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Mittwoch, 23. Oktober 2019
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Verschiedenes 
 
Agro-Chemie-Lobby,
Quelle: BUND
 
Agro-Chemie-Lobby, "Bauer Willi" und GrĂŒne Kreuze
Bundesweit aufgestellte GrĂŒne Kreuze sollen als Mahnmal auf die Folgen des neuen Agrarpakts der Bundesregierung, auf das Volksbegehren "Rettet die Bienen" und auf die allgemeine Lage der Landwirtschaft hinweisen. Ein am Kreuz angebrachter Text besagt, dass der von der Bundesregierung geplante Agrarpakt ein „kommendes Bauernsterben“ auslösen wĂŒrde. Bayer/Monsanto, Syngenta, Gen-Lobby & Co. sehen ihre Profitinteressen durch das Agrarpaket massiv gefĂ€hrdet. Sie treten aber psychologisch geschickt nicht selber auf sondern schicken gezielt "Bauer Willi, kleine Bauern & Landfrauen" vor.

Kernpunkte des von der Agrochemie-Lobby so massiv bekĂ€mpften, von der Bundesregierung geplanten Agrarpakets sind unter anderem das verspĂ€tete Aus fĂŒr das Unkrautgift Glyphosat Ende 2023, endlich ein wenig mehr Schutz fĂŒr Insekten und ein neues, freiwilliges Tierwohl-Kennzeichen. In einer Zeit globalen Artensterbens, in der in Deutschland die Masse der Insekten teilweise um ĂŒber 75% abgenommen hat, ist das geplante Agrapaketchen eine kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Agrochemie-Lobby will weitermachen wie bisher und versteckt sich hinter "Bauer Willi". Die bundesweite Kreuz-Aktion ist der verzweifelte Wunsch nach Beibehaltung des Status quo und das heißt Agrar-Gifte, Glyphosat, Massentierhaltung, Insektenvergiftung, Vogelsterben, CO2 Belastung, Nitrat im Grundwasser und gleichzeitig auch Bauernsterben. Es ist erschreckend, dass dieser Aspekt der perfekt organisierten PR-Kampagne in fast allen Medien keinen Niederschlag findet.

Organisiert und angestoßen wird die GrĂŒne Kreuz-Kampagne von „Bauer Willi“
Was sich gegenĂŒber den frĂŒheren Jahren geĂ€ndert hat, sind die Durchsetzungs- und Propagandastrategien der Agro-Chemie-Lobby.
Die frĂŒheren Konflikte um Agrargifte, Atomkraft, Umweltschutz und Klimaschutz wurden noch zwischen UmweltschĂŒtzerInnen und Konzernen ausgetragen und leider denkt und agiert die Umweltbewegung auch heute noch in den alten Denk- und Konfliktmustern. Heute werden die Konflikte "ausgelagert". Vorfeldorganisationen der Chemie-, Atom- und Kohlekonzerne, Stiftungen und industrienahe Einzelpersonen wie "Bauer" Willi, engagieren sich scheinbar unabhĂ€ngig fĂŒr Gift & Glyphosat.

"Der als unabhĂ€ngiger Landwirt bekannte Blogger „Bauer Willi“ ist in Wirklichkeit Teil der Agrarchemiebranche. Wilhelm Kremer-Schillings fungiert laut Firmenangaben als Vize-Vorstandschef der Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft, die auch in erheblichem Umfang mit Pestiziden und DĂŒngern handelt.
Vor seiner Zeit als Blogger war er als Projektmanager in der Chemiesparte des damaligen Schering-Konzerns zustĂ€ndig fĂŒr den vermutlich krebserregenden Unkrautvernichter Betanal, wie er der taz mitteilte. Bis zu seiner Pensionierung 2014 arbeitete er beim Zuckerhersteller Pfeifer & Langen, wo er Landwirten zu Pestiziden riet. Auf seiner Internetseite „Zur Person“ und in der Autorenbiografie seines Buches „Sauerei!“ fehlen diese Angaben."
Quelle: Die TAZ

Dieser BUND-Beitrag ist zwischenzeitlich nicht mehr "persönlich unterzeichnet", da die gut organisierten mitternÀchtlichen Anrufe bei privaten Telefonnummern von Giftgegnern zunehmen.
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Veranstaltungen 
 
