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Dienstag, 22. August 2017
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√ĖKO-TEST glutenfreie Lebensmittel
Schadstoffe statt Klebereiweiß

Glutenfreie Produkte
enthalten teilweise zu viele Schadstoffe.

Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.d
√ĖKO-TEST hat in der aktuellen August-Ausgabe 20 glutenfreie Lebensmittel untersucht, darunter Mehl, Brot, Nudeln und Haferbrei. Die gute Nachricht ist, dass das Labor bei den Produkten Gluten gar nicht oder nur in Spuren gefunden hat. Die schlechte Nachricht ist aber, dass bei gut der H√§lfte die Qualit√§t verbesserungsw√ľrdig ist. Denn diese Produkte enthalten eine Vielzahl an Schadstoffen.

Rund ein Prozent der Bev√∂lkerung ist von Z√∂liakie betroffen, sprich sie vertragen kein Gluten. Dieses ist auch als Klebereiwei√ü bekannt und steckt in Weizen, Roggen, Gerste und verwandten Getreidearten wie Dinkel, Gr√ľnkern und Emmer. Gluten hat zur Folge, dass sich die Darmzotten zur√ľckbilden. Weil der Darm dadurch nicht mehr gen√ľgend N√§hrstoffe aufnehmen kann, entstehen im Laufe der Erkrankung N√§hrstoffdefizite. Betroffene leiden unter Durchfall, Bl√§hungen, Schlaflosigkeit, Depressionen oder Eisenmangel.

Umso wichtiger ist es, dass das Angebot an glutenfreien Lebensmitteln steigt. Leider entt√§uschen viele Produkte im √ĖKO-TEST, weil sie mit gesundheitlich bedenklichen Schadstoffen belastet sind. So wies das Labor in allen reishaltigen Proben krebserregendes anorganisches Arsen nach. Auch in einem Haferbrei wurde der Schadstoff entdeckt, obwohl Hafer normalerweise kein Arsen anreichert. Dar√ľber hinaus wurden in manchen Marken etwa das giftige Schwermetall Cadmium, bedenkliche Pestizide Ő∂ darunter Glyphosat Ő∂, Schimmelpilzgift, krebsverd√§chtiges Chlorpropham sowie Mineral√∂lbestandteile gefunden.

Das √ĖKO-TEST-Magazin August 2017 gibt es seit dem 27. Juli 2017 im Zeitschriftenhandel.
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Eintrag vom: 10.08.2017  




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