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Montag, 21. Januar 2019
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Verschiedenes 
 
Neues Themenheft ĂŒber
 
Neues Themenheft ĂŒber "Wasser"
Neue Ausgabe von „BĂŒrger & Staat“ - Zeitschrift der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB)

Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) liegt jetzt die neue Ausgabe der Zeitschrift „BĂŒrger & Staat“ vor. Zehn fachkundige BeitrĂ€ge informieren darin ĂŒber ein fĂŒr viele Menschen selbstverstĂ€ndliches, ebenso aber bedrohtes Gut: Wasser. Thematisiert werden die ökonomische Bedeutung und das politische Konfliktpotential, das dem knappen wie lebenswichtigen Rohstoff zukommt. Globale Herausforderungen wie die prognostizierte Zunahme von „WasserflĂŒchtlingen“ erörtert ein Beitrag, der den Zusammenhang von Umweltkatastrophen und Migration aufgreift. Maßnahmen wie das „Integrierte Wasserressourcen-Management“, ein international anerkanntes Leitbild zur Überwindung von Nutzungskonflikten, werden diskutiert. Ob Selbstverpflichtungen zum nachhaltigen Umgang mit Wasser, z. B. bei Herstellern von landwirtschaftlichen Produkten wie Baumwolle und Palmöl, einen Weg aus der Krise bedeuten, untersucht eine weitere Abhandlung. Auf nationaler Ebene beschĂ€ftigen sich am Beispiel Berlins zwei AufsĂ€tze mit Privatisierungsfolgen bei Betrieben, die die Versorgung mit Trinkwasser gewĂ€hrleisten.

Die Zeitschrift „BĂŒrger & Staat“ der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jĂ€hrlich. Kostenlose Einzelhefte und GruppensĂ€tze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Verschiedenes 
 
 
Klöckners Runder Tisch Insektenschutz
Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit!

Berlin, 14. Januar 2018. Seit fast zwei Jahren wird in Deutschland intensiv ĂŒber den dramatischen Verlust der Insektenfauna diskutiert. Seit knapp einem Jahr gilt das Versprechen der Bundesregierung, rasch und ambitioniert zu handeln, „um die Lebensbedingungen fĂŒr Insekten noch in dieser Legislaturperiode deutlich und nachhaltig zu verbessern“.
AnlĂ€sslich des heutigen „Runden Tischs“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Thema Insektenschutz und Landwirtschaft erklĂ€ren die NaturschutzverbĂ€nde BUND, NABU und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring:

„Seit Monaten bleibt die Bundeslandwirtschaftsministerin konkrete VorschlĂ€ge schuldig, wie sie das vom Bundeskabinett in Eckpunkten verabschiedete Aktionsprogramm Insektenschutz unterstĂŒtzen und mit Initiativen in ihrer ZustĂ€ndigkeit ergĂ€nzen will. Als VerbĂ€nde sind wir jederzeit zur UnterstĂŒtzung bereit, wenn klar ist, dass es jetzt nicht mehr um die Frage des „ob“, sondern nur noch um das „wie“ geht. Denn es ist völlig unstrittig, dass eine immer intensivere Landwirtschaft mit hohen EintrĂ€gen von DĂŒnge- und Pflanzenschutzmitteln und ausgerĂ€umten Landschaften den entscheidenden Anteil am Insektenverlust trĂ€gt“, betont DNR-GeneralsekretĂ€r Florian Schöne.

„Das Bundesumweltministerium hat im Oktober umfangreiche MaßnahmenvorschlĂ€ge vorgelegt, mit denen der Insektenschutz noch in dieser Legislaturperiode ernsthaft begonnen werden kann. Diese mĂŒssen die Grundlage fĂŒr jede weitere Diskussion sein. Wir erwarten, dass das Landwirtschaftsministerium unverzĂŒglich konkrete VorschlĂ€ge auf den Tisch legt, wie die in der Landwirtschaft angedachten Maßnahmen umgesetzt werden können,“ ergĂ€nzt Olaf Bandt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des BUND.

Die VerbĂ€nde kritisieren, dass die Einladung zum Runden Tisch sehr kurzfristig erfolgt war und keine BeschlussvorschlĂ€ge beinhaltete. Angesichts der anstehenden Internationalen GrĂŒnen Woche drĂ€nge sich der Eindruck auf, dass es dem Ministerium mehr um Stimmung als um Substanz geht.

