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Samstag, 10. Juni 2023
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Astrid Rieger
 
Buchtipp: Astrid Rieger "BodenLeben"
Eine LiebeserklÀrung an alles Lebendige

Boden fruchtbar machen: Humus – die dĂŒnne Schicht fruchtbarer Erde, die die Böden dieser Welt bedeckt, ist die Existenzgrundlage allen Lebens. Doch sie ist fragil und zunehmend gefĂ€hrdet. Wie können zukunftsfĂ€hige Beziehungen zwischen Boden und Mensch aussehen, die zum Erhalt von Humus beitragen?

In ihrem Buch »BodenLeben«, erschienen im pala-verlag, beleuchtet Astrid Rieger eindringlich das menschliche VerhĂ€ltnis zur Natur und die gĂ€ngige Art zu wirtschaften. Sie identifiziert das Potential von GĂ€rten beim Klimaschutz und schildert ihre Erfahrungen mit verschiedenen Methoden der Bodenbelebung – von der Kompostierung ĂŒber den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen, Mykorrhiza-Pilzen oder Terra Preta bis hin zu GrĂŒndĂŒngung und Mulch.

Die praktischen Anleitungen, Erfahrungen und philosophischen Betrachtungen können als Grundlage dienen, um ĂŒber den Boden und seine Bewohner zu sprechen. Sie können Anlass fĂŒr eigene Experimente sein oder um Fehler aufzuspĂŒren und zu korrigieren, um zu widersprechen und sich im Geflecht des Lebens zu verorten.

Dieses Buch ist eine Einladung, die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam anzugehen. In Sorge und FĂŒrsorge. In Verbundenheit. Mit WertschĂ€tzung und MitgefĂŒhl. ArtenĂŒbergreifend in Beziehung zu treten, könnte entscheidend dazu beitragen, Leben zu erhalten.

pala-verlag 2023, 144 Seiten, € 19,90(D)
ISBN: 978-3-89566-425-0

gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
 
 

Verschiedenes 
 
 
GefĂŒhrte Radtour zum Naturlehrpfad
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Freitag, den 16. Juni 2023, um 15.30 Uhr bis ca. 18.30 Uhr, eine gefĂŒhrte Radtour zum Naturlehrpfad Brunnengraben Mengen an. Vor Ort erwartet die Teilnehmer Informationen rund um die Geschichte und Natur am Brunnengraben zwischen Mengen und Norsingen.

Im Jahre 2005 grĂŒndeten engagierte BĂŒrger und Fachleute aus dem Bereich Naturschutz gemeinsam mit Gemeindevertretern und der Alemannenschule Mengen den „Arbeitskreis Naturlehrpfad Mengen“. Das Ziel: ein StĂŒck Natur zurĂŒckzuholen und fĂŒr viele Tiere einen RĂŒckzugsort zu schaffen. Und das ist mehr als gelungen. Im Jahre 2006 wurden auf einer LĂ€nge von zwei Kilometern entlang des kleinen FließgewĂ€ssers „Brunnengraben“ zwischen Mengen und Norsingen heimische BĂ€ume und StrĂ€ucher, ĂŒberwiegend ObstbĂ€ume alter Sorten, gesetzt. Alle mit Namensschildern versehen. DarĂŒber hinaus konnten 16 ökologische und archĂ€ologische Lehrtafeln zu vielfĂ€ltigen Themen eingeweiht werden. Weitere Schautafeln beschreiben die ur- und frĂŒhgeschichtliche Besiedlung im Umfeld des Brunnengrabens von der Steinzeit bis zu den frĂŒhen Alemannen.

Im Jahre 2015 kamen nochmals ĂŒber 100 hochstĂ€mmige ObstbĂ€ume alter Sorten und heimische StrĂ€ucher hinzu. SteinkĂ€uze und Turmfalken nutzen das Gebiet als Jagdrevier. Zahlreiche Singvögel finden in den ĂŒber 50 installierten VogelkĂ€sten Brutmöglichkeiten. Der Naturlehrpfad Brunnengraben ist ein lokaler Verbundkorridor der Modellregion Biotopverbund MarkgrĂ€fler Land (MOBIL). Das Engagement wurde von der UN-Dekade Biologische Vielfalt mehrfach ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.

Der Naturlehrpfad am Brunnengraben ist ein fantastischer Ort zum Bummeln und Informieren. Zahlreiche SitzbÀnke laden zum Verweilen und Beobachten der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ein.

Programm:
‱ Kleine Libellen- und Vogelrunde (ca. 30 min) mit Dr. H. Hunger und Dr. T. Coch
‱ Kleine ArchĂ€ologie-Runde (ca. 30 min) mit Dr. C. BĂŒcker und Dr. M. Hoeper
‱ Musikalische Umrahmung durch den Musikverein Mengen
‱ Auswahl an kleinen Speisen und GetrĂ€nken (Geldspenden erbeten)

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Veranstaltungen 
 
KurparkfĂŒhrung Bad Krozingen
(c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
KurparkfĂŒhrung Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Am Dienstag dem 13. Juni 2023 um 10.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr nimmt Sie der GĂ€rtnermeister Ulrich Herzog mit auf einen Rundgang durch die grĂŒne Lung Bad Krozingens und gibt nĂ€here Informationen zu der Artenvielfalt.

Entdecken Sie die natĂŒrliche Vielfalt im Bad Krozinger Kurpark: Auf ca. 40 Hektar GrĂŒnflĂ€che erstrecken sich einzigartige Gehölzpflanzungen mit einem seltenen, wertvollen Baumbestand sowie zahlreiche Wechselflor- und StaudenflĂ€chen mit besonderem Fokus auf exotische Pflanzen. Insgesamt gibt es ca. 600 verschiedene Arten zu entdecken. Mit Ulrich Herzog haben Sie einen GĂ€rtnermeister mit unfassbarem Profiwissen an Ihrer Seite!

Bei der KurparkfĂŒhrung am Dienstag, den 13. Juni 2023, um 10.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr, erkunden die Teilnehmer den Artenreichtum des „Juwels“ der Stadt Bad Krozingen. Treffpunkt ist beim Blumenpfau vor dem Kurhaus-Eingang.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Veranstaltungen 
 
Freiburger Tag der Artenvielfalt
Nachtfalter-Lichtfang (c) Ökostation Freiburg
 
Freiburger Tag der Artenvielfalt
Entdecken Sie die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten rund um Waldhaus und Forstamt.
Mit InfostÀnden und Bewirtung

Am ĂŒbernĂ€chsten Wochenende Juni können kleine und große Naturbegeisterte natĂŒrlich vorkommende Pflanzen und Tiere vor unserer „HaustĂŒr“ entdecken. Der Freiburger Tag der Artenvielfalt am Sonntag, 18. Juni, findet diesmal am und im Waldhaus neben dem neuen Forstamt (Wonnhaldestraße 6) statt.

Los geht es am Samstag, 17. Juni, gegen 21 bzw. 22 Uhr mit der Fledermausexkursion und dem Nachtfalter-Lichtfang; beides endet gegen Mitternacht. Am Sonntag, 18. Juni, umfasst das Programm von 10 bis 17 Uhr Mitmachangebote, Exkursionen, InfostĂ€nde und Bewirtung durch das Waldhaus. Alle Interessierten, jung und alt, sind eingeladen, Artenvielfalt zu erleben und wenig beachtete „SchĂ€tze“ vor ihrer HaustĂŒr zu entdecken.

Veranstalter ist wie ĂŒblich das „Netzwerk Artenvielfalt“, ein Verbund lokaler Naturschutzinitiativen, -gruppen und -verbĂ€nden, drei stĂ€dtischen Ämtern (Umweltschutz; Forst; Garten und Tiefbau) und dem Ökomobil des RegierungsprĂ€sidiums Freiburg.

Ansprechpartnerin am Tag der Artenvielfalt ist die Wildbienenspezialistin Ina Aufderheide am Stand der Ökostation.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Die ganze Welt auf einem Acker
Mundenhof feiert am Sonntag, 11. Juni, die Eröffnung des Freiburger Weltackers

Zweitausend Quadratmeter – das entspricht fĂŒnf Basketballfeldern. So groß (oder vielmehr klein) ist die FlĂ€che, auf der der Verein Weltacker Freiburg beim Mundenhof die 45 wichtigsten Ackerkulturen dieser Welt anbaut. Nun feiert dieser ganz besondere Acker am Sonntag, 11. Juni, sein Eröffnungsfest.

Unter dem Motto „Die ganze Welt auf einem Acker“ sind Groß und Klein von 10 bis 16 Uhr zu Spielen und Mitmachangeboten eingeladen. FĂŒhrungen ĂŒber den Weltacker finden um 11 und 14 Uhr statt. FĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Der Weltacker liegt weit hinten auf dem Mundenhof, fast neben der Autobahn, westlich des Alpaka-Geheges und sĂŒdlich des Weges nach Umkirch. Wer es nicht so mit Himmelsrichtungen hat, schlĂ€gt am Spendenaffen die Teerstraße zwischen Kontiki und dem neuen ErdmĂ€nnchengehege ein. Nach den ErdmĂ€nnchen links halten, hinter der Schranke links auf den Feldweg, bei der nĂ€chsten Gelegenheit rechts am Zaun entlang – und schon wartet die Welt.
 
 

Veranstaltungen 
 
Solidarische Landwirtschaft
Ernte Teilen (c) Kommunales Kino Freiburg
 
Solidarische Landwirtschaft
ERNTE TEILEN

Wie kann heute angesichts des globalen „Super-Marktes“ eine bĂ€uerliche, vielfĂ€ltige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde Nahrungsmittel erzeugt und außerdem die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Der Film ERNTE TEILEN erzĂ€hlt die Geschichte von Landwirt*innen, die aus den Strukturen der traditionellen BĂ€uerlichkeit ausbrechen. Filmemacher und Aktivist Philipp Petruch begibt sich mit dem Film auf eine Reise zu verschiedenen Solawi-Initiativen. Alle verbindet das klare Ziel, lokale VersorgungskreislĂ€ufe schaffen, bei denen Ökologie und Gemeinwohl im Zentrum stehen. Inspirierende Menschen machen deutlich, wie wir die Landwirtschaft verĂ€ndern können: mit Mut, Gemeinschaftssinn und einem neuen VerhĂ€ltnis von Konsumierenden und Produzierenden.

