berlin, 20.9.2022 – Innerhalb weniger Jahre hat sich die aus dem Mittelmeergebiet stammende Nosferatuspinne in fast ganz Deutschland ausgebreitet. Das zeigen erste Ergebnisse eines Meldeaufrufs des NABU und des Beobachtungsportals NABU-naturgucker.de.

Die Nosferatuspinne kommt bei uns fast ausschließlich in GebĂ€uden vor. In Deutschland wurde die Art erstmals 2005 in Freiburg im Breisgau entdeckt. Bis Sommer 2022 waren bei NABU-naturgucker.de bereits 500 Beobachtungen registriert – zwei Wochen nach Start des NABU-Aufrufs sind es nun rund 16.000. Vom großen Echo zeigt sich NABU-Experte Dr. Roland MĂŒhlethaler ĂŒberrascht: „Das Thema hat bei den Medien ebenso gezĂŒndet wie beim Publikum. Ein Grund ist sicher die NĂ€he der Art zum Menschen und ihre imposante GrĂ¶ĂŸe. Dazu kommt noch ein gewisser Gruselfaktor, die Benennung nach einem Stummfilm-Vampir regt zusĂ€tzlich die Fantasie an.“

Auch wenn es inzwischen Meldungen aus allen Winkeln der Republik gibt, liegen die Verbreitungsschwerpunkte unverĂ€ndert im SĂŒden und Westen. Vor allem entlang von Rhein, Neckar und Ruhr kommt die Nosferatuspinne nahezu flĂ€chendeckend vor. Nach Norden und Osten dĂŒnnen die Nachweise merklich aus. „Unser Meldeaufruf gilt daher weiter“, betont MĂŒhlethaler. „Wir freuen uns ĂŒber jede zusĂ€tzliche Beobachtung ĂŒber www.NABU.de/Nosferatu. Besonders wertvoll sind dabei Belegfotos, denn so lĂ€sst sich die Art sicher nachweisen. Das gilt fĂŒr alle Regionen, besonders aber fĂŒr den Osten der Republik. So liegt aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erst je ein Fotobeleg vor.“

Sie wird zwar gelegentlich auch im Freiland gefunden, spĂ€testens im Herbst zieht es die wĂ€rmebedĂŒrftige Nosferatuspinne, wie viele andere Spinnenarten auch, aber nach drinnen. Mit einer KörperlĂ€nge von bis zu zwei Zentimetern und einer Beinspannweite von etwa fĂŒnf Zentimetern gehört sie zusammen mit der Hauswinkelspinne zu den grĂ¶ĂŸten GebĂ€udebewohnerinnen. Die Nosferatuspinne kann spĂŒrbar zubeißen, tut das aber nur sehr selten bei direkter Bedrohung. Der Biss ist vergleichbar mit einem leichten Insektenstich. Als nĂ€chtliche JĂ€gerin hĂ€lt die Nosferatu im Haus den Bestand an Fliegen und anderen Insekten klein.

Hintergrundinformationen
Bis zum 15. September wurden aufgrund des Aufrufs fast 16.000 Beobachtungen der Nosferatuspinne unter www.NABU.de/Nosferatu eingetragen. Die ÜberprĂŒfung von 7900 Bildern zeigte, dass 84 Prozent der Bestimmungen korrekt waren. Etwas mehr als die HĂ€lfte der Fehlbestimmungen entfiel auf die Große Hauswinkelspinne und weitere Winkelspinnen; diese Arten sehen der Nosferatuspinne am Ă€hnlichsten.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Freitag, den 23. September 2022, ab 13.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad mit Natur- und LandschaftsfĂŒhrerin Veronika Sumser statt.

Bei dieser Wanderung geht es darum, in Bewegung zu kommen und alle Sinne bewusst zu aktivieren. Die Teilnehmer werden angeleitet, sich auf die wohltuende Kraft des Waldes einzulassen und ihr Tempo zu drosseln. Bei einer kleinen Verkostung können sie den Wald genießen und sich bei einer wohltuenden Ruhepause erfrischen. Die Wanderung (Rundwanderung) ist 8 km lang und es sind verschiedene Steigungen zu bezwingen. FĂŒr diese Tour sollten die Teilnehmer keine körperlichen EinschrĂ€nkungen haben sowie festes Schuhwerk oder Wanderschuhe tragen. Hier bringt jeder Vesper und GetrĂ€nke selbst mit.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenĂŒber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/ Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Olivenöl: Vier Bio-Öle sind mangelhaft
Von 19 Olivenölen der höchsten GĂŒteklasse nativ extra kann die Stiftung Warentest 13 empfehlen. Vier Bio-Öle fallen im Test durch: Sie schmecken ranzig, zwei von ihnen sind zudem schadstoffbelastet.

Obwohl Olivenöl im Testzeitraum Mangelware war, stießen die Tester nicht auf mehr schlechte oder gepanschte Ware. Sie fanden bei Olivenölen der höchsten GĂŒteklasse nativ extra keine Hinweise auf VerfĂ€lschungen durch andere Pflanzenöle. Auch die Herkunftsangaben passten zu den Angaben auf den Flaschen.

Zwei Drittel der geprĂŒften Öle sind gut, darunter eins fĂŒr Feinschmecker. Der Testsieger aus dem Feinkosthandel riecht und schmeckt als einziges Öl sehr gut ausgewogen – kostet allerdings auch 36 Euro pro Liter. Beim Discounter gibt es gute Öle schon ab 5,75 Euro pro Liter.

Vier Bio-Öle bewertete die Stiftung Warentest mit mangelhaft. Sie schmeckten ranzig und waren sensorisch fehlerhaft. Sie hĂ€tten nach EU-Olivenöl-Verordnung somit nicht als nativ extra verkauft werden dĂŒrfen.

Die Öle von Corovita und MĂŒller waren zudem stark mit Mineralölbestandteilen belastet. Einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu wirken. Sie sollten in Lebensmitteln nicht auftauchen. Die Labordaten deuten darauf hin, dass die Schadstoffe von technischen Schmierölen stammen.

Der Olivenöl-Test findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/olivenoel.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Start in die Hallensaison!

Freiburg. Nach langer Sommerpause starten wir kommendes Wochenende endlich unsere Flohmarkt Hallensaison. Unser beliebter Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg findet am Freitag und Samstag den 23. und 24. September Freiburger Messehalle statt.

200 Aussteller bieten mit Edeltrödel, Möbeln, Schmuck, BĂŒcher, 2nd-Hand, Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Auch dem Charakter eines Flohmarktes entsprechend sind Grossteil privater Aussteller anwesend, hier finden Sie vielleicht Ihr lang gesuchtes SchnĂ€ppchen. FlohmĂ€rkte der SĂŒMa Maier GmbH bei der Messe Freiburg; eine Erfolgsgeschichte seit fast 30 Jahren, eine hervorragende Infrastruktur, saubere Toiletten sowie das gastronomische Angebot sind Garant dafĂŒr, dass jeden Monat tausende von Besucher und Besucherinnen am Hallenflohmarkt teilnehmen.