„Wir packen gerne mit an, wenn Julia Klöckner zum Kampf gegen das Insektensterben einlĂ€dt. Dazu muss sie aber auch endlich konkret sagen, wie sie dafĂŒr die Agrarpolitik Ă€ndern will", so Leif Miller, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des NABU. Die VerbĂ€nde kritisieren zudem, dass sich die Bundesministerin bisher nicht zu den lĂ€ngst vorliegenden VorschlĂ€gen der EU-Kommission fĂŒr die EU-Agrarpolitik 2021-2027 positioniert hat. Eine Debatte ĂŒber die milliardenschweren ĂŒberwiegend umweltschĂ€dlichen Subventionen werde damit unterdrĂŒckt.

- Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring (DNR), Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) -
 
 


Verschiedenes 
 
Lucens Schweiz: Schwerer Atomunfall (GAU) vor 50 Jahren
Quelle: BUND SĂŒdlicher Oberrhein
 
Lucens Schweiz: Schwerer Atomunfall (GAU) vor 50 Jahren
Am 21.01.2019 jĂ€hrt sich einer der bestverdrĂ€ngten AtomunfĂ€lle der Welt zum fĂŒnfzigsten mal

Wer an schwere AtomunfĂ€lle, an Kernschmelzen und an den grĂ¶ĂŸten anzunehmenden Unfall (GAU) denkt, der denkt an Fukushima, Tschernobyl und Harrisburg. Aus dem kollektiven GedĂ€chtnis (fast) erfolgreich gelöscht wurde der schwere Atomunfall im Versuchsreaktor Lucens in der Schweiz am 21. Januar 1969.

Nichts auf der Homepage der kleinen Gemeinde Lucens (CH) lĂ€sst erahnen, daß dieser Ort in der Liste der schweren UnfĂ€lle in kerntechnischen Anlagen aufgefĂŒhrt ist. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trĂ€umten auch in der Schweiz einige Lobbyisten einen doppelten Traum. Den Traum vom "ewigen Strom durch Atom" und von der "eigenen, schweizer Atombombe". Aus diesen beiden GrĂŒnden wurde in der kleinen Gemeinde Lucens ein neuer Reaktortyp realisiert, eine schweizerische Eigenentwicklung. 100m weit in den Berg gebaut entstand in einer Felskaverne ein kleiner Natururan-Reaktor, in dem auch atombombenfĂ€higes Plutonium erzeugt werden sollte. Die Inbetriebnahme verzögerte sich wegen technischer Probleme immer wieder, aber am 10. Mai 1968 wurde der Betrieb des unterirdischen "Kleinst-AKW" aufgenommen. Am 21. Januar 1969 kam es durch eine Störung im KĂŒhlsystem zum teilweisem Schmelzen eines Brennelementes, was das Bersten des Druckrohres und schwere SchĂ€den im Reaktorkern zur Folge hatte.

Bei diesem schweren Atomunfall (GAU) wurde ein Brennelement ĂŒberhitzt und zerstört. In der Folge kam es zu einem Brand und einer Explosion, bei der das Druckrohr weggesprengt wurde. Dabei entwichen radioaktive Gase u.a. in die Kaverne, die daraufhin so stark verseucht war, daß sie fĂŒr Jahre zugemauert werden musste. Neben Fukushima, Tschernobyl, Sellafield und Harrisburg war dieser Atomunfall in einem Schweizer AKW einer der großen AtomunfĂ€lle in der Geschichte der Atomindustrie. Er fĂŒhrte nur deshalb nicht zu einer großen Katastrophe, weil der Versuchsreaktor sehr klein und in eine Felskaverne eingebaut war. Das radioaktive Potential war noch nicht so groß, weil der kleine Versuchsreaktor bereits kurz nach der Inbetriebnahme und nach wenigen ProbelĂ€ufen durchbrannte.

Seit 1969 versucht die Schweizer Atomlobby die Erinnerung an diesen Unfall in der "sicheren und sauberen" Schweiz zu löschen. AtomunfÀlle und Kernschmelzen, das gibt es im Bewusstsein der Menschen auch in Deutschland doch nur im "unsicheren Russland oder im fernen Japan". Die schweren UnfÀlle in Sellafield, Harrisburg und Lucens wurden und werden auch in Deutschland gerne verdrÀngt.

Mit der Zwischenlagerung der "atomaren Reste des Versuchs" in der grenznahen WĂŒrenlinger ZWILAG ist das Kapitel Lucens nun aber keinesfalls endgĂŒltig abgeschlossen. Der radioaktive Schrott des durchgebrannten Brennelements wird noch eine Million Jahre weiter strahlen. Ein vergleichbarer Unfall in einem anderen, großen AKW der Schweiz könnte diese auf Dauer unbewohnbar machen. Dass aus der beinahe- Katastrophe nichts gelernt wurde, zeigt die Tatsache, dass im schweizerischen Beznau das Ă€lteste und eines der gefĂ€hrlichsten AKW der Welt betrieben wird. Und jedes weitere Land das mit Hilfe der "friedlichen" Nutzung der Atomkraft zu Atomwaffen kommt, ist eine Katastrophe fĂŒr den Frieden und die Welt.

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Verschiedenes 
 
VAG entwickelt ihre digitale Informations- und Vertriebsplattform weiter
Übergabe der Förderungsurkunde / Foto: VAG
 
VAG entwickelt ihre digitale Informations- und Vertriebsplattform weiter
Dank einer Förderzusage des Bundes ĂŒber eine Millionen Euro im Rahmen des Projektes „Green City Masterplan“ gibt es fĂŒr die Freiburger Verkehrs AG (VAG) jetzt grĂŒnes Licht, um bereits vorhandene digitale Vertriebs- und Informationsangebote weiterzuentwickeln und auszubauen. Die VAG VorstĂ€nde Stephan Bartosch und Oliver Benz konnten den Förderbescheid am Donnerstag, 10. Januar, aus den HĂ€nden des Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall entgegennehmen. "Die MobilitĂ€ts-App der VAG leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Freiburg bei sauberer Luft die Nase vorn hat. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wird damit fĂŒr die BĂŒrger einfacher und komfortabler. Es freut mich, dass auch die Freiburger VAG vom „Sofortprogramm zur Luftreinhaltung – Digitalisierung von Verkehrssystemen“ des Bundes profitiert. Besonders möchte ich mich bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer MdB fĂŒr die Förderung bedanken," erklĂ€rt Matern von Marschall bei der Übergabe.

„Wir werden die Fördermittel unter anderem dazu verwenden, die bestehende Fahrplanauskunft „VAGmobil“ zu einer multimodalen MobilitĂ€ts-App weiterzuentwickeln, aus der heraus man seine Wege mit allen umweltfreundlichen MobilitĂ€tsangeboten einfach planen, buchen und bezahlen kann,“ beschreibt Oliver Benz eines der geplanten Projekte. ZukĂŒnftig soll man also bei der Planung eines Weges von A nach B nicht nur den ÖPNV, sondern zum Beispiel auch das Fahrradverleihsystems Frelo einbeziehen können, die VerfĂŒgbarkeit von LeihrĂ€dern prĂŒfen, und diese sogleich auch buchen und bezahlen.

Um das neue Informationsangebot verwirklichen zu können sind vorbereitende Arbeiten in mehreren Handlungsfeldern notwendig. Eine Voraussetzung ist der Ausbau digitaler Vertriebswege und die Entwicklung kundenfreundlicher Prozesse fĂŒr eine einfache Handhabung und Kommunikation. Da sich die Kundenkommunikation immer auch an gemeinsame Kunden der Verbundpartner im RVF richtet, findet eine enge Abstimmung mit dem RVF statt. „Mit der Förderung durch den Bund ist es uns möglich, diese Digitalisierungsprojekte umzusetzen, das schon lange auf unserer Wunschliste stand, dafĂŒr ein herzliches Dankeschön an das Verkehrsministerium, “ bringt Stephan Bartosch die Bedeutung der zusĂ€tzlichen Bundesmittel fĂŒr die VAG auf den Punkt.

Die genannten Vorhaben sind Teil des stĂ€dtischen „Green City Masterplans“. Dies eröffnete die Möglichkeit einen Förderantrag im Bundesprogramm „Sofortprogramm zur Luftreinhaltung – Digitalisierung von Verkehrssystemen“ zu stellen, der nun auch bewilligt wurde: Die Gesamtkosten fĂŒr Investitionen und Personal belaufen sich auf 2 Millionen Euro, eine Million davon werden aus Mitteln des Bundesprogramms getragen. GemĂ€ĂŸ den Förderbedingungen ist das Projekt bis zum 31.12.2020 umzusetzen und abzurechnen.

Das Ziel des Projektes ist es, den Zugang zu Verkehrsmitteln des sogenannten Umweltverbundes erheblich zu vereinfachen. Zum Umweltverbund zĂ€hlen in diesem Sinne neben dem ÖPNV auch Bikesharing- und Carsharing- Angebote. Durch einen vereinfachten Zugang soll die Nutzung der umweltfreundlicheren Verkehrsmittel verstĂ€rkt und damit die Luft-Schadstoffbelastung – insbesondere bei den Stickoxiden – verringert werden.