D 2022 / DF / 82 Min. //
Regie: Philipp Petruch, Community Film Kollektiv

Kommunales Kino Freiburg
So 04.06., 19:30 / Zu Gast: Vertreter*innen der GartenCoop Freiburg und Filmemacher Philipp Petruch
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Verschiedenes 
 
 
Studie: StadtbĂ€ume besser wappnen fĂŒr mehr Klimaresilienz
Miller: InnerstĂ€dtisches GrĂŒn ist natĂŒrliche Klimaanlage

Berlin, 1. Juni - Vor allem in StĂ€dten steigt die Gefahr der Überhitzung: Beton und Asphalt speichern WĂ€rme, verlangsamte Windgeschwindigkeiten und zugebaute Frischluftschneisen verhindern AbkĂŒhlung. Als natĂŒrliche Klimaanlage leisten StadtbĂ€ume daher enorm viel: Sie befeuchten die Luft, produzieren Sauerstoff und binden CO2. Außerdem kĂŒhlen sie und filtern darĂŒber hinaus Staub und LĂ€rm. Gleichzeitig sind StadtbĂ€ume widrigen UmstĂ€nden in StĂ€dten ausgesetzt: Verdichtete und zu kleine Pflanzgruben, parkende Autos und das Streuen von Salz im Winter sind nur einige Bedingungen, denen sie trotzen mĂŒssen.

Aus Sicht des NABU stellt sich daher die Frage, wie die Auswahl der Stadtbaumarten zukĂŒnftig aussehen muss. Eine Studie der TU Dresden im Auftrag des NABU hat untersucht, welche Baumarten den verdichteten FlĂ€chen, Hitze, Trockenheit und StarkregenfĂ€llen in StĂ€dten gewachsen sind. Dabei stellten die Autoren fest, einheimische Arten haben es immer schwerer, den rasanten Auswirkungen der Klimakrise etwas entgegenzusetzen.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „BĂ€ume sind die Klimaanlage unserer StĂ€dte und sie stehen unter enormen Stress. Ihre Wurzeln mĂŒssen oft ihren Platz unter versiegelten FlĂ€chen suchen und auch nach oben mangelt es bisweilen an Raum. Gleichzeitig leiden sie unter den Auswirkungen der Klimakrise. Bei der Auswahl muss in Zukunft deutlich mehr darauf geachtet werden, wie sie dem standhalten können. Sie mĂŒssen besser gewappnet sein gegen Hitze, Trockenheit oder Starkregen. Wir alle sind darauf angewiesen, innerstĂ€dtisches GrĂŒn darf kein Luxusgut fĂŒr bessere Viertel sein; gerade in sozial schwĂ€cheren Gebieten besteht durch die hohe Einwohnerdichte ein hoher Bedarf an BĂ€umen.“

Bislang gibt es nur wenige Untersuchungen darĂŒber, welche BĂ€ume sich fĂŒr den urbanen Raum unter den entsprechenden Bedingungen eignen. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Resilienz der Arten. Auch ihre Rolle bzw. ihre Funktion im komplexen Ökosystem muss bedacht werden. FĂŒr die Studie wurden Empfehlungen aus Baumschulen, stĂ€dtische Konzepte, Forschungs- und Abschlussarbeiten zusammengetragen. Im Ergebnis wurden 751 Laub- und Nadelgehölze als grundsĂ€tzlich stadtklimatauglich vorausgewĂ€hlt. Diese Zahl verringert sich allerdings deutlich, wenn man die Eignung fĂŒr die heimische BiodiversitĂ€t einbezieht. Stefan Petzold, Experte fĂŒr Stadtnatur im NABU: „Die Studie ist fĂŒr den Verband eine tolle Grundlage fĂŒr die weitere Arbeit. Sie liefert uns eine wissenschaftliche Basis, um unsere verbandsinterne Positionierung zur wichtigen Frage der zukĂŒnftigen Baumartenauswahl mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Sorgfalt finden zu können."
 
 

Verschiedenes 
 
Tusculum am Schlossberg wird teilweise abgesperrt
Tusculum (c) Stadt Freiburg / Toni Klein
 
Tusculum am Schlossberg wird teilweise abgesperrt
Tusculum war im Altertum eine Stadt in den Albaner Bergen, auf deren HĂŒgeln gutsituierte Römer ihre Villen errichteten. Folgerichtig gaben im und seit dem Mittelalter reiche Herrschaften ihren Landsitzen gerne den Namen „Tusculum“, von WĂŒrzburg, Weimar, ZĂŒrich bis Schweden. Auch Freiburg erhielt, allerdings erst im 20. Jahrhundert, sein Tusculum. Um 1910 ließ Ernst Nopper einen lang gestreckten Terrassenbau ĂŒber mehrere Ebenen am Nordwesthang des Schlossberges erbauen, als Freisitz fĂŒr sich und seine Familie.

Im Jahr 1927 erwarb die Stadt Freiburg die Anlage oberhalb des Dattler, die einen ansprechenden Blick ĂŒber die Stadt bietet. Seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz, dient Freiburgs Tusculum SpaziergĂ€ngern als beliebte Schnauf-Etappe zwischen Stadtgarten und Schlossbergturm. Sie finden einen blickdicht verschlossenen Baukörper vor, der von TerrassenflĂŒgeln gefasst und einer SĂ€ulenreihung aus Naturstein umgeben ist. Die Anlage stellt sich als pergola-Ă€hnliche Gartenarchitektur dar, im Stil des Historismus und mit Zierelementen des Jugendstils. Apropos Jugend-Stil: Eine reiche Leergutsammlung auf den Terrassen des Tusculum, von Puschkin Water Melon bis zu Piccolo-Sekt, verweist darauf, dass die abgelegene Location sich auch nachts regen Interesses erfreut.

Nun wird dem Tusculum auch amtliche Aufmerksamkeit zuteil. Das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement fĂŒhrt in den nĂ€chsten Tagen eine Zustandserhebung durch. Der Grund sind festgestellte MĂ€ngel. Da die Stadt in der Verkehrssicherungspflicht steht, muss die Anlage teilweise abgesperrt werden. Sobald der Zustand erhoben ist, wird das weitere Vorgehen geprĂŒft.
 
 


Verschiedenes 
 
 
Baumarbeiten auf dem Mundenhof-Parkplatz
Voraussichtlich am Montag, 5. Juni, beginnen dringende Arbeiten an 14 BĂ€umen auf dem Mundenhof-Parkplatz (Bushaltestelle) und an der Mundenhofer Straße Richtung Rieselfeld. Konkret geht es um RĂŒckschnitte, das EinkĂŒrzen von Kronen und um einzelne FĂ€llungen.

Die Arbeiten dienen der Verkehrssicherung. Sie werden hinsichtlich des Artenschutzes begleitet und zu BeeintrĂ€chtigungen auf dem Rad- und Fußweg zwischen Mundenhof und Rieselfeld fĂŒhren. Bitte Schilder, Absperrungen und Anweisungen der Baumpfleger beachten.
 
 

Verschiedenes 
 
Kampagnen gegen den Klimaschutz und gegen die Umweltschutzbewegung
(c) mitwelt.org
 
Kampagnen gegen den Klimaschutz und gegen die Umweltschutzbewegung
FĂŒr die Kriegsgewinnler und Klimakatastrophenverantwortlichen Chevron, BP, Shell, TotalEnergies und ExxonMobil war 2022 ein profitables Jahr. Die schmutzigen „Big Five“ erwirtschafteten einen gemeinsamen Jahresgewinn von knapp 200 Milliarden US-Dollar. (Eine Milliarde sind unglaubliche 1000 Millionen!) Auch die deutschen Energieversorger haben satte Profite eingefahren. Die Inflation, unter der die Menschen leiden, ist eine Gier-Flation, ausgelöst durch die Konzerne.

Schon jahrzehntelang wissen die Konzernspitzen der Öl-, Gas- und Kohlekonzerne von den Gefahren der von ihren Firmen verursachten Klimakatastrophe. Mit den mörderischen Methoden und Desinformationskampagnen der Tabakindustrie haben sie die Verbreitung dieses Wissens aggressiv und erfolgreich bekĂ€mpft und bekĂ€mpfen lassen. Sie tragen Verantwortung fĂŒr millionenfachen Tod und Leid. Die Klimaterroristen in den Konzernzentralen werden nicht etwa bestraft, sondern mit Milliardenprofiten satt belohnt.

Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn die alten, schmutzigen Energiekonzerne privat finanzierte WindrĂ€der und private Solaranlagen auf HausdĂ€chern nicht mögen. Ähnliches gilt fĂŒr WĂ€rmepumpen und die WĂ€rmewende in den Haushalten. FĂŒr Öl- und Gaskonzerne geht es bei diesem Streit um satte Profite.

Darum lassen (nicht nur) die Energiekonzerne die Energiewende in BĂŒrgerInnenhand auch aggressiv bekĂ€mpfen. Ein Beispiel sind die durch Erdöl reich gewordenen amerikanischen Koch-BrĂŒder. Charles und David Koch stecken viel Geld nicht nur in die US-Politik, in KandidatInnen, VerbĂ€nde, Denkfabriken und in die Organisationen der Energiewendegegner und Klimawandelleugner. So kĂ€mpfen sie erfolgreich gegen Steuern fĂŒr Reiche, gegen Umweltauflagen, gegen Klimaschutz, fĂŒr ein absolut freies Unternehmertum und gegen den demokratischen Staat. Ihre marktradikalen und rechtspopulistischen Netzwerke sind weltweit gespannt und Geld fließt auch nach Deutschland. Sie gefĂ€hrden nicht nur das Klima, sondern auch die Demokratie.
Auch wenn sich ĂŒber manche Aktionsform zurecht trefflich streiten lĂ€sst: Dass junge verzweifelte Umweltaktive von Klimakatastrophenverantwortlichen als „Klima-Terroristen“ (AfD), als Mitglieder einer „Klima-RAF“ (CSU) und „Klima-Chaoten“ (Bayerisches Innenministerium) denunziert werden, ist mehr als ein Skandal. Diese Anwendung des Begriffs Klima-Terroristen kehrt die tatsĂ€chlichen SchuldverhĂ€ltnisse um. Aktivistinnen und Aktivisten machen auf MissstĂ€nde aufmerksam und werden dafĂŒr kriminalisiert. Der rechtsextreme Rand der Gesellschaft streut gemeinsam und erfolgreich mit marktradikalen Medien und der BILD-Zeitung Begriffe in die öffentliche Debatte, die an Orwellsches Neusprech erinnern. Die parlamentarischen Lobbyisten der Energiekonzerne in Deutschland sind insbesondere FDP, CDU, CSU und AfD. Um das Jahr 2012 war die Energiewende auf dem Weg, eine ökologisch-ökonomische Erfolgsgeschichte zu werden. Doch sie gefĂ€hrdete zunehmend das Energieerzeugungsmonopol und die Profite der deutschen Energiekonzerne. Also wurde die Energiewende von den Partei-Lobbyisten mit Gesetzen, Vorschriften und BĂŒrokratie erfolgreich geschrumpft.

