oekoplus - Freiburg
Sonntag, 26. September 2021
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Veranstaltungen 
 
Eselfest auf dem Mundenhof
(c) Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde
 
Eselfest auf dem Mundenhof
Endlich wieder Eselfest: am Sonntag, 26. September, dem Tag der Bundestagswahl, steht auf dem Mundenhof Meister Langohr mit dem melancholischen Blick im Rampenlicht. Das große Eselfest bietet allen Eselfans nach der Corona-Pause erstmals wieder die Gelegenheit, die Ă€ußerst vielseitigen Tiere in Aktion zu erleben.

Esel – so betont der Festveranstalter IGEM (Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde in Deutschland) – sind nĂ€mlich alles andere als grau, klein und stur. Ob als Freizeitpartner fĂŒr Kinder, als Tragoder Zugtier oder auch als sensibler Freund fĂŒr die tiergestĂŒtzte Therapie – die Langohren werden mittlerweile von vielen Menschen sehr wertgeschĂ€tzt. Beim Eselfest will die IGEM diese Vielfalt der Esel dem Publikum nĂ€her bringen und ĂŒber die Tiere informieren.

Ab 10.45 Uhr stehen beim KonTiKi-GelĂ€nde auf dem Mundenhof Eselfreunde aus ganz Baden-WĂŒrttemberg mit ihren Tieren bereit fĂŒr ein vielfĂ€ltiges Programm. Es gibt Eselputz- und Streichelstunden, eine eselige Bastelwerkstatt fĂŒr Kinder, ein Hufschmied informiert ĂŒber die Besonderheiten der Eselhufe, und ein Infostand verspricht AufklĂ€rung ĂŒber die Haltung, Ausbildung und Nutzung der Esel.

Um 14 Uhr startet das große Schauprogramm auf dem Sandplatz bei der Hofwirtschaft, fĂŒr das Halter und Tiere schon intensiv trainiert haben. Dessen Höhepunkte werden die Reitquadrille mit 12 Eseln und der SechsspĂ€nner mit den großen Grand-Noir-de-Berry-Eseln sein. Aber auch beim Voltigieren, der Arbeit vom Boden, Zirkuslektionen und vielem mehr zeigen die Esel, was sie können, und wie harmonisch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sein kann. Damit auch Laien und Neulinge wissen, worum es geht, werden die einzelnen Programmpunkte fachkundig kommentiert.

Die IGEM und der Mundenhof freuen sich ĂŒber viele große und kleine Eselfreunde, die am Sonntag vorbeischauen, um zusammendas Es elfest zu feiern. Weitere Infos gibt es bei Felicitas FrĂ€drich, Regionalgruppensprecherin der IGEM (Tel. 0176/5618 2804, SuedwestIGEM@esel.org) und auf http://esel.org/.
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Veranstaltungen 
 
 
Waldhaus Freiburg prĂ€sentiert Theater fĂŒr bedrohte Tierarten
Sonntag, 26. September, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben im Waldhaus

Das Waldhaus prĂ€sentiert etwa monatlich das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. In diesem Monat kommt FrĂ€ulein Brehm am Sonntag, 26. September, in die Wonnhalde. Um 14 Uhr stellt sie das Auerhuhn vor. Diese Vorstellung ist fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Anschließend geht es um 16 Uhr um die Wildkatze. Hier sind neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren eingeladen.

Beide Vorstellungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die PlĂ€tze sind aber begrenzt. Es gelten die ĂŒblichen Coronauflagen.
 
 


Verschiedenes 
 
Klimafreundlich zur Arbeit
OB Martin Horn kĂŒrte PreistrĂ€ger aus Freiburg (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Klimafreundlich zur Arbeit
38 Unternehmen und Verwaltungen mit MobilSiegel ausgezeichnet

Sie sorgen dafĂŒr, dass Mitarbeitende bequem und klimafreundlich zur Arbeit kommen: FĂŒr ihren Einsatz fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t sind am Donnerstag, 16. September, 38 Unternehmen und Verwaltungen aus Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen mit dem „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“ prĂ€miert worden.

Im VerwaltungsgebĂ€ude der Freiburger Verkehrs AG (VAG) ĂŒbergaben Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, der Erste Landesbeamte des Breisgau-Hochschwarzwaldes, Martin Barth sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) die Urkunden und Preise an die Unternehmen.

Vielfach gelobt wurden die originellen TrophĂ€en. Lehrlinge der VAG hatten in der Ausbildungswerkstatt ausrangierte Schienenteile bearbeitet und graviert – und so eine massive Auszeichnung gefertigt.

Die Verleihung fand auf Einladung der drei Kreise und der VAG statt, die die Vergabe des Siegels im Auftrag der Stadt Freiburg vornimmt.

Die Auszeichnung basiert auf verschiedenen Maßnahmen der Arbeitgeber, mit denen sie ihre Mitarbeitenden bei einer klimafreundlichen MobilitĂ€t unterstĂŒtzen.

„Das MobilSiegel ist ein gemeinsamer Beitrag von Stadt und Landkreisen fĂŒr den Klimaschutz in der Region. Es freut mich, dass das Thema bei den Unternehmen in der Region einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Mit dem MobilSiegel wird der Einsatz der Unternehmen sichtbar und auch gewĂŒrdigt“, betonte Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn bei der Vergabezeremonie.

JobTicket und Fahrrad-Angebote

Bei der Bewertung der Bewerbungen fiel alles ins Gewicht, was den Mitarbeitenden eine möglichst klimafreundliche BewĂ€ltigung der arbeitsbedingten MobilitĂ€t erleichtert. So zum Beispiel die (Mit)-Finanzierung des JobTickets oder die Möglichkeit, ein Fahrrad fĂŒr den Arbeitsweg zu leasen, die Teilnahme an Kampagnen wie dem Stadtradeln, Informationen wie der Arbeitsort mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln gut und sicher erreicht werden kann oder auch Vorteile bei der Nutzung von E-Fahrzeugen oder LastenrĂ€dern.

„Nachhaltige MobilitĂ€t ist der richtige Hebel, um die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Das MobilSiegel setzt genau hier an. Ich freue mich, dass so viele Betriebe aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr fĂŒr ihre innovativen Ideen und Projekte ausgezeichnet werden. Dies soll weiteren Unternehmen Vorbild und Ansporn sein, ihren Beispielen zu folgen“, unterstrich der Stellvertretende Landrat, Martin Barth, die Bedeutung der Auszeichnung.

Landrat Hurth fĂŒhrte darĂŒber hinaus aus: „Die Möglichkeiten fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Auch die Umsetzungsbereitschaft von Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat zugenommen. Das neue MobilSiegel trĂ€gt dieser Entwicklung Rechnung und zeichnet Betriebe fĂŒr ihre zukunftsweisende MobilitĂ€t aus.“

VAG Vorstand Oliver Benz dankte allen Teilnehmenden: „Als Unternehmen aus der Region stehen Sie mit Ihren vielen Ideen und Initiativen als gute Beispiele und Vorbilder fĂŒr andere, es Ihnen gleichzutun, um die Mitarbeitenden mit passenden Angeboten fĂŒr den Umstieg auf klimafreundliche MobilitĂ€t zu motivieren. Gerne unterstĂŒtzt dabei auch die VAG mit ihrer MobilitĂ€tsberatung und den digital vernetzten MobilitĂ€tsangeboten.“

Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“?

Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dieses Jahr zum ersten Mal verliehen. Damit knöpft das Siegel an das frĂŒhere Öko-Verkehrs-Siegel der „AG Umweltfreundlich zum Betrieb“ an, das seit einigen Jahren aus personellen GrĂŒnden nicht mehr weitergefĂŒhrt werden konnte.

Das MobilSiegel wird einmal jĂ€hrlich an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Wer ausgezeichnet wurde:

Freiburg:
endura kommunal GmbH
Roc-Ket Cargo Bikes GmbH
solares bauen
Stadt Freiburg
Badenova
Albert-Ludwigs-UniversitÀt
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Best Western Premier Hotel Victoria
Energieagentur Regio Freiburg GmbH
Fraunhofer ISE
Historia GmbH
Lambertus-Verlag GmbH
Freiburger Verkehrs AG
Coherent | Dilas Diodenlaser GmbH
EFD Induction GmbH
Fraunhofer IAF
Freiburger Stadtbau Verbund
/gebrĂŒderheitz GmbH & Co. KG
Stryker Leibinger GmbH & Co. KG
AOK

Emmendingen:
SICK AG, Waldkirch
maxon motor GmbH, Sexau
GĂŒnter Bissinger Medizintechnik GmbH, Teningen
Werner Gießler GmbH, Elzach
August Faller GmbH & Co. KG, Waldkirch
Stadtverwaltung Emmendingen
Landratsamt Emmendingen

Breisgau-Hochschwarzwald:
FSM AG, Kirchzarten
Hekatron, Sulzburg und Neuenburg
Framo Morat GmbH & Co. KG; Eisenbach
Nitz GmbH, Titisee
Hellma GmbH & Co. KG, MĂŒllheim
Seehotel Wiesler GmbH, Titisee
Schuy Hotelbetriebsgesellschaft mbH, Lenzkirch
IMS Connector Systems GmbH, Löffingen
Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Hinterzarten
halstrup-walcher GmbH, Kirchzarten
ERO-FĂŒhrungen GmbH, Löffingen
 
 

Veranstaltungen 
 
GLOBALER KLIMASTREIK AM 24.09. – #AlleFĂŒrsKlima
 
GLOBALER KLIMASTREIK AM 24.09. – #AlleFĂŒrsKlima
Seid am 24.09. beim Globalen Klimastreik mit dabei! Tragt euch das Datum am besten schon mal in euren Kalender ein und sagt euren Freund:innen Bescheid!

- Zwei Tage vor der Bundestagswahl werden wir wieder so laut und prÀsent sein, dass niemand mehr an der Klimakrise vorbeikommen wird.

- Ob jung oder alt: In diesem Sommer gehen #AlleFĂŒrsKlima auf die Straße! Denn es geht um unser aller Zukunft – und Gegenwart!

Wichtig: Wir haben Ort und Zeit fĂŒr den Großstreik in Freiburg am 24.09. Ă€ndern mĂŒssen!

Wir starten jetzt um 12 Uhr am 24.09. in der Friedrichstraße am Fahnenbergplatz. Hier passen trotz Corona richtig viele Menschen hin und wir können ein starkes Zeichen fĂŒr Klimagerechtigkeit setzen!
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Veranstaltungen 
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Erst-Impflinge bekommen freien Eintritt zum FLOHMARKT

Endlich
.! Nach ĂŒber einem Jahr Wartezeit starten wir am Freitag, 10.9. und am Samstag, 11.9. in der Messehalle 3 Freiburg die Flohmarkt-Hallensaison.

Bis zu 200 Aussteller mit Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen und Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Kaufen, Stöbern und Feilschen. Auch ĂŒberregionale Aussteller werden anwesend sein. Das geöffnete Messerestaurant lĂ€dt zum Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.

Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle den einen oder anderen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der eine oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Zutritt zu unserem Flohmarkt:

Generell gilt fĂŒr alle Aussteller und Besucher die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet). Ab 6 Jahren besteht auch eine Testpflicht fĂŒr Kinder. Zudem sind alle Aussteller und Besucher verpflichtet eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Wir haben in der weitlĂ€ufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand verschnaufen, ohne Ihre Maske zu tragen.
Die Datenerfassung kann vor Ort per Luca- oder Corona-App erfolgen. Sollten Sie keine App aufIhrem H andy haben, liegen vor Ort Kontaktdatenformulare aus. Auf unserer Webseite: ww.suema-maier.de erhalten Sie alle Informationen nochmals im Überblick.

Jeder, der sich am Freitag oder Samstag, parallel zu unserem Flohmarkt impfen lÀsst, erhÀlt inKombination mit e inem negativen Corona-Testergebnis einen freien Zutritt zum Flohmarkt.

Wo ist was?:

Messerestaurant bei Messehalle 1 = Testzentrum
Messehalle 2 = Impfzentrum
Messehalle 3 = Flohmarkt

ParkgebĂŒhren: direkt an der Messehalle fĂŒr Aussteller & Besucher: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg
Die Öffnungszeiten: Freitag, 10.9. von 14-19 Uhr und Samstag, 11.9. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Veranstaltungen 
 
Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim im September
Foto: Veranstalter
 
Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim im September
Der SpÀtsommer bringt noch einmal Farbe in den Garten. Filigrane GrÀser stehen neben bunten Dahlien und Mönchspfeffer, spÀte Hortensien leuchten aus dem Schatten hervor. Halb winterharte Salbeiarten werden von vielen Insekten besucht. Geöffnet: Sonntag, 12. September, 13 bis 18 Uhr und Freitage, 10. und 24. September, 15 bis 18 Uhr. Eintritt wird erhoben. Die Besucher sind angehalten, die Corona-Hygieneregeln einzuhalten, es können Wartezeiten entstehen. Fachfragen rund um den Garten werden gerne beantwortet.

Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder Frei

Adresse:
Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim, Tel. 07643-40137
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Veranstaltungen 
 
 
DIY Workshop Balkonsolar
Solarenergie mit Recycling verbinden

Gebrauchten Solarmodulen wird ein neues Leben eingehaucht. An drei Samstagen, (11.09., 25.09. und 23.10.) können Freiburger BĂŒrger:innen mit gebrauchten Solarmodulen neue kleine Solarstromanlagen fĂŒr Balkon und Garten anfertigen.
War die aktive Teilnahme an der Energiewende innerhalb des privaten GebĂ€udesektors lange Zeit nur den GebĂ€udeeigentĂŒmer:innen vorbehalten, so gibt es seit einigen Jahren auch Möglichkeiten fĂŒr Mieter:innen: Mikro-PV-Anlagen – beispielsweise auf Balkonen, Garagen oder auch auf GartenhĂ€usern – ermöglichen einen Zugang zu erneuerbarer Energiegewinnung fĂŒr alle.
Von jeweils 10 bis 16 Uhr erlernen die Teilnehmenden sowohl die theoretischen, als auch die praktischen Grundlagen zum Bau und zur Installation kleiner Solaranlagen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit die Mikro-Photovoltaik-Anlage gegen einen geringen Aufpreis mit nach Hause zu nehmen.
Hierzu bietet der fesa e.V. in Kooperation mit Solare Zukunft e.V. und Balkon.solar drei Ganztages-Workshops an. Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Postcodelotterie. Mehr Infos unter: https://www.fesa.de/aktuelles/termine/diy-workshop-balkonsolar/

Max. 20 Teilnehmer:innen pro Workshop. Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei fesa e.V. unter 0761 / 40 73 61 oder unter mail@fesa.de.

Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien, fĂŒr Energieeffizienz und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die BĂŒrger fĂŒr diese Themen, schlĂ€gt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft ĂŒber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.
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Verschiedenes 
 
Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Carsharing-Parkplatz Magdalena-Gerber-Straße (c) Daniel JĂ€ger
 
Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Bedarf nach geteilten Autos steigt bestÀndig, weitere Stationen sind bereits geplant
Freiburg in der Kategorie mittelgroßer StĂ€dte bundesweit auf Platz eins beim Carsharing-Angebot
Wichtiger Baustein fĂŒr die Verkehrswende und mehr MobilitĂ€t fĂŒr alle Menschen der Stadt

In Freiburg ist Carsharing auf der Überholspur: 2015 Jahren hat die Stadt den Weg frei gemacht, um mehr Platz fĂŒr Carsharing möglich zu machen. Jetzt, sechs Jahre spĂ€ter, wird bereits die 100. Station fĂŒr geteilte Autos auf stĂ€dtischen FlĂ€chen eingeweiht. Und es sollen noch weitere Folgen.

2015 hat der Gemeinderat beschlossen, dass mehr Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum entstehen sollen. DafĂŒr hat das Garten- und Tiefbauamt einen eigenen Bebauungsplan aufgestellt, der es möglich macht, dass ĂŒber die gesamte Stadt verteilt StellplĂ€tze fĂŒr Carsharing-Autos ausgewiesen werden können. Freiburg hat hier eine Vorreiter-Rolle eingenommen: In diesem Umfang hatte das damals noch keine andere Stadt in Deutschland getan. Mit dem Konzept wurde es möglich gemacht, dass auch in dicht bebauten innerstĂ€dtischen Raum Platz fĂŒr Carsharing geschaffen wird. Das Angebot kommt so dahin, wo es die Menschen brauchen – direkt vor ihre HaustĂŒre.

„Die Zahlen zeigen es: Carsharing in Freiburg ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dass Menschen Autos teilen, ist ein wichtiger Baustein der neuen MobilitĂ€t. Geteilte Autos nehmen Druck vom knappen Raum und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, da so auf private Autos verzichtet werden kann“, so BĂŒrgermeister Martin Haag bei der Einweihung der 100. Station in der Oberau. „Carsharing hat aber auch eine soziale Komponente. Es ermöglicht Menschen mehr MobilitĂ€t, ohne die hohen Fixkosten eines eigenen Autos“, sagt Haag.

Dass jetzt bereits die 100. Station in Betrieb genommen wird, zeigt die große Nachfrage in Freiburg. Denn eine Station wird nur auf Anfrage von Carsharing-Anbietern eingerichtet. Wenn die Unternehmen Bedarf sehen fĂŒr weitere StellplĂ€tze, nehmen Sie mit der Stadtverwaltung Kontakt auf. Dann werden FlĂ€chen, die im Bebauungsplan ausgewiesen sind, dafĂŒr eingerichtet. Die Zahl der Stationen wĂ€chst also mit der Nachfrage in der Bevölkerung. Die ParkplĂ€tze werden dann grĂŒn umrandet, Schilder weisen drauf hin, dass hier nur Carsharing-Autos parken dĂŒrfen. Die Stationen können dabei aus unterschiedlich vielen StellplĂ€tzen bestehen. In Freiburg gibt es etwa Stationen mit nur einem Stellplatz oder solche, auf denen bis zu sieben Autos Platz haben. Teilweise sind Stationen auch schon in Betrieb, können spĂ€ter aber noch um StellplĂ€tze erweitert werden.

Das Freiburg eine echte Carsharing-Hauptstadt ist, belegt der Bundesverband Carsharing. Laut Zahlen aus dem Jahr 2019 liegt Freiburg beim VerhÀltnis von Carsharing-Fahrzeuge pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner auf Platz (Kategorie der StÀdte mit 50.000 bis 250.000 Einwohnern).

In dem Bebauungsplan sind insgesamt 134 Standorte fĂŒr Carsharing-Stationen vorgesehen. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich bereits 110 Stationen eingerichtet sein. Hinzu kommen rund 45 Stationen, die es auf privaten FlĂ€chen gibt. Nach der Einrichtung der 100. Station auf öffentlicher FlĂ€che in der Oberau sollen dieses Jahr neue Stationen in Herdern, Waldsee, StĂŒhlinger, Mooswald, Betzenhausen-Bischoflinde, Landwasser und Weingarten folgen.

Heute gibt es in Freiburg rund 400 Carsharing-Fahrzeuge. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der geteilten Autos damit mehr als Verdreifacht. Und die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Inzwischen haben es Bundes- und Landesgesetze einfacher gemacht, weitere FlĂ€chen fĂŒr Carsharing auszuweisen. Einen eigenen Bebauungsplan braucht es inzwischen nicht mehr zwingend, neue Stationen können auch ĂŒber Sondernutzungserlaubnisse möglich gemacht werden. Bei neuen Wohnbau-Entwicklungen, etwa dem Quartier Kleinschholz oder dem Stadtteil Dietenbach, plant die Stadt Carsharing als feste SĂ€ule der MobilitĂ€t von Anfang an mit ein.

In Freiburg gibt es derzeit vier Carsharing-Anbieter: Stadtmobil SĂŒdbaden, GrĂŒne Flotte, My-e-Car und Flinkster. Wobei die Autos von Flinkster, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, nur auf den StellplĂ€tzen der Bahn am Hauptbahnhof abgestellt werden.
 
 


Verschiedenes 
 
 
GrĂŒnes Herz Haslachs
Joseph-Brandel-Anlage ist aufwÀndig saniert worden
Investition von rund 1,6 Millionen Euro – hohe Fördergelder von Bund und Land
Rege BĂŒrgerbeteiligung: Ein Park, wie Haslach ihn sich gewĂŒnscht hat
Neuer Spielplatz, befestigte Wege, frische BegrĂŒnung, neue Beleuchtung, ein Fitnessparcours
Inklusion und Barrierefreiheit

Die Joseph-Brandel-Anlage in Haslach ist aufwĂ€ndig saniert und zu einem Park fĂŒr alle Generationen aufgewertet worden. Die Anlage aus den 1960er Jahren bildet das grĂŒne Herz Haslachs und wird von den Menschen dort intensiv und gerne genutzt. Allerdings war der Park in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr heutigen Anforderungen an eine GrĂŒn- und ErholungsflĂ€che. Als Teil des Sanierungsgebiets „Haslach SĂŒdost“ wurde die Joseph-Brandel-Anlage jetzt fĂŒr rund 1,6 Millionen Euro saniert. Die AufenthaltsqualitĂ€t in dem Park wurde deutlich gesteigert, Wege und die Beleuchtung wurden erneuert, der Spielplatz neu aufgebaut, der Park ist weitgehend barrierefrei und es finden sich inklusive Angebote. FĂŒr die Sanierung sind hohe Fördermittel geflossen. Bund und Land zahlen rund 850.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Vor der Sanierung durch das Garten- und Tiefbauamt hat es ein groß angelegtes und rege genutztes Beteiligungsverfahren gegeben. Hier haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Stadtverwaltung ihre WĂŒnsche und Vorstellungen mitgeteilt. Den Menschen war demnach vor allem der alte Baumbestand wichtig, außerdem wurde der Wunsch deutlich, dass das Wegesystem erneuert und die Beleuchtung verbessert werden sollen. Die Aufwertung des nördlichen Spielplatzes, Fitness-Angebote und mehr Sitzmöglichkeiten waren weitere WĂŒnsche. Alle diese Anregungen wurden aufgenommen: „Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben mit darĂŒber entschieden, was hier entstehen soll. Dadurch konnte die Joseph-Brandel-Anlage so umgebaut und erneuert werden, wie die Menschen in Haslach sich das gewĂŒnscht haben. In der Umgebung ist zuletzt neuer Wohnraum entstanden und so dient der Park auch als wichtiges Naherholungsgebiet fĂŒr die neuen Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Ort der Begegnung
Der Park soll als Ort der Begegnung gestĂ€rkt werden. Aus Mitteln der Nichtinvestiven StĂ€dtebauförderung (NIS), ergĂ€nzt durch stĂ€dtische Eigenmittel, wurden dafĂŒr zwei Projekte realisiert. Die Anlage wird von Eltern mit Kindern genauso genutzt wie von Laufgruppen, Jugendlichen oder Senioren. Um den Austausch in Haslach zu fördern, wurde ein Schaukasten aufgestellt, der ĂŒber die AktivitĂ€ten und Angebote aller, die sich hier aufhalten, informiert. Wer sein Angebot in den Kommunikations-Schaukasten bringen will, nimmt Kontakt mit dem Lokalverein Freiburg Haslach auf (jba@lokalverein-freiburg-haslach.de).

