oekoplus - Freiburg
Dienstag, 24. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr

Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite!
 
In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder VerbesserungsvorschlĂ€ge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und fĂŒr jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wĂŒnscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion



Veranstaltungen 
 
GrĂŒne mĂŒssen Glyphosat-Verbot bei Merkel durchsetzen
Foto: obs/Jakob Huber/Campact
 
GrĂŒne mĂŒssen Glyphosat-Verbot bei Merkel durchsetzen
Campact: Sonst wird Jamaika zu Schwarz-Gelb mit grĂŒner Zierleiste

Berlin, 24.10.2017. Heute um 17:30 Uhr wollen Aktive der BĂŒrgerbewegung Campact ĂŒber 235.000 Unterschriften eines aktuellen Eil-Appels fĂŒr ein Glyphosat-Verbot an Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir ĂŒbergeben. Denn schon am Mittwoch werden die EU-Mitgliedstaaten ĂŒber eine weitere Zulassung des Ackergifts fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre verhandeln. Seit Sonntagmorgen haben ĂŒber 235.000 Menschen den neuen Appell “Kein Jamaika mit Glyphosat” unterzeichnet - eine außergewöhnlich hohe Zahl. Sie fordern von den GrĂŒnen, in den Verhandlungen mit Kanzlerin Merkel durchzusetzen, dass Deutschland in der EU die weitere Zulassung ablehnt. Die Zulassung fĂŒr Glyphosat lĂ€uft Mitte Dezember aus.

“Zehn weitere Jahre Glyphosat - das wĂ€re fĂŒr die GrĂŒnen ein Desaster”, sagt Daniela Antons von Campact. “Es wĂ€re schon zu Beginn klar: Jamaika wird nicht mehr als Schwarz-Gelb mit grĂŒner Zierleiste”. Bei der letzten Abstimmung in der EU hatte sich die Bundesregierung enthalten, weil die Union fĂŒr Glyphosat und die SPD dagegen war - und das Pestizid wurde weiter zugelassen. “Jetzt mĂŒssen die GrĂŒnen Merkel zu einem Nein zwingen und sich damit den Konzernlobbyisten in den Weg stellen”, so Antons.

Die EU-Regeln sehen vor, krebsauslösende Stoffe zu verbieten. Glyphosat steht in dringendem Verdacht, das Wachstum von Tumoren zu begĂŒnstigen. Die politische Debatte wird seit Jahren von Konzernen wie Monsanto stark beeinflusst, um sich die Einnahmen durch das Totalherbizid zu sichern. Das fĂŒhrte u.a. dazu, dass das Bundesamt fĂŒr Risikobewertung seitenweise Passagen aus Unterlagen des Herstellers abschrieb, um die angebliche Unbedenklichkeit des Wirkstoffs zu belegen.

Neben der vermuteten Krebsgefahr beschleunigt das Totalherbizid das Artensterben, indem es durch das komplette Vernichten von Pflanzen u.a. Insekten, Vögeln und Reptilien die Nahrung raubt. Gerade erst haben deutsche Studien einen Schwund der Insekten seit 1989 um 76 Prozent beklagt. Seit Februar hat Campact in einem europaweiten BĂŒndnis bereits ĂŒber eine Million Unterschriften fĂŒr ein Verbot von Glyphosat gesammelt und zwingt damit die EU-Kommission zur Stellungnahme. JĂ€hrlich werden weltweit rund 800.000 Tonnen glyphosathaltiger Spritzmittel hergestellt.

zum Bild oben:
Riesen-Schmetterlinge symbolisieren die Gefahr fĂŒr die Artenvielfalt durch das Pestizid Glyphosat - Aktion zum Start der europaweiten Verbots-Initiative im Februar 2017 / Weiterer Text ĂŒber ots und www.presseportal.de/nr/64126 / Foto: obs/Jakob Huber/Campact
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
NABU fordert Einstieg in den Ausstieg von Glyphosat
Miller: Abstimmung im EU-Parlament kann Weg ebnen fĂŒr ein glyphosatfreies Europa

Berlin/BrĂŒssel – Im Vorfeld der EU-Abstimmung ĂŒber Glyphosat am 25. Oktober appelliert der NABU an die EU-Parlamentarier, bei der morgigen Abstimmung eines EP-Antrages im Plenum ein klares Signal in Richtung EU-Kommission und Mitgliedstaaten zu senden.

