oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Februar 2019
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Veranstaltungen 
 
Baumschnittkurs 2 Obstgehölze
Ă–kostation Freiburg (c) Ă–kostation
 
Baumschnittkurs 2 Obstgehölze
am 23.02.2019 ab 11:00
in der Ă–kostation Freiburg

Die Obstbäume und Sträucher im Biogarten bieten alle Möglichkeiten, um die Grundlagen des Obstbaumschnitts praktisch zu erlernen, vom Pflanzschnitt bis zum Erhaltungsschnitt. Da es kalt sein kann, bringen Sie bitte warme Arbeitskleidung mit. Zwischendurch gibt es in der Ökostation etwas Theorie und heißen Tee.
Fritz Thier, Ă–kostation und Team
40.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburger Umweltgespräche
Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr im Jazzhaus

Die Stadt Freiburg und die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg laden am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr gemeinsam zu einer weiteren Veranstaltung der Vortragsreihe "Freiburger Umweltgespräche" ein.
Die Veranstaltung findet im Jazzhaus Freiburg statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und komplexe Umweltfragen für interessierte Bürgerinnen und Bürger leicht verständlich und zugänglich zu machen und darüber hinaus vertiefende Diskussionen anzuregen.

Die beiden folgenden Vorträge zu einem aktuellen Thema stehen auf dem Programm:

Prof. Dr. JĂĽrgen Bauhus:
Klimaschutz durch Forst- und Holzwirtschaft
Herr Prof. Dr. Jürgen Bauhus ist Professor für Waldbau an der Universität Freiburg. Er berichtet über „Klimaschutz durch Forst- und Holzwirtschaft“. Er zeigt auf, wie im Wald und durch Waldprodukte Treibhausgasemissionen reduziert werden können, und welche Bedeutung diese Möglichkeiten für die Klimaschutzbilanz Deutschlands haben. Dabei bezieht er sich im Wesentlichen auf das Klimaschutzgutachten der Wissenschaftlichen Beiräte für Agrar- und Forstpolitik, an dem er mitgewirkt hat. Seine zentrale These ist, dass eine hohe Klimaschutzleistung in diesem Bereich am besten gewährleistet werden kann durch produktive Wälder und ihre Nutzung in Form von möglichst langlebigen Produkten.

Helmut Krapmeier:
Wieviel Wald braucht eine klimaneutrale Stadt
Anschließend spricht Herr Helmut Krapmeier, Architekt und Energieexperte aus Vorarlberg sowie Dozent an der Kunstuniversität Linz in seinem Beitrag „wie viel Wald braucht eine klimaneutrale Stadt“ darüber, wie Städte umgebaut werden können, damit ein angenehmes Leben ohne fossilatomare Energieträger möglich ist. Dabei spielt neben der Verwendung von Holz bei Ersatzbauten und Aufstockungen auch der Baum für die Reduktion der Automobilität eine wesentliche Rolle. Bäume in Straßen, Höfen und auf Dächern reduzieren die Temperatur in Hitzeperioden. Auch als Baumaterial für Häuser und Möbel sind Bäume von Vorteil. Denn: Ein Baum ist mehr als ein Baum.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und die Studiendekanin der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg Barbara Koch werden die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. An die Vorträge schließt eine Diskussion an, wobei Fragen ausdrücklich erwünscht sind. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für weitere Gespräche und Meinungsaustausch.

Die Freiburger Umweltgespräche richten sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit wie auch an alle Studierenden in Freiburg.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
Japanische Märchen, Karneval und bedrohte Tierarten
Die Waldhaus-Termine im Februar 2019

Seit Anfang Februar ist das Waldhaus mit der Ausstellung „Wild &
Jagd – Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ wieder für alle offen.
Sonntags erwartet das Waldhaus-Café Waldspaziergänger und
Besucherinnen mit heißen und kalten Getränken und Kuchen.

Sonntag, 17. Februar, 16 Uhr // Ohne Anmeldung
Kamishibai: Japanisches Papiertheater im Waldhaus
Leonie Beck-Canzler erzählt japanische Märchen, die vornehmlich in
Zusammenhang mit Tieren stehen. Etwa die Geschichte vom
Goldenen Teekessel, in der sich eine Fuchsmutter in ein kostbares
Teegefäß verwandelt. Oder das Märchen Wie die Zeitrechnung mit
den zwölf Tieren begann und warum das Jahr 2019 im Zeichen des
Wildschweins steht. Natürlich darf der Klassiker „Die Kranichfrau“
nicht fehlen, und auch die Neujahrsgeschichte „Der Dank der Jizós“
wird aufgefĂĽhrt. Eintritt 3 Euro, Kinder 2 Euro

Sonntag, 24. Februar, 11 Uhr // Ohne Anmeldung
Konzertmatinee im Waldhaus: Carnevale Italiano
Das Ensemble Salonfähig spielt Stücke von Strauss, Verdi und
Scarlatti. Interpreten sind Stefanie Geisberger (Querflöte), Friedrich
Kollmann (Kontrabass), GĂĽnter Marx (Geige), Martina Merz (Klavier),
Brigitte Weigmann (Klarinette) und Clarissa Merz (Rezitation). Der
Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 24. Februar, 14 und 16 Uhr // Ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische
bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr geht es ums Hausrind (Bos
Primigenius Taurus), um 16 Uhr um die Wildbiene (Hymenoptera).
Info: 0761/8964 7710. Es gelten relative Eintrittspreise nach
Selbsteinschätzung. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt frei.
 
 

Verschiedenes 
 
Kooperation der Katholischen Akademie mit dem LastenVelo-Verein Freiburg
Lastenvelo / Foto: presse
 
Kooperation der Katholischen Akademie mit dem LastenVelo-Verein Freiburg
Die Katholische Akademie Freiburg stellt einen Platz für ein weiteres LastenVelo in Freiburg zur Verfügung und trägt damit zu einem Stück mehr sauberer Mobilität im Stadtgebiet bei.

Schon lange setzt die Katholische Akademie ethische Fragen und Umweltanliegen praktisch um. Neben der seit 1999 bestehenden Umwelt-Zertifizierung EMAS hat die Katholische Akademie viele unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Arbeit und die des Hauses im Gesamten zu verkleinern: „Wir haben schon lange keine Dienstwagen mehr und nutzen regelmäßig Car-Sharing Angebote“, erläutert Dr. Karsten Kreutzer, Direktor der Katholischen Akademie. Mit der Kooperation mit dem LastenVelo-Verein Freiburg geht man nun einen weiteren Schritt hin zu einer saubereren Mobilität. So stellt die Akademie neben dem Stellplatz für das Lastenrad auch den Strom zur Verfügung, der über ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach generiert wird. „Ein rundum nachhaltiges Projekt!“, freut sich der Geschäftsführer der Katholischen Akademie, Martin Immenschuh.

Das Dreirad mit der großen Tranportkiste vorne kann rund 100 kg Last transportieren, was dank der Elektrounterstützung auch keine Schwerarbeit ist. Da der Laderaum so groß ist wie bei einem Auto und die Lastenräder intensiv genutzt werden, werden durch das Projekt ca. 0,8 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart – rund 1/3 der Emissionen eines PKW’s pro Jahr. Finanziert wird das Rad von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS), bei denen die Katholische Akademie ebenfalls Kunde ist. Vor der Nutzung des Verleihs ist eine kostenfreie Anmeldung erforderlich. Das Lastenrad lässt sich dann einfach über die Website www.lastenvelofreiburg.de online ausleihen und reservieren. Dreißig Minuten vor Reservierungsbeginn werden die Kombinationen für die zwei Zahlenschlösser, mit denen das Rad gesichert ist, automatisch per Mail übermittelt. Mit den Codes werden die beiden Schlösser vor Ort geöffnet. Nach der Nutzung wird das Fahrrad wieder zurückgestellt und falls nötig der Akku mit der Ladesäule verbunden.