Ein weiteres Projekt ist das Sport- und Gesundheitsangebot „Haslach bewegt sich“, das die Akteure Haslacher Netz, Quartiersarbeit im StadtteilbĂŒro Haslach, AK Alt sein in Haslach, Sportverein Haslach und der Lokalverein Haslach gemeinsam ins Leben gerufen haben. In dem Park wurden neue festinstallierte, barrierefreie SportgerĂ€te aufgebaut. Sie sind ideal geeignet, um gerade Ă€lteren Menschen (aber nicht ausschließlich) Sport und Bewegung unter Anleitung zu ermöglichen. Einige FitnessgerĂ€te können auch von Menschen im Rollstuhl genutzt werden.

Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Mit der Neugestaltung der Anlage wurde ein attraktiver Begegnungsort fĂŒr Jung und Alt, fĂŒr Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen. Die Angebote sollen den Zusammenhalt im Quartier stĂ€rken und der Vereinsamung gerade Ă€lterer Menschen entgegenwirken. Ich freue mich, dass die Angebote von Anfang an so gut angenommen wurden und möchte mich bei allen beteiligten Vereinen fĂŒr ihr großes Engagement bedanken.“

Erneuerter Spielplatz
Besonders wichtig fĂŒr Familien ist der nördliche Spielplatz, der komplett saniert wurde: die spĂ€rliche und veraltete Ausstattung wurde durch ein lebendiges, zum Teil inklusives Spielangebot ersetzt. Die Seilbahn und die Seilnetzpyramide wurden aufwĂ€ndig saniert und durch ein Bodentrampolin ergĂ€nzt. Eine große, spannende Kletter-Rutschen-Balancierkombination bietet zahlreiche Spielmöglichkeiten. Schaukeln und SitzplĂ€tze runden die Umgestaltung ab.

Wege und Beleuchtung
Dem Wegenetz der Joseph-Brandel-Anlage war das Alter von mehr als 50 Jahren anzusehen. Die Wege waren uneben, rissig, voller PfĂŒtzen und nicht barrierefrei. Die Planer ließen das gesamte Wegesystem generalĂŒberholen und mit modernem Pflaster belegen. Auch in den Zugangswegen ist der Park nun eben und barrierefrei zugĂ€nglich. Die Beleuchtung war unvollstĂ€ndig und wurde auf den wichtigsten Wegen durchgĂ€ngig durch moderne, hellere und energiesparende LED-Leuchten ersetzt.

Toiletten, SitzbĂ€nke und mehr Liebe fĂŒrs GrĂŒn
Bei der Sanierung wurden in der Joseph-Brandel-Anlage zusĂ€tzliche BĂ€nke aufgestellt. Außerdem konnte die Toilettenanlage in dem Park saniert und nach Jahren der Schließung wieder geöffnet werden. RasenflĂ€chen entlang der Wege wurden erneuert, BĂ€ume und StrĂ€ucher intensiv gepflegt und neue gepflanzt. ZusĂ€tzlich wird die Parklandschaft im Herbst noch bunte BlickfĂ€nge durch einige blĂŒhende Stauden erhalten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch Nahrung fĂŒr Insekten- und Bienen bieten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Wurzelbehandlung fĂŒr Radwege – Aus fĂŒr Buckelpisten
Online-BĂŒrgerbeteiligung: Menschen können Wurzelhebungen melden – ab Oktober werden MĂ€ngel behoben
Mehr Sicherheit auf Radwegen und schneller von A nach B
Teil des 16 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr

Ein Radweg soll keine Buckelpiste sein. Doch auch in Freiburg gibt es Abschnitte im Radnetz, auf denen Wurzeln den Bodenbelag anheben. Damit Radfahrende in Zukunft an diesen Stellen wieder schneller und sicherer vorankommen, startet die Stadt jetzt eine große Wurzelbehandlung fĂŒr Fahrradwege. Über eine Online-Plattform können die Stellen gemeldet werden, an denen Wurzeln an Radwegen Wellen schlagen. Ab dem heutigen Freitag, 20. August, können die Meldungen ĂŒber die Seite mitmachen.freiburg.de/wurzelhebung abgegeben werden.

„Wir setzen auf BĂŒrgerbeteiligung und viele gute VorschlĂ€ge der Freiburgerinnen und Freiburger. Mit einer modernen und komfortablen technischen Lösung können uns die Menschen der Stadt mitteilen, wo sie Wurzelhebungen besonders stören. Unsere Bautrupps sorgen dann dafĂŒr, dass Radfahrende wieder sicher und zĂŒgig durch die Stadt kommen“, sagt BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Auf der Seite kann auf einer Karte der genaue Standort von Wurzelhebungen angegeben werden, dazu können Fotos hochgeladen werden, außerdem ist Platz fĂŒr eine kurze Beschreibung. Mit dem Smartphone lĂ€sst sich das vor Ort einfach erledigen, natĂŒrlich kann die Meldung auch per Laptop oder PC abgegeben werden. Bis Mitte Oktober werden die Meldungen gesammelt, dann wird darĂŒber entschieden, wo und in welcher Reihenfolge die Wurzelhebungen beseitigt werden. Anschließend wird das Garten- und Tiefbauamt die MĂ€ngel beheben, genau dort, wo die Freiburgerinnen und Freiburger das zuvor gemeldet haben. Das wird natĂŒrlich so schonend wie möglich fĂŒr die BĂ€ume geschehen.

Die Wurzelbehandlung fĂŒr Radwege ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Erst im Juli hat die Stadt angekĂŒndigt, in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro in diesen Bereich zu investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Dabei wird der Straßenraum neu verteilt, Autostraßen werden zu Radwegen, neue Fahrradwege werden gebaut. Kreuzungen werden sicherer, Radwege breiter und besser beleuchtet. Zu dem Programm gehört aber auch, dass der Bestand des rund 470 Kilometer langen Radnetzes der Stadt gepflegt wird.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Peter D. Ward
 
Buchtipp: Peter D. Ward "Die große Flut"
Was auf uns zukommt, wenn das Eis schmilzt
Bearbeitet und aktualisiert von Christoph Hirsch

Anhaltende DĂŒrren, tobende StĂŒrme, brennende WĂ€lder – wer glaubt, damit seien die Auswirkungen des Klimawandels aufgezĂ€hlt, irrt: FĂŒr Millionen Menschen wird das Meer zur unmittelbarsten und schwerwiegendsten aller Bedrohungen werden. In »Die große Flut« blickt Peter D. Ward auf die Meere der Vergangenheit, erzĂ€hlt, wie sie das Leben auf der Erde verĂ€ndert haben, und zeichnet ein alarmierendes Bild fĂŒr die Zukunft. Ein dringender Appell, die ErwĂ€rmung nicht ĂŒber 2 Grad ansteigen zu lassen.
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Veranstaltungen 
 
„Klima schĂŒtzen – Kohle stoppen – Dörfer retten“
 
„Klima schĂŒtzen – Kohle stoppen – Dörfer retten“
Breites BĂŒndnis ruft zur Menschenkette am Tagebau Garzweiler auf

Verden/DĂŒsseldorf, Juli 2021. Im Vorfeld der Bundestagswahl ruft ein BĂŒndnis aus UmweltverbĂ€nden, Naturschutzorganisationen und Tagebaubetroffenen zu einer Demonstration fĂŒr den Stopp des Braunkohleabbaus im Rheinland auf. Am Tagebau Garzweiler soll am 7. August eine vier Kilometer lange Menschenkette die von der Zerstörung bedrohten Dörfer LĂŒtzerath und Keyenberg verbinden. Organisiert wird die Menschenkette von den Initiativen und VerbĂ€nden Alle Dörfer bleiben, Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland und NaturFreunde Deutschlands.
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Verschiedenes 
 
 
Ist Freiburg noch eine „Green City“?
Stadt Freiburg will Schutz fĂŒr Trinkwasserschutzgebiet zurĂŒckdrĂ€ngen und fĂŒr sich Freibrief fĂŒr Grundwasserbelastungen durchsetzen. -

ECOtrinova e.V. verlangt schĂ€rferen Schutz fĂŒr Trinkwasserschutzgebiet unter Freiburger Westen samt Dietenbach

Das schon 2017 fachlich fertig vorbereitete Trink- bzw. Grundwasserschutzgebiet fĂŒr Umkirch unter dem westlichen Stadtgebiet, also auch unter dem geplanten Neubaustadtteil Dietenbach, soll in KĂŒrze nach jahrenlangem Liegenbleiben vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verordnet werden. KĂŒrzlich liefen die mit Frist beendeten Anhörungen. Die Stadt will nun wegen Ihres VersĂ€umnisses fĂŒr ihre Stellungnahme FristverlĂ€ngerung bis Ende Sept.2021 und vor allem fĂŒr sich generelle Befreiungen fĂŒr Eingriffe in das Trinkwasser durchsetzen. Damit wĂŒrde aber der Schutzzweck weitgehend außer Kraft gesetzt und die zustĂ€ndige Behörde des Landratsamts insoweit entmachtet, so Dr. Georg Löser, Vorsitzender des gemeinnĂŒtzigen Umweltschutzvereins ECOtrinova e.V..

ECOtrinova hat den Gemeinderat , der am 27.7.2021 die Grundlagen der Stellungnahme der Stadt beschließen soll, aufgefordert, die von der Stadt angestrebten Aufweichungen der Verordnung abzulehnen und sich gegen die drohenden Risiken bzw. GefĂ€hrdungen von (Trink-)Grundwasser einzusetzen. Die Stadt entferne sich mit ihrem Bestreben weit weg von einer "Green City" und begebe sich bei Dietenbach mit dem großen Erdaushubzwischenlager und geplanten mit 3 m hohen AufschĂŒttungen unter dem Neubaustadtteil, mit dem Energiekonzept, das Grundwasser stark beanspruchen und absenken wĂŒrde sowie mit den vielfĂ€ltigen z.T. schweren Eingriffen ins Grundwasser beim GewĂ€sserumbau des Dietenbachs in "gefĂ€hrliches Fahrwasser". Denn auch schleichende und fahrlĂ€ssige Verschlechterung von Grundwasser sei per Strafgesetzbuch verboten. Es gelte auch der Besorgnisgrundsatz.

