oekoplus - Freiburg
Freitag, 30. Oktober 2020
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In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
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Sollten Sie Fragen, Anregungen oder VerbesserungsvorschlĂ€ge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und fĂŒr jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wĂŒnscht Ihnen
 
 
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Sechs weitere Fahrrad-Reparaturstationen
Fahrrad-Reparaturstation am Betzenhauser Torplatz / Foto: VAG
 
Freiburg: Sechs weitere Fahrrad-Reparaturstationen
Die vier ersten vor etwa 15 Monaten durch die Freiburger Verkehrs AG (VAG) aufgestellten öffentlichen Reparaturstationen fĂŒr FahrrĂ€der haben sich bewĂ€hrt, werden gut angenommen und haben mittlerweile Zuwachs bekommen. Sechs weitere der schlanken roten SĂ€ulen sind jetzt neben den Frelo-Stationen Haslach Bad, Sandfangweg, Tullastraße / ZĂ€hringerstraße, Killianstraße, beim Betzenhauser Torplatz und beim Studierendendorf Vauban zu finden.

Die Stationen sind mit allem ausgestattet, was man fĂŒr eine schnelle Reparatur brauchen kann. Mit dabei ist natĂŒrlich auch eine Luftpumpe mit Adapter fĂŒr jede Ventilart und einem Druckmesser der verlĂ€sslich anzeigt, wie weit der Reifen bereits aufgepumpt ist.
Die Erfahrung mit bisherigen Anlagen beim Wiehrebahnhof, an der Laßbergstraße, beim Holzmarkt sowie vor dem VAG Zentrum in der Besançonallee haben gezeigt, dass die Stationen und deren Ausstattung ebenso zweckmĂ€ĂŸig wie robust sind. Einzig die Dichtungen der Luftpumpen-Adapter fĂŒr die verschiedenen Ventilarten mĂŒssen hin und wieder erneuert werden.

Die VAG investierte je Station etwa 1.000 Euro in einen kleinen aber sinnvollen Baustein der Freiburger Verkehrswende.

Was die Stationen so alles bieten:

● QR CODE mit Reparaturanleitungen
● Kreuzschlitzschraubendreher PH2
● Schraubenzieher 5,5 x 1,0 mm
● EinmaulschlĂŒssel verstellbar 0-30 mm
● Skateboard-Tools |9/16|1/2|3/8|
● DoppelmaulschlĂŒssel 8×10 mm
● DoppelmaulschlĂŒssel 13×15 mm
● TORXschlĂŒssel Set |9|10|15|20|25|27|30|40|
● InbusschlĂŒssel Set |2|2,5|3|4|5|6|8|
● Reifenheber (Kunststoff mit Stahlkern)
● Pumpe mit Druck 10 BAR (Glycerin-Manometer „Antifog“) mit Adapter fĂŒr alle Ventile
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Workshop: "Samen - rund und eckig"
am 20.11.2020 von 17:00 bis 19:00
in der Ökostation Freiburg

Wie entsteht ein Samenkorn? Welche Fruchttypen gibt es? Was verrĂ€t uns der Aufbau des Samens ĂŒber die verschiedenen Strategien der Ausbreitung, sowie des Schutzes und der Erhaltung der Pflanzenart? Wir werden uns die Samen und SamenstĂ€nde bekannter KrĂ€uter etwas nĂ€her unter die Lupe nehmen. Der Workshop ist geeignet als ErgĂ€nzung des Sommerkurses, aber auch alle Neueinsteiger*innen sind herzlich willkommen.

Zielgruppe: Erwachsene
Leitung: Robert Schönfeld
7.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Die Rad-Vorrang-Route FR2 wÀchst weiter
Im GĂŒterbahnhof-Areal kommen jetzt Radfahrstreifen fĂŒr eine radfreundliche Anbindung

In der Neunlindenstraße wurden Radschutzstreifen markiert und ein Radweg gebaut – Verbindung zur Waldkircher Straße

Mehr als ein Kilometer neue Wege fĂŒr den Radverkehr

Bislang endete der 2019 auf der Rad-Vorrang-Route FR2 fertiggestellte Radweg entlang der Hartmannstraße auf Höhe des GĂŒterbahnhof-Areals. FĂŒr die Anbindung Richtung Waldkircher Straße wurden jetzt in der Neunlindenstraße Radschutzstreifen markiert und ein Radweg gebaut. Außerdem wird die Rad-Vorrang-Route FR2 nach Norden durch das GĂŒterbahnhof-GelĂ€nde verlĂ€ngert.

Bereits vor einigen Wochen hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) auf beiden Seiten der Neunlindenstraße Radschutzstreifen markiert. In der Kurve der Neunlindenstraße zur Hartmannstraße wurde auf der Nordseite ein StĂŒck Radweg gebaut, um den Anschluss an den Radweg Hartmannstraße herzustellen. Durch den Bau des Radweges war es möglich, die alten und großen BĂ€ume in diesem engeren Bereich zu erhalten. In den ĂŒbrigen, breiteren Bereichen wurden zuvor auf der SĂŒdseite der Straße zwischen den BĂ€umen die Bordsteine abgesenkt und so ein Parkstreifen geschaffen. So konnten ParkplĂ€tze, die bislang auf der Fahrbahn lagen, zwischen die BĂ€ume gelegt werden. Wegen der BĂ€ume verringert sich die Anzahl der ParkplĂ€tze um rund 15 StĂŒck. Auf der Fahrbahn wurde so Platz geschaffen fĂŒr 1,6 Meter breite Radschutzstreifen, die deutlich ĂŒber der Mindestbreite von 1,25 Meter liegen. Zudem wurden Sicherheitstrennstreifen angelegt, die einen Schutzraum zu parkenden Autos schaffen

Radschutzstreifen sind - im Gegensatz zum Radfahrstreifen - mit einer unterbrochenen schmalen Linie markiert. Sie wurden in Freiburg bislang unter anderem im Rennweg, der ZĂ€hringer Straße, der Sundgauallee und der Basler Landstraße angebracht und haben sich dort wie auch bundesweit sehr gut bewĂ€hrt. Die Fahrbahn zwischen den Schutzstreifen bietet ausreichend Platz fĂŒr die Begegnung von zwei Autos. Auf Radschutzstreifen, wie auch auf Radwegen und Radfahrstreifen, gilt absolutes Halteverbot.

Durch die neuen Schutzstreifen hat das GuT eine radfreundliche Verbindung hergestellt zwischen dem Radweg entlang der Hartmannstraße (FR2) und der geplanten Rad-Vorrang-Route FR3 in der Waldkircher Straße. Diese wird in den nĂ€chsten Jahren zusammen mit der Stadtbahn Waldkircher Straße gebaut.

Und die Rad-Vorrang-Route FR 2 wĂ€chst weiter. Richtung Norden wird die Fortsetzung in den nĂ€chsten Tagen durch das GĂŒterbahnhof-GelĂ€nde angelegt. Dazu werden in der Paul-Ehrlich-Straße und großen Teilen der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße beidseitig Radfahrstreifen markiert – sobald es die Witterung zulĂ€sst. Diese werden 2,10 Meter breit sein und damit breiter als das Standardmaß von 1,85 Meter. Auch hier wird zusĂ€tzlich noch ein Sicherheitstrennstreifen angelegt. Die Radfahrstreifen werden als Teil der Erschließung des GĂŒterbahnhof-Areals von dessen EigentĂŒmerin, der Firma Aurelis, angelegt, die Straße dann an die Stadt Freiburg ĂŒbertragen. Die Radstreifen schaffen die Verbindung vom Radweg entlang der Hartmannstraße bis zur Berta-Ottenstein-Straße im Norden des GĂŒterbahnhof-GelĂ€ndes. Von da können Radfahrende ĂŒber einen Radweg bis zur Tullastraße gelangen. Auf dem GelĂ€nde des GĂŒterbahnhofs werden mehrere Tausend dort wohnende und arbeitende Menschen besser an das Radverkehrsnetznetz angebunden.

Das Freiburger Radverkehrsnetz (bislang 470 Kilometer lang) wĂ€chst durch diese beiden Maßnahmen in der Neunlindenstraße und im GĂŒterbahnhof-GelĂ€nde um mehr als einen Kilometer LĂ€nge.
 
 

Veranstaltungen 
 
Papierkonsum und die Folgen fĂŒr die Umwelt - Fortbildung fĂŒr LehrkrĂ€fte
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
Papierkonsum und die Folgen fĂŒr die Umwelt - Fortbildung fĂŒr LehrkrĂ€fte
am 19.11.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Welche sind die ökologischen und sozialen Folgen unseres Papierverbrauchs? Was hat dies mit Wald- und Klimaschutz zu tun? Wie können SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in ihrem Alltag selbst aktiv werden? Im Vordergrund der Fortbildung steht die Vermittlung von prioritĂ€ren Themen bezĂŒglich Papier im Schulalltag und praxiserprobten Methoden, um einzelne Stunden bis hin zu ganzen Projektwochen zĂŒgig zu planen und erfolgreich umzusetzen. Konkrete Handlungsoptionen zum Papiersparen und AktionsvorschlĂ€ge fĂŒr die Schule werden erarbeitet. Dieser Praxistag richtet sich an SchullehrkrĂ€fte aller Klassen- und Schulstufen.

