oekoplus - Freiburg
Freitag, 22. Februar 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


 
Freiburger Umweltgespräche
Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr im Jazzhaus

Die Stadt Freiburg und die Fakult√§t f√ľr Umwelt und Nat√ľrliche Ressourcen der Universit√§t Freiburg laden am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr gemeinsam zu einer weiteren Veranstaltung der Vortragsreihe "Freiburger Umweltgespr√§che" ein.
Die Veranstaltung findet im Jazzhaus Freiburg statt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und komplexe Umweltfragen f√ľr interessierte B√ľrgerinnen und B√ľrger leicht verst√§ndlich und zug√§nglich zu machen und dar√ľber hinaus vertiefende Diskussionen anzuregen.

Die beiden folgenden Vorträge zu einem aktuellen Thema stehen auf dem Programm:

Prof. Dr. J√ľrgen Bauhus:
Klimaschutz durch Forst- und Holzwirtschaft
Herr Prof. Dr. J√ľrgen Bauhus ist Professor f√ľr Waldbau an der Universit√§t Freiburg. Er berichtet √ľber ‚ÄěKlimaschutz durch Forst- und Holzwirtschaft‚Äú. Er zeigt auf, wie im Wald und durch Waldprodukte Treibhausgasemissionen reduziert werden k√∂nnen, und welche Bedeutung diese M√∂glichkeiten f√ľr die Klimaschutzbilanz Deutschlands haben. Dabei bezieht er sich im Wesentlichen auf das Klimaschutzgutachten der Wissenschaftlichen Beir√§te f√ľr Agrar- und Forstpolitik, an dem er mitgewirkt hat. Seine zentrale These ist, dass eine hohe Klimaschutzleistung in diesem Bereich am besten gew√§hrleistet werden kann durch produktive W√§lder und ihre Nutzung in Form von m√∂glichst langlebigen Produkten.

Helmut Krapmeier:
Wieviel Wald braucht eine klimaneutrale Stadt
Anschlie√üend spricht Herr Helmut Krapmeier, Architekt und Energieexperte aus Vorarlberg sowie Dozent an der Kunstuniversit√§t Linz in seinem Beitrag ‚Äěwie viel Wald braucht eine klimaneutrale Stadt‚Äú dar√ľber, wie St√§dte umgebaut werden k√∂nnen, damit ein angenehmes Leben ohne fossilatomare Energietr√§ger m√∂glich ist. Dabei spielt neben der Verwendung von Holz bei Ersatzbauten und Aufstockungen auch der Baum f√ľr die Reduktion der Automobilit√§t eine wesentliche Rolle. B√§ume in Stra√üen, H√∂fen und auf D√§chern reduzieren die Temperatur in Hitzeperioden. Auch als Baumaterial f√ľr H√§user und M√∂bel sind B√§ume von Vorteil. Denn: Ein Baum ist mehr als ein Baum.

Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik und die Studiendekanin der Fakult√§t f√ľr Umwelt und Nat√ľrliche Ressourcen der Universit√§t Freiburg Barbara Koch werden die Veranstaltung mit einem Gru√üwort er√∂ffnen. An die Vortr√§ge schlie√üt eine Diskussion an, wobei Fragen ausdr√ľcklich erw√ľnscht sind. Im Anschluss gibt es Gelegenheit f√ľr weitere Gespr√§che und Meinungsaustausch.

Die Freiburger Umweltgespr√§che richten sich sowohl an die interessierte √Ėffentlichkeit wie auch an alle Studierenden in Freiburg.
 
Eintrag vom: 11.02.2019  




zurück

Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger