oekoplus - Freiburg
Dienstag, 5. Juli 2022
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In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
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Veranstaltungen 
 
Die Juli-Termine im Waldhaus
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Die Juli-Termine im Waldhaus
Von Radtour bis Recycling-Leporello

Sonntag, 10. Juli, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 4. Juli
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Recyclingmaterialien
Das Zickzackbuch ist eine zeitlose, einfache und vielseitige Buchform und wird nach Mozarts Oper „Don Giovanni“ Leporello genannt. Beim Workshop am Sonntag, 10. Juli, von 14 bis 18 Uhr im Waldhaus werden drei verschiedene Arten vorgestellt, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einfachen Mitteln jederzeit zu Hause nacharbeiten und weitergestalten können.
Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis

Donnerstag, 21. Juli, 17 bis 19.30 Uhr | Anmeldeschluss: 14. Juli
Exkursion: FĂŒnf-Seen-Radtour im sĂŒdlichen Mooswald
Die Fahrradexkursion fĂŒhrt die Teilnehmenden durch die schönsten Flecken im Mooswald. FĂŒnf verschiedene StillgewĂ€sser finden sich allein im sĂŒdlichen Teil. Der große Opfinger See ist mit fast 50 Hektar der grĂ¶ĂŸte See in Freiburg. Revierförster Markus MĂŒller verrĂ€t auf dieser Tour viel Wissenswertes ĂŒber die Besonderheiten dieser GewĂ€sser und ĂŒber die unterschiedlichen Funktionen des Mooswalds. Teilnahme kostenfrei, Mindestalter 8 Jahre, in Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt

Mittwoch, 3. August, 17 bis ca. 19 Uhr I ohne Anmeldung
Exkursion: Waldbewirtschaftung im Wandel der Politik – von Otto Winterer bis Martin Horn
Im Laufe der Zeit haben die Anforderungen der Stadtgesellschaft und politische Visionen die Zielsetzung der Waldbewirtschaftung und damit auch den Wald selbst verĂ€ndert. So entstand Anfang des 20. Jahrhunderts eine Panoramastraße mit Aussichtspunkten und Brunnen fĂŒr SpaziergĂ€nger und Erholungssuchende. Und „exotische“ Baumarten, die schon im 19. Jahrhundert angepflanzt wurden, geben uns heute Auskunft ĂŒber mögliche Klimaresistenzen. Klaus Echle, Revierförster in GĂŒnterstal, leitet diese besondere Exkursion am Mittwoch, 3. August. Treffpunkt ist vor dem Waldhaus.
Teilnahme frei, Mindestalter 12 Jahre. Bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggfs. Sonnenschutz und was zu trinken denken. In Kooperation mit dem stÀdtischen Forstamt

Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Infos und Anmeldungen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710.
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Veranstaltungen 
 
 
Klimacamp auf dem Rathausplatz Freiburg
Aktion steht unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit

Auf einem Teil des Freiburger Rathausplatzes wird ab Samstag, 2. Juli, ein Klimacamp aufgebaut. Es besteht unter anderem aus zwei Zelten und Pavillons, in denen zwei bis zehn Mitglieder von „Students for Future“ dauerhaft prĂ€sent sein wollen, um die Politik und die Gesellschaft zu schĂ€rferem Vorgehen gegen den Klimawandel aufzufordern.

Die Aktion steht unter dem Motto „Camp for Future: Wir campen bis ihr handelt! FĂŒr klimagerechte Maßnahmen in Freiburg und global“. Nach der Vorstellung der Veranstalterinnen und Veranstalter sollen die Zelte bis 31. Dezember 2032 bestehen bleiben.

Protestaktionen dieser Art gab und gibt es bereits in einigen anderen StĂ€dten. So befindet sich seit dem 1. August 2021 ein Klimacamp in Konstanz neben dem MĂŒnster im Pfalzgarten. In Karlsruhe bestand vom 29. Mai bis zum 30. September 2021 ein Klimacamp, in Augsburg gibt es seit dem 1. Juli 2020 ein Klimacamp in der Nachbarschaft des Rathauses.

Nach der derzeit vorherrschenden Rechtsauffassung stellen solche Camps mitsamt ihren Infrastruktureinrichtungen Versammlungen dar, die durch Artikel 8 des Grundgesetzes geschĂŒtzt sind.

Eine Versammlung bedarf keiner Genehmigung der Stadt. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit umfasst auch das Recht des Veranstalters, Zeitpunkt, Ort und Form der Versammlung festzulegen. Die angemeldete Dauer des Klimacamps von zehn Jahren lÀsst die Versammlungseigenschaft nicht entfallen; das Versammlungsrecht sieht keine Höchstdauer vor.

Eine Verlegung des Camps oder eine entsprechende EinschrĂ€nkung in Form von Auflagen kann die Stadt nur in den FĂ€llen verfĂŒgen, in denen die öffentliche Sicherheit oder Ordnung unmittelbar gefĂ€hrdet ist. Hierzu liegen zum jetzigen Zeitpunkt keine Erkenntnisse vor. Diese Lage ist allerdings dynamisch und kann sich wĂ€hrend der Dauer des Camps Ă€ndern, so dass von der Stadt einschrĂ€nkende Auflagen erforderlich sein können.

Parallele Nutzung des Rathausplatzes sind durch das Camp grundsĂ€tzlich nicht ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung geht davon aus und wird dafĂŒr eintreten, dass langjĂ€hrige Traditionsveranstaltungen, wie beispielsweise der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz stattfinden können.
 
 


Verschiedenes 
 
 
Start der Umwelt-Schnitzeljagd „dem MĂŒll auf der Spur“
Nachhaltige Projektarbeit – eine Grundschule macht’s vor

Mit dem Projekt „Umwelt-Schnitzeljagd – dem MĂŒll auf der Spur“ kommt im Bereich Umweltbildung frischer Wind in die Klassenzimmer der Gerhart-Hauptmann-Schule: In kreativer Gruppenarbeit und unter abfallpĂ€dagogischer Begleitung durch die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ist in den vergangenen drei Monaten krĂ€ftig aufgerĂ€umt worden in Sachen Abfall, Ressourcenschonung und Umweltschutz.

Entstanden ist das Projekt „Umwelt-Schnitzeljagd“, an dem sich an insgesamt 6 Projekttagen die Klassen der zweiten bis vierten Jahrgangsstufe beteiligt haben. Erarbeitet wurde eine Schatzsuche, bei der die Teilnehmenden auf der Suche nach Hinweisen kindgerecht durch die Kreislaufwirtschaft gefĂŒhrt werden. Dass die Gerhart-Hauptmann-Schule bereits vor dem Projekt ĂŒber einen aus freiwilliger Initiative entstandenen „MĂŒllclub“ mit zwölf Mitgliedern verfĂŒgt, zeigt das bestehende Interesse der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler am Thema.

An bis zu acht Stationen mĂŒssen die Schatzsuchenden Hinweisen folgen und diverse Aufgaben lösen. Die Aufgaben dienen als Anregung, um ĂŒber das eigene Konsumverhalten im Alltag nachzudenken, Abfall bestmöglich zu vermeiden und richtig zu entsorgen. In Kleingruppenarbeit werden beispielsweise AbfĂ€lle in ihre Rohstoffe zerlegt, dem richtigen Recyclingprozess zugefĂŒhrt und durch nachhaltige Alternativen ersetzt. Fotos von verkleideten Superhelden erinnern mahnend an „Schmutzecken“ auf dem SchulgelĂ€nde.

Die Grundsteinlegung fĂŒr ein umweltbewusstes Verhalten erfolgt vor allem im jungen Kindesalter. Diesem Grundsatz folgend ist im Auftrag der Stadtverwaltung bei der ASF bereits seit ĂŒber zwei Jahrzehnten eine AbfallpĂ€dagogikstelle eingerichtet, die fachliche Impulse in Schulen und Kitas setzt. „Bisher haben wir den Kindern den abfallrelevanten Lernstoff in Einzelstunden spielerisch vermittelt, zum Beispiel durch kleine Sketche mit liebenswerten Abfalltönnchen oder durch praktische Lerneinheiten zur Abfallsortierung oder zum Papierschöpfen“, erklĂ€rt Julia Holzer, die stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der ASF. „Die Umwelt-Schnitzeljagd soll den Kindern nun eine intensivere und ganzheitlichere Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling sowie Plastikverschmutzung in den Ozeanen ermöglichen. Dies schĂ€rft das Bewusstsein fĂŒr zukunftsrelevante Themen.“

Was fĂŒr die Kinder in erster Linie eine spaßige BeschĂ€ftigung darstellt, ist zugleich Teil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schulen. Der Schutz des Klimas steht nicht erst seit der Bewegung „Fridays for Future“ im weltweiten Fokus. In Baden-WĂŒrttemberg sind Nachhaltigkeitsthemen bereits seit 2016 fester Bestandteil des Bildungsplans fĂŒr allgemeinbildende Schulen. Im Zuge des Nationalen Aktionsplans „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ (kurz BNE) sollen Menschen bereits in jungen Jahren lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und verantwortungsvoll zu denken und zu handeln.

UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit fasst die Bedeutung des Projekts fĂŒr die Umweltbildung wie folgt zusammen: „Damit die Kinder spĂ€ter gut leben können, mĂŒssen sie heute lernen, dass Ressourcen nicht unendlich verfĂŒgbar sind und AbfĂ€lle daher richtig sortiert und entsorgt werden mĂŒssen. Das tut Menschen, Pflanzen und Tieren gut. Daher ist AbfallpĂ€dagogik so wichtig. Vor allem in den Schulen und KindergĂ€rten kann ein bewusster Umgang mit AbfĂ€llen in den Alltag integriert und pĂ€dagogisch begleitet werden. DafĂŒr benötigen wir neue kreative Lernmethoden, die Spaß machen, motivieren und das Gelernte im GedĂ€chtnis verankern, so wie bei der Umwelt-Schnitzeljagd.“

Bei Interesse an dem Projekt können sich Freiburger Schulen unter info@abfallwirtschaft-freiburg.de an die ASF wenden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Amerikanische Faulbrut bedroht Bienenvölker im Stadtkreis
Keine Gefahr fĂŒr andere Tiere oder Menschen

Am Dienstag wurde bei einem Bienenstand im Stadtkreis Freiburg der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, auch unter dem Namen „Bösartige Faulbrut“ bekannt. Der Erreger stellt keine Gefahr fĂŒr ausgewachsene Honigbienen, andere Tiere oder Menschen dar.

