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WWF: Eisbären und Pinguine trifft der Klimawandel zuerst, der Rest der Welt folg
Frankfurt - Anl√§sslich des 50j√§hrigen Jubil√§ums der Unterzeichnung des Antarktisvertrags treffen sich in Washington erstmals Minister des Arktischen Rats mit Vertretern der Antarktischen Vertragsstaaten zu einer gemeinsamen Konferenz. Der WWF warnt anl√§sslich des historischen Treffens vor einem Zusammenbruch der s√ľd- und nordpolaren √Ėkosysteme.

‚ÄěEin Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um zwei Grad ist definitiv zuviel f√ľr unsere Polregionen‚Äú, warnt Rob Nicoll vom Antarktis-Programm des WWF. Eisb√§ren und Pinguinen w√ľrden, stellvertretend f√ľr alle Bewohner an S√ľd- und Nordpol, die Ersten sein, die unter der Klimaerw√§rmung leiden. Derzeit beobachten Wissenschaftler in der Antarktis mit gro√üer Sorge, wie Eisschelfe von der Gr√∂√üe kleiner L√§nder wegbrechen und verloren gehen. ‚ÄěDie Pinguine m√∂gen die globale Erw√§rmung als erstes mitbekommen, doch wir sind nicht lange danach an der Reihe‚Äú, sagt WWF-Experte Nicoll.

Auch auf der anderen Seite des Planeten sieht es nicht viel besser aus. Wissenschaftler bef√ľrchten, dass die Arktis binnen einer Generation im Sommer komplett eisfrei sein k√∂nnte. ‚ÄěDas Treffen in Washington ist von weltweiter Bedeutung‚ÄĚ, sagt daher Neil Hamilton, Leiter des WWF Arktis-Programms. ‚ÄěEndlich sitzen die H√ľter von Nord- und S√ľdpol an einem Tisch. Sie haben die einmalige Chance, der Welt zu beweisen, dass sie ihrer Verantwortung f√ľr die Polarregionen gerecht werden.‚Äú Der WWF fordert von den Regierungsvertretern des Arktischen Rats und der Antarktischen Vertragsstaaten, sich auf gemeinsame, ambitionierte und effektive Ma√ünahmen im Kampf gegen den Klimawandel zu einigen - und diese Position beim anstehenden Klimagipfel in Kopenhagen mit Nachdruck zu vertreten.
 
Eintrag vom: 08.04.2009  




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