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Donnerstag, 11. Februar 2016
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Verschiedenes 
 
ÖKO-TEST Kindergeschirr
Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2016 gibt es seit dem 29. Januar 2016 im Handel
 
ÖKO-TEST Kindergeschirr
Das Märchen vom Bio-Tellerchen

Es ist ein Tiefschlag für das Image von Bio-Kunststoffen: Ein neuer Test des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass Bambus-Geschirr nicht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt ist, sondern Kunststoffe enthält. Die reguläre Plastikware zeigte sich dagegen ohne auffällige Befunde.

Viele Eltern servieren ihren Kleinkindern die ersten Mahlzeiten auf robustem Plastikgeschirr, das auch mal die ersten Wurf- und Freifallexperimente schadlos übersteht. Meist werden diese Geschirre aus Melaminkunstharz gefertigt. Dessen Produktionsgrundstoffe Melamin und Formaldehyd sind jedoch problematisch: Melamin bildet Kristalle im Urin, die die Nieren lebensbedrohlich schädigen können. Formaldeyhd wird von der EU als krebsverdächtig eingestuft. Im Kunstharz sind diese beiden Stoffe gebunden und damit unbedenklich. Allerdings können sie durchs Braten, Kochen und durch heiße Speisen ins Essen und die Getränke übergehen.

ÖKO-TEST hat 16 Kindergeschirrsets eingekauft und im Labor auf bedenkliche Inhaltsstoffe und Materialtricksereien prüfen lassen. Das Ergebnis überraschte: Während die Kunststoffprodukte kein Melamin oder Formaldehyd absonderten und uneingeschränkt empfohlen werden können, sind die fünf Bambusprodukte aus Sicht des Verbrauchermagazins „nicht verkehrsfähig“. Die Anbieter bewerben sie als ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen wie Bambus und Maismehl hergestellt. Vier vermeintliche Ökogeschirrsets sind so zwar gesundheitlich unbedenklich. Doch in der Laboranalyse zeigte sich, dass die Pflanzenfasern mit Melaminharz verklebt wurden: klare Fälle von Verbrauchertäuschung. Bei einem fünften Bambusgeschirr, das ebenfalls als Ökoware beworben wird, konnte das verwendete Kunstharz nicht eindeutig identifiziert werden. Die Teller und Tassen des Sets sonderten jedoch krebsverdächtiges Formaldehyd in heiße Testflüssigkeit ab - in Mengen über EU-Grenzwert.
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Verschiedenes 
 
 
NABU begrüßt Aufbau eines bundesweiten Wolfs-Beratungszentrums
Zentrale Koordinierungsstelle hilft beim länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zum Wolf/Transparenz bei Informationen zur Wolfssituation notwendig

Der NABU begrüßt die Einrichtung eines bundesweiten Wolfs-Beratungszentrums. Die Beratungs- und Dokumentationstelle unter Führung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung soll die zuständigen Landesbehörden rund um den Wolf beraten und bundesweit Daten über das Wildtier sammeln und aufbereiten, wie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am heutigen Mittwoch in Berlin bekanntgab. Der NABU hatte sich seit längerem und wiederholt für die Einrichtung eines solchen Kompetenzzentrums zum Wolf ausgesprochen.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Eine zentrale Koordinierungsstelle, die alle Erfahrungen und Daten, die bundesweit im Wolfsmanagement gemacht und erhoben werden, bündelt und auswertet, ist ein wichtiger Schritt für einen fundierten länderübergreifenden Erfahrungsaustausch im Umgang mit dem Wolf. Wichtig ist dabei Transparenz. Mit der Stelle muss ein flüssiger Trialog zur Wolfssituation zwischen Bundesländern, Bund und Öffentlichkeit gefördert werden.“ Von dem gesammelten Wissen könnten Behörden in Bund und Ländern, Nutztierhalter und die Öffentlichkeit im Umgang mit dem Wildtier profitieren. Ein Beispiel sei der Erfahrungsaustausch und die Erforschung im Bereich von Herdenschutzmaßnahmen. „Es hilft dem Schäfer, wenn er schnell weiß, was er tun kann, und welche konkreten Maßnahmen in seiner Region sinnvoll sind“, so Tschimpke.

