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Donnerstag, 25. August 2016
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Verschiedenes 
 
Buchtipp: Ulrich Grober
 
Buchtipp: Ulrich Grober "Der leise Atem der Zukunft"
Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise

StreifzĂĽge durch eine Welt von morgen

Drei Jahre lang war Ulrich Grober auf den Spuren eines gesellschaftlichen Wertewandels in Deutschland unterwegs. In seinem am 25. Juli erscheinenden Buch »Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise« lässt er uns an seinen Eindrücken teilhaben.

Ein historischer Prozess des Umdenkens ist im Gange. Überall machen sich Menschen auf die Suche nach einer »anderen Welt«: vielgestaltig und kreativ, ohne fertige Lösungen, aber mit gemeinsamen Werten und einer geteilten Vision von nachhaltiger Zukunft. Die Bewegung ist dynamisch, hoffnungsvoll und unumkehrbar. Und doch verengt sich momentan die Perspektive vieler zum Tunnelblick. Sie starren wie gebannt auf die Symptome von Krise und Kollaps: Erderwärmung, Artensterben, Schuldenberge, scheiternde Staaten, Flüchtlingsdramen, fundamentalistischer Terror. Die Krise – eigentlich ein Ausnahmezustand – ist zum Dauerzustand geworden. »Das tut uns nicht gut und lähmt uns«, so Grober. »Was wir brauchen, ist ein achtsamer Blick auf die Alternativen gelingenden Lebens. Mit welchen Werten bieten wir der Krise – und dem Fundamentalismus – die Stirn? Welche Zukunft ist wünschenswert und wie kann man ihr zum Durchbruch verhelfen?«
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Verschiedenes 
 
 
NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks
Ignorieren von verhängten Baustopps nicht hinnehmbar - Genehmigungsbehörden müssen schärfer und regelmäßig kontrollieren / Profitgier bei einigen Betreibern setzt Akzeptanz der Energiewende aufs Spiel

Angesichts aktueller Fälle in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wonach Windpark-Betreiber trotz eines gerichtlich und behördlich verhängten Baustopps weitergebaut haben, fordert der NABU eine stärkere Kontrolle von gerichtlichen Beschlüssen sowie Umweltauflagen durch die zuständigen Genehmigungsbehörden. Im Hochsauerlandkreis wurde Ende vergangener Woche am Windpark Meerhof weitergearbeitet, obwohl das Verwaltungsgericht Arnsberg mit einem Beschluss in einem Eilverfahren den Bau von elf Windkraftanlagen gestoppt hatte. Der NABU Nordrhein-Westfalen hatte daraufhin seinen Rechtsanwalt eingeschaltet, der den Hochsauerlandkreis als Genehmigungsbehörde informiert hatte. Auch bei Eckernförde schritten die Bauarbeiten auf dem Gelände des Windparks bei Loose trotz eines durch das zuständige Landesamt verhängten Baustopps voran. Auch die Androhung eines Strafgeldes durch den zuständigen Rechtsdezernenten der Behörde zeigte keine Wirkung bei Betreibern und Baufirma. Offenbar versuchen die Investoren durch den Weiterbau im Blick auf die jeweils noch ausstehenden Hauptverhandlungen vor Gericht Fakten zu schaffen. Genau dies sollte durch die Baustopps verhindert werden.
„Es ist zu befürchten, dass das nicht die einzigen Fälle sind, wenn in einer Woche allein zwei Fälle bekannt werden, wo trotz Baustopps weitergebaut wird. Wenn aus Profitgier sogar Strafgelder in Kauf genommen werden und alles recht ist, was die Verluste minimiert, dann läuft etwas schief. Hier wird der Rechtsstaat mit Füßen getreten“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU fordert eine strenge Einhaltung von Gerichtsbeschlüssen sowie allgemeine schärfere Kontrollen von Umweltauflagen durch die zuständigen Genehmigungsbehörden. So müssten unter anderem auch die so genannten Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen, die die Auswirkungen auf Arten wie z.B. Fledermäuse und Vögel reduzieren sollen, bei genehmigten und sich im Betrieb befindlichen Windkraftanlagen regelmäßig überprüft werden.

Aus NABU-Sicht ist dazu ein sofortiger Kapazitätenaufbau erforderlich, die Behörden müssten finanziell und personell besser ausgestattet werden, damit sie diese Aufgaben auch wahrnehmen können. Zusätzlich müssen die Strafgelder für Verletzungen von Verboten deutlich erhöht werden, damit der Anreiz das Verbot zu verletzen, gar nicht erst gegeben ist.

„Für den NABU gibt es keine Alternative zu einer naturverträglichen Energiewende. Der Bundesverband Windenergie sollte sich klar und deutlich von diesem Vorgehen distanzieren, damit der Ausbau der Windkraft und das Voranschreiten der Energiewende nicht durch solche Machenschaften in Misskredit geraten“, so Miller.

Baustopps werden regelmäßig im Rahmen laufender Verfahren von Gerichten verhängt, wenn eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass bestehende Baugenehmigungen rechtswidrig erteilt wurden, z.B. wenn geltendes Artenschutzrecht nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Der NABU fordert von allen Windenergieplanungen insbesondere die Einhaltung von Mindestabständen zu Vorkommen besonders gefährdeter Vogelarten, die den Fachempfehlungen des so genannten „Helgoländer Papiers“ der staatlichen Vogelschutzwarten entsprechen. Diese Empfehlungen bilden inzwischen auch bereits die Grundlage zahlreicher neuerer Gerichtsentscheidungen, so z.B. eines Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs München vom 29.3.2016, das die Empfehlungen des Helgoländer Papiers über die davon abweichenden Planungshinweise des Landes Bayern stellt.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Batnight wird 20 Jahre alt
Am Wochenende wieder Nachtschwärmer aus nächster Nähe erleben

Neuer Rekord mit ĂĽber 240 Veranstaltungen


Am kommenden Wochenende wird endlich wieder die Nacht zum Tag gemacht: Bei über 240 NABU-Veranstaltungen zur diesjährigen 20. Batnight am 27. und 28. August können Besucher Fledermäuse einmal aus nächster Nähe erleben. NABU-Gruppen informieren über die Welt der „Schönen der Nacht“, machen bei Nachtwanderungen die lautlos fliegenden Tiere mit dem so genannten Batdetektor hörbar oder erklären, was für den Erhalt der Lebensräume notwendig ist.

Die Hauptveranstaltung zur 20. Batnight findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Outdoor Zentrum Lahntal in Hessen statt. In Hessen gibt es über 500 unterirdische Quartiere, die von Fledermäusen genutzt werden. Mehr als 800 Fledermäuse überwintern beispielsweise jedes Jahr in der Grube Emma – nahe dem Outdoor Zentrum. Dort sind Bartfledermäuse, das Große Mausohr, das Braune Langohr, die Fransen- sowie die Wasserfledermaus zu Hause.

Veranstaltet wird die Internationale Batnight von EUROBATS, dem Europäischen Büro für Fledermausschutz. In der Bundesrepublik wird sie vom NABU organisiert. Mit der Aktion soll auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam gemacht werden. In Deutschland sind vier Arten stark gefährdet, drei sind sogar vom Aussterben bedroht. Zwölf weitere sind gefährdet, stehen auf der Vorwarnliste oder es gibt nicht genug Daten, um ihre Gefährdung genau einschätzen zu können.

Der NABU ist seit mehr als 20 Jahren aktiv im Fledermausschutz. Dieses Engagement führte bereits dazu, dass bundesweit bereits weit mehr als 2000 Häuser und Kirchen als gesicherter Lebensraum für Fledermäuse gewonnen werden konnten.

