oekoplus - Freiburg
Donnerstag, 9. Juli 2020
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In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
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Veranstaltungen 
 
Weiterbildung
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
Weiterbildung "Wir treiben es bunt" - Naturfarben Workshop
am 10.07.2020 von 15:00 bis 18:00
in der Ökostation Freiburg

Ton, Lehm und Kohle sind Klassiker der Naturfarben in Ocker- und Grautönen. An diesem Nachmittag wird diese Palette mit bunten Naturfarben aus Pflanzen erweitert. In unseren GĂ€rten und an WegrĂ€ndern wachsen Pflanzen, die auch bei einfacher Verarbeitung und unter Einfluß von SĂ€uren oder Basen eine erstaunliche Farbvarianz hervorbringen. Heimische FĂ€rberpflanzen werden vorgestellt, die Farbgewinnung und die Konservierung der Farben. Beim Experimentieren und Ausprobieren wird der KreativitĂ€t freien Lauf gelassen.
In den Pausen können der Garten, die Heilpflanzenbeete und natĂŒrlich das FĂ€rberpflanzenbeet der Ökostation genauer unter die Lupe genommen werden.

Treffpunkt: im Garten der Ökostation
Leitung, Jutta Schumacher, Ökostation
die notwendigen Utensilien werden gestellt
23.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Schmetterling des Jahres 2020: der GrĂŒne Zipfelfalter
am 05.07.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Faszinierend leicht fliegen sie durch die LĂŒfte und ihr Anblick macht nicht nur Kinder glĂŒcklich. An diesem Sonntag werden einige der hĂ€ufigsten heimischen Tagfalter ihre Raupen und Lebensbedingungen vorgestellt. Im Anschluss können sich die Teilnehmer*innen als Schmetterlings-Feldforscher*innen mit Fangnetzen, Insektendosen und BestimmungsbĂŒchern im Garten der Ökostation und auf den umliegenden Wiesen auf die Suche nach Tagfaltern begeben. Vielleicht kommt auch ein GrĂŒner Zipfelfalter vorbeigeflogen... Nach der Begehung unserer 3 Transekte im Rahmen des bundesweiten Schmetterlings-Monitoring können zum Abschluss bei Kaffee oder Tee und Kuchen noch weitere Fragen rund um die Schmetterlinge gestellt werden
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Verschiedenes 
 
Rechte Gewalt –  Faschismus tötet ĂŒberall
 
Rechte Gewalt – Faschismus tötet ĂŒberall
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd | Ausgabe 379
(Juli/August 2020)

Rechte GewalttÀter sind eine hochgefÀhrliche politische Avantgarde. Beispielsweise wÀre die massive EinschrÀnkung des Asylrechts in Deutschland 1993 nicht möglich gewesen ohne die vorangegangenen rassistischen AnschlÀge in Mölln, Hoyerswerda, Solingen oder Rostock-Lichtenhagen.

Rechte Gewalt wird in der Regel assoziiert mit Faschismus und Nationalsozialismus sowie deren politischen Erben (die es nicht allein in Europa gibt). Rechte Strategien und Denkarten Ă€hneln sich weltweit auf erschreckende Weise, etwa durch die Markierung von Minderheiten als ‚Volksfeinde‘. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Hass auf Frauen scheinen weltweit eine Art Grundkonsens rechter GewalttĂ€ter zu bilden.

Die AnschlÀge hindunationalistischer Mobs gegen Muslime in Indien und viele andere Beispiele jedoch verweisen darauf, dass ein allein am historischen Faschismus angelehnter Begriff von Rechter Gewalt zu eng gefasst ist. In unserem Themenschwerpunkt blicken wir daher auf mehrere LÀnder und aktuelle Kontexte, in denen Rechte Gewalt entsteht.
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Verschiedenes 
 
 
Zur Stilllegung des AKW Fessenheim / Elsass zum 29.6.2020
* Teilentwarnung - Strahlenkatastrophe durch AtommĂŒll in Fessenheim bis Ende 2023 weiterhin nicht unmöglich

* ECOtrinova e.V. erinnert an die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit der BĂŒrgerinitiativen gegen Atomkraft und fĂŒr Alternativen am sĂŒdlichen Oberrhein: Widerstand gegen die Atomkraftwerke Fessenheim, Wyhl und weitere Standorte und die Folgen. Lieber aktiv als radioaktiv **)

ENDLICH – nach rund 50 Jahren Protesten und Widerstand wird der Leistungsbetrieb des 1977 ans Netz gegangenen Atomkraftwerks Fessenheim/Elsass am 29.6.2020 spĂ€tabends endgĂŒltig beendet. Das bedeutet laut Dr. Georg Löser, Vorsitzender des gemeinnĂŒtzigen Vereins ECOtrinova e.V., vorerst nur eine wichtige Teilentwarnung. Sehr viele StörfĂ€lle, manche davon sehr gefĂ€hrlich, haben immer wieder das tödliche Risiko des Atomkraftwerks fĂŒr die Region und darĂŒber hinaus aufgezeigt. Der Strom ging weit ĂŒberwiegend Richtung Paris, aber auch nach Baden-WĂŒrttemberg und in die Schweiz. Der Vorsitzende, der schon als Student Mitte der 1970er gegen das AKW Fessenheim mit vielen anderen protestierte, dankt all den Menschen, die sich im Laufe der Jahrzehnte gegen die Atomkraft in Fessenheim und anderswo einsetz(t)en, hier zuvorderst den 3 Frauen aus dem Elsass, die 1970 als erste die BroschĂŒre "Fessenheim, vie ou mort d'Alsace, du pays de Bade-Wurtemberg et de quelques cantons suisses" (Fessenheim, Leben oder Tod...) erstellten. Die bei ECOtrinova e.V. online verfĂŒgbare Schrift "GrenzĂŒberschreitende Kooperation am Oberrhein - Die Badisch ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen" greift das Geschehen aus der Perspektive 2011 nach Fukushima auf.

Es ist AtommĂŒll aller Arten entstanden vom Uranbergbau bis hin zum hochradioaktiven AtommĂŒll der im Atomkraftwerk verwendeten Brennelemente samt radioaktiven Materialien u.a. des Atomkraftwerks und anderen StrahlenabfĂ€llen. Das ist gefĂ€hrlich fĂŒr Hunderte, teils Hunderttausende, teils fĂŒr Millionen Jahre, so ECOtrinova: "Der AtommĂŒll des Atomkraftwerks Fessenheim darf nicht ĂŒberschwemmungsgefĂ€hrdet in der hiesigen Erdbebenregion am Rhein verbleiben - ĂŒber einem der grĂ¶ĂŸten Grundwasserkörper Europas und an einer Trinkwasserquelle mit Uferfiltrat fĂŒr viele MIllionen Rheinanlieger bis in die Niederlande!"

Zwar sinke das atomare Risiko laut einer französischen Studie zu den 900-Megawatt-Reaktoren nach Reaktorstilllegung auf etwa die HĂ€lfte. In Fessenheim ist es der Ă€lteste dieser Baureihe. Aber UnfĂ€lle bei der zu unsicheren Lagerung der Brennelemente in Fessenheim können auch Strahlenkatastrophen bedeuten. Deshalb kann die Region zu Fessenheim erst mit dem angekĂŒndigten bis Ende 2023 vollzogenen Abtransport aller Brennelemente vorlĂ€ufig aufatmen. Die von den französischen Behörden jetzt kurzfristig geplanten Sicherheits-Verbesserungen fĂŒr die Brennelementelagerung reichen nicht aus, wie Stellungnahmen zur Anhörung durch die Atombehörde ASN vom 16. Juni 2020 zeigen. Auch gelte es, die Bedrohung der Region durch Atomkraftwerke etwa in der Nordwestschweiz und eine fĂŒr den Standort Fessenheim vorgeschlagene Atomschrottfabrik, genannt Technocentre, abzuwehren. Diese Fabrik wĂŒrde radioaktiv verseuchte Bauteile von Atomkraftwerken nicht nur aus Fessenheim verwerten.

"Die Energiewende ohne Atomkraft und ohne fossile Energien muss nun beschleunigt werden - die Ideen und Vorbilder sind da ", unterstrich der ECOtrinova-Vorsitzende. Mit dem trinationalen BĂŒrgervereine-Netzwerk und der Resolution "Energie-3Regio" (energie-3Regio.de) von 2003 hat sich ECOtrinova samt ProjekttrĂ€ger Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl aus Wyhl fĂŒr Energiealternativen eingesetzt. Jene Resolution wurde von der offiziellen deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz in deren Energieresolution 2006 weitgehend ĂŒbernommen. Der trinationale "1. Energiegipfel" in Breisach im Juli 2003 bildete den Höhepunkt dieses BĂŒrger-Interreg-Projekts. Es folgten die von ECOtrinova geleiteten Ideenwettbewerbe fĂŒr Vereine und Einzelpersonen zur "Nachhaltigkeit rheinĂŒberschreitend Energie und Wasser" mit Preisverleihung beim "1. Umweltgipfel" der Vereine in Breisach im Oktober 2005. Alle Projektideen, u.a. zum AKW Fessenheim und Alternativen sind 2-sprachig online. Auch das Vorhaben "Sonnen-Energie-Wege" (Sentiers solaires) mit 50 Vorbildstationen im Eurodistrikt Region Freiburg/Zentral- und SĂŒd-Elsass war Gewinner bei Wettbewerben des Landes-Umweltministeriums. Die Stationen und Beschreibungen mit TourenvorschlĂ€gen sind seit 2009 zweisprachig online bei ecotrinova.de.
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Aktueller Seitenwechsel
 
Aktueller Seitenwechsel
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aus aktuellem Anlass werden wir die weiteren Meldungen dieser Seite in den kommenden Wochen auf unserer Seite prolixletter.de veröffentlichen.