Auch harte Medien-Kritik an Gesetzen und Aktionsformen ist eine politische SelbstverstĂ€ndlichkeit. Doch von ökonomischen Interessen geleitete Dauer-Kampagnen gegen den Klimaschutz sind etwas anderes. AngefĂŒhrt werden die aktuell so makaber erfolgreichen Lobbykampagnen gegen die Klimaschutzbewegung und die Energiewende von der Springerpresse und vornehmlich von der BILD-Zeitung. Diese fĂŒhrt ihren alten, hasserfĂŒllten Kampf von 1968 gegen die Studierenden-Bewegung jetzt als Kampf gegen die Klimaschutzbewegung, Umweltbewegung und gegen "Rest-GRÜN" im Parlament fort.

Der rechts-libertĂ€re Kampagnen-Journalismus der Murdoch-Presse und von Fox-News hat die demokratiegefĂ€hrdende Spaltung der US-Gesellschaft vorangetrieben. Ähnliches wiederholt sich gerade in Deutschland und Europa.

Ein großes Problem ist die erkennbare NaivitĂ€t und Hilflosigkeit der Klima- und Umweltbewegung angesichts solcher machtvollen Kampagnen. Die Jugendumweltbewegung befasst sich beeindrucken intensiv und wissenschaftlich fundiert mit den Ursachen des Klimawandels. Mit den Fragen der Macht und den Konzepten der MĂ€chtigen setzt sich die Umweltbewegung zu wenig auseinander. Ein erster Schritt wĂ€re es, die Kampagnen als Kampagnen und deren ökonomischen HintergrĂŒnde ĂŒberhaupt zu erkennen und dann Gegenstrategien zu entwickeln. Die Studierenden-Bewegung von 1968 wusste zumindest noch, was in der Bild-Zeitung steht.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
Der Autor ist seit 50 Jahren in der Umweltbewegung aktiv und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
3. Juni: Frelo-Freifahrt
Am Samstag, 3. Juni, dem „Tag des Fahrrads“, gilt Freifahrt auf den Frelo-LeihfahrrĂ€dern. Um die Freifahrt nutzen und ein Rad freischalten zu können ist ein Konto bei nextbike notwendig, das man zum Beispiel ĂŒber die VAGmobil-App oder die nextbike App erstellen kann. Die Freifahrt gilt nicht fĂŒr die LastenFrelos.
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Verschiedenes 
 
Hurra, hurra, die ErdmÀnnchen sind wieder da
Mundenhof Freiburg (c) Daniel JĂ€ger
 
Hurra, hurra, die ErdmÀnnchen sind wieder da
Freiburg, 25. Mai 2023. Der Neubau des ErdmĂ€nnchen-Geheges auf dem Mundenhof wurde heute eröffnet. Auch die Strauße haben einen neuen Stall

Raufen, schnaufen, laufen, linsen: ErdmĂ€nnchen haben immer zu den Publikumslieblingen auf dem Mundenhof gezĂ€hlt. Nachdem das letzte seiner Art im Dezember 2020 an einen anderen Zoo abgegeben worden war, konnte der Mundenhof mit dem ambitionierten Neubau des ErdmĂ€nnchen-Geheges und dem Umbau des benachbarten Straußenstalls beginnen. Beides ist nun fertig und wurde heute feierlich eröffnet.

Fragt man die Besucherinnen und Besucher des Mundenhofs nach ihren Wunschtieren fĂŒr den Tierpark, stehen die ErdmĂ€nnchen auf Platz 1 (Quelle: Publikumsbefragung 2023). Seit 1999 war eine Gruppe der geselligen Tiere auf dem Hof heimisch. Da es aber in die Jahre gekommen war und umgestaltet werden sollte, blieb das Gehege der Suricata suricatta mit der Abgabe des letzten Erdmanns ab Dezember 2020 vorerst leer. Zeitgleich verstarb der letzte, uralte Uhu – und plötzlich war auch das Nachbar-Gehege verwaist. Von der Haltung neuer Uhus nahm der Mundenhof schnell Abstand. Volieren auf dem begrenzten Raum im Innenbereich sind mit den hohen Standards, die der Tierpark sich im Rahmen der artgerechten Tierhaltung selber setzt, kaum zu vereinbaren.

Stattdessen erkannte das Team des Mundenhof die Gelegenheit, den ErdmĂ€nnchen ein ganz neues Gehege zu gestalten – tiergerechter, tierpflegerfreundlicher und auch fĂŒr das Publikum ansprechender. Auch der gut 50 Jahre alte Straußenstall, deutlich zu zugig, viel zu klein, entsprach nicht mehr den neuesten Standards. So fiel die Entscheidung, einen neuen „Stall“ fĂŒr gleich zwei Tierarten zu bauen. Strauße und ErdmĂ€nnchen kennen sich ja aus ihrem natĂŒrlichen Lebensraum, z.B. der Kalahari im sĂŒdlichen Afrika, wo sie passabel miteinander auskommen. Eine Unterbringung im gleichen GebĂ€ude, natĂŒrlich getrennt voneinander, lag daher nahe. Der Vorschlag, aus dem alten Uhu-GebĂ€ude einen neuen Stall fĂŒr zwei Tierarten zu errichten, kam dabei aus dem Team der TierpflegekrĂ€fte. Damit konnten die damaligen Azubis, mittlerweile Teil des festangestellten Teams, die komplette Mannschaft ĂŒberzeugen. Die ersten EntwĂŒrfe entstanden bereits Ende 2020.

Spannend wurde das Erstellen zweier Anforderungslisten. ErdmĂ€nnchen brauchen ein Außengehege mit RĂŒckzugsflĂ€chen und vielen Grabmöglichkeiten, aber auch ein großes, beheiztes Innengehege fĂŒr schlechtes Wetter und kalte Monate. In ihrem getrennten Arbeitsbereich mĂŒssen TierpflegerInnen in der Lage sein, die Tiere mit wenig Aufwand einzufangen und zurĂŒckzusperren.

Ganz anders sieht der Wunschzettel der Strauße aus. Ihr Stall muss großrĂ€umig sein, denn als Laufvögel brauchen sie viel Auslauf und lassen sich ungern einsperren. Zudem muss der Stall ein flexibles Torsystem und Abteile haben (falls Tiere separiert werden mĂŒssen). Auch der Rundlauf sollte möglich sein. Was ein Strauß dagegen fĂŒrchtet, sind enge Winkel; wenn er sich in die Enge getrieben fĂŒhlt, reagiert er panisch und kann Menschen schwer verletzen.

Vieles musste also bedacht werden. Da die Anforderungen an eine artgerechte Haltung im gemeinsamen Stall bzw. Gehege so komplex waren, nahm der Mundenhof Kontakt auf mit Zoos, die ErdmĂ€nnchen halten und in letzter Zeit das Gehege umgebaut haben (Karlsruhe, Heidelberg, Basel, Zoo Leipzig, Zoo ZĂŒrich). Der Leiter des Tiergeheges besuchte einen ErdmĂ€nnchen-Kongress und pflegte engen Austausch mit der ErdmĂ€nnchen-Forschung der ETH ZĂŒrich.

Das Corona-Jahr 2021 war der Planung vorbehalten. Mit einem Entwurf der Zimmerei samt KostenschĂ€tzung begann die Suche nach Sponsoren. Nebenher begannen der Mundenhof und sein Förderverein mit dem Einwerben gezielter Spenden. Die Bauzeit war dann kompakt. Im Juli 2022 wurde das Fundament gelegt, im Oktober begann der Hochbau, im November folgte das Rolltor. Anfang dieses Jahres konnte das GerĂŒst schon abgebaut werden. Letzte Gewerke wurden am Vortag der Eröffnung abgeschlossen.

Besonders stolz ist man nun auf dem Mundenhof darĂŒber, dass die GĂ€rtnerInnen des Mundenhofes Vieles selbst geplant und gebaut haben, vom Rohrsystem mit Wurfhöhlen bis zum DrĂ€nbeton als Ausbruchsschutz. Das Mundenhof-Team hat grabfĂ€hige Spezialerde besorgt, das Gehege innen und außen eingerichtet und die Bepflanzung an das Thema Savanne angepasst. Die großzĂŒgigen Außenanlagen krönt nun eine Aussichtsplattform, die in verschiedene Richtungen Blicke auf die Straußenkoppel erlaubt. Ein bisschen an die Kalahari erinnert auch der großzĂŒgige Platz vor dem Gehege, mit BĂ€nken, die in TermitenhĂŒgel eingebettet sind.

Auch in ihrem Bau finden die ErdmĂ€nnchen ideale Bedingungen vor. Das großzĂŒgige, mit LĂ¶ĂŸ-Sand-Gemisch aufgefĂŒllte Innengehege ist beheizbar und geht bis zu 1,50 m in die Tiefe – ideal zum Graben. Dank einer großen Glasscheibe können Besucherinnen und Besucher das komplette Innengehege einsehen. Der ehemalige Uhustall ist indes den Tierpflegern vorbehalten. Durch bauliche Abtrennungen können hier einzelne Tiere relativ stressfrei gefangen werden. Hier gibt es Möglichkeiten zum Untersuchen und Verarzten der Tiere, genau so wie die Steuerungs- und Video-Anlagen.

Das Außengehege ist reich strukturiert. Unter einem großen Glasdach können die ErdmĂ€nnchen im Winter und Regen im Trockenen sitzen. Ein Tunnelsystem erstreckt sich ĂŒber die gesamte Anlage und umfasst auch den Übergang von innen nach außen (weil die Öffnungen klein gehalten sind, geht hier wenig Energie verloren). So stehen die ErdmĂ€nnchen tĂ€glich vor der schweren Entscheidung: eigene Röhren graben oder die vorgefertigten Röhren nutzen?

