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Veranstaltungen 
 
Neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus Freiburg
Waldhaus Jagdperspektiven / Foto: Ulrich Schraml
 
Neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus Freiburg
Von BogenjĂ€gern und HightechschĂŒtzen: Diskussionsabend am
Dienstag, 19. MĂ€rz, um 18 Uhr ĂŒber neue Rollen der Jagd

Unter dem Titel „Jagdperspektiven: Kultur, Politik, Landschaft“
startet eine neue Veranstaltungsreihe im Waldhaus

Unter dem Titel „Jagdperspektiven: Kultur, Politik, Landschaft“ startet
im Waldhaus eine neue Veranstaltungsreihe. Den Auftakt bildet am
Dienstag, 19. MĂ€rz um 18 Uhr der Impulsvortrag „Von BogenjĂ€gern
und HightechschĂŒtzen“, dem sich eine Podiumsdiskussion ĂŒber neue
Rollen der Jagd anschließt.

Das Wesen der Jagd wird oft aus dem prÀhistorischen Erbe der
Menschheit abgeleitet. Jagd ermöglicht heute auch in einem urbanen
Umfeld kleine Fluchten in die Natur und zu den UrsprĂŒngen unserer
Kultur. TatsÀchlich ziehen JÀger aber oft mit Hightech-Instrumenten
in den Wald und spielen ihre technische Überlegenheit gegenĂŒber
dem Wild aus. Was bleibt da vom jagdlichen Traum eines ZurĂŒck zur
Natur? Wie passt er zur Massenvermehrung mancher Wildarten und
ihrer Ausbreitung bis in die GroßstĂ€dte? Wie zu den PlĂ€nen neuer
Großschutzgebiete, die natĂŒrliche Prozesse zulassen wollen?

Über neue Rollen dieses alten Handwerks, seine Motive und
Praktiken diskutieren nach dem Impulsvortrag „Von BogenjĂ€gern und
HightechschĂŒtzen“ vier Vertreterinnen und Vertreter der Jagd: Nicole
Schmalfuß als Leiterin des stĂ€dtisches Forstamtes, Thorsten
Beimgraben von der Hochschule fĂŒr Forstwirtschaft Rottenburg,
Heidrun Zeus vom Nationalpark Schwarzwald und Jan Riedel als
Vorsitzender des Deutschen Bogenjagd-Verbands. Moderiert wird
der Abend von Ulrich Schraml, der auch den Impulsvortrag hÀlt. Er
ist Leiter der Abteilung Wald und Gesellschaft der Forstlichen
Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Wie brisant das Thema Jagd ist, zeigt neben Presseberichten ĂŒber
die Zulassung der Jagd in befriedeten Bezirken auch die Diskussion
ĂŒber die „letale Entnahme“ sogenannter Problemwölfe. Worum es
beim Thema Jagd noch geht und welche Akteure und Geschichten
dahinterstecken, erfĂ€hrt man in der Ausstellung „Wild + Jagd –
GrenzgĂ€nge zwischen Kultur und Natur“, die noch bis zum 22.
September 2019 im Waldhaus zu sehen ist.

Die Themen Natur und Wildnis haben sich in den letzten Jahren zu
einem Mega-Trend entwickelt. Dabei gibt es bei uns seit etlichen
Jahrtausenden keine Wildnis mehr. Wir leben in einer stark
genutzten Kulturlandschaft. Die AnsprĂŒche der Land- und
Forstwirtschaft, der Bevölkerung und der Ökologie sind oft schwer in
Einklang zu bringen. Die Rolle der Jagd in diesem komplexen
Zusammenhang ist wenigen Menschen bewusst. Über die alltĂ€gliche
Jagdpraxis in Deutschland wird selten berichtet. Diese WissenslĂŒcke
gibt Raum fĂŒr Vorurteile. Deshalb will die Ausstellung ĂŒber aktuelle
und historische Aspekte der Jagd aufklÀren.

