oekoplus - Freiburg
Sonntag, 14. Juli 2024
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Verschiedenes 
 
FĂŒr Wasser geschaffen: Bodensee-Wasserversorgung
Filterhalle Sipplingen (c) Bodensee-Wasserversorgung
 
FĂŒr Wasser geschaffen: Bodensee-Wasserversorgung
Der Bodensee ist nicht nur Deutschlands grĂ¶ĂŸter See und trĂ€gt daher den Beinamen „SchwĂ€bisches Meer“. Er ist auch Europas grĂ¶ĂŸter Trinkwasserspeicher und versorgt seit ĂŒber 60 Jahren tĂ€glich rund vier Millionen Menschen in Baden-WĂŒrttemberg. Die Aufbereitung des Wassers erfolgt in der Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen. Sie ist eine absolute Besonderheit, denn Trinkwasser wird in Mittel- und Nordeuropa ĂŒblicherweise aus dem Grundwasser gewonnen. Doch es gibt Wassermangelgebiete im SĂŒden, die auf das Seewasser angewiesen sind. Mittels Wasserkraft und Pumpsystemen wird es nach grĂŒndlicher Filtrierung ĂŒber Tausende Kilometer Leitungen im Land verteilt. Zwei Tage benötigt das Wasser bis nach Stuttgart, eine ganze Woche bis in den Odenwald, wo das Versorgungsnetz endet.
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„Neo-Fight“: Ungewollten Pflanzen an der Dreisam den Kampf ansagen
Helfende HĂ€nde und Geduld sind gefragt

Die Bachpaten und die Trash Hero Freiburg sagen den Neophyten an der Dreisam den Kampf an. Am Samstag, 13. Juli, von 10 bis 12 Uhr, laden sie die Freiburgerinnen und Freiburger zum Einsatz an der renaturierten Dreisam, Kartauswiese ein. Startpunkt ist der Ottiliensteg ĂŒber der Dreisam, nahe der Fritz-Geiges-Straße. Das Garten- und Tiefbauamt stellt vor Ort Arbeitsmaterialien zur VerfĂŒgung. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

An der Dreisam sind seit Langem engagierte BĂŒrger und BĂŒrgerinnen im Einsatz, um gegen wilden MĂŒll vorzugehen. Seit 2017 finden dort immer wieder Dreisam-Cleanups statt. Diese werden jetzt um die BekĂ€mpfung der Neophyten ergĂ€nzt.

Die Dreisam wurde 2014 Im Abschnitt zwischen Sandfangwehr und Jugendherberge ĂŒber eine Strecke von einem Kilometer renaturiert. Die ehemalige Uferlinie hin zur Kartauswiese bildet nun mehreren Inseln. Jeder menschliche Eingriff, bei dem großen Mengen an Erdreich bewegt werden, schafft zu Beginn offenliegende FlĂ€chen. Diese vegetationsfreien Bereiche sind ungewollt Einfallstor fĂŒr viele Problem-Neophyten, da diese Pflanzen sehr schnellwĂŒchsig sind und viel Sonnenlicht benötigen.

An der renaturierten Dreisam breiten sich gleich beide der allgegenwÀrtigen Problem-Neophyten unserer GewÀsser aus: das Indische Springkraut und der Japanische Staudenknöterich. Bei der BekÀmpfung von Problem-Neophyten braucht es vor allem zwei Dinge: viele motivierte Menschen und einen langen Atem.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
Stadtradeln
Über 10.000 Freiburgerinnen und Freiburger radeln 55 Mal um die Welt: 2.201.911 Radkilometer, 683 Teams und 10.499 Radelnde

So viele Teilnehmende wie noch nie – Die Aktion Stadtradeln geht erfolgreich zu Ende

Kilometer nachtragen ist noch eine Woche möglich

So viele Radlerinnen und Radler wie noch nie: Über 10.000 Teilnehmende sind fĂŒr Freiburg ein neuer Rekord. Mit 9,32 Kilometern pro Kopf (Kilometer pro Einwohner) lĂ€sst Freiburg zudem aktuell alle anderen GroßstĂ€dte in Deutschland hinter sich. 21 Tage hatten die Menschen in Freiburg Zeit, um im Alltag möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurĂŒckzulegen und so gemeinsam ein Zeichen fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t zu setzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 10.499 Radelnde in 683 Teams radelten 2.201.911 Kilometer. Und die Zahlen können sich sogar noch verbessern, denn bis einschließlich Sonntag, 14. Juli, haben alle Teilnehmenden Zeit, ihre vergessenen Kilometer aus den vergangenen Wochen in ihrem virtuellen Kilometerbuch nachzutragen.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Vielen Dank an die mehr als 10.000 Freiburgerinnen und Freiburger, die in diesem Jahr krĂ€ftig in die Pedale getreten haben. Das sind so viele Teilnehmende wie noch nie und darauf können wir stolz sein. Das Fahrrad ist in Freiburg nicht nur ein Teil des LebensgefĂŒhls, sondern auch wichtiger Bestandteil der Verkehrswende. Deshalb bauen wir die Rad-Infrastruktur konsequent weiter aus. Das ist eine zentrale Investition in die urbane MobilitĂ€t. Damit in Zukunft noch mehrMenschen gerne und sicher mit dem Rad unterwegs sind.“

Auch MobilitĂ€tsbĂŒrgermeister Martin Haag freut sich ĂŒber den Erfolg der Aktion: „Die vielen Menschen, die beim Stadtradeln in Freiburg mitgemacht haben, leisten einen wichtigen Beitrag zur stĂ€dtischen Radverkehrsplanung. Durch die anonymisierten App-Daten erhalten wir zum Beispiel Auskunft ĂŒber bevorzugte Routen oder Wartezeiten. Diese Erkenntnisse helfen uns, den Radverkehr in Freiburg noch komfortabler und sicherer zu machen.“

JobRad hat das diesjĂ€hrige Stadtradeln mit einer Spende unterstĂŒtzt: Pro Kilometer gibt es einen Cent fĂŒr gemeinnĂŒtzige Initiativen mit MobilitĂ€tsbezug: „Bike Bridge“ bewegt, verbindet und stĂ€rkt durch das Fahrrad(-fahren) Gesellschaft und insbesondere Frauen. „Radeln ohne Alter“ unternimmt ehrenamtlich Rikscha-Fahrten mit Menschen, die nicht mehr selbst in die Pedale treten können. Durch die Kilometer, die in Freiburg zurĂŒckgelegt wurden, kommen beiden Vereinen rund 10.000 Euro zugute.

Die aktivsten Stadtradeln-Teams 2024 aus Freiburg:

Gesamt:

‱ Radaktivstes Team (meiste km pro Mitglied mit mindestens 10 Personen): DCCC – Dos Caballos Cycling Club – 11.833 km – 18 Radelnde – 657 km/Kopf
‱ Team mit dem besten Gesamtergebnis (meiste km insgesamt): Uniklinik Freiburg – 162.273 km – 675 Radelnde

Unternehmen:

‱ Radaktivstes Unternehmensteam (meiste km pro Mitglied mit mindestens 10 Personen): KNF – 8.313 km – 19 Radelnde – 438 km/Kopf
‱ Unternehmensteam mit dem besten Gesamtergebnis (meiste km insgesamt): Industrieradler – 67.787 km – 265 Radelnde

Schulen:

‱ Radaktivstes Schulteam (meiste km pro Mitglied mit mindestens 10 Personen): Schulzentrum Bissierstraße – 18.690 km – 65 Radelnde – 288 km/Kopf
‱ Schulteam mit dem besten Gesamtergebnis (meiste km insgesamt): Friedrich-Gymnasium Freiburg im Breisgau – 50.121 km – 306 Radelnde

Unter den Teilnehmenden werden nach dem Nachtragezeitraum attraktive Preise wie Radladengutscheine, Fahrradpumpen oder eine Reparaturstation verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden dann kontaktiert. Wie Freiburg im Vergleich zu den anderen StĂ€dten und Landkreisen in Deutschland abschneidet, wird sich final erst Ende September zeigen: Dann endet die Aktion fĂŒr alle Kommunen in Deutschland.

Die stĂ€dtische Stabsstelle MobilitĂ€t koordiniert die Aktion, die durch die Landesinitiative „Radkultur“ gefördert wird.
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Veranstaltungen 
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Juli
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Juli
Eine sommerliche FĂŒlle prĂ€gt den Garten im Juli. Im Schatten sind Hortensien, Funkien und Farne aufgrund der diesjĂ€hrigen Witterung in Hochform. In den sonnigen Beeten prĂ€gen etliche Salbeiarten und andere SommerblĂŒher das Bild. Eintritt wird erhoben. Hansjörg Haas steht fĂŒr Gartenfragen zur VerfĂŒgung. Öffnungszeiten im Juli: Sonntag, 14. Juli von 13 bis 18 Uhr, Freitag 12. und 26. Juli von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
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Verschiedenes 
 
 
Neuer Biotopverbundplan Tuniberg
GrĂŒne Infrastruktur zur Förderung der biologischen Vielfalt

Das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg hat einen neue Biotopverbundplanung fĂŒr den Tuniberg und die angrenzende Mooswaldniederung erstellt und damit die alte Planung aus den 1990er Jahren aktualisiert. Ziel ist es, ökologisch hochwertige LebensrĂ€ume zu erhalten, neu zu entwickeln und miteinander zu verknĂŒpfen, um damit langfristig die BiodiversitĂ€t zu sichern und zu fördern. Die Stadt erhĂ€lt hierfĂŒr Fördermittel des Landes.