„Wir freuen uns, dass wir dieses innovative Projekt mit unseren Mitteln unterstützen können und somit nachhaltige Mobilität weiter voran treiben“, meint Karsten Kreutzer abschließend.
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Veranstaltungen 
 
Mooswälder Backtag im Februar
Ă–kostation Freiburg (c) Ă–kostation
 
Mooswälder Backtag im Februar
am 13.02.2019 von 17:00 bis 20:00
in der Ă–kostation Freiburg

Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen im Haus kräftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden.
Betreuung: Markus Stickling, Ă–kostation
Geeignet fĂĽr Familien mit Kindern ab 7 Jahren. FĂĽr Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ă–kostation jeweils frisch gemahlenes Getreide + Vorteig an.
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Zwischen Wölfen und Rätschen
Die Waldhaus-Termine im Januar 2019

Ausstellung und Sonntagscafé im Waldhaus
Ab Februar ist das Waldhaus mit der Ausstellung „Wild & Jagd –
Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ nach der Winterpause
wieder fĂĽr alle offen. Am Sonntag, 2. Februar, erwartet das Team
des Waldhaus-Cafés die Waldspaziergänger und Besucherinnen mit
heißen und kalten Getränken und Kuchen.

Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr // Ohne Anmeldung
Familienmatinee im Waldhaus: Peter und der Wolf
Die Musikschule Freiburg und das Waldhaus laden ein zu Prokofjews
Musikklassiker „Peter und der Wolf“. Diese spannende musikalische
Erzählung begeistert Kinder und Erwachsene immer wieder neu. Die
Fassung für Bläserquintett wird gespielt von Lehrern und Lehrerinnen
der Musikschule Freiburg: Francine Kabiri (Querflöte); Gianluca
Rotta (Oboe); Iain Semple (Klarinette); Heidwolf Arnold (Horn);
Clarens Bohner (Fagott); Erzählerin: Candida Schlabach-Uhl. Der
Eintritt von 9 Euro fĂĽr Erwachsene und 4 Euro fĂĽr Kinder kommt der
Musikschule Freiburg und der Umweltbildung im Waldhaus zugute.

Sonntag, 17. Februar, 18 bis 19.30 Uhr // Anmelden bis 13. Februar
Fackelwanderung zu den „Waldmenschen“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lassen sich bei einem
stimmungsvollen Spaziergang im dunklen winterlichen Wald hinter
dem Waldhaus vom Holzkünstler Thomas Rees in die Märchen- und
Mythenwelt seiner Holzskulpturen entfĂĽhren. Nur vom Schein der
Fackeln beleuchtet, erzählt jede der 17 Figuren, vom schlafenden
Riesen ĂĽber den Drachen bis zum Einhorn, eine eigene Geschichte.
Teilnahmebeitrag inkl. Fackel: 10 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Samstag, 23. Februar, 13 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss: 20. Februar
Rätschen bauen im Waldhaus
Mitten in der fünften Jahreszeit können Kinder ab 12 Jahren und
Erwachsene in der GrĂĽnholzwerkstatt im Waldhaus unter Anleitung
des Werkstattleiters Franz-Josef Huber Rätschen bauen, mit denen
es sich nicht nur bei närrischen Gelegenheiten prima rätschen lässt.
TeilnahmegebĂĽhr: 5 Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
Vom Paradiesvogel zur Feldlerche
Lina Hähnle an Schreibmaschine (c) Archiv Magda und Wilfried Knöringer
 
Vom Paradiesvogel zur Feldlerche
Der NABU feiert 120. Geburtstag

Berlin – „Vom Paradiesvogel zur Feldlerche“ – Unter diesem Motto blickt der NABU auf seinen 120. Geburtstag am 1. Februar 2019. 1899 gründete Lina Hähnle den Deutschen Bund für Vogelschutz (BfV), der seit 1990 mit dem Zusammenschluss ost-und westdeutscher Naturschützer Naturschutzbund Deutschland heißt. Heute ist der NABU ein moderner Umweltverband mit einem breiten Themenspektrum. Er engagiert sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft, in der Insekten und Vögel eine Zukunft haben, den Schutz der Meere, streitet für eine umweltverträgliche Energie- und Verkehrswende, entwickelt Konzepte zur Abfallvermeidung und mischt sich in die politischen Debatten ein – in Berlin, Brüssel und bundesweit mit seinen mehr als 2.000 Gruppen. Mit 700.000 Mitgliedern und Förderern ist er der größte deutsche Umweltverband. Rund 40.000 ehrenamtlich aktive Naturschutzmacherinnen und Naturschutzmacher engagieren sich für die Natur vor Ort: Sie initiieren Artenschutzprojekte vom Fledermaus- bis zum Schwalbenschutz, pflegen artenreiche Lebensräume, erklären die Natur bei Führungen und erheben ihre Stimme in Beteiligungsverfahren beispielsweise bei Ortsumgehungen und anderen Infrastrukturplanungen.

„Es ist ein stolzes Alter und ein langer, erfolgreicher Weg, den unser Verband seit seiner Gründung durch Lina Hähnle zurückgelegt hat. Die Motivation heute und damals ist gleich geblieben. Es geht im Kern darum, unseren faszinierenden Planeten mit seiner atemberaubenden Vielfalt zu erhalten und zu schützen, vor unserer Haustür und in unseren Projektregionen. Ich danke unseren Mitgliedern, Unterstützern, Partnern und besonders unseren Naturschutzmacherinnen und Naturschutzmachern für ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Den Rückgang von Lebensräumen und den Schwund von Insekten, Feldvögeln und vielen weiteren Arten aufzuhalten, die Zerschneidung und Versiegelung der Landschaft einzudämmen und ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz werden in diesem Jahr wichtige Herausforderungen für die Umweltpolitik.

Auch hat der NABU längst Vorschläge vorgelegt, wie eine umweltverträglichere Förderung von Landwirten künftig aussehen kann. „Wir brauchen eine neue EU-Agrarpolitik. Steuergelder müssen so verteilt werden, dass Natur und Landwirte gleichermaßen profitieren. Statt pauschaler Förderung sollten Leistungen an Naturschutzmaßnahmen gekoppelt sein. Wir brauchen Vielfalt in der Landschaft, mehr Wiesen und Weiden statt öder Nutzpflanzensteppen“, so der NABU-Präsident.

Starke Nicht-Regierungsorganisationen seien ein wichtiger Teil einer funktionierenden lebendigen Demokratie. Vor diesem Hintergrund warnte der Präsident vor Bestrebungen aus der Politik, die Klagerechte von Umweltverbänden, vor Gericht gegen umstrittene Behördenentscheidungen vorzugehen, einzuschränken. Erst Ende vergangenen Jahres gab es dazu einen Vorstoß der Bundesländer. „Diese Beteiligung ist ein hohes Gut, davon profitieren alle letztlich durch Planungssicherheit. Die Verbandsklage gibt der Natur, die sich nicht selbst verteidigen kann, eine starke Stimme. Wir klagen nicht um des Klagens Willen, sondern da, wo nicht sorgfältig geplant oder Vorgaben nicht ausreichend berücksichtigt wurden“, so Tschimpke.

Unter Lina Hähnle erzielte der Verband 1908 den ersten großen Erfolg mit der Verschärfung des Reichs-Vogelschutzgesetzes, das den bis dahin in Deutschland noch üblichen Krammetsvogelfang, den Fang vor allem von Wacholderdrosseln, verbot. Die erste internationale und damals schon bildstarke Kampagne setzte sich 1910 gegen die „Schmuckvogelausrottung“ ein. Die Motive zeigen Damen mit opulentem Kopfputz. Denn die prachtvollen Schmuckfedern der Paradiesvögel und vieler Reiher waren seinerzeit ein begehrtes Objekt für die Hutmode. Der Einsatz für Vögel ist bis heute zentral für die NABU-Aktivitäten: Das reicht vom Klassiker unter den Naturobjekten, dem „Vogel des Jahres“ aktuell mit der gefährdeten Feldlerche als Jahresvogel 2019 , über die Citizen-Sciene-Aktionen „Stunde der Gartenvögel“ und „Stunde der Wintervögel“, an denen sich über 130.000 Menschen beteiligen, bis zur klassischen praktischen Naturschutzarbeit und fachlichen und umweltpolitischen Öffentlichkeits- und Gremienarbeit.

