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Freitag, 4. September 2015
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ÖKO-TEST-Magazin September 2015
Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28.08. im Handel.
 
ÖKO-TEST-Magazin September 2015
Aus dem Inhalt

Test: schwarze Tees
Schwarze Tees stecken oft voller Pestizide und anderer Schadstoffe. Ein türkischer Tee ist sogar so hoch belastet, dass er nicht hätte verkauft werden dürfen. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass viele Anbieter nicht ausreichend belegen konnten oder wollten, dass sie sich um faire Löhne und menschenwürdige Verhältnisse in den Anbauländern bemühen.

Test: Schokoladen-Müsli
Müslis folgen anscheinend dem Trend vieler Frühstückscerealien: Sie werden zur Süßigkeit aufgepeppt. Im Test fallen fast alle Schokomüslis wegen des hohen Zuckergehaltes durch. Zudem sind der Hälfte der Produkte Aromastoffe zugesetzt. Ebenso analysierten die Labore bei einigen Müslis erhöhte Mengen an Mineralöl. Wenn dieses im Körper gespeichert wird, kann das zu einer Schädigung der Leber und der Lymphknoten führen. Die konventionellen Müslis enthielten Rückstände an Pestiziden und Wachstumsregulatoren.

Test: Zahnpflegekaugummis
Die meisten Zutaten in den Kaugummis sind unbedenklich, mitunter werden allerdings Rohstoffe eingesetzt, die erdölbasiert sind. Auch beinhalten viele überflüssige Süßstoffe und zugesetzte Aromen. Ein Produkt enthält Mikrosilber, das eine antimikrobielle Wirkung haben soll. Studien haben jedoch gezeigt, dass Bakterien gegen Silber resistent werden können und Silber sogar selbst zu Resistenzbildungen beiträgt.

Test: Anti-Aging-Linien, Naturkosmetik
Die Inhaltsstoffe der „grünen“ Anti-Aging-Linien halten, was sie versprechen. Sie enthalten weder Parabene noch Paraffine/Erdölverbindungen, Silikone, Diethylphthalat oder Formaldehyd/-abspalter. In einigen der Produkten stecken jedoch Aluminiumverbindungen, allerdings auf einem tolerierbaren Niveau. Problematisch wird es hingegen, wenn die Hersteller die Wirksamkeit ihrer Produkte belegen sollen. Beweisen, dass die Anti-Aging-Produkte einer normalen Feuchtigkeitscreme etwas voraus haben, konnte nämlich keiner der Hersteller.

Test: Kinderteppiche
Auf manche Kinderteppiche sollten die Kleinen besser keinen Fuß setzen. Denn sie stecken voller Schadstoffe, die gesundheitsschädigend sind oder Allergien auslösen. Ein Produkt ist nach Ansicht von ÖKO-TEST sogar nicht verkehrsfähig, weil es Benzidin enthält, welches Blasentumore verursachen kann. Frech ist auch ein anderer Hersteller, der seinen Kinderteppich als „schadstofffrei“ anpreist. Die Laborergebnisse zeigen jedoch bei dem Produkt große Mengen an Anilin.

Test: Babyfone mit Sensormatten
Drei von vier Produkten funken immer noch mit digital-gepulster elektromagnetischer Strahlung, von der Studien zeigen, dass diese Funkwellen Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen können. Auch noch einen Meter vom Sender entfernt ist die elektromagnetische Strahlung so hoch, wie man sie auch im Umfeld von Mobilfunk-Basisstationen findet. Wenigstens überwachen alle vier Sensormatten die Atembewegungen, die ein Speziallabor mithilfe eines pneumatischen Systems und eines Baby-Dummys simuliert hat, zuverlässig.

Test: Isolierflaschen
Der Praxistest zeigte: Manche Produkte isolieren nur „ausreichend“– sowohl was das Warmhalten des Wassers als auch was die Außenisolation des Bechers angeht. Teilweise halten sie auch nicht dicht. Ein Produkt im Test hat sogar das Leitungswasser in der Kanne geschmacklich stark verändert. ÖKO-TEST kritisiert zudem an drei Flaschen die Inhaltsstoffe: Das Labor analysierte etwa Naphthalin, was im Tierversuch krebserregend war. Andere Flaschen gaben Nickel an Früchtetee ab.