Straßen, Siedlungen und AgrarflĂ€chen trennen oft die LebensrĂ€ume von Tieren und Pflanzen. Deshalb ist es wichtig solche Wanderhindernisse zu ĂŒberwinden und zusammenhĂ€ngende BiotopverbĂŒnde zu schaffen. Im Naturschutzgesetz Baden-WĂŒrttemberg ist ein landesweiter Zielwert von 15 Prozent der OffenlandflĂ€che bis 2030 vorgeben. Nur so kann die Wanderung von Tier- und Pflanzenwelt sichergestellt und der Austausch gefĂ€hrdete Populationen auch in Zukunft gewĂ€hrleistet werden.

Es hat zwei Jahre gedauert die aktuelle Biotopverbundplanung zu erstellen. WĂ€hrenddessen hat das Umweltschutzamt schon begonnen, Maßnahmen auf stĂ€dtischen FlĂ€chen umzusetzen. Die PlĂ€ne gehen aber darĂŒber hinaus: Die Verwaltung unterstĂŒtzt die freiwillige Umsetzung von Maßnahmen, beispielsweise die Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung oder die Umsetzung von naturnahen Pflegemaßnahmen auf SukzessionsflĂ€chen sowie Brachen, mit Fördermitteln des Landes und steht mit Fachberatungen zur VerfĂŒgung.

FĂŒr die neuen PlĂ€ne ĂŒberprĂŒfte das beauftragte LandschaftsplanungsbĂŒro faktorgruen zunĂ€chst die aktuelle Bestandssituation wertgebender LebensrĂ€ume und Artvorkommen im GelĂ€nde. Aufbauend hierauf hat die Stadt konkrete Empfehlungen fĂŒr Maßnahmen zur StĂ€rkung des Biotopverbunds entwickelt. Daneben steht die intensive Fachberatung von Landnutzerinnen und Landnutzern, die Information zu Fördermitteln und die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure vor Ort im Fokus – dabei wird auf Dialog, Freiwilligkeit und attraktive Fördermöglichkeiten gesetzt. Das Umweltschutzamt hat zusĂ€tzlich zwei Veranstaltungen durchgefĂŒhrt, um die Öffentlichkeit in Tiengen und Opfingen zu informieren und zu beteiligen.

Am Tuniberg sind aktuell vor allem die Böschungen der Rebberge zentral fĂŒr den Biotopverbund trocken-warmer Standorte. In der Mooswaldniederung bildet das vorhandene Netz aus kleineren FließgewĂ€ssern und GrĂ€ben sowie wechselfeuchtes GrĂŒnland das RĂŒckgrat des Biotopverbunds feuchter Standorte. Landwirtschaftliche FlĂ€chen wie Wiesen und Äcker, die von den Landnutzerinnen möglichst naturnah bewirtschaftet werden, sind ebenfalls wertvolle Bestandteile.

FĂŒr Fachberatungen zur Umsetzung und Förderung von Maßnahmen des Biotopverbunds können Sie sich gerne an das Umweltschutzamt wenden: umweltschutzamt@stadt.freiburg.de, Telefon: 0761-201-6102 (Sekretariat)
 
 

Verschiedenes 
 
Vom Wasser bestimmt: Eichener See
Eichener See Schopfheim (c) Adobe Stock / Kellmann Art
 
Vom Wasser bestimmt: Eichener See
Mal ist er da, mal ist er weg: Der Eichener See bei Schopfheim im sĂŒdlichen Schwarzwald macht sich rar und damit umso interessanter. Er erscheint völlig unvorhergesehen und immer nur temporĂ€r, wenn sich das Grundwasser im unterirdischen Höhlensystem der Doline staut und nach oben drĂŒckt. Der temporĂ€re See kann dann bis zu drei Metern Tiefe erreichen und rund 2,5 Hektar Land unter Wasser setzen. Dass das geheimnisvolle GewĂ€sser Stoff fĂŒr allerlei Geschichten bietet, ist nicht verwunderlich, denn es forderte schon einige Todesopfer und beherbergt ein rares „lebendes Fossil“. Der milchig-weiße „Tanymastix lacunae“ oder „Feenkrebs“ gilt als ÜberlebenskĂŒnstler: Er legt seinen Nachwuchs in Eier, die bis zu drei Trockenperioden und den Verdauungstrakt der Fressfeinde ĂŒberdauern können. Mit der Ausscheidung gelangen die Tiere in neue LebensrĂ€ume, bis der Eichener See sich wieder blicken lĂ€sst.
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Kein BedĂŒrfnis fĂŒr Alle
Öffentliche Ökotoilette wird vorerst nicht im Stadtteil Vauban aufgestellt

Freiburg, 4.7.24. Heute Vormittag wurde die vierte Ökotoilette nach Freiburg angeliefert; drei Exemplare dieser neuartigen, barrierefreien, öffentlichen WC-Anlage stehen bereits an stark frequentierten Standorten (Eschholzpark, Dietenbachpark, Moosweiher) und erfreuen sich dort regen Interesses.

Im Vauban erlebte das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF), das die Ökotoiletten mietet und betreut, nun aber eine Überraschung. Als die Ökotoilette in der GrĂŒnspange an der Vaubanallee, Höhe Georg-Elser-Straße, auf stĂ€dtischem GelĂ€nde aufgestellt werden sollte, formierte sich lautstarker Widerstand von etwa einem Dutzend Anwohnerinnen und Anwohnern. Mit dem Argument, ihre Zustimmung sei nicht eingeholt worden fĂŒr diese Ökotoilette, verhinderten sie deren Installation.

Um eine drohende Eskalation zu verhindern, haben die GMF-Mitarbeiter vor Ort die Aufstellung vorerst abgesagt und die Ökotoilette auf einen stĂ€dtischen Bauhof abtransportieren lassen. In einem Termin vor Ort will das GMF demnĂ€chst mit dem Stadtteilverein Vauban und der Anwohnerschaft versuchen, den passenden Standort fĂŒr diese Ökotoilette zu finden.

GegenĂŒber der Stadtverwaltung wurde der Wunsch nach einer weiteren öffentlichen Toilette in Vauban mehrfach geĂ€ußert, vor allem auch aus dem Stadtteil heraus. Darauf hatte das GMF eine der vier neuen Ökotoiletten extra fĂŒr diesen Stadtteil reserviert und den Stadtteilverein Vauban ĂŒber den „Neuzugang“ und den Termin der Aufstellung informiert. Der Stadtteilverein hatte daraufhin im BĂŒrgerblĂ€ttchen „Info Vauban“ dieses Pilotprojekt ausdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt.

Zum Hintergrund: Ökotoiletten

Wo viel Trubel herrscht, braucht es auch stille Örtchen. Bisher gibt es in der Innenstadt sieben öffentliche Toilettenanlagen, jenseits davon acht weitere. Das ist ordentlich, in manchen Stadtteilen aber nicht genug. Deshalb hat das GMF neben den drei bereits errichteten eine weitere Ökotoilette fĂŒr den Stadtteil Vauban angemietet.

Im Ă€ußeren Erscheinungsbild weicht die Vauban-Toilette von den bisherigen Exemplaren ab. Mit Leisten aus LĂ€rchenholz verkleidet, passt sich die Fassade ihrem neuen Standort gut an. Beim Innenleben unterscheidet sie sich dagegen nicht vom System der bereits aufgestellten Anlagen. Es sind durchgĂ€ngig Trockentoiletten, die fĂŒr den SpĂŒlvorgang kein Wasser benötigen. Sie sind barrierefrei ausgestattet und unisex. Eine 200-Watt-Solaranlage mit Speicher produziert tĂ€glich den erforderlichen Strom. Das Wasser fĂŒr das Waschbecken wird ĂŒber eine Regenwassersammelanlage auf dem Dach der Toilette gewonnen. FlĂŒssigkeiten werden automatisch von Feststoffen getrennt. Dadurch ist das System geruchlos.

Die insgesamt vier Toiletten werden im Rahmen eines Pilotprojektes testweise fĂŒr einen Zeitraum von zwei Jahren aufgestellt. Der Betrieb erfolgt durch die Herstellerfirma, mit der das GMF einen Reinigungs- und Wartungsvertrag abgeschlossen hat. Nach dem Testlauf wird die Stadtverwaltung die Erfahrungen auswerten. FĂŒr den Testlauf investiert die Stadt rund 210.000 Euro pro Jahr fĂŒr Miete und Bewirtschaftung.
 