Leitung: Susanna Gill, Abfallberaterin der ASF und Ulrike Hecht, Ökostation
In Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Anmeldung ĂŒber gill@abfallwirtschaft-freiburg.de oder Tel. 0761 / 76707-723
Anmeldeschluss: 12. November 2019
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Stadt fĂŒr Einsatz zum Erhalt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet
Land wĂŒrdigt Engagement fĂŒr Artenvielfalt entlang von Straßen Die Stadt Freiburg ist fĂŒr ihr Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet worden. Das Verkehrsministerium des Landes wĂŒrdigt Freiburgs Einsatz fĂŒr mehr Artenvielfalt entlang von Straßen.

Seit 2018 stellt das Verkehrsministerium mit dem Sonderprogramm zur StĂ€rkung der biologischen Vielfalt Geld zur Förderung der Artenvielfalt auf dem StraßenbegleitgrĂŒn zur VerfĂŒgung, außerdem wird der Bau von Amphibienschutzanlagen gefördert.

Denn GrasflĂ€chen an Straßen werden ĂŒblicherweise gemĂ€ht und der Grasschnitt bleibt auf den FlĂ€chen liegen. Im Gegensatz dazu fördert das Verkehrsministerium das zweimalige MĂ€hen mit Entfernung des Schnittgutes. Das Verfahren nennt sich Aushagerung, so entstehen artenreiche, nĂ€hrstoffarme FlĂ€chen. Ziel der Aushagerung ist ĂŒber mehrere Jahre NĂ€hrstoffe von den FlĂ€chen zu entfernen, um langfristig einen lichteren Bewuchs zu erhalten und damit BlĂŒtenpflanzen zu fördern. ErgĂ€nzend werden heimische BlĂŒhmischungen gesĂ€t, was die Entwicklung beschleunigt. Von der grĂ¶ĂŸeren Vielfalt an BlĂŒtenpflanzen profitieren dann Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Seit Beginn des Sonderprogramms haben sich 24 Stadt- und Landkreise daran beteiligt. Freiburg hat mit insgesamt 9,5 Hektar an verschiedenen Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen die zweitgrĂ¶ĂŸte AushagerungsflĂ€che vorzuweisen. 2018 wurden zum ersten Mal FlĂ€chen gemeldet und 2020 weitere FlĂ€chen ergĂ€nzt. Außerdem werden in Freiburg Amphibienschutzanlagen gefördert. Neben Freiburg wurden der Rhein-Neckar-Kreis, der Ostalbkreis und der Rems-Murr-Kreis ausgezeichnet.

„Nur mit engagierten Stadt- und Landkreisen, StĂ€dten und Gemeinden können wir die Artenvielfalt entlang der Straßen in unserem Land erhalten und stĂ€rken. Ich hoffe, dass möglichst viele Kreise, StĂ€dte und Gemeinden diesem Beispiel folgen. Die biologische DiversitĂ€t in unserem Land kann nur mit kompetentem Engagement vor Ort geschĂŒtzt werden“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste die WĂŒrdigung am Donnerstag online stattfinden, sonst hĂ€tten Vertreterinnen und Vertreter des Garten- und Tiefbauamtes sowie des Umweltschutzamtes die Ehrung persönlich entgegengenommen.

Als Dank erhielten die prĂ€mierten Stadt- und Landkreise Hartholz-Skulpturen des Schweizer KĂŒnstlers Marcel E. PlĂŒss. Die sogenannte „Wildbienenkunst“ sieht nicht nur schön aus, sondern bietet mit den gebohrten HohlrĂ€umen auch Wildbienen ein Zuhause.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neue BroschĂŒre „Umwelt- und Klimaschutz in Freiburg“
Aktuell gibt es fĂŒr den Freiburger Umwelt- und Klimaschutz gleich drei bedeutende JubilĂ€en zu feiern: 30 Jahre Umweltdezernat, 35 Jahre Umweltschutzamt und 40 Jahre Umweltausschuss des Gemeinderates. Neben kleineren, coronakonformen Feierlichkeiten und öffentlichen Fachexkursionen wurde dieser Tage eine neue BroschĂŒre veröffentlicht, die Geschichte und Sachstand zusammenfasst: „Umwelt- und Klimaschutz in Freiburg“. Auf mehr als 100 Seiten werden AktivitĂ€ten, Ziele, Programme und Projekte aus den verschiedenen Handlungsfeldern aufgezeigt.

Die reich bebilderte BroschĂŒre widmet sich unter anderem den Themen Klimaschutz, Wasser, Boden, Luftreinhaltung, Abfall und Naturschutz. Es geht aber auch um die Akteure der Umweltbildung sowie um eine kurze Darstellung der zahlreichen Initiativen und Organisationen die in Freiburg engagiert mithelfen, Umwelt und Klima zu schĂŒtzen.

Bestellt werden kann die BroschĂŒre unter:
umweltamt@stadt.freiburg.de oder unter 0761 / 201-6101.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Kranke BÀume werden im Winter gefÀllt
Ersatzpflanzungen fĂŒr StraßenbĂ€ume

Die BĂ€ume der Stadt werden fortlaufend untersucht und kontrolliert. In den vergangenen Monaten wurden dabei kranke BĂ€ume festgestellt, die, zum Schutz der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, im Winter gefĂ€llt werden mĂŒssen. Es handelt sich dabei HauptsĂ€chlich um einzelne Park- oder StraßenbĂ€ume. FĂŒr die die gefĂ€llten StraßenbĂ€ume wird in der Regel Ersatz gepflanzt.

So mĂŒssen etwa in der Johaniterstraße vier Blutpflaumen und in der Eichelbuckstraße eine Stileiche wegen Pilzbefall gefĂ€llt werden. Auch auf dem Schlossberg und im Hauptfriedhof werden einige BĂ€ume gefĂ€llt, hier wegen TrockenschĂ€den. Bei den BĂ€umen, die in Parkanlagen entfernt werden, handelt es sich in der Hauptsache um Pflegemaßnahmen, um zu dicht wachsende GehölzbestĂ€nde auszulichten und dadurch das Wachstum der BĂ€ume zu verbessern (Bestandspflege).

Das Garten- und Tiefbauamt wird betroffenen Einrichtungen sowie den BĂŒrger- und Lokalvereinen eine detaillierte Liste der zu fĂ€llenden BĂ€ume zur VerfĂŒgung stellen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Mit Abstand in die NormalitÀt

Mit einem Hygienekonzept und unter Einhaltung der aktuellen Auflagen findet der Riesen Flohmarkt am Samstag, 24.10. und am Sonntag, 25.10. in der Messehalle 2 Freiburg statt.

FĂŒr Besucher und Aussteller ist es verpflichtend eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Auch muss ein Kontaktformular ausgefĂŒllt werden. Das Kontaktformular kann vor Ort ausgefĂŒllt werden. Auf unserer Webseite: ww.suema-maier.de erhalten Sie alle Informationen.
Wir haben zum Flohmarkt, der derzeitigen Situation geschuldet, ein Konzept entworfen, das Ihnen den Besuch so angenehm wie möglich macht. Wir haben in der weitlÀufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand «verschnaufen», ohne Ihre Maske zu tragen.

Bis zu 200 Aussteller mit Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele ĂŒberregionale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein. Ebenso lĂ€sst sich der Besuch des Flohmarkts wunderbar mit dem Gang auf das Freiburger HerbstvergnĂŒgen auf dem MessegelĂ€nde vereinbaren.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig GlĂŒck den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Parkmöglichkeiten: direkt an der Messehalle -kostenfrei-

Die Öffnungszeiten: Samstag, 24.10. von 10-18 Uhr und Sonntag, 25.10. von 11-18 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.
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Veranstaltungen 
 
 
WAS BLEIBT FÜR DICH?
Erstmals bieten die "Psychologists for Future" in Kooperation mit dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg e.V. ein Angebot fĂŒr Menschen an, denen die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst.

Der Klimawandel zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, vor denen Menschen jemals gestanden haben.
Hunderttausende gehen mit Fridays for Future auf die Straße, weil sie sich schwerwiegende Sorgen um die Zukunft unseres Planeten machen.
Viele von uns machen sich Sorgen, grĂŒbeln oder haben Angst. Es ist nicht verwunderlich, dass bei vielen von uns seelische Prozesse ausgelöst werden, mit denen wir uns ĂŒberfordert und allein gelassen fĂŒhlen.

Wir unterstĂŒtzen dich darin, den Wandel und seine seelischen Auswirkungen konstruktiv zu gestalten. Wir bieten dir einen geschĂŒtzten Raum, in dem Du mit Deinen Ängsten oder GefĂŒhlen von Ohnmacht, Erschöpfung oder Überforderung nicht allein bleibst. Hier geht es mal nicht um inhaltliche Diskussionen, hier geht es um dich.

