oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Dezember 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr

Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite!
 
In Ergänzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmäßig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen über alle möglichen ökologischen Themen für Freiburg und Umgebung.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und für jeden Hinweis dankbar!
Viel SpaĂź auf unseren Seiten wĂĽnscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion



Buchtipps 
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter "Workshop Korbflechten"
Flechtarbeiten fĂĽr den Garten - Schritt fĂĽr Schritt selbst gemacht

Korbflechten nach alter Handwerkskunst

Man nehme: reichlich Zweige, pure Freude am Selbermachen, ein bisschen Zeit und dazu noch eine Prise Fantasie. Wie daraus Lieblingsstücke für Haus und Garten entstehen, zeigen Ulrike Aufderheide und Edwin Schröter in ihrem Buch »Workshop Korbflechten«, erschienen im pala-verlag.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
NABU kritisiert Verschiebung der Neonikotinoid-Entscheidung auf EU-Ebene
Miller: Gefährliches Spiel auf Zeit - Insektenrückgang muss schnell gestoppt werden

Brüssel – Der NABU kritisiert, dass die besonders insektenschädlichen Neonikotinoide EU-weit weiterhin erlaubt sind. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten hatten sich am gestrigen Dienstag nicht auf ein Ende der ökologisch hoch bedenklichen Wirkstoffe Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam verständigen können. Stattdessen vertagte der Ausschuss für Pestizide die Abstimmung auf Mitte März 2018.

„Statt das notwendige, schnelle Ende der Insektengifte einzuläuten, schiebt die Kommission die Entscheidung weiter auf die lange Bank. Das ist ein gefährliches Spiel auf Zeit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat sich gestern – nach seinem Glyphosat-Alleingang – erneut als Handlanger der Agrarchemie präsentiert. Dabei ist die Faktenlage klar: Neonikotinoide sind hochgradig gefährlich für Insekten, Fledermäuse und Vögel. Wie ein unsichtbarer Feind haben sie sich in der Umwelt ausgebreitet. Um das Insektensterben aufzuhalten, müssen alle Neonikotinoide schnellstmöglich verboten werden“, forderte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hatte darauf verwiesen, zunächst eine erneute Risikobewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) abwarten zu wollen. Diese soll im Februar vorliegen. Dabei ist die Faktenlage eindeutig: Eine Fülle wissenschaftlicher Studien weist schädliche Auswirkungen auf zahlreiche Insektenarten nach. Auch das Zugverhalten von Singvogelarten wird durch die Einnahme gebeizten Saatguts massiv gestört und Fledermäuse können sich räumlich weniger gut erinnern und orientieren.

Die EU-Kommission hatte bereits Anfang 2017 ein Komplett-Verbot der drei Wirkstoffe vorgeschlagen – wobei deren Anwendung unter Glas weiterhin erlaubt sein sollte. Der NABU begrüßt die Verbote, fordert jedoch ein ausnahmsloses Verbot aller Neonikotinoide. Denn trotz eines seit 2013 geltenden Teilverbotes bleibt die eingesetzte Menge EU-weit hoch. Ein Grund sind die großzügig verteilten Sondergenehmigungen: Zwischen 2014 und 2016 wurden über 60 Ausnahmen bewilligt. Auch in Deutschland werden trotz des Teilverbots jährlich rund 200 Tonnen Neonikotionoide auf die Felder gebracht. Hierzulande sind neben den drei genannten Wirkstoffen auch Acetamiprid und Thiacloprid erlaubt.
Mehr
 


Verschiedenes 
 
Fessenheim Abschaltung: Hoffnungsschimmer 2018?
Unser Tipp fĂĽr Herrn Macron: Einfach mal abschalten...(Fessenheim, Cattenom...)
 
Fessenheim Abschaltung: Hoffnungsschimmer 2018?
Verschiedene französische Medien und das ZDF berichteten von einem "möglichen Abschalttermin" Ende 2018 und das ZDF zitiert Herrn Macron: "'Ich halte meine Verpflichtung: Fessenheim wird geschlossen', sagte der Gipfelgastgeber der Zeitung 'Le Monde'. Zu einem Abschaltungstermin für Fessenheim äußerte sich Macron nicht". EDF-Chef Philippe Sasseigne hat im November 2017 in Fessenheim mit der Belegschaft über ein mögliches Ende des Atomkraftwerks gesprochen und die ersten ArbeitnehmerInnen aus dem AKW beginnen, sich nach neuen Arbeitsplätzen umzuschauen und bei anderen AKW zu bewerben.