Die EU-Kommission hat eine VerlĂ€ngerung der Zulassung von Glyphosat um weitere zehn Jahre vorgeschlagen. DarĂŒber will sie am Mittwoch die Vertreter der Mitgliedstaaten abstimmen lassen. Im Umweltausschuss des EU-Parlaments fand dagegen am 19. Oktober ein alternativer Antrag eine große Mehrheit, in dem unter anderem ein Auslaufen der Zulassung bis Ende 2020 und ein sofortiges Verbot von Glyphosat fĂŒr Privatanwender und im öffentlichen Raum gefordert wird. Desweiteren soll innerhalb der drei Jahre Glyphosat in der Landwirtschaft nur dann Anwendung finden, wenn Alternativen des integrierten Pflanzenschutzes nicht umsetzbar sind. Über diesen Antrag wird morgen, also einen Tag vor der Sitzung des zustĂ€ndigen Ausschusses der Mitgliedstaaten, das Plenum des EP entscheiden.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Der jetzige Verordnungsentwurf seitens der EU-Kommission missachtet das Vorsorgeprinzip und ist unvereinbar mit dem Schutz unserer Gesundheit und natĂŒrlichen Lebensgrundlagen. Hingegen bietet der Antrag des Parlamentes eine gute Grundlage, um den Glyphosat-Ausstieg perfekt zu machen.“ Im FrĂŒhjahr hatten sich einige konservative Abgeordnete unter der FĂŒhrung des CSU-Abgeordneten Albert Deß bis zuletzt gegen ein Verbot von Pestiziden auf den bei der letzten Agrarreform eigens zum Schutz der biologischen Vielfalt eingefĂŒhrten Ökologischen VorrangflĂ€chen gesperrt. „So etwas darf sich nicht wiederholen, unsere Volksvertreter mĂŒssen endlich den Willen ihrer WĂ€hlerinnen und WĂ€hler respektieren“, so Miller. Angesichts des alarmierenden Insektensterbens und des RĂŒckgangs von Feldvögeln mĂŒsse endlich ein Umsteuern in der Landwirtschaft stattfinden.

Die Anwendung von Glyphosat stĂ¶ĂŸt auf immer breitere Ablehnung: Laut einer aktuellen reprĂ€sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des NABU sind 59 Prozent der deutschen Bevölkerung fĂŒr ein sofortiges Zulassungsende. Insgesamt 74 Prozent wĂ€ren dazu bereit, einen höheren Preis fĂŒr ihre Lebensmittel zu zahlen, wenn sie dafĂŒr sicher sein könnten, dass in der Landwirtschaft kein Glyphosat verwendet wird. Miller: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich die Menschen eine intakte Umwelt und gesunde Lebensmittel wĂŒnschen, und dafĂŒr auch bereit sind mehr Geld auszugeben.“

DarĂŒber hinaus sprachen sich 62 Prozent der deutschen Bevölkerung fĂŒr ein sofortiges Verbot von Glyphosat in privaten GĂ€rten und stĂ€dtischen Anlagen aus. Dass hier auch viele Unternehmen zum Umdenken bereit sind, wurde durch die jĂŒngst durchgefĂŒhrte NABU-Aktion unter Beweis gestellt: Demnach konnten nunmehr alle großen BaumĂ€rkte und eine Reihe an Online-HĂ€ndlern zur Auslistung glyphosathaltiger Produkte bewegt werden.