Die Öffnungszeiten:
Freitag den 23.9. von 14 – 19 Uhr
Samstag den 24.9. von 9 – 17 Uhr

Parken/ParkgebĂŒhren:
ParkplĂ€tze direkt an der Messehalle / ParkgebĂŒhren: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg
Das GelĂ€nde ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat auch ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar

Besuchereintritt:
3,- Euro -keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen
Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Samstags-Forum Regio Freiburg: Herbstprogramm 2022
32. Gemeinschafts-Reihe 24.9. bis 12.11.

Energiewende - - Klima – Atomausstieg - Wohnen/ökosoziale Stadtentwicklung – FlĂ€chenschutz – Frieden: Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?

VortrĂ€ge – Diskussionen – FĂŒhrungen - Film

Zum aktuellen Leitthema „Klimaschutz – Energiewende - Wohnen - FlĂ€chenschutz - Frieden: Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ gibt es ab 24. Sept. bis 12. Nov. 2022 19 VortrĂ€ge, 2 FĂŒhrungen und einen Film bei der 32. Gemeinschaftsreihe des 2006 gegrĂŒndeten, preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg. Veranstalter ist der gemeinnĂŒtzige Freiburger Verein ECOtrinova mit ideellen Mitveranstaltern, darunter KlimabĂŒndnis Freiburg, BUND Freiburg, BUND Regionalverband e.V., NABU Freiburg e.V., BI Energiewende Waldkirch, FARBE e.V., FIUC e.V., Plan B e.V., Badisch-ElsĂ€ssische BIs. Die Teilnehmenden erleben fĂŒhrende Fachleute, Pioniere und Aktive im Saal zu Problemen und Lösungen sowie vor Ort. Die Veranstaltungen finden statt in Freiburg i.Br. in der UniversitĂ€t bei begrenzter Platzzahl. Ort und Treffpunkte fĂŒr FĂŒhrungen werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Das Programm ist online bei www.ecotrinova.de und liegt ab 20.9. aus im Innenstadt-Rathaus Es gilt die aktuelle Landes-Corona-Verordnung.

Das Forum hat auch in den Corona-Jahren 2020 und 2021 jeweils im Herbst PrĂ€senz-Veranstaltungen erfolgreich durchgefĂŒhrt, meist im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen. Vortragsdateien sind als pdf-Dateien online bei ECOtrinova.de unter Samstag-Forum, darunter die 12 VortrĂ€ge des Forums zu Wohnraaum schaffen ohne Neubauten am 16.10.2020.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Nachhaltigkeit gemeinsam erleben mit der 17Ziele Rallye Freiburg
17-Ziele-Station Klimaschutz (c) Freiburger Verkehrs AG
 
Nachhaltigkeit gemeinsam erleben mit der 17Ziele Rallye Freiburg
Tipp fĂŒr Schulen, Firmen oder Vereine

Mit Beginn des neuen Schuljahrs planen Schulen, Firmen oder Vereine FreizeitaktivitĂ€ten, Projekttage oder AusflĂŒge fĂŒr die nĂ€chsten Monate. DafĂŒr ist die 17Ziele Rallye Freiburg ein idealer Anlass, um Freiburg aus einem anderen Blickwinkel nachhaltig und spielerisch kennenzulernen. Darauf machen die Organisatoren der digital gesteuerten Stadtrallye aufmerksam – die Stadt Freiburg, die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und das Projekt #17Ziele von Engagement Global.

Seit Ende Juli können Kinder, Jugendliche oder Erwachsene Freiburg individuell oder als Gemeinschaftserlebnis erkunden, mehr zum Thema Nachhaltigkeit erfahren und direkt einen kleinen Beitrag fĂŒr eine nachhaltige Welt leisten. Mit Aufgaben, RĂ€tseln oder virtuellen Simulationen informiert die Stadtrallye an 17 ganz unterschiedlichen Stationen in Freiburg ĂŒber die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die Rallye ist noch bis Oktober 2023 nutzbar.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist mit der Leitperspektive ‚Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung‘ in den BildungsplĂ€nen sehr prĂ€sent. Die 17Ziele Rallye bietet sich als spielerische ErgĂ€nzung zum Fachunterricht an – zum Beispiel fĂŒr Projekttage oder andere KlassenaktivitĂ€ten“, erklĂ€rt Peter Rinker vom Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. „Die Aufgaben an den Stationen sind nicht nur unterhaltsam, sie regen auch zum Nachdenken und Diskutieren ĂŒber wichtige Themen an - vom Klimawandel ĂŒber soziale Gerechtigkeit bis zur Stadtentwicklung“, sagt Jens Dierolf, der fĂŒr die Freiburger Verkehrs AG das Projekt koordiniert hat. „Egal ob Familien, Vereine, Firmen oder Schulen – die Stadtrallye ist ein Gemeinschaftserlebnis fĂŒr alle.“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Nutzung ist kostenlos.

Mitmachen ist ganz einfach – So geht’s:

 Die Rallye und ihre Stationen sind ab jetzt bis nĂ€chstes Jahr Herbst - Oktober 2023 - per Browser-App ganz einfach und ohne Installation auf dem Handy nutzbar.
 Die Stationen sind im Stadtgebiet verteilt und werden per Smartphone mithilfe der App gefunden. An jeder Station gilt es Aufgaben zu erfĂŒllen, die direkt vor Ort oder in der App gemeistert werden.
 Die Rallye kann je nach Zeitbudget mithilfe verschiedener Routen in Etappen unter – bzw. eingeteilt werden. So gibt es eine Altstadt Tour, eine Innenstadt Tour, eine Seepark Tour und die 17Ziele Tour mit allen Stationen.
 Die Rallye richtet sich an alle Interessierten ab dem Alter von ca. 10 Jahren.
 Alle Informationen unter: https://17ziele.de/blog/detail/17ziele-rallye-freiburg.html
 Link zur App: https://17ziele.app/

Zu den Projektpartnern:

Engagement Global ist ein Service fĂŒr Entwicklungsinitiativen, der zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement unterstĂŒtzt sowie Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben berĂ€t und diese finanziell fördert.

Die Stadt Freiburg setzt sich seit vielen Jahren fĂŒr die Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele auf der lokalen Ebene ein. Sie hat sich bereits 2009 eigene Nachhaltigkeitsziele gegeben, hat ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement, das den Gesamtprozess zu Erreichung der Ziele koordiniert und berichtet regelmĂ€ĂŸig in einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung ĂŒber den Stand der Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit.

Die Freiburger Verkehrs AG ist das Nahverkehrsunternehmen in Freiburg. Jeden Tag zĂ€hlt die VAG als MobilitĂ€tsdienstleisterin fast so viele FahrgĂ€ste, wie Freiburg Einwohnende hat. Eine dichte Taktfolge und ein schnelles Stadtbahnsystem, das mit den Buslinien sinnvoll vernetzt ist, bilden den Grundstein fĂŒr einen öffentlichen Nahverkehr, der ein attraktives und nachhaltiges MobilitĂ€tsangebot darstellt.