„Hauptursache für die Gefährdung der 25 heimischen Fledermausarten ist der Verlust von geeigneten Lebensräumen. Alte Baumbestände, die in ihren Höhlen und Ritzen vielfältigen Unterschlupf gewähren, verschwinden zunehmend“, sagt Sebastian Kolberg, NABU-Fledermausexperte. Zudem reduziert der Einsatz von Pestiziden Insekten als Nahrungsmittel für Fledermäuse oder vergiftet die Tiere über die Nahrungskette selbst. Ritzen, Fugen und Spalten, die durch die Modernisierung von Fassaden und Dächern verloren gehen, sollten durch künstliche Ersatzquartiere an derselben Stelle ersetzt werden. So sieht es auch das Bundesnaturschutzgesetz vor.
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Verschiedenes 
 
 
NABU kritisiert Vorschläge des Bioökonomierates zur Holzverwendung
Keine Rolle rückwärts beim Naturschutz im Wald

Der NABU hat den aktuellen Entwurf des Bioökonomierates „Holz in der Bioökonomie – Chancen und Grenzen“ als nicht vereinbar mit den Zielen der Nationalen Biodiversitätsstrategie bezeichnet. Die Vorschläge des 17-köpfigen Beratungsgremiums der Bundesregierung zur Waldnutzung und wie viel Holz in Zukunft für Bereiche wie Holzbau, Holzwerkstoffe, Papier, erneuerbare Energien oder für Bioraffinerien zur Verfügung stehen wird, stehen aus Umweltsicht im Widerspruch zu den beschlossenen und notwendigen Naturschutz-Zielen im Wald.

„Die Ziele der Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung, den drastischen Artenverlust zu bremsen, werden mit Sicherheit verfehlt, wenn die Vorschläge des Bioökonomierates umgesetzt werden. Diese Umsetzung der Empfehlungen würde die Bemühungen zum Waldnaturschutz der vergangenen zwei Jahrzehnte in Deutschland torpedieren“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Vorschläge des Expertenrates zielen vor allem darauf ab, die Wälder deutlich jünger zu machen, den Holzvorrat zu reduzieren, schnellwachsende Baumarten wie Nadelhölzer zu fördern und den Gifteinsatz zu intensivieren.
Aus NABU-Sicht ist das genau der falsche Weg: zulasten der Natur und mit hohem Pestizideinsatz möglichst viel Holz zu ernten. Darüber hinaus verringert sich dadurch auch die CO2-Speicherfunktion des Waldes. Vielmehr sollte Holz effizient eingesetzt werden – und wo möglich – der Holzverbrauch reduziert werden. Dies gilt insbesondere für Papierprodukte und für Holz zur energetischen Nutzung. „Aktuell werden mehr als 50 Prozent des Holzes einfach verbrannt. Das Ziel muss sein, die energetische Nutzung von Holz langfristig drastisch zu reduzieren, da Holz zu wertvoll zum Verbrennen ist“, so Miller weiter.

Der NABU fordert die Bundesregierung auf, die Ziele der Biodiversitätsstrategie zur Grundlage zu nehmen, wenn es um die Zukunft der Holzverwendung in Deutschland geht. Ziel muss es sein, die wichtigen umwelt- und klimaschutzpolitischen Funktionen des Waldes langfristig zu sichern und zu fördern. Die Wälder müssen durch die Förderung der heimischen Laubbaumarten naturnäher und stabiler werden, um z.B. Massenvermehrungen von Insekten vorzubeugen und auch um gegenüber extremen Wetterereignissen, wie sie in Zukunft auf Grund des Klimawandels häufiger erwartet werden, widerstandsfähiger zu sein. Auch muss der Anteil von Totholz deutlich erhöht und der Einsatz von Pestiziden drastisch reduziert werden. Denn im Vergleich mit den natürlichen Potentialen ist der Wald in Deutschland mit durchschnittlichen 77 Jahren sehr jung, gerade die für die biologische Vielfalt besonders wichtige Alters- und Zerfallsphase sind so gut wie nicht vorhanden und auf Grund der hohen Nadelbaumanteile werden gerade mal ein Drittel der Wälder als naturnah eingestuft.

„Holz ist ein nachwachsender und wertvoller Rohstoff, der nur begrenzt zu Verfügung steht. Damit sein positives Image und der Lebensraum Wald nicht zunichte gemacht werden, dürfen Holzernte und Waldbewirtschaftung den Naturschutz-Zielen nicht entgegen stehen. Im Gegenteil: Sie müssen diese unterstützen“, so NABU-Waldexperte Stefan Adler.
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Veranstaltungen 
 
Bad Krozingen: Geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“
BergbaufĂĽhrung / Foto: Veranstalter
 
Bad Krozingen: Geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“
Am Donnerstag, den 25. August 2016 um 16.00 Uhr findet eine geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad „Birchiburg“ bei St. Ulrich mit der Archäologin Dr. Christel Bücker statt.

Wer heute durch den romantischen Südschwarzwald zwischen Freiburg und Lörrach wandert, ahnt kaum, dass sich hier in der Römerzeit und vor allem im Mittelalter ein ausgedehntes Bergbaurevier auf Kupfer und Silber befunden hat – quasi das Ruhrgebiet des Mittelalters. Doch noch heute sind vielfältige Spuren wie Schächte, Pingen, Köhlerplätze und Burgen im dicht bewaldeten Schwarzwald zu erkennen. Viele Relikte des Bergbaureviers wurden aber erst durch die Forschungen und Ausgrabungen der Universität Freiburg seit 1987 wieder entdeckt und - auch wie am Birkenberg bei St. Ulrich – begehbar und erlebbar gemacht.

Auf dem 1,6 km langen Lehrpfad im Bergbaurevier am Birkenberg wird dem Besucher auf über 20 Schautafeln ein Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute vermittelt. Der Fußpfad windet sich durch einen lichten Hochwald, vorbei an eindrucksvollen Bergbauspuren, die die Jahrhunderte überdauert haben. Der Rundgang führt zunächst durch einen tiefen, schluchtartigen Verhau mit einer großen Radstube zur Entwässerung der Stollen und Schächte. Dann geht es den Birkenberg hinauf, vorbei an zahlreichen verfallenen oder offenen Stollen und Schächten sowie an Schmiede- und Köhlerplätzen. Im höher gelegenen Abschnitt quert der Pfad das Zentrum einer ehemaligen Bergleutesiedlung mit noch erkennbaren Arbeits- und Wohnterrassen. Schließlich erreicht der Weg beim Wiederabstieg ins Tal die Ruine der Birchiburg, die man von einer Aussichtsplattform gut überblicken kann.

Durch Erklärungen der Archäologin Dr. Christel Bücker wird bei der geführten Wanderung fast Unsichtbares sichtbar und begreifbar und ein Bergwerk aus dem Mittelalter wird zum Leben erweckt. Stollen und Schächte des Silber- und Kupferbergbaus, die Ausgrabungen der Birchiburg und die ehemaligen Bergleutesiedlungen werden auf einer geführten Wanderung besichtigt.

Auf schmalen Pfaden, geht es auf einem ca. 1,6 km langen Rundweg über den Birkenberg. Dauer ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk erforderlich. Nach der Wanderung wird an der Snewlin-Hütte gegrillt und alkoholfreie Getränke dazu gereicht.

Die Teilnahme an der geführten Wanderung kostet 21,90 €, mit der Gästekarte oder der Bad Krozinger Kundenkarte 19,90 €, inkl. Grillgut und ein alkoholfreies Getränk.

Treffpunkt ist am Parkplatz des Birkenberg Lehrpfades. Es besteht auch eine Transfermöglichkeit ab der Tourist-Info Bad Krozingen im Kurgebiet, hin und zurück für 5,00 € pro Person.

Eine Anmeldung fĂĽr die Wanderung ist erforderlich bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164.
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Die Affen sind los
Die Lisztaffen dĂĽrfen das Exotenhaus erobern / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Die Affen sind los
Exotenhaus: Lisztaffen leben direkt in der groĂźen Halle / Loris teilen Voliere mit KugelgĂĽrteltieren

Im Exotenhaus können Besucherinnen und Besucher derzeit viel Neues erleben und entdecken. Während im Untergeschoss eines der Aquarien zu einem echten Blickfang umgebaut wurde, toben sich in den Ästen und Lianen der großen Halle mittlerweile die Lisztaffen aus. Versteckt unter einem Blatt brütet die Prachtfruchttaube. Infos zu den Bewohnern des Exotenhauses und deren Speiseplan gibt es täglich um 15 Uhr von einem Tierpfleger.