Was ist der „Green City Masterplan“?

Im Green City Masterplan wurden seitens der Stadt Freiburg vielfÀltige Themen zur Luftreinhaltung zusammengetragen und mit konkreten Projekten hinterlegt.

Voraussetzung, um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sofortprogramm zur Luftreinhaltung“ zu erhalten ist , dass das zu fördernde Projekt zunĂ€chst als Teil des stĂ€dtischen Masterplans akzeptiert wurde.

Auch ĂŒber die nun geförderten Digitalisierungsprojekte hinaus wird die VAG in den kommenden Wochen und Monaten aktiv werden: Die AusrĂŒstung erster Busse und Stadtbahnen mit W-LAN ist in Arbeit und fĂŒr Sehbehinderte sind erweiterte digitale Orientierungshilfen an Haltstellen und in Fahrzeugen sowie die Einbindung digitalisierter Störungsmeldungen in Planung.
 
 

Veranstaltungen 
 
'Wir haben es satt!’
 
'Wir haben es satt!’
Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen – Bauern bei Klimaschutz unterstĂŒtzen!

Großdemonstration fĂŒr zukunftsfĂ€hige EU-Agrarreform am 19.01.19
Kochtopf-Konzert fĂŒr klima- und umweltfreundliche bĂ€uerliche Landwirtschaft, artge­rechte Tierhaltung und gutes Essen

Berlin, Dezmber 18. Unter dem Motto ‚Wir haben es satt – Essen ist politisch!’ ruft ein breites BĂŒndnis von mehr als 50 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft zum Pro­test auf. Zehntausende Menschen – Bauern, Imker, BĂ€cker und viele engagierte BĂŒrger aus Stadt und Land – werden sich am 19. Januar im Berliner Regierungsviertel lautstark fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Agrarpolitik einsetzen. Im Fokus der Demonstration steht die aktuelle EU-Agrarreform. Denn bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen EuropĂ€ischen Agrarpolitik (GAP) entscheidet die Bundesregierung 2019 maßgeblich ĂŒber die Verteilung der Subventio­nen von rund 60 Milliarden Euro pro Jahr mit.

„Die Menschen verlangen, dass die Agrarsubventionen endlich umverteilt werden“, erklĂ€rt ‘Wir haben es satt!’-Sprecherin Saskia Richartz und fĂ€hrt fort: „Statt weiterhin mit Steuer­geld pauschal Landbesitz zu belohnen, muss die EU Bauern bei Klima- und Tierschutz unter­stĂŒtzen!“ Das DĂŒrrejahr 2018 zeigt ebenso deutlich wie das Insektensterben oder die GĂŒlle­flut, dass es so nicht weitergeht. „Von den Subventionen profitieren nicht Bauernhöfe, Bienen und Klima, sondern vor allem Großgrundbesitz, Tierfabriken und Monokulturen. Das haben wir satt!“, kommentiert Richartz und fordert: „Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrar­industrie!“

Bei der EU-Agrarreform muss endlich das Prinzip öffentliches Geld nur fĂŒr öffentliche Leis­tungen gelten. Schon heute zeigen unzĂ€hlige bĂ€uerliche Betriebe in ganz Europa, wie Tiere artgerecht gehalten, Böden und Klima geschĂŒtzt werden und dabei gutes Essen produziert wird. Die Politik darf diesen Betrieben, die Vorbilder fĂŒr die Zukunftslandwirtschaft sind, nicht weiterhin KnĂŒppel zwischen die Beine werfen. DafĂŒr schlagen die Demonstranten wenige Monate vor der Europawahl beim internationalen Agrarministergipfel mit ihren Kochtöpfen lautstark Alarm.

Großdemonstration am Samstag, 19. Januar 2019, ab 12.00 Uhr
Ort: Brandenburger Tor, Platz des 18. MĂ€rz, 10117 Berlin
Ablauf:
12 Uhr: Auftaktkundgebung
Ab ca. 12.30 Uhr: Start der Demonstration zum internationalen Agrarministergipfel im AuswÀrtigen Amt
Ab ca. 14.30 Uhr: Abschluss mit Reden, Musik und Essen am Brandenburger Tor

Schon am Vormittag findet die Traktorendemo mit anschließender Übergabe der bĂ€uerlichen Protestnote statt. Ort & Zeit: 10.30 Uhr beim Agrarministergipfel im AuswĂ€rtigen Amt, Wer­derscher Markt 1, 10117 Berlin.

