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Dienstag, 23. Januar 2018
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Veranstaltungen 
 
Rätschenbauen, Holzrücken, Fackelwandern und mehr ...
Rätschenbau / Foto: Waldhaus Freiburg
 
Rätschenbauen, Holzrücken, Fackelwandern und mehr ...
Die Termine des Waldhauses im Januar/Februar 2018

Samstag, 27. Januar, 13 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 25. Januar
Rätschenbau im Waldhaus
Mitten in der fünften Jahreszeit können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene in der Grünholzwerkstatt unter Anleitung des Werkstattleiters Franz-Josef Huber Rätschen bauen, mit denen es sich nicht nur bei närrischen Gelegenheiten prima rätschen lässt. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Samstag, 3. Februar, ganztägig // Anmeldeschluss: 25. Januar
Schnupperkurs: HolzrĂĽcken mit dem Pferd am Waldhaus
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem Gespür für die Besonderheit der Situation sind für diesen Kurs am Waldhaus keine Vorkenntnisse nötig. Jürgen Duddek, Experte im einspännigen Holzrücken, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an diesem Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke einführen. Teilnahmegebühr: 109 Euro, nähere Informationen unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr // ohne Anmeldung
Konzertmatinee im Waldhaus mit dem Ensemble „Salonfähig“
Mit dem Ensemble „Salonfähig“ eröffnet das Waldhaus seine neue Saison mit Sonntagscafé. In der Matinee erklingen eigene Arrangements des Ensembles mit unterhaltsamen Kompositionen von Mozart bis Lehar, aufgelockert durch lustige und nachdenkliche Gedichte. Interpreten sind Stefanie Geisberger (Querflöte), Friedrich Kollmann (Kontrabass), Martina Merz (Klavier), Holger SchröterSeebeck (Geige), Brigitte Weigmann (Klarinette) und Clarissa Merz (Rezitation). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr // Anmeldeschluss: 7. Februar
Fackelwanderung zu den Waldmenschen am Waldhaus
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lassen sich bei einem stimmungsvollen Spaziergang im dunklen winterlichen Wald vom Holzkünstler Thomas Rees in die Märchen- und Mythenwelt seiner Holzskulpturen entführen. Nur vom Schein der Fackeln beleuchtet, erzählt jede der 17 Figuren, vom schlafenden Riesen über den Drachen bis zum Einhorn, eine eigene Geschichte. Teilnahmebeitrag inkl. Fackel 10 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Sonntag, 25. Februar // ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr steht Hirundo rustica, die Rauchschwalbe, auf dem Programm und um 16 Uhr Ursus arctos, der Braunbär. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten relative Eintrittspreise nach Selbsteinschätzung. Für Besitzer der Familiencard ist der Eintritt gratis.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café). Angebote für Schulklassen gibt es nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info unter Tel. 0761/8964 7710 oder im Internet ...
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Veranstaltungen 
 
 
Schnittkurs Obstgehölze
Sa 3. Feb. 2018, 11 – 16.00 Uhr

Die Obstbäume und Sträucher im Biogarten bieten alle Möglichkeiten, um die Grundlagen des Obstbaumschnitts praktisch zu erlernen, vom Pflanzschnitt bis zum Erhaltungsschnitt. Da es kalt sein kann, bringen Sie bitte warme Arbeitskleidung mit. Zwischendurch gibt es in der Ökostation etwas Theorie und heißen Tee.
• Fritz Thier, Ökostation • Gebühr: 40.00 EUR / Teilnehmer*in • Anmeldung unbedingt erforderlich!

Ă–kostation Freiburg
Am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg • Tel 0761 - 892333 • info@oekostation.de
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Verschiedenes 
 

Foto: www.wir-haben-es-satt.de
 
"Essen ist politisch!"
33.000 fordern mehr Tempo bei Agrar- und Ernährungswende

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem KampagnenbĂĽro "Wir haben es satt!" - Berlin, 20. Januar 2018

SPD und Union müssen Willen der Bevölkerung umsetzen: Schluss mit Glyphosat, Tierfabriken und weltweitem Höfesterben / Umwelt, Tiere und Bauernhöfe verzeihen keinen weiteren Stillstand