Von einem bundesweiten Beratungszentrum erhofft sich der NABU auch ein besseres Datennetz über die Fälle von illegaler Wolfstötung, bei denen die Aufklärungsquote nach wie vor klein und die Dunkelziffer groß ist. Ebenso fehlen noch Daten, wie sich das dichte Straßennetz auf die Populationsentwicklung vom Wolf auswirkt. Aktuell gibt es bundesweit 31 Rudel und acht Wolfspaare in den Ländern Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
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Verschiedenes 
 
 
Stadt schreibt Jagdpacht in Ebnet-Welchental aus:
Angebote bis Freitag, 19. Februar, ans Forstamt

Vom 1. April an verpachtet die Stadt Freiburg für die Dauer von neun
Jahren den Teil Ebnet-Welchental des gemeinschaftlichen
Jagdbezirks Freiburg aus. Er hat eine Gesamtfläche von 329 Hektar.
Davon sind 282 Hektar (110 ha Wald, 167 ha Feld, 5 ha Wasser)
jagdlich nutzbar. Der Pachtpreis beträgt 1.500 Euro.

Der Jagdbezirk ist Niederwildrevier mit Schwarzwild als Wechselwild.
Der Pachtpreis wurde über eine Pachtpreisberechnung im Anhalt an
das Verfahren des Landesbetriebes ForstBW hergeleitet. Eine
Gemeinschaft von zwei bis maximal drei Pächter oder Pächterinnen
ist Pachtvoraussetzung. Die Jagdstrecken betrugen im Jagdjahr
2012/13: kein Tier, 2013/14: fünf Rehwild, 2014/15: sieben Rehwild
und zwei Schwarzwild.

Die Vorauswahl der Pächter erfolgt durch die Ortsverwaltung Ebnet.
Bewertet werden unter anderem Zuverlässigkeit, Motivation und
jagdliche Erfahrung. Pächter müssen die Belange der Jagdgenossen
und des Naturschutzes berücksichtigen und im Stadtkreis Freiburg
wohnen. Es darf noch kein Pachtverhältnis bestehen.

Schriftliche Bewerbungen sind bis Freitag, 19. Februar, an die
Ortsverwaltung Ebnet (Steinhalde 67, 79117 Freiburg) zu richten. Für
Rückfragen stehen Ortsvorsteher Bernhard Sänger (Tel. 0761/
696898-13) und Forstrevierleiter Dieter Thoma (Tel. 0175/1850177)
zur Verfügung. Die Auswahl der Pächter erfolgt nichtöffentlich und
unabhängig vom Höchstgebot. Die Verpachtung nimmt abschließend
der Gemeinderat vor. Das städtische Forstamt informiert über die
weiteren Pachtbedingungen (Wildschadensregelung usw.).
Schriftliche Auskünfte sind gebührenpflichtig.
 
 

Verschiedenes 
 
Erneuter Fessenheim-Störfall am 4.2.16
 
Erneuter Fessenheim-Störfall am 4.2.16
Am 4.2.2016 hat es einen erneuten Störfall im ältesten AKW Frankreichs in Fessenheim gegeben.

Die Nachrichtenagentur Reuters spricht von "Rauch", die Feuerwehr war mit großem Aufgebot ausgerückt und die Betreiber und die Präfektur beruhigen wie immer.

Das Monopol zur Auswertung und Bewertung solcher Störfälle liegt zuerst immer beim Betreiber EDF. Das natürliche Interesse der EDF an einer „objektiven Bewertung“ solcher Unfälle kennen wir und wir haben auch immer erlebt, wie in Fessenheim versucht wurde, Unfälle herunter zu spielen.

Ein „kleiner“Störfall (wie ihn die franz. Medien aktuell melden) wäre isoliert betrachtet nicht unbedingt ein großes Problem. Das Problem im ältesten AKW Frankreichs in Fessenheim ist nach Ansicht von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer die Häufung extrem vieler „kleiner und großer“ Vorfälle und Unregelmäßigkeiten. Dies spricht für eine schlechte Sicherheitskultur im Atomkraftwerk und eine schlechte Sicherheitskultur ist immer auch eine Gefahr für die Menschen.

Alternde, laufzeitverlängerte AKW (in Fessenheim stehen die ältesten Reaktoren dieses Typs in Frankreich, die 1977 und 1978 in Betrieb genommen wurden) mit versprödeten Reaktordruckgefäßen vergrößern die Unfallgefahr und die fast bankrotte EDF braucht zum finanziellen Überleben eine Gefahrzeitverlängerung für AKW.

Dazu kommt die Erdbebengefahr im Rheingraben. Die Unfälle von Tschernobyl und Fukushima werden sich "genau so" nicht wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, oder eben in Fessenheim wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Ereignisabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW.

Echte Sicherheit gibt es erst, wenn der französische Präsident François Hollande sein Versprechen umsetzt und das altersschwache AKW Fessenheim schnellstmöglich abstellt

Um den politischen Druck aufrecht zu erhalten wird es am Oberrhein zum Tschernobyl-Jahrestag wieder grenzüberschreitende Proteste geben. Die Brücken-Aktionen sollen am Sonntag den 24.4.16 um 12 Uhr stattfinden.
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Verschiedenes 
 
Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume
Freistehende Winterlinde im Schmallen / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-Schlüsselblume
Vielfältig in Karlsruhe oder so gut wie verschwunden

Jedes Jahr versehen die unterschiedlichsten Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) oder die Loki-Schmidt-Stiftung verschieden Arten wie Bäume, Vögel oder Insekten mit dem Titel „des Jahres“. Bei manchen ist der Grund, dass sie in ihrem Bestand gefährdet sind. Oder sie erhalten den Titel wegen ihrer Vielfältigkeit. Das gilt beispielsweise für die Winterlinde. Sie sei die „beliebte Königin der Liebe“ und werde wegen ihrer vielfältigsten Verwendungen gewürdigt, wie die Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung in ihrer Begründung schreibt.
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NABU begrüßt Votum des EU-Parlaments für den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlien
Das Tegeler Fließtal / Foto: NABU / M. Strukow-Hamel
 
NABU begrüßt Votum des EU-Parlaments für den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlien
Kommissar Vella sollte Pläne zur Änderung des Naturschutzrechts schnellstmöglich beerdigen

Der NABU hat die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments für eine Beibehaltung und bessere Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien (Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) begrüßt. Mit dem Europäischen Parlament lehnt jetzt damit auch die direkte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger die Überlegungen der EU-Kommission ab, das geltende Naturschutzrecht zu ändern.

„Wir fordern EU-Umweltkommissar Karmenu Vella nun auf, die Debatte über mögliche Änderungen der Richtlinien, die nur von einer kleinen Gruppe von Lobbyisten betrieben wird, so schnell wie möglich zu beenden und sich wieder aktiv der Rettung der Biodiversität zu widmen. Das eindeutige Votum des Parlaments, die Position der EU-Umweltminister und vor allem die Ergebnisse der von ihm selbst durchgeführten Bürgerbefragung und Expertenstudie darf er nicht länger ignorieren“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der Bericht wurde mit einer großen Mehrheit von 592 Stimmen und nur 52 Gegenstimmen verabschiedet. In seinem Bericht betont das Europäische Parlament, dass die von den EU-Staats- und Regierungschefs im März 2010 beschlossenen Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2020 nur erreicht werden können, wenn die beiden Naturschutzrichtlinien als zentrale Säulen der Naturschutzpolitik der EU erhalten und besser umgesetzt werden. Zudem müsse die Agrarpolitik der EU mehr zur Erhaltung der Biodiversität und zur Finanzierung des Naturschutzes beitragen.

Zuvor hatten bereits am 16. Dezember 2015 die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten eine vollständige Umsetzung der Naturschutzrichtlinien und eine bessere Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen gefordert. Im Sommer hatten sich bei einer öffentlichen Online-Konsultation der EU-Kommission über 520.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen EU-Staaten und damit 94 Prozent aller Teilnehmer im gleichen Sinn geäußert.

Die vorläufigen Ergebnisse des von EU-Kommissar Vella in Auftrag gegebenen umfangreichen „Fitness-Checks“ der EU-Naturschutzrichtlinien bestätigen, dass nicht das EU-Recht, sondern die mangelhafte Umsetzung vor Ort und die EU-Agrarpolitik das Hauptproblem für den Artenschwund sind. So nehmen etwa die Vogelarten der intensiv genutzten Agrarlandschaft weiter dramatisch ab, während sich die Bestände vieler in Natura-2000-Gebieten geschützter Arten erholen. Der NABU sieht daher einen klaren Handlungsauftrag an die EU-Kommission und kritisierte, dass Umweltkommissar Vella sich in der gestrigen Plenardebatte trotz mehrfacher Aufforderung der Europaabgeordneten nicht eindeutig für die Erhaltung der Richtlinien ausgesprochen hat.

„Der EU-Kommission liegen jetzt nicht nur die fachlichen Belege, sondern auch die eindeutigen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger, der Umweltminister und unserer Volksvertreter im Europäischen Parlament vor, nicht die Axt an unsere Naturschutzstandards zu legen, sondern endlich Vorschläge zur besseren Umsetzung und Finanzierung der vorhandenen Gesetze vorzulegen“, so Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik. Im Sinne der von der Kommission stets betonten Notwendigkeit einer „besseren Rechtssetzung" sei es nun höchste Zeit, die Unsicherheit über die Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien, und damit über die Naturschutzgesetze von 28 Staaten, zu beenden. „EU-Recht muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und an fachlichen Erkenntnissen orientieren, und nicht an den Wünschen einflussreicher Lobbys aus der Agrar- und Holzindustrie“, so Mayr weiter.
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Verschiedenes 
 
 
GETEC 2016: Impulse für die Energiewende setzen
Rahmenprogramm ausgedehnt und mit neuer Struktur – Energieberatung auch für Unternehmen – Spezielle Angebote für Wohneigentümergemeinschaften – Neue Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung

Freiburg, 28. Januar 2016 – Das Konzept hat sich bewährt: Breit gefächerte Produktpräsentationen in den Bereichen Planen, Bauen und Wohnen und ein passend darauf abgestimmtes Rahmenprogramm kennzeichnen die neunte Gebäude.Energie.Technik (GETEC). Messebesucher können sich vom 26. bis 28. Februar 2016 auf dem Freiburger Messegelände zu allem Wissenswerten über Gebäudehülle, Heiz- und Anlagentechnik sowie regenerative Energien informieren – von der Technik über gesetzliche Vorschriften bis zu den zahlreichen Fördermöglichkeiten. Im kostenfreien Rahmenprogramm stehen Fachvorträge, Bauherren- und Nutzerseminare sowie geführte Themenrundgänge zur Wahl. Für die GETEC 2016 haben die Veranstalter den Umfang des Fachforums nochmals erweitert. Auch die Struktur der Fachvorträge folgt einem neuen Konzept. Produkt- und herstellerneutrale Impuls-Beratungen liefert das Messe-Herzstück, der „Marktplatz Energieberatung“. Erstmals hält die GETEC dort auch ein Beratungsangebot speziell für Unternehmen bereit. Alle Themen und Termine des umfangreichen Rahmenprogramms sind online unter www.getec-freiburg.de verfügbar.