 

Verschiedenes 
 
VAG lĂ€sst Haltestellendach ergrĂŒnen
BegrĂŒntes Dach mit Stadtbahn (c) VAG / Anja Thölking
 
VAG lĂ€sst Haltestellendach ergrĂŒnen
Die DĂ€cher der vier UnterstĂ€nde an der Haltestelle Maria-von-Rudloff-Platz erhalten im Zuge eines ohnehin anstehenden Umbaus begrĂŒnte DĂ€cher. Statt mit getöntem Glas werden die WartehĂ€uschen dort jetzt von einem Pflanzenflor gekrönt. Zum Einsatz kommen dabei GewĂ€chse aus der Sedum-Familie, zu der Arten wie der Mauerpfeffer oder die Fette Henne gehören. Das sind genĂŒgsame Pflanzen, die auch heiße und trockene Sommertage schadlos ĂŒberstehen, indem sie in ihren dickfleischigen BlĂ€ttern Wasser speichern. Ihre BlĂŒtendolden werden auch gerne von Insekten besucht.

So unspektakulĂ€r ein neuartiges Haltestellendach auf den ersten Blick auch erscheinen mag, so hat es doch einen wichtigen Einfluss auf gleich mehrere Themenbereiche: „Gerade in Zeiten immer heißer werdender Sommer ist die Verschattung in den Wartebereichen der Haltestellen ein fundamentales Thema. Durch die bepflanzte FlĂ€che bieten wir zudem ein kleines StĂŒck BiodiversitĂ€t an und tragen, wenn auch nur im Kleinen, mit den GrĂŒndĂ€chern an der Entwicklung in Richtung Schwammstadt aktiv bei“ hebt VAG Vorstand Oliver Benz vor.

„Dieses Pilotprojekt wird nach und nach auf noch weitere zu erneuernde FahrgastunterstĂ€nde am Pressehaus, in der Fehrenbachallee am Rathaus im StĂŒhlinger und dem Opfinger See ausgeweitet. Damit wollen wir zunĂ€chst die Pflanzungen bewerten, insbesondere durch trockenen Wetterperioden“ berichtet VAG Vorstand Stephan Bartosch. Mit der BegrĂŒnung und ĂŒber die WasseraufnahmefĂ€higkeit des Substrats soll grundsĂ€tzlich auch ein positiver Effekt fĂŒr das lokale Mikroklima erreicht werden.

Bis auf das begrĂŒnte Dach unterscheiden sich diese im Design nicht von den bereits erneuerten FahrgastunterstĂ€nden mit getöntem Glasdach. RĂŒck- und Seitenteile der HĂ€uschen sind weiterhin verglast, sodass auch die Lampen im Straßenraum fĂŒr eine Ausleuchtung sorgen und sparsame LED-BĂ€nder mit einer höheren LUX Zahl, gleichen die Verschattungseffekte des GrĂŒndaches aus.

„Die DachbegrĂŒnung bietet zahlreiche Vorteile: sie filtert Staub, speichert Regenwasser und sorgt an heißen Tagen fĂŒr ein besseres Klima im Wartebereich. DarĂŒber hinaus ist sie ein neuer RĂŒckzugsort fĂŒr allerlei Insekten. Wir freuen uns daher sehr, nun auch in Freiburg unsere FahrgastunterstĂ€nde mit GrĂŒndach errichten zu können!“, so Vivian Schiffmann.

Die Haltestellen am Maria-von-Rudloff-Platz werden nicht die einzigen ihrer Art im Netz der VAG bleiben. Als nĂ€chste werden UnterstĂ€nde am Pressehaus und beim Rathaus im StĂŒhlinger in Angriff genommen.

Die HaltestellengebĂ€ude an sich sind Eigentum der Firma Schiffmann Außenwerbung. Durch das Anbringen der ökologisch sinnvollen Bedachungen entstehen jedoch Mehrkosten von rund 5.000 Euro je Fahrgastunterstand. Die Mehrkosten trĂ€gt die VAG. 50 Prozent dieser Mehrkosten werden allerdings durch das Förderprogramm Klimopass der L-Bank bezuschusst.
 
 


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Kein neues "Le Pen" AKW nach Fessenheim!
Nach dem Sieg der rechten Partei Rassemblement National von Marine Le Pen bei der Europawahl verordnete der französische StaatsprÀsident Emmanuel Macron Neuwahlen. Diese Parlamentswahl in Frankreich wird am 30. Juni und am 7. Juli 2024 stattfinden.

Bei einem möglichen Wahlsieg der Rechten ist nichts ausgeschlossen. Rechtspopulisten ziehen ihre Kraft und StĂ€rke auch aus geschickt inszenierten internationalen Konflikten. Eine zukĂŒnftige rechte französische Regierung wĂ€re, auch aus Liebe am Streit mit Deutschland und der Schweiz, mit großer Wahrscheinlichkeit fĂŒr den Bau neuer AKW in Fessenheim.

Auch in Frankreich setzten die Parteien, die im Wahlkampf am lautesten von Heimat reden, auf die teure, nicht rentable, heimatgefĂ€hrdende Atomkraft und verachten die kostengĂŒnstigen umweltfreundlichen Alternativen. Die Liebe der politischen Rechten (aber auch von Herrn StaatsprĂ€sident Macron) zu dieser altmodischen Technik ist in erstaunlich irrational. Im neuen AKW Flamanville siegt sich die französische Atomwirtschaft gerade finanziell zu Tode und unflexible Atomkraftwerke passen immer weniger zum auch in Frankreich vordrĂ€ngenden kostengĂŒnstigen Strom aus Sonne und Wind.

Der (KĂŒhl-)Standort am Rhein im Osten Frankreichs sprĂ€che aus der rĂŒckwĂ€rtsgewandten Sicht mancher EDF-Lobbyisten fĂŒr ein neues AKW in Fessenheim, wenn Klimawandel und sinkende RheinwasserstĂ€nde hier nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Die EDF hat auf den Standort nie offiziell verzichtet. Bei einem Wahlsieg des Rassemblement National wĂ€re eine erneute Atom-Debatte am Oberrhein nur eines von vielen kommenden Problemen.

Dies alles ist noch eine These, eine schlechte denkbare Möglichkeit, nicht mehr und nicht weniger. Und noch steht das Ergebnis der Parlamentswahl aus. Dennoch sollten die trinationale Umweltbewegung vorbereitet sein.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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Veranstaltungen 
 
Garten, Kunst und Handwerk
Kurpark (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Garten, Kunst und Handwerk
Kunsthandwerkermarkt im Kurpark Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Stöbern, Flanieren, Staunen und Genießen: all das gibt es am Sonntag dem 30. Juni 2024 von 11 bis 18 Uhr im Kurpark von Bad Krozingen zu erleben. Ob Spielwaren aus Holz, Schmuck oder Accessoires fĂŒr den Garten bei dem Kunsthandwerkermarkt prĂ€sentieren die Aussteller vor Ort eine große Auswahl handgefertigten Produkten. Das breit gestreute Angebot bietet fĂŒr jeden etwas, ebenso kann man vor Ort das kunsthandwerkliche Geschick live erleben.

Fachsimpeln ĂŒber die aktuellen Trends? Aber ja! Die Aussteller haben immer ein offenes Ohr. Und wer das Ambiente im Kurpark genießen möchte, nimmt einfach im Cafe Platz, schließt die Augen und genießt das Umfeld.

In der malerischen Kulisse in Mitten des wunderschön gelegenen Kurparks prĂ€sentieren die rund 35 Aussteller alles, was die Herzen der kreativ-Fans höher schlagen lĂ€sst. So kommen nicht nur Gartenfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Denn es lassen sich ausschließlich handgefertigte Kunstwerke und Dekorationen finden, die natĂŒrlich auch gekauft werden können.

Auf QualitĂ€t wird geachtet! Dabei lege man viel Wert auf ansprechendes und hochwertiges kreatives Kunsthandwerk. Die naturnahe Anlage ist ein beliebter Aufenthaltsort fĂŒr Urlauber und Einheimische geworden. Das Angebot der Aussteller lĂ€dt Groß und Klein zum Verweilen ein.

Der Kunsthandwerkermarkt im Kurpark von Bad Krozingen ist am 30.Juni 2024 von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist fĂŒr interessierte Besucher frei!

