oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Dezember 2017
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Weihnachtliche Lichterreise rund um das Waldklassenzimmer
Die Weihnachtsgeschichte hautnah und in besonderem Ambiente erleben können Groß und Klein wieder bei der Lichterreise rund um das Waldklassenzimmer (Linkenheimer Allee 10). Von Dienstag, 12., bis Donnerstag, 14. Dezember, besteht jeweils zwischen 17 und 19.30 Uhr die Gelegenheit zum Adventsspaziergang im von Kerzen erleuchteten Wald. Bilder zum Geschehen um die Geburt Jesu, eine Krippe mit lebensgroßen Holzfiguren und Punsch am warmen Ofen erwarten die Besucher. Ein kostenloses Angebot der stĂ€dtischen WaldpĂ€dagogik, das auch keine Anmeldung erfordert.
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Wenn Radler vom Nikolaus gesehen werden
Foto: Veranstalter
 
Karlsruhe: Wenn Radler vom Nikolaus gesehen werden
Rund 200 SchokoladennikolĂ€use fĂŒr vorbildliches Fahren mit Licht verteilt

Gesehen werden einmal anders: Wer heute morgen nicht als dunkles Etwas ĂŒber den Ludwigsplatz radelte, geriet in die Aufmerksamkeit des Nikolauses. Denn dieser belohnte diejenigen Radlerinnen und Radler mit einem Schokoladennikolaus, die mit eingeschaltetem Fahrradlicht unterwegs waren. Die Verteilung an Radler als Dankeschön fĂŒr vorbildliches Verhalten ĂŒbernahm das Radförderteam der Stadt mit UnterstĂŒtzung der StadtrĂ€te Michael Zeh, Karl-Heinz Jooß, Michael Haug, Uwe Lancier, Dr. Albert KĂ€uflein und Istvan Pinter. "Ich fahre selbst Rad und Auto und weiß daher, wie wichtig ein eingeschaltetes Licht ist“, begrĂŒndete Stadtrat KĂ€uflein, warum er fĂŒr die Aktion gerne zum FrĂŒhaufsteher wurde. "FrĂŒher Überfall am Morgen zu Gunsten der Verkehrssicherheit“, nannte Stadtrat Lancier die „tolle Aktion, mit der die Stadt sich auch fĂŒr VerhaltensĂ€nderungen bei den Radfahrenden engagiert. Vorbild könne jeder sein, fĂŒgte Stadtrat Haug an. Er sorge dafĂŒr, dass auch seine Kinder immer mit Licht fahren. Klar, dass er daher bei der Aktion dabei sei – „auch wenn es frĂŒh am Morgen ist“.

Rund 200 NikolĂ€use verteilten sie zwischen 6.30 und 7.30 Uhr – und sorgten bei den Beschenkten fĂŒr ein LĂ€cheln im Gesicht. Etwa bei Georg Kahles. Sein tĂ€glicher Weg aus der westlichen Innenstadt zur Arbeit am Zirkel sei zwar nicht weit: „Trotzdem ist bei mir das Licht automatisch immer an. Ich finde die Aktion schön.“ Gerne sahen die StadtrĂ€te und stĂ€dtischen Mitarbeiter natĂŒrlich, dass viele sich zusĂ€tzlich mit reflektierender Kleidung sichtbar gemacht hatten. Überhaupt sei er positiv ĂŒberrascht, „dass so frĂŒh fast alle mit Licht radeln“, meinte Stadtrat Zeh.

Nicht zum ersten Mal gehörte Stadtrat Jooß zu den „HilfskrĂ€ften“ des Nikolauses. Er freue sich, dass so viele Kollegen aus dem Stadtrat die Aktion mittragen. FĂŒr ihn ist klar: „Wer ohne Licht fĂ€hrt, gefĂ€hrdet sich und andere.“ In diesem Sinne erhielt ein Radler eine besondere Anerkennung fĂŒr „spontanes Erinnern“, nachdem er schnell vor Ort sein Licht reparierte, um einen Schoko-Nikolaus zu bekommen. Und auch Ehrlichkeit wurde belohnt: "Eigentlich dĂŒrfte ich nur einen halben Nikolaus bekommen. Denn Sie haben noch gar nicht gesehen, dass mein RĂŒcklicht gar nicht funktioniert."