Im Straußenstall gibt es keine Ecken und keine engen Winkel, die den Vögeln Stress bereiten könnten. Der Stall kann als Ganzes genutzt oder (dank flexibler Torsysteme) in Abteile getrennt werden. Die Tore sind Sonderanfertigungen und von einem sicheren Raum aus zu bedienen; das schĂŒtzt die Tierpflegerinnen und Tierpfleger nicht nur wĂ€hrend der Brunft, wenn die Tiere gefĂ€hrlich werden können. Alle DurchlĂ€sse sind 3 m hoch, damit die Vögel gefahrlos hindurchschreiten können. (Bei Vogelgrippe gilt auch fĂŒr Strauße Einstallpflicht, sobald die behördliche Anordnung erfolgt). Noch ein schönes Detail: Dank des Umbaus können die Strauße nun auch in ihrem Stall brĂŒten. Damit die Energiekosten im Rahmen bleiben, wurde sein Dach gedĂ€mmt.

In den vergangenen Wochen ist bereits junges Leben in die neue Bude eingekehrt. Aus anderen Zoos kamen drei ErdmĂ€nnchen – ein Weibchen und zwei MĂ€nnchen, die BrĂŒder sind. Malkia (was auf Swahili „Königin“ heißt) wurde im April 2022 geboren, die BrĂŒder Mlezi („WĂ€chter“) und Panzi („Heuschrecke“) feiern im Juni bereits ihren zweiten Geburtstag. Noch ist diese Gruppe also klein; auf dem Mundenhof soll daraus aber mal eine große Sippe werden. Der Anfang ist geglĂŒckt, die FamilienzusammenfĂŒhrung verlĂ€uft bisher gut. Schon die erste Nacht haben die ErdmĂ€nnchen gemeinsam in einer Schlafkiste verbracht. Malkia ist neugierig und zutraulich, sie klettert wĂ€hrend der Stallreinigung manchmal sogar auf die Tierpflegerinnen. Ihre mĂ€nnlichen Artgenossen haben sich wĂ€hrend der Eingewöhnung bereits als agile AusbruchskĂŒnstler erwiesen; in den ersten Tagen in der QuarantĂ€nestation hinter den Kulissen begrĂŒĂŸte eines der MĂ€nnchen seine Pflegerinnen schon mal im Gang der QuarantĂ€nestation, vor der InnenstalltĂŒre.

Bei Familie Strauß sieht es etwas anders aus. Inzwischen leben fĂŒnf Strauße auf der Anlage: der Hahn Kito mit vier Hennen. Die Alt-Hennen heißen Trudy und Ruby. Neu hinzu kamen nun Kya („Diamant am Himmel“) und Themba („Hoffnung“); beide sind 2008 geschlĂŒpft. Die neuen Hennen sind noch schĂŒchtern und verunsichert. Die bestehende Gruppe hat sie bisher nicht mit offenen FlĂŒgeln empfangen – aber das Team der Tierpflege gibt sein Bestes, um die multilaterale Kontaktaufnahme nachhaltig zu fördern.

Bei der heutigen Eröffnung des neuen Stalls kamen auch die Kosten zur Sprache. Dabei betonten Susanne Eckert und Birte Boxler, die Leiterinnen des Mundenhofs, unisono: „Ohne die Bereitschaft des Fördervereins, die Hauptlast der Kosten zu ĂŒbernehmen, wĂ€re diese Anlage nie entstanden.“ Von den Gesamtkosten in Höhe von 580.000 Euro kamen zwei Drittel (ĂŒber 380.000 €) vom Förderverein und ein Drittel (knapp 200.000 €) von der Stadt. Dabei haben die GebĂ€ude mit Stallanlagen und Innengehege 480.000 Euro gekostet und das Außengehege der ErdmĂ€nnchen 100.000 Euro, inklusive Ausbruchschutz am Boden, vorgefertigtem Rohrsystem mit Wurfhöhle, TermitenhĂŒgel, begehbarem TermitenhĂŒgel fĂŒr Kinder, Betonmauern mit großem Glasfenster, SitzbĂ€nken und Infotafeln.

Die Baufirma Gisinger spendete 50.000 Euro an den Förderverein und vermittelte den Kontakt zum StatikbĂŒro Kienzler, das seine Arbeit unentgeltlich machte; in der Summe kamen somit, passend zu Gisingers 70-jĂ€hrigen FirmenjubilĂ€um, 70.000 Euro zusammen. Die Volksbank und die Sparkasse gaben jeweils 5.000 Euro. Zudem gingen beim Förderverein viele KleinbetrĂ€ge aus dem SpendenwĂŒrfel ein (wĂ€hrend Corona war das Spendenaufkommen sehr hoch).

Seit ĂŒber 50 Jahren unterstĂŒtzt der Förderverein den Mundenhof. Anfangs wurden vor allem TierkĂ€ufe und TierstĂ€lle finanziert, unter anderem auch schon der alte „Straußenstall“, den damals Mufflons und spĂ€ter Damwild bewohnten. Heute investiert der Förderverein nicht nur in den Bau und den Unterhalt von GebĂ€uden. Er fördert auch die pĂ€dagogische Arbeit im KonTiKi und ĂŒbernimmt höhere Tierarztkosten. Ermöglicht wird dies durch großzĂŒgige Hilfen aus der Wirtschaft, aber auch weil viele Besucherinnen und Besucher die Spendenboxen auf dem MundenhofgelĂ€nde fĂŒr einen kleines „Dankeschön“ nutzen. Konstanten Anstieg verzeichnet der Förderverein auch bei den Tierpatenschaften, die immer wieder gerne verschenkt werden, und bei seiner Mitgliederzahl.

Wer die Tiere des Mundenhofs unterstĂŒtzen möchte, kann dies mit dem Abschluss einer Tierpatenschaft tun, zum Beispiel fĂŒr die neuen ErdmĂ€nnchen und die Strauße. Das geht ganz einfach ĂŒber die Homepage foerderverein-mundenhof.de.
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Verschiedenes 
 
 
Ausbau der Radvorrangroute FR3
Ein Gewinn fĂŒr alle: barrierefreie Haltestelle, breitere Gehwege und leisere Fahrbahn
Umbau im Zeit- und Kostenplan gelungen

StĂŒck fĂŒr StĂŒck zur dritten Radvorrangroute: Nach 14 Monaten Bauzeit ist der Ausbau des FR3 von der Hohenzollernstraße bis zur Friedhofstraße abgeschlossen. In einem rund 900 Meter langen Abschnitt wurde der Radweg vom Fußweg getrennt und auf eine Breite von ĂŒberwiegend zwei Metern ausgebaut. Von der Umgestaltung profitieren auch die Menschen, die im Viertel zu Fuß unterwegs sind. Zudem ist die Stadtbahnhaltestelle „Hauptfriedhof“ jetzt barrierefrei und die Fahrbahn wurde erneuert.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag freut sich ĂŒber den wichtigen LĂŒckenschluss auf der Nord-SĂŒd-Achse: „Das ist eine große Verbesserung fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger, die mit dem Rad unterwegs sind. Gleichzeitig profitieren auch die FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger von den breiteren und sicheren Gehwegen. Die gelungene Umgestaltung des FR3 ist ein Gewinn fĂŒr alle.“

In einem ersten Bauabschnitt sind ab April 2022 in der Hohenzollern- und der sĂŒdlichen Heiliggeiststraße beidseitig Radfahrstreifen
entstanden. Ab Juli folgten dann die Bauarbeiten zwischen dem nördlichen Ende der Heiliggeiststraße und der Friedhofstraße. Dort, wo neu gebaut wurde, stehen dem Radverkehr jetzt fast durchgĂ€ngig mindestens zwei Meter breite Radwege zur VerfĂŒgung, die baulich von den Fußwegen getrennt sind. Im zentralen Bereich am Hauptfriedhof wurde der Radweg auf der Ostseite auf die Fahrbahn verlegt. Das schafft mehr Platz fĂŒr alle, die zu Fuß unterwegs sind. Der Gehweg verlĂ€uft nun getrennt vom Radweg und ist nun mindestens zwei Meter breit. Auf der Westseite entlang der Friedhofsmauer verlaufen Fuß- und Radweg weiterhin parallel, sind jetzt aber durch ein taktiles Element fĂŒr Menschen mit Sehbehinderung und unterschiedliche BelĂ€ge voneinander getrennt: Der Fußweg ist mit Betonpflaster befestigt, Radfahrende fahren von nun an ĂŒber eine AsphaltflĂ€che.

Im Zuge der Neugestaltung wurde außerdem die komplette Fahrbahn saniert, sodass der Verkehr jetzt viel ruhiger lĂ€uft. Ein weiterer großer Fortschritt ist der neue signalisierte FußgĂ€ngerĂŒberweg auf Höhe der Kinderklinik in der Heiliggeiststraße. Nicht zuletzt wurden alle bestehenden Kreuzungen, Überwege und Ampelanlagen erneuert und barrierefrei umgebaut. Außerdem wurde nördlich der EinmĂŒndung Tennenbacher Straße die Stadtbahnhaltestelle „Hauptfriedhof“ in der Friedhofstraße barrierefrei ausgebaut.

Alle noch bestehenden VerkehrseinschrĂ€nkungen sind ab Ende Mai aufgehoben. Die Friedhofstraße ist dann stadteinwĂ€rts wieder auf voller LĂ€nge befahrbar. Und wenn die VAG den regulĂ€ren Stadtbahnbetrieb am 14. Juni wieder aufnimmt, entfĂ€llt auch der Schienenersatzverkehr fĂŒr die Stadtbahnlinie 2.

Die Arbeiten im gesamten Abschnitt zwischen Hohenzollernstraße und Friedhofstraße haben rund 5,6 Millionen Euro gekostet und werden mit rund 3,6 Millionen Euro vom Land bezuschusst.

Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Anwohnerinnen, Anwohnern und Verkehrsteilnehmenden fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis fĂŒr die mit den Bauarbeiten verbundenen BeeintrĂ€chtigungen.