Laut aktuellem Pflanzenschutzmittelbericht werden in Deutschland jĂ€hrlich gut 3.780 Tonnen Glyphosat abgesetzt. Ein großer Teil davon landet auf den Äckern und zerstört wertvolle AckerwildkrĂ€uter, vernichtet die Nahrungsgrundlagen fĂŒr Insekten und andere Artengruppen, vermindert die Bodenfruchtbarkeit und landet in unseren GewĂ€ssern. Trotz der offensichtlichen Bedrohung fĂŒr die biologische Vielfalt hat sich die eingesetzte Menge in den vergangenen Jahren nur unwesentlich vermindert, zugleich hat sie die intensive Landwirtschaft in große AbhĂ€ngigkeit gestĂŒrzt. Hinsichtlich der kontrovers diskutierten Krebsgefahr durch Glyphosat war unlĂ€ngst bekannt geworden, dass das fĂŒr die Bewertung in der EU zustĂ€ndige Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR) offenbar entscheidende Teile seines Gutachtens vom Glyphosat-Hersteller Monsanto ĂŒbernommen hatte.
Mehr
 


Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Rad- und Gehweg zwischen Waltershofen und Umkirch wird saniert
Bis Freitag, 27. Oktober, wird der Rad-und Gehweg zwischen Waltershofen und Umkirch saniert. Dazu mĂŒssen die Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) den Weg abschnittsweise voll sperren. Zu Fußgehende und Radfahrende werden an der Baustelle vorbeigeleitet.

Witterungsbedingt kann es zur Verschiebung der Bauarbeiten kommen. Das GuT bittet fĂŒr die Behinderungen um VerstĂ€ndnis.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in Freiburg gibt es online ...
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
4. Internationales Greenmotions Filmfestival
 
4. Internationales Greenmotions Filmfestival
9.-12. Nov. 2017 in Freiburg i.Br.

* Vier Tage neue Dokumentarfilme aus aller Welt und Kurzfilmwettbewerb

* Programm-Höhepunkte – Kurzfilmwettbewerb - Sonderpreis Nachhaltige MobilitĂ€t

Vom 9. bis 12. November 2017 findet in Freiburg im Breisgau das vierte internationale Greenmotions Filmfestival statt. Im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof, Urachstrasse 40, werden zu Umwelt und Natur, ErnĂ€hrung, MobilitĂ€t und zukunftsfĂ€higen AktivitĂ€ten zu nachhaltigen Entwicklung 18 ausgewĂ€hlte neue Dokumentarfilme aus aller Welt sowie die Gewinnerfilme des Kurzfilmwettbewerbs gezeigt: am Donnerstag ab 18:00 Uhr, Freitag ab 17:00 Uhr, und Samstag ab 13:00 Uhr. Am Sonntag startet das Programm um 11:00 Uhr zunĂ€chst im Waldhaus, Wonnhaldestr. 6, als „Fahrradkino“ angetrieben von FahrrĂ€dern mit drei von vier Filmen, die fĂŒr den Sonderpreis Nachhaltige MobilitĂ€t“ nominiert sind, und wird um 13:00 Uhr im Kommunalen Kino fortgesetzt mit dem Film „Sehnsucht nach Eden – Agrikultureller Streifzug durch Freiburg und seine Umgebung“. der deutschsprachige 45-Minuten-Film „Intelligente BĂ€ume“ am Sonntag um 15:00 Uhr ist auch fĂŒr Kinder geeignet. Am Sonntagabend ab 19.00 Uhr werden die Gewinner-Kurzfilme des gesonderten internationalen Kurzfilmwettbewerbs des Festivals gezeigt, von der Jury erlĂ€utert und prĂ€miert sowie der Sonderpreis zum Thema „nachhaltige MobilitĂ€t“und der Publikumspreis vergeben.

Die Filme des Greenmotions Filmfestivals prÀsentieren Lösungen, machen Mut und inspirieren. Sie zeigen Menschen, die hinterfragen, umdenken und handeln. Nach den Lang-Filmen des Programms sind Aussprachen mit Regisseuren der Filme oder Aktiven der Festival-Partner vorgesehen. Es wird empfohlen PlÀtze zu reservieren unter www.koki-freiburg.de. Die BesucherInnen entscheiden nach den Filmen selbst, wieviel sie bezahlen möchten.
Das Gesamtprogramm ist online bei www.greenmotions-filmfestival.de und ab Ende Oktober als ProgrammbroschĂŒre erhĂ€ltlich. Veranstalter des Greenmotions Filmfestivals, das 2014 von Studierenden der UniversitĂ€t Freiburg i.Br. gegrĂŒndet wurde, ist der gemeinnĂŒtzige ehrenamtlich geleitete in Freiburg ansĂ€ssige Verein Greenmotions e.V..