Die Stadt will mit der Erdaushubdeponie in Dietenbach und dort allgemein u.a. auch bestimmte Gleisschotter auf der meist sehr dĂŒnnen und ziemlich durchlĂ€ssigen Deckschicht unterbringen und nur alle 500 t Anlieferung stichprobenweise kontrollieren, dies laut immissionsschutzrechtlicher Genehmigung vom 25.6. bzw. Bekanntmachung im Amtsblatt vom 2.7.2021. ECOtrinova e.V. wendet sich strikt gegen die drohenden Risiken bzw. GefĂ€hrdungen von (Trink-)Grundwasser durch die Stadt Freiburg.

Der Verein hat kĂŒrzlich fristgerecht seine Stellungnahme ans Landratsamt abgegeben und begrĂŒndet gebeten, die Verordnung gegenĂŒber dem Entwurf zu verschĂ€rfen. Insbesondere solle die fehlende Schutzzone 2 eingefĂŒgt werden und der Schutz in den Außenzonen III A und B verschĂ€rft werden. Waldrodungen z.B. in Dietenbach und die Ablagerung beispielweise von radioaktiven Stoffen, Bioziden und zahleichen AbfĂ€llen, alles in den Zonen III laut Entwurf noch erlaubt, sollten generell verboten werden, so ECOtrinova e.V.
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Klimaschutz beim Gasnetz-Ausbau beachten
vzbv gibt Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan Gas ab

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegenĂŒber den Gas-Fernleitungsbetreibern eine Stellungnahme zum „Szenariorahmen Netzentwicklungsplan Gas 2022-2032“ abgegeben und fordert, den Gasnetz-Ausbau auf die aktuellen Klimaschutzziele auszurichten.

Der vzbv fordert, den Gasbedarf nicht allein auf Grundlage von Bedarfsabfragen zu berechnen, sondern auch unter Einbezug anderer Entwicklungen, insbesondere der aktuellen Klimaschutzziele.

Es braucht realistische Annahmen hinsichtlich der zukĂŒnftigen VerfĂŒgbarkeit von grĂŒnem Wasserstoff und eine verursachergerechte Kostenverteilung beim Aufbau der Netze.

„Beim Ausbau der Gas-Infrastruktur in den kommenden zehn Jahren mĂŒssen die neuen nationalen und europĂ€ischen Klimaschutzziele berĂŒcksichtigt werden“, sagt Thomas Engelke, Leiter des Teams Energie und Bauen beim vzbv.

Weiterhin mĂŒssen beim Blick auf 2050 realistische Annahmen hinsichtlich der dann zur VerfĂŒgung stehenden Menge an grĂŒnem Wasserstoff getroffen werden. Derzeit ist nicht zu erwarten, dass Wasserstoff fĂŒr private Verbraucher eine nennenswerte Rolle als EnergietrĂ€ger spielen wird.

„Der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur fĂŒr die Industrie darf nicht zu einer finanziellen Belastung der privaten Verbraucher fĂŒhren“, sagt Thomas Engelke.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ablehnende Stellungnahme des KlimabĂŒndnis Freiburg
zum Energiekonzept Neubaustadtteil Dietenbach – 8 schwere MĂ€ngel

zu Drs. G 21/093 fĂŒr den Gemeinderat 27.7.2021 TOP 9

Das KlimabĂŒndnis Freiburg (ggr. 2006) hat mit Schreiben an den Freiburger OberbĂŒrgermeister Martin Horn, die BĂŒrgermeisterriege und den Gemeinderat das dort in Beratung befindliche Energiekonzept fĂŒr den Neubaustadtteil Dietenbach wegen 8 schwerer MĂ€ngel abgelehnt. Das KlimabĂŒndnis fordert eine Totalrevision des Konzepts
und als aktuelle Konsequenz die Ratsvorlage Drs. G 21-093 zurĂŒckzuweisen bzw. den Tagesordnungspunkt abzusetzen. Das KlimabĂŒndnis Ă€ußerte weiterhin große Zweifel daran, ob der Stadtteil gebaut wĂŒrde - zu teuer, zu spĂ€t, fehlender Bedarf, nicht klimaneutral - und empfahl einige der guten Ideen und die hier erlĂ€uterte Kritik in den 4 kleinen Neubau“stadtteilen“ StĂŒhlinger-West, ZĂ€hringen-Nord, Haslach-Schildacker und in Lehen-Zinklern anzuwenden statt beim grundfalschen Objekt Dietenbach.

Im Detail:

Erstens: Schon der Neubaustadtteil auf “der grĂŒnen Wiese“ im derzeitigen Überschwemmungsgebiet und auf land­wirtschaftli­chem Boden und Wald ist schon aus GrĂŒnden des Klimaschutzes ein unverzeihlicher Fehler, zumal bekanntlich auch in Freiburg genĂŒgend bauliche und ökosoziale Maßnahmen als Alternativen zur VerfĂŒgung stehen, erst recht bei wie in 2020 und kĂŒnftig lt. Statistischem Landesamt zu erwartender stagnierender Einwohnerzahl.

Zweiter Grundfehler wĂ€re, wie aus den Grafiken fĂŒr die Stadt hervorgeht, der viel zu hohe Energieverbrauch im neu­en Stadtteil mit 5000 bis 6000 Kilowattstunden WĂ€rme und fast 4000 Kilowattstunden Strom pro Wohnung und Jahr – nach AbzĂŒgen u.a. fĂŒr Schule und Gewerbe. Das sind keine Energiespar-Klimaschutzhaushalte! Das bleibt weit zurĂŒck hinter Vorbildern wie der Solarsiedlung und den KleehĂ€usern sowie dem Passivhaus Wohnen und Arbei­ten in Freiburg Vauban von vor rund 20 Jahren und bleibt sogar hinter einigen Vorbild-Altbau-PassivhĂ€usern zurĂŒck. Deutlich weniger als die HĂ€lfte des genannten Verbrauchs wĂ€re angesagt. Der von der Stadt angestrebte Freiburger Effizienzhaustan­dard 55 fĂŒr WohngebĂ€ude wĂ€re energetische Altlast und passt nicht in eine Stadt, die klimaneutral werden will.

Drittens: Wenn es ein „echter“ Energiespar- und Solarstadtteil wĂ€re, sollte nicht rund 40% der Betriebs-Energie von außen kommen, sondern das lĂ€ge im Verbund mit der Region in der Jahresbilanz bei etwa Null oder besser positiv.

Viertens ist die Klimabilanz viel zu sehr geschönt, als dass sie akzeptierbar wĂ€re. Der Stadtteil wĂ€re bei weitem nicht klimaneutral: Die gesamte „graue“ Energie fĂŒr die Erschließung (Straße, Wege, Versorgungsleitungen, Erdarbei­ten usw.) und fĂŒr Baustoffe und die Errichtung der GebĂ€ude wird ausgeklammert. Zudem bestehen Klimanachteile durch z.B. weitgehenden Wegfall der Kohlendioxid­speicherung im Boden, durch mehr Nahrungs­mittel“importe“ nach Freiburg nach Wegfall von ĂŒber 100 Hektar Landwirtschaft. Es drohen KlimaschĂ€den durch an die 5.000 im Gesamtge­biet zu rodende BĂ€ume, hauptsĂ€chlich in WĂ€ldchen an der Mundenhoferstr., beim Vogel­schutzgebiet Fronholz sowie in der Auwaldgalerie des Dietenbachs.

FĂŒnftens verstört das Energiekonzept sehr, weil die von der Stadt favorisierte Variante 4 mit 28 Förderbrunnen und 36 Schluckbrunnen massiv in das jetzt kommende Trinkwasserschutzgebiet fĂŒr Umkirch eingreifen wĂŒrde. Das liegt unter ganz Dietenbach. Die Schutzschicht fĂŒrs Wasserschutzgebiet wĂŒrde sehr oft durchbrochen. Es drohen spĂ€ter Altlasten aus WĂ€rmetauschern, und es drohen Leckagen z.B von WĂ€rmepumpenflĂŒssigkeiten ins Grund­wasser. Da sind im Laufe der Jahrzehnte Verschmutzungen zu besorgen, die nach Strafgesetzbuch auch bei schlei­chender Verschmutzungen strafbar sind: (1)

Sechstens: Interessant ist zwar die Wasserstofferzeugung aus erhofften StromĂŒberschĂŒssen erneuerbarer Energien.. Leider wĂŒrde Strom fĂŒr die Elektrolyse zu zwei Dritteln in den Stadtteil importiert. Das liegt auch an dessen mangel­hafter Strom- und Heizenergie-Einsparung. Der Nutzungsgrad der Elektrolyseanlage fĂŒr Wasserstoff und AbwĂ€rme mit gut 80% sollte noch besser sein. Es fehlt völlig die Nutzung des entstehenden Sauerstoffs, der anderswo nicht mehr mit viel Energieeinsatz erzeugt werden mĂŒsste.

Siebtens wĂ€re die winterliche Stromerzeugung deutlich zu klein, gerade dann brauchen die WĂ€rmepumpen viel Strom. Es hilft mehr Einsatz von BHKW (Blockheizkraftwerke, stromerzeugende Heizungen) fĂŒr Strom und WĂ€rme.

Achtens bereitet große Sorge, dass das Konzept nicht krisenfest ist. Bei lĂ€ngerem Stromausfall von auswĂ€rts „stirbt“ der Neubaustadtteil, wenn nichts mehr funktioniert. Solche Situationen sind zu befĂŒrchten im schon begonne­nen Zeitalter des Cyber-Terrors. Dagegen helfen vor allem inselbetriebsfĂ€hige BHKW fĂŒr Strom und WĂ€rme aus Gas, dieses zunehmend aus gespeichertem Wasserstoff.
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Freiburg: 100 Tage LastenFrelos
Lastenfrelo Freiburg (c) VAG
 
Freiburg: 100 Tage LastenFrelos
Seit 100 Tagen sind innerhalb des Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo auch 20 Lastenpedelecs im Angebot. Seit dem Start am 9. April wurden sie bis zum 14. Juli bereits 1820 Mal ausgeliehen. „Im Juni hatten wir bei insgesamt 576 Ausleihen im Schnitt knapp 29 Fahrten pro Rad im Monat, also fast eine Fahrt pro Tag. Das ist richtig gut fĂŒr den Systemstart, vor allem bei dem aktuellen Wetter“ ordnete Frelo- Koordinatorin Luisa Stenmans die bisherigen Zahlen ein. Soweit es jetzt schon festgestellt werden kann, weisen die Ausleihzahlen von Monat zu Monat eine leicht steigende Tendenz auf.

Das LastenFrelo ergĂ€nzt das im Mai 2019 in Betrieb genommenes Fahrradverleihsystem Frelo, bei dem in Freiburg und angrenzenden Ortschaften mittlerweile 530 RĂ€der an 74 Stationen verfĂŒgbar sind.