DarĂŒber hinaus bieten eine Vortragsreihe im Waldhaus und eine
Tagesexkursion Gelegenheit, sich intensiv mit Fragen zum Thema
auseinanderzusetzen. Kooperationspartner sind die Forstliche
Versuchs- und Forschungsanstalt, das stÀdtische Forstamt, die
KreisjÀgervereinigung und das Alemannische Institut.

Vortragsreihe im Waldhaus, Eintritt frei

Donnerstag, 9. Mai, 18 Uhr:
Jagdliche PrÀgung unserer Kulturlandschaften
Unsere Kulturlandschaften wurden stark durch die herrschaftliche
Jagd geprÀgt, nicht nur in Gestalt der barocken Jagdschlösschen.
Auch die territoriale und die Siedlungs-Entwicklung, die Baumarten-
Zusammensetzung der WĂ€lder und die Betriebsarten waren von
jagdlichen Interessen beeinflusst. Hecken, Hage, WÀlle und GrÀben
markieren zum Teil heute noch die alten Jagdgrenzen. ZĂ€une
verschlangen extrem viel Holz. Mit vielen Bildern und Karten zeichnet
Werner Konold vom Alemannischen Institut in diesem Vortrag die
Kulturlandschaftsgeschichte unter dem Einfluss der Jagd nach.

Donnerstag, 16. Mai, 18 Uhr:
Jagdpraxis in der Schweiz
Wer einmal im September im Kanton GraubĂŒnden wandern war, hat
dort die besondere Stimmung wÀhrend der Hochjagd erlebt. Nicht
nur die JĂ€ger sondern auch ein großer Teil der einheimischen
Bevölkerung wird vom Jagdfieber erfasst. Dort ist die Jagd seit 1526
ein Volksrecht. Im Vergleich zu Deutschland weist die Jagdpraxis in
der Schweiz einige Besonderheiten auf. Neben dem bei uns ĂŒblichen
Revier-Jagdsystem gibt es in vielen Schweizer Kantonen das Patent-
Jagdsystem, bei dem das Recht der JagdausĂŒbung nicht an den
Grundbesitz gebunden ist.
Als gebĂŒrtiger Walliser Förster, JĂ€ger, ehemals im Naturschutz und
nun in der Großraubtierforschung TĂ€tiger kann Referent Ralph Manz
aus Birgisch im Wallis Einblicke geben in die Schweizer
Jagdgeschichte, ihre Entwicklung und ihre Herausforderungen.

Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr:
Sinn und Sinnlichkeit der Jagd aus kulturanthropologischer Sicht
Was tun JĂ€ger eigentlich, wenn sie zur Jagd gehen? Welche Art von
Natur- und Tiererfahrung ermöglicht die Jagd? Die Debatten um die
Jagd lenken meist davon ab, sich genauer damit zu beschÀftigen,
was dabei im Detail passiert. Wie ist es, wenn man an einem kalten
Dezembertag stundenlang im Regen im Wald steht, auf ein Tier
wartet, sich dabei still verhalten und trotzdem unermĂŒdlich wachsam
bleiben muss? Wie fĂŒhlt es sich an, wenn man dann ein Tier erblickt,
langsam die Waffe erhebt und sich bereit macht zum Schuss?
Anhand dieser fĂŒr die Jagd zentralen Handlungen zeigt der
Ethnologe Thorsten Gieser (UniversitÀt Koblenz Landau), inwiefern
die Jagd eine körperliche Handlungs- und Wahrnehmungspraxis ist.
Hier treffen sich Empfinden und Affekt, Handlungskompetenzen und
geschulte Sinnes- bzw. Wahrnehmungsfertigkeiten. Und hier entsteht
auch eine Art ‚Sinn‘, der sich aus dem Vollzug des Jagens ergibt.