Die bösartige Faulbrut ist anzeige- und bekĂ€mpfungspflichtig, da sie das Überleben der Bienenvölker massiv bedroht. Im Falle eines Ausbruchs sind die Schutzmaßnahmen gemĂ€ĂŸ der Bienenseuchen-Verordnung einzuleiten, um die Erkrankung inzudĂ€mmen und eine Ausbreitung zu verhindern:

Um den betroffenen Betrieb ist eine Restriktionszone (Radius mindestens 1 km) einzurichten, diese wird per AllgemeinverfĂŒgung der Stadt Freiburg öffentlich bekannt gemacht. Bienenhalter sind in der Pflicht, sich zu informieren, ob ihr Bienenstand in dieser Restriktionszone liegt.

Das Verbringen oder Transportieren von Bienenvölkern und Materialien, die in Kontakt mit Bienen kommen, sowohl in diese als auch aus dieser Zone, ist streng verboten. Die Völker in der Restriktionszone werden allesamt untersucht, seuchenkranke Völker werden nötigenfalls abgetötet.

Zeigen andere Bienenvölker einer betroffenen Imkerei keine klinischen Symptome und besteht bei diesen nach dem Gutachten einer AmtstierĂ€rztin/eines Amtstierarztes eine Chance auf Heilung, so kann mit Zustimmung der VeterinĂ€rbehörde ein sogenanntes Kunstschwarmverfahren durchgefĂŒhrt werden. Hierbei werden alle Waben einschließlich der Bienenbrut vernichtet. Lediglich die adulten Bienen werden nicht abgetötet, jedoch unter amtlicher Kontrolle so behandelt, dass ein Weitertragen des Erregers ausgeschlossen ist.

Alle Materialien, die mit den befallenen Bienenvölkern in Kontakt gekommen sind, mĂŒssen ordnungsgemĂ€ĂŸ und ebenfalls unter behördlicher Kontrolle gereinigt und desinfiziert werden. Ist dies nicht möglich, mĂŒssen die Materialien unschĂ€dlich beseitigt werden.

Honig, der von befallenen Bienenvölkern gewonnen wurde, kann eine hohe Anzahl von Bakterien-Sporen enthalten. Diese sind fĂŒr den Menschen ungefĂ€hrlich. Der Honig bleibt somit fĂŒr den menschlichen Verzehr geeignet. Mit Sporen belasteter Honig darf aber unter keinen UmstĂ€nden an Bienen verfĂŒttert werden und ist daher stets bienensicher aufzubewahren! Bei der Entsorgung von Honigresten ist darauf zu achten, dass Bienen diesen nicht erreichen können.

Die VeterinĂ€rbehörde der Stadt Freiburg hat bereits am 28. Juni im Ausbruchsbetrieb die genannten Maßnahmen verfĂŒgt. Es wurde zudem Kontakt mit dem Bienengesundheitsdienst sowie dem zustĂ€ndigen BienensachverstĂ€ndigen aufgenommen, um die Ausbreitung der Seuche zĂŒgig einzudĂ€mmen und weiteren Schaden an den Bienenvölkern in Freiburg zu verhindern.

Da alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker untersucht und auf das Vorhandensein des Erregers beprobt werden mĂŒssen, werden alle Imker im Stadtkreis Freiburg nochmal auf die Registrierpflicht nach der Bienenseuchen-Verordnung hingewiesen. Demnach hat jeder, der Bienen halten will, dies spĂ€testens bei Beginn der TĂ€tigkeit der zustĂ€ndigen Behörde anzuzeigen; dabei sind die Anzahl der Bienenvölker und ihr Standort anzugeben. Hierbei wird auf §26 Bienenseuchen-Verordnung aufmerksam gemacht. Danach handelt ordnungswidrig, wer eine solche Anzeige vorsĂ€tzlich oder fahrlĂ€ssig nicht, nicht richtig, nicht vollstĂ€ndig oder nicht rechtzeitig erstattet.

Die VeterinĂ€rbehörde bittet um die UnterstĂŒtzung aller Imker im Stadtgebiet, damit die Erkrankung effektiv bekĂ€mpft und eine Ausbreitung verhindert werden kann.

Die AllgemeinverfĂŒgung der Stadt Freiburg stehen zur allgemeinen Information auf www.freiburg.de; der genaue Sperrbezirk ist online detailliert einzusehen.
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Verschiedenes 
 
Aussichtsplattform auf Freiburgs PrÀrie
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
Aussichtsplattform auf Freiburgs PrÀrie
Partnerstadt Madison spendet 8.000 Euro fĂŒr den Mundenhof

PrĂ€rien gehören zu den artenreichsten Pflanzengesellschaften der Erde. Im Gegensatz zu den mitteleuropĂ€ischen Wiesen, die im Mai und Juni ihre HauptblĂŒte haben, erblĂŒhen PrĂ€rienpflanzen vom Juli bis in den Herbst hinein. Mit ihren extrem tief gehenden Wurzeln erreichen sie tief liegende Wasserschichten und sehen auch bei Trockenheit gut aus. Es sind also ideale Pflanzen fĂŒr den Klimawandel.

Die erste PrĂ€rie auf dem Mundenhof entstand im Jahr 2011, auf einer DreiecksflĂ€che im Bisongehege. Sie hat sich als kleine Wiese so gut etabliert, dass 2018 der nĂ€chste Versuch gestartet wurde. Davor hatte Mundenhof-Leiterin Susanne Eckert schon im Jahr 2017 Kontakte nach Madison in Wisconsin sowie in andere US-Bundesstaaten des Mittleren Westens mit noch vorhandenen PrĂ€rien geknĂŒpft. In der Folge entstanden auf dem Mundenhof zwei weitere PrĂ€rie-FlĂ€chen beim Bisongehege. Inzwischen werden auch ZauneidechsenflĂ€chen mit PrĂ€rieblumen bepflanzt.

Der BlĂŒtenrausch im Sommer kommt auch bei den Besucherinnen und Besuchern des Mundenhofs bestens an – worĂŒber sich das private „Madison Freiburg Sister City Committee“ in Wisconsin derart freute, dass sein Vorstand 8.000 Dollar fĂŒr die Weiterentwicklung der Mundenhof-PrĂ€rie zur VerfĂŒgung stellte. Mit diesem Geld hat der Mundenhof die Aussichtsplattform zwischen Pinot-Pferden und Bisons finanziert. Die fĂŒnf BisonkĂŒhe und der aus Basel stammende junge Bisonbulle sollen auch Nutznießer der PrĂ€rie sein: sie dĂŒrfen gelegentlich auf der FlĂ€che am Steilhang grasen. Dass fast alle PrĂ€riepflanzen nicht nur fĂŒr die Indianer wichtige Medizinalpflanzen waren und sind, werden in KĂŒrze Infotafeln am Zaun entlang der PrĂ€rie verraten.

Das große Treffen der PartnerstĂ€dte, das am vergangenen Wochenende in Freiburg stattfand, hat nun auch der amerikanische Verein „Madison Freiburg Sister City Committee“ zu einer Visite der deutschen Partnerstadt genutzt. Dabei besuchten Charles J. James, PrĂ€sident des Committees, und Schatzmeister Richard Kotenbeutel auch den Mundenhof und nahmen die Aussichtsplattform beim Bisongehege in Augenschein, die ihre Spende ermöglicht hatte.

zum Bild oben:
Charles J. James (links) und Richard Kotenbeutel an der Aussichtsplattform.
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
„Freiburg putzt sich raus“ - Drei MĂŒllsammelaktionen in im Juli in St. Georgen
Wer in St. Georgen mit dem MĂŒll aufrĂ€umen möchte, hat dazu im Juli gleich drei Gelegenheiten.

Am Samstag, 2. Juli, treffen sich die Mitglieder des Fußball Clubs FC St. Georgen und andere Interessierte am Haupteingang des FC im HĂŒttweg 1, um in verschiedenen Richtungen auszuschwĂ€rmen.

Wie jeden ersten Samstag im Monat startet gleichzeitig die zweite Putzaktion an der Ecke Bozener Straße/Andreas-Hofer-Straße mit Freiwilligen aus dem Stadtteil.

Seit Januar treffen sich hier die Menschen monatlich, um gemeinsam gegen den MĂŒll vorzugehen. Beide Aktionen beginnen um 10 Uhr.

Am Samstag, 16. Juli, ruft die KJG St. Peter und Paul zum MĂŒllsammeln auf. Treffpunkt ist dann ebenfalls Ecke Bozener Straße/Andreas-Hofer-Straße.

FĂŒr alle drei Aktionen sind Interessierte herzlich willkommen. Es ist ein kleiner Beitrag zur großen Sache - der MĂŒll gehört nicht in die Natur!

Wir bitten um eine Anmeldung unter muellsammeln2022@web.de oder 0157/33935808.
 
 

Veranstaltungen 
 
Eine Seele voll von BlumentrÀumen
Florale Vielfalt im Haus der Floristik (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Eine Seele voll von BlumentrÀumen
Blumenschau vom 28. Juni bis 10. Juli 2022
im Haus der Floristik
auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein

Floras Töchter zeigen ihr Handwerk - in dieser Blumenschau prĂ€sentieren FloristikkĂŒnstlerinnen und -kĂŒnstler ihr beeindruckendes Können fĂŒr Blumengestecke, prachtvolle KrĂ€nze sowie Blumenteppiche als Wandzierde. Die floristische Handwerkskunst bringt farbenprĂ€chtige und ganz unterschiedliche Exponate hervor, im Haus der Floristik sind u.a. Arbeiten zu sehen von Blume & Handwerk JĂŒrgen Strohmeier (Schallstadt), die kornblume - naturnahe Gestaltung mit Blumen (Karlsruhe) oder Steinbach - florale Gestaltung aus Meisterhand (Karlsruhe) sowie SchĂŒlerarbeiten der Carl-Hofer-Schule (Karlsruhe).

Die Blumenschau wurde am Dienstag 28. Juni von der Blumenpatin MichĂ©le Lutz, BĂŒrgermeisterin von Mulhouse, eröffnet. Die Landesgartenschau steht fĂŒr VölkerverstĂ€ndigung und möchte die BĂŒrger aus Baden, dem Elsass und der Nordschweiz als GĂ€ste miteinander nĂ€her bringen. Da Blumen fĂŒr Fröhlichkeit und Freude stehen, ist die Landesgartenschau eine tolle Gelegenheit der Begegnung.

