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Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes 
 
Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. Vorstand Guenter Linser (c) Foto: M. Reinbold
 
Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. verschönert die Landschaft

Freiburg (mr). Der Besuch am Tuniberg bei Freiburg wird kĂŒnftig noch mehr zum Erlebnis. Die Winzer von Tuniberg Wein e.V. werden in den kommenden Tagen rund 600 Rosen pflanzen. Beteiligt sind Vertreter der acht beteiligten Winzergenossenschaften zwischen Freiburg und Breisach oder Gottenheim. Damit leisten sie erneut einen wesentlichen Beitrag zur besseren AufenthaltsqualitĂ€t in dieser beliebten Wein Region. Schon seit vielen Jahren sind hier das ganze Jahr Wanderer oder Radfahrer unterwegs. Ebenso belebt Tuniberg Wein e.V. mehrmals im Jahr den Tuniberg mit neuen Veranstaltungsformaten wie ein Pfingst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach, einer Weinprobe mit mehreren Stationen an den Sonntagen im August oder das Herbst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach. Diese Wein-Angebote fĂŒr die BĂŒrger und Urlauber sind natĂŒrlich 2022 wieder an der frischen Luft vorgesehen.
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Verschiedenes 
 
 
LastenFrelo: Gut angekommen und gut angenommen
Egal ob fĂŒr Einkauf, Umzug oder als ungewöhnlichen Kinderwagen: Die seit dem 9. April angebotenen LastenFrelos dienen nicht nur fĂŒr viele Zwecke, sie sind auch durchaus beliebt und nachgefragt. Im ersten halben Jahr pendelten sich die Ausleihzahlen der 20 elektrisch unterstĂŒtzten LastenfahrrĂ€der bei rund 500 Ausleihen je Monat ein. Spitzenmonat war der Juni mit 575 Ausleihen. Unter den 15 Frelo-Stationen, an denen die Pedelecs ausgeliehen und zurĂŒckgegeben werden können (FreloPlus-Stationen), liegen die Stationen an der HĂ€ndelstraße und beim Studierendendorf Vauban an der Spitze.

Luisa Stenmans, Frelobeauftragte bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG), ist mit den bisherigen Daten sehr zufrieden: „Die EinfĂŒhrung von LastenFrelo war erfolgreich. Die Zahlen zeigen, dass es dafĂŒr einen Markt in Freiburg gibt.“ An einer Stelle sieht Stenmans aber noch eine Verbesserungsmöglichkeit: “ Dass die LastenFrelos nur an einer der 15 dafĂŒr vorgesehenen FreloPlus-Stationen wieder abgegeben werden können, wissen noch nicht alle Nutzer*innen. Diese werden wir in Zukunft noch besser informieren.“

Bei einer Umfrage, die die Betreiberfirma nextbike online durchgefĂŒhrt hat, ergab sich ein interessantes Stimmungsbild. 20 Prozent der bei der Befragung Teilnehmenden sagten, dass sie sich wegen des neuen LastenFrelo-Angebotes bei Frelo registriert haben. Und 80 Prozent der Befragten erklĂ€rten das neue Angebot in Zukunft selbst einmal nutzen zu wollen. Auf die Frage, fĂŒr welche Zwecke ein LastenFrelo genutzt wurde lagen „EinkĂ€ufe“ sowie der „Transport von Kindern“ klar in Front. Genannt wurden aber auch „Umzug“ und „GepĂ€cktransport zum Bahnhof“. Ein nicht zu unterschĂ€tzender Nutzungszweck ist aber auch die Neugier, solch ein GefĂ€hrt einmal selber fahren zu wollen.
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Verschiedenes 
 
 
VeterinĂ€rbehörde warnt vor GeflĂŒgelpest
GeflĂŒgelhalterinnen und -halter mĂŒssen vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen verpflichtend einhalten

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel der VeterinĂ€rbehörde zu melden

Die GeflĂŒgelpest weitet sich wieder aus. Seit Mitte Oktober werden AusbrĂŒche der GeflĂŒgelpest bei Wildvögeln in Norddeutschland und Nordeuropa gemeldet. Am 19. November wurde das GeflĂŒgelpest-Virus bei verendeten SchwĂ€nen auch in Baden-WĂŒrttemberg nachgewiesen.

Durch den Vogelzug im Herbst und Winter können sich infizierte und kranke Wildvögel auch hier im SĂŒden niederlassen. FĂŒr die HausgeflĂŒgelbestĂ€nde besteht somit ein erhöhtes Risiko sich mit dem GeflĂŒgelpest-Virus zu infizieren. Auch ĂŒber den Zukauf von infiziertem GeflĂŒgel, das möglicherweise noch keine Symptome zeigt, besteht ein erhöhtes Risiko der Einschleppung in die BestĂ€nde. So wurden bereits im FrĂŒhjahr aus einem Haltungsbetrieb in Norddeutschland infizierte Tiere durch einen mobilen GeflĂŒgelhĂ€ndler an viele Kleinhaltungen in Baden-WĂŒrttemberg ausgeliefert, was zahlreiche AusbrĂŒche der GeflĂŒgelpest zur Folge hatte.

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung rĂ€t deshalb allen GeflĂŒgelhalterinnen und -haltern vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, damit die GeflĂŒgelpest sich nicht weiter ausbreitet. Die GeflĂŒgelhalterinnen und -halter mĂŒssen diese vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verpflichtend einhalten.

Die stÀdtische VeterinÀrbehörde der Stadt Freiburg empfiehlt deshalb dringend:

- Der Kontakt mit Wildvögeln, unter anderem Spatzen, soll verhindert werden. Dies ist durch eine komplette Aufstallung der Tiere in einem geschlossenen Stall möglich. Bei einer Volierenhaltung mit Auslauf ins Freie sollte der Auslauf der Tiere durch eine geschlossene Überdachung beispielsweise mit einer Plane oder durch Bleche gegen den Eintrag von Wildvogelkot und der gesamte Auslauf mit einem engmaschigen Draht vor dem Eindringen von Wildvögeln gesichert sein. Auch sollten TrĂ€nke- und FutterplĂ€tze fĂŒr sĂ€mtliche Wildvögel unzugĂ€nglich sein. Futter, Einstreu und sonstige GegenstĂ€nde, die mit GeflĂŒgel in BerĂŒhrung kommen können, sind so aufzubewahren, dass ein Kontakt mit Wildvögeln ausgeschlossen ist.

- Zugang von fremden Personen beschrĂ€nken. Der Stall oder Auslauf sollte nur mit betriebseigener Kleidung betreten werden, um die Verschleppung des Erregers ĂŒber Kleidung und Schuhwerk zu verhindern.

- Allgemeine Hygienemaßnahmen einhalten. Wichtig sind
besonders die regelmĂ€ĂŸige Reinigung der HĂ€nde, vor allem vor
und nach dem Kontakt mit GeflĂŒgel, sowie die Reinigung und
Desinfektion der Stallschuhe vor und nach jeder Benutzung.

- MĂ€use und Ratten effektiv bekĂ€mpfen. Über MĂ€use und Ratten können Tierkrankheitserreger in den Bestand eingetragen und/oder verbreitet werden. Der Fachhandel bietet unterschiedliche BekĂ€mpfungsmöglichkeiten an.

- ZukĂ€ufe von GeflĂŒgel vermeiden oder minimieren. Auf ZukĂ€ufe von GeflĂŒgel ĂŒber GeflĂŒgelmĂ€rkte, GeflĂŒgelbörsen oder HĂ€ndler soll verzichtet oder zumindest auf ein absolutes Minimum beschrĂ€nkt werden. Überall dort, wo viele Vögel/GeflĂŒgel zusammen kommen, können auch Tierkrankheiten leichter ĂŒbertragen beziehungsweise in weitere TierbestĂ€nde verschleppt werden.

Bei Fragen können sich Tierhalterinnen und -halter an die stÀdtische VeterinÀrbehörde telefonisch unter 201-4965 oder per Mail an veterinaerbehoerde@stadt.freiburg.de wenden.

DarĂŒber hinaus werden die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel der VeterinĂ€rbehörden zu melden. Die VeterinĂ€rbehörde organisiert das Einsammeln und Beproben verendeter Tiere, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Tiere und Tierkadaver sollten nicht berĂŒhrt, eingefangen oder vom Fundort verbracht werden, um eine weitere Verschleppung der Seuche zu vermeiden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Radschnellweg RS 6 in Gundelfingen & Freiburg-ZĂ€hringen
Ja zur Westtrasse an der B 3 - Behinderungen im Osten verhindern

Gundelfingen und Freiburg i.Br., 25.11.2021. Bei den Planungen fĂŒr den Radschnellweg RS 6 durch Gundelfingen und Freiburg-ZĂ€hringen muss die Westtrasse an der B 3 Vorrang genießen. DafĂŒr setzen sich im Sinne einer nachhaltigen Verkehrswende VerbĂ€nde des BUND, BLHV und ECOtrinova ein. Es muss darum gehen, bereits bestehende Infrastrukturen zu nutzen und zu ertĂŒchtigen, Verkehrssicherheit zu gewĂ€hrleisten und im Sinne des Natur- und Artenschutzes sowie der Landwirtschaft Ressourcen zu schonen und den FlĂ€chenverbrauch so gering wie möglich zu halten.

Gundelfingen wird schon durch die Rheintalbahn sehr stark durchschnitten. Jetzt könnte die Radschnellstraße RS 6 fĂŒr geschĂ€tzt bis zu 12.000 Radler tĂ€glich die Lage noch verschĂ€rfen. Das planende RegierungsprĂ€sidium bevorzugt derzeit fĂŒr die Verbindung von Waldkirch und Emmendingen ĂŒber Gundelfingen nach Freiburg leider einseitig eine Trasse auf der Ostseite der Hauptbahnlinie, die den Ort weiter zerteilen wĂŒrde und auch nicht im Sinne der Verkehrssicherheit ist. Dabei gibt es insbesondere in Gundelfingen westlich der B 3 auf drei bis vier Kilometern LĂ€nge bereits asphaltierte Fahrwege, die fast ĂŒberall mindestens vier Meter breit sind und von Radfahrenden schon hĂ€ufig genutzt werden.

Den Fahrradverkehr attraktiver zu machen und fĂŒr eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen, ist fĂŒr die Verkehrswende ein erstrebenswertes Ziel, das dem Klimaschutz dient. Bei der FĂŒhrung des Radschnellweges durch Gundelfingen gilt es aber unbedingt, folgende Aspekte zu beachten:

1. Die Ostvariante wĂŒrde in Gundelfingen den Personen-, Pkw- und Lieferverkehr zum Obermatten-bad, am Bahnhof, im Glotterpfadgebiet, zum Waldstadion, an der Waldstraße und nach Heuweiler schwer behindern, genauso wie die Buslinien durch Wildtal und zum Bahnhof. BeeintrĂ€chtigt wĂ€ren neben den Anwohnern auch der Waldkindergarten-, SchĂŒler-, FußgĂ€nger- sowie der ĂŒbrige Radverkehr.

2. Die Ostvariante wird in ZĂ€hringen von etlichen Akteuren abgelehnt, weil sie unvertrĂ€glich ist mit dem Bus- und Anliegerverkehr in der Wildtalstraße; Ă€ußerst problematisch sind die StraßeneinmĂŒndungen bei den BahnunterfĂŒhrungen Pochgasse und Reutebachgasse sowie ebenfalls in ZĂ€hringen der nicht behebbare steile Engpass am Burgdorfer Weg mit Kindergarten und SpaziergĂ€ngern.

3. Die Ostvariante weist starke Steigungen auf und ist an mehreren Stellen bei der Verkehrssicherheit gerade auch fĂŒr die Fahrradfahrer problematisch.

4. Wo bereits - wie mit der Westvariante der Fall - eine Infrastruktur besteht, sollte diese genutzt werden, um Ressourcen zu schonen und FlĂ€chen zu sparen. Es muss aus GrĂŒnden des Klima-, Boden- und Artenschutzes, wo immer es geht, vermieden werden, Wiesen und Äcker kilometerweit zu asphaltieren, die zudem unserer Versorgung mit regionalen Lebensmitteln dienen. Gerade auch deshalb „Nein“ zur Ostvariante in Gundelfingen.

5. Das RegierungsprĂ€sidium hat bisher völlig verkannt, dass die Westvariante ĂŒber die Zinkmattenstraße natĂŒrlicherweise auf den Freiburger Radschnellweg FR2 an der GĂŒterbahnlinie zusteuert, die Ostvariante dazu aber in ZĂ€hringen in sehr große Probleme gerĂ€t.

Schon ab Beginn der Mooswaldallee und ab Zinkmattenstraße beispielsweise können bei der Westvariante alle Ziele in Freiburg wie die Industriegebiete Nord und Freiburg-Hochdorf, die Uniklinik als grĂ¶ĂŸter Arbeitgeber, die Stadtmitte, alte und neue UniversitĂ€tsviertel, der Freiburger Westen und SĂŒden gut angefahren werden. Wer nach Gundelfingen will, kann von der Westvariante von verschiedenen Stellen aus die z.B. Ortsmitte und das Gewerbegebiet bestens erreichen.

