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Freiburg: Abfallbilanz 2011
Die f├╝r Recycling geeigneten Abf├Ąlle liegen deutlich
├╝ber dem Landesdurchschnitt

Restm├╝llmenge sank trotz gestiegener Einwohnerzahl -
57 Prozent mehr Bioabfall als Durchschnitt des Landes

Die Freiburger Abfallbilanz f├╝r 2011 liegt jetzt vor. In der vom
baden-w├╝rttembergischen Landesumweltministerium
ver├Âffentlichten Bilanz f├╝r 2011 werden die Abfallmengen aller
Stadt- und Landkreise miteinander verglichen - mit
erfreulichen Ergebnissen f├╝r die Stadt Freiburg. Wie in den
Jahren zuvor stellt sie eine vorbildliche Wertstoffsammlung
unter Beweis. Die Menge der in Freiburg erfassten
wiederverwertbaren Abf├Ąlle liegt deutlich ├╝ber dem
Landesdurchschnitt.

ÔÇ×Die Freiburger Recyclingquote liegt ├╝ber dem Durchschnitt
des Landes. Auch 2011 sanken die Restm├╝llmengen und
beim Bioabfall liegt Freiburg mit 57 Prozent weit ├╝ber dem
Landesdurchschnitt. Das verdient gro├če AnerkennungÔÇť, lobte
Umweltb├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik den
verantwortungsvollen Umgang der Freiburgerinnen und
Freiburger mit kommunalen Abf├Ąllen.

Trotz wachsender Einwohnerzahl gelang es der B├╝rgerschaft,
den Abfall aus Haus- und Sperrm├╝ll, einschlie├člich
Gesch├Ąftsm├╝ll, der ├Âffentlichen Sammlung um 548 Tonnen zu
senken. Dabei wurden im vergangenen Jahr 58.613 Tonnen
Wertstoffe in die Rohstoffkreisl├Ąufe zur├╝ckgef├╝hrt, das sind im
Durchschnitt 260 Kilo pro Einwohner. Ber├╝cksichtigt wurden
neben den ├Âffentlich eingesammelten auch die auf den
Recyclingh├Âfen angelieferten Wertstoffe. Die Recyclingquote ÔÇô
das Verh├Ąltnis zwischen Abf├Ąllen zur Beseitigung und Abf├Ąllen
zur Verwertung ÔÇô konnte damit bei 69 Prozent gehalten
werden, das entspricht exakt dem ├╝berdurchschnittlichen
Niveau des Vorjahres.

Die reine Restm├╝llmenge sank trotz gestiegener
Einwohnerzahl um rund 379 Tonnen auf 20.963 Tonnen.
Damit produziert jede Freiburgerin und jeder Freiburger nur
noch 93 Kilo Hausm├╝ll j├Ąhrlich. W├Ąhrend im
Landesdurchschnitt das Gesamtaufkommen mit 124 Kilo pro
Kopf konstant blieb, konnte Freiburg seine Restm├╝llmenge
weiter reduzieren und unterschreitet den Landeswert jetzt um
31 Kilogramm je Einwohner, das entspricht 25 Prozent.

Auch beim Bioabfall wurde mit 14.788 Tonnen das hohe
Vorjahresniveau um 439 Tonnen erneut ├╝bertroffen.
Statistisch f├╝llt jeder Freiburger j├Ąhrlich 66 Kilogramm
organische K├╝chen- und Gartenabf├Ąlle in die Biotonne ÔÇô das
sind deutliche 57 Prozent mehr Bioabfall als der Durchschnitt
im Land.

Zu den Abfallkategorien Altglas, Altpapier und Elektroschrott:
Die Altglasmenge stieg gegen├╝ber dem Vorjahr um 46 Tonnen
auf 6.350 Tonnen an und liegt in Freiburg rund 8 Prozent ├╝ber
dem Landesdurchschnitt.

Trotz elektronischer Medien wird hier weiterhin viel gelesen.
Die gesammelte Altpapiermenge blieb in Freiburg pro Kopf
konstant bei 91 Kilogramm. Das sind rund 10 Prozent mehr
als der Landesdurchschnitt. Insgesamt wurden im
vergangenen Jahr 20.545 Tonnen Papier gesammelt, 350
Tonnen mehr als 2010. Die Menge entsorgter Elektroger├Ąte
sank dagegen um 233 Tonnen auf 1.844 Tonnen. Warum die
Menge sank, ist aus der Landesabfallbilanz nicht ersichtlich.

Da die Leistungen der Abfallentsorgung in den
badenw├╝rttembergischen St├Ądten und Landkreisen sehr
unterschiedlich sind, ist ein Vergleich der Abfallgeb├╝hren
├Ąu├čerst schwierig. Freiburg verf├╝gt mit seiner individuellen
Beh├Ąlterwahl, der w├Âchentlichen Leerung der Biotonne und
dem umfangreichen Annahmespektrum auf den
Recyclingh├Âfen ├╝ber ein sehr b├╝rgerfreundliches
Sammelsystem. Deshalb bewegt sich der finanzielle Aufwand
mit 171 Euro beziehungsweise 195 Euro - je nach
Beh├Ąlterwahl - f├╝r eine vierk├Âpfige Familie oberhalb des
Geb├╝hrendurchschnitts von 149,67 Euro in BadenW├╝rttemberg.
 
Eintrag vom: 15.08.2012  




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