oekoplus - Freiburg
Dienstag, 24. Mai 2022
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Buchtipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Von großen und kleinen HĂŒhnern"
Meine Zeit als Glucke
ErzÀhlt und gezeichnet von Silke Braemer

Am Anfang waren zehn flauschige HĂŒhnerkĂŒken. Und der Wunsch, ihnen das zu geben, was sie brauchen: WĂ€rme, das richtige Futter, den Platz fĂŒr ihre rasante Entwicklung, ihren Bewegungsdrang und Spieltrieb, ihre Neugier und Raum fĂŒr ihr Sozialleben. Auf dass sie zu prĂ€chtigen Hennen und – huch! – HĂ€hnen werden. Wohin mit Letzteren, wenn man sie nicht essen will? Nicht nur auf diese Frage findet Silke Braemer in ihrem neuen Buch »Von großen und kleinen HĂŒhnern«, erschienen im pala-verlag, eine Antwort.

Unterhaltsam berichtet die Autorin ĂŒber ihre Zeit als Glucke – und als Hennen-Versteherin: Denn da ist noch Dickie, die alte Henne, die mit der Ankunft der Kleinen ihre Einzelhuhnprivilegien bedroht sieht.

EinfĂŒhlsam und fachlich fundiert beschreibt Silke Braemer, was sie beobachtet und wie sie die kleinen Wesen aufzieht – auf manchmal ungewöhnliche Weise. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel ĂŒber das GefĂŒhlsleben der HĂŒhner und ĂŒber artgerechte HĂŒhnerhaltung.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2022. 144 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-415-1
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Offener Bienengarten am Mundenhof
Wer sich fĂŒr das Leben der Bienen und die Bedeutung der Imkerei interessiert, sollte sich den kommenden Sonntag, 29. Mai, vormerken. Da findet auf dem Mundenhof beim Bienenhaus, wenige Schritte vom Haupteingang (ZMF-GelĂ€nde), wieder ein Offener Bienengarten statt.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es Informationen rund um die Bienen, Imkerei und Honig. FĂŒhrungen an den Bienenvölkern werden stĂŒndlich ab 11 Uhr angeboten, Schutzkleidung steht zur VerfĂŒgung. Gegen 14 Uhr hĂ€lt Josef Guttmann einen Vortrag ĂŒber „Die chemische Kommunikation der Bienen". Am Infostand des Nabu erfahren Klein und Groß viel Interessantes ĂŒber das Leben der Wildbienen.

Auch fĂŒr Fachkundige ist der Bienensonntag am Mundenhof eine prima Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Traditionell wird er in Kooperation mit dem Imker-Verein Freiburg veranstaltet.
 
 


Veranstaltungen 
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
(c) Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg
parallel zur FrĂŒhjahrsmessÂŽ
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei!

Bis zu 200 Aussteller erwarten Sie am Samstag, 14.5. und am Sonntag, 15.5. in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie nach kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.
Ebenso lĂ€sst sich der Besuch des Flohmarkts wunderbar mit dem Gang ĂŒber die Freiburger FrĂŒhjahrsmessÂŽ auf dem MessegelĂ€nde vereinbaren.

Die Öffnungszeiten: Samstag, 14.5. von 10-18 Uhr und Samstag, 15.5. von 11-18 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Verschiedenes 
 
Erster „mĂŒ ma mamamarkt“ beim E-Werk Freiburg
(c) Veranstalter
 
Erster „mĂŒ ma mamamarkt“ beim E-Werk Freiburg
Samstag, den 14. Mai 2022, ab 10 Uhr auf dem Parkplatz des E-Werk Freiburg im StĂŒhlinger. Secondhandmarkt fĂŒr Baby, Kleinkind und Mamasachen. Mit Kinderschminken, MĂ€rchenerzĂ€hlerin und Kreidestraße. Außerdem mit Kaffee, Crepes und KaltgetrĂ€nken.
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Veranstaltungen 
 
 
Filmmatinee Krieg und Frieden
Der Gemeinschaftsfilm „tun wir. tun wir. was dazu. PaziïŹsten, WiderstĂ€ndige, VisionĂ€re – Freiburger*innen in Zeiten von Krieg und Frieden“ (88 min) von 11 freiwilligen Autoren aus 9 Freiburger Friedens-, Menschenrechts- sowie Umweltvereinigungen und dem Freiburger Filme­macher Stefan Ganter, ein Projekt zum StadtjubilĂ€um 900 Jahre Freiburg, wird als Matinee mit anschließendem FilmgesprĂ€ch gezeigt am Sonntag 8. Mai 12.20 Uhr im Kino Harmonie, GrĂŒn­wĂ€lderstrasse 16-18, 79098 Freiburg. Weitere AuffĂŒhrungen finden statt jeweils um 16.15 Uhr vom 8. bis 11. Mai 2022. Karten an der Kinokasse, Reservierungen 0761 -386 652 1 und auf der Webseite des Kinos
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Verschiedenes 
 
 
9-Euro-Ticket so leicht wie möglich machen
Freiburger Verkehrs AG:
FrĂŒhzeitige Angebote fĂŒr Kundinnen und Kunden ĂŒber alle VertriebskanĂ€le

Das 9-Euro-Ticket, das es in den Monaten Juni, Juli und August bundesweit geben wird, soll bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) fĂŒr die Kundinnen und Kunden so einfach wie nur eben möglich zu erwerben und benutzen sein. Es ist auch jetzt bereits erhĂ€ltlich.
„Mich freut es sehr, dass die VAG bei der Umsetzung des 9-Euro-Tickets zĂŒgig vorangeht und primĂ€r die Kundinnen und Kunden im Blick hat. Wir hoffen, dass die Kommunen zukĂŒnftig noch mehr von Bund und Land fĂŒr den ÖPNV bekommen. Nur so schaffen wir die MobilitĂ€tswende“, erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister und VAG-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Horn. „Mit dem frĂŒhzeitigen Angebot nutzt die VAG die Chancen, die diese Sonderaktion bietet.“
Bereits vor Wochen hat die Freiburger Verkehrs AG Vorbereitungen fĂŒr den Verkauf des 9-Euro-Tickets getroffen. „Bei uns kaufen sich viele unserer FahrgĂ€ste ihre Zeitkarten bereits mehrere Wochen im Voraus. Damit Ihnen zum Start des Aktionszeitraums keine Nachteile entstehen, haben wir uns dafĂŒr entschieden, die Monatskarten schon jetzt anzubieten“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Oliver Benz.
FĂŒr das Netz der Freiburger Verkehrs AG teilt VAG-Vorstand Stephan Bartosch die derzeit viel diskutierte Sorge wegen ĂŒberfĂŒllter Bahnen nicht: „Noch immer sind als Folge der Corona-Pandemie 25 Prozent weniger FahrgĂ€ste in unseren Bussen und Bahnen unterwegs. Wir freuen uns also, wenn wir wieder mehr FahrgĂ€ste befördern dĂŒrfen. Aktuell gehen wir davon aus, dass es in Freiburg allenfalls wĂ€hrend der Stoßzeiten KapazitĂ€tsengpĂ€sse geben kann.“
„NatĂŒrlich wĂŒnschen wir uns, dass die Sonderaktion des Bundes auch langfristig positive Auswirkungen auf unsere Fahrgastzahlen haben wird. Neukundinnen und Neukunden möchten wir von unseren Abo-Angeboten ĂŒberzeugen, bei denen in Freiburg beispielsweise die Nutzung des Leihfahrrad-Systems Frelo in den ersten 30 Minuten kostenlos ist. Außerdem profitiert die RVF-Stammkundschaft im Abo von einem reduzierten Einzug von 9 Euro“, erklĂ€rte VAG-Vorstand Oliver Benz weiter.
Im VAG-Blog werden bereits jetzt alle Fragen beantwortet, die es zum Thema 9-Euro-Ticket geben könnte, sofern sie sich bereits beantworten lassen: https://blog.vag-freiburg.de/9-euro-ticket/

Das Wichtigste in KĂŒrze:
Wer heute schon ein RVF-Abo besitzt (RegioKarte Abo, Job, JobTicket BW und SchĂŒlerAbo), muss nichts tun. Bei diesen Personenkreisen wird fĂŒr die drei Monate einfach nur der ermĂ€ĂŸigte Betrag von jeweils 9 Euro maximal abgebucht. Das gilt natĂŒrlich auch fĂŒr alle, die sich entschließen jetzt ein neues Abo abzuschließen.

Kundinnen und Kunden mit einer Jahreskarte erhalten die zu viel gezahlten BetrĂ€ge erstattet. Dazu wird derzeit vom RVF ein Online-Portal vorbereitet, auf dem alle Kundinnen und Kunden bequem und digital ihre Erstattung einreichen können. Sobald dieses Portal zur VerfĂŒgung steht, wird die VAG ihre Kundinnen und Kunden darĂŒber informieren.

Wer in einem oder mehreren der drei Monate eine Monatskarte erwerben will, fĂŒr die oder den gilt: Die „RegioKarte Basis“ wird zum 9-Euro-Ticket. Alle weiteren Antworten zu GĂŒltigkeit, Reichweite und Abwicklung gibt es im VAG Blog https://blog.vag-freiburg.de/9-euro-ticket/

Wer ein Abo abschließt profitiert automatisch vom 9-Euro-Ticket und von vielen zusĂ€tzlichen Vorteilen. Die RegioKarte Basis als 9-Euro-Ticket ist bereits jetzt im VAG-OnlineShop, an Automaten oder an den Verkaufsstellen erhĂ€ltlich. In der App VAGmobil wird das 9-Euro-Ticket Ende des Monats zu kaufen sein.
 
 

Veranstaltungen 
 
Klimawandel – Wie gehen wir mit geschĂ€digten WĂ€ldern um?
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Klimawandel – Wie gehen wir mit geschĂ€digten WĂ€ldern um?
VortrÀge am Donnerstag, 5. Mai, im Waldhaus. Eintritt frei

Zu einer besonderen Veranstaltung lĂ€dt das Waldhaus Freiburg (Wonnhaldestr. 6) am Donnerstag, 5. Mai, von 18 bis 20.30 Uhr ein. Unter dem Motto „Klimawandel – Strategien der Forstwirtschaft zum Umgang mit geschĂ€digten WĂ€ldern“ gibt es drei hochkarĂ€tige VortrĂ€ge samt anschließendem Austausch. Der Eintritt ist frei.

Die BegrĂŒĂŸung (18 Uhr) ĂŒbernimmt Anja Peck, AbteilungsprĂ€sidentin am RegierungsprĂ€sidium und Vorstandsmitglied bei der Stiftung Waldhaus. Im ersten Vortrag (18.15 Uhr) stellt JĂŒrgen Bauhus von der Uni Freiburg, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats fĂŒr Waldpolitik, der die Bundesregierung unterstĂŒtzt, AuszĂŒge aus einem Gutachten vor, dass die Anpassung der WĂ€lder an den Klimawandel als derzeit wichtigste Aufgabe der Waldpolitik formuliert. Darin empfiehlt die Wissenschaft eine aktive Bewirtschaftung der WĂ€lder, um resiliente, anpassungsfĂ€hige WĂ€lder zu schaffen, die auch die Vielfalt der Ökosystemleistungen langfristig sicherstellen. In diesem Vortrag geht Bauhus insbesondere auf den Umgang mit WĂ€ldern nach intensiven Störungen und die Bedeutung der fĂŒr den Wald zustĂ€ndigen Betriebe und Institutionen ein.