 
Windkraft-FĂŒhrung in Freiamt
Am Samstag 26. Okt. 2019 gibt es eine FĂŒhrung zu zwei Windkraftanlagen in Freiamt, Kreis Emmendingen, mit Erhard Schulz vom Landesvorstand des Bundesverband Windenergie e.V.. Treffpunkte sind 12:15 vor dem Bahnhof im Emmendingen und 12:45 bei der "Wiesen-Anlage" auf dem Scheerberg. Anschließend wird die Anlage TĂ€nnlebĂŒhl gezeigt und wenn gewĂŒnscht gegen 14 Uhr im nahen Wanderheim Kreuzmoos eingekehrt. Anmeldung ist erbeten bis 25. Okt. 12 Uhr an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-216-8730. Anmeldungen werden bestĂ€tigt. Es besteht begrenzte Mitfahrmöglichkeit. Der Eintritt ist frei. Es laden ein ECOtrinova e.V., KlimaBĂŒndnis Freiburg, Bundesverband Windenergie Regionalgruppe, Energieforum Gundelfingen, SolarRegio Kaiserstuhl e.V., BI Energiewende Waldkirch und weitere Vereinigungen im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg.
 
 


Veranstaltungen 
 
Waldherbst: Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Foto: Waldhaus Freiburg
 
Waldherbst: Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Themenschwerpunkt: Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung

Am Sonntag, 20. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet wieder ein in dieser Form einzigartiger Aktionstag am Waldhaus statt. Im Fokus steht der traditionelle Holztransport mit RĂŒckepferden. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek, Europameister 2012 im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, zeigen acht Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont den Boden und die BestĂ€nde; insbesondere im Schwarzwald war sie als Arbeitsfeld im Wald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Außerdem können sich große und kleine Besucherinnen und Besucher beim Waldherbst im Wald anschauen, wie Alex Wiesler mit einer modernen Holzerntemaschine arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst Hand anlegen und mit einer Zwei-Mann-SchrotsĂ€ge Baumscheiben absĂ€gen.

Begleitet durch HornklĂ€nge von Lehrern der Musikschule Freiburg begrĂŒĂŸt Nicole Schmalfuß, Forstamtsleiterin und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr offiziell zu dieser Veranstaltung. Aus aktuellem Anlass bietet sie um 12 Uhr eine einstĂŒndige Exkursion zu Wald und Klimawandel an.

Der Schwerpunkt beim Waldherbst 2019 liegt auf dem Thema Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE), das seit 2016 als Leitlinie in den BildungsplĂ€nen des Landes verankert ist. Als außerschulische Bildungseinrichtung ĂŒbernimmt das Waldhaus auf diesem Gebiet seit Jahren eine Vorreiterrolle. Zu seinen Angeboten gehören die Schulverwaldung, die Waldwochen bei den Freiburger ForschungsrĂ€umen, die NaturRefugien und die Klimapflanzschule.

Am Aktionstag stellen nun die Waldhaus-Mitarbeiter Klaus Goldmann und Philipp Gottwald im Waldlabor diese Angebote vor. Sie informieren darĂŒber, was BNE bedeutet und warum es so wichtig ist, bereits die Jugend durch Erfahrungen aus erster Hand ans Thema Nachhaltigkeit heranzufĂŒhren. An der Klimapflanzschule im Wald hinter dem Waldhaus können sich die Besucher bei Lisa Hafer ĂŒber die Klimapflanzschule als BNE-Projekt informieren, Stecken schnitzen und auf offenem Feuer Stockbrot backen.

Nachhaltig ist auch die Verwendung von Holz als nachwachsendem Rohstoff. Im Inneren der gemĂŒtlich mit dem Bullerjahn beheizten Holzwerkstatt fĂŒhrt Franz Ilg als Drechsler sein Können vor. Unter Anleitung von Frank Janson kann man außerdem die traditionelle GrĂŒnholzarbeit am Schneidesel kennenlernen oder sich von Fynn Zimmermann ins GrĂŒnholzschnitzen mit dem Messer einweisen lassen. Franz-Josef Huber, Leiter der Holzwerkstatt, informiert ĂŒber weitere Angebote, die dort ganzjĂ€hrig fĂŒr Schulklassen oder Interessierte stattfinden. Auf dem Weiher in der Wonnhalde gibt es Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Weißtannenbooten.

In einer Frischpilzschau erklÀrt Dagmar Reduth, welche Pilze im Wald geerntet werden können und welche davon essbar sind. Erika Sewing bietet um 12 und um 14 Uhr Pilzexkursionen zum Myzelium und rund ums Waldhaus an.