Ein Angebot fĂŒr alle, denen die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst, begleitet von zwei Psycholog*Innen der Psychologists for Future.

NĂ€chste Termine:

FĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene
Donnerstag, 22. Oktober 2020,1800 Uhr
im KlimaaktionsbĂŒro, Guntramstr. 11, 79106 Freiburg

FĂŒr alle Altersgruppen
Donnerstag, 29. Oktober 2020,1930 Uhr
Wallstraße 8, 79098 Freiburg (Tibet Kailash Haus)

Schau einfach rein.
Wegen Corona freuen wir uns aber auch ĂŒber Voranmeldungen per Whatsapp oder Telegram an 0151.40341416 oder per Mail an buero@klimaaktionsbuendnis.de. (Wegen Corona ist die Teilnahme auf maximal 12 Menschen begrenzt.)

Ein Angebot von Psychologists for Future Freiburg und dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
Weiterbildung
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
Weiterbildung "Einsteinhochzwei Qualifizierung 2020/21"
am 09.11.2020 von 14:30 bis 17:30
in der Ökostation Freiburg

Start der 4-teilige Qualifizierungsreihe Freiburger ForschungsrÀume.
Das zentrale Anliegen der Freiburger ForschungsrĂ€ume ist es das Lernen und Lehren im Bereich der MINT-FĂ€cher in KITAs, Schulen und außerschulischen Lernorten in Freiburg zu verbessern. Dabei steht eine dialogische und forschende Grundhaltung aller Beteiligten Akteure im Vordergrund („Auf die Haltung kommt es an!“). Die Erforschung der eigenen Praxis durch die Teilnehmenden steht im Zentrum.
Die Qualifizierung richtet sich an PĂ€dagog*innen aus Kitas, öffentlichen Schulen, aus der Schulkindbetreuung und aus außerschulischen Bildungseinrichtungen.

Leitung: Svenja Fugmann und Team der Freiburger ForschungsrÀume
Die Ausschreibung mit allen Terminen steht in der Anmeldung unter https://www.oekostation.de/docs/2020.11.09_Einladung_Tel_Einstein_hoch_zwei.pdf
In Kooperation mit der Stadt Freiburg, Amt fĂŒr Schule und Bildung (ASB), Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie (AKI), Amt fĂŒr stĂ€dtische Kindertageseinrichtungen (ASK).
Veranstaltungsort: vorraussichtlich BĂŒrgerhaus Seepark
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Gartentreff im Herbst mit Garten- und Kompostberatung
am 18.10.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Die Ökostation lĂ€dt zu einem Gartensonntag in den Biogarten ein. Die Besucher*innen erhalten Tipps und Anregungen fĂŒr das GĂ€rtnern im Herbst, so zum Beispiel wie man Laub und GartenabfĂ€lle kompostiert, wie man den Garten fĂŒr den Winter vorbereitet, Stauden und Gehölze pflanzt oder mit der richtigen Bodenpflege bereits jetzt die Grundlage fĂŒr das nĂ€chste Jahr schafft. An diesem Nachmittag ist der Biogarten geöffnet und Natur- GĂ€rtnermeister Robert Schönfeld steht fĂŒr Fragen des naturnahen GĂ€rtnerns und Kompostierens zur VerfĂŒgung.

Robert Schönfeld und das Team der Ökostation
Das "CafĂ© Ökostation" hat geöffnet.
In Kooperation mit der Abfallwirtschaft Freiburg
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Verschiedenes 
 
50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald – LBV und NABU gratulieren
Bayerischer Wald: Lusen (c) Dr.Eberhard Pfeuffer
 
50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald – LBV und NABU gratulieren
Eine Erfolgsgeschichte Dank des Mutes der damaligen EntscheidungstrÀger

Hilpoltstein/Berlin, 06.10.2020 – Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU gratulieren zum 50-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Nationalparks Bayerischer Wald. „Der Nationalpark Bayerischer Wald ist eine Erfolgsgeschichte – fĂŒr die Region und fĂŒr die Natur“, betont Dr. Norbert SchĂ€ffer, Vorsitzender des LBV und lobt die damaligen EntscheidungstrĂ€ger fĂŒr ihren Mut und ihre Weitsicht. „Waldnationalparke haben eine herausragende Funktion fĂŒr den Artenschutz. Gleichzeitig wird der AtmosphĂ€re durch das Wachstum der BĂ€ume Kohlenstoff entzogen und in lebenden und toten BĂ€umen, aber auch im Waldboden, lange gebunden. Nationalparke sind daher eine echte Kohlenstoffsenke und tragen zum Klimaschutz bei“, erklĂ€rt Jörg Andreas KrĂŒger, PrĂ€sident des Naturschutzbunds Deutschland.

Vor 50 Jahren, am 7. Oktober 1970, wurde der erste deutsche Nationalpark gegen den heftigen Widerstand von Teilen der Bevölkerung gegrĂŒndet. Damals wurden EinschrĂ€nkungen und Bevormundung befĂŒrchtet. Auch die Erweiterung 1997 fĂŒhrte zu hitzigen Debatten. Aber der Mut der EntscheidungstrĂ€ger einen Nationalpark gegen den Willen eines Teils der örtlichen Bevölkerung zu grĂŒnden, zahlte sich auch wirtschaftlich aus. Heute steht das ehemalige Armenhaus in Bayern finanziell besser da denn je: Touristenmagnet und attraktives Reiseziel, das die lokale Wirtschaft ankurbelt und nachhaltig stĂŒtzt. „Gerade in Zeiten wie diesen, wenn bedingt durch die Corona-Pandemie der Urlaub dahoam angesagter ist denn je, ist der Bayerische Wald ein attraktives Urlaubsziel fĂŒr viele“, erlĂ€utert der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert SchĂ€ffer. Untersuchungen zeigen, dass fast 60 Prozent der GĂ€ste gerade wegen des Nationalparks in die Region kommen. In einer reprĂ€sentativen Umfrage der Uni WĂŒrzburg sprachen sich sogar 97 Prozent der Befragten fĂŒr ein Weiterbestehen des Nationalparks aus.

„Durch die natĂŒrliche Entwicklung in einem Nationalpark können LebensrĂ€ume fĂŒr Insekten, Vögel und Pilze entstehen, die es in dieser QuantitĂ€t und QualitĂ€t so in WirtschaftswĂ€ldern nicht gibt“, erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger. „Auf den FlĂ€chen des Nationalparks Bayerischer Wald haben wir bereits in den 1980er Jahren erlebt, wie die Natur regiert, wenn Wald großflĂ€chig abstirbt. Bereits nach wenigen Jahren sind flĂ€chig wieder junge BĂ€ume nachgewachsen und die Baumartenvielfalt ist heute grĂ¶ĂŸer als zuvor“, so KrĂŒger. „Ein Nationalpark kann somit als ReferenzflĂ€che dienen, um zu zeigen, wie ein natĂŒrlicher Wald auf den Klimawandel reagiert. Er zeigt uns, welche Baumarten mit den Herausforderungen Hitze und Trockenheit am besten zurechtkommen“, ergĂ€nzt der LBV-Vorsitzende SchĂ€ffer.

Vor diesem Hintergrund begrĂŒĂŸen LBV und NABU die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, als ersten Schritt weitere WaldflĂ€chen dauerhaft aus der Nutzung zunehmen. „Dies kann aber nur ein Zwischenschritt fĂŒr die Ausweisung eines 3. Nationalparks in Bayern sein“, sind sich die beiden Vorsitzenden SchĂ€ffer und KrĂŒger einig.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg i.Br. und Region: Mehr Wohnungen mit ökosozialem Umbau
Am Freitag, 16. Oktober 2020 ab 14.15 - 18.45 Uhr mit Einlass ab 13.50 Uhr gibt es in Freiburg i.Br. im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen, Lameystr., eine öffentliche Konferenz "Mehr Wohnungen - effiziente Wohnraumnutzung & Umbau ohne FlĂ€chenverbrauch in Freiburg und Region" zu den Themen *ökologisch-soziale Wege fĂŒr bezahlbares Wohnen – Vorbilder und Instrumente, *besser Nutzen, Teilen, Aufstocken, Ausbauen, Anbauen, Umbauen, HinterhĂ€user, Scheunen, *Klimaschutz mit Dach-Mehrfachnutzung, Solarenergie, Sanierung. Vortragende des Öko-Instituts e.V., der Stadt Freiburg und Freiburger Stadtbau, des Bauvereins Breisgau eG, Architekten, Planer, EigentĂŒmer und Weitere erlĂ€utern mit KurzvortrĂ€gen vorbildliche Maßnahmen und stehen fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung. Die Konferenz richtet sich an kommunal Interessierte, planende Berufe, Wohnungswirtschaft, Vereinigungen, EigentĂŒmer, Mieter und an Klima- und Umweltschutz sowie Wohnen Interessierte. Veranstalter im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg sind ECOtrinova e.V., BUND RV und OV Freiburg mit ideellen MittrĂ€gern Landesnaturschutzverband LNV e.V., NABU-Freiburg e.V., AGUS MarkgrĂ€flerland e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien an der UniversitĂ€t und Weiteren.