Die TransportfahrrĂ€der, die in Regie der Freiburger Verkehrs AG (VAG) unterwegs sind und von nextbike betrieben werden, sind als ErgĂ€nzung zu den bisherigen Verkehrsangeboten der VAG gedacht, um möglichst viele individuellen MobilitĂ€tsbedĂŒrfnisse bedienen zu können.

Informationen zum System:

Wie funktioniert es:

Die einspurigen RĂ€der mit elektrischer TretunterstĂŒtzung können an 15 der bestehenden Frelo-Stationen ausgeliehen und zurĂŒckgegeben werden. Diese „FreloPlus-Stationen“ sind in den Apps der Freiburger Verkehrs AG („VAG mobil“) und von nextbike zu finden und im Straßenraum durch eine FreloPlus-Stele gekennzeichnet.

Die LastenFrelos stehen in speziell markierten Bereichen an 15 der bestehenden Frelo-Stationen bereit. Bei der RĂŒckgabe mĂŒssen die LastenrĂ€der auch wieder in den markierten Bereichen abgestellt werden. Die RĂ€der verfĂŒgen ĂŒber eine Transportbox die fĂŒr eine Ladung von bis zu 60 kg zugelassen ist. Diese ist dank einer Sitzbank mit Sicherheitsgurten auch fĂŒr den verkehrssicheren Transport von maximal zwei Kindern bis sechs Jahre geeignet.

Reservieren:

LastenFrelos können ĂŒber die nextbike-App 30 Minuten vor Fahrtbeginn reserviert werden. Innerhalb dieser 30 Minuten kann dann entweder das LastenFrelos ausgeliehen oder die Reservierung ĂŒber die App storniert werden. Dann entstehen fĂŒr die Reservierung keine Kosten. Wird die Reservierung verfallen gelassen, ohne sie in der App zu stornieren, fĂ€llt eine GebĂŒhr von 1 € an. Spontane Ausleihen können auch ĂŒber die VAG mobil-App erfolgen.

Preise

Bei LastenFrelo gibt es keine Sonderkonditionen fĂŒr ÖPNV- Abokundinnen und –kunden oder Studierende. Je angefangener 30 Minuten werden zwei Euro fĂ€llig. Die maximale TagesgebĂŒhr betrĂ€gt 18 Euro fĂŒr 24 Stunden.
FĂŒr Vielnutzer gibt es 3-Tages, Monats- oder Jahrestarife (6 €, 12 €, 48 €) mit denen die ersten 60 Minuten jeder Fahrt kostenfrei sind.

Wo sind die FreloPlus-Stationen:

Rotteckring
HĂ€ndelstraße
Laßbergstraße
Maria-Hilf-Kirche
Munzinger Straße
Johanneskirche
Rathaus im StĂŒhlinger
Dorfbrunnen
Studierendendorf Vauban
Lehener Straße / Wentzinger Straße
Tullastraße / ZĂ€hringer Straße
Betzenhauser Torplatz
Geschwister-Scholl-Platz
Karlsplatz
Alter Wiehrebahnhof
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Verschiedenes 
 
 
Zwei Brennstoffzellenfahrzeuge fĂŒr den ASF-Fuhrpark
Einstieg in die Nutzung der Wasserstofftechnologie bei der Abfallsammlung
12 weitere Fahrzeuge bis 2023

Freiburgs Abfallwirtschaft setzt bei der Umstellung ihres Fuhrparks auf ElektromobilitĂ€t und steigt fortan auch in die Nutzung der Wasserstofftechnologie ein. Bei der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) kommen ab Juli zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb zur Sammlung von Bioabfall und Papier zum Einsatz. Diese werden zwei dieselbetriebene MĂŒllwagen ersetzen und jĂ€hrlich bis zu 60 Tonnen CO2 einsparen.

Obwohl gerade schwere Nutzfahrzeuge fĂŒr knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen im Verkehrssektor verantwortlich sind und den Klimawandel weiter vorantreiben, wurden Technologien fĂŒr alternative Antriebe dieses Fahrzeugtyps in der Vergangenheit eher vernachlĂ€ssigt. Inzwischen haben auch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge Markttauglichkeit erreicht, was der ASF die Ausweitung ihres Elektrofuhrparks auf das Feld der Abfallsammlung ermöglicht. Mit 15 alternativ angetriebenen Fahrzeugen ist der Großteil derzeit im Bereich der Straßenreinigung unterwegs.

„Das ist fĂŒr uns ein bedeutender Meilenstein in Richtung emissionsfreie MobilitĂ€t“, erklĂ€rt Michael Broglin, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ASF. „Bis Ende 2023 werden auf Freiburgs Straßen insgesamt 14 Sammelfahrzeuge mit dieser klimafreundlichen Technologie unterwegs sein und mit 64 Prozent einen grĂ¶ĂŸeren Anteil an der kommunalen Abfallsammlung aufweisen als Dieselfahrzeuge.“

OberbĂŒrgermeister Martin Horn freut sich ĂŒber die umweltfreundliche Umstellung des ASF-Fuhrparks: „Freiburg wird dann ĂŒber einen der grĂ¶ĂŸten Fuhrparks mit alternativ angetriebenen Abfallsammelfahrzeugen verfĂŒgen und eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet einnehmen. Dies soll ein bedeutender Beitrag zur Verwirklichung der Klimaschutzziele der Stadt Freiburg werden“, so Horn.

Wie klassische Elektrofahrzeuge werden auch Brennstoffzellenfahrzeuge durch einen Elektromotor angetrieben, fahren emissionsfrei und sind gerĂ€uscharm. Anders als bei reinen Elektrofahrzeugen können Brennstoffzellenfahrzeuge dagegen ihren Strom wĂ€hrend der Fahrt durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff selbst produzieren, ohne an eine Steckdose angeschlossen werden zu mĂŒssen. Hiermit lĂ€sst sich die Fahrtzeit verlĂ€ngern und die FlexibilitĂ€t erhöhen. Das eingebaute Batteriesystem ermöglicht zudem die Speicherung rĂŒckgewonnener Bremsenergie und eine Teilaufladung der Batterie – ein entscheidender Vorteil im alltĂ€glichen Stop-and-go Verkehr.

Die Tragweite der Freiburger Technologiewende verdeutlicht auch die Aussage des StaatssekretĂ€rs im Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg Dr. Andre Baumann: „Der Straßenverkehr ist eines unserer Sorgenkinder beim Klimaschutz im Land: Die Treibhausgasemissionen sind hoch und leider in den vergangenen Jahren sogar gestiegen. Das muss sich Ă€ndern. Denn nur dann werden wir unsere Klimaziele erreichen. Wie die Fahrzeuge der Zukunft angetrieben werden, ist dabei eine zentrale Frage. Bei Bussen, LKWs und Fahrzeugen mit hohen Anforderungen an Leistung, Reichweite und Einsatz-FlexibilitĂ€t stellt sich Wasserstoff als eine sehr gute Lösungsoption dar. Darum freue ich mich, dass die Stadt Freiburg den richtigen und nachhaltigen Weg eingeschlagen hat.“

Die Finanzierung der ersten zwei wasserstoffbetriebenen Abfallsammelfahrzeuge erfolgte mit UnterstĂŒtzung bundesweiter Fördermitteln. Somit konnten die Anschaffungskosten von rund 1.440.000 Euro (netto) fĂŒr beide Fahrzeuge zu 75 Prozent ĂŒber Fördermittel gedeckt werden. Eine Bezuschussung erfolgte im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ des Bundesministeriums fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur mit rund 925.000 Euro (netto). Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den ProjekttrĂ€ger JĂŒlich (PtJ) umgesetzt. Eine zusĂ€tzliche Förderung in Höhe von insgesamt 150.000 Euro (netto) wurde ĂŒber den Innovationsfonds der badenova AG & Co. KG bereitgestellt. „Die Brennstoffzellen-Technik in der Abfallwirtschaft einzusetzen, hat unseren SachverstĂ€ndigenrat ĂŒberzeugt. Wir freuen uns, dass wir die ASF mit Mitteln aus unserem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz unterstĂŒtzen können“, so Mathias Nikolay, Vorstand der badenova.

Mit Blick auf die Anschaffung weiterer Abfallsammelfahrzeuge bis 2023 verwies Steffen Bilger, Parlamentarischer StaatssekretĂ€r beim Bundesministerium fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur, auch auf die Ausrichtung des Bundes: "Bald werden in Freiburg 14 neue Abfallsammelfahrzeuge ihren Dienst versehen: leise und CO2-neutral. Das Bundesministerium fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur unterstĂŒtzt das Projekt mit ĂŒber 8 Millionen Euro. Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist eine wichtige Zukunftstechnologie fĂŒr den Wirtschafts- und MobilitĂ€tsstandort Deutschland. So haben wir es auch in der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung festgelegt. Im Verkehrsbereich ist Wasserstoff zur Erreichung der Klimaziele eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu den leistungs- und reichweitenbeschrĂ€nkten Batteriefahrzeugen."
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Eric Childs und Jessica Childs
 
Buchtipp: Eric Childs und Jessica Childs "Kombucha!"
Der komplette Kombucha-Ratgeber mit allen wichtigen Hintergrundinformationen zu dem beliebten probiotischen Tee.

Kombucha wird schon lange von Therapeuten, Spitzensportlern, Yogis und anderen Gesundheitsexperten fĂŒr seine beeindruckenden gesundheitsfördernden KrĂ€fte gepriesen. Jetzt erobert er auch den Rest der Welt. Kombucha, ein fermentiertes GetrĂ€nk auf Teebasis, wirkt vitalisierend, heilend und entgiftend.

Eric und Jessica Childs, GrĂŒnder von Kombucha Brooklyn und erfahrene Kombucha-Experten, teilen in diesem umfassenden Ratgeber ihr wertvolles Wissen. Dabei gehen sie nicht nur auf den wissenschaftlichen und kulturellen Hintergrund des so gesunden wie schmackhaften GetrĂ€nks ein, sondern zeigen auch anhand von 50 leckeren Rezepten die kulinarische Seite von Kombucha - vom schmackhaften Kombucha-Brot ĂŒber Wraps und Superfood-Smoothies bis zu spritzigen Cocktails. Auch als VerjĂŒngungskur in selbst hergestellten Kosmetika kommt er zum Einsatz. Ein Buch, das inspiriert – man kann kaum warten, den ersten Kombucha selbst zu brauen und zu kosten.

Verlag Unimedica 2017, 216 Seiten, €
ISBN: 978-3-944125-41-1
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: MĂŒll in FlĂŒssen, BĂ€chen und Seen
Die Aktion „Ich mach GewĂ€sser frei!“ der Bachpaten soll helfen
Ab sofort gibt es Aktionsbeutel im Rathaus im StĂŒhlinger

Zu viel MĂŒll in stĂ€dtischen GewĂ€ssern: Von PlastiktĂŒten, aufgebrochenen Fahrradschlössern bis hin zu Gartenzwergen ist alles dabei. Das soll sich Ă€ndern. Die Bachpaten starten deshalb die Aktion #ichmachgewĂ€sserfrei. Dabei kann jeder Seen, FlĂŒsse und BĂ€che von Unrat befreien.