Die jetzige Blumenschau unter dem Motto "Eine Seele voll von BlumentrĂ€umen" ist bereits die sechste; es sind bis zum Ende der Landesgartenschau Anfang Oktober 2022 noch weitere fĂŒnf oder sechs geplant.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Chancen nutzen, Resilienz schaffen
Forderungen des BĂŒndnisses #ErnĂ€hrungswendeAnpacken fĂŒr eine ErnĂ€hrungsstrategie

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine ErnĂ€hrungsstrategie bis 2023 angekĂŒndigt. Das BĂŒndnis #ErnĂ€hrungswendeAnpacken aus 22 VerbĂ€nden hat jetzt ein Positionspapier fĂŒr eine zukunftsweisende ErnĂ€hrungsstrategie erarbeitet, die es im Vorfeld der Auftaktveranstaltung des BundesernĂ€hrungsministeriums zur Erarbeitung der ErnĂ€hrungsstrategie am 29. Juni vorlegt. Darin werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um allen Menschen eine gesundheitsförderliche und nachhaltige ErnĂ€hrung zu ermöglichen.

Die Initiative #ErnĂ€hrungswendeAnpacken begrĂŒĂŸt, dass die Ampelkoalition bis 2023 eine ErnĂ€hrungsstrategie fĂŒr Deutschland erarbeiten will, um eine „gesunde Umgebung fĂŒr ErnĂ€hrung und Bewegung zu schaffen”. Jetzt muss die Bundesregierung zĂŒgig ambitionierte Ziele und einen klaren Zeitplan fĂŒr die Umsetzung der wichtigsten Maßnahmen vorlegen.

Grundlage, Leitbild und Vision bei der Entwicklung der ErnĂ€hrungsstrategie sollte eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltvertrĂ€gliche und dem Tierschutz zutrĂ€gliche ErnĂ€hrungspolitik fĂŒr Deutschland sein. Die ErnĂ€hrungsstrategie und die darin definierten Maßnahmen sollten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet sein. Ohne Investitionen wird eine ErnĂ€hrungswende nicht zu erreichen sein. Um eine verbindliche Umsetzung der Maßnahmen sicherzustellen, sollten konkrete Erfolgsindikatoren entwickelt werden.

Transparenz und Beteiligung
Eine ErnĂ€hrungswende kann nur gelingen, wenn sie breiten RĂŒckhalt in der Bevölkerung hat. Vor diesem Hintergrund fordert das BĂŒndnis eine transparente Planung und Beteiligung der relevanten Wissenschaftler:innen und Berufsgruppen sowie der zivilgesellschaftlichen VerbĂ€nde bei der Erstellung der ErnĂ€hrungsstrategie bis 2023 sowie bei deren Umsetzung.

Eine Strategie fĂŒr alle
Ziele und Maßnahmen der ErnĂ€hrungsstrategie mĂŒssen mit Blick auf soziale Gerechtigkeit gestaltet werden. Dies gilt insbesondere fĂŒr einkommensschwĂ€chere Bevölkerungsgruppen. Eine ErnĂ€hrungswende muss dazu fĂŒhren, dass allen Menschen eine gesundheitsfördernde und nachhaltige ErnĂ€hrung ermöglicht wird. Gesundes, nachhaltiges Essen darf kein Privileg fĂŒr einkommensstarke Haushalte sein, sondern ist ein Grundrecht fĂŒr alle.

Folgende konkrete Maßnahmen hĂ€lt das BĂŒndnis fĂŒr essenziell:
‱ Finanzierung einer flĂ€chendeckenden, gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung und eine Weiterentwicklung der QualitĂ€tsstandards der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung.
‱ ÜberprĂŒfung der Lebensmittelbesteuerung mit dem Ziel einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden, umweltvertrĂ€glichen und dem Tierschutz zutrĂ€glichen Ausrichtung.
‱ Förderung einer pflanzenbasierten ErnĂ€hrung mit dem Ziel, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren.
‱ StĂ€rkung einer sozial gerechten, gesundheitsförderlichen und umweltfreundlichen ErnĂ€hrungskompetenz in Schule und Beruf.
‱ Verbesserung der Qualifizierung und Verankerung von ErnĂ€hrungsbildung und ErnĂ€hrungstherapie im Gesundheitswesen.
‱ Verbindliche Regulierung von an Kinder gerichteter Lebensmittelwerbung.
‱ Erhöhung der Leistungen in der sozialen Mindestsicherung im Kampf gegen ErnĂ€hrungsarmut.

Um die Ziele der Vereinten Nationen fĂŒr eine Nachhaltige Entwicklung sowie die im Pariser Klimaabkommen verankerten Ziele zu erreichen, ist ein „Weiter so“ keine Option. DarĂŒber besteht ein breiter Konsens. Nun hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht nur zu einer leidvollen humanitĂ€ren Krise gefĂŒhrt, sondern er bedroht auch die globale ErnĂ€hrungssicherung und erschwert das Erreichen von Klima-, BiodiversitĂ€ts- und Nachhaltigkeitszielen in der Weltgemeinschaft.
Gerade jetzt ist es deshalb wichtiger denn je, dass wir fĂŒr eine nachhaltige und gesunde ErnĂ€hrung ein langfristig resilientes ErnĂ€hrungssystem schaffen. Aktuellen und kĂŒnftigen Herausforderungen und Krisen werden wir nur standhalten, wenn wir Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und UmweltvertrĂ€glichkeit zusammendenken.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V., unterstreicht die Dringlichkeit und Ziele einer ErnĂ€hrungsstrategie: „Auf unseren Feldern und in unseren KĂŒchen haben wir zahlreiche bislang ungenutzte Möglichkeiten, das Klima, die biologische Vielfalt und die Gesundheit jedes einzelnen Menschen zu schĂŒtzen. Aufgabe der ErnĂ€hrungspolitik ist es, ein langfristig produktives ErnĂ€hrungssystem mit gutem, sauberem und fairem Essen fĂŒr alle zu schaffen. Politik und Gesellschaft können und mĂŒssen das jetzt gemeinsam auf die Teller bringen!“

Das Positionspapier wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und JugendĂ€rzte e. V. (BVKJ), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern (BÄK), Bundesvertretung der Medizinstudierenden, Deutschland e. V. (bvmd), BundeszahnĂ€rztekammer, Arbeitsgemeinschaft der Deutschen ZahnĂ€rztekammern e.V. (BZÄK), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e. V. (BÖLW), Der ParitĂ€tische Gesamtverband, Deutsche Adipositas Gesellschaft e. V. (DAG) Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) der DAG, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrungsmedizin e. V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung (DNSV), Ecologic Institute, Netzwerk der ErnĂ€hrungsrĂ€te, Institut fĂŒr WelternĂ€hrung, iSuN - Institut fĂŒr Nachhaltige ErnĂ€hrung, Fachhochschule MĂŒnster, Physicians Association for Nutrition (PAN), ProVeg, RAL GĂŒtegemeinschaft ErnĂ€hrungs-Kompetenz e.V., Slow Food Deutschland e. V., Verband der DiĂ€tassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), WWF Deutschland
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Veranstaltungen 
 
„Tag des Grundwassers“
 
„Tag des Grundwassers“
Am 26.06.2022 können Besucher*innen der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein zum „GEO-Tag des Grundwassers“ mit spannenden Events in den Lebensraum Grundwasser eintauchen. Begegnen Sie den Grundwassertieren wĂ€hrend einer exklusiven FĂŒhrung durch die Grundwasserausstellung im Aquaponischen GewĂ€chshaus. Oder gehen Sie auf dem GelĂ€nde der Landesgartenschau mit der marbleverse-App auf die Jagd nach Stygos. Seien Sie bei einer Grundwasserbeprobung dabei und werden Sie selbst zum Grundwasserforschenden. GanztĂ€gig kann die Ausstellung und der „Experience room“ besucht werden. Die Senckenberg-Mitarbeiter*innen bieten Bastelangebote fĂŒr die jĂŒngeren Besucher an. Ein besonderes Highlight sind die Podiumsdiskussionen mit PD Dr. Hans-JĂŒrgen Hahn (UniversitĂ€t Koblenz-Landau / IGÖ GmbH), Prof. Dr. Willi Xylander (Senckenberg Museum fĂŒr Naturkunde Görlitz) und Dirk Betting (Badenova) zum Thema „Wie steht es um unser Grundwasser?“.

Grundwasser und die darin beheimateten Lebewesen leisten einen wichtigen Beitrag fĂŒr sauberes Trinkwasser und fĂŒr intakte grundwasserabhĂ€ngige Moore, WĂ€lder und GewĂ€sser. Die Grundwasserlebensgemeinschaften sichern damit die lebensnotwendige Ressource fĂŒr Mensch, Umwelt, Landwirtschaft und Ökonomie. Dennoch ist die Artenvielfalt im Grundwasser bislang nur sehr ungenĂŒgend bekannt und die Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzes greifen dort nicht. Auch Biotop- und Artenschutz finden im Grundwasser nicht statt und es fehlen weiterhin Umsetzungsvorschriften zu den grundwasserökologischen QualitĂ€tsanforderungen des EU-weit geltenden Wasserrechts. Um die Öffentlichkeit auf dieses wichtige Ökosystem hinzuweisen erklĂ€rte das Umweltbundesamt Grundwasser zum „GewĂ€sser des Jahres“.

Vor diesem Hintergrund richtet das Senckenberg Museum fĂŒr Naturkunde Görlitz gemeinsam mit der Zeitschrift GEO, dem Institut fĂŒr Grundwasserökologie (IGÖ GmbH) der UniversitĂ€t Koblenz-Landau und weiteren Partnern den GEO-Tag der Natur 2022 aus. Der GEO-Tag wurde 1999 vom Magazin GEO als bĂŒrgerwissenschaftliches Event ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Forschenden verschiedenste LebensrĂ€ume und ihre Tiere, Pflanzen und Pilze zu erkunden. Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, möchten die Initiatoren die Öffentlichkeit in diesem Jahr einladen „in das Grundwasser“ einzutauchen und verschiedene Aspekte dieses Lebensraums kennen zu lernen. Ein Teil dieses Veranstaltungswochenendes wird der „Tag des Grundwassers“ am 26.06.2022 auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein sein. Denn genau dort wird seit April 2022 eine internationale Wanderausstellung zum Thema Grundwasser gezeigt.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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Verschiedenes 
 
 
Die Reißleine ziehen beim Neubaustadtteil Dietenbach
Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende und Mitglieder
des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br.

Dass die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau nun den Ausstieg sucht aus ihrer zu kostentrĂ€chtigen Einbindung auf dem Moloch Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach, das sei fĂŒr den in Freiburg ansĂ€ssigen gemeinnĂŒtzigen Verein ECOtrinova e.V. keine Überraschung, so der Vereinsvorsitzende Dr. Georg Löser heute im offenen Brief an den Gemeinderat, OB und BĂŒrgermeisterriege der Stadt in einer ersten Stellungnahme zu Berichten vom 22. Juni.

Denn die Sparkasse habe immer wieder schriftlich darauf hingewiesen, dass sie bei Dietenbach mit der Wirtschaftlichkeit erhebliche Probleme habe, so mit Schreiben vom 23.7.2018 einen Tag vor dem Beschluss des Gemeinderats zur StĂ€dtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Dietenbach. Das Schreiben lag dem Gemeinderat und der Stadt vor. ECOtrinova erhielt es damals auf Nachfrage von der Stadt. Bei den öffentlichen Urkunden von 2018 zu den OptionsvertrĂ€gen und Kaufangeboten an die LandeigentĂŒmer verdeutlichte die Sparkasse als KĂ€ufer die Unwirtschaftlichkeit klarer, dass „die Wirtschaftlichkeit des Projekts fĂŒr ihn zur Zeit nicht gewĂ€hrleistet ist.“

ECOtrinova habe den Gemeinderat, OB Horn und die BĂŒrgermeisterriege immer wieder auf Obiges hingewiesen. Taube Ohren, Augen zu und durch war offenbar die Reaktion. Jetzt mĂŒsse die Reißleine gezogen werden fĂŒr das Ende des Projekts Neubaustadtteil Dietenbach, damit es nicht zu finanziellem Schrecken ohne Ende komme.

WĂ€re der jetzige voraussichtliche RĂŒckzug der Sparkasse ein Jahr eher erfolgt, hĂ€tte die Stadt den Dietenbach-Prozess beim Verwaltungsgerichtshof Baden-WĂŒrttemberg vermutlich verloren. Da steht eventuell noch die Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig an.

ECOtrinova fragt: Zahlt die Stadt Freiburg an die Sparkasse nun deren evtl. verlorenen Aufwand und die OptionsgebĂŒhren an die LandeigentĂŒmer von 1 Euro pro qm und Jahr, das sind laut obigem Schreiben vom 23.7.2018 nach damaligem Stand 8 Millionen Euro. Wie stehen die Sparkassenkunden und die anderen Kommunen der Sparkasse da, wenn der Betrag nicht kommt?

Der Verein sei gespannt auf die anstehende Fortschreibung der Sonderrechnung Dietenbach mit stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten schon fĂŒr die Erschließung samt Kitas und Schulen usw.. Und ob es fĂŒr Wohnbau, der ja auch viel teurer wurde, bei inzwischen extrem gestiegenen Preisen fĂŒr erschlossene GrundstĂŒcke ĂŒberhaupt noch gehe außer fĂŒr Reiche. FĂŒr die wĂ€re es anderswo in Freiburg in einem schönen Altbau sicher angenehmer als in einem fĂŒr maximal viele Wohnungen ausquetschten Dietenbach.
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Verschiedenes 
 
NABU: So schĂŒtzen sich Wildtiere vor Hitze
Widehopf (c) NABU/CEWE/Paul GlÀser
 
NABU: So schĂŒtzen sich Wildtiere vor Hitze
Feldhasen nutzen Ohren als Klimaanlage, Störche kĂŒhlen Beine mit Kot / Jetzt VogeltrĂ€nke bauen

Berlin, 16.6.22 – In Deutschlands wird es in diesen Tagen vielerorts ĂŒber 30 Grad warm. Die hohen Temperaturen machen nicht nur Menschen, sondern auch Wildtieren zu schaffen. Weil Fell und Federn bei hohen Temperaturen keine große Hilfe sind, und viele Tiere mangels SchweißdrĂŒsen nicht wie Menschen schwitzen können, haben einige Arten besondere Verhaltensweisen entwickelt, um Hitzewellen zu ĂŒberstehen.

„Von Hunden kennen wir das Hecheln“, so Sebastian Kolberg, NABU-Artenschutzexperte „Auf diese Weise senken auch FĂŒchse ihre Körpertemperatur.“ Der Feldhase verfĂŒgt mit seinen Ohren sogar ĂŒber eine körpereigene Klimaanlage: Seine großen, gut durchbluteten Löffel geben KörperwĂ€rme an die Umgebung ab.

„Amseln und RabenkrĂ€hen sitzen hĂ€ufig mit weit geöffnetem Schnabel da und atmen schnell ein und aus. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln. Dabei werden Rachen und Lunge einbezogen und vergrĂ¶ĂŸern so die WĂ€rme abgebende KörperoberflĂ€che“, sagt Martin RĂŒmmler, NABU-Vogelschutzexperte. Manche Vögel haben noch weitere Tricks auf Lager. Der Storch beschmiert seine Beine mit flĂŒssigem Kot, um sie vor der Sonne zu schĂŒtzen. An heißen Tagen sehen Storchenbeine daher oft nicht rot, sondern weiß aus. „Neben dem direkten Sonnenschutz kĂŒhlt diese Technik auch: Das im Kot enthaltene Wasser verdunstet und kĂŒhlt so die Beine“, erklĂ€rt RĂŒmmler.

Einige Vögel genießen scheinbar das heiße Wetter, sie legen sich oft minutenlang in die Sonne. So kann man zum Beispiel Drosseln beobachten, die einige Zeit regungslos an einer Stelle verharren und sonnenbaden. Manche Vögel wie der Zaunkönig legen sich dazu sogar platt auf den Boden und breiten weit die FlĂŒgel und den Schwanz aus. RĂŒmmler: „Vögel bekĂ€mpfen auf diese Weise im Federkleid vorhandene Parasiten. Diese werden durch Hitze und UV-Licht in Schach gehalten.“

Viele Tiere machen es bei großer Hitze wie die Menschen: Sie meiden Bewegung, ziehen sich in den Schatten zurĂŒck oder gehen baden. Vögel nutzen gerne im Garten oder auf dem Balkon aufgestellte flache Wasserschalen, um zu trinken und ein erfrischendes Bad zu nehmen. Der NABU bietet unter www.NABU.de/vogeltraenke eine Anleitung zum Bau einer katzensicheren VogeltrĂ€nke an. „Wichtig ist, dass diese Schalen tĂ€glich mit heißem Wasser gereinigt und neu befĂŒllt werden, damit sich keine Krankheitserreger verbreiten“, so RĂŒmmler. In den vergangenen Jahren seien solche KrankheitsausbrĂŒche an Wasserstellen an den NABU gemeldet worden. Beim ersten Anzeichen von kranken oder gar toten Vögeln in der NĂ€he der Wasserschalen sollte man die Schale daher sofort entfernen.

Nicht nur Vögel baden bei Hitze, auch Hirsche und Wildschweine suhlen sich gerne in wassergefĂŒllten GrĂ€ben. An heißen Tagen wagen sich Hirsche auch in tiefere GewĂ€sser vor.

Tipps zum Bau einer VogeltrÀnke online

zum Bild oben:
Dieses Foto ist im Rahmen des Fotowettbewerbs "Naturstars - Wer ist Dein Naturstar" 2020 mit CEWE entstanden. / Der Widehopf ist der Vogel des Jahres 2022. Er ist auch am Kaiserstuhl zu finden.
(c) NABU/CEWE/Fotograf: Paul GlÀser
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„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden: Naturcoach Miriam Baldes © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Sonntag, den 19. Juni 2022, um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, bietet Naturcoach Miriam Baldes eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich an.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und lautet ĂŒbersetzt etwa „Baden in Waldluft“, in Deutschland wird es schlicht „Waldbaden“ genannt. In Japan wird „Shinrin Yoku“ bereits seit vier Jahrzenten zum Erhalt und der Förderung von Gesundheit angewandt. Bereits nach einem 15-minĂŒtigen Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, sinkt der Blutdruck, die Lungen weiten sich, wodurch wir besser durchatmen können.

Am Sonntag, den 19. Juni 2022 um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Naturcoach und WaldpĂ€dagogin Miriam Baldes, statt. Gestartet wird mit einem Input und Austausch ĂŒber die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes und der Natur. Gemeinsam werden Sie vollstĂ€ndig in die WaldatmosphĂ€re eintauchen. Meditatives Gehen und naturbezogene AchtsamkeitsĂŒbungen fĂŒhren Sie weiter in das Waldgebiet. Einige AtemĂŒbungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fĂŒnf SinnesĂŒbungen durchgefĂŒhrt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege, in der Sie schlafen, trĂ€umen oder wach den Wald erleben können. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein JahreszeitengetrĂ€nk aus der Natur genossen.

Bei dieser Veranstaltung bringen Sie GetrÀnke und Vesper selbst mit. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Der Waldweg wird ĂŒber die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen
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Klimafreundlich unterwegs
Das Projekt „Mobil ohne (eigenes) Auto!“ sucht weitere Teilnehmende

Benzinpreise steigen, Staus stehen rum, Blitzer blitzen. Wer braucht da (noch) ein eigenes Auto? Besonders im Feierabendverkehr, bei vollen Straßen, denken viele Menschen ĂŒber Alternativen nach, um nach Hause zu kommen – der Umwelt zuliebe sowieso.

Um herauszufinden, wie sich das Leben ohne eigenes Auto gestaltet und was sich Ă€ndern muss, damit mehr Menschen auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zurĂŒckgreifen, hat Freiburgs Umweltschutzamt das Projekt „Mobil ohne (eigenes) Auto“ gestartet. Ab Juli werden noch Teilnehmende aus dem Stadtteil Waldsee gesucht.

Egal ob sie den ÖPNV, das Fahrrad oder Carsharing nutzen: Bis Juli 2023 können jeden Monat zwei Haushalte kostenlos Alternativen zum eigenen Auto ausprobieren. So wird erprobt, wie MobilitĂ€t ohne eigenes Auto funktioniert und wie sich der Alltag gestalten lĂ€sst. Wer mitmachen will, kann sich ab sofort beim Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (Tel. 0761-5191 4319, mobil@ifpro.de) melden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Farina Graßmann
 
Buchtipp: Farina Graßmann "Wunderwelt heimische Amphibien"
Alle 20 Arten im PortrĂ€t ‱ Amphibienschutz ‱ amphibienfreundlicher Garten

Retten wir unsere Amphibien! Unken mit herzförmigen Augen, Kröten mit FesselkĂŒnsten und Frösche, die ihre Farbe wechseln – all das hat unsere Amphibienwelt zu bieten. FĂŒr ihr Buch »Wunderwelt heimische Amphibien« aus dem pala-verlag hat Farina Graßmann alle 20 heimischen Amphibienarten in ihren LebensrĂ€umen besucht und portrĂ€tiert. Begeisternd regt die professionelle Naturfotografin zum Begegnen und Bewahren an. Die PaarungsgesĂ€nge der Amphibien sind aus GĂ€rten und Landschaft nicht wegzudenken. Doch sie drohen, zu verstummen: LĂ€ngst hat das weltweite Amphibiensterben auch die heimischen Lurche erreicht. Ihre LebensrĂ€ume schwinden, der Einsatz von Giften macht ihnen zu schaffen und der Klimawandel bedroht ihre Kinderstuben – die GewĂ€sser.

