oekoplus - Freiburg
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Veranstaltungen 
 
Ausstellung „StadtWaldMensch“
Waldfiguren (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Ausstellung „StadtWaldMensch“
Das Waldhaus öffnet am Dienstag, 1. Februar, wieder seine Pforten

Ab Dienstag, 1. Februar, ist das Waldhaus in der Wonnhalde fĂŒr Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet. Jetzt bietet sich die letzte Gelegenheit, die Ausstellung „StadtWaldMensch – 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg“ zu sehen.

Was wÀre die Stadt Freiburg ohne ihren Wald? So lautet die Leitfrage der Ausstellung, die in Kooperation mit dem Forstamt zum 900-jÀhrigen StadtjubilÀum konzipiert wurde. Mit einer Waldschatzkammer, interaktiven und partizipativen Elementen lÀdt sie dazu ein, der Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieses von Natur und Mensch geschaffenen Wunderwerks selbst auf die Spur zu kommen. Es gelten die jeweils aktuellen Hygieneregeln, derzeit 2G+ und FFP2-Maske ab dem Alter von 18 Jahren.

Die Ausstellung ist noch bis zum 27. MĂ€rz bei freiem Eintritt zu besichtigen und wird dann von einer Werkschau der pĂ€dagogischen Ideenwerkstatt BAGAGE abgelöst. Ab Mai dĂŒrfen sich dann alle auf die Ausstellung „Tierische Tausendsassa“ mit Fotos von Klaus Echle freuen. Das aktuelle Jahresprogramm 2022 ist bereits auf der Waldhaus-Homepage veröffentlicht.

Das Waldhaus Freiburg ist von dienstags bis freitags von 10 bis 16:30 Uhr geöffnet. Es ist ĂŒber info@waldhaus-freiburg.de und Tel. 0761/8964 7710 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag und Freitag auch 14 bis 16.30 Uhr) erreichbar.
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Verschiedenes 
 
NABU-Negativpreis Dinosaurier des Jahres 2021: Emden ist ĂŒberall
Dinosaurier des Jahres (c) NABU/Klemens Karkow
 
NABU-Negativpreis Dinosaurier des Jahres 2021: Emden ist ĂŒberall
KrĂŒger: In Emden und ganz Deutschland wird Natur zubetoniert - bis 2050 ist eine FlĂ€che in der GrĂ¶ĂŸe des Saarlands von Versiegelung bedroht

Berlin/Emden - Mit dem Negativpreis 'Dinosaurier des Jahres' zeichnet der NABU bereits zum 29. Mal die Umweltsauerei des Jahres aus. PreistrĂ€ger 2021 ist das Baugebiet Conrebbersweg in der Stadt Emden in Niedersachsen. Es wurde von der NABU-Jury stellvertretend fĂŒr die Naturzerstörung durch Bodenversiegelung in ganz Deutschland ausgewĂ€hlt. Emden hat eine seit vielen Jahren stagnierende Bevölkerungsentwicklung. Die Einwohnerzahl ist zuletzt knapp unter die Marke von 50.000 gefallen. FĂŒr ein großes Baugebiet wird jetzt artenreiches Feucht- und NassgrĂŒnland mit fast flĂ€chendeckendem Schutzstatus vernichtet. Auf der FlĂ€che finden sich zahlreiche stark gefĂ€hrdete Pflanzen- und Vogelarten, darunter Wiesenpieper, Feldschwirl und Kiebitz. Mehr als zwei Drittel des 75 Hektar großen Gebietes sollen versiegelt werden. Es liegt zudem einen Meter unter dem Meeresspiegel. Angesichts der zunehmenden Starkwetterereignisse droht damit nach der Bebauung weiteres Ungemach.

NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger: „Wer an Emden und die NordseekĂŒste denkt, hat vermutlich Wind, Natur und plattes Land in saftigem grĂŒn vor Augen. Betonpolitik erwartet an dieser Stelle wohl kaum jemand. Jetzt soll ein landesweit bedeutsames Gebiet fĂŒr den Biotopschutz zugunsten eines großes Baugebietes unwiederbringbar zerstört werden. Der 'Dinosaurier des Jahres 2021' geht deshalb nach Emden an den Conrebbersweg. Wir verleihen ihn stellvertretend fĂŒr die grassierende Bodenversiegelung in ganz Deutschland. Denn Emden ist ĂŒberall. In fast jeder Kommune der Bundesrepublik werden aktuell FlĂ€chenversiegelungen geplant, rund 50 Hektar sind das bundesweit pro Tag. Diese Entwicklung lĂ€sst sich nicht unendlich fortsetzen. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung eine stĂ€rkere Priorisierung der FlĂ€chennutzung und eine Reduktion des FlĂ€chenverbrauch auf netto Null bis 2030.“

Die Bundesregierung wollte den FlĂ€chenfraß in Deutschland bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag reduzieren. Dieses Ziel wurde dann Anfang des Jahres 2018 um zehn Jahre nach hinten, auf das Jahr 2030 verschoben. Erst im Jahr 2050 wird im Klimaschutzplan der Bundesregierung nun das Ziel eines "netto Null"-FlĂ€chenverbrauchs angepeilt. Bis dahin wĂŒrden, nach diesen PlĂ€nen von heute, weitere 250.000 bis 260.000 Hektar an zusĂ€tzlicher FlĂ€che versiegelt. Das entspricht umgerechnet mehr als 350.000 FußballplĂ€tzen oder der GrĂ¶ĂŸe des Saarlands.

Natur, Landwirtschaft und Bebauung - vielerorts herrscht großer Wettbewerb ums Land. Die Bundesregierung plant in den Ballungsgebieten den Neubau von 400.000 Wohnungen pro Jahr, soviel realisierte die letzte Regierung in der gesamten Legislatur. Dem stehen rund zwei Millionen leerstehende Wohnungen in lĂ€ndlichen Regionen und eine durch den demographischen Wandel eher sinkende Bevölkerungszahl gegenĂŒber. Das verdeutlicht die hohe KomplexitĂ€t bei der FlĂ€chenversiegelung, bei der soziale Aspekte, die VerfĂŒgbarkeit von Arbeit, aber auch Fragen von Infrastruktur und Verkehr zu berĂŒcksichtigen sind. FlĂ€chen sind daher möglichst nachhaltig und effektiv zu nutzen. Bei der sogenannten Innenverdichtung wird beispielsweise geprĂŒft, welche FlĂ€chen sich innerhalb eines Ortes noch fĂŒr Bebauung, Aufstockung, Umbau oder Verdichtung anbieten. Gleichzeitig ist auf ausreichend unversiegelte FlĂ€che in den Orten zu achten, auf denen beispielsweise Wasser versickern oder verschattende Bepflanzung stehen kann. Baulandmobilisierung in den Außenbereichen von Ortschaften bedeutet hingegen weitere FlĂ€chenversiegelung. Zwar werden dabei oft Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, die den Verlust an BiodiversitĂ€t kompensieren sollen. Ein qualitativer Ausgleich der zerstörten FlĂ€chen wird jedoch nur selten und wenn, dann erst nach vielen Jahren erreicht. Die Ampelkoalition hat das Problem erkannt und im Koalitionsvertrag angekĂŒndigt das Baugesetzbuch dahingehend ĂŒberprĂŒfen zu wollen, unter anderem soll der umstrittene §13b gestrichen werden, der die Außenbebauung vereinfacht. Der NABU regt zusĂ€tzlich an, Wachstumsfehlanreize fĂŒr Ortschaften aufgrund der Hauptansatzfaktoren des Finanzausgleichs auf Landesebene zu reduzieren.

Mit dem „Dinosaurier des Jahres“, eine 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rĂŒckschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan haben. Seit 2020 werden nicht mehr Personen, sondern konkrete Projekte als Umweltsauerei des Jahres ausgezeichnet. PreistrĂ€ger 2020 war das Autobahnprojekt A26 Ost.

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegrĂŒndete NABU der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich fĂŒr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse. Mehr Infos: www.NABU.de/wir-ueber-uns
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: FĂŒnf weitere Fahrrad-Reparaturstationen
Die Zahl der von der Freiburger Verkehres AG (VAG) angebotenen öffentlichen Reparaturstationen fĂŒr FahrrĂ€der hat sich auf 15 erhöht. Die fĂŒnf zusĂ€tzlichen schlanken roten SĂ€ulen findet man beim Rathaus in Opfingen, am Maria-von-Rudloff-Platz, beim Rathaus im StĂŒhlinger, bei der Frelo-Station Bugginger Straße und am Moosweiher.

An den Stationen werden Werkzeuge bereitgestellt, um Reparaturen an FahrrĂ€dern, aber zum Beispiel auch an KinderwĂ€gen oder Skateboards durchzufĂŒhren. Das am hĂ€ufigsten genutzte Hilfsmittel ist dabei vermutlich die Luftpumpe mit Druckmesser.

Die Erfahrungen mit den bislang schon vorhandenen zehn Stationen haben gezeigt, dass diese und deren Ausstattung ebenso zweckmĂ€ĂŸig wie robust sind. Einzig die Dichtungen der Luftpumpen-Adapter fĂŒr die verschiedenen Ventilarten mĂŒssen hin und wieder erneuert werden.

Die VAG investierte je Station etwa 1.000 Euro in diesen weiteren – kleinen aber feinen - Baustein in der Palette ihrer multimodalen Angebote.
Die Stationen finden sich an folgenden Orten:
VAG-Zentrum, Betzenhauser Torplatz, Haslach Bad, Studentendorf Vauban, Alter Wiehrebahnhof, Holzmarkt, ZĂ€hringer Straße/Tullastraße, Sandfangweg, Laßbergstraße, Killianstraße, Rathaus Opfingen, Maria-von-Rudloff-Platz, Rathaus im StĂŒhlinger, Bugginger Straße und Moosweiher.
Weiterhin gibt es auch öffentlich zugĂ€ngliche Stationen, welche von der Uni Freiburg (Technische FakultĂ€t und Institut fĂŒr Biologie), der badenova (BetriebsgelĂ€nde badenova IG Nord) und der Stadt Freiburg (WiwilibrĂŒcke) betrieben werden.

Die Ausstattung der Stationen:
● QR CODE mit Reparaturanleitungen
● Kreuzschlitzschraubendreher PH2
● Schraubenzieher 5,5 x 1,0 mm
● EinmaulschlĂŒssel verstellbar 0-30 mm
● Skateboard-Tools |9/16|1/2|3/8|
● DoppelmaulschlĂŒssel 8×10 mm
● DoppelmaulschlĂŒssel 13×15 mm
● TORXschlĂŒssel Set |9|10|15|20|25|27|30|40|
● ImbußschlĂŒssel Set |2|2,5|3|4|5|6|8|
● Reifenheber (Kunststoff mit Stahlkern)
● Pumpe mit Druck 10 BAR (Glycerin-Manometer „Antifog“) mit Adapter fĂŒr alle Ventile
 
 

Verschiedenes 
 
 
Klimaschutzgesetz in Baden-WĂŒrttemberg wird zum 1.1.22 in drei Stufen geĂ€ndert
Fotovoltaikpflicht fĂŒr neue GebĂ€ude und ParkplĂ€tze ab 35 StellplĂ€tzen

Das Land Baden-WĂŒrttemberg Ă€ndert zum 1. Januar 2022 das Klimaschutzgesetz. Dann gilt eine Fotovoltaikpflicht zunĂ€chst bei Neubauten sowie bei ParkplĂ€tzen ab 35 StellplĂ€tzen. Damit will das Land die Treibhausgasemissionen reduzieren und die Belange des Klimaschutzes fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg konkretisieren. Die neuen Maßnahmen werden in drei Stufen umgesetzt:

Ab dem 1. Januar 2022 sind auf DachflĂ€chen von neuen GewerbeBĂŒrogebĂ€uden oder Lagerhallen Fotovoltaikanlagen zu installieren. Außerdem besteht eine Installationspflicht von Fotovoltaikanlagen bei neuen Parkplatzanlagen mit mehr als 35 StellplĂ€tzen. Die zweite Stufe gilt ab 1. Mai 2022. Hier wird die Pflicht auf DachflĂ€chen von neuen WohngebĂ€uden mit mindestens 50 Prozent Wohnnutzung erweitert.
Ab 1. Januar 2023 tritt die dritte Stufe in Kraft. Hier wird die Pflicht zur Installation von Fotovoltaikanlagen bei Dachsanierungen, wie Aufstockung, Ausbau oder Änderung des Daches erweitert.