Weitere Informationen unter www.kunsthandwerkermesse.de oder unter Tel. 0178 3394013.
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In die Pedale treten fĂŒrs Klima: Stadtradeln 2024 startet
Ab Montag, 17. Juni, radeln die Freiburgerinnen und Freiburger wieder drei Wochen um die Wette

Anmeldung ab sofort möglich unter
www.stadtradeln.de/freiburg

Vom 17. Juni bis zum 7. Juli ist ganz Freiburg in Bewegung – beim diesjĂ€hrigen Stadtradeln. Die Freiburgerinnen und Freiburger haben 21 Tage Zeit, im Alltag möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurĂŒckzulegen und so gemeinsam ein sichtbares Zeichen fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t zu setzen. Die Stabsstelle MobilitĂ€t koordiniert die Aktion, die durch die Landesinitiative „Radkultur“ gefördert wird. Freiburg macht bereits zum vierten Mal bei der Kampagne des Klima-BĂŒndnisses mit; das zweite Jahr in Folge sind zeitgleich auch der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Landkreis Emmendingen dabei.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn freut sich auf den Start: „Stadtradeln ist eine tolle Aktion, um noch mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen. Sie schafft Teamspirit, schont die Umwelt und macht einfach Spaß. Letztes Jahr haben sich die Freiburgerinnen und Freiburger beim Stadtradeln wieder gesteigert und rund 2,2 Millionen Kilometer erreicht – ein super Ergebnis, das wir dieses Jahr noch toppen wollen. Also mitmachen und krĂ€ftig in die Pedale treten.“

Durch den Wettbewerbscharakter der Aktion können sich Unternehmen, Schulen, Vereine und Freundeskreise in Teams gegenseitig zum Kilometersammeln motivieren und herausfordern. Teilnehmende der Aktion zeigen auch den Verantwortlichen in Sachen Radverkehr, wie wichtig ihnen Klimaschutz und Radverkehrsförderung sind. Mitradeln und Teams bilden können alle Menschen, die in Freiburg wohnen, arbeiten, zur Uni gehen, eine Ausbildung machen oder in einem Verein aktiv sind. Wer kein eigenes Team grĂŒndet, kann dem „Offenen Team Freiburg“ beitreten. Die Teilnahme ist fĂŒr alle Teilnehmenden und deren Teams kostenlos und die Anmeldung unkompliziert und ab sofort möglich unter www.stadtradeln.de/freiburg. Unter den Teilnehmenden werden zum Abschluss der Aktion tolle Preise an Einzelpersonen und Teams verlost.

Wer mitmacht, leistet einen kleinen persönlichen Beitrag zu mehr Klimaschutz im Verkehr und tut nebenbei noch etwas Gutes fĂŒr die eigene Gesundheit. Auch ĂŒber den Aktionszeitraum hinaus bringt Stadtradeln die Verkehrswende voran. Denn die stĂ€dtische Verkehrsplanung kann aus den anonymisierten App-Daten der Radelnden wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich Routenwahl, Geschwindigkeiten und Verkehrsmengen gewinnen. So können die BedĂŒrfnisse der Radfahrenden besser eingeschĂ€tzt und bei der Verkehrsplanung entsprechend berĂŒcksichtigt werden.

Die Bilanz des letzten Jahres, als Freiburg zum dritten Mal mit dabei war, kann sich sehen lassen: 9.281 Radlerinnen und Radler in 572 Teams radelten wÀhrend der drei Aktionswochen rund 2,2 Millionen Kilometer.

Kontakt:
Felix Heck, Stabsstelle MobilitÀt
E-Mail: stadtradeln@stadt.freiburg.de
Tel.: +49 761 201-4019

www.stadtradeln.de/freiburg (Startseite und Anmeldung)
www.freiburg.de/stadtradeln (Infos der stÀdtischen Homepage)
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Photovoltaikanlage der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG in Betrieb gegangen
Aufbau (c) Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG
 
Photovoltaikanlage der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG in Betrieb gegangen
Freiburg, Juni 2024 – Die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG freut sich, ĂŒber die seit langem erhoffte, erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage auf einer Ökogewerbeimmobilie in Bad Krozingen-Biengen am 5. Juni. Diese nachhaltige Anlage sichert die solare Energieversorgung von 42 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im "Haus des Handwerks".

"Mit der Installation dieser Photovoltaikanlage setzen wir nicht nur ein weiteres Zeichen fĂŒr den wirtschaftlichen Einsatz erneuerbarer Energien und den Umweltschutz," erlĂ€utert Arno Tschunke, Vorstandsmitglied und Projektentwickler der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG. "Mit unserer Systempartnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Bernis SA beim Bau von Green Places-Gewerbeeinheiten zeigen wir, dass nachhaltige Energieversorgung im gewerblichen Bereich praktikabel und wirtschaftlich ist."

Das Projekt

Das "Haus des Handwerks" im Bad Krozinger Ortsteil Biengen, geplant von der Schweizer Firma Bernis SA unter der Marke Green Places, umfasst drei GebĂ€ude. Sie wurden bereits in 2023 fertiggestellt. Die Gewerbeimmobile in HolzstĂ€nderbauweise ist grĂ¶ĂŸtenteils belegt. 42 klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen, darunter Handwerksbetriebe, IT-Unternehmen und Start-ups, finden hier auf einer FlĂ€che von nur einem Hektar Platz fĂŒr ihre Arbeit.

Die Stromversorgung der GebĂ€ude wird ausschließlich durch die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG (Solargeno) gewĂ€hrleistet. Mittelfristig ist geplant, fĂŒr alle ParkplĂ€tze die Infrastruktur fĂŒr E-MobilitĂ€t zu installieren. Sie können alle auf Wunsch mit einer Wallbox ausgestattet werden. Die installierte PV-Leistung betrĂ€gt 382 kWp, was einer jĂ€hrlichen Stromerzeugung von etwa 360.000 kWh entspricht. Diese Energieversorgung deckt den Bedarf aller ansĂ€ssigen Gewerbeunternehmen ab. ÜberschĂŒssiger Strom wird ĂŒber ein Power Purchasing Agreement (PPA) direkt vermarktet. Der zusĂ€tzlich benötigte Strom besteht zu 100% aus Ökostrom und wird ĂŒber eine Einkaufsgemeinschaft von der Solargeno geliefert.

Finanzierung und Beteiligung

Die Investitionskosten von ca. 440.000 Euro werden mit 158.200 Euro ĂŒber die Mitglieder der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft finanziert. Angeboten wurden Beteiligungspakete zu je 2.000 Euro - 1.600 Euro als Nachrangdarlehen und 400 Euro als Genossenschaftsanteile. Zusammen kamen 137.000 Euro als Darlehen und 21.200 Euro als Anteile. Die Darlehen verfĂŒgen ĂŒber eine Laufzeit von 10 Jahren und sind fest verzinst, die Genossenschaftsanteile profitieren von der variablen jĂ€hrlichen GewinnausschĂŒttung der Genossenschaft. Der andere Teil der Investitionskosten wurde mit einem Kredit der Freiburger Sparkasse bezahlt, die seit mehreren Jahren als „Hausbank“ der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft deren PV-Anlagen mitfinanziert.

Über die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG

Die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG mit Sitz in Freiburg ist die Ă€lteste, noch erfolgreich tĂ€tige BĂŒrgerenergiegenossenschaft in Deutschland mit dem Schwerpunkt Photovoltaikstromerzeugung. GegrĂŒndet 2005 feiert sie am 8. Februar 2025 ihr ZwanzigjĂ€hriges. Die Genossenschaft betreibt 17 PV-Anlagen und ein BHKW, sie vermeidet dadurch jĂ€hrlich rund 850 Tonnen CO₂-Emissionen.
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Garten HerrenmĂŒhle im Juni
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle im Juni
Sommerliche Stimmungsbilder prĂ€gen den Garten der HerrenmĂŒhle in Bleichheim. Rosen und vielfĂ€ltige Sommerstauden blĂŒhen aus dem Vollen, im Schatten prĂ€sentieren sich Farne und Funkien von ihrer besten Seite. Jeder Gartenraum entfaltet seine eigene Stimmung. Der Fachmann Hansjörg Haas steht den Besuchern fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung.

Weitere Öffnungszeiten im Juni: Freitag, 14. und 28. Juni, von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim

FĂŒr RĂŒckfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137
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FĂŒhrungen, Exkursionen und InfostĂ€nde
Am 16. Juni findet der Tag der Artenvielfalt im Seepark Freibug statt

BlĂŒhende Pflanzen und Wiesen, eine Wildbiene sammelt Nektar und Vögel brĂŒten im Weißdorn: Szenen, wie man sie sich fĂŒr jeden Garten wĂŒnscht. Gleichzeitig ist das ungebremste Artensterben eine der großen Krisen der Gegenwart. Um das zu Ă€ndern organisiert der Landesnaturschutzverband Baden-WĂŒrttemberg (LNV) seit 2022 den Tag der Artenvielfalt. Am 15. und 16. Juni ist es wieder soweit: In ganz Baden-WĂŒrttemberg bieten Behörden, Vereine, Initiativen, Naturschutzzentren und andere Akteure verschiedene Aktionen zum Thema Artenvielfalt an. In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt grĂ¶ĂŸtenteils im Seepark bei der Ökostation statt.