6. Aufgabenstellungen zur Optimierung der Westvariante sind:
- ein einfacher Durchstich bei der BrĂŒcke nach Vörstetten, was den Weg um 400 bis 500 Meter verkĂŒrzt, viel sicherer und attraktiver macht,
- als Option ein eventueller neuer um 300 bis 400 Meter verkĂŒrzender Durchstich unter der B 294 (Autobahnzubringer Nord),
- eine Verbesserung bei der Gundelfinger GrĂŒnschnittstelle und bei der dortigen BachbrĂŒcke,
- Blendschutz auf gut zwei Kilometern LÀnge, wobei eine geringe Höhe reicht,
- Der Anschluss an die Zinkmattenstraße Richtung FR 2 wĂ€re durch einen Tunnel oder eine Ampelregelung zu lösen.

7. Das Gebiet LitzfĂŒrst auf der Ostseite der Bahn in Gundelfingen wurde durch einen BĂŒrgerentscheid von Bebauung freigehalten und zum Landschaftsschutzgebiet erklĂ€rt. Es sollte auf keinen Fall mit einem breiten Asphaltstreifen durch die Radschnelltrasse RS 6 zerschnitten und in seiner Funktion entwertet werden.

BUND: Ortsgruppe Gundelfingen, Ortsverband Freiburg, Kreisverband Emmendingen
Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband Ortsgruppe Gundelfingen-Wildtal
ECOtrinova e.V.
 
 

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Vanilleprodukte: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille
(c) Stiftung Warentest
 
Vanilleprodukte: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille
Die meisten Vanillepasten und Vanilleextrakte enthalten – trotz anderslautender Werbeversprechen – kaum Vanille. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach ihrer ï»żUntersuchung von 42 Vanilleprodukten, darunter Pasten, Extrakte, Vanillezucker und Schoten. Einige Pasten und Extrakte versprechen, dass ein Teelöffel davon eine Vanilleschote ersetze. Doch der Test, der in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test erscheint, zeigt deutlich, wie weit hier Werbung und RealitĂ€t auseinanderklaffen.

Die Vanillepasten und Extrakte sind zwar praktisch zu dosieren, enthalten aber vor allem Zutaten wie Invertzuckersirup, Agavendicksaft und Zucker, hingegen wenig Vanille. Anhand der Zutatenliste lĂ€sst sich das nicht erkennen. Man könnte meinen: je mehr Vanilleextrakt, desto mehr Vanille. Das stimmt aber nicht. Denn die Extrakte können beliebig verdĂŒnnt sein.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, fĂŒr Besonderes wie Pannacotta oder Garnelengerichte Vanilleschoten zu verwenden. FĂŒrs Backen reicht oft Vanillezucker. Denn ganze Schoten sind im Schnitt viermal teurer. Der Vanillegehalt von drei der zehn untersuchten Zucker ist sehr gut oder gut. Die Besten sind ĂŒbrigens Bio-Produkte.

Was der Test der verschiedenen Vanilleprodukte außerdem zeigt: Die QualitĂ€t von Vanilleschoten lĂ€sst sich nicht am Preis ablesen. Zu den drei Testsiegerinnen gehören auch zwei vom Discounter. Beim Vanillezucker und bei den Extrakten stehen teurere Produkte vorn.

Den Test Vanilleprodukte gibt es in der ï»żDezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter ï»żwww.test.de/vanille.
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Das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom
(c) mitwelt.org
 
Das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom
Vorwort / Eine Milliarde sind 1000 Millionen.

"Brot und Spiele" (Panem et circenses) waren die Durchsetzungsstrategien im römischen Reich, um die Macht zu erhalten. "Billiges Benzin, kostengĂŒnstiger Strom und Fußball" sind in der Demokratie gerne propagierte Wahlkampfstrategien.

In Frankreich ist die Atomindustrie im Niedergang und der Atomkonzern EDF hoch verschuldet. Gleichzeitig verspricht StaatsprÀsident Macron wieder einmal billigen Atomstrom und will neue kleine AKW bauen lassen. Ein kleiner Teil der finanziellen Probleme der französischen Atomwirtschaft soll mit EU-Geldern gelöst werden.

Gerne wird in diesem Zusammenhang in Frankreich und auch in Deutschland das MÀrchen vom billigen französischen Atomstrom verbreitet und die Nutzung der Atomenergie als rettende Wunderwaffe im verloren gehenden Krieg gegen Natur und Umwelt gepriesen.

Der Strompreis in Frankreich ist allerdings nur scheinbar gĂŒnstig...
Nach einem Bericht des obersten Rechnungshofes in Frankreich kosteten die Erforschung, Entwicklung sowie der Bau der französischen Kernkraftwerke insgesamt 188 Mrd. Euro. Da in Frankreich die "zivile" und die militĂ€rische Nutzung der Atomkraft nicht zu trennen sind, liegt die Summe vermutlich wesentlich höher. Die NachrĂŒstung der ĂŒberalterten französischen Reaktoren wird ĂŒber 55 Milliarden kosten. Die Zeitschrift Liberation berichtet von NachrĂŒstkosten von fast 100 Milliarden bis zum Jahr 2030.
Laut einem Bericht des französischen Wirtschaftsministeriums hatte die halbstaatliche EDF Ende 2019 rund 41 Milliarden Euro Schulden und bis 2028 sollen es fast 57 Milliarden Euro (57.000.000.000) sein. Um innenpolitische Probleme zu verhindern, darf die EDF den Strompreis aus politischen GrĂŒnden nicht erhöhen. Die EDF-Verbindlichkeiten treiben Frankreichs Staatsverschuldung massiv in die Höhe. Die Menschen in Frankreich (und insbesondere deren Enkel) zahlen den scheinbar billigen, teuren Atomstrom mit der Steuer.
In diesen Kosten ist weder der Abbau der AKWs noch eventuelle Kosten eines schweren Unfalls einberechnet. Ein schwerer Atomunfall hÀtte in Frankreich verheerende Folgen. Eine Regierungsstudie rechnet mit 430 Milliarden Euro Kosten.

In Frankreich betreibt die EDF 56 ĂŒberalterte Reaktoren, die jetzt fast gleichzeitig alt und marode werden, hat aber fast keine RĂŒcklagen fĂŒr den Abriss gebildet. In Deutschland geht der Staat sehr optimistisch von 47 Milliarden Kosten fĂŒr Abbruch und Endlagerung aus. Der Abbruch der großen Zahl an französischen AKWs könnte bei steigenden Kosten weit ĂŒber 100 Milliarden Euro kosten, wenn bei der Sicherheit nicht gespart wird. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Atomwirtschaft den französischen Staat auch ohne jederzeit möglichen Atomunfall in den Ruin treibt.

An der französischen AtlantikkĂŒste in Flamanville wird seit dem Jahr 2007 ein „EuropĂ€ischer Druckwasserreaktor“ (EPR) gebaut. Das Vorzeigeprojekt sollte ursprĂŒnglich 2012 zum Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro fertiggestellt sein. Seitdem wurde der Betriebsbeginn immer wieder verschoben, der Rechnungshof beziffert die Kosten auf jetzt ĂŒber 19 Milliarden Euro. Ob der EPR 2024 ans Netz gehen kann, ist fraglich. Wirtschaftlich arbeiten wird der Musterreaktor nie.

Der Schweizer Atom-Lobbyist und Axpo-Chef Christoph Brand lĂ€sst die TrĂ€ume vom billigen Atomstrom aus neuen, kleinen AKW platzen. "Die Produktionskosten fĂŒr den Strom, den neue Kernkraftwerke liefern, seien gegenwĂ€rtig etwa doppelt so hoch wie jene von grĂ¶ĂŸeren Wind- und Solaranlagen, so Brand. Egal, wie man die Risiken der Kernkraft einschĂ€tze, es sei schlicht nicht wirtschaftlich, auf neue AKW zu setzen." sagte er in der atomfreundlichen NZZ am 21.10.2021.

In LĂ€ndern mit einem funktionierenden Markt werden keine neuen AKWs gebaut. Im Zweifelsfall hilft immer auch ein Blick auf den langfristig massiv gesunkenen Aktienkurs der EDF, um die Marktchancen der von StaatsprĂ€sident Macron angekĂŒndigten, atomaren Renaissance zu bewerten.

"Brot und Spiele" mit kĂŒnstlich niedrig gehaltenen Atom-Strompreisen kann im Wahlkampf funktionieren. KostengĂŒnstiger, risikoloser Strom entsteht heute mit Fotovoltaik und Windenergie.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein. Der Autor ist VizeprĂ€sident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Freiburg
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ECOtrinova e.V. lehnt Energiekonzept Neubaustadtteil Dietenbach ab
- aktuelle Argumente und Alternativen -

Zu schwerer Klotz am Bein fĂŒr Klimaschutz, zu schwere Eingriffe in Trinkwasserschutzgebiet, Stromkrisen-anfĂ€llig. Ja zu warmem NahwĂ€rmenetz und hocheffizientem Wasserstoff-Einsatz.

ECOtrinova e.V. lehnt die von der Stadt vorgelegten Energiekonzepte, I, II, IV fĂŒr Dietenbach strikt ab und nennt Alternativen, die auch fĂŒr andere Wohngebiete nutzbar sind. Das Konzept III ist wenig sinnvoll: Denn WĂ€rme aus tiefer Geothermie sollte wenn, dann fĂŒr Altbaustadtteile verwendet werden. Der Verein hat dazu an OB Horn, dem Gemeinderat sowie der BĂŒrgermeisterriege Forderungen und GrĂŒnde ĂŒbermittelt.

Die Energiekonzepte fĂŒr Dietenbach sind erstens ein viel zu schwerer Klotz am Bein fĂŒr den Klimaschutz in Freiburg. Errichtet man den Neubaustadtteil, fehlen Planungs- und viel zu knappes Baupersonal sowie ggf. mehr stĂ€dtische Förder-Gelder fĂŒr den zwingend und schnell nötigen massiven Klima-schutz bei rund 20.000 Altbauten Freiburgs. Freiburg mĂŒsse wĂ€hlen: erfolgreich Klimaschutz bei Altbauten mit mehr Wohnen oder große Neubaugebiete. Laut Öko-Institut haben Neubaugebiete auf regionaler Ebene direkt Auswirkung auf die Umsetzbarkeit von Sanierungsmaßnahmen.

Das Energiekonzept solle zurĂŒckgezogen und nicht mehr ausgeschrieben werden: Denn es werde immer fraglicher, ob der Neubaustadtteil ĂŒberhaupt kommt angesichts sehr stark gestiegener Baulandpreise, krĂ€ftig gestiegener Baukosten und hoch verschuldetem Konzern Stadt.

Der Neubaustadtteil wĂ€re zweitens keineswegs klimaneutral, auch wenn das behauptet werde. Denn die gesamte „graue“ Energie fĂŒr die Erschließung (Straße, Wege, Versorgungsleitungen, AufschĂŒttun-gen usw.) und fĂŒr Baustoffe und die Errichtung der GebĂ€ude wird ausgeklammert. Zudem bestehen Klimanachteile durch z.B. weitgehenden Wegfall der Kohlendioxidspeicherung im Boden, durch mehr Nahrungsmitte-l“importe“ nach Freiburg nach Wegfall von ĂŒber 100 Hektar Landwirtschaft. Und es drohen KlimaschĂ€-den durch Tausende Baumrodungen.

Eklatanter Grundfehler Nr. 3 ist der viel zu hohe Energiebedarf der GebĂ€ude fĂŒr WĂ€rme und Strom. Das Energiekonzept muss deswegen geĂ€ndert, die Ausschreibung dazu gestoppt werden. Der HeizwĂ€rme- und Haushaltstromverbrauch sollten auf ein Viertel gesenkt werden. Dann ist ein nötiger Plusenergiestandard erreichbar: Neubauten sollten, wenn, dann Altbauten bei Klimaschutz und Energie entlasten! Bis 6000 Kilowattstunden WĂ€rme und fast 4000 Kilowattstunden Strom pro Haushalt und Jahr wie fĂŒr Dietenbach erkennbar – nach AbzĂŒgen u.a. fĂŒr Schule und Gewerbe - das sind keine Energiespar-Klimaschutzhaushalte!

Der GebĂ€udewĂ€rmestandard KfW-55 wird in Deutschland in KĂŒrze nicht mehr gefördert. Das ist ein Signal gegen den fĂŒr Dietenbach beabsichtigten veralteten Freiburger Effizienzhausstandard 55, fĂŒr den Gemein-deratsbeschlĂŒsse frĂŒherer Jahre verantwortlich sind. Mit dem Freiburger Effizienzhausstandard 55 wĂŒrden Klima- und Energie-Altlasten von morgen entstehen. Klageberechtigte UmweltverbĂ€nde könnten den Freiburger Effizienzhausstandard 55 verbieten lassen.

Vierter Grundfehler bei Varianten IV und II ist der extreme Zugriff aufs Grundwasser. Hier geht es um den Schutz des in KĂŒrze kommenden großen Umkircher Trinkwasserschutzgebiets u.a. unter ganz Dietenbach. Die beabsichtigten Grundwasserabsenkungen um deutlich ĂŒber 5 m bei Entnah-men bis 2000 Kubikmetern pro Stunde und bis zu 5 Meter bei 1000 Kubikmetern pro Stunde haben mögliche unangenehme Folgen: Zur KlĂ€rung seine unabhĂ€ngige Untersuchungen nötig:

* zum Austrocknen von Teilen der WĂ€ldchen an der Mundenhoferstr.,
* zur Verminderung der Dreisam-WasserfĂŒhrung in Trockenperioden bis zu deren Austrocknen.

* Das GelĂ€nde könnte sich nahe den Förderbrunnen periodisch senken, mit Folgen fĂŒr GebĂ€ude.

Die Konzepte I, II, IV mit el. WĂ€rmepumpen bzw. kalter NahwĂ€rme sind abzulehnen: Indem man auf elektrische WĂ€rmepumpen fĂŒr Heizung und Warmwasser setzt, bestehen erhebliche Krisenrisiken bei Stromman-gel und StromausfĂ€llen. Sie tragen selber dazu bei. Sie leiden am Wintermangel des Solarstroms und dem dazu stark gegenlĂ€ufigen Verlauf des WĂ€rme-bzw. Strombedarfs bei Deckung durch el. WĂ€rmepumpen.

Strategische Krisensicherheit bietet als Alternative der „zellulĂ€re Ansatz“ des VDE mit zellulĂ€ren Energie-systemen, und zwar mit der inselbetriebsfĂ€higen intelligent gesteuerten Kombination aus BHKW fĂŒr Strom und WĂ€rme plus begrenzt WĂ€rmepumpen plus WĂ€rme- und Strom-Speichern. FĂŒr die BHKW - z.B. mit Brennstoffzellen oder Wasserstoff-Motor, beide mit AbwĂ€rmenutzung - ist Brennstoff erforderlich, heute Erdgas oder Biomethan, kĂŒnftig in der Regel Wasserstoff (H2).

Die Stromversorgung in Baden-WĂŒrttemberg und Freiburg im Winter werde ab 2022/23 zunehmend prekĂ€r. Die Bundesnetzagentur BNA hat die Stilllegung der meisten Kohlekraftwerksblöcke in Baden-WĂŒrttemberg verboten. Auch Freiburg muss alles tun gegen mehr und fĂŒr weniger Stromverbrauch, vor allem im Winter! Dazu sind Energiekonzeptvarianten I, II, IV genau das Falsche!

ECOtrinova befĂŒrwortet den Einsatz von Wasserstoff bei Energiekonzepten. Diese Zukunftstechnologie muss n kommunale Energiesysteme eingefĂŒhrt werden fĂŒr die Sicherheit der Energiever-sorgung fĂŒr gut speicherbare und sauber einsetzbare Brennstoffe vor allem fĂŒr BHKW. Dazu ist Elektrolyse vor Ort sinnvoll mit AbwĂ€rmenutzung vor Ort fĂŒr WĂ€rme- und KĂ€ltezwecke. Beispiele seien die Stadtwerken Haßfurth/Main und die Neue Weststadt in Esslingen. Mit der AbwĂ€rmenut-zung der Elektrolyse und der BHKW erreiche die Kette erneuerbarer Strom-Elektrolyse-BHKW fĂŒr Strom und WĂ€rme sehr gute Nutzungsgrade. Ein hoher Bonus sei anzusetzen fĂŒr die meist vergessene Nutzung des Sauerstoffs der Elektrolyse fĂŒr vielfĂ€ltige Zwecke.

Besonderes interessant fĂŒr die Wasserstoffspeicherung sind mit LOHC (Liquid organic Hydrogen Carrier) ungiftige im Kreislauf gefĂŒhrte organische FlĂŒssigkeiten, die Wasserstoff chemisch aufnehmen, den Wasserstoff drucklos, verlustlos und bei Umgebungstemperatur speichern und leicht wieder abgeben. Diese Technologie ist auf dem Markt. Sie bietet gespeicherte erneuerbare Wasserstoff-SekundĂ€renergie fĂŒr alle Strom-lastbereiche von Grund- bis Spitzenlast plus nutzbare WĂ€rme fĂŒr Heizung und KĂ€lte. - In diesem Zusammengang sind warme NahwĂ€rmenetze sinnvoll. Anders als gelegentlich behauptet, können diese mit kleinen Verlusten von z.B. nur 12 bis 14 Prozent betrieben werden.
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Bewerbung fĂŒr den Ursula Hudson Preis 2022 gestartet
Mit dem Ursula Hudson Preis ehrt Slow Food Deutschland (SFD) Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppierungen, die sich fĂŒr die ErnĂ€hrungswende engagieren. Benannt ist er nach der langjĂ€hrigen SFD-Vorsitzenden. Ein fĂŒnfköpfiges Kuratorium entscheidet ĂŒber Nominierte und PreistrĂ€ger*in. Der Preis steht Menschen offen, die im ErnĂ€hrungsbereich bzw. der ErnĂ€hrungspolitik und -bildung aktiv sind. Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2022 eingereicht werden; die Preisverleihung findet am 8. Juni in Berlin statt.

Benannt ist der Ursula Hudson Preis nach der langjĂ€hrigen SFD-Vorsitzenden und VorstĂ€ndin von Slow Food International Ursula Hudson. Sie galt als Vordenkerin fĂŒr die ErnĂ€hrungswende. Hudson verstarb im Sommer 2020. Mit dem anschließend initiierten Bildungspreis möchte Slow Food innovative und nachahmenswerte Leistungen fĂŒr unsere Zukunft mit öffentlicher Aufmerksamkeit unterstĂŒtzen. Das Engagement der PreistrĂ€ger*innen zeigt: Die Transformation des Lebensmittelsystems ist möglich.

Die Nominierten und PrĂ€mierten verleihen der ErnĂ€hrungswende ein Gesicht, stehen stellvertretend fĂŒr konkrete Wege und Lösungen, um Menschen kĂŒnftig gut und fair zu ernĂ€hren. Dazu Nina Wolff, SFD-Vorsitzende: „Um zu zeigen, dass aus Visionen Wirklichkeit werden kann und vielerorts bereits geworden ist, misst Slow Food der handlungsorientierten ErnĂ€hrungsbildung und Wissensvermittlung eine zentrale Bedeutung bei. Die sozio-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit machen einschneidende VerĂ€nderungen unserer Art, zu wirtschaften und uns zu ernĂ€hren, unausweichlich. Mit dem Ursula Hudson Preis möchten wir Menschen ermutigen, diese VerĂ€nderungen souverĂ€n mitzugestalten.“

Die Kandidat*innen – Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppierungen – können sich auf Eigeninitiative bewerben oder werden durch Dritte vorgeschlagen. Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2022 in Berlin im Rahmen einer Bildungsveranstaltung statt. HauptpreistrĂ€gerin 2021 war Elisabeth Schmelzer, die den Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden, Nordrhein Westfalen betreibt. U. a. nominiert war auch der ErnĂ€hrungsrat Oldenburg. Seine Sprecherin, Judith Busch, erklĂ€rt: „Alleine die Nominierung fĂŒr den Ursula Hudson Preis war fĂŒr uns ein großer Erfolg. Die Anerkennung hat uns in unserem Wirken und Tun bekrĂ€ftigt, unsere Sichtbarkeit gestĂ€rkt.“

Das fĂŒnfköpfige, unabhĂ€ngige Kuratorium spiegelt die Vielfalt und Expertise des SFD-Netzwerks wieder. Mitglieder sind: Tanja Busse, Journalistin, Autorin und Moderatorin; Barbara Assheuer, tĂ€tig bei der Heinrich-Böll-Stiftung im Bereich Internationale Zusammenarbeit sowie langjĂ€hrige Wegbegleiterin von Ursula Hudson; Pirmin Spiegel - HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer und Vorstandsvorsitzender von MISEREOR; Anke KĂ€hler, BĂ€ckermeisterin und Vorsitzende von Die Freien BĂ€cker e.V., sowie Sebastian John, Kellermeister und Absolvent der Slow Food Youth Akademie.
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Veranstaltungen 
 
88. & 89. Doppel Nacht Flohmarkt
Foto: Veranstalter
 
88. & 89. Doppel Nacht Flohmarkt
Messehalle 3 Freiburg
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei!

Über 200 Aussteller erwarten Sie am Freitag, 19.11. und am Samstag, 20.11. jeweils von 14-22 Uhr in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie in kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Zutritt zu unserem Flohmarkt:
Generell gilt fĂŒr alle Aussteller und Besucher die 2G-Regelung.
Zudem sind alle Aussteller und Besucher verpflichtet eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Wir haben in der weitlÀufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand verschnaufen, ohne Ihre Maske zu tragen.
Die Datenerfassung kann vor Ort per Luca erfolgen. Sollten Sie keine App auf Ihrem Handy haben, liegen vor Ort Kontaktdatenformulare aus.

ParkgebĂŒhren MessegelĂ€nde: 4,- Euro

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg

Die Öffnungszeiten: Freitag, 19.11. und am Samstag, 20.11. jeweils von 14-22 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Verschiedenes 
 
 
Mehr StadtgrĂŒn in Freiburg
Das Garten- und Tiefbauamt pflanzt mehr als 700 BĂ€ume im gesamten Stadtgebiet
Investition von mehr als einer Million Euro

Kranke BĂ€ume mĂŒssen aus SicherheitsgrĂŒnden entfernt werden – fast jeder Baum wird ersetzt

Der Herbst ist der Auftakt fĂŒr eine große Baumpflanzaktion der Stadtverwaltung. Das Garten- und Tiefbauamt wird in dieser Saison mehr als 700 BĂ€ume pflanzen, ĂŒber eine Million Euro werden dafĂŒr investiert. Die Eichen, Linden und AmberbĂ€ume werden als Ersatz fĂŒr die BĂ€ume gepflanzt, die gefĂ€llt werden mĂŒssen, da sie krank sind. So kann Freiburg die grĂŒne Stadt bleiben, die sie ist.

Dass im kĂŒhlen Herbst mit der Pflanzung begonnen wird, mag auf den ersten Blick ĂŒberraschen. Doch fĂŒr die Gehölze ist nicht der Winter, sondern der Sommer die stressigste Zeit. Wenn die Pflanzen zwischen Oktober und MĂ€rz in die Erde kommen, haben sie ausreichend Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen, einzuwurzeln und die NiederschlĂ€ge des Winters zu nutzen, bevor der heiße und trockene Sommer kommt. Zudem fallen so Wurzelbildung und Blatt-Neuaustrieb – beides kraftraubend – in unterschiedliche ZeitrĂ€ume und werden besser vertragen.

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) kĂŒmmert sich um rund 24.000 StraßenbĂ€ume und ebenso viele BĂ€ume in GrĂŒn- und Parkanlagen. WĂ€hrend ParkbĂ€ume mehrere hundert Jahre alt werden können, liegt die Lebenserwartung von StraßenbĂ€umen nur bei etwa 50 Jahren. Das liegt an den schwierigen Wuchsbedingungen: Im Straßenraum sind Luft- und Wurzelraum begrenzt, die Pflanzen mĂŒssen sich den Platz mit Leitungen im Boden und VerkehrsflĂ€chen fĂŒr FußgĂ€nger, Radfahrer sowie Fahrzeuge teilen. Hinzu kommen Streusalzbelastung, Verunreinigungen durch Hunde und klimatische Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit, die durch den Klimawandel immer relevanter werden. Auch mit neuen SchĂ€dlingen und Pilzen haben die Pflanzen zu kĂ€mpfen.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch BĂ€ume gefĂ€llt werden mĂŒssen. Im Jahr 2021 waren das jedoch weniger als ein Prozent der stĂ€dtischen BĂ€ume. Bei Kontrollen wurde in den vergangenen Monaten festgestellt, welche BĂ€ume aus SicherheitsgrĂŒnden nicht mehr stehenbleiben können. Unter anderem mĂŒssen in der Edith-Stein-Straße neun Blutpflaumen und in der ersten GrĂŒnspange im Vauban eine Linde wegen Pilzbefall entfernt werden. Abgestorbene oder wipfeldĂŒrre BĂ€ume befinden sich etwa in der Eisenbahnstraße, auf dem Alten Friedhof, beim Spielplatz in der Urachstraße und in der Staufener Straße. Bei den BĂ€umen, die in Parkanlagen entfernt werden, handelt es sich meist um Pflegemaßnahmen, um zu dicht wachsende BestĂ€nde auszulichten und so das Wachstum zu verbessern. Betroffenen Einrichtungen sowie BĂŒrger- und Lokalvereine werden detailliert darĂŒber informiert. Und weiter gilt: FĂŒr fast jeden gefĂ€llten Baum wird ein neuer gepflanzt.

Durch die verĂ€nderten Bedingungen hat sich gewandelt, welche Baumarten heute neu im Straßenraum gepflanzt werden. Auch die Insektenfreundlichkeit spielt dabei eine große Rolle. So haben zum Beispiel Spitz-Ahorn oder frĂŒher hĂ€ufige StraßenbĂ€ume wie Berg-Ahorn oder Birke abgelöst. Doch auch Klassiker wie Linde oder Eiche werden weiterhin gepflanzt.

Insgesamt werden in dieser Pflanzsaison 705 BĂ€ume vom GuT gesetzt, etwa 420 durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GuT selbst, die ĂŒbrigen durch Fremdfirmen. DafĂŒr investiert die Stadt rund 1,1 Millionen Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
Neuer Vorsitzender der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg
Klaus von Zahn (c) Stadt Freiburg
 
Neuer Vorsitzender der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg
Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg, ist zum Vorsitzenden der AG UmweltĂ€mter des StĂ€dtetags Baden-WĂŒrttemberg gewĂ€hlt worden.