Im zweiten Vortrag (18.45 Uhr) legt Gabriele Wicht-LĂŒckge vom RegierungsprĂ€sidium Freiburg dar, wie auf der Basis einer nachhaltigen, naturnahen Waldwirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg die StabilitĂ€t und Widerstandskraft der WĂ€lder gestĂ€rkt und ihre BiodiversitĂ€t erhalten werden kann. Skizziert werden aktuelle Überlegungen und Strategien einer zukunftsgerichteten Waldbewirtschaftung. Zudem stellt Wicht-LĂŒckge das Projekt „Modellgebiet SĂŒdschwarzwald“ vor, in dem Methoden zur BewĂ€ltigung der KlimafolgeschĂ€den im Wald entwickelt werden.

Im dritten Vortrag (19.15 Uhr) stellt Antje Bischoff von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg das Projekt „Pyrophob“ vor und geht der Frage nach, wie ein Wald aussehen kann, dem Hitze, Trockenheit und BrĂ€nde wenig anhaben. Und wie Waldökosysteme entstehen, die unter den Bedingungen des Klimawandels widerstandsfĂ€hig bleiben. Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf extrem trockene Standorte in Brandenburg, auf denen es in den letzten Jahren gebrannt hat und die in der Folge waldbaulich sehr unterschiedlich behandelt wurden.

Ab 20 Uhr folgen Fragen an die Referierenden und eine allgemeine Diskussion. Den Abend moderiert Markus MĂŒller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung Waldhaus Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Solarstrom: Wann sich die volle Einspeisung lohnt
Mit der Reform des EEG soll sich die VergĂŒtung fĂŒr Solarstrom rund verdoppeln – wenn der komplette Strom ins Netz eingespeist wird. Wer davon profitieren möchte, muss aber mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage noch bis 2023 warten. Oder schon vor der Bestellung eine komplizierte Übergangsregel beachten, warnt die Stiftung Warentest.

Laut Gesetzesentwurf fĂŒr das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Solarstrombetreiber in Zukunft bis zu 13,40 Cent pro Kilowattstunde fĂŒr komplett eingespeisten Strom – statt wie bisher maximal 6,53 Cent. Das wĂ€re also etwa doppelt so viel wie heute. FĂŒr EigentĂŒmer, die den Strom teilweise selbst verbrauchen wollen, bleibt es nach den PlĂ€nen dagegen weitgehend beim Alten.

Ob Volleinspeisung oder Eigenverbrauch gĂŒnstiger ist, hĂ€ngt vom eigenen Strompreis, der AnlagengrĂ¶ĂŸe und dem möglichen Eigenverbrauchsanteil ab. Unter www.test.de/solarrechner können Interessierte kostenlos berechnen, welches Modell fĂŒr sie voraussichtlich besser ist.

Laut den Modellrechnungen von Finanztest kann die Volleinspeisung eine gute Alternative zum bisherigen Modell sein. Das gilt vor allem fĂŒr große DachflĂ€chen, die Platz fĂŒr Module mit mehr als 10 KW Leistung haben.

Doch Achtung, folgendes Prozedere muss dabei eingehalten werden: ZunĂ€chst muss das Bundeswirtschaftsministerium die vorgesehenen VergĂŒtungssĂ€tze auf seiner Internetseite bestĂ€tigen. Danach mĂŒssen HauseigentĂŒmer dem Netzbetreiber mitteilen, dass sie aufgrund der geplanten Tarife den Kauf einer Solaranlage beabsichtigen. Erst danach dĂŒrfen sie die Anlage verbindlich bestellen. Wer das nicht einhĂ€lt, muss mit der Inbetriebnahme der Anlage bis 2023 warten, um von den neuen VergĂŒtungssĂ€tzen zu profitieren.

Eine Unsicherheit bleibt: Noch hat der Bundestag das Gesetz nicht beschlossen, Änderungen sind also noch denkbar.

Alle Details zur neuen Regelung und die entsprechenden Berechnungen finden sich unter www.test.de/solarstrom und ab 11. Mai 2022 in der Juni-Ausgabe von Finanztest.
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Veranstaltungen 
 
Reisen in die Unterwelt
Waldhaus: Boden Regenwurm (c) Waldhaus
 
Reisen in die Unterwelt
Aktionstag Boden am Sonntag, 22. Mai, von 10.30 bis 16.30 Uhr im Waldhaus Freiburg

Frei fĂŒr Alle ab 10 Jahren.
In Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum

Wer gerne gĂ€rtnert, weiß, dass Gartenerde gut riecht und voller Leben steckt. Wir kennen die sichtbaren Bodenlebewesen wie RegenwĂŒrmer, Asseln oder TausendfĂŒĂŸer. Aber wer weiß schon Genaueres ĂŒber ihr geheimes Leben in der Unterwelt? Wer weiß, dass in einer Handvoll Boden mehr lebende Organismen stecken können, als es Menschen auf der Erde gibt? Wer kennt den Begriff Edaphon und weiß, was es damit auf sich hat?

Böden sind unsere wichtigste Nahrungsgrundlage und die grĂ¶ĂŸten CO2-Speicher auf unserem Planeten. Sie sind nicht vermehrbar. Dennoch gehen durch menschliche EinflĂŒsse stĂ€ndig weltweit unvorstellbare Mengen an wertvollem Boden verloren. TĂ€glich werden riesige FlĂ€chen verdichtet, vergiftet, versiegelt oder bebaut.

Am Sonntag, 22. Mai, veranstaltet das Waldhaus in der Wonnhalde nun in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum den Aktionstag Boden. Von 10.30 bis 16.30 Uhr will ein spannendes Programm vermitteln, was Böden leisten und wie sie geschĂŒtzt werden können.

Das Kernprogramm bildet eine dreiteilige „Reise in die Unterwelt“. Dazu können sich Familien mit Kindern ab 10 Jahren bis Freitag, 13. Mai, anmelden. Die Tour dauert mit kurzen Pausen von 13 bis 16.15 Uhr. Auf einer kleinen Expedition mit Klaus Goldmann erforschen die Teilnehmenden den Waldboden. Vor der Holzwerkstatt baut Mathias Faller seine Geowindows auf und demonstriert, wie Lehmboden, der Boden des Jahres 2022, entsteht. Außerdem kann man Bodentieren bei der Arbeit zuschauen. In ihrem einmaligen Wissenschaftstheater nimmt das schlaue FrĂ€ulein Brehm die neugierigen Bodenforscherinnen und -forscher mit in die dunkle Lebenswelt des Erdbodens. Dort beleuchtet sie das Arbeitsreich des Lumbricus terrestris, zu deutsch Regenwurm, dem König der Tiere.

DarĂŒber hinaus gibt es fĂŒr Erwachsene und interessierte Jugendliche Angebote, die ohne Anmeldung wahrgenommen werden können.

In den Aktionstag startet um 10.30 Uhr der Permakulturgestalter Ben Reule mit einem Lichtbildvortrag. Darin beleuchtet er, wie durch Permakultur-AnsĂ€tze humusreiche Böden aufgebaut und auch die Auswirkungen der Klimakrise abgemildert und entschleunigt werden können. Besonders im Blickpunkt stehen Agroforst-Systeme, von der großrĂ€umigen Landschaftsgestaltung bis zu kleinen Formen wie WaldgĂ€rten. Gezeigt werden neben Beispielen aus Deutschland und Freiburg auch hoffnungsvolle Beispiele aus dem globalen SĂŒden, wo durch Menschenhand innerhalb weniger Jahre eine Wende geschafft wurde, von aussichtslos scheinender Zerstörung und Nicht-Nutzbarkeit von LandflĂ€chen zu neuem Wachsen und Gedeihen.

Um 13 Uhr startet eine eineinhalbstĂŒndige Exkursion mit einem Förster durch den Stadtwald. Es geht um die Bedeutung und GefĂ€hrdung von Waldböden und wie durch eine naturnahe und pflegliche Waldbewirtschaftung der Boden geschont werden kann.

WÀhrend der Pausen können sich die Teilnehmenden im Waldhaus-Café mit erdigen Leckereien vom Feinsten stÀrken.

Dank der Förderung der Waisenhausstiftung ist die Teilnahme am Aktionstag Boden frei. Das genaue Programm steht zum Download bereit unter www.waldhaus-freiburg.de/aktuell.

Anmeldung zur dreiteiligen Reise in die Unterwelt bis zum 13. Mai unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/896477-10. Die Anzahl der PlÀtze ist begrenzt.
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Verschiedenes 
 
 
Keine Feste, kein Krippenspiel, viel Stress fĂŒrs Personal
Der Mundenhof blickt auf ein schwieriges Corona-Jahr 2021 zurĂŒck und geht mit großen PlĂ€nen in die Zukunft

Freiburgs Mundenhof bleibt ein PhÀnomen. Hier dösen keine Löwen, trompeten keine Elefanten, recken keine Giraffen ihre HÀlse. Stattdessen sieht man ungekÀmmte Haustiere in ihrem Element. Es gibt keine Event-Gehege mit Hautnah-Feeling, sondern artgerechte Tierhaltung, bei der manch ein Tier nur aus der Mitteldistanz zu sehen ist. Trotzdem rennt das Publikum den Kamelen, Ziegen und Buntmardern wieder die Bude ein, seit die Corona-Lage das zulÀsst.

Zuvor musste Freiburgs Tier-Natur-Erlebnispark aber schwere Zeiten bewĂ€ltigen, wie Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß und das Leitungs-Duo des Mundenhofs, Susanne Eckert und Marion Bosch, heute bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2021 bekanntgaben. Neben VerĂ€nderungen im Personal und im Tierbestand hielten vor allem wechselnde Corona-Bestimmungen den Mundenhof in Atem. Wie schon 2020 konnte auch im vergangenen Jahr keines der beliebten Mundenhoffeste stattfinden und auch kein Krippenspiel.

Zudem waren die zeitweise Auflösung der ErdmĂ€nnchenhaltung und der Abgang des letzten Uhus eine Belastung fĂŒr das Team der TierpflegekrĂ€fte. Verluste eröffnen aber auch Möglichkeiten. So sind die Planungen zu einer Erneuerung und WeiterfĂŒhrung der ErdmĂ€nnchen- und Straußenhaltung voll im Gange. Die Arbeitszeit, die durch den Ausfall der Feste, FĂŒhrungen und Veranstaltungen frei wurde, hat der Mundenhof fĂŒr konzeptionelle Fragen und die Weiterentwicklung betrieblicher und struktureller Voraussetzungen genutzt. Die Ausgestaltung des Betriebshofes und das Anlegen von Betriebswegen erleichtert nun besonders an besucherstarken Tagen die Arbeit und fördert die Zusammenarbeit der Bereiche.

Forstamtsleiterin Schmalfuß verwies auf die vielen krankheits- oder verletzungsbedingten AusfĂ€lle, die die Tierpflegerinnen und -pfleger auffangen mussten: „Es tut gut zu sehen, wie stark dieses Team zusammensteht und sich gegenseitig unterstĂŒtzt.“ Besonders die Betreuung des Publikums, das den Mundenhof je nach Corona-Lage als eines der wenigen offenen Freizeitangebote nutzte, erforderte viel Geschick und stellt eine Belastung fĂŒr die Mitarbeitenden dar.

Baumaßnahmen

Großprojekte wie der Neubau des Buntmardergeheges sind nicht nur finanziell, sondern auch personell, organisatorisch und planerisch Herausforderungen fĂŒr den Mundenhof. Umso grĂ¶ĂŸer war die Freude, dass 2021 die Preisverleihung des „BDZ-Bibers“, quasi des Oscars fĂŒr herausragende Tierhaltungen, auf dem Mundenhof stattfinden konnte. Neben dem Gehege der Javaneraffen hat nun auch seine Buntmarderanlage diese Auszeichnung erhalten. Damit ist der Mundenhof erst der zweite deutsche Zoo, der zweimal den Biber gewonnen hat.