Doch es besteht Hoffnung: Der Schutz von Natur und Klima ist in aller Munde. Tausende AmphibienzĂ€une werden Jahr fĂŒr Jahr aufgebaut, um die Tiere auf der Wanderung zu schĂŒtzen. Und durch NaturgĂ€rten entstehen vielerorts grĂŒne Inseln der Lebensvielfalt, in denen Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander ein Zuhause finden. Dieses Buch gibt Anregungen dafĂŒr, wie wir alle ein Teil des Amphibienschutzes werden können, ob auf der Straße, im Garten oder in der Landschaft.

pala-verlag 2022, 176 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN: 978-3-89566-419-9
 
 

Verschiedenes 
 
 
LĂŒckenschluss Radweg FR2
Bauarbeiten zwischen GĂŒterbahnhofareal und Tullastraße sind abgeschlossen

Ein weiterer LĂŒckenschluss im Freiburger Norden ist fertig: Der Radweg FR2 fĂŒhrt aus dem GĂŒterbahnhofareal von der Berta-Ottenstein-Straße zur Tullastraße. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat den Abschnitt in den letzten fĂŒnfeinhalb Wochen saniert und dem gewohnten Standard fĂŒr Radschnellwege angepasst.

Die Strecke ist jetzt durchgĂ€ngig neu asphaltiert und beleuchtet. Damit konnte das GuT die AttraktivitĂ€t dieser Verbindung fĂŒr Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich steigern. Die Sanierung hat insgesamt 150.000 Euro gekostet. Die baustellenbedingte Umleitung ĂŒber die Karlsruher Straße kann am Montag, 13. Juni, aufgehoben werden.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 durchquert viele Stadtteile im Freiburger Westen entlang der GĂŒterbahnstrecke. Sie stellt eine wichtige Verbindung quer durch die ganze westliche Stadt dar. An der Trasse liegen Ziele wie das Industriegebiet Nord, der GĂŒterbahnhof-Nord, die Messe und die Technische FakultĂ€t, das UniversitĂ€ts-Klinikum, das Behördenareal mit RegierungsprĂ€sidium, Arbeitsamt, Rathaus im StĂŒhlinger und Gewerbeschulen sowie das große Gewerbegebiet Haid.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in Freiburg online
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Verschiedenes 
 
Freiburger Projektgruppe „Schafe im Weinberg
Jakob Hörl und Dr. Nicolas Schoof (c) Marion Hunger
 
Freiburger Projektgruppe „Schafe im Weinberg" ausgezeichnet
8. Juni 2022. Slow Food Deutschland hat heute in Berlin den Ursula Hudson Preis verliehen. PreistrĂ€ger 2022 ist die Projektgruppe „Schafe im Weinberg“ der Hochschule Rottenburg, des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg und der UniversitĂ€t Freiburg. Das Team um Nicolas Schoof und Anita Kirmer erforscht das Potential von Schafen im Weinberg. Als Weidetiere tragen sie zum Erhalt der BiodiversitĂ€t bei, gleichzeitig reduziert sich der Einsatz von Pestiziden.

Der 2021 initiierte Bildungspreis von Slow Food Deutschland (SFD) ist nach der langjĂ€hrigen SFD-Vorsitzenden Ursula Hudson benannt, die im Sommer 2020 verstarb. Sie galt als Vordenkerin fĂŒr die ErnĂ€hrungswende. Der Preis ehrt Menschen fĂŒr ihren erfolgreichen Beitrag zur Transformation unseres ErnĂ€hrungssystems. Ein unabhĂ€ngiges fĂŒnfköpfiges Kuratorium wĂ€hlte aus den rund 80 Bewerbungen vier Nominierte aus, die heute in der Landesvertretung Baden-WĂŒrttemberg in Berlin vorgestellt wurden. PreistrĂ€ger ist die Projektgruppe „Schafe im Weinberg“ aus Baden-WĂŒrttemberg, die in Theorie und Praxis erforscht, wie die Weidetiere dabei helfen, zwei Krisen gleichzeitig zu lindern: unsere AbhĂ€ngigkeit von hohen PestizideinsĂ€tzen bei der Lebensmittelerzeugung sowie den gravierenden BiodiversitĂ€tsverlust. Die Schafe leisten dreifache Synergieeffekte: Indem sie weiden, regulieren sie Beikraut und es reduziert sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln; ihr Dung nĂ€hrt Insekten und stellt BiodiversitĂ€t wieder her; gleichzeitig sind sie Fleisch- und Wolllieferant.

Jakob Hörl und Dr. Nicolas Schoof nahmen den Preis stellvertretend fĂŒr die Forschungsgruppe entgegen. Überreicht wurde ihnen die TrophĂ€e von Pirmin Spiegel und Tanja Busse aus dem Kuratorium, die dabei ihre Entscheidung unterstrichen: „Um die großen Herausforderungen unserer Zeit angemessen zu bewĂ€ltigen, brauchen wir praktikable Lösungen. Die Ergebnisse der Forschungsgruppe haben uns ĂŒberzeugt und wir möchten ihren innovativen Einsatz von Schafen als natĂŒrliche RasenmĂ€her und Erhalter von Vielfalt auszeichnen“.

FĂŒr den Ursula Hudson Preis können sich Engagierte jĂ€hrlich selbst bewerben bzw. nominiert werden. Rund 80 inspirierende Bewerbungen sind 2022 bei Slow Food eingegangen. Aus Sicht der SFD-Vorsitzenden Nina Wolff gebĂŒhrt ihnen allen Anerkennung: „Besonders beeindruckt hat uns auch in diesem Jahr wieder die KreativitĂ€t und die Entschiedenheit, mit der Menschen Kurs nehmen auf ein gutes, sauberes und faires ErnĂ€hrungssystem. Diesen Slow-Food-Weg möchten wir weiter gemeinsam mit ihnen allen gehen. Weil jede und jeder Vorbildfunktion hat und weiß: wenn wir ĂŒber Zukunft sprechen, fĂŒhrt kein Weg am Essen vorbei“.

Der Ursula Hudson Preis ist mit 1.500 € dotiert; neben den PreistrĂ€gern waren nominiert: Kantine Zukunft (Berlin) fĂŒr ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung, das Foodsharing-CafĂ© Raupe Immersatt (Stuttgart) als Akteur gegen Lebensmittelverschwendung, Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) Mitteldeutschland (Nessetal) fĂŒr ihre Vorreiterrolle bei der Erstellung von Kriterien fĂŒr die Gemeinwohlverpachtung landwirtschaftlicher FlĂ€chen. Das Kuratorium besteht aus der Autorin und Moderatorin Dr. Tanja Busse, Misereor-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Pirmin Spiegel, der Slow-Food-Engagierten Barbara Assheuer, der Vorsitzenden der Freien BĂ€cker Anke KĂ€hler und dem Winzer Sebastian John.
 
 

Verschiedenes 
 
Touristische Aufwertung des Schlossbergs
Arbeiten am Kommandantengarten © FWTM
 
Touristische Aufwertung des Schlossbergs
Start der Vor-Ort-Arbeiten

Das von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) geplante touristische Aufwertungsprogramm Schlossberg (TAPS) bildet eine der im Tourismuskonzept fĂŒr Freiburg festgesetzten priorisierten Maßnahmen. Ziel ist es, den besonderen und stadtnahen Naturraum Schlossberg fĂŒr ortsfremde GĂ€ste, aber auch fĂŒr Einheimische einfacher erlebbar zu machen und die landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten attraktiv herauszustellen, ohne den naturrĂ€umlichen Charakter zu beintrĂ€chtigen. Im Rahmen des Aufwertungsprogramms erhĂ€lt der Schlossberg in den kommenden Monaten ein neues Wegeleitsystem, Informationstafeln zur Festungsgeschichte und der Natur sowie zahlreiche Erlebnisstationen. Die Installation der neuen Wegeleitung und Exponate ist nun gestartet und wird vom Garten- und Tiefbauamt und dem Umweltschutzamt der Stadt Freiburg begleitet.

Der Schlossberg bietet fĂŒr Einheimische und GĂ€ste Bekanntes, aber auch viel Neues, das es noch zu entdecken gilt. Obwohl dicht erschlossen, fehlte bislang ein schlĂŒssiges Wegeleitsystem sowie eine durchgĂ€ngige thematische FĂŒhrung. Viele Markierungen sind in die Jahre gekommen, teilweise eingewachsen oder unvollstĂ€ndig und erfĂŒllen ihre Funktionen nicht mehr, was die Orientierung insbesondere fĂŒr Tourist_innen erschwert. Im Rahmen des touristischen Aufwertungsprogramms wurde ein neues Wegeleitsystem ausgearbeitet, das in das vorhandene Leitsystem am Schlossberg integriert wird. Es enthĂ€lt drei neue Themenwege, zwischen 2,5 und 14,2 km lang, mit 25 Informationstafeln zur Festungsgeschichte und der Natur am Schlossberg sowie einer barrierefreien Flaniermeile auf dem Burghaldenring. ErgĂ€nzt werden die Themenwege durch Ruheligen, sogenannte Zeitspiralen, Himmelsliegen, 3D-Guckis, eine Kugelbahn, ein 3D-Tastmodell der ehemaligen Festungsanlage sowie vier Panoramatafeln mit einer Übersicht ĂŒber die SehenswĂŒrdigkeiten in und um Freiburg. Die bisherigen Informationstafeln des Kuratoriums Freiburger Schlossberg e.V. werden zu acht Kindertafeln, auf denen die Geschichte des Schlossbergs auch fĂŒr die kleinen GĂ€ste verstĂ€ndlich erklĂ€rt wird. ErgĂ€nzt wird die Beschilderung durch vier weitere Übersichtstafeln zum gesamten GelĂ€nde und den Themenwegen.

Das neue Wege- und Themenkonzept wurde vom Schwarzwaldverein zusammen mit der Agentur „aufwind group – creative solutions“ auf Basis einer zweiwöchigen Begehung aller Wege entworfen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Freiburger Schlossberg e.V., den StĂ€dtischen Museen Freiburg sowie dem Forstamt und Umweltschutzamt wurden die Inhalte fĂŒr die 25 Informationstafeln ausgearbeitet. Um die Besucherströme am Schlossberg zu entzerren, wurde bei der Konzeption der Themenwege darauf geachtet, nicht nur den stadtnahen Bereich vom Stadtgarten ĂŒber das Schlossbergrestaurant Dattler bis zum Kanonenplatz mit Ludwigshöhe und zum Greiffeneggschlössle einzubeziehen, sondern auch die hinteren Bereiche rund um Fort CarrĂ©, Kommandantengarten und dem ehemaligen Oberen
Schloss.