Mehr Infos zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen unter: 17ziele.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Veranstaltungen der Stadt Freiburg rund um das Thema Energiesparen
Angebote fĂŒr Privathaushalte und Unternehmen

Energiesparen ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Rund um die Energiewendetage Baden-WĂŒrttemberg, die am 24. und 25. September unter dem Motto „FĂŒr unsere Energie – sauber, nachhaltig, zukunftssicher“ stattfinden, hat die Stadt Freiburg einige Veranstaltungen vorbereitet. Hier erhalten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Gewerbe und Industrie UnterstĂŒtzung beim Energiesparen. Ein Überblick:

1. Angebote fĂŒr Privathaushalte

Klimawerkstatt Waldsee
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Waldsee sind am 17. September zu einer Klimawerkstatt von 14.30 bis 17.30 Uhr eingeladen. Hier wird gemeinsam erkundet, welche Einsparpotentiale es vor Ort gibt und wie der Stadtteil schrittweise klimafreundlicher werden kann. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spielangeboten fĂŒr Kinder, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Freiburg, einem Improvisationstheater sowie klimafreundlichen Snacks wird die Klimawerkstatt abrunden. Anmeldung und weitere Informationen unter klimaquartier@stadt.freiburg.de.

Solarkraftwerke fĂŒr den Balkon
Im Oktober wird es erneut die Möglichkeit geben, Solarkraftwerke fĂŒr den eigenen Balkon zu bauen. Bei den Workshops des Vereins Balkon.Solar erhalten die Teilnehmenden eine umfassende Beratung zum Aufbau und Betrieb dieser Anlagen. FĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner aus Waldsee ist die Teilnahme kostenlos. Die Materialkosten betragen jeweils 500 Euro: eine gute Investition, sowohl fĂŒr den Klimaschutz als auch um die eigenen Energiekosten langfristig zu senken. Der Workshop wird an drei Samstagen angeboten, nĂ€mlich am 8. Oktober, 15. Oktober und 22. Oktober. Informationen und Anmeldung www.balkon.solar

CleverlÀnd: Energiespar-Roadshow macht Station in Freiburg
Am 11.Oktober steigt auf dem Rathausplatz eine Energiespar-Roadshow des Landes Baden-WĂŒrttemberg: von 11 bis 19 Uhr gibt es jede Menge Tipps und Informationen zum sparsamen Umgang mit Energie. Das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg ist unter anderem mit Energieberaterinnen und -beratern vertreten.

2. Angebote fĂŒr Industrie und Gewerbe

Green Industry Park Freiburg – Impulse fĂŒr energiesparenden Herbst
Um Energieeffizienz, Energiesparen und Erneuerbare Energien in Industrie und Gewerbe geht es im Netzwerk Green Industry Park Freiburg. Das Netzwerk hat unter Leitung des Umweltschutzamtes im Herbst wieder Veranstaltungen fĂŒr Unternehmerinnen und Unternehmer aus kleinen wie großen Betrieben vorbereitet. Am 20. September beginnt um 16 Uhr ein MobilitĂ€tsforum auf der Messe. Im Fokus steht das Betriebliche MobilitĂ€tsmanagement, der Umbau der Fahrzeugflotte, die Nutzung von E-Bikes, und die Bindung junger MitarbeiterInnen durch attraktive, zeitgemĂ€ĂŸe und energiesparende MobilitĂ€tsangebote.

Kosten senken durch Photovoltaik - Solarstrom vom Gewerbedach
Die UnabhĂ€ngigkeit von volatilen Strompreisen ist fĂŒr viele Unternehmen ein zunehmend wichtiges Ziel. Eigener Solarstrom garantiert Unternehmen die dauerhafte Senkung der Energiekosten. Was planerisch, fachlich und rechtlich zu tun und zu beachten ist, erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer am 29. September von 17 bis 19 Uhr am konkreten Beispiel bei der Firma Stryker, Gewerbegebiet Haid. Die Firma Stryker hat erst kĂŒrzlich eine grĂ¶ĂŸere PV- Anlage realisiert.

Energie- und Betriebskosten einsparen durch Facility Management
Ein gutes Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland findet in GebĂ€uden statt. Mit entsprechendem Energie- und GebĂ€udemanagement lassen sich Verbrauchskosten optimieren und Treibhausgase reduzieren. Bei einer Besichtigung des Freiburger Spezialisten und MarktfĂŒhrers Sauter-Cumulus im Industriegebiet Nord werden technische Möglichkeiten des Energiemanagements, der Steuerung und des Monitorings in BestandsgebĂ€uden oder im Neubau mit smart-building Lösungen vorgestellt. Die Veranstaltung findet statt am 17. November ab 16.30 Uhr und ist fĂŒr Unternehmen mit GebĂ€udebestand wie auch fĂŒr Wohnungsverwalter interessant. Mehr Informationen und Anmeldung fĂŒr die Veranstaltungen im Green Industry Park Freiburg: dirk.kron@stadt.freiburg.de
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neuer Zebrastreifen ĂŒber die Rosastraße
Vorfahrt fĂŒr Fuß- und Radverkehr an zentraler Stelle
Fuß- und Radoffensive

Vorfahrt fĂŒr den Fuß- und Radverkehr: Der Kreuzungsbereich der Rosastraße mit der Bismarckallee wird umgestaltet. Der Fuß- und Radverkehr entlang der Bismarckallee soll in Zukunft bevorzugt vor den Autos behandelt werden, die aus der Rosastraße kommen. Außerdem werden an der Kreuzung viele Elemente fĂŒr Barrierefreiheit eingebaut. Start ist am Montag, 19. September. Der Umbau ist eine weitere Maßnahme der stĂ€dtischen „Fuß- und Radoffensive“, dem 16 Millionen Euro schwerem Ausbauprogramm des Fuß- und Radverkehrs.

Entlang der Bismarckallee fĂŒhrt ein stark frequentierter Fuß- und Radweg (auf Höhe des VolksbankgebĂ€udes in Richtung Friedrichstraße). Er ist Baulich von der Bismarckallee abgesetzt, die Verkehrsplaner des Garten- und Tiefbauamtes haben ihm den Spitznamen der „kleinen Bismarckallee“ gegeben. Wer hier mit dem Rad entlangfĂ€hrt, hat in Zukunft Vorfahrt.

DafĂŒr werden entsprechende Schilder aufgebaut. Dazu kommen weitere Elemente, die die Regelung verdeutlichen. So wird die Fahrbahn erhöht, dazu kommen Farbmarkierungen und farbige PflasterflĂ€chen. Außerdem wird hier ein Zebrastreifen aufgebracht.

Zudem wird der Kreuzungsbereich barrierefrei umgebaut. Im Bereich der FahrbahnĂŒbergĂ€nge werden Leitplatten fĂŒr Menschen mit Sehbehinderungen verlegt, die FahrbahnĂŒbergĂ€nge werden abgesenkt.
 
 

Verschiedenes 
 
VAG wĂ€chst und sucht die „Generation V“
(c) Freiburger Verkehrs AG
 
VAG wĂ€chst und sucht die „Generation V“
Um die Verkehrswende weiter aktiv voranzubringen, geht die Freiburg Verkehrs AG (VAG) in die Offensive. Unter dem Motto „Wir suchen die Generation V“ prĂ€sentiert sich das Verkehrsunternehmen als interessante, moderne und zukunftstrĂ€chtige Arbeitgeberin. Eine entsprechend beklebte Straßenbahn, die am Montag, 12. September vorgestellt wurde, steht am Anfang der Kampagne, um neue Mitarbeitende zu gewinnen.