PROGRAMM-HIGHLIGHTS

>>> ZukunftsfÀhige Entwicklung und Nachhaltigkeit

Die EröffnungsïŹlme am Donnerstag 9. November ab 18 Uhr „What war we waiting for?“ zur konkreten und gelungenen nachhaltigen Entwicklung im elsĂ€ssischen 2500-Einwohner-Dorf Ungersheim und „SEED. The untold story“ ĂŒber leidenschaftliche Saatgutbewahrer machen deutlich, dass große VerĂ€nderungen nötig sind, um die Erde dauerhaft lebenswert zu halten.

>>> Naturschutz und Umweltschutz

Die weltweit bedrohte Natur, MĂŒllprobleme und der voranschreitende Klimawandel verlangen unsere AktivitĂ€ten zum Schutz und Erhalt unseres Planeten. DafĂŒr stehen die 7 Filme „The Borneo Case“ zu illegalem Abholzen von Regenwald, „Wasted Life“ zum anderen Umgang mit AbfĂ€llen, „Lake Victoria: Ecosystem in Turmoil“ und „A simpler way. Crisis as opportunity“ ĂŒber nachhaltige Lebensweise, „White waves“ ĂŒber Abwasser und PlastikmĂŒll an StrĂ€nden beobachtet von Surfern, „Chasing Coral“ ĂŒber verschwindende Korallenriffe und schließlich „Gier - ein verhĂ€ngnisvolles Verlangen“ mit der Suche nach Auswegen.

>>> Schwerpunkt ErnÀhrung und nachhaltige Landwirtschaft

Die Filmauswahl fĂŒr 2017 zeigt, dass mit 5 Filmen ErnĂ€hrung und Landwirtschaft wichtige Filmthemen mit vielfĂ€ltigen Aspekten sind. Es sind „SEED: The untold Story“ zur Saatgutbewahrung, „Sustainable“ ĂŒber umweltfreundlichen wirtschaftlichen Landbau, „Code of Survival – Die Geschichte zum Ende der Gentechnik“ ĂŒber ökologischen Landbau , „Sehnsucht nach Eden- Agrikultureller Streifzug durch Freiburg und seine Umgebung“ zu solidarischer Landwirtschaft und Gartenbau sowie „Die Außenseiter - Reise zu den Pionieren des ökologischen Landbaus“. „Gerade auch diese Filme finde ich sehr spannend, denn mit der Auswahl, was wir tĂ€glich essen und wie wir Nahrungsmittel anbauen, können wir unglaublich viel verĂ€ndern,“ verrĂ€t Julie Elbert vom Programm-Team und neue Vorsitzende von Greenmotions e.V..

>>> Sonderpreis „Nachhaltige MobilitĂ€t“

Die Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren durch Karl Drais in Mannheim steht angesichts des Klimawandels und der Luftverschmutzung fĂŒr das Gegenteil der heutzutage vorherrschenden MobilitĂ€t auf Basis fossiler Energien. Doch wie können wir die Situation an der Wurzel packen? Der Sonderpreis Nachhaltige MobilitĂ€t will den Blick auf Lösungen lenken. Nominiert sind die vier Filme „Cycologic , „Freiburger RĂ€der“ und „Kesselrollen - Wie rollt die Stadt von morgen?“ – sowie das Roadmovie „Why do we bike?“, die am Sonntag ab 11.00 mit dem „Fahrradkino“ im Waldhaus bzw. 17 Uhr im Kommunalen Kino gezeigt werden. „Die Preisverleihung ïŹndet im Anschluss an die VorfĂŒhrung der Siegerfilme des internationalen KurzïŹlmwettbewerbs am Sonntag Abend, ab 19 Uhr im Kommunalen Kino statt.

>>> Fahrraddisko im Freizeichen

Nach den FilmvorfĂŒhrungen findet am Freitag 10.11.2017 ab 22:00 Uhr eine Fahrraddisko im Freizeichen/Artik e.V., Haslacherstr. 25, statt: Radfahrende PartygĂ€ste liefern den Strom fĂŒr die Musikanlage. DJ‘s legen elektronische Musik auf.