In Sachen Fessenheim-Abschaltung sieht BUND-Geschäftsführer Axel Mayer durchaus (mal wieder) einen kleinen Lichtstreif am Horizont, doch „gebranntes Kind scheut verfrühte Freude“... Das jetzt in französischen Medienberichten "vermutete" Abschaltdatum am 31.12.2018 ist immer noch gekoppelt an die Inbetriebnahme des "neuen" AKW Flamanville. Da aber in Flamanville "offensichtlich" die gleichen Planer arbeiten, die auch beim neuen Berliner Flughafen und bei Stuttgart 21 tätig sind, könnte sich die immer wieder verschobene Inbetriebnahme am Atlantik durchaus auch noch einmal "ein wenig" verzögern.

Die Regionalpolitik muss die Sorgen der Beschäftigten ernst nehmen und neue Arbeitsplätze in der Region um das AKW schaffen.

Dennoch sind die aktuellen Abschaltankündigungen im Konjunktiv gehalten. Das jahrelange Hin & Her der Abschaltdebatte ist unerträglich und verstärkt die Politikverdrossenheit.
Der BUND glaubt dann an die Abschaltung von Fessenheim, wenn abgeschaltet ist! Bis zu diesem Tag wird sich der BUND und die trinationale Umweltbewegung engagieren.
Mehr
Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

Verschiedenes 
 
 
Europas Agrarpolitik verschwendet Steuergeld und versagt bei eigenen Zielen
Subventionen schaffen Abhängigkeit bei Landwirten, Artenschwund wird nicht gestoppt

Brüssel/Berlin – Der größte Posten des EU-Haushalts, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), ist hochgradig ineffizient und überwiegend umweltschädlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine am heutigen Dienstag in Brüssel vorgestellte internationale Studie. Darin unterzogen Ökonomen, Soziologen und Ökologen die EU-Agrarpolitik einem so genannten „Fitness Check“. Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der GAP liegen damit überhaupt Erkenntnisse zu ihrer Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Erfüllung der globalen Nachhaltigkeitsziele vor. Die Agrarpolitik macht derzeit fast 40 Prozent des EU-Haushalts aus.

Bislang hatten sowohl die EU-Kommission als auch die Mehrheit der Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, eine solche Überprüfung stets abgelehnt. Aus diesem Grund gaben der NABU, das Europäische Umweltbüro (EEB) und BirdLife Europe die Prüfung in Auftrag, eng angelehnt an die offiziellen Kriterien, die sich die EU selbst für „gute Gesetzgebung“ verordnet hat. Über die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik hatten bis zuletzt auch CDU, CSU, FDP und Grüne in ihren Sondierungen gestritten.

Die Studienautoren untersuchten dazu mehr als 450 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Sie kommen zu dem Schluss, dass insbesondere die pauschalen Flächenprämien der sogenannten Ersten Säule die Einnahmen von Betrieben zwar erhöhen. Doch angesichts der aufgewendeten rund 44 Milliarden Euro jährlich tragen sie eklatant wenig zu einem angemessenen Lebensstandard der Landwirte und dem Abbau von Ungleichheiten im ländlichen Raum bei. Beides sind jedoch wesentliche Ziele der GAP. Zudem befeuern die Direktzahlungen massiv die Abhängigkeit der Landwirte von Subventionen, beeinflussen Produktionsentscheidungen und verringern die Effizienz der Betriebe. Generell bemängeln die Autoren fehlende logische Zusammenhänge zwischen Budgetaufteilung, Zielen und Instrumenten.

Noch schlechter fällt das Fazit der Autoren hinsichtlich der Erreichung von Umweltzielen aus: Die wirksamsten Instrumente der GAP, die gezielten Agrarumweltmaßnahmen, erhalten nur einen Bruchteil der Finanzierung, die in das hochbürokratische und ökologisch kaum wirksame „Greening“ fließt. Zudem sei das aktuelle System nicht in der Lage, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen. Gleiches gelte für die Vermeidung von Umweltschäden wie die zu hohe Nitratbelastung des Grundwassers.

„Wer diese ineffiziente und umweltschädliche Politik als alternativlos verteidigt, betreibt Betrug an Steuerzahlern und Landwirten. Europas Bürger sind immer weniger dazu bereit, Milliarden an Steuergeldern in eine immer intensivere Landwirtschaft zu stecken und am Ende nochmals zur Kasse gebeten zu werden für die daraus resultierenden Umweltschäden. Längst ist klar: Die Landwirtschaft muss sich ändern und naturverträglicher werden – die EU muss dazu nun die richtigen Entscheidungen treffen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU sieht sich durch die Studie in seiner Forderung nach einer grundlegenden Änderung der EU-Agrarpolitik bestätigt. Da Gelder künftig, etwa durch den Brexit, knapper werden, fordert der NABU, das Fördersystems ab 2020 umzubauen. Landwirte muss es in die Lage versetzen, umweltfreundlicher zu produzieren und zugleich höhere Einkommen zu erzielen. Dazu müssen die Pauschalsubventionen mit dem Gießkannenprinzip ersetzt werden durch Investitionen in bessere Tierhaltung und Ackerbau. Ein neuer EU-Naturschutzfonds in Höhe von jährlich 15 Milliarden Euro könnte Landwirten zudem ein attraktives Zusatzeinkommen für Naturschutzleistungen bieten – als Gesellschaftsvertrag mit dem Steuerzahler.

Die Studie erscheint rund eine Woche bevor EU-Agrarkommissar Phil Hogan seine Pläne für die künftige EU-Agrarpolitik vorstellen will. Allem Anschein nach will er auch nach 2020 an den ineffizienten pauschalen Direktzahlungen festhalten – und das, obwohl sich Anfang 2017 in einer EU-Konsultation 80 Prozent der teilnehmenden EU-Bürger für eine grundlegende Reform ausgesprochen hatten. Sollte Hogan bei seinem Kurs bleiben, drohen bis Ende des nächsten Jahrzehnts weitere Ineffizienz und ökologische Schäden.

Sebastian Lakner, Autor der Studie: „Unsere Literaturstudie zeigt, dass die GAP in ihrer jetzigen Form die selbst gesteckten Ziele nicht erfüllt. Vor allem die Direktzahlungen der Ersten Säule erzeugen eine Reihe von Problemen und haben 25 Jahre nach der MacSharry-Reform keine sinnvolle Begründung. Die EU sollte sich auf die Frage besinnen, welche Ziele die GAP tatsächlich erfüllen soll. Meiner Ansicht nach sollten drei wichtige Ziele angegangen werden: Die landwirtschaftliche Produktion muss nachhaltiger werden, der Verlust der Artenvielfalt gestoppt und der Kampf gegen den Klimawandel auch im Agrarbereich angegangen werden. Dazu sollte die EU-Kommission nun einen ambitionierten Reformvorschlag vorlegen.“

Die Studie “Is the CAP Fit for purpose?” ist eng angelehnt an das Instrument des EU-„Fitness Checks“. Dieses nutzt die EU-Kommission selbst, um ihre Rechtsakte zu durchleuchten. Überprüft wurden die Kriterien Effektivität, Effizienz, Kohärenz, Relevanz und europäischer Mehrwert, jeweils nach sozio-ökonomischen und ökologischen Aspekten. Zusätzlich wurde die mögliche Erfüllung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) untersucht.
Mehr
 


Veranstaltungen 
 
Süddeutschlands größter Kindertrödelmarkt parallel zum Riesen Flohmarkt
Foto: Veranstalter
 
Süddeutschlands größter Kindertrödelmarkt parallel zum Riesen Flohmarkt
Am Samstag, 16. Dezember, findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr der traditionelle Kindertrödelmarkt mit über 600 Kindern in der Freiburger Messehalle 2 statt. Parallel wird wieder in der Messehalle 1 am Freitag den 15. Dezember und Samstag den 16. Dezember der Riesen Flohmarkt mit 200 Ausstellern durchgeführt.

Riesige Spielsachen-Fundgrube vor Weihnachten

Süddeutschlands größter Kindertrödelmarkt in Freiburg / Platz für 600 Kinder

Freiburg. Hunderte Kinder. Tausende Besucher. In der Messehalle Freiburg geht wieder die Post ab wenn es heißt Kindertrödelmarkt. Flohmarktinsider und Eltern wissen schon seit langem, dass an diesem Markt kein vorbeikommen ist. Wer fast neues Spielzeug zum Schnäppchenpreis und das kurz vor Weihnachten sucht, sollte sich den Samstag, 16. Dezember, ganz fett im Terminkalender anstreichen.
Spielzeug, Bücher, Stofftiere, Comics und vieles mehr werden am Samstag 16. Dezember von 10 bis 15 Uhr in der Freiburger Messehalle 2 von über 600 Kindern zu Taschengeldpreisen angeboten. Die gebrauchten Spielwaren der „kleinen Händler“ im Alter bis 14 Jahre werden bei angenehmen Temperaturen in einer beheizten Halle auf 6000m² präsentiert. Tausende Besucher werden allein zur riesigen Spielsachen-Fundgrube vor Weihnachten erwartet.

Wer also noch Weihnachtsgeschenke oder Winterkleidung sucht oder gar selbst noch etwas spontan loswerden möchte, sollte unbedingt vorbeischauen. Mit kindgerechten Speisen und Getränken zu fairen Preisen ist für den richtigen Rahmen gesorgt.
Das Standgeld auf dem Kindertrödelmarkt beträgt 1,-pro/m². Decken und Tische sind selbst mitzubringen. Der Eintritt für Besucher und Begleitpersonen beträgt 2,50 Euro. Im Eintrittsgeld enthalten ist auch der Zugang zum Riesen Flohmarktes in der Messehalle 1. Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Das Ereignis ist bei Kindern sehr beliebt und deshalb ist der Kauf einer Platzkarte empfehlenswert. Spätentschlossene können Restkarten direkt am Veranstaltungsort von 8 bis 9 Uhr erwerben. Der Aufbau ist ab 9 Uhr.
Organisiert wird der traditionelle Kindertrödelmarkt wie in den letzen Jahren von SüMa Maier GmbH aus Rheinfelden-Herten. Die werbliche Unterstützung der Veranstaltung übernimmt der Zypresse Verlag Freiburg.
Kinder-Platzkarten-Vorverkauf ab sofort: Zypresse Verlags GmbH, Brunnenstr. 6, 79098 Freiburg, Tel: 0761-28286-0, Fax: 0761-28286-55

Parallel zum Kindertrödelmarkt findet in der Messehalle 3 der beliebte Riesen Flohmarkt am Freitag 15.12. von 14-19 Uhr und Samstag 16.12. von 9-17 Uhr statt. Neben Raritäten für den Sammler werden Briefmarken, Flohmarktartikel, second-hand, elektronische (Unterhaltungs-) Medien, wie DVDs und Videospiele, Schallplatten, Schmuck, Designer-Waren, Bilder, Haushaltswaren, Kleinmöbel Antiquitäten und längst vergessene Sammlerstücke angeboten. Bestimmt ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, denn die Auswahl ist riesig! Für die Besucher stehen rund um die Halle ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Erwachsenen-Flohmarkt bei SüMa Maier Messen Märkte und Events GmbH, Bahnhofstraße 101, 79618 Rheinfelden-Herten, Telefon 07623/741920, E-Mail info@suema-maier.de
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Deutschland importiert Agrar-Produkte im Umfang von 1/3 seiner Anbaufläche
Hoher Verbrauch an Futtermitteln und Bioenergie hat Einfluss auf Artenvielfalt weltweit

Berlin –Deutschland importiert und verbraucht Biomasse von mehr als vier Millionen Hektar Agrarfläche. Das entspricht rund einem Drittel mehr als hierzulande angebaut wird– Tendenz steigend.

Auch in absehbarer Zeit wird Deutschland seinen steigenden Bedarf an Brenn-, Kraft- und Industrierohstoffen nicht allein aus heimischer Biomasse decken können. Deshalb muss klar geregelt werden, für welche Anwendungen biologische Ressourcen wirtschaftlich genutzt werden, ohne die Biodiversität zu gefährden. Aktuell trägt der hohe Verbrauch in Deutschland erheblich zum weltweiten Verlust der Arten- und Lebensraumvielfalt bei.

Der NABU fordert daher von der Bundesregierung, weltweit mehr politische Verantwortung für die Ernährungssicherheit und den Erhalt der Biodiversität zu übernehmen. Um den Verbrauch zu reduzieren, muss sie konsequente Strategien entwickeln, die mit Meilensteinen und Zeitplänen überprüft werden können.

