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Mittwoch, 22. März 2023
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5000 Nistkästen aus Caritas Werkstatt verkauft und verschenkt
Vermeisung: Die ‚Äěstille Seite‚Äú des BUND am Oberrhein

Alle Leser kennen die ‚Äělaute Seite‚Äú des BUND Regionalverband S√ľdlicher Oberrhein. Viel zu h√§ufig ‚Äěplagen‚Äú wir Sie mit den klassischen und leider notwendigen Themen wie Fessenheim, Beznau, Stocamine, Stra√üenbau, Grundwasserversalzung, Nationalpark, Gentechnik und vielem mehr.

Um so mehr freuen wir uns, die ebenso wichtige, stille und eher unbekannte Seite unserer BUND-Arbeit vorstellen zu d√ľrfen.

Am 15.11.12 wurde uns im Rahmen eines Pressetermins in der Werkst√§tte f√ľr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes Freiburg Stadt e.V. in Titisee-Neustadt, der f√ľnftausendste Bausatz f√ľr Vogel-Nistk√§sten √ľbergeben. In den letzten 5 Jahren hat der BUND am S√ľdlichen Oberrhein 5000 Nistk√§sten aus der Behindertenwerkstatt bundesweit verkauft, teilweise aber auch an regionale Kinderg√§rten verschenkt. Wir freuen uns sehr √ľber die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Werkst√§tte f√ľr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes. Wir k√∂nnten die K√§sten auf dem "Weltmarkt" sicher billiger einkaufen. Wir sind aber ein Natur- und Menschenschutzverband
und unterst√ľtzen so gezielt eine wichtige soziale Einrichtung aus der Region.
Und auf unseren regionalen Internetseiten zum Thema ‚ÄěWie baue ich einen Nistkasten‚Äú waren im gleichen Zeitraum √ľber eine Million Menschen.

Wer einmal einen Nistkasten gebaut und aufgeh√§ngt hat und wer V√∂gel und Natur beobachtet, wird langfristig auch erkennen, dass der Bau von Nisthilfen nur ein erster, kleiner Schritt ist, denn die Bedrohung von V√∂geln, Natur und Umwelt erfordert weitergehende Schritte. Auf diesem Wege lernt man, dass Natur in G√§rten, W√§lder, St√§dte und D√∂rfer zur√ľckgebracht werden muss und dass Vogel-, Natur- und Umweltschutz langfristig auch dem Menschen dient und nutzt. Gerade Gartenfreunde k√∂nnen einiges zum Vogelschutz beitragen. Naturnahe Brutst√§tten finden H√∂hlenbr√ľter √ľberall dort, wo es im Garten ein wenig ‚Äěunordentlich‚Äú ist. Alte, morsche B√§ume, abgestorbene √Ąste, Hecken, ‚ÄěWildnisecken‚Äú, einheimische Geh√∂lze und der Verzicht auf Gift geh√∂ren bei einem lebendigen, naturnahen Garten dazu.
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Eintrag vom: 17.11.2012 Autor: Axel Mayer, BUND-Gesch√§ftsf√ľhrer




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