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Sonntag, 9. Mai 2021
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Verschiedenes 
 
Jetzt auch LastenFrelos am Start
Lastrenfrelo Freiburg (c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg
 
Jetzt auch LastenFrelos am Start
Freiburgs Fahrradverleihsystem Frelo wird von sofort an um 20 Lastenpedelecs erweitert. Die einspurigen RĂ€der mit elektrischer TretunterstĂŒtzung können an 15 der bestehenden Frelo-Stationen ausgeliehen und zurĂŒckgegeben werden. Diese „FreloPlus-Stationen“ sind in den Apps der Freiburger Verkehrs AG („VAG mobil“) und von nextbike zu finden und im Straßenraum durch eine FreloPlus-Stele gekennzeichnet.
„Die LastenFrelos sind eine tolle Erweiterung des umweltfreundlichen MobilitĂ€tsangebotes in Freiburg und treffen den Nerv der Zeit. Ich bin mir sicher, dass sie genauso gut einschlagen werden, wie die Frelos,“ ordnet OberbĂŒrgermeister Martin Horn das neue Angebot ein.
„Das LastenFrelo ergĂ€nzt unser im Mai 2019 in Betrieb genommenes Fahrradverleihsystem Frelo, welches letzte Woche bereits die 500.000ste Ausleihe verzeichnen konnte, hervorragend. Auf unserem Weg als multimodale Verkehrsdienstleisterin in Freiburg sind wir somit nochmals einen Schritt weitergekommen. In den nĂ€chsten Wochen steht nun die Erweiterung unserer VAG mobil-App im Fokus, um das multimodale Angebot abzurunden“, informiert VAG Vorstand Oliver Benz. „Die TransportfahrrĂ€der sind eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu den bisherigen Verkehrsangeboten der VAG, um möglichst viele verschiedene Angebote fĂŒr alle denkbaren individuellen MobilitĂ€tsbedĂŒrfnisse abbilden zu können,“ ergĂ€nzt VAG Vorstand Stephan Bartosch.

Wie funktioniert es:
Die LastenFrelos stehen in speziell markierten Bereichen an 15 der bestehenden Frelo-Stationen bereit. Bei der RĂŒckgabe mĂŒssen die LastenrĂ€der auch wieder in den markierten Bereichen abgestellt werden. Die RĂ€der verfĂŒgen ĂŒber eine Transportbox die fĂŒr eine Ladung von bis zu 60 kg zugelassen ist. Diese ist dank einer Sitzbank mit Sicherheitsgurten auch fĂŒr den verkehrssicheren Transport von maximal zwei Kindern bis sechs Jahre geeignet.
Die Frelo-Koordinatorin bei der VAG, Luisa Stenmans, rĂ€t allen, die zum ersten Mal ein Lastenfahrrad nutzen, dieses vorher einmal auszuprobieren: „LastenFrelos haben ein anderes Fahrverhalten als ‚normale‘ FahrrĂ€der. Ich rate den Nutzerinnen und Nutzern sich beim ersten Ausprobieren zunĂ€chst mit den Fahreigenschaften vertraut zu machen, bevor Lasten oder Kinder befördert werden.“ In den ersten Wochen nach der Eröffnung werden von der VAG und nextbike deshalb Möglichkeiten zum Kennenlernen und Ausprobieren anbieten. Genauere Informationen dazu werden pandemiebedingt erst kurzfristig bekannt gegeben.
Um die Ladung des Akkus mĂŒssen sich die Ausleihenden nicht selbst kĂŒmmern, erklĂ€rt Onur Semerci, Projektmanager bei Frelo-Betreiber nextbike: „Der Austausch leerer Akkus erfolgt durch unser nextbike-Serviceteam. Auf diese Weise ist es nicht notwendig an den Stationen eine aufwĂ€ndige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Wir laden die Akkus dann zentral mit Ökostrom der badenova.“ Der regionale Energie- und Umweltdienstleister badenova unterstĂŒtzt das Projekt jĂ€hrlich mit einem finanziellen Beitrag und beteiligt sich damit an einem weiteren Projekt im Bereich der ElektromobilitĂ€t.

Reservieren:
LastenFrelos können ĂŒber die nextbike-App 30 Minuten vor Fahrtbeginn reserviert werden. Innerhalb dieser 30 Minuten kann dann entweder das LastenFrelos ausgeliehen oder die Reservierung ĂŒber die App storniert werden. Dann entstehen fĂŒr die Reservierung keine Kosten. Wird die Reservierung verfallen gelassen, ohne sie in der App zu stornieren, fĂ€llt eine GebĂŒhr von 1 € an. Spontane Ausleihen können auch ĂŒber die VAGmobil-App erfolgen.

Preise
Bei LastenFrelo gibt es keine Sonderkonditionen fĂŒr ÖPNV- Abokundinnen und –kunden oder Studierende. Je angefangener 30 Minuten werden zwei Euro fĂ€llig. Die maximale TagesgebĂŒhr betrĂ€gt 18 Euro fĂŒr 24 Stunden.
FĂŒr Vielnutzer gibt es 3-Tages, Monats- oder Jahrestarife (6 €, 12 €, 48 €) mit denen die ersten 60 Minuten jeder Fahrt kostenfrei sind.

Wo sind die FreloPlus-Stationen:

Rotteckring
HĂ€ndelstraße
Laßbergstraße
Maria-Hilf-Kirche
Munzinger Straße
Johanneskirche
Rathaus im StĂŒhlinger
Dorfbrunnen
Studierendendorf Vauban
Lehener Straße / Wentzinger Straße
Tullastraße / ZĂ€hringer Straße
Betzenhauser Torplatz
Geschwister-Scholl-Platz
Karlsplatz
Alter Wiehrebahnhof

Auf dem Foto oben, von links: Onur Semerci (Projektmanager bei nextbike), Luisa Stenmans (Frelokoordinatorin VAG), Oliver Benz (Vorstand VAG), Martin Haag (Verkehrs- und Baudezernent Freiburg), OberbĂŒrgermeister Martin Horn, Stephan Bartosch (Vorstand VAG). Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
Stadtverwaltung erlĂ€sst AllgemeinverfĂŒgung zur GeflĂŒgelpest
Zwei Sperrbezirke eingerichtet
Keine Gefahr fĂŒr Menschen durch die Vogelgrippe

In Baden-WĂŒrttemberg ist in den vergangenen Wochen die Vogelgrippe aufgetreten. Auch in Freiburg hat die VeterinĂ€rbehörde der Stadt in mehreren GeflĂŒgelbestĂ€nden FĂ€lle der hochansteckenden GeflĂŒgelpest festgestellt. Die Stadtverwaltung hat deshalb eine AllgemeinverfĂŒgung auf Grundlage der GeflĂŒgelpest-Verordnung erlassen, die seit dem 8. April gĂŒltig ist. Um die Ausbruchsbetriebe wurden Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete eingerichtet, in denen EinschrĂ€nkungen insbesondere fĂŒr GeflĂŒgelhalter gelten. (Eine Karte mit den Gebieten und die VerfĂŒgung im Wortlaut gibt es hier: (klicke unten auf "mehr")

Was mĂŒssen GeflĂŒgelhalter im Sperrbezirk beachten?
Im Sperrbezirk gilt eine Aufstallungspflicht fĂŒr alle GeflĂŒgelhalter. Das bedeutet, dass die Tiere in einem geschlossenen Stall oder zumindest in einer ĂŒberdachten Voliere gehalten werden mĂŒssen. Der Auslauf im FreigelĂ€nde außerhalb des Stalles oder der Voliere ist verboten. ZusĂ€tzlich mĂŒssen GeflĂŒgelhalter sich strikt an Hygieneregeln halten. GeflĂŒgelausstellungen sind verboten. Alle GeflĂŒgelhalter sind verpflichtet, der VeterinĂ€rbehörde unverzĂŒglich die Anzahl der gehaltenen Vögel zu melden. Wenn gehaltene Vögel verenden, muss das ebenfalls sofort gemeldet werden.

Was ist im Beobachtungsgebiet zu beachten?
Im Beobachtungsgebiet gilt keine Aufstallungspflicht. Die Meldepflicht aller GeflĂŒgelhalter ist aber hier ebenfalls vorgeschrieben und auch die Hygieneregeln gelten entsprechend.

Wie lange bleiben die BeschrÀnkungen bestehen?
Die BeschrÀnkungen im Sperrbezirk 1 sind bis zum 21. April und im Sperrbezirk 2 bis zum 28. April befristet. Das Beobachtungsgebiet wird am 7. Mai aufgehoben, wenn keine neuen FÀlle hinzukommen.

Was passiert in den Seuchenbetrieben?
Die Tiere in den Betrieben, in denen die Vogelgrippe aufgetreten ist, mussten unverzĂŒglich tierschutzgerecht getötet und beseitigt werden. Im Stadtkreis Freiburg wurden 107 HĂŒhner und anderes GeflĂŒgel gekeult. 43 Tiere waren an der Seuche bereits verendet. Nach der Tötung muss in den Betrieben eine sorgfĂ€ltige und mehrfache Reinigung und Desinfektion erfolgen. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet können erst aufgehoben werden, wenn die VeterinĂ€rbehörde abgenommen hat, dass die Betriebe ordnungsgemĂ€ĂŸ gereinigt und desinfiziert wurden.

Wie kommt die GeflĂŒgelpest in den Stadtkreis?
Aus einem Junghennenaufzuchtbetrieb im Raum Paderborn (Nordrhein-Westfalen), bei dem der Ausbruch der GeflĂŒgelpest amtlich festgestellt wurde, sind zahlreiche JunghĂŒhner im Zeitraum 16.MĂ€rz bis 19. MĂ€rz an Kleinhaltungen in Baden-WĂŒrttemberg ausgeliefert worden. Betroffen sind nach derzeitigen Informationen der Behörden annĂ€hernd 180 GeflĂŒgelhaltungen im Land.

Wie gefĂ€hrlich ist die GeflĂŒgelpest fĂŒr den Menschen?
Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das Virus nicht gefĂ€hrlich fĂŒr den Menschen oder Hunde und Katzen. Totes GeflĂŒgel oder tote Wildvögel sollten jedoch nur mit Handschuhen angefasst werden. Der Verzehr von erhitztem GeflĂŒgelfleisch, Eiern und sonstigen GeflĂŒgelprodukten ist unbedenklich, da das Virus bei 70 Grad Celsius abgetötet wird
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Verschiedenes 
 
Gemeinsame MĂŒllsammelaktion muss wegen Corona verschoben werden
Putzsets fĂŒr Freiburg / Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Gemeinsame MĂŒllsammelaktion muss wegen Corona verschoben werden
Stadt gibt Putzsets fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus

Nach einem langen Winter wird nun auf öffentlichen FlĂ€chen viel MĂŒll sichtbar. Eigentlich ein Fall fĂŒr die stadtweite MĂŒllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“. Doch wegen der Corona-Pandemie muss das gemeinsame MĂŒllsammeln auf den Oktober verschoben werden.

Wer jetzt trotzdem aktiv werden will, der bekommt UnterstĂŒtzung von der Stadt. Denn das Garten- und Tiefbauamt bietet im Rahmen der Aktion von „Freiburg packt an“ praktische Putzsets an, mit denen der MĂŒll aufgesammelt werden kann. In einer roten Tasche befinden sich Handschuhe, Holzzange, Schutzweste und MĂŒllsĂ€cke. In einem kleinen BehĂ€lter können Kippen und Kronkorken gesondert gesammelt werden. Außerdem liegt eine Anleitung fĂŒr eine sportliche Variante von Plogging (Joggen und MĂŒll sammeln) bei.

Mit diesem Set ausgerĂŒstet können Einzelne oder Familien auf SpaziergĂ€ngen oder beim sportlichen Laufen in der Stadt coronakonform Abfall in Straßen und auf GrĂŒnflĂ€chen einsammeln und in öffentlichen MĂŒlleimern entsorgen. So wird das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen verbunden und Freiburg um jede Menge MĂŒll erleichtert.

Die Putzsets können telefonisch oder per E-Mail bei „Freiburg packt an“, im Garten- und Tiefbauamt bestellt und nach Absprache im Rathaus im StĂŒhlinger abgeholt werden. Telefon: 0761 201 4712 oder per Mail: fpa@stadt.freiburg.de
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neue Dezernentin fĂŒr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung vereidigt
Freiburg, 7.4.21. Nachdem Christine Buchheit am 2. Februar 2021 im Gemeinderat zur Nachfolgerin von Gerda Stuchlik gewĂ€hlt worden war, hat sie heute Ihr Amt als Dezernentin fĂŒr Umwelt, Schule, Jugend und Bildung angetreten. OberbĂŒrgermeister Martin Horn begrĂŒĂŸte und vereidigte sie am Vormittag im Beisein der weiteren Dezernenten als neue BĂŒrgermeisterin. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Christine Buchheit. In diesen herausfordernden Zeiten werden wir alle zusammen an einem Strang ziehen, um die Stadt gut durch die Pandemie zu bringen. Dabei ist es wichtig, große Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung nicht aus dem Blick zu verlieren.“

Christine Buchheit freut sich auf die Aufgabe, in den nĂ€chsten acht Jahren die weitere Entwicklung Freiburgs zu einer zukunftsfĂ€higen und klimaneutralen Stadt mitzugestalten: „Eine vorausschauende kommunale Umwelt-, Bildungs- und Jugendpolitik ist eine Investition in die Zukunft dieser Stadt und in die Zukunft aller Freiburgerinnen und Freiburger. Darauf freue ich mich sehr.”

Die 53-jĂ€hrige Christine Buchheit hat nach Abitur und Auslandsaufenthalt an der Freiburger Albert- Ludwigs- UniversitĂ€t Germanistik, Geschichte und Völkerkunde studiert. Nach verschiedenen Stationen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem in Kenia fĂŒr die deutsche Schule Nairobi und die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung ist sie 2013 in den Höheren Dienst des AuswĂ€rtigen Amtes eingetreten. Unter anderem hat sie dort als AttachĂ© im BĂŒro des Bundesaußenministers und fĂŒr das BĂŒro des Staatsministers fĂŒr Europa gearbeitet. Zuletzt war sie fĂŒr die Themen Flucht und Migration im Maghreb zustĂ€ndig.

