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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Oster-Appell des Umweltschutzamtes Freiburg
Wer ein Schutzgebiet besucht, sollte die Natur respektieren

Der Fr√ľhling hat begonnen ‚Äď Spazierg√§nge und Sport im Freien sind f√ľr viele Menschen jetzt besonders verlockend. Insbesondere an den Ostertagen wird deshalb die Natur gesucht. Menschen genie√üen sie, finden Erholung und haben Zeit f√ľr Naturbeobachtungen: die Bl√ľte der Buschwindr√∂schen im Mooswald, die Obstbaumbl√ľte am Sch√∂nberg, die Brutaktivit√§t von V√∂geln im Rieselfeld.

Darum weist das Umweltschutzamt nun darauf hin, dass die Vogelbrutzeit begonnen hat, und bittet um umsichtiges, respektvolles Verhalten bei Aufenthalten in der Natur. Dies gilt besonders in den ausgewiesenen Naturschutzgebieten, wie im Rieselfeld, Humbr√ľhl-Rohrmatten und dem neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet Schangen-Dierloch in Freiburg-Hochdorf, aber auch in den Landschaftsschutz- und Natura 2000-Gebieten wie zum Beispiel am Sch√∂nberg und am Schlo√überg-Hirzberg.

Das Amt appelliert an die Menschen, die Vorgaben der Schutzgebietsverordnung einzuhalten und diese hochwertigen Naturgebiete und ihre Tiere und Pflanzen nicht zu beeintr√§chtigen. Wer Schutzgebiete besucht, soll auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und sich an Sperrungen halten, die Lebensst√§tten aller Tier- und Pflanzenarten ‚Äď insbesondere von br√ľtenden V√∂geln ‚Äď nicht st√∂ren, Hunde an der Leine f√ľhren, keine Pflanzen mitnehmen und auf das Lagern, Picknicken oder Sonnenbaden auf Freifl√§chen verzichten.

Nur so k√∂nnen umfangreiche Pflegema√ünahmen der Landschaft zur Erhaltung von artenreichen Lebensr√§umen auch wirken. Zum Beispiel ist im Naturschutzgebiet Rieselfeld ein regelm√§√üiger Schnitt von Brombeerhecken notwendig, um artenreichen Krauts√§umen und Altgrasstreifen Platz zu machen. So k√∂nnen viele Vogelarten in den vorhandenen Hecken und Strauchgruppen br√ľten und finden in den artenreichen Krauts√§umen mehr Nahrung.

Wenn all das gelingt, können alle Menschen weiterhin draußen Erholung finden und die wunderschöne Freiburger Natur wird langfristig erhalten.
 
Eintrag vom: 03.04.2023  




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