Donnerstag, 26. Mai, 8.30 bis ca. 17 Uhr:
Tagesexkursion in die Alten Bodmanschen WĂ€lder am
Bodensee zum Thema Waldbau, Jagd und Naturschutz
Der BodanrĂŒck liegt am Bodensee zwischen dem Überlinger und
dem Untersee. Auf einer gut zweistĂŒndigen Wanderung mit
Johannes von Bodman und Werner Konold vom Alemannischen
Institut erkunden wir den Wald auf dem BodanrĂŒck. AltbĂ€ume,
Wiesen und Einfriedungen zeugen von einer jagdlichen Nutzung, die
auch naturschutzfachliche Werte hervorgebracht hat. Zum
Mittagessen kehren wir im Lokal "Hof Höfen" ein und können bei
schönem Wetter im Biergarten sitzen. Eventuell gibt es noch einen
Zwischenstopp in Bodenwald. Die Wanderung beinhaltet einen
Anstieg. Entsprechende Kondition, wetterfeste Kleidung und gute
Wanderschuhe sind notwendig.
Teilnahmebeitrag: 35 Euro incl. Busfahrt und FĂŒhrung (Mittagessen
zahlt jeder selbst), begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung beim
Alemannischen Institut (Tel. 0761/1506 7570, info@alemannisches-
institut.de) bis zum 3. Mai. Bis dahin ist eine kostenlose Abmeldung
möglich. Abfahrt: 8.30 Uhr am Konzerthaus Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
Die B 31 ist in die Umweltzone der Stadt Freiburg aufgenommen worden
Die Stadt Freiburg hat die Beschilderung der B 31 als Teil der Umweltzone Freiburg zum 14. MĂ€rz abgeschlossen. Damit setzt die Stadt Freiburg den vom RegierungsprĂ€sidium Freiburg zum 15. Februar in Kraft gesetzten Luftreinhalteplan um. Ziel des Luftreinhalteplans ist die LuftqualitĂ€t fĂŒr die Bevölkerung zu verbessern. Insbesondere die direkten Anwohnerinnen und Anwohner werden von der Senkung des Stickoxidausstoßes profitieren.

Es dĂŒrfen kĂŒnftig nur noch Fahrzeuge mit der grĂŒnen Umweltplakette auf der B 31 durch Freiburg fahren – unabhĂ€ngig, ob Sie ein Ziel in der Stadt anfahren oder lediglich auf der B 31 das Stadtgebiet kreuzen wollen. In der letzten Fortschreibung des Luftreinhalteplans durch das RegierungsprĂ€sidium Freiburg war die B 31 noch von der Umweltzone ausgenommen worden.

In besonders begrĂŒndeten EinzelfĂ€llen kann eine Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot in der Umweltzone erteilt werden. Informationen sind auf der stĂ€dtischen Homepage www.freiburg.de zu finden. AntrĂ€ge auf Ausnahmeregelungen können digital ĂŒber das Internet beim Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg gestellt werden.
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Veranstaltungen 
 
 
Jetzt bewerben: Endspurt fĂŒr den Georg Salvamoser Preis 2019!
Bewerbungsportal noch bis zum 31. MÀrz geöffnet.
25.000 Euro Preisgeld fĂŒr beispielhaftes Engagement im Klimaschutz

Endspurt beim Georg Salvamoser Preis: Noch bis zum 31. MĂ€rz 2019 können sich Heldinnen und Helden der Energiewende online fĂŒr den hoch dotierten Umweltpreis bewerben. Der von der Stadt Freiburg und der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobte Preis wĂŒrdigt alle, die sich in besonderer Weise fĂŒr den Ausbau einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien und den damit verbundenen Klimaschutz engagieren.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Kommunen. Neben dem Innovationsgrad und dem Vorbildcharakter der eingereichten Projekte zÀhlt auch das Durchhaltevermögen der Bewerberinnen und Bewerber.

