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Buchtipps 
 
Buchtipp: Michael Kopatz
 
Buchtipp: Michael Kopatz "Schluss mit der Ökomoral!"
Die Welt retten ohne schlechtes Gewissen

Ist es verlogen, fĂŒr den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmĂ€ĂŸig in ein Flugzeug steigt? Oder konventionelles Fleisch zu essen und trotzdem mehr Tierwohl einzufordern? »Nein«, meint Michael Kopatz, »politischer Protest ist wichtiger als privater Konsumverzicht.« In seinem neuen Buch »Schluss mit der Ökomoral!« zeigt er, was sich Ă€ndern muss, damit »Öko« zum Normalfall wird – und nicht an der Gewissensentscheidung eines jeden Einzelnen hĂ€ngt.

In Zeiten von Fridays for Future und Klimakrise wird ĂŒber das »korrekte« ökologische Verhalten so viel geredet wie ĂŒber das Wetter. Auch die Politik wird nicht mĂŒde, die Menschen immer wieder an ihre Umweltverantwortung zu erinnern. Ob es nun aber ums Klima, um Ressourcen oder andere zentrale Zukunftsfragen geht – stets ist es das gleiche: Wir alle wissen, was zu tun wĂ€re, aber nur wenige handeln danach.

Wie wir diesem Dilemma entkommen können, weiß Michael Kopatz. In seinem Buch, »Schluss mit der Ökomoral! Wie wir die Welt retten, ohne stĂ€ndig daran zu denken« bringt es der Umweltwissenschaftler vom Wuppertal Institut auf den Punkt: »Es ist Aufgabe der Politik, die Konsumenten von der Last zu befreien, immer die â€șrichtigeâ€č Entscheidung treffen zu mĂŒssen. Ökomoralische VorwĂŒrfe machen nur schlechte Stimmung und bewirken gar nichts.« Die Produkte im Supermarkt können nachhaltiger werden, ohne dass sich jede und jeder ĂŒber das nachhaltigste Produkt oder moralisch korrekten Konsum den Kopf zerbrechen muss. Die Verkehrswende ist möglich – ohne persönlichen Verzicht. Und auch »Bio fĂŒr Alle« ließe sich leichter Hand umsetzen.

Kopatz ist ĂŒberzeugt: Man kann Selbstbegrenzung fordern, ohne sich selbst zu begrenzen, aber: man muss als BĂŒrger*in aktiv sein und die Politik unter Druck setzen – so wie es die »Fridays« aktuell vormachen. Denn die haben in kĂŒrzester Zeit mehr erreicht als all diejenigen, die im Supermarkt seit Jahren »bio« kaufen und nicht mehr fliegen.
In seinem unterhaltsamen Buch mit lebendigen Alltagsgeschichten und konkreten Beispielen zeigt der Autor wie VerhĂ€ltnisse das Verhalten Ă€ndern. Ein revolutionĂ€res Konzept, das die Klimaschutzpolitik vom Kopf auf die FĂŒĂŸe stellt.

Eckart von Hirschhausen: »Michael Kopatz hat mich begeistert mit der wichtigen Idee: Menschen Ă€ndern sich nicht durch Einsicht sondern durch neue Ă€ußere UmstĂ€nde, wenn die richtige Entscheidung die leichtere wird. Mehr gute Politik – weniger schlechtes Gewissen!«

oekom Verlag 2019, 224 Seiten, € 20,00 (D), 20,60 (A)
ISBN 978-3-96238-131-8
 
 

Veranstaltungen 
 
 
„Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir“
(Enzyklika Laudato si‘ 83)
Vom Projekt einer Theologischen Zoologie

Das VerhĂ€ltnis zwischen Mensch und Tier ist Thema der Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 27. November um 19:00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Der Theologe Rainer Hagencord, GrĂŒnder des weltweit ersten Instituts fĂŒr Theologische Zoologie in MĂŒnster, nimmt die Aussage von Papst Franziskus in der Umweltenzyklika Laudato si‘ „Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir“ in den Blick. Darin wird deutlich, dass man den biblischen Herrschaftsauftrag „Macht Euch die Erde untertan, herrscht ĂŒber die Tiere“ missverstanden hat und Christ sein vor allem heißt, Verantwortung fĂŒr die Mitgeschöpfe zu ĂŒbernehmen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung fĂŒr eine sozial-ökologische Zukunft statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest
PrĂŒfung zusĂ€tzlicher konkreter Maßnahmen zur schnelleren Erreichung der Klimaschutzziele

Ziel der KlimaneutralitÀt bis 2035 durch die Stadt nicht realisierbar

Der Gemeinderat hat im April 2019 das fortgeschriebene Klimaschutzkonzept fĂŒr die Stadt entschieden. Im Juli 2019 hat der Gemeinderat auf Antrag der Gemeinderatsfraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen die Erstellung eines Freiburger Klima- und Artenschutzmanifests beschlossen. Dem Gemeinderat wird nun der Entwurf dieses Klima- und Artenschutzmanifestes, verbunden mit konkreten weitergehenden Maßnahmen und PrĂŒfauftrĂ€gen, zur Beschlussfassung vorgelegt.