Christine Buchheit ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.

Christine Buchheit tritt die Nachfolge von Gerda Stuchlik an, die nach 24 Jahren als Dezernentin der Stadt Freiburg mit dem gestrigen Tag in den Ruhestand gegangen ist.
 
 

Veranstaltungen 
 
1200 neue BĂ€ume durch die Freiburger Klimapflanzschule
Projektarbeit „Klimapflanzschule“ (c) Waldhaus Freiburg
 
1200 neue BĂ€ume durch die Freiburger Klimapflanzschule
Umweltbildung und praktizierter Klimaschutz mit ĂŒber 250 Jugendlichen in einem Projekt der Stiftung Waldhaus

Nach dreijĂ€hriger Laufzeit ist das Waldhaus-Projekt „Freiburger Klimapflanzschule“ abgeschlossen. Am Ende stehen nun 1200 Rotbuchen, Eichen, Elsbeeren, Douglasien, Weißtannen und Winterlinden neu im Stadtwald. Durch die Einspeicherung von CO2 (Kohlenstoffdioxid) tragen diese BĂ€ume zum Klimaschutz bei.

253 SchĂŒler und SchĂŒlerinnen aus 10 Freiburger Schulklassenkonnten ĂŒber einen Zeitraum von Klasse 5 bis 7 unter Betreuung der Projektleiterin Lisa Hafer mit praktischen Arbeiten, Experimenten und außerschulischen Erlebnissen erfahren, was sie selbst zum Klimaschutz beitragen können. ZusĂ€tzlich nahmen weitere fĂŒnf Schulklassen an einzelnen Projektwochen zu diesem Thema teil.

Dieses Projekt, das vom Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der Badenova gefördert wird, sollte SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit einem ganzheitlichen, praxisorientierten Ansatz fĂŒr die Themen Klimawandel und Klimaschutz sensibilisieren. Entscheidend war, dass sie ein Bewusstsein fĂŒr die zeitliche Dimension, die langfristigen Folgen ihres Handelns entwickeln konnten. Gleichzeitig sollten sie sich als „selbstwirksam“ erleben, indem sie BĂ€ume fĂŒr die Zukunft pflanzen und pflegen konnten und damit einen Beitrag fĂŒr das Klima leisteten.

UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, die der Stiftung Waldhaus Freiburg vorsitzt, freut sich, „dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte. Auf diese Art und Weise wurden den jungen Menschen sehr praxisnah das Thema Klimawandel, seine Folgen fĂŒr uns alle und ein Bewusstsein fĂŒr klimabewusstes Handeln vermittelt.“

Konkret haben die SchĂŒler und SchĂŒlerinnen ĂŒber drei Jahre lang, von Klasse 5 bis 7, an mehreren Terminen im Jahr das Waldhaus besucht und mit Projektleiterin Lisa Hafer eine Baumschule von 1200 qm angelegt. Jede teilnehmende Schulklasse hatte ihr Pflanzbeet, fĂŒr dessen Pflege sie verantwortlich war. Bei jedem Besuch vertieften sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf praktische, theoretische oder spielerische Art in ein Thema rund um Klimawandel und Klimaschutz.

Am Mittwoch, 17. MĂ€rz, wird das Waldhaus-Projekt „Freiburger Klimapflanzschule“ bei einem offiziellen Termin mit BĂŒrgermeisterin Stuchlik und Richard Tuth von der Badenova beendet.

Das Waldhaus Freiburg ist derzeit fĂŒr Publikum geschlossen. Es ist ĂŒber E-mail (info@Waldhaus-freiburg.de) und telefonisch (0761/8964 7710; dienstags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr) erreichbar.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Europa muss Vorreiter beim Klimaschutz werden
KrĂŒger: EU-Klimaziel anpassen und natĂŒrliche Kohlenstoffsenken stĂ€rken

Berlin/BrĂŒssel, 11.3.21 – Am Freitag gehen EU-Parlament und EU-Mitgliedsstaaten in die vierte Verhandlungsrunde zum EU-Klimagesetz. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kommentiert: „Morgen gilt es die monatelangen Verhandlungen fĂŒr ein neues EU-Klimaziel endlich zu einem guten Ergebnis zu fĂŒhren. FĂŒr wirksamen Klimaschutz wĂ€re eine Emissionsminderung von mindestens 60 Prozent ohne Senken notwendig – so wie es auch das EU-Parlament fordert. Ein separates Ziel von fĂŒnf Prozent fĂŒr die Nettominderung durch den Ausbau von Kohlenstoffsenken wie WĂ€lder, Moore, Ozeane, Feuchtgebiete und Humusbildung in der Landwirtschaft ist das Mindeste, was beschlossen werden sollte. Die Bundesregierung, unter deren PrĂ€sidentschaft der EuropĂ€ische Rat seinen Beschluss zum EU-Klimaziel 2030 gefasst hat, ist hier in besonderer Verantwortung.“ Die EU hat den Vereinten Nationen zwar im Dezember ein neues Klimaziel gemeldet, aber die Verhandlungen dazu sind nicht abgeschlossen.

„Das EU-Klimaschutzgesetz kann durch die Restaurierung und StĂ€rkung natĂŒrlicher Senken wie WĂ€lder, Moore, Feuchtgebiete, Ozeane und anderen Ökosysteme auch einen wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. NatĂŒrliche Kohlenstoffsenken sollten in dem Gesetz gesondert behandelt werden: Durch ein separates natĂŒrliches Senkenziel und verbindliche Restaurierungsziele wĂŒrden sie dauerhaft gestĂ€rkt. Neben Natur- und Klimaschutz fördern wir dadurch auch die Anpassung der Gesellschaft an die Klimakrise. Dank dieser Synergien ist der Schutz von Senken kostengĂŒnstiger als technische Scheinlösungen.“, so KrĂŒger weiter.

„Es muss darum gehen, der deutschen und europĂ€ischen Wirtschaft einen klaren Rahmen zu geben und Langfristlösungen zu finden. DafĂŒr muss das Gewicht des neuen EU-weiten Klimagesetzes ausstrahlen auf eine substanzielle Erhöhung des deutschen 2030-Klimaziels. Auch die Lastenteilung, die GebĂ€ude, Landwirtschaft und kleinere Industrie und Energieanlagen abdeckt, muss fĂŒr mehr Fairness an das neue EU-Zielniveau angepasst werden. Einige europĂ€ische Mitgliedsstaaten sind in einer viel schlechteren Ausgangsposition. Deutschland muss fĂŒr seine historischen Emissionen als Industriestandort aufkommen “, so Verena Bax, Referentin fĂŒr EU-Klimaschutz.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg erstellt einen KlimamobilitÀtsplan
Instrument untersucht, wie mehr Klimaschutz im Bereich Verkehr möglich ist

Stadt wird eine von vier Pilotkommunen in Baden-WĂŒrttemberg und erhĂ€lt hohe Förderung vom Land

Die Stadt Freiburg wird einen KlimamobilitĂ€tsplan erstellen. Der Plan ermittelt und bewertet, welche Maßnahmen helfen, den CO2-Ausstoß im Verkehr zu senken. Freiburg hat sich beim Verkehrsministerium fĂŒr dieses Projekt beworben und wurde als eine von vier Pilotkommunen ausgewĂ€hlt.

KlimamobilitĂ€tsplĂ€ne sind ein Instrument im neuen Klimaschutzgesetz des Landes Baden-WĂŒrttemberg, das im Oktober 2020 vom Landtag beschlossen wurde. Mit diesen PlĂ€nen sollen Gemeinden konkrete Maßnahmen erarbeiten, um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor zu erreichen. Ein KlimamobilitĂ€tsplan ermittelt und bewertet systematisch, welche Maßnahmen im Verkehr welchen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Betrachtet werden alle Verkehrsarten, und sowohl lokale als auch regionale Verkehre. Der KlimamobilitĂ€tsplan dient auch dazu herauszufinden, welche Maßnahmen besonders wirksam sind. Werden diese spĂ€ter umgesetzt, kann mit hohen FördersĂ€tzen des Landes gerechnet werden. KlimamobilitĂ€tsplĂ€ne sind ein neues Instrument, das das Land in einer Pilotphase mit vier Kommunen erproben wird.

Freiburg besitzt viel Vorerfahrung und bewĂ€hrte Strukturen fĂŒr Klimaschutzprojekte. Jahr fĂŒr Jahr werden die Anstrengungen beim Klimaschutz verstĂ€rkt, Finanzmittel und AktivitĂ€ten erhöht. Das Thema „umweltfreundlicher Verkehr“ wird seit Jahren intensiv bearbeitet und hat zu bemerkenswerten Erfolgen gefĂŒhrt. So werden 79 Prozent der Wege im innerstĂ€dtischen Verkehr zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zurĂŒckgelegt. Freiburg gilt damit bezogen auf den Verkehrsbereich als eine der umweltfreundlichsten StĂ€dte Deutschlands. Die Bedingungen im Fuß- und Radverkehr sowie im ÖPNV erhalten regelmĂ€ĂŸig Bestnoten bei BĂŒrgerumfragen oder MobilitĂ€tsuntersuchungen.

Allerdings ist es trotz dieser AktivitĂ€ten bislang nicht gelungen, eine grundlegende Trendwende bei den CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu erzielen. WĂ€hrend etwa im Energiesektor seit Jahren deutliche Erfolge bei der CO2-Reduktion erreicht wurden, stagnieren die CO2-Emissionen im Verkehr. „Es wird deutlich, dass wir auch neue Wege einschlagen mĂŒssen, um die Verkehrswende voranzubringen und den CO2-Ausstoß zu senken. Der KlimamobilitĂ€tsplan kann dabei ein starkes Werkzeug sein. Hier können wir genau untersuchen, wo Einsparungspotenzial liegt und wo genau wir auf unserem Weg zur KlimaneutralitĂ€t im Verkehr noch ansetzen können“, sagt BĂŒrgermeister Martin Haag.

Es wird etwa zwei Jahre dauern, den KlimamobilitĂ€tsplan aufzustellen. Die Kosten dafĂŒr liegen bei rund 280.000 Euro. Davon ĂŒbernimmt das Verkehrsministerium rund 80 Prozent. Derzeit wird daran gearbeitet, wie der Plan in der Stadtverwaltung bearbeitet werden soll und wie die Abstimmung mit verschiedenen Akteuren ablaufen soll. Eine umfangreiche Beteiligung von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, Fachstellen und VerbĂ€nden ist geplant. Wenn die Ergebnisse vorliegen, soll der Gemeinderat beschließen, welche Konsequenzen aus dem KlimamobilitĂ€tsplan gezogen werden sollen.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Rupert Ebner und Eva Rosenkranz
 
Buchtipp: Rupert Ebner und Eva Rosenkranz "Pillen vor die SĂ€ue"
Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefÀhrden
Mit einem Vorwort von Tanja Busse

Die grĂ¶ĂŸte Gesundheitskrise unserer Zeit ist da – und sie heißt nicht Corona

Wie verwundbar wir, unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem sind, hat uns das Coronavirus vor Augen geführt. Dass uns bakterielle Infektionen in Folge von Antibiotikaresistenzen in eine noch grĂ¶ĂŸere globale Gesundheitskrise stĂŒrzen könnten, wird hingegen immer noch unterschĂ€tzt. In ihrem Buch reden Rupert Ebner und Eva Rosenkranz Klartext: ĂŒber »Schweinereien« in Intensivmastanlagen und Schlachtbetrieben – und ĂŒber unser nicht zukunftsfĂ€higes Agrarsystem. Denn der immense Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung vermehrt nicht nur das Leid der Tiere, sondern gefĂ€hrdet auch unsere eigene Gesundheit – und unser Leben.

Schon 1994 warnte die Mikrobiologin Laurie Garrett vor den »kommenden Plagen«, neuen Infektionskrankheiten, die jederzeit überall dort entstehen könnten, wo Menschen in vorher unberührte Ökosysteme eingreifen. Viele ignorierten ihre Prognosen – bis Corona kam. Doch wie wäre es, wenn wir beim Thema Antibiotikamissbrauch endlich aktiv gegensteuern wĂŒrden und nicht warten, bis die Katastrophe über uns hereinbricht? Mit »Pillen vor die SĂ€ue. Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefĂ€hrden« haben die Autorin Eva Rosenkranz und der Tierarzt Rupert Ebner eine ĂŒberfĂ€llige Warnung verfasst. Im Zentrum steht dabei die Tierhaltung in der industriellen Landwirtschaft, die ohne massiven Antibiotikaeinsatz nicht möglich ist und gewaltige KollateralschĂ€den fĂŒr Umwelt, Gesellschaft und jeden Einzelnen verursacht. Unsere Nutztiere sind hier ebenso Opfer eines Systems der kontinuierlichen Entwertung wie die Landwirtinnen und Landwirte.

»Wissenschaftler, Mediziner und Gesundheitsorganisationen weltweit sind seit Jahren alarmiert: Zu den wesentlichen Treibern bei der Entwicklung sogenannter Killerkeime gehört die derzeit vorherrschende Landwirtschaft, in der Antibiotika als Betriebsmittel in Tonnen gerechnet werden. Die Resistenz von Bakterien schreitet daher weltweit so schnell voran, dass wir uns mit der grĂ¶ĂŸten Gesundheitskrise unserer Zeit konfrontiert sehen«, beschreiben Ebner und Rosenkranz die Lage. Denn ohne die bisherige Wunderwaffe Antibiotika in Tropf und Tablette wĂŒrden Operationen riskant und selbst kleine Infektionen potenziell lebensgefĂ€hrlich.

»Pillen vor die SĂ€ue« erlĂ€utert ZusammenhĂ€nge, benennt TatbestĂ€nde und zeigt auf, was jetzt zu tun ist – für mehr Tierwohl, gesunde Menschen und eine intakte Umwelt.

Das Buch erscheint am 16. MĂ€rz 2021

oekom Verlag, 256 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 /A)
ISBN 978-3-96238-206-3
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Veranstaltungen 
 
 
„The right apple a day keeps the doctor away“
Apfelbaumtag am Freitag, 12. MÀrz, auf dem FQB-GelÀnde am Mundenhof

Was frĂŒher ein echter Gesundmacher war, bringt in heutiger Zeit bei vielen Menschen mehr Probleme als Nutzen: SchĂ€tzungsweise 4 Millionen Menschen reagieren mittlerweile allergisch, wenn sie in einen Apfel beißen. Vor allem moderne, im Handel vorherrschende Sorten wie Golden Delicious, Topaz, Gala oder Jonagold können allergische Reaktionen auslösen. Viele alte Sorten dagegen wie z.B. GoldparmĂ€ne, Gravensteiner oder der hiesige Jakob Fischer werden auch von Allergikern gut vertragen, sind aber im ĂŒblichen Verkauf wenig vertreten.

Mit dem Gesundheitswert von 140 historischen Sorten aus der Region, inklusive ihrer AllergenitĂ€t, beschĂ€ftigt sich Eleonora Zickenheiner von der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin in ihrem Projekt „ÖpfelgĂ€rtli“ auf dem Zeller Blauen. Da die AllergenitĂ€t einer Sorte auch von ihrem Gehalt an gemessenen Polyphenolen abhĂ€ngt, ist man bei ihr genau richtig mit der Frage „Welche Sorte ist gesund und lecker?“. Hohe Werte sind ein gutes Zeichen. Denn 27 verschiedene Polyphenole schĂŒtzen auch vor bestimmten Krebsarten, vor ArterienschĂ€den und Malaisen im Verdauungssystem.

Um ihren Sortenschatz an JungbĂ€umen, fĂŒr den der Winter auf dem Zeller Blauen zu streng gewesen wĂ€re, gut ĂŒber den Winter zu bringen, entstand – vermittelt durch Walter Krögner vom BiosphĂ€renreservat Schwarzwald – eine Kooperation mit der FQB (Freiburger Qualifizierungs- und BeschĂ€ftigungsgesellschaft). In deren GĂ€rtnerei am Mundenhof haben die jungen und noch kĂ€lteempfindlichen ApfelbĂ€umchen den Winter im GewĂ€chshaus gut ĂŒberstanden – unterstĂŒtzt durch eine spontane Spende des Ersten BĂŒrgermeisters Ulrich von Kirchbach.

Als Dankeschön fĂŒr die Überwinterung findet am Freitag, 12. MĂ€rz, ein Apfelbaumtag mit mehreren Aktionen statt.
Einige der regionalen Sorten werden in den Tafelgarten – ebenfalls ein Projekt der FQB - gepflanzt. In zwei Jahren werden diese BĂ€ume reiche FrĂŒchte tragen. Die schmackhaften, gesunden Äpfel kommen dann der Freiburger Tafel zu Gute, die sie an BedĂŒrftige weitergibt. Eleonora Zickenheiner bringt verschiedene Reiser (einjĂ€hrige Triebe) mit und veredelt mit BeschĂ€ftigten der FQB 80 JungbĂ€ume. Diese JungbĂ€ume unterstĂŒtzen die Aktion GeburtsbĂ€ume, in der Eltern fĂŒr ihre Neugeborenen von der Stadt Freiburg einen Baum geschenkt bekommen. Die FQB kann damit kĂŒnftig selbst GeburtsbĂ€ume heranziehen und das Sortiment durch vertrĂ€gliche Sorten erweitern. Am Ende des Apfelbaumtages steht dann die RĂŒckreise der jungen BĂ€ume an, die in Binzen Teil eines didaktischen Arboretums (Sortengartens) werden und dazu beitragen, die Wichtigkeit alter Sorten und Informationen zu ihrer Geschichte und ihren Gesundheitswerten an interessierte Menschen zu vermitteln.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Ab Freitag öffnet der Mundenhof wieder
Weiterhin ohne Eintritt, aber mit Terminbuchungspflicht
Besucher entscheiden vorher, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie ungefÀhr auf dem Mundenhof ankommen wollen
Ticket berechtigt dann zum Zutritt innerhalb von 3 Stunden

Nach der Corona-Verordnung des Landes darf der Mundenhof als zoologischer Garten zusammen mit botanischen GĂ€rten und Museen wieder öffnen. Ab Freitag, 12. MĂ€rz, sind GĂ€ste in Freiburgs Tierreich also wieder willkommen, da in Freiburg derzeit Inzidenzwerte zwischen 50 und 100 herrschen. Sie mĂŒssen vorher einen Termin fĂŒr ihren Mundenhofbesuch buchen und ihre Kontaktdaten hinterlassen.

„Die Terminbuchungspflicht stellt uns vor große Herausforderungen. Der Mundenhof ist normalerweise frei zugĂ€nglich und eintrittsfrei. Wir haben keine EinzĂ€unung des GelĂ€ndes und keine KassenhĂ€uschen mit Bildschirmarbeitsplatz. Trotzdem war sofort klar: das mĂŒssen wir hinkriegen“, erlĂ€utert Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamtes, das fĂŒr den Mundenhof zustĂ€ndig ist.

Schon im vergangenen Jahr hat Corona viele VerĂ€nderungen fĂŒr die Organisation auf dem Mundenhof mit sich gebracht: Mit BesucherzĂ€hlungen und BeschrĂ€nkungen am Eingang wurde sichergestellt, dass nur maximal 2.000 Besuchende gleichzeitig auf dem Mundenhof sind und so AbstĂ€nde von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden können. Die BeschrĂ€nkungen wurden begleitet von einer Kontingentierung der Parktickets, die seither nur online zu erwerben sind. Vor allem diese Maßnahme, verbunden mit gestaffelten Parkpreisen, hat den gewĂŒnschten Effekt erzielt. Die Besuchenden konnten besser ĂŒber die Woche verteilt werden.

Nun gilt ab Freitag die Terminbuchungspflicht. Der Mundenhof setzt mit Reservix auf das gleiche Online-Buchungssystem, das sich bei den Parktickets bewĂ€hrt hat. Besucher können fĂŒr ihren Zutritt in den Mundenhof Zeitfenster buchen, die stĂŒndlich kontingentiert sind. Was kompliziert klingt, lĂ€sst sich mit einfachen Worten erklĂ€ren:

Besucher mĂŒssen sich im Vorfeld entscheiden, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie ungefĂ€hr auf dem Mundenhof ankommen wollen. An jedem Öffnungstag sind zwischen 9 und 18 Uhr stĂŒndlich 600 Eintritte verfĂŒgbar – das Ticket berechtigt dann zum Zutritt in einem Zeitfenster von 3 Stunden.
Die Aufenthaltsdauer ist unbegrenzt. Wer z.B. ein Zutrittsfenster zwischen 11 und 14 Uhr bucht, kann entspannt auch erst um 12.30 Uhr ankommen und danach beliebig lange auf dem Hof bleiben.

„Unsere Beobachtungen zeigen, dass die meisten Besuchenden zwischen 2 und 3 Stunden auf dem Mundenhof bleiben. Wir haben mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 3 Stunden gerechnet. Mit 600 Zutritten pro Stunde sind wir also auf der sicheren Seite“, erlĂ€utern Birte Boxler und Susanne Eckert, die Leiterinnen des Mundenhofes. ZusĂ€tzliche Sicherheit, dass der Hof nicht ĂŒberfĂŒllt wird, gewĂ€hrleisten die Eingangskontrolle und ein Sicherheitsdienst, der fĂŒr Wochenenden mit großem Andrang vorgesehen ist.

Bei der Terminbuchung mĂŒssen fĂŒr alle Besuchenden Kontaktdaten hinterlassen werden. So ist bei Bedarf eine Kontaktnachverfolgung möglich. Nach drei Wochen werden die Daten automatisch gelöscht; Reservix erfĂŒllt hier alle datenschutzrechtlichen Anforderungen. Die Terminbuchung hat ihren Preis: 50 Cent je Gast kostet jede „Freikartenbuchung“.

„Wir haben entschieden, dass die Stadt diese Kosten ĂŒbernimmt, damit die Menschen den Mundenhof weiterhin ohne Eintritt besuchen können. Die emotionalen und finanziellen Belastungen sind zurzeit fĂŒr Alle enorm. Mit dem freien Zutritt zum Mundenhof können wir einen Beitrag leisten, diese Zeit besser zu meistern“, betont UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Stadtkasse wird hierfĂŒr bis zu 10.000 Euro wöchentlich tragen, bis eine regulĂ€re Öffnung wieder möglich ist.

Parken bleibt indes kostenpflichtig. Wie im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossen, kostet es 5 Euro unter der Woche und 10 Euro an Wochenenden und Feiertagen. Reist etwa eine vierköpfige Familie mit dem Auto an, so mĂŒssen ein Parkticket und drei weitere „Freikarten“ gebucht werden, um nach der Landesverordnung alle Kontaktdaten dieser Familie dokumentieren zu können. Beides erfolgt zusammen in einem Buchungsvorgang, der fĂŒr diesen Fall mit der Bezahlung des Parktickets abgeschlossen wird.

Sobald der Freiburger Inzidenzwert wieder stabil unter 50 sinkt, ist eine Terminbuchung nicht mehr erforderlich. In diesem Fall setzt der Mundenhof dann auf die Kontaktnachverfolgung mit der kostenlosen Luca-App setzen.

Ab einer Inzidenz von ĂŒber 100 an drei aufeinander folgenden Tagen, durch das Gesundheitsamt geprĂŒft, greift die sogenannte Notbremse aus der Corona-Verordnung. Wie andere zoologische GĂ€rten und Museen muss der Mundenhof dann wieder schließen.

Die Ticketbuchung ist ab morgen, Donnerstag, und danach maximal fĂŒnf Tage im Voraus möglich. Sie erfolgt ĂŒber die Homepage www.freiburg.de/mundenhof. Hier stehen auch alle anderen aktuellen Informationen fĂŒr den Besuch des Mundenhofes.

Unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Pandemie entstehen dem Mundenhof zusĂ€tzliche Kosten. Daher freuen sich seine Tiere und die komplette Belegschaft umso mehr ĂŒber jede Spende. Entsprechende Plakate werden ab Freitag u.a. bei den Spendenkassen aufgehĂ€ngt.

Skatepark und Pumptrack bleiben geöffnet
Übrigens: der neue Skatepark im Dietenbachpark und der Pumptrack in ZĂ€hringen bleiben geöffnet, weil sie nach der Corona-VO jeweils SportstĂ€tten sind. Erst wenn die Inzidenz auf ĂŒber 100 steigt, werden beide Anlagen erneut geschlossen.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Bundesamt fĂŒr Naturschutz mit fragwĂŒrdigem Rettungsversuch fĂŒr Butendiek
KrĂŒger: Butendiek hat keine Zukunft / Meeresschutzgebiete mĂŒssen fĂŒr Windparks tabu sein

Berlin, 4.3.21. Der NABU hat heute in seiner Stellungnahme das Ausnahmeverfahren fĂŒr den Offshore-Windpark Butendiek inmitten des Vogelschutzgebiets „Östliche Deutsche Bucht“ westlich von Sylt scharf kritisiert. Auf Aufforderung des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz (BfN) hatte die Betreibergesellschaft wpd eine AusnahmeprĂŒfung beantragt. Nach Ansicht des NABU ist das ein fragwĂŒrdiger Winkelzug auf Kosten streng geschĂŒtzter Seevögel.

Nachdem das BfN im November 2020 eine erhebliche BeeintrĂ€chtigung der Schutzgebietsziele und drohende PopulationsrĂŒckgĂ€nge von Stern- und Prachttauchern festgestellt hat, soll ĂŒber ein sogenanntes Dispensverfahren die Stilllegung, der (Teil-)RĂŒckbau oder auch nur die zeitweise Abschaltung des Windparks verhindert werden. Die oberste deutsche Naturschutzbehörde hatte den Standort Butendiek zwar auch frĂŒh kritisiert, will nun aber die Grenzen des Schutzgebiets anpassen und so den eingetretenen Umweltschaden kompensieren. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger: „Die fragwĂŒrdigen Rettungsversuche lassen am SelbstverstĂ€ndnis des BfN zweifeln. Butendiek ist zu einem Projekt geworden, bei dem es nur Verlierer gibt. Der Streit beschĂ€digt den Ausbau der erneuerbaren Energien ebenso wie die verantwortlichen Behörden, von der Vogelwelt ganz zu schweigen. Wir mĂŒssen dieses traurige Kapitel der Energiewende endlich abschließen. Butendiek hat keine Zukunft – Meeresschutzgebiete mĂŒssen fĂŒr Windparks tabu sein.“

Der NABU hatte 2014 vor Baubeginn in einem Rechtsgutachten auf die eklatanten Fehler der Genehmigung hingewiesen und Klage eingereicht. Seit dem wird gestritten, am Umweltschaden besteht heute kein Zweifel mehr. „Die Vögel meiden die Turbinen in einer Entfernung von bis zu 16 Kilometern. Sie ziehen sich zurĂŒck. Butendiek beeintrĂ€chtigt streng geschĂŒtzte Stern- und Prachttaucher auf einem Drittel des fĂŒr sie ausgewiesenen Vogelschutzgebietes. Fast zehn Prozent ihres Lebensraums sind komplett verloren. Jetzt die Schutzgebietsgrenzen an den RĂŒckzug der vertriebenen Vögel anzupassen, ist rechtlich und aus Naturschutzsicht Ă€ußerst fragwĂŒrdig“, kritisiert NABU-Meeresexperte Kim Detloff.

Weder wurde die fĂŒr ein Dispensverfahren notwendige FFH-VertrĂ€glichkeitsprĂŒfung durchgefĂŒhrt, noch liegen Maßnahmen auf dem Tisch, welche die Vögel vor Rohstoffabbau, Schifffahrt oder der militĂ€rischen Nutzung innerhalb der neuen Schutzgebietsgrenzen schĂŒtzen können. „Hier soll offenbar die Vertreibung der Vögel in suboptimale LebensrĂ€ume per Ausnahme legitimiert werden. Dieser Versuch kommt zeitgleich mit der AnkĂŒndigung der EuropĂ€ischen Kommission, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen unzureichender Natura-2000-Umsetzung zu eröffnen. Ein trauriges Kapitel fĂŒr den deutschen Meeresnaturschutz – dieses Vorgehen darf auf keinen Fall Schule machen“, mahnt Detloff.

Offensichtliches Ziel des Winkelzugs ist nach Auffassung des NABU, die fĂŒr den 11. MĂ€rz angesetzte Verhandlung am Oberverwaltungsgericht MĂŒnster zu beeinflussen und den langjĂ€hrigen Rechtsstreit weiter zu komplizieren. In MĂŒnster soll in zweiter Instanz ĂŒber die notwendige Sanierung des Umweltschadens, die Schuldfrage und die ZustĂ€ndigkeiten der beiden Bundesbehörden BfN und Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) verhandelt werden. Seit Jahren bemĂŒhen sich beide Behörden jedoch weniger um eine Aufarbeitung der Naturschutzproblematik, sondern um die gegenseitige AbwĂ€lzung der Verantwortung. Fatal, denn Deutschlands Ziele fĂŒr die Offshore-Windenergie sind ambitioniert. Bis 2040 soll sich die Anzahl der WindrĂ€der verfĂŒnffachen. Dabei sind die deutsche Nord- und Ostsee schon heute ĂŒberlastet, die marine Raumordnung zeigt, dass es zu wenig Platz fĂŒr die vielfachen industriellen Interessen gibt.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael Altmoos
 
Buchtipp: Michael Altmoos "Besonders: Schmetterlinge"
Kreativer Schmetterlingsschutz fĂŒr Landschaft und Garten

So wird der Garten zum Schmetterlingsparadies: Schmetterlinge, die von BlĂŒte zu BlĂŒte gaukeln – wĂŒnschen Sie sich das im Garten? Diesen Traum können Sie sich erfĂŒllen, und es ist gar nicht so schwer. Was die bunten Juwelen der LĂŒfte brauchen, um sich im grĂŒnen Wohnzimmer wohlzufĂŒhlen, erklĂ€rt der NaturschĂŒtzer und Ökologe Michael Altmoos in seinem Buch »Besonders: Schmetterlinge« aus dem pala-verlag.
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Verschiedenes 
 
 
E-Busse ein Jahr im Einsatz
Im Februar 2020 sind zum ersten Mal in der Freiburger Geschichte zwei elektrisch betriebene Busse in den Linienbetrieb gegangen. Ein Jahr spĂ€ter ziehen die Verantwortlichen der VAG eine positive Bilanz des Testbetriebes auf der Linie 27: „Die beiden Busse sind bisher zusammengenommen ĂŒber 80.000 Kilometer gefahren – und das weitgehend störungsfrei,“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Wir haben das Jahr genutzt, um in den WerkstĂ€tten und auch im Fahrbetrieb Erfahrungen mit der neuen Technik zu sammeln.“

Die Busse werden in der nĂ€chtlichen Betriebspause im Betriebshof der VAG schonend geladen. Mit Betriebsbeginn fahren Sie dann zu ihrem Einsatz auf der Linie 27 aus. Anfangs wurden die Busse nach jedem Umlauf am Europaplatz nachgeladen. „Ein Ziel der Pilotlinie war auch ĂŒber den gesamten Jahresverlauf Erfahrungen zu sammeln wie hĂ€ufig ein Nachladen benötigt wird. Heute werden die Busse in der Regel nur nach jedem 3. Umlauf neu geladen,“ erklĂ€rt Bartosch.

Auch werkstattseitig fĂ€llt das Fazit positiv aus. Die Busse, die Batterien und die Ladetechnik benötigen vergleichsweise wenig Wartung und funktionieren gut. Nachbesserungsbedarf sieht man bei der Freiburger Verkehrs AG nur in wenigen Details. So sucht man derzeit zum Beispiel nach Wegen, wie der LĂŒfter fĂŒr die BatteriekĂŒhlung bei hohen Außentemperaturen etwas ruhiger laufen kann.

Gespannt war man bei der VAG auch darauf, ob es gravierende Unterschiede zwischen dem Sommer- und dem Winterbetrieb geben wĂŒrde. Schließlich werden die Busse bei kalten Temperaturen auf dem Hof vorgeheizt und die rein elektrische Heizung muss dann, gespeist aus den Batterien, ausreichende Heizleistung wĂ€hrend des Fahrbetriebes erzeugen. Es zeigte sich, dass auch fĂŒr diese Zeit mit dem höchsten Strombedarf die Ladezeiten sowohl am Europaplatz als auch in der nĂ€chtlichen Betriebspause auf dem Betriebshof mehr als ausreichend sind.

„Dank ihrer sanften, leisen und auch emissionsfreien Fahrt sind unsere E-Busse bei den FahrgĂ€sten, aber auch bei unserem Fahrerpersonal sowie bei den Anwohnenden im Streckenverlauf sehr beliebt,“ sagt VAG Vorstand Oliver Benz. „Es hat sich auf jeden Fall bewĂ€hrt, bewusst mit zunĂ€chst nur einer Pilotlinie gestartet zu sein. So konnten wir im normalen Betrieb nach und nach immer mehr Fahrerinnen und Fahrer auf den E- Bussen einweisen und Erfahrung sammeln.“ Man konnte ĂŒben, wie man richtig lĂ€dt und die technische Wartung der Busse am Objekt schulen. Dies war auch möglich, weil die RĂŒckfallebene „Dieselbus“ bei nur zwei Einheiten auch betrieblich immer bestand.

Da die VAG ganz bewusst auf Nachladetechnologie setzt, also die Busse im Einsatz sukzessive mit Strom versorgt, können deutlich kleinere Batterien verwendet werden wie bei Bussen, welche nur ĂŒber Nacht geladen werden. Auch das bedeutet noch einmal ein deutliches Plus fĂŒr die Umwelt. „Wir rechnen mit einer Nutzungsdauer der Batterien von 9 Jahren fĂŒr den mobilen Einsatz. Danach ist vorgesehen diese noch fĂŒr die nĂ€chsten 9 bis 10 Jahre als Speicher fĂŒr den auf dem BetriebsgelĂ€nde produzierten Solarstrom zu nutzen,“ sagt Betriebsleiter Johannes Waibel. Dieser gewonnene Solarstrom soll dann auch fĂŒr die nĂ€chtliche Konditionierungsladung der Busse verwendet werden.

Dass die Ladestation am Europaplatz, die aus der Oberleitung der Straßenbahn elektrisch versorgt wird, in Fachkreisen schon fĂŒr einige Aufmerksamkeit gesorgt hat, weiß Michael Flösch, Unternehmensbereichsleiter Elektrische Anlagen, zu berichten: „Einige Kolleginnen und Kollegen von anderen Verkehrsbetrieben haben uns schon besucht, um sich diese Anlage vor Ort einmal anzuschauen.“

Auch hier konnten wĂ€hrend des bisherigen Pilotbetriebes gute Erfahrungen im Umgang mit der Technik und fĂŒr zukĂŒnftige Anlagen gesammelt werden. Die Technologie funktionierte zuverlĂ€ssig – lediglich nach fast einem Jahr Betrieb mĂŒsste seitens der Herstellerfirma eine Komponente ausgebaut, neu ausgelegt und erneuert werden.

Mit dem laufenden Pilotbetrieb sollen noch weitere Erkenntnisse fĂŒr die weitere Umstellung auf Elektrobusse gesammelt werden. „Wir sehen uns aber jetzt schon gut gerĂŒstet fĂŒr die weitere Umstellung auf Elektrobusse und freuen uns auf den emissionsfreien und leiseren Betrieb“ schließen die beiden VorstĂ€nde der VAG.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Zahl des Monats: Über 50.000 Unterschriften gegen FlĂ€chenfraß
NABU fordert §13b aus dem Baugesetzbuch zu streichen

Berlin, 3.3.21 - Schluss mit dem Bauen auf der grĂŒnen Wiese: Schon ĂŒber 50.000 Menschen haben die FlĂ€chenfraß-Petition des NABU unterschrieben und fordern damit die Streichung des sogenannten Betonparagrafen aus dem Baugesetzbuch.

§13b BauGB war ursprĂŒnglich eingefĂŒhrt worden, um schneller bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten zu schaffen. Er fĂŒhrt aber dazu, dass fast ausschließlich Ein- und ZweifamilienhĂ€user an DorfrĂ€ndern, im gesetzlich geschĂŒtzten "Außenbereich", gebaut und somit neue FlĂ€chen versiegelt werden - trotz zahlreicher leerstehender HĂ€user und Wohnungen.

Mit der Novelle des Baugesetzbuchs, die aktuell im Bundestag debattiert wird, soll der Paragraf befristet verlĂ€ngert werden. Das steht im krassen Widerspruch zum Vorrang der Innenentwicklung, der Bodenschutzklausel und zerschneidet GrĂŒn- und FreiflĂ€chen. §13b BauGB ist mitverantwortlich fĂŒr den Neuverbrauch von knapp 60 Hektar pro Tag fĂŒr Siedlungs- und VerkehrsflĂ€chen - doppelt so viel, wie das FlĂ€chensparziel der Bundesregierung vorgibt.
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Verschiedenes 
 
FlÀchenverbrauch: Eine Rede
(c) mitwelt.org
 
FlÀchenverbrauch: Eine Rede
In Gundelfingen bei Freiburg sollen 44.000 Quadratmetern beim Areal NĂ€gelesee-Nord neu bebaut werden. Eine örtliche BĂŒrgerinitiative organisiert am 14. MĂ€rz 2021 (Landtagswahl) einen BĂŒrgerentscheid. Die örtliche BI wird unter anderem unterstĂŒtzt von Fridays for Future, BUND, NABU und dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband.

Bei einer Informationsveranstaltung gegen diese Politik am 27. Februar waren als Redner vorgesehen:
Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Wissenschaftler UniversitĂ€t Freiburg, Öko-Institut Freiburg,
Martin Linser, Winzer, stellv. Vorsitzender im Bauernverband BLHV in Freiburg und
Axel Mayer,Kreisrat und (Alt-) BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer - seinen Redebeitrag folgt hier:

FlĂ€chenverbrauch ist ein Scheiß-Thema

Es gibt die Wohnung-Habenden
Es gibt die Nicht Wohnung-Habenden
Und es gibt die Gewinnerregionen und die Verliererregionen
Und es gibt diejenigen die die Einen gegen die Anderen ausspielen

Ich kann zur Situation in Gundelfingen wenig sagen
aber Gundelfingen ist ĂŒberall, nicht nur in SĂŒdbaden

Das neue Gundelfinger Baugebiet wird vom BĂŒrgermeister und den GemeinderĂ€ten liebevoll und zwischenzeitlich auch ziemlich ökologisch geplant
In Endingen, wo ich herkomme, werden die Baugebiete auch liebevoll und zwischenzeitlich ziemlich ökologisch geplant
Auch in den Gundelfinger und den Endinger Nachbargemeinden werden die Baugebiete liebevoll geplant

Doch wenn diese liebevoll geplanten Baugebiete zusammen wachsen, dann ist das hÀsslicher Siedlungsbrei, Bandstadt, Suburbia, LÀrm, Stau & Verkehrsprobleme

Fahren Sie einmal auf der B3 von Buggingen, Freiburg, Gundelfingen nach Offenburg
Hier wÀchst ein Siedlungsband, eine "Nichteinmalrichtigstadt" Basel-Freiburg-Karlsruhe zusammen
Hier wuchert, gegen jede Idee vernĂŒnftiger Regionalplanung, ein hĂ€ssliches, zugebautes, scheußliches Siedlungsband zusammen

Zwischen Freiburg und Offenburg liegt eine Strecke von 68 km
Zwischen Freiburg und Offenburg liegen 50 km zugebaute SiedlungsflÀchen und nur noch 18 km Freiraum mit massiv abnehmender Tendenz
Ein Betonring wÀchst langsam auch um den Kaiserstuhl und wuchert in die SeitentÀler des Schwarzwaldes

Fahren Sie die Strecke einmal mit offenen Augen und offenen Herzen ab
Das Problem ist nicht nur, dass gebaut wird
Das Problem ist auch wie gebaut wird

Liebevoll gedachte Baugebiete wie in Gundelfingen wachsen zu hÀsslich wuchernden, breiartige Siedlungsstrukturen zusammen
Wir schreien nach kluger, weitsichtiger, ĂŒberregionaler Planung und Raumordnung!

Das Problem ist auch wie gebaut wird
Neonschrille Ortseinfahrten, trostlose Gewerbesteppen, Wegwerfarchitektur, architektonische Monotonie und die Billigbauten der Hypermarche-Kultur

Seit Jahrzehnten wird uns ein Ende des FlÀchenverbrauchs versprochen
Doch tÀglich werden in Deutschland rund 56 Hektar als SiedlungsflÀchen und VerkehrsflÀchen neu ausgewiesen.
Dies entspricht einer FlĂ€che von circa 79 Fußballfeldern

Es gibt die Idee der "blauen Banane"
Haben Sie schon einmal etwas von der Vision der "blauen Banane" gehört?

"Die "blauen Banane" ist ein zentraleuropĂ€ischer Verdichtungsraum mit rund 111 Millionen Einwohnern, ein bandförmiger europĂ€ischer Großraum zwischen Irischer See und Mittelmeer, deren Urbanisierung eine Kette von BallungsrĂ€umen bildet, was man auch als Megalopolis oder Megaregion bezeichnet" (Wikipedia)


Freiburg und Gundelfingen liegen im Herzen der blauen Banane
Freiburg, Gundelfingen und der Oberrhein liegen im Herzen des zusammenwachsenden zentraleuropÀischen Verdichtungsraumes

Wenn Dietenbach zugebaut ist, ist Freiburg "voll"
Dann wird "Breiburg im Breigau" noch stÀrker ins Umland explodieren

Wann endet endlich der vorsintflutliche Kantönlisgeist der Stadt und der beiden Landkreise?
Freiburg und die beiden Nachbarkreise sind keine drei isolierten Inseln
Freiburg und die beiden Nachbarkreise mĂŒssen endlich endlich im Zusammenhang gesehen werden

Das neue Gundelfinger Baugebiet ist ein Puzzlestein
Warum legen unsere Politiker, warum legen unsere Medien diese Puzzlesteine so selten zu möglichen Zukunfts-Bildern zusammen?

Welches Bild ergibt sich, wenn die vielen Puzzlesteine zu einem Bild zusammengefĂŒgt werden?
Ein zumeist scheußliches Siedlungsband von Basel nach Karlsruhe
Ein Leben in der blauen Banane im zentraleuropÀischen Verdichtungsraum das nach dem Prinzip der Salami-Taktik durchgesetzt wird

Was macht das mit der Restlandwirtschaft?
Was macht das mit der Restnatur in Zeiten globaler und regionaler Artenausrottung?
Was macht das mit den Menschen?
Was macht das mit uns?

Es ist dieses alte Wissen, das in der Politik nie angekommen ist:
Unbegrenztes Wachstum und Gier zerstören begrenzte Systeme und Heimat
Unbegrenztes Wachstum und Gier sind die Ursachen fĂŒr Klimakatastrophe, Artenausrottung und FlĂ€chenverbrauch
Unbegrenztes Wachstum zerstört die Green City und den Oberrhein und Gundelfingen

Was tun?
Ich habe da so eine absolut verrĂŒckte Idee
Was fehlt, ist kluge, weitschauende Planung und menschengerechte Raumordnung
Wir brĂ€uchten so etwas wie Regionalplanung, ein politisches Gremium das Bauen ĂŒberregional plant und Verbreiung verhindert
Wir könnten es zum Beispiel "Regionalverband" nennen
Klug, nachhaltig und bĂŒrgermeisterfern könnte es raumordnerische Fehlentwicklungen verhindern
Zugegeben: So eine neue, nie gedachte Institution ist angesichts unserer BĂŒrgermeister-Macht-Strukturen natĂŒrlich eine verrĂŒckte Idee

Was tun?
Es gibt tatsÀchlich ein Wohnraumproblem am Oberrhein und explodierende Mieten
Aber es gibt auch fast 2 Millionen leerstehende Wohnungen in Deutschland
Es gibt die Gewinnerregionen und die Verliererregionen auch in Baden-WĂŒrttemberg
Der Staat versagt, wenn er es nicht schafft ĂŒberall in diesem Land vergleichbare LebensverhĂ€ltnisse zu schaffen
Der Staat versagt, wenn er es nicht schafft, die Landflucht zu bremsen

Die Stadt Freiburg wird ihrer Stadtfunktion im Neubaugebiet Dietenbach nicht gerecht
Die "wir erlauben immer alles Parteien" versagen beim Thema Wohnraumspekulation, Mietenexplosion und sozialer Wohnungsbau

Was nicht tun?
Wir können natĂŒrlich auf die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels in der Hitzeregion am Oberrhein setzen
Wenn aus der wĂ€rmsten Region Deutschlands das heißeste Problemgebiet wird, wird der Zuzug stoppen

Wir können natĂŒrlich auch "die KrĂ€fte des Marktes" walten lassen
Wir können natĂŒrlich auch die "jeder kann machen was er will Parteien" walten lassen
Das fĂŒhrt dazu, dass jeder wo er will und wie er will bauen kann und darf
FrĂŒher hat dieses Prinzip schon einmal zur Katastrophe der menschenfeindlichen "autogerechten Stadt" gefĂŒhrt

Wenn wir die "die KrÀfte des Marktes uneingeschrÀnkt walten lassen" wird einfach so lange zugebaut,
bis SĂŒdbaden, eine der schönsten Regionen Deutschlands so zugebaut-hĂ€sslich ist, dass niemand mehr herzieht

Ich wurde von Menschen angesprochen, die aus dem Moloch Mittlerer Neckarraum nach SĂŒdbaden geflohen sind
Sie sagen, dass sich die dortigen Zersiedelungsprozesse hier eins zu eins wiederholen
Sie werden der "Nichteinmalrichtigstadt" Basel-Freiburg-Karlsruhe wieder entfliehen und wegziehen

Ich wĂŒrde gerne hier bleiben

Wir dĂŒrfen nicht zulassen, dass die Wohnung-Habenden gezielt gegen die Nichtwohnung-Habenden ausgespielt werden

Das neue Baugebiet in Gundelfingen ist eben auch ein Puzzlestein in einem Bild der Zerstörung
Unser heutiger Protest und der BĂŒrgerentscheid wenden sich auch gegen einen Totalausfall von Raumordnung
Unser heutiger Protest ist Sand im Getriebe der "Nichteinmalrichtigstadt" Basel-Freiburg-Karlsruhe, der europÀischen Megapole am Oberrhein
Ein Entscheid der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gegen das Baugebiet
Euer Entscheid gegen das Baugebiet wĂŒrde globale Zerstörungsprozesse regional verlangsamen

Die Grenzen des Wachstums, Klimakatastrophe, Artenausrottung und FlĂ€chenverbrauch mĂŒssen endlich endlich in Zusammenhang gesehen werden
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Verschiedenes 
 
Schon wieder Storchenalarm auf dem Mundenhof
Mundenhof Storchennest (c) Stadt Freiburg/Mundenhof
 
Schon wieder Storchenalarm auf dem Mundenhof
Feuerwehr entfernt einsturzgefÀhrdetes tonnenschweres Nest

Freiburg, 25. Februar. Erst vor einer Woche hatte der Mundenhof unter dem Stichwort „Tiergehege wird zum Kindergarten“ reichlich Nachwuchs gemeldet. Heute herrschte schon wieder Storchenalarm auf dem Mundenhof. Diesmal waren aber nicht die vielen Tierbabies dafĂŒr verantwortlich sondern ein Fall von ignoranter Missachtung örtlicher Bauvorschriften. Und zwar durch Baumeister, die es eigentlich besser wissen mĂŒssten.

Störche haben einen Sinn fĂŒr schöne NistplĂ€tze. Auf dem Mundenhof jedenfalls nisten sie gerne auf den markantesten Punkten. Hoch hinaus muss es auf jeden Fall gehen. Die traditionsreichsten Storchennester fanden sich in den vergangenen Jahrzehnten an zwei Standorten: auf dem Silo, dessen Dach die Störche durch ĂŒbergewichtiges Bauen derart belasteten, dass es bei einem Sturm im vergangenen Sommer einstĂŒrzte – und auf einem 30 Meter hohen Kamin. Dieser Kamin war ein Relikt einer Getreidetrocknungsanlage aus den 1960er Jahren, spĂ€ter hatte er einen Brand ĂŒberdauert und galt in Storchenkreisen als Platz mit dem besten Überblick ĂŒber das gesamte Mundenhof-GelĂ€nde.

Entsprechend begehrt war der Nistplatz auf dem Kamin. Jahr fĂŒr Jahr wurde dieses Nest von neuen Storchenpaaren aus-, an- und umgebaut. Keiner wollte den MĂŒll vom Vorjahr entfernen. So wurde aus dem Flach-Nest nach und nach ein Hoch-Nest, dem irgendwann auch die flĂŒchtigste Betrachterin nicht einen gewissen Hang zur Absturzgefahr absprechen konnte. Nun erreichen abstĂŒrzende Storchennester mĂŒhelos die zerstörerische Kraft eines aus großer Höhe abstĂŒrzenden Kleinwagen; das Storchennest auf dem Mundenhof-Kamin wog mittlerweile 1100 Kilo.

Wegen dieser Absturzgefahr hat sich der Mundenhof kurzerhand entschlossen zu handeln bevor es zu spĂ€t ist. Seit ein paar Tagen trudeln wieder die Störche aus dem SĂŒden ein, und Storchenkenner wie Kalenderleserinnen wissen, dass sie bald „ihre“ Nester belegen wollen. Also beschloss die Mundenhof-Leitung in Abstimmung mit dem RegierungsprĂ€sidium, in einer gemeinsamen Großaktion mit der Freiburger Berufsfeuerwehr und dem Verein Weissstorch das Nest auf dem Kamin zurĂŒckzubauen. Die Aktion in 30 Metern Höhe dauerte heute Morgen zwei Stunden lang. An technischem GerĂ€t waren involviert: der Feuerwehr-Kran, die GelenkbĂŒhne und die Drehleiter. Mit deren Hilfe wurde das gesamte Nest abgebaut, ohne dass Tiere, Menschen oder GerĂ€tschaften zu Schaden kamen.

Seit jeher genießt der Mundenhof unter SĂŒdbadens Storchen einen exzellenten Ruf. Von den 26 bekannten Storchennestern in Freiburg befinden sich 15 auf dem Mundenhof. Im Jahr 2020 sind hier 33 Jungstörche geschlĂŒpft, d. h. im Durchschnitt 2,2 Kinder pro Brutpaar. Die Störche kommen in der Regel im Januar und Februar zurĂŒck von ihrer Reise in wĂ€rmere Gefilde, brĂŒten im FrĂŒhjahr und ziehen ihre Jungen im Mai, Juni und Juli groß, um im August wieder auf große Reise zu gehen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Winzerinnen-Weine am Weltfrauentag 2021
Rebstockpatenschaften (c) Gisela Bautz
 
Winzerinnen-Weine am Weltfrauentag 2021
AnlĂ€sslich des Weltfrauentags am 8. MĂ€rz stellt Slow Food bei einer Online-Weinprobe sechs Winzerinnen und ihre Erzeugnisse ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Winzerinnen geben Ausblick darauf, wie die Weinwelt der Zukunft aussehen könnte: Ökologie und Fairness sind darin untrennbar mit Raffinesse und Eleganz von Weinen verbunden. Interessierte Verbraucher*innen sind eingeladen, sich wĂ€hrend der Weinprobe mit den Pionierinnen auszutauschen. Anmeldung bis 24. Februar möglich.

Die Weinbranche wird sichtbar weiblicher. WĂ€hrend in der Vergangenheit WeingĂŒter fast ausschließlich an mĂ€nnliche Nachkommen vererbt wurden, nehmen immer mehr gut ausgebildete, kreative Frauen Einfluss auf den familiĂ€ren Generationenwechsel. Nicht zuletzt die QualitĂ€t ihrer Weine sowie zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestĂ€tigen sie in ihrem Tun. Frauen stehen nicht selten exemplarisch fĂŒr eine neue Wein-Generation: ökologischer Anbau, Nachhaltigkeit im Weinberg und im Keller, Mut zu neuen und alternativen Rebsorten wie den PilzwiderstandsfĂ€higen Sorten (PIWIS); gleichzeitig liegt ihnen die Pflege der biokulturellen Vielfalt am Herzen. Sie bauen alte Sorten an und unterstĂŒtzen den handwerklichen Ausbau von Wein.

Am diesjĂ€hrigen Weltfrauentag prĂ€sentieren sechs Winzerinnen aus verschiedenen Weinregionen Deutschlands ihre Erzeugnisse als ein Ausblick in die Weinwelt der Zukunft. Sie alle fĂŒhlen sich dem ökologischen Weinbau verpflichtet. Einige von ihnen sind engagierte Mitglieder des Vinissima Frauen & Wein e.V., das bundesweite Berufs-Netzwerk fĂŒr Frauen in der Weinbranche mit 580 Mitgliedern. Susanne Salzgeber, Journalistin, SommeliĂšre und Vinissima begleitet die Teilnehmenden durch den Abend.

Folgende Winzerinnen sind an ihrer Seite und stellen ausgewÀhlte Weine vor:
‱ Hanneke Schönhals, Weingut Schönhals (Rheinhessen), Saphira trocken 2020
‱ Eva Vollmer, Weingut Eva Vollmer (Rheinhessen), Weißburgunder trocken 2019
‱ Eva-Maria Köpfer, Weingut Abril (Baden), Auxerrois trocken 2020
‱ Julia Weckbecker, Weingut Weckbecker (Mosel), Riesling feinherb 2019
‱ Martina Bernhard, Weingut Bernhard (Rheinhessen), Wilde Hilde RosĂ© trocken 2020
‱ Lotte Pfeffer, Weingut BrĂŒder Dr. Becker (Rheinhessen), SpĂ€tburgunder trocken 2019
Das Weinpaket enthÀlt sechs Weine und kostet inkl. Versand 53 Euro.

Weinverkostung: Wann? Am 8.3.2021 von 19 Uhr bis ca. 21 Uhr | Wie? Die Interessent*innen melden sich verbindlich bis spĂ€testens zum 24. Februar 2021 an (klicke unten auf "mehr"). Vom Weingut Schönhals erhalten sie die oben genannten sechs ausgewĂ€hlten Weine zugesandt; das Weingut Schönhals ist ihr Vertragspartner fĂŒr das Verkostungspaket und stellt die Rechnung. Slow Food Deutschland ist Ideengeber und organisatorischer Partner und lĂ€sst ihnen die Zugangsdaten und technischen Hinweise per E-Mail vor der Veranstaltung zukommen. Der 24.2. ist der letztmögliche Bestell- und Anmeldetermin. Mit der Anmeldung ist die Bestellung des Weinpakets automatisch verbunden. Der Versand der Pakete erfolgt ab dem 2. MĂ€rz 2021.
RĂŒckfragen unter projektbeauftragte@slowfood.de
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Tiergehege wird zum Kindergarten
Mundenhof-Neuzugangs Willi (c) Stadt Freiburg/Mundenhof
 
Tiergehege wird zum Kindergarten
Dem Mundenhof hat das neue Jahr schon reichlich Nachwuchs beschert

Gerade mal sieben Wochen alt ist das neue Jahr, doch die Natur auf dem Mundenhof kann sich kaum mehr zurĂŒckhalten. Fast an jedem Tag im Januar kamen frische Tierbabies auf die Welt: am 10. Januar waren es zwei Walliserziegen, am 13. eine Walliserziege, am 15. ein Kamerunschaf, am 16. wieder eine Walliserziege, am 24. zwei Kaschmirziegen, am 25. ein Kamerunschaf, am 26. zwei und am 27. drei weitere Kaschmirziegen. Der muntere Nachwuchs-Segen setzte sich im Februar fort: am 1. Februar kamen zwei Kaschmirziegen zur Welt und am 2., 4. und 12. insgesamt nochmals sieben Zwergziegen.

Bei zwischendurch beißender KĂ€lte waren die Tierpfleger ganz schön gefordert, die neuen Meckerlinge ins Warme zu bringen und zeitweise auch zu schoppen. Und wie das so ist bei Neugeborenen, muss das auch nachts sein. Inzwischen sind alle Kleinen wohlauf – und ihre PflegekrĂ€fte erledigt.

Die ersten Störche sind bereits aus wĂ€rmeren Gefilden zurĂŒck gekehrt und haben sich trotz KĂ€lte und Schnee auf dem Mundenhof eingefunden. Auf schneebedeckten Wiesen lebt ihr Futterangebot (umgangssprachlich: MĂ€use) noch unter Tage. Doch mit dem WĂ€rmeeinbruch dieser Woche deckt sich auch der Mittagstisch fĂŒr Meister Adebar wieder von selbst.

Ein Neuzugang wird auch bei den SchwarzwĂ€lder Pferden erwartet. „Willi“ steht schon bereit, um bald die bislang aus drei Wallachen bestehende Gruppe zu verstĂ€rken. Wie in seinem Pferdepass steht, ist Willi ein „Dunkelfuchs mit hellem Langhaar“ – ein wunderschönes Tier und mit seinen sechs Jahren im besten Alter, um im Nachmittagsprogramm der pĂ€dagogischen Einrichtung KonTiKi (Kontakt Tier und Kind) eine aktive Rolle zu ĂŒbernehmen. Solch ein krĂ€ftiges, schönes Tier hat natĂŒrlich seinen Preis: 4.500 Euro soll der Kerl kosten. Bei dieser Anschaffung braucht der Förderverein Mundenhof noch UnterstĂŒtzung und freut sich ĂŒber Spenden:
Volksbank Freiburg IBAN DE54 6809 0000 0009 3676 08,
Sparkasse Freiburg IBAN: DE26 6805 0101 0002 0000 08.
Bei Spenden ĂŒber 200 Euro gibt es eine Spendenbescheinigung.

Öffnung des Mundenhofs hĂ€ngt von Landesverordnung ab

Noch ist es weiterhin nicht gestattet, den Mundenhof zu besuchen. Sobald die Landesverordnung eine Öffnung der Freizeiteinrichtungen wieder zulĂ€sst, wird auch der Mundenhof wieder gerne Besucher und Besucherinnen empfangen. Dann wird man wieder Tickets ĂŒber einen Parkplatzdienst oder bei Reservix buchen können. Der Mundenhof blickt der Zeit, in der er wieder zum Tummelplatz von kleinen und großen Zweibeinern wird, erwartungsvoll entgegen.
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Verschiedenes 
 
Freiburg: „NaturRefugien schaffen – Vielfalt fördern“
Waldhaus Natur-Refugien: Wildbienengarten Opfingen (c) Waldhaus Freiburg
 
Freiburg: „NaturRefugien schaffen – Vielfalt fördern“
Waldhaus-Projekt erhÀlt Auszeichnung der UN-Dekade

Das Projekt „NaturRefugien schaffen – Vielfalt fördern“ des Waldhaus Freiburg hat die Jury im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur fĂŒr alle“ ĂŒberzeugt und wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Das Waldhaus-Projekt wendet sich gezielt an Schulen mit Vorbereitungsklassen fĂŒr FlĂŒchtlinge und Migrantinnen und Migranten im Alter von 12 bis 25 Jahren. Es bietet einen innovativen Ansatz, um diese junge Menschen zu stĂ€rken und insbesondere anhand der Themenfelder rund um den Wald und seiner Produkte an die Themen Natur und Artenvielfalt heranzufĂŒhren.

„Dies ist ein innovatives Projekt, das eine neue Zielgruppe anspricht. Es verbindet Lernen im Rahmen der Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung mit dem gemeinsamen Erleben der Umwelt und fĂŒhrt zu einem besseren VerstĂ€ndnis von Natur und Artenvielfalt. Daher freue ich mich sehr ĂŒber die Auszeichnung“, betont UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Den Schwerpunkt des Angebots bilden Projektwochen zur Förderung der biologischen Vielfalt. An fĂŒnf Tagen ĂŒbernehmen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Naturschutzaufgaben und werden selbst zu Handelnden und. Bisher haben unter Leitung des WaldhausMitarbeiters Fynn Zimmermann 21 Projektwochen mit 103 Projekttagen stattgefunden. Insgesamt haben acht Schulen und zwei private Bildungseinrichtungen mit insgesamt 389 SchĂŒlern und SchĂŒlerinnen sowie 92 Begleitpersonen (LehrkrĂ€fte, Schulsozialarbeit, Praktikanten) teilgenommen.

Mit Kooperationspartnern wie dem NABU, drei stĂ€dtischen Ämtern (Umweltschutzamt, Forstamt, Garten- und Tiefbauamt) und dem Kinderabenteuerhof wurden an verschiedenen Orten in Freiburg bereits viele Vorhaben im Wald und mit Produkten aus dem Wald verwirklicht. Dazu zĂ€hlen beispielsweise der Bau von Hochbeeten, KrĂ€uterspiralen und Totholzhecken, die Pflege junger EichenbestĂ€nde,das Pflanzen von StrĂ€uchern und Obstgehölzen oder der Bau von Nisthilfen aus Holz fĂŒr Vögel, Insekten und FledermĂ€use.

In diesem und dem kommenden Jahr werden weitere 14 Projektwochen von der Heidehof-Stiftung und dem BiosphĂ€rengebiet Schwarzwald gefördert. Das Projekt „NaturRefugien“ hatte 2017 mit einer Förderung der Stiftung Naturschutzfond Baden-WĂŒrttemberg begonnen. Seine Arbeit wurde mit einer BroschĂŒre, die im Waldhaus kostenlos erhĂ€ltlich ist, ausfĂŒhrlich beschrieben und ausgewertet.

Das Waldhaus Freiburg ist derzeit fĂŒr Publikum geschlossen. Es ist ĂŒber E-mail (info@Waldhaus-freiburg.de) und telefonisch (0761/8964 7710; dienstags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr) erreichbar.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Online-Umfrage als Datengrundlage fĂŒr den kommenden Bildungsbericht
600 junge Menschen werden zu Klimawandel, sozialer Gerechtigkeit und Mitbestimmung befragt

Der nĂ€chste Bildungsbericht der Stadt Freiburg soll anders aussehen, als die, die es zuvor gab. Statt Daten ĂŒber Kitas, Schulen, Hochschulen und Weiterbildung zu veröffentlichen, soll es im fĂŒnften Bildungsbericht allein um ein Thema gehen: der Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung. FĂŒr den Sonderbericht wird von der Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement derzeit eine Datengrundlage erhoben, um verschiedene Blickpunkte und Perspektiven darzustellen. Besonders wichtig ist dabei die Beteiligung der Menschen in Freiburg. Bereits seit dem 8. Februar lĂ€uft eine Umfrage unter 6000 zufĂ€llig ausgewĂ€hlten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern. Jetzt sollen darĂŒber hinaus mehr als 600 junge Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahre befragt werden.

Das Besondere ist, dass dafĂŒr eine Form der Beteiligung gewĂ€hlt wurde, bei der die ebenfalls zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die VorschlĂ€ge der anderen reagieren können. DafĂŒr wurde eine digitale Plattform angelegt, auf der in sogenannten Padlets geantwortet werden kann. Das ist eine Homepage, auf der mehrere Menschen gleichzeitig arbeiten können. ZunĂ€chst erhalten 108 junge Menschen einen Brief mit Zugangsdaten zu den Padlets. Sie können dann zu Verschiedenen Themenbereichen VorschlĂ€ge machen. Dabei geht es etwa darum, wie Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune vorankommen kann, wie Bildungschancen fĂŒr alle erhöht werden können oder wie mehr Beteiligung ermöglicht werden sollte.

Nach fĂŒnf Tagen werden dann weitere 108 Einladungen an junge Menschen verschickt. Sie haben dann die Möglichkeit, die bestehenden Antworten zu ergĂ€nzen, neue Aspekte hinzuzufĂŒgen oder eigene Ideen einzubringen. Insgesamt gibt es sechs solcher Einladungsrunden.

„FĂŒr die nachhaltige Entwicklung der Stadt Freiburg sind die Stimmen der Menschen, die auch in Zukunft in der Stadt leben, besonders wichtig. Mit diesem innovativen, kreativen Format hoffen wir viele junge Freiburgerinnen und Freiburger anzusprechen und neue und frische Ideen zu erhalten, so BildungsbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.“

Teilnehmer, die fĂŒr die Umfrage ausgewĂ€hlt werden, bekommen einen Brief mit QR-Code beziehungsweise Link und Passwort, mit denen ein Padlet geöffnet werden kann. Dort kann ein kostenloses Nutzkonto erstellt werden, um die Fragen zu beantworten. Die Angaben unterliegen strengen Datenschutzanforderungen. Sie werden ohne Namensangabe gespeichert und sind ausschließlich fĂŒr eine systematische Auswertung bestimmt.

Unter den ersten 36 EintrĂ€gen im Padlet werden sechs Gutscheine fĂŒr faire, nachhaltige und regionale Produkte im Wert von jeweils 30 Euro verlost. Die Teilnahmebedingungen werden in den Anschreiben erlĂ€utert.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Sesam: Riskante Körnchen
RĂŒckstĂ€nde des krebserregenden Gases Ethylenoxid in Sesam machen seit Monaten Schlagzeilen. Die Stiftung Warentest hat Saaten, Sesammus, -öl und -riegel untersucht – und ist fĂŒndig geworden. Vier Sesamsaaten ĂŒbersteigen die gesetzlich zulĂ€ssigen Höchstgehalte fĂŒr Ethylenoxid-RĂŒckstĂ€nde von 0,05 Milligramm pro Kilogramm Sesam um ein Vielfaches. Die Tester prĂŒften stichprobenartig ï»ż44 Sesamsaaten und -lebensmittel, darunter 19 Bio-Produkte. 40 Produkte waren hinsichtlich Ethylenoxid-RĂŒckstĂ€nden unauffĂ€llig.

Am stĂ€rksten ist die Sesamsaat von Heera belastet. Nur 34 Körnchen tĂ€glich – nicht mal ein halber Teelöffel voll – schon ist die Menge erreicht, die gerade noch als wenig bedenklich gilt. Die Sesamsaat von Anatolia, Bamboo Garden Japan und TRS Asia’s Findest Foods ĂŒbersteigen ebenfalls den Höchstgehalt um ein Vielfaches. Die Tester entdeckten Ethylenoxid-RĂŒckstĂ€nde nur in purem Sesam.

Nahrungsmittel werden mit Ethylenoxid begast, um Keime abzutöten. In der EU ist das verboten, in LĂ€ndern wie etwa Indien aber durchaus noch Praxis. Mehr als 450 Funde meldete seit September das EU-Schnellwarnsystem fĂŒr Lebens- und Futtermittel – fast nur in Sesam aus Indien. Die unbelasteten Produkte im Test sind in puncto Ethylenoxid-RĂŒckstĂ€nde unbedenklich. Steht auf anderer Ware aber Indien als Herkunftsland auf der Packung, lieber Finger weg. Ebenso bei unklarer Herkunft.

Die detaillierten Ergebnisse sind unter ï»żwww.test.de/sesam abrufbar. Dort findet sich auch eine Liste mit zurĂŒckgerufenen Produkten, die in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden aktualisiert wird.
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Verschiedenes 
 
 
Neues Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“
BiodiversitÀt soll auch auf PrivatflÀchen gestÀrkt werden
Programm richtet sich an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Firmen und Institutionen

Das ungebremste Artensterben ist eine der großen Krisen der Gegenwart. Im Rahmen des Aktionsplan BiodiversitĂ€t wird in Freiburg jetzt ein Programm ins Leben gerufen, um die biologische Vielfalt auf privaten FlĂ€chen in der Stadt zu fördern. Denn auch in StĂ€dten gibt es ein großes Potential. um LebensrĂ€ume zu schaffen und FreiflĂ€chen und GebĂ€ude naturnah zu gestalten. Viele FlĂ€chen können schon mit kleineren Maßnahmen so aufgewertet werden, dass sie Insekten oder Vögeln eine bessere Lebensgrundlage bieten. „Das neue Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“ soll BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Unternehmen und Institutionen motivieren, beraten und finanziell unterstĂŒtzen, den Artenschutz auf privaten FlĂ€chen im Stadtgebiet voranzubringen. So können VorgĂ€rten blĂŒtenreicher werden, Wiesen auf FirmengelĂ€nden entstehen oder Vögel neue Nistmöglichkeiten an GebĂ€uden erhalten“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Über das Programm wird der Gemeinderat im MĂ€rz entscheiden.

Die Stadt Freiburg engagiert sich schon lange fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Maßnahmen fĂŒr den Artenschutz, die Artenvielfalt und den Biotopverbund auf öffentlichen FlĂ€chen umgesetzt. Angesichts neuer Erkenntnisse zum RĂŒckgang der Insekten- und VogelbestĂ€nde hat der Gemeinderat in 2018 neue Ziele zur Förderung der BiodiversitĂ€t und in 2019 den Aktionsplan BiodiversitĂ€t beschlossen, aus dem seither zusĂ€tzliche kommunale Naturschutz-Maßnahmen umgesetzt werden.

Mit dem Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“ sollen neue Nistmöglichkeiten und NahrungsflĂ€chen in der Stadt insbesondere fĂŒr Insekten und Vögel, aber auch fĂŒr FledermĂ€use, Eidechsen und KleinsĂ€uger geschaffen werden. Denn es braucht oft nicht viel Platz, um Insekten und anderen Tierarten Nahrungsquellen und RĂŒckzugsrĂ€ume im Stadtgebiet zu bieten. Artenarme GrĂŒn- und FreiflĂ€chen, wie etwa RasenflĂ€chen, können mit Hilfe des Förderprogramms in artenreiche NaturgĂ€rten und Biotope fĂŒr Tiere und Pflanzen verwandelt werden.

Das Förderprogramm bietet eine Beratung und finanzielle UnterstĂŒtzung zu folgenden Maßnahmen an:

 Anlage von artenreichen Wiesen und SĂ€umen mit heimischem Saatgut,
 Pflanzung von heimischen Gehölzen,
 Nisthilfen fĂŒr Vögel, FledermĂ€use und Wildbienen,
 Anlage von Steinhaufen, Trockenmauern und Sandlinsen
 Anlage von KleingewĂ€ssern und Feuchtbiotopen.

Mit dem Programm können auch kleinere Vorhaben unterstĂŒtzt werden, die Mindestfördersumme liegt bei 200 Euro, die Obergrenze bei 5000 Euro pro Antragsteller pro Jahr. JĂ€hrlich sind im Rahmen des Aktionsplans BiodiversitĂ€t 15.000 Euro fĂŒr die Finanzierung des Förderprogramms vorgesehen. Ab MĂ€rz können AntrĂ€ge beim Umweltschutzamt der Stadt gestellt werden.
 
 

Veranstaltungen 
 
Getreide fest und flĂŒssig: Brot und Bier Online-Verkostung
Tauernroggen (c) Slow Food Archiv
 
Getreide fest und flĂŒssig: Brot und Bier Online-Verkostung
Brot und Bier - zwei Lebensmittel, die fĂŒr unsere Geselligkeit unverzichtbar sind. Beiden gemein ist eine lange Kulturgeschichte, eine oft vergessene regionale Vielfalt sowie ihre Grundzutat: Getreide. All dem geht Slow Food bei der Online-Verkostung am 26. Februar um 19:00 Uhr auf die Spur. Expert*innen aus Erzeugung und Handwerk nehmen die Teilnehmenden mit auf eine Reise in die Welt des Back- und des Brauhandwerks. Was zeichnet gutes, sauberes und faires Bier und Brot aus? Wie schlĂ€gt sich BodenqualitĂ€t sowie das Wissen des ‚echten‘ Handwerks geschmacklich nieder? Fragen, auf die es wĂ€hrend der Verkostung von vier Brot- und drei Biersorten Antworten gibt. Anmeldung bis zum 17. Februar möglich.

Die Basis fĂŒr ‚echten‘ Brot- und Biergenuss bilden aus Sicht von Slow Food Saatgutvielfalt, gesunde Böden, handwerkliches Know-How sowie WertschĂ€tzung. Doch ist es um all dies nicht gut bestellt. Allein die Vielfalt unserer Kulturpflanzen ist in den vergangenen 100 Jahren durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit um 75 Prozent zurĂŒckgegangen. Saatgut-Monopole, Gentechnik, Klimawandel und Kriege sowie Preise, die den wahren Wert unserer Lebensmittel nicht abbilden, gefĂ€hrden unser kostbares Erbe. Bei der Online-Verkostung zu Brot und Bier zeigt Slow Food die Stellschrauben fĂŒr eine Landwirtschaft, Lebensmittel-erzeugung und ErnĂ€hrung, die die planetaren Grenzen respektiert und gleichzeitig Genuss und Freude verspricht.

Welche Rolle spielt ein fruchtbarer Boden fĂŒr gesundes Brot? Wie hĂ€ngt die Vielfalt von Ackerböden mit der von Brot- und Biersorten zusammen? Wie können wir die DiversitĂ€t erhalten und was ist sie uns wert? Wie schmecke ich handwerkliche Verarbeitung bei Brot und Bier heraus? Und welche Rolle spielt die Zutat ‚Zeit‘? Durch den Abend fĂŒhrt Katrin Simonis, Alumna der Slow Food Youth Akademie. Als Expert*innen an ihrer Seite sind:
‱ Anke KĂ€hler, Vorsitzende der Freien BĂ€cker e.V. und Initiatorin von BodenBrot
‱ Dr. Bertold Heyden, Leiter Keyserlingk-Institut fĂŒr Saatgutforschung und GetreidezĂŒchtung im biologisch-dynamischen Landbau
‱ Franz HĂ€ußler, Biolandhof Andreas HĂ€ußler, Vorsitzender AbL Landesverband Baden-WĂŒrttemberg
‱ Heiner Beck, BĂ€ckermeister und Inhaber BĂ€ckerei Beckabeck, Mitglied der Freien BĂ€cker
‱ Uli Zimmermann, Braumeister und Inhaber Bergbrauerei Ulrich Zimmermann, Ehningen
‱ Maximilian Krieger, Braumeister, Bio-Brauerei Riedenburger Brauhaus Michael Krieger, Riedenburg
‱ Felix vom Endt, Brauer und GrĂŒnder Orca Brau - Craft Beer Brauerei, NĂŒrnberg

Das Verkostungspaket enthÀlt folgende acht SpezialitÀten & kostet inkl. Versand 36 Euro:
‱ Bio-Roggenvollkornbrot (Roggen), 1.000g von Beckabeck
‱ Bio-BodenBrot (Weizen, Roggen, Dinkel, Karotte), 400g von Beckabeck
‱ Bio-Älblerbrot (Dinkel, Kartoffelflocken), 750g von Beckabeck
‱ Bio-Bauernbrot nach Holzofenart (Weizen, Lichtkornroggen, Dinkel), 1.000g von Beckabeck
‱ Brotbegleiter - handgemischtes GewĂŒrzsalz (Senfsaat, Knoblauchgranulat, Meersalz, Chiliflocken, Petersilie, Rohrzucker) von Beckabeck
‱ Historisches Bio-Emmerbier aus dem Riedenburger Brauhaus - 0,5l in der BĂŒgelflasche
‱ 3-Korn-Hefeweizen mit Öko-Weizen, Gerste aus ökologischem Alb-Leisa-Anbau, Öko-Dinkel aus der BergBrauerei, 0,5l
‱ FrĂ€nkisches Landbier mit historischem Braumalz und regionalem Hopfen (Bio) von Orca Brau, 0,3l

Wie lĂ€uft eine Slow Food Deutschland Online-Verkostung ab? Sie melden sich an und erhalten von Beckabeck heimische Brot- und BierspezialitĂ€ten zugesandt. Beckabeck ist somit Ihr Vertragspartner fĂŒr das Verkostungspaket und stellt die Rechnung. Slow Food Deutschland ist Ideengeber und organisatorischer Partner und lĂ€sst Ihnen die Zugangsdaten und technischen Hinweise per E-Mail vor der Veranstaltung zukommen. Am 26.02.2021 schalten Sie sich um 19:00 Uhr live mit ein und können unter der Anleitung von Katrin Simonis zusammen mit den Produzent*innen und Expert*innen den Abend genießen.

Bitte melden Sie sich hier verbindlich bis zum 17.02.21 an (klicke unten auf "mehr"). Mit der Anmeldung ist automatisch die Bestellung des Verkostungspakets bei Beckabeck verbunden. Der 17.02.21 ist letztmöglicher Bestell- und Anmeldetermin. Der Versand der Pakete erfolgt ab dem 22./23.02.21.
RĂŒckfragen unter projektbeauftragte@slowfood.de
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CO2-MessgerÀte und -Ampeln
Gute GerĂ€te gibt es fĂŒr unter 100 Euro

CO2-Sensoren können keine Coronaviren erkennen – aber sie zeigen an, wann es Zeit zum LĂŒften ist. Die ï»żStiftung Warentest hat 11 CO2-MessgerĂ€te untersucht, darunter sogenannte CO2-Ampeln und smarte GerĂ€te, die mit App funktionieren. Sieben GerĂ€te schneiden gut ab, drei sind mangelhaft. Das preisgĂŒnstigste gute CO2-MessgerĂ€t im Test kostet rund 90 Euro, das teuerste ĂŒber 500 Euro.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann beim Einatmen ĂŒbertragen werden, ohne Körperkontakt zu anderen Menschen. Vor allem in schlecht belĂŒfteten InnenrĂ€umen, Schulen und BĂŒros droht Ansteckungsgefahr. Wann gelĂŒftet werden muss, können MessgerĂ€te mitteilen, indem sie den Kohlenstoffdioxid-Anteil (CO2) der Raumluft ermitteln und rechtzeitig den Weckruf zum LĂŒften geben.

Drei der sieben guten CO2-MessgerĂ€te kosten zwischen 89 und 100 Euro. Zwei davon sind klassische RaumluftmessgerĂ€te, die auf einem Display Messwerte wie CO2-Gehalt der Raumluft, Raumtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit anzeigen. Zu einem gĂŒnstigen guten Modell gibt es eine mobile App, die eine Farbanzeige hat, aber auch andere Werte und ganze Messreihen liefert. Die drei mangelhaften GerĂ€te lieferten unzuverlĂ€ssige oder ungenaue CO2 Messungen und sind daher nicht geeignet.

Der Test CO2-MessgerĂ€te und Ampel ist online unter ï»żwww.test.de/co2ampeln abrufbar.
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Insektenschutz
Bundesregierung muss sich zur Umsetzung ihrer eigenen BeschlĂŒsse bekennen

Gesetzespaket ist dringend notwendiger Schritt fĂŒr mehr Insektenschutz

Berlin, 04.02.2021 – Die Umweltorganisationen Aurelia Stiftung, BBN, BUND, DUH, EuroNatur, NABU, Umweltinstitut MĂŒnchen e.V., WWF Deutschland und der Dachverband DNR betrachten den vorliegenden Entwurf fĂŒr das Insektenschutzgesetz und die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung als dringend notwendigen Schritt fĂŒr mehr Insektenschutz in der Agrarlandschaft. „Mit ihrem Aktionsprogramm Insektenschutz hat die Bundesregierung vor knapp zwei Jahren einen ĂŒberfĂ€lligen Maßnahmenkatalog fĂŒr einen besseren Insektenschutz vorgelegt. Jetzt gilt es, das Aktionsprogramm ‚eins-zu-eins‘ umzusetzen, anstatt die Vereinbarungen schon wieder in Frage zu stellen“, fordern die Organisationen.

Nach Überzeugung der Umweltorganisationen ist die Bestandsentwicklung der Insekten vor allem in den Agrarlandschaften unverĂ€ndert dramatisch. Daher mĂŒsse die Bundesregierung zu ihrem Wort stehen und sich fĂŒr ein Verbot biodiversitĂ€tsschĂ€digender Pestizide zumindest in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten, einen konsequenten Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat sowie eine EinfĂŒhrung von pestizidfreien Randstreifen an allen GewĂ€ssern und ihren Quellregionen einsetzen. Komme die Bundesregierung jetzt nicht zu einer Lösung, werde es in der laufenden Legislaturperiode praktisch unmöglich, die notwendigen legislativen Schritte fĂŒr einen besseren Insektenschutz zu erreichen. „Dies wĂ€re eine BankrotterklĂ€rung und wĂŒrde die GlaubwĂŒrdigkeit der Bundesregierung erheblich gefĂ€hrden“, betonen die VerbĂ€nde.

Die Umweltorganisationen appellieren zugleich an die Politik in Bund und LĂ€ndern, sich fĂŒr eine umfassende Definition von biodiversitĂ€tsschĂ€digenden Pestiziden einzusetzen. Die Bienenschutzverordnung, wonach selbst Neonicotinoide „nicht bienengefĂ€hrlich“ sind, werde einem angemessenen Insektenschutz keinesfalls gerecht. Ferner dĂŒrften keine weiteren Ausnahmebestimmungen vom Pestizidverbot bei den FFH-Gebieten vorgenommen werden, wenn diese nicht durch Programme zur Pestizidreduktion und zur Förderung der biologischen Vielfalt in den Sonderkulturen begleitet werden. Schließlich sei es entscheidend, dass der verabredete Glyphosatausstieg konsequent umgesetzt und insbesondere eine flĂ€chenhafte Anwendung auf GrĂŒnland sofort verboten wĂŒrde.

„Wenn die Bundesregierung das Gesetzespaket weiter verwĂ€ssert, verfestigt sie den Eindruck, dass Insekten nur in Sonntagsreden systemrelevant sind. Dies wĂ€re unverantwortlich gegenĂŒber dem sich weiter verschĂ€rfenden Artensterben und wĂŒrde die klare Erwartungshaltung von großen Teilen der Gesellschaft verkennen“, so die VerbĂ€nde.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Aurelia Stiftung, Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Deutsche Umwelthilfe (DUH), EuroNatur, Naturschutzbund (NABU), Umweltinstitut MĂŒnchen e.V., WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)
 
 

Verschiedenes 
 
 
Statt KĂŒrzungen fĂŒr mehr zusĂ€tzliche Klimaschutzmaßnahmen ...
... mehr Mittel aus Konzessionsabgabe fĂŒr Klimaschutz gefordert

Der Verein ECOtrinova ist unzufrieden mit den zusĂ€tzlichen Klimaschutzmaßnahmen, die der Gemeinderat mit dem Haushalt 2021/22 erstaunlicherweise mit KĂŒrzungen verabschieden soll. "Zum Erreichen der Klimaschutzziele Freiburgs mĂŒssen die Klimaschutzmaßnahmen deutlich stĂ€rker sein als im Doppelhaushalt 2021/22 geplant", so der Vorsitzende Dr. Georg Löser im kĂŒrzlichen Schreiben mit VorschlĂ€gen an den Gemeinderat. Die RĂŒcknahme der von der Verwaltung geplanten Streichungen beim Stadtstrommodell und fĂŒr große neue Solarstromanlagen sei dringend. Die von ECOtrinova schon 2019 geforderte weitere Erhöhung der Klimaschutz-Mittel aus der Konzessionabgabe von bisher 50 Prozent nun auf 60 Prozent in 2021 und 70 Prozent in 2022 verschaffe die erforderliche Finanzierung hierfĂŒr und Weiteres.

Dann könne das wichtige Stadtstrommodell statt stark gekĂŒrzt komplett umgesetzt werden fĂŒr den ungeschmĂ€lerten Weiterbetrieb alter Anlagen fĂŒr Strom aus erneuerbaren Energien, die jetzt und kĂŒnftig keine EEG-VergĂŒtung mehr erhalten. Die von der Erhöhung in 2022 verbleibenden rund 1,8 Mio Euro können klimaschĂŒtzend eingesetzt werden fĂŒr mehr PV-Ausbau ohne die Streichung der geplanten großen PV-Anlagen auf den FlĂŒchtlingsheimen, fĂŒr mehr effiziente KraftwĂ€rmekopplung (KWK), fĂŒr mehr Stromsparen und fĂŒr neue große AufzĂŒge an der StadtbahnbrĂŒcke „schon“ in 2021/22, soweit das Geld reicht.

Der Kauf der 2 sehr teuren Elektrobusse gehöre laut ECOtrinova nicht in die zusĂ€tzlichen Klimaschutzmaßnahmen, denn sie erbringen keinen Klimaschutz, jedenfalls nicht bis 2030/2038 je nach Kohleausstieg, weil sie in der RealitĂ€t i.w. mit Kohlestrom fahren. Die Anschaffung der Busse solle verschoben werden, bis der Kohleausstieg i.w. geschafft ist und die Batterien viel billiger und ökologisch akzeptabler sind. Die frei werdenden Mittel von 2,6 Mio € sollen klimaschĂŒtzend eingesetzt werden fĂŒr den von der Verwaltung gestrichenen Radverkehrsausbau in der Wiesentalstr., fĂŒr mehr Photovoltaik-Ausbau, mehr KWK bzw. BHKW und Stromsparen sowie neue viel grĂ¶ĂŸere FahrstĂŒhle an der StadtbahnbrĂŒcke „jetzt“ und nicht in vielen Jahren.

Zu streichen seien bei den zusĂ€tzlichen Klimaschutzmaßnahmen die „FortfĂŒhrung der verbesserten ÖPNV-Anbindung im Industriegebiet Nord“, die keine zusĂ€tzliche Klimaschutzmaßnahme sei, sondern nötiger Erhalt und die von der VAG finanziert werden mĂŒĂŸte.

Der Informationspavillion Dietenbach sei keine zusĂ€tzliche Klimaschutzmaßnahme und wenn, dann der Sonderrechnung Dietenbach zuzuordnen.
Der Stadtteil einschließlich Bau fĂŒhre nĂ€mlich zu Mehrausstoß von Treibhauhasen, auch relativ zu besseren Alternativen ohne Bauen auf der „GrĂŒnen Wiese“. ECOtrinova warne vor dieser Ausgabe, weil der Dietenbach-Prozeß um den Neubaustadtteil fĂŒr die Stadt verloren gehen könne. Gute Alternative seien neue viel grĂ¶ĂŸere FahrstĂŒhle an der StadtbahnbrĂŒcke „jetzt“ und nicht in vielen Jahren.
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Autor: ECOtrinova e.V.

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Doch dicke akute Probleme bei gepl. Erdaushubdeponie Dietenbach
zu TOP 18 und 19 des Gemeinderats Freiburg i.Br. am 2.2.2021 zum FNP-Beschluss und zum Satzungsbeschluss fĂŒr die geplante riesige Erdaushubdeponie Dietenbach hat die BĂŒrgeraktion Dietenbach ist ĂŒberall den Gemeinderat auf erhebliche akute Probleme hingewiesen:

1. RĂŒckstellungen zum ggf. baldigen RĂŒckbau und Verschiebung der BeschlĂŒsse:

Die Stadt kann den anhĂ€ngigen Prozess gegen die StĂ€dte­bauliche Entwicklungsmaßnahme Dietenbach verlieren. Mit dem Bau der Erdaushubdeponie geht die Stadt also ein großes finanzielles Risiko ein.

2. Umkircher Trink-/Grundwasserschutzgebiet unter Dietenbach und die Erdaushubklasse Z 1.1:

Das 2. große Problem ist das geplante seit 2017 fachtechnisch abgegrenzte Grundwasserschutzgebiet Schorren fĂŒr Trinkwasser der Gemeinde Umkirch in Dietenbach, so auch unter der Erddeponie. Streitig ist, ob die von der Stadt beabsichtigte Erdaushubklasse Z 1.1. dort erlaubt wĂ€re oder nicht. Umkirch besteht auf der strengeren Klasse Z.0.

(3) Problem Grundwasserabstand zu klein und Probleme Oberboden, Unterboden, Trinkwasser:
Bei Genehmigung wĂ€re mindestens 1 Meter Abstand zum je nach Witterung wechselnden Grundwasser­spiegel nötig. Aber: „unabhĂ€ngig von der geplanten AufschĂŒttung des Gebietes ist annĂ€hernd flĂ€chen­deckend der Abtrag von [wertvollem] Oberboden sowie kulturfĂ€higem Unterboden notwendig“(... Zitat von Stadt).

Ein 1 m tiefer Auffanggraben lÀge schon direkt im Grundwasser!
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Autor: BĂŒrgeraktion Dietenbach ist ĂŒberall

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Christine Buchheit wird Dezernentin fĂŒr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
Christine Buchheit (c) Stadt Freiburg, Patrick Seeger
 
Christine Buchheit wird Dezernentin fĂŒr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik geht nach 24-jĂ€hriger Dienstzeit zum 7. April in den Ruhestand

Freiburg, 2.1.21 Am heutigen Dienstag ist Christine Buchheit mit großer Mehrheit zur neuen Dezernentin fĂŒr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung in der öffentlichen Gemeinderatssitzung gewĂ€hlt worden. Die 53-jĂ€hrige Geisteswissenschaftlerin ist gemĂ€ĂŸ Gemeindeordnung von der Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen vorgeschlagen worden und wird ab 7. April die Nachfolge von BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik antreten. Gerda Stuchlik geht nach 24-jĂ€hriger Dienstzeit (drei Amtsperioden) als Dezernentin der Stadt Freiburg in den Ruhestand.

Die in Mannheim geborene Christine Buchheit hat nach Abitur und Auslandsaufenthalt an der Freiburger Albert- Ludwigs-UniversitĂ€t Germanistik, Geschichte und Völkerkunde studiert.Nach verschiedenen Stationen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem in Afrika fĂŒr die deutsche Schule Nairobi und die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung ist sie 2013 in den Höheren Dienst des AuswĂ€rtigen Amtes eingetreten. Unter anderem hat sie dort als AttachĂ© im BĂŒro des Bundesaußenministers und fĂŒr das BĂŒro des Staatsministers fĂŒr Europa gearbeitet. Zuletzt war sie fĂŒr Themen Flucht und Migration im Maghreb zustĂ€ndig.

Christine Buchheit ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. OberbĂŒrgermeister Martin Horn gratulierte Buchheit nach der Wahl im Gemeinderat: „Ich freue mich zusammen mit den BĂŒrgermeisterkollegen sehr auf unsere Zusammenarbeit. Die großen Herausforderungen dieser Zeit können und werden wir nur gemeinsam meistern. RĂŒckblickend darf ich schon heute BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik fĂŒr herausragende 24 Jahre danken, bevor sie in zwei Monaten in wohlverdienten Ruhgestand geht.“
 
 

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Wie das Außenbecken des Westbads mehrere Jahre frĂŒher kommen kann
Das Außenbecken des Freiburger Westbads wird seit mehreren Jahren verschleppt. Die betroffene BĂŒrgerschaft ist zu recht sehr sauer, weil Wahl- und andere Versprechen nicht eingehalten werden. Die BĂŒrgeraktion Dietenbach ist ĂŒberall hat dem Gemeinderat mitgeteilt, wie das fĂŒr den Bau und die Wiederöffnung fehlende Geld beschaffbar ist fĂŒr die restliche Planung in 2021 und den Bau ab MĂ€rz 2022 oder eher. Wie es ginge hier:

Ab 24./25. Februar 2022 entfĂ€llt die Bindungsfrist des BĂŒrgerentscheids fĂŒr den geplanten Neubau stadtteil Dietenbach! Die vielen Mio. Euro, die fĂŒr Dietenbach in 2022 aufs Spiel gesetzt wĂŒrden, sind dann frei, wenn der Gemeinderat es mehrheitlich will - frei fĂŒrs Westbad und vieles andere wie Kitas, Schulen, Kultur, Vereine, vernachlĂ€ssigter Straßen- und Wegeunterhalt, Colombi-Park, Theater-umbau usw.. Außerdem kann die Stadt den Dietenbach-Prozess gegen die StĂ€dtebau liche Entwicklungsmaßnahme (SEM) vor Gericht verlieren, schon in 2021.

Die BĂŒrgeraktion hat daher den Gemeinderat gebeten, bei nĂ€chster Gelegenheit zu beschließen:

Die Dietenbach-Finanzmittel werden ab 1. MĂ€rz 2022 umgewidmet fĂŒrs Freibecken des Westbads und weitere sinnvolle Ausgaben, und die SEM Dietenbach wird durch den Rat ab Ende Februar 2022 unverzĂŒglich aufgehoben. Dasselbe soll unverzĂŒglich geschehen, wenn die Stadt den Dietenbach-Prozess vor Gericht in 1. Instanz verliert, was schon in 2021 sein könnte. Das derzeit fĂŒr Dietenbach eingesetzte umfangreiche Personal der Stadt wĂ€re unverzĂŒglich sinnvollen Aufgaben zuzuordnen.

Die fĂŒr Dietenbach in 2021/22 vorgesehen Mittel sollen laut BĂŒrgeraktion ab sofort aus RisikogrĂŒn den ausschließlich auf Planungsmittel beschrĂ€nkt werden. Im ĂŒbrigen wĂŒrden bei Ende des Projekts Neubaustadtteil Dietenbach ab Doppel-Haushalt 2023/24 20 Jahre lang jĂ€hrlich 5 Mio. € frei werden, zu nutzen z.B. fĂŒr mehr bezahlbare Wohnungen im Innenbereich z.B. fĂŒr Aufstockungen von Stadtbau-MFH und fĂŒr den Klimaschutz!
 
 

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ElektroumzĂŒge aus Freiburg
(c) Zenith UmzĂŒge
 
ElektroumzĂŒge aus Freiburg
Zenith UmzĂŒge startet als bundesweit erstes Umzugsunternehmen in die klimagerechte Zukunft

Alles begann mit einer einfachen Einsicht. Harry Schottstedt war mal wieder mit seinem Rad auf dem Dreisamradweg unterwegs, als er in die dicke Luft der endlosen Autoschlange eintaucht, die sich auf der Bundesstraße Richtung Innenstadt wĂ€lzt. Mit einem Mal war ihm klar: "Mit den Verbrennungsmotoren geht es nicht weiter. Das muß ein Ende haben!"

Gesagt, getan: Als erstes Umzugsunternehmen in Deutschland bricht die Zenith UmzĂŒge GmbH in die elektrische Zukunft auf. Zug um Zug stellt Harry Schottstedt, GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Firma, seine Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge um, die mit regionalem Ökostrom betankt werden. Und ab sofort verfĂŒgt er auch ĂŒber einen rein elektrisch betriebenen Umzugstransporter.

Der Weg dahin war steinig, denn Elektrotransporter mit Möbelkoffer gibt es nicht zu kaufen. Also ließ sich Zenith das Fahrzeug eigens anfertigen, auf Basis des StreetScooter, dem Elektrotransporter der Post. Das klingt nach einem spannenden Experiment. Harry Schottstedt schĂŒttelt den Kopf: "Ich glaube nicht, dass das ein Experiment ist. Ich bin sicher, dass es in diese Richtung gehen wird. Der Verbrenner hat einfach ausgedient."

Seit 1993 ist Schottstedt als Umzugsunternehmer in Freiburg tĂ€tig. In Berlin hatte er das GeschĂ€ft der „Möbler“ in einem kleinen Umzugsunternehmen von der Pike auf gelernt und sich im badischen SĂŒden erstmals selbstĂ€ndig gemacht. „Möbler zu sein, das ist ÂŽne Berufung!“ strahlt Harry. Doch der Markt ist hart umkĂ€mpft, die Gewinne schrumpfen Jahr fĂŒr Jahr. „Wir investieren seit Jahrzehnten in eine umweltgerechte Flotte, zahlen unseren Mitarbeitern immer schon faire Löhne und versuchen sie so weit als möglich fest anzustellen.“ Billiganbieter, die ihr Unternehmen mit Alt-LKW und einer Vielzahl von Aushilfen auf 400-Euro-Basis betreiben, machen es schwer, Umzugs-Dienstleistungen sozial vertrĂ€glich, fair und umweltgerecht zu gestalten.

Und dann investiert die Firma mitten in der Corona-Pandemie in einen neuen Fuhrpark. Ist das nicht eine zu große Kraftanstrengung zum falschen Zeitpunkt? Harry Schottstedt winkt ab: "Dieses Corona sollte uns ja nicht aufhalten, weiter zu denken und weiter zu handeln. Wir mĂŒssen trotz allem schauen, dass wir fĂŒr die Zukunft arbeiten und nicht jetzt alles einstellen, nur weil das Coronavirus unterwegs ist."

Und schon ist er wieder bei seinen PlĂ€nen fĂŒr den Umbau von Zenith UmzĂŒge: "FĂŒr den Aussendienst haben wir vor gut einem Jahr mit Elektro-PKW angefangen. Im Moment versorgen wir unseren Fuhrpark mit Ökostrom aus zwei Wallboxen. Auf den ParkplĂ€tzen an der Straße wollen wir schon im nĂ€chsten Jahr zusammen mit Stadtmobil zusĂ€tzliche LadesĂ€ulen aufstellen, die so auch fĂŒr die Öffentlichkeit nutzbar werden. Und wir werden unsere Elektroflotte Zug um Zug vergrĂ¶ĂŸern. FĂŒr den weiteren Nahverkehr wollen wir in zwei oder drei Jahren einen Zehn- oder Zwölftonner haben – sobald sie auf dem Markt erstmals verfĂŒgbar sind."

Harry Schottstedt will unbedingt weiter in die eingeschlagene Richtung vorangehen. "Mir schwebt ein InnnenstadtbĂŒro vor, wo immer ein Elektro-LKW stehen kann, wo man Umzugskisten kriegt und wo TransporterfahrrĂ€der stehen, die von unseren Mitarbeitern aber auch Kund*innen genutzt werden. Die Zukunft klimagerechter UmzĂŒge und Transporte liegt in ihrer Vielfalt und AlltagsnĂ€he."
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