Die ersten, sichtbaren Arbeiten am Schlossberg haben bereits begonnen: Nach vorheriger Begehung durch Beteiligte des Garten- und Tiefbauamts, des Forstamts, des Umweltschutzamts sowie der FWTM und der bauausfĂŒhrenden Agentur werden die Fundamente fĂŒr die vorgesehenen Exponate und Informationstafeln derzeit gelegt. In den kommenden Wochen bis in die Sommerferien hinein folgt die schrittweise Aufstellung der Informationstafeln und Exponate an den zukĂŒnftigen Standorten, u.a. am Kanonenplatz, dem Schlossbergturm, dem Fort CarrĂ© und im Bereich der ehemaligen Mez’schen GĂ€rten. EinschrĂ€nkungen fĂŒr Besucher_innen des Schlossbergs sind, außer im direkten Bereich der beweglichen Arbeitsstellen, nicht zu erwarten.

Das neue „Erlebnis Schlossberg“ lĂ€dt voraussichtlich ab Ende September 2022 zum Verweilen und Erkunden ein. Ende September ist außerdem eine Eröffnungsfeier geplant, hierzu wird zu gegebener Zeit informiert.

Hintergrund:
Mit dem Tourismuskonzept hat der Gemeinderat im Jahr 2019 ein Handlungsinstrument zur StĂ€rkung des Freiburg Tourismus verabschiedet. Das Konzept sieht insgesamt 82 Maßnahmen vor, die von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) und anderen Partner_innen umgesetzt werden. Die Maßnahmen können mit den der FWTM seit 2019 jĂ€hrlich zur VerfĂŒgung gestellten touristischen Marketingmitteln aus der Übernachtungssteuer nun sukzessive umgesetzt werden. Die aktuell stattfindende touristische Aufwertung des Schlossbergs (TAPS) ist eine dieser Maßnahmen. Weitere Informationen zum Tourismuskonzept sind online
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Landesgartenschau 2022: LEISINGER ist Premium-Sponsor
Naturschutz und Nachhaltigkeit – zwei Themen die nicht nur zur Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein passen, sondern auch Premiumsponsor LEISINGER am Herzen liegen.

Eine Landesgartenschau steht immer auch fĂŒr die Natur und deren nachhaltigen Schutz. Zukunftsweisende Technologien sind mehr denn je im Bereich alternativer Energiequellen gefragt. Auf diesem Gebiet ist LEISINGER mit seiner Sparte der E-MobilitĂ€t schon lange MarktfĂŒhrer.

Dementsprechend groß ist die Freude, dass das ortsansĂ€ssige Unternehmen der Landesgartenschau als starker Premium Sponsor zur Seite steht und die ParkplĂ€tze der LGS mit E-Ladestationen ausgestattet hat. „Ein Unternehmen, das so erfolgreich ist und dann auch noch mit seinen Produkten so gut zu den Themen passt, die uns wichtig sind als Premium Partner an seiner Seite zu haben, ist immer ein absoluter Gewinn“ so BĂŒrgermeister Joachim Schuster, beim gemeinsamen Fototermin mit GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alexander Eyhorn und dem gesamten E- Mobility Team.

Die Ladepunkte können von bis zu sechs Fahrzeugen gleichzeitig und mit 100 Prozent Ökostrom geladen werden. Die originellen Ladestationen verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber einen Multimedia-Touchscreen, mit dem die Besucher*innen interaktiv die aktuellen Informationen zur Landesgartenschau abrufen können. DarĂŒber hinaus werden Informationen zu den örtlichen Gastronomiebetrieben, Hotels, den Sponsoren und natĂŒrlich zur Ladetechnik gezeigt. „Wir freuen uns sehr, den Besucher*innen diesen Service anbieten zu können und umso schöner ist es natĂŒrlich, dass wir das hier mit einem Anbieter und Sponsor vor Ort realisieren können“ so Andrea Leisinger, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein GmbH.

Die außergewöhnliche Ladetechnik wird zukĂŒnftig von einem weiteren, innovativen und zukunftsweisenden Neuenburger Unternehmen hergestellt und vertrieben, der BIDIREX GmbH.
 
 

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„Frohe Sommerboten - Wechselflor fĂŒr Ihren Garten“
Ulrich Herzog (c) Fautz die GĂ€rten
 
„Frohe Sommerboten - Wechselflor fĂŒr Ihren Garten“
Vortrag auf der Landesgartenschau Neuenburg

BAD KROZINGEN. Am Freitag, den 17. Juni 2022, ab 16.00 Uhr findet ein Vortrag von GĂ€rtnermeister Ulrich Herzog am Gemeinschaftsstand „Thermen und Parks im MarkgrĂ€flerland“ statt. Das Thema lautet „Frohe Sommerboten - Wechselflor fĂŒr Ihren Garten“.

Die Landschaftsgartenbaufirma Fautz prĂ€sentiert sich gemeinsam mit den ThermalbĂ€dern Bad Krozingen, Bad Bellingen und Badenweiler auf den „Rheinwiesen“ der Landesgartenschau in Neuenburg. Am Freitag, den 17. Juni 2022 ist der Fautz-Mitarbeiter Ulrich Herzog vor Ort und lĂ€dt von 16.00 bis 17.00 Uhr zu seinem Vortrag „Frohe Sommerboten - Wechselflor fĂŒr Ihren Garten“ ein. Auf unterhaltsame Art und Weise gibt der GĂ€rtnermeister jede Menge Infos und Tipps fĂŒr einen abwechslungsreich blĂŒhenden Garten. Es gibt Infos zu jeder Menge einjĂ€hriger Sommerblumen.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Juni-Termine im Waldhaus
Von Wildtieren bis Wandertouren:

Donnerstag, 23. Juni, 17 bis 19 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Tierische Tausendsassa – Fotoausstellung von Klaus Echle:
Lichtbildvortrag und AusstellungsfĂŒhrung
Seit Anfang Mai ist im Waldhaus eine Ausstellung der besonderen Art zu sehen. Unter dem Titel „Tierische Tausendsassas“ werden 53 großformatige Bilder des mehrfach ausgezeichneten Naturfotografen Klaus Echle gezeigt. Sie gewĂ€hren spannende Einblicke in das Leben von Fuchs, Dachs und Steinmarder und das besondere VerhĂ€ltnis dieser anpassungsfĂ€higen Pelztiere zum Menschen. In Freiburg kennen viele Menschen Klaus Echle durch seine Arbeit als Förster. Seit 2002 betreut er fĂŒr das stĂ€dtische Forstamt das Revier GĂŒnterstal. Weit ĂŒber Freiburgs Grenzen hinaus hat er sich jedoch als Natur- und Wildtierfotograf einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er mit LichtbildvortrĂ€gen auf der Mundologia vertreten und seine Bilder wurden vielfach ausgezeichnet, so beim renommierten Wettbewerb „BBC Wildlife Photographer of the Year“ und bei „EuropĂ€ischer Naturfotograf des Jahres“.
Am Donnerstag, 23. Juni, ab 17 Uhr hĂ€lt Echle nun einen Diavortrag und fĂŒhrt anschließend durch die Ausstellung. Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Kinder 2 Euro

Freitag, 24. Juni, 15 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Familiennachmittag: Mit Geocaching den Stadtwald entdecken
Der Stadtwald umfasst ĂŒber 5.000 Hektar. Die meisten WaldflĂ€chen sind nicht durch Wege erschlossen oder beschildert. Damit Förster und Försterinnen den Überblick behalten, nutzen sie heute neben Karte und Kompass GPS-Systeme. Mit dem Förster Andreas SchĂ€fer vom stĂ€dtischen Forstamt gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Familiennachmittag querfeldein und suchen mit Hilfe von GPS-GerĂ€ten nach SchĂ€tzen. Dabei entdecken sie den unbekannten Stadtwald.
Teilnahme frei, Mindestalter 12 Jahre. In Kooperation mit dem Forstamt

Sonntag, 26. Juni, 13 bis 16 Uhr | Anmeldeschluss: 17. Juni
Wanderung ĂŒber den Schlossberg
In der Reihe „Mitglieder des Fördervereins engagieren sich“ bietet das Waldhaus am Sonntag, 26. Juni, eine Wanderung ĂŒber den Schlossberg. Dabei geht es um die Kultur- und Naturgeschichte dieses 456 m hohen Bergs "mitten in der Stadt". Gemeinsam steigen die Teilnehmenden ĂŒber den Bismarckturm und den Aussichtsturm bis zum Plateau des Schlossbergs. Unterwegs erzĂ€hlt der ehemalige Forstamtsleiter Hans Burgbacher Wissenswertes ĂŒber die historischen Anlagen und die sehenswerte Parklandschaft. Voraussetzungen: gute Kondition, witterungsangepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, ggfs. Sonnenschutz, Vesper und ausreichend GetrĂ€nke. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Kanonenplatz.
Teilnahme frei, Spenden willkommen. Mindestalter 12 Jahre

Sonntag, 26. Juni, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr werden die Geheimnisse um Bos primigenius taurus, die Kuh, gelĂŒftet und um 16 Uhr betritt Hirundo rustica, die Rauchschwalbe, die BĂŒhne. Beide Programme sind fĂŒr Kinder ab 10 Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu FrĂ€ulein Brehm unter www.brehms-tierleben.com.

Samstag, 2. Juli, 14 bis 18 Uhr, und Sonntag, 3. Juli, 10 bis 17 Uhr |
Anmeldeschluss: 22. Juni
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger HolzkĂŒnstlers Thomas Rees. Dazu gehören die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus. In diesem eineinhalbtĂ€gigen Kurs haben die Teilnehmenden Gelegenheit, in entspannter AtmosphĂ€re in der gemĂŒtlichen Holzwerkstatt unter ReesÂŽ fachlicher Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen eigene Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt oder kann mitgebracht werden.
Teilnahmebeitrag: 99 Euro

Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos und Anmeldungen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710.
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Fahrten mit dem Kleinbus von Bad Krozingen zur Landesgartenschau
Landesgartenschau Neuenburg (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Fahrten mit dem Kleinbus von Bad Krozingen zur Landesgartenschau
BAD KROZINGEN. Von 22. April bis 3. Oktober 2022 findet die Landesgartenschau in Neuenburg statt. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet regelmĂ€ĂŸig Samstags-Fahrten mit einem Kleinbus an, der die Besucher von Bad Krozingen zur Landesgartenschau bringt. Die nĂ€chste Fahrt findet statt am Samstag, den 11. Juni 2022.