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Verschiedenes 
 
Waldbrandgefahr steigt weiter an
Forst: Brandstelle im Wald / Foto: Stadt Freiburg
 
Waldbrandgefahr steigt weiter an
Rauchen und offenes Feuer im Wald verboten

So frĂŒh im Jahr wie noch nie: Heute gab es den ersten Feuerwehreinsatz wegen Waldbrand oberhalb vom Sohlacker

Das Forstamt Freiburg bittet aufgrund der aktuell stetig steigenden Waldbrandgefahr alle Waldbesucherinnen und –besucher um besonders erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Im Wald ist offenes Feuer außerhalb offizieller Feuerstellen und das Rauchen von MĂ€rz bis Oktober grundsĂ€tzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus. Wer den Wald besucht, wird zudem gebeten, die Zufahrtswege nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkw dĂŒrfen nur auf den ausgewiesenen ParkplĂ€tzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht ĂŒber trockenem Bodenbewuchs, vor allem trockenem Gras, stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzĂŒnden können.

Wer Reste eines glimmenden Feuers oder einen beginnenden Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂŒglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Insbesondere die schnelle Information ĂŒber einen Brandherd und die schnell eingeleitete BekĂ€mpfung konnten bisher regelmĂ€ĂŸig den Schaden begrenzen und Gefahren von Natur und Mensch fernhalten. Dabei kommt es auf eine prĂ€zise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu fĂŒhren. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte ParkplĂ€tze, Namen von Waldwegen, Beschilderungen von Wanderwegen und Mountainbikestrecken oder Ă€hnliches.

Das Forstamt Freiburg appelliert an Alle: Helfen Sie mit, den Stadtwald zu schĂŒtzen und vermeiden Sie offenes Feuer!

Wie dringlich dieser Appell des Forstamtes jetzt schon ist, wurde heute Vormittag deutlich. Da brach im Forstrevier GĂŒnterstal oberhalb vom Sohlacker ein Waldbrand aus, der bis zu 200 Quadratmeter erfasste.

Nur dem Zusammenspiel mehrerer gĂŒnstiger Faktoren war zu verdanken, dass die Feuerwehr ihn nach mehrstĂŒndigem Einsatz unter Kontrolle bekam. Der wichtigste Faktor: Sehr frĂŒh gab es Hinweise aus der Bevölkerung auf Rauchentwicklung im betreffenden WaldstĂŒck. Die mobile Einsatztruppe des Forstamtes, die aktuell aus vier Waldarbeitern besteht, fand bei ihrem Eintreffen einen Schwelbrand mit offenen Flammen vor, der erkennbar auf zwei illegale Feuerstellen beim Horber Felsen, in etwa 800 Metern, zurĂŒckzufĂŒhren war. Mit ihren Feuerpatschen (das sind quasi Laub-Rechen mit Gummilappen) konnten die Waldarbeiter den Brand eindĂ€mmen. Die umgehend mit drei Fahrzeugen und zehn EinsatzkrĂ€ften angerĂŒckte Berufsfeuerwehr meisterte die Aufgabe, in unwegsamem, steilem GelĂ€nde ĂŒber 150 Meter WasserschlĂ€uche durch den Wald zu verlegen. Mithilfe von 7000 Litern Wasser wurde der Brand dann bald gelöscht. Zwei Stunden nach ihrem Eintreffen konnte die Feuerwehr ihren Einsatz im Bergwald beenden.

Laut Forstamt gab es noch nie so frĂŒh im Jahr einen Waldbrand wie an diesem 22. April. Zudem sind BrĂ€nde dieser GrĂ¶ĂŸe eine absolute Seltenheit im Freiburger Stadtwald. Umso mehr ist der heutige Brand ein Anlass, den Appell des Forstamtes ernst zu nehmen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
WÀrmedÀmmung der Freiburger WohngebÀude & steuerliche Vorteile der Photovoltaik
Umweltschutzamt lÀdt im Mai zu kostenlosen digitalen Terminen

Die Heizung nicht voll aufdrehen, nicht zu lange duschen, das Licht ausschalten, wenn man aus dem Raum geht – so stellen sich viele Menschen Energiesparen zu Hause vor. Dabei gibt es auch Methoden, die weniger Aufmerksamkeit erfordern und trotzdem die Energiekosten senken.

Welche das sind, verrÀt das stÀdtische Umweltschutzamt im Mai. Am Montag, 11., und Freitag, 15. Mai, lÀdt es Hausbesitzerinnen und besitzer in Freiburg zu einem Online-Fachseminar und individuellen Beratungen um die Themen WÀrmedÀmmung und Photovoltaik ein.

Eine dieser Methoden, die viele Vorteile mit sich bringen, ist die WĂ€rmedĂ€mmung an Dach und Fassade. Wer sich dafĂŒr entscheidet, senkt seine Heizkosten, erhöht den Wohnkomfort, schĂŒtzt die Bausubstanz und – weil die Heizung weniger PrimĂ€renergie braucht – auch das Klima. Im Zuge einer WĂ€rmedĂ€mmung am Dach entschließen sich viele Hausbesitzer/innen auch zur Installation einer Photovoltaik (PV)-Anlage, die klimafreundlichen Strom direkt fĂŒr den eigenen Haushalt liefert. HĂ€ufig beklagen sie bei der Inbetriebnahme aber die KomplexitĂ€t von steuerlichen Aspekten; oft werden die damit verbundenen Vorteile gar nicht vollstĂ€ndig erkannt und genutzt. Auch wĂ€hrend des Betriebs oder des Weiterbetriebs nach Auslaufen der EEG-Förderung herrscht oft Unklarheit ĂŒber steuerliche Faktoren.

Mit zwei kostenlosen digitalen Informations- und Beratungsterminen will die Stadt Freiburg dieser Unklarheit fundiertes Wissen ĂŒber WĂ€rmedĂ€mmung und steuerliche Aspekten von PV entgegen stellen.

Den Auftakt bildet das Online-Fachseminar am Montag, 11. Mai, um 17.30 Uhr. Nach der Vorstellung des neuen stĂ€dtischen Förderprogramms „Klimafreundlich wohnen“ referiert ein Energieberater ĂŒber WĂ€rmedĂ€mmung und Dachsanierung. Anschließend informiert ein Steuerberater ĂŒber steuerliche Kriterien bei der Installation und dem Betrieb einer PV-Anlage.

Am Freitag, 15. Mai, ab 13 Uhr finden persönliche Beratungen mit unabhÀngigen Energieberater/innen online oder telefonisch statt. Dabei werden Fragen von interessierten Hausbesitzer/innen zu ihrem geplanten Sanierungsvorhaben beantwortet.

Anmeldungen fĂŒr das Online-Fachseminar und die Beratungen sind kostenlos und online auf www.earf.de, per Mail an veranstaltung@energieagentur-freiburg.de oder telefonisch (0761/79177-17) möglich.
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Verschiedenes 
 
Frelo: Mehr als 200.000 Ausleihen
Frelo-Station in Freiburg / Foto: VAG
 
Frelo: Mehr als 200.000 Ausleihen
Freiburg, 7.04.2020. Rund zehn Monate nach seinem Start hat das Fahrradverleihsystem Frelo – trotz der kĂŒhleren Jahreszeit und eines deutlichen RĂŒckgangs der Ausleihen im MĂ€rz durch die COVID-19-Pandemie – die 200.000er-Marke geknackt. „Davon hatten wir vor knapp einem Jahr nicht zu trĂ€umen gewagt,“ freuen sich die beiden VorstĂ€nde der VAG, Oliver Benz und Stephan Bartosch.

„ErwartungsgemĂ€ĂŸ waren die Sommer- und Herbstmonate bisher jene mit den höchsten Zahlen“, berichtet Luisa Stenmans, die Frelo bei der VAG betreut. So steht dem MĂ€rz mit knapp 14.000 Ausleihen ein Oktober 2019 entgegen, als 26.000 Fahrten mit den stets gut gepflegten rotweißen RĂ€dern gezĂ€hlt werden konnten. „Mit RĂŒckgĂ€ngen im Winter war zu rechnen, mit dem Auftreten einer Pandemie nicht,“ so Frau Stenmans. Das Serviceteam von nextbike legt derzeit deshalb besonderes Augenmerk auf die Reinigung berĂŒhrungsintensiver Fahrradteile wie Lenker oder Sattelspanner. „Auch, wenn die Zahlen in diesen Tagen aus nachvollziehbaren GrĂŒnden etwas nachgelassen haben, so freuen wir uns umso mehr auf die Zeit, wenn sich die tĂ€glichen AblĂ€ufe langsam wieder zu normalisieren beginnen.“ Außerdem werde Fahrradfahren im Moment ja auch als sportliche BetĂ€tigung empfohlen, da man dabei automatisch Abstand hĂ€lt. Und wer kein Fahrrad hat, kann unkompliziert ein Frelo nutzen.

Ausleihstationen jetzt komplett

Zwischenzeitlich ist mit einer Leihstation am Hintereingang der Musikhochschule auch die 57. und derzeit letzte Station in Betrieb gegangen, an der man sich eines der 400 RĂ€der ausleihen kann. Mittlerweile sind 15.800 Personen als Nutzerinnen und Nutzer registriert. Die am meisten frequentierten Ausleihstationen sind bei der StuSie, am Hauptbahnhof, am Europaplatz und beim Rotteckring.
 