Nachweise ĂŒber die Installation entsprechender Anlagen hat die Bauseite spĂ€testens 12 Monate nach der Fertigstellung der Baumaßnahme dem Baurechtsamt vorzulegen. Maßgeblich ist der Antragseingang. Bauvorhaben, die bereits 2021 beantragt wurden und noch zur Genehmigung anstehen, fallen noch nicht unter die Regelungen des neuen Klimaschutzgesetzes. Gleiches gilt fĂŒr bereits genehmigte, aber noch nicht umgesetzte Bauvorhaben.

Weitere Informationen und AuskĂŒnfte sind beim Beratungszentrum Bauen und Energie unter BZBE@stadt.freiburg.de erhĂ€ltlich.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neuer Radstreifen in der Breisacher Straße
Mehr Platz fĂŒr FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger - Autostreifen reduziert - Radfurten rot markiert

Neuer Radstreifen in der Breisacher Straße. Wie Ende letzten Jahres schon auf der Nordseite, wurde jetzt auch auf der SĂŒdseite der Breisacher Straße ein neuer Radfahrstreifen angelegt. Die Maßnahme ist Teil der Fuß- und Radverkehrsoffensive, die das Garten- und Tiefbauamt (GuT) auf Beschluss des Gemeinderates in diesem und dem nĂ€chsten Jahr mit einem Etat von rund 16 Millionen Euro durchfĂŒhrt.

Bisher gab es im Abschnitt zwischen Fehrenbachallee und Eschholzstraße zwei Fahrspuren fĂŒr Autos und zu schmale Geh- und Radwege im Seitenbereich. Die Ende letzten Jahres auf der Nordseite stadtauswĂ€rts fĂŒhrende Autospur wurde in einen Radfahrstreifen umgewandelt und hat sich seitdem gut bewĂ€hrt.

Nun wurde auch auf der SĂŒdseite Richtung Stadtmitte eine Autospur zu einem zwei bis drei Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt. Der bisherige Geh und Radweg steht jetzt in GĂ€nze dem Fußverkehr zur VerfĂŒgung. Lediglich am Anfang des Abschnittes bleibt ein kurzes StĂŒck fĂŒr den Radverkehr geöffnet (Rad frei, also Schrittgeschwindigkeit!), um Radfahrenden das Abbiegen in die Hilde-Mangold-Straße zu ermöglichen.

Die stadteinwĂ€rts fĂŒhrende Autostreifen beginnen schon vorher an der Killianstraße: Hier wurde von den bisherigen zwei Geradeaus-Fahrstreifen einer in einen reinen Rechtsabbiegestreifen umgewandelt. Ein Radfahrstreifen war hier schon mit der Stadtbahn Messe angelegt worden.

Witterungsbedingt werden im kommenden Jahr noch im gesamten Abschnitt von der Killianstraße bis zum GĂ€rtnerweg die Radfurten ĂŒber querende Straßen rot markiert und damit die Sicherheit und Orientierung fĂŒr Radfahrende verbessert. Dann wird auch der Ende 2020 stadtauswĂ€rts angelegte Radstreifen noch etwas verlĂ€ngert, er beginnt kĂŒnftig schon ab dem GĂ€rtnerweg. Der GĂ€rtnerweg selbst wird fĂŒr den Radverkehr gegen die Einbahnrichtung freigegeben.

In den nĂ€chsten Jahren sollen im weiteren Verlauf der Breisacher Straße schrittweise durchgĂ€ngige Radfahrstreifen bis zur Bismarckallee angelegt werden.

Die Verbesserungen fĂŒr den Fuß- und Radverkehr in der Breisacher Straße sind das vierte Projekt in der laufenden Fuß- und Radoffensive. Mehr Informationen zu dem umfangreichen Maßnahmenpaket gibt es unter www.freiburg.de/radverkehr
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Stadt Freiburg: Auszeichnung fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg.
 
Stadt Freiburg: Auszeichnung fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“
Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit ehrt die Aktionen im Rahmen der Landesinitiative „Meine. Deine. Eine Welt.“

Schon zum fĂŒnften Mal erhĂ€lt die Stadt Freiburg eine Auszeichnung fĂŒr ihre umfangreichen Angebote im Rahmen der landesweiten Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-WĂŒrttemberg hatte die Stadt zuletzt 2015 fĂŒr dieses Engagement geehrt. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro prĂ€miert, das Geld fließt in weitere Veranstaltungen zum Thema.

Der Erste BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach dankt der Stiftung fĂŒr die Entscheidung: „Die Ehrung spornt alle beteiligten Initiativen und Organisationen erneut an, die AktivitĂ€ten fĂŒr das Programm „Meine. Deine. Eine Welt.“ fortzufĂŒhren und sich fĂŒr eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Die Angebote in Freiburg bieten facettenreiche Handlungsimpulse fĂŒr eine zukunftsfĂ€higere, gerechtere Welt“. Besonders dankt der BĂŒrgermeister der GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Eine Welt Forums, Dagmar Grosse, fĂŒr ihr langjĂ€hriges Engagement als Koordinatorin der „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“.

Diese finden alle zwei Jahre im Rahmen des Landesprogramms „Meine. Deine. Eine Welt.“ statt – und das schon seit zwei Jahrzehnten. Von Mitte September bis Ende Oktober bringen sie Themen zur Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit auf die Freiburger Tagesordnung. Im vergangenen Herbst waren die Info-Veranstaltungen und Workshops rund um ökologische, ökonomische und soziale Fragen bereits zum 16. Mal geboten. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot von ĂŒber 50 Initiativen und Organisationen. Zu den Themen zĂ€hlten fairer Handel, solidarische und internationale Projekte zur BiodiversitĂ€t, aber auch der kulturelle Austausch darĂŒber, wie sich naturnahes Wirtschaften und Handeln nachhaltig sichern lĂ€sst.

Landesweit haben sich dieses Jahr rund 30 StĂ€dte und Gemeinden mit 350 Veranstaltungen an den Eine-Welt-Tagen beteiligt. Ziel war es, das Bewusstsein fĂŒr globale Themen zu schĂ€rfen und verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen. In Freiburg haben auch viele Schulen an dem Programm mitgewirkt.

Insgesamt hat die Stiftung 2021 zehn Kommunen im Land fĂŒr diese Engagement ausgezeichnet. Freiburg wurde in der Kategorie „Große Kommunen“ geehrt. Wegen der Pandemie musste die geplante Festveranstaltung zur Preisvergabe abgesagt werden. Die ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Paket mit dem Scheck und der Urkunde.

zum Foto oben:
Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach (rechts) freut sich mit Dagmar Grosse, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Eine-Welt-Forums und Gerhard Rieger, Leiter der Stabsstelle BĂŒrgerschaftliches Engagement, ĂŒber die PrĂ€mie fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“.
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
Frelo-LeihrÀder werden per Fahrradtransporter umverteilt
Lastenrad-AnhÀnger (c) Freiburger Verkehrs AG
 
Frelo-LeihrÀder werden per Fahrradtransporter umverteilt
Bundesweite Premiere

Das Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo trĂ€gt seit fast drei Jahren seinen Teil zur umweltfreundlichen MobilitĂ€t bei und wurde in den letzten Jahren stetig weiter ausgebaut. Jetzt wird auch die notwendige Umverteilung der RĂ€der von vollen zu leeren Stationen im Stadtgebiet dank eines erstmals in Freiburg exklusiv getesteten fahrradgestĂŒtzten Transportsystems ökologischer gestaltet: Der Einsatz von CARLA Cargo-FahrradtransportanhĂ€ngern mit neuartigem Aufsatz fĂŒr den Transport von RĂ€dern macht die Anschaffung eines zweiten Kleintransporters fĂŒr diese Aufgabe unnötig.

Mitte Mai 2019 ist das unter der Regie der Freiburger Verkehrs AG (VAG) laufende Verleihsystem mit 400 RĂ€dern an 55 Stationen gestartet. Mittlerweile ist die Zahl der RĂ€der auf 615 angewachsen, die an 81 Stationen ausgeliehen werden können. Mitarbeitende der beauftragten Betreiberfirma nextbike sind tĂ€glich damit beschĂ€ftigt die LeihrĂ€der so umzuverteilen, dass möglichst immer alle Stationen mit einer ausreichenden Anzahl von RĂ€dern bestĂŒckt sind. Dies geschah bislang ausschließlich mittels eines Kleintransporters. Nach ausgiebigen Tests nimmt dieser Tage nun zusĂ€tzlich der erste von einem LastenFrelo gezogene CARLA CARGO AnhĂ€nger seine Arbeit auf.

An das Lastenrad wird ein speziell fĂŒr diesen Zweck entwickelter AnhĂ€nger mit Fahrradtransport-Aufsatz gekoppelt, mit dem vier Frelos gleichzeitig von einem zum anderen Ort gebracht werden können. Tests haben gezeigt, dass es auch möglich ist, mehr als einen AnhĂ€nger anzukoppeln und so einen keinen „Frachtzug“ zu bilden. In Freiburg will man aber zunĂ€chst mit einem AnhĂ€nger Erfahrungen sammeln.

Luisa Stenmans, die bei der VAG das Frelo-Projekt leitet, freut sich ĂŒber die Neuerung: „Unsere LeihfahrrĂ€der mit FahrrĂ€dern im Stadtgebiet zu verteilen macht so viel Sinn. Es ist innovativ, nachhaltiger und im Innenstadtbereich auch viel sinnvoller und schneller, als mit dem Auto.“ Nextbike Projektmanager Onur Semerci schlĂ€gt in die gleiche Kerbe: „Carla Cargo ist das i-TĂŒpfelchen fĂŒr unser Angebot zur StĂ€rkung des Umweltverbundes in der stĂ€dtischen MobilitĂ€t. Somit können wir die Frelos nahezu emissionsfrei umverteilen und unser Service wird noch umweltfreundlicher."
Der LastenanhĂ€nger CARLA war ursprĂŒnglich fĂŒr die Beförderung von landwirtschaftlichen Produkten entwickelt worden. Eine Kooperative hatte nach einem intelligenten AnhĂ€ngerkonzept zum Transportieren ihres GemĂŒses mit dem Fahrrad gesucht. Die in Kenzingen bei Freiburg ansĂ€ssige CARLA CARGO Engineering GmbH hat dafĂŒr in ihrem Forschungs- und Entwicklungsprojekt einen passenden SchwerlastenanhĂ€nger entwickelt. Bereits dieses Projekt wurde gefördert aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG. badenova unterstĂŒtzt CARLA CARGO seit ihren frĂŒhen AnfĂ€ngen, als noch in einer einfachen Garage die ersten CARLAs zusammengeschraubt wurden. Auch jetzt beim CARLATRAIN ist der regionale Energie- und Umweltdienstleister wieder als Partner an Bord und unterstĂŒtzt mit einer Fördersumme von 78.000 Euro.
Markus Bergmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von CARLA CARGO fasst zusammen, was er selbst bei den Testfahrten erlebt hat: „Es ist ein unglaublich tolles GefĂŒhl mit dem CARLATRAIN durch die Stadt zu fahren und hat Blickfangpotential. Es ist beeindruckend zu erleben wie gut sich der CARLATRAIN trotz der LĂ€nge fĂ€hrt und was fĂŒr Möglichkeiten sich damit jetzt auftun.“

AusgeklĂŒgelte Technik

Der SchwerlastenanhĂ€nger verfĂŒgt ĂŒber eine smarte Motorsteuerung, sodass ein elektromotorisierter FahrradanhĂ€nger gĂ€nzlich ohne zusĂ€tzliche Installation von Sensoren an einem Zugfahrrad gekoppelt werden kann. Der FahrradanhĂ€nger erkennt anhand der Bewegungen in der Auflaufbremse selbststĂ€ndig wann die MotorunterstĂŒtzung gebraucht wird. Dies ermöglicht unter anderem den Betrieb von mehreren smarten motorunterstĂŒtzen FahrradanhĂ€ngern in einer Art „FahrradanhĂ€ngerzug“.

