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NABU: Nur 1,9 Prozent der Wälder in Deutschland mit natürlicher Entwicklung
Nicht genug um die biologische Vielfalt ausreichend zu schützen

Berlin – Nur 1,9 Prozent der deutschen Wälder werden derzeit forstlich nicht genutzt und dürfen sich natürlich entwickeln. Damit ist die Artenvielfalt im Wald weiterhin gefährdet. Der NABU fordert zum Schutz der biologischen Vielfalt bis 2020 fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands als „Urwälder von morgen“ aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu entlassen.

Notwendig ist dies, da ein Großteil der auf Wald angewiesenen Tier- und Pflanzenarten nur vorkommen können, wenn ein Mindestmaß von sogenannten Sonderstrukturen im Wald vorhanden ist. Dazu zählen beispielsweise abgestorbene Bäume, Stammrisse, große und kleine Baumhöhlen. Diese Sonderstrukturen können auch im Wirtschaftswald vorkommen, aber für sehr spezialisierte Arten reicht beispielsweise die Totholzmenge dort nicht aus. Manche Pilzarten brauchen davon mindestens 100 Kubikmeter je Hektar, diese Mengen können langfristig nur in unbewirtschafteten Wäldern entstehen.
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Eintrag vom: 09.01.2014  




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