Der Eintritt ist frei. Verbindliche namentliche Anmeldung ist erbeten bis 14. Okt. 2020 an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-216 8730. Anmeldungen werden bestĂ€tigt. Die Platzzahl ist auf 100 begrenzt. Es gelten die Covid-19-Hygienebestimmungen des Landes, u.a. Abstand 1,5 m, Maskenpflicht im Eingangsbereich - nicht beim Sitzen – Handreinigung, Teilnah­meliste. Programmdetails sind online bei ecotrinova.de unter Samstags-Forum 2020. Schirmherrin ist UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg Br..
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Verschiedenes 
 
 
NABU: ResĂŒmee der Verhandlung zur Fehmarnbeltquerung am Bundesverwaltungsgericht
Intensive Verhandlungstage / KrĂŒger: Massive Fehler bei der Planfeststellung

Berlin, 05.10.2020 – Nach fĂŒnf intensiven Verhandlungstagen am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zieht der NABU eine erste Bilanz der Verhandlung zur geplanten Fehmarnbeltquerung. Neben den gerĂŒgten Planungsfehlern und dem drohenden Umweltschaden standen auch die unĂŒbersichtlichen Verfahrensunterlagen im Mittelpunkt der Diskussion. Diese erschwerten immer wieder die fachliche und rechtliche Auseinandersetzung. Am 3. November soll das Urteil verkĂŒndet werden. Der NABU hofft auf eine Entscheidung des Senats fĂŒr die Ostsee.

Verkehrsprognosen, Tunnelsicherheit, AlternativenprĂŒfungen, Existenz- und Umweltfragen – das Programm am Bundesverwaltungsgericht war vielfĂ€ltig und komplex, die Verhandlungstage waren lang. „Der 9. Senat hat an vielen Stellen die richtigen Fragen gestellt, und wir haben deutlich gemacht, wo die VersĂ€umnisse des Planfeststellungsbeschlusses liegen“, so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger. „Die Biotopkartierungen entlang der geplanten Trasse sind falsch, die Auswirkungsprognose auf den Schweinswal fehlerhaft und das Projekt nicht mit den Zielen des Meeresschutzgebiets ‚Fehmarnbelt‘ vereinbar. Die niedrigen und zudem fragwĂŒrdigen Verkehrserwartungen von 5.000 bis 8.000 Fahrzeugen pro Tag können den massiven Umweltschaden nicht rechtfertigen.“

Der Artikel 22 des Staatsvertrages wĂŒrde eine Neubewertung des Projektes ermöglichen. Doch die zustĂ€ndige Planfeststellungsbehörde und die beigeladene Femern AS klammerten sich immer wieder an die Logik des Staatsvertrags, ohne BerĂŒcksichtigung von verkehrspolitischen und gesellschaftspolitischen VerĂ€nderungen in Zeiten von Klimakrise und Artensterben. Besonders intensiv wurde wie erwartet um die Riffe im Fehmarnbelt gestritten, einen streng geschĂŒtzten Lebensraumtyp der Ostsee. Der NABU kritisierte dabei scharf die Versuche der Bagatellisierung durch Femern AS. „Es wurden gleich vier Riffe auf und nahe der geplanten Trasse ĂŒbersehen“, sagt Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz. „Im unmittelbar durch die Sedimentation stark beeintrĂ€chtigen Bereich von drei Kilometern zum Tunnelgraben haben wir heute mindestens 25 Prozent mehr Riffe als angenommen. Die methodischen Fehler der Biotopkartierung sind ebenso wenig erklĂ€r- wie heilbar.“

In der kontroversen naturschutzfachlichen und -rechtlichen Diskussion zeigte sich in Leipzig nach EinschĂ€tzung des NABU einerseits, dass das Gericht tief in die Thematik eingestiegen ist, andererseits aber auch die Tendenz, eine Heilung gerĂŒgter Fehler noch vor dem Urteil mit zu fördern. „Nach unserer Wahrnehmung mĂŒssen Argumente von KlĂ€gern außergewöhnlich stark sein, um einer Klage in Großprojekten wie diesem zum Erfolg zu verhelfen. Doch insbesondere im Fall der ĂŒbersehenen Riffe, der Vertreibung streng geschĂŒtzter Schweinswale und des fehlenden Bedarfs glauben wir, genau das erreicht zu haben“, so Malte Siegert, NABU-Verkehrsexperte und Vorsitzender des NABU Hamburg.

Hintergrund und Chronik:

Vor 25 Jahren beginnt die Planung des Ostseetunnels mit ersten Machbarkeitsstudien. 2008 wird zwischen DĂ€nemark und Deutschland ein Staatsvertrag zum Bau der Fehmarnbeltquerung geschlossen. Damals noch als SchrĂ€gkabelbrĂŒcke geplant, kommt 2011 die Tunnel-Entscheidung. Das Amt fĂŒr Planfeststellung des Landes Schleswig-Holstein gibt im Januar 2019 VorhabentrĂ€ger Femern AS grĂŒnes Licht fĂŒr den Bau Europas grĂ¶ĂŸten Infrastrukturprojekts. Der NABU klagt im April 2019 gegen den Planfeststellungsbeschluss, schĂ€tzt den ökologischen Schaden durch den Tunnelbau im Meeresschutzgebiet als verheerend und unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ein. Im September 2019 nach Taucharbeiten die BestĂ€tigung: Sie weisen mehrere Quadratkilometer große Riffstrukturen nach – genau dort, wo der Fehmarnbelt-Tunnel gebaut werden soll. In den Gutachten von Femern AS fanden sich 2013 noch Hinweise auf solche Riffe, in der eigentlichen UmweltvertrĂ€glichkeitsstudie wurde daraus Feinsubstrat – also Sand oder Schlick. Die Zerstörung kostbarer artenreicher Riffe wurde also nie geprĂŒft.
Die unwiederbringliche Vernichtung des einmaligen Ökosystems durch den Bau des Absenktunnels wiegt umso schwerer, als dass der Bedarf dafĂŒr gering ist. Der Verkehr kann mĂŒhelos ĂŒber die bestehenden Straßen- und Schienenverbindungen ĂŒber Land, BrĂŒcken und FĂ€hre abgewickelt werden. Der NABU fordert daher einen Ausstieg aus dem Projekt.
Sollte dies politisch mit unseren dÀnischen Nachbarn nicht durchsetzbar sein, muss nach EinschÀtzung des NABU zwingend die ökologisch vertrÀglichste Tunnelvariante gebaut werden: Ein bergmÀnnisch gebohrter Eisenbahntunnel.
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Nach Corona-Pause: Gebrauchtwarenbörse der ASF öffnet wieder
Um ein Infektionsrisiko zu verringern, war die Gebrauchtwarenbörse auf dem Recyclinghof St. Gabriel (Liebigstraße) von April bis Anfang Oktober geschlossen. Ab Montag, 12. Oktober, ist die Halle wieder zum Verkauf von Second-Hand-Artikeln geöffnet.

Die Warenbörse findet nun wieder jeden Montag von 14 bis 16 Uhr im Recyclinghof St. Gabriel statt. In der Warenbörse gelten fĂŒr alle SchnĂ€ppchenjĂ€ger ein Sicherheitsabstand von 1,50 Meter und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Weitere Infos online ...
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Neuer Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewÀhlt
Sebastian Backhaus / Foto: privat
 
Neuer Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewÀhlt
In der heutigen Sitzung des Gemeinderates wurde Sebastian Backhaus einstimmig zum Leiter der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement gewĂ€hlt. Der 41-jĂ€hrige gebĂŒrtige Freiburger ist selbststĂ€ndiger Kommunikationsberater und seit 2007 fĂŒr Berliner Ministerien, Kommunen und VerbĂ€nde tĂ€tig. Der Diplom-Betriebswirt fĂŒr Medien- und Kommunikationswirtschaft tritt die die Nachfolge von Simone Pflaum an und wird die Stabsstelle mit insgesamt drei Mitarbeiterinnen leiten. Die 2011 gegrĂŒndete Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement ist direkt dem OberbĂŒrgermeister zugeordnet und dient dem Ziel, die stĂ€dtischen Nachhaltigkeitsziele zu verwirklichen, Erfahrungen zu bĂŒndeln und daraus neue Kompetenzen fĂŒr die vielfĂ€ltigen Herausforderungen der Zukunft zu gewinnen.

