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Von Wald, Wisent, Walesa und Wojtyla
(c) Jerzy M. Gutowski
 
Von Wald, Wisent, Walesa und Wojtyla
Ein Tag über Polens Wälder, Geschichte, Politik, Alltag und Kultur am Sonntag, 18. November, im Waldhaus Freiburg

Im Osten Polens befindet sich das letzte Stück Tiefland-Urwald Europas. Dass es erhalten geblieben ist, verdanken wir nicht zuletzt den Mächtigen von einst. Könige und Adlige haben das Gebiet jahrhundertelang als Jagdgebiet genutzt und es damit auch vor einer intensiven Holznutzung bewahrt. Der 1923 gegründete Bialowieza-Nationalpark, in dem eine freilaufende Wisentherde mit mehreren 100 Tieren lebt, ist seit 1979 als Unesco-Weltnaturerbe geschützt.

Neben dem Bialowieza-Urwald gibt es 22 weitere Nationalparks in Polen. Dort leben bedrohte Tierarten wie Wölfe, Luchse, Bären und Elche. Mit über 9000 geschlossenen Gewässern zählt Polen zu den seenreichsten Ländern der Erde und ist das wichtigste Brutgebiet der europäischen Zugvögel. Zwischen west- und osteuropäischem Kulturraum gelegen, hat das Land bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht wie die doppelte Nobelpreisträgerin Marie Curie oder den Komponisten Frédéric Chopin. Karol Wojtyla wirkte als Johannes Paul II. nicht nur als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, sondern beeinflusste auch das Geschehen der „Wende“ mit.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wälder der Welt“ findet nun am Sonntag, 18. November, von 11 bis 17 Uhr im Waldhaus ein Thementag zu Polen und seinen Wäldern statt. In Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum bietet der Tag Einblicke in Naturräume, Geschichte, Politik und Kultur unseres östlichen Nachbarlands.

Um 11 Uhr wird Forstpräsident Meinrad Joos das Publikum begrüßen und im Anschluss den ersten Lichtbildvortrag halten. Aus dem jahrelangen Austausch mit der Forstverwaltung in Lublin kennt
Joos die polnischen Wälder und ihre forstlichen Organisationsstrukturen bestens aus eigener Anschauung.

In der Mittagspause können sich kleine und große Besucherinnen und Besucher mit einem heißen Borschtsch und anderen landestypischen Speisen und Getränken stärken. Danach gibt es einen Doppelvortrag unter der Frage: Wie gut kennen wir unsere Nachbarn? Iris Vorberg übernimmt das Themenfeld Geschichte und Politik. Als ehemalige Geschichts- und Politiklehrerin hat sie viele Schüleraustausche nach Polen begleitet und ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Partnerschaft zwischen Denzlingen und Konstancin-Jeziorna. Als Literaturwissenschaftler und gebürtiger Pole spricht anschließend Grzegorz Krajewski, Akademischer Rat am Slawischen Seminar der Universität Freiburg, über Alltagsleben, Wirtschaft und Kultur in Polen. Krajewski hat in Breslau Polonistik studiert und dort sowie an anderen polnischen und deutschen Universitäten gelehrt. Spannende Eindrücke polnischer Städte und Landschaften bietet dann der Lichtbildvortrag von Mitgliedern des Partnerschaftskomitees Denzlingen – Konstancin-Jeziorna.

Extra aus Polen angereist ist die Forstökologin Ewa Zin, die einen Lichtbildvortrag über den erwähnten Bialowieza-Urwald halten wird. Ein musikalischer Höhepunkt schließt um 16 Uhr die Veranstaltung ab. Die Geigerin Agata Riley, gebürtige Polin, spielt gemeinsam mit ihrem Mann, dem Saxophonisten Elliot Riley, Werke polnischer Komponisten wie Chopin, Henryk Wieniawski oder Karol Lipiński. Musikliebhabern ist das in Freiburg lebende Paar auch als Riley Duo bekannt. Beide treten international mit renommierten Orchestern auf.

Parallel zum Vortrags- und Musikprogramm gibt es für kleine Polenfreundinnen und -freunde die Möglichkeit, aus Naturmaterialien schöne Sachen zum Mitnehmen zu Basteln. Die Buchhandlung Jos Fritz hält einen thematisch abgestimmten Büchertisch bereit, und im Obergeschoss lädt die Ausstellung Wild & Jagd zu Grenzgängen zwischen Kultur und Natur ein.

