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Donnerstag, 25. April 2019
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'Wir haben es satt!’
 
'Wir haben es satt!’
Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen ‚Äď Bauern bei Klimaschutz unterst√ľtzen!

Gro√üdemonstration f√ľr zukunftsf√§hige EU-Agrarreform am 19.01.19
Kochtopf-Konzert f√ľr klima- und umweltfreundliche b√§uerliche Landwirtschaft, artge¬≠rechte Tierhaltung und gutes Essen

Berlin, Dezmber 18. Unter dem Motto ‚ÄöWir haben es satt ‚Äď Essen ist politisch!‚Äô ruft ein breites B√ľndnis von mehr als 50 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft zum Pro¬≠test auf. Zehntausende Menschen ‚Äď Bauern, Imker, B√§cker und viele engagierte B√ľrger aus Stadt und Land ‚Äď werden sich am 19. Januar im Berliner Regierungsviertel lautstark f√ľr eine zukunftsf√§hige Agrarpolitik einsetzen. Im Fokus der Demonstration steht die aktuelle EU-Agrarreform. Denn bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Europ√§ischen Agrarpolitik (GAP) entscheidet die Bundesregierung 2019 ma√ügeblich √ľber die Verteilung der Subventio¬≠nen von rund 60 Milliarden Euro pro Jahr mit.

‚ÄěDie Menschen verlangen, dass die Agrarsubventionen endlich umverteilt werden‚Äú, erkl√§rt ‚ÄėWir haben es satt!‚Äô-Sprecherin Saskia Richartz und f√§hrt fort: ‚ÄěStatt weiterhin mit Steuer¬≠geld pauschal Landbesitz zu belohnen, muss die EU Bauern bei Klima- und Tierschutz unter¬≠st√ľtzen!‚Äú Das D√ľrrejahr 2018 zeigt ebenso deutlich wie das Insektensterben oder die G√ľlle¬≠flut, dass es so nicht weitergeht. ‚ÄěVon den Subventionen profitieren nicht Bauernh√∂fe, Bienen und Klima, sondern vor allem Gro√ügrundbesitz, Tierfabriken und Monokulturen. Das haben wir satt!‚Äú, kommentiert Richartz und fordert: ‚ÄěSchluss mit den Steuermilliarden an die Agrar¬≠industrie!‚Äú

Bei der EU-Agrarreform muss endlich das Prinzip √∂ffentliches Geld nur f√ľr √∂ffentliche Leis¬≠tungen gelten. Schon heute zeigen unz√§hlige b√§uerliche Betriebe in ganz Europa, wie Tiere artgerecht gehalten, B√∂den und Klima gesch√ľtzt werden und dabei gutes Essen produziert wird. Die Politik darf diesen Betrieben, die Vorbilder f√ľr die Zukunftslandwirtschaft sind, nicht weiterhin Kn√ľppel zwischen die Beine werfen. Daf√ľr schlagen die Demonstranten wenige Monate vor der Europawahl beim internationalen Agrarministergipfel mit ihren Kocht√∂pfen lautstark Alarm.

Großdemonstration am Samstag, 19. Januar 2019, ab 12.00 Uhr
Ort: Brandenburger Tor, Platz des 18. März, 10117 Berlin
Ablauf:
12 Uhr: Auftaktkundgebung
Ab ca. 12.30 Uhr: Start der Demonstration zum internationalen Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt
Ab ca. 14.30 Uhr: Abschluss mit Reden, Musik und Essen am Brandenburger Tor

Schon am Vormittag findet die Traktorendemo mit anschließender Übergabe der bäuerlichen Protestnote statt. Ort & Zeit: 10.30 Uhr beim Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt, Wer­derscher Markt 1, 10117 Berlin.

Hintergrund:
Seit 2011 demonstrieren unter dem Motto ‚ÄöWir haben Agrarindustrie satt!‚Äė allj√§hrlich im Ja¬≠nuar zehntausende Menschen ‚Äď Bauern, Lebensmittelhandwerker, Tier-, Umwelt- und Natur¬≠sch√ľtzer, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und viele mehr ‚Äď kraftvoll, bunt und lautstark auch bei eisigen Temperaturen in Berlin. Gemeinsam treten sie ein f√ľr eine Landwirtschaft, in der Tiere artgerecht gehalten werden, Umwelt und Klima ge¬≠sch√ľtzt werden, gutes Essen f√ľr alle erzeugt wird und die Bauern faire Preise f√ľr ihre Pro¬≠dukte erhalten.
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Eintrag vom: 05.01.2019  




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