„Die Bewahrung der BiodiversitĂ€t und der Schutz des Klimas sind zentrale Überlebensfragen fĂŒr Mensch und Umwelt und erfordern entschlossenes politisches Handeln – auch auf der kommunalen Ebene“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn in der heutigen Pressekonferenz.

„Zentraler Inhalt des Manifests - und meines Wissens bundesweit einzigartig – ist die sinnvolle fachliche VerknĂŒpfung beider Themen und deren BerĂŒcksichtigung bei allen kĂŒnftigen Entscheidungen der Stadt Freiburg“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik. Diese Verpflichtung will die Stadtverwaltung gemeinsam mit allen engagierten Akteuren und BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in beiden Feldern umsetzen.

Aktuell wurden in diesem Jahr sowohl fĂŒr den Klima- als auch fĂŒr den Artenschutz bereits neue kommunale Zielsetzungen verabschiedet und Handlungsprogramme erstellt, nĂ€mlich das „Klimaschutzkonzept“ sowie der „BiodiversitĂ€ts-Aktionsplan“. DarĂŒber hinaus hat die Umweltverwaltung trotz der bereits vorliegenden aktuellen und ambitionierten BeschlĂŒsse zum Klimaschutz die Forderungen von „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ ernst genommen und hat als bisher erste Kommune, ein Vorziehen der KlimaneutralitĂ€t von 2050 auf 2035 gutachterlich prĂŒfen lassen. Das Öko-Institut e.V. sowie das ifeu-Institut aus Heidelberg haben diesen PrĂŒfauftrag erhalten. Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der beiden Gutachten sowie zusĂ€tzliche Maßnahmen und PrĂŒfauftrĂ€ge finden Sie in der Anlage zu dieser Pressemitteilung.

In ihren Gutachten zur Fragestellung der Voraussetzungen fĂŒr eine KlimaneutralitĂ€t Freiburgs bereits im Jahr 2035, kommen Ökoinstitut und ifeu zu der abschließenden EinschĂ€tzung: „Um das Ziel der KlimaneutralitĂ€t in 2035 erreichen zu können, reicht die Gestaltungsmacht von Kommunen nicht aus.“

HierfĂŒr wĂ€re ab sofort eine Sanierungsrate von 5% im GebĂ€udebestand, der Passivhaustandard fĂŒr alle Neubauten, eine Reduktion des Individualverkehrs in der Stadt um 60% und eine Effizienzverbesserung der Industrie um 57% erforderlich. Zudem mĂŒssten 2035 bereits alle fossilen Kraftwerke bundesweit stillgelegt und durch erneuerbare Energien ersetzt sein sowie kein fossiles Erdgas mehr im Netz sein.

ErgĂ€nzend zu den gutachterlichen Betrachtungen hat die Umweltverwaltung fĂŒr den Bereich erneuerbare Energien eigene Berechnungen angestellt: Um die Ziele im Bereich Erneuerbare Energien bereits im Jahr 2035 zu erreichen, mĂŒsste die Ausbaurate im Bereich Photovoltaik im Vergleich zu den beiden Vorjahren ab sofort versechsfacht werden. In den 15 verbleibenden Jahren bis 2035 mĂŒsste das FĂŒnffache dessen installiert werden, was in den letzten 20 Jahren inklusive aller Großanlagen (Messe, Stadion, Eichelbuck etc.) errichtet worden ist. Auch der Ausbau im Bereich Windkraft mĂŒsste erheblich beschleunigt und weitere FlĂ€chen ermittelt werden. Derzeit erschweren dies insbesondere immissionsschutz- und artenschutzrechtliche Vorgaben.

Sowohl in der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes als auch im Aktionsplan BiodiversitĂ€t sind bereits zahlreiche Maßnahmen aufgefĂŒhrt, welche die Erreichung der jeweils beschlossenen Ziele ermöglichen sollen. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zu diesen Themen – ausgelöst vor allem durch die Protestbewegungen „Fridays for Future“ und des sich beschleunigenden Arternsterbens und Klimawandels – hat die Verwaltung zugesagt, zusĂ€tzliche VorschlĂ€ge und Maßnahmen zu prĂŒfen.

Daher wurden von Seiten der Verwaltung weitere Projekte und Handlungsoptionen als PrĂŒfauftrĂ€ge zur Beschlussfassung im Gemeinderat zusammengestellt, die die Emission klimaschĂ€dlicher Gase zusĂ€tzlich reduzieren und den Erhalt und die Förderung der BiodiversitĂ€t im Freiburger Stadtgebiet unterstĂŒtzen können. Dies sind u.a. strategische Maßnahmen wie die Entwicklung eines Stadtstrommodells, ein Handlungsprogramm „MobilitĂ€t und Klimaschutz“ und ein Masterplan „WĂ€rmeversorgung“ sowie operative Maßnahmen wie die PrĂŒfung der Erhöhung der energetischen Standards, der Ausbau der Radvorrangroute FR 3 und die klimaneutrale Verwaltung. Die Ergebnisse der PrĂŒfung sollen dem Gemeinderat 2020 vorgestellt und zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Mit dem Klima- und Artenschutzmanifest und dem begleitenden Maßnahmenpaket unterstreicht die Stadt Freiburg noch einmal ihr Engagement in diesen Themenfeldern und verdeutlicht, dass die Erreichung der jeweiligen Ziele einen hohen Stellenwert im Verwaltungshandeln hat.

Dennoch schlĂ€gt die Verwaltung nicht die Ausrufung des Klimanotstands in Freiburg vor, wie es von den Bewegungen „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ gefordert wurde. Die juristische Begrifflichkeit weckt ungute Erinnerungen an die „Notstandsgesetzgebung“ und es soll stattdessen der vorhandene demokratische Rahmen genutzt werden, um Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. In Freiburg war man schon immer gewillt den kommunalen Gestaltungsspielraum der Gesetzgebung vollstĂ€ndig zu nutzen, um ambitionierten Klima- und Artenschutz zu realisieren, wie beispielsweise beim Freiburger Effizienzhausstandard. Wegen des bereits jahrzehntelangen Engagements im Klima- und Artenschutz und auf Grund des umstrittenen Notstands-Begriffs , hat sich die Stadt gegen die Ausrufung des Klima - Notstandes entschieden.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
TĂŒr- und AdventskrĂ€nze binden
am 24.11.2019 von 14:00 bis 18:00
Ökostation Freiburg

Aus Weiden und Efeuranken, Tannenzweigen, Buchs die wir u. a. beim gemeinsamen Streifzug durch den Garten sammeln sowie mit getrockneten KrĂ€utern und bunten BlĂŒten werden phantasievolle, individuelle TĂŒr- und AdventskrĂ€nze unter Anleitung hergestellt. Die Ökostation stellt die Basismaterialien bereit. Weitere Materialien können zum individuellen Gestalten mitgebracht werden. Das CafĂ© Ökostation hat geöffnet.
Leitung Jutta Schumacher und Team der Ökostation
Materialkostenspende je nach Verbrauch erbeten
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
Strohballenbau - ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Holzbau
Ökostation Freiburg (c) Ökostation Freiburg
 
Strohballenbau - ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Holzbau
am 21.11.2019 von 19:00 bis 20:30
Ökostation Freiburg

Spleen oder Lösung? Auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit im Bauen stellt die Zimmerei GrĂŒnspecht eG in Zusammenarbeit mit dem EU-Projekt UP STRAW Strohballenbau als eine besonders nachhaltige Bauweise vor. Neben dem bereits bewĂ€hrten Holzrahmenbau ist das Bauen mit Holz, Stroh und Lehm eine passende Weiterentwicklung. In den Vogesen in St. DiĂ© steht ein 7-geschossiges Mehrfamilienhaus. In der Region SĂŒdbaden befinden sich mehrere EinfamilienhĂ€user im Bau.

Ablauf Vortragsabend mit Fragerunde und Diskussion:
* "Faktor X - ein pragmatischer Ansatz fĂŒr Ressourcen- und Klimaschutz beim Bau, angewandt in der Kommunalen Baupolitik in NRW", Holger Wolpensinger, Dipl.Ing., Faktor X-Agentur Inden
* Bauen mit Stroh ist besonders nachhaltig: Vergleich verschiedener Bauweisen aus ökologischer Sicht, Benedikt KÀsberg, Zimmermeister, Projektleiter UP STRAW Deutschland
Eintritt frei
Das Bistro Ökostation hat geöffnet
In Kooperation mit der Zimmerei GrĂŒnspecht eG
Bio-Getreide gegen Spende
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
"Wald- und Klimaschutz anpacken mit dem Alltagsprodukt Papier"
Lehrerfortbildung in der Ökostation Freiburg
am 19.11.2019 von 14:00 bis 17:30

