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Freitag, 19. Oktober 2018
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Veranstaltungen 
 
„Wer schützt das Klima, wenn nicht wir?“
Foto: Ă–kostation Freiburg
 
„Wer schützt das Klima, wenn nicht wir?“
Fortbildung zur Bildung fĂĽr Klimaschutz an auĂźerschulischen Lernorten am 19.10.2018 von 10:30 bis 16:00 Uhr in der Ă–kostation Freiburg.

Der Klimawandel – ein Thema, das alle betrifft und zukünftig immer stärker betreffen wird, denn die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute weltweit spürbar. Laut der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist Bildung dabei ein zentraler Schlüssel für einen gesellschaftlichen Wandel und die Begrenzung der Erderwärmung. Daher bietet die Ökostation Freiburg im Rahmen des Projekts „BildungKlima-plus” einen Workshop für Mitarbeiter*innen von außerschulischen Bildungs- und Umweltbildungseinrichtungen zum Thema Bildung für Klimaschutz an. Das Seminar soll zeigen, wie man Kinder und Jugendliche mit spannenden Bildungsangeboten für neue Ideen begeistern kann, um nachhaltig zu denken, zu entscheiden und zu handeln. Dazu werden Materialien, Methoden und Bildungsmodule vorgestellt, die in bestehende Angebote einbaut werden können. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit zur kollegialen Beratung und zum Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmenden erhalten auch ein Starterset für ihre eigene Bildungsarbeit. Die Veranstaltung wird von der Ökostation Freiburg in Kooperation mit Solare Zukunft e.V. und fesa e.V. durchgeführt. Die Teilnahmegebühr beträgt 17.00 € / TeilnehmerIn.

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Verschiedenes 
 
 
Ăśberwinterungs- und Nisthilfe fĂĽr Insekten
Das Studierendenwerk Freiburg realisiert in Kooperation mit der Stiftung Waldhaus und der Emil-Thoma-Realschule zwei Insektenhotels auf den Außenflächen zweier Studierendenwohnheime.

Gemeinsam mit der Stiftung Waldhaus und zwei achten Klassen der Emil-Thoma-Realschule plant das Studierendenwerk Freiburg den Bau und die Aufstellung zweier Insektenhotels auf dem Gelände der Studentensiedlung am Seepark und dem der Campus Wohnheime am Flugplatz. Anlässlich einer Projektwoche planen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Projektleiter Philipp Gottwald von der Stiftung Waldhaus die beiden Insektenhotels. Zunächst beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Wichtigkeit und den Bedürfnissen heimischer Insekten, anschließend wird die Materialauswahl getroffen und bei der gemeinsamen Waldarbeit beschafft. Zuletzt findet die handwerkliche Realisierung des Hotels an seinem geplanten Standort statt.

Die erste Projektwoche wird vom 15.10. – 19.10. auf dem Gelände der Studentensiedlung stattfinden. Am kommenden Donnerstag wird das fertige Bienenhotel übergeben und „eröffnet“.

Eine zweite Projektwoche auf dem Gelände am Flugplatz ist in der Kalenderwoche 42 geplant.

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Veranstaltungen 
 
 
Bezahlbar Bauen & Wohnen
... ohne Bauen auf der grĂĽnen Wiese

Am Mittwoch 17. Okt. um 18.00 Uhr, Freiburg i.Br., Kartoffelmarkt, ist "Bezahlbar Bauen & Wohnen in Freiburg ohne Bauen auf der grünen Wiese“ Thema des Freiluft-Lichtbildervortrags von Dr. Georg Löser anlässlich der Aktionswoche für Ernährungssouveränität "Über den eigenen Tellerrand". Landwirte informieren über gefährdete Landwirtschaft in Freiburg. Veranstalter ist das Eine Welt Forum Freiburg e.V., unterstützt vom RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen. Der Eintritt ist frei.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
FĂĽhrung Dietenbach-Niederung
Am Samstag, 20. Okt. 2018, 13:30 Uhr, startet in Freiburg i.Br. an der Endstation der Stadtbahnline 5 Rieselfeld/Bollerstaudenweg die Führung "Die Dietenbach-Niederung: Landwirtschaft, Natur, Probleme". Es informieren SprecherInnen der Veranstalter RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen und ECOtrinova e.V. sowie vor Ort tätige Landwirte. Der Eintritt ist frei, Dauer rund 1,5 Stunden. Anmeldung ist erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-21687-30 bis 19.10. 12 Uhr. - Die Führung erfolgt zu Fuß oder meist mit Schieben per Rad. Die erste halbe Stunde auf gut 700 m ist auch für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Im Abseits von Green City
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen. Dokumentarfilm

Am Samstag 20. Oktober um 10.15 Uhr wird in der Universität Freiburg, Stadtmitte, Platz der Universität, Kollegienbäude 1 im Hörsaal 1098 am Beispiel Freiburg der neue Dokumentarfilm "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (47 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt deutscher Stadtentwicklung: Ackerbau und Natur oder Bauland - oder Alternativen. Anschließend Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser, Georg Löser, Mitveranstalter RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen sowie einer gesetzlichen Vertrauensperson des laufenden Bürgerbegehrens. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., Klimabündnis Freiburg und Weitere. Schirmherrin der Reihe ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Der Eintritt ist frei.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Das Energiesparprogramm an Freiburger Schulen ist ein Treffer
2,2 Millionen Euro und 11.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart

Rückblick auf 20 Jahre „Fifty-Fifty“ und Startschuss für das neue Programm „fifty/fifty 2.0“

Feierstunde im Wentzinger-Gymnasium am Mittwoch, 17. Oktober

Heute schon eine Tonne Kohlendioxid eingespart? Womit sich Privatleute und einzelne Unternehmen schwer tun, schafft „FiftyFifty“, das Energiesparprogramm an Freiburger Schulen, mühelos. Und zwar Tag für Tag für Tag, seit es vor 20 Jahren gestartet ist.

Zum Volltreffer für alle Beteiligten macht dieses Programm des städtischen Gebäudemanagements (GMF) aber ein anderes Detail. Das eingesparte Geld – inzwischen stolze 2,2 Millionen Euro – fließt fifty-fifty an die beteiligten Schulen bzw. die Stadt. Erstere nutzen es für Schulaktivitäten, weitere Einsparmaßnahmen oder regenerative Energiegewinnung. Letztere bezahlt damit die nächsten Projekte.

Eine Feierstunde im Wentzinger-Gymnasium am Mittwoch, 17. Oktober, blickt nun auf 20 Jahre „Fifty-Fifty“ zurück und gibt den Startschuss für das neue Programm „fifty/fifty 2.0“ (Details siehe Hinweis am PM-Ende). Dabei will die Stadtverwaltung, angeführt durch Baubürgermeister Martin Haag und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, den Freiburger Schulen für ihr anhaltendes Engagement danken. Gemeinsam blicken die beteiligten Ämter – Gebäudemanagement und Amt für Schule und Bildung – auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, in denen so erstaunliche Dinge wie Energie-Detektive oder ein „Energie-Rap“ entstanden. Eingeladen sind Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Energiebeauftragte, Hausmeister und Eltern.

Der Untertitel des griffigen Namens „Fifty-Fifty“ verrät, worum es dem GMF bei der Entwicklung dieses Programms im Herbst 1998 ging: um „nicht-investives Energiesparen an Freiburger Schulen“. Baubürgermeister Haag erinnert daran, dass damals 20 Schulen auf freiwilliger Basis begannen, mit einfachen Mitteln Energie und Kosten zu sparen: „Ihren Anteil des so ersparten Geldes konnten sie in weitere Energiesparmöglichkeiten, zum Teil sogar in regenerative Energiequellen zu stecken.“ Haag zieht eine Erfolgsbilanz: „Bisher haben 45 Schulen am Programm teilgenommen. Insgesamt haben sie in den zwanzig Jahren 2,22 Millionen Euro eingespart. Dafür haben wir 1,11 Millionen Euro als Boni an die Schulen ausgezahlt, und die Umwelt hat auch profitiert.“

Eingespart wurden dank „Fifty-Fifty“ bisher
11.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2),
7,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom – das entspricht dem Jahresverbrauch von 2000 Haushalten;
29 Millionen Kilowattstunden (kWh) Heizenergie – das ist der Jahresverbrauch von 10.000 Einfamilienhäusern;
und 80 Millionen Liter Wasser – das entspricht 32 olympischen Schwimmbecken mit acht 50-Meter-Bahnen bzw. dem anderthalbfachen Volumen des Titisees.

Das Ziel, jährlich 5 bis 10 Prozent der Energiekosten einzusparen, wurde in allen Jahren erreicht und teilweise übertroffen. In den ersten drei Jahren war es sogar deutlich mehr. Seither lagen die jährlichen Einsparungen zwischen 70.000 und 100.000 Euro. In jüngster Zeit nahm der Elan aber etwas ab – ein Grund für die Stadtverwaltung, dieses Programm wieder zu aktivieren. Nun haben alle Freiburger Schulen erneut die Möglichkeit, Hand in Hand mit der Stadt den Klimaschutz voranzutreiben. Alle Schulen sind eingeladen, in der Neuauflage des Programms mitzumachen, ganz gleich ob sie bereits bei „Fifty-Fifty“ dabei waren oder nicht. Je mehr mitmachen, desto besser für das Klima, die Schule und die Stadt.

Ziele und Ideen

Im Vordergrund des Projektes stehen drei Ziele. Der bewusste Umgang mit Energie und Wasser soll in Schulen gelernt und durch aktives Handeln mitgestaltet werden. Zweitens leisten die Schulen durch die Reduktion von CO2 einen Beitrag zum Klimaschutz. Drittens geht es um Energiesparen über nichtinvestive Maßnahmen, also vorrangig durch verändertes Nutzerverhalten.

Umweltbürgermeisterin Stuchlik betont: „Ganz wichtig bei diesem Projekt ist der partizipative Ansatz. Die Schülerinnen und Schüler bekommen nicht nur Unterricht und nehmen passiv Informationen auf. Sie erleben auch, dass ihr eigenes Verhalten konkrete Auswirkungen hat und Sie einen Beitrag auf Schulebene, aber auch auf einer übergeordneten Eben zum Klimaschutz insgesamt leisten können.“


Für diese Ziele gab es in den Schulen reihenweise kreative Aktionen und pfiffige Ideen. Da wurden Schalter in Fluren, Klassenräumen und Toiletten beschriftet, Elektrogeräte wie Warmwasserboiler abgehängt, unnötige Lampen herausgedreht und das Warmhalten des Kaffees von Kaffeemaschine auf Thermoskanne umgestellt.

Eine Schule produzierte zum Beispiel einen Videoclip, eine andere schuf den „Energie-Rap“, und an einer dritten entstand die „EnergyLeague“ – ein Wettstreit nach dem Beispiel der Champions League im Profi-Fußball, bei dem alle Klassen nach festen Punktregeln gegeneinander wetteifern, unter den Augen wechselnder Schiedsrichter. Durch Sonderpunkte konnten auch noch Spätstarter zum Mitmachen bis zum Spielende bewegt werden. Die Sieger erhielten dank eines Sponsors (Bäckerei) interessante Preise.

Vielfältig wurde das Thema auch in den Unterricht einbezogen, in Kunst oder Physik (Versuch zur Funktionsweise des Thermostat-Ventils), aber auch mit Solarsporttagen, Energie-Rallyes, einem Energiequiz oder der Ausbildung zum Energie-Sprecher bzw. dem Energie-Detektiv.

Die Projektbeteiligten

Federführend für das Projekt ist das Gebäudemanagement (GMF). Es ermittelt den Energieverbrauch, die Kosten und die Einsparungen. Mit der Durchführung der Seminare in den Schulen wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, das sich auf diese Aufgabe spezialisiert hat. Dessen Team, bestehend aus einem Ingenieur und einer Moderatorin, vermittelt den Schulen das nötige Hintergrundwissen, fördert den Erfahrungsaustausch der Schulen untereinander und informiert über Einsparmöglichkeiten.

Ansprechpartner der Schulen ist das Amt für Schule und Bildung (ASB). Es hat im ersten Jahr 1 Euro pro Schülerin oder Schüler für die kleinen Investitionen zur Verfügung gestellt. Jede Schule bildet ein Energieteam, das aus mindestens 2 Schüler/innen, Lehrer/innen, Schulleitung, Hausmeister und Elternvertreter/innen besteht. Dieses Team erarbeitet vor Ort sinnvolle Maßnahmen, kümmert sich um ihre Umsetzung und nimmt regelmäßig an den Seminaren teil.

Das Freiburger Anreizsystem schafft eine Win-Win-Win-Situation: Das eingesparte Geld fließt zur Hälfte direkt zurück an die beteiligten Schulen; viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, um weitere Einsparmöglichkeiten oder regenerative Energiegewinnung zu finanzieren. Der Rest der eingesparten Summe fließt in den städtischen Haushalt, was den Kämmerer freut, und in weitere technische Sparmaßnahmen, etwa wasserlose Urinale, neue Kessel für die Heizungsanlagen oder bessere Regler für Lüftungsanlagen.

ResĂĽmee und Ausblick

Die ersten 20 Jahre „Fifty-Fifty“ haben gezeigt, dass der Erfolg solch eines Programms von der Überzeugungsarbeit, dem Engagement
und der Motivation aller Beteiligten, besonders der Schulen und ihrer Energieteams abhängt. Hilfreich war der Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen in Seminaren und regelmäßigen Treffen, aber auch die Präsentation verschiedener Maßnahmen und Aktionen einzelner Schulen. Daher startet die Stadt Freiburg das Programm nun mit drei wesentlichen Änderungen neu, als „fifty / fifty 2.0“.

Erstens wird ein Aktivitätsbonus eingeführt; auch pädagogische Maßnahmen werden bei der Bonusberechnung berücksichtigt. Zweitens wird auch die konsequente Trennung des Abfalls und die Abfallvermeidung an den Schulen belohnt. Drittens werden die Schulen noch mehr unterstützt, etwa durch Vor-Ort-Betreuung, Energierundgänge und Seminare vor Ort.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen
Aktionstag „Waldherbst“ am Sonntag, 21. Oktober, von 11 bis 17 Uhr am und im Waldhaus Freiburg. Eintritt frei

Am Sonntag, 21. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet wieder ein einzigartiger Aktionstag am Waldhaus statt. Im Mittelpunkt steht der traditionelle Holztransport mit Rückepferden. Unter der Regie von Jürgen Duddek, Europameister 2012 im einspännigen Holzrücken, zeigen diesmal sogar neun Gespanne aus Baden-Württemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die Rückearbeit mit Pferden schont den Boden und den Bestand; als historisches Arbeitsfeld im Wald war sie auch im Schwarzwald über Jahrhunderte typisch.

Außerdem können sich große und kleine Besucherinnen und Besucher im Wald anschauen, wie Alex Wiesler mit einer modernen Holzerntemaschine, dem „Harvester“, arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch wie die Alten selbst Hand anlegen und unter Anleitung von Philipp Gottwald oder Klaus Goldmann mit einer Zwei-Mann-Schrotsäge Baumscheiben absägen.

Begleitet durch Hornklänge der Jagdhornbläser der Freiburger Jägerschaft begrüßt Nicole Schmalfuß, Leiterin des Forstamts und Vorstandsmitglied der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr offiziell zu dieser Veranstaltung.

Anlässlich der aktuellen Ausstellung im Waldhaus „Wild und Jagd – Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ liegt ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf diesem Themenfeld. Als Highlight spielen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Freiburg unter der Leitung von Heidwolf Arnold um 13 Uhr die „Grand Messe de Saint
Hubert“ von Jules Cantine. Mitglieder der Jägervereinigung zeigen in ihrem Infowagen eine Vielzahl an Wildtierpräparaten und informieren über heimische Wildtierarten und über das Thema Jagd. Unter Anleitung von Frithjof Simon können sich Kinder und Erwachsene einfache Holzbögen bauen und ausprobieren.

In einer Frischpilzschau erklärt Dagmar Reduth, welche Pilze im Wald geerntet werden können und welche davon essbar sind. Erika Sewing bietet um 12 und 14 Pilzexkursionen zum Myzelium und rund ums Waldhaus an.

Auf dem Weiher gibt es Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Weißtannenbooten. Im Inneren der gemütlich mit dem Bullerjahn beheizten Holzwerkstatt führt Franz Ilg als Drechsler sein Können vor. Unter Anleitung von Frank Janson kann man die traditionelle Grünholzarbeit am Schneidesel kennenlernen oder sich von Fynn Zimmermann ins Grünholzschnitzen mit dem Messer einweisen lassen. Der langjährige Leiter der Holzwerkstatt, FranzJosef Huber, informiert über weitere Angebote und Kurse, die dort ganzjährig für Schulklassen oder Interessierte stattfinden.

Spannende Infostände laden ein, sich auf anschauliche Weise über die Themen Moore und Gewässer und die Arbeit des Naturparks Südschwarzwald zu informieren. Außerdem bietet das Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald viele Möglichkeiten, Interessantes über den Wald zu erfahren und selbst zu experimentieren und auszuprobieren.

Im Waldhaus führen ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer, eine Uhrenschildmalerin und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor. Um 13 und 15 Uhr stellt Hans-Jürgen Pfaff im Waldlabor in kurzweiligen Lichtbildvorträgen die heimische Vogelwelt vor.

Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit herzhaften Speisen gesorgt, außerdem bietet das Waldhaus-Café Gelegenheit zum Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen.

Dank einer Förderung durch den Naturpark Südschwarzwald ist der Eintritt zu der Veranstaltung frei. Spenden sind willkommen und kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
 
 

Verschiedenes 
 
Filmtipp: UNSER SAATGUT - WIR ERNTEN, WAS WIR SĂ„EN
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: UNSER SAATGUT - WIR ERNTEN, WAS WIR SĂ„EN
Vorstellungen im mehrsprachigen Original
Regie: Taggart Siegel, Jon Betz
98 Minuten | USA 2016 | ab 6

Prachtvolle Öko-Doku zur Erhaltung der Saatgutvielfalt, die sich als ebenso informatives wie klug und sorgfältig durchdachtes Kinokunstwerk präsentiert!

Samen als Quelle des Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe unseres Alltags. Doch die wertvolle Ressource ist bedroht: Mehr als 90% aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt – und immer mehr Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen um die Zukunft der Samenvielfalt…

UNSER SAATGUT: WIR ERNTEN, WAS WIR SÄEN liefert eine umfassende Zusammenstellung von Wissen und aktuellen Aspekten rund um das Thema Getreide und Kulturpflanzen. Klar, einfach und anschaulich werden wesentliche Begrifflichkeiten der öffentlichen und fachlichen Diskussion erklärt, oft mit Hilfe von Animationssequenzen. Dabei geht es auch um die Bedrohung durch Gentechnologie, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut sowie um die weltweite Gegenbewegung und mögliche Alternativen. Handwerklich ist der Film ebenfalls eine herausragende Leistung: Die gelungene Mischung aus realen Bildern mit Interviewszenen, Animationen und Mikro- sowie Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen bietet jede Menge Abwechslung – Infotainment vom Feinsten!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
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