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Montag, 23. April 2018
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Biodiversitätsbericht ist ein Weckruf an die Weltgemeinschaft
Miller: Bundesregierung muss den Erhalt der biologischen Vielfalt als besonders dringliche Aufgabe erkennen

Medellín/Berlin, 23-3-18. Der heute bei der sechsten Vollversammlung des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) in Kolumbien verabschiedete Biodiversitätsbericht zu Europa und Zentralasien zeigt, dass die biologische Vielfalt und damit die Grundlage menschlichen Wohlergehens stark gefährdet sind. „Der Bericht ist ein Weckruf der Wissenschaft an die Weltgemeinschaft, dass der aktuelle westliche Lebensstil unvereinbar ist mit dem Erhalt unserer natürlichen Ressourcen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Die fortschreitende Zerstörung der Natur und die massive Gefährdung unserer Lebensgrundlagen sollten uns allen die Augen öffnen. Die neue Bundesregierung muss sich insbesondere für eine andere EU-Agrarpolitik einsetzen.“ Anders gebe es keine Chance, dass Insekten- und Vogelsterben aufzuhalten.

Laut Bericht ist der Biodiversitätsverlust maßgeblich auf die intensivierte Land- und Forstwirtschaft zur Versorgung mit Nahrungsmitteln und biobasierten Brennstoffen zurückzuführen. Als wichtige Treiber dieser Entwicklung wird vor allem eine fehlgeleitete Subventionspolitik genannt. Westeuropa schneidet besonders schlecht ab, etwa beim ökologischen Fußabdruck, der die Fläche widergibt, die zur dauerhaften Aufrechterhaltung des Lebensstils erforderlich ist. Dem Bericht zufolge beansprucht jeder Deutsche pro Jahr rund 5 Hektar – ein Flächenbedarf, der weltweit einer der höchsten und nur durch die Inanspruchnahme von Flächen im Ausland zu stillen ist. So verwundert es nicht, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für etwa zehn Prozent der jährlichen weltweiten Entwaldungsrate verantwortlich gemacht werden.

„Einmal mehr verdeutlichen die Ergebnisse des Berichts, dass insbesondere westliche Gesellschaften im Rahmen globalisierter Handelsströme über Landesgrenzen hinweg die Zerstörung der biologischen Vielfalt exportieren“, so Miller. „Biodiversitätsschutz ist eine globale Aufgabe, die bei jedem vor der eigenen Haustür anfängt. Die Bundesregierung sollte sich ihrer Verantwortung zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele bewusst sein und ihren Beitrag dazu leisten, wirtschaftliches Wachstum von der Naturzerstörung zu entkoppeln.“
 
 

Veranstaltungen 
 
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Ă–kostation Freiburg / Foto: Ă–kostation
 
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
So 08. April 2018 14:00- 17:00 Uhr
Ă–kostation Freiburg

„ZeichNen von Hoffnung“ – Gemalte Geschichten von Fliehen, Hoffen und Ankommen (Vernissage)
Komm mit uns auf Entdeckungsreise. Die Kunstausstellung „ZeichNen von Hoffnung“ erzählt die Geschichten syrischer Kinder und Jugendliche, die inmitten von Chaos und Krieg Zeichen der Hoffnung setzen, über ihre Umstände hinauswachsen und mutig Zukunft gestalten!

Das Café Ökostation hat mit syrischen Leckereien geöffnet.

DurchfĂĽhrung: Julia Kettner, Vision Hope International, sowie das Team der Ă–kostation
Die Ausstellung bleibt bis zum 13.04.2018 in der Ökostation zur Besichtigung während der regulären Öffnungszeiten erhalten.

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Verschiedenes 
 
 
Umweltverbände fordern sofortiges Verbot insektenschädigender Neonikotinoide
Blühstreifenvorschläge von Ministerin Klöckner sind nur Ablenkungsmanöver

Berlin/Brüssel, 22.3.2018 – Anlässlich der heutigen Beratungen im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot besonders insektenschädigender Pestizide aus der Wirkstoffgruppe der Neonikotinoide fordern die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, sich bedingungslos für ein EU-weites Verbot einzusetzen.

„Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet, die Lebensbedingungen für Insekten in der laufenden Legislaturperiode deutlich zu verbessern. Sie steht nun in der Pflicht, ihren Versprechen Taten folgen zu lassen“, sagt DNR-Generalsekretär Florian Schöne. Zudem gelte nach wie vor die Zusage des früheren Bundesagrarministers Schmidt, dass Deutschland einem EU-weiten Verbot zustimmen werde, wenn die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA diese Notwendigkeit bestätigt.

Diese Bestätigung liegt seit einem Monat vor. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass das seit 2015 bestehende Teilverbot nicht ausreicht und ein vollständiges Anwendungsverbot im Interesse des Arten- und Biodiversitätsschutzes unumgänglich ist. „Die Ergebnisse der EFSA zeigen, dass sich die Wirkstoffe über vielerlei Wege verbreiten, über lange Zeit im Boden bleiben und mehrere Insektenarten schädigen. Wer das von der Hand weist, ignoriert wissenschaftliche Tatsachen“, so Till-David Schade, Biodiversitätsexperte des NABU.

Trotz Teilverbot sind die Einsatzmengen für Neonikotinoide in den letzten Jahren nicht zurückgegangen. Zugleich bestätigen immer mehr Studien, in welchem Maß die Wirkstoffgruppe zum Insektensterben beiträgt. Ein Verbot besonders gefährlicher Insektizide ist daher eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit der neuen Bundesregierung. „Die Bienen liegen uns am Herzen – das ist im Koalitionsvertrag zu lesen. Glaubwürdig ist das nur, wenn die Bundesregierung jetzt zügig Maßnahmen zum Bienenschutz ergreift. Ein erster und wichtiger Schritt wäre das Verbot der Neonikotinoide, denn diese Insektenvernichter schädigen nachweislich Orientierung, Fruchtbarkeit und das Immunsystem von Honigbienen und Wildbienen,“ sagt Corinna Hölzel, Pestizidexpertin vom BUND.

Von einem „vorschnellen Verbot“, so die Aussage der neuen Ministerin Klöckner, das gründlich zu prüfen sei, kann daher keine Rede sein. Blühstreifenprogramme sind durchaus sinnvolle Maßnahmen, können ein Verbot aber keinesfalls ersetzen. Im Gegenteil: Da Neonikotinoide auch über den Boden ausgewaschen werden, könnten auf benachbarten Flächen wachsende Wildkräuter ebenfalls kontaminiert und die Stoffe über den Pollen und Nektar von Insekten aufgenommen werden. Die Folge wäre eine regelrechte ökologische Falle.

Die Verbände erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie auf europäischer Ebene das geplante Verbot bedingungslos unterstützt und sich darüber hinaus für ein Verbot der gesamten Wirkstoffgruppe einsetzt. Denn vom derzeit diskutierten Verbot wären lediglich drei Neonikotinoide betroffen, zugelassen sind jedoch viele weitere.
 
 

Verschiedenes 
 
Endspurt: Jetzt fĂĽr den Georg Salvamoser Preis 2018 bewerben!
Foto: Der Eventfotograf
 
Endspurt: Jetzt fĂĽr den Georg Salvamoser Preis 2018 bewerben!
Bewerbungsportal noch bis zum 10. April geöffnet.

25.000 Euro fĂĽr Heldinnen und Helden der Energiewende

Auf geht`s zum Endspurt für den Georg Salvamoser Preis. Bis zum 10. April noch können sich Heldinnen und Helden der Energiewende auf der Internetseite www.georg-salvamoser-preis.de bewerben.