Nach dem Bau ist aber vor dem Bau: Die Planung fĂŒr die neue ErdmĂ€nnchen- und Straußenhaltung lĂ€uft lĂ€ngst auf Hochtouren – und ist eine diffizile Sache, da ErdmĂ€nnchen in einem strengen Matriarchat leben und die Sozialstruktur der Gemeinschaft seit dem Tod der „Chefin“ auseinanderfiel. Verwandte Gruppenmitglieder paaren sich nicht weiter, fremde Tiere werden als Bedrohung wahrgenommen und sind nur schwer in die Gruppe zu integrieren. FĂŒr den Mundenhof bedeutet artgerechte Tierhaltung aber, dass alle Tiere, die zur Gruppen gehören, „Bestandsschutz“ haben: sie können bis zu ihrem Lebensende hier bleiben. Damit gab es seit Jahren keinen Nachwuchs mehr, und die Gruppe wurde altersbedingt immer kleiner. Nun hat das schnelle Ende der Haltung dieses Thema plötzlich an die Spitze der Projektplanung gerĂŒckt.

Beinahe zeitgleich verstarb der letzte verbliebene Uhu in hohem Alter. Damit geht wieder eine Ära zu Ende. Uhus haben das Bild des Mundenhofs ĂŒber 40 Jahre geprĂ€gt. Das Ende der ErdmĂ€nnchen-Haltung und der Tod des Uhus eröffneten nun die Möglichkeit, ganz neu zu denken, was das Mundenhof-Team auch tat. Da die Strauße dringend eine neue Stallung benötigen und die ehemalige Anlage der ErdmĂ€nnchen fĂŒr deren Haltung nicht optimal geeignet ist, fiel die Entscheidung fĂŒr den Bau eines neuen GebĂ€udes, in dem ErdmĂ€nnchen und Strauße, zwar getrennt in eigenen Anlagen, aber dennoch „unter einem Dach“ ein Zuhause finden. Damit rĂŒcken die afrikanischen Tiere thematisch wie rĂ€umlich zusammen, die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird optimiert und es können moderne Haltungskonzepte verwirklicht werden.

Im Zentrum des Mundenhofs stand nun die ehemalige Anlage der ErdmĂ€nnchen leer. Daher fiel die Entscheidung, diese Anlage umzubauen und die Kaninchen dort einzusetzen – ein sehr schönes Projekt, verwirklicht in Eigenregie und als Gemeinschaftsarbeit von Tierpfleger/innen und GĂ€rtner/innen. Eines Tages soll eine neue, attraktive Anlage fĂŒr die Kaninchen und Meerschweinchen in der Exotischen Mitte folgen. Auch in der Kaninchenfrage ging der Mundenhof indes neue Wege. Statt der Zwergkaninchen werden nun Deutsche Riesenschecken gehalten, gemĂ€ĂŸ der Ausrichtung als Haus- und Nutztierpark. Schecken sind eine alte Haustierrasse, die in der Bevölkerung kaum bekannt ist. Dank ihrer GrĂ¶ĂŸe und ihrer schönen FĂ€rbung haben sie sich schnell zu Publikumsmagneten entwickelt und ĂŒberraschend schnell ersten Nachwuchs produziert.

Ein Langzeitprojekt, das dank des Fördervereins verwirklicht werden konnte, ist die Krankenstation im GebĂ€ude der FutterkĂŒche. Mit der Installation einer modernen Heizung, dem Einbau neuer Fenster und einem Tordurchbruch Richtung Nistplatz, damit kranke Tiere den Zugang zu frischer Luft und Sonne genießen können, ist der Umbau nach vielen Jahren nun weitgehend abgeschlossen. Nun fehlt noch der Bau eines Außengeheges fĂŒr die Tiere, der ans neue Tor anschließt.

In der Mundenhof-PrÀrie wurde 2021 der Bisonzaun erhöht und die dazugehörige PrÀrieflÀche weitergestaltet. Nun blickt der Hof dem baldigen Einzug eines jungen Bisonbullens und der Wiederaufnahme der Zucht entgegen.

Tierische Entwicklungen

Die stetig steigenden Anforderungen an die Tierhaltung stellen eine immer grĂ¶ĂŸer werdende Herausforderung fĂŒr alle Beteiligten dar. Besonders die Vorgaben zu Dokumentation und DurchfĂŒhrung sind fĂŒr TierĂ€rzte in mancher Hinsicht kaum noch praktikabel. So prĂ€gen regelmĂ€ĂŸige Untersuchungen, Impfungen, Behandlungen und Begehungen samt der dazugehörigen Nachweise den Jahreslauf. Zudem ist die Tierhaltung zunehmend von Seuchen und Krankheiten betroffen, die sich international ausbreiten. Wegen der Vogelgrippe muss der Mundenhof seine Tiere zu bestimmten Jahreszeiten zurĂŒcksperren bzw. engmaschige Untersuchungen durchfĂŒhren. Die Auswirkungen der nahenden Afrikanischen Schweinepest auf das Tiergehege sind nicht absehbar. Zugleich werden Rinderhaltung, Aufzucht und Transport durch die Tatsache erschwert, dass Baden-WĂŒrttemberg noch im Sperrgebiet der lauzungenkrankheit liegt.

Allgemein lÀsst sich sagen, dass das feucht-warme Wetter zwar der Vegetation zu Gute kam und damit auch den Tieren, aber auch den Parasitendruck erhöhte. Besonders Fell- und Hautprobleme, Juckreiz und LÀsionen durch Fliegen, Milben, LÀuse, etc. machen dem Mundenhof zu schaffen.

Neben den Problemen gab es 2021 natĂŒrlich auch viele schöne Ereignisse. So wurde der Mundenhof wieder mit zahlreichen LĂ€mmern beschenkt; bei den Kaschmirziegen und den Zwergziegen gab es sogar Drillinge. Das Team kĂŒmmerte sich rund um die Uhr um den Nachwuchs, sodass die meisten Aufzuchten problemlos gelangen. Das kleinste Junge bei den Zwergziegen litt an einer EntzĂŒndung am Hinterlauf, die das Bein und die Klaue angriff. Es konnte bald nur noch auf drei Beinen laufen und die Behandlung zeigte zunĂ€chst kaum Erfolg. Doch tĂ€gliches Waschen, Eincremen, Verbinden und ein langer Atem der PflegekrĂ€fte fĂŒhrte zum Schluss doch zu einer Heilung. Nachdem das Zwergzicklein wieder laufen konnte, wurde es „Stampfi“ getauft und an einen schönen Platz, in einer privaten Haltung, mit viel Auslauf vermittelt. Stampfi hat gelernt, ihren Weg zu gehen.

Solche Erfolgsgeschichten helfen, die negativen Ereignisse zu verarbeiten. Denn auch davon hatte 2021 leider einige zu bieten. Im MĂ€rz zeigten sich beim Straußenhahn Ikarus SchwĂ€cheanzeichen. Er schwankte, fraß immer weniger und wirkte apathisch. Sofort wurden ein Tierarzt und Vogelspezialisten konsultiert, es folgten verschiedenste Untersuchungen, von Kotentnahmen bis zu Blutbildanalysen. Nichts brachte Erkenntnis. Infusionen und Medikamente zeigten keine Erfolge. Die Tierpfleger/innen versorgten ihn ĂŒber viele Wochen mit FlĂŒssignahrung, gaben ihm Spritzen und halfen ihm auf, auch an Wochenenden. Schließlich musste er dennoch leider eingeschlĂ€fert werden. Die Untersuchung ergab eine HerzschwĂ€che mit einer damit verbundenen EntzĂŒndung.

Da die Strauße gerade in der Balz waren, fĂŒhrte dies bei den Hennen zu Problemen, denn sie befanden sich in der Eiablage. Trotz des Verlustes musste schnell ein anderer Hahn gefunden werden, damit die Damen keine Probleme davon trugen. Anfang Juli war es dann soweit: Kito hielt auf dem Mundenhof Einzug. Er stĂŒrzte sich gleich in die Balz und lebte sich rasch gut ein. Im neuen Stall dĂŒrfen Kito und die Seinen bald auf mehr Komfort hoffen.

Auch von der Watussi-Kuh Agathe musste sich der Mundenhof trennen. Sie erlag im Februar altersbedingten SchwĂ€chen. DafĂŒr hat sich der Jungbulle, der im Dezember 2020 hinzukam, gut eingelebt; im Oktober kam prompt das erste Stierkalb auf die Welt. Matinga kam aus Löffingen, um die Herde der Watussi-Rinder zusĂ€tzlich zu verstĂ€rken.

Bei den Javaneraffen ging unterdessen eine Ära zu Ende – diesmal zum GlĂŒck ohne dass tote Tiere zu beklagen waren. Was aber nicht heißt, dass es besonders friedlich zuging. Das ganze Jahr ĂŒber lag Unruhe in der (ansonsten stabilen) Gruppe. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen, die zum Teil auch die Besucher/innen erschreckten. Der Hintergrund ist, dass die FĂŒhrungsriege der Affengesellschaft ihr Rentenalter erreicht hat. Viele von ihnen sind bereits ĂŒber 20 Jahre alt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der Nachwuchs die Machtfrage stellen wĂŒrde. In solchen Zeiten ist es nicht einfach, im Hin und Her den Überblick zu behalten und sich um Jung und Alt gleichermaßen zu kĂŒmmern. Das erfordert spezielle Kenntnisse, viel Zeit und Geduld bei den Tierpflegerinnen der Exotischen Mitte. Nun ist Nyamuk, der noch zu den ersten Tieren gehört, die einst aus Basel ins damals neue Affengehege kamen, im wohlverdienten Ruhestand, und Cowok, der auf dem Mundenhof geboren wurde, hat das Ruder ĂŒbernommen. Gerade ist er damit beschĂ€ftigt, seinen neuen Hofstaat zu formen.

So liegen Licht und Schatten immer nah beieinander. Die VerjĂŒngung des Tierbestandes wird den Mundenhof auch kĂŒnftig beschĂ€ftigen. Alte Tiere werden gehen, junge dazukommen. Ein schönes Signal ist die Geburt eines Javaneraffen, der genau am 1. Januar 2022 zur Welt kam. Auf dem Mundenhof wird das als gutes Omen fĂŒr ein schönes Neues Jahr gewertet.

KonTiKi (Kontakt Tier Kind)

GrĂ¶ĂŸer denn je ist die Begeisterung in jenem Bereich, wo Kinder die Tiere nicht nur sehen, sondern auch striegeln, streicheln, fĂŒttern dĂŒrfen. Im KonTiKi stehen dafĂŒr Alpakas, Hausesel, Ziegen, Pferde (neuerdings mit „Willi von Wildbach“) und HĂŒhner bereit. Und diese tiergestĂŒtzte PĂ€dagogik hat Corona gut ĂŒberstanden: Insgesamt kamen im Vorjahr an 82 Nachmittagen 2.596 Kinder und Jugendliche; im ersten Corona-Jahr 2020 waren es 2.097 gewesen.