>>> Fahrradkino in Freiburger Schulen

Beim Sonderteil des Festivals mit Fahrradkino am 26.10.2017 im Wentzinger Gymnasium und am 27.10.2017 im Göthe Gymnasium in Zusammenarbeit mit dem Verein Solare Zukunft e.V. produzieren SchĂŒlerinnen und SchĂŒler den Strom fĂŒr den Filmprojektor mit Hilfe von FahrrĂ€dern selbst. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sehen ausgewĂ€hlte Kurzfilme aus dem internationalen Wettbewerb.

Der gemeinnĂŒtzige ehrenamtlich geleitete Greenmotions e.V. will mit seinen Festivalpartnern und Förderern das Publikum und die breite Öffentlichkeit mit konstruktiven und lösungsorientierten Filmen zum nachhaltigen Denken und Handeln motivieren. Greenmotions e.V. greift die Tradition des frĂŒheren internationalen Freiburger Filmfestivals Ökomedia seit 2014 wieder auf.
Mehr
 


Veranstaltungen 
 
 
Carla Carlo und LastenVelo FR an der Ökostation
So 29. Okt., 14 - 17 Uhr

LastenrĂ€der mit und ohne Elektromotor werden an diesem Sonntag vorgestellt. Das Fahrrad ist das effizienteste und sicherste Fortbewegungsmittel. Verbunden mit der neuen Technik rund um leistungsstarke Elektromotoren entstehen völlig neue, nachhaltige Konzepte zum Transport von schweren Lasten im urbanen Raum. LastenVelo Freiburg ist das Carsharing fĂŒr LastenrĂ€der. Jede*r registrierte Nutzer*in kann die FahrrĂ€der flexibel und spontan ausleihen. Die Ökostation ist Partner beim Lastenvelo Freiburg

‱ In Kooperation mit Carla Cargo und Lastenvelo Freiburg
‱ Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu dem Nachhaltigkeitsziel (SDG) 9 der Vereinten Nationen
„Industrie, Innovation und Infrastruktur fördern und Innovationen unterstĂŒtzen“.

Ökostation Freiburg
Am Seepark ‱ Falkenbergerstr. 21 B ‱ 79110 Freiburg ‱ Tel 0761 - 892333 ‱ info@oekostation.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: „Dein Dach kann mehr“
Erste Ergebnisse der Photovoltaik-Kampagne liegen vor – Aktion wird auf Industrie und Gewerbe ausgeweitet

Trendwende auf Freiburgs DĂ€chern – Bis Juli mehr PVAnlagen neu gebaut als im ganzen Jahr 2016

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: In diesem Jahr wurden schon bis Juli mehr Photovoltaik-Anlagen gebaut als im ganzen Jahr 2016.

Nachdem BĂŒrgerinnen und BĂŒrger jahrelang viele neue PVAnlagen auf den DĂ€chern installierten, waren die Zahlen seit 2012 stetig gesunken. So wurden 2012 neue Anlagen mit insgesamt 7,8 Megawatt installiert. 2013 noch 4,5 MW, 2014 waren es noch 2,1 Megawatt, 2015 nur noch 1,1 Megawatt und 2016 schließlich sogar unter 1,0 Megawatt. Aber 2017 ist das Jahr der Trendwende, die Freiburger bauen wieder verstĂ€rkt PV-Anlagen auf ihre DĂ€cher.

„Wir freuen uns, dass wieder deutlich mehr PV-Anlagen auf Freiburgs DĂ€chern installiert werden. Aber es gibt immer noch großes Potenzial zur wirtschaftlichen Erzeugung von Solarstrom auf Freiburgs DĂ€chern“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik bei der Vorstellung der Evaluation der stĂ€dtischen PV-Kampagne.

„Dein Dach kann mehr“ ist das Motto der Kampagne. Dein Dach kann Dir Geld bringen, Dein Dach kann was fĂŒr den Klimaschutz tun, Dein Dach kann dich unabhĂ€ngiger von schwankenden Strompreisen machen!