Sebastian Backhaus hat bereits verschiedene Nachhaltigkeitskampagnen unter anderem des Bundesumweltministeriums konzipiert und geleitet. Er ist im Vorstand des Ökoinstituts e.V. ehrenamtlich tĂ€tig. Sebastian Backhaus wird sich in seiner zukĂŒnftigen Funktion dem Konzept „Nachhaltiges Freiburg 2030“ widmen, Bundesmittel zur Umsetzung kommunaler Maßnahmen akquirieren und innovative digitale Projekte vorantreiben.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: #klimaretten und Fuß-& Radentscheid - #klimaretten.Verkehrswende
Am Samstag, 10. Oktober 2020 ab 10.15 Uhr im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen, Lameystr., mit Einlass ab 09.50 Uhr, gibt es beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V., VCD-Regionalverband SĂŒdbaden e.V. und zahlreichen MittrĂ€gern die Autoren-Lesung mit Vortrag zum Buch "#klimaretten. Jetzt Politik und Leben Ă€ndern! Unser Verhalten oder die VerhĂ€ltnisse Ă€ndern?" von Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Öko-Institut e.V., TrĂ€ger des Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU. Über den "Fuß- & Radentscheid Freiburg. Pro lebenswerte, klimafreundliche, sichere, flĂ€chengerechte Stadt" berichtet Fabian Kern, Vertrauensperson des BĂŒrgerentscheids, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des VCD Regionalverband, Freiburg. Ab 12:15 Uhr folgt vor dem BĂŒrgerhaus ein Infostand des VCD mit Möglichkeit zur Probefahrt mit FahrradspezialitĂ€ten.

Der Eintritt ist frei. Zu den VortrĂ€gen ist verbindliche namentliche Anmeldung erforderlich bis 8. Okt. 2020 an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-216 8730. Anmeldungen werden bestĂ€tigt. Die Platzzahl ist auf 100 begrenzt! Es gelten die Covid-19-Hygienebestimmungen des Landes, u.a. Abstand 1,5 m, Maskenpflicht im Eingangsbereich - nicht beim Sitzen – Handreinigung, Teilnah­meliste. Programmdetails sind online bei ecotrinova.de

Schirmherrin der JubilĂ€umsserie 30 des Samstags-Forums Regio Freiburg ist UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg Br..
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Mit dem NABU den Vogelzug erleben
Am 3. und 4. Oktober findet der "EuroBirdwatch" statt

Berlin, 29.09.2020 – Mit dem „EuroBirdWatch“-Wochenende am 3. und 4. Oktober starten zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug. An viele Orten in Deutschland bietet der NABU gefĂŒhrte Vogelzug-Exkursionen an. „Beobachtungen am Birdwatch-Wochenende helfen dabei, VerĂ€nderungen von Zugzeiten festzustellen und WettereinflĂŒsse auf die Natur besser zu verstehen“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Zugvögel leiden besonders unter der Klimakrise, denn sie sind auf intakte VerhĂ€ltnisse gleich an mehreren Orten der Welt angewiesen: an ihren BrutplĂ€tzen, in ihrem Überwinterungsgebiet und an den RastplĂ€tzen entlang der Zugrouten. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass die Erderhitzung verschiedene VerĂ€nderungen fĂŒr die Vogelwelt mit sich bringt. „So fliegen Zugvögel in Europa und Nordamerika vergleichen mit 1959 heute durchschnittlich eine Woche frĂŒher in ihre Brutgebiete zurĂŒck, manche sind bereits drei Wochen frĂŒher bei uns als damals“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling, „Das betrifft vor allem viele Kurzstreckenzieher, die wir auch am ersten Oktoberwochenende zu sehen bekommen. Denn Kranich, Graugans, Buchfink oder Star können viel flexibler auf gĂŒnstige Witterung reagieren als Vogelarten, die bis in das sĂŒdliche Afrika ziehen. Diese leiden schon heute unter austrocknenden Oasen und Feuchtgebieten, die auf ihrem Zugweg zur Rast ĂŒberlebenswichtig sind.“

Kurzstreckenzieher ĂŒberwintern in SĂŒd- und Westeuropa, doch die zunehmend schneefreien Winter bei uns veranlassen viele dazu kĂŒrzere Strecken oder gar nicht mehr zu ziehen, und das immer öfter erfolgreich.

Jedes Jahr verlassen ĂŒber 200 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in SĂŒdeuropa oder Afrika zu ĂŒberwintern. Hinzu kommen 300 Millionen Zugvögel, die auf ihrem Weg durch Deutschland fliegen oder schon hier ihr Winterquartier erreicht haben.

Bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und gefĂŒhrte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Dabei werden selbstverstĂ€ndlich die derzeit wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln eingehalten.
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Karlsruhe: EFFEKTE im Oktober: Ohne Wasser ist alles nichts
Wasserverbrauch im Haushalt: Wasser ist ein kostbares Gut © a tip: tap e.V.
 
Karlsruhe: EFFEKTE im Oktober: Ohne Wasser ist alles nichts
Vierte Online-Ausgabe der Wissenschaftsreihe am 6. Oktober

"Ohne Wasser ist alles nichts" – unter diesem Motto steht der vierte Online-Vortragsabend bei der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am Dienstag, 6. Oktober. Unterhaltsam und verstĂ€ndlich zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten, wie wichtig das Element Wasser fĂŒr alle Menschen auf der Erde ist. Start der VortrĂ€ge ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de. Im Live Chat stehen die Expertinnen und Experten dem Publikum zur VerfĂŒgung. Die EFFEKTE-VortrĂ€ge, die vom WissenschaftsbĂŒro der Stadt Karlsruhe veranstaltet werden, können kostenfrei mitverfolgt werden.

In drei VortrĂ€gen wird das Thema Wasser in ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Prof. Dr.-Ing. Jan Hoinkis von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft nimmt die Zuhörenden mit auf eine Reise zum zweitgrĂ¶ĂŸten SĂŒĂŸwassersee der Erde, dem Viktoriasee in Ostafrika. Der See als Trinkwasserlieferant befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand. Über ein EU-Projekt soll die Fischerei nachhaltiger werden, was dem See helfen und zu seiner Renaturierung beitragen soll.

Warum der Flaschenwasserkonsum in Deutschland so hoch ist, woher unser Leitungswasser eigentlich kommt und welche GrĂŒnde dafĂŒr sprechen, Leitungswasser zu trinken, beantworten Eva Wendeberg und Maria Kondra vom Verein "A tip: tap". Der Verein setzt sich dafĂŒr ein, auf den Gebrauch von Leitungswasser umzusteigen, nachdem der Flaschenwasserkonsum in Deutschland sich seit den 1970er Jahren mehr als verzehnfacht hat.

Und schließlich berichtet Heinrich Armbruster von der Bundesanstalt fĂŒr Wasserbau ĂŒber die Archivarbeit in der Einrichtung. Dort sind mittlerweile 17.000 Fotoaufnahmen rund um die Bundeswasserstraßen digital aufbereitet worden. In seiner Gesamtschau zeigt das Bildmaterial eindrucksvoll, wie sich in der Geschichte der Wasserstraßen auch die Geschichte unseres Landes und seiner Menschen widerspiegelt.

Weitere Infos zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE gibt es auf der Internetseite www.effekte-karlsruhe.de und dem facebook-Kanal des WissenschaftsbĂŒros.
 
 

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NABU: EU-Subventionen mĂŒssen sich klar nach ökologischen Zielen richten
KrĂŒger begrĂŒĂŸt Selbstverpflichtung der Staaten zum Schutz der BiodiversitĂ€t / Deutschland kann mehr tun

Berlin, 28-09.2020 – In der am 28. September vorgestellten Selbstverpflichtung „Leaders Pledge for Nature“ im Vorfeld des UN BiodiversitĂ€tsgipfels versprechen die unterzeichnenden Staaten grĂ¶ĂŸere Ambitionen bei den Verhandlungen des globalen Abkommens fĂŒr die biologische Vielfalt. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kommentiert:

„Mit der Selbstverpflichtung erklĂ€rt sich die Bundesregierung bereit, dringend notwendige Schritte zu gehen, um das Ruder noch herumzureißen und die biologische Vielfalt zu retten. Bei den anstehenden Entscheidungen in der EU-Agrarpolitik und dem EU-Haushalt im Oktober kann Deutschland schon jetzt unter Beweis stellen, dass es seine Bekenntnisse ernst meint: Die Subventionen und Anreize der EU-Agrarpolitik mĂŒssen sich klar an ökologischen Kriterien orientieren – ansonsten untergraben sie weiter das globale Abkommen fĂŒr die biologische Vielfalt und verhindern so das Erreichen anderer BiodiversitĂ€tsziele. Bundeskanzlerin Angela Merkel kann der Weltgemeinschaft am Mittwoch auf dem BiodiversitĂ€tsgipfel zeigen, dass Deutschland sich seiner globalen Verantwortung bewusst ist und Ă€rmeren LĂ€ndern mehr finanzielle UnterstĂŒtzung bei der Umsetzung des Abkommens anbieten. Das Budget sollte deutlich aufgestockt werden – 1,5 Milliarden Euro pro Jahr wĂ€ren ein angemessener Beitrag.“

Der am 15. September veröffentlichte „Global Biodiversity Outlook“ hatte deutlich gezeigt, dass die Weltgemeinschaft bisher an der Umsetzung des Abkommens scheitert: Keines der 20 global gesetzten BiodiversitĂ€tsziele der letzten Dekade ist vollstĂ€ndig erreicht worden. Ganz besonders schlecht steht Deutschland bei dem Ziel da, naturschĂ€digende Subventionen zu beenden.

Hintergrund Selbstverpflichtung:

Mit dem "Leaders Pledge for Nature" verpflichten sich die Staaten unter anderem dazu, sich fĂŒr nachhaltige ErnĂ€hrung und Landwirtschaft einzusetzen und biodiversitĂ€ts- und klimaschĂ€digende Subventionen zu streichen. Stattdessen sollen Anreize geschaffen werden, um die biologische Vielfalt zu schĂŒtzen. Deutschland und die EU haben die Selbstverpflichtung mit initiiert und gezeichnet.
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MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
Treffpunkt am Donnerstag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel warÂŽs, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so Ă€hnlich) wird es wieder am Donnerstag, 1. Oktober, sein, wenn auf dem Mundenhof die einzige MondscheinfĂŒhrung in diesem Jahr ansteht. Von 19.30 Uhr an können Besucherinnen und Besucher mit dem Leiter des Tiergeheges, Matthias Hiltmann, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. ErdmĂ€nnchen, Affe, Kamel und Rind suchen sich ein Nachtlager. Der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. Die FĂŒhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. FĂŒr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.

Alle Besucherinnen und Besucher mĂŒssen bei dieser FĂŒhrung Mund-Nasen-Schutz tragen und die allgemeinen Hygienevorschriften einhalten.
 
 

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BUND-Trauer um Solarpionier Werner Mildebrath
Werner Mildebrath, Sasbach / Archiv: Axel Mayer
 
BUND-Trauer um Solarpionier Werner Mildebrath
Solarpionier, TĂŒftler, BUND-Ehrenmitglied und Aktivist am 18.9.2020 verstorben

Der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland trauert um sein verstorbenes Ehrenmitglied Werner Mildebrath aus Sasbach.
Der Solarpionier gehört zu den Ersten, die in Deutschland thermische Solaranlagen bauten. Der jetzt verstorbene Wyhl-Aktivist und TĂŒftler erhielt am 26.4.2008 bei der Landesdelegiertenversammlung des BUND in Bad Boll die Ehrenmitgliedschaft des BUND. Er war das erste Mitglied aus der Region am SĂŒdlichen Oberrhein, der diese Ehrung erhielt.
Werner Mildebrath war ab dem Jahr 1973 aktiv, als die Bevölkerung und die Badisch ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen zuerst ein umweltbelastendes Bleichemiewerk im elsĂ€ssischen Marckolsheim und spĂ€ter ein AKW in Wyhl verhinderte. Er war seit 1976 Mitglied des BUND. Werner Mildebrath fĂŒhrte damals mit seiner ebenso aktiven Frau Erika, ein kleines dörfliches ElektrogeschĂ€ft in Sasbach, einem kleinen Ort in nĂ€chster Nachbarschaft zu Marckolsheim und Wyhl.

Wie viele aus der dörflichen Bevölkerung war er fest eingebunden in den örtlichen AKW Wyhl - Widerstand, als Elektriker aber hatte er einige „besondere“ Aufgaben. Bei vielen Kundgebungen und Aktionen war er zustĂ€ndig fĂŒr die „Demo-Technik“. Er organisierte die Elektrik, die damals noch „exotische“ Videotechnik und die Lautsprecheranlagen und bediente diese. Im Wyhler Wald sorgte sein Aggregat bei Veranstaltungen fĂŒr Strom. Bei vielen Aktionen, auch in spĂ€teren Jahren, war er wie selbstverstĂ€ndlich als fĂŒr diesen Bereich „zustĂ€ndiger“ Mann dabei, immer zuverlĂ€ssig und engagiert, ohne viele Worte zu machen.

Alleine diese AktivitĂ€ten waren schon Grund genug fĂŒr eine Auszeichnung.Doch in erster Linie ging es dem BUND darum, den Solarpionier Werner Mildebrath zu ehren.

Durch die Volkshochschule Wyhler Wald war er sehr frĂŒh auf die damals absolut „exotische“ thermische ErwĂ€rmung von Wasser mit Hilfe der Sonne aufmerksam geworden.

Im Jahr 1975 baute der Elektriker, TĂŒftler und Handwerker fĂŒr sein eigenes Haus eine sehr solide thermische Solaranlage die heute nicht nur immer noch existiert, sondern auch noch funktioniert. Es dĂŒrfte sich dabei um eine der ersten praxistauglichen Solaranlagen in Deutschland gehandelt haben. Diese Anlagen gehören langfristig in ein Museum.

Im Sommer 1976 veranstalteten einige Aktive der Badisch-ElsĂ€ssischen BIÂŽs und des damals frisch gegrĂŒndeten Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz (Aktion Umweltschutz) die weltweit erste große Ausstellung zu alternativen Energien in Sasbach am Kaiserstuhl. Der Widerstand gegen das im Nachbardorf Wyhl geplante AKW, das berĂŒhmte "Nai hĂ€mmer gsait" war den Aktiven des BUND und der BIÂŽs nicht genug, es galt auch, Alternativen zur Atomenergie aufzuzeigen und neben das Nein zur Atomenergie das Ja zu den alternativen Energien zu stellen. Die Solaranlagen von Werner Mildebrath waren damals ein wichtiger Teil der Sasbacher Sonnentage.

Gemessen an heutigen Ausstellungen alternativer Energien war es eine kleine, ja geradezu winzige Ausstellung. Über 12 000 BesucherInnen kamen 1976 zu diesen ersten "Sonnentagen" nach Sasbach. Es war tatsĂ€chlich eine „kleine, weltgrĂ¶ĂŸte“ Ausstellung und es ist unglaublich und faszinierend, was sich aus diesen "Sonnentagen" entwickelt hat. Gerade dieser Vergleich zeigt den unglaublichen Erfolg der damaligen Idee und der umgesetzten Vision.

FĂŒr Werner Mildebrath war dies alles der Einstieg in die kleintechnische Produktion von Solaranlagen. Er grĂŒndete eine kleine Firma und baute in der ganzen Region seine Anlagen, die alle heute noch funktionieren.

Jahre danach hatte ihn das Schicksal vieler Pioniere ereilt. Was anfangs belĂ€chelt und sogar bekĂ€mpft wurde, wurde spĂ€ter von großen Firmen aufgegriffen, die großtechnisch einfach billiger produzieren konnten. Die Firma des verstorbenen Pioniers gibt es nicht mehr.

Dennoch braucht es diese TĂŒftler, Techniker und Pioniere, um zukunftsweisende, langlebige und nachhaltige Technologien auf den Weg zu bringen und der BUND ist stolz, solche Menschen in seinen Reihen gehabt zu haben.

Auf seinem Hausdach befinden sich alte und neue Solaranlagen. Die Àltesten Solar-Anlagen Deutschlands sollten nicht in der Schrottpresse landen, sondern in einem Technikmuseum.
Wir werden Werner Mildebrath vermissen.

Dr. Brigitte Dahlbender BUND-Landesvorsitzende / Axel Mayer (Alt-) BUND GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle 2 Freiburg
Mit Abstand in die NormalitÀt

Mit einem Hygienekonzept und unter Einhaltung der aktuellen Auflagen findet der Riesen Flohmarkt am Freitag, 25.9. und am Samstag, 26.9. in der Messehalle 2 Freiburg statt. FĂŒr Besucher und Aussteller ist es verpflichtend eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Auch muss ein Kontaktformular ausgefĂŒllt werden. Das Kontaktformular kann vor Ort ausgefĂŒllt werden. Auf unserer Webseite: ww.suema-maier.de erhalten Sie alle Informationen.
Wir haben zum Flohmarkt, der derzeitigen Situation geschuldet, ein Konzept entworfen, das Ihnen den Besuch so angenehm wie möglich macht. Wir haben in der weitlÀufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand «verschnaufen», ohne Ihre Maske zu tragen.