Wochentag / Kinder / Durchschnitt
Dienstag / 773 (767) / 28 (27)
Mittwoch / 993 (466) / 35 (17)
Donnerstag / 830 (864) / 32 (32)
Gesamt / 2.596 (2.097) /32 (25)
(In Klammern die Vorjahreswerte)

Diese Werte wurden trotz schwierigster Bedingungen erzielt: Bis Ende MĂ€rz 2021 blieb das KonTiKi nĂ€mlich geschlossen. Danach gab es (wie bei anderen Freizeitangeboten) Verunsicherungen, wie es weiter geht. Es dauerte jeweils Wochen, bis auch das KonTiKi wieder rund lief. Vor und nach den Sommerferien gab es dann aber viele neue Kinder und Neuanmeldungen. Offenbar hatte sich herumgesprochen, dass gerade jĂŒngere Kinder unter den Folgen der Pandemie psychisch und physisch leiden. Einrichtungen wie das KonTiKi können diese Effekte immerhin abmildern.

An den KonTiKi-Angeboten fĂŒr Schulklassen (i.d.R. Mittwoch- und Donnerstagvormittag) nahmen 54 Gruppen (Vorjahr 38) mit 835 Teilnehmenden (Vorjahr 547) teil. Da in den letzten zwei Schuljahren viele Termine ausfielen oder verschoben wurden, buchen LehrkrĂ€fte neue KonTiKi-Termine inzwischen weit im Voraus. Bereits heute sind die Angebote fĂŒr Schulklassen bis weit ins nĂ€chste Schuljahr ausgebucht
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ unterstĂŒtzt bei Sanierungen
Infoabend, Beratungsmöglichkeiten und Besichtigung eines sanierten WohngebÀudes finden am 9., 13. und 14. Mai statt

Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei die CO2-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am 9., 13. und 14. Mai rund um das Thema WĂ€rmepumpen in Kombination mit Photovoltaik.

Seit 2002 unterstĂŒtzt die Stadt energetische Sanierungen mit finanziellen ZuschĂŒssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Davon profitieren nicht nur EigentĂŒmer, sondern auch Mieterinnen und Mieter. Bezuschusste Balkonsolarmodule können die jĂ€hrliche Stromrechnung um bis zu 60 Euro senken.

Los geht es am Montag, 9. Mai, von 17 bis 19 Uhr mit dem Online-Infoabend „Heizen mit erneuerbarem Strom: WĂ€rmepumpen in Kombination mit Photovoltaik“. Die Installateur- und Heizungsbaumeisterin sowie Elektroinstallationsmeisterin Yvonne Kunkler und Joel Grieshaber vom Bundesverband WĂ€rmepumpe e.V. erklĂ€ren, welche Vorteile WĂ€rmepumpen in Kombination mit Photovoltaik bieten, welche Förderungen es gibt, den aktuellen Stand der Technik und ob die Installation wirtschaftlich ist. Der kostenfreie Infoabend findet online via Webex statt. Eine Anmeldung ist nötig.

Am Freitag, 13. Mai, stehen von 13 bis 16:30 Uhr unabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberaterinnen und – berater bereit, um spezifische Fragen rund um geplante Sanierungsvorhaben zu beantworten. Diese Energieberatung ist individuell, kostenlos und dauert 45 Minuten. Das Angebot richtet sich an EigentĂŒmer und EigentĂŒmerinnen von WohngebĂ€uden. Die GesprĂ€che finden entweder online via Webex oder vor Ort im Rathaus im StĂŒhlinger, Fehrenbachalle 12, statt. Bei einem persönlichen Besuch gelten die 3G-Regel und Maskenpflicht.

Zum Abschluss der Beratungstage können interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am Samstag, 14. Mai, von 15 bis 16:30 Uhr einen Blick in die Zukunft wagen und ein saniertes Wohnhaus im Stadtteil Mooswald besichtigen. Das GebĂ€ude entspricht jetzt dem KfW 55-Standard, es wurden eine innovative WĂ€rmepumpe eingebaut und eine PV-Anlage errichtet. Die LĂŒftung arbeitet mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung und das Haus ist ökologisch gedĂ€mmt. Die kostenlose Veranstaltung findet in PrĂ€senz statt. Deshalb gelten die 3G-Regeln und Maskenpflicht in InnenrĂ€umen.

Anmeldungen fĂŒr den Infoabend, die Energieberatungen und die Besichtigung sind online auf www.earf.de oder telefonisch unter 0761/791770 möglich. Alle Angebote sind kostenlos.
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Verschiedenes 
 
Tierische Tausendsassas
(c) Klaus Echle
 
Tierische Tausendsassas
Fotoausstellung von Klaus Echle ab Sonntag, 1. Mai, im Waldhaus
Eintritt frei

Von Sonntag, 1. Mai, an ist im Waldhaus an der Wonnhalde eine Fotoausstellung der besonderen Art zu sehen. Unter dem Titel „Tierische Tausendsassas“ werden 53 großformatige Bilder des mehrfach ausgezeichneten Naturfotografen Klaus Echle gezeigt. Sie gewĂ€hren spannende Einblicke in das Leben von Fuchs, Dachs und Steinmarder und das besondere VerhĂ€ltnis dieser anpassungsfĂ€higen Pelztiere zum Menschen.

In Freiburg kennen viele Menschen Klaus Echle durch seine Arbeit als Förster. Seit 2002 betreut er fĂŒr das stĂ€dtische Forstamt das Revier GĂŒnterstal. Weit ĂŒber Freiburgs Grenzen hinaus hat er sich jedoch als Natur- und Wildtierfotograf einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er mit LichtbildvortrĂ€gen auf der Mundologia vertreten und seine Bilder wurden vielfach ausgezeichnet, so beim renommierten Wettbewerb „BBC Wildlife Photographer of the Year“ und bei „EuropĂ€ischer Naturfotograf des Jahres“.

Dabei entstehen Echles Aufnahmen unter sehr klimafreundlichen Bedingungen. Anders als viele Kollegen seiner Zunft reist er fĂŒr seine beeindruckenden Aufnahmen nicht in ferne LĂ€nder. Klaus Echle findet die Protagonisten und Kulissen seiner Bilder tatsĂ€chlich in der „Wildnis vor der HaustĂŒr“, wie der Titel eines seiner VortrĂ€ge verspricht. In seinen Bildern hĂ€lt er Situationen fest, die nur Momente dauern. Was auf manchen Fotos fast beilĂ€ufig wirkt, erfordert jedoch neben biologischem Wissen und intimer Kenntnis der heimischen Tier- und Pflanzenwelt vor allem Zeit und Geduld. DarĂŒber hinaus zeugen die Bilder von einer tiefen EinfĂŒhlung in die jeweilige Tierart. Klaus Echle kennt die Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die „Wohn-“, „Arbeits-“ und SchlafplĂ€tze unserer heimischen Tierwelt. Nur deshalb gelingen ihm Bilder, auf denen sich Wildtiere in ihren natĂŒrlichen Verhaltensweisen zeigen – sei es interessiert, schlafend oder spielend, jedenfalls völlig ungestört.

Im Laufe von fast 30 Jahren ist so ein Bildarchiv entstanden, das einen großen Fundus an Aufnahmen bedrohter Arten enthĂ€lt. In dieser Einzelausstellung im Waldhaus stehen aber nicht geschĂŒtzte oder seltene Arten im Fokus, sondern alte Bekannte. Fuchs, Dachs und Steinmarder sind Tierarten, die wir zu kennen glauben. Reineke und Grimbart lernen wir schon als Kinder in MĂ€rchen und Fabeln kennen, wo ihnen kein guter Ruf anhaftet. Der Steinmarder macht sich als Autoknacker auch nicht unbedingt Freunde. Als Raubtiere wurden alle drei Arten gejagt und dienten als Pelzlieferanten. Aber diese Tausendsassas sind so anpassungsfĂ€hig, dass wir ihnen auch zunehmend in unseren GroßstĂ€dten begegnen. Nur: Wie gut kennen wir die alten Bekannten wirklich?

Die großformatigen Bilder zeigen Fuchs, Dachs und Steinmarder in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen wie auch mitten in der Stadt. Die Fotos regen uns dazu an, nicht nur ĂŒber unser VerhĂ€ltnis zu ihnen nachzudenken, sondern auch die Perspektive zu wechseln und uns zu fragen, was sie wohl von uns Menschen halten mögen.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wurde von der Stiftung Waldhaus initiiert und in Kooperation mit Klaus Echle und dem Forstamt realisiert. Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Informationen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Josef H. Reichholf
 
Buchtipp: Josef H. Reichholf "Waldnatur"
Ein bedrohter Lebensraum fĂŒr Tiere und Pflanzen

StreifzĂŒge durch die Natur unserer WĂ€lder. PĂŒnktlich zum »internationalen Tag des Waldes« (21. MĂ€rz) fĂŒhrt Josef H. Reichholf seine Leserinnen und Leser im zweiten Band seiner Natur-Trilogie, »Waldnatur«, in einen der faszinierendsten LebensrĂ€ume: den Wald. Hier gibt es nicht nur jede Menge Überraschendes zu entdecken, sondern auch viel zu tun, um seine Lebensvielfalt zu erhalten.
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Veranstaltungen 
 
 
Von Workshop bis Wolfswinkel
Die Mai-Termine im Waldhaus Freiburg

Sonntag, 1. Mai, 13 bis 17 Uhr
Alarmstufe grĂŒn! Interaktive Umweltbildung fĂŒr Familien
Warum WĂ€lder und naturnahe Landschaften so wichtig sind in Zeiten des Klimawandels, können Familien und Gruppen mit Kindern ab 6 Jahren mit einer Wald- und Klimarallye am Waldhaus herausfinden. Ausgestattet mit mobilem Klimalabor und einem Tablet der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, gilt es auf einem 1,5 km langen Waldparcours die ZusammenhĂ€nge zwischen Wald, Klima und dem tĂ€glichen Leben zu entdecken. Die Veranstaltung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Landesverband Baden-WĂŒrttemberg) ist kostenlos.
Weitere Informationen unter www.sdw-bw.de/alarmstufe-gruen,
Anmeldung unter Tel. 0711/6741214 oder info@sdw-bw.de.

Mittwoch, 4. Mai, 18 bis 19.30 Uhr
Exkursion: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Erholungswald
Bei einer gemeinsamen Wanderung durch den Mooswald erlĂ€utert Revierförster Ernst KrĂ€mer die Waldbewirtschaftung inklusive Holznutzung in einem stark frequentierten Erholungsraum. Treffpunkt ist der Spielplatz im Wolfswinkel. Geeignet fĂŒr junge Menschen ab 13 Jahren und Erwachsene.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung. Eine Kooperation von Waldhaus Freiburg und dem stÀdtischen Forstamt

Donnerstag, 5. Mai, 18 bis 19.30 Uhr
Fahrradexkursion: Wald und Wasser im Mooswald
Gemeinsam mit Revierförster Ernst KrĂ€mer erkunden die Teilnehmenden den Mooswald mit dem Fahrrad. Unterwegs erfahren sie viel darĂŒber, wie sich der Grundwasserstand im Laufe der Jahrzehnte verĂ€ndert hat und wie sich das auf den ehemaligen Auewald auswirkt. Treffpunkt ist der Spielplatz im Wolfswinkel. Geeignet fĂŒr junge Menschen ab 13 Jahren und Erwachsene.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung. Eine Kooperation von Waldhaus Freiburg und dem stÀdtischen Forstamt

Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr
Konzertmatinee: FrĂŒhling am Wald – Listen To The Music
AnChora unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) prĂ€sentiert in seinem Programm „FrĂŒhling am Wald - Listen To The Music“ die besten Songs und Bonmots aus der fĂŒnfzehnjĂ€hrigen Chorgeschichte. Der freche Mix aus Rock, Pop, Schlager & Soul erklingt draußen im Atrium des Waldhauses. Das Waldhaus-CafĂ© ist geöffnet. Der Eintritt von 9 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.