Der Georg Salvamoser Preis gilt als einer der höchstdotierten Umweltpreise in Deutschland: Insgesamt sind 25.000 Euro Preisgeld ausgelobt, davon sind 5.000 Euro fĂŒr den Sonderpreis JUNGE ENERGIE reserviert, der Start-Ups sowie Schulklassen, Jugendgruppen, Auszubildende und Studierende auszeichnet.

Bewerbungen sind bis 31. MĂ€rz, 24 Uhr ausschließlich online unter www.georg-salvamoser-preis.de möglich.

Preisverleihung in MĂŒnchen

Die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger werden am 16. Mai auf der internationalen Fachmesse Smarter E Europe (INTERSOLAR) in MĂŒnchen der Öffentlichkeit prĂ€sentiert.
Als Keyspeaker konnte Prof. Volker Quaschning gewonnen werden, der mit seinem Vortrag »Energierevolution statt lauer Energiewende« auf die dringende Notwendigkeit des schnellen Handelns hinweisen wird.
Moderator der Veranstaltung ist der bekannte Journalist und Buchautor Dr. Franz Alt.
Ort der Preisverleihung ist die Messe MĂŒnchen, Halle B3, Smarter E Forum.

Dank an Förderer, Medien- und Kooperationspartner

Ein ganz besonderer Dank geht auch dieses Jahr wieder an die Förderer, die durch ihr Engagement die Auslobung des Georg Salvamoser Preises großzĂŒgig unterstĂŒtzen:

M10 Industries AG, Freiburg
FWTM Freiburger Wirtschaft, Touristik und Messen GmbH & Co. KG
Solar Promotion GmbH, Pforzheim
WEE Wirtschaftsverband 100% erneuerbare Energien, Freiburg
Stiftung Viamedica, Prof. Franz Daschner, Freiburg
Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
Agentur triolog, Freiburg

Des Weiteren dankt die Georg-Salvamoser-Stiftung allen Medien- und Kooperationspartnern, die dabei helfen, auf die Auslobung 2019 aufmerksam zu machen:

Franz Alt – www.sonnenseite.com
Energiekommune
fesa e.V.
Solarthemen
Solarserver
Sonnenenergie
Sonne Wind & WĂ€rme
Deutsche Gesellschaft fĂŒr Sonnenenergie (DGS)
forum Nachhaltig Wirtschaften
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Verschiedenes 
 
 
Vom Mammutwald zum Klimawandelwald
Mammutwald im Seepark wird neu gestaltet

Ab Mitte MÀrz wird das SeeparkgelÀnde in Freiburg im Rahmen eines Pilotprojektes neu gestaltet.

Das Garten- und Tiefbauamt verfolgt damit ein Konzept, das einerseits die VerĂ€nderungen durch den Klimawandel berĂŒcksichtigt und andererseits die ErholungsqualitĂ€ten des Seeparks erhalten möchte. Der absterbende Mammutwald soll in den nĂ€chsten zwei Jahren zu einem „Klimawandelwald“ umgestaltet werden. Die ersten beiden Quartiere werden nun ab Mitte MĂ€rz mit einer Anzahl von heimischen Gehölzen bepflanzt, die eine Nahrungsquelle fĂŒr Insekten und Vögel darstellen und so den Besucherinnen und Besuchern des Seeparks eine neue Attraktion bieten. Neben den heimischen werden auch nicht-heimische Baumarten in diesem Pilotprojekt integriert, die eine bereits bekannte hohe Anpassung an den Klimawandel bewiesen haben.

FĂŒr die anstehenden Baumpflanzungen wird voraussichtlich ab Montag, den 18. MĂ€rz die Zufahrt der Baufahrzeuge ĂŒber die Spittelackerstraße und den anschließenden Radweg zum Mammutwald erfolgen. Über einen Zeitraum von vier Wochen kann es fĂŒr den Geh- und Radverkehr zu Behinderungen kommen. Der Spielplatz wird mit AbsperrzĂ€unen abgegrenzt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstÀndnis.
 
 

Verschiedenes 
 
Weltverbrauchertag: Mehr Klarheit und Transparenz beim Lebensmitteleinkauf
Tauernroggen / Foto: Slow Food Archiv
 
Weltverbrauchertag: Mehr Klarheit und Transparenz beim Lebensmitteleinkauf
Zum Weltverbrauchertag 2019 am 15. MĂ€rz fordert Slow Food Deutschland von der Politik, Rahmenbedingungen dafĂŒr zu schaffen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen nĂ€hrstoffreichen Lebensmitteln auswĂ€hlen können, die auf ethisch sowie ökologisch vertrĂ€gliche Weise hergestellt und gehandelt werden. „Die Politik sollte Vorbild sein und unseren Lebensmitteln ihren Stellenwert als Mittel zum Leben zurĂŒckgeben, sie in in ihrer wahren QualitĂ€t und ihrem Preis aufwerten und Transparenz sicherstellen,“ so Ursula Hudson, die Vorsitzende von Slow Food Deutschland.
Der Weltverbrauchertag ist ein internationaler Aktionstag, der auf die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher aufmerksam macht. Dazu gehört fĂŒr Slow Food das Recht eines jeden Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel. Doch ist es um unseren Lebensmitteleinkauf inzwischen sehr komplex bestellt. Unser industrielles Lebensmittelsystem hat zur Überproduktion und zum Überangebot von zumeist nĂ€hrstoffarmen und hochverarbeiteten Nahrungsmitteln gefĂŒhrt. Das wirkt sich negativ auf die QualitĂ€t und den wahren Preis von Nahrungsmitteln, auf die Gesundheit aller Lebewesen sowie den Schutz von Umwelt und Klima aus. Auf der Suche nach dem ‚guten Lebensmittel‘ bewegen sich Verbraucherinnen und Verbraucher in einem Dschungel aus GĂŒtesiegeln, denen verschiedene Kriterien und Anforderungen zugrunde liegen. Über die wahre QualitĂ€t eines Lebensmittels im umfassenden Sinne informiert aus Slow-Food-Sicht keines davon. Auch eine NĂ€hrwertkennzeichnung nach dem Raster Fett, Kohlehydrate, Salz und Zucker greift zu kurz. Wichtige Erkennungsmerkmale fĂŒr QualitĂ€t wie Angaben zu Lieferketten, Verarbeitungsprozessen und Herkunft der Inhaltsstoffe lassen sich fĂŒr die meisten industriellen Lebensmittel jedoch kaum abbilden.

„Es fehlt an einer einheitlichen und glaubwĂŒrdigen Grundlage, auf der Verbraucherinnen und Verbraucher sozial- und umweltvertrĂ€gliche und damit auch genussvolle Kaufentscheidungen treffen können. DafĂŒr mĂŒssen sie selber unendlich gut Bescheid wissen. Und, dass inzwischen wie bei der Tierhaltung Kennzeichnungen von Staat und Handel miteinander konkurrieren, ist völlig kontraproduktiv. Eine sinnvolle, belastbare, verstĂ€ndliche und rechtlich verbindliche Lebensmittelkennzeichnung ist ein lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lliger Schritt im aktuellen System und muss beim Staat anstatt bei einzelnen Handelsketten liegen“, kritisiert Ursula Hudson. Sie wĂŒnscht sich von der Politik auch, den Verbraucherinnen und Verbrauchern Hilfestellung dabei zu geben, ihre Lippenbekenntnisse in verlĂ€ssliches Handeln zu transformieren. „Die vermeintliche Bereitschaft, fĂŒr ökologisch und regional hergestellte Lebensmittel und tierische Produkte mehr zu bezahlen, spiegelt sich nicht ausreichend in den Verkaufszahlen wieder“, erklĂ€rt Hudson. Langfristig helfe nur eine ganzheitliche Verbraucherbildung sowie die Umstellung unseres Lebensmittelsystems hin zu einer ökologischen Landwirtschaft und Fischerei, mit der wir im Rahmen der Grenzen unseres Planeten wirtschaften und ethisch korrekt handeln. Damit stĂŒnden etwa Billigfleisch aus Massentierhaltung sowie Fisch aus ĂŒberfischten BestĂ€nden und illegalen Fangnetzen erst gar nicht mehr zur Wahl.
 