Wer mithelfen will, bekommt einen blauen Stoffbeutel mit Arbeitshandschuhen, Zangen und MĂŒllsĂ€cken, um handgreiflich zu werden. Zigarettenkippen lassen sich zum Beispiel in einem Glas mit Schraubdeckel gesondert sammeln.

Die Aktion bietet die Möglichkeit gut ausgerĂŒstet auf SpaziergĂ€ngen das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen zu verbinden. So kann man die GewĂ€sser von MĂŒll befreien, die Ufer erkunden und auch mal die FĂŒĂŸe ins kĂŒhle Nass strecken.

Wer es zusĂ€tzlich kreativ mag, baut aus dem gefundenen Material ein „MĂŒllmonster“ und schickt ein Foto davon an die Bachpaten Freiburg. Als Dankeschön gibt es eine Becherlupe fĂŒr kleine Naturforscher und Naturforscherinnen. Im Anschluss sollte das Monster dann aber in den Aktions-MĂŒllsack.

Die Aktionsbeutel können telefonisch unter Tel. 0761-201-4456 oder per E-Mail an bachpaten@stadt.freiburg.de bei den Bachpaten Freiburg, Garten- und Tiefbauamt im Rathaus im StĂŒhlinger bestellt und nach Absprache dort abgeholt werden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
900 blĂŒhende Baumbeete: 199 Baumscheiben sind noch frei
Abschlussfest am 16. Juli, 16 Uhr in der Ökostation Freiburg, Falkenbergstr. 21 B

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat zum Auftakt des JubilĂ€umsprojektes „900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete“ im September 2019, gemeinsam mit dem Ersten BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach, in der Gartenstraße Setzlinge gepflanzt, die die triste GrĂŒnflĂ€che um die StraßenbĂ€ume inzwischen zum BlĂŒhen gebracht haben.

Am Freitag, 16. Juli, findet nun im Garten der Ökostation das Abschlussfest des JubilĂ€umsprojektes statt. Dazu laden die beteiligten Kooperationspartner - die Freiburger BĂŒrgerstiftung, die Ökostation und das Team von „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamtes – alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ganz herzlich ein!

Stellvertretend fĂŒr fast 700 angemeldete Baumpat_innen werden einige besonders aktive Menschen von BĂŒrgermeister Martin Haag fĂŒr ihr bĂŒrgerschaftliches Engagement rund um die StraßenbĂ€ume geehrt. Die Stadt Freiburg bedankt sich außerdem bei der Initiatorin des Projekts, der Freiburger BĂŒrgerstiftung, und bei der Ökostation Freiburg fĂŒr die fachliche und praktische DurchfĂŒhrung, die die Stadt mit einer artenreichen und insektenfreundlichen Bepflanzung aufblĂŒhen lĂ€sst. Inzwischen haben Hunderte, von der badenova gespendete SamentĂŒtchen, die Artenvielfalt erheblich erhöht. Gerade in der Pandemiezeit, entwickelte sich die Aktion vorbildlich durch das Engagement vieler BĂŒrgerinnen und BĂŒrger vor der eigenen HaustĂŒr.

Aus 400 angemeldeten Baumscheiben 2019 wurden bis Juli 2021 ĂŒber 700 blĂŒhende Beete, die mit einem Schild gekennzeichnet werden. Die Zahl 900 kann immer noch erreicht werden. Einige neue Aktive konnten bei zwei InfostĂ€nden auf Freiburger MĂ€rkten im Mai fĂŒr das GrĂŒn um die BĂ€ume begeistert werden. Im Rahmen des Programms „Freiburg blĂŒht auf“, das auch nach Abschluss des JubilĂ€umsprojekts fortgefĂŒhrt wird, werden hoffentlich weitere folgen.

Weitere Infos zu den Baumpatenschaften erhalten Sie in beiliegendem Flyer oder auch beim Garten- und Tiefbauamt, „Freiburg packt an“, bei Monika Borodko-Schmidt, telefonisch erreichbar unter 0761 / 201-4712oder unter der E-Mail fpa@stadt.freiburg.de.

Weitere Infos zum StadtjubilÀum:
Der JubilÀumscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge Montag bis Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Dort erfÀhrt man alle Details zu den Veranstaltungen und kann auch wieder die Merchandising Produkte erwerben.

www.2020.freiburg.de.
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg
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Veranstaltungen 
 
 
"Vom Wissen zum Handeln – wie sieht eine klimagerechte Bildung aus?"
Podiumsdiskussion

Eine Veranstaltung fĂŒr die Podiumsdiskussions-Reihe „Klimawahl 2021“ im Rahmen der Bundestagswahl 2021.

In der kommenden Legislaturperiode werden uns die zukĂŒnftigen Bundestagsabgeordneten in einer klimapolitisch hochbrisanten Zeit vertreten. Deshalb laden ĂŒber 20 Freiburger Initiativen zur Podiumsdiskussion der Reihe „Klimawahl 2021“ mit Kandidierenden der Parteien BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, Die Linke, FDP, SPD und CDU (angefragt) aus dem Wahlkreis Freiburg ein.Die 3. Veranstaltung der Diskussionsreihe steht unter dem Thema „Vom Wissen zum Handeln – wie sieht eine klimagerechte Bildung aus?“ und findet am Dienstag, den 20.07 von 19 bis 20:30 Uhr im online Format bei Zoom statt.Die Kandidierenden werden sich dort den Diskussionen einer zunehmend klimapolitisch sensibilisierten Öffentlichkeit im Wahlkreis Freiburg vorstellen, Fragen beantworten und mit den Vertreter*innen der anderen Parteien sowie den BĂŒrger*innen des Wahlkreises diskutieren.

Die Veranstaltenden sind: fesa e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, BUNDjugend, BUND Ortsgruppe Freiburg, OMAS GEGEN RECHTS, Parents for Future, CO2Abgabe e.V., KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg e.V., GWÖ-Regionalgruppe Freiburg, Solare Zukunft e.V., Extinction Rebellion Freiburg, Initiative Statt Tunnel, Forum Dreisamufer, Fuß- und Rad Entscheid Freiburg, Eine Welt Forum e.V., Ökostation, VCD Regionalverband SĂŒdbaden und die Freiburger BĂŒrgerstiftung. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert von EWS ElektrizitĂ€tswerke Schönau.

Anmeldungen erfolgen unter: https://waehlbar2021.de/klimawahl2021-freiburg/

Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien, fĂŒr Energieeffizienz und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die BĂŒrger fĂŒr diese Themen, schlĂ€gt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft ĂŒber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.
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Verschiedenes 
 
 
Sanieren und KlimaschĂŒtzen wird attraktiver
Bund macht Förderung fĂŒr energieeffiziente GebĂ€ude einfacher
Hohe ZuschĂŒsse und qualifizierte Energieberatungen

Zum 1. Juli hat der Bund mit der Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude die energetische GebĂ€udesanierung neu aufgesetzt. Dabei wird der Prozess der Antragstellung deutlich vereinfacht. Zudem gibt es ab sofort höhere ZuschĂŒsse. Mittlerweile sind die Angebote alle „unter einem Dach“ und aufeinander angepasst. Alle Angebote im GebĂ€udebereich stehen als Kredit oder Zuschuss zur VerfĂŒgung.

Das Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ bezieht sich weiterhin in vollem Umfang auf die Bundesförderung und kann mit ihr kumuliert werden. Es bezuschusst die DĂ€mmung der GebĂ€udehĂŒlle, die Umstellung auf eine erneuerbare Heizung und die Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage. Wer die stĂ€dtische und die Bundesförderung kombiniert, kann je nach SanierungsgĂŒte bis zu 60 Prozent Förderquote erzielen; nur 40 Prozent der Sanierungskosten mĂŒssen dann noch selbst finanziert werden. Es lohnt also, das eigene GebĂ€ude einer qualifizierten Energieberatung zu unterziehen und einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen.

Alle Freiburgerinnen und Freiburger können im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen und danach ĂŒber die kostenlose Fördermittelberatungs-Hotline der Energieagentur Regio Freiburg unter Tel. 0761/79177-17 Informationen einholen.

Das Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ steht mit allen Antragsunterlagen auf www.freiburg.de/foerderprogramm-klimafreundlich-wohnen. Es kann online ausgefĂŒllt werden.
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Verschiedenes 
 
Frelo: Jetzt auch in Merzhausen
Frelo in Merzhausen / Foto: VAG
 
Frelo: Jetzt auch in Merzhausen
Seit Anfang Juli gibt es das Fahrradverleihsystem Frelo auch in Merzhausen. Die Station an der Dorfstraße beim Forum Merzhausen soll das bestehende MobilitĂ€tsangebot nachhaltig ergĂ€nzen und auch einen Anschluss an die Stadtbahn der Freiburger Verkehres AG (VAG) mittels Frelo ermöglichen. Deshalb wird gleichzeitig mit der Probestation in Merzhausen eine weitere Probestation am Paula-Modersohn-Platz in unmittelbarer NĂ€he zur gleichnamigen Stadtbahnhaltestelle eingerichtet. Beide Ausleihpunkte haben Platz fĂŒr jeweils fĂŒnf RĂ€der.

„Die Gemeinde Merzhausen freut sich, in den Testbetrieb gehen zu können und hofft auf eine gute Nachfrage, die dann eine dauerhafte Einrichtung rechtfertigen wĂŒrde. Dazu passt auch der Beginn der Aktion Stadtradeln am 8. Juli 2021,“ sagt Merzhausens BĂŒrgermeister Dr. Christian Ante. „Nach drei Monaten werden wir einen Strich ziehen und ĂŒberprĂŒfen, ob die LeihrĂ€der so angenommen worden sind, wie wir uns das erhoffen.“ Wenn dies der Fall ist, wird aus der provisorischen eine regulĂ€re Station werden.

Das neue Angebot der Frelos steht in einer Reihe von Maßnahmen, die die Gemeinde Merzhausen in den vergangenen Jahren umgesetzt hat mit dem Ziel der Senkung des CO2-Ausstoßes, der Verbesserung der Umwelt und damit ganz generell als Beitrag zur Gesundheitsförderung: Vor gut einem Jahr wurde eine öffentliche E-LadesĂ€ule eingerichtet, weitere SĂ€ulen sind derzeit im GesprĂ€ch. Außerdem gibt es das Angebot eines BĂŒrgerbusses. Mehrere Car-Sharing-Angebote sind ĂŒber das Gemeindegebiet verteilt. Zudem finanziert die Gemeinde mit rund 30.000 Euro eine Taktverdichtung auf der SBG Linie 7208 und den Nachtbus.

