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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes 
 
 
Zahl des Monats
Das Verfeuern der gesamten deutschen Holzernte deckt nur 4 Prozent des Energieverbrauchs

Holzverbrennung unterstĂŒtzt weder die Energiewende noch den Klimaschutz

Berlin – Die Bundesregierung fördert nach wie vor den Einsatz von Holz zur Erzeugung von Strom und WĂ€rme. Doch derzeit wird bereits in Deutschland jĂ€hrlich fast genauso viel Holz zur Erzeugung von Energie verbrannt (gut 70 Mio. Kubikmeter), wie im deutschen Wald geerntet wird (etwa 76 Mio. Kubikmeter). Eine gewaltige Menge Holz, die allerdings nur vier Prozent des PrimĂ€renergieverbrauchs der Bundesrepublik deckt. Selbst wenn das gesamte geerntete Holz in Deutschland ausschließlich verbrannt werden wĂŒrde, wĂ€re der Beitrag zum Klimaschutz gering. Damit ist das VerhĂ€ltnis zwischen FlĂ€chennutzung und Beitrag zur Energiewende denkbar schlecht.

Um die Nachfrage nach Holz fĂŒr die Möbelindustrie, Verpackung, Papier sowie Strom und WĂ€rme zu decken, werden schon heute große Mengen Holz aus aller Welt importiert. Das ist angesichts der globalen Waldverluste, des Artensterbens und des Klimawandels eine fragwĂŒrdige Entwicklung. Der NABU befĂŒrchtet durch die FortfĂŒhrung der deutschen und EU-Energiepolitik gravierende Folgen fĂŒr die WĂ€lder weltweit. Deshalb muss der deutsche Energie- und Ressourcenbedarf jetzt weiter gesenkt werden. Vor allem das industrielle Verfeuern von Holz sollte nicht lĂ€nger gefördert werden.

Das Projekt „SpeicherWald“ behandelt die Bedeutung unbewirtschafteter WĂ€lder fĂŒr den regionalen Klimaschutz. Mehr Informationen unter: www.speicherwald.de/materialien/index.html

Zahlen zum Holzverbrauch: Mantau, U. (2012) Holzrohstoffbilanz Deutschland. Entwicklungen und Szenarien des Holzaufkommens und der Holzverwendung 1987 bis 2015. Hamburg.
Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (2016) Der Wald in Deutschland. AusgewĂ€hlte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur. Berlin
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Veranstaltungen 
 
 
"Alltagserfahrungen der Lernenden ..."
Di 17. Okt., 15 - 17:30 Uhr

"Alltagserfahrungen der Lernenden - Grundlage naturwissenschaftlicher Bildung". Auftaktveranstaltung zu den Freiburger ForschungsrĂ€ume 2017. Als Referent spricht Prof. Ulrich Kattmann, Professor fĂŒr Didaktik der Biologie der Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg (i.R.) und Autor vieler Veröffentlichungen im Bereich Fachdidaktik Biologie. Anhand von Praxisbeispielen wird die Haltung und die Umsetzung der Konzeption der Freiburger ForschungsrĂ€ume prĂ€sentiert. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich zur nĂ€chsten Qualifizierung der ForschungsrĂ€ume, der sog. „Einsteingruppe“ anzumelden.

‱ Veranstaltungsort: Freddy-Mayer-Saal des Rotteck-Gymnasiums, Lessingstr. 16, 79100 Freiburg
‱ Weitere Infos zu den Freiburger ForschungsrĂ€umen und der Einsteinfortbildung stehen auf
www.oekostation.de/forschungsraeume ‱ In Kooperation mit dem Amt fĂŒr Schule und Bildung (ASB) und dem Amt fĂŒr Kinder,
Jugend und Familie (AKI) der Stadt Freiburg ‱ Anmeldung unbedingt erforderlich!