So gibt das Umweltschutzamt am Sonntag, 16. Juni, ab 11 Uhr kostenlose artenreiche Saatgutmischungen aus und informiert ĂŒber das Förderprogramm Artenschutz, das kostenlose BeratungsgesprĂ€che ermöglicht und Privatmaßnahmen mit bis zu 100 Prozent fördert. Weiter geht es um 14 Uhr mit einer botanischen FĂŒhrung zum Thema Vegetation Magerrasen – das sind ökologisch hochwertige GrĂŒnflĂ€chen im Park, die wenig Pflege und keine BewĂ€sserung brauchen.

Außerdem finden mehrere FĂŒhrungen zu verschiedenen Insektengruppen wie Libellen, Schmetterlinge oder Wildbienen statt. Alle Informationen zu den Angeboten sind auf der Homepage der Ökostation www.oekostation.de oder unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de zu finden. Förderprogramm Artenschutz informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail an artenschutz@stadt.freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt ĂŒber mögliche Maßnahmen und die Höhe der FördersĂ€tze. Es können bis zu 100% der Kosten ĂŒbernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblĂŒhen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und StrĂ€ucher, Nisthilfen wurden aufgehĂ€ngt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell.
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GefĂŒhrte Wanderungen in der Wutachschlucht
Wutachschlucht (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
GefĂŒhrte Wanderungen in der Wutachschlucht
BAD KROZINGEN. Am Mittwoch, den 12. Juni 2024 ab 8:00 Uhr und am Freitag dem 14.Juni ab 8.30 finden jeweils gefĂŒhrte Wanderungen in der Wutachschlucht bzw. in die Haslachschlucht, Wutachschlucht und Lotenbachklamm. Beides sind anspruchsvolle Wanderungen auf naturnahen Wegen mit einzigartigen Aussichten.

Am 12. Juni 2024 erleben die Teilnehmer eine beeindruckende Wanderung durch die
Haslachschlucht, Wutachschlucht und Lotenbachklamm. Diese ca. 10,5 Stunden lange Tour erstreckt sich ĂŒber 12 Kilometer und umfasst einen Aufstieg von ca. 310 Metern.

Zwei Tage spĂ€ter, am 14. Juni, erwartet die Teilnehmer eine etwas kĂŒrzere Wanderung durch den Schwarzwald-Canyon - die Wutachschlucht. Diese Tour ist 10 Kilometer lang und hat einen Aufstieg von ca. 240 Metern.

Der Transfer ist bei beiden Wanderungen inklusive. Teilnehmer sollten jedoch selbst ein Vesper und GetrĂ€nke mitbringen und ĂŒber eine gute Kondition verfĂŒgen, um die Wanderungen optimal genießen zu können. Beide Wanderungen finden nur bei guter Witterung statt.

Der Treffpunkt ist jeweils vor der Tourist-Information am Eingang der Vita Classica-Therme.

Der Preis betrĂ€gt 59,00 € pro Person. Anmeldungen sind bis um 12.00 Uhr am Vortag der jeweiligen FĂŒhrung möglich.

Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Die Waldhaus-Termine im Juni
Von Wanderungen ĂŒber Permakultur bis zur Waldimkerei

Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr I ohne Anmeldung
Konzertmatinee mit AnChora
AnChora prĂ€sentiert unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) einen frechen Mix aus Rock, Pop, Jazz & Soul – bei schönem Wetter draußen im Atrium. Der Eintritt von 11 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.

Sonntag, 9. Juni, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Diesen Sonntag bringt unser schlaues FrĂ€ulein Brehm um 14 Uhr den Canis lupus – Der Wolf mit auf die Waldhaus-BĂŒhne. Um 16 Uhr folgt Lumbricus terrestris – Der Regenwurm, König der Tiere. Beide VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wolf) und 10 Jahren (Regenwurm) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr unter https://www.brehms-tierleben.com/

Sonntag, 9. Juni, 16 Uhr I ohne Anmeldung
FĂŒhrung durch die Ausstellung „Gesichter des Klimawandels“
FĂŒr die Ausstellung „Gesichter des Klimawandels“ haben sich junge Grafik-Designerinnen und -Designer der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule (GLG) und der Hamar-Katedralskole aus Norwegen gestalterisch mit dem Thema Klimawandel und dem damit verbundenen Waldsterben auseinandergesetzt. Olga Betermieux, Lehrerin fĂŒr Grafikdesign an der GLG, hat die kĂŒnstlerische Umsetzung der Ausstellung betreut und fĂŒhrt jetzt durch sie. Weitere Infos auf www.waldhaus-freiburg.de/faces-of-climate-change. Die FĂŒhrung ist kostenfrei, Spenden sind willkommen.

Fördervereinsmitglieder engagieren sich:
Samstag, 15. Juni, 9 bis ca. 18 Uhr I Anmeldung (mit/ohne PKW) unter programm-anmeldung@bund-freiburg.de
Wanderung durchs wilde Zweribachtal: Von der Kulturlandschaft zum Urwald von morgen
Hinter der Platte von St. Peter beginnen die SteilhĂ€nge und Schroffen des Zweribachtals. Im heutigen Bannwaldgebiet ist noch immer das schwere Leben der Bergbauern nachvollziehbar. Der Übergang der Kulturlandschaft in einen Urwald von morgen zeigt sich in mehreren Stadien auf dieser 11 km langen Wanderung. Die Wege sind teils schmal und steil, gute Trittsicherheit ist erforderlich. Exkursionsleiter Gerd SĂŒssbier ist Diplom-Forstwirt und Wanderleiter. Die Teilnahme ist frei.
In Kooperation mit dem BUND-Regionalverband Freiburg

Sonntag, 16. Juni, 11 bis 14 Uhr I Anmeldeschluss: 10. Juni
Workshop: Grundlagen Waldgarten nach Permakulturprinzipien
Was ist ein Waldgarten und wie kann ich ihn nach Permakulturprinzipien gestalten? Dieser Grundlagen-Workshop richtet sich an alle, die noch keine bis wenig Erfahrung mitbringen. Auch wer sich fĂŒr das Waldgartenprojekt interessiert, ist herzlich willkommen. Wir gehen u.a. der Frage nach, warum die Beobachtung im Gestaltungsprozess so wichtig ist. Referentin Angie Schmitt ist Natur- und UmweltpĂ€dagogin und Permakulturistin. Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Freitag, 21. Juni, 14 bis 16 Uhr I Anmeldeschluss: 21. Juni
Exkursion: Von der Zeidlerei zur modernen Waldimkerei
Dieser Streifzug durch den Wald und die Waldgeschichte mit dem Förster Dieter Thoma (Stadtwaldrevier Roßkopf) beginnt am Treffpunkt Forsthaus an der KartĂ€userstraße 129. Bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und ggfs. Vesper und GetrĂ€nke denken. Ab 12 Jahren. Die Teilnahme ist frei.
In Kooperation mit dem Forstamt Freiburg

Samstag, 22. Juni, 13 bis 16 Uhr I ohne Anmeldung
Offener Aktionstag im Waldgarten
An diesem Aktionstag werden verschiedene Arbeiten verrichtet. Wir bereiten einen Teichbau vor, bauen das GartenhĂ€uschen innen aus, richten Wege her, mulchen usw. Mitzubringen sind Verpflegung, Arbeitshandschuhe, ggf. Sonnenschutz und wetterangepasste Kleidung. Treffpunkt ist der Waldgarten, vom Waldhaus aus 200m waldeinwĂ€rts links an der Waldfahrstraße (keine Zufahrt mit Pkw). Bei starkem Regen entfĂ€llt der Aktionstag mit der UmweltpĂ€dagogin und Permakulturistin Angie Schmidt. Die Teilnahme ist frei.

Sonntag, 23. Juni, 14 bis 15.30 Uhr I ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Das Stadtwaldarboretum im Sommer
Das Stadtwaldarboretum in GĂŒnterstal bietet einen großen Reichtum an Strauch- und Baumarten aus aller Welt. Lernen Sie bei dieser FĂŒhrung mit dem Biologen Winfried Meier einen Teil davon im Sommeraspekt in der weiteren Umgebung des Waldhauses kennen. Teilnahmebeitrag 6 Euro (bitte im Waldhaus-CafĂ© bezahlen) In Kooperation mit dem Verein Freunde des Stadtwald-Arboretums GĂŒnterstal

Fördervereinsmitglieder engagieren sich:
Samstag, 29. Juni, 9 bis ca. 18 Uhr I Anmeldung und weitere Infos unter programm-anmeldung@bund-freiburg.de
Wanderung vom Feldberg nach Todtnauberg
Die Tour mit Elisabeth Link, Wanderleiterin, und Gerd SĂŒssbier, Diplom-Forstwirt und Wanderleiter, fĂŒhrt vom Feldbergerhof durch die naturnahen NordosthĂ€nge des Feldseekars ĂŒber den GrĂŒblesattel bis auf den Höchsten im Schwarzwald. Nach Einkehr in der TodtnauerhĂŒtte gehtÂŽs ins hoch gelegene Dorf Todtnauberg, das ĂŒber viele Jahrhunderte vom Bergbau geprĂ€gt wurde und heute ein beliebter Wintersportort ist. StreckenlĂ€nge ca. 12 km, Aufstieg 350 HM, Abstieg 600 HM. Die Teilnahme ist frei, Spenden sind willkommen.
In Kooperation mit dem BUND-Regionalverband Freiburg

