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Freitag, 25. Juni 2021
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Energiebewusst sanieren
Elektroheizungen in Freiburg durch Mini-BHKW ersetzen. F√∂rderung nutzen f√ľr Klimaschutz-Atomausstieg-Kosten senken

ECOtrinova e.V., Freiburger gemeinn√ľtziger Umweltschutzverein, empfiehlt, mit dem k√ľrzlich erneut gestarteten Freiburger st√§dtischen F√∂rderprogramm ‚ÄěEnergiebewu√üt Sanieren‚Äú das Ma√ünahmenpaket 3 ‚ÄěUmweltfreundliche Heizungen‚Äú mit 100mal 500 Euro als Abwrackpr√§mie vor allem f√ľr den R√ľckbau von Elektroraumheizungen zu nutzen. Elektroheizungen f√ľr Geb√§ude gef√§hrden den Atomenergieausstieg in Baden-W√ľrttemberg, so der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg L√∂ser. Sie gelten au√üerdem als Energiefresser, inzwischen sehr teuer im Betrieb und haben den h√∂chsten Kohlendioxid-(CO2)-Aussto√ü bei Heizungen. Das liegt daran, dass sie bei K√§lte den h√∂chsten Strombedarf haben und entsprechend dem ‚ÄěWinterberg‚Äú ihres Stromverbrauchs ihren Strom haupts√§chlich aus Steinkohlekraftwerken beziehen. Die Steinkohle wird aus dem Ausland importiert, meist aus √úbersee sowie aus Russland. Kohlekraftwerke, die Elektroheizungen zuzuordnen sind, haben Nutzungsgrade von teils unter 40 Prozent und einen CO2-Aussto√ü von ann√§hernd 1 Kilo pro Kilowattstunde, weit schlechter als Gas- oder √Ėlheizungen. Als Ersatz empfiehlt ECOtrinova anders als die Stadt nicht etwa auch neue moderne Heizkessel, sondern in der Regel Mini-BHKW. Diese werden auch als Strom erzeugende Heizungen bezeichnet und sind als Energiesparer, Kohlestrom-Verdr√§nger, St√ľtze des Atomenergieausstiegs und als CO2-Sparer genau das Gegenteil von Elektroheizungen. Mit ihnen werden Elektroheizungen doppelt wirksam ersetzt. Sie werden mit Vor-Ort-Checks mit Baustein 5 des Freiburger F√∂rderprogramms unterst√ľtzt, unabh√§ngig davon und zus√§tzlich bundesweit auch von der BAFA und der KfW.
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Eintrag vom: 03.09.2015  




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