Samstag, 14. Mai, 14 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 4. Mai
Waldhaus-Workshop: Wald und Gesundheit
Der Wald wirkt auf Körper, Geist und Seele? Wer mehr darĂŒber wissen und auch spĂŒren will, worin seine gesundheitsfördernden Aspekte liegen, ist in diesem Kurs richtig. Unter Anleitung eines Försters und einer Ärztin erfahren die Teilnehmenden, warum und in welcher Weise sie durch Aufenthalte im Wald langfristig ihre Gesundheit erhalten und ihr Wohlbefinden stĂ€rken können. Den Workshop leiten Bernd Nold, Förster und WaldpĂ€dagoge, und Petra von Stengel, FachĂ€rztin fĂŒr Allgemeinmedizin und fachgebundene Psychotherapie.
Teilnahmebeitrag: 20 Euro, Jugendliche ab 14 Jahren 10 Euro

Sonntag, 15. Mai, 12 bis 16 Uhr | Anmeldeschluss: 4. Mai
Outdoor-Workshop: Aktiv im Klimaschutz
Photosynthese, CO2-Fußabdruck, Kompensationsleistungen, Pariser Abkommen, Waldsterben: diese Schlagworte begegnen uns tĂ€glich in Verbindung mit dem Klimawandel. Aber wer blickt schon durch? In gemeinsamer Runde werden sich die Teilnehmenden draußen im Wald praktisch mit dem Klimawandel befassen und Grundlagen dazu erarbeiten. Am Lagerfeuer wird bei einem gemeinsam zubereiteten Vesper der Klimaschutz auch schmeckbar. Es referiert Lisa Hafer, B.Sc. Waldwirtschaft und Umwelt; M. Sc. Systemisches Management und Nachhaltigkeit, PĂ€d. Mitarbeiterin im Waldhaus.
Teilnahme kostenfrei. Mindestalter 16 Jahre

Sonntag, 15. Mai, 14 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 5. Mai
Ganz Ohr im Wald: NaturklĂ€nge als SchĂ€tze des inneren Hörens Gemeinsam gehen die Teilnehmenden mit der Musikerin Pyong-Ahn Eun (Komposition, Musiktheorie, Klavier) auf eine Entdeckungsreise in der Welt der NaturklĂ€nge. Sie lassen sich berĂŒhren vom Rauschen des Windes in den BĂ€umen, von Gezwitscher der Vögel, dem GeplĂ€tscher eines Bachs. Hier wird die Wahrnehmung fĂŒr die unterschiedlichen GerĂ€usche und KlangrĂ€ume des Waldes sensibilisiert und die Welt des inneren Hörens kennengelernt. Zum Abschluss wird das Erlebte und Erhörte in kleine grafische Naturpartituren gefasst. Eine musikalische Vorbildung oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.
Teilnahmebeitrag: 18 Euro. Mindestalter 14 Jahre

Freitag, 20. Mai, 14 bis 18 Uhr
MorgenWald: Ein Dialogformat fĂŒr den Wald der Zukunft
Moderiert von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) fragen sich die Teilnehmenden im Austausch miteinander und mit kreativen Methoden, wie die Zukunft der WĂ€lder aussehen kann. Wie bleibt uns der Wald als Quelle nachwachsender Rohstoffe erhalten? Wie kann er uns als Beispiel fĂŒr funktionierende Stoff- und CO2-KreislĂ€ufe und als Ort vernetzter Vielfalt dienen? Können unsere WĂ€lder ein Rollenmodell fĂŒr biomassebasierte kreislauforientierte Wirtschaftsformen sein? Was können wir dabei vom Ökosystem Wald lernen? Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden Ideen zu diesen Fragen, die dokumentiert und weiterentwickelt werden. Teilnahme frei. Anmeldung: Tel. 0711/616032, info@sdw-bw.de.
Weitere Infos auf www.sdw-bw.de/waldpaedagogischeangebote/morgenwald. In Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Landesverband Baden-WĂŒrttemberg)

Sonntag, 22. Mai, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: BĂ€ume bestimmen
Bei einem Waldspaziergang am Waldhaus mit Martine Schiller, Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin, lernen die Teilnehmenden hiesige BĂ€ume anhand botanischer Merkmale zu bestimmen. Dabei erfahren sie etwas ĂŒber die spezifische Heilkraft der BĂ€ume, wie sie frĂŒher in der Volksheilkunde genutzt wurde und bis heute in der Naturheilkunde und der Medizin eingesetzt wird.
Teilnahmebeitrag: 4,50 Euro

Sonntag, 29. Mai, ganztÀgig | Anmeldeschluss: 20. Mai
Wanderung: Auf den Spuren der Bergbaugeschichte in Todtnauberg Vom Todtnauer Wasserfall fĂŒhrt diese 10 km lange Wanderung nach Todtnauberg. Auf dem Rundweg begegnen die Teilnehmenden Spuren der langen Bergbaugeschichte und erfahren einiges ĂŒber die Chronik des ĂŒber 750 Jahre alten Bergdorfs. Einkehr am Nachmittag im Glöcklehof zu Kaffee und Kuchen. Die Tour wird von der Wanderleiterin und Fördervereinsmitglied Elisabeth Link gefĂŒhrt. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel, es werden 500 Höhenmeter, teils steil erwandert. Anfahrt mit ÖPNV.
Teilnahmebeitrag: 7 Euro, Fahrt und Einkehr zahlt jeder selbst. In Kooperation mit den Naturfreunden Freiburg

Das Waldhaus hat dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr geöffnet. Anmeldungen unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761 8964 7710.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Infoaktion zum Internationalen Tag des Baumes
AnlĂ€sslich des internationalen Tages des Baumes am 25. April 2022 informieren Aktive der „BĂŒrgeraktion Dietenbach ist ĂŒberall“ in Freiburg am Sonntag 24. April 2022 von 14:15 – 16 Uhr an der Mundenhofer Straße zwischen Freiburg-Rieselfeld und Dietenbach am Beginn des LangmattenwĂ€ldchens bzw. gegenĂŒber dem westlichen Ende der Rieselfeld-Wohnbebauung. Thema ist der Schutz der dortigen von Rodung bedrohten sehr wertvollen BĂ€ume und WaldflĂ€chen.

Die Stadt Freiburg i.Br. will nahe der Mundenhoferstr. in Dietenbach fĂŒr den Neubaustadtteil in den allernĂ€chsten Jahren fast 50.000 qm wertvollen Erholungs-, Wasserschutz-, Immissionsschutz- und Klimaschutzwald roden und dabei rund 3.700 WaldbĂ€ume vernichten. Ein sehr wertvoller Laubmischwald ist aber weder ersetzbar, noch ausgleichbar. Die Stadt will die Stadtbahn mit Begleitwegen mitten durchs Langmatten­wĂ€ldchen fĂŒhren, das ein faktisches Vogelschutzgebiet ist. Im gesamten Baugebiet wĂŒrden weitere annĂ€hernd 1.000 BĂ€ume vernichtet. Die BĂŒrgeraktion hĂ€lt das fĂŒr unverzeihliche Fehlplanungen. Auch wurden Mitte Februar mit Abholzungen zahlreicher z.T. sehr wertvoller alter BĂ€ume der Auwald­galerie des Dietenbachs fĂŒr den GewĂ€sserausbau vollendete Tatsachten geschaffen – und das im gesetzlich geschĂŒtzten Biotop am Dietenbach.

Den BĂ€umen in Dietenbach droht eine weitere GefĂ€hrdung: Mit dem in 2021 verabschiedeten Energiekonzept wĂŒrden in Dietenbach aus dem unter dem Neubaustadtteil fĂŒr Umkirch vorgesehenen Trinkwasserschutzgebiet bis zu 48 Millionen Liter (48.000 Tonnen) Trinkwasser tĂ€glich fĂŒr Heizungszwecke abgepumpt, mehr als alle Freiburger Haushalte zusammen tĂ€glich verbrauchen. Die damit vorgesehene gebietsweise Grundwasser-Absenkung um mehr als 5 Meter wĂŒrde einen Teil der WaldflĂ€chen an der Mundenhofer Straße zum Absterben bringen.
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Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 23. April 2022, ab 13.30 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banuzertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 17-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Die Esel- und KrĂ€uterwanderung startet vor der Vita Classica. Der Weg fĂŒhrt in und um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prĂ€chtigen und farbenfrohen Anblick auf rund 40 Hektar. Die Teilnehmer spazieren am Fluss entlang und können den alten und seltenen Baumbestand bewundern. Auf dem Rebberg ist ein wunderschöner Ausblick zu genießen. Insgesamt betrĂ€gt die Strecke etwa 8 km.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten.
RĂŒckkehr gegen 18.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Veranstaltungen 
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei

Bis zu 200 Aussteller erwarten Sie am Samstag, 23.4. zum Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie in kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke. Kommen Sie vorbei!

Parken/ParkgebĂŒhren: ParkplĂ€tze direkt an der Messehalle / ParkgebĂŒhren: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg

Die Öffnungszeiten: Samstag, 23.4.2022 von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburger UmweltgesprÀche finden nach Corona-Pause wieder statt
Zwei VortrĂ€ge zu dem Thema „Wissenschaft in Zeiten der Umweltkrise: neue Herausforderungen, neue Lösungen?“

Termin ist am Mittwoch, 4. Mai, um 19 Uhr im Jazzhaus

Nach einer lĂ€ngeren Corona-Pause laden die Stadt Freiburg gemeinsam mit der FakultĂ€t fĂŒr Umwelt und NatĂŒrliche Ressourcen der UniversitĂ€t Freiburg zu einer neuen Veranstaltung der Vortragsreihe „Freiburger UmweltgesprĂ€che“. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 4. Mai, im Jazzhaus und beginnt um 18 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Übergeordnetes Thema des Abends ist „Wissenschaft in Zeiten der Umweltkrise: neue Herausforderungen, neue Lösungen?“ Sprechen wird dazu zum einen die Professorin Ulli Vilsmaier. Sie ist Geografin und arbeitet seit 20 Jahren in der inter- und transdisziplinĂ€ren Forschung. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Konzeption, Begleitung und DurchfĂŒhrung von grenzĂŒberschreitender Forschung zwischen Disziplinen wie auch zwischen Gesellschaftsfeldern und Wissenskulturen. Neben ihrer Forschungs- und LehrtĂ€tigkeit begleitet sie UniversitĂ€ten und Forschungsteams weltweit in der Transformation hin zu inter- und transdisziplinĂ€ren Forschungs- und LernrĂ€umen. Ihr Vortragstitel lautet: „Krise als Motor fĂŒr neue Wissensallianzen?“.

Zweiter Referent des Abends ist Professor Michael Pregernig. Er lehrt seit 2016 als Professor fĂŒr Sustainability Governance an der FakultĂ€t fĂŒr Umwelt und NatĂŒrliche Ressourcen der UniversitĂ€t Freiburg. Seine Forschungsarbeiten sind im Bereich von Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Gesellschaft angesiedelt. So arbeitete er zuletzt unter anderem zu innovativen Mechanismen der wissenschaftlichen Politikberatung in unterschiedlichen Feldern der Umwelt- und Ressourcenpolitik sowie zu Möglichkeiten und Grenzen von Inter- und TransdisziplinaritĂ€t in Forschung und Lehre. Sein Vortragstitel lautet: „Neue Anforderungen an die Umweltforschung: faktengestĂŒtzt, umgestaltend, dialogisch – geht das zusammen?“

UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit und Professor Heiner Schanz werden mit einem Grußwort den Abend eröffnen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und komplexe Umweltfragen fĂŒr interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger leicht verstĂ€ndlich und zugĂ€nglich zu machen und darĂŒber hinaus vertiefende Diskussionen anzuregen. Die Freiburger UmweltgesprĂ€che richten sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit wie auch an alle Studierenden in Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
Habe ein schlechtes Gewissen
(c) mitwelt.org
 
Habe ein schlechtes Gewissen
10 "Gebote" fĂŒr Umweltaktive

Auszug aus einer Rede von Axel Mayer zum -Fridays for Future- Klimastreik am 25.3.2022 in Staufen

*1) Jeden Tag hörst Du "Ändere Dein Leben, lebe umweltfreundlich."
Da sind Krieg, Klimakatastrophe, WeltvermĂŒllung, Artenausrottung, Rohstoffverschwendung, wachsende soziale Ungleichheit und AtommĂŒllproduktion.
Du sollst Dein Leben Ă€ndern und es ist gut umweltfreundlich zu leben, aber Du sollst nicht die zerstörerischen Strukturen Ă€ndern, die zu diesen Problemen fĂŒhren.