Mit einem ohrenbetäubenden Kochtopf-Konzert fordern 33.000 Menschen bei der "Wir haben es satt!"-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die kommende Bundesregierung zu einer neuen Agrarpolitik auf. "Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursacht lokal und global Probleme für Bauern, Klima, Tiere und Umwelt", sagt "Wir haben es satt!"-Sprecher Jochen Fritz und ergänzt im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben: "Der Umbau hin zu einer umwelt-, tier- und klimafreundlichen Landwirtschaft, in der Bauern gut von ihrer Arbeit leben können, darf von der Politik nicht weiter aufgeschoben werden." Das Demonstrationsbündnis ruft SPD und Union auf, keine weitere Zeit mehr verstreichen zu lassen und als erste Schritte Glyphosat zu verbieten sowie den überfälligen Umbau der Tierhaltung zu finanzieren, damit Schweine wieder Tageslicht sehen und Kühe auf Weiden grasen können.

Vor dem Agrarministergipfel im Bundeswirtschaftsministerium schlagen die Demonstranten auf ihre Kochtöpfe und fordern die Achtung der Menschenrechte, faire Handelsbedingungen und mehr Unterstützung für die ländliche Bevölkerung weltweit. Schon am Vormittag hatten die 160 Bauern, die die Demonstration mit ihren Traktoren anführten, eine Protestnote an die 70 versammelten Minister aus aller Welt übergeben. "Wir wollen raus aus der fatalen Exportorientierung und Landkonzentration, die Bauern hier und weltweit das Genick bricht", so Fritz über die Folgen der Agrarpolitik. Allein in den letzten 12 Jahren, mussten in Deutschland ein Drittel der Höfe ihre Tore schließen.

Bündnis-Sprecher Fritz weiter: "Essen ist politisch, immer mehr Menschen erkennen das. Aber die Politik nährt eine Agrarindustrie und lässt sie auf Kosten von Umwelt, Klima und Tieren produzieren. Damit wir alle nicht langfristig die Zeche dafür zahlen, muss die GroKo den Spieß jetzt umdrehen. Diejenigen, die nachhaltig produzieren und essen, müssen belohnt werden."

Mit Blick auf den morgigen SPD-Parteitag appelliert Martin Schulz als Sprecher der Traktorfahrer an sei­nen sozialdemokratischen Namensvetter, endlich Mut und Klarheit für eine zukunftsweisende Agrarpolitik zu beweisen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Schulz sagt: "Viele Bauern haben sich schon längst auf den Weg gemacht und verändern die Landwirtschaft Tag für Tag. Leider noch ohne die Unterstützung der Politik. Wir Bauern brauchen jetzt eine zukunftsfähige Politik, die verlässliche Entscheidungen trifft und Probleme löst. Der Stillstand der alten GroKo hat zu einer Spaltung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft geführt. Da müssen wir raus."

Konkrete Projekte in der nächsten Legislaturperiode müssen - neben Glyphosat-Ausstieg und Umbau der Tierställe - die Kennzeichnungspflicht bei tierischen Lebensmitteln, das Verbot von Reserve-Antibiotika in der Tierhaltung und faire Marktregeln zum Schutz von Bauernhöfen sein. Außerdem muss die Zahlung von EU-Agrarsubventionen an außerlandwirtschaftliche Investoren, die immer mehr Bauern den Boden unter den Füßen wegkaufen, sofort beendet werden.

Die Großdemonstration richtet sich gegen die Agrarindustrie, nicht aber gegen Landwirte. Die konventionellen und Öko-Bauern demonstrieren auch im achten Jahr im Schulterschluss mit Lebensmittelhandwerkern und der Zivilgesellschaft gegen die fatalen Auswirkungen der intensiven industriellen Landwirtschaft. Gemeinsam zeigt das breite "Wir haben es satt!"-Bündnis Wege für eine bäuerliche Zukunftslandwirtschaft und ein gutes Ernährungssystem auf.

