oekoplus - Freiburg
Montag, 23. April 2018
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AKW-Beznau: Rede von Axel Mayer bei der BrĂĽckenaktion am 22.4.2018 um 14 Uhr
Quelle: BUND SĂĽdlicher Oberrhein
 
AKW-Beznau: Rede von Axel Mayer bei der BrĂĽckenaktion am 22.4.2018 um 14 Uhr
Liebe Nachbarn am Hochrhein,
Liebe Deutsche und insbesondere,
Liebe Schweizerinnen und Schweizer,

Dies ist eine Warnung!
Wir sind die Menschen die Euch „Euer Schweizer Atom“ wegnehmen wollen.
Wir sind auch die Menschen die „den Franzosen in Fessenheim ihr Atom wegnehmen wollen“.

So sagen es rechte Parteien und so wird es auch in manchen Medien gerne dargestellt.

StĂĽnden Beznau, Leibstadt & Fessenheim in Deutschland, dann wĂĽrden sich auch bei uns Parteien und Medien finden die sagen wĂĽrden:
„Die Schweizer wollen uns unser deutsches Atom wegnehmen“.

Es gibt kein schweizer, kein französisches, kein deutsches Atom.
Es gibt atomare Gefahren die uns alle betreffen.

Nach Tschernobyl und Fukushima stehen wir ĂĽber die Grenzen zusammen um Gefahren von unserer gemeinsamen Heimat abzuwehren.

Die Schweizer SVP macht Angst vor dem bösen Wolf, den es in der Schweiz wieder gibt.
Die gleiche Partei steht in Treue fest zur Atomkraft die uns alle gefährdet.

Ich frage Euch:
Wer gefährdet Mensch, Natur und Schweiz?
Der Wolf oder ein marodes, altes AKW?

Es ist unglaublich:
Die Schweiz, eines der schönsten und reichsten Länder betreibt die ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke der Welt.
Es ist nicht erklärbar, dass in einem modernen Land, wie der Schweiz, die ältesten und unsichersten Atomkraftwerke der Welt betrieben werden.

Ein schwerer Atomunfall oder ein Anschlag auf Leibstadt, Beznau, Mühleberg oder Gösgen könnte den Hochrhein, aber auch große Teile der Schweiz unbewohnbar machen.

Wohin wĂĽrden wir flĂĽchten? Wohin wĂĽrdet Ihr flĂĽchten?
Warum sehen gerade die Parteien, die so gerne von Heimat reden, diese Gefahren nicht?

Wir haben eine kleine Hoffnung, dass Fessenheim abgestellt wird (leider gekoppelt an Flamanville)
(auch weil wir die Betreiber schon jahrzehntelang nerven)

Aber die Schweizer Atomlobby setzt in Beznau auf unglaubliche 60 Jahre Gefahrzeit!

Was hat die Schweizer Gefahrzeitverlängerung mit den Katastrophen und Opfern von Asbest, Contergan, Bhopal und Seveso zu tun?
Die Asbesttäter, Contergantäter, Bhopaltäter und Sevesotäter wurden nie richtig bestraft!
Ich bin jetzt seit Wyhl, seit 44 Jahren aktiv.
In dieser Zeit wurden die ganz groĂźen Umweltvergifter nie richtig bestraft.

Die Verantwortlichen die heute sagen:
„Wir tragen Verantwortung für Beznau“ haben Hoffnung bei einem großen Atomunfall straflos davon zu kommen.

Der Kampf gegen Atomkraft und fĂĽr die Umwelt ist immer auch ein Kampf fĂĽr Gerechtigkeit.

Liebe Menschen von der badischen Hochrheinseite,
Wer gegen Atomkraft ist, muss auch fĂĽr die Energiewende und alternative Energieerzeugung stehen.
Der Kampf gegen die Gefahren der Atomkraft und gegen den Klimawandel ist ein Kampf.

Liebe Schweizerinnen und Schweizer,
Ein Gedankenexperiment / Stellt Euch vor:
Die Schweiz wäre genau wie Südbaden atomanlagenfrei, aber das gesamte deutsche atomare Risiko würde sich in Südbaden ballen.

Wenn MĂĽhleberg endlich abgestellt ist, ballt sich das gesamte atomare Risiko der Schweiz am Hochrhein:

-Das älteste AKW der Welt in Beznau
-Das AKW Leibstadt vom Reaktortyp Fukushima
-Das AKW-Gösgen
-Das atomare Zwischenlager, der AtommĂĽllofen und die Atomfabrik in WĂĽrenlingen
-Und wohin soll auch noch das atomare Endlager in einer viel zu dĂĽnne Schicht Opalinsuton? Wohin wohl?