Test: Montagekleber
Bei einigen Produkten analysierte das Labor bedenkliche Inhaltsstoffe, wie Phthalate, die vermutlich wie ein Hormon wirken, oder zinnorganische Verbindungen, welche allergische Reaktionen oder Reizungen verursachen und als fortpflanzungsgefährdend und fruchtschädigend eingestuft sind. Ein Problem sind bei fast allen Klebern auch die Konservierungsmittel. Drei Produkte gasen zudem aus.

Test: Betriebliche Altersvorsorge, 418 Offerten von 32 Versicherern und 17 Pensionskassen
Betriebsrenten aus Entgeltumwandlung sind für Arbeitnehmer meist ein Verlustgeschäft. Der neue Test zeigt, dass das Gros der Tarife nicht für ein auskömmliches Einkommen im Alter sorgen kann. Die Angebote sind mit Vertragskosten von durchschnittlich 13,22 Prozent viel zu teuer. Auch sind fast alle Betriebsrenten viel zu unflexibel und völlig intransparent.


Und außerdem:

Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben
Manche wurden absichtlich eingeführt, andere kamen mit Importen aus aller Welt als blinde Passagiere ins Land. Nur ein kleiner Prozentsatz der gebietsfremden Pflanzen und Tiere wird zum Problem für die heimische Natur. Doch um die Artenvielfalt zu erhalten, gilt es, die Neuankömmlinge genau zu beobachten – und rechtzeitig einzuschreiten.

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Dieses Mal im Heft: Extra Naturkosmetik

Pflanzenhaarfarben: Keine Ausreden mehr!
Obwohl sie um die kritischen Substanzen darin wissen, greifen viele Frauen beim Haarefärben regelmäßig zur chemischen Keule. Ein Grund: Pflanzenhaarfarben haben noch immer den Ruf, graues Haar nicht richtig abzudecken. Gemeinsam mit Naturfriseurin Elvira Hermenau tritt ÖKO-TEST den Gegenbeweis an.

Kosmetik selbst gemacht: Rühr selig
Peelings, Masken, Badezusätze oder Haarkuren sind schnell und einfach selbst zu machen. Die Zutaten dafür finden sich in fast jeder Küche. Ein bisschen mehr Geduld erfordern selbst angerührte Cremes. Aber mit etwas Erfahrung kann man herrlich
individuelle Kosmetikprodukte schaffen.

Rohe Kosmetik: Creme à la carte
Kleine Kosmetikmanufakturen und Veganshops bieten jetzt auch frische Kosmetik in Rohkostqualität an. Doch wie halten sich Cremes und Lotionen, ohne allzu schnell zu verderben?
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NABU-Zahl des Monats
Durchwahl 5000 für Fragen rund um die Fledermaus

Bundesweite Fledermaushotline des NABU ist erfolgreich

Seit Mai sind die Fledermausexperten des NABU unter der kostenlosen Rufnummer 030-284984-5000 zu erreichen. Bislang klingelte rund 600 Mal das Telefon. Fragen wie, was beim Fund einer verletzten Fledermaus zu tun ist, wie sich Fledermäuse bei Hausrenovierungen schützen lassen oder sich ein Haus fledermausfreundlich gestalten lässt, werden genauso beantwortet wie, ob man selbst im Fledermausschutz aktiv werden kann.

Mit dem Angebot möchte der NABU Menschen beraten, die Fragen zum Umgang mit Fledermäusen haben, denn in Deutschland sind 25 der über 50 in Europa und Nordafrika vorkommenden Fledermausarten heimisch, einige sind jedoch vom Aussterben bedroht. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der NABU erfolgreich im Fledermausschutz. Die Hotline wird neben Teamleiterin Petra Gatz vom NABU Hessen noch von den Fledermaus-Expertinnen Britta Wesche vom NABU Schleswig-Holstein und Cosima Lindemann vom NABU Rheinland-Pfalz betreut. Alle verfügen über jahrelange Erfahrung im praktischen Fledermausschutz und sind selbst am Wochenende und an Feiertagen zu bestimmten Zeiten erreichbar.