Quellen: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR 2017) und Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS 2016). Die importierten Produkte wurden umgerechnet auf die für den Anbau benötigte Fläche abzüglich der deutschen Exporte (Pietzsch 2016).
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Bundesregierung will die Veröffentlichung von Glyphosat-Studien verhindern
Die Bundesregierung mischt sich in einem Gerichtsverfahren zwischen Abgeordneten der Grünen/EFA-Fraktionen aus dem EU-Parlament und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) über den Zugang zu Studien zur Risikobewertung von Glyphosat ein. Im Sommer hatte die Abgeordneten den Europäischen Gerichtshof angerufen, um Zugang zu den Studien zu erhalten, auf deren Basis die EFSA das Herbizid Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hatte. Wie jetzt bekannt wurde hat sich die Bundesregierung am 30. November der Klage der Agrochemie- Unternehmen Monsanto und Cheminova gegen den Zugang zu diesen Studien angeschlossen, da die Riskobewertung für Glyphosat im europäischen Zulassungsverfahren beim Bundesinstitut für Risikobewertung lag. Dazu sagt der Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

"Die Glyphosat-Geisterfahrt der Bundesregierung geht weiter. Das Untergraben der Transparenz ist die nächste Episode im unverantwortlichen Handeln der Bundesregierung bei Glyphosat. Die Bundesregierung stellt den Schutz von Lobbyinteressen über den Schutz von Gesundheit und Umwelt. Das öffentliche Interesse an der Risikobewertung von Glyphosat muss höher gewichtet werden als die Geschäftsinteressen von Monsanto. Die europäischen Bürger haben ein Recht zu erfahren, wie eine so wichtige Beurteilung zustande kommt.
Beim Thema Glyphosat hat die Bundesregierung jegliches Vertrauen verspielt. Sie muss ihren Kurs korrigieren und sollte den Zugang zu den Studien ermöglichen."
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Spannende Reisen mit Frank Elstner - Zoodirektor gibt Einblicke
Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Spannende Reisen mit Frank Elstner - Zoodirektor gibt Einblicke
Aufgrund groĂźer Nachfrage wird der Vortrag von Dr. Matthias Reinschmidt am 14. Dezember wiederholt

Der erste Vortrag vor zwei Wochen war so gut besucht, dass aus Kapazitätsgründen nicht allen Gästen Einlass gewährt werden konnte. Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hält deshalb am kommenden Donnerstag, 14. Dezember, auf Einladung der Zoofreunde Karlsruhe erneut seinen Vortrag im Exotenhaus über die Filmreihe "Elstners Reisen", für die er seit 2010 mit Fernsehmoderator Frank Elstner spannende Natur- und Artenschutzthemen beleuchtet. Bereits vier Filme wurden vom SWR gesendet, zwei weitere entstehen derzeit. Elstner und Reinschmidt besuchten dafür bislang Orang-Utans auf Borneo, verwaiste Elefanten auf Sri Lanka, Aras in Brasilien und Koalas in Australien.

Dass es bei diesen Reisen interessante Erlebnisse auch neben den in den Filmen gezeigten Passagen gab, welche Tierbegegnungen in der Natur den Zoodirektor am meisten beeindruckt haben und welche spannenden Geschichten es über die Menschen, die mit den Tieren in ihren Ursprungsländern zu tun haben, zu erzählen gibt, wird Reinschmidt in seinem kurzweiligen Vortrag mit vielen Bildern erläutern.

Zu den Reisen ist aktuell auch das Buch "ArtenSchatz" erschienen, es wird an diesem Abend mit Widmung zu erwerben sein, der Erlös geht an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. Signiert wird außerdem der Fotokalender der Zoofreunde Karlsruhe, dessen Erlöse in die neue Katta-Anlage fließen. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt.

zum Bild oben:
Frank Elstner und Dr. Matthias Reinschmidt helfen in Sri Lanka beim Waschen eines Elefanten / Foto: Zoo Karlsruhe
Mehr
 




Seite 1 2 3 4 5 
vrlogo.png
blaumeiseKlein.jpg


El Baladi
 
Citybed
 
Solarsiedlung
 
ecotrinova
 
Nabu

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 




Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger