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Sonntag, 25. Juli 2021
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Karlsruhe: Vortrag ├╝ber Ambrosie im Rathaus Neureut
Die Pflanze, ihre Verbreitung und ihre Problematik

Die Pollen der Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) k├Ânnen bereits in geringer Konzentration starke Allergien ausl├Âsen. Die sehr widerstandsf├Ąhige, hier nicht heimische Pflanze muss daher konsequent bek├Ąmpft werden. Wie das gehen kann, will der st├Ądtische Umwelt- und Arbeitsschutz am Donnerstag, 9. Juni, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Neureut bei einer kostenlosen Veranstaltung demonstrieren. Zu der etwa zweist├╝ndigen Schulung ist unter Telefon 0721/133-3101 oder per Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de Anmeldung erforderlich.

Die Ambrosie profitiert stark vom Klimawandel und w├Ąchst bevorzugt auf offenem Boden und an Stra├čenr├Ąndern. Samen werden oft ├╝ber Vogelfuttermischungen verteilt und k├Ânnen bis zu 40 Jahre im Boden ├╝berdauern. Die Pflanzen sollten noch vor der Bl├╝te ausgerissen werden, am besten mit Handschuhen zum Schutz der Haut, denn auch diese kann gereizt werden. Ambrosien m├╝ssen ├╝ber den Hausm├╝ll entsorgt werden und sollten nicht auf dem Kompost landen.

Der Umwelt- und Arbeitsschutz hat im vergangenen Jahr ein Projekt gestartet, mit dem die beste Methode zur Beseitigung der Ambrosie gefunden werden soll. Mit Unterst├╝tzung der Landesanstalt f├╝r Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) wurden im vorigen Jahr Vorkommen an der Linkenheimer Landstra├če mit unterschiedlichen Methoden behandelt. Eine Fl├Ąche wurde im normalen Pflegeabstand gem├Ąht, an einer anderen wurden die Pflanzen von Hand ausgerupft, an einer dritten wurden sie mit hei├čem Wasser verbr├╝ht. Dabei hat es sich herausgestellt, dass Ausrei├čen und Verbr├╝hen erfolgreicher sind als M├Ąhen und weniger Ambrosienexemplare ├╝berlebten. Dieses Jahr soll das Projekt fortgesetzt werden, um noch bessere Aussagen treffen zu k├Ânnen.
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Eintrag vom: 28.05.2016  




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