Die Südlichen Kugelgürteltiere Lilli und Fuleco, von den meisten kurz Eco genannt, haben in ihrem Gehege Gesellschaft bekommen. In der großen Voliere auf der Erdgeschossebene des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe machen sich mehrere Loris lautstark bemerkbar. Das stört die Kugelgürteltiere wenig, schließlich sind sie am Boden zu Hause, während die Papageien eher den oberen Teil der Voliere bevölkern. "Die sind ganz schön frech", berichtet Exotenhaus-Revierleiterin Michaela Gaum. "Sobald ich im Gehege bin, kommen sie zu mir und wollen Leckereien haben. Sie sind so zutraulich, dass sie sich auch immer wieder auf meine Schulter oder meinen Kopf setzen."

Prachtfruchttaube brĂĽtet

Weil in der großen Halle das Gleichgewicht zwischen Bäumen, Sträuchern und Unterbewuchs zu kippen drohte, sind die Loris in die Voliere umgezogen. Bei den Lisztaffen wiederum ist es genau umgekehrt: Sie können neuerdings das gesamte Exotenhaus erobern. Die kleine Krallenaffenart ist geeignet, um ohne Abtrennung von den Besuchern in der Halle zu leben. Sicher zur Freude vieler Zoogäste, die dem Treiben der munteren Gesellen auf Lianen, Baumwipfeln oder auch Felsen nun auf dem Rundweg oder von der Empore aus zusehen können.

Zu entdecken gibt es bei den gefiederten Bewohnern die kleine, wunderschön gezeichnete Prachtfruchttaube und deren Brutgeschäft. Nur ein Ei, so wie es bei dem aus Australien stammenden Vogel üblich ist. Vor den Besuchern hat die Taube dabei keine Scheu. Ihr Brutplatz ist nur verdeckt von einem großen Blatt.

Tierpflegerteam gestalteten Unterwasserwelt für Welse, Zebrabärblinge und Feuerschwänze

In der untersten Etage sind die Aquarien ein Hingucker. Bei einigen Becken hat Aquascaping-Weltmeister Oliver Knott bereits beeindruckende Unterwasserwelten entstehen lassen. Beim Aquascaping geht es um die naturnahe Gestaltung der Becken mit dem Ziel, den Tieren ein gut gestaltetes Revier zu schaffen, das zugleich für den Betrachter äußerst ästhetisch wirkt. Das Tierpflegerteam hat Knott dabei über die Schultern geschaut und beschlossen, sich selbst an einem Becken zu versuchen. "Wir haben uns für ein Aquarium entschieden, das zuvor durch glatte Wände und wenige Wurzeln eine verbesserungswürdige Optik hatte", erläutert Gaum.

"Nach unserem normalen Arbeitstag haben wir es zu unserem Privatprojekt gemacht und viel Spaß damit gehabt", so Gaum weiter. Alle sieben Tierpfleger des Exotenhauses haben sich dafür eingebracht. Und das Ergebnis kann sich nach rund 100 Arbeitsstunden wirklich sehen lassen und scheut keinen Vergleich. "Wir wollten einen richtigen Unterwassergarten schaffen, Rückwände gestalten, die man nicht als solche erkennt, die Technik für den Betrachter unsichtbar machen und dennoch einen einfachen Pflegeaufwand für die Zukunft erreichen. Das haben wir auch alles so umsetzen können", zeigt sich die Revierleiterin zufrieden. In den 3.500 Litern leben jetzt Welse, Zebrabärblinge, Feuerschwänze und Haibarben.

Was steht heute auf dem Speiseplan?

Interessant wird es für Besucherinnen und Besucher jeden Tag um 15 Uhr auf der Erdgeschossebene in der großen Halle. Einer der Tierpfleger kommt dann mit einem großen Servierwagen voller Obst- und Gemüseschälchen sowie tierischer Leckereien: Es ist angerichtet - für Enten und Tauben, Papageien oder Affen.