VAG Vorstand Oliver Benz empfindet das neue Angebot als perfekte ErgĂ€nzung fĂŒr das bestehende Frelo-Netz: “MobilitĂ€t macht nicht an Gemeindegrenzen halt. Und das gilt in besonderem Maße dann, wenn die beiden Gemeinden nahezu nahtlos ineinander ĂŒbergehen.“ Und sein Vorstandkollege Stephan Bartosch ist sich sicher: „Alles spricht dafĂŒr, dass Frelo auch in Merzhausen ein großer Erfolg werden wird. Zumal es mit jeder neuen Station immer noch ein StĂŒckchen attraktiver wird.“

Die neue Station ist in den Apps VAG mobil, Fahrplan+ sowie nextbike und auf der Webseite von VAG und nextbike sichtbar.

zum Bild oben:
von links: VAG Vorstand Oliver Benz, BĂŒrgermeister Dr. Christian Ante (Merzhausen), Hauptamtsleiterin Verena Haas, VAG Vorstand Stephan Bartosch.
Quelle: VAG
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Verschiedenes 
 
 
Frelo-Freifahrt fĂŒr Stadtradeln nutzen!
Im Rahmen von „Stadtradeln“ kann man am Samstag, den 10. Juli, die Frelos in Freiburg von Null Uhr bis Mitternacht kostenlos nutzen. Man benötigt dazu keinen Gutschein-Code, die Fahrten werden einfach nicht berechnet. Einzige Voraussetzung: Nutzerinnen und Nutzer mĂŒssen sich kostenlos in der VAGmobil App bei Frelo registrieren.

Wie bei jeder Fahrt mit einem privaten Fahrrad können auch mit dem Frelo zurĂŒckgelegte Kilometer fĂŒr das Stadtradeln gesammelt werden.

Möglich auch, dass durch die Aktion der neue Rekordmonat direkt noch einmal ĂŒbertroffen wird: Im vergangenen Juni wurden rund 40.700 Fahrten mit Frelos unternommen, so viele wie niemals zuvor!
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg ist Pilot-Kommune: 225.000 Euro Förderung vom Land
Neuer KlimamobilitĂ€tsplan soll Grundlagen fĂŒr mehr Klimaschutz im Verkehr liefern

Ausbau von Radwegen und Stadtbahnen, Auto-freie Zonen, City-Maut oder mehr Sharing Angebote: Was bringt‘s? Um herauszufinden, welche Maßnahmen wieviel CO2 einsparen, erhĂ€lt Freiburg eine finanzielle Förderung ĂŒber 225.000 Euro vom Land. Die Stadt ist eine von fĂŒnf Pilot-Kommunen und hat damit die Aufgabe einen KlimamobilitĂ€tsplan zu erarbeiten. Solche PlĂ€ne sind ein neues Instrument im Klimaschutzgesetz des Landes Baden-WĂŒrttemberg, das der Landtag im Oktober 2020 eschlossen hat.

Mit dem Plan soll klar werden, wie man die CO2-Emissionen möglichst schnell reduzieren kann. ZunÀchst geht es um die Zeit bis 2030. Die Planer und Planerinnen berechnen dabei verschiedene Verkehrsmodelle.

Sie gehen der Frage nach, was in Zukunft möglich sein kann und berechnen dann, welche Verkehrsmodelle den grĂ¶ĂŸten Nutzen bringen. Maßnahmen, die besonders wirksam sind, bekommen anschließend höhere FördersĂ€tze vom Land - den sogenannten „Klimabonus“. Am Schluss steht in dem Plan, welche Schritte die Stadt bis 2030 umsetzten will.

Möglich sind dabei Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbunds. Neben dem Ausbau von Stadtbahn, E-Ladeinfrastruktur und dem Bau von Rad-Vorrang-Routen und Radschnellwegen sind beispielsweise auch verbesserte Sharing-Angebote denkbar. Es gibt jedoch auch restriktive Maßnahmen, um den Auto-Verkehr zu reduzieren. Beispiele hier sind stadtweites Tempo 30, die verstĂ€rkte Parkraumbewirtschaftung und umweltfreundliche MobilitĂ€tskonzepte bei neuen Wohnbauprojekten. Die Planer und Planerinnen untersuchen auch visionĂ€re VorschlĂ€ge wie City Maut oder „Zero-Emission-Zones“. Das sind Bereiche in der Stadt, in die nur Fahrzeuge fahren dĂŒrfen, die keine Emissionen ausstoßen.

Die ersten Schritte werden nach der Sommerpause starten. Begleitend wird es eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben. Ende 2022 soll der Gemeinderat dann ĂŒber den Plan entscheiden.

Bis 2050 will Freiburg klimaneutral sein. Insgesamt lagen die Freiburger CO2-Emissionen pro Kopf im Jahr 2018 37 Prozent niedriger als 1992. Beim Verkehr haben sich die CO2-Emissionen aber noch nicht so stark reduziert wie in anderen Bereichen. Das hat zur Folge, dass der Anteil des Verkehrs an den Emissionen in Freiburg in den letzten Jahren von rund 20 Prozent im Jahr 2000 auf 28 Prozent im Jahr 2018 gestiegen ist. Deshalb rĂŒckt die Stadt den Verkehr nun deutlich mehr in den Fokus.

BĂŒrgermeister Martin Haag betont, dass die Stadt mit dem KlimamobilitĂ€tsplan in der Lage ist, innovative Konzepte zu erarbeiten und danach von hohen Fördermitteln zu profitieren. „Damit werden viele klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahmen erst möglich. Das passt gut zum Ausbau der Stadtbahn und auch zu dem aktuell laufenden Investitionsprogramm beim Fuß- und Radverkehr, das bundesweit seines Gleichen sucht“.

Insgesamt kostet das Projekt 280.000 Euro. 20 Prozent der Kosten trÀgt die Stadtverwaltung selbst.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Maßnahmenpaket fĂŒr Sicherheit und AttraktivitĂ€t
Das seit Jahrzehnten grĂ¶ĂŸte Paket an Fuß- und Radwegmaßnahmen wird jetzt umgesetzt

Insgesamt 16 Millionen Euro werden in den nÀchsten zwei Jahren in Sicherheit und AttraktivitÀt investiert

OB Horn: „Mit der Rekordsumme von 16 Millionen Euro werden wir umfangreich und nachhaltig in den Fuß- und Radverkehr investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Damit haben wir viele Möglichkeiten attraktiv, zukunftsorientiert und verkehrssicher in den Fuß- und Radverkehr in unserer Stadt zu investieren“

BM Haag: „Es ist ein Investitionsprogramm, das bundesweit seines Gleichen sucht. Wir profitieren hier auch von hohen Fördermitteln, die diese klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahme möglich machen. Die Projekte steigern die AttraktivitĂ€t und Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in Freiburg spĂŒrbar und nachhaltig“

Das seit Jahrzehnten grĂ¶ĂŸte Paket an Fuß- und Radmaßnahmen wird jetzt umgesetzt. DafĂŒr werden insgesamt 16 Millionen Euro in den zwei Jahren in die Sicherheit und die AttraktivitĂ€t auf Freiburgs Straßen investiert. Zudem werden die Fördermöglichkeiten von Land und Bund ausgeschöpft.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn betont: „Mit der Rekordsumme von 16 Millionen Euro werden wir umfangreich und nachhaltig in den Fuß- und Radverkehr investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Damit haben wir viele Möglichkeiten attraktiv, zukunftsorientiert und verkehrssicher in den besten Fuß- und Radverkehr in unserer Stadt zu investieren“.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Es ist ein Investitionsprogramm, das bundesweit seines Gleichen sucht. Wir profitieren hier auch von hohen Fördermitteln, die diese klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahme möglich machen. Die Projekte steigern die AttraktivitĂ€t und Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in Freiburg spĂŒrbar und nachhaltig. So wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, den CO2-Ausstoß im Stadtverkehr zu senken. Und es ist weder das erste, noch das letzte Projekt, das wir in dem Bereich auf die Beine stellen. Auch fĂŒr 2023 und darĂŒber hinaus haben wir Projekte in der Pipeline, um unsere Stadt weiter in Richtung Verkehr der Zukunft umzubauen.“

Damit unterstreicht Freiburg weiterhin seinen Anspruch als Fahrradstadt: Nachdem bereits in den vergangen Jahren viel Geld in Radverkehrsmaßnahmen investiert worden ist, soll nun nochmal eine große Schippe darauf gelegt werden. Bis Ende 2022 sollen insgesamt ĂŒber 16 Millionen Euro in die Hand genommen werden, um durch den Aus- und Umbau von vielen Freiburger Straßen den Fuß- und Radverkehr in der Stadt weiter zu stĂ€rken. Es ist damit das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat und eines der grĂ¶ĂŸten, welches aktuell in Deutschland von einer Stadt auf die Beine gestellt wird. Breitere und neue Radwege, sichere Kreuzungen, bessere Beleuchtung, RĂŒckbau von Auto-FlĂ€chen – so soll die so genannte Verkehrswende konkret werden.

Stadt und Gemeinderat setzen damit ein Zeichen fĂŒr eine nachhaltige Verkehrspolitik, denn klimafreundliche MobilitĂ€t ist einer der Schwerpunkte des stĂ€dtischen Haushalts. Trotz knapper Kassen wird hier im großen Stil zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden investiert. Dabei profitiert Freiburg auch von den aktuell guten Förderbedingungen von Bund und Land.

Inhaltlich wurde das Programm von den Expertinnen und Experten des Garten- und Tiefbauamtes (GuT) ausgearbeitet – dabei flossen auch Hinweise und VorschlĂ€ge von Freiburgerinnen und Freiburgern ein, sowie Impulse von Fridays for Future oder vom Fuß- und Radentscheid.

Mit vielen großen und kleinen Maßnahmen soll vor allem die Sicherheit fĂŒr Radfahrende und zu Fuß Gehende erhöht und der Komfort verbessert werden. Außerdem geht es darum, in dem mehr als 470 Kilometer langen Freiburger Radnetz LĂŒcken zu schließen und die KapazitĂ€t der Anlagen dem wachsenden Radverkehr entsprechend zu erhöhen. Über 20 Projekte im ganzen Stadtgebiet sollen in den kommenden 18 Monaten weitestgehend umgesetzt werden.

Ein paar Beispiele aus dem umfangreichen Programm:

- Auf dem Greifeneggring wird der Straßenraum neu verteilt. Radfahrer, die bisher an den Rand gedrĂ€ngt waren, bekommen deutlich mehr Platz auf Kosten der FlĂ€che fĂŒr Autos.

- Auf Höhe der Uniklinik wird auf der Vorrang-Route FR2 eine LĂŒcke geschlossen, das KlinikgelĂ€nde vom Radverkehr entlastet und eine wichtige Rad-Verbindung damit gestĂ€rkt.

- Die Vorrangroute FR3 vor dem Hauptfriedhof wird aufwĂ€ndig umgebaut und damit die FlĂ€chen fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer breiter und sicherer. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert.

- Auch in der Breisacher Straße wird dem Radverkehr mehr Raum gegeben. Hier wird eine Spur dem Autoverkehr genommen und ein breiter Radfahrstreifen angelegt.

- BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich in Zukunft an das GuT wenden, wenn Wurzeln die Radwege heben. Das Amt kĂŒmmert sich dann darum, dass die Fahrbahn wieder eben wird und der Baum am Leben bleibt.

