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Mittwoch, 18. September 2019
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Taifun-Tofu veröffentlicht  zweite Gemeinwohlbilanz
Tofurei: Tofuschneiden / Bild: Taifun
 
Taifun-Tofu veröffentlicht zweite Gemeinwohlbilanz
Wirtschaften zum Wohle aller

Die Taifun-Tofu GmbH hat ihren zweiten Gemeinwohlbericht erstellt und bekrĂ€ftigt damit ihr besonderes Engagement fĂŒr ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Auf Grundlage des Berichts wurde der Freiburger Tofuhersteller von unabhĂ€ngigen Auditoren mit 608 Punkten bewertet und gilt damit als „erfahrenes“ Unternehmen im Sinne der Gemeinwohlökonomie.

Im Vorfeld hatte eine Gruppe aus Taifun-Mitarbeitenden die verschiedenen TĂ€tigkeitsbereiche sowie die Tofu-Wertschöpfungskette ausfĂŒhrlich beleuchtet. Als Orientierung diente die Matrix der Gemeinwohlökonomie, eine alternative Wirtschaftsform. Anstatt schnelles Wachstum oder Strategien, sich am Markt zu behaupten, in den Fokus zu stellen, verfolgt diese eine andere Vision: Sie setzt auf die vier Werte ökologische Nachhaltigkeit, SolidaritĂ€t & Gerechtigkeit, Transparenz & Mitentscheidung sowie MenschenwĂŒrde und misst die Organisationen danach. Werte, die auch fĂŒr Taifun-Tofu zentral sind.

„Als wir vor ein paar Jahren auf die Gemeinwohlökonomie stießen, fiel uns auf, dass sie viele unserer Überzeugungen sehr gut bĂŒndelt“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alfons Graf. Etwa faire GeschĂ€ftsbeziehungen zu pflegen und die Umwelt bei allem Tun im Blick zu haben. Nur logisch also, dass der Hersteller bei den Gemeinwohlkriterien „Sinn der Produkte“, „Reduktion ökologischer Auswirkungen“ und „Nachhaltigkeit in der Zulieferkette“ von den PrĂŒfern als vorbildlich bewertet wurde. FĂŒr seine TofuspezialitĂ€ten verwendet Taifun-Tofu nur biologische Rohwaren, die Sojabohnen stammen zu 100% aus europĂ€ischem Vertragsanbau. Auch SolidaritĂ€t und MenschenwĂŒrde − Werte, die in der Gemeinwohlmatrix fest verankert sind − lebt der TofuProduzenten ohne Kompromisse. Das spĂŒrt man nicht nur an dem Vertrauen, das zwischen den Landwirten und Taifun herrscht. Seit letztem Jahr gibt es eigene Firmenveranstaltungen, bei denen Mitsprache und Mitbestimmung der Belegschaft neu gestaltet wurden.

Die Gemeinwohlbilanz, erstmals erstellt fĂŒr die Jahre 2014/15, dient dem Unternehmen vor allem als Steuerelement, um sich weiterzuentwickeln. Denn auch Bio-Pioniere machen (noch) nicht alles perfekt. Mit der zweiten Bilanz, die sich auf den Zeitraume 2016-2018 bezieht, wurde nun ein weiterer großer Schritt in Richtung Gemeinwohl getan.
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Eintrag vom: 12.09.2019  




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