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Dienstag, 21. August 2018
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Mindestens ein Drittel der Insektenarten in Deutschland sind gefährdet
80 Prozent von 33.000 in Deutschland vorkommenden Insektenarten werden erst gar nicht √ľber die Rote Liste erfasst

Berlin ‚Äď Eine aktuelle Auswertung durch den NABU zeigt, dass 33 Prozent aller auf der bundesweiten Roten Liste aufgef√ľhrten Insektenarten (7367 Arten sind erfasst) als gef√§hrdet oder ausgestorben eingeordnet sind. Schmetterlinge und Wildbienen sind davon ebenso betroffen wie Schwebfliegen, Laufk√§fer oder Heuschrecken.

Wie gravierend der Insektenr√ľckgang tats√§chlich ist, l√§sst sich dabei nur schwer einsch√§tzen. Der Grund: Es mangelt an Daten. So wurden neun Prozent der gelisteten Arten noch gar nicht bewertet, da zu ihnen nur unzureichende Daten vorliegen. Doch viel beunruhigender ist, dass von den etwa 33.000 in Deutschland vorkommenden Insektenarten nahezu 80 Prozent √ľberhaupt nicht auf der Roten Liste stehen ‚Äď √ľber einen Gro√üteil der Insekten liegen demnach keinerlei Daten vor.

Die k√ľnftige Bundesregierung muss das im Koalitionsvertrag aufgenommene ‚ÄěAktionsprogramm Insektenschutz‚Äú z√ľgig mit konkreten Ma√ünahmen in die Tat umsetzen. Des weiteren muss ein dauerhaft und bundesweit angelegtes Monitoring-Programm ins Leben gerufen werden, damit das Wissen √ľber den Zustand von Insekten und die genauen Ursachen ihres R√ľckgangs erforscht werden k√∂nnen.

Wer sich auf politischer Ebene f√ľr Insekten engagieren will, kann an der √∂ffentlichen Konsultation zur EU-Best√§uber-Initiative teilnehmen. Der NABU hat hierzu eine Ausf√ľllhilfe bereitgestellt ...
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Eintrag vom: 08.03.2018  




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