Hintergrund:
Die Radvorrangroute ist eine der drei Pilotrouten des Radvorrangnetzes. Sie fĂŒhrt zentral durch die dicht besiedelten Stadtteile BrĂŒhl/Beurbarung, StĂŒhlinger und Haslach. Im Norden bindet sie Herdern und ZĂ€hringen, im SĂŒden St. Georgen und Vauban an. Sie erschließt wichtige Ziele, etwa die Uni-Klinik, das Behörden-Areal mit RegierungsprĂ€sidium, das Arbeitsamt, das Rathaus im StĂŒhlinger sowie Gewerbeschulen und das Gewerbegebiet SĂŒd. In Zukunft wird der FR3 an den vom Land geplanten Radschnellweg RS6 (ĂŒber Emmendingen - Waldkirch, Gundelfingen, Denzlingen) anschließen und hat so auch ĂŒberregional eine wichtige Funktion.
 
 

Veranstaltungen 
 
Die Waldhaus-Termine im Juni
Waldhaus Freiburg (c) Foto: Daniel JĂ€ger
 
Die Waldhaus-Termine im Juni
Vom Tag der Artenvielfalt bis zum nachhaltigen Wohnen und Bauen

Samstag, 17. Juni, 9 bis 17 Uhr | Anmeldung erforderlich
Wanderung durchs wilde Zweribachtal – von der Kulturlandschaft zum Urwald von morgen
Hinter der Platte von St. Peter beginnen die SteilhĂ€nge und Schroffen des Zweribachtals. Im heutigen Bannwaldgebiet ist noch immer das schwere Leben der Bergbauern nachvollziehbar. Der Übergang der Kulturlandschaft in einen Urwald von morgen zeigt sich in verschiedenen Stadien. Bei der elf Kilometer langen, teils schmalen und steilen Tour mit Einkehr im Plattenhof werden Sie von Diplom-Forstwirt Gerd SĂŒĂŸbier begleitet. Treffpunkt: 9 Uhr am Parkplatz Wiehrebahnhof. Hier werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Teilnahme ist kostenfrei, Essen zahlt jeder selbst. Die Anmeldung erfolgt unter programm-anmeldung@bund-freiburg.de. Geben Sie dabei an, ob Sie mit oder ohne PKW teilnehmen. Die Veranstaltung ist in Kooperation mit dem BUND-Regionalverband Freiburg.

Sonntag, 18. Juni, 11 bis 17 Uhr I ohne Anmeldung
Waldgarten: Tag der offenen TĂŒr
Der Tag der Artenvielfalt findet in diesem Jahr rund um das Waldhaus statt. Einen genauen Überblick ĂŒber alle Veranstaltungen gibt es unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungen. Neben Informationen ĂŒber das Konzept des Waldgartens und der geplanten praktische Umsetzung ist ein direkter Austausch aller Interessierten gewĂŒnscht. Die Besuchenden können zudem die Artenvielfalt im Waldgarten erforschen und der Frage nachgehen, warum diese in einem Ökosystem so wichtig ist und was getan werden kann, um sie zu erhalten und zu fördern. Der Tag der offenen TĂŒr bietet die Möglichkeit zu offenen GesprĂ€chen und zum Tauschen von Saatgut. Gerne eigenes samenfestes (Bio-) Saatgut mitbringen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Donnerstag, 22. Juni, 17.30 bis 19.30 Uhr I ohne Anmeldung
Vortrag: Öko und sozial! Nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen in Freiburg
Warum ein Holzbau nur eine Seite der Nachhaltigkeit ist, erlĂ€utern Mona Haas, VorstĂ€ndin beim Verein Pavillon fĂŒr Alle sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von zwei Freiburger Wohnprojekten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Freitag, 23. Juni, 14 bis 18 Uhr | Info und Anmeldung bis 15. Juni unter www.morgenwald-sdw.de
Morgenwald – lasst uns gemeinsam den Wald der Zukunft gestalten! Auch der Wald leidet unter dem Klimawandel. Schlagworte wie Waldsterben und Waldumbau werfen Fragen auf. Welche Rolle spielen die WĂ€lder zukĂŒnftig fĂŒr uns? Gemeinsam mit Fachleuten kann hier ĂŒber Fragen diskutiert und Ideen fĂŒr einen Wald der Zukunft entwickelt werden. Die Ergebnisse fließen in regionale und landesweite Waldplanungen ein. Die Veranstaltung findet draußen im Wald statt. FĂŒr Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist kein Vorwissen erforderlich. In Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Baden-WĂŒrttemberg.

Samstag, 24. Juni, 9 bis 17 Uhr | Anmeldung unter: programm-anmeldung@bund-freiburg.de
Wanderung um das Bergbaudorf Hofsgrund – Vegetation, Naturschutz und Kulturgeschichte des Schauinslands
Abseits der GroßparkplĂ€tze und Straßen gibt es am „altbekannten“ Freiburger Hausberg auch wenig begangene, aussichtsreiche Pfade sowie viele naturkundliche und kulturgeschichtliche Besonderheiten. Die leichte Bergwanderung mit Diplom-Forstwirt Gerd SĂŒĂŸbier ĂŒber 450 Höhenmeter und neun Kilometer fĂŒhrt rund um das ehemalige Bergbaudorf Hofsgrund. Geplant ist die Besichtigung des ĂŒber 400 Jahre alten Freilichtmuseums Schniederlihof. Treffpunkt: 9 Uhr am Parkplatz Wiehrebahnhof. Die Teilnahme ist kostenfrei. In Kooperation mit dem BUND-Regionalverband Freiburg.

Donnerstag, 29. Juni, 17 bis 20 Uhr I Anmeldung unter holzbaupreis@stadt.freiburg.de
Was geht mit Holz? Zwei GebĂ€udefĂŒhrungen vom ersten Freiburger Holzbaupreis
Architekt Jochen Weissenrieder von Weissenrieder Architekten fĂŒhrt durch den Neubau „Buggi 52“. Ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus in der Bugginger Straße, welches gerade mit dem Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet wurde. Hans BĂŒhler von der Campus GmbH stellt das Adolf-Reichwein-Bildungshaus vor. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Veranstaltungen 
 
 
Zwischen Margeriten und Löwenzahn
Am Freitag, 26. Mai, findet ab 15 Uhr ein Spaziergang ĂŒber die Seeparkwiesen statt

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich

Bei einem Rundgang am Freitag, 26. Mai, von 15 bis 16.30 Uhr, können Interessierte die artenreichen Wiesen des Seeparks erkunden. Die Referentin Leonie Fischer vom Institut fĂŒr Landschaftsplanung und Ökologie der UniversitĂ€t Stuttgart klĂ€rt dabei ĂŒber die Bedeutung der BiodiversitĂ€t auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen auf.

Die Veranstaltung ist kostenlos und durch die Ökostation zusammen mit „Freiburg packt an“ organisiert. Anmelden können sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unter info@oekostation.de. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Ökostation (Falkenbergstraße 21b).

Weitere Informationen bei „Freiburg packt an“ unter fpa@stadt.freiburg.de oder bei der Ökostation unter oekostation.de.
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Veranstaltungen 
 
Pfingst-Power-Flohmarkt
Foto: Veranstalter
 
Pfingst-Power-Flohmarkt
Riesen Pfingst Flohmarkt in der Messehalle Freiburg

3 Tage Power – parallel zur FrĂŒhjahrsmesse

Traditionell zur Freiburger FrĂŒhjahrsmesse findet der beliebte Riesen Flohmarkt in der Messehalle Freiburg statt. Zur Freude aller Flohmarktliebhaber kann an diesem Wochenende nicht nur am Samstag und am Sonntag nach Herzenslust gefeilscht werden, sondern auch am Pfingstmontag von 11 -18 Uhr. Über 200 Aussteller erwarten Sie an diesem verlĂ€ngerten Wochenende in der Messehalle Freiburg! Stöbern Sie nach kleinen und großen SchĂ€tzen und entdecken Sie Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen, Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten!

Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Stöbern. Hier ist fĂŒr jeden findigen Schatzsucher etwas dabei! Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig GlĂŒck den ein oder anderen verborgenen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der ein oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Ebenso lĂ€sst sich der Besuch des Flohmarkts wunderbar mit dem Gang ĂŒber die Freiburger FrĂŒhjahrsmessÂŽ auf dem MessegelĂ€nde vereinbaren.

Die Öffnungszeiten: Samstag, 27.5. von 10-18 Uhr und Sonntag, 28.5. und Montag, 29.5. jeweils von 11-18 Uhr

Besuchereintritt: Tageskarte 3,- Euro Tageskarte / 2 Tages-Karte 4,50 Euro
-keine weiteren ErmĂ€ĂŸigungen / Kinder bis 15 Jahren Eintritt frei in Begleitung eines Erwachsenen
-vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet
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Verschiedenes 
 
Dr. Hans Erich Schött und das verhinderte AKW in Wyhl
Quelle: Archiv Axel Mayer / Bild Meinrad Schwörer
 
Dr. Hans Erich Schött und das verhinderte AKW in Wyhl
Unser Freund und Mitstreiter Dr. Hans Erich Schött ist tot. Der 83-JÀhrige starb laut Medienberichten am Montag, dem 8.5.2023 bei einem Unfall in Weisweil.

"In Endingen ist die Rebumlegung endlich geschafft,
aber nicht dafĂŒr, dass Rosenthal seinen Bleistaub rĂŒberpafft.
Drum hört den Apotheker, der laut und deutlich spricht:
Es gibt fĂŒr vieles Medizin, doch fĂŒr Bleivergiftung nicht ..."
Die andere Wacht am Rhein / Walter Mossmann, Anfang Okt. 1974

"Der Apotheker" im Walters bekanntem Lied, das war natĂŒrlich Dr. Hans Erich Schött, der Endinger Apotheker, Lebensmittelchemiker und Landwirt, der sich viele Jahre lang gegen das geplante, extrem umweltvergiftende Bleichemiewerk in Marckolsheim und gegen das Atomkraftwerk in Wyhl engagierte. Er war eine der vielen wichtigen, großen Persönlichkeiten in diesen frĂŒhen KĂ€mpfen fĂŒr Mensch, Natur und Umwelt ...

Er engagierte sich schon seit 1963 als GrĂŒndungsmitglied der kommunalen Liste „Endinger BĂŒrgergemeinschaft“ und war mehrere Jahre Landtagsabgeordneter, Gemeinderat in Endingen und Kreisrat im Landkreis Emmendingen. Hans Erich Schött war langjĂ€hriges Kuratoriumsmitglied im Öko-Institut Freiburg, ein Freiheitsliberaler und in der Atompartei FDP stets ein Kritiker dieser Gefahr-Technologie ... Im Jahre 2011 erklĂ€rte er seinen Austritt aus der Partei, weil er ihren unkritischen Atom-Kurs nicht mittragen konnte.

Von ungewollten GRÜNEN Vaterschaften ...
Im Konflikt um das geplante AKW gab es bei uns BĂŒrgerinitiativlern auch die Überlegung, einen Menschen als Vertreter in den Landtag zu bringen. Die "Schwarzen" kamen nicht infrage, denn sie waren fĂŒrs AKW und die "Roten" kamen am schwarzen Kaiserstuhl nicht so richtig infrage. Herr Dr. Schött, Endinger Apotheker und ein wichtiger Vertreter der BĂŒrgerinitiativen, war bereit, den Weg ins Parlament ĂŒber die FDP zu machen. Auf seinen Wahl-Plakaten stand aber kein Partei-Logo, sondern nur „Dr. Hans Erich Schött – BĂŒrgerinitiative“. Und er wurde tatsĂ€chlich gewĂ€hlt, auch ohne Partei-Logo. Staunend stellten wir damals fest, dass es möglich war, als UmweltschĂŒtzer in den Landtag zu kommen und dieser ungewöhnliche FDP-Umweg war auch ein Impuls, eine Umweltpartei zu grĂŒnden. Die Geschichte kennt erfreulicherweise nicht nur gerade Wege. 1976 wurde Herr Dr. Schött in den Landtag gewĂ€hlt und 1980 wurden die GRÜNEN gegrĂŒndet.

Am Tag an dem sein Tod bekannt wurde, wurde an einem Nebentisch im Endinger Gasthaus Sonne sehr respektvoll ĂŒber ihn gesprochen. "Er war ein feiner Mensch" wurde da gesagt. Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen.

Axel Mayer, Endingen, (alt)Bauplatzbesetzer und Kreisrat
(Ich kannte und schĂ€tze Herrn Schött seit der Wyhler Zeit, aber auch als freundlichen, gradlinigen, engagierten Kreisrat und Endinger MitbĂŒrger mit dem ich in den letzten Jahren viele GesprĂ€che gefĂŒhrt habe)

Nachtrag: Das ist kein "umfassender Nachruf" sondern nur ein winziges Fragment aus dem langen engagierten Leben eines Idealisten.
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Verschiedenes 
 
Gemeinderat beschließt Revitalisierung der Dreisam
Visualisierung der Dreisamrevitalisierung / Quelle: LINK 3 D
 
Gemeinderat beschließt Revitalisierung der Dreisam
Im Bereich Betzenhausen, Dietenbach und Lehen soll ein Besucherlenkungskonzept das Freizeitverhalten gezielt steuern

Da sich der neue Stadtteil Dietenbach in unmittelbarer Nachbarschaft zu den europarechtlich geschĂŒtzten Natura 2000-FlĂ€chen im Rieselfeld und Frohnholz befindet, sollen die schĂŒtzenswerten FlĂ€chen so wenig wie möglich beeintrĂ€chtigt werden. Die Stadtverwaltung möchte deshalb mit Hilfe eines Besucherlenkungskonzeptes das Freizeitverhalten gezielt steuern.

Durch die Aufwertung von NaherholungsflĂ€chen im Bereich der Dreisam sollen die nördlich und sĂŒdwestlich des neuen Stadtteils Dietenbach liegenden Natura 2000-Gebiete, einschließlich des Naturschutzgebietes „Freiburger Rieselfeld“, von einer zu starken Beanspruchung von Besucherinnen und Besuchern geschĂŒtzt werden. Das entspricht auch dem bewĂ€hrten Vorgehen beim Stadtteil Rieselfeld, wo zum ökologischen Ausgleich das Naturschutzgebiet mit einem Besucherlenkungskonzept geplant und realisiert wurde.

Um den Freiraum rund um die Dreisam attraktiver zu gestalten, sind Revitalisierungsmaßnahmen im GewĂ€sserbett sowie den benachbarten FlĂ€chen zwischen Betzenhausen und der Gemarkungsgrenze Umkirch geplant. Somit wird auf diesen FlĂ€chen auch die stĂ€dtebauliche und freiraumplanerische Vision des Perspektivplans, die Stadt wieder nĂ€her an den Fluss zu holen, umgesetzt. Von den geplanten Maßnahmen profitieren neben dem neuen Stadtteil Dietenbach auch das Baugebiet „Im Zinklern“ sowie die Stadtteile Lehen, Betzenhausen und Weingarten. Insbesondere Jugendliche erhalten so einen lĂ€rmunempfindlichen Freiraum. „Von der Revitalisierung der Dreisam profitieren in Zukunft nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Stadtteils, sondern die gesamte Stadt. Der Bereich an der Dreisam wird nicht nur schöner, sondern bietet auch einen ökologischen Mehrwert“, betont BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Da die Dreisam ein GewĂ€sser erster Ordnung ist und der Ausbau-und Unterhaltslast des Landes Baden-WĂŒrttemberg unterliegt, werden gewĂ€sserbauliche Maßnahmen auf Grundlage der Landesstudie GewĂ€sserökologie, die im Herbst vorliegen soll, entwickelt.

In der Regie der Stadt können auf den stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen und den fĂŒr die Anbindung des Radweges an den FR 1 noch zu erwerbenden KleingartenflĂ€chen attraktive FreirĂ€ume am GewĂ€sser entstehen.

Alle geplanten Maßnahmen zur Lenkung des Freizeitverhaltens sowie die Aufwertung des Dreisam-Umfeldes sollten bis spĂ€testens zur Besiedlung des dritten Bauabschnitts in rund zehn Jahren durchgefĂŒhrt werden. FĂŒr die Entwicklungsmaßnahme Dietenbach können dabei zusĂ€tzlich Ökopunkte entstehen, die vor allem fĂŒr die spĂ€teren Bauabschnitte des neuen Stadtteils nutzbar sind. Die Planungs- und Baukosten belaufen sich auf ca. 8 Millionen Euro. Dieser Betrag ist in der Kosten- und Finanzierungsrechnung eingestellt und wird den stĂ€dtischen Haushalt somit nicht belasten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Auf der Jagd nach unbeliebten Bewohnern des Stadtwaldes
Forstamt startet seine MĂŒllsammelkampagne 2023

Kennen Sie das „pappige Becherlein“, den „blauen Dunstling“ oder den „gemeinen Beutler“? Diesen unbeliebten Naturbewohnern kann man im Stadtwald hĂ€ufig begegnen. Mit ihren Verrottungszeiten von 2 bis 120 Jahren sind Begegnungen mit diesen „Naturbewohnern“ leider keine Seltenheit.

Deswegen hat das Forstamt eine MĂŒllsammelkampagne ins Leben gerufen. Sie lĂ€uft ab sofort bis Ende September 2023. Kleine und große Freiwillige sind eingeladen, sich im nĂ€chstgelegenen Forstrevier zu melden (Adressen stehen auf www.freiburg.de). Dort bekommen sie MĂŒllzangen und MĂŒllbeutel ausgehĂ€ndigt und können selbstĂ€ndig auf die Jagd gehen. Die Entsorgung der hoffentlich reichen Beute ĂŒbernimmt ebenfalls das Forstrevier: Einfach die MĂŒllbeutel mit der Zange dort abgeben.

Und nicht vergessen: Wer den kuriosesten „Fang des Tages“ fotografiert und per E-Mail an forstamt@stadt.freiburg.de sendet, kann nicht nur an Erfahrung gewinnen. Unter den originellsten Funden verlost das Forstamt einen Gutschein fĂŒr einen Sack Grillkohle aus dem stĂ€dtischen Kohlenmeiler, einen Weihnachtsbaum aus dem Stadtwald und eine Übernachtung im Trekking-Camp am Schauinsland (nach VerfĂŒgbarkeit).
 
 

Verschiedenes 
 
 
Kontrollen: Schwerpunktwoche an der Dreisam
Von Montag, 22. Mai, bis Samstag, 27. Mai, kontrolliert und sensibilisiert der Vollzugsdienst die Nutzerinnen und Nutzer

In den Sommermonaten treffen sich, entspannen, grillen und baden viele Menschen am Ufer der Dreisam. Freiburgerinnen und Freiburger, aber auch Besucherinnen und Besucher erfreuen sich von Lehen bis nach Ebnet an dem kĂŒhlen Erholungsort in der Natur. Doch leider erhĂ€lt das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung immer wieder Beschwerden ĂŒber beispielsweise viele Glasscherben oder zurĂŒckgelassenen Abfall. Gerade Kinder können sich durch Glasscherben, die man sogar im Wasser findet, verletzen.

Deshalb und auf vielfachen Wunsch von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern kontrolliert der stĂ€dtische Vollzugsdienst (VD) verstĂ€rkt das gesamte Ufer entlang der Dreisam. Die Kontrollen finden von Montag, 22. Mai, bis Samstag, 27. Mai, in einer Schwerpunktwoche statt. „Mit dieser gezielten Aktion wollen wir mit Beginn der warmen Jahreszeit fĂŒr ein rĂŒcksichtsvolles Miteinander an der Dreisam sorgen und mit der AnkĂŒndigung bereits im Vorfeld dazu sensibilisieren“, so BĂŒrgermeister Stefan Breiter.

Trotz der Anleinpflicht entlang der Dreisam melden BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auch vermehrt gefĂ€hrliche Begegnungen mit freilaufenden Hunden. Diese sprangen bereits Personen an und verunsicherten dadurch Besuchende. Deshalb wird der VD auch Hundehalterinnen und -halter auf die Anleinpflicht hinweisen. Diese verhindert nicht nur Angriffe, sondern bewirkt auch, dass keine ungesehenen Hinterlassenschaften der Vierbeiner zurĂŒckbleiben.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können Hinweise an den VD telefonisch unter 0761/201-4923 melden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
25. Waldjugendspiele am Waldhaus
210 DrittklÀssler wetteiferten um schöne Preise

Zapfenwerfen – Holzstapel umsetzen – Waldmemory – Baumscheibenwettlauf – Tierweitsprung – Turmbau – MĂŒll entdecken – Kubb kegeln – WettsĂ€gen – auf einem Pirschpfad Attrappen einheimischer Wildtiere entdecken: Zehn Klassen mit 210 DrittklĂ€sslern aus neun Grundschulen aus Freiburg und der Umgebung trotzten gestern, 16. Mai, dem Dauerregen und absolvierten alle Aufgaben mit Bravour.

Die Stiftung Waldhaus veranstaltet jĂ€hrlich das fröhliche, lehrreiche und sportliche Ereignis mit UnterstĂŒtzung der Stiftung zur Förderung der Jugend der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Vor 25 Jahren wurden in Freiburg erstmals Waldjugendspiele durchgefĂŒhrt. Seinerzeit vom Forstamt initiiert, fanden diese meist im Wald am Rieselfeld statt, seit der GrĂŒndung des Waldhauses im dortigen Waldgebiet. Die Stationen werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Waldhauses und des Forstamtes besetzt und bieten Wissensvermittlung und Sinneserfahrung rund um das Thema Wald. Dabei ging es um Geschick (Zapfenweitwurf), um Kraft und Schnelligkeit (Holzstapeln), ums GedĂ€chtnis (Waldmemory), um Teamarbeit, Pfiffigkeit und natĂŒrlich um Lernen mit viel Spaß.

Am Schluss waren alle Schulklassen Gewinner und lagen im Punktestand dicht beieinander. Vor der Preisverleihung am Waldhaus wurden alle mit einer krĂ€ftigen Vesper gestĂ€rkt. Der erste Preis, die Nutzung einer HĂŒtte vom stĂ€dtischen Forstamt fĂŒr einen Tag, ging an eine dritte Klasse der Hexentalschule Merzhausen. Der zweite Platz wurde gleich von zwei Klassen erkĂ€mpft. Die zweite Klasse der Hexentalschule und die Franz-Xaver-Klingeler-Schule aus Wittnau dĂŒrfen sich auf einen Schulvormittag am Waldhaus freuen. Der dritte Platz und damit lehrreiches Unterrichtsmaterial ging an die Klasse der Grundschule Umkirch.
 
 

Veranstaltungen 
 
KurparkfĂŒhrung Bad Krozingen
BĂ€ume im Kurgarten (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
KurparkfĂŒhrung Bad Krozingen
BAD KROZINGEN. Am Dienstag dem 23. Mai 2023 um 10.00 Uhr bis ca. 11.30 Uhr nimmt Sie der GĂ€rtnermeister Ulrich Herzog mit auf einen Rundgang durch die grĂŒne Lunge Bad Krozingens und gibt nĂ€here Informationen zu der Artenvielfalt.

Entdecken Sie die natĂŒrliche Vielfalt im Bad Krozinger Kurpark: Auf ca. 40 Hektar GrĂŒnflĂ€che erstrecken sich einzigartige Gehölzpflanzungen mit einem seltenen, wertvollen Baumbestand sowie zahlreiche Wechselflor- und StaudenflĂ€chen mit besonderem Fokus auf exotische Pflanzen. Insgesamt gibt es ca. 600 verschiedene Arten zu entdecken. Mit Ulrich Herzog haben Sie einen GĂ€rtnermeister mit unfassbarem Profiwissen an Ihrer Seite!

Bei der KurparkfĂŒhrung am Dienstag, den 23. Mai 2023, um 10.00 Uhr bis ca. 11.30 Uhr, erkunden die Teilnehmer den Artenreichtum des „Juwels“ der Stadt Bad Krozingen. Treffpunkt ist beim Blumenpfau vor dem Kurhaus-Eingang.

Weitere Informationen und Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Veranstaltungen 
 
 
Honig und mehr
Am 21. Mai lÀdt der Mundenhof zum Bienensonntag ein

WĂ€hrend der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am siebenten Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklĂ€rt seit 2005 einmal jĂ€hrlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fĂ€llt er auf Sonntag, 21. Mai.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es da am Bienenhaus, im Eingangsbereich des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes ĂŒber die fleißigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Imkerverein Freiburg statt. FĂŒr Fragen stehen dessen Imkerinnen und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur VerfĂŒgung. Sie erklĂ€ren zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut gefĂŒttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert. Auch der Naturschutzbund (NABU) wird mit einem Stand vertreten sein.

Über den Tag verteilt finden regelmĂ€ĂŸig FĂŒhrungen zu den Bienenvölkern statt. Damit die angebotenen FĂŒhrungen nicht schmerzhaft werden, stehen mehrere SchutzanzĂŒge zur VerfĂŒgung.

Den gesamten Bienensonntag ĂŒber gibt es am Bienenhaus Honig vom Mundenhof und von anderen Standorten zu probieren und zu kaufen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Spaziergang zur GebĂ€udebegrĂŒnung in Waldsee
Rekordtemperaturen, TropennĂ€chte und immer lĂ€ngere Trockenperioden: Der Klimawandel hat sich letzten Sommer in Freiburg deutlich gezeigt. BegrĂŒnte GebĂ€ude helfen bei der Anpassung und tragen zum Klimaschutz bei. Wie das konkret aussehen kann, zeigt die Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Freiburg, Verena Hilgers, bei einem Spaziergang durch das Klimaquartier Waldsee am Montag, 22. Mai, um 17 Uhr.

Dach- und FassadenbegrĂŒnungen helfen nicht nur dem Klimaschutz, sondern bieten zahlreiche weitere Vorteile: Im Sommer erwĂ€rmen sich die GebĂ€ude weniger stark und verdunstetes Wasser an der OberflĂ€che der BlĂ€tter kĂŒhlt aktiv die Umgebung. Außerdem schĂŒtzen Pflanzen, wenn sie fachgerecht gepflanzt und gepflegt werden, die HĂ€user vor Korrosion.

Gemeinsam mit dem Spezialisten fĂŒr vertikale BegrĂŒnung Florian Freutel besichtigt die stĂ€dtische Klimaanpassungsmanagerin BegrĂŒnungsbeispiele im Klimaquartier Waldsee, gibt Hinweise zu Fördermitteln und beantwortet alle Fragen rund um das Thema. Interessierte können sich per Mail an klimaquartier@stadt.freiburg.de mit dem Betreff „BegrĂŒnungsspaziergang“
anmelden. Der Treffpunkt ist an der Ecke Möslestraße/Oberrieder Straße.

Mehr Informationen ĂŒber das Projekt „Unser Klimaquartier Waldsee“ gibt es online
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Buch- und Lesetipps 
 
Buch: Klimasicher bauen und sanieren
 
Buch: Klimasicher bauen und sanieren
Gut geschĂŒtzt vor Extremwetter

Hitzewellen, Starkregen, Hagel, heftige StĂŒrme – der Klimawandel verstĂ€rkt extreme Wetterbedingungen. Darauf mĂŒssen sich auch Immobilienbesitzer einstellen. Der Ratgeber „Klimasicher bauen & sanieren“ der Stiftung Warentest gibt wertvolle Hinweise fĂŒr die vorausschauende Planung eines neuen Hauses und fĂŒr die klimagerechte Modernisierung einer Bestandsimmobilie.

Das Handbuch informiert umfassend, praxisorientiert und mit vielen Beispielen ĂŒber konkrete Maßnahmen wie zum Beispiel die Installation von Sonnenschutzsystemen fĂŒr Fenster, Garten oder Terrasse, die KĂŒhlung mit WĂ€rmepumpen bis hin zu Möglichkeiten der Sturmsicherung und einer wettersicheren Dacheindeckung.

Praktische Informationen zu AusfĂŒhrung, Materialien, Kosten und Fördermöglichkeiten erleichtern die konkrete Planung und Umsetzung. Das Buch konzentriert sich dabei auf einen möglichst geringen Energieeinsatz und Aufwand und ist daher auch fĂŒr Selbermacher geeignet. ErgĂ€nzt wird der Ratgeber um einen Serviceteil zum Thema Versicherungen, die helfen, potenzielle SchĂ€den finanziell abzumildern.

Die Autorin Eva BodenmĂŒller ist freie Architekturjournalistin und schreibt zu allen Themen rund ums Wohnen, Bauen und Umbauen. Sie ist ĂŒberzeugt: „Eine Anpassung des Wohnraums an den Klimawandel ist unvermeidlich. Was erstmal Kosten verursacht, reduziert langfristig die Gefahr von SchĂ€den durch Extremwetter und erhöht bei guter Planung und Materialwahl sogar den Wohnkomfort.“

Das Handbuch „Klimasicher bauen & sanieren“ hat 208 Seiten und kostet 39,90 Euro. Es ist im Buchhandel oder direkt unter www.test.de/klimasicher-bauen erhĂ€ltlich.
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Freiburg: LastenFrelos wieder ausleihbar
Die 20 ĂŒber das Stadtgebiet verteilten Freiburger LastenFrelos sind zurĂŒck und stehen ab sofort wieder zur VerfĂŒgung. Nach einer sorgfĂ€ltigen Revision können die LastenrĂ€der jetzt wieder wie gewohnt ausgeliehen werden.

Bis zur ihrer zeitweisen Stilllegung Mitte Oktober vergangenen Jahres wurden die praktischen GefÀhrte pro Monat im Schnitt zwischen 500 bis 700 Mal ausgeliehen.
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Deutschland zÀhlt Kohlmeise, Kleiber und Co.
Stunde der Gartenvögel (c) nabu / Foto: Sebastian Hennigs
 
Deutschland zÀhlt Kohlmeise, Kleiber und Co.
NABU und LBV rufen vom 12. bis 14. Mai zur „Stunde der Gartenvögel“ auf

Berlin – Am kommenden Wochenende dreht sich deutschlandweit wieder alles um Vögel: Vom 12. bis 14. Mai ruft der NABU gemeinsam mit dem Landesbund fĂŒr Vogel- und Naturschutz (LBV) und der Naturschutzjugend NAJU zum 19. Mal zur „Stunde der Gartenvögel“ auf.

„Wer sich Zeit nimmt und Kohlmeise, Kleiber und Co. eine Stunde lang beobachtet und meldet, hilft nicht nur dem Vogelschutz – er tut auch sich selbst etwas Gutes“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller, „Mehrere Studien haben gezeigt, dass sich Vogelbeobachtungen sehr positiv auf das Wohlbefinden auswirken.“ So reduziere Vogelgesang beispielsweise psychischen Stress.