Ökostation Freiburg
Am Seepark ‱ Falkenbergerstr. 21 B ‱ 79110 Freiburg ‱ Tel 0761 - 892333 ‱ info@oekostation.de
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Australien-Anlage im Zoo Karlsruhe wird eröffnet
Die KĂ€nguru-Anlage hat ein Begegnungsgehege bekommen./ Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Australien-Anlage im Zoo Karlsruhe wird eröffnet
KÀngurus können ohne Absperrung erlebt werden

Die bestehende Anlage fĂŒr Bennett-KĂ€ngurus wurde deutlich erweitert, der neue Teil ist ein Begegnungsgehege fĂŒr Mensch und Tier. Am Freitag, 6. Oktober, wird diese Australien-Anlage samt großer Naturvoliere fĂŒr australische Vögel um 12 Uhr offiziell durch BĂŒrgermeister Michael Obert und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt eröffnet. Danach ist das Gehege auch fĂŒr die Besucher geöffnet. Neben den Bennett-KĂ€ngurus sind jetzt auch die deutlich kleineren Parma-KĂ€ngurus zu erleben. In der Voliere wird es unter anderen auch Lachende HĂ€nse geben. Dieser hat seinen deutschen Namen von den lauten GerĂ€uschen, die er von sich geben kann, die stark an ein Lachen erinnern.
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: "Neue Waldeslust im dichten Stadtgeflecht"
Vortrag im Waldzentrum am 13. Oktober

Einen Vortrag mit dem Thema „Neue Waldeslust im dichten Stadtgeflecht“ hĂ€lt Prof. Dr. Udo Weilacher vom Lehrstuhl fĂŒr Landschaftsarchitektur und Industrielle Landschaft der UniversitĂ€t MĂŒnchen am Freitag, 13. Oktober, um 19 Uhr im Waldzentrum im Hardtwald.

Weilacher war beratendes Mitglied im Begleitgremium RĂ€umliches Leitbild Karlsruhe. In seinem Vortrag geht es um die Bedeutung und Wahrnehmung von urbanen WĂ€ldern als Teil einer grĂŒnen Stadt wie Karlsruhe, deren Gemarkung zu gut einem Viertel von Wald bedeckt ist.

Zu der Veranstaltung lĂ€dt das Forstamt ein, der Eintritt ist frei. Das Waldzentrum, die ehemalige Gustav-Jakob-HĂŒtte, befindet sich in der Linkenheimer Allee 10. NĂ€here Informationen zur Anfahrt gibt es auch im Internet ...
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Verschiedenes 
 
ÖKO-TEST Margarine
Die getesteten Bio-Margarinen haben leider ein Problem mit Schadstoffen.
 
ÖKO-TEST Margarine
Angeschmiert

FĂŒr die Palmölproduktion werden teilweise immer noch RegenwĂ€lder brandgerodet. Da Margarine zu rund 30 Prozent aus Palmöl besteht, wollte ÖKO-TEST wissen, ob die Hersteller verantwortungsvoll produzieren. Außerdem wurden die Produkte im Labor unter anderem auf Schadstoffe analysiert und die Fettzusammensetzung unter die Lupe genommen. Das Testergebnis enttĂ€uscht, vor allem auch die Bio-Marken.

Von den 20 Margarinen, die ÖKO-TEST ins Labor geschickt hat, schneiden elf „mangelhaft “ oder „ungenĂŒgend“ ab, nur drei sind „gut“, keine einzige erhĂ€lt das Testurteil „sehr gut“. Dies verdeutlicht, wie sehr hier einiges im Argen liegt. Das liegt zum einen an den Schadstoffen. Alle Margarinen weisen MineralölrĂŒckstĂ€nde auf. Vor allem die Bio-Anbieter bekommen zudem die Fettschadstoffe, die wĂ€hrend der Produktion entstehen, nicht in den Griff. Doch diese sind gesundheitsschĂ€dlich: Glycidol etwa kann das Erbgut schĂ€digen und ist als krebserregend eingestuft, 3-MCPD löst vermutlich gutartige Tumore der Nieren aus.

Drei der vier Bio-Margarinen schneiden zudem bei der Fettzusammensetzung nur mit „befriedigend“ oder „ausreichend“ ab. Sie weisen zu wenig Omega-3-FettsĂ€uren vor und/oder enthalten grĂ¶ĂŸere Mengen an Palm- oder Kokosfetten, die reichlich gesĂ€ttigte, aber nur wenig ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren liefern. Eine ErnĂ€hrung mit vielen ungesĂ€ttigten und weniger gesĂ€ttigten FettsĂ€uren kann das Risiko fĂŒr hohe Cholesterinwerte im Blut und fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Das machen die konventionellen Hersteller fast alle besser, viele haben aber Probleme mit Palmöl, das in allen Produkten enthalten ist. Sie konnten nicht nachweisen, dass es aus nachhaltigem Anbau stammt. Warum das so wichtig ist, zeigt das Beispiel Indonesien. Im Herbst 2015 stieß das Land innerhalb weniger Wochen mehr Kohlendioxid aus als Deutschland in einem ganzen Jahr. Auslöser waren Brandrodungen, mit denen neue FlĂ€chen fĂŒr den Anbau von Palmöl erschlossen wurden.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2017 gibt es seit dem 28. September 2017 im Zeitschriftenhandel.
 
 

Verschiedenes 
 
 
MooswÀlder Backtag
Mi 11. Okt., 17 - 20:00 Uhr

Jeden 2. Mittwoch im Monat ist Backtag im Stadtteil Mooswald! Die Ökostation heizt den Holzofen im Haus krĂ€ftig ein und zwi-schen 17 und 20 Uhr kann der eigene mitgebrachte Brotteig verfeinert, geknetet und gebacken werden. Ein Angebot fĂŒr Familien mit Kindern ab 7 Jahren. FĂŒr Teilnehmende ohne eigenen Brotteig bietet die Ökostation jeweils frisch gemahlenes Getreide am Vortag (gegen Spende) an.

‱ Betreuung: Markus Stickling ‱ Anmeldung ist erforderlich

Ökostation Freiburg
Am Seepark ‱ Falkenbergerstr. 21 B ‱ 79110 Freiburg ‱ Tel 0761 - 892333 ‱ info@oekostation.de
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Verschiedenes 
 
 
Neue Studie zu invasiven Arten – NABU: EU muss ambitionierter handeln
Tschimpke: EU-Liste der invasiven Arten muss endlich erweitert werden, um Risiken fĂŒr die Ökosysteme zu begegnen

Berlin – AnlĂ€sslich einer neuen Studie, die am 3. Oktober im Journal of Applied Ecology veröffentlicht wird, sieht der NABU den dringenden Bedarf, die sogenannte EU-Liste der invasiven Arten zu erweitern. Die EU-Liste fĂŒhrt invasive Tier- und Pflanzenarten auf, die in der EuropĂ€ischen Union zu finden sind und fĂŒr die biologische Vielfalt oder den Menschen schĂ€dlich sein können. Derzeit sind nur 49 Arten auf dieser Liste. Die Studie beschreibt dagegen 207 Tier- und Pflanzenarten, die schnellstmöglich auf die Liste und damit von den Bestimmungen der EU-Verordnung erfasst werden mĂŒssen. Bis 2030 sollen sogar 1.323 Arten aufgenommen werden. „Angesichts von rund 12.000 gebietsfremden Arten in der EU, von denen selbst die EU-Kommission rund 15 Prozent als invasiv und damit kritisch fĂŒr die biologische Vielfalt, die menschliche Gesundheit und die Ökonomie ansieht, ist eine Erweiterung der EU-Liste dringend erforderlich“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Der NABU fordert die EU auf, umgehend auf diese Erkenntnisse zu reagieren und dafĂŒr zu sorgen, dass weitere Arten in die EU-Liste aufgenommen werden. Europaparlament und UmweltverbĂ€nde dringen bereits seit Jahren darauf. Auch die neue Bundesregierung wird sich dringend dieses Themas annehmen mĂŒssen. Der Vertreter Deutschlands im zustĂ€ndigen EU-Ausschuss hatte bereits die erste Erweiterung der Liste um zwölf Arten abgelehnt mit der BegrĂŒndung, dass bisher noch zu wenig Erfahrungen zum Vorgehen auf nationaler und regionaler Ebene mit den Arten der ersten Unionsliste vorlĂ€gen. Zudem enthalte auch die ErgĂ€nzungsliste viele Arten, die in Deutschland schon weit verbreitet seien.