 


Verschiedenes 
 
Slow Food initiiert Online-Einkaufskarte zur Sicherung von Existenzen
Einkaufskarte (c) Sharon Sheets
 
Slow Food initiiert Online-Einkaufskarte zur Sicherung von Existenzen
Aufgrund der Corona-Pandemie bangen Menschen bundesweit um ihre Existenz. Darunter zahlreiche Köch*innen und all diejenigen, die im Bereich der Gastronomie tĂ€tig sind sowie klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen fĂŒr Erzeugung, Weiterverarbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln. Slow Food appelliert an Verbraucher*innen bundesweit, die existenziell wichtigen regionalen Versorgungsnetzwerke lebendig zu halten. DafĂŒr hat der Verein eine Karte veröffentlicht, die vom Slow-Food-Netzwerk mit Einkaufstipps befĂŒllt wird und die kleine Betriebe und Unternehmen mit ihren Kund*innen vernetzt.

Die Corona-Pandemie rĂŒckt ErnĂ€hrung und die tĂ€gliche Versorgung mit Lebensmitteln fĂŒr die meisten Verbraucher*innen in den Mittelpunkt ihrer TageslĂ€ufe. Essen ist wieder spĂŒrbarer existenziell geworden. Viele Menschen sind dankbar fĂŒr lokale Versorgungsstrukturen wie die Gemeinschaften um BiolĂ€den und ihre Erzeuger*innen sowie die solidarische Landwirtschaft; alles, was sie vor Ort verlĂ€sslich versorgt. Zugleich sind zahlreiche Existenzen entlang der Erzeugung, der Weiterverarbeitung und des Handels von Lebensmitteln sowie die Gastronomie aufgrund der Schließung des öffentlichen Lebens bedroht.

Slow Food Deutschland appelliert an Verbraucher*innen, gerade jetzt soweit wie möglich die kleinen Betriebe, LĂ€den und Gastronom*innen ihrer Region zu unterstĂŒtzen. Viele setzen kreative Notlösungen um. Diese Angebote wahrzunehmen wird bei vielen darĂŒber mitentscheiden, ob sie nach Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen ihre TĂŒren wieder öffnen können. Die >> Slow-Food-Karte listet bundesweit HoflĂ€den, Online-Shops, StraßenverkĂ€ufe und Lieferservice. BefĂŒllt wird die Karte stetig durch das Slow-Food-Netzwerk in Deutschland. Anfang April zĂ€hlt sie bereits ĂŒber 350 Adressen. Hinzu kommen in den nĂ€chsten Tagen die UnterstĂŒtzer*innen, also Unternehmen, die sich in ihrem Tun der Slow-Food-Philosophie verbunden fĂŒhlen sowie Aussteller*innen der ‘Messe des guten Geschmacks – die Slow-Food-Messe’, die aufgrund der Pandemie auf den April 2021 verschoben werden musste.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V.: „Seit Ausbruch der Corona-Krise ist unser Slow-Food-Netzwerk einmal mehr darum bemĂŒht, das solidarische Miteinander in unserer Gesellschaft zu stĂ€rken. Aus diesem Engagement heraus ist diese ‚Versorgungskarte‘ entstanden. Denn uns ist klar, dass wir die drastischen Einschnitte, denen wir ausgesetzt sind, nur gemeinsam bewerkstelligen können. Eine Krisenzeit wie diese macht klar, was unsere ErnĂ€hrung und damit auch unser Miteinander sichert. Es ist eine verlĂ€ssliche kleingliedrige Versorgung der Bevölkerung. Ihren Fortbestand mĂŒssen wir jetzt sichern“.

Essen stellt fĂŒr viele Menschen bundesweit gerade eine Herausforderung dar. Mitunter wirft das Zubereiten von Speisen in den eigenen vier WĂ€nden bei vielen Fragen und Unsicherheiten auf. Um dafĂŒr Abhilfe zu schaffen, stellt Slow Food gemeinsam mit den Köch*innen der Chef-Alliance regelmĂ€ĂŸig wechselnde Rezept-Tipps Online. Sie sollen Menschen Inspiration und Mut zum Kochen geben und dazu motivieren, das zu genießen, was in der eigenen Region erreichbar ist.

Die Slow-Food-Einkaufskarte finden Sie online ...
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Veranstaltungen 
 
KlimaaktionsbĂŒndnis Newsletter: Streikradio der Fridays nicht verpassen
 
KlimaaktionsbĂŒndnis Newsletter: Streikradio der Fridays nicht verpassen
Liebe UnterstĂŒtzer*innen,

vor drei Wochen haben wir uns an euch gewandt und euch um UnterstĂŒtzung fĂŒr unseren Streik gebeten. Seitdem ist vieles passiert
 unter anderem haben wir beschlossen, aufgrund der Corona-Pandemie unsere Großaktion am 3.4. abzusagen. Dieser Schritt ist uns alles andere als leicht gefallen, ist aber aufgrund der aktuellen Lage natĂŒrlich die einzig richtige Entscheidung.

Leider lĂ€sst die aktuelle, sehr prĂ€sente Corona-Krise die Klima-Krise nicht in QuarantĂ€ne gehen, weshalb auch unser Aktivismus weitergehen muss. Vor drei Wochen hatten wir uns noch ĂŒberlegt viele, kleinere und dezentrale Aktionen zu veranstalten. Auch das ist aktuell weder erlaubt, noch sinnvoll. Daher machen wir kommenden Freitag etwas ganz anderes: Einen Radiostreik.

Alle die dabei sein möchten können am 3.4. um 10 Uhr Radio Dreyeckland einschalten. Es wird unter anderem ein Interview mit einer Psychologin ĂŒber den Vergleich der Klima- und Coronakrise geben, aktuelle Klimanews und natĂŒrlich unsere Rede. Wir freuen uns ĂŒber alle, die einschalten und dabei sind. Wer noch mehr tun möchte, kann am Freitag ein Banner oder Plakat ans Haus oder die Wohnung hĂ€ngen, oder sich selber im Zimmer mit einem Plakat fotografieren und das Foto hochladen.

Frequenz: 102.3 MHz
Kabel: Freiburg 93,60 MHz, Lahr 88,15 MHz, MĂŒllheim/Neuenburg 97,35 MHz, Staufen/Bad Krozingen 89,35 MHz
Stream-Adresse: http://www.rdl.de:8000/rdl.m3u

So seltsam das klingen mag, gibt uns die Corona-Krise auch Hoffnung. Es zeigt sich, dass internationale Zusammenarbeit und notwendige Schritte von Seiten der EntscheidungstrĂ€ger*innen möglich sind, wenn eine Krise akut und sichtbar genug wird und (zumindest teilweise) auf die Wissenschaft gehört wird. An diese Erkenntnis werden wir anknĂŒpfen. Sobald sich die Lage um Corona beruhigt hat, werden wir die Klima-Krise wieder in den Blick der Öffentlichkeit tragen und drĂ€ngender als je zuvor fordern, dass auch diese Krisenlage ein angemessenes Krisenmanagement erfordert. DafĂŒr werden wir wieder jede Menge UnterstĂŒtzung brauchen.

Bis dahin wĂŒnschen wir euch alles Gute und bleibt gesund!

Eure FridaysForFuture-Freiburg
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Verschiedenes 
 
MĂŒsliriegel im Test
 
MĂŒsliriegel im Test
Knapp jeder zweite Riegel mit Mineralöl belastet

Sie sind ein beliebter Snack fĂŒr den Hunger zwischendurch: MĂŒsliriegel fĂŒhlen sich als kleine StĂ€rkung deutlich gesĂŒnder an als Schokolade. Doch sind sie das auch? Unser Test zeigt: nicht unbedingt! Knapp die HĂ€lfte der MĂŒsliriegel im Test fĂ€llt durch.
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Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Am 28. MĂ€rz wird das Licht weltweit fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. © WWF
 
Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Freiburg macht mit bei der weltgrĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion

Am Samstag, 28. MĂ€rz, setzen Millionen Menschen und tausende StĂ€dte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt gemeinsam ein Zeichen. Sie alle schalten bei der weltweit grĂ¶ĂŸten Aktion fĂŒr mehr Klima- und Umweltschutz fĂŒr eine Stunde das Licht aus. Auch Freiburg macht dieses Jahr wieder mit. Bei der Earth Hour 2020 bleibt das Rathaus ab 20.30 Uhr fĂŒr 60 Minuten im Dunkeln. Wie schon letztes Jahr beteiligt sich auch die Katholische Kirche; so bleibt auch das MĂŒnster fĂŒr eine Stunde unbeleuchtet.

Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 14. Mal statt. Dabei schalten 7.000 StĂ€dte weltweit die Beleuchtung wichtiger DenkmĂ€ler und GebĂ€ude, vom Big Ben in London ĂŒber die Chinesische Mauer bis zum Brandenburger Tor, eine Stunde lang ab. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln versinken und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sie sich ĂŒber den ganzen Globus ausgebreitet.

Um die drĂ€ngenden Probleme des Klimawandels zu lösen, genĂŒgt ein einmaliges Licht-Aus nicht. Es hilft jedoch dabei, den Klimaschutz stĂ€rker ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bevölkerung zu rĂŒcken. Klimaschutz ist in der Stadt Freiburg seit langer Zeit von Bedeutung. Letztes Jahr hat der Gemeinderat das Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest beschlossen und damit entschieden, Klimaschutz in der Stadt mit höchster PrioritĂ€t zu verfolgen.