Noch bis zum 10. April ist das Bewerbungsportal für den Georg Salvamoser Preis 2018 auf www.georg-salvamoser-preis.de geöffnet. Der von der Stadt Freiburg und der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobte Umweltpreis wird in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen und würdigt alle, die sich in besonderer Weise für den Ausbau einer regenerativen Energieversorgung engagieren. Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Kommunen. Dabei zählt der geleistete Beitrag der Bewerber zu einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien. Wichtig ist auch der Innovationsgrad des Projekts – große Herausforderungen benötigen kreative Lösungen! Des Weiteren sind Projekte mit Vorbildcharakter gefragt, denn eine dezentrale Energiewende braucht nicht nur Leuchttürme sondern auch Nachahmer. Nicht zuletzt wird das Durchhaltevermögen der Bewerberinnen und Bewerber gewürdigt. Insgesamt sind 25.000 Euro Preisgeld ausgelobt. Damit ist der Georg Salvamoser Preis einer der höchstdotierten Umweltpreise in Deutschland.

Sonderpreis JUNGE ENERGIE

Vom Preisgeld sind 5.000 Euro fĂĽr Schulklassen, Jugendgruppen, Auszubildende, Studierende oder junge Unternehmerinnen und Unternehmer reserviert. Die Altersgrenze liegt bei 28 Jahren, ansonsten sind in der Kategorie JUNGE ENERGIE keine Grenzen gesetzt, um sich mit kreativen Projekten in Sachen Energiewende fĂĽr den Georg Salvamoser Preis zu bewerben.

Preisverleihung am 21. Juni auf der INTERSOLAR

Die Preisverleihung findet auf der internationalen Fachmesse INTERSOLAR in München statt, die von der Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe FWTM mitveranstaltet wird. Am 21. Juni um 16.30 Uhr werden die Preisträgerinnen und Preisträger 2018 feierlich präsentiert. Als Keyspeaker konnte die Umweltökonomin
Dr. Claudia Kemfert gewonnen werden. Die Moderation wird Dr. Franz Alt übernehmen. Ort der Preisverleihung ist „The smarter E Forum“, Halle B2, Stand B2.570, Messe München.

Dank an Sponsoren, Medien- und Kooperationspartner

Ein ganz besonderer Dank geht auch dieses Jahr wieder an die Sponsoren, die durch ihr Engagement die Auslobung des Georg Salvamoser Preises groĂźzĂĽgig unterstĂĽtzen.

• M10 Industries AG, Freiburg
• FWTM Freiburger Wirtschaft, Touristik und Messen GmbH & Co. KG
• Solar Promotion GmbH, Pforzheim
• WEE Wirtschaftsverband 100% erneuerbare Energien, Freiburg
• Stiftung Viamedica, Prof. Franz Daschner, Freiburg
• Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
• Agentur triolog, Freiburg
• Öko-Invest, Wien

Des Weiteren dankt die Georg-Salvamoser-Stiftung allen Medien- und Kooperationspartnern, die dabei helfen, auf die Auslobung 2018 aufmerksam zu machen.

• Franz Alt – www.sonnenseite.com
• Energiekommune
• Solarthemen
• Solarserver
• Sonnenenergie
• Sonne Wind & Wärme
• SolarRegion
• utopia.de
• Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)
• forum Nachhaltig Wirtschaften
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Veranstaltungen 
 
Future Fashion erobert Baden-WĂĽrttemberg
 
Future Fashion erobert Baden-WĂĽrttemberg
Stuttgart/Baden-Württemberg. Future Fashion ist die neue Bewegung für nachhaltige Textilien und für bewusstes Konsumverhalten in Baden-Württemberg. Initiiert wurde sie im vergangenen Jahr von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ). In den kommenden Wochen finden unter ihrem Dach viele Veranstaltungen statt. Kleidertauschpartys, eine Ausstellung, Future Fashion Experts, Stadtrundgänge und die Messe Fair Handeln Anfang April sollen aufrütteln, Alternativen zu Fast Fashion verdeutlichen und zeigen, dass jede und jeder mit dem eigenen Konsumverhalten die Welt verändern kann.

„Viele Menschen in Baden-Württemberg wissen nur wenig über den Wert ihrer Kleidung. Sie wissen nicht, dass die Produktion einer einzigen Jeans rund 7.000 Liter Wasser verbraucht. Oder, dass im Schnitt nur ein Prozent des Kaufpreises für ein T-Shirt an die Arbeitenden geht, die das T-Shirt hergestellt haben“, sagt Philipp Keil, der Geschäftsführende Vorstand der SEZ zu den Hintergründen der Bewegung Future Fashion. Es werde sich noch zu wenig damit auseinandergesetzt, dass es Menschen sind, die viel zu oft unter extrem schwierigen Bedingungen und gesundheitlichen Gefahren an Nähmaschinen sitzen, damit wir hier Mode zu extrem billigen Preisen erstehen können. „Letztendlich wollen wir zeigen, dass wir alle durch den Konsum unserer Textilien automatisch in Beziehungen zu vielen anderen Menschen, meist in Ländern des Globalen Südens, stehen. Damit tragen wir eine Verantwortung, auf die wir aufmerksam machen müssen“, erklärt Philipp Keil weiter.

Gleichzeitig gibt es, so Keil, immer mehr junge Slow-Fashion-Labels, die auf menschenwürdige, umweltverträgliche und langlebige Mode setzen und die damit mehr und mehr den Mainstream erobern. Die SEZ findet, dass es an der Zeit ist, hier Aufklärungsarbeit zu leisten und Alternativen zur sogenannten Fast-Fashion-Industrie aufzuzeigen.

Wie macht die SEZ das?

Unter dem Dach von Future Fashion finden regelmäßige Veranstaltungen statt, die das Bewusstsein für nachhaltigen Modekonsum schärfen sollen. Allen voran die Messe Fair Handeln. Sie findet vom 5. bis 8. April 2018 bereits zum zehnten Mal auf der Messe Stuttgart statt und ist die bedeutendste Fach- und Verbrauchermesse für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln. Schwerpunkt wird in diesem Jahr das Thema Future Fashion sein. Etwa 30 Ausstellerinnen und Aussteller aus dem Bereich Mode und ein Rahmenprogramm mit vielen Experten zum Thema sollen aufklären und zeigen, dass sich Nachhaltigkeit und Modebewusstein nicht ausschließen.

Zu Future Fashion gehören auch regelmäßige Kleidertauschpartys, Stadtrundgänge und die Wanderausstellung „The life & struggle of garment workers“ mit Bildern der preisgekrönten Fotografin Taslima Akhter aus Bangladesch.
In Kooperation mit dem Dachverband Entwicklungspolitik BW (DEAB) bietet die SEZ eine Ausbildung zu Future Fashion Experts an. Sie setzen sich beispielsweise an Schulen und Hochschulen fĂĽr einen bewussten und nachhaltigen Textil- und Modekonsum in Baden-WĂĽrttemberg ein.

Kommende Veranstaltungen im Ăśberblick:

05. - 08. April 2018, Future Fashion auf der Messe Fair Handeln 2018. Die Messe Fair Handeln greift das Thema mit dem Sonderbereich Future Fashion auf. Er zeigt, dass nachhaltig produzierte Mode modern, schick und trendbewusst ist. Die Messe soll ein Bewusstsein für textile Wertschöpfungsketten und für nachhaltigen Textilkonsum schaffen und Angebote sowie praktische Handlungsoptionen in einem ganzheitlichen, transparenten, nachhaltigen und ökologischen Textilbereich aufzeigen.

25. April und 24. Juni 2018, Future Fashion on Tour - Rundgang in Stuttgart
Zeitpunkte und Orte werden noch bekanntgegeben.

Ăśber die SEZ:
Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) will die baden-württembergische Bevölkerung für ein global verantwortliches Handeln sensibilisieren und aufzeigen, wie jede und jeder etwas für eine gerechtere Welt tun kann. Sie blickt dabei auf 27 Jahre Stiftungsgeschichte zurück. Schwerpunktthemen sind der Faire Handel, Partnerschaften zwischen Menschen in Baden-Württemberg und Menschen in den Ländern des Globalen Südens, Globales Lernen und verantwortliche Unternehmensführung (CSR).
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Veranstaltungen 
 
 
Klimawandel als globale Herausforderung
Neue Ausstellung im Waldhaus zeigt Fotos von Gary Braasch.
Eröffnung für alle am Donnerstag, 22. März

Der Klimawandel ist nicht mehr nur eine Sache für Gelehrtenzirkel und Wissenschaftsjournale. Er steht längst vor unserer Tür, in unseren Bergen, Wäldern, Flüssen. Wie real das Thema inzwischen ist, zeigt „Klimawandel. Eine globale Herausforderung“, die neue Ausstellung im Waldhaus Freiburg. Sie ist vom 22. März bis 27. Mai zu sehen und zeigt 30 Fotografien von Gary Braasch.

Mit bewegenden, dramatischen, großformatigen Bildern führt der amerikanische Naturfotograf Gary Braasch die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar vor Augen. Als einer der ersten hat er das Thema weltweit fotografisch dokumentiert. Sein Anliegen war, durch Kunst den Menschen die Tatsachen des Klimawandels näher zu bringen und sie dadurch zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. Denn obwohl das Problem gut bekannt ist, mangelt es oft am persönlichen Einsatz für den Klimaschutz.

Gary Braasch wurde 2010 vom Outdoor Photography Magazin zu einem der 40 einflussreichsten Naturfotografen der Welt gekĂĽrt. Er ist 2016 gestorben.

Am Donnerstag, 22. März, um 17 Uhr wird die Ausstellung „Klimawandel. Eine globale Herausforderung“ eröffnet. Dazu ist die breite Öffentlichkeit herzlich ins Waldhaus einladen. Die Begrüßung übernehmen Gerda Stuchlik, Umweltbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Waldhaus, und Dagmar Große, Geschäftsführerin des Eine-Welt.Forums Freiburg, das die Ausstellung als Kooperationspartner mitträgt. Um 17.10 Uhr folgt ein rund einstündiger Lichtbildvortrag von Maiken Winter, der Kuratorin
der Ausstellung. Dem schlieĂźt sich ein Rundgang durch die Ausstellung an, mit abschlieĂźendem kleinem Imbiss.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr. Das Waldhaus-Café ist sonn- und feiertags geöffnet. Das Waldhaus ist rollstuhlgerecht.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Bevölkerung und Privatwaldbesitzer für mehr Naturschutz im Wald
Tschimpke: Viele Waldbesitzer haben ein grĂĽnes Herz

Berlin – Angesichts des Internationalen Tag des Waldes (21.3.) begrüßt der NABU die Ergebnisse einer Umfrage des Thünen-Instituts zu naturnahen Wäldern. Danach spricht sich die Mehrheit der privaten Waldbesitzer und der Bevölkerung für mehr Naturschutz im Wald aus. Mehr als die Hälfte der privaten Waldbesitzer (60 Prozent) und 79 Prozent der Waldnutzer würden auf die Bewirtschaftung des Waldes zugunsten des Naturschutzes verzichten.