Hintergrund:
Seit 2011 demonstrieren unter dem Motto ‚Wir haben Agrarindustrie satt!‘ alljĂ€hrlich im Ja­nuar zehntausende Menschen – Bauern, Lebensmittelhandwerker, Tier-, Umwelt- und Natur­schĂŒtzer, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und viele mehr – kraftvoll, bunt und lautstark auch bei eisigen Temperaturen in Berlin. Gemeinsam treten sie ein fĂŒr eine Landwirtschaft, in der Tiere artgerecht gehalten werden, Umwelt und Klima ge­schĂŒtzt werden, gutes Essen fĂŒr alle erzeugt wird und die Bauern faire Preise fĂŒr ihre Pro­dukte erhalten.
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Verschiedenes 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Freiburg. Am Freitag, 4.1. und Samstag, 5.1. findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt statt. 250 Aussteller bieten mit Edeltrödel, Möbeln, Elektronik, Schmuck, 2nd-Hand, Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Viele ĂŒberregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den einen oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten sind Freitag von 14-19 Uhr und Samstag von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro / vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von Mehrfach-Eintrittskarten möglich
Das GelĂ€nde ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und hat auch ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Trödelmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.

Weitere Informationen und andere Flohmarkt-Termine erhalten Interessierte beim Veranstalter SĂŒMa Maier GmbH unter Telefon 07623 74192-0 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Veranstaltungen 
 
 
Global Goals Aktionstag in Karlsruhe
Beim Thema Nachhaltigkeit kann jeder zum "Changemaker" werden

Zum ersten Mal gemeinsam mit dem Jugendklimagipfel findet am Mittwoch, 6. Februar, der Global Goals Aktionstag Karlsruhe statt. Aus diesem Grund lĂ€dt die Stadt alle Jugendlichen dazu ein, ihre WĂŒnsche und Ideen fĂŒr das Karlsruher Klimaschutzkonzept einzubringen und beim Aktionstag in der Karlshochschule International University, Karlstraße 36-38, zu diskutieren.

Bei den Global Goals handelt es sich um 17 weltweit geltende, politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen und im Ergebnis ein besseres Leben fĂŒr alle ermöglichen sollen. FĂŒr die Teilnahme an den Aktionstagen gilt, dass jede und jeder zum "Changemaker" werden und etwas dazu beitragen kann, diese globalen Ziele auch zu erreichen. Gemeinsam zu diskutieren, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Projekte ins Leben zu rufen steht deshalb auch im Zentrum der Veranstaltung.

Ins Leben gerufen wurden die Global Goals Aktionstage von der element-i Bildungsstiftung und der Freien Dualen Fachschule fĂŒr PĂ€dagogik (FDFP). Eine kostenfreie Anmeldung ist möglich unter www.globalgoals.de.
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Verschiedenes 
 
„Frelo“ startet Mitte 2019
Frelo / Foto: VAG
 
„Frelo“ startet Mitte 2019
Vergabe erfolgt: „nextbike“ aus Leipzig betreibt Fahrradverleihsystem

Das Fahrradverleihsystem „Frelo“ wird voraussichtlich Mitte kommenden Jahres mit 400 RĂ€dern und 55 Stationen seinen Betrieb in Freiburg aufnehmen. Betreiberin des Systems wird die „nextbike GmbH“ aus Leipzig sein, deren Angebot bei einer europaweiten Ausschreibung alle Anforderungen und QualitĂ€tsvorgaben von Stadt und Freiburger Verkehrs AG (VAG) erfĂŒllte und somit den Zuschlag erhalten hat. Der Vertrag lĂ€uft bis Ende 2024. Vertragspartnerin von nextbike ist die VAG. Deren Vorstand Oliver Benz macht die Rolle des Verkehrsunternehmens deutlich: „Seit 117 Jahren organisiert die VAG mit Straßenbahn- und Busverkehren einen betrĂ€chtlichen Teil der MobilitĂ€t in Freiburg. Jetzt sind wir in einer Phase, in der wir unsere Expertise als MobilitĂ€tsdienstleister auf weitere MobilitĂ€tsarten ausdehnen und sozusagen multimodal werden. Unser Ziel ist es mittelfristig auch, bestehende und neue hinzukommende MobilitĂ€tsangebote digital zu vernetzen.“ Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt dazu: „„Es geht uns beim Fahrradverleihsystem darum, das MobilitĂ€tsangebot fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie fĂŒr die
vielen Touristinnen und Touristen der Stadt um einen weiteren Baustein zu erweitern. Vor allem fĂŒr Menschen, die mit Bus und Bahn in Freiburg unterwegs sind oder mit dem öffentlichen Verkehr nach Freiburg kommen, erweitert das Fahrradverleihsystem den Aktionsradius abseits der Haltestellen und stellt eine gute ErgĂ€nzung zum ÖPNV dar. Gemeinsam mit der VAG machen wir es den kĂŒnftigen Nutzerinnen und Nutzern noch leichter, ohne Auto in Freiburg mobil zu sein.“