Die Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen engagiert sich aktiv bei der Landesgartenschau, gemeinsam mit dem Bad Krozinger Gartenbauunternehmen Fautz sowie den HeilbÀdern Bad Bellingen und Badenweiler. Die drei Orte empfangen die GÀste der Landesgartenschau in ihrem eigenen Pavillon, umgeben von einem gÀrtnerisch angelegten, faszinierenden Areal.

Einzigartige BĂ€ume, wunderschön angelegte Beete, Wasserspiele, der kleine Blumenpfau aus dem Bad Krozinger Kurpark (der anschließend wieder auf seinen gewohnten Platz in den Kurpark kommt) sowie diverse Events und Veranstaltungen sorgen dafĂŒr, dass der „Thermen und Parks im MarkgrĂ€flerland“-Stand zu einem Besuchermagnet wird.

Samstags gibt es regelmĂ€ĂŸig einen Kleinbus, der die Besucher von Bad Krozingen zur Landesgartenschau Neuenburg bringt. Die nĂ€chsten Termine sind am 11. Juni, 25. Juni, 9. Juli, 23. Juli, 6. August, 20. August, 3. September, 17. September und 1. Oktober. Abfahrt um 10.00 Uhr vom Parkplatz der Vita Classica. RĂŒckkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis pro Person inklusive Hin- und RĂŒckfahrt mit dem Bus sowie Tagesticket fĂŒr die Landesgartenschau betrĂ€gt € 29,00 (zzgl. VVK-GebĂŒhr). € 2,00 ErmĂ€ĂŸigung fĂŒr Inhaber der GĂ€stekarte, Kundenkarte, BZCard.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Von großen und kleinen HĂŒhnern"
Meine Zeit als Glucke
ErzÀhlt und gezeichnet von Silke Braemer

Am Anfang waren zehn flauschige HĂŒhnerkĂŒken. Und der Wunsch, ihnen das zu geben, was sie brauchen: WĂ€rme, das richtige Futter, den Platz fĂŒr ihre rasante Entwicklung, ihren Bewegungsdrang und Spieltrieb, ihre Neugier und Raum fĂŒr ihr Sozialleben. Auf dass sie zu prĂ€chtigen Hennen und – huch! – HĂ€hnen werden. Wohin mit Letzteren, wenn man sie nicht essen will? Nicht nur auf diese Frage findet Silke Braemer in ihrem neuen Buch »Von großen und kleinen HĂŒhnern«, erschienen im pala-verlag, eine Antwort.

Unterhaltsam berichtet die Autorin ĂŒber ihre Zeit als Glucke – und als Hennen-Versteherin: Denn da ist noch Dickie, die alte Henne, die mit der Ankunft der Kleinen ihre Einzelhuhnprivilegien bedroht sieht.

EinfĂŒhlsam und fachlich fundiert beschreibt Silke Braemer, was sie beobachtet und wie sie die kleinen Wesen aufzieht – auf manchmal ungewöhnliche Weise. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel ĂŒber das GefĂŒhlsleben der HĂŒhner und ĂŒber artgerechte HĂŒhnerhaltung.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2022. 144 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-415-1
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Offener Bienengarten am Mundenhof
Wer sich fĂŒr das Leben der Bienen und die Bedeutung der Imkerei interessiert, sollte sich den kommenden Sonntag, 29. Mai, vormerken. Da findet auf dem Mundenhof beim Bienenhaus, wenige Schritte vom Haupteingang (ZMF-GelĂ€nde), wieder ein Offener Bienengarten statt.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es Informationen rund um die Bienen, Imkerei und Honig. FĂŒhrungen an den Bienenvölkern werden stĂŒndlich ab 11 Uhr angeboten, Schutzkleidung steht zur VerfĂŒgung. Gegen 14 Uhr hĂ€lt Josef Guttmann einen Vortrag ĂŒber „Die chemische Kommunikation der Bienen". Am Infostand des Nabu erfahren Klein und Groß viel Interessantes ĂŒber das Leben der Wildbienen.

Auch fĂŒr Fachkundige ist der Bienensonntag am Mundenhof eine prima Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Traditionell wird er in Kooperation mit dem Imker-Verein Freiburg veranstaltet.
 
 

Veranstaltungen 
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
(c) Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
parallel zur FrĂŒhjahrsmessÂŽ
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei!

Bis zu 200 Aussteller erwarten Sie am Samstag, 14.5. und am Sonntag, 15.5. in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie nach kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.
Ebenso lĂ€sst sich der Besuch des Flohmarkts wunderbar mit dem Gang ĂŒber die Freiburger FrĂŒhjahrsmessÂŽ auf dem MessegelĂ€nde vereinbaren.

Die Öffnungszeiten: Samstag, 14.5. von 10-18 Uhr und Samstag, 15.5. von 11-18 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Verschiedenes 
 
Erster „mĂŒ ma mamamarkt“ beim E-Werk Freiburg
(c) Veranstalter
 
Erster „mĂŒ ma mamamarkt“ beim E-Werk Freiburg
Samstag, den 14. Mai 2022, ab 10 Uhr auf dem Parkplatz des E-Werk Freiburg im StĂŒhlinger. Secondhandmarkt fĂŒr Baby, Kleinkind und Mamasachen. Mit Kinderschminken, MĂ€rchenerzĂ€hlerin und Kreidestraße. Außerdem mit Kaffee, Crepes und KaltgetrĂ€nken.
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Veranstaltungen 
 
 
Filmmatinee Krieg und Frieden
Der Gemeinschaftsfilm „tun wir. tun wir. was dazu. PaziïŹsten, WiderstĂ€ndige, VisionĂ€re – Freiburger*innen in Zeiten von Krieg und Frieden“ (88 min) von 11 freiwilligen Autoren aus 9 Freiburger Friedens-, Menschenrechts- sowie Umweltvereinigungen und dem Freiburger Filme­macher Stefan Ganter, ein Projekt zum StadtjubilĂ€um 900 Jahre Freiburg, wird als Matinee mit anschließendem FilmgesprĂ€ch gezeigt am Sonntag 8. Mai 12.20 Uhr im Kino Harmonie, GrĂŒn­wĂ€lderstrasse 16-18, 79098 Freiburg. Weitere AuffĂŒhrungen finden statt jeweils um 16.15 Uhr vom 8. bis 11. Mai 2022. Karten an der Kinokasse, Reservierungen 0761 -386 652 1 und auf der Webseite des Kinos
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Verschiedenes 
 
 
9-Euro-Ticket so leicht wie möglich machen
Freiburger Verkehrs AG:
FrĂŒhzeitige Angebote fĂŒr Kundinnen und Kunden ĂŒber alle VertriebskanĂ€le

Das 9-Euro-Ticket, das es in den Monaten Juni, Juli und August bundesweit geben wird, soll bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) fĂŒr die Kundinnen und Kunden so einfach wie nur eben möglich zu erwerben und benutzen sein. Es ist auch jetzt bereits erhĂ€ltlich.
„Mich freut es sehr, dass die VAG bei der Umsetzung des 9-Euro-Tickets zĂŒgig vorangeht und primĂ€r die Kundinnen und Kunden im Blick hat. Wir hoffen, dass die Kommunen zukĂŒnftig noch mehr von Bund und Land fĂŒr den ÖPNV bekommen. Nur so schaffen wir die MobilitĂ€tswende“, erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister und VAG-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Horn. „Mit dem frĂŒhzeitigen Angebot nutzt die VAG die Chancen, die diese Sonderaktion bietet.“
Bereits vor Wochen hat die Freiburger Verkehrs AG Vorbereitungen fĂŒr den Verkauf des 9-Euro-Tickets getroffen. „Bei uns kaufen sich viele unserer FahrgĂ€ste ihre Zeitkarten bereits mehrere Wochen im Voraus. Damit Ihnen zum Start des Aktionszeitraums keine Nachteile entstehen, haben wir uns dafĂŒr entschieden, die Monatskarten schon jetzt anzubieten“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Oliver Benz.
FĂŒr das Netz der Freiburger Verkehrs AG teilt VAG-Vorstand Stephan Bartosch die derzeit viel diskutierte Sorge wegen ĂŒberfĂŒllter Bahnen nicht: „Noch immer sind als Folge der Corona-Pandemie 25 Prozent weniger FahrgĂ€ste in unseren Bussen und Bahnen unterwegs. Wir freuen uns also, wenn wir wieder mehr FahrgĂ€ste befördern dĂŒrfen. Aktuell gehen wir davon aus, dass es in Freiburg allenfalls wĂ€hrend der Stoßzeiten KapazitĂ€tsengpĂ€sse geben kann.“
„NatĂŒrlich wĂŒnschen wir uns, dass die Sonderaktion des Bundes auch langfristig positive Auswirkungen auf unsere Fahrgastzahlen haben wird. Neukundinnen und Neukunden möchten wir von unseren Abo-Angeboten ĂŒberzeugen, bei denen in Freiburg beispielsweise die Nutzung des Leihfahrrad-Systems Frelo in den ersten 30 Minuten kostenlos ist. Außerdem profitiert die RVF-Stammkundschaft im Abo von einem reduzierten Einzug von 9 Euro“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Oliver Benz weiter.
Im VAG-Blog werden bereits jetzt alle Fragen beantwortet, die es zum Thema 9-Euro-Ticket geben könnte, sofern sie sich bereits beantworten lassen: https://blog.vag-freiburg.de/9-euro-ticket/

Das Wichtigste in KĂŒrze:
Wer heute schon ein RVF-Abo besitzt (RegioKarte Abo, Job, JobTicket BW und SchĂŒlerAbo), muss nichts tun. Bei diesen Personenkreisen wird fĂŒr die drei Monate einfach nur der ermĂ€ĂŸigte Betrag von jeweils 9 Euro maximal abgebucht. Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr alle, die sich entschließen jetzt ein neues Abo abzuschließen.

Kundinnen und Kunden mit einer Jahreskarte erhalten die zu viel gezahlten BetrĂ€ge erstattet. Dazu wird derzeit vom RVF ein Online-Portal vorbereitet, auf dem alle Kundinnen und Kunden bequem und digital ihre Erstattung einreichen können. Sobald dieses Portal zur VerfĂŒgung steht, wird die VAG ihre Kundinnen und Kunden darĂŒber informieren.

Wer in einem oder mehreren der drei Monate eine Monatskarte erwerben will, fĂŒr die oder den gilt: Die „RegioKarte Basis“ wird zum 9-Euro-Ticket. Alle weiteren Antworten zu GĂŒltigkeit, Reichweite und Abwicklung gibt es im VAG Blog https://blog.vag-freiburg.de/9-euro-ticket/

Wer ein Abo abschließt profitiert automatisch vom 9-Euro-Ticket und von vielen zusĂ€tzlichen Vorteilen. Die RegioKarte Basis als 9-Euro-Ticket ist bereits jetzt im VAG-OnlineShop, an Automaten oder an den Verkaufsstellen erhĂ€ltlich. In der App VAGmobil wird das 9-Euro-Ticket Ende des Monats zu kaufen sein.
 
 

Veranstaltungen 
 
Klimawandel – Wie gehen wir mit geschĂ€digten WĂ€ldern um?
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Klimawandel – Wie gehen wir mit geschĂ€digten WĂ€ldern um?
VortrÀge am Donnerstag, 5. Mai, im Waldhaus. Eintritt frei

Zu einer besonderen Veranstaltung lĂ€dt das Waldhaus Freiburg (Wonnhaldestr. 6) am Donnerstag, 5. Mai, von 18 bis 20.30 Uhr ein. Unter dem Motto „Klimawandel – Strategien der Forstwirtschaft zum Umgang mit geschĂ€digten WĂ€ldern“ gibt es drei hochkarĂ€tige VortrĂ€ge samt anschließendem Austausch. Der Eintritt ist frei.

Die BegrĂŒĂŸung (18 Uhr) ĂŒbernimmt Anja Peck, AbteilungsprĂ€sidentin am RegierungsprĂ€sidium und Vorstandsmitglied bei der Stiftung Waldhaus. Im ersten Vortrag (18.15 Uhr) stellt JĂŒrgen Bauhus von der Uni Freiburg, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats fĂŒr Waldpolitik, der die Bundesregierung unterstĂŒtzt, AuszĂŒge aus einem Gutachten vor, dass die Anpassung der WĂ€lder an den Klimawandel als derzeit wichtigste Aufgabe der Waldpolitik formuliert. Darin empfiehlt die Wissenschaft eine aktive Bewirtschaftung der WĂ€lder, um resiliente, anpassungsfĂ€hige WĂ€lder zu schaffen, die auch die Vielfalt der Ökosystemleistungen langfristig sicherstellen. In diesem Vortrag geht Bauhus insbesondere auf den Umgang mit WĂ€ldern nach intensiven Störungen und die Bedeutung der fĂŒr den Wald zustĂ€ndigen Betriebe und Institutionen ein.

Im zweiten Vortrag (18.45 Uhr) legt Gabriele Wicht-LĂŒckge vom RegierungsprĂ€sidium Freiburg dar, wie auf der Basis einer nachhaltigen, naturnahen Waldwirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg die StabilitĂ€t und Widerstandskraft der WĂ€lder gestĂ€rkt und ihre BiodiversitĂ€t erhalten werden kann. Skizziert werden aktuelle Überlegungen und Strategien einer zukunftsgerichteten Waldbewirtschaftung. Zudem stellt Wicht-LĂŒckge das Projekt „Modellgebiet SĂŒdschwarzwald“ vor, in dem Methoden zur BewĂ€ltigung der KlimafolgeschĂ€den im Wald entwickelt werden.

Im dritten Vortrag (19.15 Uhr) stellt Antje Bischoff von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg das Projekt „Pyrophob“ vor und geht der Frage nach, wie ein Wald aussehen kann, dem Hitze, Trockenheit und BrĂ€nde wenig anhaben. Und wie Waldökosysteme entstehen, die unter den Bedingungen des Klimawandels widerstandsfĂ€hig bleiben. Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf extrem trockene Standorte in Brandenburg, auf denen es in den letzten Jahren gebrannt hat und die in der Folge waldbaulich sehr unterschiedlich behandelt wurden.

Ab 20 Uhr folgen Fragen an die Referierenden und eine allgemeine Diskussion. Den Abend moderiert Markus MĂŒller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung Waldhaus Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Solarstrom: Wann sich die volle Einspeisung lohnt
Mit der Reform des EEG soll sich die VergĂŒtung fĂŒr Solarstrom rund verdoppeln – wenn der komplette Strom ins Netz eingespeist wird. Wer davon profitieren möchte, muss aber mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage noch bis 2023 warten. Oder schon vor der Bestellung eine komplizierte Übergangsregel beachten, warnt die Stiftung Warentest.

Laut Gesetzesentwurf fĂŒr das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Solarstrombetreiber in Zukunft bis zu 13,40 Cent pro Kilowattstunde fĂŒr komplett eingespeisten Strom – statt wie bisher maximal 6,53 Cent. Das wĂ€re also etwa doppelt so viel wie heute. FĂŒr EigentĂŒmer, die den Strom teilweise selbst verbrauchen wollen, bleibt es nach den PlĂ€nen dagegen weitgehend beim Alten.

Ob Volleinspeisung oder Eigenverbrauch gĂŒnstiger ist, hĂ€ngt vom eigenen Strompreis, der AnlagengrĂ¶ĂŸe und dem möglichen Eigenverbrauchsanteil ab. Unter www.test.de/solarrechner können Interessierte kostenlos berechnen, welches Modell fĂŒr sie voraussichtlich besser ist.

Laut den Modellrechnungen von Finanztest kann die Volleinspeisung eine gute Alternative zum bisherigen Modell sein. Das gilt vor allem fĂŒr große DachflĂ€chen, die Platz fĂŒr Module mit mehr als 10 KW Leistung haben.

Doch Achtung, folgendes Prozedere muss dabei eingehalten werden: ZunĂ€chst muss das Bundeswirtschaftsministerium die vorgesehenen VergĂŒtungssĂ€tze auf seiner Internetseite bestĂ€tigen. Danach mĂŒssen HauseigentĂŒmer dem Netzbetreiber mitteilen, dass sie aufgrund der geplanten Tarife den Kauf einer Solaranlage beabsichtigen. Erst danach dĂŒrfen sie die Anlage verbindlich bestellen. Wer das nicht einhĂ€lt, muss mit der Inbetriebnahme der Anlage bis 2023 warten, um von den neuen VergĂŒtungssĂ€tzen zu profitieren.

Eine Unsicherheit bleibt: Noch hat der Bundestag das Gesetz nicht beschlossen, Änderungen sind also noch denkbar.

Alle Details zur neuen Regelung und die entsprechenden Berechnungen finden sich unter www.test.de/solarstrom und ab 11. Mai 2022 in der Juni-Ausgabe von Finanztest.
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Veranstaltungen 
 
Reisen in die Unterwelt
Waldhaus: Boden Regenwurm (c) Waldhaus
 
Reisen in die Unterwelt
Aktionstag Boden am Sonntag, 22. Mai, von 10.30 bis 16.30 Uhr im Waldhaus Freiburg

Frei fĂŒr Alle ab 10 Jahren.
In Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum

Wer gerne gĂ€rtnert, weiß, dass Gartenerde gut riecht und voller Leben steckt. Wir kennen die sichtbaren Bodenlebewesen wie RegenwĂŒrmer, Asseln oder TausendfĂŒĂŸer. Aber wer weiß schon Genaueres ĂŒber ihr geheimes Leben in der Unterwelt? Wer weiß, dass in einer Handvoll Boden mehr lebende Organismen stecken können, als es Menschen auf der Erde gibt? Wer kennt den Begriff Edaphon und weiß, was es damit auf sich hat?

Böden sind unsere wichtigste Nahrungsgrundlage und die grĂ¶ĂŸten CO2-Speicher auf unserem Planeten. Sie sind nicht vermehrbar. Dennoch gehen durch menschliche EinflĂŒsse stĂ€ndig weltweit unvorstellbare Mengen an wertvollem Boden verloren. TĂ€glich werden riesige FlĂ€chen verdichtet, vergiftet, versiegelt oder bebaut.

Am Sonntag, 22. Mai, veranstaltet das Waldhaus in der Wonnhalde nun in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum den Aktionstag Boden. Von 10.30 bis 16.30 Uhr will ein spannendes Programm vermitteln, was Böden leisten und wie sie geschĂŒtzt werden können.

Das Kernprogramm bildet eine dreiteilige „Reise in die Unterwelt“. Dazu können sich Familien mit Kindern ab 10 Jahren bis Freitag, 13. Mai, anmelden. Die Tour dauert mit kurzen Pausen von 13 bis 16.15 Uhr. Auf einer kleinen Expedition mit Klaus Goldmann erforschen die Teilnehmenden den Waldboden. Vor der Holzwerkstatt baut Mathias Faller seine Geowindows auf und demonstriert, wie Lehmboden, der Boden des Jahres 2022, entsteht. Außerdem kann man Bodentieren bei der Arbeit zuschauen. In ihrem einmaligen Wissenschaftstheater nimmt das schlaue FrĂ€ulein Brehm die neugierigen Bodenforscherinnen und -forscher mit in die dunkle Lebenswelt des Erdbodens. Dort beleuchtet sie das Arbeitsreich des Lumbricus terrestris, zu deutsch Regenwurm, dem König der Tiere.

DarĂŒber hinaus gibt es fĂŒr Erwachsene und interessierte Jugendliche Angebote, die ohne Anmeldung wahrgenommen werden können.

In den Aktionstag startet um 10.30 Uhr der Permakulturgestalter Ben Reule mit einem Lichtbildvortrag. Darin beleuchtet er, wie durch Permakultur-AnsĂ€tze humusreiche Böden aufgebaut und auch die Auswirkungen der Klimakrise abgemildert und entschleunigt werden können. Besonders im Blickpunkt stehen Agroforst-Systeme, von der großrĂ€umigen Landschaftsgestaltung bis zu kleinen Formen wie WaldgĂ€rten. Gezeigt werden neben Beispielen aus Deutschland und Freiburg auch hoffnungsvolle Beispiele aus dem globalen SĂŒden, wo durch Menschenhand innerhalb weniger Jahre eine Wende geschafft wurde, von aussichtslos scheinender Zerstörung und Nicht-Nutzbarkeit von LandflĂ€chen zu neuem Wachsen und Gedeihen.

Um 13 Uhr startet eine eineinhalbstĂŒndige Exkursion mit einem Förster durch den Stadtwald. Es geht um die Bedeutung und GefĂ€hrdung von Waldböden und wie durch eine naturnahe und pflegliche Waldbewirtschaftung der Boden geschont werden kann.

WÀhrend der Pausen können sich die Teilnehmenden im Waldhaus-Café mit erdigen Leckereien vom Feinsten stÀrken.

Dank der Förderung der Waisenhausstiftung ist die Teilnahme am Aktionstag Boden frei. Das genaue Programm steht zum Download bereit unter www.waldhaus-freiburg.de/aktuell.

Anmeldung zur dreiteiligen Reise in die Unterwelt bis zum 13. Mai unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/896477-10. Die Anzahl der PlÀtze ist begrenzt.
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