Die NABU-Fledermaushotline (Tel.: 030-284984-5000) ist wochentags von 10 bis 16 Uhr, von Juni bis August zusätzlich von 19 bis 21 Uhr zu erreichen. Am Wochenende und an Feiertagen können Interessierte von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr anrufen.
 
 


 
Energiebewusst sanieren
Elektroheizungen in Freiburg durch Mini-BHKW ersetzen. Förderung nutzen für Klimaschutz-Atomausstieg-Kosten senken

ECOtrinova e.V., Freiburger gemeinnütziger Umweltschutzverein, empfiehlt, mit dem kürzlich erneut gestarteten Freiburger städtischen Förderprogramm „Energiebewußt Sanieren“ das Maßnahmenpaket 3 „Umweltfreundliche Heizungen“ mit 100mal 500 Euro als Abwrackprämie vor allem für den Rückbau von Elektroraumheizungen zu nutzen. Elektroheizungen für Gebäude gefährden den Atomenergieausstieg in Baden-Württemberg, so der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser. Sie gelten außerdem als Energiefresser, inzwischen sehr teuer im Betrieb und haben den höchsten Kohlendioxid-(CO2)-Ausstoß bei Heizungen. Das liegt daran, dass sie bei Kälte den höchsten Strombedarf haben und entsprechend dem „Winterberg“ ihres Stromverbrauchs ihren Strom hauptsächlich aus Steinkohlekraftwerken beziehen. Die Steinkohle wird aus dem Ausland importiert, meist aus Übersee sowie aus Russland. Kohlekraftwerke, die Elektroheizungen zuzuordnen sind, haben Nutzungsgrade von teils unter 40 Prozent und einen CO2-Ausstoß von annähernd 1 Kilo pro Kilowattstunde, weit schlechter als Gas- oder Ölheizungen. Als Ersatz empfiehlt ECOtrinova anders als die Stadt nicht etwa auch neue moderne Heizkessel, sondern in der Regel Mini-BHKW. Diese werden auch als Strom erzeugende Heizungen bezeichnet und sind als Energiesparer, Kohlestrom-Verdränger, Stütze des Atomenergieausstiegs und als CO2-Sparer genau das Gegenteil von Elektroheizungen. Mit ihnen werden Elektroheizungen doppelt wirksam ersetzt. Sie werden mit Vor-Ort-Checks mit Baustein 5 des Freiburger Förderprogramms unterstützt, unabhängig davon und zusätzlich bundesweit auch von der BAFA und der KfW.
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Von Geocaching bis Wildobst
Die Termine des Waldhauses im September

Freitag, 10. September, 9 bis 12 Uhr
Geocaching für Jugendliche im Freiburger Ferienpass
Bei der elektronischen Schnitzeljagd mit dem Förster Andreas
Schäfer am Waldhaus machen die Jugendlichen sich anhand
geografischer Koordinaten und mit Hilfe eines GPS-Empfängers auf
die Suche nach einem „Cache“. Teilnahmebeitrag:12 Euro,
Anmeldung nur über www.freiburger-ferienpass.de.

Samstag, 19. September, 11 Uhr // Anmeldeschluss: 16. September
Waldhaus-Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Der Technische Lehrer am Waldhaus, Franz-Josef Huber, lädt zu
einer etwa vierstündigen Bootstour auf heimische Gewässer ein. Die
Teilnehmer und Teilnehmerinnen können sich dabei vom
universellen Einsatz der in der Holzwerkstatt im Waldhaus selbst
gezimmerten „Folkboote“ aus heimischer Weißtanne überzeugen
und mit erfahrenen Bootsbauern austauschen. Teilnahmebeitrag: 12
Euro inkl. Stärkung unterwegs. Treffpunkt wird bekannt gegeben. Der
nächste Bootsbaukurs findet in den Herbstferien statt.

Sonntag, 20. September, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 17. Sept.
Familienbacktag: Haselnuss-Schnecken
Jetzt sind die Haselnüsse reif. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
erfinden mit der Ökopädagogin Gudrun Janoschka Knackmethoden
und backen mit den Nüssen leckere Teigschnecken im Lehmofen am
Waldhaus. TN-Beitrag: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung
eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Sonntag, 20. September, 14 bis 15.30 Uhr // ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Wildobst – Vitamine am Waldrand
Der Wald ist voller gesunder Überraschungen. Man muss sie nur
kennen und wissen, wo zum Beispiel Wildfrüchte zu finden sind. Bei
dieser Exkursion im Stadtwald-Arboretum lernen Teilnehmer von der
Heilpflanzenexpertin Matine Schiller Botanisches, Mythologisches,
Geschichtliches, Naturheilkundliches und Kulinarisches zu
Wildobstbäumen und -sträuchern. Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

Sonntag, 20. September, 15 bis 17 Uhr // ohne Anmeldung
Pilzberatung im Sonntags-Café
Während der Pilzsaison können Pilzsammlerinnen und -sammler ihre
Funde einmal im Monat am Sonntagnachmittag von 15 bis 17 Uhr
der Pilzsachverständigen Veronika Wähnert vorlegen und sich
beraten lassen. Verbinden Sie Ihre Beratung mit einer Tasse Kaffee
und einem Stück Kuchen im Waldhaus-Café! Kostenbeitrag: 3 Euro.

Donnerstag, 24. September, 10 bis 14 Uhr // Anmeldeschluss: 17.
September
Von Kohlplätzen und Weidbuchen: Auf Spurensuche zur
Landschaftsgeschichte auf den Schauinsland
Auf dieser Waldhaus-Entdeckungstour mit der Wanderführerin
Veronika Sumser erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, wie
der Bergbau die Stadt Freiburg reich gemacht, dabei aber fast den
gesamten Bergwald verschlungen hat. Es wird gezeigt, wie sich der
Schauinsland im Laufe der Jahrhunderte veränderte und wie die
Menschen dort gelebt, gearbeitet und die Kulturlandschaft geprägt
haben. Außerdem wird aufgezeigt, was Hinterwälder, Weidbuchen
und Fraßkanten sind und wie eng Bergbau, Forstwirtschaft und
Nachhaltigkeit zusammenhängen. Das Angebot ist besonders auf
aktive Senioren und Seniorinnen abgestimmt. Damit der Genuss
nicht zu kurz kommt, gibt es ausreichend Pausen, um immer wieder
den weiten Ausblick und die Natur- und Landschaftsschönheiten zu
genießen. Teilnahmebeitrag: 20 Euro inkl. Berg- u. Talfahrt,
Treffpunkt und Start an der Schauinslandbahn.

Donnerstag, 24. September, 18 bis 21 Uhr // Anmeldeschluss: 18.
September
Messer schärfen wie ein Profi
Ob Taschen-, Jagd-, Brot- oder das edle Kochmesser – Messer
wollen regelmäßig gepflegt und sachkundig geschärft werden. Denn
gut geschärfte Werkzeuge erleichtern das Arbeiten und verbessern
die Ergebnisse. Bei diesem Seminar zeigt Harald Welzel,
Schreinermeister und staatlich geprüfter Gestalter, die richtige
Schärftechnik. Teilnahmebeitrag: 35 Euro.

Freitag, 25., und Samstag, 26. September, 8.30 bis 17 Uhr //
Anmeldeschluss: 18. September
Messerbau im Waldhaus
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer komponieren an zwei Tagen ihr
individuelles Küchen-, Jagd- oder Schnitzmesser. Vom Gestalten des
Griffes und der Zwinge bin zum Erlernen das Einpassens, Schleifens
und Schärfen der Klinge. Die Griffmaterialien bringt Kursleiter Harald
Welzel, Schreinermeister und Gestalter, auf Wunsch mit. Adressen
für den Bezug von Klingenrohlingen gibt es auf Nachfrage im
Waldhaus. Teilnahmebeitrag: 89 Euro, ohne Materialkosten.

Sonntag, 27. September, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten
gastiert im Waldhaus mit zwei Vorstellungen: 14 Uhr: Canis lupus –
Der Wolf. 16 Uhr: Lynx lynx – Der Luchs. Für neugierige Erwachsene
und Kinder ab 8 Jahren; es gelten relative Eintrittspreise nach
Selbsteinschätzung. Info: Tel. 0761/89647710 und www.brehmstierleben.com.
Eine Kooperation von Wildwege e.V., Stiftung
Waldhaus und Stiftung Fräulein Brehms Tierleben. Nach Absprache
an Montagen nach den Sonntagsvorstellungen auch für
Schulklassen, Info unter Tel. 030/12091785.

Sonntag, 27. September, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 24.
September
Die Waldapotheke: Samen sammeln, verarbeiten, genießen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln die kleinen
Kraftpakete der Natur, wie z.B. Brennessel- und Springkrautsamen.
Die Öko- und Gesundheitspädagogin Gudrun Janoschka zeigt
Methoden zur Verarbeitung und Konservierung und es natürlich auch
gemeinsam gekostet. Bitte Taschenmesser und Sammelbehälter
nicht vergessen. Teilnahmebeitrag: 18 Euro.

Sonntag, 27. September, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 22.
September
Grünholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer üben auch auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In
diesem Kurs mit dem Naturpädagogen Markus Stickling lernen
Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch
von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Manchmal
braucht es nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen
Handgriffen kleine Gegenstände oder Spielzeuge aus Grünholz zu
schnitzen. Das handwerkliche Tun fördert die Motorik, Ausdauer,
Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein. Teilnahmebeitrag: 12 Euro
inkl. Material, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.


Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und
feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote für Schulklassen gibt es nach
Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter
Tel. 0761-89647710 oder www.waldhaus-freiburg.de
 
 


 
Staupefälle bei Füchsen nehmen zu
Forstamt appelliert an Hundebesitzer und empfiehlt Impfschutz

Nachdem Jagdpächter und Förster im Stadtwald in jüngster Zeit
mehrere tote Füchse aufgefunden haben, bittet das Forstamt alle
Hundebesitzer und -besitzerinnen, auf entsprechenden
Impfschutz bei ihren Vierbeinern zu achten.

In diesem Jahr verzeichnet das Forstamt eine leichte Zunahme
tot aufgefundener Füchsen im Stadtwald und in waldrandnahen
Siedlungslagen. Die jeweiligen Jagdausübungsberechtigten
haben die Tiere geborgen und beim Chemischen und
Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Landwasser zur
Untersuchung abgegeben. Das Ergebnis: Bei den meisten Tieren
wurde Staupe diagnostiziert. „Die Zunahme ist gering und nicht
dramatisch. Trotzdem möchten wir darüber informieren, da für
nicht geimpfte Hunde ein Infektionsrisiko besteht“, sagt Hans
Burgbacher, Leiter des Forstamtes.

Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die seit Jahrhunderten bei
Wildtieren, zum Beispiel Füchsen, aber auch bei Haushunden
bekannt ist. Sind letztere nicht entsprechend geimpft, können vor
allem junge Hunde im Alterszeitraum von acht Wochen bis sechs
Monaten sich infizieren. Die Krankheit wird durch das Canine
Staupevirus (CDV, Canine Distemper Virus) ausgelöst und kann
je nach Verlauf bis zum Tod führen.

„Das verstärkte Auftreten von Staupe-Erkrankungen bei
Haushunden ist wahrscheinlich auf die Impfmüdigkeit ihrer
Besitzer zurückzuführen, die nicht wissen, welchem Risiko sie
ihre ungeimpften Tiere aussetzen“, so Thomas Frank von der
städtischen Veterinärbehörde. Genau darauf zielt nun die
Information des Forstamtes ab: Dass die Krankheit bei Wildtieren,
die ja nicht geimpft werden, vorkommt, ist normal. Bei
vermehrtem Auftreten besteht jedoch die Gefahr der Übertragung
auf Haushunde.

Wer tote Füchse im Stadtwald oder Siedlungsbereich auffindet,
sollte umgehend den zuständigen Jagdausübungsberechtigten
informieren. Der örtliche Revierförster und das Forstamt
(Günterstalstraße 71, Tel. 201-6201) kennen die Berechtigten.
 
 

NABU-Präsident und Bundesumweltministerin besuchten Untere Havel
Moorfrösche bei der Paarung an der Unteren Havel / Foto: NABU/K. Karkow
 
NABU-Präsident und Bundesumweltministerin besuchten Untere Havel
Naturschutzprojekt mit Modellcharakter für Flussrenaturierungen - Bundesprogramm Blaues Band als Chance für lebendige Flüsse

NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks haben am heutigen Dienstag gemeinsam die Untere Havel besucht. NABU-Präsident Tschimpke informierte die Ministerin bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss über den aktuellen Stand in dem Naturschutzgroßprojekt, das der NABU mit der Unterstützung vom Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt durchführt.

„Wir zeigen an der Unteren Havel, wie eine ehemalige Bundeswasserstraße wieder ein lebendiger Fluss werden kann. Die Renaturierung der Havel hat Modellcharakter, wie Flussrenaturierungen unter Federführung des Naturschutzes in Zusammenarbeit mit Bund und Ländern erfolgreich laufen können. Die naturnahe Gestaltung von Ufern leistet nicht nur einen bedeutenden Beitrag zum Artenschutz, sondern natürliche Auen verbessern auch den Hochwasserschutz. Bewohner am Fluss und aus dem Umland profitieren von der Schaffung eines Naherholungsgebietes. Hier an der Unteren Havel entsteht eines der bedeutenden Naturparadiese Mitteleuropas“, sagte NABU-Präsident Tschimpke.

Vor diesem Hintergrund verwies der NABU-Präsident auf die Chance, die sich mit dem auf Initiative des NABU im Koalitionsvertrag vereinbarten Bundesprogramm Blaues Band biete. Das Programm müsse noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Besonderes Augenmerk sollte auf einer rechtlichen Anpassung des Wasserstraßengesetzes sowie einem eigenen Budget für die ökologische Gewässerentwicklung von Bundeswasserstraßen liegen, um bestehende rechtliche Anforderungen zu erfüllen. Mit Spannung erwarte der NABU die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe von Bundesumwelt- und -verkehrsministerium, die Anfang Dezember erste Pläne zur Ausgestaltung des Programms vorstellen will.

An der Unteren Havel besuchten die Bundesumweltministerin und der NABU-Präsident auch das Natura 2000-Informationszentrum „Haus der Flüsse“ des Biosphärenreservats Mittelelbe am BUGA-Standort Hansestadt Havelberg. Der NABU hat dort in direkter Nachbarschaft einen Altarm der Havel angeschlossen und die historische Petroleuminsel wiederauferstehen lassen. Auf ihr wurden früher die Petroleumvorräte gelagert, um die Stadt vor Brandkatastrophen zu schützen. Heute kann sich auf der 4.000 Quadratmeter großen Insel wieder Auenwald entwickeln. Der wiederangeschlossene Altarm ist auch in das Ausstellungskonzept eingebunden. Über ihn führt ein Steg mit zehn Informationstafeln, die über die Flussaue und das NABU-Projekt informieren. Auch im NABU-Naturgarten in Havelberg machte die Ministerin einen Stopp. Dort gibt der NABU Tipps für naturnahes und torffreies Gärtnern.

Die Untere Havelniederung ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete des westlichen Mitteleuropas. Bereits heute leben hier mehr als 1.100 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Im Jahr 2005 hatte der NABU an der Unteren Havelniederung das größte europäische Projekt zur Renaturierung eines Flusses gestartet. Nach mehreren Jahren der Vorbereitung und Planung konnte jetzt mit den praktischen Arbeiten begonnen werden. In den kommenden Jahren soll der Fluss auf 90 Kilometern Länge seine einstige Vielfalt zurückerobern. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Entfernung von Uferdeckwerken, der Anschluss von Altarmen und Flutrinnen, der Pflanzung von Ufer- und Auenwald sowie der Rückbau von Deichen.
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NABU-Kreuzfahrtranking 2015
Immer noch zu wenig Schiffe mit Abgastechnik am Markt

Branche am Scheideweg - AIDA behauptet Spitzenplatz - Marktgrößen Royal Caribbean und MSC hinken beim Umweltschutz deutlich hinterher

Die Kreuzfahrtschiffe der führenden Anbieter werden sauberer, allerdings gibt es immer noch zu wenig Schiffe mit umweltfreundlicher Abgastechnik. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Kreuzfahrt-Ranking des NABU, das am heutigen Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurde. Untersucht wurden die neu geplanten Schiffe bis 2020. Die Wertung beruht auf Analysen jüngster Entwicklungen auf dem europäischen Markt mit Blick auf die Umweltverträglichkeit einzelner Schiffe. Maßgeblich dafür war neben der verwendeten Treibstoffart auch die geplante Abgastechnik sowie andere schadstoffreduzierende Maßnahmen. Bei der Vorstellung des Rankings begrüßten Vertreter vom NABU Bundesverband und dem NABU Hamburg einerseits die Bereitschaft einiger Anbieter wie AIDA und Costa Cruises, das gravierende Abgasproblem ihrer Schiffe endlich in den Griff bekommen zu wollen. Sollten die Schiffe wie angekündigt in den nächsten Jahren auf den Markt kommen, hätten sie weltweiten Vorbildcharakter für die Seeschifffahrt. Scharf kritisierten die Umweltschützer hingegen die fortdauernde Verweigerungshaltung wesentlicher Marktgrößen wie Royal Caribbean und MSC.

NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Branche befindet sich am Scheideweg, spätestens jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen.Wer heute noch die Investitionen in Abgastechnik und höherwertigen Kraftstoff scheut, handelt absolut fahrlässig. Es kann nicht sein, dass weite Teile der Industrie ein gutes Geschäft auf Kosten von Umwelt, Klima und menschlicher Gesundheit machen und sich wegducken, wenn es um die Übernahme von Verantwortung geht.“ Gerade erst vor wenigen Wochen habe eine Studie des Helmholtz-Insituts nochmals die massiven Gesundheitsschäden belegt, die von Schiffsabgasen für die menschliche Gesundheit ausgehen. Die Anbieter an der Spitze des Rankings bewiesen hingegen, dass technische Lösungen bereitstünden, um die Schadstoffbelastung der Schiffe deutlich zu reduzieren. Ziel müsse nun sein, diese Technologien flächendeckend bei allen neuen Schiffen einzusetzen.

Ein Blick auf das Ranking zeigt, dass sich AIDA an der Spitze behaupten konnte. Bereits im letzten Jahr waren die Schiffe „Prima“ und „Mia“ die beiden Neubauten mit der besten Abgastechnik. Nun aber hat AIDA vor Kurzem angekündigt, dass zwei noch namenlose Neuzugänge erstmals komplett auf Schweröl verzichten und stattdessen mit umweltfreundlicherem Flüssiggas (LNG) betrieben werden sollen, das nahezu ohne die Entstehung schädlicher Luftschadstoffe wie Feinstaub, Ruß und Schwefeloxiden verbrannt werden kann. Allein die vom italienischen Mutterkonzern Costa in Auftrag gegebenen, baugleichen Schiffe können hier mithalten und teilen sich dementsprechend die Führungsposition mit AIDA.
Abgesehen davon halten alle anderen Anbieter aber nach wie vor am Betrieb mit giftigem Schweröl fest und investieren allenfalls dann in Abgastechnik, wenn gesetzliche Bestimmungen sie dazu zwingen. So investierten fast alle Reeder in Abgaswäscher, so genannte Scrubber, um auch nach Inkrafttreten verschärfter Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee weiterhin mit Schweröl fahren zu können. Mit selbstlosem Einsatz für den Umwelt- und Gesundheitsschutz, wie es entsprechende Pressemeldungen gerne verlautbaren lassen, hat diese Maßnahme hingegen nichts zu tun. Aus Sicht des NABU muss die Schifffahrt insgesamt weg vom Schweröl, das nicht nur zum massiven Ausstoß von Luftschadstoffen führt, sondern im Falle von Havarien auch Umweltkatastrophen gewaltigen Ausmaßes verursachen kann.

Insbesondere die Schlusslichter wie MSC Cruises, Royal Caribbean, Viking Ocean oder Norwegian Cruises sehen trotz massiver Umweltauswirkungen offenbar keinerlei Veranlassung, ihre Neubauten mit Systemen zur Abgasreinigung auszurüsten oder auf schwefelarmen Kraftstoff umzusteigen. Dabei führt das derzeitige Branchenwachstum und die damit verknüpfte Zunahme von Schiffsanläufen auch in Hafenstädten wie Hamburg zu massiven Abgasproblemen.

Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik des NABU Hamburg: „Um die zunehmende Abgasbelastung durch Kreuzfahrtschiffe gerade in der Nähe von Wohngebieten einigermaßen in den Griff zu bekommen, hat die Stadt Hamburg entschieden, das Terminal Altona für mehrere Millionen Euro mit einen Landstromanschluss auszustatten sowie die landseitige Infrastruktur der LNG-Barge am Terminal Hafencity zu finanzieren. Abgesehen von der Frage, ob solche Investitionen aus Steuermitteln bestritten werden sollten, müssen nun die Reeder den dort bereitgestellten Strom im Hafen auch abnehmen, damit die Schiffsmotoren wenigstens für die Liegezeit im Hafen abgeschaltet werden können. Landstrom ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn dieser aus erneuerbaren Energien bereitgestellt wird. Trotzdem müssen Schiffe mit Stickoxid-Katalysatoren und Partikelfiltern zur Reduzierung von Dieselruß und Feinstaub ausgerüstet werden, wie das auch für Autos und Lkw seit Jahren Standard ist. Denn wenn der Stecker von der Landstromanlage gezogen wird, stößt jedes Schiff weiter gesundheitsschädliche Emissionen im Hafen und auf der Elbe aus.“
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Eingeschleppte Raupe gefährdet Weltnaturerbegebiet Westkaukasus
Invasion des Buchsbaumzünslers bedroht einzigartige Tier- und Pflanzenwelt

Nach den olympischen Winterspielen in Sotschi sieht sich das UNESCO-Weltnaturerbegebiet Kaukasus mit einer neuen Bedrohung konfrontiert: NABU-Mitarbeiter stellten in den Wäldern einen dramatischen Befall durch den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) fest. "Die Schmetterlingsraupen sind Neophyten und entlauben die Buchsbäume innerhalb kürzester Zeit. Im gesamten Kaukasus drohen ganze Naturkomplexe mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna zu verschwinden", sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Der NABU vermutet, dass das Auftreten des Schmetterlings auf die Vorbereitungen zu den olympischen Winterspielen in Sotschi zurückzuführen ist und fordert nun die Schaffung von Reservaten für den Erhalt von Buchsbaumwäldern im Kaukasus.

NABU-Mitarbeiter, die das Ausmaß des Befalls während des Waldmonitorings feststellten, nehmen an, dass zur Begrünung der Anlagen befallene Pflanzen aus Italien eingeführt wurden. Seit 2013 sei insbesondere der Südhang des Welterbegebietes an der Schwarzmeerküste, seit wenigen Monaten jedoch auch zunehmend der Nordhang massiv von den Raupen befallen. "Die Wälder auf dem Südhang des Großen Kaukasus wurden bereits auf über 100 Kilometer stark beschädigt, auf den Buchsbäumen ist mitunter kein einziges Blatt mehr verblieben", sagte Vitalij Kovalev, Leiter des NABU-Kaukasusprogramms. "Mittlerweile ist die herausragende Artenvielfalt des Gebietes gefährdet, da sich der starke Befall im Weltnaturerbegebiet auch auf Naturwälder und eiszeitlichen Relikte ausbreitet", so Kovalev weiter. Die russischen Behörden und Fachleute sind von der beispiellos schnellen Verbreitung überrascht und benötigen daher dringend internationale Unterstützung bei der Bekämpfung des eingeschleppten Schädlings.

Das Welterbegebiet Westkaukasus ist ein Naturraum mit einer Fläche von etwa 300.000 Hektar und in seiner Ursprünglichkeit und Einzigartigkeit von unschätzbarem Wert. Es ist der einzige, weitestgehend unbeeinflusst gebliebene Hochgebirgskomplex dieser Größe in Europa und Westasien. Der NABU setzt sich seit Anfang der 1990er Jahre für Mensch und Natur im Nordwestkaukasus ein. Den Erhalt des global bedeutsamen Naturerbes im Westkaukasus sieht der Verband als eine große Herausforderung und internationale Verpflichtung.

Hintergrund zum Buchsbaumzünsler:
Der aus dem östlichen Asien stammende Kleinschmetterling wurde Anfang des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt und hat sich seitdem in rund 20 europäischen Staaten ausgebreitet. In Deutschland wurde er erstmals im Jahre 2006 nachgewiesen und wurde zu einer regelrechten Plage in zahlreichen Gärten.
 
 




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