„Diese ,Argumente‘ sind nicht stichhaltig. Zum einen ist es ausschließlich das Verschulden von Bundesregierung und Bundestag, dass zu wenig Erfahrungen vorliegen. Denn die EU-Verordnung trat bereits am 1. Januar 2015 in Kraft, wurde aber erst im Sommer 2017 vom Bundestag in nationales Recht umgesetzt“, so Tschimpke. Zum zweiten rĂ€ume die Verordnung den Mitgliedstaaten weite ErmessensspielrĂ€ume fĂŒr den Umgang mit invasiven Arten ein. „Die Unionsliste muss außerdem auch den EU-Mitgliedstaaten Rechnung tragen, bei denen einige der gelisteten Arten noch erfolgreich eingedĂ€mmt werden können“, sagte Tschimpke weiter. „Hier wĂ€re die gerade von Deutschland ansonsten immer gerne geforderte EU-weite SolidaritĂ€t gefragt, denn invasive Arten kennen keine Grenzen.“

Auch bei den Managementmaßnahmen fĂŒr bereits verbreitete Arten mahnt der NABU Eile an. Erst Mitte September begann das Anhörungsverfahren durch die BundeslĂ€nder. Der NABU kritisiert, dass nur Maßnahmen fĂŒr invasive Arten der Unionsliste 2016 erarbeitete werden sollen, nicht aber fĂŒr Arten der ErgĂ€nzungsliste 2017. „Da gerade die ErgĂ€nzungsliste fĂŒr Deutschland besonders relevante Arten, wie RiesenbĂ€renklau und DrĂŒsiges Springkraut enthĂ€lt, ist es nicht nachvollziehbar, dass deren Behandlung erst 2018 geregelt werden soll“, so Tschimpke.

Hintergrund
Invasive Arten, also Arten, die fĂŒr die Ökosysteme problematisch werden können und einheimische Arten verdrĂ€ngen, stellen eine der grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒr die biologische Vielfalt dar. Die EU-Liste („Unionsliste“) benennt jene invasiven Tier- und Pflanzenarten, fĂŒr die nach EU-Verordnung (Nr. 1143/2014) Mindeststandards zur besseren FrĂŒherkennung, Monitoring und Management gelten sollen. So soll die Kontrolle verbessert und mögliche SchĂ€den verringert werden. Die jetzt veröffentlichte Studie zeigt, welche Arten fĂŒr eine Erweiterung der Liste in Frage kommen und wann sie aufgenommen werden sollten. Sie priorisiert die Risikobewertung von 207 Arten, wovon 59 im kommenden Jahr und 148 bis 2020 gelistet werden sollen. Im nĂ€chsten Schritt werden fĂŒr eine Erweiterung bis 2025 weitere 336 Arten identifiziert. Bis 2030 sollen noch einmal 357 Arten beurteilt werden.
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Veranstaltungen 
 
Exkursion und MV des ANU Landesverbades e.V.
Ökostation Freiburg / Foto: Ökostation
 
Exkursion und MV des ANU Landesverbades e.V.
Mi 11.Okt., 13:30 - 18:30 Uhr

Im Vorfeld der diesjÀhrigen ANU- Mitgliederversammlung geben die Naturschule Region Bodensee e.V. und Angela Klein bei 2 Exkursionen Einblicke in ihre Umweltbildungsarbeit vor Ort. Im Anschluss an den Exkursionstag findet die diesjÀhrige Mitgliederversammlung des ANU Landesverbandes im Naturschutzzentrum Möggingen des BUND statt. Neben den Regularien und Berichten des Vorstandes stehen aktuelle Infos zum Weltaktionsprogramm BNE und zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auf dem Programm. Das konkrete Ablaufprogramm der Exkursionen und der Mitgliederversammlung steht online unter www.oekostation.de/anu

‱ Veranstaltungsort: Naturschutzzentrum Möggingen, MĂŒhlbachstr. 3, 78315 Radolfzell-Möggingen
‱ Eine Veranstaltung des ANU- Landesverbandes in Kooperation mit der Naturschule Region Bodensee e.V. und Angela Klein.
‱ Anmeldung unbedingt erforderlich!

Ökostation Freiburg
Am Seepark ‱ Falkenbergerstr. 21 B ‱ 79110 Freiburg ‱ Tel 0761 - 892333 ‱ info@oekostation.de
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