Bis zu 200 Aussteller mit Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele ĂŒberregionale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig GlĂŒck den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Parkmöglichkeiten: direkt an der Messehalle -kostenfrei-

Die Öffnungszeiten: Freitag, 25.9. von 14-19 Uhr und Samstag, 26.9. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.
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Bachputzete am ZĂ€hringer Dorfbach
ZĂ€hringer Dorfbach: clean-up / Foto: Ak Wasser im BBU
 
Bachputzete am ZĂ€hringer Dorfbach
270 Kilogramm MĂŒll auf 200 Meter Bachlauf

Freiburg, 13.09.2020; 270 Kilogramm MĂŒll entlang von nur 200 Meter Bachlauf! Das war das erschreckende Ergebnis einer MĂŒllsammelaktion des Freiburger GewĂ€sserschutzvereins regioWASSER e.V. am Samstagvormittag (12. Sept.) am ZĂ€hringer Dorfbach. Rund 20 „MĂŒllsammlerInnen“ hatten u.a. elf Autoreifen, drei Sessel sowie 35 kg Glasflaschen aus dem kurzen Bachabschnitt entlang der ParkplĂ€tze von mömax und real geborgen. Im Hinblick auf ein BĂŒrgerwissenschaftsprojekt („citizen science“) waren die Mitglieder des regioWASSER-Vereins und die MithelferInnen besonders am PlastikmĂŒll interessiert. Davon konnten 49 kg eingesammelt werden. Bei den grĂ¶ĂŸeren Kunststofffragmenten (insgesamt 14 kg) wurde mit einer „Nah-Infrarot-Pistole“ die jeweilige Kunststoffsorte analysiert. Dies ermöglichte dankenswerterweise die fĂŒr die Aktion eigens aus dem Taunus angereiste Firma analyticon instruments.

Das Ergebnis: Rund 60 % Polyethylen (hauptsĂ€chlich TĂŒten und Verpackungen), rund 16 % Polypropylen, rund 8 % Polystyrol, rund 13 % PET (vor allem in Form von Flaschen) sowie rund 4 % PVC.

Die Daten ĂŒber die PlastikmĂŒllzusammensetzung werden an das Umweltbundesamt (Anm.1) weitergeleitet und finden dort Eingang als kleiner Baustein in ein großes Forschungsprojekt zur Herkunft und Zusammensetzung von Mikroplastik im Rheineinzugsgebiet. Auch ein Teil des PlastikmĂŒlls im ZĂ€hringer Dorfbach wird letztendlich zur Belastung von Rhein und Nordsee mit Mikroplastik beitragen. (Anm.2)

Der regioWASSER e.V. setzt sich zudem dafĂŒr ein, dass sich - entsprechend einem Vorschlag der EU-Kommission - die Hersteller und Inverkehrbringer von Einwegplastikprodukten kĂŒnftig an den MĂŒllaufrĂ€umkosten der Kommunen finanziell beteiligen mĂŒssen.

Aufgrund der Ergebnisse des CleanUp fanden die GewĂ€sserschĂŒtzerInnen vom regioWASSER e.V. ihre EinschĂ€tzung mehr als bestĂ€tigt, dass es sich beim ZĂ€hringer Dorfbach in Höhe von mömax und real um den Bachabschnitt in Freiburg handelt, der mit großem Abstand am meisten mit MĂŒll und Unrat belastet ist.

Die Veranstalter haben sich besonders ĂŒber die aktive Beteiligung der beiden grĂŒnen StadtrĂ€te Nadyne Saint Cast und Jan Otto gefreut. Beide StadtrĂ€te zeigten sich - Ă€hnlich wie der spĂ€ter noch hinzukommende Stadtrat Dr. Wolf-Dieter Winkler (Freiburg Lebenswert) - erschĂŒttert von der MĂŒllflut und der dahinter stehenden RĂŒcksichts- und Gedankenlosigkeit am ZĂ€hringer Dorfbach.

Die Bachputzete am ZĂ€hringer Dorfbach war Bestandteil des internationalen RhineCleanUp 2020. Dabei wurden am 12. Sept. von etwa 35.000 MĂŒllengagierten die Ufer von Rhein und NebenflĂŒssen von rund 320 Tonnen MĂŒll befreit.

Praxistipp zur besseren MĂŒlltrennung im Haushalt

Leider gab es bei der Identifizierung der Kunststoffsorten auch immer wieder GegenstĂ€nde, die aus verschiedenen Plastiksorten bestanden, sodass eine Zuordnung nicht möglich war.3 Ein Problem, mit dem nicht nur die Bachreiniger am ZĂ€hringer Dorfbach konfrontiert waren. Auch die stationĂ€ren Scanner in den MĂŒllsortieranlagen sind bei Verpackungen, die aus mehreren Stoffen bestehen, ĂŒberfordert. Deshalb empfiehlt der regioWASSER-Verein Verpackungen vor dem Einwerfen in den „Gelben Sack“ zu trennen: Also beispielsweise bei Joghurt- und FrischkĂ€sepackungen den KunststoffbehĂ€lter (Polypropylen), die dĂŒnne Verschlussfolie und den Aludeckel auseinander zunehmen.

--
1) Die Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt hat sich ergeben, weil der regioWASSER e.V. die UmweltverbÀnde in einem DIN-Ausschuss vertritt, in dem derzeit die Probenahme und Analytik von Mikroplastik genormt werden. In dem Normausschuss ist auch das Umweltbundesamt vertreten.
2) Der ZĂ€hringer Dorfbach lĂ€uft ĂŒber das Glottereinzugsgebiet in den Leopoldskanal und damit in den Rhein und belastet letztlich mit der MĂŒllflut aus vielen weiteren RheinzuflĂŒssen die Nordsee 


zum Bild oben:
PlastikmĂŒllsortierstelle, wo mit dem pistolenĂ€hnlichen Hightech-MessgerĂ€t die PlastikmĂŒllzusammensetzung analysiert wurde
Foto: Ak Wasser im BBU
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Europa muss Taktgeber fĂŒr Klimaschutz in der Schifffahrt werden
Miller: Abgeordnete können in dieser Woche neue Ära der Schifffahrt einlĂ€uten

Berlin/Hamburg, 14.09.2020 – Vor der fĂŒr diese Woche angesetzten Abstimmung des europĂ€ischen Parlaments ĂŒber Klimaschutzmaßnahmen in der Seeschifffahrt appelliert der NABU eindringlich, den Sektor endlich zu mehr Klimaschutz zu verpflichten. Zuvor hatte bereits der federfĂŒhrende Umweltausschuss im Juli wegweisenden Auflagen zugestimmt, die nun als Teil der Verordnung ĂŒber die Überwachung, Berichterstattung und ÜberprĂŒfung von Schiffsemissionen (MRV) auf den Weg gebracht werden könnten. Teil des Pakets sind unter anderem die Ausweitung des europĂ€ischen Emissionshandelssystems auf die Schifffahrt, die Pflicht zur Abnahme von Landstrom wĂ€hrend der Liegezeit in HĂ€fen sowie eine Effizienzsteigerung der Schiffe um 40 Prozent bis zum Jahr 2030.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Abgeordneten des EuropĂ€ischen Parlaments können in dieser Woche eine neue Ära der Schifffahrt einlĂ€uten. Bisher hat sich die Branche erfolgreich um ernsthafte Klimaschutzauflagen gedrĂŒckt. Dabei ist allen bewusst, dass die Seeschifffahrt bis zum Jahr 2050 komplett emissionsfrei unterwegs sein muss. Daher wird es Zeit, den Sektor nun mit entsprechenden gesetzlichen Vorgaben auf Kurs zu bringen.“

Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik: „Uns lĂ€uft die Zeit davon. In nur 30 Jahren muss die gesamte Schifffahrt vom heutigen Schwerölbetrieb auf erneuerbare und emissionsfreie Antriebe umstellen. Das erfordert zum einen die Entwicklung entsprechender Antriebe wie der Brennstoffzelle sowie erhebliche Effizienzsteigerungen bei Schiffsdesign und Schiffsbetrieb. Hier hinkt die Branche allen anderen VerkehrstrĂ€gern um mindestens ein Jahrzehnt hinterher. Besonders herausfordernd wird dabei die UmrĂŒstung der Bestandsflotte werden, da hier das Gros der Emissionen anfĂ€llt.“ Es sei sinnvoll, dass der Gesetzgeber einen entsprechenden Orientierungsrahmen schaffe, um gezielt Investitionen in alternative Antriebe zu lenken. Denn weder das zunehmend eingesetzte FlĂŒssiggas (LNG) noch SchwefelwĂ€scher (Scrubber) seien geeignet, um den Anforderungen an eine emissionsfreie Schifffahrt zu genĂŒgen.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Christof Sandt
 
Buchtipp: Christof Sandt "Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt"
So einfach wie möglich: ObstbÀume und Ziergehölze fachgerecht pflegen

Richtig schön schneiden: So einfach wie möglich begleitet BaumschulgÀrtner und Landschaftsarchitekt Christof Sandt beim Gehölzschnitt im Garten. Sein Buch »Kleine Anleitung zum Gehölzschnitt«, erschienen im pala-verlag, richtet sich an alle, die aus dem Gehölzschnitt keine Wissenschaft machen wollen. Und an alle, die sich an langlebigen und schönen Gartengehölzen erfreuen möchten.

Schneiden oder nicht schneiden? Wann wird geschnitten? Und was ist der allgemeine Auslichtungsschnitt? Diese und andere Fragen beantwortet Christof Sandt ebenso praxisorientiert wie leicht verstĂ€ndlich. Wertvolle Informationen ĂŒber Wachstum und Wundheilung der Pflanzen helfen, schonend zu schneiden und dafĂŒr den richtigen Zeitpunkt auszuwĂ€hlen: damit Ziergehölze und Rosen schön blĂŒhen, ObstbĂ€ume und BeerenstrĂ€ucher ĂŒppig tragen, Hecken und Kletterpflanzen ihre Schutzfunktion erfĂŒllen oder ein gesunder Wuchs wiederhergestellt wird. Illustrationen veranschaulichen wichtige Schnittregeln.