Der Kauf aus Naturschutzsicht wertvoller Flächen, um Ökosysteme dauerhaft zu schützen, ist bis heute aktuell. Am Federsee erwarb Lina Hähnle 1911 mit privatem Kapital das erste große Naturschutzgebiet in einer Größe von damals 16 Hektar. Im Federseemoor in Baden-Württemberg besitzt der NABU heute etwa 500 Hektar. Diese Tradition führt die 2002 gegründete NABU-Stiftung Nationales Naturerbe erfolgreich fort. Inzwischen hat sie mehr als 20.000 Hektar Lebensraum für seltene und bedrohte Tiere und Pflanzen gesichert.

Mit Blick auf ein weiteres Jubiläum in diesem Jahr – 30 Jahre Mauerfall – ist der NABU stolz auf den erfolgreichen Zusammenschluss der Naturschützerinnen und Naturschützer in Ost und West. Der heutige NABU ist eine der wenigen Organisationen, die bei der Vereinigung den Namen des Ost-Partners (damals „Naturschutzbund in der DDR“) übernehmen. NABU-Markenzeichen ist der Weißstorch. Den Wappenvogel trägt der Verband seit 1966 im Logo. Die Zuteilung des „Nationalvogels“ erfolgte damals durch den Internationalen Rat für Vogelschutz, heute BirdLife International.
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Verschiedenes 
 
 
Feinstaub & Stickoxide / LĂĽgen & Lobby / Rauchen ist gesund
Asbest ist kein Gesundheitsproblem, Rauchen verursacht keinen Lungenkrebs, FCKWs haben nichts mit dem Ozonloch zu tun, schwere Atomunfälle sind undenkbar, es gibt keinen menschengemachten Klimawandel...

Seit Jahrzehnten gab und gibt es weltweit industriegelenkte Debatten und Schein-Bürgerinitiativen, manipulierte Untersuchungen, Angriffe auf kritische WissenschaftlerInnen und Umweltverbände, um die Gefahren von Asbest, FCKW, DDT, Rauchen, Atomkraft und Klimawandel herunterzuspielen. Industrienahe "Experten" haben es geschafft, daß Asbest weiterhin verwendet wurde, obwohl die Gefahren bekannt waren. Immer noch gibt es in Deutschland mehr Todesfälle durch Asbest-Belastungen als tödliche Arbeitsunfälle. Zehntausende von Menschen sind auch aufgrund von organisierten und nie bestraften Propagandaverbrechen der Asbest-Industrie und ihrer PR-Abteilungen gestorben und die Lügenkampagnen von Big-Oil und Big-Coal zum Klimawandel werden Millionen von Opfern fordern. Die Täter wurden nie bestraft und diese Kampagnen waren und sind ein blinder Fleck der Medien-Berichterstattung.

Jahrzehntelang haben Konzerne, Milliardäre, neoliberale Think Tanks und auch die Autolobby solche Desinformationskampagnen organisiert, finanziert und z. B. politisches Handeln gegen den Klimawandel verzögert und verhindert. Mit vergleichbaren Kampagnen werden auch die regenerativen Energien und die Energiewende in Deutschland bekämpft.

Eine ähnlich gut organisierte Desinfomationskampagne läuft aktuell in Deutschland: In einer gut geplanten PR-Kampagne greift eine kleine Minderheit der Lungenärzte die aktuellen Grenzwerte zu Feinstaub und Stickoxiden an. Das so genannte Positionspapier wurde vom Lungenexperten Dieter Köhler verfasst. Es wurde nach Medienberichten bereits Anfang Januar 2019 an 3800 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) verschickt - aber nur 112 haben es nach aktuellem Stand unterschrieben, also weniger als 3 Prozent der angefragten Lungenexperten. Die Unterstützer dieser Kampagne sind u.a. die Bild-Zeitung, die Welt, neoliberale Netzwerke und Afd, CDU, CSU und FDP. Die Methoden erinnern an die schrecklich erfolgreichen Kampagnen der industriegelenkten Klimawandelleugner in den USA. Die gezielt gestreute Meinung einer kleinen Gruppe der Lungenärzte wird geschickt genutzt, um Zweifel an etablierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu erzeugen.

Auch Grenzwerte sind nicht "heilig" und wir brauchen wissenschaftlich fundierte Debatten und Studien. Diese sollten dann aber nicht nur von wirtschaftlichen Interessen geprägt sein.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
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