Klaus von Zahn leitet das Umweltschutzamt seit 2014 und ist seitdem auch Betriebsleiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. Das Umweltschutzamt wirkt bei allen umweltrelevanten Themen der Stadt Freiburg mit, initiiert Projekte und steuert gesamtstÀdtisch die Querschnittsaufgabe Klimaschutz.

Zuvor hat er nach dem Studium „Technischer Umweltschutz“ an der Bergischen UniversitĂ€t Wuppertal mehr als zwanzig Jahre in der Umwelt- und Planungsverwaltung der Stadt DĂŒsseldorf gearbeitet. Nach der nebenberuflichen Promotion an der TU Dortmund im Bereich "Raumplanung" und dem Wechsel in das DĂŒsseldorfer Stadtplanungsamt leitete er dort die Abteilung "Stadtentwicklung". Klaus von Zahn ist heute auch als Referent bei verschiedenen Institutionen tĂ€tig.

In der AG UmweltĂ€mter tauschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller StĂ€dtegruppen aus, um von den unterschiedlichen Erfahrungen profitieren zu können. Breiten Raum nehmen aktuelle Fragen des Klimaschutzes ein. Aber auch viele andere Themen finden sich hier wieder, wie zum Beispiel Naturschutz, Immissionsschutz, Bodenschutz etc. Fachlichen Input steuern regelmĂ€ĂŸig Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umweltministerium bei.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Studie zu Wildtieren im urbanen Raum
TemporÀr werden Kameras auf Friedhöfen und im Stadtwald aufgestellt

Wildtiere erobern StĂ€dte als Lebensraum und leben in enger Nachbarschaft mit dem Menschen. Bisher ist wenig bekannt ĂŒber die Dynamiken der Nutzung des urbanen Lebensraums durch verschiedene Arten. Die Professur fĂŒr Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg untersucht jetzt das Auftreten verschiedener Wildtierarten mit Hilfe von Wildkameras. Die Kameras werden temporĂ€r in privaten GĂ€rten, auf GrĂŒnstreifen, in Parks, auf Friedhöfen und im Stadtwald installiert.

Seit kurzem sind Kameras auf dem Hauptfriedhof sowie den Friedhöfen BergÀcker und Haslach aufgestellt. Die Erkenntnisse aus den Aufzeichnungen sollen das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beobachten. Auf die Kameras wird durch Schilder hingewiesen. Die Datenschutzverordnung wird eingehalten, Aufnahmen, auf denen Menschen zu sehen sind, werden nach der Sichtung der Bilder gelöscht oder unkenntlich gemacht.
 
 

Verschiedenes 
 
ErnÀhrungswende jetzt anpacken!
Boden (c) Meerfreiheit
 
ErnÀhrungswende jetzt anpacken!
Breites BĂŒndnis fordert von SPD, BĂŒndnis 90/GrĂŒnen und FDP Politik fĂŒr eine ErnĂ€hrungswende

Gemeinsame Pressemitteilung, 28.10.2021 – WĂ€hrend der laufenden Koalitionsverhandlungen appellieren 15 Dachorganisationen, VerbĂ€nde und Fachgesellschaften aus Gesundheit, Sozialem, ErnĂ€hrung und Umwelt an die Parteien, ErnĂ€hrungspolitik endlich wirksam anzugehen. Nur so gelingt es, dass sich die Menschen in Deutschland kĂŒnftig gesund und nachhaltig ernĂ€hren können - unabhĂ€ngig vom eigenen Geldbeutel. Deutschlands derzeitiges ErnĂ€hrungssystem ist ungesund, unsozial und höchst klima- und umweltschĂ€dlich. Es „stellt die planetaren und gesellschaftlichen Belastungsgrenzen zunehmend auf die Probe“, heißt es in dem » Appell. Dieser liegt auch den Verhandlerinnen und Verhandlern zur Ampelkoalition vor.

Im Appell unterstreichen die Initiator:innen: Die soziale, gesundheitliche und ökologische ErnĂ€hrungswende in Deutschland drĂ€ngt und eilt. Deshalb legt das BĂŒndnis der kĂŒnftigen Bundesregierung 10 Kernforderungen vor. Zentral fĂŒr den Umbau: Die Einrichtung einer „Zukunftskommission ErnĂ€hrung”. Analog zur „Zukunftskommission Landwirtschaft“ soll das breite Beratungsgremium bis Ende 2022 ein Leitbild fĂŒr eine sozial gerechte, gesunde, umwelt- und klimavertrĂ€gliche und tierfreundliche ErnĂ€hrung in Deutschland entwickeln. Auf den Vorarbeiten der Kommission aufsetzend soll die Bundesregierung dann Anfang 2023 eine ressortĂŒbergreifende ErnĂ€hrungsstrategie verabschieden und mit der Umsetzung starten. AusdrĂŒcklich betont das BĂŒndnis, dass dazu auch gehören muss, kĂŒnftig faire Arbeitsbedingungen in allen ernĂ€hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette zu gewĂ€hrleisten.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Die nĂ€chste Legislatur wird darĂŒber entscheiden, ob es gelingt, uns innerhalb der planetaren Grenzen zu bewegen und zu ernĂ€hren und so unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Eine integrierte ErnĂ€hrungspolitik muss deshalb zur Kernaufgabe der neuen Bundesregierung werden. Die Politik muss faire Rahmenbedingungen und Umfelder schaffen, damit es allen Verbraucher*innen möglich ist, nachhaltige Essensentscheidungen zu fĂ€llen und wir so gemeinsam zukunftsfĂ€hige ErnĂ€hrungsstile ausbilden."

Die 10 Kernforderungen an die kommende Bundesregierung:
1. Schaffung einer Zukunftskommission ErnĂ€hrung: ErnĂ€hrung geht uns alle an, und es ist wichtig, alle relevanten Perspektiven zu berĂŒcksichtigen. In die Zukunftskommission ErnĂ€hrung werden Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und gesellschaftliche Akteur:innen aus allen relevanten Bereichen und Berufsgruppen eingebunden. Aufgabe der Zukunftskommission ist es, bis Ende 2022 ein Leitbild fĂŒr eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltvertrĂ€gliche und dem Tierwohl zutrĂ€gliche ErnĂ€hrung in Deutschland zu entwickeln. Grundlage des Leitbildes sind die planetaren Belastungsgrenzen.

2. Erarbeitung einer ressortĂŒbergreifenden ErnĂ€hrungsstrategie: Die Bundesregierung verabschiedet Anfang 2023 eine ressortĂŒbergreifende Strategie, die alle vier Nachhaltigkeitsdimensionen – Gesundheit, Soziales, Umwelt und Tierwohl – beinhaltet sowie die planetaren Grenzen respektiert. Dazu gehört auch die zukĂŒnftige GewĂ€hrleistung von fairen Arbeitsbedingungen in allen ernĂ€hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette. Zentrale Vorarbeiten hierfĂŒr leistet die Zukunftskommission ErnĂ€hrung.

3. Lebensmittelbesteuerung auf den PrĂŒfstand: Bis 2022 ĂŒberprĂŒft die Bundesregierung die Lebensmittelbesteuerung auf ihre Wirkung in Bezug auf eine sozial gerechte, gesundheitsfördernde, umweltvertrĂ€gliche und dem Tierwohl zutrĂ€gliche ErnĂ€hrung und erarbeitet konkrete VorschlĂ€ge. Ziel ist es, dass zukĂŒnftig die gesunde und nachhaltige Wahl die einfache und gĂŒnstigere Wahl ist.

4. Sozial gerechte ErnĂ€hrungspolitik: Eine ErnĂ€hrungswende darf nicht dazu fĂŒhren, soziale Ungleichheiten zu verstĂ€rken, sondern muss vielmehr dazu fĂŒhren, dass eine gesundheitsfördernde und nachhaltige ErnĂ€hrung allen Menschen ermöglicht wird. Dies gilt insbesondere fĂŒr einkommensschwĂ€chere Bevölkerungsgruppen. Die Höhe der Sozialleistungen muss entsprechend angepasst werden und die soziale Abfederung neuer Maßnahmen von Anfang an mitgedacht werden.

5. ErnĂ€hrungskompetenz fördern: ErnĂ€hrungsbildung, ErnĂ€hrungsberatung und ErnĂ€hrungstherapie gilt es, im Sinne einer sozial gerechten, gesundheitsfördernden und umweltfreundlichen ErnĂ€hrungskompetenz zu stĂ€rken. Dies gilt auch fĂŒr die Ausbildung pĂ€dagogischer und gastgewerblicher Berufe, wie z. B. Erzieher:in, Lehrer:in oder Koch/Köchin. ErnĂ€hrungsberatung und ErnĂ€hrungstherapie sollten zukĂŒnftig niedrigschwellig allen zur VerfĂŒgung stehen.

6. Augenmerk auf ErnĂ€hrung im Gesundheitswesen: Ziel der ErnĂ€hrungswende muss es sein, die Versorgung und BefĂ€higung von Menschen mit besonderen ErnĂ€hrungsbedĂŒrfnissen zu gewĂ€hrleisten. Es gilt, die Qualifizierung und Verankerung von ErnĂ€hrungsbildung und ErnĂ€hrungstherapie im Gesundheitswesen systematisch zu verbessern.

7. Gutes Essen bei der Gemeinschaftsverpflegung: Die QualitĂ€tsstandards der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) fĂŒr die Gemeinschaftsverpflegung werden evidenzbasiert und zeitnah mit Blick auf die planetaren Grenzen weiterentwickelt und als Mindeststandard flĂ€chendeckend in den verschiedenen Lebenswelten umgesetzt. Kitas, Schulen, Betriebe, KrankenhĂ€user, Pflege- sowie Senioren- und Rehabilitationseinrichtungen mĂŒssen in die Lage versetzt werden, fĂŒr eine gesundheitsfördernde und nachhaltige ErnĂ€hrung zu sorgen. Dies muss durch Sozialkassen und Steuermittel refinanziert werden.

8. Vorbild öffentliche Kantinen: Öffentliche Einrichtungen mĂŒssen Vorreiter fĂŒr eine nachhaltige und gesunde ErnĂ€hrung und bei der Schaffung von MĂ€rkten fĂŒr nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sein. Dazu gehört die sukzessive Erhöhung des Anteils an Bioprodukten (50 % bis 2030) sowie verpflichtende Maßnahmen zur Messung und Vermeidung von LebensmittelabfĂ€llen.

9. Verbindliche Regulierung von (an Kinder gerichteter) Lebensmittelwerbung: Kinder sehen in Deutschland im Durchschnitt 15 Werbespots fĂŒr ungesunde Lebensmittel pro Tag – trotz unverbindlicher Versprechungen der Werbeindustrie, solche Produkte nicht gegenĂŒber Kindern zu bewerben. Deshalb braucht es verbindliche gesetzliche Regeln, um Kinder in allen medialen Formaten – einschließlich Social Influencing – vor Werbung fĂŒr ungesunde Lebensmittel zu schĂŒtzen. Auch Werbung fĂŒr Erwachsene muss stĂ€rker reguliert werden.

10. Mehr nachhaltig produziertes Obst und GemĂŒse: Der nachhaltige Anbau von Obst, GemĂŒse, NĂŒssen und HĂŒlsenfrĂŒchten in Deutschland muss verstĂ€rkt gefördert und die Erzeuger:innen mĂŒssen unterstĂŒtzt werden, um eine ausgewogene und nachhaltige pflanzenbasierte ErnĂ€hrung in Deutschland zu ermöglichen.

Der Appell wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und JugendĂ€rzte e. V. (BVKJ), Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland e.V. (bvmd), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. (DAG), Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Allianz NichtĂŒbertragbare Krankheiten (DANK), Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. (DNSV), ErnĂ€hrungsrĂ€te, ParitĂ€tischer Gesamtverband, Physicians Association for Nutrition (PAN), Slow Food Deutschland e.V., Verband der DiĂ€tassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. (VDD), World Wide Fund for Nature Deutschland (WWF). Initiiert wurde er von der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland.
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Veranstaltungen 
 
 
Geothermie - WĂ€rmegewinnung aus der Tiefe
Um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Energiewende zu realisieren, sind Erneuerbare Energien von zentraler Bedeutung. Die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung hat sich deshalb im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die "Tiefe Geothermie" als Erneuerbare Energie auszubauen. Um dieses Vorhaben umzusetzen und die Potenziale ausschöpfen zu können, ist die Akzeptanz der Bevölkerung unerlĂ€sslich. Am Donnerstag, den 4. November veranstaltet der fesa e.V. in Freiburg, in Kooperation mit der LUBW (Landesanstalt fĂŒr Umwelt Baden-WĂŒrttemberg), im Rahmen des jĂ€hrlichen Regionalvernetzungstreffens fĂŒr alle Interessierten und Engagierten im Klimaschutz eine digitale Informations- und Vernetzungsveranstaltung von 17 Uhr bis 20.00 Uhr mit Expert:innen zur "Tiefen Geothermie" in der Region Freiburg und SĂŒdbaden. Bei der Veranstaltung wird es ImpulsvortrĂ€ge zu folgenden thematischen Schwerpunkten geben:

- Geologische und technische Rahmenbedingungen (Expert:in vom LFZG Landesforschungszentrum Geothermie)
- Chancen und Perspektiven von Geothermie fĂŒr die Energiewende (Simon Laub, Projektleiter badenovaWÄRMEPLUS) und
- Partizipation und Akzeptanz von BĂŒrger:innen an der Umsetzung der Technologie (Dr. Christine Rösch vom ITAS - Institut TechnikfolgenabschĂ€tzung und Systemanalyse und der KIT - Karlsruher Institut fĂŒr Technologie)

Abschließend wird es eine Podiumsdiskussion geben, bei der die Fragen der Teilnehmenden zusammengefasst und vorgestellt werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldungen online ...
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Veranstaltungen 
 
Die Waldhaus-Termine im November 2021
Flechten / Foto; Margret Hansen
 
Die Waldhaus-Termine im November 2021
Von Flechten bis zum Auerhuhn

Samstag, 20. November | Anmelden bis 12. November
Waldhaus-Exkursion: Die Welt der Flechten
Der ein oder andere hat sie vielleicht schon bemerkt, an einem Baum als Bart, auf einem Fels als Kruste oder an einem Eisentor gelb leuchtend. Bei einer kleinen Rundtour am Waldhaus erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr ĂŒber das Leben der Flechten, ihr Aussehen und ihre erstaunlichen FĂ€higkeiten.
Referentin: Elisabeth Link, Flechtenkundlerin und Wanderleiterin.
Mindestalter 10 Jahre, in Begleitung Erwachsener. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Donnerstag, 25. November, 16 Uhr | Anmelden bis 18. November
AusstellungsfĂŒhrung im Waldhaus:
StadtWaldMensch – 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg
Was wĂ€re die Stadt Freiburg ohne ihren Wald? Bereits die AnfĂ€nge der Stadt liegen in einem Wildbann aus dem Jahr 1008. Vom mittelalterlichen Silberbergbau am Schauinsland bis zum Bau des MĂŒnsters grĂŒndet sich die Entwicklung Freiburgs auf den Wald. Jahrhundertelang trug er wesentlich zur Grundversorgung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bei. Doch auch in der Gegenwart ist Freiburg ohne Wald nicht vorstellbar. Mit einer FlĂ€che von 5.200 ha ist er weiterhin Holzlieferant, Arbeitsplatz, Erholungs- und Freizeitort, Wasserspeicher und -filter. Er reinigt und kĂŒhlt die Luft, speichert CO2 und bietet vielfĂ€ltige LebensrĂ€ume fĂŒr Tiere und Pflanzen. Aufgrund der KlimaerwĂ€rmung hĂ€ngt die Zukunft der Stadt mehr denn je von ausreichend großen und intakten WaldflĂ€chen ab. Die Ausstellung lĂ€dt zu einem Streifzug durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Stadtwalds ein. Es referiert Margret Hansen, Kulturanthropologin, Ausstellungskuratorin und stellv. Leiterin des Waldhauses. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Donnerstag, 25. November, 18 Uhr | Anmelden bis 22. November
Vortrag: Urwald oder Kulturwald – Landschaftsgeschichte als Grundlage fĂŒr den Schutz der WĂ€lder in Freiburg
AnlĂ€sslich der Ausstellung "StadtWaldMensch - 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg" berichtet Helmut Volk ĂŒber die Landschaftsentwicklung des Schwarzwalds und von Freiburg. Volk war Leiter der Abteilung Landespflege der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg (FVA) in Freiburg. Zurzeit erforscht er die Wald- und Landschaftsgeschichte SĂŒdwestdeutschlands. FĂŒr den Schwarzwald und den Kaiserstuhl hat er bereits Ergebnisse veröffentlicht. Der Übergang von den UrwĂ€ldern zu genutzten KulturwĂ€ldern setzte vor 3000 Jahren ein. Nicht der Urwald, sondern der Kulturwald ist deshalb die Basis fĂŒr unsere Arbeiten in den WĂ€ldern. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Sonntag, 28. November, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr stellt FrĂ€ulein Brehm die Wildkatze vor. Hier sind neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren eingeladen. Anschließend geht es um 16 Uhr um das Auerhuhn. Diese Vorstellung ist fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Beide Vorstellungen sind kostenlos und ohne Anmeldung. Die Platzzahl ist begrenzt. Es gilt die 3G-Regel.
 
 

Verschiedenes 
 
Frelo wÀchst weiter
(c) VAG
 
Frelo wÀchst weiter
Sechs neue Stationen, 85 zusÀtzliche LeihfahrrÀder und Ausleihrekorde

Kooperation mit Firmen und Umlandgemeinden ausgeweitet

Mit zwei zusĂ€tzlichen festen und vier Test-Stationen erweitert die Freiburger Verkehrs AG ihr Frelo-Angebot in Freiburg. Das Fahrradvermietsystem bleibt damit auf Wachstumskurs. Auf die steigende Nachfrage und Ausleihrekorde reagieren die Verkehrsbetriebe mit 85 zusĂ€tzlichen Frelos. Dank sogenannter Kooperationsstationen vergrĂ¶ĂŸert sich das Frelo-Angebot – auch ĂŒber die Grenzen Freiburgs hinaus.

„Frelo bleibt in der Erfolgsspur“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Unser Ausleihnetz wird damit immer dichter und grĂ¶ĂŸer. So schaffen wir fĂŒr viele Freiburgerinnen und Freiburger ein zusĂ€tzliches klimafreundliches MobilitĂ€tsangebot.“ Sein Vorstandskollege, Stephan Bartosch, ergĂ€nzte: „Mit der erweiterten Infrastruktur stellen wir die hohe QualitĂ€t und VerfĂŒgbarkeit unseres Angebots sicher.“

Weitere Frelo-Stationen

In der Bötzinger Straße im Gewerbegebiet Haid sowie in der Wirthstraße in Landwasser sind in den vergangenen Tagen zwei dauerhafte Leihfahrrad-Stationen aufgebaut worden. Dazu kommen neue Probestationen in der Königsberger Straße (Kappel), Hirschstraße (GĂŒnterstal), Else-Wagner-Straße (Haslach), Krozinger Straße (Weingarten).

„Mit der Fuß- und Radoffensive lĂ€uft derzeit ein riesiges Investitionsprogramm in diesem Bereich. Jetzt entsteht mit den neuen Stationen ein noch dichteres Frelo-Netz. Das ist ein weiterer Baustein, um die Rad-Infrastruktur in Freiburg weiter zu stĂ€rken “, erklĂ€rte Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag. Bei entsprechender Nachfrage im Test-Zeitraum bis Ende des Jahres und passenden Rahmenbedingungen werden auch diese Standorte in feste Stationen umgewandelt.

Kundinnen und Kunden entscheiden ĂŒber Standorte mit

Die zusĂ€tzlichen Standorte wurden vom Standortplanungsteam von VAG, Garten- und Tiefbauamt sowie dem Betreiber nextbike gemeinsam ausgewĂ€hlt. Bei der Standortauswahl berĂŒcksichtigte das Team auch die Anregungen von Kundinnen und Kunden. In verschiedenen Umfragen hatten diese die Möglichkeit, Wunschstandorte zu melden.

Ausleihrekord im Juli

Die Zahlen sprechen fĂŒr sich: Mit 43.600 Ausleihen im Juli verzeichneten die Verkehrsbetriebe einen neuen Ausleihrekord. Um die hohe Nachfrage auch zukĂŒnftig verlĂ€sslich bedienen zu können, erweitert die VAG die Fahrradflotte weiter. In den nĂ€chsten Tagen werden 85 zusĂ€tzliche Frelos auf die inzwischen insgesamt 85 Stationen im Stadtgebiet verteilt. Damit trĂ€gt das Leihfahrradsystem mit insgesamt 615 Frelos und 20 Lastenfrelos zur Verkehrswende bei.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zuletzt zahlreiche Probestationen in Hochdorf und am Tuniberg (in Munzingen, Tiengen, Opfingen und Waltershofen) in feste Stationen umgewandelt. Am Rathaus in Opfingen ist neben der integrierten Frelo-Station inzwischen auch eine Fahrrad-Reparaturstation in Betrieb.

Kooperationsstationen werden von Unternehmen oder Umlandgemeinden finanziert

Neben den Stationen, die ĂŒber die Fördermittel der Stadt entstehen, wĂ€chst das Frelo-Netz auch dank sogenannter Kooperationsstationen. Dabei finanzieren Unternehmen oder Umlandgemeinden die Standorte. Interessierte Firmen und Kommunen haben seit Sommer die Möglichkeit, das Frelo-Angebot vor der HaustĂŒre fĂŒr drei Monate zu testen – und somit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

TemporĂ€re Probe-Kooperationsstationen werden dabei mit Markierungen und Schildern gekennzeichnet und mit RĂ€dern des bestehenden Systems bestĂŒckt. Nach Ablauf des Probezeitraums erhalten die Unternehmen eine detaillierte Nutzungsauswertung und können so aufgrund einer fundierten Basis entscheiden, ob sie Teil desVerleih-Systems werden.

Hoher Zuspruch und weitere Teststationen

Nach positiven Erfahrungen und der regen Nutzung der Stationen sind auch die ersten Probestationen außerhalb Freiburgs in feste Stationen umgewandelt worden – oder es wurden entsprechende BeschlĂŒsse gefasst. Dazu zĂ€hlen Gundelfingen Rathaus, Gundelfingen Bahnhof, Gundelfingen Wildtal sowie Merzhausen.

Weitere Probestationen in Kooperation mit den Unternehmen Ikea (Industriegebiet Nord) und Charles River (Flugplatz/IG Nord) sowie mit der Gemeinde Umkirch werden aktuell getestet.

„Mit den Kooperationsstationen schaffen Unternehmen gerade fĂŒr Pendlerinnen und Pendler ein attraktives Angebot“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Frelo trĂ€gt so zur Verkehrswende bei. „Das wachsende Interesse von Unternehmen, nachhaltige MobilitĂ€tsangebote fĂŒr ihre Mitarbeitenden zu schaffen, freut uns enorm“, ergĂ€nzte Oliver Benz, sein Vorstandskollege bei den Freiburger Verkehrsbetrieben.
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Großer Klimastreik zur Koalitionsverhandlung
Breites BĂŒndnis unterstĂŒtzt den zentralen Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 22. Oktober in Berlin

Berlin - „Klimakoalition jetzt!“ Unter diesem Motto unterstĂŒtzt ein breites BĂŒndnis aus Organisationen, VerbĂ€nden und Initiativen den zentralen Klimastreik am 22. Oktober in Berlin, zu dem die Fridays-for-Future-Bewegung aufruft. Das BĂŒndnis fordert Menschen aus allen Teilen des Landes dazu auf, sich der Demonstration in Berlin anzuschließen.

Die Bundestagswahl hat nach Ansicht des BĂŒndnisses gezeigt, wie wichtig den WĂ€hler*innen das Thema Klimaschutz ist. Doch die Parteien haben bisher keine echte Antwort auf die Klimakrise geliefert. Der Protest soll der Politik klar machen, dass jetzt umfassende Maßnahmen fĂŒr konsequenten Klimaschutz im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden mĂŒssen.

„Wir mĂŒssen den Druck an den Verhandlungstischen erhöhen. Denn: Klimaschutz ist nicht verhandelbar“, heißt es aus dem Koordinierungskreis des BĂŒndnisses. „Die politischen Entscheidungen der nĂ€chsten vier Jahre bestimmen maßgeblich, ob wir den deutschen Beitrag fĂŒr das 1.5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens noch einhalten können. Die neue Regierung muss außerdem umfassende Maßnahmen fĂŒr konsequenten Klimaschutz im Koalitionsvertrag festschreiben und umsetzen, bevor es zu spĂ€t ist.“

Gemeinsam mit Fridays for Future fordert das BĂŒndnis, bis spĂ€testens 2030 aus der Kohle auszusteigen. Gleichzeitig setzt es sich dafĂŒr ein, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Alle neuen Autobahnprojekte mĂŒssen gestoppt werden. Ein verbindliches Datum fĂŒr das Ende der Neuzulassungen von PKW mit fossilen Verbrennungsmotoren ist festzulegen, und zwar vor 2030. Zudem fordert das BĂŒndnis eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft mit fairen Preisen fĂŒr Lebensmittel. Das BĂŒndnis setzt sich außerdem fĂŒr eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft und fĂŒr weltweite Klimagerechtigkeit ein. Es drĂ€ngt auf eine Verdoppelung der Klimafinanzierung fĂŒr die LĂ€nder des Globalen SĂŒdens.

Zum Koordinierungskreis des BĂŒndnisses gehören die Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft (AbL), Attac Deutschland, Campact, Greenpeace, die Klima-Allianz Deutschland, der NABU, die NAJU (Naturschutzjugend im NABU), die NaturFreunde Deutschlands, die Naturfreundejugend Deutschlands, Together for Future, der WWF und die WWF-Jugend. Der Aufruf wird insgesamt von ĂŒber 80 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen.

Wichtiger Hinweis:
Der Startpunkt fĂŒr die Demo hat sich geĂ€ndert: Der Zug startet am Brandenburger Tor, NICHT am Bundeskanzler*innenamt. Alle Aktionen und Demonstrationen des Klimastreiks werden Corona-konform mit Abstand, Hygieneregeln, FFP2- oder medizinischen Masken organisiert.
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Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banuzertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 16-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das MarkgrĂ€flerland, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, fĂŒhrt die Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung ĂŒber etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener oder Schlatter Rebberg. Auf rund 40 Hektar lĂ€dt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Auf den beiden Rebbergen können Sie wunderschöne Ausblicke ins MarkgrĂ€flerland genießen.

Eine weitere FĂŒhrung findet am Samstag, den 13. November 2021, ab 13.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 18.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
Vier knapp 33 Meter lange und 38 Tonnen schwere Stadtbahnwagen vom Typ GT8 K der Freiburger Verkehrs AG (VAG) haben eine neue Heimat gefunden.

Die 1981 beschafften Achtachser konnten nach 40 Jahren Einsatzzeit dank der Anschaffung von modernen Fahrzeugen des Typs Urbos in den Ruhestand gehen. Auch auf Anregungen aus dem Aufsichtsrat landen die ausgedienten Fahrzeuge nun nicht beim SchrotthĂ€ndler. Stattdessen wurden Interessierte dazu aufgerufen, sich mit Nutzungskonzepten um die vier Wagen zu bewerben. Die Fahrzeuge selbst werden den ausgewĂ€hlten Projekten unentgeltlich zur VerfĂŒgung gestellt, die gesamte finanzielle und organisatorische Umsetzung – vom Transport bis hin zum geeigneten Stellplatz – ist von den Interessenten zu leisten.

Die Bahnen sind ein StĂŒck Stadtgeschichte. Sie haben fahrzeugseitig das erneuerte Stadtbahnzeitalter eingelĂ€utet, das 1983 mit der Eröffnung der Linie 1 bis zur Paduaallee begann.

Im April 2021 wurde die Vergabe mit dem Projekttitel „Alte Bahn sucht neuen Job“ ĂŒber den Blog der VAG und die Social-Media-KanĂ€le gestartet. Siebzehn Projekte haben eine Bewerbung eingereicht. Elf Projekte haben es in die zweite Runde geschafft und konnten sich in einem Besichtigungstermin ĂŒber Umfang und Zustand der Straßenbahnen einen genaueren Eindruck verschaffen. Aus den verbliebenen Interessensbekundenden konnten dann vier Projekte ausgewĂ€hlt werden.

Bei den glĂŒcklichen neuen Besitzerinnen und Besitzern einer Straßenbahn handelt es sich um

 Tramkneipe Rieselfeld; BĂŒrgerInnenverein Rieselfeld | Freiburg
Treffpunkt und Anlaufpunkt fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger mitten im Rieselfeld

 Freies Kulturareal; Clubkultur e.V. Freiburg | Freiburg
Straßenbahn als fester Teil der KulturstĂ€tte, ausgestattet mit Bar-, Konzert- und Clubtechnik, fĂŒr verschiedene Vereine, Institutionen und Veranstalter

 Straßenbahn wird Ess-Bahn; Gasthof BĂ€ren | Titisee-Neustadt
In der Straßenbahn werden verschiedene, internationale KĂŒchen ihr gastronomisches Angebot unterbreiten, auch eine Eisdiele/Kaffeebar eingerichtet

 Kliemannsland; Kliemannsland GmbH | RĂŒspel (Niedersachsen)
Die Bahn als Workshop-Raum, Co-Working-Space und Honey-Moon-Schlafwagen

„Es ist schön, dass die WĂ€gen auch weiterhin öffentlich genutzt werden können. Toll, dass zwei davon auch in der Stadt bleiben. Die beiden anderen machen im Schwarzwald und in Norddeutschland ein wenig Werbung fĂŒr Freiburg und die VAG;“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. Sein Vorstandskollege Oliver Benz merkt an: “Es ist ein wenig traurig diese altehrwĂŒrdigen Fahrzeuge zu verlieren. Aber es gibt dabei auch ein lachendes Auge: Wir können unseren FahrgĂ€sten jetzt in jedem Fahrzeug mindestens einen Niederflureinstieg bieten.“
 
 

Verschiedenes 
 
Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Aktuelle Mitwelt-Kleinanzeige in der Badischen Zeitung
 
Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Ein kurzer Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen steht auch das Thema Klimaschutz im Vordergrund. Gerade die FDP vertritt unwidersprochen die Meinung der Kampf gegen Klimawandel sei mit unbegrenztem Wachstum vereinbar.

"Unbegrenztes Wachstum ist dauerhaft möglich
und die einzige Lösung aller Probleme" ist die nicht hinterfragte, zentrale Botschaft von FDP und CDU / CSU, aber auch fast aller anderen Parteien ans dankbare Publikum. Und in diesem unhinterfragten Mythos stimmen rechte wie linke Parteien und die Medien fast ĂŒberein. Nur ĂŒber die Wege zum Wachstum gibt es Konflikte.

Kopfrechnen ist in solchen Zeiten nicht angebracht. Doch bei einem anhaltenden Wachstum von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wĂ€chst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zur Selbstzerstörung. Wir brauchen also dringend andere ProblemlösungsansĂ€tze, um die realen Probleme unseres Landes anzugehen.

Klimakatastrophe, Artenausrottung, AtommĂŒllproduktion, Regenwaldvernichtung, Überfischung, RessourcenĂŒbernutzung & Welt-VermĂŒllung sind Symptome der gleichen Krankheit.
Globale Gier und unbegrenztes Wachstum im begrenzten System Erde.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Der Autor ist seit 1974 in der Umwelt- und Naturschutzbewegung aktiv und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer am Oberrhein)
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Verschiedenes 
 
 
Neue kleine Atomkraftwerke und zukĂŒnftige Atomkraftwaffen?
Der französische StaatsprÀsident Macron will neue, gefÀhrliche, teure, kleine AKW bauen...

Rettung des französischen Energieversorgers EDF mit EU-Geldern?
Macron möchte einen Teil der 30 Milliarden Staatshilfen in die Rettung der französischen Atomwirtschaft investieren und verkauft dies geschickt als "grĂŒne Vision".
Laut einem Bericht des französischen Wirtschaftsministeriums hatte die EDF Ende 2019 rund 41 Milliarden Euro Schulden und bis 2028 sollen es fast 57 Milliarden Euro sein. Die EDF-Verbindlichkeiten treiben Frankreichs Staatsverschuldung in die Höhe. Eine Milliarde Euro soll jetzt in den Ausbau der Atomenergie investiert werden. Warum wird diese Zahl nicht mit den EDF-Schulden verglichen?
Der einzige EuropĂ€ische Druckwasserreaktor (EPR), der aktuell in Flamanville / Frankreich ĂŒberhaupt gebaut wird, geht frĂŒhestens 2023 ans Netz - mit elf Jahren VerspĂ€tung und nahezu vier Mal so teuer wie geplant. Die Geschichte der französischen Atomkraft ist keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Das sagt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der Aktienkurs der EDF.
Kleine und kleinste "umweltfreundliche und grĂŒne" Mini-Atomkraftwerke
sollen zukĂŒnftig in Frankreich gebaut und exportiert werden und die französische Forschung rechnet mit EU-Geldern. Aus den gefĂ€hrlichen, alten, großen Druck- und Siedewasserreaktoren wĂŒrden unzĂ€hlige Klein- und Kleinstreaktoren...
In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die RadioaktivitĂ€t vieler Hiroshima-Bomben. Ein Unfall oder ein Anschlag auf ein Kleinst-AKW könnte eine Stadt unbewohnbar machen. Viele kleine Reaktoren sind viele kleine, zwangslĂ€ufig schlecht gesicherte, potenzielle Anschlagsziele. Auch fĂŒr die heutigen und zukĂŒnftigen Diktatoren der Welt brĂ€chte die Möglichkeit, "schmutzige Bomben" zu bauen, einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen & großen AKW auf der Welt ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum, passt allerdings auch gut ins zerstörerische Zeitalter des AnthropozĂ€n...

Wunderwaffe Atomkraft?
Die Politik von Staatslenkern wie Herrn Macron, ist die Politik der globalen Umweltzerstörung. Sie ist verantwortlich fĂŒr AtommĂŒllproduktion, Fukushima und Artenausrottung. Im heutigen globalen Krieg gegen die Natur (Artensterben, Klimawandel, AtommĂŒllproduktion, Ressourcenverschwendung, Atom- und andere Massenvernichtungswaffen....) setzen diese politisch Verantwortlichen fĂŒr die große globale Zerstörung auf den alten neuen Mythos der Wunderwaffen.

Klimawandel, Artensterben, Endlichkeit der Ressourcen? Einfach weitermachen wie bisher!
Der menschengemachte Klimawandel soll mit neue kleinen Thorium Reaktoren bekĂ€mpft werden und ausgerotteten Arten werden mit Gentechnik wieder erschaffen. Das Verkehrsproblem wird mit Lufttaxis angegangen. Der fehlerhafte, menschliche Mensch wird mit Technik nach den Ideen des Transhumanismus ĂŒberwunden und durch den neuen, perfekten Übermenschen ersetzt. Irgendwann werden wir mit Raumschiffen die zerstörte Welt hinter uns lassen und neuen, unverbrauchten Planeten und neuen Mythen entgegenfliegen...
Nicht nur die Ökologie, auch die Ökonomie spricht gegen die teuren französischen PlĂ€ne. Warum setzt der Technokrat Macron auf eine gefĂ€hrliche, teure Hochrisikotechnologie, wenn es mit Sonne und Wind kostengĂŒnstige, umweltfreundliche und ungefĂ€hrliche Alternativen gibt?

Die armen Französinnen und Franzosen haben in KĂŒrze die Wahl zwischen einer rechtsradikalen Atom-Lobbyistin und einem neoliberalen Atom-Lobbyisten und Technokraten...

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, der Autor ist VizeprĂ€sident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS und seit 1974 in der Umweltbewegung aktiv. Er war 30 Jahre BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Harald Welzer
 
Buchtipp: Harald Welzer "Nachruf auf mich selbst"
Die Kultur des Aufhörens

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und FlughĂ€fen fĂŒr ZukĂŒnfte, in denen es keine Autos und FlughĂ€fen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.

Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den AbsurditĂ€ten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

Verlag S.Fischer 2021, 288 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397103-3
 
 

Verschiedenes 
 
 
Nachhaltig anlegen
Europa- und SchwellenlÀnderfonds im Test

SchwellenlĂ€nder und europĂ€ische MĂ€rkte sind beliebte AnlagemĂ€rkte und als Beimischung interessant fĂŒr diejenigen, die ihr Geld bislang vor allem in weltweit anlegende Aktienfonds investiert haben. Die Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe ihrer ï»żZeitschrift Finanztest nun untersucht, wie nachhaltig sogenannte grĂŒne SchwellenlĂ€nder- und Europa-Fonds sind und welche sich davon fĂŒr ein ethisch-ökologisches Investment eignen.

Die Ergebnisse der 85 untersuchten Fonds sind etwas ernĂŒchternd: Anders als bei den nachhaltigen Aktienfonds Welt hat bei den SchwellenlĂ€nder- und Europa-Fonds kein Fonds in Sachen Nachhaltigkeit die Bestnote von fĂŒnf Punkten erreicht. Und nur ein einziger erreichte vier Punkte. Ein Grund fĂŒr das mĂ€ĂŸige Abschneiden der Fonds: Sie schließen fossile Energien nicht oder nur halbherzig aus. Und einige sind in Sachen Umwelt zu lax, sie schließen Firmen nur bei schwerwiegenden UmweltverstĂ¶ĂŸen aus.

Wenn sich ein Fonds ein grĂŒnes Etikett verpasst, sollte auch grĂŒn drin sein. HĂ€ufig entspricht das, was die Anbieter machen, jedoch nicht den Vorstellungen der Anleger. Finanztest schafft hier Transparenz und zeigt, wie grĂŒn die Fonds wirklich sind und welche Nachhaltigkeitsstrategien sie verfolgen.

Geldanlage, ob nachhaltig oder nicht, soll sich lohnen. Deshalb hat Finanztest fĂŒr die nachhaltigen Fonds, darunter aktiv gemanagte, Indexfonds und ETF, den Anlageerfolg bewertet. Anleger können sich so die zu ihren Nachhaltigkeits- und Renditevorstellungen besten Fonds auswĂ€hlen. ZusĂ€tzlich zeigt Finanztest, wie hoch der Anteil an Beimischungen je nach SicherheitsbedĂŒrfnis des Anlegers sein kann.

Den ausfĂŒhrlichen Test „Nachhaltig anlegen: Europa- und SchwellenlĂ€nderfonds“ erhalten Sie in der ï»żNovember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter ï»żwww.test.de/nachhaltige-fonds.
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Veranstaltungen 
 
Waldherbst
RĂŒckearbeit mit Pferden (c) Waldhaus Freiburg
 
Waldherbst
Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen am Sonntag, 17. Oktober, von 11 bis 17 Uhr im GelÀnde am Waldhaus

Themenschwerpunkt 2021: Wald und Klima // Eintritt frei

Am Sonntag, 17. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet zum Abschluss der Aktionswoche „Nachhaltigkeit er(leben)“ am Waldhaus wieder ein besonderer Aktionstag statt – der ĂŒber die Stadtgrenzen bekannte Freiburger Waldherbst. Eingeladen sind neben Pferdefreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen.

Der Waldherbst startet um 11 Uhr mit der offiziellen BegrĂŒĂŸung. Zum Themenschwerpunkt Wald und Klima bietet Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß um 12.30 Uhr eine einstĂŒndige Tour durch den herbstlichen Wald an.

Im Mittelpunkt des Tages stehen schnaubende und dampfende Vierbeiner. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek zeigen acht Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass den traditionellen Holztransport im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand; als historisches Arbeitsfeld war sie insbesondere auch im Schwarzwald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Nicht minder aufregend ist es, einem modernen Holzvollernter bei der Arbeit zuzuschauen und die SpÀne fliegen zu sehen. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst mit einer Zwei-Mann-SchrotsÀge Baumscheiben absÀgen. Wer lieber mit kleinerem GerÀt arbeitet, nutzt die Gelegenheit zum Schnitzen und kann sich nebenher am offenen Feuer ein leckeres Stockbrot backen. Vor der Holzwerkstatt stehen die Schneidesel bereit zum Schnefeln mit dem Ziehmesser.

Der Naturpark SĂŒdschwarzwald fördert die Veranstaltung und ist mit Infostand und Kochschule auch selbst vertreten. Mit ihrem Waldmobil lĂ€dt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu vielerlei AktivitĂ€ten ein. Und wer nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch weniger bekannte heimische Wildtiere bestaunen möchte, hat am PrĂ€paratewagen der Freiburger JĂ€gervereinigung Gelegenheit dazu.

Die Faszination und Vielfalt von Mooren und GewÀssern vermittelt GewÀsserbiologe Heinz-Michael Peter mit Anschauungsobjekten aus diesen wichtigen LebensrÀumen. Und was wÀre ein Waldherbst ohne eine Frischpilzschau? Am Stand des Fördervereins der Stiftung Waldhaus prÀsentiert Dagmar Reduth bekannte und weniger bekannte Exemplare. Zur Vertiefung des Pilzwissens werden um 12 und 16 Uhr Pilzexkursionen angeboten.

Anschauliche Modellierungen zur Entstehung von Steinkohle, Holzkohle, Erdöl und Erdgas sind in Geowindows zu sehen. Diese innovativen Makroskope bieten einen Vorgeschmack auf die Angebote im neuen WaldKlimaRaum, der im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus seinen Platz finden wird. Der Erweiterungsbau wĂ€chst derzeit neben dem Waldhaus in die Höhe; im FrĂŒhjahr 2022 werden Forstamt und Waldhaus dort ihre neuen RĂ€ume beziehen. Beim Waldherbst kann das neue Haus aus Baubuche um 12 und um 15 Uhr im Rahmen einer FĂŒhrung besichtigt werden.

FĂŒhrungen gibt es auch zum Hochwasser-RĂŒckhaltebecken, das gegenĂŒber von Waldhaus und Erweiterungsbau in der Wonnhalde entsteht. Um 13 und um 14.45 Uhr informiert Thomas Lindinger vom Garten- und Tiefbauamt ĂŒber Funktion und Bauweise des Beckens.

FĂŒr das leibliche Wohl ist mit herzhaften vegetarischen und veganen SpezialitĂ€ten sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Pandemiebedingt findet in diesem Jahr alles draußen statt. Das Waldhaus bittet um gegenseitige RĂŒcksichtnahme und Beachtung der geltenden Coronaregeln (Erfassung von Kontaktdaten, ggfs. 3G).

Es wird um Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten. Am Waldhaus stehen keine ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung.

Dank der Förderung durch den Naturpark SĂŒdschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen und unterstĂŒtzen die Umweltbildung im Waldhaus.
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Veranstaltungen 
 
 
Wasserstoff fĂŒr Klimaschutz und Energiewende konkret
Am Freitag, 15. Okt. 2021 um 17.00 Uhr mit Einlass ab 16:40 Uhr startet in Freiburg i.Br. im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen, Lameystr. 2, die 2-stĂŒndige öffentliche Vortragsveranstaltung zu "Wasserstoff: Klima-prima-Energiewende konkret" zum Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff:

Über "Wasserstoff: zur Energiewirtschaft und WĂ€rmeversorgung von GebĂ€uden mit Schwerpunkt Wasserstoff" berichtet Dipl.-Ing. Sebastian Herkel, Leiter der Abteilung Energie-effiziente GebĂ€ude, Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE, Freiburg.

“Erneuerbarer Wasserstoff fĂŒr Versorgungssicherheit bei Strom und WĂ€rme mit Blockheizkraftwerken (BHKW)" stellt vor der
Dipl.-Ing. (FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch.

"Solar erzeugter Wasserstoff fĂŒr Heizung, Warmwasser und Strom dezentral in kleinen GebĂ€uden. Erste Beispiele“ ist Thema von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V..

Der Eintritt ist frei, die Platzzahl begrenzt. Namentliche Anmeldungen sind erbeten bis 14. Okt. an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-21687-30. Anmeldungen werden bestÀtigt. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes, derzeit 3-G-Regelung mit Nachweis, Abstand, Maskenpflicht, Hygiene, Teilnahmeliste, Symptomfreiheit. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland eV * Antiatomgruppe Freiburg *Badisch-ElsĂ€ssische BIs *AK Wasser des BBU eV * BUND Ortsgruppe Freiburg *BI Energiewende Waldkirch *Energieforum Gundelfingen *FARBE eV * FESA eV *FIUC/Freiburger Institut fĂŒr Umweltchemie eV *Netzwerk Energie-3Regio *Ifpro Institut fĂŒr Projektmanagement & Fortbildung *Innovation Academy eV *KlimabĂŒndnis Freiburg ggr. 2006 *Klimaschutzverein March eV, *NABU Freiburg eV *Plan B eV
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Verschiedenes 
 
14. Oktober: 120 Jahre Straßenbahn in Freiburg
(c) VAG Freiburg
 
14. Oktober: 120 Jahre Straßenbahn in Freiburg
Von der Elektrifizierung zur Digitalisierung

Ein StĂŒck Freiburger Stadtgeschichte feiert Geburtstag. Die Straßenbahn wird an diesem Donnerstag, 14. Oktober, 120 Jahre alt.

Seit ihrer Eröffnung am 14. Oktober 1901, als der elektrische „Hobel“ eine Pferdebahn ablöste, gehört sie zum Freiburger Stadtbild wie BĂ€chle und MĂŒnster und ist ein sichtbares Zeichen von Stadt- und LebensqualitĂ€t. StĂ€ndig steigende KapazitĂ€ten im Straßenbahnverkehr – die Fahrzeuge wurden grĂ¶ĂŸer, die Fahrplantakte dichter und die Fahrgastzahlen stiegen enorm – dokumentieren die Bedeutung des Verkehrssystems fĂŒr Freiburg: Die Stadt wuchs – und mit ihr die Stadtbahn. Schienenverkehrslinien waren und sind immer auch urbane Entwicklungsachsen.

Blickt man anlĂ€sslich des JubilĂ€ums zurĂŒck auf die MobilitĂ€t in den vergangenen 120 Jahren, dann sieht man, dass sich ihre Randbedingungen stĂ€ndig Ă€ndern und weiterentwickeln. Vor 120 Jahren gab es praktisch noch keine Autos. FußgĂ€nger, Fuhrwerke und Fahrradfahrer bestimmten das Stadtbild, zu denen sich – schon damals in zentraler innerstĂ€dtischer Lage – die Straßenbahn gesellte. In den Zeiten des Wiederaufbaus wuchs Freiburg enorm: Lebten 1954 noch 100.000 Menschen in Freiburg, so waren es 1964 bereits 160.000. Neue Stadtteile im Westen der Stadt entstanden. Mit der Ausdehnung der Stadt wuchs auch das BedĂŒrfnis nach MobilitĂ€t. Da war die StĂ€dtische Straßenbahn gefordert. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders boomte dann das Auto und ab den Achtzigern wurde erkannt, dass Freiburgs Verkehrsprobleme nur durch die die schnelle, leicht verstĂ€ndliche Stadtbahn mit ihrer großen BeförderungskapazitĂ€t auf relativ wenig Raum gelöst werden können.

Heute eröffnen digitale Vernetzung und ElektromobilitĂ€t völlig neue Wege. Die ErderwĂ€rmung fordert zudem eine Verkehrswende, bei der auch der ÖPNV mit der Straßenbahn weiter in den Fokus rĂŒckt.

Die Konstante: Wo die ZĂ€hringer ihr Kreuz gemacht haben

Im Lauf seiner Geschichte hat sich das Stadtbahnnetz immer wieder verĂ€ndert. Eine Konstante war jedoch der auch heute noch wichtigste Kontenpunkt im Netz: der Bertoldsbrunnen. Das fĂŒr die StadtgrĂŒndungen der ZĂ€hringer Herzöge so typische zentrale Straßenkreuz von Kaiser-Joseph-Straße, Bertoldstraße und Salzstraße steht auch heute noch symbolhaft fĂŒr die Botschaft, dass der Öffentliche Nahverkehr immer dort prĂ€sent sein muss, wo viele Menschen hinwollen oder mĂŒssen.

Nach einem bestĂ€ndigen Wachstum des Schienennetzes kamen zunĂ€chst Kriegszerstörungen und spĂ€ter dann auch gelegentliche Streckenstillegungen. Seit den achtziger Jahren aber wuchs und wĂ€chst das Schienennetz in Freiburg bestĂ€ndig. ZunĂ€chst vor allem in die Nachkriegsstadtteile im Westen der Stadt. Aber auch ZĂ€hringen und Haslach wurden an das Stadtbahnnetz angeschlossen oder wieder angeschlossen. Neben einigen weiteren NetzergĂ€nzungen wurde es mit dem Rieselfeld zum Standard, dass Neubaugebiete in der Schwarmstadt Freiburg von Anfang an vom Schienennetz der VAG erschlossen werden. NĂ€chstes Beispiel dafĂŒr ist die Stadtbahn Dietenbach.

In den politischen Diskussionen der vergangenen Jahrzehnte war es nie die Frage, ob das Stadtbahnnetz ausgebaut werden soll, sondern wo die nĂ€chsten Schienen verlegt werden. Lange Planungsprozesse und gelegentlich auch leere Kassen der öffentlichen HĂ€nde fĂŒhrten hin und wieder zu Verzögerungen bei der Verwirklichung von Projekten, aber nie zu deren Stornierung.

Stadtbahn als Entwicklungstreiber.

Als 1901 erstmals die „Elektrische“ vom Martinstor oder Schwabentor kommend auf den Bertoldsbrunnen zurollte, wurde fĂŒr Freiburg ein neues Zeitalter eingelĂ€utet: Mit dem Bau eines E-Werks, eigens fĂŒr die Stromversorgung der Tram errichtet, hielt erstmals ElektrizitĂ€t Einzug in die Stadt. Ganz allmĂ€hlich wurde Gaslicht durch GlĂŒhlampen ersetzt. Die Entscheidung fĂŒr die Tram war also auch eine fĂŒr die beginnende Elektrifizierung. FĂŒr unsere Stadt war das ein großer Schritt in die Moderne. Und es ist eine schöne Episode der Geschichte, dass die VAG und der regionale Energieversorger badenova auch heute noch unter dem Dach der Stadtwerke Freiburg als Schwesterunternehmen Schulter an Schulter arbeiten.

Immer wieder konnte und kann man beobachten, dass die Investition in die Schieneninfrastruktur viele Folgeprojekte nach sich ziehen. Dies gilt besonders dann, wenn Strecken in bestehenden Stadtteilen gebaut oder grundlegend saniert werden. Beispiele hierfĂŒr sind die Bereiche entlang der ZĂ€hringer- und Habsburger Straße, das Ortszentrum von Haslach oder die Berliner Allee von der Breisacher Straße bis zur Messe, deren Gesichter sich mit dem Bau der Gleise und dem Anschluss an das Liniennetz deutlich verĂ€ndert haben. Glanzlicht dieser Entwicklung ist aber zweifellos die Stadtbahn Rotteckring und die mehrjĂ€hrige Metamorphose eines vierspurigen Innenstadtrings hin zu einem wunderschönen Boulevard mit BĂ€nken, BĂ€umen und PlĂ€tzen.

Umwelt- und Klimaschutz im Blick

RĂŒckenwind erfĂ€hrt der ÖPNV nicht zuletzt dank der Fridays-for-Future-Bewegung, die im umweltbewegten Freiburg großen Zuspruch erfĂ€hrt. Auch politisch wĂ€chst der Stellenwert des ÖPNV als wichtiger KlimaschĂŒtzer. Die Freiburger Verkehrs AG ist dabei Treiber der MobilitĂ€tswende. Seit 2008 nutzen die Verkehrsbetriebe zertifizierten regenerativen Strom. Im Streckennetz nehmen Schwungradspeicher den beim Bremsen erzeugten Strom auf und geben ihn bei Bedarf wieder ans Netzumfeld ab. Auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe erzeugen PV-Anlagen Strom, mit dem kĂŒnftig auch die E-Bus-Flotte betankt wird. Denn klimafreundliche Stromer ersetzen in den nĂ€chsten Jahren Schritt fĂŒr Schritt die derzeitige Dieselflotte.

Frelo und Co.

MobilitĂ€t ist ein GrundbedĂŒrfnis der Menschen. Und diese MobilitĂ€t will – möglichst stadt- und umweltvertrĂ€glich – organisiert und vernetzt sein. Und genau das ist es, was die moderne Freiburger Verkehrs AG heute leistet.

Immer wieder in ihrer Geschichte hat sich die VAG und ihre VorgĂ€ngerorganisationen der Zeit angepasst und modernisiert. Dieser nie endende Prozess hat in den vergangenen Jahren nochmals an Fahrt gewonnen. Die VAG ist viele Schritte hin zu einer multimodalen und digitalen MobilitĂ€tsdienstleisterin gegangen, bei der das RĂŒckgrat der Angebote natĂŒrlich immer noch die Stadtbahn ist. Wie nie zuvor in ihrer Geschichte wird die Palette ihrer angebotenen Leistungen erweitert. Bestehende MobilitĂ€tsangebote werden vernetzt und auch digital abrufbar und buchbar macht.

GebĂŒndelt wird vieles davon in der VAGmobil-App mit deren Hilfe man nicht nur in Echtzeit Fahrplandaten abrufen und dabei auch gleich erkennen kann, ob als nĂ€chstes ein Niederflurfahrzeug kommt. Man kann seinen Fahrschein direkt online kaufen und nach dem Ausstieg mittels derselben App zum Beispiel ein Frelo-Leihrad oder ein CarSharing-Auto mieten.

Ebenso wie bei ihren Stadtbahnen herrscht auch bei der Freiburger Verkehrs AG niemals Stillstand. Mal laufen Entwicklungen etwas gemĂ€chlicher, und dann beschleunigen Sie wieder – hinein in neue Zeiten und Dimensionen. Seit 120 Jahren.

zum Bild oben:
Der Motorwagen Nr. 8 ist laut Anmerkung von Siemens & Halske (Berlin) aus dem Jahr 1900/1901. Die Aufnahme wurde spÀter gemacht. Genaues Datum unbekannt.
(c) VAG Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
"2040 – Wir retten die Welt!"
Fahrradkino in der KonTiKi-Scheune auf dem Mundenhof

Am Dienstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr zeigen die Vereine fesa und Solare Zukunft die Dokumentation „2040 – Wir retten die Welt!“ des preisgekrönten Regisseurs Damon Gameau (Australien 2019, 92 Minuten). Der Clou daran: das Ganze lĂ€uft als Fahrradkino-Event in der KonTiKi-Scheune. Diese Scheune liegt gegenĂŒber der Hofwirtschaft auf dem Mundenhof. Der Eingang zur Scheune befindet sich beim Lindenplatz.

Der Eintritt ist frei. Warme Kleidung und Anreise mit dem Fahrrad werden empfohlen. Es gelten die 3G-Regeln und Maskenpflicht.

Beim Fahrradkino erzeugen zehn Freiwillige beim Radeln den Strom, der fĂŒr das Zeigen des Kinofilms erforderlich ist. Dabei werden FahrrĂ€der auf Rollentrainer gespannt, die so umgebaut sind, dass die Bewegungsenergie gespeichert und anschließend fĂŒr die Versorgung
des Laptops, des Beamers und des Soundsystems genutzt werden kann. Somit ist das Fahrradkino umweltfreundlich, energieautark und ein tolles Mitmach-Event fĂŒr Groß und Klein.

Der Film „2040: Wir retten die Welt!" zeigt auf anschauliche Weise zahlreiche AnsĂ€tze von bereits verfĂŒgbaren Lösungen auf drĂ€ngende (Umwelt-) Fragen unserer Zeit. Bis 2040 könnte unser Zusammenleben im Einklang mit unserer Umwelt deutlich verbessert werden. Die Botschaft ist klar: Wir mĂŒssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam fĂŒr eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Wasser sparen, Roggen mahlen, Saft pressen
Spiel mit den HĂŒhnern auf dem Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof (c) Mundenhof
 
Wasser sparen, Roggen mahlen, Saft pressen
Am Samstag startet die Aktionswoche "Nachhaltigkeit (er)leben"

Wie lĂ€sst sich unser Leben ressourcenschonender gestalten? Anregungen bietet die Aktionswoche "Nachhaltigkeit (er)leben", die ab Samstag, 9. Oktober, an verschiedenen Bildungsorten in Freiburg stattfindet. Mit Herz, Kopf und Hand können Kinder, Jugendliche und Erwachsene die vielen Facetten des UNESCOProgramms Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenlernen und sich inspirieren lassen.

Beim Auftakt am Samstag, 9. Oktober, um 17 Uhr im Planetarium dreht sich alles um die dunkle Seite des Lichts: „Lichtverschmutzung? Nachhaltige Beleuchtung ist mehr als nur Energieeffizienz“ heißt der einstĂŒndige Vortrag der promovierten Biologin und NachtschĂŒtzerin Annette Krop-Benesch. Sie gibt einen Überblick ĂŒber die ökologischen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schattenseiten nĂ€chtlicher Beleuchtung. In einem Workshop geht es anschließend darum, wie eine moderne Beleuchtung gestaltet sein muss, um wirklich nachhaltig und nachtfreundlich zu sein.

Am Montag, 11. Oktober, geht es auf den 400 Jahre alten Kunzenhof, der an einem Berghang in Freiburg-Littenweiler liegt. HĂŒhner, Enten, Ziegen, Schafe und Esel sind auf dem biologisch bewirtschafteten Hof zuhause. Ein Mitmachangebot fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren dreht sich von 14 bis 18 Uhr um die Frage, wie sich ein möglichst nachhaltiger Lebensstil verwirklichen lĂ€sst – beim Essen, bei der Kleidung und beim Energieverbrauch.

Am Dienstag, 12. Oktober, heißt es ab 19.30 Uhr strampeln fĂŒr einen guten Film. Die beiden Vereine Solare Zukunft und Fesa veranstalten ein Fahrradkino. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Zwei Tage spĂ€ter, am Donnerstag, 14. Oktober, veranstaltet die Ökostation zwischen 14 und 17 Uhr unter dem Motto „Wasser und Wir“ einen Nachmittag fĂŒr Groß und Klein. Wasser ist Lebensraum, alltĂ€glicher Begleiter und schĂŒtzenswertes Gut. An verschiedenen Stationen wird erlebbar, wie man umweltschonend mit Wasser umgehen kann, welche Tiere im Teich der Ökostation leben und wie Wasser wieder sauber wird.

Auch auf dem Abenteuerspielplatz in Freiburg-Weingarten gibt es einiges zu entdecken: Pferde, Ziegen und HĂŒhner leben auf dem Platz, es gibt einen kleinen See und WerkstĂ€tten. Beliebt ist er zudem wegen seiner Bildungs-, Spiel- und Kreativangebote. Am Freitag, 15. Oktober, sind dort ab 14 Uhr Aktionen fĂŒr den Geschmackssinn geboten. Mitveranstalter ist das KonTiKi, die naturpĂ€dagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung des Mundenhofs. Wer teilnimmt, kann regionale und biologisch angebaute Pflanzen zu gesunden Leckereien verarbeiten, Dinkel und Roggen mahlen, Brot backen, Bratkartoffeln am Feuer zubereiten und Äpfel aus dem Naturschutzgebiet Rieselfeld zu leckerem Most pressen.

Auf dem offenen und inklusiven Kinderabenteuerhof am Dorfbach in der Vauban leben ebenfalls viele Tiere, darunter Hasen, Schweine und Pferde. Am Samstag, 16. Oktober, erwartet Kinder und Erwachsene ein vielfĂ€ltiges Programm: Zwischen 10.30 und 12 Uhr ist ein Spaziergang ĂŒber die Streuobstwiesen geboten. Es werden Äpfel gesammelt, ein Baum gepflanzt und das artenreiche Leben der Wiesen erkundet. Ab 14 Uhr können die Teilnehmenden feinen Apfelsaft pressen und in der MitmachbĂ€ckerei „blind backen“. Außerdem erwartet sie ein „Marktstand der guten Orte“, ein Quiz, sowie Leckeres aus der MultifunktionskĂŒche des Gemeinschaftsgartens.

Mit dem Waldherbst, einem Erlebnistag im und um das Waldhaus, endet am Sonntag, 17. Oktober, die Aktionswoche „Nachhaltigkeit (er)leben“. Auf dem Programm stehen VorfĂŒhrungen und Mitmachaktionen zur Holzernte und Holzverarbeitung sowie Exkursionen, Workshops und InfostĂ€nde.

Alle Termine im Überblick

Weitere Infos, auch zur Anmeldung gibt es auf den Webseiten:

 Sa, 9. Oktober, 17-20 Uhr, Planetarium: „Lichtverschmutzung?
Nachhaltige Beleuchtung ist mehr als nur Energieeffizienz“
www.planetarium-freiburg.de

 Mo, 11. Oktober, 14-18 Uhr, Lernort Kunzenhof: „Nachhaltiger Lebensstil in Verbundenheit mit den Lebensgrundlagen“
www.kunzenhof.de

 Di, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Solare Zukunft mit Fesa:
Fahrradkino
www.solarezukunft.org, www.fesa.de

 Do, 14. Oktober, 14-17 Uhr, Ökostation: „Wasser und Wir“
www.oekostation.de

 Fr, 15. Oktober, 14-17 Uhr, Abenteuerspielplatz und KonTiKi: „Guter Geschmack“
www.freiburg.de/abenteuerspielplatz
www.freiburg.de/kontiki/

 Sa, 16. Oktober, 10-12 und 14-18 Uhr, Kinderabenteuerhof:
Aktionstag
www.kinderabenteuerhof.de

 So, 17. Oktober, 11-17 Uhr, Waldhaus: „WaldHerbst“,
www.waldhaus-freiburg.de
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FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark
Kurpark: Hr. Sutter (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark
BAD KROZINGEN. Am Dienstag, den 12. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, findet eine fachkundige FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark statt. GĂ€rtnermeister Hans-JĂŒrgen Sutter wird die Teilnehmer durch den Artenreichtum der Pflanzen- & Blumenwelt des Kurparks fĂŒhren.

Auf einer GesamtflĂ€che von zirka 40 ha befindet sich ein wertvoller Baumbestand mit zahlreichen eigenwilligen und seltenen Baumpersönlichkeiten sowie auf mehr als 5.000 mÂČ Gehölzpflanzungen. Die Wechselflor- und StaudenflĂ€chen erstrecken sich auf ĂŒber 1.500 mÂČ. Durch die gĂŒnstigen KlimaeinflĂŒsse aus dem Mittelmeerraum schmĂŒcken ZitrusfrĂŒchte, Hanfpalmen und Magnolien die eindrucksvolle Landschaft rund um das Kurhaus. Einen besonderen Farbtupfer geben im FrĂŒhjahr die bis zu 60.000 blĂŒhenden Tulpen und Narzissen. Der Pfau mit seinem Nachwuchs fasziniert mit seinem farbenprĂ€chtigen Blumenkleid.

Bei einer fachkundigen FĂŒhrung von GĂ€rtnermeister Hans-JĂŒrgen Sutter am Dienstag, den 12. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, können die Teilnehmer den Kurpark kennenlernen und den Artenreichtum der Pflanzen- und Blumenwelt des Bad Krozinger Kurparks bestaunen.

Eine weitere FĂŒhrung findet am Dienstag, den 26. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Radtour mit den Planern durch Freiburg
BĂŒrgerbeteiligung zum Radschnellweg Freiburg-WalkirchEmmendinge
Trasse durch die Stadt soll gefunden werden

Die Planung des Radschnellwegs von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen (RS 6) nimmt weiter Kontur an. Das sogenannte Breisgau Y soll eine schnelle regionale Radverbindung ĂŒber Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Radschnellweg war im Herbst 2020 gestartet. Mit den RĂŒckmeldungen aus der Onlinebeteiligung wurden jetzt viele mögliche TrassenfĂŒhrungen durch Freiburg untersucht und miteinander verglichen. Mögliche Routen konnten so zunehmend eingegrenzt werden.

Jetzt soll es eine Besichtigung auf zwei RĂ€dern geben. Bei einer Beradlung sollen interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gemeinsam mit dem Planungsteam Abschnitte von möglichen Trassen des Radschnellwegs erkunden. Der Termin soll stattfinden am Mittwoch, 27. Oktober von 15.30 bis circa 18.30 Uhr.

An verschiedenen Punkten wird gezeigt, wie der Radschnellweg in Zukunft verlaufen könnte. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Hinweise einzubringen. Die Strecke, die an dem Tag auf dem Rad zurĂŒckgelegt wird, ist etwa vier Kilometer lang.

Die PlÀtze sind begrenzt, eine Anmeldung erforderlich. Das ist bis zum 24. Oktober möglich unter www.breisgau-y.de/beradelungen. Nach der Anmeldung wird der Treffpunkt mitgeteilt. Bei der Veranstaltung gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), ein Nachweis muss vorgezeigt werden. Zudem werden alle Teilnehmenden gebeten, die Abstandsregeln einzuhalten und an allen Haltepunkten eine medizinische Maske zu tragen.

Radschnellwege sind eine neue Kategorie von Radverbindungen, die direktes, zĂŒgiges Vorankommen ermöglichen. Das soll durch eine breite und durchgĂ€ngige Trasse erreicht werden. Dadurch soll Radfahren attraktiver werden, auch ĂŒber lĂ€ngere Distanzen hinweg. Damit sollen vor allem Pendler motiviert werden, auf das Rad umzusteigen. Die Stadt erhofft sich vom rund 21 Kilometer langen RS 6 einen spĂŒrbaren Impuls fĂŒr klimavertrĂ€gliche MobilitĂ€t in der Region. Etwa fĂŒnf Kilometer der Strecke liegen auf Freiburger Gemarkung. Berechnungen haben gezeigt, dass das Verkehrspotenzial auf dem RS 6 bei 12.000 Radfahrenden pro Tag liegt. Ziel ist, dass der Radschnellweg bis 2028 gebaut wird. Unproblematische Streckenabschnitte sollen jedoch vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden.

Weitere Informationen rund um das Projekt sind auf www.breisgau-y.de zu finden.
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