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Die Pest zum Fest
WWF warnt vor schädlichen Weihnachtsbäumen

Berlin - Sch√§tzungsweise 25 Millionen Weihnachtsb√§ume werden die Deutschen in diesem Jahr kaufen. Aus √∂kologischer und gesundheitlicher Sicht ist ein Gro√üteil davon jedoch alles andere als feierlich, so die Warnung der Naturschutzorganisation WWF. ‚ÄěDie meisten Weihnachtsb√§ume stammen aus √∂kologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen, die mit Chemikalien behandelt werden. Das ist schlecht f√ľr die Umwelt und den Menschen‚Äú, sagt Christian Beuter, Waldreferent beim WWF Deutschland.

Um Sch√§dlingen den Garaus zu machen, w√ľrde in herk√∂mmlichen Plantagen oftmals eine wahre Chemiekeule eingesetzt: Herbizide f√ľr konkurrierende Gr√§ser, Insektizide gegen K√§fer sowie Minerald√ľnger f√ľr einen schnellen und einheitlichen Wuchs. Endg√ľltig unchristlich werde es f√ľr die Umwelt, wenn die B√§ume dann noch per Lastwagen durch die halbe Republik gekarrt werden. Um diese Gefahren zu umgehen empfiehlt der WWF den Kauf eines heimischen Baumes mit FSC-Siegel. ‚ÄěMit einem FSC-Weihnachtsbaum kann man an Weihnachten ein deutliches Zeichen f√ľr den Umweltschutz und gegen Monokulturen setzen und zugleich Pestizide aus seinem Wohnzimmer verbannen‚Äú, so Christian Beuter. Wer einen Weihnachtsbaum aus der Region kauft, vermeide zudem unn√∂tige Transportwege und sch√ľtze das Klima.

Das FSC-Siegel garantiere, dass der Baum aus einem Betrieb mit umwelt- und sozialvertr√§glicher Waldwirtschaft stammt. Wer sich f√ľr einen solchen Tannenbaum interessiert, sollte bei den lokalen F√∂rstereien nachfragen. Eine Liste der Forstbetriebe, die FSC-zertifizierte Weihnachtsb√§ume anbieten, ist im Internet unter w w w. fsc-deutschland. de/db zu finden.
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Eintrag vom: 02.12.2012  




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