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NABU-Zahl des Monats
Jährlich wird Umwelt mit 3,5 Tonnen giftigem Quecksilber aus Braunkohlekraftwerken vergiftet

Kohleausstieg jetzt verbindlich gestalten

Jedes Jahr gelangen rund 3,5 Tonnen Quecksilber allein durch die Verbrennung von Braunkohle in deutschen Kraftwerken in die Umwelt. Ein Teil des giftigen Schwermetalls landet mit dem Regen in unseren Gew√§ssern ‚Äď dort wird die H√∂chstkonzentration dauerhaft und fl√§chendeckend um das f√ľnf-bis 15-fache √ľberschritten. Die Vergiftung der Umwelt durch Kohlekraft muss endlich gebremst werden, deshalb ist jetzt ein verbindlicher Plan zum Kohleausstieg notwendig.

Der NABU weist darauf hin, dass es l√§ngst technische M√∂glichkeiten gibt, das giftige Schwermetall aus den Abgasen der Kraftwerke herauszufiltern. Weder Bundesregierung noch EU haben es jedoch bisher geschafft strengere Grenzwerte gegen√ľber der Kohlelobby durchzusetzen.

Quecksilber ist ein Gift, das schon in geringen Mengen unser Nervensystem schädigt. Das Bundesumweltministerium warnt Schwangere und Stillende sogar davor, Fische wie Aal oder Hecht aus heimischen Gewässern zu essen.
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Eintrag vom: 07.04.2016  




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