„Wir haben uns sehr ĂŒber den Zuschlag gefreut“, erklĂ€rt nextbike GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralf Kalupner. „Freiburg ist eine wunderschöne Stadt, in der durch unser öffentliches Fahrradverleihsystem der Radverkehrsanteil weiter gefördert werden wird. Auch wenn man ein eigenes Rad hat, gibt es viele Situationen, in denen man „Frelo“ nutzen kann, z.B. in Kombination mit dem ÖPNV oder fĂŒr Radtouren mit dem Besuch.“

Bevor „Frelo“ endgĂŒltig starten kann sind noch einige Vorarbeiten notwendig. So beginnt im Januar zum Beispiel in enger Abstimmung von VAG, Garten- und Tiefbauamt und nextbike die Planung und Positionierung der 55 angestrebten Fahrrad-Standorte, die ĂŒber das gesamte Freiburger Stadtgebiet verteilt sein sollen.

Das Verleihsystem

Die VAG und die Stadt haben sich fĂŒr ein stationsbasiertes System entschieden, bei dem die RĂ€der nicht wild abgestellt werden. Dadurch soll ein geordnetes und sicheres Aufstellen der LeihrĂ€der gewĂ€hrleistet sein. Nutzerinnen und Nutzer können sich ein Leihrad an einer Station ausleihen und an derselben oder an einer beliebigen anderen Station wieder zurĂŒckgeben.

Der Ausleihvorgang:

Um eines der FahrrĂ€der nutzen zu können ist eine einmalige Registrierung ĂŒber Smartphone-App, Homepage, Terminal oder Telefonhotline notwendig. Die RĂ€der selbst sind dann ĂŒber die genannten KanĂ€le und mittels einer Kundenkarte ausleihbar. An zehn Stationen können sich zudem auch Personen, die spontan
radeln möchten und kein Smartphone besitzen, mittels dort befindlicher Terminals informieren, anmelden und ein „Frelo“ leihen.

Die Tarife:

Pro 30 Minuten Fahrt wird in der Regel 1 Euro fÀllig.

FĂŒr all jene, die mit nextbike ein Abo fĂŒr bestimmte NutzungszeitrĂ€ume abschließen, ist die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos. Auch fĂŒr alle, die eine RegioKarte ĂŒber eines der Abos beziehen (RegioKarte Erwachsene im Abo; RegioKarte SchĂŒler, Azubi im Abo; RegioKarte Job; JobTicket BW), sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt umsonst.

Gleiches gilt fĂŒr Studierende der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t und der Musikhochschule, die im Rahmen einer Kooperation fĂŒr eine geringe, im Semesterbeitrag enthaltene Summe, die RĂ€der fĂŒr die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos nutzen können und fĂŒr die folgenden Nutzungszeiten nur den halben Preis zahlen werden.

Wer ist nextbike?

nextbike wurde im Jahr 2004 in Leipzig gegrĂŒndet. Die Bike Sharing-Pioniere betreiben derzeit in mehr als 60 deutschen StĂ€dten und aktuell 27 LĂ€ndern öffentliche Fahrradverleihsysteme.

Das Freiburger Verleihsystem wird mit dem neuesten Radmodell von nextbike ausgestattet, das zwar robust, aber fĂŒr ein Leihfahrrad dennoch relativ leicht ist. Die FahrrĂ€der haben ein smartes, integriertes Rahmenschloss und verfĂŒgen ĂŒber 7 GĂ€nge.

Finanzierung

Die Stadt Freiburg stellt gemĂ€ĂŸ einem Gemeinderatsbeschluss fĂŒr die Finanzierung des Systems einen Zuschuss von höchstens 300.000 Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung. Dieser wird aus Mitteln der Übernachtungsteuer finanziert.
 
 




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