Als Gestalterin der MobilitĂ€t von morgen möchte die VAG die „Generation V“ ansprechen: „Wir bieten hochspannende ArbeitsplĂ€tze. Wir suchen gute und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und motivierte Auszubildende in allen Bereichen, also Menschen, die mit uns zusammen die Zukunft der MobilitĂ€t in Freiburg gestalten wollen“, sagt VAG-Vorstand Oliver Benz.

Dabei steht das „V“ fĂŒr VAG oder Verkehr. „FĂŒr mich steht das V aber auch fĂŒr ‚Verkehrswende‘“, erlĂ€utert Benz. Deshalb werben wir auf unserer neu gestalteten Straßenbahn jetzt mit dem Slogan: ‚Gestaltet mit uns die MobilitĂ€t von Morgen; Verkehrswende jetzt!‘“

Sein Vorstandskollege Stephan Bartosch ergĂ€nzt: „Und fĂŒr mich bedeutet das V auch „Verantwortung“, und zwar fĂŒr unser Klima und unsere Umwelt und deswegen rufen wir allen zu: Kommt zur VAG und gestaltet mit uns zeitgemĂ€ĂŸe und klimafreundliche MobilitĂ€t. Tragt mit uns zusammen dazu bei, die Ziele des Freiburger KlimamobilitĂ€tsplanes zu erfĂŒllen.“

Wie fĂŒr viele andere Unternehmen zĂ€hlt das Gewinnen neuer Mitarbeitender zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen der Zukunft. Als wachsendes kommunales Unternehmen bietet die VAG einen spannenden und sicheren Arbeitsplatz mit zahlreichen Zusatzleistungen – von Gesundheits- ĂŒber vergĂŒnstigte MobilitĂ€ts-Angebote bis hin zu FahrradzuschĂŒssen. Mit der Kampagne geht die VAG aktiv gegen den aktuellen Ausbildungs- und FachkrĂ€ftemangel vor.

Neben der Zahl der Mitarbeitenden ist in den vergangenen Jahren das Netz gewachsen – und wird noch weiter ausgebaut. Die Fahrplantakte wurden und werden dichter. Die Angebote ausgebaut. Außerdem ist das Profil des Unternehmens im Wandel: Von der Betreiberin von Bussen, Stadtbahnen und einer Seilbahn hin zu einer MobilitĂ€tsdienstleisterin, die Services wie das Mietfahrradsystem Frelo oder Fahrradreparaturstationen organisiert und anbietet und zudem die multimedialen Angebote des Umweltverbundes und des CarSharing ĂŒber die App VAGmobil digital vernetzt.

TatsĂ€chlich bietet die VAG neben sieben Ausbildungsberufen und vier Dualen StudiengĂ€ngen *) auch rund 30 unterschiedliche Berufsbilder. Vom Straßenbahnfahrer bis hin zur Bauingenieurin; von der Elektrotechnikerin bis hin zum Sattler. Da dĂŒrfte fĂŒr viele der „Generation V“ etwas dabei sein, um letztlich zum ‚Wegbereiter‘, zur ‚Verkehrswendemanagerin‘ oder ‚Zukunftslenkerin‘ und zum ‚Anstoßgeber‘ zu werden.

In vielen Bereichen werden auch Praktika angeboten, um einmal den Betrieb oder ein bestimmtes Berufsfeld kennenzulernen.

Bewerbungen sind natĂŒrlich auch komplett online möglich.

Erstmals in ihrer Geschichte wird die VAG in diesem Jahr die Marke von 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern knacken. Vor 10 Jahren zÀhlte das Freiburger Verkehrsunternehmen noch rund 740 BeschÀftigte.

*) Ausbildungsmöglichkeiten bei der VAG: Industriemechaniker (m/w/d), Elektronikerin (m/w/d), Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w/d), Fachkraft im Fahrbetrieb (m/w/d), Berufskraftfahrerin (m/w/d), Fachkraft fĂŒr Lagerlogistik (m/w/d), Fachinformatiker (m/w/d) sowie die dualen StudiengĂ€nge: Betriebswirtschaftslehre B.A. (m/w/d), Elektrotechnik B. Eng. (m/w/d), Bauingenieurwesen B. Eng. (m/w/d) und Informatik (m/w/d).
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: „1000 Jahre Klima“
StÀdtische Veranstaltung am Mittwoch, 21. September, wirft einen Blick in Vergangenheit und Zukunft

Am Mittwoch, den 21. September 2022, lĂ€dt das Umweltschutzamt Freiburg um 19 Uhr in das historische Kaufhaus ein, um einen gemeinsamen Blick auf das vergangene und zukĂŒnftige Klima zu werfen. Unter dem Titel "1.000 Jahre Klima" werden zwei prominente Umweltexperten ihre Sicht auf vergangene Klimaereignisse und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen sowie die zukĂŒnftigen Herausforderungen der KlimaerwĂ€rmung fĂŒr Gesellschaft und Politik prĂ€sentieren. Die stĂ€dtische Veranstaltung ist eine Vorveranstaltung zum 15. UVP Kongress 2022 der bundesdeutschen UVP Gesellschaft (UVP steht fĂŒr UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung).

Zum Auftakt findet der Vortrag „900 Jahre Klimageschichte Freiburg statt. Prof. Dr. RĂŒdiger Glaser von der Uni Freiburg nimmt seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit mit: Er beleuchtet dabei das Wetter, das Klima und die Naturkatastrophen sowie deren Auswirkungen auf die Menschen in Freiburg, im Breisgau und in Mitteleuropa.

Im Anschluss wagt Prof. Dr. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung einen Ausblick in die Zukunft: Unter der Leitfrage „Wie könnte das Weltklima zu Freiburgs 1000 jĂ€hrigem sein?" referiert er ĂŒber „heiße Themen“ der Klimaforschung, ĂŒber den stetigen Anstieg der globalen Temperatur und die damit verbundenen Extremereignisse. Hat uns der Anstieg des Kohlendioxidgehalts und die damit ansteigende globale Temperatur bereits aus dem HolozĂ€n herauskatapultiert? Wie bekommen wir nach Corona auch die Klimakrise in den Griff? Was bedeutet das Pariser Abkommen fĂŒr uns? Und: Sind die deutschen Klimaziele ausreichend?

Eine Diskussionsrunde mit dem Publikum wird den Abend schließlich abrunden.

Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), Dauer: circa zwei Stunden mit anschließendem Get-Together
 
 

Veranstaltungen 
 
mĂŒ ma mamamarkt / Secondhandmarkt
Flohmarkt auf dem Parkplatz / Foto: Nadine Frey
 
mĂŒ ma mamamarkt / Secondhandmarkt
Sa 17.09. | 09:00 – 15:00 Uhr | Parkplatz EWERK Freiburg
Ersatztermin: Sa 15.10.

Nach dem großen Erfolg im FrĂŒhling mit ĂŒber 1.000 Besucher*innen kommt nun die Herbstausgabe des mĂŒ ma mamamarktes von 9:00 bis 15:00 Uhr auf dem Parkplatz des E-WERKs.

Fazit nach dem ersten Mal: zufriedene VerkĂ€uferInnen mit vollen Kassen und leeren Kisten, glĂŒckliche Mamas und Papas mit neuen Kindersachen und strahlenden Kindern. Auch dieses Mal wird es fĂŒr diese ein kleines Rahmenprogramm geben sowie leckere Verköstigung mit Kaffee im chilligen Hofambiente.

Hier können alle kaufen und verkaufen. Im Angebot: schöne gebrauchte Baby- und Kinderkleidung von 0 bis 7 Jahre, Zubehör rund um Baby & Kleinkind sowie Schwangerschaftskleidung. Außerdem hochwertige Spielsachen, Spielzeug und BĂŒcher. Der Eintritt kostet pro Familie 1 Euro.

FĂ€llt der 17. September wegen Regen ins Wasser, ist der Ersatztermin der 15. Oktober.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.mĂŒmamamamarkt.de oder an mail@mĂŒmamamamarkt.de

Eintritt pro Familie: 1,00 €
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Die Artenvielfalt im Wald entdecken
Neues Angebot fĂŒr Schulklassen startet am Waldhaus Freiburg

PĂŒnktlich zum Beginn des neuen Schuljahres startet ein neues dreistĂŒndiges Angebot fĂŒr Schulklassen am Waldhaus. Es heißt „Biologische Vielfalt im Wald“, vermittelt altersgerecht die ökologischen ZusammenhĂ€nge der Artenvielfalt im Wald und richtet sich an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klassen 5 bis 12. Von Montag, 12. September, kann „Biologische Vielfalt im Wald“ gebucht werden. Dank der Förderung durch die BBBank in Höhe von 5.000 Euro stehen im kommenden Schuljahr 20 Termine fĂŒr Schulklassen zur VerfĂŒgung.

Neben dem Klimawandel gehört der Verlust der Arten zu den grĂ¶ĂŸten Bedrohungen unseres Planeten. Im neuen Waldhaus-Angebot erkunden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den Wald als artenreichen Lebensraum, vertiefen ihre Artenkenntnisse und lernen etwas ĂŒber die Anpassung der Lebewesen an den Wald. Sie erfahren, wie der Verlust von Arten die StabilitĂ€t eines Ökosystems verĂ€ndern kann und welche Verantwortung der Mensch in diesem Zusammenhang hat. Und sie lernen auf welche Art und Weise eine naturnahe, nachhaltige Waldbewirtschaftung nicht nur natĂŒrliche Ressourcen schont, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leistet.

Die BBBank hatte bereits die inhaltliche Entwicklung dieses Angebots unterstĂŒtzt. Dank einer weiteren Zuwendung kann das Waldhaus nun 20 Halbtagsmodule fĂŒr alle weiterfĂŒhrenden Schulen in Freiburg und der Region im Schuljahr 2022/2023 anbieten. Bei der ScheckĂŒbergabe ĂŒber 5.000 Euro an die Waldhaus-Leitung betonte Roman Rotzinger, Regionalleiter Private Banking Freiburg der BBBank: „Aus Mitteln des Gewinnsparvereins konnten wir das Waldhaus bereits bei der Entwicklung des wichtigen Themas Artenvielfalt fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler unterstĂŒtzen. Es ist uns daher eine Herzensangelegenheit, nun auch seine konkrete DurchfĂŒhrung und damit die Teilnahme fĂŒr möglichst viele Kinder und Jugendliche zu ermöglichen.“ Zusammen mit den Freiburger Filialdirektoren RĂŒdiger BrĂ€utigam und Tobias Rodrigues Pereira ĂŒberreichte er einen Spendenscheck an den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung Waldhaus, Markus MĂŒller, und seine Stellvertreterin Margret Hansen.

Terminbuchungen fĂŒr dieses besondere Schulangebot sind ab Montag, 12. September, ĂŒber info@waldhaus-freiburg.de oder ĂŒber Tel. 0761-896 477 10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag und Freitag auch 14 bis 16.30 Uhr) möglich.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Stresstest: NABU fordert klaren Fokus auf Ausbau Erneuerbarer Energien
KrĂŒger: Atomenergie ist mit massiven Risiken verbunden

Berlin, 5.9.22 – Am frĂŒhen Montagabend prĂ€sentierten das BMWK und die Übertragungsnetzbetreiber die Ergebnisse des sogenannten Stresstest. Damit wurde nochmals geprĂŒft, ob auf die drei verbliebenen Atomkraftwerke auch in der aktuellen Energiekriese verzichtet werden kann. Diese sollen nach bisherigen Planungen zum Jahresende stillgelegt werden. Der Stresstest wird die Grundlage fĂŒr die Entscheidung der Ampelkoalition, ob, wie nach dem Atomkraft-GAU in Fukushima vereinbart, der Atomausstieg in Deutschland Ende 2022 vollendet wird.

NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kritisiert: “Atomkraft ist mit massiven Risiken verbunden. Deutschland hat sich nach langen gesellschaftlichen Diskussionen fĂŒr den Ausstieg entschieden. Daran darf nicht gerĂŒttelt werden. Die jahrelang ausgebliebenen SicherheitsĂŒberprĂŒfungen in den deutschen Atomkraftwerken sprechen nicht fĂŒr einen sicheren Betrieb – auch nicht als Reserve. Der Blick nach Frankreich zeigt, dass die dortigen Atomkraftwerke aufgrund besorgniserregender Korrosion derzeit abgeschaltet sind. Auch die sehr bedrohliche Kulisse rund um das Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine fĂŒhrt uns vor Augen, dass diese Technologie kein sicheres Zukunftsversprechen beinhaltet. Und da haben wir vom ungelösten Problem mit dem StrahlenmĂŒll noch nicht mal gesprochen. Wir haben zudem erst in jĂŒngster Zeit intensiv Erfahrungen gemacht, wie unzuverlĂ€ssig Atomkraft ist. Sie ist auf reichlich KĂŒhlwasser aus unseren FlĂŒssen angewiesen. Diese fĂŒhren in der aktuellen DĂŒrre wenig und zu warmes Wasser.”

KrĂŒger fordert: “Was wir jetzt brauchen, ist eine Paketlösung fĂŒr den Ausbau Erneuerbarer Energien und fĂŒr Energieeinsparungen, kombiniert mit cleveren Lastabwurflösungen. Als krisenfeste EnergietrĂ€ger sind Windkraft und Solar zur Lastsicherung von flexibel einsetzbaren Speichern und Kraftwerken zu flankieren, die zur Energiewende passen. Bundeskanzler Olaf Scholz ist jetzt mit grĂ¶ĂŸter Dringlichkeit aufgefordert, die VersĂ€umnisse der VorgĂ€ngerregierungen bei der Energiewende aufzuholen. Schnelle Ergebnisse liefern beispielsweise die sofortige Streichung der 10h-Regelung in Bayern sowie der pauschalen Abstandswerte in anderen BundeslĂ€ndern und der notwendige Leitungsausbau in den SĂŒden der Bundesrepublik.”
 
 

Verschiedenes 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Wege in die Natur 2023"
Wandkalender

Zwölf MonatsblĂ€tter im Querformat mit internationalem Kalendarium und Feiertagen fĂŒr Deutschland, Österreich und die Schweiz, auch mit Mondphasen und Kalenderwochen.

Ein wunderbares Geschenk oder bester Wandschmuck fĂŒr die eigenen vier WĂ€nde Eine chinesische Weisheit besagt: »Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht!« Dieser stimmungsvolle Kalender fĂŒhrt Sie direkt in die Natur. Die Fotografen haben die schönsten Winkel aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Norwegen, Österreich und der Schweiz eingefangen. Wir besuchen hier den Bergsbotn Fjord in Norwegen, die Uffinger Ach im Werdenfelser Land, Schangnau gegen Hogant (2.197 m) im Emmental in der Schweiz, blĂŒhende KirschbĂ€ume am Walberla im Naturschutzgebiet EhrenbĂŒrg in Forchheim, ein Feld am Hagenschen Wiek auf der Halbinsel Mönchgut auf der Insel RĂŒgen, St. BartholomĂ€ gegen den Watzmann (2.713 m) im Nationalpark Berchtesgaden, einen KĂŒstenpfad an der Belvoir Bay auf den Kanalinseln in Großbritannien, einen Wanderpfad am Totengrund bei Wilsede in der LĂŒneburger Heide, den Lake District in Cumbria, Großbritannien, den Lautersee gegen das Karwendelgebirge (2.749 m) bei Mittenwald im Werdenfelser Land, den Limides See in der NĂ€he des Falzarego Passes in Cortina d'Ampezzo in Italien oder die Kapelle bei Perpat am Kappler Berg in Tirol in Österreich.

Das Kalenderformat lĂ€sst alle Aufnahmen wunderschön zur Geltung kommen und ist eine prima Inspiration fĂŒr den nĂ€chsten Urlaub oder einen Ausflug! Hilfreich dabei ist das internationale Kalendarium mit allen wichtigen Feiertagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz fĂŒr die Terminplanung. Als Geschenk fĂŒr Naturliebhaber bestens geeignet.

Dieser DUMONT Kalender wurde in Deutschland gestaltet, gedruckt und verarbeitet, er ist „Made in Germany". Dies gilt auch fĂŒr das eingesetzte Papier, welches allen Standards einer zertifizierten und umweltvertrĂ€glichen Herstellung entspricht. In jedem DUMONT Kalender steckt viel Liebe zum Detail und langjĂ€hrige Erfahrung.

DUMONT Kalender, 52 x 42,5 cm, € 28,00 (D)
GTIN 4250809649093
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg spart Energie
Teil II: Stadt schaltet weitere Anstrahlungen und Lichtinszenierungen ab

Nach den vor einer Woche mitgeteilten Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung die nĂ€chsten Schritte zum Energiesparen. Von heute an schaltet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) nicht sicherheitsrelevante Anstrahlungen von GebĂ€uden oder DenkmĂ€lern wie auch Inszenierungen ab.

Abgeschaltet werden unter anderem die Lichtleisten unter den SitzbĂ€nken auf dem Rathausplatz und dem GĂŒterhallengelĂ€nde; die Mauerinszenierung am Pulverturm; die Anstrahlung des Hauses zum Walfisch (Franziskanerstraße); des Brunnens auf dem Rathausplatz und die Torbeleuchtung in GĂŒnterstal. Damit werden insgesamt 6.000 Kilowattstunden im Jahr eingespart.

ZusĂ€tzlich prĂŒft das GuT weitere Einsparmöglichkeiten bei der öffentlichen Beleuchtung und der Verkehrstechnik.
 
 

Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 17. September 2022, ab 13.30 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banu-zertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 17-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Die Esel- und KrĂ€uterwanderung startet vor der Vita Classica. Der Weg fĂŒhrt in und um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prĂ€chtigen und farbenfrohen Anblick auf rund 40 Hektar. Die Teilnehmer spazieren am Fluss entlang und können den alten und seltenen Baumbestand bewundern. Auf dem Rebberg ist ein wunderschöner Ausblick zu genießen. Insgesamt betrĂ€gt die Strecke etwa 8 km.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 18.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Exkursion zum Solarpark Spitalhöfe Pfaffenweiler/ Villingen-Schwenningen
Der Freiburger Verein fesa e.V., der sich fĂŒr den Ausbau von Erneuerbaren Energien einsetzt, lĂ€dt alle Interessierten am Samstag, den 1. Oktober 2022 von 12:30 Uhr bis ca. 15:15 Uhr zu einer Exkursion zum Solapark Spitalhöfe nach Pfaffenweiler in Villingen-Schwenningen ein.

Treffpunkt sind die Spitalhöfe 12, 78052 Pfaffenweiler in Villingen-Schwenningen.

Der Solarpark, eine Photovoltaik-FreiflĂ€chenanlage mit Batteriespeicher, wurde von BayWa re. errichtet und seit Mai 2022 betrieben. Bereits wĂ€hrend der Baumaßnahmen wurden vielfĂ€ltige Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt auf der FreiflĂ€che umgesetzt. Somit kann langfristig der ökologische Mehrwert der FlĂ€che erhalten bleiben und jĂ€hrlich ca. 8 Mio. Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Diese Menge deckt den durchschnittlichen Jahresbedarf an Strom von etwa 2.300 deutschen 3-Personen-Haushalten. Durch den tag fĂŒhren Markus Wanckel, der Projektleiter des Solarparks Spitalhöfe und Werner Biselli, der die FlĂ€che verpachtet und die ökologische Ausrichtung im Auge behĂ€lt.

Die Exkursion ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Zum Referenten
Markus Wanckel ist Ingenieur und Umweltwissenschaftler. Nach beruflichen Stationen in der Automobil- und Luftfahrtbranche entwickelt er als leidenschaftlicher Energiewender seit 10 Jahren Wind- und Solarprojekte. Bei der BayWa r.e. verantwortet er seit 2019 die Entwicklung von FreiflĂ€chen-Solaranlagen in Baden-WĂŒrttemberg und war als Projektleiter fĂŒr den Solarpark Spitalhöfe zustĂ€ndig.

Über BayWa r.e. AG (BayWa r.e.)
r.e.think energy – BayWa r.e. denkt Energie neu – wie sie produziert, gespeichert und am besten genutzt werden kann, um die globale und fĂŒr die Zukunft unseres Planeten unerlĂ€ssliche Energiewende umzusetzen. BayWa r.e. ist ein weltweit fĂŒhrender Entwickler, Dienstleister, PV-GroßhĂ€ndler und Anbieter von Energielösungen im Bereich der Erneuerbaren Energien. BayWa r.e. hat ĂŒber 4,5 GW Anlagenleistung ans Netz gebracht und betreut Anlagen mit einer Leistung von ĂŒber 10 GW. Als unabhĂ€ngiger Stromerzeuger verfĂŒgt BayWa r.e. ĂŒber ein wachsendes EnergiehandelsgeschĂ€ft. In Zusammenarbeit mit Unternehmen auf der ganzen Welt bietet BayWa r.e. maßgeschneiderte Lösungen fĂŒr erneuerbare Energien.
Indem sie die BetriebsaktivitĂ€ten CO2-neutral gestalten, werden sie ihren eigenen AnsprĂŒchen in Sachen Nachhaltigkeit gerecht. BayWa r.e. gestaltet die Zukunft der Energiebranche aktiv mit und setzt sich tagtĂ€glich fĂŒr ein integratives, auf Gleichberechtigung und DiversitĂ€t beruhendes Arbeitsumfeld ein. Die Anteilseigner sind BayWa AG, ein weltweit erfolgreiches Unternehmen mit einem Umsatz von ĂŒber 19,8 Milliarden Euro und Energy Infrastructure Partners, MarktfĂŒhrer im Bereich Energieinfrastruktur.

Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien, fĂŒr Energieeffizienz und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die BĂŒrger fĂŒr diese Themen, schlĂ€gt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft ĂŒber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Abfallbilanz 2021: Freiburg bleibt Spitzenreiterin bei der MĂŒlltrennung
Coronabedingter Anstieg der HaushaltsabfÀlle bleibt bestehen

Erneut nimmt Freiburg eine Vorreiterrolle bei der Abfallvermeidung und der Abfalltrennung ein. Zum wiederholten Male liegt Freiburg mit 113 Kilogramm Restabfall und SperrmĂŒll – das entspricht der identischen Mengen wie im Vorjahr – an erster Stelle unter den kreisfreien GroßstĂ€dten Baden-WĂŒrttembergs. Die Freiburgerinnen und Freiburger sortieren gut und produzieren so deutlich weniger Restabfall als andere StĂ€dte und Kommunen.

In Baden-WĂŒrttemberg lag das Pro-Kopf-Aufkommen im Jahr 2021 bei durchschnittlich 144 Kilogramm Restabfall und SperrmĂŒll, der letztveröffentlichte Bundesschnitt aus dem Jahr 2020 sogar bei 194 Kilogramm. Verglichen mit diesen Werten schneidet Freiburg sehr gut ab.

Allerdings nahm bereits im vergangenen Jahr die Menge an Restabfall und SperrmĂŒll um fĂŒnf Kilogramm pro Person zu. Dieser coronabedingte Anstieg blieb auch 2021 bestehen: In den letzten zwei Jahren verlagerten sich Arbeit und Freizeit immer mehr in die eigenen vier WĂ€nde.

UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit zeigte sich ĂŒber das wiederholt gute Ergebnis Freiburgs erfreut: „Jahr fĂŒr Jahr unterstreicht das geringe Rest- und SperrmĂŒllaufkommen im Vergleich zu anderen StĂ€dten Deutschlands das sehr gute Ergebnis bei der Abfalltrennung. Das zeigt aufs Neue, dass uns Freiburgerinnen und Freiburgern die Umwelt am Herzen liegt. Die Anreize des AbfallgebĂŒhrensystems und das gut ausgebaute Entsorgungsangebot leisten hierzu ihren Beitrag." Gleichzeitig betonte die UmweltbĂŒrgermeisterin Freiburgs: „Der beste Abfall ist der, der nicht entsteht. Daher dĂŒrfen diese alljĂ€hrlichen Spitzenleistungen nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass unsere BemĂŒhungen in den kommenden Jahren zunehmend auf Abfallvermeidung und die Reduktion des Abfallaufkommens insgesamt abzielen mĂŒssen.“

Hiermit spielt UmweltbĂŒrgermeisterin Buchheit auf das vergleichsweise niedrige, zugleich aber auch beachtliche Durchschnittsabfallaufkommen an: Dieses liegt pro Freiburgerin und Freiburger bei 371 Kilogramm. Neben Restabfall und SperrmĂŒll zĂ€hlen dazu auch die getrennt gesammelten Wertstoffe wie BioabfĂ€lle, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Kunststoffe, Altholz, ElektrogerĂ€te und Metalle.

Seit mehr als 20 Jahren können in Freiburg organische AbfĂ€lle ĂŒber die Biotonne entsorgt werden. 2021 wurden an der VergĂ€rungsanlage der Reterra 16.839 Tonnen BioabfĂ€lle aus Freiburg angeliefert. Die Pro-Kopf-Menge von 73 Kilogramm ist eine fĂŒr StĂ€dte Ă€ußerst beachtliche Bioabfallmenge und beschert Freiburg auch hier den ersten Platz unter den kreisfreien GroßstĂ€dten BadenWĂŒrttembergs.

Bei Altglas und VerpackungsabfĂ€llen gab es im Vergleich zum Vorjahr nur marginale VerĂ€nderungen. Die gesammelte Altglasmenge lag in Freiburg bei 30 Kilogramm pro Einwohner (2020: 31 Kilogramm), die Altpapiermenge von 73 auf 64 Kilogramm zurĂŒckgegangen.

Die im gelben Sack erfassten VerpackungsabfĂ€lle beliefen sich 2021 auf 5.728 Tonnen, was einem Durchschnitt von 25 Kilogramm pro Kopf entspricht. Der Vergleich mit dem Landesdurchschnitt legt nahe, dass die Freiburgerinnen und Freiburger Einwegverpackungen sparsamer gebrauchen und damit mehr AbfĂ€lle vermeiden als die Mehrzahl der Konsumentinnen und Konsumenten in Baden-WĂŒrttemberg. Die Finanzierung der Entsorgung von Altglas und gelbem Sack ist privatwirtschaftlich organisiert und wird vom Verbraucher mit dem Kaufpreis direkt im Handel bezahlt.
 
 

Verschiedenes 
 
Ab September: Linien 11, 14, 19 und 24 werden zu E-Buslinien
(c) VAG Freiburg
 
Ab September: Linien 11, 14, 19 und 24 werden zu E-Buslinien
VAG Freiburg: 4 neue E-Buslinien eröffnet

Ganz im Zeichen des Klimaschutzes wurden große Investitionen in Fuhrpark und Infrastruktur bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) getĂ€tigt und nach Schulungen und Einweisungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Fahrdienst und WerkstĂ€tten, erhöht sich nun die Zahl der mit Elektro-Bussen bestĂŒckten Linien von eins auf fĂŒnf. Von September an werden die leisen GefĂ€hrte dann neben der bereits seit 2019 bestehenden E-Bus-Linie 27 auch auf den Linien 11 (Haid - St. Georgen – Hauptbahnhof), 14 (Haid - Am Kirchacker - Eschholzstraße – Hauptbahnhof), 19 (Paduaallee - Lehen-Ziegelei) und 24 (Haid - Rieselfeld - Paduaallee - Mooswaldallee – Gundelfingen) zum Einsatz kommen.

„Die VAG hat in Stromversorgung, Ladeeinrichtungen und Fahrzeuge rund 11,7 Millionen Euro investiert. UnterstĂŒtzt wurde sie dabei durch einen Zuschuss in Höhe von 5,6 Millionen Euro vom Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU). Hinzu kommen noch der notwendige Ausbau des Betriebshofes mit rund 6,4 Mio.€, der mit Finanzmitteln des Landes in Höhe von 4,8 Mio.€ gefördert wird,“ sagt Freiburgs FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter, und er stellt weiter fest: „Der Ausbau der ElektromobilitĂ€t bei der VAG hat Vorbildfunktion und eine grundsĂ€tzliche Bedeutung fĂŒr die Entwicklung der Klimaziele in Freiburg. Nur, wenn wir auch im Bereich der MobilitĂ€t die Emissionen deutlich zurĂŒckfahren, können wir unsere Klimaziele erreichen. Die E-Busse sind ein weiterer Schritt auf diesem Weg.“ Der Finanzdezernent erinnerte daran, dass derartige Investitionen fĂŒr eine Stadt wie Freiburg und ihren Verkehrsbetrieb ohne öffentliche Fördergelder „in dieser Geschwindigkeit nicht zu stemmen“ seien.

TatsĂ€chlich spart jeder E-Bus im Vergleich zum Dieselantrieb pro Jahr rund 55 Tonnen CO2 ein. Damit werden die bei der Herstellung der Batterien anfallenden CO2-AusstĂ¶ĂŸe nach spĂ€testens einem halben Jahr ausgeglichen.

Die VAG rechnet derzeit mit einer Nutzungsdauer der Batterien von rund neun Jahren fĂŒr den mobilen Einsatz bevor diese im Bus ersetzt werden mĂŒssen. Danach ist vorgesehen, diese noch fĂŒr gut weitere neun Jahre als Speicher fĂŒr Solarstrom zu nutzen, der auf dem BetriebsgelĂ€nde produziert wird.

Derzeit sind 17 der rund 67 Busse der VAG reinelektrische Fahrzeuge von denen 10 Gelenkbusse sind. „FĂŒr die neue Technik haben wir in den vergangenen Monaten im Betriebshof West einen offenen Busport gebaut, in dem 32 Busse Platz finden. Hier werden die Busse nicht nur abgestellt, sondern auch nachgeladen und fĂŒr den weiteren Einsatz vorbereitet. An die Überdachung schließen TechnikgebĂ€ude mit Transformatoren und der Ladezentrale an“, umreißt VAG Vorstand Stephan Bartosch die Dimension des Vorhabens. Doch auch entlang der Strecke wurde an den Haltestellen „Paduaallee“ und „Munzinger Straße“ Ladetechnik verbaut. Schließlich setzt die VAG auf das System des sogenannten Gelegenheitsladers. „Nachts werden die Solobusse als auch die nun auch eingesetzten Gelenkbusse, auf dem Betriebshof mit einer Leistung von rund 80 KW sanft mit Strom betankt. Im Streckennetz wird dann unter laufendem Betrieb an den Endhaltestellen wĂ€hrend der Wendezeiten mit 300 KW fĂŒr einige wenige Minuten nachgeladen,“ erlĂ€utert Bartosch. Dies habe den Vorteil, dass die Batterien kleiner ausfallen können und die Busse damit kostengĂŒnstiger in der Beschaffung sind und auch leichter und somit verbrauchsĂ€rmer unterwegs sind.

Eine Umstellung ergibt sich durch die neue Technik nicht nur fĂŒr die Mitarbeitenden der WerkstĂ€tten, sondern insbesondere auch fĂŒr den Fahrdienst, die Verkehrssaufsicht, die Personaldisposition sowie die Fahrplanabteilung. „Noch sind nicht alle unserer rund 500 Fahrerinnen und Fahrer auf die E-Busse eingewiesen. Unsere Disponenten mĂŒssen deswegen sehr genau darauf achten, dass nur bereits geschulte Fahrerinnen und Fahrer fĂŒr die E-Busse eingeteilt werden – was wiederum eng mit der Fahrzeugdisposition rĂŒckgekoppelt sein muss,“ sagt VAG Vorstand Oliver Benz. Und bei der Fahrplanerstellung mĂŒssen fĂŒr einen effizienten Einsatz der E-Busse Ladezeiten an den jeweiligen Endhaltestellen mit Ladeinfrastruktur berĂŒcksichtigt und sinnvoll genutzt werden. Aber auch bei der 24/7 Überwachung aller von der VAG eingesetzten Verkehre in der Betriebsleitstelle erwachsen neue Aufgaben. „Im nĂ€chsten Ausbauschritt erfolgt in unserer Leitstelle ein Monitoring der LadezustĂ€nde alle E-Busse,“ blickt Benz in die nahe Zukunft. In etwas weiterer Zukunft liegt die komplette Umstellung des Busfuhrparks von Diesel auf Elektro: „Bis zum Jahr 2030 wollen wir die Umstellung abgeschlossen haben. Bei diesem Ziel ziehen wir gemeinsam mit der Stadt und unserem Aufsichtsrat an einem Strang,“ sagt Benz

Seit 2019 konnte die VAG auf der Linie 27 Erfahrungen mit dem E-Bus-Betrieb sammeln. Diese waren bis auf kleine technische Nachjustierungen an den Ladepunkten ausnahmslos gut. Die Busse laufen zuverlĂ€ssig, die RĂŒckmeldungen der FahrgĂ€ste, der Fahrpersonale, sowie der Anwohnenden an der Strecke sind fast ausschließlich positiv.

Die Busse werden von zwei in der Achse integrierte E-Motoren angetrieben, die jeweils 125 kW leisten. Die Akkus verfĂŒgen in den Gelenkbussen ĂŒber eine KapazitĂ€t von 240 Kilowattstunden (kWh), die der kleineren Solobusse sind 200 kWh-stark. Geladen werden die Busse ĂŒbrigens mit zertifiziertem Ökostrom.

Weitere Besonderheiten sind die energieeffiziente WĂ€rmepumpe, die an heißen Tagen fĂŒr KĂŒhlung und im Winter fĂŒr WĂ€rme sorgt sowie die Kameras, die die RĂŒckspiegel ersetzen. Außerdem verfĂŒgen die Busse ĂŒber USB-Steckdosen an den PlĂ€tzen, sodass Smartphones wĂ€hrend der Fahrt geladen werden können.

zum Bild oben:
Die VAG VorstĂ€nde Stephan Bartosch und Oliver Benz eröffneten zusammen mit Freiburgs FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter vier neue E-Buslinien im Netz der Freiburger Verkehrs AG (v.l.)
(c) VAG Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
Sommer, Sonne, Sperrgebiet – Dark Tourism
 
Sommer, Sonne, Sperrgebiet – Dark Tourism
iz3w – Zeitschrift zwischen SĂŒd und Nord (September/Oktober 2022)

“I don’t wanna holiday in the sun / I wanna go to new Belsen”

1977 sangen die Sex Pistols von ihrem Wunsch, im Urlaub nach Bergen-Belsen zu reisen. Einem Ort, der wegen des ehemaligen Konzentrationslagers fĂŒr das Grauen steht. Unter Schichten der Ironie und Provokation liegen in der Songstrophe Bedeutungen verschĂŒttet, die fĂŒr unseren Themenschwerpunkt ĂŒber Dark Tourism zentral sind.

Wir haben uns dabei auf Orte konzentriert, an denen sich Gedenken, Erinnerung, Geschichtsbildung und Tourismus kreuzen: GedenkstÀtten des Sklavenhandels in afrikanischen LÀndern; Museen in Kambodscha, die an die Herrschaft der Roten Khmer erinnern; die heutige Vermarktung der Colonia Dignidad; oder Erinnerungsorte an die Tsunamikatastrophe in Indonesien.

In diesem Heft geht es um die Fragen, die das Reisen zu diesen Orten aufwirft. Warum sind sie interessant? Welche Besuchsmotive gibt es und wo werden sie wie erfĂŒllt? Wie können Betroffene Gehör finden und ungetört gedenken? Wie kann historische Gewalt fĂŒr ein breites Publikum aufgearbeitet und vermittelt werden?
Mehr
 



Seite 1 2 
vrlogo.png
blaumeiseKlein.jpg
Oekostation_Haus_3026_2a.JPG


El Baladi
 
Citybed
 
Solarsiedlung
 
ecotrinova
 
Nabu

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 




Copyright 2010 - 2022 Benjamin Jäger