Im vergangenen Jahr haben 67.000 Menschen mitgemacht und aus ĂŒber 44.000 GĂ€rten ĂŒber 1,5 Millionen Vögel gemeldet. Durch die große Menge an Meldungen können die Ornithologen des NABU ĂŒber die Jahre Trends bei den BestĂ€nden ablesen. Miller: „So können wir nicht nur feststellen, dass GebĂ€udebrĂŒter wie Mehlschwalbe und Mauersegler zurĂŒckgehen, sondern auch, dass Arten wie die Ringeltaube hĂ€ufiger werden.“

Und so funktioniert die VogelzĂ€hlung: Von einem ruhigen Platz im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 13. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhĂ€ltlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 22. Mai.

Wer zuvor noch etwas ĂŒben möchte, findet viele Infos unter www.stundedergartenvoegel.de, darunter Portraits der 40 hĂ€ufigsten Gartenvögel (www.NABU.de/gartenvoegel), Reingezwitschert – der Vogel-Podcast des NABU: www.NABU.de/vogelpodcast, einen Vogeltrainer (https://vogeltrainer.NABU.de) und Vergleichskarten der am hĂ€ufigsten verwechselten Vogelarten. Aktuelle ZwischenstĂ€nde und erste Ergebnisse sind ab dem ersten ZĂ€hltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. FĂŒr kleine Vogelexperten gibt es noch bis zum 12. Mai die „Schulstunde der Gartenvögel“. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg.
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FĂŒr eine klimafreundliche MobilitĂ€t: Kampagne „Jetzt oder now“ startet
Fotowettbewerb von Montag, 15. Mai, bis Freitag, 30. Juni

Die Verkehrswende kommt – und einen kleinen Beitrag will die Stadt mit einer neuen Kampagne leisten, die am Montag, 15. Mai, mit einem Fotowettbewerb startet. DafĂŒr können Freiburgerinnen und Freiburger bis einschließlich Freitag, 30. Juni, ihr Lieblingsbild zum Thema klimafreundliche MobilitĂ€t einreichen. Egal, ob das Bild den schönsten Radweg zur Arbeit, den Panoramablick aus einer Bahn, den Einkauf mit dem Lastenrad oder eine Entdeckungstour zu Fuß zeigt: Alles, was Mitmachende mit nachhaltiger MobilitĂ€t in Verbindung bringen, ist willkommen.

Der Hauptpreis ist ein Fahrrad. Auf den weiteren PlĂ€tzen warten Fahrradtaschen, Wanderstöcke, ein VAG-Gutschein sowie Gutscheine fĂŒr stĂ€dtische BĂ€der, Museen und das Theater.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken nicht nur hochwertige Preise, sondern auch eine Ausstellung am Museum fĂŒr Neue Kunst. Außerdem werden ihre Bilder Motive fĂŒr einen Kalender 2024. Das Siegerfoto erscheint zusĂ€tzlich als Postkarte. Die Fotos werden von einer Jury aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt, der VAG und weiteren Personen bewertet. Die vielfĂ€ltige Besetzung soll einen breit gefĂ€cherten Blick auf das Thema ermöglichen. Die besten Bilder werden am Samstag, 22. Juli, bei einer Preisverleihung im Rahmen der Museumsnacht vorgestellt.

BĂŒrgermeister Martin Haag betont die große Bedeutung der Kommunikation zum Thema klimafreundliche MobilitĂ€t: „Um die stĂ€dtischen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich gerade im Verkehr in den kommenden Jahren viel bewegen. Dabei kommt es insbesondere auch auf VerhaltensĂ€nderungen in der persönlichen MobilitĂ€t an. Der Fotowettbewerb ist eine tolle Aktion, um viele Menschen in der Stadt zu erreichen, zu sensibilisieren und auf die Bedeutung von Klimaschutz im Verkehr aufmerksam zu machen.“

Der Fotowettbewerb ist die erste Aktion der stĂ€dtischen Kampagne „Jetzt oder now“. Die Kampagne richtet den Blick auf eine klimafreundliche MobilitĂ€t, die Nutzen bringt und Spaß macht. Infos und Teilnahme am Wettbewerb unter www.freiburg.de/jetztodernow.

Hintergrund

Die Stadt Freiburg setzt sich seit vielen Jahren fĂŒr eine klimafreundliche MobilitĂ€t ein – sei es durch gut ausgebaute Fuß-und Radwege, verlĂ€ssliche Stadtbahn- und Busverbindungen oder Sharing-Angebote fĂŒr FahrrĂ€der, Autos und E-Scooter. Bis zu dem Ziel, bis 2035 eine klimaneutrale Stadt zu werden, bleibt gerade im Verkehrsbereich noch viel zu tun.

Mit dem KlimamobilitĂ€tsplan macht Freiburg einen wichtigen Schritt, um die Klimaziele zu erreichen: Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen im Verkehrssektor gegenĂŒber 2010 um mindestens 40 Prozent reduziert werden. Um das zu schaffen, muss der Anteil der Wege, die mit den umwelt- und klimafreundlichen VerkehrstrĂ€gern zurĂŒckgelegt werden, in Zukunft noch grĂ¶ĂŸer werden: Also mehr zu Fuß, mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln.
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Der kleine Blumenpfau aus dem Kurpark ist wieder zurĂŒckgekehrt
Blumenpfau im Kurgarten (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Der kleine Blumenpfau aus dem Kurpark ist wieder zurĂŒckgekehrt
BAD KROZINGEN. Letztes Jahr noch auf der Landesgartenschau Neuenburg, nun wieder in seiner Heimat im Kurpark Bad Krozingen. Der kleine Blumenpfau ist vielgefragt und nun wieder zurĂŒckgekehrt. In ca. drei bis vier Wochen kann die volle BlĂŒtenpracht bewundert werden.

Seit ein paar Tagen ist die GĂ€rtnerei Fautz wieder mit der Bepflanzung der beiden Blumenpfauen beschĂ€ftigt. PĂŒnktlich zum Übergang vom Winter- zum Sommerflor wird nun auch der kleine Pfau wieder bepflanzt. Insgesamt werden ca. 8.000 kleine PflĂ€nzchen in das GerĂŒst aus Erde und Hasendraht einzeln eingesetzt. Dieses Jahr werden die Blumenpfauen in einem Kleid aus weißen, roten, gelben, orangenen und blauen Blumen erstrahlen.

Seit 25 Jahren lebt der kleine Blumenpfau im Kurpark Bad Krozingen und ist gemeinsam mit dem großen Blumenpfau das begehrteste Fotomotiv. FĂŒr die Landesgartenschau zog der kleine Pfau nach Neuenburg um. Nach der Landesgartenschau hat er nun wieder die Heimreise in den Kurpark nach Bad Krozingen angetreten.

Als beliebtes Fotomotiv sind die Blumenpfaue auch ein Wahrzeichen fĂŒr den Bad Krozinger Kurpark, welcher viele Wechselflorbeete hat, um in jeder Jahreszeit eine wunderschöne Landschaft zu bieten und auch vielen Lebewesen ein Zuhause zu bieten. Doch der Kurpark hat noch mehr zu bieten, mit seinem Rosengarten der zum Lustwandeln einlĂ€dt oder mit der großen Eiche neben den Blumenpfauen, die einen ausgefallenen Schattengarten möglich macht. Auch die ca. 40-50 Jahre alten Palmen vor dem Kurhaus sind ein wahrer Hingucker.

Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Singen fĂŒr Kamele, MĂ€rchen, VortrĂ€ge
Der Mundenhof feiert am 13. und 14. Mai seine Mongolen-Tage

Manche halten die Mongolei mit ihren Steppen, WĂŒsten, Bergen fĂŒr das schönste Land auf erden. Andere laben sich am sĂ€uerlichen Geprickel vergorener Stutenmilch. Dritte finden die Geschichte(n) von Dschingis Khan immer schon faszinierend. Fest steht jedenfalls: Kaum ein Drei-Millionen-Volk beschĂ€ftigt die Phantasien und SehnsĂŒchte in Mitteleuropa mehr als die Mongolen.

Jetzt nimmt der Mundenhof seine Tradition der Mongolen-Tage, die von 2009 bis 2019 jĂ€hrlich stattfanden, wieder auf. Am Samstag, 13. Mai, und Sonntag, 14. Mai, steht auf dem Nistplatz jeweils ab 14 Uhr die Mongolei im Mittelpunkt des Geschehens statt. Das Programm beginnt an beiden Tagen mit dem berĂŒhmten mongolischen Lang-Gesang (Urtyn duu): Baadma wird die Kamele des Hofes besingen. Bernhard Wulff spricht ĂŒber „Dschingis Khan und seine Erben“ und ĂŒber „Schamanen in der Mongolei“. Daneben gibt es mongolische MĂ€rchen, Kalligraphie, Kamele, traditionelle Kleidung, Bogenschießen und ein Kinderprogramm. Auch fĂŒr Speis und Trank ist gesorgt, zum Beispiel mit mongolischen Teigtaschen (Khuushuur). Der Eintritt ist frei

Veranstalter der Mongolen-Tage ist das Mongolei-Zentrum Freiburg, das erste seiner Art in Europa. Sein Leiter Bernhard Wulff war schon GrĂŒnder des internationalen Musikfestivals „Roaring Hooves“ in der WĂŒste Gobi; daneben hat er Festivals in Odessa, Kirgisien, Aserbaidschan und Vietnam gegrĂŒndet. FĂŒr seine Verdienste um die mongolische Kultur erhielt er 2010 die EhrendoktorwĂŒrde der UniversitĂ€t Ulaanbataar und wurde von der mongolischen Regierung zum Kulturbotschafter der Mongolei ernannt.

Übrigens: Freiburg und die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar liegen beide auf dem 48. Breitengrad und teilen sich den Nachthimmel. TagsĂŒber gibt es zwischen beiden StĂ€dten aber einige Unterschiede, zum Beispiel beim Klima: Ulaanbaatar erlebt mit 2550 Stunden pro Jahr deutlich mehr Sonne als Freiburg, Deutschlands sonnigste Stadt (1740 Stunden per annum). DafĂŒr liegt im Winter das mittlere Temperaturminimum drei Monate lang unter minus 20 Grad; diesen Wert bleibt Freiburg oft jahrelang erspart.
 
 



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