Ziel der Fortbildung ist es, Lehrer*innen zu befĂ€higen mit SchĂŒler*innen die ökologischen und sozialen Folgen des Alltagsprodukts Papier zu erarbeiten. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sollten zu eigenem Handeln befĂ€higt und motiviert werden. Im Vordergrund der Fortbildungen steht die Vermittlung von Methoden, um SchĂŒler-Aktionen zĂŒgig zu planen und erfolgreich umzusetzen.
Als Handreichung und Fortbildungsbestandteil wurden fĂŒr LehrkrĂ€fte aller Schulformen und verschiedenster SchulfĂ€cher moderne, fundierte, umfassende Unterrichtsmaterialien Papier erstellt, die das umwelt- und entwicklungspolitisch höchst relevante Thema in seiner Bedeutung und KomplexitĂ€t abbilden und sie dazu befĂ€higen, Kerninhalte praxisbezogen in ihren Unterricht zu integrieren.
Die wichtigsten Kenntnisse und ZusammenhĂ€nge des Fachthemas werden vermittelt und dargestellt, wie mit den Unterrichtsmaterialien schnell und ressourcensparend einzelne Stunden bis hin zu ganzen Projektwochen gestaltet werden können. Dabei stehen Praxisbezug, intensive Beteiligung der SchĂŒler*innen und Anregungen zur DurchfĂŒhrung konkreter Aktionen im Vordergrund.
Hier steht die Seminarbeschreibung: www.oekostation.de/docs/Ankuendigungsinfo_Papierwerkstatt.pdf
Referentin: Evelyn Schönheit, Forum Ökologie & Papier e. V.,
kostenlose Veranstaltung
In Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Anmeldung an: Susanna Gill, gill@abfallwirtschaft-freiburg.de, Tel. 0761 / 76707-723
Anmeldeschluss: 12. November 2019
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Winterknospen von BĂ€umen – Exkursion im Seepark
am 17.11.2019 von 14:00 bis 15:30
Ökostation Freiburg

Wie können BÀume im blattlosen Zustand bestimmen werden? Am leichtesten, in dem man ihre Winterknospen genau betrachtet. Diese sind in Form, Farbe, Stellung am Ast, Knospenschuppenanzahl und Beschaffenheit sehr unterschiedlich. Bei einer Exkursion im Seepark-GelÀnde werden die Winterknospen der BÀume vorgestellt. Auch lernen Sie welche Knospen essbar sind, welche in der Volksheilkunde Anwendung fanden und wie sie heute wieder in der alternativen Medizin genutzt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt.
Referentin: Martine Schiller, Heilpflanzen-Expertin
Zur besseren Planbartkeit bitte wir um Anmeldung
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
Von der Natur fĂŒrs Bauwesen lernen
Foto von der aktuellen Ausstellung zu Baubionik / Quelle: Waldhaus
 
Von der Natur fĂŒrs Bauwesen lernen
Lichtbildvortrag zur Bionik-Ausstellung am 7. November im Waldhaus Freiburg

Warum Bionik? Um diese Frage dreht sich ein Lichtbildvortrag am Donnerstag, 7. November, um 17 Uhr im Waldhaus, Wonnhaldestraße 6. Anschließend gibt es eine FĂŒhrung durch die aktuelle Ausstellung „Baubionik – Biologie beflĂŒgelt Architektur“, die noch bis Mitte MĂ€rz lĂ€uft. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Vortrag ist frei.

Die Bionik hat das Ziel, nach dem Vorbild der Natur nachhaltige Bauwerke zu entwickeln, die gleichzeitig Ă€sthetisch ĂŒberzeugen und Ressourcen schonen. Verschiedene Fachbereiche wie Architektur, Biologie, Technik und Materialforschung treiben die Forschungen dazu gemeinsam voran. Die Ausstellung zeigt neben spannenden biologischen Vorbildern auch, welche Ideen, Visionen und ForschungsansĂ€tze hinter der Bionik stehen und wie sie sich in gebaute RealitĂ€t umsetzten lassen.

In dem Lichtbildvortrag beleuchtet Professor Jan Knippers (Institut fĂŒr Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen an der UniversitĂ€t Stuttgart) wie digitale Verfahren den Austausch zwischen Biologen, Architekten und Ingenieuren verbessern. Digitale Bilder von Konstruktionen aus der Natur lassen sich direkt in die Simulationsmodelle der Ingenieure ĂŒberfĂŒhren. Dies ermöglicht einen vertieften Einblick in die Funktionsweise biologischer Strukturen und schafft eine Basis um bionische Bauwerke mit modernen Fertigungsverfahren umzusetzen. Noch sind unsere technischen Möglichkeiten sehr weit davon entfernt, die im Verlauf von 3,8 Milliarden Jahren entstandenen Konstruktionen der Natur in ihrer ganzen Vielfalt in die Architektur zu ĂŒbertragen. Dennoch bietet dieses Thema spannende neue Impulse jenseits standardisierter Wege in Architektur und Bautechnik. Der Vortrag zeigt hierzu zahlreiche Beispiele auf. Kooperationspartner von Ausstellung und Vortrag ist die UniversitĂ€t Freiburg.
 
 




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