oekoplus - Freiburg
Samstag, 24. Februar 2018
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Veranstaltungen 
 
 
„Den weltweiten Hunger beenden!“
So., 4. Feb. 14 – 17.00 Uhr

Den weltweiten Hunger zu beenden – das steht bei den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) mit an vorderster Stelle. Konkret heißt das, bis 2030 soll der Hunger beendet werden, ErnĂ€hrungssicherheit und eine bessere ErnĂ€hrung erreicht werden und eine nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden. In acht Unterzielen haben die Staaten das konkretisiert. Am heutigen Nachmittag wird diese Zielsetzung mit einer kleinen Ausstellung und mit Infomaterialien des Weltladens Gerberau thematisiert. Die Mitarbeiter*innen beraten gerne zu diesem wichtigen Nachhaltigkeitsziel. Parallel können Fladenbrote aus verschiedenen Getreidesorten wie z.B. Mais, Weizen, Dinkel geformt und im angeheizten Grundofen der Ökostation gebacken werden.
‱ Leitung: Carolin Bersin-Tarda und das Team des Weltladens Gerberau sowie Markus Stickling und Team der Ökostation

Ökostation Freiburg
Am Seepark ‱ Falkenbergerstr. 21 B ‱ 79110 Freiburg ‱ Tel 0761 - 892333 ‱ info@oekostation.de
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Verschiedenes 
 
 
ÖKO-TEST Hintergrund: Olympische Winterspiele
KettensÀgen-Massaker

Offiziell beteuert das Internationale Olympische Komitee (IOC) immer wieder, dass man bei olympischen Winterspielen auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit großen Wert lege. Doch die RealitĂ€t sieht anders aus – darauf macht ÖKO-TEST in der aktuellen Februar-Ausgabe aufmerksam: FĂŒr den Bau der SportstĂ€tten werden geschĂŒtzte Landschaften zerstört, wie aktuell in Pyeongchang, wo ein Hunderte Jahre alter Urwald abgeholzt wurde.

Wenn am 9. Februar die olympischen Winterspiele in Pyeongchang eröffnet werden, dann gibt es bereits einen großen Verlierer: die Umwelt. So wurden fĂŒr die Abfahrt am Mount Gariwang 58.000 BĂ€ume gefĂ€llt. Dabei handelte es sich um einen Urwald der besonderen Art: mongolische Eichen mit meterdicken StĂ€mmen, einzigartige Vorkommen großer Wangasre-BĂ€ume, eine lokale Birkenart. Der Wald gehörte zu den heiligsten in SĂŒdkorea; er galt als „ökologische Arche“, nicht wieder herstellbar – und war streng geschĂŒtzt. FĂŒr die Winterspiele hoben die Behörden diesen Schutzstatus jedoch auf.

Die Abholzaktion zeigt deutlich, wie rĂŒcksichtslos Organisationen rund um Olympia vorgehen – vom IOC ĂŒber die Internationale Ski-Föderation bis hin zu den Regierungen. Dabei gibt man sich nach außen gerne umweltbewusst. 1998 in Japan schaffte es der Klimawandel zum ersten Mal in einen offiziellen IOC-Report. Demnach sei es besonders wichtig, Winterspiele im Einklang mit der Natur auszurichten. Doch die Idee von den „grĂŒnen“ Spielen ist nicht glaubwĂŒrdig umgesetzt: Schnee wird oft per Lkw oder Hubschrauber geholt oder mithilfe von Schneekanonen kĂŒnstlich produziert. Weil alpine Disziplinen steile HĂ€nge verlangen, werden die SportstĂ€tten in empfindlichen Gebirgslandschaften und engen BergtĂ€lern errichtet. Dort drĂ€ngen sich dann fĂŒr die Dauer der Spiele Tausende Sportler und ein Vielfaches an Zuschauern, Journalisten und Offiziellen. FĂŒr den schnellen Transport der Menschenmassen werden mehrspurige Straßen gebaut.