Wer mehr Details zu Carla Cargo erfahren möchte, der sollte beim digitalen Adventskalender der badenova (https://www.badenova.de/ueber-uns/aktuelles-presse/aktuelles/adventskalender/ ) am 12. Dezember das TĂŒrchen öffnen.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: FĂŒr schnellen Ausbau der Erneuerbaren an den richtigen Schrauben drehen
KrĂŒger: Diskussion ĂŒber Änderung des europĂ€ischen Naturschutzrechts wĂ€re ein Fehlstart fĂŒr die Planungsbeschleunigung

Berlin, 10.12.21 - AnlĂ€sslich politischer Bestrebungen „auf eine Lockerung des europĂ€ischen Naturschutzrechts hinwirken zu wollen, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen“, entgegnet NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

»Der stark beschleunigte und naturvertrĂ€gliche Ausbau der erneuerbaren Energien ist von großer Bedeutung fĂŒr die BewĂ€ltigung der Klimakrise. Hauptbremser auf diesem Weg sind vielerorts fehlende Raumplanungen und der gravierende Personalmangel in Verwaltungen. Diskussionen ĂŒber die Änderungen im europĂ€ischen Naturschutzrecht fĂŒhren hingegen in eine alte Sackgasse. EU und Mitgliedstaaten haben festgestellt, dass die Regelungen „fit“ sind und Deutschland wird in mehreren Verfahren vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof wegen der schlechten Umsetzung verklagt. Nun als erstes einen mehrjĂ€hrigen Prozess mit unklarem Ausgang zu beginnen wĂ€re ein echter Fehlstart fĂŒr die Planungsbeschleunigung.«

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegrĂŒndete NABU der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich fĂŒr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.
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Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden: Himmelsliege © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Sonntag, den 12. Dezember 2021, um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, bietet Naturcoach Miriam Baldes eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich an.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und lautet ĂŒbersetzt etwa „Baden in Waldluft“, in Deutschland wird es schlicht „Waldbaden“ genannt. In Japan wird „Shinrin Yoku“ bereits seit vier Jahrzenten zum Erhalt und der Förderung von Gesundheit angewandt. Bereits nach einem 15-minĂŒtigen Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, sinkt der Blutdruck, die Lungen weiten sich, wodurch wir besser durchatmen können.

Am Sonntag, den 12. Dezember 2021 um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Naturcoach und WaldpĂ€dagogin Miriam Baldes, statt. Gestartet wird mit einem Input und Austausch ĂŒber die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes und der Natur. Gemeinsam werden Sie vollstĂ€ndig in die WaldatmosphĂ€re eintauchen. Meditatives Gehen und naturbezogene AchtsamkeitsĂŒbungen fĂŒhren Sie weiter in das Waldgebiet. Einige AtemĂŒbungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fĂŒnf SinnesĂŒbungen durchgefĂŒhrt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege, in der Sie schlafen, trĂ€umen oder wach den Wald erleben können. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein JahreszeitengetrĂ€nk aus der Natur genossen

Bei dieser Veranstaltung bringen Sie GetrÀnke und Vesper selbst mit. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Der Waldweg wird ĂŒber die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
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Verschiedenes 
 
 
GrĂŒner Strom fĂŒr rund 7000 Haushalte möglich
Immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr zwei Windkraftanlagen am Taubenkopf

Die Stadt Freiburg hat der Ökostrom-Consulting GmbH am heutigen Dienstag, 7. Dezember, die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr die Errichtung zweiter Windkraftanlagen auf dem Taubenkopf erteilt.

Der Antrag ging im November 2020 bei der unteren Immissionsschutzbehörde beim Umweltschutzamt der Stadt Freiburg ein. Dazu wurden dann 32 TrĂ€ger öffentlicher Belange und mehr als zehn UmweltverbĂ€nde und anerkannte Umweltvereinigungen angehört. In ihren Stellungnahmen hatten die Akteure dargestellt, unter welchen Auflagen und Bedingungen dem Aufbau der beiden Anlagen zugestimmt werden kann. Bei der Anhörung wurde auch Kritik an dem Vorhaben geĂ€ußert, etwa im Hinblick auf mögliche negative Einwirkungen fĂŒr die Bewohner des hinteren Kappler Großtals oder fĂŒr den Artenschutz.

Nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung und AbwĂ€gung aller öffentlich-rechtlicher Belange, konnte die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr den Aufbau der Windkraftanlagen des Typs Enercon E-160 EPS E2 auf dem Taubenkopf erteilt werden.

Die beiden jeweils 246,6 Meter hohen Anlagen haben eine Nennleistung von jeweils 5,5 Megawatt. Sie werden voraussichtlich einen Energieertrag von circa 20 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erwirtschaften. „Damit können rund 7000 Haushalte mit Strom aus Windkraft versorgt werden – das ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Versorgung durch erneuerbare Energien in Freiburg.“ so UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit.

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg aus dem Jahr 2019 sieht vor, dass die erneuerbaren Energien im Stadtgebiet erheblich ausgebaut werden. Ziel der Stadtverwaltung ist es, dass Freiburg bis 2038 Klimaneutral wird. Im Fokus bei der Energieversorgung stehen insbesondere Solarstrom und Windkraft. Die nĂ€chsten großen Vorhaben auf diesem Gebiet ist der Austausch der Windkraftanlagen an den bereits etablierten Standorten „HolzschlĂ€germatte“ und „Rosskopf“ durch die Ökostrom-Consulting GmbH. Die GenehmigungsantrĂ€ge hierzu werden im Laufe des nĂ€chsten Jahres erwartet.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Fahrplanwechsel: KontinuitÀt bei der VAG trotz anhaltender Pandemie
„Das Fahrplanangebot der VAG bleibt auch 2022 trotz anhaltender Pandemie und damit verbundener FahrgastrĂŒckgĂ€nge auf dem aktuell bestehenden Niveau. DarĂŒber hinaus wird es kleinere Verbesserungen im FrĂŒhverkehr fĂŒr alle Freiburger Ortsteile geben und im Stadtbahnverkehr werden die dichten Takte der FrĂŒhspitze um gut 20 Minuten verlĂ€ngert.“ Mit diesen Worten fasst VAG Vorstand Oliver Benz zwei der wichtigsten Änderungen zusammen, die der am 12. Dezember in Kraft tretende Jahresfahrplan der Freiburger Verkehrs AG (VAG) bietet. Vorstandskollege Stephan Bartosch hebt weiter hervor: „Von der optimierten Abstimmung der Anschlusszeiten der Linien 27, 4 und 5 am Europaplatz werden wir der wachsenden Stellung des Europaplatzes als einer der wichtigen zentralen Knotenpunkte in unserem Netz gerecht.“

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember haben dann alle Freiburger Ortsteile an allen Wochentagen eine FrĂŒhverbindung, mit der der erste gemeinsame Stadtbahnanschluss am Bertoldsbrunnen erreicht wird. Exemplarisch bedeutet dies zum Beispiel fĂŒr den Stadtteil Ebnet, dass es dann am Samstagmorgen eine erste Verbindung schon um kurz nach 5 Uhr gibt und nicht erst um kurz nach 6 Uhr. Sonntags steht dann die erste Abfahrt gegen 5.30 bereit, statt bisher um kurz nach halb acht. Eine weitere Verbesserung, die die Nutzung der Nahverkehrsangebote vereinfacht ist, dass die Abfahrtszeiten durch zusĂ€tzliche Busse und Linientaxis im FrĂŒhverkehr vereinheitlicht werden und somit auch leichter zu merken sind.

Mit dem Fahrplanwechsel werden die Fahrplantakte auf den Linien 3, 4 und 5 montags bis freitags zwischen 06.30 Uhr und 08.30 Uhr einheitlich auf einen 6-Minuten-Takt verdichtet. Damit wird die sogenannte „FrĂŒhspitze“ um knapp eine halbe Stunde verlĂ€ngert. Dies kommt vor allem jenen FahrgĂ€sten zugute, deren FahrtenwĂŒnsche etwas spĂ€ter am Morgen liegen, also zum Beispiel SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern die erst zur zweiten Stunde Unterricht haben. „Mit diesem ausgebauten Angebot in der Tageszeit mit der stĂ€rksten Nachfrage wollen wir nicht zuletzt in Pandemiezeiten die Möglichkeit bieten, die Fahrgastströme zu entzerren,“ so die beiden VorstĂ€nde.

Eine Verbesserung ergibt sich bei der VerknĂŒpfung der Buslinie 27 mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 am Europaplatz. Hier konnten die Ankunfts- und Abfahrzeiten besser aufeinander abgestimmt werden. Somit wird der Umstieg zwischen allen Linien an diesem Knotenpunkt verbessert.
ZusĂ€tzliche, schnelle Verbindungen bietet der neue Fahrplan durch die Tatsache, dass verschiedene aus dem Betriebshof ein- und ausfahrende Busse von den FahrgĂ€sten genutzt werden können. Hierdurch ergeben sich beispielsweise zusĂ€tzliche Verbindungen von der Munzinger Straße in Richtung Paduaallee, Laßbergstraße oder Herdern.

Diese neuen, wie auch alle anderen Verbindungen des Fahrplans 2022, sind schon heute ĂŒber die elektronische Fahrplanauskunft abrufbar.

Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab Samstag, 11. Dezember, im VAG Kundenzentrum pluspunkt, Salzstraße 3, erhĂ€ltlich.

Baustellenverkehre

Auch das Jahr 2022 wird vom voranschreitenden Stadtbahnausbau im Bereich der Waldkircher Straße sowie der Sanierung verschiedener bestehender Streckenabschnitte geprĂ€gt sein.
 
 

Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 11. Dezember 2021, ab 11.00 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banuzertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 16-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das MarkgrĂ€flerland, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Samstag, den 11. Dezember 2021, ab 11.00 Uhr, fĂŒhrt die Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung ĂŒber etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener oder Schlatter Rebberg. Auf rund 40 Hektar lĂ€dt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Auf den beiden Rebbergen können Sie wunderschöne Ausblicke ins MarkgrĂ€flerland genießen.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 16.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Verschiedenes 
 
Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. Vorstand Guenter Linser (c) Foto: M. Reinbold
 
Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. verschönert die Landschaft

Freiburg (mr). Der Besuch am Tuniberg bei Freiburg wird kĂŒnftig noch mehr zum Erlebnis. Die Winzer von Tuniberg Wein e.V. werden in den kommenden Tagen rund 600 Rosen pflanzen. Beteiligt sind Vertreter der acht beteiligten Winzergenossenschaften zwischen Freiburg und Breisach oder Gottenheim. Damit leisten sie erneut einen wesentlichen Beitrag zur besseren AufenthaltsqualitĂ€t in dieser beliebten Wein Region. Schon seit vielen Jahren sind hier das ganze Jahr Wanderer oder Radfahrer unterwegs. Ebenso belebt Tuniberg Wein e.V. mehrmals im Jahr den Tuniberg mit neuen Veranstaltungsformaten wie ein Pfingst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach, einer Weinprobe mit mehreren Stationen an den Sonntagen im August oder das Herbst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach. Diese Wein-Angebote fĂŒr die BĂŒrger und Urlauber sind natĂŒrlich 2022 wieder an der frischen Luft vorgesehen.
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Verschiedenes 
 
 
LastenFrelo: Gut angekommen und gut angenommen
Egal ob fĂŒr Einkauf, Umzug oder als ungewöhnlichen Kinderwagen: Die seit dem 9. April angebotenen LastenFrelos dienen nicht nur fĂŒr viele Zwecke, sie sind auch durchaus beliebt und nachgefragt. Im ersten halben Jahr pendelten sich die Ausleihzahlen der 20 elektrisch unterstĂŒtzten LastenfahrrĂ€der bei rund 500 Ausleihen je Monat ein. Spitzenmonat war der Juni mit 575 Ausleihen. Unter den 15 Frelo-Stationen, an denen die Pedelecs ausgeliehen und zurĂŒckgegeben werden können (FreloPlus-Stationen), liegen die Stationen an der HĂ€ndelstraße und beim Studierendendorf Vauban an der Spitze.

Luisa Stenmans, Frelobeauftragte bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG), ist mit den bisherigen Daten sehr zufrieden: „Die EinfĂŒhrung von LastenFrelo war erfolgreich. Die Zahlen zeigen, dass es dafĂŒr einen Markt in Freiburg gibt.“ An einer Stelle sieht Stenmans aber noch eine Verbesserungsmöglichkeit: “ Dass die LastenFrelos nur an einer der 15 dafĂŒr vorgesehenen FreloPlus-Stationen wieder abgegeben werden können, wissen noch nicht alle Nutzer*innen. Diese werden wir in Zukunft noch besser informieren.“

Bei einer Umfrage, die die Betreiberfirma nextbike online durchgefĂŒhrt hat, ergab sich ein interessantes Stimmungsbild. 20 Prozent der bei der Befragung Teilnehmenden sagten, dass sie sich wegen des neuen LastenFrelo-Angebotes bei Frelo registriert haben. Und 80 Prozent der Befragten erklĂ€rten das neue Angebot in Zukunft selbst einmal nutzen zu wollen. Auf die Frage, fĂŒr welche Zwecke ein LastenFrelo genutzt wurde lagen „EinkĂ€ufe“ sowie der „Transport von Kindern“ klar in Front. Genannt wurden aber auch „Umzug“ und „GepĂ€cktransport zum Bahnhof“. Ein nicht zu unterschĂ€tzender Nutzungszweck ist aber auch die Neugier, solch ein GefĂ€hrt einmal selber fahren zu wollen.
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Verschiedenes 
 
 
VeterinĂ€rbehörde warnt vor GeflĂŒgelpest
GeflĂŒgelhalterinnen und -halter mĂŒssen vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen verpflichtend einhalten

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel der VeterinĂ€rbehörde zu melden

Die GeflĂŒgelpest weitet sich wieder aus. Seit Mitte Oktober werden AusbrĂŒche der GeflĂŒgelpest bei Wildvögeln in Norddeutschland und Nordeuropa gemeldet. Am 19. November wurde das GeflĂŒgelpest-Virus bei verendeten SchwĂ€nen auch in Baden-WĂŒrttemberg nachgewiesen.

Durch den Vogelzug im Herbst und Winter können sich infizierte und kranke Wildvögel auch hier im SĂŒden niederlassen. FĂŒr die HausgeflĂŒgelbestĂ€nde besteht somit ein erhöhtes Risiko sich mit dem GeflĂŒgelpest-Virus zu infizieren. Auch ĂŒber den Zukauf von infiziertem GeflĂŒgel, das möglicherweise noch keine Symptome zeigt, besteht ein erhöhtes Risiko der Einschleppung in die BestĂ€nde. So wurden bereits im FrĂŒhjahr aus einem Haltungsbetrieb in Norddeutschland infizierte Tiere durch einen mobilen GeflĂŒgelhĂ€ndler an viele Kleinhaltungen in Baden-WĂŒrttemberg ausgeliefert, was zahlreiche AusbrĂŒche der GeflĂŒgelpest zur Folge hatte.

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung rĂ€t deshalb allen GeflĂŒgelhalterinnen und -haltern vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, damit die GeflĂŒgelpest sich nicht weiter ausbreitet. Die GeflĂŒgelhalterinnen und -halter mĂŒssen diese vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verpflichtend einhalten.

Die stÀdtische VeterinÀrbehörde der Stadt Freiburg empfiehlt deshalb dringend:

- Der Kontakt mit Wildvögeln, unter anderem Spatzen, soll verhindert werden. Dies ist durch eine komplette Aufstallung der Tiere in einem geschlossenen Stall möglich. Bei einer Volierenhaltung mit Auslauf ins Freie sollte der Auslauf der Tiere durch eine geschlossene Überdachung beispielsweise mit einer Plane oder durch Bleche gegen den Eintrag von Wildvogelkot und der gesamte Auslauf mit einem engmaschigen Draht vor dem Eindringen von Wildvögeln gesichert sein. Auch sollten TrĂ€nke- und FutterplĂ€tze fĂŒr sĂ€mtliche Wildvögel unzugĂ€nglich sein. Futter, Einstreu und sonstige GegenstĂ€nde, die mit GeflĂŒgel in BerĂŒhrung kommen können, sind so aufzubewahren, dass ein Kontakt mit Wildvögeln ausgeschlossen ist.

- Zugang von fremden Personen beschrĂ€nken. Der Stall oder Auslauf sollte nur mit betriebseigener Kleidung betreten werden, um die Verschleppung des Erregers ĂŒber Kleidung und Schuhwerk zu verhindern.

- Allgemeine Hygienemaßnahmen einhalten. Wichtig sind
besonders die regelmĂ€ĂŸige Reinigung der HĂ€nde, vor allem vor
und nach dem Kontakt mit GeflĂŒgel, sowie die Reinigung und
Desinfektion der Stallschuhe vor und nach jeder Benutzung.

- MĂ€use und Ratten effektiv bekĂ€mpfen. Über MĂ€use und Ratten können Tierkrankheitserreger in den Bestand eingetragen und/oder verbreitet werden. Der Fachhandel bietet unterschiedliche BekĂ€mpfungsmöglichkeiten an.

- ZukĂ€ufe von GeflĂŒgel vermeiden oder minimieren. Auf ZukĂ€ufe von GeflĂŒgel ĂŒber GeflĂŒgelmĂ€rkte, GeflĂŒgelbörsen oder HĂ€ndler soll verzichtet oder zumindest auf ein absolutes Minimum beschrĂ€nkt werden. Überall dort, wo viele Vögel/GeflĂŒgel zusammen kommen, können auch Tierkrankheiten leichter ĂŒbertragen beziehungsweise in weitere TierbestĂ€nde verschleppt werden.

Bei Fragen können sich Tierhalterinnen und -halter an die stÀdtische VeterinÀrbehörde telefonisch unter 201-4965 oder per Mail an veterinaerbehoerde@stadt.freiburg.de wenden.

DarĂŒber hinaus werden die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel der VeterinĂ€rbehörden zu melden. Die VeterinĂ€rbehörde organisiert das Einsammeln und Beproben verendeter Tiere, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Tiere und Tierkadaver sollten nicht berĂŒhrt, eingefangen oder vom Fundort verbracht werden, um eine weitere Verschleppung der Seuche zu vermeiden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Radschnellweg RS 6 in Gundelfingen & Freiburg-ZĂ€hringen
Ja zur Westtrasse an der B 3 - Behinderungen im Osten verhindern

Gundelfingen und Freiburg i.Br., 25.11.2021. Bei den Planungen fĂŒr den Radschnellweg RS 6 durch Gundelfingen und Freiburg-ZĂ€hringen muss die Westtrasse an der B 3 Vorrang genießen. DafĂŒr setzen sich im Sinne einer nachhaltigen Verkehrswende VerbĂ€nde des BUND, BLHV und ECOtrinova ein. Es muss darum gehen, bereits bestehende Infrastrukturen zu nutzen und zu ertĂŒchtigen, Verkehrssicherheit zu gewĂ€hrleisten und im Sinne des Natur- und Artenschutzes sowie der Landwirtschaft Ressourcen zu schonen und den FlĂ€chenverbrauch so gering wie möglich zu halten.

Gundelfingen wird schon durch die Rheintalbahn sehr stark durchschnitten. Jetzt könnte die Radschnellstraße RS 6 fĂŒr geschĂ€tzt bis zu 12.000 Radler tĂ€glich die Lage noch verschĂ€rfen. Das planende RegierungsprĂ€sidium bevorzugt derzeit fĂŒr die Verbindung von Waldkirch und Emmendingen ĂŒber Gundelfingen nach Freiburg leider einseitig eine Trasse auf der Ostseite der Hauptbahnlinie, die den Ort weiter zerteilen wĂŒrde und auch nicht im Sinne der Verkehrssicherheit ist. Dabei gibt es insbesondere in Gundelfingen westlich der B 3 auf drei bis vier Kilometern LĂ€nge bereits asphaltierte Fahrwege, die fast ĂŒberall mindestens vier Meter breit sind und von Radfahrenden schon hĂ€ufig genutzt werden.

Den Fahrradverkehr attraktiver zu machen und fĂŒr eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen, ist fĂŒr die Verkehrswende ein erstrebenswertes Ziel, das dem Klimaschutz dient. Bei der FĂŒhrung des Radschnellweges durch Gundelfingen gilt es aber unbedingt, folgende Aspekte zu beachten:

1. Die Ostvariante wĂŒrde in Gundelfingen den Personen-, Pkw- und Lieferverkehr zum Obermatten-bad, am Bahnhof, im Glotterpfadgebiet, zum Waldstadion, an der Waldstraße und nach Heuweiler schwer behindern, genauso wie die Buslinien durch Wildtal und zum Bahnhof. BeeintrĂ€chtigt wĂ€ren neben den Anwohnern auch der Waldkindergarten-, SchĂŒler-, FußgĂ€nger- sowie der ĂŒbrige Radverkehr.

2. Die Ostvariante wird in ZĂ€hringen von etlichen Akteuren abgelehnt, weil sie unvertrĂ€glich ist mit dem Bus- und Anliegerverkehr in der Wildtalstraße; Ă€ußerst problematisch sind die StraßeneinmĂŒndungen bei den BahnunterfĂŒhrungen Pochgasse und Reutebachgasse sowie ebenfalls in ZĂ€hringen der nicht behebbare steile Engpass am Burgdorfer Weg mit Kindergarten und SpaziergĂ€ngern.

3. Die Ostvariante weist starke Steigungen auf und ist an mehreren Stellen bei der Verkehrssicherheit gerade auch fĂŒr die Fahrradfahrer problematisch.

4. Wo bereits - wie mit der Westvariante der Fall - eine Infrastruktur besteht, sollte diese genutzt werden, um Ressourcen zu schonen und FlĂ€chen zu sparen. Es muss aus GrĂŒnden des Klima-, Boden- und Artenschutzes, wo immer es geht, vermieden werden, Wiesen und Äcker kilometerweit zu asphaltieren, die zudem unserer Versorgung mit regionalen Lebensmitteln dienen. Gerade auch deshalb „Nein“ zur Ostvariante in Gundelfingen.

5. Das RegierungsprĂ€sidium hat bisher völlig verkannt, dass die Westvariante ĂŒber die Zinkmattenstraße natĂŒrlicherweise auf den Freiburger Radschnellweg FR2 an der GĂŒterbahnlinie zusteuert, die Ostvariante dazu aber in ZĂ€hringen in sehr große Probleme gerĂ€t.

Schon ab Beginn der Mooswaldallee und ab Zinkmattenstraße beispielsweise können bei der Westvariante alle Ziele in Freiburg wie die Industriegebiete Nord und Freiburg-Hochdorf, die Uniklinik als grĂ¶ĂŸter Arbeitgeber, die Stadtmitte, alte und neue UniversitĂ€tsviertel, der Freiburger Westen und SĂŒden gut angefahren werden. Wer nach Gundelfingen will, kann von der Westvariante von verschiedenen Stellen aus die z.B. Ortsmitte und das Gewerbegebiet bestens erreichen.

6. Aufgabenstellungen zur Optimierung der Westvariante sind:
- ein einfacher Durchstich bei der BrĂŒcke nach Vörstetten, was den Weg um 400 bis 500 Meter verkĂŒrzt, viel sicherer und attraktiver macht,
- als Option ein eventueller neuer um 300 bis 400 Meter verkĂŒrzender Durchstich unter der B 294 (Autobahnzubringer Nord),
- eine Verbesserung bei der Gundelfinger GrĂŒnschnittstelle und bei der dortigen BachbrĂŒcke,
- Blendschutz auf gut zwei Kilometern LÀnge, wobei eine geringe Höhe reicht,
- Der Anschluss an die Zinkmattenstraße Richtung FR 2 wĂ€re durch einen Tunnel oder eine Ampelregelung zu lösen.

7. Das Gebiet LitzfĂŒrst auf der Ostseite der Bahn in Gundelfingen wurde durch einen BĂŒrgerentscheid von Bebauung freigehalten und zum Landschaftsschutzgebiet erklĂ€rt. Es sollte auf keinen Fall mit einem breiten Asphaltstreifen durch die Radschnelltrasse RS 6 zerschnitten und in seiner Funktion entwertet werden.

BUND: Ortsgruppe Gundelfingen, Ortsverband Freiburg, Kreisverband Emmendingen
Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband Ortsgruppe Gundelfingen-Wildtal
ECOtrinova e.V.
 
 

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Vanilleprodukte: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille
(c) Stiftung Warentest
 
Vanilleprodukte: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille
Die meisten Vanillepasten und Vanilleextrakte enthalten – trotz anderslautender Werbeversprechen – kaum Vanille. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach ihrer ï»żUntersuchung von 42 Vanilleprodukten, darunter Pasten, Extrakte, Vanillezucker und Schoten. Einige Pasten und Extrakte versprechen, dass ein Teelöffel davon eine Vanilleschote ersetze. Doch der Test, der in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test erscheint, zeigt deutlich, wie weit hier Werbung und RealitĂ€t auseinanderklaffen.

Die Vanillepasten und Extrakte sind zwar praktisch zu dosieren, enthalten aber vor allem Zutaten wie Invertzuckersirup, Agavendicksaft und Zucker, hingegen wenig Vanille. Anhand der Zutatenliste lĂ€sst sich das nicht erkennen. Man könnte meinen: je mehr Vanilleextrakt, desto mehr Vanille. Das stimmt aber nicht. Denn die Extrakte können beliebig verdĂŒnnt sein.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, fĂŒr Besonderes wie Pannacotta oder Garnelengerichte Vanilleschoten zu verwenden. FĂŒrs Backen reicht oft Vanillezucker. Denn ganze Schoten sind im Schnitt viermal teurer. Der Vanillegehalt von drei der zehn untersuchten Zucker ist sehr gut oder gut. Die Besten sind ĂŒbrigens Bio-Produkte.

