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Verschiedenes 
 
ÖKO-TEST Katzenfutter
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April im Handel
 
ÖKO-TEST Katzenfutter
"Luxus-Menüs" mit Fehlern

Die Hersteller von Katzenfutter präsentieren ihre Produkte gerne als „Luxusmenüs“. Eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt jedoch, dass viele unausgewogen sind und überhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine haben. Das kann gesundheitliche Folgen haben. Immerhin vier Produkte sind empfehlenswert.

Die Produktnamen von Katzenfutter klingen oft nach Vier-Sterne-Gerichten für Zweibeiner. Doch wie gut sind diese Schlemmerhappen, Wellnessmenüs, saftigen Häppchen & Co. wirklich? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat 21 Feuchtfutter ernährungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Es zeigte sich, dass der Gehalt an Vitamin A und D teilweise zu hoch ist. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann aber zu Schäden wie einer Versteifung der Wirbelsäule führen. Bei einem langfristigen Zuviel an Vitamin D3 sind gesundheitliche Störungen wie Gefäßverkalkungen nicht auszuschließen. Das Labor analysierte ebenso überhöhte Gehalte an Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Kupfer und/oder Selen. Katzen, die zu viel Phosphor oder Calcium essen, werden einem höheren Risiko der Harnsteinbildung ausgesetzt. In einem der besonders teuren Futter stecken zudem ein Konservierungsmittel und ein synthetischer Farbstoff, die ÖKO-TEST-Leser ihrer Katze einfach ersparen können.
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Wiesenspaziergang am Muttertag
Stupferichs vielfältige Landschaft kennenlernen

Im Wonnemonat Mai blühen die meisten Wiesen und lassen die Landschaft besonders reizvoll erscheinen. Zu einem Wiesenspaziergang nördlich von Stupferich laden deshalb Bürgermeister Michael Obert und der stellvertretende Leiter des Gartenbauamtes, Klaus Weindel, für Sonntag, 8. Mai, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren beim Muttertags-Rundgang Wissenswertes über die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Los geht es um 10.30 Uhr am Thomashof an der Einmündung Stupfericher Weg in die Thomashofstraße. Der Treffpunkt ist mit der Buslinie 23 (Haltestelle Thomashof) erreichbar.

Der hügelige Landschaftsbereich um Stupferich gehört naturräumlich zum Westlichen Pfinzgau, einer Untereinheit des Kraichgaus. Die Nutzungen sind vielfältig. Größere Flächen werden unter anderem als Äcker oder Wiesen genutzt. Darin eingestreut sind Obstbaumbestände sowie Gärten. Als weitere Bereicherung der Landschaft kommen Hecken, Bäche, Hohlwege, Feldgehölze und Gräben hinzu. Bei den Böden handelt es sich in weiten Teilen um Löß- und Lößlehmböden, die für die Landwirtschaft besonders wertvoll sind. Je nach Feuchtigkeit finden sich dort Kräuter wie Witwenblume, Wiesen-Kerbel, Gamander-Ehrenpreis, Wiesen-Flockenblume oder Zaunwicke.
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Verschiedenes 
 
 
Überfischung und illegaler Fang bedrohen Fischbestände weltweit
Fish Dependence Day fällt 2016 auf den 2. Mai

Gemeinsame Pressemitteilung mit Brot für die Welt, Fair Oceans, Environmental Justice Foundation - Berlin, 02. Mai 2016

Berlin, 02.05.2016. Ab dem 2. Mai ist der Verzehr von Fisch in Deutschland in diesem Jahr rein rechnerisch nur noch mit Hilfe von Importen möglich. Der Jahresfang der deutschen Flotten ist ab diesem "Fish Dependence Day" aufgebraucht. Dieser Tag wird jährlich von der britischen New Economics Foundation ermittelt. Importierter Fisch kommt zu einem erheblichen Teil aus überfischten Fanggründen und trägt ferner das Risiko, aus illegaler, nicht gemeldeter und nicht regulierter Fischerei (IUU Fischerei) zu stammen. Darauf weisen Brot für die Welt, Fair Oceans, Slow Food Deutschland und die Environmental Justice Foundation hin.

Insgesamt ist die Abhängigkeit von Einfuhren bei Fisch und Meeresfrüchten nach Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Im vergangenen Jahr war der "Fish Dependence Day" bereits am 6. April erreicht. Grund dafür ist weniger eine größere Nachhaltigkeit des Fischereimanagements, wie sie seit Jahren von vielen Nichtregierungsorganisationen gefordert wird. Vielmehr hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren von 14,7 kg (2012) auf 13,5 kg (2013) verringert.

Längst schon können auch die EU-Mitgliedstaaten ihren Bedarf an Fisch und Fischereiprodukten nicht mehr durch ihre eigene Fischerei decken. Jahrzehntelange Überfischung und Subventionierung der industriellen Fischerei haben die europäischen Fischbestände drastisch reduziert. "Die von der EU mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik von 2014 ergriffenen Maßnahmen gegen die Überfischung, wie das Rückwurfverbot, sind nicht darauf ausgerichtet, die illegale Fischerei einzudämmen. Nur im Zusammenspiel mit der EU-Verordnung zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Verordnung) kann letztlich eine nachhaltige Fischereipolitik gelingen", so Kai Kaschinski von Fair Oceans.