Dank der UnterstĂĽtzung der Waisenhausstiftung ist der Eintritt frei. Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus und der Arbeit des Eine-Welt-Forums zugute.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote für Schulklassen gibt es nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info: Tel. 0761/89647710
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben
Tennhardt: Biodiversitätskonferenz muss neue Artenschutzpolitik auf den Weg bringen

Berlin/Sharm-el-Sheich – Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich (bis 29.11.) kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. „Deutschland wird sich auf der globalen Bühne erneut als Vorreiter des Naturschutzes rühmen und auf seine Finanzhilfen für Naturschutzprojekte in aller Welt verweisen. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung in den EU-Agrarverhandlungen drauf und dran ist, das Insektensterben weiter zu beschleunigen. Europa trägt mit seiner Landwirtschaftspolitik eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität“, sagt NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. „Der dringend notwendige Aufbruch für die Rettung der Artenvielfalt kann nur gelingen, wenn in Sharm-el-Sheich eine neue Biodiversitätspolitik auf den Weg gebracht wird, und die Regierungen zuhause auch entsprechend handeln. Es gibt keinen zweiten Planeten Erde.“

Der NABU zielt mit seiner Kritik auf die Agrarpolitik der EU. Die EU-Kommission will das gegenwärtige zerstörerische Modell von Futtermittelimporten und Fleischexporten beibehalten, das zu Lasten von Regenwäldern wie auch heimischen Grünlands geht. Doch bisher ist von der zuständigen Ministerin Julia Klöckner kein Widerspruch zu hören. Tennhardt: „Durch das Wegducken in den Agrarverhandlungen macht sich die Ministerin mitverantwortlich für das dramatische Ausbluten der Natur in den ländlichen Räumen.“
Bereits bis 2020 wollte die Weltgemeinschaft das Artensterben nicht nur stoppen, sondern eine Erholung vieler Bestände an Tieren und Pflanzen einleiten. Doch die meisten der im Jahr 2010 auf der 10.Vertragsstaatenkonferenz im japanischen Nagoya gesteckten Teilziele werden aller Voraussicht nach verfehlt.

„Der Naturschutz kommt dann voran, wenn es einen politischen Willen gibt. Das ist leider bisher nur dort der Fall, wo es möglichst niemandem weh tut und wenig kostet“, so Konstantin Kreiser, NABU-Experte für Globale Naturschutzpolitik. „In Europa haben wir mit Natura 2000 ein erstklassiges Netz an Schutzgebieten und liegen bei der Flächenabdeckung auf Kurs. Jedoch existieren viele Gebiete nur auf dem Papier, es fehlt an Geld und Schutz.“ Gegen Deutschland laufen derzeit mehrere Verfahren der EU-Kommission dazu. Laut Angaben der Bundesregierung fehlen für Natura 2000 und andere Maßnahmen fast 900 Millionen Euro im Jahr. „Es wäre ein leichtes, diese aus dem fast 60 Milliarden schweren EU-Agrarbudget zu nehmen.“ Mit dieser Finanzierung könnten Landwirte für die Anlage von Brut- und Nahrungsplätzen für Vögel und Insekten honoriert werden.

Hintergrund: Vor Beginn der UN-Biodiversitätskonferenz kommen am 14. November im ägyptischen Sharm-El-Scheich hochrangige Regierungsvertreter aus nahezu allen Staaten der Welt zusammen, darunter 80 Umweltminister. Unter dem Motto „Investieren in die Biodiversität – für die Menschheit und den Planeten“ beraten sie zwei Tage lang über Wege den Schutz der Artenvielfalt in die Bereiche Energie, Bergbau, Infrastruktur, Industrie und Gesundheit zu integrieren. Bei der letzten Vertragsstaatenkonferenz vor zwei Jahren in Mexiko ging es vorrangig um die Sektoren Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. In Ägypten wird zudem eine Abschlusserklärung der Regierungen erwartet, die Wege für ein neues globales Abkommen im Kampf gegen das Artensterben aufzeigen soll. Dieses soll im Jahr 2020, auf der nächste UN-Biodiversitätskonferenz in Peking verabschiedet werden.
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Verschiedenes 
 
Eintauchen in Unterwasserwelten im Gasometer Pforzheim
360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi © Tom Schulze
 
