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Donnerstag, 22. Februar 2024
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Verschiedenes 
 
RadNETZplus bindet in Zukunft die Ortschaften besser an die Innenstadt
(c) Stadt Freiburg
 
RadNETZplus bindet in Zukunft die Ortschaften besser an die Innenstadt
Garten- und Tiefbauamt reinigt Radweg nach Opfingen, verbreitert Engstellen und markiert die RĂ€nder

Die Freiburger Ortschaften sollen besser an die Innenstadt angeschlossen werden – das hat der Gemeinderat mit der Verabschiedung des RadNETZ plus im April 2023 beschlossen. Im Blick hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) momentan den Radweg nach Opfingen. Zwar sollen auch weiterer Radvorrangrouten im inneren Stadtgebiet ausgebaut werden, aber die lĂ€ngeren Strecken in die Außengebiete werden durch die zunehmende Zahl von Pedelecs und E-Bikes als Alternative zum Auto immer wichtiger.

Das GuT hat den Radweg nach Opfingen bereits an zwei problematischen Engstellen verbreitert. An einer unĂŒbersichtlichen Kurve östlich der AutobahnbrĂŒcke wurde ein kleines StĂŒck Böschung zurĂŒckgenommen und Pflanzen, die in den Radweg gewachsen waren, entfernt. Dadurch konnte das GuT den Radweg auf eine Breite von 2,50 Meter plus 1,30 Meter GrĂŒnstreifen als Abtrennung zur Fahrbahn ausbauen. Mitarbeitende haben zudem auf der ganzen LĂ€nge des Radwegs zwischen Opfingen und Rieselfeld den Bewuchs zurĂŒckgeschnitten und Wurzelhebungen beseitigt.

In KĂŒrze reinigt das GuT den Radweg grĂŒndlich und befreit ihn von festgesetztem Laub, Erde und anderen Verunreinigungen, damit Radfahrerinnen und Radfahrer ihn wieder in voller Breite nutzen können. Danach prĂŒft das Amt, an welchen Stellen der Weg noch verbreitert oder anders verbessert werden kann. Angrenzende schĂŒtzenwerte WaldflĂ€chen, Biotope und Böschungen werden dabei berĂŒcksichtigt.

Als letzten Schritt versieht das GuT den Radweg, wie bereits im vergangenen Jahr den Weg nach Tiengen, mit einer reflektierenden Randmarkierung, damit Radfahrende gerade bei Dunkelheit und schlechtem Wetter sicherer unterwegs sind.

zum Bild oben:
Radweg an der Engstelle östlich der AutobahnbrĂŒcke nach dem Ausbau: 2,50 Meter breit, 1,30 Meter GrĂŒnstreifen zur Fahrbahn
(c) Stadt Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
„Dunkel war‘s, der Mond schien helle auf des Äffchens schönste Stelle“ lautet das Motto bei der nĂ€chsten MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Freitag, 23. Februar. Ab 18.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher mit den Tierpflegern die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und sie dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 18.30 Uhr am Spendenaffen. Die FĂŒhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. FĂŒr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
RĂ€der, Schmuck und Co
Am Montag, 26. Februar, kommen im Haus der Begegnung Fundsachen unter den Hammer

Am Montag, 26. Februar, werden ab 13 Uhr rund 80 FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art öffentlich versteigert. Die Versteigerung findet im Haus der Begegnung im Habichtweg 48 statt.

Wie immer kommen vor der Versteigerung der FundfahrrÀder Kartons mit Allerlei und Schmuck unter den Hammer.

Die FundfahrrÀder können vorab von 12 bis 13 Uhr am Versteigerungsort besichtigt werden.

Zum Versteigerungsbetrag wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Alle versteigerten GegenstÀnde können nur in bar bezahlt werden, Kartenbezahlung ist leider nicht möglich.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Hansjörg Haas
 
Buchtipp: Hansjörg Haas "Das große Praxishandbuch Pflanzenschnitt"
Das Standardwerk zum Pflanzenschnitt – individuell fĂŒr ĂŒber 230 Zier- und Obstgehölze.

Zwei Preise: „Bester Ratgeber“, Deutscher Gartenbuchpreis 2013 und Gartenbuchpreis 2013 der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Der Gehölzschnitt ist ein wichtiges Dauerthema fĂŒr jeden HobbygĂ€rtner. Jedes Jahr stellt sich die Frage: Wie und wann schneidet man Rosen und Clematis, damit sie ĂŒppig blĂŒhen? Wie erzieht man einen Apfelbaum, Himbeeren oder Wein, um eine reiche Ernte zu erzielen? Dieses Standardwerk vermittelt in praktischen Anleitungen den Schnitt von ĂŒber 230 Zier- und Obstgehölzen sowie KĂŒbelpflanzen und Stauden. Illustrationen zeigen genau, worauf es ankommt. Dabei erlĂ€utert das Buch den Schnitt fĂŒr jedes Gehölz und geht auf Besonderheiten ein. Eine fundierte Einleitung in die Grundlagen des Schnitts sorgt fĂŒr ein besseres VerstĂ€ndnis der einzelnen Schnittmaßnahmen. Diagnosetafeln helfen Ihnen, hĂ€ufige Schnittfehler zu erkennen und zu vermeiden. Ein Kalender zeigt auf einen Blick den richtigen Zeitpunkt fĂŒr den Schnitt Ihrer Gehölze. So einfach kann Schnitt sein!

Verlag GrĂ€fe & Unzer, 312 Seiten, € 29,99 (D)
ISBN:978-3-8338-2536-1
 
 

Veranstaltungen 
 
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen
Deutschlands wilde Wölfe (c) Axel Gomille
 
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen
DEUTSCHLANDS WILDE WÖLFE

Di, 23.01.2024 – 19:30 Uhr

BAD KROZINGEN. Mehr als hundert Jahre waren sie verschwunden, jetzt kehren sie zurĂŒck: Wölfe. Der Zoologe, Fotograf und Filmemacher Axel Gomille hat wildlebende Wölfe in Deutschland beobachtet und fotografiert und dabei eng mit Wolfsforschern zusammengearbeitet. In seinem Vortrag dokumentiert er ihr heimliches Leben in freier Natur. Die außergewöhnlichen Fotos geben faszinierende Einblicke in das Verhalten und die Gemeinschaft der Tiere, wie sie so noch nie zuvor zu sehen waren.

Auf GefĂŒrchtet, gejagt und ausgemerzt! Jahrhundertelang wurden Wölfe bei uns als Viehdiebe und Jagdkonkurrenten verfolgt, bis sie schließlich ausgerottet waren. Dass sie nun allmĂ€hlich erneut unser Land besiedeln, freut lĂ€ngst nicht alle. SpĂ€testens seitdem der Wolf im MĂ€rchen RotkĂ€ppchen verschlungen hat, ist sein Ruf vollends ruiniert – die Angst vor dem „bösen Wolf“ sitzt tief. Die RĂŒckkehr der Wölfe ist deshalb eine enorme Herausforderung, gleichzeitig aber auch ein großer Erfolg fĂŒr den Artenschutz. Inzwischen wĂ€chst der Bestand der Wölfe in Deutschland deutlich, jedes Jahr machen sich junge Wölfe auf die Suche nach neuen Revieren. Immer mehr Menschen werden in Zukunft wieder in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Raubtieren leben. Ist das ein Grund zur Sorge? Und wie sieht eigentlich das wahre Wesen der Wölfe aus?

Diesen Fragen ist der Zoologe, Fotograf und Filmemacher Axel Gomille nachgegangen. Über viele Jahre war er mit großem Aufwand wildlebenden Wölfen in Deutschland auf der Spur und ist ihnen dabei sehr nah gekommen. Dabei sind ihm außergewöhnliche Aufnahmen und Einblicke in das Leben der Wölfe gelungen. In seinem Vortrag untersucht er alte Vorurteile und weit verbreitete Mythen ĂŒber diese Tiere. Kritisch zeigt er Probleme auf, legt aber gleichzeitig auch dar, welch bedeutsame Rolle Wölfe innerhalb des natĂŒrlichen Kreislaufs der Natureinnehmen.

So prĂ€sentiert Axel Gomille in seinem Vortrag „Deutschlands Wilde Wölfe“ mit einzigartigen Fotos, detaillierten Beobachtungen und wissenschaftlichen Fakten ein realistisches Bild dieser faszinierenden Tiere, die sich bei uns seit Kurzem immer weiter ausbreiten. AusfĂŒhrliche Informationen sowie Online-Tickets gibt es unter www.mundologia.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Naturwunder in der Stadt
Vortrag in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ – auch online

Um die verborgene Natur in StĂ€dten geht es beim Vortrag in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ am Mittwoch, 24. Januar um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. StĂ€dte mögen auf den ersten Blick fern jeglicher Wildnis erscheinen, doch die Natur findet auch hier ihren Platz und erzĂ€hlt uns Geschichten, die oft ĂŒbersehen werden. Die Berliner Wissenschaftsautorin Caroline Ring berichtet in ihrem Vortrag mit dem Titel „Wanderer zwischen den Welten - Botschafter des Lebens“ von ihren faszinierenden Recherchen und liest aus ihren Beobachtungen.