Liebi Schwizzer Nochbere,
Stellt Euch das bitte einfach einmal umgekehrt vor:
Das ganze deutsche atomare Risiko an der Schweizer Grenze...

Liebe Umweltaktive am Hochrhein,
Wir sind nicht nur mit den ältesten AKW der Welt konfrontiert,
Wir sind auch mit den besten Durchsetzungsstrategien der Welt konfrontiert.
Am tollsten ist immer noch das Falkennest am Leibstadt Kühlturm, dass das positive Falken-Image auf das AKW überträgt

Je direkter die Demokratie des besser die Propaganda.

Liebe Umweltaktive am Hochrhein,
-Vielleicht waren wir die letzten Jahre zu brav?
-Vieleicht haben wir zu viel den Landräten & Parteien überlassen?
-Vielleicht wirken die Schweizer Atomkohle auch bei unserer Politik?
-Vielleicht hätten wir uns nicht auf die Endlagerdebatte einlassen sollen, so lange die alten Kisten noch laufen?
Wir dürfen nicht nach jeder Beteiligungswurst schnappen, die und die Atom-Lobby hinhält (Illusionswurst).

Umso wichtiger, dass wir heute hier stehen.
Nach Fukushima und Tschernobyl…

Wütend, ängstlich, verzweifelt, traurig, zornig,
Umso wichtiger, dass wir heute hier stehen.
GrenzĂĽberschreitend gemeinsam

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Vizepräsident Trinationaler Atomschutzverband (TRAS)
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Veranstaltungen 
 
 
Artenvielfalt der Bäume im Seepark Freiburg
am 29.04.2018 von 14:00 bis 15:30

Im ehemaligen Landesgartenschau-Gelände stehen viele interessante zum Teil alte Bäume, die sich geradezu dazu anbieten, näher betrachtet zu werden. Bei dieser Baumführung steht insbesondere die Artenvielfalt der heimischen Bäume im Seepark im Mittelpunkt. Lernen Sie diese Bäume im Detail zu bestimmen, erfahren Sie von deren spezifischen Heilkraft und wie sie früher und auch noch teilweise heute genutzt werden. Die Exkursion startet und endet an der Ökostation

- Exkursionsleitung: Martine Schiller
- Das Café Ökostation hat von 14 – 17.00 Uhr geöffnet.
- Kinder können mitgenommen werden

Anmeldung unbedingt erforderlich!

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Kunststoff-Verpackungsabfälle für Obst & Gemüse seit 2000 um 140 % gestiegen
Miller: Supermärkte in Deutschland müssen wieder mehr lose Ware anbieten, um Plastikmüll zu vermeiden

Berlin – Zum diesjährigen Tag der Erde am 22. April macht der NABU auf den verschwenderischen Umgang mit Kunststoffen für Obst- und Gemüseverpackungen aufmerksam. Der Tag der Erde steht in diesem Jahr unter dem Motto, die Plastikflut zu beenden.

Dass man davon in Deutschland noch weit entfernt ist, zeigen die aktuellen Daten des NABU zu Kunststoffabfällen durch Obst- und Gemüseverpackungen. Mit 63 Prozent wird das meiste Obst und Gemüse in Deutschland bereits vorverpackt verkauft. Das ist das Ergebnis einer Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, welche die Studie im Auftrag des NABU durchgeführt hat. Knapp 68 Prozent des Gemüses werden vorverpackt angeboten, bei Obst sind es etwa 60 Prozent. Dabei sind Obst und Gemüse meist von Natur aus robust genug, um lose verkauft zu werden. Kunststoff ist mit 72 Prozent das dominierende Packmittel bei Gemüse, bei Obst hat Kunststoff einen Anteil von 53 Prozent. Hier spielen Papierverpackungen noch eine größere Rolle, die aber nicht umweltfreundlicher sind als Kunststoffverpackungen. „Supermärkte müssen wieder mehr lose Ware anbieten, um Plastikmüll zu vermeiden. Unsere Obst- und Gemüseabteilungen zeigen unseren völlig falschen Umgang mit Plastik“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Kunststoff muss für langlebige Güter und Mehrweglösungen eingesetzt werden, statt für gut vermeidbare Einwegverpackungen.“

