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Mittwoch, 30. November 2022
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Karlsruhe: F√ľr Programmheft zu Fairen Woche melden
Fairtrade-Stadt Karlsruhe will wieder eines der umfangreichsten Programme erreichen

Probieraktionen, Vortr√§ge, Fahrradtouren - die M√∂glichkeiten, anl√§sslich der Fairen Woche aktiv zu werden, sind vielf√§ltig und der Kreativit√§t sind keine Grenzen gesetzt. Ab sofort nimmt der st√§dtische Umwelt- und Arbeitsschutz Anmeldungen f√ľr Aktionen und Veranstaltungen entgegen, die den Fairen Handel beziehungsweise das Engagement f√ľr Menschenrechte und faire und nachhaltige Lebensbedingungen erlebbar machen. Bis zum 1. Juni k√∂nnen sich verschiedene Akteure und gastronomische Betriebe, die sich im Programmheft mit ihrer Aktion oder ihrem Angebot pr√§sentieren m√∂chten, beim Umwelt- und Arbeitsschutz melden. Eine E-Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de gen√ľgt.

Bundesweit findet die Faire Woche in diesem Jahr vom 11. bis 25. September statt. In Karlsruhe wurde der Aktionszeitraum bewusst länger gefasst. Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten dauert die Faire Woche in Karlsruhe bis zum 31. Oktober.

Im vergangenen Jahr gelang es den Akteuren, bundesweit eines der umfangreichsten Programme zur Fairen Woche auf die Beine zu stellen. Ein sch√∂ner Ansporn also, dies auch in diesem Jahr wieder zu erreichen. Als Fairtrade-Stadt spricht sich Karlsruhe umfassend f√ľr die Unterst√ľtzung des Fairen Handels aus. Dies zeigen alle Fairtrade-St√§dte nachpr√ľfbar durch die Erf√ľllung festgelegter Kriterien. Diese beginnen bei einem entsprechenden Ratsbeschluss und f√ľhren √ľber den Verkauf fair gehandelter Waren in Gastronomie und Gesch√§ften bis hin zu Aktivit√§ten zum Fairen Handel in Kirchengemeinden und Schulen. Auch die st√§dtische Beschaffung soll "√∂kofaire" Kriterien verst√§rkt ber√ľcksichtigen. Das hei√üt, Produkte und Dienstleistungen, die verwendet werden, sollen nach menschenw√ľrdigen, √∂kologischen sowie sozialvertr√§glichen Gesichtspunkten ausgew√§hlt werden.

"Die Stadt Karlsruhe f√ľhlt sich den Themen und Zielen des Fairen Handels seit vielen Jahren verbunden. In einer globalisierten Welt m√ľssen wir alle f√ľr eine faire Preisgestaltung sorgen", so Umweltb√ľrgermeister Klaus Stapf. Er freut sich √ľber die mittlerweile zahlreichen Verkaufsstellen, die faire Produkte anbieten. Seit 2010 ist Karlsruhe zertifizierte "Fairtrade-Stadt" und bereits seit 2009 beteiligt sie sich in Zusammenarbeit mit dem Weltladen am bundesweiten Aktionszeitraum der Fairen Woche, veranstaltet eigene Aktionen und tr√§gt alle Veranstaltungen von Initiativen, Gruppen, Vereinen. Schulen und kirchlichen Einrichtungen in Karlsruhe in einem Programmheft zusammen. Dieses enth√§lt auch eine √úbersicht √ľber alle Gastronomiebetriebe, die faire Produkte im Angebot f√ľhren. So wird das Programmheft zum hilfreichen Begleiter - auch √ľber den Aktionszeitraum hinaus.

Mehr als vier Jahrzehnte "Eine Welt Handel" haben viel bewirkt. Viele kleine Produzenten bekamen Zugang zu europ√§ischen M√§rkten und fanden f√ľr sich und ihre Familien eine besser Lebensgrundlage. Jetzt geht es darum, den Fairen Handel aus der Nische zu holen und zu einem bekannten, allseits akzeptierten Angebot zu machen, um fairen Bedingungen f√ľr Arbeiterinnen und Arbeiter weltweit eine breitere Basis zu schaffen. Seit 2005 veranstaltet das Forum Fairer Handel jedes Jahr im Sp√§tsommer die Faire Woche. Deutschlandweit finden j√§hrlich √ľber 2.000 Veranstaltungen statt, um fast eine Million Menschen √ľber den Fairen Handel zu informieren.
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Eintrag vom: 15.05.2015  




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