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Statements von Rednerinnen und Redner der Demonstration:

Elisabeth Freesen, junge Bäuerin aus Niedersachsen, die mit dem Traktor angereist ist:

"Ich bin eine junge Bäuerin und ich liebe meinen Beruf. Ich übernehme gerne Verantwortung für den Hof, die Region und eine zukunftsfähige, bäuerliche Landwirtschaft. Zusammen mit den vielen anderen jungen Menschen, die die Demonstration anführen, setze ich mich für eine Zukunft auf dem Land ein. Wir wer­den unsere Äcker und Teller nicht der Agrarindustrie überlassen. Die GroKo muss junge Men­schen auf dem Land, Existenzgründung in der Landwirtschaft und vielfältige ländliche Räume fördern."

Christoph Bautz, Geschäftsführer der Bürgerbewegung Campact:

"Der Einstieg in die Agrarwende muss mit dem Ausstieg aus der Pestizid-Nutzung beginnen. Glyphosat lässt unsere Insekten sterben und macht die Äcker vor der Aussaat so leblos wie einen frisch gewiener­ten Küchenboden. Eine neue Bundesregierung muss klar Farbe bekennen, wann sie das Bienengift ver­bieten will. Wir Bürger und Bürgerinnen hätten da einen Vorschlag: 2018 ist Schluss!"

Ulrich Veith, BĂĽrgermeister der pestizidfreien Gemeinde Mals aus SĂĽdtirol:

"Das Beispiel der Gemeinde Mals zeigt: Es zahlt sich aus, fĂĽr eine bessere Welt einzustehen. Heute ist Mals frei von chemischen Pestiziden, in einigen Jahren wird es ganz SĂĽdtirol sein. Vielleicht zieht Europa mit. GroĂźes entsteht immer im Kleinen. Jeder einzelne kann, ja muss seinen Beitrag leisten. Weitsicht, Mut und Ausdauer, mehr braucht es nicht."

Fátima Aparecida Garcia de Moura, Federação de Órgãos para Assistência Social e Educacional (FASE), Brasilien:

"Soja ist nicht nachhaltig, es ist kein richtiges Lebensmittel, sondern vorrangig Futtermittel und wird vor allem für den Export produziert. Sojaanbau führt zu Vertreibungen von Familien und Landverlust. In meinem Staat Mato Grosso ist der größte Gewinner des Sojaanbaus der brasilianische Landwirtschafts­minister Blairo Maggi mit seiner Firma Amaggi."

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund fĂĽr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

"Gülle und Pestizide belasten Böden und Gewässer, bäuerliche Betriebe ringen ums Überleben und das Insektensterben zeigt, welche dramatischen Auswirkungen die industrielle Agrarproduktion auf die Artenvielfalt hat. Die nächste Bundesregierung muss Lösungen für die massiven Probleme der Land­wirtschaft präsentieren. Wir erwarten einen verbindlichen Umbauplan für die Tierhaltung, eine ambitio­nierte Minderungsstrategie für Pestizide und ein Verbot von Glyphosat und der für Bienen gefährlichen Neonikotinoide."

Ole Plogstedt, TV-Koch, bekannt aus "Die Kochprofis - Einsatz am Herd":

"Es geht um viel mehr, als nur um unser Essen. Eine vernünftige weltweite Agrarwende würde nicht nur Tierleid minimieren, sondern ebenfalls dem Welthunger und der Umweltzerstörung entgegenwirken. Nicht zuletzt würde sie auch Menschenrechte und Gesundheit schützen und sogar Fluchtursachen bekämpfen."

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

"Die Gesellschaft erwartet ein Mehr an Tierschutz. Tiere haben keinen Preis, Tiere haben einen Wert und Wirtschaftlichkeit darf kein Grund sein, ihnen Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Des­halb braucht es eine neue Agrarpolitik inklusive einer Nutztierstrategie, die den breiten Konsens der Ge­sellschaft hin zu mehr Tier- und Umweltschutz endlich in die Spur bringt."

Stephanie Strotdrees, Bäuerin und Vizepräsidentin von Bioland e.V.:

"In einem gesunden Kreislaufsystem gehören Tierhaltung und Landwirtschaft zusammen. Die Tiere müssen von der Fläche ernährt werden können und der Acker muss Gülle und Mist aufnehmen können. Nur so können wir eine Lösung für die Nitratproblematik schaffen. Fördermittel müssen an eine niedri­gere Tierzahl pro Hektar gekoppelt werden."

Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft:

"Wir brauchen eine grundlegende Reform der europäischen Agrarpolitik. Diejenigen, die umwelt- und klimaschonenden Ackerbau betreiben und Tiere artgerecht halten, müssen durch Direktzahlungen un­terstützt werden, nicht wer am meisten Flächen besitzt. Die Bäuerinnen und Bauern sind bereit, aber die Politik muss den Rahmen schaffen. Gerade die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe braucht das Land."

Kirsten Wosnitza, Milchbäuerin aus Schleswig-Holstein vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter:

"Eine Agrarpolitik mit dem System ,immer billiger - immer mehr' ist gegen die Interessen von Bauern und Bürgern. Milchbauern wollen keine Überschussproduktion, sondern sie brauchen faire Marktregeln und faire Preise. Dann können öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen bezahlt werden und nach­haltige Milcherzeugung wird eine echte Perspektive haben."

Rudolf Bühler, Bauer aus Hohenlohe und Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwä­bisch Hall:

"Wir Bauern fordern die Agrar- und Ernährungsindustrie auf: Hände weg von Saatgut und Tierzucht. Schluss mit der Enteignung und Vertreibung von Bauern und Hirten durch die Agrarindustrie! Wir treten ein für den Schutz von natürlichen Ressourcen, der indigenen Kulturen, des indigenen Wissens und des Bodens, den Bauern seit Generationen bewirtschaften und bewahren. Für den globalen Schutz der indi­genen Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen dieser Welt! Die Vereinten Nationen müssen das end­lich durch Bauernrechte sicherstellen."
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Artenschutz in modernen Zoos
Dr. Clemens Becker (rechts) pflanzt einen Baum in Ecuador / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Artenschutz in modernen Zoos
Vortrag am 25. Januar von Dr. Clemens Becker im Exotenhaus

Dr. Clemens Becker spricht am Donnerstag, 25. Januar, in einem Vortrag im Exotenhaus über die Wandlung des Zoos von einer reinen Zurschaustellung der Tiere hin zu einem modernen Artenschutzzentrum. "Es ist eine sehr wichtige und spannende Veränderung. Früher waren Zoos Menagerien, die möglichst viele Tiere vorführen wollten", erläutert der stellvertretende Zoodirektor und Kuratur Artenschutz beim Zoo Karlsruhe. "Heute steht der Artenschutzgedanke im Vordergrund", so Becker. Vom Aussterben bedrohte Tiere züchten, Wiederauswilderungsprojekte unterstützen, Botschaftertiere – das seien Schlagwörter, die mittlerweile den Zoogedanken prägen. "Der Zoo ist eine Arche für bedrohte Tierarten und soll die Menschen für die Umwelt begeistern. Wir wollen Bewusstsein schaffen für den Wert der Artenvielfalt und ein Fenster in die Natur sein", stellt Becker heraus.

Der Vortrag gibt einen kurzen historischen Abriss der Entwicklung, soll aber vor allem die wichtigen Änderungen aufzeigen. Die Gründung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe ist da ein wichtiger und konsequenter Punkt für die Neupositionierung. Im Vortrag erläutert Becker, welche Projekte über die Stiftung in der Natur unterstützt werden können.

Der Abend ist Teil der Herbst-Winter-Vortragsreihe im Zoo zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Der Einlass ist ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b ab 18 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende zugunsten der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird gebeten.

zum Bild oben:
Dr. Clemens Becker (rechts) pflanzt einen Baum in Ecuador. Im Vortrag werden auch die Projekte der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe angesprochen / Foto: Zoo Karlsruhe
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Verschiedenes 
 
 
NABU begrĂĽĂźt Plastikstrategie der EU-Kommission
Miller: Vermeidung von Einweg-Plastik muss an erster Stelle stehen

Straßburg/Berlin – Der NABU begrüßt den heute in Straßburg von der EU-Kommission vorgestellten Vorschlag für eine Plastikstrategie und fordert die Pläne zur Eindämmung des Plastikabfalls nun zügig umzusetzen. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen alle Plastikverpackungen in der EU bis 2030 recycelbar werden, der Verbrauch von Einwegplastik eingedämmt und die Verwendung von Mikroplastik etwa in Kosmetika soll beschränkt werden. Die Strategie zum zukünftigen Umgang mit Kunststoffen kommt zur richtigen Zeit, denn es gibt zahlreiche Baustellen beim Thema Plastik: Es basiert auf fossilen Rohstoffen, es gibt zu viel davon in vermeidbaren Einwegprodukten – von der Kunststofftüte bis zur Plastikflasche – und nach einem sehr kurzen Leben wird es häufig verbrannt, deponiert oder achtlos in der Umwelt entsorgt.

"Die Vermeidung von Einweg-Plastik muss an erster Stelle der zukünftigen politischen Maßnahmen stehen, denn 31 Kilo jährlicher Plastikmüll pro EU-Bürger sind zu viel. 2015 hat die EU ein Reduktionsziel für Plastiktüten ausgegeben, entsprechende Schritte müssen nun auch für andere Anwendungen wie für Einweg-Plastikflaschen und To-Go-Becher folgen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Zusätzlich müssten mehr wirtschaftliche Anreize für weniger Plastik geschaffen werden. Die EU-Mitgliedsstaaten und die Industrie dürfen sich daher einer EU-weiten Plastiksteuer, wie von Haushaltskommissar Oettinger vorgeschlagen, nicht verweigern. „Eine Materialsteuer, die bei den Plastikproduzenten ansetzt, könnte erheblich zur Kunststoffvermeidung und zu besserem Recycling beitragen. In der Folge würden die Hersteller sich auch mehr Gedanken um umweltschädliche Zusatzstoffe machen, die häufig eine Barriere für das Recycling von Kunststoffen bedeuten“, so NABU-Umweltexperte Sascha Roth.

Auch Deutschland wird von der Plastikflut überschwemmt. Der NABU wird der zukünftigen Bundesregierung, egal welcher politischen Couleur, genau auf die Finger sehen, so dass sie klare Reduktionsziele von Einwegprodukten aus Plastik vorgibt und Hersteller beim recyclingfreundlichen Design von Kunststoffen stärker in die Pflicht nimmt. „Ein ökologisches Maßnahmenbündel muss die Einführung einer Getränkeverpackungssteuer zur Stärkung von Mehrwegverpackungen und eine dynamische Quote beinhalten, die den Einsatz von recycelten Kunststoffen in neuen Produkten und Verpackungen vorschreibt“, so Roth.

Hintergrund: Der weltweite Plastikverbrauch ist in den vergangenen Jahrzehnten explodiert. Während Mitte der 60er Jahre noch etwa 15 Millionen Tonnen jährlich genutzt wurden, sind es heute mehr als 310 Millionen Tonnen pro Jahr . Nach aktuellen Schätzungen wird sich der Konsum bis 2050 noch einmal vervierfachen. 40 Prozent der Plastikproduktion gehen auf die Verpackungsbranche zurück, wo es ein großes Vermeidungspotenzial gäbe. 90 Prozent des Plastiks besteht aus fossilen Energieträgern und mittlerweile werden sechs Prozent des weltweit geförderten Erdöls zu Kunststoff verarbeitet. In der EU werden 40 Prozent der Haushaltsabfälle aus Plastik verbrannt, der Rest wird recycelt oder deponiert. Fast die Hälfte des EU-Plastikmülls wurde bisher nach China exportiert, doch die chinesische Regierung hat im Januar weitgehende Importstopps eingeführt. Um die ökologischen Probleme von Kunststoffen anzugehen, sind die EU-Institutionen in der finalen Abstimmung über ein Maßnahmenbündel aus neuen Abfallrichtlinien mit höheren Recyclingquoten, das so genannte Kreislaufwirtschaftspaket sowie über die Plastikstrategie. Schwerpunkte der Strategie sind die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, die niedrigen Recycling- und Mehrwegquoten von Plastik und dessen Anwendungen sowie die Vermüllung von Land und Meer durch Kunststoffe.
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Karlsruhe: Inspiration fĂĽr Pflanzenliebhaber- Offene Pforte 2018
Gärten und Höfe bis 22. Januar anmelden

Zum fünften Mal findet in diesem Jahr das Projekt "Offene Pforte" in Karlsruhe statt. Private Gärten und Höfe stehen dafür an einem oder mehreren Terminen zur Besichtigung offen und sollen dazu anregen, sich auszutauschen, Neues zu lernen oder Tipps zu geben. Es geht um Vorlieben, Inspirationen für Gestaltung und Erhaltung, um Informationen mit Mehrwert und nicht zuletzt um die Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt.