In Deutschland liegt der Anteil der Verpackungen am Kunststoffmüll bei 60 Prozent. „Bisher wird nur die Hälfte der jährlich drei Millionen Kunststoffabfälle durch Verpackungen recycelt. Hier gibt es enorm viel Luft nach oben. Am besten für die Umwelt ist es aber, Verpackungsabfälle direkt zu vermeiden, denn auch Recycling ist energieaufwändig“, sagt NABU-Referentin für nachhaltigen Konsum Katharina Istel. „Während der Recycling-Gedanke bei Politik, Industrie und Handel immer mehr ankommt, muss das Thema Abfallvermeidung leider meistens betriebswirtschaftlichen Vorteilen weichen.“

Die stärkere Vermeidung von Einwegverpackungen würde sich auch positiv auf das Landschaftsbild in Deutschland auswirken. Denn auch bei weltweit vergleichsweise gut funktionierenden Entsorgungsstrukturen landen zu viele Kunststoffabfälle in der Natur – darunter viele Verpackungen, wie die regelmäßigen Clean-Ups des NABU an den Stränden der Nord- und Ostsee zeigen.
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Klimaschutzkonzept: Stadt Freiburg startet Online-Beteiligungsprozess
Ab Montag, 23. April, können sich Alle aktiv beteiligen

www.freiburg.de/klima

Was kann Freiburg für den Klimaschutz tun? Dieser Frage stellt sich die Stadt Freiburg nach wie vor aktiv. Denn bis 2030 sollen die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1992 um 50 Prozent gesenkt werden. Das langfristige Ziel ist die Klimaneutralität für Freiburg bis zum Jahr 2050.

Um dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können, wird das Umweltdezernat in diesem Jahr das Freiburger Klimaschutzkonzept von 2007 fortschreiben. Am Ende des geplanten etwa einjährigen Prozesses soll ein neuer, mittelfristiger Masterplan stehen, der in Zukunft Richtschnur für alle Ämter und städtischen Tochtergesellschaften sein soll. Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik appelliert an Freiburgs Bürgerinnen und Bürger: „Nutzen Sie diese einmalige Chance, aktiv an der Entwicklung unserer Stadt mitzuwirken, damit Sie weiterhin zukunftsfähig und lebenswert bleibt.“

Zum ersten Mal gibt es für alle Freiburgerinnen und Freiburger die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Prozess der zukunftsweisenden Entwicklung von Klimaschutzaktivitäten zu beteiligen. Schon Mitte März startete die Stadtverwaltung die Beteiligung mit einem Bürgerdialog im Historischen Kaufhaus, an dem über 150 interessierte Menschen teilnahmen. Nach einer Vorstellung erster Ergebnisse aus den Gutachten erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl weiterer Ideen, damit Freiburg langfristig klimaneutral wird.


Am Montag, 23. April, startet der zweite Baustein des Beteiligungsverfahrens. Unter www.freiburg.de/klima haben alle Freiburgerinnen und Freiburger die Möglichkeit, bisher favorisierte Klimaschutzmaßnahmen aus sechs Handlungsfeldern zu bewerten und/oder weitere Ideen und Vorschläge zum Klimaschutz in Freiburg einzubringen. Die Umfrage endet am Montag, 21. Mai. Stuchlik: „Die Stadt Freiburg freut sich auf das klimapolitische Engagement der Freiburger Bürgerinnen und Bürger und ist gespannt auf die Ergebnisse aus diesem Prozess!“

Geplant ist, dass Anfang Oktober endgültige Ergebnisse vorliegen. Sie sollen in einer weiteren Veranstaltung öffentlich diskutiert werden, bevor der Gemeinderat über das Klimaschutzkonzept und die weiteren Maßnahmen entscheidet.

Die Beteiligung zum Klimaschutzkonzept ist auch der Startschuss für die neue zentrale Plattform zur OnlineBeteiligung unter www.mitmachen.freiburg.de . Bürgerinnen und Bürger bekommen hier einen einheitlichen Zugang zu den unterschiedlichen Online-Beteiligungsverfahren der Stadt Freiburg. Der Vorteil daran ist, dass man sich nur einmal registrieren muss und, sofern gewünscht, weiter informiert wird, wenn es neue Möglichkeiten gibt, am Geschehen in Freiburg mitzuwirken. Das neue Partizipations-Werkzeug ist ein wichtiger Baustein zur Weiterentwicklung der Stadt Freiburg zu einer digitalen, zugänglichen und offenen Verwaltung, wie sie im Rahmen der Open Government Initiative der Stadt vorangetrieben wird. Die zugrundeliegende Plattform (DIALOG BOX), die bereits für die Projekte „Zukunftsstadt“ oder den letzten Beteiligungshaushalt getestet wurde, wird von der Polidia GmbH aus Berlin in Kooperation mit der kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (kivbf) betrieben.
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Tag der Erde
Boden (c) Alicia BP / Slow Food
 
Tag der Erde
Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz gehören ganz oben auf die politische Agenda

Zum Tag der Erde am 22. April appelliert Slow Food Deutschland an die Politik Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz endlich ganz oben auf die politische Agenda zu setzen, denn die Art und Weise, wie wir Konsumgüter wie Lebensmittel weltweit produzieren und konsumieren, führt weltweit zur Erschöpfung der natürlichen Ressourcen. Im globalen Norden leben wir schon lange über unsere Verhältnisse was die Ressourcen- und Energienutzung für den aktuellen Lebensstil und -standard angeht: Um das aktuelle Konsumpensum und unseren Ressourcenhunger zu stillen, verbrauchen wir mehr Ressourcen, als unsere Erde auf selbsterhaltende Weise hergeben kann. Über 1,5 Erden wären momentan zur Bedarfsdeckung nötig. Laut Prognose bräuchten wir bis 2030 sogar 3 Erden.

Dass ein "weiter so, wie bisher" ausgeschlossen ist, liegt auf der Hand. Dazu muss man sich nur einige Entwicklungen im Umwelt- und Klimabereich sowie der Ressourcennutzung vor Augen führen: Die Meere sind geplündert und werden bis 2050 geschätzt mehr Plastik enthalten als Fische; weltweit gehen jährlich 10 Millionen Hektar wertvoller Ackerfläche verloren; das industrielle Lebensmittelsystem - vom Acker über Produktion und Transport bis zum Konsum - treibt den Klimawandel voran; der Grundwasserspiegel sinkt in vielen Regionen der Welt, jeder vierte Fluss erreicht wegen Übernutzung nicht mehr das Meer.

Zum Tag der Erde äußerte die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson: "Obwohl das industrielle Lebensmittelsystem, das auf Überproduktion und Übernutzung von Ressourcen setzt, ganz klar in eine Sackgasse führt, ist in den Industrienationen politisch keine Abkehr von der Wachstumspolitik zu verzeichnen. Internationale, EU- und nationale Entscheidungsträger betreiben weiterhin eine Milchmädchenrechnung und das auf Kosten der nächsten Generationen sowie der Natur und Umwelt". Dabei sind ein nachhaltiger Konsum und eine zukunftsfähige Produktion im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt möglich. Viele zukunftsfähige Erzeuger machen vor, dass es auch anders geht, und auch Verbraucher machen Politik durch die Entscheidung für einen verantwortungsvollen Konsum.

Die Erde könnte uns theoretisch noch 500 Millionen Jahre lang als Heimat dienen und gut bewirten, wenn wir uns, wie Papst Franziskus verlauten ließ, "um unser gemeinsames Haus sorgen". Mit der Erde und den Ressourcen, die sie uns zur Verfügung stellt, sorgsam umzugehen, hätte auch nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit bewusstem Konsum von Gütern und Lebensmitteln, die ohne Ausbeutung erzeugt wurden. "Der ökologische Landbau, handwerkliche Erzeugung durch Kleinerzeugern, die Agrarökologie sowie Ansätze zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Boden weisen hier den Weg in eine bessere Zukunft. So sind es auch heute noch die Kleinerzeuger, die rund 70% aller Nahrung weltweit erzeugen, aber viel weniger Ressourcen nutzen, nämlich nur 30 Prozent der Wasser- und Landressourcen. Fakt ist, die intensive Landnutzung mit Monokulturen, der Einsatz von Chemiekeulen auf dem Acker und ein System, das Überproduktion und damit Verschwendung fest mit einplant, hat ausgedient", so Hudson weiter. Eine andere Art des Wirtschaftens und der Lebensmittelproduktion ist möglich und dringend nötig. Zur Umstellung auf ein tragbares System ist allerdings auch politischer Wille nötig. Verantwortung übernehmen müssen wir aber alle: Verbraucher, Politik und Erzeuger sind gleichermaßen gefragt sich dafür einzusetzen Wirtschaftskreisläufe wieder zu regionalisieren, zu verkürzen und zukunftsfähig zu machen.
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NABU begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Bialowieza-Urwald
Tschimpke: Gefahr für einen der letzten Urwälder Europas erst einmal gebannt

Berlin/Brüssel – Der NABU begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg im Hauptsacheverfahren der EU-Kommission gegen Polen wegen der Rodung des Bialowieza-Urwalds (Rechtssache C-441/17).

„Die Richter stellen eindeutig fest, dass das Abholzen rechtswidrig ist. Diese Entscheidung zieht hoffentlich einen endgültigen Schlussstrich unter den lange währenden Rechtsstreit“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke, „Die Gefahr für einen der letzten ursprünglichen Urwälder Europas, der Heimat für viele selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten ist, wie des Europäischen Bisons, scheint damit glücklicherweise erst einmal gebannt.“
NABU Umweltrechtsexperte Raphael Weyland: „Wieder einmal musste ein Gericht – zusammen mit vielen engagierten Umweltaktivisten vor Ort – die Achtung des EU-Umweltrechts sicherstellen. Gerade die Zwangsgeld-Androhung hat sich im Verfahren als effektiv bewiesen. Hiervon sollte die EU-Kommission in Zukunft noch viel stärkeren Gebrauch machen. Es ist für eine an dem Rechtsstaatsprinzip ausgerichtete EU nicht hinnehmbar, dass Mitgliedstaaten meinen, EU-Umweltrecht missachten zu können.“

Der NABU hat selbst gegen Deutschland mehrere Beschwerden bei der EU-Kommission wegen Missachtung des EU-Umweltrechts erhoben. Bereits seit 2014 beklagt er den unzureichenden Grünland-Schutz, seit 2017 die unzureichende Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, außerdem fehlende Verträglichkeitsprüfungen bei Projekten wie dem Folienspargelanbau.

Der Bialowieza-Urwald wurde von Polen im Jahr 2007 als Natura-2000-Gebiet gemeldet. Damit unterliegt er den Bestimmungen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU. Diese verbietet zwar nicht pauschal wirtschaftliche Betätigung, verlangt aber, dass der Schutz des Gebiets dabei berücksichtigt werden muss. Seit 2012 betreibt Polen massive Abholzung in dem Gebiet. Im Jahr 2016 hat die EU-Kommission daher ein Vertragsverfahren gegen Polen eröffnet. Um ein vollständiges Abholzen des Urwalds zu verhindern, hat sie im Jahr 2017 ergänzend vorläufigen Rechtsschutz beim EuGH beantragt und ein Zwangsgeld androhen lassen – ein bisher wenig genutztes Instrumentarium auf EU-Ebene.
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OB-Wahl 2018 in Freiburg i.Br.
Die Antworten zu 9 ECOtrinova-WahlprĂĽfsteinen:

Bauen - Wohnen - Energie - Klima - Umwelt - Flächen - Natur - Gesundheit/Verbraucher
Die 6 KandidatInnen der OB-Wahl 2018 in Freiburg i.Br. haben die 9 Wahlprüfsteine von ECOtrinova e.V., gemeinnütziger Freiburger Umweltschutzverein, aus Umweltsicht teils erfreulich teils unbefriedigend be­antwortet, so der Vorsitzende Dr. Georg Löser. Die Fragen, Antworten, Kommentare samt Sachinformatio­nen dazu von ECOtrinova sind als Übersichtstabelle bzw. als pdf-Dateien online bei www.ecotrinova.de. Die Wahlprüfsteine umfassen die Energiewende und den Klimaschutz beim Wohnen und Bauen, den Verbrau­cher- und Gesundheitsschutz bei schädlichen Chemikalien sowie beim Mobilfunk und nicht zuletzt den Schutz von Flächen, Natur und Landwirtschaft bei der Stadtentwicklung samt Frage nach dem Neubaustadt­teil Dietenbach.

Für den Neubaustadtteil Dietenbach auf Äckern, Wald und Wiesen sprachen sich drei Antworten aus, Kan­didat Horn mit Einschränkungen wegen offener Fragen, Stein und Salomon dafür. Bei den Kritikern lehnten Behringer und Wermter klar ab, Kröber notierte eine „Abneigung“ gegen den Neubaustadtteil, will aber einen Bürgerentscheid. Ähnlich geteilt waren die Antworten zum Flächen­verbrauchs-Stopp außerhalb der jetzigen Bebauung, den das Bundesbau­gesetz zum Schutz der Landwirtschaft und Natur nahelegt. Bei den drei parteiengestützten Kandidaten sieht Löser aufgrund der Antworten noch hohen Informations- und Nachdenkbedarf. ECOtrinova hatte erläutert, dass zahlreiche Alternati­ven für mehr Wohnraum durch Innenentwicklung und den ökologisch-sozialen Umbau der Stadt bestehen. Besonders durch Neubauten auf der grünen Wiese würde die Mietpreisspirale hochgeschraubt, die Verluste an Landwirt­schaft, Natur und Naherholungsraum wären zu hoch wie auch die Kosten und Folgekosten für die Stadt.

Zu Energiewende- und Klimaschutzfragen sind sich die KandidatInnen weitgehend einig, obwohl ECOtrinova die Anforderungen hoch schraubte mit Senken des Stromverbrauchs in Freiburg jährlich um 2 Prozent samt Rückbau von Elektroheizungen und Moratorium bei elektrischen Heizungswärmepumpen, mit massi­vem Zubau von Kraftwärmekopplung und Solar- und Windkraft, auch um den Atomkraftausstieg zu bewäl­tigen. Zu Neubauten zeigten mehrere Kandidaten mit Enthaltungen Unsi­cherheiten beim Plus-Energie-Standard, also Energieüberschuss in der Jahresbilanz, und bei Anforderungen pro starkem Klimaschutz mit „CO2-Senken“, also effektiv CO2-Ausstoß unter Null. Alle waren fürs Aufstocken der städti­schen Förderung zur Altbausanierung und pro Halbierung der Modernisierungsumlage, um da wo die Stadt Einfluss hat, warm­mietenneutrale Sanierungen zu erreichen.

Erbgut- und Fruchtbarkeit-schädigende Substanzen in Nahrungsmitteln und Verbraucherprodukten in Freiburg nicht zu verwenden, soweit wissenschaftlich begründeter Verdacht auf solche Schäden besteht, und dass die Stadt dazu massive Aufklärung leistet, lehnte niemand ab. 5 Enthaltungen gab es zum vollum­fänglichem Schutz von Schwan­geren und Kindern und Jugendlichen auch in Schulen vor Elektrosmog, obwohl die deutschen Grenzwerte stark verschärft werden müssten.

Aus Sicht von ECOtrinova sind Ja-Antworten der Idealfall für echte Nachhaltigkeit, die Umwelt, Soziales und das Wirtschaften umfasst. Auch mit Kommentaren wohlbedachte Enthaltungen, die zu Gesprächen Anlass geben, seien von hohem Interesse. Direkte Wahlempfehlungen gibt ECOtrinova nicht. Interessierte können aus den Antworten, Kommentaren und Frage-Hintergründen das Nötige erkennen.
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Nachhaltige Entwicklung statt Bergbau
Welche Alternative hat Peru?

Am Mittwoch, den 25. April findet um 19.00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg eine Veranstaltung zum Thema »Welche Alternative hat Peru? Nachhaltige Entwicklungen statt Bergbau« statt. Deutschland ist der drittgrößte Importeur von Kupfererz. Der größte Lieferant für Deutschland ist Peru. Die Bergbauregionen des Landes gehören zu den ärmsten Regionen, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen innerhalb der Bevölkerung, Umweltschäden, soziale Konflikte und wachsende Ungleichheiten nehmen stetig zu. Der Dokumentarfilm »Wassergeschichten«, der die Geschichte von Menschen die von der Umweltverschmutzung betroffen sind erzählt, wird zu Beginn der Veranstaltung in Auszügen gezeigt, ehe ein Vortrag mit anschließender Diskussion mit Javier Jahncke, Koordinator des bergbaukritischen Netzwerkes Red Muqui (Lima/Peru) folgt. Außerdem werden Ergebnisse einer Studie, die vom Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt- Universität in Zusammenarbeit mit dem bergbaukritischen peruanischen Netzwerk RED MUQUI durchgeführt und von MISEREOR und Caritas international finanziert wurde, zu den Umweltauswirkungen des Bergbaus, den damit verbundenen ökonomischen Kosten sowie zu alternativen Einkommensmöglichkeiten für die in den Bergbaugebieten lebende Bevölkerung präsentiert. Der Eintritt ist frei.
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