Was der Test der verschiedenen Vanilleprodukte außerdem zeigt: Die QualitĂ€t von Vanilleschoten lĂ€sst sich nicht am Preis ablesen. Zu den drei Testsiegerinnen gehören auch zwei vom Discounter. Beim Vanillezucker und bei den Extrakten stehen teurere Produkte vorn.

Den Test Vanilleprodukte gibt es in der ï»żDezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter ï»żwww.test.de/vanille.
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Das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom
(c) mitwelt.org
 
Das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom
Vorwort / Eine Milliarde sind 1000 Millionen.

"Brot und Spiele" (Panem et circenses) waren die Durchsetzungsstrategien im römischen Reich, um die Macht zu erhalten. "Billiges Benzin, kostengĂŒnstiger Strom und Fußball" sind in der Demokratie gerne propagierte Wahlkampfstrategien.

In Frankreich ist die Atomindustrie im Niedergang und der Atomkonzern EDF hoch verschuldet. Gleichzeitig verspricht StaatsprÀsident Macron wieder einmal billigen Atomstrom und will neue kleine AKW bauen lassen. Ein kleiner Teil der finanziellen Probleme der französischen Atomwirtschaft soll mit EU-Geldern gelöst werden.

Gerne wird in diesem Zusammenhang in Frankreich und auch in Deutschland das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom verbreitet und die Nutzung der Atomenergie als rettende Wunderwaffe im verloren gehenden Krieg gegen Natur und Umwelt gepriesen.

Der Strompreis in Frankreich ist allerdings nur scheinbar gĂŒnstig...
Nach einem Bericht des obersten Rechnungshofes in Frankreich kosteten die Erforschung, Entwicklung sowie der Bau der französischen Kernkraftwerke insgesamt 188 Mrd. Euro. Da in Frankreich die "zivile" und die militĂ€rische Nutzung der Atomkraft nicht zu trennen sind, liegt die Summe vermutlich wesentlich höher. Die NachrĂŒstung der ĂŒberalterten französischen Reaktoren wird ĂŒber 55 Milliarden kosten. Die Zeitschrift Liberation berichtet von NachrĂŒstkosten von fast 100 Milliarden bis zum Jahr 2030.
Laut einem Bericht des französischen Wirtschaftsministeriums hatte die halbstaatliche EDF Ende 2019 rund 41 Milliarden Euro Schulden und bis 2028 sollen es fast 57 Milliarden Euro (57.000.000.000) sein. Um innenpolitische Probleme zu verhindern, darf die EDF den Strompreis aus politischen GrĂŒnden nicht erhöhen. Die EDF-Verbindlichkeiten treiben Frankreichs Staatsverschuldung massiv in die Höhe. Die Menschen in Frankreich (und insbesondere deren Enkel) zahlen den scheinbar billigen, teuren Atomstrom mit der Steuer.
In diesen Kosten ist weder der Abbau der AKWs noch eventuelle Kosten eines schweren Unfalls einberechnet. Ein schwerer Atomunfall hÀtte in Frankreich verheerende Folgen. Eine Regierungsstudie rechnet mit 430 Milliarden Euro Kosten.

In Frankreich betreibt die EDF 56 ĂŒberalterte Reaktoren, die jetzt fast gleichzeitig alt und marode werden, hat aber fast keine RĂŒcklagen fĂŒr den Abriss gebildet. In Deutschland geht der Staat sehr optimistisch von 47 Milliarden Kosten fĂŒr Abbruch und Endlagerung aus. Der Abbruch der großen Zahl an französischen AKWs könnte bei steigenden Kosten weit ĂŒber 100 Milliarden Euro kosten, wenn bei der Sicherheit nicht gespart wird. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Atomwirtschaft den französischen Staat auch ohne jederzeit möglichen Atomunfall in den Ruin treibt.

An der französischen AtlantikkĂŒste in Flamanville wird seit dem Jahr 2007 ein „EuropĂ€ischer Druckwasserreaktor“ (EPR) gebaut. Das Vorzeigeprojekt sollte ursprĂŒnglich 2012 zum Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro fertiggestellt sein. Seitdem wurde der Betriebsbeginn immer wieder verschoben, der Rechnungshof beziffert die Kosten auf jetzt ĂŒber 19 Milliarden Euro. Ob der EPR 2024 ans Netz gehen kann, ist fraglich. Wirtschaftlich arbeiten wird der Musterreaktor nie.

Der Schweizer Atom-Lobbyist und Axpo-Chef Christoph Brand lĂ€sst die TrĂ€ume vom billigen Atomstrom aus neuen, kleinen AKW platzen. "Die Produktionskosten fĂŒr den Strom, den neue Kernkraftwerke liefern, seien gegenwĂ€rtig etwa doppelt so hoch wie jene von grĂ¶ĂŸeren Wind- und Solaranlagen, so Brand. Egal, wie man die Risiken der Kernkraft einschĂ€tze, es sei schlicht nicht wirtschaftlich, auf neue AKW zu setzen." sagte er in der atomfreundlichen NZZ am 21.10.2021.

In LĂ€ndern mit einem funktionierenden Markt werden keine neuen AKWs gebaut. Im Zweifelsfall hilft immer auch ein Blick auf den langfristig massiv gesunkenen Aktienkurs der EDF, um die Marktchancen der von StaatsprĂ€sident Macron angekĂŒndigten, atomaren Renaissance zu bewerten.

"Brot und Spiele" mit kĂŒnstlich niedrig gehaltenen Atom-Strompreisen kann im Wahlkampf funktionieren. KostengĂŒnstiger, risikoloser Strom entsteht heute mit Fotovoltaik und Windenergie.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein. Der Autor ist VizeprĂ€sident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Freiburg
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ECOtrinova e.V. lehnt Energiekonzept Neubaustadtteil Dietenbach ab
- aktuelle Argumente und Alternativen -

Zu schwerer Klotz am Bein fĂŒr Klimaschutz, zu schwere Eingriffe in Trinkwasserschutzgebiet, Stromkrisen-anfĂ€llig. Ja zu warmem NahwĂ€rmenetz und hocheffizientem Wasserstoff-Einsatz.

ECOtrinova e.V. lehnt die von der Stadt vorgelegten Energiekonzepte, I, II, IV fĂŒr Dietenbach strikt ab und nennt Alternativen, die auch fĂŒr andere Wohngebiete nutzbar sind. Das Konzept III ist wenig sinnvoll: Denn WĂ€rme aus tiefer Geothermie sollte wenn, dann fĂŒr Altbaustadtteile verwendet werden. Der Verein hat dazu an OB Horn, dem Gemeinderat sowie der BĂŒrgermeisterriege Forderungen und GrĂŒnde ĂŒbermittelt.

Die Energiekonzepte fĂŒr Dietenbach sind erstens ein viel zu schwerer Klotz am Bein fĂŒr den Klimaschutz in Freiburg. Errichtet man den Neubaustadtteil, fehlen Planungs- und viel zu knappes Baupersonal sowie ggf. mehr stĂ€dtische Förder-Gelder fĂŒr den zwingend und schnell nötigen massiven Klima-schutz bei rund 20.000 Altbauten Freiburgs. Freiburg mĂŒsse wĂ€hlen: erfolgreich Klimaschutz bei Altbauten mit mehr Wohnen oder große Neubaugebiete. Laut Öko-Institut haben Neubaugebiete auf regionaler Ebene direkt Auswirkung auf die Umsetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen.

Das Energiekonzept solle zurĂŒckgezogen und nicht mehr ausgeschrieben werden: Denn es werde immer fraglicher, ob der Neubaustadtteil ĂŒberhaupt kommt angesichts sehr stark gestiegener Baulandpreise, krĂ€ftig gestiegener Baukosten und hoch verschuldetem Konzern Stadt.

Der Neubaustadtteil wĂ€re zweitens keineswegs klimaneutral, auch wenn das behauptet werde. Denn die gesamte „graue“ Energie fĂŒr die Erschließung (Straße, Wege, Versorgungsleitungen, AufschĂŒttun-gen usw.) und fĂŒr Baustoffe und die Errichtung der GebĂ€ude wird ausgeklammert. Zudem bestehen Klimanachteile durch z.B. weitgehenden Wegfall der Kohlendioxidspeicherung im Boden, durch mehr Nahrungsmitte-l“importe“ nach Freiburg nach Wegfall von ĂŒber 100 Hektar Landwirtschaft. Und es drohen KlimaschĂ€-den durch Tausende Baumrodungen.

Eklatanter Grundfehler Nr. 3 ist der viel zu hohe Energiebedarf der GebĂ€ude fĂŒr WĂ€rme und Strom. Das Energiekonzept muss deswegen geĂ€ndert, die Ausschreibung dazu gestoppt werden. Der HeizwĂ€rme- und Haushaltstromverbrauch sollten auf ein Viertel gesenkt werden. Dann ist ein nötiger Plusenergiestandard erreichbar: Neubauten sollten, wenn, dann Altbauten bei Klimaschutz und Energie entlasten! Bis 6000 Kilowattstunden WĂ€rme und fast 4000 Kilowattstunden Strom pro Haushalt und Jahr wie fĂŒr Dietenbach erkennbar – nach AbzĂŒgen u.a. fĂŒr Schule und Gewerbe - das sind keine Energiespar-Klimaschutzhaushalte!

Der GebĂ€udewĂ€rmestandard KfW-55 wird in Deutschland in KĂŒrze nicht mehr gefördert. Das ist ein Signal gegen den fĂŒr Dietenbach beabsichtigten veralteten Freiburger Effizienzhausstandard 55, fĂŒr den Gemein-deratsbeschlĂŒsse frĂŒherer Jahre verantwortlich sind. Mit dem Freiburger Effizienzhausstandard 55 wĂŒrden Klima- und Energie-Altlasten von morgen entstehen. Klageberechtigte UmweltverbĂ€nde könnten den Freiburger Effizienzhausstandard 55 verbieten lassen.

Vierter Grundfehler bei Varianten IV und II ist der extreme Zugriff aufs Grundwasser. Hier geht es um den Schutz des in KĂŒrze kommenden großen Umkircher Trinkwasserschutzgebiets u.a. unter ganz Dietenbach. Die beabsichtigten Grundwasserabsenkungen um deutlich ĂŒber 5 m bei Entnah-men bis 2000 Kubikmetern pro Stunde und bis zu 5 Meter bei 1000 Kubikmetern pro Stunde haben mögliche unangenehme Folgen: Zur KlĂ€rung seine unabhĂ€ngige Untersuchungen nötig:

* zum Austrocknen von Teilen der WĂ€ldchen an der Mundenhoferstr.,
* zur Verminderung der Dreisam-WasserfĂŒhrung in Trockenperioden bis zu deren Austrocknen.

* Das GelĂ€nde könnte sich nahe den Förderbrunnen periodisch senken, mit Folgen fĂŒr GebĂ€ude.

Die Konzepte I, II, IV mit el. WĂ€rmepumpen bzw. kalter NahwĂ€rme sind abzulehnen: Indem man auf elektrische WĂ€rmepumpen fĂŒr Heizung und Warmwasser setzt, bestehen erhebliche Krisenrisiken bei Stromman-gel und StromausfĂ€llen. Sie tragen selber dazu bei. Sie leiden am Wintermangel des Solarstroms und dem dazu stark gegenlĂ€ufigen Verlauf des WĂ€rme-bzw. Strombedarfs bei Deckung durch el. WĂ€rmepumpen.

Strategische Krisensicherheit bietet als Alternative der „zellulĂ€re Ansatz“ des VDE mit zellulĂ€ren Energie-systemen, und zwar mit der inselbetriebsfĂ€higen intelligent gesteuerten Kombination aus BHKW fĂŒr Strom und WĂ€rme plus begrenzt WĂ€rmepumpen plus WĂ€rme- und Strom-Speichern. FĂŒr die BHKW - z.B. mit Brennstoffzellen oder Wasserstoff-Motor, beide mit AbwĂ€rmenutzung - ist Brennstoff erforderlich, heute Erdgas oder Biomethan, kĂŒnftig in der Regel Wasserstoff (H2).

Die Stromversorgung in Baden-WĂŒrttemberg und Freiburg im Winter werde ab 2022/23 zunehmend prekĂ€r. Die Bundesnetzagentur BNA hat die Stilllegung der meisten Kohlekraftwerksblöcke in Baden-WĂŒrttemberg verboten. Auch Freiburg muss alles tun gegen mehr und fĂŒr weniger Stromverbrauch, vor allem im Winter! Dazu sind Energiekonzeptvarianten I, II, IV genau das Falsche!