Neben konkreten Schnittanleitungen fĂŒr die einzelnen Gehölze gibt es Tipps zur Neupflanzung. Ein Buch, das neben dem Machen auch zum Beobachten und Seinlassen ermutigt: Denn viele Gehölze brauchen gar nicht geschnitten zu werden. Sie entfalten ihre natĂŒrliche Erscheinung ganz ohne diese Pflege.

pala Verlag 2020, 120 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-398-7
 
 

Verschiedenes 
 
 
MĂŒllfrei-Freiburg : FlĂŒckiger See
Am FlĂŒckiger See soll eine ĂŒber mehrere Wochen stattfindende MĂŒll/Zigarettenkippen Sammel-Aktion stattfinden, bei der die Helfer mit Hilfe des gespendeten Geldes fĂŒr ihren Einsatz angemessen belohnt werden.
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Veranstaltungen 
 
 
Konferenz „Region im Risiko :AKWs Fessenheim-Beznau-Leibstadt“
Die GefĂ€hrdung durch Atomkraft ist fĂŒr Freiburg und Region keineswegs ĂŒberwunden! BUND Regional- und Ortsverband Freiburg, ECOtrinova e.V., AGUS e.V., FARBE e.V. und CSFR (Elsass) als Veranstalter der Konferenz "Region im Risiko :AKWs Fessenheim-Beznau-Leibstadt: Hochaktiver AtommĂŒll, rissige Reaktoren, geplante Atomschrottfabrik Fessenheim. RĂŒckbau ohne Risiko? Schutz der Bevölkerung!" laden deshalb zusammen mit ideellen MittrĂ€gern ein zum Samstag 26. Sept. 2020, 10.15 bis 14 Uhr in Freiburg i.Br., HĂŒttinger-Saal, Stadtteil Mooswald, Am HĂ€gle 1/ ElsĂ€sserstraße.

Hauptvortragende sind Prof. JĂŒrg Stöcklin, PrĂ€sident des Trinationalen Atomschutzverbands TRAS, Basel, und Dipl.-Ing. Simone Mohr, Öko-Institut e.V., Senior Researcher, Darmstadt. Schirmherrin dieser Startveranstaltung der JubilĂ€umsserie 30 des Samstags-Forums Regio Freiburg von ECOtrinova und Partnervereinigungen ist UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg Br..

Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist auf 50 begrenzt! Verbindliche namentliche Anmeldung ist erforderlich bis 23.9.2020 an ecotrinova@web.de. Anmeldungen werden bestĂ€tigt. Es gelten die Covid-19-Hygienebestimmungen des Landes, u.a. Abstand 1,5 m, Maskenpflicht im Eingangsbereich -nicht beim Sitzen – Handreinigung, Teilnah­meliste. Programmdetails werden bei Anmeldung per E-Mail mitgeteilt und sind online bei ecotrinova.de unter Termine und Samstags-Forum. Förderer der Konferenz sind AGUS e.V. mit AktionsbĂŒndnis Fessenheim stilllegen. Jetzt!, BUND OV Freiburg, CSFR, ECO-Stiftung, ECOtrinova e.V., FARBE e.V. und die LNV-Stiftung.
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Verschiedenes 
 
ZapfenpflĂŒcker pflĂŒcken Rekordernte im Stadtwald Freiburg
(c) Stadt Freiburg/Klaus Echle
 
ZapfenpflĂŒcker pflĂŒcken Rekordernte im Stadtwald Freiburg
2 Millionen Douglasienzapfen im Wert von 54.000 Euro

Saatgut der Freiburger Douglasien ist wegen guter Wuchsform der BĂ€ume in ganz Deutschland begehrt

Auch in diesem Jahr waren wieder Baumkletterer im Freiburger Bergwald in den Kronen der mĂ€chtigen Douglasien unterwegs, um die noch grĂŒnen Zapfen zu ernten. Dies ist eine besonders anstrengende und gefĂ€hrliche Arbeit. Forstrevierleiter Klaus Echle freut sich besonders darĂŒber, dass es keine UnfĂ€lle und kaum Beschwerden ĂŒber die in der Regel im Wald ĂŒbernachtenden, freiberuflich tĂ€tigen ZapfenpflĂŒcker gab. Alle beernteten Bereiche waren von ihnen vorbildlich abgesperrt worden und der Fahrzeugverkehr wurde auf das Notwendigste beschrĂ€nkt.

Insgesamt wurden an mehreren hundert BĂ€umen rund 49 Tonnen Zapfen geerntet. Das Forstamt freut sich ĂŒber den Erlös von 54.000 Euro aus dem Verkauf der Zapfen an ForstsamenhĂ€ndler und Forstbaumschulen. Die Freiburger Erntemenge ist bedeutend – sie entspricht 80 Prozent aller in Baden-WĂŒrttemberg geernteten Douglasienzapfen.

Die geernteten grĂŒnen Zapfen werden nach der Ernte in Forstsamen-Darren oder Klengen geliefert, von denen es in Deutschland nur acht StĂŒck gibt (das Land Baden-WĂŒrttemberg betreibt in Nagold eine eigene „Staatsklenge“). In der Klenge werden in einem aufwĂ€ndigen Prozess die Zapfen getrocknet, die Samen herausgelöst und von den FlĂŒgelchen getrennt. Dies erledigt neben der Darre (Ofen zum Trocknen der Samen) ein großes SchĂŒttelsieb. In KĂŒhlhĂ€usern kann das Saatgut aus Freiburg bis zu 25 Jahre eingelagert werden, bis es ein KĂ€ufer bei der Klenge bestellt und in seiner Forstbaumschule aussĂ€ht. Dabei können aus einem Kilo Saatgut zum Preis von bis zu 1.500 Euro ĂŒber 35.000 SĂ€mlinge gezogen werden.

Auf Grund der guten Herkunft (Nordamerika), die sich in schlankem, geradem Wuchs und feinen Ästen ausdrĂŒckt, ist das Saatgut aus Freiburgs WĂ€ldern sehr begehrt. Der höchste Baum Deutschlands auf dem Illenberg ĂŒber GĂŒnterstal ist bekanntlich ebenfalls eine Douglasie. Sie ist inzwischen rund 67 Meter hoch und mit ihren gut hundert Jahren noch jung; der Red Creek Tree, ihr Verwandter gleicher Art in Port Renfrew auf Vancouver Island (Kanada) ist heute 74 Meter hoch und lebte bereits im Jahr 1000 n. Chr. In Deutschland werden Douglasien seit 125 Jahren forstlich angebaut und fĂŒhlen sich hier sehr wohl.
 
 

Verschiedenes 
 
Große MĂŒllsammelaktion bei der Ferienfreizeit auf dem Mundenhof
(c) KonTiKi Mundenhof, Stadt Freiburg
 
Große MĂŒllsammelaktion bei der Ferienfreizeit auf dem Mundenhof
Mehrere Hundert Kilo Abfall sind das Ergebnis der diesjĂ€hrigen KonTiKi-Ferienfreizeit auf dem Mundenhof: Diesen MĂŒllberg haben die teilnehmenden Kinder natĂŒrlich nicht verursacht – sondern tapfer gesammelt.

Das KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) ist die naturpĂ€dagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung auf dem Freiburger Mundenhof. Kinder können die Natur dort spielerisch mit allen Sinnen entdecken. Die zweiwöchige KonTiKi-Ferienfreizeit richtet sich an Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. In Gruppen können sie morgens die Esel, Schafe, Ziegen und Alpakas versorgen und mit ihnen spazieren gehen. Nachmittags gibt es verschiedene WerkstĂ€tten und Angebote, die sich nach den WĂŒnschen der Kinder richten.

Dieses Jahr waren die Kinder hochmotiviert, bei WaldspaziergĂ€ngen und Bachwanderungen MĂŒll zu sammeln. Gemeinsam haben sie eine große Menge Abfall zusammen getragen, darunter Verpackungen, Planen, Bauteile und vieles mehr. Der große Berg, der sich schließlich stapelte, machte die jungen MĂŒllsammlerinnen und MĂŒllsammler nachdenklich und sorgte auch fĂŒr die entrĂŒstete Frage, was sich die Leute denn dabei denken. Am Ende wurde der MĂŒllberg aber auch mit einem gewissen Sammler-Stolz bestaunt: Ob er wohl so viel wiegt wie Veith, der SchwarzwĂ€lder Fuchs?

zum Bild oben:
Das Bild der Ferienaktion zeigt den gesammelten Abfall der ersten Woche mit der jungen MĂŒllsammlerin Finja und dem SchwarzwĂ€lder Fuchs Veith. (Bildquelle: KonTiKi Mundenhof, Stadt Freiburg).
 
 



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