Weitere Maßnahmen und mehr Infos, die laufend aktualisiert werden, finden sich auf einer stĂ€dtischen Homepage ...
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Veranstaltungen 
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Juli
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Juli
Mit viel Wasser versorgt, zeigt sich der Garten in sommerlicher FĂŒlle. Im Schatten dominieren Farne und Funkien mit Hortensien, in den sonnigen Beeten geben sich Prachtkerzen und andere SommerblĂŒher ein Stelldichein. KĂŒbelpflanzen und etliche Salbeiarten hingegen versetzen den romantischen Garten in eine mediterrane Stimmung. Eintritt wird erhoben. Hansjörg Haas steht fĂŒr Gartenfragen zur VerfĂŒgung. Die Besucher sind angehalten, die Corona-Hygienevorschriften einzuhalten. Eventuell können Wartezeiten entstehen. Öffnungszeiten im Juli: Sonntag, 11. Juli von 13 bis 18 Uhr, Freitag 9. und 23. Juli von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim, haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
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Mehr Schritte Richtung MehrwegbehÀlter zum Mitnehmen notwendig
vzbv-Vorstand Klaus MĂŒller zum EU-Verbot von Einwegkunststoffprodukten

Klaus MĂŒller, vzbv-Vorstand, kommentiert die Umsetzung der EU-Richtlinie aus dem Jahr 2019 zum Verbot von Einwegkunststoffprodukten:

„Mit den Verboten einzelner Einwegkunststoffprodukte geht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt Richtung nachhaltige Konsumgesellschaft. Weniger Kunststoff landet in der Umwelt und das ist gut so. Die Maßnahmen stoßen auf breite Zustimmung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Doch die Bundesregierung hat die Chance verpasst diesen RĂŒckenwind zu nutzen, um schneller mehr MehrwegbehĂ€lter gegen Einweg-to-go-Produkte durchzusetzen. Das ist Ă€rgerlich.

Die Verbote lenken nur begrenzt, wĂ€hrend der Berg an VerpackungsmĂŒll weiterwĂ€chst, wie eine aktuelle Anbieterbefragung der Verbraucherzentralen zeigt. Gefragt nach der Umsetzung des Verbotes von Wegwerfprodukten, weichen in 10 von 13 FĂ€llen die Anbieter auf Verpackungsmaterialien aus, die auch die Umwelt belasten und sogar gesundheitliche Risiken fĂŒr Verbraucher mit sich bringen können. Von den 26 befragten Anbietern stellen nur zwei in ihren Filialen neben Trinkbechern auch andere MehrwegbehĂ€ltnisse bereit. Da geht noch mehr.

Nur ein Systemwechsel weg von Einweg- hin zu Mehrwegverpackungen lĂ€sst die VerpackungsmĂŒllberge von derzeit 19 Millionen Tonnen jĂ€hrlich schrumpfen. Das muss ein erklĂ€rtes Ziel der nĂ€chsten Bundesregierung sein, denn Verbraucher wollen weniger VerpackungsmĂŒll beim Einkaufen und beim unterwegs Konsumieren erzeugen.“
 
 

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Starkes Signal fĂŒr gesĂŒndere und nachhaltigere ErnĂ€hrung
Statement von vzbv-Vorstand Klaus MĂŒller zu den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft

Die von der Bundesregierung eingesetzte Zukunftskommission Landwirtschaft hat ihre Empfehlungen fĂŒr ein nachhaltiges Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungssystem vorgestellt. Klaus MĂŒller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert:

„Die Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft sind ein starkes Signal an die Politik. Erstmals haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf wirksame Instrumente fĂŒr ein nachhaltiges und gesundes ErnĂ€hrungssystem geeinigt. Die Einigung erfolgte einstimmig. Das ist ein Meilenstein.

Die nĂ€chste Bundesregierung muss die Empfehlungen mit hoher PrioritĂ€t umsetzen und dabei nicht nur die Landwirtschaft im Blick haben, sondern auch Verbraucherinnen und Verbraucher ĂŒberzeugen. Eine zukunftsfĂ€hige Landwirtschaft wird es nur mit ihrer Akzeptanz und UnterstĂŒtzung geben.

Ein Teil der Lebensmittel wird durch höhere Anforderungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit teurer werden. Aber das ist eine gute Investition. Ein „Weiter So“ kostet uns Milliarden und fĂŒhrt zu irreparablen SchĂ€den fĂŒr Umwelt, Klima und Gesundheit.

Wichtig ist, dass alle Verbraucher die Chance haben mĂŒssen, eine gesunde und nachhaltige ErnĂ€hrung zu bezahlen. Die nĂ€chste Bundesregierung muss deshalb mögliche Preissteigerungen finanziell und sozialpolitisch abfedern, gemeinsam mit den BundeslĂ€ndern eine kostenlose und gesunde Schul- und Kitaverpflegung sicherstellen sowie die Mehrwertsteuer fĂŒr Obst und GemĂŒse absenken.

Damit höhere Nachhaltigkeitsanforderungen und höhere Preise nachvollziehbar sind, muss sich die Bundesregierung - wie von der ZKL empfohlen – dringend fĂŒr die verbindliche Kennzeichnung von Tierwohl, Herkunft und Nachhaltigkeit ebenso wie fĂŒr einen verbindlichen Nutri-Score auf EU-Ebene einsetzen.“
 
 

Verschiedenes 
 
Projekt „Wilde Weiden“
Wilde Weide Bahlingen / Foto: pr
 
Projekt „Wilde Weiden“
Beweidungsprojekt in Bahlingen schafft hochwertigen Lebensraum fĂŒr geschĂŒtzte Tier- und Pflanzenarten
Das Projekt sichert der Stadt Freiburg die Entwicklung des neuen Stadtteils Dietenbach

Im vergangenen Jahr haben die Gemeinde Bahlingen am Kaiserstuhl und die Stadt Freiburg die Kooperation „Wilde Weiden Bahlingen“ abgeschlossen. Dabei geht es um die ökologische Aufwertung eines 52 ha großen GelĂ€ndes im Osten Bahlingens. Auf einer rund 44 ha großen FlĂ€che, die bislang als GrĂŒn- und Ackerland genutzt wurde, werden nun ganzjĂ€hrig robuste Weidetiere gehalten. Bereits Anfang MĂ€rz wurde eine aus Frankreich stammende Rinderrasse (Aubrac-Rinder) auf die GrĂŒnflĂ€chen gelassen, ab Herbst kommen Pferde dazu – spĂ€ter noch WasserbĂŒffel. Durch die extensive ganzjĂ€hrige Beweidung wird strukturarmes Acker- und GrĂŒnland zu einer lebensraum- und artenreichen WeideflĂ€che mit verschiedenen Gehölzinseln
aufgewertet.

Auch das vorhandene, aber brachliegende historische System zur WiesenwĂ€sserung, wird in einer geĂ€nderten Form wieder aktiviert, so dass auch wieder LebensrĂ€ume in und an den GewĂ€sserlĂ€ufen entstehen können. In einigen Bereichen der WeideflĂ€chen werden zudem zusĂ€tzliche feuchte Mulden fĂŒr Vögel, Amphibien und andere Tiere angelegt. Dieses Mosaik an verschiedenen Biotopen bietet Lebensraum fĂŒr viele Tiere und Pflanzen.

Die Weidetiere werden von einem Landwirt aus Bahlingen betreut, der die Tiere und WeideflĂ€chen tĂ€glich kontrolliert. Durch die Einrichtung der Wilden Weide entstehen auf der FlĂ€che auch neue BrutstĂ€tten und NahrungsflĂ€chen fĂŒr geschĂŒtzte Vogelarten, die vom Bau des neuen Stadtteils Dietenbach betroffen sind. Dazu gehören Baumfalke, Feldlerche, MĂ€usebussard, Neuntöter, Schwarzmilan und Weißstorch.

FĂŒr den neuen Freiburger Stadtteil Dietenbach werden bis zum Abschluss der stĂ€dtebaulichen Entwicklungsmaßnahme voraussichtlich bis zu ca. 70 ha Offenland fĂŒr Kompensationsmaßnahmen benötigt, die den baurechtlichen und auch den artenschutzrechtlichen Ausgleich abdecken. Mit dem Projekt Wilde Weiden wird ein großer Teil des Gesamtbedarfs bei beiden Ausgleichsanforderungen fĂŒr den neuen Stadtteil Dietenbach umgesetzt. Die Stadt Freiburg kauft der Gemeinde Bahlingen 3,2 Mio Ökopunkte sowie den artenschutzrechtlichen Ausgleich fĂŒr die sechs oben genannten Vogelarten ab. DarĂŒber hinaus trĂ€gt die Stadt Freiburg einen Kostenanteil an der dauerhaften Unterhaltung der FlĂ€chen.

BĂŒrgermeister Harald Lotis: „Diese Kooperation ist fĂŒr Bahlingen und Freiburg enorm wichtig. Damit können wir in Bahlingen ĂŒber AusgleichsflĂ€chen fĂŒr unsere eigene bauliche Entwicklung verfĂŒgen, erhalten Geld fĂŒr die Erweiterung unseres Kindergartens und schaffen eine hochwertige ökologische, landwirtschaftlich genutzte FlĂ€che fĂŒr mehr BiodiversitĂ€t. Und es gibt nach kurzer Zeit auch schon den ersten Hinweis auf Erfolg: ein seltenes Vogelpaar hat die FlĂ€che bereits angenommen und brĂŒtet. Das zeigt, dass man nachhaltige Landwirtschaft und Artenschutz miteinander verbinden kann.“

BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Dieses Projekt leistet einen ganz entscheidenden Beitrag zur Realisierung des neuen Freiburger Stadtteils Dietenbach. Wir sind BĂŒrgermeister Lotis außerordentlich dankbar, dass er mit dieser Idee auf uns zugekommen ist. Diese Zusammenarbeit ist mit der Kombination von bau- und artenschutzrechtlichem Ausgleich ein Meilenstein in der regionalen Kooperation. Sie zeigt auch, dass es möglich und fachlich sinnvoll ist, artenschutzrechtlichen Ausgleich fĂŒr Vogelarten im rĂ€umlichen Zusammenhang zum Eingriff in der Region umzusetzen. Der Mehrwert ist fĂŒr beide Partner und die Region groß. Dem Landratsamt Emmendingen danke ich fĂŒr die Entwicklung und Förderung dieser positiven Idee.“

Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen, lobt die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und Bahlingen und sieht sie als richtungsweisend an: „Es ist ein gutes Signal in die Region, dass im Rahmen von Kooperationen ein Mehrwert fĂŒr alle Beteiligten geschaffen werden kann. Die FlĂ€che wurde mit viel Bedacht ausgesucht - sie ist ideal im Zuschnitt, da auch die Situation der Landwirte grĂ¶ĂŸtmöglich berĂŒcksichtigt wurde. Ich danke den Mitarbeitenden im Landratsamt und allen Beteiligten fĂŒr die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem zukunftsweisenden Projekt.“

Das Projekt wird wissenschaftlich durch die UniversitĂ€t Freiburg begleitet. Dabei wird der Einfluss der Weidetiere im Hinblick auf ihren Nutzen fĂŒr BiodiversitĂ€t und Ökosystemleistung dokumentiert
 
 



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