 

Veranstaltungen 
 
Das Waldhaus prÀsentiert sein neues Jahresprogramm
Foto von Klaus Echle
 
Das Waldhaus prÀsentiert sein neues Jahresprogramm
Kurse, Exkursionen, VortrĂ€ge und Großveranstaltungen fĂŒr alle zu Wald, Wild, Jagd, Holz, Natur und Nachhaltigkeit

Das neue Jahresprogrammheft vom Waldhaus ist da. Titelheld ist das Reh, Wildtier des Jahres 2019. Nicht nur fĂŒr das Reh – fĂŒr alle Tiere, Pflanzen und Menschen brachte die extreme Hitze und Trockenheit des vergangenen Jahres Stress mit sich. Das Waldhaus sieht eine wichtige Aufgabe darin, mit seinen Angeboten ĂŒber den Klimawandel, seine Ursachen und Folgen aufzuklĂ€ren.

DarĂŒber hinaus sind BĂŒrgerinnen und BĂŒrger jeden Alters mit einem breiten Angebotsspektrum dazu eingeladen, die Natur kennen zu lernen, sich an ihr zu erfreuen und sich aktiv fĂŒr sie einzusetzen. So widmet sich eine ganze Reihe von SpaziergĂ€ngen und Exkursionen allein dem ĂŒberlebenswichtigen Naturraum Wald. Exkursionen fĂŒhren in den nahen Mooswald, zu einer Zweitageswanderung in die Vogesen oder zur OrchideenblĂŒte ins Liliental.

Die im Vorjahr eröffnete Ausstellung „Wild & Jagd – GrenzgĂ€nge zwischen Kultur und Natur“ lĂ€uft noch bis zum 22. September und wendet sich mit interaktiven Stationen und TierprĂ€paraten vom Löwen bis zum Rothirsch an die ganze Bevölkerung. Unter dem Titel „Jagdperspektiven – Kultur, Politik, Landschaft“ gibt es dazu ein spannendes Begleitprogramm. Den Auftakt bildet am 19. MĂ€rz ein PodiumsgesprĂ€ch, dann folgt im Mai eine dreiteilige Vortragsreihe und eine Exkursion in die alten Bodman’schen WĂ€lder am Bodensee.

Dem nachhaltigen Themenschwerpunkt Holzbau widmet sich eine Tagesexkursion zur Bundesgartenschau in Heilbronn. Zu sehen sind dort neben dem höchsten Holzbau Deutschlands hochinnovative bionische Leichtbaupavillons aus Holz bzw. Kohlefaser. Sie bieten schon einen Vorgeschmack auf die faszinierende Schau „Baubionik – Biologie beflĂŒgelt Architektur“, die ab dem 10. Oktober im Waldhaus zu sehen ist und ebenfalls von einer Vortragsreihe mit fĂŒhrenden Fachexpertinnen und -experten begleitet wird.

Auch die Angebote in der GrĂŒnholzwerkstatt stehen wieder allen Interessierten mit und ohne handwerkliche oder kĂŒnstlerische Vorkenntnisse offen. Die breite Palette reicht vom dreitĂ€gigen Holzschnittworkshop und Insektenhotelbau im MĂ€rz ĂŒber eine zweiteilige Fortbildung im GrĂŒnholzhockerbau im April und Juni, das „Schnefeln“ von Staudenhaltern, zwei zweitĂ€gigen Kursen zum Schnitzen von Holzskulpturen mit Thomas Rees, dem beliebten Messerbaukurs bis hin zu Schlitten- und Bootsbau, den abschließenden Klassikern im Herbst.