ECOtrinova befĂŒrwortet den Einsatz von Wasserstoff bei Energiekonzepten. Diese Zukunftstechnologie muss n kommunale Energiesysteme eingefĂŒhrt werden fĂŒr die Sicherheit der Energiever-sorgung fĂŒr gut speicherbare und sauber einsetzbare Brennstoffe vor allem fĂŒr BHKW. Dazu ist Elektrolyse vor Ort sinnvoll mit AbwĂ€rmenutzung vor Ort fĂŒr WĂ€rme- und KĂ€ltezwecke. Beispiele seien die Stadtwerken Haßfurth/Main und die Neue Weststadt in Esslingen. Mit der AbwĂ€rmenut-zung der Elektrolyse und der BHKW erreiche die Kette erneuerbarer Strom-Elektrolyse-BHKW fĂŒr Strom und WĂ€rme sehr gute Nutzungsgrade. Ein hoher Bonus sei anzusetzen fĂŒr die meist vergessene Nutzung des Sauerstoffs der Elektrolyse fĂŒr vielfĂ€ltige Zwecke.

Besonderes interessant fĂŒr die Wasserstoffspeicherung sind mit LOHC (Liquid organic Hydrogen Carrier) ungiftige im Kreislauf gefĂŒhrte organische FlĂŒssigkeiten, die Wasserstoff chemisch aufnehmen, den Wasserstoff drucklos, verlustlos und bei Umgebungstemperatur speichern und leicht wieder abgeben. Diese Technologie ist auf dem Markt. Sie bietet gespeicherte erneuerbare Wasserstoff-SekundĂ€renergie fĂŒr alle Strom-lastbereiche von Grund- bis Spitzenlast plus nutzbare WĂ€rme fĂŒr Heizung und KĂ€lte. - In diesem Zusammengang sind warme NahwĂ€rmenetze sinnvoll. Anders als gelegentlich behauptet, können diese mit kleinen Verlusten von z.B. nur 12 bis 14 Prozent betrieben werden.
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Bewerbung fĂŒr den Ursula Hudson Preis 2022 gestartet
Mit dem Ursula Hudson Preis ehrt Slow Food Deutschland (SFD) Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppierungen, die sich fĂŒr die ErnĂ€hrungswende engagieren. Benannt ist er nach der langjĂ€hrigen SFD-Vorsitzenden. Ein fĂŒnfköpfiges Kuratorium entscheidet ĂŒber Nominierte und PreistrĂ€ger*in. Der Preis steht Menschen offen, die im ErnĂ€hrungsbereich bzw. der ErnĂ€hrungspolitik und -bildung aktiv sind. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2022 eingereicht werden; die Preisverleihung findet am 8. Juni in Berlin statt.

Benannt ist der Ursula Hudson Preis nach der langjĂ€hrigen SFD-Vorsitzenden und VorstĂ€ndin von Slow Food International Ursula Hudson. Sie galt als Vordenkerin fĂŒr die ErnĂ€hrungswende. Hudson verstarb im Sommer 2020. Mit dem anschließend initiierten Bildungspreis möchte Slow Food innovative und nachahmenswerte Leistungen fĂŒr unsere Zukunft mit öffentlicher Aufmerksamkeit unterstĂŒtzen. Das Engagement der PreistrĂ€ger*innen zeigt: Die Transformation des Lebensmittelsystems ist möglich.

Die Nominierten und PrĂ€mierten verleihen der ErnĂ€hrungswende ein Gesicht, stehen stellvertretend fĂŒr konkrete Wege und Lösungen, um Menschen kĂŒnftig gut und fair zu ernĂ€hren. Dazu Nina Wolff, SFD-Vorsitzende: „Um zu zeigen, dass aus Visionen Wirklichkeit werden kann und vielerorts bereits geworden ist, misst Slow Food der handlungsorientierten ErnĂ€hrungsbildung und Wissensvermittlung eine zentrale Bedeutung bei. Die sozio-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit machen einschneidende VerĂ€nderungen unserer Art, zu wirtschaften und uns zu ernĂ€hren, unausweichlich. Mit dem Ursula Hudson Preis möchten wir Menschen ermutigen, diese VerĂ€nderungen souverĂ€n mitzugestalten.“

Die Kandidat*innen – Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppierungen – können sich auf Eigeninitiative bewerben oder werden durch Dritte vorgeschlagen. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2022 in Berlin im Rahmen einer Bildungsveranstaltung statt. HauptpreistrĂ€gerin 2021 war Elisabeth Schmelzer, die den Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden, Nordrhein Westfalen betreibt. U. a. nominiert war auch der ErnĂ€hrungsrat Oldenburg. Seine Sprecherin, Judith Busch, erklĂ€rt: „Alleine die Nominierung fĂŒr den Ursula Hudson Preis war fĂŒr uns ein großer Erfolg. Die Anerkennung hat uns in unserem Wirken und Tun bekrĂ€ftigt, unsere Sichtbarkeit gestĂ€rkt.“

Das fĂŒnfköpfige, unabhĂ€ngige Kuratorium spiegelt die Vielfalt und Expertise des SFD-Netzwerks wieder. Mitglieder sind: Tanja Busse, Journalistin, Autorin und Moderatorin; Barbara Assheuer, tĂ€tig bei der Heinrich-Böll-Stiftung im Bereich Internationale Zusammenarbeit sowie langjĂ€hrige Wegbegleiterin von Ursula Hudson; Pirmin Spiegel - HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer und Vorstandsvorsitzender von MISEREOR; Anke KĂ€hler, BĂ€ckermeisterin und Vorsitzende von Die Freien BĂ€cker e.V., sowie Sebastian John, Kellermeister und Absolvent der Slow Food Youth Akademie.
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Veranstaltungen 
 
88. & 89. Doppel Nacht Flohmarkt
Foto: Veranstalter
 
88. & 89. Doppel Nacht Flohmarkt
Messehalle 3 Freiburg
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei!

Über 200 Aussteller erwarten Sie am Freitag, 19.11. und am Samstag, 20.11. jeweils von 14-22 Uhr in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie in kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Zutritt zu unserem Flohmarkt:
Generell gilt fĂŒr alle Aussteller und Besucher die 2G-Regelung.
Zudem sind alle Aussteller und Besucher verpflichtet eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Wir haben in der weitlÀufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand verschnaufen, ohne Ihre Maske zu tragen.
Die Datenerfassung kann vor Ort per Luca erfolgen. Sollten Sie keine App auf Ihrem Handy haben, liegen vor Ort Kontaktdatenformulare aus.

ParkgebĂŒhren MessegelĂ€nde: 4,- Euro

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg

Die Öffnungszeiten: Freitag, 19.11. und am Samstag, 20.11. jeweils von 14-22 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Verschiedenes 
 
 
Mehr StadtgrĂŒn in Freiburg
Das Garten- und Tiefbauamt pflanzt mehr als 700 BĂ€ume im gesamten Stadtgebiet
Investition von mehr als einer Million Euro

Kranke BĂ€ume mĂŒssen aus SicherheitsgrĂŒnden entfernt werden – fast jeder Baum wird ersetzt

Der Herbst ist der Auftakt fĂŒr eine große Baumpflanzaktion der Stadtverwaltung. Das Garten- und Tiefbauamt wird in dieser Saison mehr als 700 BĂ€ume pflanzen, ĂŒber eine Million Euro werden dafĂŒr investiert. Die Eichen, Linden und AmberbĂ€ume werden als Ersatz fĂŒr die BĂ€ume gepflanzt, die gefĂ€llt werden mĂŒssen, da sie krank sind. So kann Freiburg die grĂŒne Stadt bleiben, die sie ist.

Dass im kĂŒhlen Herbst mit der Pflanzung begonnen wird, mag auf den ersten Blick ĂŒberraschen. Doch fĂŒr die Gehölze ist nicht der Winter, sondern der Sommer die stressigste Zeit. Wenn die Pflanzen zwischen Oktober und MĂ€rz in die Erde kommen, haben sie ausreichend Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen, einzuwurzeln und die NiederschlĂ€ge des Winters zu nutzen, bevor der heiße und trockene Sommer kommt. Zudem fallen so Wurzelbildung und Blatt-Neuaustrieb – beides kraftraubend – in unterschiedliche ZeitrĂ€ume und werden besser vertragen.

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) kĂŒmmert sich um rund 24.000 StraßenbĂ€ume und ebenso viele BĂ€ume in GrĂŒn- und Parkanlagen. WĂ€hrend ParkbĂ€ume mehrere hundert Jahre alt werden können, liegt die Lebenserwartung von StraßenbĂ€umen nur bei etwa 50 Jahren. Das liegt an den schwierigen Wuchsbedingungen: Im Straßenraum sind Luft- und Wurzelraum begrenzt, die Pflanzen mĂŒssen sich den Platz mit Leitungen im Boden und VerkehrsflĂ€chen fĂŒr FußgĂ€nger, Radfahrer sowie Fahrzeuge teilen. Hinzu kommen Streusalzbelastung, Verunreinigungen durch Hunde und klimatische Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit, die durch den Klimawandel immer relevanter werden. Auch mit neuen SchĂ€dlingen und Pilzen haben die Pflanzen zu kĂ€mpfen.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch BĂ€ume gefĂ€llt werden mĂŒssen. Im Jahr 2021 waren das jedoch weniger als ein Prozent der stĂ€dtischen BĂ€ume. Bei Kontrollen wurde in den vergangenen Monaten festgestellt, welche BĂ€ume aus SicherheitsgrĂŒnden nicht mehr stehenbleiben können. Unter anderem mĂŒssen in der Edith-Stein-Straße neun Blutpflaumen und in der ersten GrĂŒnspange im Vauban eine Linde wegen Pilzbefall entfernt werden. Abgestorbene oder wipfeldĂŒrre BĂ€ume befinden sich etwa in der Eisenbahnstraße, auf dem Alten Friedhof, beim Spielplatz in der Urachstraße und in der Staufener Straße. Bei den BĂ€umen, die in Parkanlagen entfernt werden, handelt es sich meist um Pflegemaßnahmen, um zu dicht wachsende BestĂ€nde auszulichten und so das Wachstum zu verbessern. Betroffenen Einrichtungen sowie BĂŒrger- und Lokalvereine werden detailliert darĂŒber informiert. Und weiter gilt: FĂŒr fast jeden gefĂ€llten Baum wird ein neuer gepflanzt.

Durch die verĂ€nderten Bedingungen hat sich gewandelt, welche Baumarten heute neu im Straßenraum gepflanzt werden. Auch die Insektenfreundlichkeit spielt dabei eine große Rolle. So haben zum Beispiel Spitz-Ahorn oder frĂŒher hĂ€ufige StraßenbĂ€ume wie Berg-Ahorn oder Birke abgelöst. Doch auch Klassiker wie Linde oder Eiche werden weiterhin gepflanzt.

Insgesamt werden in dieser Pflanzsaison 705 BĂ€ume vom GuT gesetzt, etwa 420 durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GuT selbst, die ĂŒbrigen durch Fremdfirmen. DafĂŒr investiert die Stadt rund 1,1 Millionen Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
Neuer Vorsitzender der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg
Klaus von Zahn (c) Stadt Freiburg
 
Neuer Vorsitzender der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg
Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg, ist zum Vorsitzenden der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg gewĂ€hlt worden.

Klaus von Zahn leitet das Umweltschutzamt seit 2014 und ist seitdem auch Betriebsleiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. Das Umweltschutzamt wirkt bei allen umweltrelevanten Themen der Stadt Freiburg mit, initiiert Projekte und steuert gesamtstÀdtisch die Querschnittsaufgabe Klimaschutz.

Zuvor hat er nach dem Studium „Technischer Umweltschutz“ an der Bergischen UniversitĂ€t Wuppertal mehr als zwanzig Jahre in der Umwelt- und Planungsverwaltung der Stadt DĂŒsseldorf gearbeitet. Nach der nebenberuflichen Promotion an der TU Dortmund im Bereich "Raumplanung" und dem Wechsel in das DĂŒsseldorfer Stadtplanungsamt leitete er dort die Abteilung "Stadtentwicklung". Klaus von Zahn ist heute auch als Referent bei verschiedenen Institutionen tĂ€tig.