Welche Bewohner gibt es im Exotenhaus - und was steht auf deren Speiseplan. Das erfahren die Besucher dann direkt aus erster Hand und können einen Blick in die zahlreichen Futternäpfe werfen. Und natürlich beantworten die Tierpfleger Fragen zu den Tieren oder der Arbeit des Zoopersonals. Nicht nur Kinder erfahren dabei allerhand Neues und Wissenswertes.
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Veranstaltungen 
 
 
Von Pilzen, Messern und Vampiren
Die Termine des Waldhauses im September

Samstag, 3., und Sonntag, 4. September, jeweils 10 bis 17 Uhr I
Anmeldeschluss: 24. August
Bäume und Pilze: Weiterbildung für Pilz-Coaches und
Interessierte
Das Leben von Bäumen und Pilzen ist eng verknüpft und die Vielfalt
der Pilze beruht oft auf dem Vorhandensein von Holz, Laubstreu und
FrĂĽchten. Ein Ziel dieses Wochenendkurses im Waldhaus ist das
Kennenlernen der häufigsten Gehölze. Heimische und exotische
Laub- und Nadelbäume werden vorgestellt, ihre Merkmale betrachtet
und ihr Vorkommen in der Natur beobachtet. Daneben vertiefen wir
die Artenkenntnis der Pilze. Dazu begeben sich die Teilnehmer/innen
auf Sammelexkursion mit anschlieĂźender Fundbesprechung.
Referentin Veronika Wähnert ist Diplom-Biologin, Pilz-Coach und
Pilzsachverständige der DGfM. Teilnahmebeitrag: 98 Euro.

Sonntag, 11. September, 14 bis 15.30 Uhr
Exkursion Wildobst: Vitamine am Wegesrand
Bei dieser Exkursion ins Stadtwald-Arboretum lernen die
Teilnehmer/innen Botanisches, Mythologisches, Geschichtliches,
Naturheilkundliches und Kulinarisches zu Wildobstbäumen und -
sträuchern. Die Referentin Martine Schiller ist Gesundheitspraktikerin
und Heilpflanzenexpertin. TN-Beitrag: 3 Euro, ohne Anmeldung.


Sonntag, 11. September, 12 bis 17 Uhr
Letzter Tag der Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt?“
Dieser Sonntag bietet die letzte Gelegenheit zum Besuch der
Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue
Erfahrungen“ im Waldhaus. Danach wandert die vom Waldhaus mit
den Wildtierökologien der FVA Baden-Württemberg konzipierte
Ausstellung fĂĽr einige Zeit in das Haus der Natur Feldberg.

Donnerstag, 15. September, 18 bis 21 Uhr I Anmeldeschluss: 8.
September
Workshop: Messer schärfen wie ein Profi
Ob Taschen-, Jagd-, Brot- oder edles Kochmesser – Messer wollen
regelmäßig gepflegt und sachkundig geschärft werden. Allen, die
gerne mit scharfem Werkzeug arbeiten und an einer fachgerechten
Pflege interessiert sind, zeigt Harald Welzel, Schreinermeister und
staatlich geprĂĽfter Gestalter, in der Holzwerkstatt des Waldhauses
die jeweils richtige Schärftechnik. Teilnahmebeitrag: 35 Euro.

Freitag, 16., und Samstag, 17. September, jeweils 8.30 bis 17 Uhr I
Anmeldeschluss: 8. September
Workshop: Messerbau im WaldHaus
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer komponieren an zwei Tagen ihr
individuelles KĂĽchen-, Jagd- oder Schnitzmesser. Vom Gestalten des
Griffes und der Zwinge bin hin zum Erlernen das Einpassens,
Schleifens und Schärfen der Klinge. Die Griffmaterialien werden auf
Wunsch vom Lehrgangsleiter Harald Welzel, Schreinermeister und
staatlich geprĂĽfter Gestalter, mitgebracht. Fachadressen fĂĽr den
Bezug von Klingenrohlingen gibt es auf Nachfrage.
Teilnahmebeitrag: 89 Euro, ohne Materialkosten.

