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Mittwoch, 19. Februar 2020
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NABU zum Inkrafttreten des Endlagersuchgesetzes
Tschimpke: Kommission muss kritische Fragen kl├Ąren

Zum morgigen Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes f├╝r hochradioaktive Abf├Ąlle erkl├Ąrt NABU-Pr├Ąsident Olaf Tschimpke:

ÔÇ×Bei dem Gesetz handelt sich um einen politischen Kompromiss, von einem gesamtgesellschaftlichen Konsens kann noch keine Rede sein. Der NABU hat erfolgreich auf Nachbesserungen bei der Endlagersuche gedr├Ąngt, damit sichergestellt ist, dass es keine Vorfestlegungen auf den Standort Gorleben gibt und die Atomwirtschaft die Kosten f├╝r die Suche selbst zu tragen hat. Ziel muss es jetzt sein, durch konstruktiv-kritische Begleitung der Arbeit der vorgesehenen Enquete-Kommission, einen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagersuche herzustellen. Die Kommission muss dabei unabh├Ąngig vom neuen Amt f├╝r kerntechnische Entsorgung arbeiten und ├╝ber ihre ├ľffentlichkeitsarbeit alleine bestimmen.

In der Zwischenlagerfrage, f├╝r die teils am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangten Castoren, ist leider weiter keine L├Âsung in Sicht. ÔÇ×Daher m├╝ssen die L├Ąnder z├╝gig zusammen mit der Bundesregierung und den Kraftwerksbetreibern kl├Ąren, in welche Zwischenlager die noch ausstehenden Castortransporte gehen sollen.ÔÇť
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Eintrag vom: 04.08.2013  




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