Als Grundlage fĂŒr die Photovoltaik-Kampagne beauftragte die Stadt ein IngenieurbĂŒro mit einer Studie zur Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen. Die Fachleute sollten untersuchen, ob der Einbruch an Neuinstallationen auf eine mangelnde Wirtschaftlichkeit von PV zurĂŒckzufĂŒhren ist. Im Ergebnis kommt die Studie zu dem Schluss, dass PV-Anlagen auf DĂ€chern von Ein- und MehrfamilienhĂ€usern wirtschaftlich sind, und zwar sowohl bei vollstĂ€ndiger Einspeisung, als auch bei Eigennutzung des erzeugten Stromes.

Daraufhin entwickelte die Stadt Freiburg die PV-Kampagne, die in diesem Mai gestartet ist. Nun geht es mit neuen Angebo ten in die neue Runde.

Die Stadt hat alle ihre InformationsblĂ€tter aktualisiert. Diese geben einen Überblick zu den Themen RentabilitĂ€t und ökologische Vorteile von PV-Anlagen, Batteriespeichern und Mieterstrom. Zudem wurden neue InfoblĂ€tter erarbeitet, die zu den Finanzierungsmöglichkeiten von PV-Anlagen, zu rechtlichen Themen oder zum Berechnen der Wirtschaftlichkeit einer eigenen Anlage informieren. Alles ist auch bequem online auf der eigens eingerichteten Homepage www.freiburg.de/pv abrufbar.

DarĂŒber hinaus bietet die Stadt im Herbst eine zweite Staffel von Informationsveranstaltungen an: Am Montag, 6. November, startet die erste im BĂŒrgersaal in Littenweiler mit Praxisberichten zu den Themen Mieterstrom und zur Realisierung von PV-Anlagen zusammen mit GrĂŒndĂ€chern. Am Dienstag, 14. November, gibt es eine weitere Veranstaltung im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen zu den Themen Installation einer PV-Anlage und Speichern des selbst erzeugten Stroms. ErgĂ€nzt wird diese zweite Veranstaltung durch eine Hausmesse, bei der sich verschiedene Solarbetriebe prĂ€sentieren. Hier bietet sich fĂŒr die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, einen geeigneten Handwerksbetrieb fĂŒr die Realisierung der eigenen PV-Anlage zu finden.

Abgeschlossen wird die Reihe wie beim letzten Mal durch einen Workshop am Montag, 27. November, im Green City Hotel im Vauban zur eigenen Kalkulation der individuellen PV-Anlage. Schon in der letzten Veranstaltungsreihe der Kampagne im FrĂŒhjahr stieß dieser Workshop, auf dem Interessierte zusammen mit einem Experten der Energieagentur ihre eigene PV-Anlage durchrechnen konnten, auf große Resonanz.

Seit Mai wurden sowohl individuelle Beratungen im Beratungszentrum Bauen und Energie (BZBE) im Technischen Rathaus als auch kostenlose Vor-OrtBeratungstermine, bei denen ein Solarexperte direkt nach Hause kommt, angeboten. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen. Da das Kontingent an Beratungsterminen fast ausgeschöpft war, legt die Stadt nun nach und hat die Anzahl von Beratungsterminen deutlich aufgestockt

Bisher richtete sich die PV-Kampagne vornehmlich an private Besitzerinnen und Besitzer von Ein- und MehrfamilienhĂ€usern. Aufgrund des großen Dachpotenzials in Industrie und Gewerbe wird die bestehende PV-Kampagne um PV-Beratungen speziell in diesem Bereich erweitert.

Dieses Angebot an die Unternehmen enthĂ€lt zunĂ€chst eine kostenlose Erstberatung und deckt eine AbschĂ€tzung der Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit sowie eine Empfehlung der Umsetzung des Projektes ab. Denn auch fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen lohnt sich der Einsatz von PV, da nach wie vor jĂ€hrliche Renditen von rund 5 Prozent möglich sind.

Außerdem legt die Stadt einen neuen Förderbaustein im Rahmen des Förderprogrammes „Energiebewusst sanieren“ auf. ZukĂŒnftig werden Lithium-Speicher bei der Neuinstallation von PV-Anlagen mit bis zu 10 Prozent der Nettoinvestitionskosten, maximal 2000 Euro, bezuschusst.

Neu hinzugekommen ist zudem ein Motivationsfilm, der auf lustige Art und Weise die Vorteile von PV-Anlagen zeigt. Denn, so fragt der Film, was macht Dein Dach eigentlich, wenn Du nicht zu Hause bist? Dieser Film wird unter anderem in Kooperation mit dem SC-Freiburg bei Heimspielen des SC im Dreisamstadion zu sehen sein.

„Mit diesem Paket wird der Zubau von neuen PV-Anlagen in Freiburg weiter ansteigen“ , ist sich Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes, sicher. „Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nehmen unser Angebot mit großem Interesse an.“

UnterstĂŒtzt wird die Stadtverwaltung bei der Kampagne weiterhin von der Energieagentur Regio Freiburg und dem Fesa e.V.

Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich unter www.freiburg.de/pv ĂŒber die gesamte PV-Kampagne informieren oder sich zu den Beratungen oder dem Workshop anmelden.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
NABU fordert Neubewertung der Fehmarnbeltquerung
Miller: Volkswirtschaftliche ÜberprĂŒfung des Großprojekts muss Bestandteil der SondierungsgesprĂ€che sein

Berlin – Angesichts der laufenden SondierungsgesprĂ€che zwischen Union, GrĂŒnen und FDP fordert der NABU eine Neubewertung des umstrittenen Großvorhabens feste Fehmarnbeltquerung. Im Staatsvertrag zwischen Deutschland und DĂ€nemark ist in Artikel 22 explizit festgelegt, die Lage bei verĂ€nderten Rahmenbedingungen „aufs Neue zu erlĂ€utern“. Der NABU sieht darin nicht nur die Chance, sondern auch die Notwendigkeit, das völlig ĂŒberteuerte und aus Umweltsicht risikoreiche Projekt volkswirtschaftlich zu ĂŒberprĂŒfen.

„Wir brauchen die Verkehrswende und als dessen Bestandteil einen kritischen Umgang mit großen Infrastrukturprojekten. Dass dies ĂŒberfĂ€llig ist, zeigen die Negativ-Beispiele Flughafen Berlin-Brandenburg, Stuttgart 21, die Elbvertiefung oder der Jade-Weser-Port. Es muss Schluss sein mit finanziell unverantwortlichen Mammut-Projekten auf Kosten von Natur und Umwelt“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Insbesondere die GrĂŒnen hatten sich immer wieder kritisch gegen den Bau der Querung ausgesprochen. Jenseits der absehbaren ökologischen SchĂ€den auf deutscher Seite hĂ€tten sich die Kosten fĂŒr die von Deutschland zu finanzierende Hinterlandanbindung fĂŒr die Fehmarnbeltquerung mittlerweile auf rund drei Milliarden Euro mehr als verdreifacht. Verantwortlich dafĂŒr sei unter anderem der planerisch wie finanziell völlig ungeklĂ€rte Neubau der Fehmarnsundquerung sowie die Bahn-Neubaustrecke ab LĂŒbeck Richtung Norden, die ursprĂŒnglich auf der bestehenden Trasse lediglich elektrifiziert werden sollte.

Vor diesem Hintergrund wundert den NABU die Aussage von Femern A/S-Chef Baunkjaer, dass auf dÀnischer Seite zu den bisher eingeplanten rund sieben Milliarden Euro offensichtlich noch eine weitere Milliarde als finanzieller Puffer eingeplant werden kann. Denn die Refinanzierungsbasis des Vorhabens ist aus NABU-Sicht dort bereits komplett weggebrochen. Das Bahnaufkommen wurde in der Prognose halbiert. Die DÀnen machen die Storebeltquerung durch eine massive Preissenkung attraktiver und rechnen dadurch pro Jahr mit 180.000 Fahrzeugen weniger am Fehmarnbelt. Die von Deutschland und DÀnemark kurz vor Abschluss des Staatsvertrages zur Fehmarnbeltquerung verkaufte Reederei Scandlines wird ihren Betrieb nicht wie erwartet einstellen, sondern privatwirtschaftlich in Konkurrenz zum Tunnel weiter betreiben.
Ob die Fehmarnbeltquerung angesichts zahlreicher Alternativen im Ostseeraum ĂŒberhaupt den von den VorhabentrĂ€gern erwarteten „Staubsaugereffekt“ entfalten wird, halten zahlreiche Verkehrsfachleute schon lange fĂŒr fraglich.

Der NABU hĂ€lt die dĂ€nischen Verkehrsprognosen fĂŒr unseriös. Ein Beispiel fĂŒr die Trickserei zeigt sich besonders am Umgang mit dem so genannten „Bordershop-Verkehr“. Allein ein Drittel der Prognose von tĂ€glich rund 10.000 Fahrzeugen ist kein Verkehr zwischen Hamburg und Kopenhagen, sondern kleiner Grenzverkehr. DĂ€nen der Region kaufen mit speziellen FĂ€hrtickets in Deutschland billig Alkohol ein. „Die Aussage vom Femern A/S-Vorsitzenden Baunkjaer, 2020 werde gebaut, ist ein hilfloser Versuch, die dĂ€nische Öffentlichkeit und Politik zu beschwichtigen und Zuversicht zu verbreiten. Ein höchst umweltschĂ€dliches Mammutvorhaben in einem EU-Meeresschutzgebiet ohne solide finanzielle Basis werden wir juristisch angreifen“, sagt Malte Siegert, NABU-Fehmarnbeltexperte.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Flamanville Entscheidung: Fessenheim Abschaltung 2018?
 
Flamanville Entscheidung: Fessenheim Abschaltung 2018?
Verschiedene Medien berichten, dass die französische Atomaufsichtsbehörde ihre Zustimmung zur geplanten Inbetriebnahme eines neuen Kernkraftwerks im Jahr 2018, im französischen Flamanville am Ärmelkanal gegeben hat, obwohl der Stahl dieses AKW aus der berĂŒchtigten Stahlschmiede Le Creusot stammt, wo seit Jahrzehnten geschlampt worden war.

Der BUND, der mit vielen anderen grenzĂŒberschreitenden Initiativen seit Jahrzehnten die Abschaltung der beiden maroden Reaktoren in Fessenheim fordert, sieht die Entscheidung der französischen Atomaufsicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Einerseits rĂŒckt jetzt endlich die geforderte Abschaltung der altersschwachen Reaktoren im elsĂ€ssischen Fessenheim nĂ€her, denn in Frankreich wurde die Schließung an den Start des neuen AKW geknĂŒpft.
Andererseits geht jetzt am Atlantik ein neues, jetzt schon baufĂ€lliges und damit gefĂ€hrliches AKW Netz, das vom BUND und vielen Experten fĂŒr sehr gefĂ€hrlich gehalten wird. Die Koppelung der Abschaltung des AKW in Fessenheim an die Inbetriebnahme von Flammanville war und ist zutiefst unmoralisch. Der "neue" Reaktordeckel im AKW ist so marode, dass er im Jahr 2024 schon ausgetauscht werden muss.

Es gibt also in der gefĂ€hrdeten Region am Oberrhein keinen Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Dennoch steigt die Hoffnung auf eine baldige Abschaltung. Der BUND, die grenzĂŒberschreitende Umweltbewegung und die von einem jederzeit möglichen Atomunfall betroffene Bevölkerung im Elsass, in SĂŒdbaden und in der Nordschweiz ist die bisherige Verzögerungstaktik und das stĂ€ndige Hin und Her in der Abschaltdebatte leid und hofft auf eine endgĂŒltige Entscheidung.

Der Strom aus den neuen Reaktoren in Flamanville ist bereits heute teurer als Strom aus Windenergie. So lÀutet Flamanville das ökonomische Ende der Atomenergie ein.

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Mehr
 




Seite 1 2 3 4 5 
vrlogo.png
blaumeiseKlein.jpg


El Baladi
 
Citybed
 
Solarsiedlung
 
ecotrinova
 
Nabu

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 




Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger