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Terrorgefahr und AKW Fessenheim: beängstigende Ignoranz der Behörden
Vor zweieinhalb Monaten hatten französische und badische Umweltgruppen grenzüberschreitend Politiker und Behörden in einem internen Schreiben auf eine offensichtliche Gefahrenquelle in Sachen ?Terrorismusgefahr und AKW Fessenheim? aufmerksam gemacht. Bei einer Sitzung der Fessenheimer Kontrollkommission wurde unser internes Schreiben durch eine der angeschriebenen Institutionen leider an die Medien weitergegeben und dadurch öffentlich.

Gerade durch die - nicht beabsichtigte - Veröffentlichung hätte der Druck schnell zu handeln eigentlich steigen sollen. Doch geschehen ist nichts. Dies wirft ein mehr als bezeichnendes Licht auf den Umgang mit Sicherheitsfragen im AKW Fessenheim. Nur öffentlicher Druck kann die schlafmützigen Betreiber und Behörden zum Handeln bringen.

Französische und deutsche AKW GegnerInnen wollen sehen ob die Behörden die ?offene Flanke? den Zufahrtsweg auf dem Rheindamm endlich geschlossen haben und ansonsten evtl. den Weg symbolisch dichtmachen.

Am Samstag den 24.02.2007 findet um 11 Uhr ein öffentliches ?Winterfrühstück? hinterm AKW statt. Zumindest während dieses Frühstücks (keine Demonstration) werden die Menschen mit Kaffee und Gugelhupf oder aber die Polizei den gefährlichen Zugang für kurze Zeit blockieren.

Ort: Ostufer des Grand Canal, hinter dem Wasserkraftwerk Fessenheim

Für die badischen Umweltgruppen:

AGUS Markgräflerland, Alma Fischer

Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen, Erhard Schulz

BUND- Regionalverband Südlicher Oberrhein, Axel Mayer
 
Eintrag vom: 17.02.2007 Autor: Erhard Schulz




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