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Mittwoch, 21. November 2018
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NABU-Stellungnahme zu den Ergebnissen der Abgas-Messungen bei Pkw
Messungen widerlegen das M√§rchen vom sauberen Diesel endg√ľltig

Im Zuge des Abgasskandals bei Volkswagen hat das Kraftfahrtbundesamtes (KBA) auch die Abgaswerte bei anderen Autoherstellern gepr√ľft. Zu den heute bekannt gewordenen Untersuchungsergebnissen erkl√§rt NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller:

‚ÄěDie Messungen des KBA widerlegen das M√§rchen vom sauberen Diesel endg√ľltig. Wenn 56 von 58 Fahrzeugen die Grenzwerte √ľberschreiten, l√§uft ganz grunds√§tzlich etwas falsch. Diesel-Fahrzeuge k√∂nnen nur dann eine Zukunft haben, wenn sie auf der Stra√üe gleiche Abgasgrenzwerte einhalten wie Benziner. So wie es derzeitig l√§uft, belastet die Automobilindustrie die Umwelt in unverantwortlicher Weise mit viel zu hohen Stickoxidemissionen.‚Äú

Angesichts der jetzt bekannt gewordenen tats√§chlichen Emissionen bei den vom KBA gepr√ľften Fahrzeugen fordert der NABU die umgehende Entfernung s√§mtlicher Abschaltvorrichtungen sowie die Nachr√ľstung der betroffenen Modelle mit funktionierender Abgastechnik wie etwa SCR-Katalysatoren zur Reduzierung von Stickoxiden. Doch nicht nur die Hersteller, auch die Bundesregierung sieht der NABU in der Pflicht. ‚ÄěDie Bundesregierung hat ihren Anteil an der heutigen Misere. Denn weder wurden in Verkehr gebrachte Fahrzeuge ordnungsgem√§√ü kontrolliert noch ist bis heute die europ√§ische Richtlinie umgesetzt, wonach Strafen f√ľr Hersteller im Falle von Verst√∂√üen festzulegen sind. Wenn die Bundesregierung jetzt nicht handelt und streng durchgreift, stellt sie wieder einmal die Interessen der Automobilindustrie √ľber die Gesundheit der B√ľrger‚Äú, so Miller.
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Eintrag vom: 28.04.2016  




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