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Ă–KO-TEST-Magazin Dezember 2017
 
Ă–KO-TEST-Magazin Dezember 2017
Die Dezember-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es seit dem 23. November 2017 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Aus dem Inhalt
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Test: Weihnachtsgänse
ÖKO-TEST wollte wissen, wie die Gänse gelebt haben, die an Weihnachten auf den feierlich gedeckten Tischen landen, und hat deswegen den Herstellern einen langen Fragebogen geschickt. Diese mussten ihre Angaben belegen – etwa anhand von Stalltagebüchern, Lieferscheinen und tierärztlichen Dokumenten. Das Resümee: Während es die meisten Gänse in Deutschland noch relativ gut haben, werden die Tiere inBelgien, Ungarn, Frankreich, Bulgarien und Spanien gequält. In diesen Ländern ist Stopfmast erlaubt; in Polen ist zumindest Lebendrupf an der Tagesordnung.

Test: WohlfĂĽhltees
Die Testergebnisse lösen kein wohliges Gefühl aus: In drei Vierteln der Tees hat das beauftragte Labor​ Glyphosat nachgewiesen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hält diesen Stoff für „wahrscheinlich krebserregend“. Außerdem wurden bis zu neun Pestizide in den konventionellen Tees analysiert. Zu viele schädliche Beikräuter steckten in drei Tees. Diese gelten als leberschädigend und möglicherweise krebserregend. Außerdem ist es unnötig, dass fünf Hersteller ihrem Tee Aromen zusetzen. Wenigstens überzeugen die meisten Bio-Tees.

Test: Kugelbahnen​
Ganz langsam tut sich beim Thema Spielzeug etwas. Zwar sind immer noch fünf der zehn untersuchten Kugelbahnen „mangelhaft“ oder „ungenügend“, aber die anderen fünf sind „sehr gut“ bzw. „gut“. Grund für die schlechten Ergebnisse sind überwiegend krebserregende oder -verdächtige Farbstoffbestandteile im Lack oder in textilen Bestandteilen am Spielzeug. Überraschenderweise rasselten vor allem Holzbahnen durch den Test, während die Kunststoffprodukte bessere Testergebnisse erzielten. Ein Modell ist nach Ansicht von ÖKO-TEST nicht verkehrsfähig.

Test: Parfüms​
Eine gute Nachricht zuerst: Der manchmal schleichende Prozess von Verbesserungen macht auch vor Klassikern nicht Halt. Für Chanel No. 5, das bei ÖKO-TEST bislang mit „ungenügend“ durchgefallen war, reicht es nun für ein „befriedigend“. Das Thema allergene Duftstoffe ist allerdings noch nicht vom Tisch: Jedes zweite Duftwasser im Test ist betroffen. Wenigstens kann man die meisten Naturkosmetikdüfte ohne Sorge verschenken.

Test: externe Akkus​
Die Powerbanks wurden nicht nur einem Schadstofftest, sondern auch einem umfangreichen Gebrauchstest unterzogen. Das Ergebnis ist weitgehend erfreulich. Es gibt aber auch Kritikpunkte: So liegen die im Labor gemessenen Akkukapazitäten meist leicht unter dem, was die Hersteller versprochen haben. Und bei Kälte wiesen vier Produkte eine um mehr als 20 Prozent geringere Kapazität auf als bei Zimmertemperatur. Außerdem zeigten sich vier Powerbanks als nicht besonders robust: Ihre Gehäuse gingen nach jeweils vier Stürzen aus einem Meter Höhe auf Beton kaputt.

Test: bundesweite Ă–ko-Strom-Tarife
Bei Öko-Strom-Tarifen muss der Verbraucher schon genauer hinschauen. Denn während manche Unternehmen ausschließlich Öko-Strom nach den strengen Qualitätskriterien verkaufen, sind andere mit konventionellen Anbietern verflochten. In ihrem Portfolio sind dann auch Anteile von Atom und Kohle. Das ursprünglich für sauberen Strom gedachte Geld der Verbraucher landet damit bei Anbietern, die schmutzigen Strom produzieren. Außerdem gehen viele Öko-Stromanbieter mit geschönten Angaben auf Kundenfang.


Und auĂźerdem:

Extra Geschenke
Ă–KO-TEST hat eine Vielzahl von Geschenketipps zusammengestellt, darunter schadstoffarme Spielsachen, die Kinder seit Generationen begeistern, Kosmetika wie hochwertige Cremes, Seifen oder Shampoos sowie Geschenkideen fĂĽr feine Nasen, besinnliche Stunden, Geschmacksnerven und den guten Zweck.

Palmöl: Wunder- oder Problemstoff?
Palm- und Palmkernöl sind in die Kritik geraten. Trotzdem verzichten auch Naturkosmetikfirmen nicht oder nur in ganz wenigen Fällen auf diese Rohstoffe. ÖKO-TEST hat nachgefragt, warum das so ist.
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Eintrag vom: 27.11.2017  




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