Anmeldungen an info@waldhaus-freiburg.de, unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag, 9 bis 12.30 Uhr) oder unter
www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©)
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Veranstaltungen 
 
Garten HerrenmĂŒhle im Juni
(c) Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle im Juni
Sommerliche Stimmungsbilder prĂ€gen den Garten der HerrenmĂŒhle in Bleichheim. Rosen und vielfĂ€ltige Sommerstauden blĂŒhen aus dem Vollen, im Schatten prĂ€sentieren sich Farne und Funkien von ihrer besten Seite. Jeder Gartenraum entfaltet seine eigene Stimmung. Der Fachmann Hansjörg Haas steht den Besuchern fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung. Öffnungszeiten im Juni: Sonntag, 9. Juni von 13 bis 18 Uhr, Freitag 14. und 28. Juni von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim

FĂŒr RĂŒckfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137
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Veranstaltungen 
 
 
Honig und mehr
Am 9. Juni lÀdt der Mundenhof zum Bienensonntag ein

WĂ€hrend der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am siebenten Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklĂ€rt seit 2005 einmal jĂ€hrlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fĂ€llt er auf Sonntag, 9. Juni.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es da am Bienenhaus, im Eingangsbereich des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes ĂŒber die fleißigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Imkerverein Freiburg statt. FĂŒr Fragen stehen dessen Imkerinnen und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur VerfĂŒgung. Sie erklĂ€ren zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut gefĂŒttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert.

Über den Tag verteilt finden regelmĂ€ĂŸig FĂŒhrungen zu den Bienenvölkern statt. Damit die angebotenen FĂŒhrungen nicht schmerzhaft werden, stehen mehrere SchutzanzĂŒge zur VerfĂŒgung.

Den gesamten Bienensonntag ĂŒber gibt es außerdem am Bienenhaus Honig vom Mundenhof und von anderen Standorten zu probieren und zu kaufen.
 
 

Verschiedenes 
 
Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
KrÀutergarten (c) Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Am Montag, den 3. Juni 2024 um 10.00 Uhr nimmt Sie Maria Weiß mit auf einen Rundgang durch den Duft- und KrĂ€utergarten im Herzen des Kurparks von Bad Krozingen.

Sie interessieren sich fĂŒr KrĂ€uter? Dann mĂŒssen Sie den Duft- und KrĂ€utergarten im Kurpark Bad Krozingen kennen lernen. Der KrĂ€utergarten begeistert mit seiner Pflanzenvielfalt, die knapp 500 Pflanzenarten umfasst. Dazu zĂ€hlen neben herkömmlichen Pflanzen wie Rosen, auch Heilpflanzen und außergewöhnliche GewĂ€chse.

Kinder können mystische Holzskulpturen, ein Bienenhaus und einen Bienenlehrpfad entdecken. Der KrĂ€utergarten dient auch als Biotop und ist das Zuhause von Insekten, Vögeln, Eidechsen, Blindschleichen und natĂŒrlich Bienen.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info. Die Mindestteilnehmerzahl betrĂ€gt 4 Personen. FĂŒr interessierte Gruppen, Vereine, KindergĂ€rten und Schulen werden auch SonderfĂŒhrungen mit verschiedenen Themeninhalten angeboten. Die TeilnahmegebĂŒhr betrĂ€gt 8 € pro Person.
 
 

Verschiedenes 
 
Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald
Wutachschlucht (c) Kommwirmachendaseinfach / Nicole Hagmann & Marco Emminger
 
Überragend steil: Im Schluchtenparadies Hochschwarzwald
Tosend bahnt sich die wilde Ravenna ihren Weg und grĂ€bt sich seit Jahrtausenden ein enges Tal. Erkundet werden kann es ĂŒber Holzstege und Felsgalerien auf dem „Heimatpfad Hochschwarzwald“. Kleine Kaskaden, der große Ravenna-Fall und das beindruckende Ravenna-Viadukt machen die Tour zu einem Erlebnis. Die unweit gelegenen „Schwester-Schluchten“ Wutach- und Gauchachschlucht zĂ€hlen zu den Ă€ltesten Naturschutzgebieten in Baden-WĂŒrttemberg. Die abwechslungsreiche „Drei-Schluchten-Tour“ verbindet sie mit der abenteuerlichen Engeschlucht.
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Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselswanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 25. Mai 2024 ab 13.30 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banu-zertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 19-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Die Esel- und KrĂ€uterwanderung startet vor der Vita Classica. Der Weg fĂŒhrt in und um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener Rebberg. Der Kurpark bietet mit seinen vielen bunten Blumenbeeten und den beiden Blumenpfauen, den Wahrzeichen des Kurparks, einen prĂ€chtigen und farbenfrohen Anblick auf rund 40 Hektar. Die Teilnehmer spazieren am Fluss entlang und können den alten und seltenen Baumbestand bewundern. Auf dem Rebberg ist ein wunderschöner Ausblick zu genießen. Insgesamt betrĂ€gt die Strecke etwa 8 km.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 17.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 20,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr / 19,00 € zzgl. Vvk-GebĂŒhr mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 10,00 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Freiburg: Ergebnisse des Zugversuchs liegen vor
Linde am Oberlindenplatz kann vorerst stehen bleiben und steht unter Beobachtung

Die Linde am Brunnen in Freiburg Oberlinden ist ein markantes Wahrzeichen und viele Menschen in der Stadt schĂ€tzen den Baum. Leider schwĂ€chelt er jedoch seit Jahren. Am 23. April sollte ein Zugversuch zeigen, wie standsicher der Baum noch ist und ob es eine Möglichkeit gibt, ihn zu erhalten. Nun liegen die Ergebnisse der Messung vor: Sowohl die Stand- als auch Bruchsicherheit des Baums gehen seit Jahren zurĂŒck und werden weiter abnehmen. Der Zugversuch hat aber ergeben, dass die Linde aktuell noch ausreichend standsicher ist und vorerst stehen bleiben kann.

Die Werte machen deutlich, dass die Linde in den letzten Jahrzehnten immer wieder statisch relevante Wurzeln verloren haben muss. Dadurch hat die Verankerung und somit auch die Standsicherheit deutlich abgenommen. Da die Linde aber eine relativ kleine Krone hat, gleichzeitig der Stamm aber noch die Dimensionen eines Altbaums aufweist, ist sie jedoch noch ausreichend. Außerdem belegen die Messungen aus dem Zugversuch und auch die vorab durchgefĂŒhrten Bohrwiderstandsmessungen: Der Stamm droht nicht zu brechen, auch wenn er bereits sehr ausgehöhlt ist.

Die Krone muss auf dem jetzigen Maß gehalten werden, um die AngriffsflĂ€che fĂŒr Wind nicht zu erhöhen. Weiterhin ist mit einem hohen Aufwand fĂŒr die Kontrollen und Untersuchungen zu rechnen. In den Folgejahren wird vor allem das Fortschreiten der FĂ€ule weiter beobachtet. Den Zugversuch wird das GuT spĂ€testens in 2027 wiederholen. Prognosen, wie lange der Baum sicher steht und ob die Linde ihren 300. Geburtstags im Jahr 2029 erleben wird, sind schwierig. Es ist nur schwer abzuschĂ€tzen, wie schnell die Stand- und Bruchsicherheitsreserven weiter abnehmen. Das mĂŒssen jĂ€hrliche Untersuchungen zeigen. Sobald die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist, muss das Amt den Baum fĂ€llen.

Die Messungen hat der Baumgutachter Dr. David Ferner in Kooperation mit der französischen Firma „Soins Modernes Des Arbres“, Sylvain Dujardin und Cloe Seignovert, durchgefĂŒhrt.

Hintergrund:
Leider hat der Baum bereits seit Jahren einen Großteil seiner Krone verloren, und der Stamm ist durch Pilze stark ausgehöhlt. Der Oberlindenplatz ist ein Standort, der durch hohe Versiegelung und viele bauliche Eingriffe mit Stress fĂŒr den Baum verbunden ist. Die Krone musste bereits mehrfach zurĂŒckgeschnitten werden, um den Baum zu erhalten. In den vergangenen trockenen Sommern wurde die Linde sowohl vom Garten- und Tiefbauamt als auch von Anwohnern intensiv gewĂ€ssert, so dass sich die VitalitĂ€t stabilisiert hat. Die Standfestigkeit des nur noch 7,5 Meter hohen Stammes hat jedoch deutlich abgenommen. Das ist bei Kontrollen und Pflegemaßnahmen im April aufgefallen. Weil die Linde an einem zentralen und stark besuchten Ort steht, gelten besonders hohe AnsprĂŒche an die Verkehrssicherheit. Die Ursache fĂŒr die KippgefĂ€hrdung des Baumes sind SchĂ€den an den Wurzeln. Der Zugversuch ist die einzig mögliche Methode, um hierĂŒber geeignete Daten zu gewinnen und die noch vorhandene Standsicherheit der Linde zu ermitteln.
 
 

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Freiburg feiert fĂŒnf Jahre Frelo
(c) VAG, Foto: Anja Thölking
 
Freiburg feiert fĂŒnf Jahre Frelo
Das Freiburger Fahrradvermietsystem Frelo feiert am 17. Mai seinen fĂŒnften Geburtstag. An den Start ging man damals mit knapp 400 RĂ€dern an 35 Stationen – und begleitet von der ein oder anderen skeptischen Stimme nach dem Motto: „In Freiburg hat doch sowieso jede und jeder mindestens ein Fahrrad.“ Doch das Vermietsystem brummte von Anfang an und wuchs schnell. Heute zĂ€hlt man rund 760 RĂ€der und 100 Stationen; dazu noch, seit April 2021, 20 E-LastenFrelos. Mittlerweile wurden die rotweißen RĂ€der bereits rund 2,3 Millionen Mal gebucht, und die Ausweitung ins Umland ist im Gange und beginnt Fahrt aufzunehmen. Schon heute gibt es Frelo-Stationen in Denzlingen, Reute, Vörstetten, Gewerbepark Breisgau. Ab dem Jahr 2026 werden sich zahlreiche Gemeinden aus den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dem Fahrradvermietsystem anschließen.

Frelo-Freifahrt am 17. Mai und Gewinnspiel

Zur Feier des Geburtstages können am 17. Mai alle Frelos kostenlos ausgeliehen werden. Wer nicht ohnehin schon eine oder einer der bisher rund 70.000 dafĂŒr registrierten Personen ist, muss sich fĂŒr die Leihe einmalig und vollkommen kostenlos in der App von nextbike anmelden.
Wer an einem Gewinnspiel teilnehmen will, dessen Hauptpreis ein Deutschland-Ticket-Abo fĂŒr 3 Monate ist, der sollte am 17. Mai dem Instagram-Kanal der VAG folgen. Hier wird es Hinweise auf ein verstecktes Frelo geben. Wer es findet, schickt per Instagram eine private Nachricht mit der Frelo-Nummer an die VAG.

Wie alles begann

Im Oktober 2017 hatte der Gemeinderat die EinfĂŒhrung und den Aufbau eines öffentlichen Fahrradvermietsystems beschlossen und die VAG sowie die Verwaltung beauftragt, die fĂŒr eine Inbetriebnahme im Jahr 2019 notwendigen Schritte umzusetzen. Nach einer Ausschreibung wurde die Leipziger Firma nextbike mit der Installation und dem Betrieb eines Vermietsystems beauftragt. Als Vertragspartnerin fungiert dabei die VAG. Die Stadt Freiburg stellt gemĂ€ĂŸ einem Gemeinderatsbeschluss fĂŒr die Finanzierung des Systems einen Zuschuss von bis zu 300.000 Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung.

„Unser Ziel, das MobilitĂ€tsangebot fĂŒr die Freiburgerinnen und Freiburger sowie fĂŒr die vielen GĂ€ste der Stadt um einen weiteren Baustein zu erweitern, haben wir erreicht,“ freut sich OberbĂŒrgermeister Martin Horn anlĂ€sslich des Geburtstages. „Gemeinsam mit der VAG machen wir es den Menschen in der Stadt damit noch leichter, ohne Auto komfortabel mobil zu sein. Frelo hat sich schnell enorm etabliert. Es ist ein wirklich wichtiges und starkes Angebot - und man kommt damit in Freiburg spontan und zĂŒgig von A nach B“

Die VAG VorstĂ€nde Oliver Benz und Stephan Bartosch ergĂ€nzen: „Vor allem fĂŒr Menschen, die mit Bus und Bahn in Freiburg unterwegs sind oder mit dem öffentlichen Verkehr nach Freiburg kommen, erweitert das Fahrradvermietsystem den Aktionsradius abseits der Haltestellen und stellt eine gute ErgĂ€nzung zum ÖPNV dar. Das rotweiße Rad wird sehr oft genau fĂŒr diesen ‚letzten Kilometer‘ der Reisekette genutzt.“

Ein paar Zahlen

Ausleihen seit Mai 2019: ca. 2,3 Mio.
AusleihstÀrkster Monat: Juli 2023 mit 74.345 Ausleihen
Standort mit hÀufigsten Leihen:
Hauptbahnhof (meiste Ausleihen)
Rempartstraße (meiste RĂŒckgaben)
95 Prozent der Fahrten dauern weniger als 30 Minuten
Über die HĂ€lfte aller Ausleihen dauerten weniger als 15 Minuten
Uhrzeit mit höchsten Ausleihzahlen: 18-19 Uhr
Die meisten Fahrten bleiben unter 2 km
 
 

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Von Wasser durchdrungen: Donauversickerung Immendingen
Donauversickerung bei Tuttlingen (c) Adobe Stock / Markus Keller
 
Von Wasser durchdrungen: Donauversickerung Immendingen
Die Donau entspringt in Baden-WĂŒrttemberg, ist einer der mĂ€chtigsten Ströme Europas und immer fĂŒr eine Überraschung gut. Schon ihre Quelle ist umstritten. FĂŒr die einen ist es die Breg bei Furtwangen, fĂŒr die anderen der Donaubach in Donaueschingen. Ein weltweit einzigartiges NaturphĂ€nomen bildet die „Donauversickerung“ bei Immendingen: Die noch junge Donau versinkt hier in den Sommermonaten vollstĂ€ndig im Karstgestein und taucht erst 12 Kilometer weiter und 183 Höhenmeter tiefer im Aachtopf, Deutschlands grĂ¶ĂŸter Quelle, wieder auf. Mit der Aach fließt das Wasser dann in den Bodensee und weiter ĂŒber den Rhein bis in die Nordsee. Je nach Wetter kann man das Flussbett von Mitte Mai bis Mitte September trockenen Fußes durchwandern und dort Urzeit-Fossilien finden.
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Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
KrÀutergarten (c) Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
Duft- & KrĂ€utergartenfĂŒhrung Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Am Montag, den 13. Mai 2024 um 10.00 Uhr nimmt Sie Maria Weiß mit auf einen Rundgang durch den Duft- und KrĂ€utergarten im Herzen des Kurparks von Bad Krozingen.

Sie interessieren sich fĂŒr KrĂ€uter? Dann mĂŒssen Sie den Duft- und KrĂ€utergarten im Kurpark Bad Krozingen kennen lernen. Der KrĂ€utergarten begeistert mit seiner Pflanzenvielfalt, die knapp 500 Pflanzenarten umfasst. Dazu zĂ€hlen neben herkömmlichen Pflanzen wie Rosen, auch Heilpflanzen und außergewöhnliche GewĂ€chse.

Kinder können mystische Holzskulpturen, ein Bienenhaus und einen Bienenlehrpfad entdecken. Der KrĂ€utergarten dient auch als Biotop und ist das Zuhause von Insekten, Vögeln, Eidechsen, Blindschleichen und natĂŒrlich Bienen.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info. Die Mindestteilnehmerzahl betrĂ€gt 4 Personen. FĂŒr interessierte Gruppen, Vereine, KindergĂ€rten und Schulen werden auch SonderfĂŒhrungen mit verschiedenen Themeninhalten angeboten.
 
 

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Der Igel ist Tier des Jahres 2024
Hinweise der stÀdtichen Wildtierbeauftragten

Wer kennt ihn nicht, den Igel? Der kleine stachlige Bewohner unserer VorgĂ€rten ist unverwechselbar und allseits beliebt. Was viele nicht wissen ist, dass der Bestand der kleinen Stacheltiere rĂŒcklĂ€ufig ist. Obwohl der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) in ganz Deutschland verbreitet ist, steht er mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste der SĂ€ugetiere Deutschlands. Fehlende Nahrung und geeignete RĂŒckzugsorte in der Kulturlandschaft haben dazu gefĂŒhrt, dass Igel mittlerweile verstĂ€rkt in SiedlungsrĂ€umen ziehen. Aber auch hier ergeht es ihnen nicht unbedingt besser. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr ihn stellt der Mensch dar. Nicht nur der Verkehr macht ihm zu schaffen, sondern auch fehlende Unterschlupfmöglichkeiten. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Wildtierstiftung den Igel zum Tier des Jahres 2024 gewĂ€hlt.

Um dem Igel zu helfen, braucht es wenig. In wilden Ecken im Garten findet er Nahrung und Unterschlupf. Je strukturreicher und naturnĂ€her ein Garten also ist, desto besser. Dazu zĂ€hlt, giftfrei zu gĂ€rtnern und auf den MĂ€hroboter zu verzichten, der Tiere ernsthaft verletzen kann. ZusĂ€tzlich kann man den heimlichen EinzelgĂ€ngern sichere und trockene Überwinterungsmöglichkeiten schaffen. Dazu braucht es nicht die gekaufte Überwinterungshilfe, ein Holz- oder Laubhaufen reicht aus. GefĂŒttert werden sollte der Igel nicht. In der Regel findet er genĂŒgend bodenlebende Tiere wie Schnecken, Insekten, Spinnen und WĂŒrmer.