Die Energiewende bleibt nach Überzeugung der GETEC-Veranstalter eine generationenübergreifende Herausforderung. Dazu braucht es Akteure wie das Handwerk, die sie aktiv vorantreiben. „Wir sollten die GETEC nutzen, alle Akteure der Energiewende an einem Ort zusammenzubringen und so sicherstellen, dass wir als Region in Sachen Klimaschutz immer eine Nasenlänge voraus sind. Wenn uns das gelingt, bleibt die GETEC Impulsgeber für die regionale Energiewende. Davon profitieren Kunden, ausführende Handwerker, Hersteller und Messe gleichermaßen“, sagt Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg und Mitveranstalter der Messe. Die Handwerkskammer Freiburg wird die GETEC für den Start eines Feldtests zur Nutzung von Elektro-Nutzfahrzeugen im Handwerk nutzen. Der Feldtest soll Handwerksbetriebe für die Möglichkeiten der Nutzung von elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen sensibilisieren. Dies soll in den kommenden Monaten ganz praktisch durch das Ausprobieren der Fahrzeuge im betrieblichen Alltag erfolgen. Über die Evaluation der Erfahrungen aus der Praxis soll anschließend ein differenzierteres Bild über die aktuelle Alltagstauglichkeit der e-Nutzfahrzeuge und die daraus resultierenden Anforderungen für eine zukünftige Nutzung entstehen.

Rahmenprogramm: Mit Fachleuten ganz nah ans Thema
Bauherren und Modernisierer finden auf der GETEC nicht nur praxisnahe Informationen an den Messeständen der rund 200 Aussteller. Schon traditionell erzeugt die GETEC Synergien für die Besucher mit dem auf das Produktspektrum abgestimmten kostenfreien Rahmenprogramm. Eine komplette Übersicht ist unter www.getec-freiburg.de verfügbar. Wesentliche Bausteine sind beispielsweise Fachvorträge. Hier haben die Veranstalter den Umfang nochmals erweitert und nun auch den Nachmittag des ersten Messetages am Freitag mit Fachvorträgen belegt. Erstmals wird es für jeden Themenblock einen Impulsvortrag eines Energieexperten geben, dem sich in der Regel drei Praxis-Fachvorträge anschließen, bei denen die Referenten größtenteils aus dem Kreis der Aussteller ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis an die Besucher weitergeben.

Wissenswertes für Wohneigentümergemeinschaften
Zwei Veranstaltungen des GETEC-Rahmenprogramms richten sich speziell an Wohneigentümergemeinschaften (WEG). Am Freitag, 26. Februar 2016, informiert ein Workshop von 13:00 bis 14:30 Uhr über rechtliche Fragestellungen bei der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen in der WEG sowie Fördermöglichkeiten bei der Finanzierung durch Stadt, Land und Bund. Darüber hinaus stellt am Samstag, 27. Februar 2016, von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Fachseminar erfolgreiche WEG-Sanierungen mit insgesamt 425 Wohneinheiten und spezielle Angebote der Stadt Freiburg vor. Zu Workshop und Seminar ist eine Anmeldung auf www.getec-freiburg.de notwendig.

Die passende Heizung finden
Der Modernisierung von Heizungen misst der Gesetzgeber mit neuen Vorgaben in der Energieeinspar-Verordnung EnEV, aber auch mit neuen Förderanreizen, eine hohe Bedeutung bei. Passend dazu beleuchtet am 28. Februar 2016 von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Expertenrunde das Thema Heizungs- und Anlagentechnik von allen Seiten: Das neue EU-Heizungslabel, neuartige Heizsysteme und der richtige Weg zur passenden Heizung stehen im Fokus. Ein weiteres Bauherrenseminar beschäftigt sich mit der Komplettsanierung der Gebäudehülle, ein Seminar für Modernisierer und Bauherren mit verschiedenen Heiztechniken und ein Nutzerseminar mit der thermischen Nutzung der Solarenergie für Warmwasserbereitung und Raumwärme. Messerundgänge, bei denen beispielsweise Schnittmodelle von Bauteilanschlüssen, Fensterschnitte, verschiedene Solaranlagen, Lüftungsgeräte, Kessel- und Brennertechnik oder Pufferspeicher gezeigt werden, runden die Inhalte der Vorträge und Seminare ab.