Eine kritische Bestandsaufnahme von gemeinsamer Fischereipolitik und IUU-Verordnung ist mittlerweile überfällig. "Das muss auch für die Verbraucher sichtbar werden. Deshalb müssen Industrie und Handel zu Transparenz bei Fischprodukten verpflichtet werden. Anders ist eine höhere Wertschätzung von Fisch als sehr kostbarem Lebensmittel nicht durchzusetzen", mahnt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland an.

Illegale Fischerei gefährdet die Fischbestände weltweit. Das trifft besonders die, für die Fisch oft die wichtigste Eiweißquelle ist: die Küstenbevölkerung in Entwicklungsländern. Francisco Marí, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, sagt: "Die EU und allen voran Deutschland muss sicherstellen, dass importierter Fisch legal und nachhaltig gefangen wurde. Unser Fischkonsum darf nicht zulasten der Menschen in Entwicklungsländern gehen."

"IUU-Fischerei kostet die Weltgemeinschaft jährlich zwischen neun und 22 Milliarden Euro. In manchen Entwicklungsländern wird davon ausgegangen, dass bis zu 40 Prozent des gesamten Fischfangs illegal getätigt werden. Deutschland als einer der wichtigsten Märkte für Fischereiprodukte in der EU muss bei der Bekämpfung der IUU-Fischerei eine Vorreiterrolle übernehmen", so Steve Trent, Geschäftsführer der EJF.
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Ökosozial Aufforsten - gefährdete Wälder retten.
PuroVerde eG: Erzeuger-Verbraucher-Kooperation Costa Rica - Deutschland

Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 7. Mai von 10.30 bis 12.45 Uhr, Universität Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1, ist „Die PuroVerde eG: eine Erzeuger-Verbraucher-Kooperation für nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland. Permakultur und Waldfeldbau als ökosozialer Lösungsansatz“ Thema von Ökopionier Leo Pröstler, PuroVerde eG, Freiburg. Über „Wälder in Gefahr: Was tun?“ spricht einleitend Prof. Dr. Benno Pokorny, Professor für Waldwirtschaft und Ländliche Entwicklung, Universität Freiburg. Zur anschließenden Führung um 13 Uhr im Weltladen Gerbau, Freiburg, ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., Klimabündnis und Agenda21-Büro Freiburg, Studierendenrat und Fachschaften der Universität sowie Weitere.
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Verschiedenes 
 
 
NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet
Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet

Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als "nicht vom Aussterben bedroht" gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.
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Bundesweite Vogelzählung startet am Pfingstwochenende
NABU, NAJU und LBV laden vom 13. bis 15. Mai zur zwölften „Stunde der Gartenvögel“

An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Mehr als 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Aus den seit über zehn Jahren flächendeckend gesammelten Beobachtungen der Bürger können die Forscher des NABU inzwischen deutliche Bestandstrends für Vögel im Siedlungsraum ablesen. „Die typischen Gebäudebrüter Mehlschwalbe und Mauersegler haben seit Beginn der Aktion kontinuierlich abgenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2006 um 40 Prozent zurückgegangen. Verantwortlich für ihren Bestandseinbruch sind unbedachte Hausmodernisierungen und der allgemeine Rückgang ihrer Nahrung, den Fluginsekten. Auch bei Amsel, Rotkehlchen, Hausrotschwanz und Zaunkönig beobachten wir sinkende Zahlen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Dem gegenüber stehen erfreulicherweise deutliche Zuwächse bei Arten wie Feldsperling, Ringeltaube oder Buntspecht.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU außerdem die „Schulstunde der Gartenvögel“ (9. bis 13. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, mit dem NAJU-Klassiker „Vogelbüchlein für die Hosentasche“, einem NABU-Poster mit den zehn häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.NAJU.de/sdg bestellt werden.
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Messungen des NABU entlarven AIDAprima als Abgasschleuder
Umweltbilanz alles andere als prima - Neues AIDA-Flaggschiff bleibt entgegen aller Werbeversprechen dreckig

Die Umweltbilanz der neuen AIDAprima ist alles andere als prima: Messungen des NABU im Vorfeld des Hamburger Hafengeburtstags weisen auf eine fehlende Abgastechnik beim neuen Flaggschiff der AIDA-Flotte hin. Die Umweltschützer widersprechen damit vehement Behauptungen von AIDA Cruises, der jüngste Flottenzugang setze beim Emissionsschutz höchste Maßstäbe.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Entgegen aller Werbeversprechen ist die AIDAprima keinesfalls das umweltfreundliche Schiff, als das es AIDA Cruises seit Monaten vermarktet. Das neue Schiff hat weiterhin Unmengen der besonders Krebs erregenden Rußpartikel im Gepäck.“

Der Konzern hatte zuletzt angekündigt, einen Partikelfilter im neuesten Flottenzugang einbauen zu wollen, um so den Großteil der giftigen Schadstoffe aus dem Abgas zu filtern. Damit wäre die AIDAprima Branchenvorreiter gewesen. Doch die Messungen des NABU legen die Vermutung nahe, dass dieser angekündigte Filter gar nicht zum Einsatz kommt.

In der Abgasfahne des Schiffs maßen die Umweltschützer in Altona und entlang der Elbe eine besorgniserregende Konzentration ultrafeiner Partikel. Bis zu 160.000 Partikel je Kubikzentimeter zeigten die Messgeräte an. Ein extrem hoher Wert, der rund 150mal über den Werten „sauberer“ Luft liegt und noch einmal um den Faktor acht über der ohnehin schon hohen Hintergrundbelastung im Hafengebiet. Dies ist nach Ansicht der Umweltschützer ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die von AIDA versprochene Reduktion der gefährlichen Rußpartikel um über 90 Prozent nicht erfolgt. Dabei stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO Rußpartikel als genauso Krebs erregend ein wie Asbest.

„AIDA's Umweltstrategie existiert bisher nur auf dem Papier. Die hohen Abgaswerte der AIDAprima reihen sich nahtlos ein in eine ganze Serie nicht gehaltener Versprechungen: vom Verzicht auf Schweröl über die kaum genutzte Flüssiggas-Powerbarge bis hin zu den angeblich auf allen Schiffen installierten Filter. Der Öffentlichkeit wird mit markigen Werbebotschaften eine Scheinwelt präsentiert. In Wirklichkeit müssen Passagiere und Hafenanwohner weiterhin giftige Rußpartikel einatmen“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.

Bereits im Jahr 2013 hatte AIDA angekündigt, die gesamte Flotte mit Partikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren ausrüsten zu wollen, wie sie für Pkw und Lkw seit Jahren vorgeschrieben sind. Dieses öffentliche Statement des deutschen Branchenführers wurde von Umweltverbänden wie dem NABU als wichtiges und überfälliges Zeichen gewertet, die niedrigen Umweltstandards auf See durch freiwillige Maßnahmen anzuheben. „AIDA muss den vollmundigen Versprechungen endlich Taten folgen lassen. Das umweltfreundliche Schiff ist heute schon machbar. Es wird Zeit, dass AIDA es zeigt“, sagte Oeliger.
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Glanzstücke der Naturfotografie
Ein Glanzstück der Naturfotographie / Foto: Klaus Echle
 
Glanzstücke der Naturfotografie
Klaus Echle und Joachim Wimmer stellen am Dienstag, 3. Mai,
im Waldhaus ihren Bildband „Nationalpark Schwarzwald“ vor

Der Nationalpark Schwarzwald, 2014 um den Ruhestein und die
Hornisgrinde neu gegründet, birgt auf seinen 100 Quadratkilometern
Fläche zahlreiche Geheimnisse. Er hat verwunschene Moorseen,
urige Wälder, rauschende Wasserfälle und viele versteckt lebende
Tierarten. Sie alle waren Grund genug, dem Gebiet den
höchstmöglichen Schutzstatus zu verleihen.

Auf der Suche nach Motiven haben die preisgekrönten
Naturfotografen Klaus Echle und Joachim Wimmer viele Wochen im
Nationalpark verbracht. Das Resultat sind Tausende von Bildern –
einmalige Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Landschaften. Die
Glanzstücke finden sich in ihrem Bildband „Nationalpark
Schwarzwald“, der nunmehr am Dienstag, 3. Mai, um 19 Uhr im
Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und kommen der
Stiftung Waldhaus zu gute.

Nach der Begrüßung referiert Wolfgang Schlund, Leiter des
Nationalparks Schwarzwald, über dessen Entstehung und
Besonderheiten. In ihrem Vortrag geben dann die Fotografen einen
Überblick ihres bisherigen Schaffens und berichten vom Werdegang
des Buches, das mit gemeinsamen Fotoprojekten über Fledermäuse,
Auerhähne und einer Bergfinkeninvasion im Südschwarzwald seinen
Anfang nahm. Über zwei Jahre hinweg stellten Echle und Wimmer
schließlich den großen und kleinen Schönheiten des Nationalparks
nach. Die Kameras waren dabei ihre steten Begleiter. Einen
Schwerpunkt des Vortrags bilden die Charakterarten des
Nationalparks: Auerhuhn, Kreuzotter und Sperlingskauz. Aber auch
zahlreiche andere Aspekte werden bildlich beleuchtet.

Die Geduld, die bei der fotografischen Dokumentation unserer
heimischen Tierwelt vonnöten ist, hat sich hier bezahlt gemacht.
Selbst Kenner des Gebietes können sich von manchem Motiv noch
überraschen lassen. Wer Naturfotografie nicht als reines Ablichten
unserer Umgebung ansieht, sondern auch ästhetische
Kompositionen schätzt, kommt bei diesem Vortrag auf seine Kosten.
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