In der AG UmweltĂ€mter tauschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller StĂ€dtegruppen aus, um von den unterschiedlichen Erfahrungen profitieren zu können. Breiten Raum nehmen aktuelle Fragen des Klimaschutzes ein. Aber auch viele andere Themen finden sich hier wieder, wie zum Beispiel Naturschutz, Immissionsschutz, Bodenschutz etc. Fachlichen Input steuern regelmĂ€ĂŸig Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umweltministerium bei.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Studie zu Wildtieren im urbanen Raum
TemporÀr werden Kameras auf Friedhöfen und im Stadtwald aufgestellt

Wildtiere erobern StĂ€dte als Lebensraum und leben in enger Nachbarschaft mit dem Menschen. Bisher ist wenig bekannt ĂŒber die Dynamiken der Nutzung des urbanen Lebensraums durch verschiedene Arten. Die Professur fĂŒr Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg untersucht jetzt das Auftreten verschiedener Wildtierarten mit Hilfe von Wildkameras. Die Kameras werden temporĂ€r in privaten GĂ€rten, auf GrĂŒnstreifen, in Parks, auf Friedhöfen und im Stadtwald installiert.

Seit kurzem sind Kameras auf dem Hauptfriedhof sowie den Friedhöfen BergÀcker und Haslach aufgestellt. Die Erkenntnisse aus den Aufzeichnungen sollen das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beobachten. Auf die Kameras wird durch Schilder hingewiesen. Die Datenschutzverordnung wird eingehalten, Aufnahmen, auf denen Menschen zu sehen sind, werden nach der Sichtung der Bilder gelöscht oder unkenntlich gemacht.
 
 

Verschiedenes 
 
ErnÀhrungswende jetzt anpacken!
Boden (c) Meerfreiheit
 
ErnÀhrungswende jetzt anpacken!
Breites BĂŒndnis fordert von SPD, BĂŒndnis 90/GrĂŒnen und FDP Politik fĂŒr eine ErnĂ€hrungswende

Gemeinsame Pressemitteilung, 28.10.2021 – WĂ€hrend der laufenden Koalitionsverhandlungen appellieren 15 Dachorganisationen, VerbĂ€nde und Fachgesellschaften aus Gesundheit, Sozialem, ErnĂ€hrung und Umwelt an die Parteien, ErnĂ€hrungspolitik endlich wirksam anzugehen. Nur so gelingt es, dass sich die Menschen in Deutschland kĂŒnftig gesund und nachhaltig ernĂ€hren können - unabhĂ€ngig vom eigenen Geldbeutel. Deutschlands derzeitiges ErnĂ€hrungssystem ist ungesund, unsozial und höchst klima- und umweltschĂ€dlich. Es „stellt die planetaren und gesellschaftlichen Belastungsgrenzen zunehmend auf die Probe“, heißt es in dem » Appell. Dieser liegt auch den Verhandlerinnen und Verhandlern zur Ampelkoalition vor.

Im Appell unterstreichen die Initiator:innen: Die soziale, gesundheitliche und ökologische ErnĂ€hrungswende in Deutschland drĂ€ngt und eilt. Deshalb legt das BĂŒndnis der kĂŒnftigen Bundesregierung 10 Kernforderungen vor. Zentral fĂŒr den Umbau: Die Einrichtung einer „Zukunftskommission ErnĂ€hrung”. Analog zur „Zukunftskommission Landwirtschaft“ soll das breite Beratungsgremium bis Ende 2022 ein Leitbild fĂŒr eine sozial gerechte, gesunde, umwelt- und klimavertrĂ€gliche und tierfreundliche ErnĂ€hrung in Deutschland entwickeln. Auf den Vorarbeiten der Kommission aufsetzend soll die Bundesregierung dann Anfang 2023 eine ressortĂŒbergreifende ErnĂ€hrungsstrategie verabschieden und mit der Umsetzung starten. AusdrĂŒcklich betont das BĂŒndnis, dass dazu auch gehören muss, kĂŒnftig faire Arbeitsbedingungen in allen ernĂ€hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette zu gewĂ€hrleisten.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Die nĂ€chste Legislatur wird darĂŒber entscheiden, ob es gelingt, uns innerhalb der planetaren Grenzen zu bewegen und zu ernĂ€hren und so unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Eine integrierte ErnĂ€hrungspolitik muss deshalb zur Kernaufgabe der neuen Bundesregierung werden. Die Politik muss faire Rahmenbedingungen und Umfelder schaffen, damit es allen Verbraucher*innen möglich ist, nachhaltige Essensentscheidungen zu fĂ€llen und wir so gemeinsam zukunftsfĂ€hige ErnĂ€hrungsstile ausbilden."

Die 10 Kernforderungen an die kommende Bundesregierung:
1. Schaffung einer Zukunftskommission ErnĂ€hrung: ErnĂ€hrung geht uns alle an, und es ist wichtig, alle relevanten Perspektiven zu berĂŒcksichtigen. In die Zukunftskommission ErnĂ€hrung werden Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und gesellschaftliche Akteur:innen aus allen relevanten Bereichen und Berufsgruppen eingebunden. Aufgabe der Zukunftskommission ist es, bis Ende 2022 ein Leitbild fĂŒr eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltvertrĂ€gliche und dem Tierwohl zutrĂ€gliche ErnĂ€hrung in Deutschland zu entwickeln. Grundlage des Leitbildes sind die planetaren Belastungsgrenzen.

2. Erarbeitung einer ressortĂŒbergreifenden ErnĂ€hrungsstrategie: Die Bundesregierung verabschiedet Anfang 2023 eine ressortĂŒbergreifende Strategie, die alle vier Nachhaltigkeitsdimensionen – Gesundheit, Soziales, Umwelt und Tierwohl – beinhaltet sowie die planetaren Grenzen respektiert. Dazu gehört auch die zukĂŒnftige GewĂ€hrleistung von fairen Arbeitsbedingungen in allen ernĂ€hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette. Zentrale Vorarbeiten hierfĂŒr leistet die Zukunftskommission ErnĂ€hrung.

3. Lebensmittelbesteuerung auf den PrĂŒfstand: Bis 2022 ĂŒberprĂŒft die Bundesregierung die Lebensmittelbesteuerung auf ihre Wirkung in Bezug auf eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltvertrĂ€gliche und dem Tierwohl zutrĂ€gliche ErnĂ€hrung und erarbeitet konkrete VorschlĂ€ge. Ziel ist es, dass zukĂŒnftig die gesunde und nachhaltige Wahl die einfache und gĂŒnstigere Wahl ist.

4. Sozial gerechte ErnĂ€hrungspolitik: Eine ErnĂ€hrungswende darf nicht dazu fĂŒhren, soziale Ungleichheiten zu verstĂ€rken, sondern muss vielmehr dazu fĂŒhren, dass eine gesundheitsfördernde und nachhaltige ErnĂ€hrung allen Menschen ermöglicht wird. Dies gilt insbesondere fĂŒr einkommensschwĂ€chere Bevölkerungsgruppen. Die Höhe der Sozialleistungen muss entsprechend angepasst werden und die soziale Abfederung neuer Maßnahmen von Anfang an mitgedacht werden.

5. ErnĂ€hrungskompetenz fördern: ErnĂ€hrungsbildung, ErnĂ€hrungsberatung und ErnĂ€hrungstherapie gilt es, im Sinne einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden und umweltfreundlichen ErnĂ€hrungskompetenz zu stĂ€rken. Dies gilt auch fĂŒr die Ausbildung pĂ€dagogischer und gastgewerblicher Berufe, wie z. B. Erzieher:in, Lehrer:in oder Koch/Köchin. ErnĂ€hrungsberatung und ErnĂ€hrungstherapie sollten zukĂŒnftig niedrigschwellig allen zur VerfĂŒgung stehen.

6. Augenmerk auf ErnĂ€hrung im Gesundheitswesen: Ziel der ErnĂ€hrungswende muss es sein, die Versorgung und BefĂ€higung von Menschen mit besonderen ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnissen zu gewĂ€hrleisten. Es gilt, die Qualifizierung und Verankerung von ErnĂ€hrungsbildung und ErnĂ€hrungstherapie im Gesundheitswesen systematisch zu verbessern.

7. Gutes Essen bei der Gemeinschaftsverpflegung: Die QualitĂ€tsstandards der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) fĂŒr die Gemeinschaftsverpflegung werden evidenzbasiert und zeitnah mit Blick auf die planetaren Grenzen weiterentwickelt und als Mindeststandard flĂ€chendeckend in den verschiedenen Lebenswelten umgesetzt. Kitas, Schulen, Betriebe, KrankenhĂ€user, Pflege- sowie Senioren- und Rehabilitationseinrichtungen mĂŒssen in die Lage versetzt werden, fĂŒr eine gesundheitsfördernde und nachhaltige ErnĂ€hrung zu sorgen. Dies muss durch Sozialkassen und Steuermittel refinanziert werden.

8. Vorbild öffentliche Kantinen: Öffentliche Einrichtungen mĂŒssen Vorreiter fĂŒr eine nachhaltige und gesunde ErnĂ€hrung und bei der Schaffung von MĂ€rkten fĂŒr nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sein. Dazu gehört die sukzessive Erhöhung des Anteils an Bioprodukten (50 % bis 2030) sowie verpflichtende Maßnahmen zur Messung und Vermeidung von LebensmittelabfĂ€llen.

9. Verbindliche Regulierung von (an Kinder gerichteter) Lebensmittelwerbung: Kinder sehen in Deutschland im Durchschnitt 15 Werbespots fĂŒr ungesunde Lebensmittel pro Tag – trotz unverbindlicher Versprechungen der Werbeindustrie, solche Produkte nicht gegenĂŒber Kindern zu bewerben. Deshalb braucht es verbindliche gesetzliche Regeln, um Kinder in allen medialen Formaten – einschließlich Social Influencing – vor Werbung fĂŒr ungesunde Lebensmittel zu schĂŒtzen. Auch Werbung fĂŒr Erwachsene muss stĂ€rker reguliert werden.

10. Mehr nachhaltig produziertes Obst und GemĂŒse: Der nachhaltige Anbau von Obst, GemĂŒse, NĂŒssen und HĂŒlsenfrĂŒchten in Deutschland muss verstĂ€rkt gefördert und die Erzeuger:innen mĂŒssen unterstĂŒtzt werden, um eine ausgewogene und nachhaltige pflanzenbasierte ErnĂ€hrung in Deutschland zu ermöglichen.

Der Appell wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und JugendĂ€rzte e. V. (BVKJ), Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland e.V. (bvmd), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. (DAG), Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Allianz NichtĂŒbertragbare Krankheiten (DANK), Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. (DNSV), ErnĂ€hrungsrĂ€te, ParitĂ€tischer Gesamtverband, Physicians Association for Nutrition (PAN), Slow Food Deutschland e.V., Verband der DiĂ€tassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. (VDD), World Wide Fund for Nature Deutschland (WWF). Initiiert wurde er von der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland.
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Veranstaltungen 
 
 
Geothermie - WĂ€rmegewinnung aus der Tiefe
Um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Energiewende zu realisieren, sind Erneuerbare Energien von zentraler Bedeutung. Die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung hat sich deshalb im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die "Tiefe Geothermie" als Erneuerbare Energie auszubauen. Um dieses Vorhaben umzusetzen und die Potenziale ausschöpfen zu können, ist die Akzeptanz der Bevölkerung unerlĂ€sslich. Am Donnerstag, den 4. November veranstaltet der fesa e.V. in Freiburg, in Kooperation mit der LUBW (Landesanstalt fĂŒr Umwelt Baden-WĂŒrttemberg), im Rahmen des jĂ€hrlichen Regionalvernetzungstreffens fĂŒr alle Interessierten und Engagierten im Klimaschutz eine digitale Informations- und Vernetzungsveranstaltung von 17 Uhr bis 20.00 Uhr mit Expert:innen zur "Tiefen Geothermie" in der Region Freiburg und SĂŒdbaden. Bei der Veranstaltung wird es ImpulsvortrĂ€ge zu folgenden thematischen Schwerpunkten geben:

- Geologische und technische Rahmenbedingungen (Expert:in vom LFZG Landesforschungszentrum Geothermie)
- Chancen und Perspektiven von Geothermie fĂŒr die Energiewende (Simon Laub, Projektleiter badenovaWÄRMEPLUS) und
- Partizipation und Akzeptanz von BĂŒrger:innen an der Umsetzung der Technologie (Dr. Christine Rösch vom ITAS - Institut TechnikfolgenabschĂ€tzung und Systemanalyse und der KIT - Karlsruher Institut fĂŒr Technologie)

Abschließend wird es eine Podiumsdiskussion geben, bei der die Fragen der Teilnehmenden zusammengefasst und vorgestellt werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldungen online ...
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Die Waldhaus-Termine im November 2021
Flechten / Foto; Margret Hansen
 
