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Samstag, 25. November 2017
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NABU: Klimaschutz kommt in Bonn voran und tritt in Berlin auf der Stelle
Tschimpke: Jamaika-Streit um Kohleausstieg und Klima gefährdet deutsche Klimaziele

Berlin/Bonn ‚Äď Zur Halbzeit der Weltklimakonferenz in Bonn und anl√§sslich des diese Woche startenden Ministersegments erkl√§rt NABU-Pr√§sident Olaf Tschimpke: ‚ÄěIn Bonn geht es darum, dass das Pariser Klimaschutzabkommen ein geeignetes Regelwerk bekommt, das kommendes Jahr auf dem Weltklimagipfel in Polen beschlossen werden kann. Die Verhandler sind in der ersten Woche dabei gut voran gekommen. W√§hrend es beim Klimaschutz in Bonn vorangeht, treten die Jamaika-Unterh√§ndler in Berlin auf der Stelle.‚Äú Knackpunkte sind die Klimaschutzziele bis 2020 und vor allem der Kohle-Ausstieg.

‚ÄěFrau Merkel hat noch im Wahlkampf versprochen, dass die deutschen Klimaschutzziele bis 2020 erreicht werden. Jetzt wird es Zeit, dass die Bundeskanzlerin in den Sondierungsgespr√§chen ein Machtwort spricht und sowohl Unionsparteien als auch FDP auf diese Linie bringt. Ohne eine entsprechende Vereinbarung f√ľr die zuk√ľnftige Regierung provoziert die Kanzlerin diese Woche in Bonn eine internationale Blamage Deutschlands. Als Gastgeber der Weltklimakonferenz kann Deutschland nicht strengen Klimaschutz von anderen fordern und die eigenen Ziele kippen,‚Äú so Tschimpke weiter.

Aktuelle Prognosen des Bundesumweltministeriums gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 lediglich eine Minderung der Treibhausgasemissionen von rund 32 statt der geplanten 40 Prozent erreicht werden. ‚ÄěAm Kohleausstieg f√ľhrt kein Weg vorbei, wenn Deutschland seine selbstgesteckten Ziele noch erreichen will. Die dreckigsten und √§ltesten Kohlekraftwerke m√ľssen sofort vom Netz und auch im Verkehrs- und Geb√§udesektor m√ľssen die Weichen gestellt werden, um die CO2-Emissionen massiv zu senken,‚Äú so NABU-Klimaschutzexperte Sebastian Scholz.
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Eintrag vom: 14.11.2017  




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