„Seit Jahren führen wir intensive Debatten zum Umgang mit unseren Wäldern. Bislang mussten wir immer wieder feststellen, dass Naturschutz im Wald gerade bei Waldbesitzern noch immer auf Skepsis, wenn nicht Ablehnung stößt. Die Ergebnisse zeigen, dass unser Engagement für den Waldnaturschutz nicht nur bei den Waldnutzern, sondern auch bei den Besitzern Früchte trägt. Viele Waldbesitzer haben ein grünes Herz und wollen naturnähere Wälder“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Für den Großteil der Waldbesitzer stelle der Wald laut Umfrage einen ideellen Wert da, die Nutzung und der Beitrag zum Einkommen spiele eine untergeordnete Rolle. Der Anteil der privaten Waldbesitzer an der Bevölkerung in Deutschland beträgt 2,96 Prozent (1,8 Millionen). Von 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland sind 48 Prozent Privatwald.

Insgesamt geht es dem Wald als Ökosystem und Lebensraum in Deutschland nicht besonders gut, auch wenn sich die Waldfläche insgesamt vergrößert. Immer noch überwiegen naturferne monotone Fichten- und Kiefernforste, die anfällig für den Klimawandel sind. Totholz ist nach wie vor Mangelware und es fehlen die wirklich alten Bäume. Dabei ist der Wald aus ökologischer Sicht der Lebensraum mit großer Artenvielfalt: Gut 4.300 Pflanzen und Pilzarten und mehr als 6.700 Tierarten kommen in mitteleuropäischen Buchenwäldern vor.

Wirklich Urwälder gibt es in Deutschland so gut wie nicht mehr. Das Ziel der Bundesregierung, dass sich bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der Wälder ohne menschliche Eingriffe entwickeln sollen, wird vermutlich nicht erreicht. Wälder, die ein Drittel der Landfläche der Erde und Deutschlands bedecken, spielen eine zentrale Rolle bei der Speicherung von klimaschädlichen CO2. Diese wichtige Funktion der Wälder für den Klimaschutz ist für 95 Prozent der Waldeigentümer und 96 Prozent der Nichtwaldbesitzer wichtig. Laut Umfrage befürwortet die Mehrheit der Befragten, dass wieder mehr Laubwälder gefördert werden, dass auf einigen Flächen zum Schutz der Pflanzen und Tiere auf die Holznutzung verzichtet wird und dass es im Wald wieder mehr Bäume gibt, die alt und dick werden dürfen. Dagegen gibt es kaum eine Akzeptanz für Baumarten, die in Deutschland nicht natürlich verbreitet sind. „Wälder haben eine herausragende Bedeutung für den Natur- und Klimaschutz. Gerade Naturwälder können beide Ziele hervorragend miteinander vereinen. Aus diesem Grund hat der NABU gemeinsam mit dem Klima-Bündnis das Projekt SpeicherWald vor gut einem Jahr begonnen. Ziel ist es Menschen für Naturwälder zu begeistern“, so NABU-Waldexperte Stefan Adler.
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Veranstaltungen 
 
Freiburg: Riesenflohmarkt in der Messehalle
Foto: Veranstalter
 
Freiburg: Riesenflohmarkt in der Messehalle
Hier ist fĂĽr jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Freiburg. Am Freitag den 23.3. und Samstag den 24.3. findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt statt.

Auch dieses Mal bieten über 200 Aussteller mit Antiquitäten, Möbeln, Schmuck, Second-Hand und Briefmarken, bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten Raritäten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Feilschen und Shoppen. Viele überregionale und internationale Aussteller, sowie das geöffnete Messerestaurant laden zum langwierigen Verweilen und Genießen in entspannter Atmosphäre ein.

Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle mit ein Wenig Glück den ein oder anderen Schatz. Denn hier findet sich für jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft über jedes der unzähligen Prachtstücke.
Die Öffnungszeiten sind Freitag von 14-19 Uhr und am Samstag vom 9-17 Uhr. Für Besucher stehen ausreichend Parkplätze auf dem Messegelände zur Verfügung.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Sie beim Veranstalter, der SĂĽMa Maier GmbH unter Telefon 07623 74192-0 oder im Internet ...
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