Wer bei der Earth Hour 2020 mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.
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Veranstaltungen 
 
Ausstellung beendet:  KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
KĂŒken, vor der Ausstellungsschließung zuletzt geschlĂŒpft (c) Norbert Widemann
 
Ausstellung beendet: KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
Angesichts der aktuellen Lage hat auch die Ausstellung „30 Jahre – Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch Freiburg frĂŒhzeitig ihre Tore geschlossen. FĂŒr den HĂŒhnernachwuchs ist dennoch gut gesorgt. Die MuseumskĂŒken haben am vergangenen Samstag den Heimweg zu ihren ZĂŒchterinnen und ZĂŒchtern angetreten. WĂ€hrend sie dort im Freiland den FrĂŒhling genießen, mĂŒssen sich große und kleine KĂŒkenfans bis zum nĂ€chsten Jahr gedulden: Die 31. Ausgabe der beliebten Ausstellung findet vom 20. Februar bis zum 11. April 2021 statt.
 
 

Verschiedenes 
 
Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Foto: Veranstalter
 
Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Statt dem Großstreik werden am selben Tag viele kleine und dezentrale Aktionen stattfinden​.

Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, unseren Großstreik am 3.4. abzusagen. Aufgrund der aktuellen Situation sehen auch wir uns in der Pflicht, unseren Teil zur EindĂ€mmung des Corona-Virus beizutragen. Auch wenn fĂŒr die meisten Personen der jungen Generation Covid-19 keine große gesundheitliche Gefahr darstellt, so sehen wir uns in der Verantwortung unsere Großeltern und andere gefĂ€hrdete Menschen zu schĂŒtzen. Zu einer Veranstaltung mit mehreren tausend Menschen aufzurufen kommt in der aktuellen Lage daher nicht in Frage.

Wir halten uns damit an die Empfehlungen der Wissenschaftler*innen und Ärtz*innen. Wir nehmen die aktuelle Lage ernst und handeln dementsprechend. Dieses Verhalten wĂŒnschen wir uns auch von der Politik, wenn es um die Klimakrise geht. Wir wĂŒnschen uns, dass die Klimakrise von der Politik genauso also oberste PrioritĂ€t behandelt wird, wie ein gefĂ€hrlicher Virus. Es ist unbestritten, dass der Klimawandel die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr den Fortbestand unserer Zivilisation darstellt. Daher liegt es in der Verantwortung der Politik, wissenschaftliche Erkenntnisse, welche die Bedrohung des Planeten belegen, auch als solche zu kommunizieren und nicht zu verharmlosen. Corona zeigt, dass schnelles, entschiedenes, solidarisches und koordiniertes internationales Handeln zur KrisenbekĂ€mpfung möglich ist. Dies brauchen wir auch in Zukunft um den menschengemachten Klimawandel zu bekĂ€mpfen.

Wir teilen die allgemeine Sorgen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die KlimaerwĂ€rmung weiter voranschreitet. Aus diesem Grund werden wir trotzdem fĂŒr unsere Zukunft einstehen. Anstatt des geplanten Großstreiks werden wir zu vielen kleinen und kreative Aktionen aufrufen. Da sich die Situation tĂ€glich Ă€ndert, mĂŒssen auch wir flexibel bleiben, was unsere Aktionsformen angeht. Wir werden daher vermutlich erst recht spontan sagen können, wie wir den 3.4. zum nĂ€chsten Klimaaktionstag machen. Fest steht: Unser Protest geht weiter!
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Verschiedenes 
 
Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Milch: Messe Workshop / Foto: Sharon Sheets
 
Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Die meiste ‚Frischmilch‘, die es im KĂŒhlregal zu kaufen gibt, ist meist schon Wochen „alt“. Dass Verbraucher*innen meinen, ein wirklich frisches Erzeugnis in den HĂ€nden zu halten, ist der irrefĂŒhrenden Verpackungskennzeichnung geschuldet. Zum Weltverbrauchertag möchte Slow Food Verbraucher*innen dafĂŒr sensibilisieren, bei der Kennzeichnung ‚frisch‘ genauer hinzuschauen.

Als Frischmilch darf heute im Prinzip alles außer H-Milch und Kondensmilch bezeichnet werden. Deswegen findet sich der Frische-Begriff inflationĂ€r auf Packungen und weckt bei Verbraucher*innen ein gutes GefĂŒhl und besseres Gewissen. Dabei ist die Frischmilch aus dem KĂŒhlregal meist schon „alt“ und durch den hohen Bearbeitungsgrad das Gegenteil von naturbelassen. Allein bis die Milch vom Hof in der Molkerei landet, dauert es in der Regel zwei bis drei Tage. Dort beginnt ihre Verarbeitung. Durch das Pasteurisieren – ein kurzzeitiges Erhitzen auf 72°C – werden mögliche Keime abgetötet und die Haltbarkeit der Milch auf sieben bis zehn Tage erhöht. Aus Sicht von Slow Food dĂŒrfte nur diese pasteurisierte Milch neben der Roh- und Vorzugsmilch als Frischmilch verkauft werden. Usus aber ist, dass die sogenannte, hochverarbeitete ESL-Milch („Extended Shelf Life“/„verlĂ€ngertes Regalleben“) sich ebenfalls Frischmilch nennen darf und traditionell hergestellt Frischmilch aus den Regalen zunehmend verdrĂ€ngt hat. FĂŒr den Handel ist sie ein großer Vorteil, weil sie nicht innerhalb weniger Tage abverkauft werden muss und auf Vorrat gelagert werden kann. Erst spezielle Techniken – teilweise oder vollstĂ€ndige Erhitzung auf Temperaturen von 120 bis 130°C sowie die Mikrofiltration – machten es möglich, dass Milch bis zu drei Wochen haltbar ist. Konnte eine solche Milch bis 2009 den fragwĂŒrdigen Zusatz „lĂ€nger frisch“ tragen, darf es nach einer Selbstverpflichtung der Milchindustrie und des Handels inzwischen nur noch „lĂ€nger haltbar“ lauten. IrrefĂŒhrend bleibt: „Frische Milch“ darf draufstehen, da „frisch“ in der EU nur aussagt, dass ein Produkt nicht verdorben ist. Aus Sicht von Slow Food ist das eine klare VerbrauchertĂ€uschung.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V.: „Was im Handel als ‚Frischmilch‘ verkauft wird, hat den Namen kaum noch verdient. Viele Verbraucher*innen sitzen dem Irrtum auf, dass sie Milch kaufen, die statt mehrerer Wochen maximal ein paar Tage alt ist. Wo Frische drauf steht erwarten sie Frische drin. Denn in unserem AlltagsverstĂ€ndnis ist der Frischebegriff an kurze Zeitfenster gekoppelt. Hier muss die Politik eine klare Kennzeichnung sicherstellen. FĂŒr eine Lösung könnten wir beispielsweise dem dĂ€nischen Vorbild folgen und bei Trinkmilch garantieren, dass zwischen dem Abholen ab Hof durch den Milchsammelwagen und der Abgabe an den Handel nicht mehr als 24 Stunden vergangen sind. ZusĂ€tzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum weisen die DĂ€nen das Datum der Abgabe der Milch durch die Molkerei an den Handel aus. Das wĂ€re ein Pluspunkt in Richtung Frische. Zwar kann Milch auch in 24 Stunden hochverarbeitet werden, aber die Notwendigkeit einer solchen Verarbeitung und die Möglichkeit das wahre Alter der Milch zu verschleiern wĂŒrden sinken“.
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Zwischen Buchen und Bienen: Die Waldhaus-Termine im MĂ€rz 2020
Samstag, 28. MĂ€rz, 10 bis 12 Uhr | Anmeldeschluss 20. MĂ€rz
Pflanzaktion – 900 Jahre Wald fĂŒr die Stadt
Bei der Pflanzaktion mit dem Mooswaldförster Ernst KrĂ€mer pflanzen die Teilnehmenden (Mindestalter 12 Jahre) junge Eichen und Winterlinden als zukĂŒnftige Waldgeneration des nördlichen Mooswaldes. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich. Eine Vesper und eigene Arbeitshandschuhe sind mitzubringen. Werkzeug wird gestellt. Treffpunkt: Spielplatz Wolfswinkel. In Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt im Rahmen des StadtjubilĂ€ums. Teilnahme frei

Samstag, 28. MĂ€rz, 10 Uhr | Anmeldeschluss 18. MĂ€rz
Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Wer im Waldhaus ein eigenes Weißtannenboot bauen möchte, kann sich auf dieser Tour mit erfahrenen Bootsbauern austauschen und sich vom universellen und zuverlĂ€ssigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ ĂŒberzeugen. Tourleiter ist FranzJosef Huber, Technischer Lehrer am Waldhaus. Teilnahmebeitrag: 12 Euro inkl. kleiner StĂ€rkung unterwegs, Dauer: ca. 4 Stunden, der Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss 19. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt im Waldhaus: Buchbinden
Das kleine zweilagige NotizbĂŒchlein, das die Teilnehmenden an diesem Nachmittag mit einer einfachen Heftung und einem festen Einband herstellen, findet bestimmt als nĂŒtzlicher Begleiter in jeder Tasche seinen Platz. Eigenes Papier kann mitgebracht werden. Kursleiterin ist die Buchbindemeisterin Susanne Natterer. Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert auch im MĂ€rz das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr geht es um Canis lupus, den Wolf; und um 16 Uhr um Hymenoptera, die wilden Bienen. Es gelten relative Eintrittspreise; Richtwert sind 9 Euro, fĂŒr Kinder 4,20 Euro. FĂŒr Besitzer der Freiburger Familiencard ist der Eintritt frei.
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Freiburgs GewÀsser in Szene gesetzt
Fotowettbewerb der Bachpaten lÀuft noch bis Sonntag, 24. Mai

Freiburgs GewĂ€sser neu entdecken und aus ungewohnten Perspektiven zeigen: Dazu laden die Bachpaten Freiburg beim Fotowettbewerb „Picture Pirates“ ein. Bis Sonntag, 24. Mai, können Fotografie-Talente maximal fĂŒnf Bilder oder eine Bildserie einreichen. Gefragt sind Fotos mit Bezug zu Freiburgs Wasserwelt. Das können schöne Ansichten, kĂŒnstlerisch Arrangiertes, komische Entdeckungen, MissstĂ€nde an Bach oder See, Unterwasseraufnahmen oder auch historische Funde aus Fotoalben sein.

Digitale Fotos können die Bewerberinnen und Bewerber einfach im jpg-Format an bachpaten@stadt.freiburg.de mailen – die Dateien dĂŒrfen nicht grĂ¶ĂŸer als 10 MB sein. Historische oder analoge Aufnahmen können sie digitalisieren oder als Abzug per Post senden (Garten- und Tiefbauamt, Bachpaten Freiburg, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg). Nicht zulĂ€ssig sind nachtrĂ€glich bearbeitete Bilder, außer Korrekturen von Belichtung und Kontrast.

Teilnehmen können alle ab 18 Jahren sowie MinderjÀhrige mit Zustimmung ihrer Eltern. Ausgenommen sind stÀdtische BeschÀftigte und Vorstandsmitglieder des Fördervereins Bachpatenschaften.

Zu gewinnen gibt es Sach- und Aktionspreise rund um das Thema Natur, Umwelt und GewÀsser, die der Förderverein Bachpatenschaften gestiftet hat.

Am Donnerstag, 9. Juli, um 16.30 Uhr zeichnet BĂŒrgermeister Martin Haag die kreativen Bachfotografinnen und –fotografen aus und stellt die prĂ€mierten Fotos vor. Ort und Ablauf der Abschlussveranstaltung werden noch bekannt gegeben.
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Sonntagsöffnung: Gartentreff im FrĂŒhjahr
am 29.03.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Starten Sie mit uns in die neue Gartensaison! Grundlage eines erfolgreichen Gartenjahrs ist der Boden. Dazu erlĂ€utert GĂ€rtnermeister Robert Schönfeld, dass die Kompostherstellung nicht schwierig ist und mit das Wertvollste was ein GĂ€rtner fĂŒr seinen Garten tun kann. Machen Sie sich also startklar fĂŒr den Garten im FrĂŒhjahr und holen Sie sich Ideen, Setzlinge, Pflanzbeispiele, fachliche Beratung und viele Praxistipps durch den GĂ€rtner der Ökostation ein!

Robert Schönfeld und die Gartengruppe

Das CafĂ© "Ökostation" hat geöffnet
In Kooperation mit der Abfallwirtschaft Freiburg
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NABU begrĂŒĂŸt EU-Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft
Miller: Grundstein gelegt, aber verbindliche Ziele fehlen

Berlin, 11.03.2020 – Den heute von der EU-Kommission veröffentlichten Aktionsplan Kreislaufwirtschaft („Circular Economy Action Plan“) kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Der Plan ist ein solider Grundstein fĂŒr ein kĂŒnftig umwelt- und ressourcenfreundlicheres Wirtschaftsmodell in der EU. Es ist richtig, dass die Kommission den Schwerpunkt auf langlebigere und reparierbare Produkte setzt. Allerdings fehlt im Plan ein verbindliches Reduktionsziel fĂŒr den Rohstoffverbrauch in der EU. Wir produzieren und konsumieren weit ĂŒber unsere VerhĂ€ltnisse. Das muss sich dringend Ă€ndern. AbfĂ€lle zu recyceln ist gut, deutlich besser fĂŒr Natur und Umwelt ist aber, weniger Ressourcen einzusetzen und mit diesen schonender umzugehen.

Dazu liest man zu wenig im Papier. Der NABU fordert, die ursprĂŒngliche Idee der Kommission, den materiellen Fußabdruck der EU-Staaten bis 2030 zu halbieren, wieder auf die Agenda zu setzen. Es ist erfreulich, dass die Kommission Reduktionsziele fĂŒr AbfĂ€lle vorsieht. Das sollte nun zĂŒgig in der Abfallrahmenrichtlinie umgesetzt werden. Auch sollte die geplante Plastiksteuer beim Hersteller ansetzen, der Einsatz von Recyclingmaterial aber steuerfrei bleiben.“
 
 

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„Freiburg liebt dich!“ zeichnet im JubilĂ€umsjahr „LastenVelo Freiburg“ aus
Bild v.l.n.r.: Robert Schneider und David Plappert (c) Stadt Freiburg
 
„Freiburg liebt dich!“ zeichnet im JubilĂ€umsjahr „LastenVelo Freiburg“ aus
Am 9. MĂ€rz wurde das Projekt „LastenVelo Freiburg“ von „Freiburg liebt dich!“ fĂŒr das besondere Engagement im Handlungsfeld „MobilitĂ€t“ der Freiburger Nachhaltigkeitsziele ausgezeichnet.

„LastenVelo Freiburg“ ist ein kostenloses Leihsystem fĂŒr LastenrĂ€der. LastenVelo Freiburg e.V. wurde von einer Gruppe Engagierter rund um den Vorsitzenden Robert Schneider gegrĂŒndet, mit dem Ziel, ein nachhaltiges Angebot fĂŒr alle Freiburger_innen zu schaffen, die Transporte ohne Auto durchfĂŒhren möchten. Vom Umzug des Studentenzimmers bis zum GetrĂ€nkeeinkauf, sind viele Nutzungen denkbar. Der Verein wird vor allem von Freiwilligen unterstĂŒtzt.

Die 14 LastenVelos an zwölf Standorten in Freiburg sind zum Teil mit elektrischem Motor ausgestattet und können rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche von registrierten Nutzer_innen kostenfrei ausgeliehen werden. ZusĂ€tzlich gibt es eine Selbsthilfewerkstatt in der Freiburger_innen ihre FahrrĂ€der wieder auf Vordermann bringen können. Außerdem kann das eigene Fahrrad, sollte es nicht mehr fahrtĂŒchtig sein, bei LastenVelo Freiburg abgegeben werden, um daraus Ersatzteile zu gewinnen. Damit leistet LastenVelo Freiburg seinen Beitrag zur Förderung des Fahrradverkehrs und der Verkehrswende sowie zu einer nachhaltigeren Lebensweise durch Teilen-statt-Besitzen.

Von den HerzensĂŒberbringern badenova, FWTM, Stadt Freiburg und Wirtschaftsjunioren erhielt “LastenVelo“ neben einer Urkunde, ein Holzherz und eine besondere Erfrischung gesponsert durch die Brauerei Ganter, Mitglied des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren.

Im Rahmen von „Freiburg liebt dich!“ wird im Laufe des Jahres 2020 jeden Monat eine Initiative ausgezeichnet, die sich in einem der zwölf Handlungsfelder der Freiburger Nachhaltigkeitsziele - Teilhabe, Lokales Management, NatĂŒrliche GemeinschaftsgĂŒter, Konsum und Lebensweise, Stadtentwicklung, MobilitĂ€t, Resiliente, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Soziale Gerechtigkeit, Lebenslanges Lernen, Klima und Energie sowie Kultur und Sport – ĂŒber das normale Maß hinaus fĂŒr Freiburg engagiert und somit eine Vorbildfunktion hat. Die PreistrĂ€ger werden ĂŒberrascht und erfahren erst bei der Ehrung von ihrer Auszeichnung.
 
 

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Austausch fĂŒr urbane GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner
Corona-Virus: Regiotreffen GemeinschaftsgÀrten am 13. MÀrz ist abgesagt

Das Regiotreffen der GemeinschaftsgÀrten, das am 13. MÀrz stattfinden sollte, ist abgesagt. Wie das Garten- und Tiefbauamt heute (12.3.) mitteilt, wird die Veranstaltunmg zu einem spÀteren Zeitpunkt nachgeholt.
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NABU zur 100-Tage-Bilanz von Ursula von der Leyen
KrĂŒger: Der Mann-auf-dem-Mond-Mission fehlt bisher der Kompass

Berlin/BrĂŒssel, 9.03.2020 – Die ersten 100 Tage im Amt von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen kommentiert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„Ursula von der Leyen ist mit großen Versprechen gestartet: Die EU zum globalen Champion im Klima- und Naturschutz zu machen. Nach hundert Tagen fĂ€llt ihre Bilanz jedoch ernĂŒchternd aus. FĂŒr die Mann-auf-dem-Mond-Mission fehlt bislang der Kompass. Das Klimagesetz bringt uns dem 1,5 Grad-Ziel nicht nĂ€her. Die Kommission verkennt, wie wichtig gesunde WĂ€lder und Moore als natĂŒrliche Kohlenstoffsenken sind, um die Klimakrise zu stoppen. Zudem fehlt das Ziel auf hundert Prozent naturvertrĂ€gliche erneuerbare Energien zu kommen und den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Damit der Green Deal mehr als ein grĂŒnes MĂ€ntelchen wird, muss auch das Artensterben gestoppt werden. Alle Mitgliedstaaten mĂŒssen bis 2030 auf 15 Prozent ihrer FlĂ€che zerstörte Ökosysteme wiederherstellen. Und die Agrarpolitik muss dringend klima- und naturvertrĂ€glich werden. Hierzu hat die Kommission bisher jedoch nicht den Willen gezeigt. Der Erfolg von Ursula von der Leyen hĂ€ngt wesentlich von den EU-Staats- und Regierungschefs ab. Doch sie verzettelten sich bislang in nationalen Egoismen, statt mutig die Zukunftsaufgaben fĂŒr Europa anzugehen. Angesichts globaler Bremser wie den USA oder Brasilien muss die EU jetzt aber entschieden auftreten, um den Schutz von Klima und BiodiversitĂ€t weltweit zu verbessern.“
 
 

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Freiburg: Im Zeichen des Stadtwaldes
Zauneidechse / Foto: Horst Helwig
 
Freiburg: Im Zeichen des Stadtwaldes
Das neue Waldhaus-Jahresprogramm liegt jetzt vor

Ab sofort liegt das Jahresprogrammheft 2020 im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit. Zum Herunterladen findet man es unter www.waldhaus-freiburg.de. Titelheldin ist diesmal die Zauneidechse als heimisches Reptil des Jahres. Mit einer Ausstellung und vielen Exkursionen zum Stadtwald steht das Waldhaus 2020 ganz im Zeichen des StadtjubilÀums.

Viele Ideen fĂŒr das neues Jahr fußen auf dem bisherigen ErfolgsRezept des Waldhauses, das auch im vergangenen Jahr wieder rund 33.000 Besucher und Besucherinnen begrĂŒĂŸen konnte. Über 5400 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler kamen zu den Schulveranstaltungen und Projektwochen in die Wonnhalde. Der Waldherbst lockte im Oktober ĂŒber 3000 kleine und große Menschen an. Viele Exkursionen und Kurse waren ausgebucht oder sehr gut besucht.

Mit ĂŒber 80 Angeboten bekommen alle Interessierten in diesem Jahr eine neue Chance, dabei zu sein, wenn es darum geht, Natur und Nachhaltigkeit auf vielfĂ€ltigste Weise zu entdecken und zu erleben.

Eine Steilvorlage bietet das StadtjubilĂ€um. Denn Freiburg ist ohne seinen Wald gar nicht vorstellbar. Ein willkommener Anlass, der Bedeutung des Stadtwalds eine Ausstellung zu widmen. Unter dem Titel „StadtWaldMensch. 900 Jahre Wald fĂŒr Freiburg“ lĂ€dt sie ab dem 15. Mai zu spannenden StreifzĂŒgen und Zeitreisen durch die Freiburger Waldgeschichte, -gegenwart und -zukunft ein.

Mit insgesamt 16 kostenfreien Veranstaltungen steht auch ein großer Teil des Begleitprogramms im Zeichen der JubilĂ€umsausstellung. Die Angebote reichen von einer Baumpflanzaktion ĂŒber eine ganztĂ€gige Fahrradtour vom Mooswald auf den Schauinsland, Exkursionen durch Freiburgs Forstreviere, Schauinsland-Wanderungen und den Betrieb eines Kohlenmeilers bis hin zu Stadt- und MĂŒnsterfĂŒhrungen, die sich der „Spur des Holzes in der Stadtgeschichte“ widmen.

Am 11. Oktober fĂŒhrt ein Thementag in die WĂ€lder und die Kultur Nicaraguas. Anlass fĂŒr diesen speziellen Blick ĂŒber den heimischen Waldrand ist die langjĂ€hrige Zusammenarbeit zwischen Freiburg und dem nicaraguanischen WiwilĂ­, die 2018 mit der GrĂŒndung einer StĂ€dtepartnerschaft besiegelt wurde. Diese Begleitveranstaltungen sind im Heft mit dem Logo des StadtjubilĂ€ums gekennzeichnet.

DarĂŒber hinaus bietet das Waldhaus wieder besondere Kurse in der GrĂŒnholzwerkstatt. Neben dem Skulpturenschnitzen mit Thomas Rees, MesserschĂ€rfen und Messerbau sind auch die Klassiker Schlittenbau und Bootsbau mit Thomas Grögler dabei. Erstmals können Weißtannenboote in zwei GrĂ¶ĂŸen gebaut werden. Konzerte, Ferienangebote, Exkursionen und Workshops von Pilzkunde ĂŒber LagerfeuerkĂŒche bis zum HolzrĂŒcken mit dem Pferd stehen im Programm. Erstmals findet auch ein Kurs zur Naturfotografie statt.

Noch bis zum 22. MĂ€rz ist die Ausstellung „Bionik – Biologie beflĂŒgelt Architektur“ ist zu sehen. Ab dem 27. MĂ€rz erwartet die Werksschau „Kunst trifft Natur“, die in Kooperation mit dem Verein Bagage stattfindet, gleichermaßen Natur- und Kunstbegeisterte.

Das Waldhaus dankt allen Förderern, Kooperationspartnern, Referenten und Referentinnen und ehrenamtlich TĂ€tigen, die die DurchfĂŒhrung eines solch umfangreichen Programmes ermöglichen. Besonders hingewiesen sei auf den Förderverein Waldhaus, durch dessen UnterstĂŒtzung einige Kurse gĂŒnstiger angeboten werden können und dessen Mitglieder mit eigenen Angeboten zur Programmvielfalt beitragen.

Das Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) ist dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags mit CafĂ© 12 bis 17 Uhr geöffnet. Angebote fĂŒr Schulklassen gibt es nach Absprache auch ĂŒber diese Öffnungszeiten hinaus. Info: Tel. 0761/89647710, info@waldhausfreiburg.de.

Das ganze Angebot steht im netz ...
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Beratungstermin Forschungsraumwochen 2020/21
am 25.03.2020 von 16:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg
 
Im Rahmen der Freiburger ForschungsrĂ€ume werden laufend Forschungsraumwochen fĂŒr die 5. und 6. Klassen fĂŒr Freiburger Schulen angeboten. AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr die Forschungsraumwochen im Bildungsplan sind die Leitperspektive BNE und das Fach BNT. Die Forschungsraumwoche muss so angelegt sein, dass am Ende der Woche der/die einzelne SchĂŒler*in mindestens in einem Bereich eine gewisse EigenstĂ€ndigkeit und dadurch ein Selbstwirksamkeitserlebnis erreichen kann. Ideal ist es, wenn in diesem Bereich auch durch selbstgestellte Fragen eine Art „Praxisforschung“ durch die SchĂŒler*innen erfolgt.

FĂŒr mögliche Anbieter von Forschungsraumwochen im Schuljahr 2020/21 bietet die Ökostation den heutigen Beratungsnachmittag an
Ute Unteregger

Anmeldung unbedingt erforderlich! 
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Sonntagöffnung: Samenbomben und Wildbienen
am 22.03.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg
 
Familiennachmittag fĂŒr Familien mit Kindern rund um die wilden Bienen.
Wo schlafen eigentlich Wildbienen? Was brauchen Wildbienen zum Leben und wie können wir einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt bei den Wildbienen leisten? Durch ein selbstgebautes Insektenhotel fĂŒr den Garten oder den Balkon kann sich jede/r fĂŒr die bedrohten Wildbienen zum Beispiel die Rostrote Mauerbiene engagieren. Mit der individuellen Herstellung von Samenbomben kann jeder einen persönlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.
Die diesjĂ€hrige Wildbiene des Jahres die Auen-Schenkelbiene wird im Garten sicher nicht angetroffen, aber dafĂŒr sieht man vielleicht schon die großen schwarz schillernden Holzbienen bei der Nahrungssuche.
Cordula Heusler und Team der Ökostation

Das CafĂ© Ökostation hat heute im Garten geöffnet.
 
 

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Ab Mitte April werden FahrradabstellplÀtze gereinigt und bei Bedarf repariert
In Innenstadt und an Haltestelle Lassbergstraße weisen ab sofort Hinweistafeln auf die Arbeiten hin

FrĂŒhjahrsputz bei Freiburgs FahrradabstellplĂ€tzen: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) lĂ€sst nach Ostern FahrradabstellplĂ€tze reinigen und bei Bedarf reparieren.

Bevor die BeschĂ€ftigten von GuT und ASF mit den Arbeiten beginnen können, mĂŒssen die Radlerinnen und Radler ihre abgestellten FahrrĂ€der entfernen. Ab sofort weisen Hinweistafeln an den betroffenen FahrradabstellplĂ€tzen zwischen Fischerau und Schwabentor sowie bei der Endhaltestelle Lassbergstraße auf die notwendigen Arbeiten hin, die in der zweiten AprilhĂ€lfte beginnen.

Die Arbeiten betreffen die folgenden AbstellplĂ€tze: Montag, 20. April: VAG-Endhaltestelle Lassbergstraße, Mittwoch, 22. April: AbstellplĂ€tze rund um das Schwabentor, Freitag, 24. April: Oberlinden/sĂŒdliche Herrenstraße, Dienstag, 28. April: Gerberau, beim Augustinerspielplatz und bei der EinmĂŒndung Fischerau.

FahrrĂ€der, die am RĂ€umungstag noch an den AbstellplĂ€tzen stehen, mĂŒssen kostenpflichtig entfernt werden.
 
 

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Freiburg putzt sich raus: Stadtweite MĂŒllsammelaktion
 
Freiburg putzt sich raus: Stadtweite MĂŒllsammelaktion
Bisher sind 24 Gruppen und elf Schulen mit dabei, weitere helfende HĂ€nde sind willkommen

Gemeinsam fĂŒr eine saubere Stadt: Am Samstag, 7. MĂ€rz, bringen wieder ĂŒber tausend Freiwillige die Freiburger Stadtteile und Ortschaften zum GlĂ€nzen. Bereits zum siebten Mal findet dann die Aktion „Freiburg putzt sich raus“ statt. Engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Schulen, Vereine und Gruppen sind auch dieses Jahr herzlich eingeladen mitzuhelfen.

Das Team von „Freiburg packt an“ aus dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) organisiert die Aktion in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF). GuT und ASF unterstĂŒtzen die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Material und Beratung: Jede Gruppe erhĂ€lt Handschuhe, Greifzangen, SĂ€cke, Container und bekommt außerdem einen Zuschuss, wenn die Aktion erfolgreich beendet ist.

Die ersten Putzaktionen haben bereits Mitte Februar begonnen, weitere sind auch noch nach dem Aktionstag am 7. MĂ€rz geplant. Gemeinsam beseitigen die Freiwilligen in kleinen und großen Gruppen den Abfall, den andere Menschen achtlos hinterlassen haben. Sie gehen durch die Parkanlagen, SpielplĂ€tze, an Radwegen, GewĂ€ssern und Straßen entlang. Denn trotz des unermĂŒdlichen Einsatzes der stĂ€dtischen BeschĂ€ftigten gelingt es nicht an allen Orten, das MĂŒllproblem in den Griff zu bekommen. Oft hinterlassen Menschen illegalen MĂŒll auf öffentlichen FlĂ€chen. So landen nicht nur Papier, Glas und Plastik, sondern auch Schrott, alte RĂ€der und Mofas, Möbel und Kleidung in der Natur.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag lobt das Engagement der Freiburgerinnen und Freiburger: „Es ist ein tolles Zeichen fĂŒr unsere Stadt und eine Freude, zu sehen, wie viele Menschen aus allen Stadtteilen sich in ihrer Freizeit fĂŒr ein sauberes und umweltfreundliches Freiburg engagieren.“ Um den Einsatz zu wĂŒrdigen, wird er mit der stellvertretenden GuT-Leiterin Jutta Herrmann-Burkhart auch drei Gruppen vor Ort ĂŒberraschen und sich persönlich fĂŒr ihre Hilfe bedanken.

In den Zeiten der Bewegung „Fridays for future“ ist die wachsende Beteiligung der Schulen sehr deutlich. Allein im Freiburger Westen sind die Paul-Hindemith-Schule, die Johannes-Schwartz-Schule, die Gerhart-Hauptmann-Schule und das Wentzinger-Gymnasium mit mehreren hundert SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit dabei. Im gesamten Stadtgebiet haben elf Schulen ihren Einsatz angekĂŒndigt.

Dank der lobenswerten Organisation und Mitarbeit der BĂŒrgervereine, Ortsverwaltungen, Vereine und Gruppen vor Ort leistet „Freiburg putzt sich raus“ einen großen Beitrag fĂŒr den Umweltschutz in Freiburg. 2019 haben sich ĂŒber 1.300 Freiwillige an der Aktion beteiligt und jedes Jahr sind mehr Menschen unterwegs, um die Stadt von Tonnen an MĂŒll zu befreien.

Alle, die sich engagieren möchten, sind herzlich eingeladen am Samstag, 7. MĂ€rz, und an weiteren Terminen mit anzupacken. Wer mithelfen will, kann sich direkt bei den BĂŒrgervereine, Ortsverwaltungen oder QuartierbĂŒros im jeweiligen Stadtteil anmelden oder alternativ bei der Initiative „Freiburg packt an“ im Garten- und Tiefbauamt: Tel. 0761 / 201-4712 oder per Mail an fpa@stadt.freiburg.de. Dort gibt es auch weitere Infos zur Aktion.

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Gruppenliste “Freiburg putzt sich raus” 2020 Hauptaktion 7.MĂ€rz

 BĂŒrgerverein Weingarten/Diakonie SĂŒdwest: 07.03.2020
Treffpunkt: am Kinderjugendzentrum Weingarten, Buggingerstr. 42
Uhrzeit: 10 Uhr

 Ortsverwaltung Opfingen: 07.03.2020
Treffpunkt: Am Rathaus Opfingen, DĂŒrleberg 2
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Lehen: 07.03.2020
Treffpunkt: Am Rathaus Lehen, Breisgauer Str. 61
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Waltershofen: 07.03.2020
Treffpunkt: Steinriedhalle ( Breikeweg)
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Tiengen: 07.03.2020
Treffpunkt: Dreschschopf Tiengen
Uhrzeit: 9 Uhr

 Ortsverwaltung Munzingen: 07.03.2020
Treffpunkt bei der Traubenannahmestelle der WG im Seegrund Munzingen
Uhrzeit: 10 Uhr

 BĂŒrgerverein Herdern/Ahmaddiyya Muslim Gemeinde: 07.03.2020
Treffpunkt: Herderner Kirchplatz
Uhrzeit: 10 Uhr

 Nachbarschaftswerk und der Lokalverein Haslach: 07.03.2020
Treffpunkt: Ende der Hochfirststraße
Uhrzeit: 10 Uhr

 BĂŒrgerverein St. Georgen: 07.03.2020
Treffpunkt: am Winzerhaus St. Georg Wendlingerstraße 23
Uhrzeit: 9 Uhr

 BĂŒrgerverein Landwasser: 07.03.2020
Treffpunkt: Wirthstraße 12 vor dem Gemeinschaftsraum
Uhrzeit: 13 Uhr

 BĂŒrgerverein Mooswald: 07.03.2020
Treffpunkt: Wendeplatte Rehwinkel
Uhrzeit: 10 Uhr

BĂŒrgerverein Littenweiler: 07.03.2020
Treffpunkt: Schulhof Reinhold-Schneider-Schule, Lindenmattenstr. 2
Uhrzeit: 10 Uhr

 NaJu Waldsee und der BĂŒrgerverein Oberwiehre-Waldsee: 07.03.2020
Treffpunkt: Biosk, Schwarzwaldstraße 80a
Uhrzeit: 10 Uhr

 Quartiersarbeit BrĂŒhl: 07.03.2020
Treffpunkt: Stadtteiltreff Tennenbacherstraße 36
Uhrzeit: 9 Uhr

 Gutleutmatten Ost: 07.03.2020
Treffpunkt: Anne-Torgersen-Str.
Uhrzeit: 10 Uhr

 Familienzentrum Klara e. V.: 07.03.20
Treffpunkt: StĂŒhlinger Park vor der Kirche
Uhrzeit: 10 Uhr

 Bewohner Ferdinand-Weiß-Straße + MetzgergrĂŒn Quartier: 07.03.2020
Treffpunkt: Bolzplatz am MetzgergrĂŒn
Uhrzeit: 9 Uhr

 BĂŒrgerforum Sedanquartier: 07.03.2020
Treffpunkt: Ostende Faulerpark
Uhrzeit: 10 Uhr

 BewohnerInnen Unterwiehre: 07.03.2020
Treffpunkt: Spielplatz „Blaues Monster“ Langemarckstraße
Uhrzeit: 11Uhr

 BĂŒrgerInnenverein Rieselfeld: 07.03.2020
Terffpunkt Glashaus, Maria-von-Rudloff-Platz 2
Uhrzeit: 14Uhr

 Volkshochschule: Montag, 09.03.2020
Treffpunkt: Ecke Merzhauserstr./Weddigenstr.
Uhrzeit: 15 Uhr

Weitere Gruppen auf Anfrage.
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Geburtstagsausgabe: 30 Jahre „Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch
Die ersten Piepmatze ... / Foto: Tabea Krauss / StÀdtische Museen Freiburg
 
Geburtstagsausgabe: 30 Jahre „Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch
Ab Samstag, 29. Februar, ist der flauschige HĂŒhnernachwuchs wieder da

Die KĂŒken sind wieder da! Kaum zu glauben: Schon seit 30 Jahren lockt der flauschige HĂŒhnernachwuchs zur Osterzeit Kinder und Erwachsene ins Museum Natur und Mensch. Die Geburtstagsausgabe „30 Jahre – Vom Ei zum KĂŒken“ startet am Samstag, 29. Februar. Bis Sonntag, 19. April, lassen sich die HĂŒhnerkinder dann beim Picken und Probeflattern beobachten.

Im Laufe der Ausstellung erblicken etwa 200 KĂŒken das Licht der Welt. Darunter sind viele bedrohte und regionale Rassen. Die Eier stammen aus der Zucht erfahrener HobbyHĂŒhnerhalterinnen und -halter aus Freiburg und Umgebung. ZunĂ€chst liegen die Eier drei Wochen in der Brutstation hinter den Ausstellungskulissen. NĂ€hert sich der Termin des SchlĂŒpfens, ziehen sie in den SchaubrĂŒter um. Wer den magischen Moment miterleben möchte, braucht Zeit, Geduld und ein wenig GlĂŒck. Nach etwa zwei Wochen im Museum treten die heranwachsenden KĂŒken die RĂŒckreise zu ihren ZĂŒchtern an.

Die Ausstellung lĂ€dt Familien ein, die spannende Biologie des Eis gemeinsam spielerisch zu erkunden. Von den winzigen Eiern der Gespenstschrecke bis hin zum grĂ¶ĂŸten Ei der Welt gibt es jede Menge zu entdecken. Zum JubilĂ€um dĂŒrfen Neugierige sogar ein versteinertes Dinosaurier-Ei anfassen und ganz Mutige können einen brĂŒtenden Python berĂŒhren. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Vitrine mit 500 unterschiedlichen Vogeleiern. Im Zentrum der Ausstellung steht auch in diesem Jahr der tierschutzgerechte Umgang mit Nutztieren. Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortungsvoll einkaufen und konsumieren? Wie erkennt man „versteckte Eier“ in Produkten des Alltags? Was bedeuten die Debatten um „BruderkĂŒken“ und „ZweitnutzungshĂŒhner“? Die Ausstellung und die MuseumskĂŒken werden so zu Botschaftern fĂŒr einen nachhaltigen und respektvollen Umgang mit Tieren.

FĂŒr viele gehören Ei und Osterfest unmittelbar zusammen. Doch es gibt weltweit noch viel mehr BrĂ€uche rund ums Ei. Die ethnologischen AusstellungsstĂŒcke vom mexikanischen GlĂŒcksEi bis zum Blumen-Ei aus Malaysia, vom Pessach- bis zum Nouruz-Fest vermitteln dies anschaulich.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm richtet sich vor allem an Familien. Groß und Klein sind eingeladen, glĂŒcksbringende mexikanische Konfettieier zu basteln oder Schmuck aus den Schalen von Straußeneiern zu gestalten. Wer sich traut, darf sogar Hahn und Henne streicheln, die mehrmals zu Besuch ins Museum kommen.

Lernen, Entdecken und kreatives Gestalten stehen bei buchbaren Angeboten fĂŒr Kitagruppen und Schulklassen auf dem Programm. Bei FĂŒhrungen noch vor den regulĂ€ren Öffnungszeiten haben sie die exklusive Möglichkeit, die KĂŒken in aller Ruhe zu beobachten. Aufgrund der hohen Nachfrage mĂŒssen sich alle Gruppen vorher anmelden. AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums hat das Museum zu einem Kreativwettbewerb aufgerufen. Schulklassen und Kitagruppen sind eingeladen, fantasievolle Eier zu gestalten, die am Eierbaum in der Ausstellung zu sehen sein werden.

Auch zum JubilĂ€um gibt es wieder ein KĂŒkenquiz, diesmal jedoch in neuem Gewand: Kleine und große Detektive lösen einen spannenden Fall. Eine weitere Neuerung im Geburtstagsjahr ist ein KĂŒken-Mitmachheft. Dieses ist an der Museumskasse erhĂ€ltlich. FĂŒr die Ausstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter verantwortlich ist auch 2020 wieder Norbert Widemann, der schon 1990 bei der allerersten KĂŒken-Ausstellung dabei war. MuseumspĂ€dagoge Peter Geißler hat die Bildungsangebote konzipiert.

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist von Dienstag bis Sonntag und an allen Osterfeiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro, unter 27 Jahren und mit Museums-Pass-MusĂ©es ist er frei.
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Verschiedenes 
 
Hintergrund: AKW Fessenheim, Teil-Stilllegung
Quelle: www.mitwelt.org/akw-fessenheim-stilllegung-abschaltung-schliessung.html
 
Hintergrund: AKW Fessenheim, Teil-Stilllegung
Nach unsĂ€glich langem hin und her soll jetzt am 22.2.2020 (Fasnedssamschdig!) Block I des Ă€ltesten französischen AKW in Fessenheim endlich dauerhaft abgestellt werden. Der französische Energiekonzern EDF hat die Stilllegung der beiden Reaktoren in Fessenheim fĂŒr den 22.2.2020 und den 30.6.2020 ankĂŒndigt.

In der großen, aktuellen Abschaltdebatte stehen die finanziellen Folgen der Stilllegung fĂŒr die Gemeinde Fessenheim und die Umlandgemeinden im Vordergrund. Das alte AKW war trotz der unglaublichen Schulden der EDF fĂŒr einige Gemeindenn tatsĂ€chlich eine Gelddruckmaschine.

Vier wichtige Aspekte spielen in dieser Debatte leider nur eine Nebenrolle:

Da ist der zentrale Anteil der französischen Umweltbewegung an der Abschaltung des maroden AKW.
Ohne die frĂŒhe, erfolgreiche Bauplatzbesetzung 1977 gegen einen AKW-Neubau in Gerstheim, ohne heutige, AKW-kritische elsĂ€ssische Abgeordnete, ohne die aktive Rolle von CSFR, Stop Fessenheim, Alsace Nature und ohne Sortir du nuclĂ©aire, wĂ€re die Abschaltung nicht möglich gewesen. Auch trinationale Initiativen, insbesondere der TRAS mit seinen Gutachten und Klagen hat eine wichtige Rolle gespielt.

Die Fessenheim-Stilllegung ist kein "Selbstzweck", sondern berechtigte Gefahrenabwehr
In den beiden, immer wieder von StörfĂ€llen und Schlampereien heimgesuchten Reaktoren entsteht jĂ€hrlich die kurz- und langlebige RadioaktivitĂ€t von ca. 1800 Hiroshima-Bomben. Das unter dem Rheinpegel liegende, ĂŒberflutungsgefĂ€hrdete AKW liegt schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet, mitten in einer dicht besiedelten Region Zentraleuropas. Ein schwerer Unfall hĂ€tte fĂŒr ĂŒber eine Million Menschen auf beiden Rheinseiten eine Katastrophe bedeutet. Dazu kommt die stĂ€ndige RadioaktivitĂ€tsabgabe im sogenannten Normalbetrieb und die skandalöse RheinerwĂ€rmung fĂŒr das kĂŒhlturmlose AKW. Das von geschickter Atom-PR eingebrachte Argument des Klimaschutzes ist lĂ€ngst widerlegt.

Wenn die großen Gefahren eines schweren Atomunfalls nach der Entleerung der Zwischenlagerbecken gebannt sind, werden wir uns um die kommenden "kleineren" Gefahren beim Abriss kĂŒmmern. Ein "Billigabriss" ist nicht akzeptabel. Die jetzt zu schaffenden neuen ArbeitsplĂ€tze im Elsass mĂŒssen umweltfreundlich, nachhaltig und zukunftsfĂ€hig sein.

Die Abschaltung des maroden AKW ist Grund zur grenzĂŒberschreitenden Freude, aber kein Anlass fĂŒr Triumph: Die Reaktoren haben ĂŒber vier Jahrzehnte Strom, Geld und Gefahren produziert. Der in Fessenheim entstandene AtommĂŒll muss fĂŒr eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefĂ€hrdet das Leben zukĂŒnftiger Generationen auf dieser Erde.

Zum Thema Fessenheim-Abschaltung widerholt Alt-BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und TRAS-VizeprĂ€sident Axel Mayer seine "Sektempfehlung"

Kaufen Sie drei gute Flaschen Sekt

Die Erste öffnen sie am Tag der endgĂŒltigen Abschaltung des letzten der beiden Reaktoren
Die Zweite öffnen am Tag der Entleerung der Brennelemente-Zwischenlager (Erst dann ist die die GAU-Gefahr tatsÀchlich beseitigt)
Die Dritte Flaschen sollten Sie gut lagern. In ca. einer Million Jahre ist der Großteil des in Fessenheim angefallenen AtommĂŒlls zerfallen. Dann gibt es tatsĂ€chlich Grund auf die Fessenheim-Schließung anzustoßen.
Wir bedanken uns bei den französischen Umwelt-Aktiven, ohne die diese Abschaltung nicht möglich gewesen wÀre.

Wir freuen uns, werden aber wachsam bleiben...
Nach der Abschaltung des AKW in Fessenheim wird sich die grenzĂŒberschreitenden Umweltbewegung am Oberrhein verstĂ€rkt um die Schließung der bedrohlichen AKW in Beznau (CH) und Leibstadt (CH) kĂŒmmern und wir mĂŒssen uns auch stĂ€rker fĂŒr die zukunftsfĂ€higen Energien vor unserer HaustĂŒr einsetzen, die von gut getarnten Lobbygruppen der Kohle- und Atomindustrie massiv bekĂ€mpft werden.

Axel Mayer, Alt-BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer, VizeprĂ€sident TRAS, Kreisrat, Mitwelt Stiftung Oberrhein
(Ich werde, vorsichtig-optimistisch, am 22.2. um 18 Uhr mit einigen Endinger Aktiven mit einem "Piccolöchen" anstoßen)
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Veranstaltungen 
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Frönen Sie Ihrer Leidenschaft

Freiburg. Am Freitag, 21.2. und Samstag, 22.2. findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt statt.

Auch dieses Mal bieten ĂŒber 200 Aussteller mit AntiquitĂ€ten, Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele ĂŒberregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.
Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig GlĂŒck den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Die Öffnungszeiten: Freitag, 21.2. von 14-19 Uhr und Samstag, 22.2. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de

Bequem mit der Straßenbahn zum Flohmarkt und zurĂŒck
Mit der Stadtbahnlinie 4 bis "Technische FakultĂ€t" erreichen Sie die Messe Freiburg im 7,5-Minuten-Takt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fahren Sie ganz bequem zum Flohmarkt und zurĂŒck. Entgehen Sie der evtl. stressigen Anfahrt mit dem PKW. Tun Sie der Umwelt etwas Gutes und lassen sich chauffieren.
Andernfalls hat es ausreichend BesucherparkplĂ€tze direkt vor der Messehalle. Somit ist der Flohmarkt fĂŒr jedermann gut erreichbar.
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Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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