InfostĂ€nde laden ein, sich auf anschauliche Weise ĂŒber die Themen Moore und GewĂ€sser, die Arbeit des Naturparks SĂŒdschwarzwald und des BiosphĂ€rengebiets Schwarzwald zu informieren. Außerdem kann man am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Interessantes ĂŒber den Wald erfahren und selbst experimentieren. Mitglieder der JĂ€gervereinigung zeigen WildtierprĂ€parate und informieren ĂŒber heimische Wildtierarten und ĂŒber das Thema Jagd. Im Waldhaus selbst fĂŒhren ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer, eine Uhrenschildmalerin und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor.

FĂŒr das leibliche Wohl der GĂ€ste ist mit herzhaften Speisen gesorgt. Außerdem bietet das Waldhaus-CafĂ© Gelegenheit zum AufwĂ€rmen bei Kaffee und Kuchen. Auch der beliebte Stand mit heißen Maronen ist wieder dabei.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Spenden sind willkommen und kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
 
 

Verschiedenes 
 
NABU und LBV: Turteltaube ist der Vogel des Jahres 2020
Vogel des Jahres 2020 - die Turteltaube / Foto: NABU; R. Thierfelder
 
NABU und LBV: Turteltaube ist der Vogel des Jahres 2020
Der gefiederte Liebesbote steht auf der globalen Roten Liste

Berlin/Hilpoltstein – Sie ist ein Symbol fĂŒr die Liebe, ihre Lebensbedingungen sind aber wenig romantisch: Die Turteltaube wurde vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund fĂŒr Vogelschutz) zum „Vogel des Jahres 2020“ gewĂ€hlt. Damit wollen die VerbĂ€nde darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefĂ€hrdet ist. „Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei“, so Heinz Kowalski, NABU-PrĂ€sidiumsmitglied. „Unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete LebensrĂ€ume. Zudem ist sie durch die legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht.“

„FrĂŒher hat man das markante Gurren der Turteltaube an jedem Dorfrand oder Flussufer gehört“, sagt Dr. Norbert SchĂ€ffer, LBV-Vorsitzender. „WildkrĂ€utersamen an Feldwegen und FeldfrĂŒchte aus Zwischensaaten boten ausreichend Nahrung. Heute brĂŒten Turteltauben hĂ€ufig auf ehemaligen TruppenĂŒbungsplĂ€tzen oder in Weinbauregionen, wo sie noch geeignete Lebensbedingungen vorfinden.“

Die Turteltaube ist der erste vom NABU gekĂŒrte Vogel, der als global gefĂ€hrdete Art auf der weltweiten Roten Liste steht. Heute brĂŒten bei uns nur noch 12.500 bis 22.000 Paare. Die meisten der höchstens 5,9 Millionen Paare Europas leben in Spanien, Frankreich, Italien und RumĂ€nien. Turteltauben sind die einzigen Langstreckenzieher unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie verlassen zwischen Ende Juli und Anfang Oktober Europa, um sĂŒdlich der Sahara zu ĂŒberwintern.

Die 25 bis 28 Zentimeter großen Vögel mit ihrem farbenfrohen Gefieder ernĂ€hren sich fast ausschließlich vegan. Sie bevorzugen WildkrĂ€uter- und Baumsamen. Dem Jahresvogel schmecken Samen von Klee, Vogelwicke, Erdrauch und Leimkraut. Diese Pflanzen wollen Landwirte nicht auf ihren Feldern haben. Darum hat sich die Taube seit den 60er Jahren angepasst und ihre Nahrung umgestellt. Der Anteil von SĂ€mereien aus landwirtschaftlichen Kulturen macht nun in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets mehr als die HĂ€lfte der Nahrung aus statt wie frĂŒher nur 20 Prozent. Im Gegensatz zu Wildkrautsamen stehen diese aber nur fĂŒr kurze Zeit bis zur Ernte zur VerfĂŒgung und fehlen wĂ€hrend der kritischen Phase der Jungenaufzucht.