ÖKO-TEST warnt, dass sich diese MĂŒhe fĂŒr die GastgeberlĂ€nder in der Regel nicht lohnt. Einige Orte haben sich finanziell ĂŒbernommen und mĂŒssen ĂŒber Jahre Schulden abzahlen. Die Schanzen, Bobbahnen und Hallen werden nach Olympia kaum genutzt. Teilweise ist man mit den Kosten fĂŒr den Unterhalt der Anlagen ĂŒberfordert – die StĂ€tten liegen brach.

Daher ist es umso wichtiger, dass sich die olympische Bewegung Gedanken macht, wie das Bekenntnis zu Umwelt und Nachhaltigkeit glaubwĂŒrdiger umgesetzt werden kann. Welcher Ort den Zuschlag fĂŒr die Spiele erhĂ€lt, das sollte sich auch an ökologischen Aspekten orientieren, fordert ÖKO-TEST. Viele UmweltschĂŒtzer raten, neue Wege zu gehen, wie etwa vorhandene WettkampfstĂ€tten zu nutzen oder einen festen Standort auf jedem Kontinent festzulegen, um die Neubauten zu begrenzen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2018 gibt es seit dem 25. Januar 2018 im Zeitschriftenhandel.
 
 


Verschiedenes 
 
 
NABU fordert Beibehaltung des Vertragsverletzungsverfahrens
in Sachen Stickstoffdioxid gegen Deutschland

Miller: Umweltministerin Hendricks fĂ€hrt mit leeren HĂ€nden nach BrĂŒssel

Berlin/BrĂŒssel – In einem offenen Brief hat der NABU heute EU-Umweltkommissar Karmenu Vella aufgefordert, das seit 2015 laufende Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen dauerhafter Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte fĂŒr Stickstoffdioxid weiter zu fĂŒhren. Hintergrund ist der Besuch von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am morgigen Dienstag in BrĂŒssel, bei dem sie Kommissar Vella die Maßnahmen Deutschlands zur Senkung der Stickstoffdioxide prĂ€sentieren soll.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Umweltministerin Hendricks fĂ€hrt mit leeren HĂ€nden nach BrĂŒssel. Die Bundesregierung hat leider keinen Plan und keine einheitliche Position, wie die Belastung der BĂŒrger mit gesundheitsgefĂ€hrdendem Stickstoffdioxid wirksam eingegrenzt werden kann. Auch die Arbeiten der Expertengruppen des Nationalen Forums Diesel haben – anders als von Ministerin Hendricks und Verkehrsminister Christian Schmidt in einem Brief an Kommissar Vella dargestellt – bisher keine substanziellen Fortschritte gebracht.

Der NABU kritisiert das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ der Bundesregierung als unzureichend und mahnt die NachrĂŒstung von Dieselfahrzeugen mit zu hohem Stickoxidausstoß auf Kosten der Autohersteller an. NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Der Verhandlungsstand in den Arbeitsgruppen des Nationalen Forums Diesel ist enttĂ€uschend. In keinem Handlungsfeld können kurzfristig wirksame und messbare Verbesserungen fĂŒr die LuftqualitĂ€t belegt werden. Daher muss die EU-Kommission das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland beibehalten und so den Druck auf die Bundesregierung aufrecht erhalten.“
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Verschiedenes 
 
ÖKO-TEST JAHRBUCH KINDER UND FAMILIE FÜR 2018
 
ÖKO-TEST JAHRBUCH KINDER UND FAMILIE FÜR 2018
Das aktuelle ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie fĂŒr 2018 gibt es
seit dem 18. Januar 2018 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 9,80 Euro.

Nur das Beste fĂŒrs Kind: ÖKO-TEST zeigt in den verschiedenen Tests immer wieder Probleme auf und erregt damit große Aufmerksamkeit: sei es mit Schadstoffen in Pflegeprodukten, mit krebserregenden Farben in Kinderbekleidung, mit unsicherem und schadstoffbelastetem Spielzeug oder mit ungesunder Babynahrung. Doch mit diesem neuen ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie fĂŒr 2018 kommen Eltern und ihre Kinder "sehr gut" durch das Jahr. Denn in (fast) jedem Test finden sich auch "gute" und "sehr gute" Produkte. In diesem Jahrbuch sind es mehr als 400 Produkte von ĂŒber 800 untersuchten.