zum Bild oben:
Nikolaus-Aktion der Stadt: Auch Georg Kahles und Mona Koffler wurden fĂŒr vorbildliches Radeln mit Licht mit einem Schoko-Nikolaus belohnt / Foto: Stadt Karlsruhe
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy
Deutschland, UK 2016 / 97 Minuten
Regie: Thomas Riedelsheimer
Darsteller: Protagonisten: Andy Goldsworthy, Tina Fiske, Holly Goldsworthy

Premiere mit Regisseur Thomas Riedelsheimer
in der Harmonie Freiburg am 8. Dezember 2017, 19 Uhr

Nach seinem ĂŒberwĂ€ltigenden Kinoerfolg RIVERS AND TIDES hat Thomas Riedelsheimer den in schottischen Land-Art-KĂŒnstler Andy Goldsworthy erneut ĂŒber Jahre begleitet. Ein sinnliches Kinoerlebnis, das wunderbar entschleunigt und zur mehr innerer Ruhe und Gelassenheit beitrĂ€gt.
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Zehn Tage lang den Eintritt selbst bestimmen
Seelöwen im Zoo Karlsruhe genießen die Wintersonne / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zehn Tage lang den Eintritt selbst bestimmen
Wunsch-Preis-Tage im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe / Ein Euro fĂŒr den Artenschutz

Kurz vor Weihnachten ist Hoch-Saison fĂŒr WĂŒnsche: Auch beim Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe darf sich etwas gewĂŒnscht werden. Ab Freitag, 8. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 17. Dezember, bestimmen die Besucherinnen und Besucher selbst, wie viel sie fĂŒr den Eintritt zahlen möchten - alleine, als Paar oder als Gruppe, fĂŒr einen ganzen Tag oder nur eine halbe Stunde. Es sind wieder Wunsch-Preis-Tage im Zoologischen Stadtgarten.

Jeder kann selbst entscheiden, was ihm der Besuch des Zoologischen Stadtgartens wert ist. Dazu werden an den EingĂ€ngen in diesem Zeitraum Wunsch-Preis-Formulare ausgegeben. Diese können ausgefĂŒllt an den Zugangskassen abgegeben werden. Bezahlt wird dort dann der eingetragene Preis.

"Im Sommer haben wir sehr viele GĂ€ste, im Winter sind es weniger. Obwohl gerade auch diese Zeit ihren besonderen Reiz hat. Da wollen wir mit unseren Wunsch-Preis-Tagen einen Anreiz setzen, auch im Winter den Zoo zu besuchen", sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. 2016 gab es die Aktion das erste Mal. In diesem Winter gibt es jedoch eine Neuerung. Von jedem Eintrittspreis wandert ein Euro in die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. So werden mit den Wunsch-Preis-Tagen auch Projekte in der Natur unterstĂŒtzt, die sich fĂŒr verschiedene Arten einsetzen.

Die Wunsch-Preis-Tage gelten fĂŒr den Kauf von Tageskarten jeder Art. Ausgenommen von der Aktion sind Gutscheine und Jahreskarten. Der Zoologische Stadtgarten hat aktuell von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Aufenthalt in der Anlage ist bis Einbruch der Dunkelheit möglich.
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Verschiedenes 
 
NABU fordert EU-weites Verbot von Neonikotinoiden
MarienkÀfer / Foto: NABU/ Helga May
 
NABU fordert EU-weites Verbot von Neonikotinoiden
Miller: Gift fĂŒr die Artenvielfalt - Agrarminister Schmidt muss sofort handeln

Berlin – Der NABU fordert die Bundesregierung auf, sich kommende Woche fĂŒr ein EU-weites Verbot der insektenschĂ€dlichen Neonikotinoide einzusetzen. Vom 12. bis 13. Dezember beraten Vertreter der EU-Mitgliedstaaten ĂŒber die Zukunft der ökologisch hoch bedenklichen Wirkstoffe und stimmen möglicherweise ĂŒber deren Zukunft ab. Speziell geht es dabei um die Insektengifte Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben inzwischen nachgewiesen, dass Neonikotinoide Insekten und Vögel hochgradig schĂ€digen. Honigbienen etwa verlieren unter Einwirkung des Gifts ihre Orientierung und können sich schlechter fortpflanzen. Weltweit weisen drei von vier Honigproben RĂŒckstĂ€nde von Neonikotinoiden auf. Die Wirkstoffe sind mittlerweile auch im Boden, im Wasser und in der Luft nachgewiesen. „Wie ein unsichtbarer Feind haben sich Neonikotinoide in den Ökosystemen angereichert. Sie bedrohen die biologische Vielfalt massiv“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Der NABU fordert Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, sich fĂŒr ein Komplettverbot aller Neonikotinoide einzusetzen. „Nach dem Glyphosat-Debakel muss Minister Schmidt jetzt unter Beweis stellen, dass er den Schutz von Insekten und Natur nicht vollends aus den Augen verloren hat. Dazu muss er keine weiteren Untersuchungen mehr abwarten, die Faktenlage ist glasklar. Er kann direkt handeln“, so Miller. Der Bundeslandwirtschaftsminister hatte allerdings am Montag in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ betont, ein letztes PrĂŒfverfahren der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit EFSA abwarten zu wollen.