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung fĂŒr eine sozial-ökologische findet sowohl in PrĂ€senz als auch online statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Verschiedenes 
 
Windkraftanlagen im Breisgau lieferten 2023 Rekordergebnis
(c) Foto: Erhard Schulz
 
Windkraftanlagen im Breisgau lieferten 2023 Rekordergebnis
Die 19 Windkraftanlagen im Breisgau produzierten im Jahr 2023 mit 78 Millionen kWh genĂŒgend elektrischen Strom fĂŒr 26000 Haushalte d.h. fĂŒr etwa 100000 Einwohner und waren darĂŒber hinaus tĂŒchtige Steuerzahler an die Bundesrepublik Deutschland sowie mit der Gewerbesteuer auch wichtige Finanzleister der Kommunen.
Die 6 Freiburger Windkraftanlagen produzierten 10% mehr umweltfreundlichen Strom als in der Prognose vorgesehen und die 4 Anlagen in St. Peter erzielten eine Steigerung von 22% auf 18,2 Mio. kWh. Die 5 Anlagen in Freiamt/Kreis Emmendingen produzierten ĂŒber 22 Mio kWh. Allein die im Jahr 2014 von 108 BĂŒrgern errichtete 186 m hohe Anlage auf dem TĂ€nnlebĂŒhl (Gemarkungsgrenze von Freiamt/Gutach) erzeugte mit 7 Mio. kWh 21% mehr als prognostiziert.
Die in den Jahren 2020/2021 gebauten 3 Anlagen in Biederbach und die 21 Jahre alte Windkraftanlage in Yach (Elzach) verzeichneten erfreuliche Steigerungen um ĂŒber 16%.

Mit den im Jahr 2024 geplanten leistungsfÀhigen Repowering- und Neuanlagen wird eine Verdopplung der umweltvertrÀglichen Windstromerzeugung im Breisgau angestrebt.
Mit diesen BĂŒrgerwindenergieanlagen wird die regionale Stromversorgung gesichert und die Einnahmen bleiben bei den Kommunen sowie den BĂŒrgern.

zum Bild oben:
Windkraftanlage TĂ€nnlebĂŒhl auf der Gemarkungsgrenze von Freiamt und Gutach stehend zahlt die Gewerbesteuer hĂ€lftig an Gutach und Freiamt sowie die jĂ€hrliche PachtgebĂŒhr an zwei Landwirten aus beiden Gemeinden.
(c) Foto: Erhard Schulz
 
 

Verschiedenes 
 
 
Renaturierte FlĂŒsse schĂŒtzen vor Hochwasser
Miller: Rein technischer Hochwasserschutz reicht nicht

Berlin, 11.1.24 – Die Folgen des Winterhochwassers in weiten Teilen Deutschlands sind dramatisch. Immer noch stehen ganze Ortschaften flĂ€chendeckend im Wasser, welches nun durch den Temperatursturz gefriert. Durch die Klimakrise werden ĂŒber Tage andauernde RegenfĂ€lle im Winter in Zukunft eher hĂ€ufiger auftreten. Das Land muss sich also gegen Hochwasser wappnen. Doch ein rein technischer Schutz reicht nicht aus, betont der NABU. Nur eine Renaturierung unserer FlĂŒsse und Auen sowie die Verbesserung des WasserrĂŒckhaltes in der Landschaft kann die Folgen von Hochwasser deutlich abmildern und gleichzeitig DĂŒrren sowie Überhitzungen vorbeugen.

„Renaturierte Auen sind ein nicht zu unterschĂ€tzender Hochwasserschutz fĂŒr die Menschen an unseren FlĂŒssen. Doch leider wird immer noch beinahe ausschließlich auf technische Vorsorge gesetzt. So fehlen heute in Deutschland natĂŒrliche RĂŒckhalterĂ€ume fĂŒr Hochwasser. Das erhöht die PegelstĂ€nde“, sagt Rocco Buchta, Leiter des NABU-Instituts fĂŒr Fluss- und Auenökologie (IFA). Zudem mĂŒsse die WasserspeicherfĂ€higkeit der Böden deutlich verbessert und wasserspeichernde Ökosysteme, wie naturnahe WĂ€lder und Moore, besser geschĂŒtzt werden.

Wie eine erfolgreiche Renaturierung aussieht, zeigt das NABU-Projekt Untere Havelniederung. „Der einstmals stark ausgebaute Fluss wird bis spĂ€testens 2033 renaturiert und wieder in ein Naturparadies verwandelt. Altarme und Hochflutrinnen werden wieder angeschlossen und AuenwĂ€lder angepflanzt. Deichabschnitte werden zurĂŒckgebaut und so ÜberflutungsflĂ€chen fĂŒr den Hochwasserschutz gewonnen“, so Buchta. „Es ist das europaweit grĂ¶ĂŸte Projekt seiner Art.“ Seit 2022 gibt es ein weiteres NABU-Flussrenaturierungsprojekt an der Aller.

Laut Bundesumweltministerium sind 80 Prozent unserer FließgewĂ€sser durch Schifffahrt, technischen Hochwasserschutz, Wasserkraft und Landwirtschaft so stark verĂ€ndert, dass nur noch etwa 15 bis 20 Prozent der natĂŒrlichen Auen erhalten geblieben sind. In den vergangenen 40 Jahren wurden nur 1,5 Prozent der ÜberflutungsflĂ€chen großer FlĂŒsse zurĂŒckgewonnen. „Es ist daher dringender denn je, den ökologischen Umbau unserer Wasserstraßen voranzutreiben. Die KĂŒrzung der Mittel fĂŒr das Aktionsprogramm NatĂŒrlicher Klimaschutz, wie sie die Ampel plant, mĂŒssen darum zurĂŒckgenommen werden“, fordert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Technischer Schutz wie Flutmauern seien zwar lokal notwendig, die dauerhafte Verbesserung der natĂŒrlichen WasserrĂŒckhaltefĂ€higkeit könne jedoch nur durch den Anschluss alter RĂŒckhalterĂ€ume erreicht werden.
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Verschiedenes 
 
Bilanz 2023: Schnell und bequem mit dem Rad und zu Fuß durch Freiburg
Radweg in der Heiliggeiststraße (c) Stadt Freiburg, Foto: Patrick Seeger
 
Bilanz 2023: Schnell und bequem mit dem Rad und zu Fuß durch Freiburg
BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Wir machen den Fuß- und Radverkehr sicherer und komfortabler fĂŒr mehr Verkehrssicherheit und den Klimaschutz“

Zehn Millionen Euro hat die Stadt Freiburg im vergangenen Jahr in den Fuß- und Radverkehr investiert. Das Geld floss zum einen in die Radvorrangrouten, die im RadNETZ plus verankert sind. Zum anderen hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) im gesamten Stadtgebiet Neues gebaut, Altes verbessert und Schadhaftes saniert.

„So klimaschonend wie Radfahren oder Zufußgehen ist kein anderes Verkehrsmittel. Wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen, brauchen wir die Verkehrswende. Jede Investition in die Sicherheit und den Komfort von Radfahrerinnen oder FußgĂ€ngern ist eine Investition in Klimaschutz und in die Zukunft. Ein großer Dank geht an die Freiburgerinnen und Freiburger: Viele Anregungen kamen direkt aus der BĂŒrgerschaft“, so MobilitĂ€tsbĂŒrgermeister Martin Haag.

Der Gemeinderat hat das Programm RadNETZ plus im April beschlossen. Im Fokus stehen damit kĂŒnftig neben den bereits ausgebauten Radvorrangrouten FR1 bis FR3 fĂŒnf weitere Routen: FR4 bis FR8. Zudem werden die Ortschaften besser an das Radnetz angebunden. Durch Landes- und Bundesmittel bleibt die große Anzahl der Baumaßnahmen finanzierbar, die ZuschĂŒsse können bis zu 90 Prozent betragen.

Das grĂ¶ĂŸte Bauprojekt 2023 war die Sanierung und Umgestaltung von Hohenzollern-, Heiliggeist- und Friedhofstraße auf dem FR3. Die Verbindungsstrecke zwischen StĂŒhlinger und ZĂ€hringen hat fĂŒr insgesamt rund 5,6 Millionen Euro unter anderem breitere Rad- und Fußwege und einen neuen Überweg bei der Uniklinik bekommen. Die Barrierefreiheit konnte deutlich verbessert werden, insbesondere im Bereich der neuen Straßenbahnhaltestelle. Die neu sanierte Stuttgarter Straße weiter nördlich wurde zur Fahrradstraße, die Gehwege dort breiter und das Parken neu geregelt.

Eine Fahrradrampe verbindet in Zukunft die beiden Vorrangrouten FR2 entlang der GĂŒterbahn und FR6 zwischen ZĂ€hringen und Haid. Die voraussichtlich 2,8 Millionen Euro teure Rampe fĂŒhrt parallel zur Guildfordallee auf die BahnbrĂŒcke und soll im Mai 2024 fertig sein. Weiter nördlich direkt bei der Uniklinik haben Radelnde auf dem FR2 seit dem Sommer Vorfahrt ĂŒber die ElsĂ€sser Straße. Es ist die inzwischen sechste Stelle, an der der Radverkehr in Freiburg Vorfahrt gegenĂŒber Straßen hat.

Auch der im FrĂŒhjahr beschlossene FR5 ist bereits in Arbeit. Er soll unter anderem den StĂŒhlinger und Betzenhausen ĂŒber die Berliner BrĂŒcke mit Weingarten und dem Rieselfeld verbinden. Hier sorgt nun ein neuer Radweg auf einer bisherigen Autospur fĂŒr mehr Sicherheit. Und auch auf der Berliner Allee Höhe Weststadion konnte eine LĂŒcke im Radnetz geschlossen werden.

Das GuT hat zudem damit begonnen, die Ortschaften besser mit der Innenstadt zu verbinden. Seit September sorgen reflektierende Randstreifen auf dem Radweg zwischen Haslach und Tiengen fĂŒr mehr Sicherheit bei schlechter Sicht und Radfahrende haben bei den meisten Querwegen Vorfahrt.

Außerdem gibt es in der Stadt immer mehr Rot auf den Straßen. Besonders im Bereich von Kreuzungen und EinmĂŒndungen markiert das GuT Radfurten. Die Farbe hat gleich zwei Vorteile: Autofahrer und Autofahrerinnen erkennen schneller, wo mit Radverkehr zu rechnen ist und wer mit dem Rad unterwegs ist, sieht an unĂŒbersichtlichen Kreuzungen auf einen Blick, wo es lang geht. So sorgen insgesamt fast zwei Kilometer rot markierte Radfurten und rund 250 neue Rad-Piktogramme fĂŒr mehr Sicherheit.

Auch kleinere Projekte bewirken viel. Vor allem am Tuniberg, in Landwasser, dem Industriegebiet Nord und in ZĂ€hringen hat das GuT Wurzelerhebungen beseitigt, die Menschen auf dem Beteiligungsportal www.mitmachen.freiburg.de gemeldet hatten. Auch andere Erleichterungen gehen auf Anregungen aus der BĂŒrgerschaft oder VerkehrsverbĂ€nden zurĂŒck. Bordsteine wurden abgesenkt, Gehwege angelegt oder umgebaut und neue Zebrastreifen samt Beleuchtung und Bodenindikatoren fĂŒr Sehbehinderte geschaffen - so in der Lehener Straße, der Ingeborg-Drewitz-Allee, der Karlstraße und der Schlierbergstraße. Wird in Freiburg etwas neu- oder umgebaut, dann ist Barrierefreiheit inzwischen Standard. So können beispielsweise die Bewohnerinnen und Bewohner des Rabenkopfstifts nun ungehindert mit Rollator oder Rollstuhl die KartĂ€userstraße ĂŒberqueren. Und auch die Kinder der Adolf-Reichwein-Schule gelangen jetzt sicherer ĂŒber die Bugginger Straße, weil ihr Gehweg neue Ausbuchtungen hat. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler können von dort aus die Straße besser ĂŒberblicken und die Autofahrenden sehen die Kinder schneller.

Die Liste der Verbesserungen ließe sich noch lange fortfĂŒhren: An der Bismarckstraße gegenĂŒber dem Hauptbahnhof haben jetzt der Radverkehr und – dank eines Zebrastreifens – auch der Fußverkehr Vorfahrt ĂŒber die Rosastraße. Beim ehemaligen Telekom-GebĂ€ude an der UnterfĂŒhrung unter der Sundgauallee und der Berliner Allee vermeiden neue Mittelmarkierungen Kollisionen und an der Hermann-Mitsch-Straße mĂŒssen Radelnde keinen gefĂ€hrlichen Schwenk mehr machen.

Ebenfalls bewĂ€hrt hat sich die neue, vor einem Jahr besetzte Stelle des Fußverkehrsbeauftragten. Sie ist ein weiterer Baustein im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, VerbĂ€nden und BĂŒrgerschaft fĂŒr ein zukunftsfĂ€higes Freiburg. Hinweis an die Redaktionen:
 
 

Verschiedenes 
 
 
VAG-Buslinie 14: Wegen Bauarbeiten werden verschiedene Haltestellen nicht angefa
Wegen Bauarbeiten kommt es ab Montag, 8. Januar, fĂŒr einen Zeitraum von mehreren Wochen zu Abweichungen auf der Omnibuslinie 14.

FĂŒr voraussichtlich sechs Wochen werden Busse dieser Linie, die in der Munzinger Straße starten, ab der Breisacher Straße umgeleitet. Die Haltestellen Kreuzstraße und Hauptbahnhof werden aus dieser Richtung nicht angefahren. Lediglich ein morgendlicher Kurs fĂ€hrt den Hauptbahnhof an. FahrgĂ€ste werden ĂŒber eine Durchsage in den Bussen ĂŒber die geĂ€nderte LinienfĂŒhrung informiert.

Bis Freitag, 1. MĂ€rz, können die Haltestellen Rabenstraße, Vogesenstraße und Draisstraße nicht angefahren werden. Grund sind Leitungsarbeiten im StĂŒhlinger.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Demonstration am Montag, 8. Januar
Bauern protestieren gegen KĂŒrzungsplĂ€ne in der Landwirtschaft

Sternfahrten mit Traktoren können den Verkehr behindern Im Zuge der bundesweiten Proteste gegen die PlĂ€ne der Bundesregierung, Subventionen in der Landwirtschaft zu kĂŒrzen, findet am Montag, 8. Januar, auch in Freiburg eine Versammlung statt. Ab 6 Uhr morgens rollen aus allen Richtungen des Umlands Traktoren ins Stadtgebiet. Die Polizei begleitet die Sternfahrten.

Die Veranstalter rechnen mit 1.000 beteiligten Fahrzeugen, die sich am Vormittag beim SC-Stadion treffen. Von dort fÀhrt eine Abordnung von Traktoren zum Platz der Alten Synagoge, wo um 11 Uhr eine zentrale Kundgebung folgt. Die Versammlung endet gegen 13 Uhr.

Am Vormittag kann es auf den Zufahrtsstraßen in Richtung Stadion zu Verkehrsbehinderungen bekommen. Auch bei der Fahrt in die Innenstadt sind Stockungen nicht zu vermeiden. WĂ€hrend der Kundgebung werden voraussichtlich Traktoren entlang der Werthmannstraße abgestellt; dadurch können Autos, die dort auf dem Seitenstreifen parken, vorĂŒbergehend nicht wegfahren.
 
 

Verschiedenes 
 
“Planungsbeschleunigung” ist Dinosaurier des Jahres 2023
(c) Nabu / Helge May
 
“Planungsbeschleunigung” ist Dinosaurier des Jahres 2023
NABU-PrĂ€sident KrĂŒger: Es ist nicht die Natur, die besserer Planung im Weg steht

Berlin, 27.12.23 – Mit dem Negativpreis “Dinosaurier des Jahres” zeichnet der NABU in diesem Jahr das per Deutschlandpakt beschlossene Maßnahmenpaket zur “Planungsbeschleunigung” aus. Die von Bundeskanzler Olaf Scholz und den MinisterprĂ€sidentinnen und MinisterprĂ€sidenten der LĂ€nder im Eiltempo entwickelten Richtlinien drohen auch die Naturkrise zu beschleunigen, obwohl der Verlust der natĂŒrlichen Vielfalt zu den grĂ¶ĂŸten Bedrohungen der Menschheit zĂ€hlt. Mit der BegrĂŒndung des â€œĂŒberragenden öffentlichen Interesses” soll schneller gebaut werden – klimaschĂ€dliche Infrastruktur, Autobahnen, Gewerbe- und Wohngebiete. Der Negativpreis geht stellvertretend und per Express an den turnusgemĂ€ĂŸen Vorsitzenden der MinisterprĂ€sidentenkonferenz und hessischen MinisterprĂ€sidenten Boris Rhein.

NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger begrĂŒndet die Entscheidung der NABU-Jury: “Ja, es ist wichtig, Planungsverfahren zu beschleunigen. Aber was wir derzeit bei der Planungsbeschleunigung an politischer Leistung erleben, ist ein Wettlauf um die Zerstörung von Landschaften. Es ist nicht die RĂŒcksichtnahme auf die Natur, die eine schnellere Planung verhindert. Es sind Menschen, ineffiziente Prozesse und ĂŒberbordende BĂŒrokratie bei gleichzeitigem Personalmangel. Es sind die BundeslĂ€nder, die nicht bereit sind, sich auf bundesweit einheitliche Standards zu einigen. Wer darauf setzt, Planungsprozesse zu beschleunigen, indem er nicht mehr so genau auf die Natur schaut, wird langfristig verlieren. Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, brauchen wir eine andere Grundhaltung. Eine, die gesellschaftliche BedĂŒrfnisse, Ökonomie und Ökologie zusammenbringt. Anders sind die großen Krisen nicht zu bewĂ€ltigen - und mit markigen SprĂŒchen, blindem Aktionismus oder vergiftetem Populismus noch weniger.”

MinisterprĂ€sidenten und Bundeskanzler stellen sich einen Bauboom auf der grĂŒnen Wiese wie in den 70ern vor, ohne RĂŒcksicht auf Flora und Fauna. Dabei assoziieren wohl die wenigsten Menschen mit diesem Baustil eine lebenswerte Umgebung. Erschwerend kommt hinzu, dass dieses rĂŒcksichtslose und kurzsichtige Vorgehen erhebliche SchĂ€den im Bereich des Natur- und Artenschutzes auslöst. So kann schon das Verschwinden einer Art Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen – etwas, was die Entscheidenden bei diesem Thema nicht ausreichend berĂŒcksichtigen.

Der Ruf von Wirtschaft und Politik nach schnelleren Baugenehmigungen – etwa fĂŒr die dezentrale Energieversorgung und andere Infrastrukturprojekte – ist verstĂ€ndlich. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 steht die deutsche Politik unter großem Druck. Deutschland braucht schnell alternative Energiequellen. In Windeseile aber LNG-Anlagen an den deutschen KĂŒsten zu bauen und Bedenken hinsichtlich der damit verbundenen Eingriffe in sensible Meeresökosysteme per EU-Notverordnung vom Tisch zu wischen, ist eine Rechnung, die langfristig nicht aufgehen wird. Die damit einhergehende Naturzerstörung kann mit der Aufnahme von Schulden verglichen werden: Irgendwann sind sie zu hoch und nicht mehr rĂŒckzahlbar. Welchen Schaden diese Vorgehensweise anrichtet, erkennt der NABU in vielen Einzelgesetzen. Der NABU fordert daher auf, die wahren Bremser politisch anzugehen, statt sich auf Scheindebatten zu versteifen.

Seit 1993 zeichnete der NABU mit dem “Dinosaurier des Jahres” zunĂ€chst Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rĂŒckschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan hatten. Seit 2020 prĂ€miert der NABU nicht mehr Personen, sondern die Umweltsauerei des Jahres. PreistrĂ€ger 2021 war das Baugebiet Conrebbersweg in Emden stellvertretend fĂŒr den FlĂ€chenfraß in ganz Deutschland. Im vergangenen Jahr erhielt die “Oder” den Preis.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Ahmadiyya-Gemeinde lÀdt zur Neujahrs-Putzaktion ein
Treffpunkt am 1. Januar um 8.30 Uhr am Kanonenplatz

WĂ€hrend die meisten Menschen in Freiburg den ersten Morgen im Januar noch im Schlaf erleben, treffen sich die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde auf dem Schlossberg. Sie beginnen das neue Jahr mit einer großen Putzaktion. Diese Aktion findet bereits seit neun Jahren statt und ist ein Teil der traditionellen, bundesweiten Neujahrs-Putzaktion der Ahmadiyya.

Bis die ersten SpaziergĂ€nger die Stadt vom Berg aus bewundern kommen, sind die Wege, GrĂŒnflĂ€chen und PlĂ€tze des Schlossbergs schon von leeren Flaschen, abgefeuerten Böllern und zerfetzten Krachern befreit. Das Garten- und Tiefbauamt „Freiburg packt an“ stellt der Gruppe Rechen, Handschuhe und Besen zur VerfĂŒgung, die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) holt nach getaner Arbeit die gefĂŒllten MĂŒllsĂ€cke und Altglastonnen ab.

GemeinnĂŒtzige Arbeit zĂ€hlt zu den GrundsĂ€tzen der Jugend-Organisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat. Die Gruppe beteiligt sich im Jahreslauf auch an anderen Aktionen von „Freiburg packt an“, etwa am Einsammeln von Kastanienlaub, an Kontrollen von Nisthilfen oder bei „Freiburg putzt sich raus“. Die Mitglieder wollen sich durch ihr bĂŒrgerschaftliches Engagement an der Gesellschaft aktiv beteiligen und ihr etwas zurĂŒckgeben. Sie sind dankbar dafĂŒr, in einem demokratischen und religionstoleranten Land zu leben.

Die Ahmadiyya-Gemeinde lĂ€dt interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zur Aktion am Sonntag, 1. Januar, herzlich ein. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Kanonenplatz. Die Putzaktion dauert gut zweieinhalb 2,5 Stunden und ist öffentlich, jede und jeder sind willkommen. Es wird um Anmeldung per E-Mail (freiburg@ahmadiyya.de) oder telefonisch bei Saad Bajwa (0176/70265295) gebeten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Apfel, Birne und Kirsche
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ĂŒbernehmen Obstbaumpatenschaften

16 BĂ€ume fĂŒr die Streuobstwiese im Dietenbachpark sorgen fĂŒr mehr ökologische Vielfalt

Mitte des Jahres haben die Freiburger BĂŒrgerstiftung FBS und das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Aktion „BĂŒrgerbĂ€ume“ gestartet. FĂŒr die erste FlĂ€che im Dietenbachpark haben sich 16 Menschen gefunden, die eine Patenschaft ĂŒbernommen und jeweils 400 Euro fĂŒr einen Baum gespendet haben.

Auf der Streuobstwiese im Dietenbachpark neben der FahrradbrĂŒcke ins Rieselfeld haben die Paten und Patinnen nun gemeinsam mit BĂŒrgermeister Martin Haag die ersten 16 BĂ€ume gepflanzt. „Ich möchte mich herzlich bei den Patinnen und Paten bedanken. Über die neuen BĂ€ume freuen nicht nur wir uns, sondern vor allem auch die Insekten und Vögel hier im Park. Solche Streuobstwiesen sind ein wichtiger Beitrag fĂŒr die ökologische Vielfalt in unserer Stadt“, betonte Haag. Die Wiese ist nun um neun Apfel-, zwei Birnen-, drei KirschbĂ€ume, ein Speierling und eine Elsbeere reicher.

Die Auswahl, Pflanzung und Erstpflege der ObstbĂ€ume ĂŒbernimmt das GuT. „Freiburg packt an“ kĂŒmmert sich um die Betreuung der Patinnen und Paten und bietet Obstbaumschnittkurse fĂŒr die Engagierten an. Mehr Spenden, mehr BĂ€ume: Wer auch Patin oder Pate eines Obstbaums auf öffentlicher FlĂ€che werden möchte, findet unter www.freiburger-buergerstiftung.de mehr Infos.
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Verschiedenes 
 
Umweltpolitischer RĂŒckblick auf das Jahr 2023
(c) mitwelt.org
 
Umweltpolitischer RĂŒckblick auf das Jahr 2023
Vorwort:
Der deutsche Atomausstieg am 15.4.23 war schon ein erstaunliches PhĂ€nomen. Seit wann setzen sich in a »Rich Man's World« die Vernunft gegen die Macht, die Nachhaltigkeit gegen die Zerstörung und die Kleinen gegen die Großen durch?

2023 war wieder einmal ein "schwieriges" Jahr, ein Jahr mit entsetzlichen Kriegen und Krisen, deren historische Ursachen erschreckend wenig hinterfragt werden. FĂŒr die Umweltbewegung und die sozialen Bewegungen gibt es langfristig immer ein Auf und Ab und dieses Jahr war eindeutig ein Jahr des Niedergangs und die Talsohle ist noch nicht erreicht. Bessere Jahre kĂŒndigen sich zumeist nicht vorher an, aber sie kommen.

Um manche VorgĂ€nge, Entwicklungen und Machtstrukturen zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurĂŒck. Die Internationale Energieagentur (IEA) schĂ€tzte, dass 2022 knapp 4000 Milliarden US-Dollar an Gewinnen und davon 2000 Milliarden US-Dollar krisenbedingte Übergewinne aus der weltweiten Öl- und Gasförderung ­angefallen sind. (Eine Milliarde sind tausend Millionen.) Dazu kommen noch die globalen Profite der Kohle- und Atom-Konzerne. Solche Profite sind eng verbunden mit politischer und publizistischer Macht. Die Kohle-, Öl- und Gasmultis sind verantwortlich fĂŒr die Klimakatastrophe und die Gierflation. Die Konzerne mögen keine Solaranlagen und WindrĂ€der in privater Hand und auch WĂ€rmepumpen schmĂ€lern ihre Gewinne. Sie mögen keine Steuern fĂŒr Konzerne und MilliardĂ€re und erst recht keine Übergewinnsteuern und sie wissen ihre Interessen durchzusetzen. Eine einflussreiche Lobby hat es 2023 in Deutschland geschafft, den Zorn von den RĂ€ubern auf die Umweltbewegung und die GRÜNEN umzulenken.

Im Jahr 2023 wurde der antiökologische Kulturkampf, den wir bisher nur in den USA kannten, mit Macht nach Deutschland getragen. Sehr deutlich wurde das beim Streit um den deutschen Atomausstieg oder beim perfekt aufgebauschten Konflikt um die WĂ€rmepumpe. Etwa 1 Million Euro Gewinn pro Tag konnte die Atomlobby bisher nach eigenen Angaben pro AKW erzielen. (3 AKW x 365 Tage x 1 Million sind 1095 Millionen Euro entgangener Gewinn pro Jahr.) CDU, CSU, FDP, AfD, Springer-Presse (besonderes hasserfĂŒllt die BILD-Zeitung), FAZ, Klimawandelleugner wie EIKE, organisierte Windenergiegegner, WirtschaftsverbĂ€nde, rechtsradikale und rechtslibertĂ€re Internetforen ... zogen im Kampf gegen die Energiewende erfolgreich an einem Strang. Solche Kampagnen sind immer dann erfolgreich, wenn den Menschen der Eindruck vermittelt wird, ihnen könnten persönliche Nachteile entstehen oder es wĂŒrde ihnen etwas weggenommen. Politisch war die Entwicklung interessant, weil immer mehr der Eindruck einer informellen Koalition zwischen der Regierungspartei FDP und den Oppositionsparteien CDU, CSU und AfD entstand. Dies alles war und ist kein Thema in der Umweltbewegung, die sich teilweise in einer selbstgeschaffenen Wahrnehmungs- und WohlfĂŒhlblase bewegt.

Einige ausgewÀhlte umweltpolitische Niederlagen im Jahr 2023
* Das Jahr 2023 wird nach EinschÀtzung von Klimaexperten der Vereinten Nationen (UN) wohl das wÀrmste Jahr seit der Industrialisierung werden.
* Die mangelhaften "Teil-Erfolge" der Weltklimakonferenz im umweltzerstörenden MilliardÀrsbiotop der Vereinigten Arabischen Emirate. Sie entsprach einer Weltkonferenz der Vegetarier in den Schlachthöfen von Chicago!
* Die RĂ€umung des Protestcamps in LĂŒtzerath im Rheinischen Braunkohlerevier. Die atomar-fossilen Seilschaften haben sich und uns in LĂŒtzerath wieder ein kleines StĂŒck zu Tode gesiegt. Und dennoch war der gewaltfreie Kampf sinnvoll und notwendig. Er ist Sand im Getriebe der Weltzerstörung. Und ein Sandkorn kann Ă€hnlich wie der FlĂŒgelschlag eines Schmetterlings einen Sturm entfachen.
* Die makaberen Erfolge konservativer und liberaler Parteien im Europaparlament gegen Natur- und Artenschutz in einer Zeit, in der wir gerade tÀglich bis zu 150 Arten ausrotten. Das Artensterben fÀllt nicht vom Himmel. Es wird von Menschen und Lobbyisten gemacht.
* Am 24. August 2023 begann die japanische Regierung mit der Einleitung von radioaktiv verseuchtem Wasser aus dem Atomunfall von Fukushima ins Meer. Es war das erste Mal seit Beginn der sogenannten friedlichen Nutzung der Kernenergie durch die Menschheit, dass kontaminiertes Wasser aus einem nuklearen Unfall kĂŒnstlich ins Meer geleitet wird.
* Europa und die Welt rĂŒcken politisch nach rechts und der Marktradikalismus nimmt zu. Irrationalismus, Egoismus und Gier verstĂ€rken sich, nicht nur in der Politik

Einige ausgewÀhlte umweltpolitische Erfolge im Jahr 2023
* Der mĂŒhsam erkĂ€mpfte deutsche Atomausstieg gegen die Macht der MĂ€chtigen.
* Einige Erfolge erzielten Gerichte: Der FlĂ€chenfraß-Paragraf 13 b wurde durch ein vom BUND erstrittenes Urteil außer Kraft gesetzt und das oberste Verwaltungsgericht Berlin-Brandenburg forderte die Einhaltung der Sektorziele beim Klimaschutz. Gegen beide Urteile pro Umwelt geht die Bundesregierung "energisch" vor.
* Das 49-Euro-Ticket ist zwar ein RĂŒckschritt gemessen am letztjĂ€hrigen 9-Euro-Tickets. Trotz Digitalzwang ist es wenigstens ein Teil-Erfolg.
* Der aus erneuerbaren Energien gewonnene Ökostrom-Anteil an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 auf einen Rekordwert gestiegen.
* In den weltweiten Ausbau der Solarenergie wird aktuell mehr als eine Milliarde US-Dollar pro Tag investiert.
* Das grĂ¶ĂŸte US-Projekt fĂŒr den Bau von Mini-AKW ist krachend gescheitert. Strom aus Wind und Sonne ist billiger als gefĂ€hrlicher Atomstrom.
* Seit diesem Jahr mĂŒssen alle HĂ€ndler, die Speisen und GetrĂ€nke zum Mitnehmen anbieten, auch Mehrweg-Verpackungen anbieten.
* Nach fast 20 Jahren einigt sich die UN am 4. MĂ€rz 2023 auf ein internationales Meeresschutzabkommen.

Das weltweit grĂ¶ĂŸte Umweltproblem, nicht nur im Jahr 2023, ist der ungebrochene Glaube an das unbegrenzte Wachstum im begrenzten System Erde. Die Umweltbewegung hat 2024 viel zu tun. Neben das kriegerische "Siegen wollen" mĂŒssen wir verstĂ€rkt das "Frieden wollen" stellen. Wir mĂŒssen neben die Kritik an der Umweltzerstörung auch verstĂ€rkt wieder die Analyse der Macht stellen. Nachhaltigkeit gibt es nicht ohne soziale Gerechtigkeit. Und wir sollten stĂ€rker als bisher unsere positiven Ziele betonen. Wir haben das Wissen und die Technik, um mit einem verringerten Input von Energie, Rohstoffen und Arbeitszeit allen Menschen dieser Erde das „gute Leben“ zu ermöglichen. Es braucht "nur" Klugheit, globale Gerechtigkeit und die Abkehr von der Wachstumsideologie.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
(Der Autor ist seit 50 Jahren in der Umweltbewegung aktiv und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Freiburg)
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Verschiedenes 
 
Neuer Urbos – neuer Fahrscheinautomat
(c) VAG Freiburg
 
Neuer Urbos – neuer Fahrscheinautomat
Kurz vor Weihnachten ist die erste von acht neuen Straßenbahnen des Typs „Urbos 100“ bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) am 8. Dezember in den Linienverkehr gegangen. Mit an Bord ist dann der erste Fahrscheinautomat bei dem man ausschließlich bargeldlos zahlen kann. Auch in den sieben folgenden neuen Fahrzeugen, die bis FrĂŒhjahr 2024 in den Dienst gehen werden, wird sich jeweils eines der neuen GerĂ€te der Firma krauth befinden. Daneben gibt es in jeder dieser Bahnen aber auch noch je einen herkömmlichen Automaten, an dem der Fahrschein sowohl mit MĂŒnzen und Scheinen als auch bargeldlos erworben werden kann.

Die neuen Automaten akzeptieren alle gĂ€ngigen Karten (sowohl mit Magnetstreifen, als auch kontaktlos). Auch die Bezahlung ĂŒber Google Pay und Apple Pay – also per Handy – ist möglich. Bei der VAG erhofft man sich eine geringere StöranfĂ€lligkeit sowie geringere Kosten fĂŒr das Handling des Bargelds.

Der neue GerĂ€tetyp ist die vierte Generation von Fahrausweisautomaten bei der VAG. Diese Ära begann am 18. Januar 1999 mit den ersten Maschinen, die ausschließlich MĂŒnzgeld akzeptierten. Im nĂ€chsten Entwicklungsschritt konnte man die Fahrkarte dann auch mit Geldscheinen und – erstmals bargeldlos – mit der Geldkarte kaufen. Auf diese Automaten folgten dann jene, die erstmals auch EC- und Kreditkarten akzeptierten und bis heute die gĂ€ngigen Modelle in den Bussen und Bahnen der VAG sind. Mit den GerĂ€ten in den neuen Urbos-Wagen wird nun ein neues Kapitel aufgeschlagen.
 
 

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Krippenspiel auf dem Mundenhof
Nach vierjÀhriger Pause beleben wieder 80 Tiere und 150 Menschen die orientalische Kulisse

Ochs und Esel – aber auch Kamele und Pferde, Alpakas und Schafe, zusammen um die 80 Tiere, beleben am dritten Adventswochenende das traditionelle Krippenspiel auf dem Mundenhof. Am Samstag, 16. und Sonntag, 17. Dezember können die Besucherinnen und Besucher nach vier Jahren endlich wieder erleben, wie um 17 Uhr die kleine Mundenhofglocke lĂ€utet und das Schauspiel auf der Sandbahn beginnt.

Momentan bereiten sich nicht nur die Tiere, sondern auch um die 75 Kinder und Jugendliche aus dem KonTiKi-Projekt und etwa ebenso viele Erwachsene auf ihren Auftritt vor. Manche von ihnen wirken schon seit Jahrzehnten am Krippenspiel mit, das eigentlich alle zwei Jahre stattfindet, wenn nicht eine Pandemie dazwischenkommt. FĂŒr sie gehören das Spiel und die besondere AtmosphĂ€re ebenso zur Vorweihnachtszeit dazu wie fĂŒr viele der bis zu 4.000 Besucher und Besucherinnen, die das Spektakel verfolgen.

Trotz der langen Tradition gibt es in diesem Jahr einen kleinen Neustart. Nicht alles wird so sein wie frĂŒher, schon allein, weil viele der Haupt- und Ehrenamtlichen ganz neu dabei sind. 700 Stunden Vorbereitungszeit haben sie in die liebevoll erzĂ€hlte Geschichte gesteckt. Das Krippenspiel beschrĂ€nkt sich nicht darauf, die Herbergssuche von Maria und Joseph zu erzĂ€hlen. Es zeigt vor orientalischer Kulisse, wie sich an einer Stelle Frauen am Brunnen treffen und anderswo im Palast des Herodes getanzt wird. Hier sind Römer hoch zu Ross unterwegs, dort reiten die drei Weisen aus dem Morgenland stilecht auf Kamelen ein. Überall auf der Sandbahn ist etwas los. Scheinwerfer lenken den Blick zwar immer auf die Haupthandlung, aber manch ein Tier steht ganz unabhĂ€ngig davon unter stĂ€ndiger Beobachtung leuchtender Kinderaugen.

Die AuffĂŒhrung findet bei jedem Wetter statt. Der Eintritt betrĂ€gt fĂŒr Erwachsene 2 Euro, Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Dazu kommt fĂŒr alle, die mit dem Auto anreisen, die ParkgebĂŒhr von 10 Euro. ZusĂ€tzliche Spenden sind willkommen.

Wer möchte, kann den Vorverkauf in der Verwaltung des Mundenhofs oder bei der BĂŒrgerberatung am Rathausplatz nutzen.
 
 

Verschiedenes 
 
Jahresfahrplan 2024: Viel Neues fĂŒr die Tuniberg-Ortsteile
(c) VAG/Anja Thölking
 
Jahresfahrplan 2024: Viel Neues fĂŒr die Tuniberg-Ortsteile
„Was in der Vergangenheit schon oft gefordert wurde, setzen wir jetzt um“, sagt VAG Vorstand Oliver Benz bei der medienöffentlichen Vorstellung des Jahresfahrplans 2024: „Die Ortsteile am Tuniberg bekommen mit der neuen Linie 32 jetzt endlich die Querspange, die sie alle im 30-Minuten-Takt miteinander verbindet.“ Sie fĂ€hrt vom 10. Dezember an von Munzingen ĂŒber Tiengen, Opfingen, Waltershofen und Umkirch zur Paduaallee, wo dann die VerknĂŒpfung zur Stadtbahnlinie 1 besteht.

Auf neue Beine gestellt wird auch das Nachtbusangebot „Safer Traffic“ fĂŒr die Ortsteile am Tuniberg: In den NĂ€chten auf Samstag und auf Sonntag sowie vor ausgewĂ€hlten Feiertagen starten Nachtbusse mit der Linienbezeichnung „N40“ jeweils um 2:10 Uhr, 3:40 Uhr und 5:00 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Freiburg und fahren dann ĂŒber den Zubringer Mitte bis Umkirch und von dort weiter den Linienweg der neuen Linie 32 bis Munzingen.

„Der Wunsch, dass alle Freiburger Ortsteile der Tuniberg-Gemeinden durch eine Linie miteinander verbunden sind, wurde schon seit lĂ€ngerem von den OrtschaftsrĂ€tinnen und OrtschaftsrĂ€te sowie Kundinnen und Kunden an uns herangetragen“, sagt Maximilian Grasser, der die Abteilung Angebotsplanung der VAG leitet und mit seinem Team in den vergangenen zwei Jahren an der neuen LinienfĂŒhrung getĂŒftelt hat.

ErgĂ€nzt wird das neue Angebot am Tuniberg durch die Linien 33 und 34, die die Bewohnerinnen und Bewohner von Opfingen, Tiengen und Munzingen bis zur Haltestelle „Munzinger Straße“ bringen, wo in die Stadtbahnlinie 3 umgestiegen werden kann.
Die Buslinie 34 fĂ€hrt ab dem Fahrplanwechsel bei jeder Fahrt ĂŒber das Keidel-Mineral-Thermalbad, das dadurch dann alle 15 bis 30 Minuten angefahren wird.

Außerdem wird zukĂŒnftig die Linie 14 mit mehr Fahrten durch das Gewerbegebiet Haid gefĂŒhrt und verbindet dabei die Haltestellen ‚St. Georgen Kirche‘ und ‚St. Georgen Friedhof‘ sowie das Gewerbegebiet Haid im dichten Takt mit der Stadtbahnlinie 3 an der ‚Munzinger Straße‘
Waltershofen und Umkirch werden vom 10. Dezember an durch die Regionalbuslinie 700 (Tuniberg Express), ehemals Linie 31, an die Paduaallee angebunden.

Die bestehenden Schulbusverbindungen, zum Beispiel von St. Nikolaus zum Keppler Gymnasium, bleiben erhalten.

Das Schnellbusangebot mit der Linie 37 zwischen Munzingen / Tiengen und dem Hauptbahnhof, das vor einem Jahr eingefĂŒhrt wurde, wird sehr gut angenommen und der Pilotversuch bleibt auch 2024 bestehen.

Verbesserungen auch in den Bereichen Kappel und IG Nord

Zwei substanzielle Verbesserungen, die auf Anregungen aus dem Fahrgastbeirat hin umgesetzt werden, gibt es fĂŒr den Ortsteil Kappel: Hier wird das Bedienungsgebiet des bestehenden On-Demand Taxi-Service (AST) um den Bereich Kappel-NeuhĂ€user erweitert. Zudem können die Ruftaxen im Bereich der Kappler Straße jetzt auch in jenen Zeiten abgerufen werden, in denen die Buslinie 17A nicht verkehrt.

Im Bereich des IG Nord werden ab dem Fahrplanwechsel mehr Fahrten als bisher durch die Robert-Bunsen-Straße gefĂŒhrt.

Zukunft des Nachtverkehrs in StÀdten und Gemeinden des Umlandes

Der mit Großraumtaxen betriebene Nachtverkehr fĂŒr StĂ€dte und Gemeinden des Umlandes, die nicht Teil der Stadt Freiburg sind, bleibt auch nach dem Fahrplanwechsel zunĂ€chst bestehen. Allerdings gib es derzeit in verschiedenen Gebietskörperschaften die Diskussion, ob dieses Angebot auch weiterhin bei der VAG bestellt werden soll. Hintergrund sind deutliche Fahrpreiserhöhungen beim Taxigewerbe bei zugleich sinkenden Nutzendenzahlen seit der Corona-Pandemie.

Elektrifizierung des Busangebotes schreitet voran.

Auch die Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) geht im kommenden Jahr weiter voran.

„Mit dem Fahrplanwechsel und den sechs weiteren E-Standard-Bussen werden dann zu den bisher bereits fĂŒnf teilweise mit vollelektrisch betriebenen Fahrzeugen bestĂŒckten Linien sieben weitere hinzu kommen, auf denen punktuell auch E-Busse eingesetzt werden“, sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. E-Busse werden dann auf den Linien 11, 14, 17, 18, 19, 21, 23, 24, 25, 27, 33 und 34 zu sehen sein.

Die Busflotte der Freiburger Verkehrs AG verfĂŒgt derzeit ĂŒber 23 elektrisch angetriebene Busse. Voraussichtlich von Herbst 2024 bis Februar 2025 werden 22 weitere Fahrzeuge nach und nach auf den Hof kommen. „Dann wird unsere Busflotte zu rund zwei Dritteln elektrisch unterwegs sein“, erlĂ€utert Bartosch den angestrebten Zeitplan. Parallel dazu mĂŒssten die fĂŒr dann 45 E-Busse notwendigen technischen und rĂ€umlichen Notwendigkeiten im Betriebshof sowie an den Haltestellen entlang der Strecken aufgebaut werden. „Unter anderem mĂŒssen wir bis dahin fĂŒr die Unterbringung der Fahrzeuge und die Ladeinrichtungen einen zweiten Bus-Port im VAG Zentrum aufgebaut haben.“

Seit FrĂŒhjahr 2020 sind bei der VAG mittlerweile E-Busse im Einsatz. In dieser Zeit wurden sowohl im Fahrbetrieb wie auch in der Werkstatt einige Erfahrungen damit gesammelt. In der Summe laufen die Fahrzeuge nahezu störungsfrei.
Ziel der VAG ist es, die gesamte Busflotte möglichst bis 2030 komplett auf Elektroantrieb umzustellen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://blog.vag-freiburg.de/neue-e-busse-bei-der-vag/
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Christbaumverkauf auf stÀdtischen FlÀchen startet
Damit an Weihnachten der passende Baum das Wohnzimmer schmĂŒckt, stellt die Stadt auch dieses Jahr wieder stĂ€dtische FlĂ€chen fĂŒr den Christbaumverkauf zur VerfĂŒgung. Ab Dienstag, 12. Dezember bis Heiligabend, 13 Uhr sind alle zwölf StĂ€nde montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mit Ausnahme des 24. Dezembers findet an Sonntagen kein Verkauf statt.

Die VerkaufsflĂ€chen verteilen sich ĂŒber das ganze Stadtgebiet. ChristbĂ€ume gibt es im Stadtteil Waldsee auf dem Parkplatz beim Strandbad, in der Wiehre beim Alten Wiehrebahnhof, auf dem Annaplatz, dem Johanneskirchplatz und dem Baumplatz beim Zentrum Oberwiehre, im Vauban auf dem Alfred-Döblin-Platz, in Herdern auf dem Herdermer Kirchplatz und vor der Konradskirche, in Haslach auf dem Parkplatz beim Friedhof, im StĂŒhlinger auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz, im Rieselfeld auf dem Maria-von-Rudloff-Platz und in GĂŒnterstal auf dem Parkplatz an der Schauinslandstraße direkt vor der Ortseinfahrt.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Sigrid Tinz
 
Buchtipp: Sigrid Tinz "Mein Garten – mehr Arten"
12 Projekte fĂŒr blĂŒtenreiches GrĂŒn - einfach, tierfreundlich, klimafest

Einfach anfangen: Sigrid Tinz zeigt in ihrem Buch »Mein Garten – mehr Arten«, erschienen im pala-verlag, mit zwölf einfachen Projekten und unbegrenzten Möglichkeiten, wie sich jeder Garten in eine krisenfeste Oase fĂŒr Mensch und Natur verwandeln lĂ€sst. Die Geoökologin entwickelt dabei aus vertrocknetem Rasen oder braunen Thujahecken neue Chancen. Schon kleine VerĂ€nderungen auf wenigen Quadratmetern bewirken sehr viel, im Vorgarten des Einfamilienhauses wie im gepachteten Kleingarten und stĂ€dtischen Hinterhof.
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Veranstaltungen 
 
 
FrÀulein Brehms Tierleben auf Deutsch und Ukrainisch
Die Dezember-Termine im Waldhaus

Sonntag, 10. Dezember, 11 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben auf Ukrainisch
Das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren zu einer Premieren-AuffĂŒhrung auf Ukrainisch ein. Um 11 Uhr nimmt das FrĂ€ulein die Zuschauenden zum ersten Mal mit auf eine Reise in die Welt der „Hirundo Rustica – Die Rauchschwalbe“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Mehr unter: www.brehms-tierleben.com

Sonntag, 10. Dezember, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrĂ€ulein Brehms Tierleben: „Lynx lynx – Der Luchs“ und „Canis lupus – Der Wolf“
Das einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten lĂ€dt neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren zu zwei AuffĂŒhrungen ein. Um 14 Uhr kommt das FrĂ€ulein mit „Lynx lynx – Der Luchs“ auf die BĂŒhne und um 16 Uhr mit „Canis lupus – Der Wolf“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr unter www.brehms-tierleben.com

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@waldhaus-freiburg.de, Tel: 0761/896477-10 (Di-Fr 9-12.30 und Do-Fr 14-16.30 Uhr).
Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten im Dezember: dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 11 bis 16 Uhr. Vom 19. Dezember 2023 bis 31. Januar 2024 ist das Waldhaus fĂŒr Publikum geschlossen.
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Radikale Alternativen: Rohstoffwende und Post-Extraktivismus
Tagung der Jungen Akademie – auch im Livestream

Um radikale Alternativen zur Lösung der Klimakrise geht es bei der Tagung am Freitag,
8. Dezember von 13.30 bis 20 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1.

Die Energiewende und E-MobilitĂ€t brauchen Rohstoffe wie Kupfer aus Peru. Der industrielle Bergbau fĂŒhrt dort jedoch zu enormen sozialen und ökologischen Folgen. Immer mehr Menschen fordern deshalb Klimagerechtigkeit und radikale Alternativen. In Peru geht es um Post-Extraktivismus, also das Ende des auf Bergbau basierenden Entwicklungsmodells. In Deutschland werden Forderungen nach einer Rohstoffwende lauter.

Bei der Tagung werden beide AnsĂ€tze mit Referent*innen aus Initiativen in Peru und Deutschland diskutiert. Nach einem Vortrag von Ulrich Brand, Professor fĂŒr Internationale Politik an der UniversitĂ€t Wien, finden am Nachmittag Workshops und ab 18 Uhr eine Podiumsdiskussion statt. Die Podiumsdiskussion kann auch separat besucht werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um eine Anmeldung zur Teilnahme in PrÀsenz unter: www.katholische-akademie-freiburg.de

Der Link zum Livestream des Vortrags und der Podiumsdiskussion ist am Tag der Veranstaltung auf der Homepage www.katholische-akademie-freiburg.de zu finden.
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Verschiedenes 
 
MĂ€delsflohmarkt 09.+10.12.23
 
MĂ€delsflohmarkt 09.+10.12.23
SCHLOSS RIMSINGEN 2023
in Breisach - Oberrimsingen am Tuniberg gelegen.

In diesem feinen und privaten Kleinod findet der
MĂ€delsflohmarkt zum 1. Mal
in den Edelremisen unter Kronleuchter, im Aussenbereich des Schlosses,
im Schlosskeller und im Falkensteingewölbe
am Sa 09. Dez. - So 10. Dez. jeweils von 11-17Uhr, statt.

MĂ€dels geben ihren stylischen Modeartikel eine neue Chance, gebraucht muss sie sein, Schmuck, Handtaschen, Schuhe, Kerzenleuchter, Kunsthandwerk, Bilder dĂŒrfen auch dabei sein. Das Ambiente ist perfekt und bildet einen ansprechenden Rahmen fĂŒr Aussteller, sowie fĂŒr Besucher.

Parkplatzhinweise nahe der Schlossanlage bitte beachten.
Kontakt und Organisation: Ingrid Hosp
Bundesstrasse 44, 79206 Breisach-Oberrimsingen / 076643135
Ausstellerverzeichnis www.hosp.de
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Bionik – ist das Lernen von der Natur ein Ausweg aus der Klimakrise?
Vortrag und Diskussion – auch online

Kann die Bionik, also das Lernen von der Natur, ein Ausweg aus der Klimakrise sein? Um diese Frage geht es beim Vortrag mit anschließender Diskussion am Mittwoch, 29. November um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Tobias Seidl, Professor fĂŒr Bionik in Bocholt wird in seinem Vortrag ausgewĂ€hlte Lösungen vorstellen und mit dem Publikum das Potential der Bionik fĂŒr die Gesellschaft diskutieren.

Die belebte Natur ist von Abermillionen Arten von Lebewesen besiedelt, die sich tagtĂ€glich und ĂŒber Jahrtausende hinweg aufs Neue anpassen. Die dabei gesammelten „Erfahrungen“ schlagen sich in einer unermesslichen Vielfalt an Lösungen nieder. Die Bionik erkundet diese Schatzkiste der Natur und macht technische LösungsvorschlĂ€ge fĂŒr Herausforderungen von heute, morgen und ĂŒbermorgen.

Die Veranstaltung in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung fĂŒr eine sozial-ökologische Zukunft findet in PrĂ€senz und online statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
FĂŒr jeden Geldbeutel was dabei

Über 200 Aussteller erwarten Sie an unserem Riesen Flohmarkt am Freitag, 24.11. und Samstag, 25.11. in der Messehalle Freiburg! Hier kommen Sammler von kleinen und großen SchĂ€tzen auf ihre Kosten. Genauso auf ihre Kosten kommen Fans von alten StĂŒcken aller Art, die gerne bummeln und nach interessanten, nichtalltĂ€glichen Dingen stöbern.
Also ein guter Anlaufpunkt fĂŒr Jedermann der sich fĂŒr RaritĂ€ten, Seltenes, Ausgefallenes, Praktisches und NĂŒtzliches interessiert.
Die Besucher dĂŒrfen sich auf eine große Auswahl an Schallplatten, BĂŒcher und Emaille Schilder, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen fĂŒr Groß und Klein, Haushaltswaren, ausgesuchten RaritĂ€ten und restaurierten Möbel freuen.
Auch fĂŒr den großen und kleinen Hunger ist bestens gesorgt. So lĂ€dt der neue Messegastronom mit einer abwechslungsreichen Speise- und GetrĂ€nkekarte zum Schlemmen und Verweilen ein.

Der Besuch lohnt sich allemal. Denn von Freitag auf Samstag findet ein großer Ausstellerwechsel statt. Wer also am Freitag noch nicht fĂŒndig geworden ist oder vom Trödeln noch lange nicht genug hat, der setzt seinen Streifzug einfach am Samstag weiter fort,

Kommen Sie vorbei!

Parken/ParkgebĂŒhren: ParkplĂ€tze direkt an der Messehalle / ParkgebĂŒhren: 4,- €
Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg
Die Öffnungszeiten: Freitag, 14-19 Uhr und Samstag, 9-17 Uhr
Besuchereintritt: 1-Tages-Karte 3,- Euro / 2-Tages-Karte 4,50 Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“
Freiburg gewinnt mit Solardach-Radweg beim Bundeswettbewerb

25.000 Euro Preisgeld kommt Klimaschutzinitiativen zugute

Freiburg gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2023“. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde fĂŒr den ersten Solardach-Radweg vergeben, den die Stadt zusammen mit dem regionalen Energieversorger Badenova auf einem 300 Meter langen TeilstĂŒck realisiert hat. Mit dem Pilotprojekt zeigt die Stadt, dass neben GebĂ€uden auch Verkehrsinfrastruktur als AusbauflĂ€che fĂŒr Photovoltaik (PV) erschlossen werden kann.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Kommunalen Klimakonferenz 2023 in Berlin statt. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Deutschen Institut fĂŒr Urbanistik mit Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Klimaschutz. Kooperationspartner sind der Deutsche StĂ€dtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche StĂ€dte- und Gemeindebund. Der Gewinn ist mit 25.000 Euro Preisgeld dotiert, das wieder in Klimaprojekte zu investieren ist.

UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit, die den Preis heute in Berlin entgegennahm, freut sich ĂŒber die Auszeichnung: „Erneuerbarer Strom ist die Energie der Zukunft. Deshalb benötigen wir nicht nur mehr Photovoltaik auf unseren DĂ€chern, sondern auch innovative AnsĂ€tze, die zusĂ€tzliche urbane RĂ€ume erschließen. Ich freue mich daher sehr, dass wir zusammen mit unseren Partnern den PV-Radweg realisieren konnten.“ Das Preisgeld soll zwei lokalen Klimaschutzinitiativen zugutekommen, die seit vielen Jahren vorbildlich im Bereich Solarenergie aktiv sind. „So können wir unter anderem Kochprojekte auf Solarkochern, PV-Experimente mit Schulklassen oder auch Balkonsolaranlagen fĂŒr Mietwohnungen unterstĂŒtzen.“

Photovoltaik-Ausbau: FlÀche doppelt nutzen

Der Photovoltaik-Ausbau wird im Freiburger Klimaschutzkonzept als eine der SchlĂŒsseltechnologien zur Erreichung der Klimaschutzziele aufgefĂŒhrt. Um im dichtbesiedelten Stadtgebiet möglichst viel Solarstrom erzeugen zu können, ist es wichtig, neben GebĂ€uden auch Verkehrsinfrastruktur als AusbauflĂ€che zu nutzen. Mit der ersten Solar-RadwegĂŒberdachung gehen die Stadt Freiburg sowie ihre Partner Badenova und Fraunhofer Institut ISE einen wichtigen – noch pilothaften – Schritt in diese Richtung. Auf einer LĂ€nge von 300 Metern wurde ein RadwegeteilstĂŒck mit 38 Dachsegmenten und ĂŒber 900 semitransparenten PV-Modulen â€žĂŒberdacht“. Mit dem Projekt wurde eine standardisierte, ökonomisch optimierte Tragekonstruktion fĂŒr die Montage von sogenannten Glas-Glas-PV-Modulen entwickelt, die nicht nur als Überdachung von Radwegen zum Einsatz kommen kann. Die Moule besitzen eine Gesamtleistung von ca. 300 Kilowatt-Peak und erzeugen pro Jahr etwa 280.000 Kilowatt-Stunden Solarstrom. Dies entspricht dem Jahres-Strombedarf von mehr als 180 Personen. Die jĂ€hrlich eingesparten CO2-Emmissionen belaufen sich auf 125 Tonnen.

Spatenstich fĂŒr das Projekt war im November 2022, die Fertigstellung erfolgte im FrĂŒhjahr 2023. Abnehmer des Solarstroms ist das nahegelegene Solar-Forschungsinstitut Fraunhofer ISE, das auch aus wissenschaftlichem Interesse die Stromerzeugungsdaten erhebt und evaluiert.

Das Vorbild der Solar-RadwegĂŒberdachung stammt aus SĂŒdkorea. Hier pflegt Freiburg einen regen Austausch mit der Partnerstadt Suwon. FĂŒr die Umsetzung in Freiburg entwickelte das Umweltschutzamt gemeinsam mit der Badenova Tochter Badenova WÄRMEPLUS und der Firma ClickCon, einem Anbieter fĂŒr Photovoltaik-Montagesysteme, eine technische Lösung.

Herausforderungen im Pilotvorhaben

Beim Bau des Solar-Radwegs mussten gegebenen Rahmenbedingungen wie bereits verlegte Strom-, Wasser-, WĂ€rme- oder Gasleitungen bedacht werden. Zudem war eine spezielle Zertifizierung fĂŒr den „Überkopfeinsatz“ der PV-Modulen notwendig. Schließlich sollen Radfahrerinnen und Radfahrer nicht gefĂ€hrdet werden. Auch Wind- und Schneelasten wurden simuliert und die StabilitĂ€t der Bauteile getestet. Ein positiver Nebeneffekt des PV-Radwegs ist, dass die Module sowohl vor Sonne und Regen als auch im Winter vor Schnee und Eis schĂŒtzen. In die Konstruktion sind darĂŒber hinaus energiesparende LED-Leuchten integriert. Sensoren erfassen vorbeifahrende Radfahrerinnen und Radfahrer und erzeugen bei Dunkelheit ein mitlaufendes Lichtband.

Die Kosten des Pilotprojekts belaufen sich auf ca. eine Million Euro. Badenova WÄRMEPLUS verpachtet die Solar-RadwegĂŒberdachung an das Fraunhofer ISE, das damit einen Teil des Strombedarfs seiner Labore decken kann. Außerdem nutzt es das Projekt fĂŒr die eigene Forschung. FĂŒr die Entwicklung und Umsetzung der standardisierten Dachkonstruktion stellt die Stadt Freiburg gut ein Drittel der Projektkosten aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz zur VerfĂŒgung.

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“

Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ wird seit 2009 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelobt. In diesem Jahr wurden insgesamt 79 BeitrĂ€ge in vier unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Die Stadt Freiburg hat sich mit dem Projekt „Erster Solardach-Radweg – Sonnenstrom und Fahrkomfort“ in der Kategorie „Erneuerbare Energien im kommunalen Fokus“ beworben. In dieser Kategorie gab es 32 Bewerbungen, aus denen vier Gewinnerprojekte ausgewĂ€hlt wurden. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum ausgezeichneten Projekt unter:
https://www.klimaschutz.de/wettbewerb2023
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Orangensaft: Fast wie frisch gepresst
 
Orangensaft: Fast wie frisch gepresst
Im Orangensaft-Test ĂŒberzeugt jeder zweite Saft. Aber es wurden auch schlechte Noten vergeben – fĂŒr fehlendes Aroma, zu wenig Vitamin C oder erhöhte Chloratgehalte. Außerdem hat die Stiftung Warentest Orangenproduzenten in Brasilien besucht, um sich ein Bild von den Produktionsbedingungen zu machen.

Untersucht wurden 26 OrangensĂ€fte, darunter 9 DirektsĂ€fte und 17 aus Konzentrat. Geschmacklich punkten vor allem DirektsĂ€fte. Vier der neun sind sensorisch gut, fĂŒnf sogar sehr gut. „Die besten schmecken fast wie frisch gepresster Orangensaft“, so Janine Schlenker von test. Sie riechen und schmecken aromatisch, krĂ€ftig fruchtig und komplex nach Orange.

FĂŒr Saft aus Konzentrat gilt: Aromastoffe, die beim Konzentrieren entzogen wurden, mĂŒssen dem Saft wieder zugesetzt werden. Dennree hĂ€lt diese Vorgabe nicht ein und ist mangelhaft. Den SĂ€ften von Albi und Amecke wurde entzogenes Aroma zwar wieder zugefĂŒgt, aber vergleichsweise wenig, dafĂŒr gab es ein Ausreichend.

Viele SĂ€fte im Test tragen ein Nachhaltigkeitssiegel. Sie stehen etwa fĂŒr bessere Produktionsbedingungen im Anbauland. Vor allem fĂŒr das Hauptlieferland Brasilien gibt es Berichte ĂŒber schlechte Arbeitsbedingungen: Die VorwĂŒrfe reichen von Lohndumping bis zu sklavereiĂ€hnlichen VerhĂ€ltnissen. Eine Vorort-Recherche bestĂ€tigt: Auf Orangenplantagen in Brasilien werden nach wie vor Arbeiter ausgebeutet.

Der Test Orangensaft findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/orangensaft.
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Verschiedenes 
 
 
E-MobilitÀt nun auch bei der Freiburger Feuerwehr
Vier Elektroautos angeschafft

Emissionsfrei unterwegs – auch die Freiburger Feuerwehr setzt auf die klimafreundliche Alternative: Vier weiße Kleinwagen mit reinem Elektroantrieb sind seit neuestem Teil der Fahrzeugflotte.

Die vier NeuzugĂ€nge ersetzen vorhandene PKW mit Verbrennungsmotor. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachabteilungen dienen sie im Arbeitsalltag zum Beispiel fĂŒr Fahrten zu Außenterminen. Da die Autos keine Funk-Ausstattung haben, können sie jedoch nicht als Einsatzfahrzeuge genutzt werden.

BĂŒrgermeister Stefan Breiter: „Jeder Schritt hin zu E-MobilitĂ€t ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass nun auch die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr im Tagdienst umweltfreundlich unterwegs sind. Perspektivisch möchten wir natĂŒrlich auch Einsatzfahrzeuge auf E-MobilitĂ€t umstellen“.

Gekostet haben die vier Fahrzeuge knapp 128.000 Euro. Die Anschaffung wurde durch das Bundesministerium fĂŒr Digitales und Verkehr mit rund 60.000 Euro aus dem Sondervermögen Klima- und Transformationsfonds gefördert.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Pflanzung der BĂŒrgerbĂ€ume im Dietenbachpark verschoben
Boden ist nach Dauerregen zu weich fĂŒr Maschineneinsatz

Die BĂŒrgerbĂ€ume im Dietenbachpark können aufgrund des anhaltenden Regens leider nicht wie vorgesehen am Freitag, 17. November, gepflanzt werden. Der Boden ist mittlerweile so aufgeweicht, dass die benötigten Maschinen nicht fahren können.

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) wird demnÀchst einen neuen Pflanztermin bekannt geben.

Die Aktion „BĂŒrgerbĂ€ume“ wurde Mitte des Jahres von der Freiburger BĂŒrgerstiftung und dem GuT gestartet. FĂŒr die erste FlĂ€che im Dietenbachpark haben sich nun 16 Menschen gefunden, die eine Patenschaft ĂŒbernommen und jeweils 400 Euro fĂŒr einen Baum gespendet haben.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Farina Graßmann
 
Buchtipp: Farina Graßmann "Wunderwelt Moor"
Heimische Moore, ihre Bewohner und ihre Bedeutung im Klimaschutz

Unsere heimischen Moore sind eine Riesenchance in der Klimakrise – doch nur, wenn wir uns auf ihre Seite schlagen. In ihrem Buch »Wunderwelt Moor«, erschienen im pala-verlag, zeigt Farina Graßmann, warum wir die Moore schĂŒtzen mĂŒssen und was wir damit gewinnen. In eindrucksvollen Bildern lĂ€dt sie dazu ein, die berĂŒhrende Schönheit dieser Natur zu erleben. Moore zum Entdecken gibt es ĂŒberall!

Welche unterschiedlichen Moore gibt es? Welche Tiere und Pflanzen leben dort? Welche Gefahren drohen ihnen? Und was können wir tun, um diesem Lebensraum und seinen Bewohnern zu helfen? Diese und andere Fragen beantwortet die Naturfotografin in Wort und Bild.

Moore sind einzigartig. Sie sind ein Schatz – und sie sind höchst gefĂ€hrdet: Nur fĂŒnf Prozent der MoorflĂ€chen sind hierzulande nicht entwĂ€ssert und nur zwei Prozent weitgehend natĂŒrlich. Dabei können sie immense Mengen an Kohlenstoff speichern, und das Jahr fĂŒr Jahr – sofern sie intakt und nass sind. Moore wieder »nass« zu machen, schĂŒtzt zugleich die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Dieses Buch erzĂ€hlt ihre Geschichten und ist ein PlĂ€doyer fĂŒr den Schutz unserer Moore.

pala-verlag 2023, 176 Seiten, € 24,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-431-1

gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
 
 



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