Die Tests

Babytees: Zu empfehlen sind die Tees nur dann, wenn sie frei von Schadstoffen sind. ÖKO-TEST hat 15 Produkte testen lassen. Elf "sehr gute" und "gute" Produkte zeigen, dass Babytees grĂ¶ĂŸtenteils sichere Produkte sind.

Chicken Nuggets: Wenn Chicken Nuggets goldgelb gebrĂ€unt auf dem Teller landen, erinnert nichts an die HĂŒhner, die dafĂŒr in Brasilien, Thailand oder Europa in engen StĂ€llen gelitten haben. Die TierquĂ€lerei hat jedoch Konsequenzen: Die Labore fanden in den HĂ€hnchenteilen antibiotikaresistente Keime, Fettschadstoffe und Mineralöl. Grund genug, die Finger von den Nuggets zu lassen.

Fieber- und Schmerzmittel fĂŒr Kinder: Wenn Kinder unter Fieber leiden, helfen ZĂ€pfchen und SĂ€fte mit den Wirkstoffen Paracetamol und Ibuprofen. ÖKO-TEST hat 24 rezeptfreie PrĂ€parate begutachten lassen. Fast alle kann ÖKO-TEST empfehlen.

Babyöle: Die gesunde Babyhaut braucht nur wenig Pflege – und wenn doch, dann mit sanften Mitteln. Babyöle mit Parfum sind nicht die beste Wahl. Immerhin gibt es aber einige Produkte, die von ÖKO-TEST mit "sehr gut" ausgezeichnet wurden.

Babyfone: Die GerĂ€te produzieren zu viel Elektrosmog. Das war schon in frĂŒheren Testberichten ein Ärgernis, und daran hat sich bis heute nichts geĂ€ndert. 14 Produkte hat ÖKO-TEST ins Labor geschickt, zehn davon schneiden mit "mangelhaft" oder "ungenĂŒgend" ab. Lediglich eins ist empfehlenswert.

Silikonschnuller: Von 13 getesteten Schnullern wurden zwölf Produkte mit der Note "sehr gut" von ÖKO-TEST ausgezeichnet. Den Praxistest haben alle ausnahmslos bestanden.

Schulranzen: Sicherheit geht vor. Das sollte auch fĂŒr Ranzen gelten. Allerdings haben zu wenig Modelle genĂŒgend SignalflĂ€che. Eltern, Kinder und Hersteller achten eher auf schickes Design. Eine Änderung der DIN-Norm, die neue Warnfarben zulĂ€sst, könnte weiterhelfen. Zehn Schulranzen hat ÖKO-TEST ĂŒberprĂŒfen lassen.

Bastelkleber: Kinder basteln gern. Im Eifer des Gefechts landet Kleber oft auf den Fingerchen und gelangt von dort an Mund und Nase. ÖKO-TEST hat 21 vorwiegend als "lösungsmittelfrei" ausgelobte Kleber in die Labore geschickt, um zu prĂŒfen, wie problematisch die Produkte sind. Von sieben ist abzuraten.

Pflegezusatzversicherungen: Bei Pflegeversicherungen denkt man an alte Leute. Doch gerade fĂŒr Kinder können sie sehr nĂŒtzlich sein. Besonders flexibel ist die Pflegegeldtageversicherung. Hier können Eltern das Geld nach eigenem GutdĂŒnken einsetzen. ÖKO-TEST hat 28 Tarife von 22 Assekuranzen unter die Lupe genommen.

Weitere Tests
‱ Stilltees ‱ Mineralwasser fĂŒr SĂ€uglingsnahrung geeignet ‱ GemĂŒsebreie ‱ Reiswaffeln ‱ Muttermilchersatz ‱ Beikostöle ‱ Getreidebreie ‱ Kinderpudding ‱ ErkĂ€ltungsbĂ€der ‱ Allergiemittel ‱ Schnupfenmittel fĂŒr Kinder ‱ Mittel gegen BlĂ€hungen ‱ Brustwarzensalben ‱ FolsĂ€ureprĂ€parate ‱ Durchfallmittel ‱ LĂ€usemittel ‱ BabyfeuchttĂŒcher ‱ Duschgel fĂŒr Kinder ‱ Babypflegecremes ‱ Babywindeln ‱ Wundschutzcremes ‱ Pflegeprodukte fĂŒr Schwangere ‱ ReinigungstĂŒcher und feuchte Waschlappen ‱ Kinder- und Juniorzahncremes ‱ Wickelauflagen und -bezĂŒge ‱ Kindermatratzen ‱ Stillkissen und -bezĂŒge ‱ Tragehilfen fĂŒr Kinder ‱ HochstĂŒhle ‱ Babybodys ‱ Jako-O-Produkte ‱ Matschhosen ‱ Kinderjeans ‱ Fingermalfarben ‱ Straßenmalkreide ‱ Spielzeugklassiker ‱ Kugelbahnen ‱ Kinderteppiche
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Planungsverfahren bei Fehmarnbeltquerung politisch motiviert
Miller: Öffentliche Beteiligung scheint nicht erwĂŒnscht

Berlin – Am 24. Januar endet die Frist fĂŒr öffentliche Stellungnahmen im Rahmen des laufenden Planungsverfahrenes zur Fehmarnbeltquerung. Der NABU reicht seine Stellungnahme pĂŒnktlich ein, kritisiert aber erneut den Umgang mit der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Verbandsbeteiligung. Die Unterlagen um Stellungnahme wurden den klageberechtigten VerbĂ€nden mehrheitlich erst am 8. Januar zugestellt. Damit hĂ€lt die Verwaltung zwar den rechtlichen Rahmen ein, schrĂ€nkt damit aber eine umfassende PrĂŒfung und Beurteilung des Verfahrens von vornherein ein, da Hunderte Änderungen und ErgĂ€nzungen in ĂŒber 100 Dokumenten geprĂŒft, beurteilt und kommentiert werden mĂŒssen. WĂ€hrend sich VorhabentrĂ€ger und Behörden sehr genau beim Zeitmanagement abstimmen, erhalten die VerbĂ€nde vor Versendung der offiziellen Unterlagen kaum konkrete Hinweise, um rechtzeitig Gutachter anfragen und Ressourcen einplanen zu können.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Das Vorgehen bei diesem Planungsverfahren ist ein Paradebeispiel fĂŒr die öffentlich wenig transparente Zusammenarbeit zwischen Planfeststellungsbehörde und VorhabentrĂ€ger. Diese Form der einseitigen ‚Beteiligung‘ erweckt den Eindruck, dass es bei dem politisch gewollten Projekt nicht wirklich um Erkenntnis geht, sondern darum, die Verbandsbeteiligung möglichst klein zu halten. Dieses Vorgehen bei einem milliardenschweren Infrastrukturprojekt trĂ€gt nicht unbedingt zu mehr Vertrauen in die QualitĂ€t behördlicher Planfeststellungsverfahren bei.“

Nach EinschĂ€tzung des NABU schwingt beim dĂ€nischen VorhabentrĂ€ger Femern A/S offensichtlich die Angst mit, der NABU könne noch mehr UnzulĂ€nglichkeiten in den Planunterlagen entblĂ¶ĂŸen und dadurch den engen Zeitplan durcheinanderbringen. „Seit dem Regierungswechsel ist das neue Amt fĂŒr Planfeststellung direkt beim schleswig-holsteinischen Verkehrsminister angedockt. Es fĂ€llt mehr als schwer zu glauben, dass Behördenmitarbeiter hier unabhĂ€ngig und vollumfĂ€nglich die tatsĂ€chlichen ökologischen UnzulĂ€nglichkeiten der Planung bewerten und unter UmstĂ€nden selbst den Prozess verzögern. Das ist weder im Interesse des VorhabentrĂ€gers noch der Landesregierung“, sagt NABU-Fehmarnbeltexperte Malte Siegert.

Hintergrund fĂŒr die erneute PlanĂ€nderung sind zahlreiche Schwachstellen der bisherigen Projekt-Planung, die sich im zweiten Erörterungstermin in LĂŒbeck im vergangenen Jahr offenbart haben. Der dĂ€nische VorhabentrĂ€ger steht unter Druck, weil er bereits VertrĂ€ge mit Baukonsortien unterzeichnet hat. Im Sommer soll deswegen der Planfeststellungsbeschluss vorliegen. „Es muss aber Sorgfalt vor Schnelligkeit gehen. Deutschland darf sich bei den zu erwartenden erheblichen ökologischen SchĂ€den fĂŒr das sensible Binnenmeer Ostsee nicht zum ErfĂŒllungsgehilfen DĂ€nemarks machen“, so Siegert.
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Veranstaltungen 
 
Ausstellungstipp: Gaukler der Tropen
Foto: Frank Rueckert
 
Ausstellungstipp: Gaukler der Tropen
Exotische Schmetterlinge fĂŒllen das Tropenschauhaus des Berggartens mit buntem Leben.
HerrenhÀuser GÀrten, Hannover
26.01.2018 bis 18.03.2018

Die Ausstellung "Gaukler der Tropen - Schmetterlinge im Berggarten" widmet sich exotischen Schmetterlingen. Rund 1000 Tagfalter fĂŒllen das Schauhaus mit buntem Leben. Sie können die filigranen Geschöpfe beim BlĂŒtenbesuch oder bei der Nahrungsaufnahme an Futterstationen beobachten. Mit etwas GlĂŒck sind auch der Schlupf eines Falters, die Paarung oder die Eiablage zu erleben. Auf speziellen Futterpflanzen sind die vor Ort geschlĂŒpften Raupen zu sehen.

Im Verlauf der Ausstellung bevölkern 60 verschiedene Arten der faszinierenden Gaukler das Schauhaus: Ein Highlight ist der Himmelsfalter (Morpho peleides), der seine blau schillernden FlĂŒgel-Innenseiten nur im Flug zeigt, sich nach der Landung aber hervorragend tarnt. Der große Bananenfalter (Caligo memnon) legt seine Eier an Bananenstauden ab, die bizarren Raupen tragen Hörnchen, Dornen und einen Gabelschwanz.

BlĂŒhende Pflanzen wie der Stern von Ägypten (Pentas lanceolata) bieten den Faltern reichlich Nektar. FĂŒr die hĂ€ufig sehr wĂ€hlerischen Raupen stehen Bananen- und Zitruspflanzen, PfeffergewĂ€chse und andere zur VerfĂŒgung. Der Monarchfalter (Danaus plexippus) kann seine Eier an Seidenpflanzen ablegen, wĂ€hrend fĂŒr die Passionsblumenfalter (Heliconiinae) Passionsblumen bereit stehen.

Die Falter im Tropenschauhaus kommen aus Costa Rica, Malaysia, Thailand und von den Philippinen, einige auch aus Afrika. Sie werden nicht der Natur entnommen, sondern in ihren HeimatlĂ€ndern in speziellen Farmen herangezogen. Als Puppen sicher verpackt, werden die Tiere verschickt. Im Berggarten schlĂŒpfen sie dann meist innerhalb von Tagen. Ihre natĂŒrliche Lebensdauer als ausgewachsene Falter betrĂ€gt im Durchschnitt nur zwei bis vier Wochen.
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NABU: GroKo muss beim Umweltschutz nachschÀrfen
Tschimpke: Politischer Einfluss auf den Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft ist notwendig fĂŒr den Schutz unserer Erde

Berlin – Nachdem die Delegierten des SPD-Parteitags grĂŒnes Licht fĂŒr den Start der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD erteilt haben, fordert der NABU von der neuen GroKo deutliche Verbesserungen beim Natur- und Umweltschutz.

„Das Wiedererwachen des selbsternannten Vorreiters Deutschland im Umweltschutz wĂ€re ein klares Signal an Europa und die Welt. Die kĂŒnftige Bundesregierung muss mit ihrem Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft den Umwelt- und Naturschutz stĂ€rken. Zentrale Punkte fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige ressourcenschonende Umweltpolitik und damit den Schutz unserer Erde und Lebensgrundlagen sind eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik durch eine Agrarreform sowie eine Energie- und Verkehrspolitik, die die Klimaziele endlich ohne Wenn und Aber umsetzt. Der Stopp des Verlustes biologischer Vielfalt und der ErderwĂ€rung dulden keinen Aufschub. Andernfalls droht bei diesen Themen erneuter Stillstand wie bei der letzten GroKo“, sagt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Die kĂŒnftige Bundesregierung muss sich dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichten und sich – erneut – klar zu den 2015 weltweit verbindlich beschlossenen UN-Nachhaltigkeitszielen bekennen.

Der NABU nennt die Punkte fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Umwelt- und Naturschutzpolitik:

1) Die Reduktion der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent ist möglich und machbar. Wichtige Punkte dabei sind der Kohleausstieg bis spĂ€testens 2035 und ein Klimaschutzgesetz, das die international vereinbarten Klimaziele konsequent in Deutschland vorantreibt. Das wird nur im Einklang mit verbindlichen Effizienzzielen im WĂ€rme- und GebĂ€udesektor durch ein Energie-Effizienzgesetz funktionieren. Die Energiewende muss von einem Einstieg in die Verkehrswende flankiert werden. Das fĂŒr 2030 geltende sektorale Klimaschutzziel ist vor allem durch folgende Maßnahmen zu unterlegen: EinfĂŒhrung ambitionierter CO2-Grenzwerte fĂŒr Pkw und Lkw, sowie einer verstĂ€rkten Elektrifizierung des Straßen- und Schienenverkehrs. Zur Erreichung der Luftreinhaltewerte mĂŒssen die Privilegien fĂŒr Dieselfahrzeuge abgebaut, die Voraussetzungen zur EinfĂŒhrung der Blauen Plakette geschaffen, sowie schmutzige Dieselfahrzeuge auf Kosten der Hersteller mit wirksamer Abgastechnik nachgerĂŒstet werden.

2) Eine neue Landwirtschaftspolitik, die strikt am Prinzip „öffentliches Geld fĂŒr öffentliche Leistung“ ausgerichtet ist und ĂŒber geĂ€nderte Förderinstrumente der EU zum Erhalt der biologischen Vielfalt und nachhaltig wirtschaftender Bauernhöfe beitrĂ€gt. Hierzu ist auf EU-Ebene ein Naturschutzfonds von mindestens 15 Milliarden Euro jĂ€hrlich einzurichten. Auch das LIFE-Programm der EuropĂ€ischen Kommission muss auf eine Milliarde Euro jĂ€hrlich aufgestockt werden.

3) In der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und KĂŒstenschutz (GAK) sind ausreichend Mittel zur Kofinanzierung der EU-Naturschutzförderung sowie fĂŒr weitere Aufgaben von ĂŒbergeordneter Bedeutung bereitzustellen. Das Bundeskonzept grĂŒne Infrastruktur und das Bundesprogramm Wiedervernetzung mĂŒssen mit Leben gefĂŒllt und der nationalen Biotopverbund gestĂ€rkt werden, u. a. in dem zukĂŒnftig mindestens ein Prozent der Investitionen in Bundesfernstraßen fĂŒr Maßnahmen zur Wiedervernetzung von LebensrĂ€umen verwendet wird.

4) Der Meeresschutz muss institutionell gestĂ€rkt werden, um Arten und LebensrĂ€ume an unseren KĂŒsten besser zu schĂŒtzen. Um Meeresschutz- und Klimaschutzziele konsequent umzusetzen, muss sich die zukĂŒnftige Bundesregierung von dem fragwĂŒrdigen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 verabschieden.

5) Deutschland ist ein Land mit produzierender, also rohstoffverbrauchender Industrie und Einwohnerinnen und Einwohnern, die wegen ihres hohen Konsums und Wohlstands viel Natur verbrauchen. Dies global auszuweiten, ist nicht möglich, ohne massive SchĂ€den an unserem Planeten in Kauf zu nehmen. Konsequenterweise ist politisch alles daran zu setzen, dass weniger natĂŒrliche Ressourcen und diese effektiver und effizienter verbraucht werden. Das ist erreichbar durch soziale Innovationen, Ressourcensteuern, eine ökologische Produktpolitik und öffentliche Beschaffung sowie eine bessere Kreislaufwirtschaft.
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RĂ€tschenbauen, HolzrĂŒcken, Fackelwandern und mehr ...
RĂ€tschenbau / Foto: Waldhaus Freiburg
 
RĂ€tschenbauen, HolzrĂŒcken, Fackelwandern und mehr ...
Die Termine des Waldhauses im Januar/Februar 2018

Samstag, 27. Januar, 13 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 25. Januar
RĂ€tschenbau im Waldhaus
Mitten in der fĂŒnften Jahreszeit können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene in der GrĂŒnholzwerkstatt unter Anleitung des Werkstattleiters Franz-Josef Huber RĂ€tschen bauen, mit denen es sich nicht nur bei nĂ€rrischen Gelegenheiten prima rĂ€tschen lĂ€sst. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

Samstag, 3. Februar, ganztÀgig // Anmeldeschluss: 25. Januar
Schnupperkurs: HolzrĂŒcken mit dem Pferd am Waldhaus
Außer SensibilitĂ€t im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem GespĂŒr fĂŒr die Besonderheit der Situation sind fĂŒr diesen Kurs am Waldhaus keine Vorkenntnisse nötig. JĂŒrgen Duddek, Experte im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, wird die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an diesem Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter PferdestĂ€rke einfĂŒhren. TeilnahmegebĂŒhr: 109 Euro, nĂ€here Informationen unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr // ohne Anmeldung
Konzertmatinee im Waldhaus mit dem Ensemble „SalonfĂ€hig“
Mit dem Ensemble „SalonfĂ€hig“ eröffnet das Waldhaus seine neue Saison mit SonntagscafĂ©. In der Matinee erklingen eigene Arrangements des Ensembles mit unterhaltsamen Kompositionen von Mozart bis Lehar, aufgelockert durch lustige und nachdenkliche Gedichte. Interpreten sind Stefanie Geisberger (Querflöte), Friedrich Kollmann (Kontrabass), Martina Merz (Klavier), Holger SchröterSeebeck (Geige), Brigitte Weigmann (Klarinette) und Clarissa Merz (Rezitation). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 18. Februar, 18 bis 19.30 Uhr // Anmeldeschluss: 7. Februar
Fackelwanderung zu den Waldmenschen am Waldhaus
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lassen sich bei einem stimmungsvollen Spaziergang im dunklen winterlichen Wald vom HolzkĂŒnstler Thomas Rees in die MĂ€rchen- und Mythenwelt seiner Holzskulpturen entfĂŒhren. Nur vom Schein der Fackeln beleuchtet, erzĂ€hlt jede der 17 Figuren, vom schlafenden Riesen ĂŒber den Drachen bis zum Einhorn, eine eigene Geschichte. Teilnahmebeitrag inkl. Fackel 10 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Sonntag, 25. Februar // ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben im Waldhaus
Das Waldhaus prĂ€sentiert das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr steht Hirundo rustica, die Rauchschwalbe, auf dem Programm und um 16 Uhr Ursus arctos, der BraunbĂ€r. Info und Kartentelefon: 0761/8964 7710. Es gelten relative Eintrittspreise nach SelbsteinschĂ€tzung. FĂŒr Besitzer der Familiencard ist der Eintritt gratis.

Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 16.30 Uhr, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©). Angebote fĂŒr Schulklassen gibt es nach Absprache auch ĂŒber die regulĂ€ren Öffnungszeiten hinaus. Info unter Tel. 0761/8964 7710 oder im Internet ...
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