*2) Fahre Fahrrad, wird Dir gesagt und es ist richtig Rad zu fahren
Liebe FDP: Warum haben wir kein Tempolimit in Deutschland, mit dem sich schnelle Energie und CO₂ sparen ließe?
Wir haben kein Tempolimit, damit die Menschen weiter in der Illusion leben, wir könnten trotz Klimakatastrophe einfach so weiter machen wie bisher.
Du sollst Rad fahren wird Dir gesagt, aber Du sollst kein Tempolimit fordern, denn Tempo ist die Freiheit der Ichlinge.

*3) Gehe zu Fuß, wird Dir gesagt und es ist richtig zu Fuß zu gehen
Mit einem einzigen Weltraumflug verursacht ein MilliardÀr mehr Emissionen, als jemand aus der Àrmsten Milliarde Menschen in einem ganzen Leben zusammenbringt.
Das reichste Prozent der Menschheit ist fĂŒr 16 Prozent des CO₂-Ausstoßes weltweit verantwortlich.
Du sollst zu Fuß gehen und die MilliardĂ€re und Weltraumpioniere anbeten.
Du sollst zu Fuß gehen, wird Dir gesagt, aber lass den Umweltzerstörerenden im Weltraum ihr exklusives Hobby.

*4) Reise mit der Bahn wird Dir gesagt und es ist richtig Bahn zu fahren.
Weltweit wurden 15 Bestellungen fĂŒr das geplante Überschallpassagierflugzeug Overture aufgegeben. Überschallflugzeuge sind die schnellste, teuerste, lauteste und energiefressenste Art des Flug-Reisens.
Du sollst mit der Bahn fahren, aber Du sollst Dich keinesfalls fĂŒr Landeverbote fĂŒr Überschallflugzeuge einsetzen.

*5) Informiere Dich in Deinen Netzwerken, wird Dir gesagt und es ist gut sich zu informieren.
Doch nicht nur in der BLÖD-Zeitung und in asozialen Netzwerken wird gegen Klimaschutz, erneuerbare Energien und Fridays for Future gehetzt.
Du aber sollst in Deiner Wahrnehmungsblase bleiben und Dich nicht mit den Strategien der Klimawandelleugner und Profiteure der Umweltzerstörung auseinandersetzen.

*6) Sei kritisch, aber nicht zu radikal, wird Dir gesagt.
Wie haben wir vor bald 50 Jahren die AKW in Wyhl, Kaiseraugst und Gerstheim verhindert?
Wie haben wir vor bald 50 Jahren das extrem luftverschmutzende Bleiwerk in Marckolsheim verhindert und den Startschuss fĂŒr die Luftreinhaltung und den Klimaschutz gegeben?
Menschen unterschiedlichster Herkunft und Meinung haben illegal die BauplÀtze besetzt und wir waren erfolgreich. Das lÀsst sich heute so nicht wiederholen, aber brav und angepasst waren wir nicht.
Du darfst schon ein wenig kritisch sein, am besten in jungen Jahren schon zartrosa wie die Roten oder blassgrĂŒn wie die GRÜNEN, wird Dir gesagt
und schau auf keinen Fall, wie vor 50 Jahren am Oberrhein eine junge freche Umweltbewegung so große Erfolge erzielt hat.

*7) Putze hinter den MĂŒllidioten her, die ihren MĂŒll in die Landschaft werfen.
Doch nicht der MĂŒll ist das Problem, sondern das hĂ€ufig kurzlebige, unnötige, nicht reparaturfĂ€hige Produkt zum schnellen dummen Konsum.
Du sollst gebeugt hinter den MĂŒllidioten herputzen und dabei niemals das Wort "Pfandsysteme" murmeln und Du sollst nicht das Problem der geplanten Obsoleszenz bekĂ€mpfen.

*8) Ärgere Dich ĂŒber die erwischten kleinen UmweltsĂŒnderInnen, wird Dir gesagt
Seit Jahrzehnten wissen die Konzernspitzen der Kohle-Öl- und Gaskonzerne von den verheerenden Auswirkungen ihres Tuns. Es gibt jahrzehntelanges TĂ€terwissen. Sie haben den Klimawandel heruntergespielt und ĂŒber rechts-libertĂ€re Netzwerke die Klimawandelleugner finanziert und die Energiewende bekĂ€mpfen lassen. Millionen Menschen leiden unter der Klimakatastrophe und viele werden sterben.
Du sollst Dich ĂŒber die kleinen UmweltsĂŒnderInnen Ă€rgern (am besten auch ĂŒber Dich selber), aber die TĂ€ter, die tatsĂ€chlichen Verantwortlichen fĂŒr den Tod durch Klimawandel, sollen nicht bestraft werden.

*9) Schalte Deinen Computer aus wenn Du ihn nicht brauchst, wird Dir gesagt
Der Stromverbrauch fĂŒr eine einzige Bitcoin-Transaktion ist so hoch wie jener eines amerikanischen Durchschnittshaushalts in 23 Tagen. Der CO2-Fußabdruck ist so enorm, als wĂŒrde man 54.000 Stunden Internetvideos schauen.
Du sollst den Computer abschalten, wenn Du ihn nicht brauchst, aber kritisiere niemals die Zocker- und Dealer-WĂ€hrung Bitcoin.

*10) Glaube an die neuen Wunderwaffen, mit denen wir alle Probleme lösen werden, wird Dir gesagt.
Als der bisher letzte Weltkrieg schon lÀngst verloren war, setzte die Propaganda in Deutschland mit Durchhalteparolen auf die "neuen Wunderwaffen", mit denen der aussichtslose Krieg doch noch gewonnen werden sollte und viele Menschen in Deutschland hofften bis zuletzt auf den vermeintlichen "Endsieg".
Auch im heutigen globalen Krieg gegen die Natur und gegen uns selber setzen die politisch und ökonomisch Verantwortlichen fĂŒr die große globale Zerstörung auf neue AKW, auf Transhumanismus und auf den alten neuen Mythos der Wunderwaffen, allerdings jetzt unter neuen Bezeichnungen.
Du sollst an die neuen Wunderwaffen glauben, nicht aber an einen möglichen, machbaren, guten, zukunftsfĂ€higen, nachhaltigen, nicht giergetriebenen Fortschritt, der tatsĂ€chlich den Menschen nutzen wĂŒrde.

*Lebe umweltfreundlich, wird Dir gesagt und habe dauerhaft ein schlechtes Gewissen, weil Du das gute ökologische Leben sowieso nicht schaffst.

*BeschĂ€ftige Dich mit Dir selber, denn Du alleine bist fĂŒr alle Probleme verantwortlich, wird Dir gesagt.

*Du sollst SchuldgefĂŒhle haben und keine Zeit Dich mit den Ursachen von Klimawandel und Artenausrottung zu beschĂ€ftigen oder etwa gar zerstörerische Strukturen zu verĂ€ndern.
Klimakatastrophe, WeltvermĂŒllung, AtommĂŒllproduktion und Artenausrottung lassen sich auf zwei Ursachen zurĂŒckfĂŒhren:
Unbegrenzte Gier und unbegrenztes Wachstum im begrenzten System Erde.

Du sollst zu Fuß gehen, Rad fahren, Wasser sparen, VerpackungsmĂŒll vermeiden, aber Eines darfst Du auf keinen Fall.
Hinterfrage nicht die neue, globale Weltreligion, den Glauben an das unbegrenzte Wachstum.

Bei einem anhaltenden Wachstum von 5% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wĂ€chst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zur Selbstzerstörung. Durch die periodischen Kriege im Laufe der Menschheitsgeschichte wurde das bisherige Wachstum immer wieder unterbrochen. Es wĂ€re anzustreben, die aktuellen Probleme ohne großen und letzten Krieg in den Griff zu bekommen.

Du sollst zu Fuß gehen, Rad fahren, Wasser sparen, VerpackungsmĂŒll vermeiden, aber Eines darfst Du auf keinen Fall.
Stelle niemals die Macht-Strukturen hinter der Zerstörung infrage.

Es ist gut, richtig und wichtig zu versuchen, ein gutes Leben zu fĂŒhren.
Es ist aber genauso wichtig, die zutiefst zerstörerischen Strukturen zu Àndern.

Krieg
Klimakatastrophe
WeltvermĂŒllung
Artenausrottung
„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster." (Antonio Gramsci)
Lasst uns zusammen gegen die Monster angehen.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Alt-) BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

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Nachtrag: Auf SĂŒdbaden bezogene "Gebote"

*a) Du sollst Wasser sparen wird Dir gesagt und es ist richtig Wasser zu sparen
Doch in Buggingen, 10 km von Staufen entfernt, gehen jÀhrlich 945 Tonnen Chlorid ins Grundwasser, obwohl schon ewig ein sanierungserzwingendes Urteil vorliegt.
Dem Landratsamt im Öko-Landkreis Breisgau Hochschwarzwald ist das Grundwasser scheißegal!
Halt! Ich nehme den letzten Satz zurĂŒck.
Wenn es darum geht WindrÀder mit unsinnigen Grundwasserargumenten zu verhindern, dann ist das Landratsamt in Sachen Grundwasserschutz top.
Du sollst Wasser sparen, aber kĂŒmmere Dich nicht um den Bugginger Salzberg.

*b) Trage Kröten ĂŒber die Straße und mein Lob & Dank geht an die vielen, gerade jetzt aktiven Amphibien-SammlerInnen
In der selbsternannten Ökoregion Freiburg, sind lĂ€cherliche 3,4 Prozent der FlĂ€che Naturschutzgebiete. In Naturschutzgebieten sind Agrargifte "theoretisch" seit Januar 2022 nicht mehr zugelassen. Seit Anfang des Jahres 2022 sind allerdings alleine im Regierungsbezirk Freiburg schon 69 "Gift-Ausnahmen" bewilligt worden.
Du sollst Kröten ĂŒber die Straße tragen, aber die Geschichte mit dem Gift und der Macht im Naturschutzgebiet verstehst Du nicht.
 
 

Verschiedenes 
 
WildkÀtzchen aus dem Freiburger Stadtwald werden ausgewildert
Wildkatzen aus dem Opfinger Wald (c) Forstliche Versuchsanstalt Freiburg
 
WildkÀtzchen aus dem Freiburger Stadtwald werden ausgewildert
Die Freiheit ruft: Am Dienstag wurden zwei der WildkĂ€tzchen, die vergangenen Juli im Opfinger Wald gefunden wurden, in ihr Auswilderungsgehege umgesiedelt. Nach der behĂŒteten Zeit in der Aufzuchtstation trainieren sie hier weiter ihre SelbstĂ€ndigkeit und werden bald ganz in die Freiheit entlassen.

