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Sonntag, 26. März 2023
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Stiftung will Klarheit beim Bauen f√ľr den Menschen
In einem ‚ÄěWettbewerb‚Äú sollen Architekten, Bauhandwerk und Bauindustrie verwendete Baustoffe und Bauweisen offen legen

Trotz aller Ans√§tze √∂kologischen und energieeffizienten Bauens, einer Vielzahl von Normen, Verordnungen und G√ľtezeichen, gibt es immer noch nicht das Familienhaus, das alle Aspekte gesunden, √∂kologischen, nachhaltigen, sicheren und wirtschaftlichen Bauens in sich vereinigt. Die Informationsflut macht dieses Thema f√ľr den Laien un√ľberschaubar. Die Vielfalt moderner Baustoffe, deren (gesundheitliche und √∂kologische) Auswirkungen sich erst in Jahrzehnten zeigen werden, verunsichern Bauleute zus√§tzlich. Gleichzeitig sind Allergien, Asthma und andere Erkrankungen durch Schadstoffbelastungen und baubedingte Ursachen sprunghaft in die H√∂he gegangen. Zukunftsf√§hige Konzepte f√ľr "Das perfekte Haus" werden in den Schubladen der Bauwirtschaft vermutet. Was fehlt, ist eine zentrale Datenbank, in der sich auch der Baulaie orientieren kann, ein Informationspool, der jedem zug√§nglich ist. Aus diesem Grund hat die gemeinn√ľtzige Stiftung WORLD FUTURE PROJECTS FOUNDATION den Wettbewerb ‚ÄěThe Perfect House‚Äú ins Leben gerufen. Das Projekt beginnt 2010 in Deutschland und wird sp√§ter auf andere europ√§ische L√§nder erweitert. Bewerben kann man sich in drei Kategorien: Gebaute Ein- und Zweifamilienh√§user (Fertigstellung bis 2010), verdichtete L√∂sungen und Siedlungen (auch Konzepte) und als dritte Kategorie Bauten, in denen Menschen ihre Arbeitszeit verbringen. Die Bauwirtschaft ist aufgefordert, sich diesem Wettbewerb zugunsten unserer Kinder und Kindeskinder zu stellen!

Ziel dieses Projekts ist es, Architekten, Bauhandwerk und Hausbau-Unternehmen zu optimale Ergebnisse anzuregen und um Mietern/Bauherren nachpr√ľfbare Sicherheit hinsichtlich folgender Kriterien zu geben:

Gesundheit (Verwendung giftfreier Baustoffe, Herstellungsbedingungen, Wohngesundheit, Allergiefreiheit)

Umweltverträglichkeit (Baustoffwahl, Ressourcenschonung, Transport, Emissionen, Wasserversorgung, Entsorgung)

Nachhaltigkeit (Dauerhaftigkeit, Werterhalt, R√ľckbaum√∂glichkeit, Wiederverwertbarkeit der Bauteile/Baustoffe)

Energieeffizienz (D√§mmung, Heiz- und K√ľhltechnik, Elektrizit√§t)

Sicherheit (Brandschutz, Orkansicherheit, Hochwasserschutz, Erdbebensicherheit)
Technologie (Bauweise, Baudetails, Schallschutz, Haustechnik)

Wirtschaftlichkeit (Baukosten, Unterhaltskosten, Heizkosten, Wertverlauf, Wiederverkaufswert, Lebensdauer)

Regionale Wertschöpfung (Arbeitskräfte, Handwerk, Ressourcen)

Der Wettbewerb ist fortlaufend und f√ľr alle Teilnehmer kostenlos. Die Daten werden j√§hrlich zum 20.12 aktualisiert. Dabei werden jeweils alle bis zum 30.11 eingereichte Daten ber√ľcksichtigt. Die erteilten Zertifikationen/Label f√ľr die Teilnehmer, welche die Mindestanforderungen erf√ľllen sind ebenfalls kostenlos und d√ľrfen f√ľr die eigene Presse-/√Ėffentlichkeitsarbeit und Werbema√ünahmen eingesetzt werden.
Die Auswertungen stehen allen interessierten Menschen als Datenbank im Internet kostenlos zur Verf√ľgung.

Das Projekt ‚ÄěThe Perfect House‚Äú wird w√§hrend einer Informationsveranstaltung am 26. und 27. September 2009 in der Veranstaltungshalle Tuniberghaus, Im Maierbr√ľhl 2, in Freiburg-Tiengen zusammen mit den ersten sieben Teilnehmern offiziell vorgestellt. Bewerbungen k√∂nnen schon jetzt bei der Stiftung WFPF (office@worldfutureprojects.org) abgegeben werden. Informationen √ľber die Veranstaltung erhalten Sie beim Projektmanagement S√ľd Dipl.-Ing. Daniel Steiger (Fon 0176 41112277, office@theperfecthouse.eu).
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Eintrag vom: 22.09.2009  




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