DarĂŒber hinaus erwarten das Publikum auch 2019 schöne Konzerte, ein tolles Ferienprogramm fĂŒr verschiedene Altersstufen, Kurse in der Sonntagswerkstatt oder zum Thema Pilze und KrĂ€uter.

Bei den diesjĂ€hrigen Thementagen „WĂ€lder der Welt“ stehen im April bzw. November Entdeckungsreisen nach Peru und in die Schweiz an. Im Herbst gibt es zum zweiten Mal eine große Frischpilzschau. Highlight des Jahres ist der alljĂ€hrliche WaldHerbst fĂŒr die ganze Familie, der am 20. Oktober unter dem Motto „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ stattfindet.

An Sonn- und Feiertagen können Besucher und Besucherinnen ihren Waldspaziergang in der Wonnhalde oder die Besichtigung der Ausstellung bei gutem Kuchen aus der Region und fair gehandelten Kaffee und Tee im Waldhaus-Café von 12 Uhr bis 17 Uhr bereichern.

Das Waldhaus dankt allen Förderern, Kooperationspartnern, Referenten und ehrenamtlich TĂ€tigen, die solch ein umfangreiches Programm ermöglichen. Besonders hingewiesen sei auf den jungen Förderverein Waldhaus Freiburg, dank dessen UnterstĂŒtzung einige Kurse gĂŒnstiger angeboten werden können und dessen Mitglieder mit eigenen Angeboten zur Programmvielfalt beitragen. Ein Beitrittsformular liegt dem Programmheft bei. Als Mitglied fördert man das Waldhaus – und kommt auch selbst in den Genuss besonderer Angebote, die Mitglieder exklusiv fĂŒr Mitglieder anbieten.

Das Jahresprogramm 2019 liegt im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit. Zum Herunterladen steht es als pdf-Datei auf der Homepage unter www.waldhaus-freiburg.de.

Das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr geöffnet. Infos und Kontakt: info@waldhaus-freiburg.de.
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Veranstaltungen 
 
 
MooswÀlder Backtag im MÀrz
am 13.03.2019 von 17:00 bis 20:00
in der Ökostation Freiburg

Jeden Monat ist am 2. Mittwoch Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation Freiburg heizt den Holzofen im Haus krĂ€ftig ein und zwischen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden.

Wer liebt ihn nicht, den Duft nach Frischgebackenem? Oder noch besser, der erste Biss in die noch warme Kruste des selbst gemachten Brotes? Wie zu Großmutters Zeiten kann man bei uns sein eigenes Brot im Holzofen in der Ökostation backen - aus mitgebrachtem Teig. Nach dem Einschießen des Brotes bleibt genug Zeit, um die Backhausstimmung zu erleben, mit anderen "BĂ€ckern" zu tratschen und Rezepte austauschen, sich mit ErnĂ€hrungs- SouverĂ€nitĂ€t zu beschĂ€ftigen oder ĂŒber "das gute Leben" zu philosophieren und es zu teilen.
Betreuung: Markus stickling und Team der Ökostation
FĂŒr Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ökostation jeweils frisch gemahlenes Getreide + Vorteig an.
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Kinderzahncremes
Gute Vorsorge von Anfang an

Die ÖKO-TEST-Redaktion fĂŒhlt 66 Produkten wortwörtlich auf den Zahn: 47 Kinder- und 19 Juniorzahncremes stehen auf dem PrĂŒfstand. Bewertungskriterien sind hierbei die Dosierungs- und Anwendungsvorgaben, der Fluoridgehalt und natĂŒrlich Schadstoffe. Mehr als die HĂ€lfte der getesteten Produkte erhalten dabei die Noten „sehr gut“ oder „gut“. Kritikpunkte sind bei den schlechter abschneidenden Produkten oftmals nicht problematische Inhaltsstoffe, sondern vielmehr die fehlende Information fĂŒr Eltern zu Dosierung und AnwendungshĂ€ufigkeit auf den Zahnpastatuben.
 
 




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