Nachdem die Wildtierstation „Tierart“ in Rheinland-Pfalz die Katzen aufgezogen hat, sind sie nun gesund und krĂ€ftig genug, um sich auch in freier Wildbahn zu behaupten. Statt sie zurĂŒck in den Breisgau zu transportieren, werden die Wildkatzen direkt vor Ort im PfĂ€lzer Wald ausgewildert. Der RĂŒcktransport hĂ€tte enormen Stress fĂŒr die Tiere bedeutet. Auch ist der PfĂ€lzer Wald dĂŒnner besiedelt und weniger von Verkehrsachsen durchschnitten als die MooswĂ€lder, so dass die GefĂ€hrdung durch den Straßenverkehr dort deutlich geringer ist. Genetisch betrachtet gehören die Wildkatzen aus SĂŒdwestdeutschland und die PfĂ€lzer Wildkatzen der gleichen Population an. Eine der drei Katzen, die letzten Sommer aufgefunden wurden, ist leider kurze Zeit spĂ€ter an einer Infektionskrankheit gestorben. „Wir freuen uns mit allen Beteiligten, dass zwei der KĂ€tzchen sich so prĂ€chtig entwickelt haben und wĂŒnschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg“, so Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß.

Jetzt im FrĂŒhling werden im Stadtgebiet Wildtierjunge jeglicher Art geboren, auch die Setzzeit der Wildkatze beginnt im April. Das Forstamt bittet eindringlich, aufgefundene Jungtiere nicht zu streicheln, aufzuheben oder aus der Natur zu entnehmen, sondern sie möglichst ungestört vor Ort zu belassen. Meist kehren die Elterntiere zu ihrem Nachwuchs zurĂŒck. Bei getigerten Katzenjungen im Wald kann es sich in unserer Region um streng geschĂŒtzte Wildkatzenjunge handeln, die nicht zuhause aufgezogen werden können und dĂŒrfen.

Wer hilflose oder verlassene Wildtierjunge im Stadtkreis oder getigerte Katzenjunge im Wald auffindet und sich nicht sicher ist, ob gehandelt werden muss, kann sich direkt an die Wildtierbeauftragten des stĂ€dtischen Forstamtes wenden: Andreas SchĂ€fer, Tel. 0761 / 201-6213 und Myriam Forster, Tel. 0761 / 201-6204. Ebenso kann der jeweils zustĂ€ndige Revierförster angefragt werden. Das Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg hat außerdem speziell fĂŒr Fragen rund um Wildkatze, Luchs und Wolf die Notfallnummer 0173 / 604 1117 eingerichtet.
 
 

Verschiedenes 
 
Dynamische Fahrgastinformation
(c) Patrick Seeger/ Stadt Freiburg
 
Dynamische Fahrgastinformation
Jetzt auch Regionalbusse auf den elektronischen Anzeigetafeln

Die elektronischen Anzeigetafeln an fast allen Stadtbahnhaltestellen und einigen Bushaltestellen, die die Abfahrt der nÀchsten Fahrzeuge in Echtzeit anzeigen, sind seit vielen Jahren Standard bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG). Neu ist, dass zunehmend auch die Daten von Bussen anderer Unternehmen dargestellt werden können.

„Eine Verkehrswende kann nur dann gelingen, wenn die VerknĂŒpfungen einer Reisekette fĂŒr die FahrgĂ€ste sehr leicht verstĂ€ndlich und transparent sind. Dies gilt naturgemĂ€ĂŸ insbesondere auch bei Fahrten, die ĂŒber die Grenzen der Gebietskörperschaften hinausgehen. Die Anzeige der Regionalbusse auf den Digitalen Fahrgastinformationssystemen mag auf den ersten Blick nur wie ein kleiner Baustein dahin wirken, er trĂ€gt aber tatsĂ€chlich wesentlich dazu bei, den Informationsfluss deutlich zu erhöhen und den FahrgĂ€sten beim Umsteigen eine gewisse Sicherheit zu geben,“. sagt VAG Vorstand Oliver Benz bei der medienöffentlichen Vorstellung der Neuerung.

Manfred HovenjĂŒrgen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SĂŒdbadenBus GmbH (SBG) ergĂ€nzt: „Die VerknĂŒpfung der Umlandverkehre mit dem Netz der VAG ist fĂŒr die Berufspendler wie auch fĂŒr den Freizeit- und Einkaufsverkehr elementar. Die neuen Anzeigen erleichtern den Kundinnen und Kunden die Orientierung an den Schnittpunkten von Regional- und Stadtverkehr.“

VAG Vorstand Stephan Bartosch betont: „Mit der lokalen Gesamtdarstellung der anstehenden ÖPNV-Verkehrsverbindungen auf unseren Fahrgastinformationsanzeigen werden alle Umsteige- und Nutzungsmöglichkeiten auch auf die Busverbindungen aus dem Regio-Umland ersichtlich. Damit können wir die Nutzerfreundlichkeit des öffentlichen Personenverkehrs weiter steigern.“

Bislang war es so, dass auf den dynamischen Fahrgastinformations-Anzeigetafeln (DFI) ausschließlich die VAG-Linien berĂŒcksichtigt werden konnten. Jetzt wurde das System so erweitert, dass auch Fahrplan- und Echtzeitdaten von Bussen anderer in der Region tĂ€tiger Unternehmen abgerufen und dargestellt werden können. FĂŒr die derzeit laufende Pilotphase wurden dafĂŒr die Haltestellen „Gundelfinger Straße“ und „Paula-Modersohn-Platz“ entsprechend ausgestattet. In manchen FĂ€llen, wie beispielsweise am Paula-Modersohn-Platz, werden in diesem Rahmen auch neue DFI-Tafeln aufgebaut bzw. bestehende erweitert, da die anzuzeigenden Fahrten durch die Darstellung weiterer Linien angewachsen sind und so die bisherige GrĂ¶ĂŸe der Anzeigetafel nicht mehr ausgereicht hĂ€tte.

Die fĂŒr diesen neuen Service notwendigen Daten werden direkt vom Server der Nahverkehrsgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg (NVBW) abgerufen. Dorthin liefern Leitsysteme anderer Verkehrsunternehmen, die entsprechend ausgerĂŒstete Busse im Einsatz haben, permanent ihre Daten. Dieses ermöglicht zum Beispiel auch elektronische FahrplanauskĂŒnfte mit Echtzeit zu erweitern – wie beispielsweise in der VAGmobil-App umgesetzt.

Die erweiterten Anzeigen machen im Netz der VAG ĂŒberall dort Sinn, wo Umlandverkehre mit der Stadtbahn verknĂŒpft sind. Dementsprechend kĂ€men nach erfolgreichem Testlauf auch die Haltestellen „Moosweiher“, „Messe Freiburg“ und „Laßbergstraße“ fĂŒr einen weiteren Ausbau in Betracht.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Licht aus fĂŒrs Klima
Freiburg beteiligt sich an der weltgrĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion Earth Hour 2022

Es ist ein globales Zeichen: am Samstag, 26. MĂ€rz, zwischen 20.30 und 21.30 Uhr schalten Millionen Menschen und Tausende StĂ€dte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt fĂŒr eine Stunde das Licht aus. Damit senden sie einen sichtbaren Klimaschutz-Appell um den Globus und setzen sich dafĂŒr ein, den Klimawandel zu begrenzen.

Freiburg ist dieses Jahr wieder mit dabei und ist auf der Earth-Hour-Landkarte des WWF gemeinsam mit rund weiteren 300 StĂ€dten und Gemeinden in Deutschland zu finden. Bei der Earth Hour 2022 bleibt symbolhaft das Rathaus ab 20.30 Uhr fĂŒr 60 Minuten im Dunkeln. Wie schon letztes Jahr beteiligt sich auch die Katholische Kirche; so bleibt auch das MĂŒnster fĂŒr eine Stunde unbeleuchtet.

Auch wenn ein einmaliges Licht-Ausschalten wenig CO2 einspart, so sendet diese Aktion eine Botschaft in die Welt, gemeinsam nicht nachzulassen beim Einsatz fĂŒr einen lebendigen Planeten.

Die Stadt Freiburg ruft dazu auf, auch zu Hause oder im Unternehmen fĂŒr eine Stunde das Licht zu löschen. Der WWF als Koordinator hĂ€lt viele Tipps bereit, wie sich eine ganz persönliche Earth Hour in Zeiten von Corona gestalten lĂ€sst. In den sozialen Netzwerken lassen sich mit den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR eigene Ideen und Fotos posten.

Wer bei der Earth Hour 2022 mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.
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Veranstaltungen 
 
 
Mitmach-Aktion der Bachpaten
„Freiburgs GewĂ€sser nicht mit FĂŒĂŸen treten!“

Mit einer Mitmach-Kunstaktion möchten die Freiburger Bachpaten auf die Belange der stĂ€dtischen GewĂ€sser aufmerksam machen. Die Aktion steht unter dem Motto „Freiburgs GewĂ€sser nicht mit FĂŒĂŸen treten!“ Es geht dabei nicht darum sie zu meiden oder gar nicht zu betreten. Ganz im Gegenteil: Es ist eine Einladung sich dem Wasser mit wachem Auge und umsichtig zu nĂ€hern. Die Aktion findet statt am Samstag, 26. MĂ€rz, von 13 bis 15 Uhr auf dem Luisensteg. Alle Interessierten können vorbeikommen, es ist keine Anmeldung notwendig.

FĂŒr die Aktion stellen die Bachbaten alte Gummistiefel. Diese können verziert und mit Botschaften und WĂŒnschen fĂŒr die Freiburger GewĂ€sser versehen werden. Anschließend sollen die Stiefel gut sichtbar fĂŒr eine Woche ĂŒber der Dreisam hĂ€ngen.
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CLIMATE OVERDOSE
 
CLIMATE OVERDOSE
Was bleibt fĂŒr dich, wenn dir die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst?

Der Klimawandel zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, vor denen Menschen jemals gestanden haben. Der Krieg in der Ukraine verstĂ€rkt den Druck. Viele Menschen machen sich Sorgen, grĂŒbeln oder haben Angst. Es ist nicht verwunderlich, dass dabei seelische Prozesse ausgelöst werden, mit denen wir uns ĂŒberfordert und allein gelassen fĂŒhlen.

Inmitten der Coronakrise hat in Freiburg ein Team von acht Psycholog:innen und klimaengagierten Menschen hierfĂŒr zwei UnterstĂŒtzungsangebote auf die Beine gestellt, die nun an den Start gehen. Ab dem 2. April öffnen wir regelmĂ€ssig die TĂŒren unseres KlimacafĂ©s und unserer Climate Overdose GesprĂ€chsrunde.

Ein Angebot fĂŒr alle, denen die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst, begleitet von Menschen von Psychologists for Future und vom KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.
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Klimastreik: Stoppt Kohle, Öl und Gas - Stoppt den Krieg!
Plakat in Freiburg / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Klimastreik: Stoppt Kohle, Öl und Gas - Stoppt den Krieg!
Dieser Klimastreik findet statt, wĂ€hrend mitten in Europa ein Krieg tobt. Jetzt wird schmerzhaft deutlich, dass fossile Energien nicht nur das Klima, sondern auch Kriege anheizen. Am 25.3. fordern wir beim Klimastreik ein Ende des Krieges und ein Importverbot von Kohle, Öl und Gas!

Am 25.3. erheben wir gemeinsam unsere Stimme fĂŒr Klimagerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte und Demokratie. Alle unsere KrĂ€fte mĂŒssen eingesetzt werden fĂŒr eine klimagerechte Welt: ohne fossile Energien und ohne Krieg.