Sonntag, 18. September, 14 – 18 Uhr I Anmelden bis 14. September
Familienbacktag am Waldhaus
Beim nächsten Familienbacktag sammeln die Teilnehmer
Bucheckern und stellen daraus „Eckerlesöl“ her. Dazu gibt es
selbstgebackenes Fladenbrot. Die Referenten Markus Schäfer und
Jutta Schulz sind Fachwarte fĂĽr Obst-, Gartenbau- und Landschaft
sowie Streuobst-Pädagogen. Teilnahmebeitrag inkl. Mahlzeit: 12
Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Samstag, 24. September, 9.30 bis 12 Uhr
Exkursion: Der Wald im Klimawandel
Auf einer 11 Hektar großen Aufforstungsfläche im Mooswald wurde
neben einem Areal mit Eichen und Laubmischbaumarten im Jahre
2008 eine Versuchsfläche zur Trockenresistenz der Waldbaumarten
angelegt. Nun fĂĽhrt Waldhaus-Leiter Markus MĂĽller mit Experten der
Uni Freiburg durch dieses Gelände und stellt erste
Untersuchungsergebnisse zur Trockenresistenz der Baumarten vor.
Die Exkursion wird in Kooperation mit der Professur fĂĽr Waldbau,
dem BUND-Regionalverband, der BUND-Ortsgruppe, dem Forstamt
und der Stiftung Waldhaus veranstaltet. Treffpunkt ist am Samstag,
24. September, um 9.30 Uhr am Schwimmbad Umkirch. Die
Teilnahme ist frei, Spenden kommen Umweltbildungsprojekten mit
unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Waldhaus zugute.

Samstag, 24. September, 9 – 18 Uhr I Anmelden bis 14. September
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des HolzkĂĽnstlers Thomas Rees, wie
die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem Waldhaus. In
diesem Kurs schaffen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun unter
seiner fachlichen Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder
dicken Ă„sten eigene Skulpturen. Geeignetes Holz wird gestellt oder
kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 69 Euro.

Samstag, 24. September, ab 11 Uhr I Anmelden bis 21. September
Bootstour mit selbstgebauten WeiĂźtannenbooten
Der Technische Lehrer am Waldhaus, Franz-Josef Huber, lädt zu
einer Bootstour auf heimischen Gewässern ein. Die Teilnehmer und
Teilnehmerinnen können sich dabei vom universellen Einsatz der in
der Holzwerkstatt im Waldhaus selbstgezimmerten „Folkboote“ aus
heimischer WeiĂźtanne ĂĽberzeugen und mit erfahrenen Bootsbauern
austauschen. Der nächste Bootsbaukurs findet in den Herbstferien
statt. Teilnahmebeitrag: 12 Euro inkl. kleiner Stärkung unterwegs.
Dauer: ca. 4 Stunden. Der Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 25. September, 14 – 18 Uhr I Anmelden bis 21. September
Sonntagstour fĂĽr Familien: Auf Spurensuche im Wald
Wer sich unter „Fraßgang“ nur den Besuch in einer schlechten
Imbissbude vorstellen kann, unter „Gewölle“ eine Handfilzerei und
unter „Losung“ den Code einer Bande, ist auf dieser Tour richtig. Mit
dem Biologenpaar Frank und Elvira Hohlfeld geht es quer durch den
Wald auf eine detektivische Suche nach Hinterlassenschaften und
Spuren kleiner und groĂźer Waldbewohner. Teilnahmebeitrag: 12
Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 25. September, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
14 Uhr: Der Regenwurm – Lumbricus terrestris
16 Uhr: Der Schweinswal – Phocoena phocoena
Das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische bedrohte Tierarten bietet
artgerechte Unterhaltung nicht nur fĂĽr Erwachsene. Seine fesselnden
Theaterstücke über gefährdete Tierarten sind professionell
inszeniert. Der Eintrittspreis ist relativ, jede/r zahlt so viel er kann,
orientiert am Grundpreis von 9 Euro (Kinder 4,20 Euro). Info und
Karten: Tel. 8964 7710. Mit der Familien Card ist der Eintritt frei.

Sonntag, 25. September, 15 – 17 Uhr
Pilzberatung im Waldhaus-Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Pilzliebhaber ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert vorlegen und sich beraten lassen – vorausgesetzt, die
Witterung lässt die Pilze sprießen. Veronika Wähnert ist DiplomBiologin
und Pilzsachverständige der DGfM.