Bislang hat die EU zur EindĂ€mmung der Neonikotinoide auf Teilverbote gesetzt. Nach Ansicht des NABU ein vollkommen ineffektives Mittel. „Die Teilverbote und Sondergenehmigungen der EU greifen ins Leere. Jahr fĂŒr Jahr werden weiter große Mengen eingesetzt. Um den Tod von Insekten und Vögeln zu stoppen, ist ein Komplett-Verbot die einzige Lösung“, so Miller weiter.

2013 traten nach einer Bewertung durch die EFSA das erste Mal ernsthafte Zweifel an der Unbedenklichkeit fĂŒr Honigbienen zu Tage. Daraufhin entschloss sich die EU zu einem befristeten Teilverbot fĂŒr die drei Wirkstoffe, das jedoch nur fĂŒr die Saatgutbehandlung von Mais und Raps greift – andere Kulturen können weiterhin mit Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam behandelt werden. Auch eine Blattbehandlung durch Spritzung ist weiter möglich.

Auch in Deutschland hat sich seit dem Verbot nur wenig geĂ€ndert: Von 2013 und 2016 wurden pro Jahr rund 200 Tonnen Neonikotinoide eingesetzt – dies sind rund ein FĂŒnftel aller Insektizide hierzulande. „In kaum einem anderen Land der EU werden so viele Pestizide eingesetzt wie in Deutschland. Die jetzige und kĂŒnftige Bundesregierung mĂŒssen schnell konkrete Ziele zur Reduktion beschließen. Vor allem mĂŒssen bei der Zulassung endlich die Auswirkungen auf die Artenvielfalt berĂŒcksichtigt werden“, so Miller. Dass in der EU Neonikotinoide ĂŒberhaupt zugelassen werden konnten, offenbare die eklatanten Schwachstellen in der Risikobewertung.

Der NABU fordert daher, dass Deutschland sogar ĂŒber ein eventuelles EU-Verbot hinausgeht. So sei ein bundesweites Verbot sĂ€mtlicher Neonikotinoide möglich und notwendig – neben den drei genannten sind derzeit noch Acetamiprid und Thiacloprid erlaubt. DarĂŒber hinaus sei ein Verbot auch beim Anbau unter Glas sinnvoll, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Wirkstoffe nach außen gelangen.

Um die Gefahren der Wirkstoffe kĂŒnftig besser bewerten zu können, mĂŒsse zudem das von EFSA entwickelte „Bee Guidance Document“ verpflichtend zum Einsatz kommen. Dieses sieht einen stufenweisen Bewertungsprozess vor, in dem die Wirkstoffe genaueren Tests unter realen Feldbedingungen unterzogen werden.

Hintergrund:
Als Neonikotinoide Anfang 1990 auf den Markt gebracht wurden, ging man davon aus, dass sie lediglich gegen schĂ€digende Insekten wie BlattlĂ€use oder KartoffelkĂ€fer wirken. Schnell entwickelten sie sich zu den weltweit am hĂ€ufigsten eingesetzten Insektiziden. Von dem in Deutschland zugelassenen Thiacloprid wurde in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 100 Tonnen jĂ€hrlich eingesetzt – maßgeblich in Raps, Weizen und Kartoffeln. Bei Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam sind es insgesamt 75 bis 300 Tonnen pro Jahr.

Um die Gefahrenlage fĂŒr Insekten besser beurteilen zu können, ist derzeit eine erneute Risiko-Bewertung durch die EFSA in Arbeit, die Anfang 2018 fertiggestellt sein soll. Ungeachtet dessen ist die Beweislage bereits jetzt erdrĂŒckend: In einer Metastudie kamen die Autoren erst vor wenigen Wochen zu dem Schluss, dass die negativen Auswirkungen weitreichend sind und nicht weiter ignoriert werden dĂŒrfen. Gemeinsam mit ĂŒber 80 VerbĂ€nden setzt sich der NABU unter dem Dach der „Save the Bees Coalition“ dafĂŒr ein, dass das EU-weite Verbot im kommenden Jahr in die Tat umgesetzt wird.
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Verschiedenes 
 
 
Slow Food Deutschland fordert die EU auf, der Überfischung ein Ende zu setzen
Am 11. und 12. Dezember 2017 treffen sich die EU-Fischereiminister in BrĂŒssel, um die zulĂ€ssigen Gesamtfangmengen fĂŒr FischbestĂ€nde in Nordsee und Atlantik fĂŒr 2018 festzulegen. Die Entscheidung der Minister ist richtungsweisend dafĂŒr, ob die EU dem rechtlich festgelegten Ende der Überfischung bis zum Jahr 2020 nachkommt. "Fischerei ist ein SchlĂŒsselthema fĂŒr die Zukunft unseres Planeten und der Gesellschaft. Die EU muss dafĂŒr Verantwortung ĂŒbernehmen und alles tun, um ihre eigene Gesetzgebung fĂŒr eine nachhaltige Fischerei einzuhalten. Wir brauchen konsequentes Handeln, keine VerwĂ€sserungen", fordert Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Im Jahr 2013 einigten sich die EntscheidungstrĂ€ger der EuropĂ€ischen Union auf eine weitreichende Reform ihrer Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Diese verpflichtet die EU rechtsverbindlich, die Überfischung wo immer möglich bis 2015, jedoch spĂ€testens bis 2020, zu beenden. Ziel ist die Wiederherstellung der FischbestĂ€nde in EU-GewĂ€ssern, wobei die GrĂ¶ĂŸe jedes einzelnen Bestandes oberhalb des Niveaus liegen soll, mit dem der höchstmögliche Dauerertrag erzielt werden kann. Die BestandsgrĂ¶ĂŸe einer Fischart in einem bestimmten Bewirtschaftungsgebiet muss so groß sein, dass sie nachhaltig befischt werden kann ohne ErtrĂ€ge oder ReproduktionsfĂ€higkeit langfristig zu gefĂ€hrden. Bezeichnet wird dies als Maximum Sustainable Yield (MSY).

Dies ist Voraussetzung fĂŒr die Erholung der FischbestĂ€nde, den Schutz der marinen Ökosysteme sowie fĂŒr die Steigerung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen der Fischerei in der EU. Seit des Inkrafttretens der reformierten GFP Anfang 2014 nimmt die Biomasse der BestĂ€nde zwar zu, eine Erholung ist jedoch noch lange nicht in Sicht. Darauf weist der neue Bericht "Taking Stock: Progress Towards Ending Overfishing in the European Union" der international renommierten Beratungsfirma Poseidon Aquatic Resource Management Ltd. hin. Bei zu wenigen BestĂ€nden wurde eine ausreichende Erholung festgestellt. Alleine 2017 haben die politischen EntscheidungstrĂ€ger 55 Prozent der Fangquoten zu hoch angesetzt, ungeachtet der wissenschaftlichen Empfehlungen. Hinzu kommen LĂŒcken in den von der EU-Kommission veröffentlichten EU-Fischereidaten sowie mangelnde Transparenz im Verfahren von Kommission und Rat, mit dem die Fangquoten festgelegt werden. Das erschwert RĂŒckschlĂŒsse auf den erzielten Fortschritt bei der Umsetzung der GFP.

"Die derzeitige Situation vieler FischbestĂ€nde ist weiterhin kritisch und die aktuellen Entwicklungen schaffen weder die notwendigen Voraussetzungen noch das zivilgesellschaftliche Vertrauen dafĂŒr, dass die EU die Überfischung bis zum Jahr 2020 beendet. Dabei sprechen wir hier von Fristen, die in der EU-Gesetzgebung festgeschrieben sind. Deshalb hoffe ich fĂŒr die Demokratie ebenso wie fĂŒr Mensch, Tier und Umwelt, dass die Verantwortlichen anstelle von Kurzschlussreaktionen in letzter Minute ab sofort und ĂŒber die nĂ€chsten drei Jahre hinweg signifikante Änderungen konsequent umsetzen", so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland. Auch MehrjahresplĂ€ne fĂŒr FischbestĂ€nde und Meeresregionen mĂŒssen auf den Weg gebracht werden.

Um Fischerei und Aquakultur so umzugestalten, dass sie umweltvertrĂ€glich sowie wirtschaftlich und sozial tragbar sind, ist aus Slow-Food-Sicht die Förderung der handwerklich arbeitenden Fischerei, die Vielfalt auf dem Teller sowie die Zusammenarbeit lokaler, öffentlicher und privatwirtschaftlicher Akteure mit Vertretern der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft ĂŒber regionale und nationale Grenzen hinaus, zentral. Handwerklich arbeitende Fischer mĂŒssen in Entscheidungsprozesse und Ressourcenmanagement eingebunden werden. Sie kennen die lokale Ökosysteme und BestĂ€nde, verfĂŒgen ĂŒber das Wissen, flexibel auf Änderungen in ihrer Region beispielsweise aufgrund des Klimawandels zu reagieren. Sie sind ein unverzichtbarer Faktor, wenn es um die ErnĂ€hrungssicherheit in KĂŒstenregionen geht. Die meisten Kleinfischer jedoch sind Zulieferer fĂŒr ZwischenhĂ€ndler, den Großhandel und Auktionen. Sie haben wenig Einfluss auf Preismechanismen und die Wertschöpfungskette. Hier muss die Politik regulierend eingreifen, um die notwendigen Voraussetzungen fĂŒr Direktvermarktung und Diversifikationsmaßnahmen zu schaffen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Klimawandel - Hitzeschutz
Sommerhitze - Bioklima / Stadtklima - Hitzeleben? / Klimawandel - Aktionsplan

Über "Der aktuelle Stand des Klimawandels im Kontext der UN-BeschlĂŒsse von Paris" berichtet Prof. Dr. Ulf von Zahn, em. Direktor des Leibniz-Instituts fĂŒr AtmosphĂ€renphysik, KĂŒhlungsborn, und ĂŒber "Leben mit der Hitze in Zeiten des Klimawandels – Beispiel Freiburg: Hitze-Warnsystem und -AktionsplĂ€ne fĂŒr die Bevölkerung, Bioklima der Zukunft, Folgen fĂŒr die akute und langfristige Stadtplanung" Prof. Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums fĂŒr Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes, Freiburg, zustĂ€ndig fĂŒr das Hitzewarnsystem in Deutschland, beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 9. Dezember, 10.15 bis 12.30 Uhr in der UniversitĂ€t Freiburg i.Br., Stadtmitte, KollegiengebĂ€ude 1, Platz der UniversitĂ€t 3, Hörsaal 1221. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Forums von ECOtrinova e.V. mit KlimabĂŒndnis, Eine-Welt-Forum und Agenda-21 BĂŒro Freiburg sowie weiteren Organisationen ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Jutta Grimm
 
Buchtipp: Jutta Grimm "Magisch fix"
KĂŒchen-Kreativbuch fĂŒr umweltfreundlichen Genuss

Selber machen statt kaufen: Die beliebten Helfer der fixen KĂŒche sind selbst gemacht deutlich gesĂŒnder, besser fĂŒr die Umwelt und kosten weniger als typische Supermarktprodukte. Wie einfach es ist, nachhaltige Alternativen zur fertig gekauften GemĂŒsebrĂŒhe, zu Tortenguss oder Pumpkin Spice selbst herzustellen, zeigt Jutta Grimm in ihrem Buch »Magisch fix«, erschienen im pala-verlag.

140 bewĂ€hrte Rezepte ihrer KĂŒche hat sie dafĂŒr zusammengestellt: von WĂŒrzmischungen, Ketchup und Senf ĂŒber Puddingpulver, KnuspermĂŒsli und Backmischungen bis hin zu WĂŒrzsaucen, Sirup und Aromaextrakten. Die Rezepte sind unkompliziert, die Zutaten einfach und ĂŒberall erhĂ€ltlich. Praktische Tipps und Anleitungen zur Verwendung, nĂŒtzliche Infos zur KĂŒchenpraxis und individuelle Geschenkideen begleiten die schnelle Einsatztruppe.

Ein KĂŒchen-Kreativbuch fĂŒr alle, die Freude am Selbermachen und Selbstversorgen haben, sich bewusst ernĂ€hren und weniger AbfĂ€lle produzieren, weniger wegwerfen und anders konsumieren möchten.

pala-verlag 2017, 192 Seiten, EUR 19,90
ISBN: 978-3-89566-373-4
 
 




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