Eintauchen in Unterwasserwelten im Gasometer Pforzheim
Eine Pause vom Winter bietet sich im Gasometer Pforzheim an: Ab 17. November 2018 können Besucher in die unvergleichliche Schönheit und die enorme Artenvielfalt des „Great Barrier Reef“ nordöstlich von Australien eintauchen – und dennoch trocken bleiben. Möglich macht dies das 360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi: Künstlerisch verdichtet zeigt das 35 Meter hohe und 110 Meter umfassende Riesenrundgemälde die unterschiedlichsten Formen des 2000 Kilometer langen Ökosystems unter Wasser. Mehr Infos unter 07231.7760997
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburger Umweltgespräche
Vortragsreihe zum Umwelt- und Klimaschutz

Thema des dritten Gesprächs zu nachhaltigem Konsum und eine Welt ohne Wachstum am Mittwoch, 14. November, um 19 Uhr im Jazzhaus

Freiburger Umweltgespräche heißt die neue Vortragreihe, die im Februar erfolgreich startete. Zur dritten Veranstaltung laden die Stadt Freiburg sowie die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gemeinsam am Mittwoch, 14. November, um 19 Uhr in das Jazzhaus, Schnewlinstraße 1, ein.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Daniela Kleinschmitt, Dekanin der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, werden die Veranstaltung zum Thema nachhaltiger Konsum und einer Welt ohne Wachstum eröffnen.

In seinem Vortrag wird Stefan Pauliuk, Professor der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, über „RessourcenFußabrücke“ und nachhaltigen Konsum referieren. Er zeigt, dass die Umweltauswirkungen des Konsums der Deutschen zum großen Teil im globalen Rahmen und nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands stattfinden. Dabei werden deutlich die globalen Grenzen der Nachhaltigkeit überschritten– allein beim Klimaschutz um rund das Zehnfache. Weil technische Lösungen nicht in Sicht seien, so Pauliuk, bleibe nur eine Änderung der Konsumgewohnheiten als Lösungsweg.

Der zweite Vortrag von Professor Felix Ekardt von der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik
Leipzig/Berlin eröffnet eine Perspektive auf eine Welt ohne Wachstum. Weil konsequente Nachhaltigkeit viel weiter gehe als nur „smartes Konsumieren“ sondern an den Grundlagen der Wachstumsökonomie rüttelt, müssen die Folgeprobleme für Arbeitsmarkt, Rentenversicherung oder Staatsverschuldung in den Blick genommen werden. Auch auf die Frage, warum ein Technik- und Verhaltenswandel in Politik und Gesellschaft so schwierig ist, will Ekardt eine Antwort geben.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe sollen aktuelle Informationen zum Umwelt- und Klimaschutz und Klimawandel für Studierende als auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar und leicht verständlich zugänglich gemacht werden. Mit diesem Format wollen Stadt und Universität den Austausch und Diskurs von Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Kommunalpolitik zu diesen wichtigen Umweltthemen ermöglichen und fördern. Die Vorträge sollen als Impulse dienen, um ein Nachdenken und vertiefende Diskussionen anzuregen.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich zwei Stunden dauern, Fragen und Diskussion sind vorgesehen und ausdrücklich erwünscht. Anschließend besteht die Möglichkeit zu vertieften Gesprächen bei einem kleinen „Get together“.

Die Stadt Freiburg und die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg laden zu der Veranstaltung herzlich ein.

Der Eintritt ist frei.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Banner auf der WiwilibrĂĽcke danken drei Millionen Radfahrenden
Einen Monat frĂĽher als 2017

50 Prozent Steigerung seit Zählbeginn – 10 Prozent mehr als im Vorjahr

Über drei Millionen Radfahrende fuhren bislang in diesem Jahr über die Wiwilibrücke. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat daher zwei „Danke“-Banner über die Wiwilibrücke gespannt. Damit möchte sich das GuT bei den vielen Radfahrenden bedanken, die Freiburg dank ihrer Begeisterung für das Radfahren zu einer lebendigen Fahrradstadt machen.

Im vierten Jahr wird nun die Drei- Millionen-Marke überschritten. War dies in den letzten Jahren Mitte bis Ende November der Fall, wurde die Marke dieses Jahr fast einen Monat früher als bislang erreicht - wohl auch Dank des schönen langen Sommers.

Bislang fuhren über 10 Prozent Radfahrende mehr über die Brücke als im Vorjahr. Durchschnittlich passierten den Zähler dieses Jahr täglich über 10.500 Menschen mit dem Rad, an den Wochentagen Montag bis Freitag sogar fast 12.000. Der Spitzentag war mit erstmals über 18.000 Radfahrenden am 8. Mai. Aktuelle Zahlen vom Vortag gibt es unter www.freiburg.de/radzaehldisplay.

Gegenüber dem ersten Jahr der Zählungen in 2012 haben sogar über 50 Prozent mehr Radler die Brücke überquert.
Das Land hatte die Zähl-Säule der Stadt zur Anerkennung Freiburgs als „Fahrradfreundliche Stadt“ geschenkt. Seitdem wurden von Jahr zu Jahr immer mehr Radfahrer gezählt, in den letzten Jahren auch durch die nun bald zu Ende gehende Sperrung des Dreisamuferradwegs (FR1) in Höhe der Kronenbrücke begünstigt.

Insgesamt wurden seit Aufstellung der Zählsäule im April 2012 nun schon die beeindruckende Zahl von über 20 Millionen Radfahrende gezählt. Gegenüber gleichviel durchschnittlichen Autofahrten wurden so über 10.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid eingespart.

Im Vergleich von weltweit über 220 anderen Rad-Zählstellen dieses Herstellers nimmt die Wiwilibrücke in Freiburg mit fast 1 Million Radfahrenden Abstand zum Folgenden den Platz 1 ein - vor Calgary (Kanada), Hamburg, Erlangen und Münster .

Bei der Auswertung der Zahlen von der Wiwilibrücke fanden die städtischen Verkehrsexperten auch bestätigt, dass die Freiburgerinnen und Freiburger ihr Verhalten flexibel an die Gegebenheiten anpassen: Vor dem Megasamstag im Mai hat die Stadtverwaltung angesichts vieler Baustellen aufgerufen, ÖPNV und Rad zu nutzen. Das wirkte - knapp 15.000 Radfahrende fuhren an diesem Samstag allein über diese Brücke. Das waren erheblich mehr als an allen bisherigen Samstagen in den letzten Jahren, an denen bis zu rund 12.000 Menschen über die Wiwilibrücke fuhren.

An den anderen Zählstellen wurden in diesem Jahr bislang so viele Radfahrende gezählt:
FR1 Dreisam HindenburgstraĂźe: 2,2 Millionen
FR2 GĂĽterbahn/Ferdinand-WeiĂź-StraĂźe: 655.000
FR3 EschholzstraĂźe/ EgonstraĂźe. 835.000
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Veranstaltungen 
 
 
Tür- und Adventskränze binden
Ă–kostation Freiburg,
am 25.11.2018 von 14:00 bis 18:00

Aus Weiden und Efeuranken, Tannenzweigen, Buchs die wir u. a. beim gemeinsamen Streifzug durch den Garten sammeln sowie mit getrockneten Kräutern und bunten Blüten werden phantasievolle, individuelle Tür- und Adventskränze unter Anleitung hergestellt. Die Ökostation stellt die Baismaterialien bereit. Weitere Materialien können zum individuellen Gestalten mitgebracht werden. Das Café Ökostation hat geöffnet.
Leitung Jutta Schumacher und Team der Ă–kostation
Materialkostenspende je nach Verbrauch erbeten

Oekostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 B, D-79110 Freiburg
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Verschiedenes 
 
Europapark - Seilbahn ĂĽber den TaubergieĂźen?
Quelle: BUND SĂĽdlicher Oberrhein
 
Europapark - Seilbahn ĂĽber den TaubergieĂźen?
Der ständig expandierende Europapark Rust plant eine Seilbahn über das Naturschutzgebiet Taubergießen. Wie immer, wenn in der "Ökoregion" Südbaden Natur gefährdet wird, wird solchen Projekten gerne ein "grünes Mäntelchen" umgehängt und Greenwash betrieben.
Die Naturschutzverbände und Planungsbehörden waren vom Vorstoß von Herrn Mack, einer der mächtigsten und einflussreichsten Personen in Südbaden, überrascht, und es gibt eine einhellige Ablehnung der badisch-elsässischen Umweltverbände zu diesem Projekt.

Auch der BUND findet Seilbahnen besser als den bisherigen PKW Verkehr. Sinnvoll und vertretbar wäre eine solche Seilbahn allerdings nur über Nicht-Naturschutzflächen zum nächstgelegenen deutschen Bahnhof. Aber bei den aktuellen Vorüberlegungen handelt es sich leider um eine Seilbahn über eines der wichtigsten Naturschutzgebiete am Oberrhein. Es geht nicht um ein Entweder-oder, um ein „Seilbahn statt Auto-Verkehr“, sondern um Autoverkehr plus Seilbahn, denn an einen Wegfall der Kappler-Fähre wird nicht gedacht. Es wird mehr, es muss mehr werden... Das ist eine der Grundregeln einer zutiefst selbstzerstörerischen Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels und der absehbaren Endlichkeit der Ressourcen. Die Verkehrsbelastung in den Parkgemeinden wird kurzfristig abnehmen und dann wieder zunehmen und zusätzlich kommt dann noch die Seilbahn. Und wenn Hunderttausende über den Taubergießen schweben, dann wollen noch mehr Menschen im Naturschutzgebiet spazieren gehen. Bei Herrn Mack vom Europapark gibt es scheinbar keine Grenzen des Wachstums, im Naturschutzgebiet Taubergießen sind sie teilweise schon überschritten.

Es gab bisher eine „einigermaßen friedliche Koexistenz“ zwischen dem Naturschutzgebiet und dem Park, ein trotz Lärmzunahme immer noch „wenig störendes“ Nebeneinander von Natur und Freizeitgesellschaft. Eines der vielen Probleme des Parks ist der explodierende Flächenverbrauch und die massive Ausbreitung Richtung Autobahn, eine Expansion, die jetzt auch mit der Seilbahn in´s Elsass getragen werden soll.

Eine Seilbahn über eines der letzten großen Naturschutzgebiete am Oberrhein könnte die winzige Restnatur wieder ein kleines Stück gefährden. Die ganz großen Zerstörungen sind am Oberrhein politisch nicht mehr durchsetzbar. Heute wird mit Greenwash und dem Prinzip der Salamitaktik vorgegangen. Im Regierungsbezirk Freiburg sind nur knapp 3,4 % der Gesamtfläche noch Naturschutzgebiete. Wir erleben, wie die Medien aktuell über das globale und regionale Artensterben und Naturverluste berichten und beobachten gleichzeitig in der "Ökoregion" Oberrhein immer heftigere Angriffe auf die verbliebene Restnatur. . Dazu gehört auch das krebsartige Wuchern des Europaparks und eine Europaparkisierung Südbadens. Natur ist dann gut, wenn sie Geld bringt.

Jetzt wird auch gerne von Ausgleich für die geplante Naturzerstörung gesprochen. Doch die Praxis des Ausgleichs in Deutschland ist leider gesetzeskonform lächerlich, wie der Ausgleich für den Freiburger Stadionsbau durch Böschungspflege am Kaiserstuhl gerade wieder gezeigt hat.

Der BUND sieht eine neue Seilbahn über die Restnatur im Taubergießen äußerst kritisch und ablehnend. Wir wissen allerdings, wie ungeheuer groß die politische Macht von Herrn Mack ist, und wir kennen die Kniefälle von Regionalpolitik und Behörden vor dieser Macht. Politisch sind Konflikte um den Europapark eigentlich immer schon von Anfang an verloren. Die einzige Hoffnung sind unabhängige Gerichte.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
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Verschiedenes 
 
 
Winterknospen von Bäumen – Exkursion im Seepark
Ă–kostation Freiburg,
am 18.11.2018 von 14:00 bis 15:30
 
Wie können Bäume im blattlosen Zustand bestimmen werden? Am leichtesten, in dem man ihre Winterknospen genau betrachtet. Diese sind in Form, Farbe, Stellung am Ast, Knospenschuppenanzahl und Beschaffenheit sehr unterschiedlich. Bei einer Exkursion im Seepark-Gelände werden die Winterknospen der Bäume vorgestellt. Auch lernen Sie welche Knospen essbar sind, welche in der Volksheilkunde Anwendung fanden und wie sie heute wieder in der alternativen Medizin genutzt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt.

Referentin: Martine Schiller, Heilpflanzen-Expertin

Oekostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 B, D-79110 Freiburg
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