Marktplatz Energieberatung jetzt auch mit Angebot für Unternehmen
Herzstück der GETEC ist nach wie vor der „Marktplatz Energieberatung“. Private und gewerbliche Bauherren, die ein Neubau- oder Sanierungsprojekt angehen wollen, finden in Halle 2 bei Energieberatern aus der Region die zentrale Anlaufstelle. Je nach Beratungsanfrage gibt nach erfolgter Impulsberatung ein Messescout den Besuchern zielgerichtete Informationen, wo sie sich beispielsweise unmittelbar bei Ausstellern nach weiteren Details und passenden Produkten erkundigen können. Bei der diesjährigen GETEC können erstmals auch Unternehmen speziell auf sie zugeschnittene Energieberatungen nutzen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird eine Energieberatung in diesem Jahr noch attraktiver, nachdem sich die Förderbedingungen im Programm „Energieberatung im Mittelstand“ seit Jahresanfang verbessert haben. So erhöhte sich der maximale Förderbetrag der Energieberatung von Unternehmen mit maximal 10.000 Euro Energiekosten pro Jahr von 800 Euro auf 1.200 Euro. Auch die Abwicklung mit dem fördernden Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurde vereinfacht.

Sonderflächen für Erfindungen und Strom erzeugende Heizungen
Zum inzwischen dritten Mal präsentiert der Verein Zukunftsenergie e.V. auf einer Sonderfläche „Innovative Erfindungen zum Thema Energie“. Ein standardisiertes intelligentes Akku-System für viele verschiedene Anwendungen wird das Start-up-Unternehmen GreenPack auf der Sonderfläche des Vereins Zukunftsenergie zeigen. In den handlichen, mobilen Akkumodulen lässt sich Strom aus erneuerbaren Energien speichern und im Haushalt, E-Fahrzeugen und E-Geräten nutzen. Ebenfalls zum dritten Mal wird es eine Sonderfläche zum Thema „Strom erzeugende Heizungen - Mini-Blockheiz-Kraftwerke (BHKW)“ geben. Ein sehr aktuelles Thema, denn 2016 soll das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G 2016) in Kraft treten. Es sieht neue Fördermöglichkeiten vor, die den Einsatz von Blockheizkraftwerken für Hausbesitzer und Sanierungswillige wieder interessanter machen wird. Passend dazu steht am Freitag, 26. Februar 2016 von 15:00 bis 16:30 Uhr ein Fachseminar zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung für Eigentümer/Vermieter, WEG und Verwalter auf dem Programm. Vorgestellt werden wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Vorgehensweisen zum Bau und Betrieb von BHKW-Anlagen. Das Fachseminar ist für Messebesucher kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist über www.getec-freiburg.de erforderlich.

6. Kongress Energieautonome Kommunen parallel zur GETEC
Am 25. und 26. Februar 2016 findet der 6. Kongress Energieautonome Kommunen im Konferenzbereich der Messe Freiburg statt. Bei Vorträgen, Fachforen, Exkursionen, Messerundgängen und Workshops diskutieren Fachleute über die Chancen und Herausforderungen von Städten und Gemeinden, aktiv die regionale Energiewende voranzutreiben. Weitere Infos, das komplette Programm und Anmeldemöglichkeit unter www.energieautonome-kommunen.de.

IMMO 2016
Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet am Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar 2016 in Messehalle 1 die IMMO 2016 statt. Sie vermittelt einen kompakten und umfassenden Überblick über das Angebot der regionalen Immobilienbranche. Weitere Informationen unter www.immo-messe.freiburg.de.

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Gebäude.Energie.Technik 2016 auf einen Blick:

Datum: Freitag, 26. Februar - Sonntag 28. Februar 2016
Ort: Messe Freiburg, Halle 2 + 3, Messeboulevard (Freigelände) Europaplatz 1, 79108 Freiburg i. Br.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Turnus: jährlich
Ausstellerzahl: rund 200 (erwartet)
Besucherzahl: rund 10.000, davon ca. 25 % Fachbesucher (erwartet)
Ausstellungsfläche: 10.000 qm (brutto)
Eintrittspreise: Erwachsene 9,- Euro/Tag
Ermäßigt* 7,- Euro/Tag
Vorverkauf 7,- Euro/Tag (vom 15.1.-25.2.2016)
* Rentner, Schwerbehinderte, Schüler/Studenten

Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei
Schulklassen** ab 10 Personen 3,-EUR/Schüler
** Vorlage Schülerausweis erforderlich, 2 Lehrer kostenfrei

Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren während der Messeöffnungszeiten am Samstag und Sonntag.

Die Angebote im Rahmenprogramm der Gebäude.Energie.Technik sind für die Messebesucher kostenfrei.

Eintrittskarte = RFV Ticket
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Verschiedenes 
 
 
Deutschland braucht mehr gesunde Moore
NABU zum Weltfeuchtgebietstag am 2.2.: Moore sind unerlässlich als CO2-Speicher

Anlässlich des morgigen Welttags der Feuchtgebiete (2. Februar) kritisiert der NABU, dass Moore als lebenswichtige CO2- und Wasserspeicher in Deutschland und Europa immer noch nicht ausreichend geschützt werden. „Gesunde Moore speichern weltweit doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Doch nur noch fünf Prozent unserer deutschen Moore sind heute überhaupt noch in einem naturnahen Zustand“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Dabei hatte die Bundesregierung in ihrer 2007 verabschiedeten Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt dem Schutz der Moore höchste Priorität eingeräumt. „Bis heute bleibt es in vielen Punkten aber leider bei einer reinen Ankündigungspolitik“, bemängelte der NABU-Bundesgeschäftsführer. Mit Blick auf den Klimawandel und immer dramatischere Hochwasserlagen sei es dringend notwendig, Moore endlich effektiver schützen. Das gelte für die Bundesregierung, aber auch für jeden Garten- und Balkonbesitzer – denn fast jeder könne zum Schutz der Moore beitragen, so Miller.

Ein Teil der Moore landet Jahr für Jahr in Europas Gärten. Denn die Mehrheit aller verkauften Substrate basiert auf Torf, einem Abbauprodukt aus Mooren. Um Moore effektiver zu schützen, muss der Torfanteil in Blumenerden und im Gartenbau daher reduziert werden. Das hat auch die Bundesregierung als eines der wichtigsten Ziele definiert. Doch wie eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen kürzlich zeigte, plant die Bundesregierung in diesem entscheidenden Bereich zu wenig. Zwar wird künftig weniger Torf in Deutschland abgebaut werden, doch die in Deutschland eingesparten Mengen werden eins zu eins durch Importe, beispielsweise aus dem Baltikum, ersetzt. „Deutschland exportiert seinen ökologischen Fußabdruck damit in andere europäische Länder“, kritisierte der NABU-Bundesgeschäftsführer. Die aus dem Torfabbau resultierenden dramatischen Folgen für Klima und Natur blieben weiter bestehen.

Der NABU fordert daher die Bundesregierung auf, sich endlich stärker und effektiver für den Schutz der Moore einzusetzen. „Wir brauchen eine ganzheitliche Strategie, die auch die Förderung von Ersatzstoffen für Torf berücksichtigt und diese nicht für andere Zwecke vergeudet. Sonst werden wir in zehn Jahren immer noch keinen Schritt weiter sein“, so NABU-Moorschutzexperte Felix Grützmacher. Dazu sei es notwendig, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um das Ende der Abhängigkeit von diesem fossilen und damit endlichen Rohstoff einzuläuten.
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