Die Intensivierung der Landwirtschaft verschlechtert die Lebensbedingungen der Turteltauben enorm – ein Schicksal, das sie mit vielen anderen Jahresvögeln teilt. Die Ausweitung von AnbauflĂ€chen geht mit einem Verlust von Brachen, AckersĂ€umen, Feldgehölzen und KleingewĂ€ssern einher. Damit verschwinden NistplĂ€tze sowie Nahrungs- und Trinkstellen. Viele Äcker werden außerdem mit Herbiziden von „Unkraut“ befreit. Doch von genau diesen AckerwildkrĂ€utern ernĂ€hrt sich die Turteltaube. Außerdem ist chemisch behandeltes Saatgut vergiftete Nahrung fĂŒr die Tauben. Der NABU kĂ€mpft seit Jahren fĂŒr eine EU-Förderung der Landwirtschaft, die Natur erhĂ€lt statt sie zu schĂ€digen.

Eine zusĂ€tzliche Bedrohung ist die Vogeljagd im Mittelmeerraum. „Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die jĂ€hrlich mehr als 1,4 Millionen in der EU legal geschossenen Turteltauben von der Art nicht mehr verkraftet werden können. Besonders skandalös: In manchen LĂ€ndern gilt das Schießen der stark gefĂ€hrdeten Turteltauben als ,Sport‘ zum eigenen VergnĂŒgen“, so Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte. Gegen Spanien und Frankreich wurden im Juli bereits Vertragsverletzungsverfahren der EuropĂ€ischen Kommission wegen des schlechten Erhaltungszustands der Art eingeleitet. Gegen vier weitere EU-LĂ€nder liegen offizielle Beschwerden vor. Dies ist notwendig, obwohl auf einem Treffen aller Mitgliedsstaaten im Mai 2018 ein Aktionsplan zum Schutz der EuropĂ€ischen Turteltaube verabschiedet wurde.

Um den gefiederten Liebesboten zu schĂŒtzen, fordert der NABU Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit einer Petition (www.vogeldesjahres.de/petition) auf, sich neben einer verbesserten Landwirtschaftspolitik auch fĂŒr das dauerhafte Aussetzen der Abschussgenehmigungen in den EU-Mitgliedsstaaten einzusetzen.
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Veranstaltungen 
 
 
Forum 5G-Mobilfunk – GefĂ€hrdung unserer Gesundheit?
Mit dem „Forum 5G-Mobilfunk – GefĂ€hrdung unserer Gesundheit?“ startet am 19. Oktober um 10:15 Uhr im Hörsaal 3044, KollegiengebĂ€ude 3 der UniversitĂ€t in Freiburg , Zugang Platz der Weißen Rose, das Herbstprogramm der Gemeinschafts-Reihe Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. , Studierendenrat der Uni und Weiteren. Mitverabstalter am 19.10. sind die Initiative zum Schutz vor Elektrosmog SĂŒdbaden (ISES) e.V. und das AktionsbĂŒndnis Freiburg-5G-frei . Mit einem Demonstrationsexperiment fĂŒhrt Dr.med. Wolf Bergmann, Freiburg i.Br., ein in das Thema „Was ist Elektrosmog?“. Der Hauptvortrag von Jörn Gutbier, Vorstand des Diagnose Funk e.V., Stuttgart, hat zum Thema „Mobilfunk / 5G: Gesundheitsrisiken – Stand des Wissens – Grenzwerte – Minimierung – Forderungen an die Politik“. Bernd I. Budzinski, Freiburg i. Br., Verwaltungsrichter a. D., spricht zu „Mobilfunk und Gesundheit: Braucht Freiburg ein Moratorium fĂŒr 5G?“. Die Mitveranstalter erlĂ€utern die fĂŒr den 13. Nov. festgelegte stĂ€dtische Einwohnerversammlung zu „Freiburg 5G-frei“.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin der Reihe zum Leitthema „Energiewende - Klima - Umwelt – Gesundheit. Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Die Stadt Freiburg treibt die Digitalisierung in Richtung „Smart city“ voran, doch die Bevölkerung wird bisher nicht umfassend informiert ĂŒber die dafĂŒr erforderliche Infrastruktur, nĂ€mlich die 5. Generation des Mobilfunks (kurz: 5G) und die Risiken, die damit einhergehen. Mit 5G wĂŒrde eine Technologie eingefĂŒhrt, bevor von unabhĂ€ngiger Seite die möglichen Folgen fĂŒr die Gesundheit und fĂŒr weitere gesellschaftlich und umweltseitig bedeutende Aspekte untersucht sind. Damit wĂŒrde gegen die auch rechtlich gebotenen Vorsorgepflichten des Staates und der Stadt verstoßen. Deshalb steht ein Moratorium zu 5 G zur Debatte. U.a. die Schweizer Kantone Genf und Waadt beschlossen bereits den Ausbaustopp fĂŒr 5G-Sendeantennen, damit erst die gesundheitlichen Auswirkungen unabhĂ€ngig geklĂ€rt werden.

Die Internationale Strahlenforschungsstelle IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte elektro­magnetische Strahlung im Frequenzbereich fĂŒr das Mobiltelefonieren („Elektrosmog“) schon 2011 als fĂŒr Menschen poten­ziell krebserregend ein, speziell fĂŒr bösartigen Gehirnkrebs. Diese Einstufung berĂŒhrt alle solche Strahlungsarten, wie auch WLAN, Smart Meter und den neuen Standard 5G . Nachteilige Effekte auf die Gesundheit sind inzwischen wissenschaftlich vielfach nachgewiesen. In Deutschland wird das bei den im internationalen Vergleich zu hoch angesetzten Grenzwerten fĂŒr Mobilfunk nicht berĂŒcksichtigt. Die SpĂ€tfolgen fĂŒr die Bevölkerung , insbesondere bei Kindern können sehr erheblich sein. Das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz BfS empfiehlt einen sorgsamen Umgang mit dem Handy: möglichst das Festnetz anstatt des Mobiltele­fons nutzen oder mit Abstand oder ein Headset verwenden.

Das Samstags-Forum Regio Freiburg erhielt bereits mehrere Preise und Anerkennungen, u.a. 2014 offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung, 1. Preis Umweltschutz Stadt Freiburg/Br. 2011, 2. Platz Echt gut! Ehrenamt in Baden-WĂŒrttemberg 2009.
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Veranstaltungen 
 
Herbstliches Finale im Garten der  HerrenmĂŒhle Bleichheim
Ostgarten / Foto: Hansjörg Haas
 
Herbstliches Finale im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Ein letztes Mal in diesem Jahr ist der Garten von Hansjörg Haas offen.

Der Herbst zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten im nördlichen Breisgau. SpĂ€te BlĂŒtenstauden und etliche verschiedene Salbeiarten versetzen die Besucher in spĂ€tsommerliche Stimmung. Üppige GrĂ€ser geben den verschiedenen RĂ€umen FĂŒlle und versprĂŒhen doch Leichtigkeit. Eintritt wird erhoben.

Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 13. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt : Erwachsene 5 Euro, Kinder frei
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Veranstaltungen 
 
Zukunftsthema Baubionik im Waldhaus
(c) Waldhaus Freiburg
 
Zukunftsthema Baubionik im Waldhaus
Wie Biologie die Architektur beflĂŒgelt

Neue Sonderausstellung prÀsentiert bis 22. MÀrz Beispiele und Visionen aus Architektur, Ingenieur- und Naturwissenschaften

Eröffnung am Donnerstag, 10. Oktober, um 17 Uhr im Waldhaus

Was kann Wissenschaft von der Kokosnuss fĂŒr AufpralldĂ€mpfung lernen oder was von Pflanzenbewegungen, wie sie bei einer Gerbera oder Strelitzie auftreten? Wie lassen sich innovative SchalenbauKonstruktionen und Tragwerksysteme von der Schale eines Seeigels ableiten? Diese und Ă€hnliche Fragen greift die neue Sonderausstellung im Waldhaus auf. Sie heißt „Baubionik: Biologie beflĂŒgelt Architektur“ und stellt bis zum 22. MĂ€rz 2020 Beispiele und Visionen aus Architektur, Ingenieur- und Naturwissenschaften vor.

Am Donnerstag, 10. Oktober, um 17 Uhr wird Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamts und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Ausstellung mit einem Grußwort eröffnen. Vorab betont Schmalfuß: „Zu beobachten, zu verstehen und nachzuahmen, wie perfekt die Natur selbst konstruiert, ist unglaublich spannend und kann uns helfen, mit endlichen Ressourcen sparsam umzugehen.“

Thomas Speck, Direrktor des Botanischen Gartens der Uni Freiburg, hĂ€lt am Donnerstag den einfĂŒhrenden Vortrag „Botanik, Technik und Architektur: Was man von Pflanzen lernen kann fĂŒr ein (Über)leben im 21. Jahrhundert“. Im Anschluss fĂŒhrt Speck das Publikum durch die Ausstellung. Die Ausstellungstexte sind in Deutsch und Englisch. Der Begleitband zur Ausstellung ist im Waldhaus-Shop erhĂ€ltlich.

Begleitend zur Ausstellung finden im Waldhaus drei weitere VortrĂ€ge mit anschließender AusstellungsfĂŒhrung (17. Oktober, 7. November, 13. Februar) und zwei FĂŒhrungen im Botanischen Garten (12. Oktober, 8. Februar.

In der Waldhaus-Ausstellung sind Teile aus einer Sonderausstellung des Naturkundemuseums Stuttgart zu sehen, die Schaufenster des Forschungsbereichs „Biological Design and Integrative Structures: Analysis, Simulation and Implementation in Architecture“ war. Er wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, die Ergebnisse stehen auf www.trr141.de.

Im Vordergrund steht die aktuelle interdisziplinĂ€re Forschung von Architekten, Biologen, Ingenieuren und Materialforschern, die Wege zu einer nachhaltigen Architektur suchen, die sparsam mit Ressourcen umgeht und Ă€sthetisch ĂŒberzeugt. Die Ausstellung zeigt neben biologischen Vorbildern auch die Ideen und Visionen, die dahinterstehen, und ihre Umsetzungen in gebaute RealitĂ€t.

Das Waldhaus freut sich ĂŒber die Kooperationsbereitschaft des Naturkundemuseums Stuttgart. „Dadurch war es möglich, Teile dieser einmaligen Schau nach Freiburg zu holen und spannende Forschungsergebnisse in attraktiver Weise fĂŒr ein breites Publikum darzubieten“, so Margret Hansen, die Ausstellungskuratorin des Waldhauses. „Die Ausstellung bietet eine hervorragende Chance, den Stiftungszweck der Umweltbildungseinrichtung eins zu eins umzusetzen, indem sie den Austausch und Transfer von Wissen zwischen Wissenschaft, angewandter Forschung, Praxis und einer breiten Öffentlichkeit fördert.“

Einfaches „Abschauen von der Natur“ geht hierbei allerdings nicht. Der Weg von der Erkenntnis, wie etwas funktioniert, bis zur funktionierenden Fertigung und Produktion ist weit. Ausgestellt wird daher nicht ein ‚fertiger‘ Inhalt. Die Schau bietet Gelegenheit unmittelbar nachzuvollziehen, wie Forschung funktionieren kann. Daher geht es auch um ganz grundsĂ€tzliche Fragen: Biologische Strukturen sind oft klein. Wie lassen sich an ihnen gewonnene Erkenntnisse in die Dimensionen der Architektur ĂŒbertragen? Auch diesen Weg zeigt die Ausstellung, indem sie Besuchern ungewohnte Perspektiven ermöglicht. Neben Modellen von technischen Konstruktionen, etwa eines „Flectofolds“ zur Fassaden-Verschattung, sind auch die biologischen Vorbilder zu sehen. ErgĂ€nzt wird die Schau durch bionische Alltagsbeispiele, zusammengestellt von Olga Speck, die sich u.a. durch die Bionik-Vitrine in der Uni Freiburg und die Entwicklung eines Bionik-Koffers einen Namen gemacht hat.

Informationen zur Ausstellung und zu begleitenden Veranstaltungen unter www.waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/89647710.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburger Herbst Ferienfreizeit 2019
28.-31.10.2019 jeweils von 08:30 bis 12:30
Ökostation Freiburg

Eine erlebnisreiche Ferienfreizeit mit vielen Aktionen zum Natur erleben und entdecken im Garten der Ökostation, im Seepark sowie mit einer Exkursion in den nahe gelegenen Mooswald. Die Kinder werden spielerisch mit vielen Outdoor-AktivitĂ€ten zu echten NaturforscherInnen ausgebildet. An einem Tag findet eine Geo-Caching-Aktion im Seepark statt. Die Kinder können sich auch in die Programmgestaltung aktiv mit einbringen und z.B. ein Ferienfreizeit-TageBuch gestalten und ein Natur-Quiz planen. Zum Abschluss erhalten die Kinder ein "Naturforscher*innen-Zertifikat".
Leitung: Teamer*innen der Ökostation
Die Kursgebuehr beinhaltet die Teilnahme an allen 4 Tagen
Am Feiertag 1.11. findet keine Betreuung statt.
Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 - 10 Jahren
25.00 € / TeilnehmerIn
20.00 € fĂŒr Geschwisterkinder
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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