oekoplus - Freiburg
Samstag, 22. Juni 2024
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr


 
Freiburg: Immer mehr fahren mit dem Rad
Rad ist das am h√§ufigsten genutzte Verkehrsmittel ‚Äď Auf der Wiwilibr√ľcke werden Rekordwerte gez√§hlt

Der Rekordwert von 2012 am Rad-Z√§hl-Display an der Wiwilibr√ľcke ist √ľbertroffen. Gleich mehrfach wurde der Wert in den letzten Wochen geknackt. Im Jahr 2012 gab es nur einen Tag, an dem √ľber 12.000 Menschen mit dem Rad √ľber die Wiwilibr√ľcke fuhren: am 28. Juni, beim WM-Halbfinale, mit 12.375 Z√§hlungen. Dieses Jahr wurde die magische Zahl von 12.000 Radfahrenden bislang schon sechs Mal √ľberschritten, der H√∂chstwert betrug dabei 12.514. In Spitzenzeiten f√§hrt so durchschnittlich alle drei Sekunden ein Rad √ľber die Z√§hlschleife. In diesem Juni und Juli sind das durchschnittlich an jedem Wochentag fast 11.000 Radler, die √ľber die Wiwilibr√ľcke fahren.

Zu einem weiteren Rekord haben wohl die Fans der Toten Hosen beigetragen: An dem Samstag, an dem das Konzert statt fand, fuhren 9.759 Radfahrende am Z√§hl-Display vorbei, damit lag die Zahl zum ersten Mal an einem Samstag √ľber 9.000.

Bislang fuhren √ľber 1,3 Millionen Radfahrende √ľber die Wiwilibr√ľcke. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) rechnet damit, dass es bis zum Jahresende 2,3 bis 2,4 Millionen werden. Die Radler und Radlerinnen kommen so dem Limit der Skala von 2,5 Millionen auf dem Z√§hl-Display immer n√§her. Martin Leser, stellvertretender Leiter des GuT: ‚ÄěDas √ľbertrifft alle unsere Erwartungen. Die Rekordwerte der letzten Wochen zeigen, dass der Radverkehr in Freiburg weiter zunimmt. Das ist das Ziel unseres Radkonzepts, die wir seit Jahren kontinuierlich umsetzen.‚Äú

Ein zentraler Punkt des Radkonzeptes ist der Ausbau von RadVorrang-Routen, auf denen Radfahrer gro√üe Strecken mit wenig Wartezeiten komfortabel und sicher zur√ľcklegen k√∂nnen. Derzeit und in den n√§chsten Jahren l√§uft der Ausbau von drei Routen: an der Dreisam, an der G√ľterbahn und von Z√§hringen durch den St√ľhlinger nach Vauban/St.Georgen. Ziel des Konzeptes ist es, den Radverkehr bis 2020 auf √ľber 30 Prozent der Wege anzuheben.

Nach der aktuell ver√∂ffentlichte B√ľrgerumfrage der Freiburger Statistiker Anfang Juli w√§re dieses Ziel l√§ngst erreicht: Das Fahrrad ist die erste Wahl, wenn sich Freiburgerinnen und Freiburger fortbewegen. Im Alltagsverkehr geben zwischen 43% (zur Arbeit, Schule, Ausbildung) und 52% (zum Einkaufen, Erledigungen) der Befragten an, meist das Rad zu nutzen, im Freizeitverkehr sind es sogar 62%. Aufgrund der unterschiedlichen Erhebungsmethode sind die Werte aber nicht mit denen des Radkonzeptes vergleichbar.

In der B√ľrgerumfrage zeigte sich auch: Je h√∂her der Schulabschluss und das Einkommen der Befragten ist, desto st√§rker nutzen sie das Rad. Radfahren ist auch eine Frage des Lebensstils: In modernen und liberalen Milieus wird es st√§rker genutzt als in konservativen.

Die beiden wichtigsten Gr√ľnde f√ľr die Nutzung des Fahrrades sind dessen Schnelligkeit (79%) und der Spa√ü (68%), den Radfahren macht. Auch die Tatsache, dass Radfahren sehr preiswert ist, sowie die sportliche Bet√§tigung und die Gesundheit spielen eine gro√üe Rolle. Nur 7% geben an, dass sie keine andere Alternative zum Fahrrad haben. Das Radfahren wird also nicht aus Not gew√§hlt, sondern weil es gro√üe Vorteile bringt. Auch das Vorhandensein von Radwegen ist ein Grund f√ľr das Radfahren. Die Planerinnen und Planer des GuT freuen sich: √úber 71% der Befragten sind mit den Radwegen in Freiburg zufrieden.

Die ‚ÄěErgebnisse der B√ľrgerumfrage 2012‚Äú sind unter www.freiburg.de/statistik > ‚ÄěVer√∂ffentlichungen‚Äú einsehbar. Weitere Informationen zum Rad-Z√§hl-Display unter: www.freiburg.de/radverkehr und Z√§hlergebnisse des Rad-Z√§hl-Displays aktuell unter: http://fr-wiwili.visio-tools.com
Mehr
Eintrag vom: 26.07.2013  




zurück
Oekostation_Haus_3026_2a.JPG

Copyright 2010 - 2024 B. Jäger