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Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2017
Aus dem Inhalt

Test: ErdbeerkonfitĂĽren und -brotaufstriche
Die Konfitüren und einige Fruchtaufstriche sind deutlich zu süß, legt man die neuste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugrunde. Bei einigen Konfitüren hat das Labor allerdings überraschend wenig Zucker analysiert, weil diesen Sirup aus Maisstärke zugesetzt ist. Trotzdem sind die Produkte nicht kalorienarm. Weiterer Kritikpunkt bei vielen konventionellen Marken sind Pestizidrückstände. ÖKO-TEST wollte außerdem wissen, woher die Erdbeeren stammen: Nur zwei Hersteller verwenden Früchte aus Deutschland.

Test: Kokosprodukte
Die Kokosnuss ist nicht neu auf dem Markt. Der Hype um sie aber schon. ÖKO-TEST hat Kokosraspel, Kokosmilch und Kokosöl im Labor analysieren lassen. Das Ergebnis ist durchmischt und reicht von „sehr guten“ Produkten bis hin zu „ungenügenden“. Die Kokosraspel schneiden am besten ab. Probleme haben die Kokosprodukte aber mit Schadstoffen wie Mineralölrückständen, Chlorat und Weichmacher.

Test: Silikonschnuller
Endlich mal gute Nachrichten: Von den getesteten Silikonschnullern bekommen elf Sauger sehr gute Noten. Den Praxistest, bei dem die Durchstich-, Beiß- und Reißfestigkeit gemäß DIN-Norm untersucht wurde, haben alle ausnahmslos bestanden. In einem Produkt hat ÖKO-TEST jedoch die krebsverdächtige PAK-Verbindung Naphthalin gefunden.

Test: Wundschutzcremes
Viel zu meckern gibt es nicht: Die meisten Wundschutzcremes im Test sind empfehlenswert. Weshalb einige Produkte immer noch Parfüm enthalten, ist allerdings unverständlich. Denn Duftstoffe belasten die ohnehin strapazierte Babyhaut unnötig. Ein Markenprodukt fällt durch, weil das Labor darin aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachgewiesen hat, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Test: Gesundheitsportale im Internet
Seriöse Gesundheitsportale vertiefen das Wissen über die Diagnosen, manche Seiten schüren dagegen eher Ängste, als dass sie Antworten geben. ÖKO-TEST hat gemeinsam mit der Leiterin und dem Team des Arbeitsbereichs Patientensicherheit am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zwölf Gesundheitsportale wie Netdoktor, Apotheken-Umschau und Gesundheit.de begutachtet und bewertet.

Test: FuĂźbalsame
Dass die teuersten Produkte nicht immer die besten sind, zeigt auch dieser Test. Während 15 Fußbalsame „sehr gute“ Noten erhalten, ist das Schlusslicht ausgerechnet die teuerste konventionelle Creme. Für den größten Notenabzug sorgt dabei ein krebsverdächtiges Konservierungsmittel. Bei einem Produkt analysierte das Labor deutliche Mengen aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die ebenfalls krebserregendes Potenzial haben. Drei Marken enthalten PEG/PEG-Derivate, die die Haut für Fremdstoffe durchlässiger machen können.

Test: Höherpreisige Arbeitshandschuhe
Arbeitshandschuhe schützen zwar, sie sind häufig aber auch sehr schadstoffbelastet. Höherpreisige Modelle für alltägliche Arbeiten sind da keine Ausnahme. Im Test sind zwölf von insgesamt 17 Produkten „ungenügend“ und zwei davon aus Sicht von ÖKO-TEST gar nicht verkehrsfähig. Immerhin ein „gutes“ Produkt zeigt, dass es auch anders geht.

Test: Rückkauf von Rentenabschlägen
Wer ab 50 freiwillig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung steckt, macht ein gutes Geschäft. Denn unterm Strich bringt das mehr Geld als jede private Vorsorge. ÖKO-TEST zeigt, welche Möglichkeiten auch gesetzlich Pflichtversicherten neuerdings offenstehen – und wie hoch das Rentenplus durch Sonderzahlungen ist.
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Dieses Mal im Heft: Babys

Ekzeme, Schorf und Flecken: Wird schon glattgehen
Oft sind Eltern erschrocken, wenn die Haut ihres Säuglings Pusteln, Pickel oder gar tiefrote Flecken bekommt. Grund zur Sorge besteht meistens nicht: In der Regel sind die Veränderungen harmlos und verschwinden von selbst wieder. Die Haut reagiert damit auf hormonelle Umstellungen nach der Geburt sowie auf Pilze und Bakterien in der neuen Umgebung.

Orale Phase: Auf Ermundungstour
Saugen, nuckeln, lutschen, kauen: Sobald Babys in der Lage sind, Gegenstände zu greifen, stopfen sie diese in den Mund und erkunden sie. Auch wenn Eltern das unhygienisch finden, sollten sie ihrem Kind diese Sinneserfahrung nicht (immer) verwehren.

Erste Beikost: Zeit fĂĽr Brei
Spätestens wenn das Kind ein halbes Jahr alt wird, ist es Zeit zum Zufüttern. Der kleine Organismus soll sich nun nach und nach an verschiedene Nahrungsmittel gewöhnen. Es kommt aber auf die richtige Reihenfolge an.

Vorsorgeuntersuchungen: Entwicklung im Blick
Alle Eltern kennen das gelbe Vorsorgeheft, in dem festgehalten wird, ob sich das Kind körperlich, geistig und sozial seinem Alter gemäß entwickelt. Seit vergangenem Jahr gibt es eine Neuauflage, die einige erweiterte Vorsorgeuntersuchungen berücksichtigt.

FrĂĽhkindliche Bildung: Kinder auf Kurs
Englisch und Gebärdensprache für Babys – das sind nur zwei Beispiele aus einem riesigen Angebot von Kursen, die Kindern einen Vorsprung fürs Leben verschaffen sollen. Doch die Verschulung der ersten Lebensjahre geht an den wahren Lernbedürfnissen der Kleinen vorbei.

Nachtruhe: Schlaf nun selig und süß …
Schön wär’s. Die meisten jungen Eltern haben ein Problem – und das heißt Schlafmangel. Denn ihre Nächte werden immer wieder von Babys Wachphasen unterbrochen. Das schlaucht und zehrt an den Nerven. Bleibt der Trost: Mit der Zeit wird es besser.

Der richtige Zeitpunkt fürs Baby: Früher – oder später?
Ausnahmefälle prägen die Schlagzeilen: Schwangere Teeniemütter, die selber noch halbe Kinder sind. Oder Frauen im reiferen Alter, die locker schon Großmütter sein könnten, aber stolz ihren Babybauch präsentieren. Wann der richtige Zeitpunkt zum Kinderkriegen ist, hängt bei den meisten Frauen aber weniger vom Alter als von äußeren Umständen ab.

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Und auĂźerdem:

Ressourcenabbau und die Folgen: Der Preis des Sandes
Die Menschheit verarbeitet keinen festen Rohstoff in solch gewaltigen Mengen wie Sand und Kies. Gleichzeitig unterschätzen wir Sand eklatant: Er ist die Basis genialer Erfindungen und gigantischer Geschäfte, seinetwegen werden Menschen umgebracht und Öko-Systeme zerstört. Schaffen wir es, unseren Sandhunger nachhaltiger zu stillen?
 
Eintrag vom: 01.06.2017  




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