Wie in vielen anderen Städten stellte sich auch in Karlsruhe die Gelegenheit zum Gespräch zwischen den Gartenbesitzen und -besuchern als größter Anreiz heraus. Im Vordergrund steht die gemeinsame Freude an Pflanzen und der Arbeit mit ihnen.

Für eine möglichst große Vielfalt der offenen Anlagen hofft das Gartenbauamt, welches das bürgerschaftliche Engagement unterstützt, auf rege Beteiligung. Neben privaten Anlagen sollen auch Schul- und Kleingärten Berücksichtigung finden. Die Teilnehmer legen den Zeitraum selbst fest, in dem Garten oder Hof zur Besichtigung offen stehen.

Noch bis 22. Januar läuft die Anmeldung für die Offene Pforte - schriftlich an: Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, 76124 Karlsruhe; per Telefon unter 0721/ 133-6726 oder 133-6701 sowie per E-Mail an hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de.

Anfang April erscheint eine Broschüre mit allen 2018 teilnehmenden Gärten und Höfen.
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»Das Schweigen der Felder und Wälder«
Am 22. Januar um 18:00 Uhr findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung Freiburg eine Diskussionsveranstaltung zum Thema »Artensterben« statt. Eingeladen ist dazu der Heidelberger Wissenschaftsjournalist Dr. Daniel Lingenhöhl, der über eine mögliche Wende in Richtung Erhalt der Artenvielfalt in der Katholischen Akademie Freiburg sprechen wird. In Westeuropa leben heute 300 Millionen Vögel weniger als noch vor 20 Jahren – ein Trend, der auch und gerade für Deutschland gilt: Industrialisierte Landwirtschaft, Verkehr und verdichtete Städte sind nur drei der zahlreichen Gründe, warum es mit unserer Artenvielfalt bergab geht. Selbst noch häufige Vogelarten erleiden dramatische Bestandseinbrüche. Doch es gibt auch Lichtblicke: Einst vom Aussterben bedrohte Großvögel wie Seeadler, Kranich oder Schwarzstorch haben sich wieder erholt. Eine Wende in Richtung Erhalt der Artenvielfalt ist also möglich. Doch wie kann uns das in der Fläche gelingen? Und welche Anstöße können uns gesellschaftlich zum Umdenken bewegen? Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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Freiburg: Erste Second Hand Börse im Neuen Jahr
Im Mittelpunkt der 1.Second Hand Börse im Neuen Jahr am Samstag, den 27. Januar 2018 steht die große Kleiderbörse, die in der Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr in der Messe Freiburg stattfindet.
Mehr als 300 Aussteller bieten beim größten Markt für Second Hand Artikel in Baden-Württemberg ein sehr reichhaltiges Angebot von Kleidung, Schuhe, Taschen, Kopfbedeckungen und Accessoires an.
Modellschuhe aus der Schuhstadt Pirmasens werden ebenso angeboten wie maĂźgefertigte Kleidung und Sondermodelle. FĂĽr die Anprobe stehen 12 Umkleidekabinen zur VerfĂĽgung.
Gleichzeitig findet der Große Fahrradmarkt mit mehr als 500 Fahrrädern statt. Vom Kinderrad bis zum Spezial Mountainbike werden Räder für alle Altersgruppen und sehr viel Zubehör sowie Ersatzteile angeboten.
Ein Spezialmarkt ist auch der Kindersachenmarkt mit seinen zahlreichen Angeboten von Kinderkleidung, Kinderwagen, Spielsachen.
Beim Spielemarkt finden GroĂź und Klein eine Auswahl an Spielsachen.
Das große Kuchenbüffet und weitere Speisen und Getränke sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Der sehr günstige Eintrittspreis für alle vier Veranstaltungen beträgt :
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können die Second Hand Börse Eintrittsfrei besuchen.
3,00 € für Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte (bitte Ausweis vorlegen!)
3,50 € für Arbeitnehmer und sonstige Besucher
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