Donnerstag, 29. September, 16.30 – 20 Uhr I Anmeldeschluss: 23.
September
Abendwanderung zur Waltraud, Deutschlands höchstem Baum
Die Abendtour mit WanderfĂĽhrerin Veronika Sumser beginnt mit
einem Besuch bei den „Waldmenschen“ von Thomas Rees und führt
durch das Stadtwald-Arboretum, wo die Teilnehmenden ĂĽber die
Vielzahl exotischer Baumarten staunen können. Auf dem Weg zum
höchsten Baum Deutschlands erfahren sie auch viel Wissenswertes
über die heimischen Bäume des Stadtwalds. Vor dem Rückweg gibt
es Gelegenheit fĂĽr ein gemeinsames Vesper in der Abendstimmung
des Waldes. Essen und Trinken bitte mitbringen. TN-Beitrag: 12
Euro, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen 6 Euro.

Freitag, 30. September, 18.30 bis 20 Uhr I Anmeldeschluss: 23.
September
Tanz der Vampire: Eine Fledermaustour im Wald
Wie orientieren sich Fledermäuse im Stockdunklen? Wie kann man
verschiedene Arten voneinander unterscheiden? Ist in den VampirGeschichten
ein Körnchen Wahrheit enthalten und gibt es tatsächlich
blutsaugende Fledermäuse? Diese und weitere spannende Fragen
beantwortet die Umwelt- und Naturpädagogin Eva Georg auf dieser
FledermausfĂĽhrung. Die Teilnehmer beobachten die Flugakrobaten
in der Dämmerung und erleben mit einem „Bat-Detektor“, wie die
Ultraschalllaute der Fledermäuse, die das menschliche Ohren nicht
wahrnimmt, plötzlich hörbar werden. Teilnahmebeitrag: 5 Euro,
Kinder 3 Euro, Familien 15 Euro.

Samstag, 1., bis Montag 3. Oktober, jeweils 10-16 Uhr I
Anmeldeschluss: 22. September
Weiterbildung für Pilzsachverständige
Gemäß den Richtlinien zur Weiterbildung für Pilzsachverständige
behandelt Veronika Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, in
diesem Kurs Fragen der Toxikologie und zum Natur-, Biotop- und
Artenschutz der Pilze. Bei einer Exkursion werden die Funde
besonders hinsichtlich morphologischer und anatomischer
Besonderheiten, Ă–kologie und Systematik besprochen. Praktische
Ăśbungen und ein Erfahrungsaustausch runden das Seminar ab.
Pilzsachverständige der DGfM können diese Veranstaltung nutzen,
um ihren PSV-Ausweis zu verlängern. Teilnahmebeitrag: 120 Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Walderlebnis Wonnhalde
Das Waldhaus verleiht vier clevere kleine Rucksäcke für Nachwuchsforscher

Der Freiburger Stadtwald ist ein Eldorado fĂĽr Nachwuchsforscher.
Wer ihn auf eigene Faust erkunden möchte, kann beim Waldhaus
einen kleinen Forscherrucksack leihen. Dieses neue Angebot fĂĽr
Kinder ist ab sofort und kostenlos erhältlich. Die vier Rucksäckchen
enthalten allerlei Werkzeug, das Waldforscher gut brauchen können
– von Keschern über Lupen und Karten bis zu Taschenmessern.
Außerdem finden sie darin kleine Forschungsaufträge, Broschüren
und Anregungen zu Spielen im Wald.

Neu ist auch eine Hinweistafel neben dem Waldhaus. Sie informiert
Jung und Alt über alle Angebote im „Walderlebnis Wonnhalde“. Ihre
Übersichtskarte enthält zum Beispiel das Stadtwald-Arboretum, den
Pilzlehrpfad „Mycelium“ und den Waldmenschen-Skulpturenpfad und
zeigt den Weg zum höchsten Baum Deutschlands, der 65 Meter
hohen Douglasie namens „Waldtraud vom Mühlwald“.

An Sonn- und Feiertagen hält das Waldhaus-Café leckere regionale
Speisen und Getränke für hungrige Wanderer und Forscher bereit.
Das Waldhaus ist dienstags bis freitags von 10-17 Uhr und sonnund
feiertags von 12-17 Uhr geöffnet.
 
 




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