Die Waldhaus-Termine im November 2021
Von Flechten bis zum Auerhuhn

Samstag, 20. November | Anmelden bis 12. November
Waldhaus-Exkursion: Die Welt der Flechten
Der ein oder andere hat sie vielleicht schon bemerkt, an einem Baum als Bart, auf einem Fels als Kruste oder an einem Eisentor gelb leuchtend. Bei einer kleinen Rundtour am Waldhaus erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr ĂŒber das Leben der Flechten, ihr Aussehen und ihre erstaunlichen FĂ€higkeiten.
Referentin: Elisabeth Link, Flechtenkundlerin und Wanderleiterin.
Mindestalter 10 Jahre, in Begleitung Erwachsener. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Donnerstag, 25. November, 16 Uhr | Anmelden bis 18. November
AusstellungsfĂŒhrung im Waldhaus:
StadtWaldMensch – 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg
Was wĂ€re die Stadt Freiburg ohne ihren Wald? Bereits die AnfĂ€nge der Stadt liegen in einem Wildbann aus dem Jahr 1008. Vom mittelalterlichen Silberbergbau am Schauinsland bis zum Bau des MĂŒnsters grĂŒndet sich die Entwicklung Freiburgs auf den Wald. Jahrhundertelang trug er wesentlich zur Grundversorgung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bei. Doch auch in der Gegenwart ist Freiburg ohne Wald nicht vorstellbar. Mit einer FlĂ€che von 5.200 ha ist er weiterhin Holzlieferant, Arbeitsplatz, Erholungs- und Freizeitort, Wasserspeicher und -filter. Er reinigt und kĂŒhlt die Luft, speichert CO2 und bietet vielfĂ€ltige LebensrĂ€ume fĂŒr Tiere und Pflanzen. Aufgrund der KlimaerwĂ€rmung hĂ€ngt die Zukunft der Stadt mehr denn je von ausreichend großen und intakten WaldflĂ€chen ab. Die Ausstellung lĂ€dt zu einem Streifzug durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Stadtwalds ein. Es referiert Margret Hansen, Kulturanthropologin, Ausstellungskuratorin und stellv. Leiterin des Waldhauses. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Donnerstag, 25. November, 18 Uhr | Anmelden bis 22. November
Vortrag: Urwald oder Kulturwald – Landschaftsgeschichte als Grundlage fĂŒr den Schutz der WĂ€lder in Freiburg
AnlĂ€sslich der Ausstellung "StadtWaldMensch - 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg" berichtet Helmut Volk ĂŒber die Landschaftsentwicklung des Schwarzwalds und von Freiburg. Volk war Leiter der Abteilung Landespflege der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg (FVA) in Freiburg. Zurzeit erforscht er die Wald- und Landschaftsgeschichte SĂŒdwestdeutschlands. FĂŒr den Schwarzwald und den Kaiserstuhl hat er bereits Ergebnisse veröffentlicht. Der Übergang von den UrwĂ€ldern zu genutzten KulturwĂ€ldern setzte vor 3000 Jahren ein. Nicht der Urwald, sondern der Kulturwald ist deshalb die Basis fĂŒr unsere Arbeiten in den WĂ€ldern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Sonntag, 28. November, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr stellt FrĂ€ulein Brehm die Wildkatze vor. Hier sind neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren eingeladen. Anschließend geht es um 16 Uhr um das Auerhuhn. Diese Vorstellung ist fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Beide Vorstellungen sind kostenlos und ohne Anmeldung. Die Platzzahl ist begrenzt. Es gilt die 3G-Regel.
 
 

Verschiedenes 
 
Frelo wÀchst weiter
(c) VAG
 
Frelo wÀchst weiter
Sechs neue Stationen, 85 zusÀtzliche LeihfahrrÀder und Ausleihrekorde

Kooperation mit Firmen und Umlandgemeinden ausgeweitet

Mit zwei zusĂ€tzlichen festen und vier Test-Stationen erweitert die Freiburger Verkehrs AG ihr Frelo-Angebot in Freiburg. Das Fahrradvermietsystem bleibt damit auf Wachstumskurs. Auf die steigende Nachfrage und Ausleihrekorde reagieren die Verkehrsbetriebe mit 85 zusĂ€tzlichen Frelos. Dank sogenannter Kooperationsstationen vergrĂ¶ĂŸert sich das Frelo-Angebot – auch ĂŒber die Grenzen Freiburgs hinaus.

„Frelo bleibt in der Erfolgsspur“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Unser Ausleihnetz wird damit immer dichter und grĂ¶ĂŸer. So schaffen wir fĂŒr viele Freiburgerinnen und Freiburger ein zusĂ€tzliches klimafreundliches MobilitĂ€tsangebot.“ Sein Vorstandskollege, Stephan Bartosch, ergĂ€nzte: „Mit der erweiterten Infrastruktur stellen wir die hohe QualitĂ€t und VerfĂŒgbarkeit unseres Angebots sicher.“

Weitere Frelo-Stationen

In der Bötzinger Straße im Gewerbegebiet Haid sowie in der Wirthstraße in Landwasser sind in den vergangenen Tagen zwei dauerhafte Leihfahrrad-Stationen aufgebaut worden. Dazu kommen neue Probestationen in der Königsberger Straße (Kappel), Hirschstraße (GĂŒnterstal), Else-Wagner-Straße (Haslach), Krozinger Straße (Weingarten).

„Mit der Fuß- und Radoffensive lĂ€uft derzeit ein riesiges Investitionsprogramm in diesem Bereich. Jetzt entsteht mit den neuen Stationen ein noch dichteres Frelo-Netz. Das ist ein weiterer Baustein, um die Rad-Infrastruktur in Freiburg weiter zu stĂ€rken “, erklĂ€rte Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag. Bei entsprechender Nachfrage im Test-Zeitraum bis Ende des Jahres und passenden Rahmenbedingungen werden auch diese Standorte in feste Stationen umgewandelt.

Kundinnen und Kunden entscheiden ĂŒber Standorte mit

Die zusĂ€tzlichen Standorte wurden vom Standortplanungsteam von VAG, Garten- und Tiefbauamt sowie dem Betreiber nextbike gemeinsam ausgewĂ€hlt. Bei der Standortauswahl berĂŒcksichtigte das Team auch die Anregungen von Kundinnen und Kunden. In verschiedenen Umfragen hatten diese die Möglichkeit, Wunschstandorte zu melden.

Ausleihrekord im Juli

Die Zahlen sprechen fĂŒr sich: Mit 43.600 Ausleihen im Juli verzeichneten die Verkehrsbetriebe einen neuen Ausleihrekord. Um die hohe Nachfrage auch zukĂŒnftig verlĂ€sslich bedienen zu können, erweitert die VAG die Fahrradflotte weiter. In den nĂ€chsten Tagen werden 85 zusĂ€tzliche Frelos auf die inzwischen insgesamt 85 Stationen im Stadtgebiet verteilt. Damit trĂ€gt das Leihfahrradsystem mit insgesamt 615 Frelos und 20 Lastenfrelos zur Verkehrswende bei.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zuletzt zahlreiche Probestationen in Hochdorf und am Tuniberg (in Munzingen, Tiengen, Opfingen und Waltershofen) in feste Stationen umgewandelt. Am Rathaus in Opfingen ist neben der integrierten Frelo-Station inzwischen auch eine Fahrrad-Reparaturstation in Betrieb.

Kooperationsstationen werden von Unternehmen oder Umlandgemeinden finanziert

Neben den Stationen, die ĂŒber die Fördermittel der Stadt entstehen, wĂ€chst das Frelo-Netz auch dank sogenannter Kooperationsstationen. Dabei finanzieren Unternehmen oder Umlandgemeinden die Standorte. Interessierte Firmen und Kommunen haben seit Sommer die Möglichkeit, das Frelo-Angebot vor der HaustĂŒre fĂŒr drei Monate zu testen – und somit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

TemporĂ€re Probe-Kooperationsstationen werden dabei mit Markierungen und Schildern gekennzeichnet und mit RĂ€dern des bestehenden Systems bestĂŒckt. Nach Ablauf des Probezeitraums erhalten die Unternehmen eine detaillierte Nutzungsauswertung und können so aufgrund einer fundierten Basis entscheiden, ob sie Teil desVerleih-Systems werden.

Hoher Zuspruch und weitere Teststationen

Nach positiven Erfahrungen und der regen Nutzung der Stationen sind auch die ersten Probestationen außerhalb Freiburgs in feste Stationen umgewandelt worden – oder es wurden entsprechende BeschlĂŒsse gefasst. Dazu zĂ€hlen Gundelfingen Rathaus, Gundelfingen Bahnhof, Gundelfingen Wildtal sowie Merzhausen.

Weitere Probestationen in Kooperation mit den Unternehmen Ikea (Industriegebiet Nord) und Charles River (Flugplatz/IG Nord) sowie mit der Gemeinde Umkirch werden aktuell getestet.

„Mit den Kooperationsstationen schaffen Unternehmen gerade fĂŒr Pendlerinnen und Pendler ein attraktives Angebot“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Frelo trĂ€gt so zur Verkehrswende bei. „Das wachsende Interesse von Unternehmen, nachhaltige MobilitĂ€tsangebote fĂŒr ihre Mitarbeitenden zu schaffen, freut uns enorm“, ergĂ€nzte Oliver Benz, sein Vorstandskollege bei den Freiburger Verkehrsbetrieben.
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Großer Klimastreik zur Koalitionsverhandlung
Breites BĂŒndnis unterstĂŒtzt den zentralen Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 22. Oktober in Berlin

Berlin - „Klimakoalition jetzt!“ Unter diesem Motto unterstĂŒtzt ein breites BĂŒndnis aus Organisationen, VerbĂ€nden und Initiativen den zentralen Klimastreik am 22. Oktober in Berlin, zu dem die Fridays-for-Future-Bewegung aufruft. Das BĂŒndnis fordert Menschen aus allen Teilen des Landes dazu auf, sich der Demonstration in Berlin anzuschließen.

Die Bundestagswahl hat nach Ansicht des BĂŒndnisses gezeigt, wie wichtig den WĂ€hler*innen das Thema Klimaschutz ist. Doch die Parteien haben bisher keine echte Antwort auf die Klimakrise geliefert. Der Protest soll der Politik klar machen, dass jetzt umfassende Maßnahmen fĂŒr konsequenten Klimaschutz im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden mĂŒssen.

„Wir mĂŒssen den Druck an den Verhandlungstischen erhöhen. Denn: Klimaschutz ist nicht verhandelbar“, heißt es aus dem Koordinierungskreis des BĂŒndnisses. „Die politischen Entscheidungen der nĂ€chsten vier Jahre bestimmen maßgeblich, ob wir den deutschen Beitrag fĂŒr das 1.5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens noch einhalten können. Die neue Regierung muss außerdem umfassende Maßnahmen fĂŒr konsequenten Klimaschutz im Koalitionsvertrag festschreiben und umsetzen, bevor es zu spĂ€t ist.“

Gemeinsam mit Fridays for Future fordert das BĂŒndnis, bis spĂ€testens 2030 aus der Kohle auszusteigen. Gleichzeitig setzt es sich dafĂŒr ein, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Alle neuen Autobahnprojekte mĂŒssen gestoppt werden. Ein verbindliches Datum fĂŒr das Ende der Neuzulassungen von PKW mit fossilen Verbrennungsmotoren ist festzulegen, und zwar vor 2030. Zudem fordert das BĂŒndnis eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft mit fairen Preisen fĂŒr Lebensmittel. Das BĂŒndnis setzt sich außerdem fĂŒr eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft und fĂŒr weltweite Klimagerechtigkeit ein. Es drĂ€ngt auf eine Verdoppelung der Klimafinanzierung fĂŒr die LĂ€nder des Globalen SĂŒdens.

Zum Koordinierungskreis des BĂŒndnisses gehören die Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft (AbL), Attac Deutschland, Campact, Greenpeace, die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, die NAJU (Naturschutzjugend im NABU), die NaturFreunde Deutschlands, die Naturfreundejugend Deutschlands, Together for Future, der WWF und die WWF-Jugend. Der Aufruf wird insgesamt von ĂŒber 80 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen.

Wichtiger Hinweis:
Der Startpunkt fĂŒr die Demo hat sich geĂ€ndert: Der Zug startet am Brandenburger Tor, NICHT am Bundeskanzler*innenamt. Alle Aktionen und Demonstrationen des Klimastreiks werden Corona-konform mit Abstand, Hygieneregeln, FFP2- oder medizinischen Masken organisiert.
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Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banuzertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 16-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das MarkgrĂ€flerland, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, fĂŒhrt die Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung ĂŒber etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener oder Schlatter Rebberg. Auf rund 40 Hektar lĂ€dt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Auf den beiden Rebbergen können Sie wunderschöne Ausblicke ins MarkgrĂ€flerland genießen.

Eine weitere FĂŒhrung findet am Samstag, den 13. November 2021, ab 13.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 18.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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