Gehen Sie gemeinsam mit uns auf die Straße: Am 25. MĂ€rz finden in ganz Deutschland Klimastreiks statt, die von der Politik ein entschiedenes Handeln gegen die Klimakrise einfordern. Machen Sie sich stark fĂŒr die Zukunft Ihrer Kinder und Enkel und gehen Sie gemeinsam mit den jungen Menschen auf die Straße!
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GrĂŒne Daumen gesucht
Große FlĂ€che fĂŒr neue Gartenformen in St. Georgen
2400 Quadratmeter fĂŒr innovatives GĂ€rtnern und Urban Gardening
Jetzt fĂŒr eine Parzelle bewerben

In St. Georgen ist eine große FlĂ€che fĂŒr innovatives GĂ€rtnern wie etwa Urban Gardening entstanden. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier gemeinsam ihre grĂŒnen Daumen einsetzen wollen. Auf den 2400 Quadratmetern der erweiterten Kleingartenanlage Moosacker sollen je nach Bedarf sechs bis zehn Parzellen entstehen, die zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß sein können.

Menschen, die sich fĂŒr dieses Angebot interessieren, werden aufgerufen, sich jetzt zu bewerben. Die Frist dafĂŒr lĂ€uft bis zum 31. MĂ€rz. In die Bewerbung sollten eine kurze Beschreibung der Gruppe, der Idee des GĂ€rtnerns und der angedachte FlĂ€chenbedarf (Richtwert: 30 Quadratmeter pro Person). AusdrĂŒcklich werden Gruppen von Sozial- und Senioreneinrichtungen sowie AktionsbĂŒndnisse zur Förderung von Migration und Integration ermuntert, ihre Bewerbung einzureichen. Sollten mehr geeignete Bewerbungen eingehen als FlĂ€chen zur VerfĂŒgung stehen, wird das Los entscheiden.

Kontakt fĂŒr die Bewerbungen: antje.tritschler@stadt.freiburg.de RĂŒckfragen können an die Kleingartenverwaltung gerichtet werden:
markus.moeller@stadt.freiburg.de oder 0761/201 4522

Da auf diesen FlĂ€chen zukĂŒnftig das GĂ€rtnern und Anbauen von Lebensmitteln im Vordergrund steht, sind hier Gartenlauben oder sonstige Einrichtungen zur Freizeitnutzung nicht erlaubt. Zum Aufbewahren von GartengerĂ€ten sollen ausschließlich GerĂ€tekisten dienen. Eine Frischwasserversorgung wird fĂŒr jede Gruppe eingerichtet. Das gesamte Gartenareal ist eingezĂ€unt. Zaunanlagen zwischen den einzelnen Gruppen und Gartenkonzepten sind aber nicht zugelassen.

In St. Georgen sind seit Mai 2021 insgesamt 54 neue KleingĂ€rten entstanden, außerdem die große FlĂ€che fĂŒr innovatives GĂ€rtnern. DafĂŒr wurde die Kleingartenanlage Moosacker erweitert. Die neuen GĂ€rten sind entstanden, da die Stadt Ersatz geschaffen hat fĂŒr die FlĂ€chen, die beim Bau des Rathauses im StĂŒhlinger sowie der Rettungswache in Haslach beansprucht wurden. Hinter dem Ansatz des gemeinschaftlichen GĂ€rtnerns steht auch das 2018 vom Gemeinderat beschlossene Entwicklungskonzept GĂ€rtnern in Freiburg.
 
 

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NABU: Spritpreis-Rabatt wÀre falscher Weg der Entlastung
KrĂŒger: Klimafreundliche Verkehrsmittel billiger machen und Antriebswende beschleunigen

Berlin – Den von Bundesfinanzminister Christian Lindner am Wochenende ins Spiel gebrachten Rabatt auf Kraftstoffe an der Tankstelle bewertet der NABU als einen Fehlanreiz. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kommentiert:

„Ein Spritpreis-Rabatt wĂ€re ein teures Subventionsinstrument, das höheren Verbrauch fossiler EnergietrĂ€ger fördert, anstatt Energie einzusparen. Der Staat sollte in dieser Krisensituation dennoch seine HandlungsfĂ€higkeit unter Beweis stellen und Menschen mit geringem Einkommen entlasten. Zugleich mĂŒssen wir aber auch mit Hochdruck den Umstieg auf erneuerbare Energien, Effizienztechnologien und umweltfreundliche VerkehrstrĂ€ger forcieren. Die Bundesregierung hat sich auch auf Betreiben von Verkehrsminister Volker Wissing dagegen entschieden, die Verbrauchsgrenzwerte fĂŒr Pkw zu verschĂ€rfen. Damit wurde die Chance verpasst, Hersteller zur Entwicklung sparsamer Fahrzeuge und einem schnelleren Umstieg auf Elektroantriebe zu verpflichten. Die wirkungsvollste Spritpreisbremse sind sparsame Fahrzeuge, beziehungsweise solche, die ganz ohne Erdöl auskommen. Strengere CO2-Flottengrenzwerte wĂŒrden verhindern, dass weiter neue Spritschlucker auf die Straße kommen und so Geldbeutel und Klima gleichermaßen entlasten.“

Von einer pauschalen Regelung profitieren die, die am wenigsten auf eine Entlastung angewiesen sind. Menschen mit geringen Haushaltseinkommen haben seltener ĂŒberhaupt ein Auto zur VerfĂŒgung, wĂ€hrend Menschen mit hohen Einkommen oft gleich auf mehrere Fahrzeuge zugreifen können und auch deutlich höhere Jahresfahrleistungen aufwiesen. Die Entlastung kĂ€me also im Zweifel gar nicht dort an, wo sie aus GrĂŒnden der SozialvertrĂ€glichkeit am dringendsten gebraucht wĂŒrde. Die Idee eines Spritpreis-Rabatts fĂŒhrt letztlich jedoch in eine Sackgasse und entzieht der Volkswirtschaft Investitionsmittel fĂŒr den dringend benötigten Umbau in Richtung klimaneutraler Gesellschaft.

KrĂŒger: “Um den Menschen kurzfristig gĂŒnstige Alternativen zur VerfĂŒgung zu stellen, sollten temporĂ€r flĂ€chendecke Ein-Euro-Tickets fĂŒr den öffentlichen Nahverkehr angeboten werden und die Mehrwertsteuer fĂŒr Bahntickets entfallen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h innerorts wĂŒrde unmittelbar den Kraftstoffverbrauch senken. KaufprĂ€mien fĂŒr FahrrĂ€der, Pedelecs und LastenrĂ€der wĂ€ren eine sinnvolle Maßnahme, um nachhaltige Alternativen zum Auto zu schaffen. Arbeitgeber sollten zudem möglichst großzĂŒgige Homeoffice-Regelungen anbieten oder beibehalten.”
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Fahrradkino Event im Mundenhof
Fahrradkino (c) fesa e.V.
 
Fahrradkino Event im Mundenhof
FREIBURG-MUNDENHOF. Am Freitag, den 25. MĂ€rz um 19.00 Uhr gibt es die Weltpremiere der Fahrradkino-Spiele. Zum ersten mal wird Solare Zukunft e.V. die Fahrradkino-Spiele prĂ€sentieren. Dabei wird unter anderem das Videospiel "Pong", das auf dem Prinzip von Tischtennis basiert, nicht mit einem handelsĂŒblichem Controller gespielt. Stattdessen wird der TischtennisschlĂ€ger mit dem Fahrrad bewegt und so der Ball zurĂŒck zum/ zur Gegenspieler:in gespielt.

Direkt im Anschluss zeigen fesa e.V. und Solare Zukunft e.V. ab 20:15 Uhr den Film "Unser Boden, unser Erbe" als Fahrradkino Event im Mundenhof in der KonTiKi-Scheune, Mundenhof 37, 79111 Freiburg im Breisgau. Der Strom der beim Zeigen des Films anfĂ€llt wird von fleißigen Radfahrer:innen wĂ€hrend der Veranstaltung erzeugt. Der Eintritt ist frei! *Je nach Witterung wird warme Kleidung empfohlen! Weitere Informationen unter 0761/ 407 361.

Beim Fahrradkino erzeugen 10 freiwillige Fahrradfahrer:innen beim Radeln den Strom, der fĂŒr das Zeigen des Kinofilms erforderlich ist. Dabei werden FahrrĂ€der auf Rollentrainer gespannt, die so umgebaut sind, dass die Bewegungsenergie gespeichert und anschließend fĂŒr die Versorgung des Laptops, des Beamers und des Soundsystems genutzt werden kann. Somit ist das Fahrradkino umweltfreundlich, energieautark und ein tolles Mitmach-Event fĂŒr Groß und Klein.

Bei den Fahrradkino-Spielen handelt es sich um eine Weltpremiere. Dabei wird, unter anderem das Videospiel "Pong", das auf dem Prinzip von Tischtennis basiert, nicht mit einem handelsĂŒblichem Controller gespielt. Stattdessen wird der TischtennisschlĂ€ger mit dem Fahrrad bewegt und so der Ball zurĂŒck zum/ zur Gegenspieler:in gespielt.

Der Dokumentarfilm "Unser Boden, unser Erbe!" aus dem Jahr 2021 zeigt auf eindrĂŒckliche Art und Weise wie wichtig und gleichzeitig fragil und extrem bedroht die Lebensgrundlage und fĂŒr den Menschen existenzielle Ressource "Boden" ist. Der Film geht Fragen auf den Grund: Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie können eine nachhaltige ErnĂ€hrung und zukunftsfĂ€hige Landwirtschaft aussehen? Wie können Böden und ihre Fruchtbarkeit langfristig erhalten werden?

"Wir machen uns einfach keine Gedanken, unter welchen UmstÀnden der Bauer aus diesem Boden Nahrungsmittel zieht. Wir sind gewohnt, einfach in den Supermarkt zu gehen und die Lebensmittel zu kaufen, die wir wollen, zu jeder Zeit." Regisseur Marc Uhlig

"Der Boden ist unser letztes Paradies." TV-Köchin Sarah Wiener

"Der Boden ist wie eine Haut auf unserem Planeten. Wie der Film das darstellt, ist einfach atemberaubend!" Filmemacher Volker Schlöndorff
 
 

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Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Endlich – es geht wieder los - 1 Tag Power

200 Aussteller erwarten Sie am Samstag, 12.3. zum Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie in kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Kommen Sie vorbei!

Parken/ParkgebĂŒhren: ParkplĂ€tze direkt an der Messehalle / ParkgebĂŒhren: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg

Die Öffnungszeiten: Samstag, 12.3.2022 von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden: Himmelsliege © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Freitag, den 11. MĂ€rz 2022, ab 12.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad mit Natur- und LandschaftsfĂŒhrerin Veronika Sumser statt.

Am Freitag, den 11. MĂ€rz 2022 ab 12.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, bietet Natur- & LandschaftsfĂŒhrerin Veronika Sumser eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad in Bollschweil – St. Ulrich an. Bei dieser Wanderung geht es darum, in Bewegung zu kommen und alle Sinne bewusst zu aktivieren. Die Teilnehmer werden angeleitet, sich auf die wohltuende Kraft des Waldes einzulassen und ihr Tempo zu drosseln. Bei einer kleinen Verkostung können sie den Wald genießen und sich bei einer wohltuenden Ruhepause erfrischen. Die Wanderung (Rundwanderung) ist 8 km lang und es sind verschiedene Steigungen zu bezwingen. FĂŒr diese Tour sollten die Teilnehmer keine körperlichen EinschrĂ€nkungen haben sowie festes Schuhwerk oder Wanderschuhe tragen. Hier bringt jeder Vesper und GetrĂ€nke selbst mit.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenĂŒber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
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