oekoplus - Freiburg
Montag, 26. Juli 2021
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Die Region Freiburg in 2014 zukunftssicherer machen
5 kommunale Punkte f√ľr die Umwelt und Natur
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F√ľr die anstehenden Neujahrsempf√§nge der St√§dte und Gemeinden in der Region Freiburg und ihre Planungen f√ľrs Neue Jahr w√ľnscht sich der in Freiburg ans√§ssige Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. laut Schreiben an die Kommunen, dass dr√§ngende Probleme in der Region Freiburg und zukunftssichere L√∂sungsm√∂glichkeiten angesprochen und verst√§rkt angepackt werden. An erster Stelle stehe weiterhin, so ECOtrinova-Vorsitzender Georg L√∂ser Freiburg, die Bedrohung der Region durch m√∂gliche Unf√§lle in Atomkraftwerken u.a. durch diejenigen in Fessenheim, Leibstadt und Philippsburg zu beenden. Hilfreich sei dazu vermehrter Protest der Kommunen mit der Bev√∂lkerung, so am 9. M√§rz 2014 bei Br√ľckendemonstrationen der B√ľrgerinitiativen am Rhein anl√§√ülich des dritten Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima in Japan. Unterst√ľtzend wirken die Ansiedlung alternativer Gewerbebetriebe bei den Standorten, mehr alternative Stromerzeugung und verst√§rktes Stromsparen in der Region sowie die von Kommunen unterst√ľtzten weiteren Klagen des Trinationalen Atomschutzverbands TRAS auf Stilllegung von Atomkraftwerken. Leider, so L√∂ser, bestehe das Atomkraftrisiko f√ľr die Region auch g√ľnstigstenfalls noch mehrere Jahre, bis der hochaktive Atomm√ľll aus den Atomm√ľlllagern der Kraftwerke abtransportiert sei.

Als zweite wichtige Aufgabe im Umweltbereich stehe an, den viel zu hohen Energieverbrauch und die viel zu hohen Energieimporte der Region schneller als bisher zu senken zugunsten von Einsparenergie und mit deutlich mehr lokaler Erzeugung aus erneuerbaren Energien sowie mit Blockheizkraftwerken. Als Drittes mahnt der ECOtrinova-Vorsitzender an, den zu hohen Fl√§chenverbrauch f√ľr Baugebiete und Verkehrswege zu stoppen zugunsten intelligenter Innenentwicklung und allgemein besserer Nutzung von Fl√§chen und Geb√§uden. √úberdies beeintr√§chtige viel zu viel PKW- und LKW-Verkehr mit Abgasen und L√§rm die Gesundheit vor allem der Anwohner. Darum sei der √ĖPNV schneller als geplant auszubauen, auch mit sehr kosteng√ľnstigen B√ľrgerbussen wie in Bad Krozingen und Breisach. Mehr Standpl√§tze f√ľrs Auto-Teilen, auch Carsharing genannt, und weiterer Ausbau des Radwegenetzes seien wichtig. Die Region solle mit √∂ffentlichen Mitteln den Gifteinsatz in der Landwirtschaft vorbildlich weiter senken und die Umstellung auf √∂kologischen Landbau beschleunigen.
 
Eintrag vom: 10.01.2014  




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