Der Igel zĂ€hlt zu den besonders geschĂŒtzten Tieren. Diese dĂŒrfen nicht einfach aus der Natur entnommen werden. Wer aber einen kranken, verletzten oder hilfsbedĂŒrftigen Igel findet, darf ihn laut Bundesnaturschutzgesetz fĂŒr den Zeitraum der Genesung bei sich aufnehmen. Es besteht jedoch keine gesetzliche Verpflichtung dazu. Wenn man sich fĂŒr eine Aufnahme entscheidet, gilt es einiges zu beachten und Rat bei Experten einzuholen. Ansprechpartner sind hierfĂŒr das bundesweite Igelnotnetz, der Tierschutzverein oder die Wildtiertierbeauftragten der Stadt Freiburg.

Die Kosten einer Behandlung beim Tierarzt hat der Aufnehmende zu tragen. Sobald sich das Tier selbst erhalten kann, ist es unverzĂŒglich freizulassen. In AusnahmefĂ€llen und nur wenn es die KapazitĂ€ten zulassen, nimmt der Tierschutzverein auch Igel im hauseigenen Wildtiercontainer auf. Auf diese Weise werden etwa 70 Igel im Jahr betreut. Bei Ankunft der Tiere werden sie von einem Tierarzt oder Tierpflegern durchgecheckt, gewogen und, wenn nötig, zugefĂŒttert.

In der Wildtierunterkunft können Igel auch ihren Winterschlaf verbringen. Gegen FrĂŒhling werden sie dann wieder in ihrem Revier ausgewildert. Die zunehmende stĂ€dtische Verdichtung und die Verkleinerung ihres Lebensraums, die damit einhergeht, lĂ€sst die Zahl hilfebedĂŒrftiger Wildtiere, die im Tierschutzverein eintreffen, kontinuirlich steigen. Die Wildtierstation im Tierheim finanziert sich dabei nur ĂŒber Spenden und ist ĂŒber jede UnterstĂŒtzung dankbar.

Besteht keine Chance auf eine vollstĂ€ndige Heilung, wird es komplizierter. Wildtiere sollten generell nicht zur Dauerpflege aufgenommen werden, denn der Kontakt zum Menschen ist in der Regel sehr belastend fĂŒr die Tiere und ein Leben in Gefangenschaft nicht wĂŒnschenswert. Zudem gibt es kaum Stellen, wo eine dauerhafte Unterbringung ĂŒberhaupt möglich ist. Manchmal ist es deshalb sinnvoller, sie in der Natur zu belassen und gegebenenfalls dafĂŒr zu sorgen, dass sie einen ruhigen RĂŒckzugsort haben.

Bei allgemeinen Fragen zu Wildtieren können sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an die Wildtierbeauftragten der Stadt werden (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr). Lea Dieminger (Tel. 0761/201 6217, mobil 0151-7248 7146, lea.dieminger@stadt.freiburg.de) ist fĂŒr geschĂŒtzte Tierarten zustĂ€ndig und Andreas SchĂ€fer (Tel. 0761-201 6213, mobil 0176-63471864, andreas.schaefer@stadt.freiburg.de) fĂŒr jagdbare Tierarten.
 
 

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RĂ€der, Schmuck und Co
Am Montag, 13. Mai, kommen im Haus der Begegnung Fundsachen unter den Hammer

Neu: Zahlung mit EC-Karte möglich

Am Montag, 13. Mai, werden ab 13 Uhr rund 80 FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art öffentlich versteigert. Die Versteigerung findet im Haus der Begegnung im Habichtweg 48 statt.

Wie immer kommen vor der Versteigerung der FundfahrrÀder Kartons mit Allerlei und Schmuck unter den Hammer.

Die FundfahrrÀder können vorab von 12 bis 13 Uhr am Versteigerungsort besichtigt werden.

Zum Versteigerungsbetrag wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Alle versteigerten GegenstÀnde können in bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.
 
 

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FrĂŒhjahrsoffensive Carsharing
Dreizehn neue Stationen in der Stadt Freiburg

Carsharing boomt und mittlerweile nutzen in Freiburg 12.000 Menschen das Angebot regelmĂ€ĂŸig – Tendenz steigend. Mit der Nachfrage vergrĂ¶ĂŸern die Anbieter auch ihre Flotten und verbessern so das Angebot fĂŒr die Freiburgerinnen und Freiburger. In diesem FrĂŒhjahr sind das insgesamt 13 neue Stationen mit 27 Fahrzeugen. Teilweise sind die Stationen nun auch mit FahrradbĂŒgeln ausgestattet, damit alle, die aufs Auto umsteigen, ihr Rad bequem und sicher an der Station parken können.

Carsharing ist ein wichtiger Bestandteil moderner MobilitÀt. Wenn die Menschen in der Stadt Fahrzeuge teilen, können sowohl die Fahrzeuge als auch der begrenzte öffentliche Verkehrsraum effektiver genutzt werden. Damit reduziert Carsharing den Parkdruck und trotzdem können Menschen, die sich kein privates Auto leisten können oder wollen, bei Bedarf ein Auto nutzen.

Die neuen Stationen:

1. Merzhauser Straße 70 (Wiehre)
2. Talstraße 21 (Wiehre)
3. Dreikönigstraße 27 (Wiehre)
4. GĂŒnterstalstraße 29 (Wiehre)
5. Sonnenbergstraße 1 (Littenweiler)
6. Hansjakobstraße (vor Anwesen Heinrich-Heine-Straße 18, Waldsee)
7. Schwarzwaldstraße 129 (Oberau)
8. Sautierstraße 33 (Herdern)
9. Okenstraße 13 (Herdern)
10. Bachgasse (ZĂ€hringen)
11. Grete-Borgmann-Straße (StĂŒhlinger)
12. Komturstraße 18 (BrĂŒhl-Beurbarung)
13. Alemannenstraße 96 (Littenweiler)

Im Laufe des Jahres werden etwa 15 weitere Carsharing-Stationen im Stadtgebiet folgen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Mai
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂŒhle Bleichheim im Mai
Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der FrĂŒhling in vollem Gange.

Glyzinien und Strahlengriffel betören mit ihrem Duft, Schwertlilien und die ersten Rosen begleiten mit ihrer BlĂŒtenfĂŒlle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die FĂŒlle des ausklingenden FrĂŒhjahrs und beginnenden FrĂŒhsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit BlĂŒten und frischen GrĂŒntönen, unzĂ€hlige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern fĂŒr Fragen zur VerfĂŒgung.

Geöffnet: Sonntag, 12. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 10. und 24. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
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Verschiedenes 
 
Balkonkraftwerke
PrĂŒfung Balkonkraftwerke (c) Stiftung Warentest
 
Balkonkraftwerke
Nur die gĂŒnstigste Solaranlage ist gut

Nur eins von acht getesteten Balkonkraftwerken ist gut. Die HĂ€lfte der Solaranlagen schneidet im Test der Stiftung Warentest ausreichend oder mangelhaft ab. Bei drei Panels brach in der Schnee- und Sturmsimulation das Glas. Ein von mehreren Anbietern genutzter Wechselrichter kann andere ElektrogerĂ€te und Funkverbindungen stören. Die Bundesnetzagentur hat ihn zur ÜberprĂŒfung vom Markt genommen.

Das Segment der SteckersolargerĂ€te boomt und durch neue Gesetze sollen Installation und Betrieb weiter vereinfacht werden. „Schon nach fĂŒnf Jahren kann sich eine Balkon-Solaranlage amortisieren“, so Testleiter Dirk Lorenz, „abhĂ€ngig von Anschaffungskosten, Förderung, Jahresertrag und verbrauchtem Strom“.

Doch nur eine Anlage ĂŒberzeugt im Test der Stiftung Warentest – sie erzeugt eine passable Strommenge, trotzt Sturm und Hagel und lĂ€sst sich recht leicht montieren. Es ist die gĂŒnstigste Anlage im Test – allerdings ein Auslaufmodell. Drei Anlagen sind immerhin befriedigend.

In praller Sonne produzieren alle getesteten Anlagen reichlich Strom. „Doch verschattet zum Beispiel Laub einen Teil der Panels, sinkt die Ausbeute deutlich“, so Lorenz. Im Test wurden die Module zu einem Viertel abgedeckt. Im besten Fall brachten sie dann nur noch etwas mehr als die HĂ€lfte ihrer Leistung.

Die Tester empfehlen daher, die Module an einem sonnigen Standort anzubringen und sie möglichst anzuwinkeln. Wenn sie senkrecht am Balkon hÀngen oder waagrecht auf dem Dach liegen, ist der Ertrag geringer.

Der Test Balkon-Solaranlagen findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/balkonkraftwerke.
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