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Donnerstag, 29. Juni 2017
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Verschiedenes 
 
 
NABU Zahl des Monats
180 Millionen pro Jahr durch nicht zurĂŒckgebrachte Pfandflaschen

"Pfandschlupf" lÀsst Kassen der Einwegindustrie klingeln

Einwegflaschen mit Pfand sind ein eintrĂ€gliches GeschĂ€ft – nicht fĂŒr die Umwelt, aber fĂŒr HĂ€ndler und GetrĂ€nkeindustrie. Auf rund 180 Millionen Euro pro Jahr belaufen sich die Einnahmen aus dem so genannten Pfandschlupf, also den nicht im Supermarkt zurĂŒck gebrachten Einwegpfandflaschen. Das zeigt eine NABU-Recherche. Geben die Kunden ihre Flaschen nicht zurĂŒck, verbleiben die ursprĂŒnglich bezahlten 25 Cent Einwegpfand bei den AbfĂŒllern oder HĂ€ndlern. Seit EinfĂŒhrung des Zwangspfands auf einen Großteil der EinweggetrĂ€nke haben Handel und GetrĂ€nkeabfĂŒller durch den Pfandschlupf um 3,5 Milliarden Euro verdient. ZusĂ€tzlichen Profit von knapp 50 Millionen Euro jĂ€hrlich machen HĂ€ndler durch den Verkauf der zurĂŒckgegebenen Einwegflaschen an PET-Recycler. Von einem Flaschenkreislauf kann dabei keine Rede sein: Weniger als ein Drittel alter bepfandeter Kunststoffflaschen wird zu neuen Flaschen verarbeitet.

Umweltpolitisch hĂ€lt der NABU die Verteilung der Einnahmen aus dem Pfandsystem nur an die GetrĂ€nkewirtschaft fĂŒr falsch. Einweg wird so wirtschaftlich gegenĂŒber der umweltfreundlichen ressourcenschonenden Mehrwegalternative oder ökologisch vorteilhaften EinweggetrĂ€nken wie dem GetrĂ€nkekarton gestĂ€rkt. Daher fordert der NABU einen „zweckgebundenen Pfandschlupf“: Einnahmen aus nicht zurĂŒckgegebenen Pfandflaschen sollten Mehrweg- und Umweltprojekten zugute kommen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher stĂ€rker auf Mehrweg setzen, schlĂ€gt der NABU zusĂ€tzlich eine GetrĂ€nkeverpackungssteuer vor.
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Verschiedenes 
 
ÖKO-TEST-Magazin Juni 2017
Die Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Mai 2017 im Handel
 
ÖKO-TEST-Magazin Juni 2017
Aus dem Inhalt

Test: ErdbeerkonfitĂŒren und -brotaufstriche
Die KonfitĂŒren und einige Fruchtaufstriche sind deutlich zu sĂŒĂŸ, legt man die neuste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugrunde. Bei einigen KonfitĂŒren hat das Labor allerdings ĂŒberraschend wenig Zucker analysiert, weil diesen Sirup aus MaisstĂ€rke zugesetzt ist. Trotzdem sind die Produkte nicht kalorienarm. Weiterer Kritikpunkt bei vielen konventionellen Marken sind PestizidrĂŒckstĂ€nde. ÖKO-TEST wollte außerdem wissen, woher die Erdbeeren stammen: Nur zwei Hersteller verwenden FrĂŒchte aus Deutschland.

Test: Kokosprodukte
Die Kokosnuss ist nicht neu auf dem Markt. Der Hype um sie aber schon. ÖKO-TEST hat Kokosraspel, Kokosmilch und Kokosöl im Labor analysieren lassen. Das Ergebnis ist durchmischt und reicht von „sehr guten“ Produkten bis hin zu „ungenĂŒgenden“. Die Kokosraspel schneiden am besten ab. Probleme haben die Kokosprodukte aber mit Schadstoffen wie MineralölrĂŒckstĂ€nden, Chlorat und Weichmacher.

Test: Silikonschnuller
Endlich mal gute Nachrichten: Von den getesteten Silikonschnullern bekommen elf Sauger sehr gute Noten. Den Praxistest, bei dem die Durchstich-, Beiß- und Reißfestigkeit gemĂ€ĂŸ DIN-Norm untersucht wurde, haben alle ausnahmslos bestanden. In einem Produkt hat ÖKO-TEST jedoch die krebsverdĂ€chtige PAK-Verbindung Naphthalin gefunden.

Test: Wundschutzcremes
Viel zu meckern gibt es nicht: Die meisten Wundschutzcremes im Test sind empfehlenswert. Weshalb einige Produkte immer noch ParfĂŒm enthalten, ist allerdings unverstĂ€ndlich. Denn Duftstoffe belasten die ohnehin strapazierte Babyhaut unnötig. Ein Markenprodukt fĂ€llt durch, weil das Labor darin aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachgewiesen hat, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Test: Gesundheitsportale im Internet
Seriöse Gesundheitsportale vertiefen das Wissen ĂŒber die Diagnosen, manche Seiten schĂŒren dagegen eher Ängste, als dass sie Antworten geben. ÖKO-TEST hat gemeinsam mit der Leiterin und dem Team des Arbeitsbereichs Patientensicherheit am Institut fĂŒr Allgemeinmedizin der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt zwölf Gesundheitsportale wie Netdoktor, Apotheken-Umschau und Gesundheit.de begutachtet und bewertet.

Test: Fußbalsame
Dass die teuersten Produkte nicht immer die besten sind, zeigt auch dieser Test. WĂ€hrend 15 Fußbalsame „sehr gute“ Noten erhalten, ist das Schlusslicht ausgerechnet die teuerste konventionelle Creme. FĂŒr den grĂ¶ĂŸten Notenabzug sorgt dabei ein krebsverdĂ€chtiges Konservierungsmittel. Bei einem Produkt analysierte das Labor deutliche Mengen aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die ebenfalls krebserregendes Potenzial haben. Drei Marken enthalten PEG/PEG-Derivate, die die Haut fĂŒr Fremdstoffe durchlĂ€ssiger machen können.

Test: Höherpreisige Arbeitshandschuhe
Arbeitshandschuhe schĂŒtzen zwar, sie sind hĂ€ufig aber auch sehr schadstoffbelastet. Höherpreisige Modelle fĂŒr alltĂ€gliche Arbeiten sind da keine Ausnahme. Im Test sind zwölf von insgesamt 17 Produkten „ungenĂŒgend“ und zwei davon aus Sicht von ÖKO-TEST gar nicht verkehrsfĂ€hig. Immerhin ein „gutes“ Produkt zeigt, dass es auch anders geht.

Test: RĂŒckkauf von RentenabschlĂ€gen
Wer ab 50 freiwillig BeitrĂ€ge in die gesetzliche Rentenversicherung steckt, macht ein gutes GeschĂ€ft. Denn unterm Strich bringt das mehr Geld als jede private Vorsorge. ÖKO-TEST zeigt, welche Möglichkeiten auch gesetzlich Pflichtversicherten neuerdings offenstehen – und wie hoch das Rentenplus durch Sonderzahlungen ist.
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Dieses Mal im Heft: Babys

Ekzeme, Schorf und Flecken: Wird schon glattgehen
Oft sind Eltern erschrocken, wenn die Haut ihres SÀuglings Pusteln, Pickel oder gar tiefrote Flecken bekommt. Grund zur Sorge besteht meistens nicht: In der Regel sind die VerÀnderungen harmlos und verschwinden von selbst wieder. Die Haut reagiert damit auf hormonelle Umstellungen nach der Geburt sowie auf Pilze und Bakterien in der neuen Umgebung.

Orale Phase: Auf Ermundungstour
Saugen, nuckeln, lutschen, kauen: Sobald Babys in der Lage sind, GegenstÀnde zu greifen, stopfen sie diese in den Mund und erkunden sie. Auch wenn Eltern das unhygienisch finden, sollten sie ihrem Kind diese Sinneserfahrung nicht (immer) verwehren.

Erste Beikost: Zeit fĂŒr Brei
SpĂ€testens wenn das Kind ein halbes Jahr alt wird, ist es Zeit zum ZufĂŒttern. Der kleine Organismus soll sich nun nach und nach an verschiedene Nahrungsmittel gewöhnen. Es kommt aber auf die richtige Reihenfolge an.

Vorsorgeuntersuchungen: Entwicklung im Blick
Alle Eltern kennen das gelbe Vorsorgeheft, in dem festgehalten wird, ob sich das Kind körperlich, geistig und sozial seinem Alter gemĂ€ĂŸ entwickelt. Seit vergangenem Jahr gibt es eine Neuauflage, die einige erweiterte Vorsorgeuntersuchungen berĂŒcksichtigt.

FrĂŒhkindliche Bildung: Kinder auf Kurs
Englisch und GebĂ€rdensprache fĂŒr Babys – das sind nur zwei Beispiele aus einem riesigen Angebot von Kursen, die Kindern einen Vorsprung fĂŒrs Leben verschaffen sollen. Doch die Verschulung der ersten Lebensjahre geht an den wahren LernbedĂŒrfnissen der Kleinen vorbei.

Nachtruhe: Schlaf nun selig und sĂŒĂŸ 

Schön wĂ€r’s. Die meisten jungen Eltern haben ein Problem – und das heißt Schlafmangel. Denn ihre NĂ€chte werden immer wieder von Babys Wachphasen unterbrochen. Das schlaucht und zehrt an den Nerven. Bleibt der Trost: Mit der Zeit wird es besser.

Der richtige Zeitpunkt fĂŒrs Baby: FrĂŒher – oder spĂ€ter?
AusnahmefĂ€lle prĂ€gen die Schlagzeilen: Schwangere TeeniemĂŒtter, die selber noch halbe Kinder sind. Oder Frauen im reiferen Alter, die locker schon GroßmĂŒtter sein könnten, aber stolz ihren Babybauch prĂ€sentieren. Wann der richtige Zeitpunkt zum Kinderkriegen ist, hĂ€ngt bei den meisten Frauen aber weniger vom Alter als von Ă€ußeren UmstĂ€nden ab.

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Und außerdem:

Ressourcenabbau und die Folgen: Der Preis des Sandes
Die Menschheit verarbeitet keinen festen Rohstoff in solch gewaltigen Mengen wie Sand und Kies. Gleichzeitig unterschĂ€tzen wir Sand eklatant: Er ist die Basis genialer Erfindungen und gigantischer GeschĂ€fte, seinetwegen werden Menschen umgebracht und Öko-Systeme zerstört. Schaffen wir es, unseren Sandhunger nachhaltiger zu stillen?
 
 


Verschiedenes 
 
 
UmweltverbÀnde: EU-Parlamentarier blockieren Pestizidverbot
EU-Agrarausschuss erlaubt weiter Glyphosat & Co. auf Ökologischen VorrangflĂ€chen

BrĂŒssel, 30.5. 2017 – Die UmweltverbĂ€nde BUND, DNR, NABU und WWF haben den Beschluss des EU-Agrarausschusses gegen ein Pestizid-Verbot auf Ökologischen VorrangflĂ€chen scharf kritisiert. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hatte einen entsprechenden Vorschlag gemacht, um dem Artenverlust in der Landwirtschaft entgegenzuwirken.

Die EU-Abgeordneten im Agrarausschuss stimmten am heutigen Dienstag mit 30:11 Stimmen gegen den Vorschlag Hogans. Der deutsche Abgeordnete Albert Deß und der Brite John Stuart Agnew hatten die entsprechende Resolution gegen das Pestizid-Verbot initiiert.

„Die beiden Initiatoren und die Mehrheit im Ausschuss zeigen sich damit als rĂŒckwĂ€rtsgewandte Vertreter einer naturschutzfeindlichen Agrarpolitik, die jegliche Versuche, die Landwirtschaft ökologischer zu machen, bereits im Keim ersticken. Mit seinem Votum setzt der EU-Agrarausschuss ein klares Zeichen gegen mehr Nachhaltigkeit, gegen Umweltschutz und gegen eine insgesamt zukunftsfĂ€hige Landwirtschaft“, so die VerbĂ€nde. Aktuell erfĂŒllten die Ökologischen VorrangflĂ€chen nicht ihren eigentlichen Zweck zum Schutz der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft, da dort immer noch Pestizide eingesetzt werden dĂŒrfen. Daher hatten die VerbĂ€nde den Vorschlag Hogans begrĂŒĂŸt.

Ein Pestizid-Verbot auf den speziell fĂŒr Natur- und Umweltschutz vorgesehenen FlĂ€chen sei absolut notwendig und ein wichtiges Signal, um den weiteren alarmierenden Verlust biologischer Vielfalt aufzuhalten. 47 Prozent der LandflĂ€che der EU wird landwirtschaftlich genutzt. Seit vielen Jahren ist ein dramatischer Artenverlust in der intensiven Landwirtschaft zu beobachten. Typische Agrarvögel wie Feldlerche, Rebhuhn und Kiebitz werden immer seltener. Gerade die BestĂ€nde von Vögeln sind wichtige Indikatoren fĂŒr den Zustand der Ökosysteme. Fehlen sie, ist der Lebensraum nicht mehr intakt.

Lediglich fĂŒnf Prozent der AckerflĂ€chen von grĂ¶ĂŸeren Betrieben mĂŒssen unter der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) als Ökologische VorrangflĂ€chen ausgewiesen werden und sollen "im Umweltinteresse" genutzt werden. Bisher sind diese Ökologischen VorrangflĂ€chen jedoch wenig wirksam fĂŒr die BiodiversitĂ€t, da dort der Anbau von ZwischenfrĂŒchten oder Eiweißpflanzen unter dem Einsatz von Pestiziden möglich ist. Zahlreiche Untersuchungen haben diese bestehenden Regelungen als wenig wirksam bestĂ€tigt, um die Artenvielfalt zu fördern und den Artenverlust zu stoppen. Bisher fließen jĂ€hrlich gut zwölf Milliarden Euro an Direktzahlungen u.a. fĂŒr diese Ökologischen VorrangflĂ€chen an die Landwirte in der EU.

Die UmweltverbĂ€nde rufen die Abgeordneten des EU-Parlaments dazu auf, die Entscheidung des Agrarausschusses in ihrer Plenarsitzung am 12. Juni zu ignorieren und dem von Agrarkommissar Hogan vorgeschlagenen Pestizidverbot auf Ökologischen VorrangflĂ€chen doch noch zuzustimmen.

Die VerbĂ€nde weisen zugleich darauf hin, dass das Artensterben in der Agrarlandschaft nicht allein mit einer Aufwertung der Ökologischen VorrangflĂ€chen zu stoppen ist. „FĂŒr eine echte Trendwende ist eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik ab dem Jahr 2020 dringend notwendig“, so die VerbĂ€nde.

Erst kĂŒrzlich haben sich EU-weit knapp 260.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und weit ĂŒber 600 Unternehmen und Organisationen im Rahmen der LivingLand-Kampagne an der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der GAP beteiligt und eine faire, ökologisch nachhaltige, gesunde und verantwortungsvolle EU-Agrarpolitik gefordert.
 
 

Verschiedenes 
 
 
UmweltÀmter von Suwon und Freiburg unterschreiben Vertrag
Die UmweltÀmter der StÀdte Suwon und Freiburg haben einen
Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es,
eine nachhaltige Stadtentwicklung zu ermöglichen, die die
natĂŒrlichen Ressourcen schont. Auch wollen beide StĂ€dte von
den jeweilig erfolgreichen Strategien wie zum Beispiel beim
Einsatz von erneuerbaren Energien, der Verminderung von
Treibhausgas oder dem Schutz des Ökosystems profitieren. Im
Rahmen der Nachhaltigkeitstage am letzten Wochenende
unterschrieben der stellvertretende Direktor des Umweltamtes in
Suwon, Kim Do-Hyun, und der Leiter des Freiburger
Umweltschutzamtes, Klaus von Zahn, den bis 2022 laufenden
Vertrag.

Do-Hyun war mit mehreren Vertretern des Umweltamtes aus der
sĂŒdkoreanischen Partnerstadt angereist, um einen intensiven
Austausch der beiden StÀdte zu Umweltthemen zu ermöglichen.
 
 


Verschiedenes 
 
 
NABU: Spatz bleibt hÀufigster Gartenvogel
Rekordbeteiligung bei der 13. "Stunde der Gartenvögel"

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich ĂŒber eine neue Rekordbeteiligung bei der 13. Stunde der Gartenvögel, die am zweiten Mai-Wochenende vom 12. bis 14. Mai stattfand. 60.000 Teilnehmer haben aus fast 40.000 GĂ€rten Beobachtungen gemeldet. Der Haussperling bleibt mit 4,8 erfassten Individuen pro Meldung hĂ€ufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Nach der Premierensaison 2005 gab es in diesem Jahr die grĂ¶ĂŸte Beteiligung an der „Stunde der Gartenvögel“.

„Der NABU freut sich nicht nur ĂŒber den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dieser Mitmachaktion. Die Daten zeigen auch, dass die wiederholte Teilnahme an der ‚Stunde der Gartenvögel‘ zu besserer Kenntnis der Vogelwelt fĂŒhrt. Das lĂ€sst auch darauf hoffen, dass sich immer mehr Menschen fĂŒr eine besonders vogel- und naturfreundliche Gartengestaltung entschließen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Mit durchschnittlich 35,22 Vögeln pro Garten wurden in diesem Jahr 4,1 Prozent weniger Vögel gezÀhlt als im vergangenen Mai, allerdings immer noch etwas mehr als im langjÀhrigen Mittel von 35 Vogelindividuen pro Garten. Dieses Ergebnis bewegt sich innerhalb der normalen Schwankungen der bisherigen ZÀhlergebnisse und ist eine willkommene Entwarnung nach dem bei der vergangenen Stunde der Wintervögel festgestellten auffÀlligen Fehlen von Vögeln am FutterhÀuschen. Die Winterzahlen lagen damals satte 16 Prozent unter dem Vorjahr bzw. 15 Prozent unter dem langjÀhrigen Durchschnitt.

Die erhoffte eindeutige ErklĂ€rung fĂŒr das Fehlen der Wintervögel konnte die Mai-ZĂ€hlung nicht liefern. „Waren die Winterzahlen unserer Meisenarten noch um 30 bis 60 Prozent niedriger als im Vorjahr, sind es nun zur Brutzeit lediglich zehn bis 20 Prozent. Dies passt sowohl zur Theorie, dass ein Großteil des Fehlens durch geringen Winterzuzug aus dem Norden und Osten verursacht wurde, als auch dazu, dass ein schlechter Bruterfolg 2016 die Ursache war“, so Miller. Insgesamt zeige das Ergebnis, dass von den Zahlen eines Jahres nicht sofort auf langjĂ€hrige Bestandszu- oder -abnahmen geschlossen werden könne. Mauersegler und Mehlschwalbe, die ĂŒber Jahre stark abgenommen hatten, trotzten den allgemein in diesem Jahr etwas niedrigeren Zahlen und wurden um 29 Prozent (Mauersegler) bzw. 18 Prozent (Mehlschwalbe) hĂ€ufiger gesehen als im Vorjahr. Leider reicht dieses Hoffnungszeichen noch nicht, um den langjĂ€hrig abnehmenden Trend umzukehren. Sie erreichen immer noch nur 70 Prozent der Zahlen von 2006. „Der Verlust von NistplĂ€tzen an GebĂ€uden und ein starker RĂŒckgang ihrer Fluginsektennahrung macht ihnen zu schaffen“, so Miller. Gerade beim Mauersegler sei zu beobachten, dass die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr besonders im Norden deutlich höher seien, wĂ€hrend sie im SĂŒden des Landes im Bereich des Vorjahres lĂ€gen. Hier zeigt sich der Einfluss der Witterung auf die ZĂ€hlergebnisse eines einzelnen Jahres. Im Norden war 2016 vermutlich schlechteres Flugwetter fĂŒr diesen spezialisierten Luftakrobaten.

„Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass die im Rahmen der ‚Stunde der Gartenvögel‘ ermittelten Bestandsdaten vor allem durch die jĂ€hrliche Wiederholung wertvoll werden. Nur langjĂ€hrige Datenreihen können ĂŒber wetterbedingte AusschlĂ€ge einzelner Jahre hinaus zuverlĂ€ssige Bestandstrends anzeigen“, so Miller weiter. Die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, GrĂŒnfink und Hausrotschwanz setzen sich fort. Die ursprĂŒnglichen Waldvogelarten Ringeltaube und Buntspecht werden hĂ€ufiger in GĂ€rten gezĂ€hlt, wĂ€hrend die bisher beobachtete starke Bevölkerungszunahme beim Feldsperling zum Stillstand gekommen ist.

WĂ€hrend sich bei den Vögeln unserer Dörfer und StĂ€dte ĂŒber die Jahre Zu- und Abnahmen unter den Vögeln die Waage halten, gibt es auf den Wiesen und Feldern fast nur Verlierer. In den vergangenen 25 Jahren brechen dort die BestĂ€nde typischer Vogelarten der Agrarlandschaft, wie Feldlerche, Kiebitz oder Rebhuhn regelrecht zusammen.

Die nĂ€chste „Stunde der Wintervögel“ findet vom 5. bis 7. Januar 2018 statt.
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Verschiedenes 
 
 
NABU: Gaspipeline Nord Stream 2 bedroht Ostsee
Projekt gefÀhrdet Klimaziele und zerstört Schutzgebiete

Am 31. Mai hat er NABU eine umfangreiche Stellungnahme zum geplanten Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 abgegeben. Die Pipeline soll auf mehr als 1200 Kilometer LÀnge durch die gesamte Ostsee gebaut werden, um russisches Erdgas nach Deutschland zu transportieren. Der NABU ist sicher: Das Vorhaben gefÀhrdet Klimaziele, es steht in krassem Widerspruch zu geltendem Energie- und Umweltrecht und zerstört Schutzgebiete in der Ostsee.

„Der Bau einer zusĂ€tzlichen Pipeline ist völliger Irrsinn. Wir brauchen weniger und nicht mehr fossile Energie, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Statt Investitionen in fossile Infrastruktur zu versenken, muss in Energiesparen, Energieeffizienz und naturvertrĂ€gliche erneuerbare Energien investiert werden“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller, der auch dem Argument der BrĂŒckentechnologie nichts abgewinnen kann: „Erdgas ist eine BrĂŒckentechnologie, aber diese BrĂŒcke fĂŒhrt ins Nichts. Auch wenn beim Verbrennen weniger direkte Treibhausgase ausgestoßen werden als bei Öl oder Kohle – schon geringste Mengen Erdgas, die bei der Förderung, Transport oder Nutzung entweichen, machen diesen Vorteil zu Nichte, denn Erdgas selbst ist sehr viel klimaschĂ€dlicher als CO2.“

Die Pipeline ist fĂŒr die Gasversorgung Deutschlands nicht erforderlich, so dass ihr Bau ĂŒberhaupt nicht gerechtfertigt ist. Damit widerspricht der Bau dem Bundesnaturschutzgesetz, das klar festlegt: „Erhebliche BeeintrĂ€chtigungen von Natur und Landschaft sind vom Verursacher vorrangig zu vermeiden“ (Paragraph 13). Trotzdem schafft die Nord Stream 2 AG heute bereits Fakten und setzt EntscheidungstrĂ€ger damit unter Druck. Obwohl eine Genehmigung des Vorhabens noch nicht absehbar ist, rollen die Pipelinerohre schon Richtung Ostsee.

„FĂŒr das sensible Ökosystem Ostsee wĂ€re das Vorhaben eine Katastrophe. Die Ostsee ist durch Fischerei, Sand- und Kiesabbau, Schiffahrt und massive NĂ€hrstoffeintrĂ€ge bereits extrem belastet. FĂŒr das Projekt Nord Stream wird der Meeresboden aufgebaggert und dadurch weitere NĂ€hrstoffmassen freigesetzt. Allein im Greifswalder Bodden sind es 15 Tonnen Phosphor. Beim Bau werden Seetaucher und Meeresenten gestört und durch den LĂ€rm die extrem bedrohten Schweinswale vertrieben – und das alles im Schutzgebiet“, so NABU-Meeresschutzexpertin Anne Böhnke-Henrichs. In den deutschen MeeresgewĂ€ssern verlĂ€uft die Trasse vollstĂ€ndig durch NATURA 2000-Gebiete, die fĂŒr den Schutz von z.B. Seevögeln, Riffen oder Seegraswiesen eingerichtet wurden. Der geplante Bau der Gaspipeline wĂŒrde die Zielvorgaben gleich mehrerer EU-Umweltrichtlinien, nĂ€mlich der Wasserrahmenrichtlinie, Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL), Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (FFH-RL) und Vogelschutzrichtlinie (VRL) konterkarieren und bestehende Schutzgebiete entwerten. Dabei lĂ€uft gegen Deutschland bereits ein Vertragsverletzungsverfahren der EuropĂ€ischen Kommission. Grund: Eine unzureichende Umsetzung des Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000.
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NABU: Schwalben suchen ein Zuhause
Sitzende Rauchschwalbe / Foto: NABU/Klemens Karkow
 
NABU: Schwalben suchen ein Zuhause
Jetzt die Sommerboten unterstĂŒtzen / Hausbesitzer können sich als "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen lassen

Schwalben gelten als typische Sommerboten: Kehren sie im April und Mai aus ihren afrikanischen Winterquartieren nach Deutschland zurĂŒck, lĂ€sst der Sommer nicht mehr lange auf sich warten. Doch die gern gesehenen GĂ€ste werden hierzulande immer weniger. Grund dafĂŒr ist ein Mangel an ihrer Nahrungsgrundlage, den Fluginsekten. Außerdem fehlen zunehmend geeignete NistplĂ€tze an HĂ€usern. Daher ruft der NABU mit seiner Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ jetzt dazu auf, Rauch- und Mehlschwalben zu unterstĂŒtzen und ihnen an den eigenen vier WĂ€nden eine Unterkunft zu bieten.

Erstmals hat der NABU dazu eine bundesweite Beratungsstelle eingerichtet. Projektkoordinatorin Julia Ehritt unterstĂŒtzt Interessierte zu allen Fragen rund um die hierzulande vorkommenden Mehl- und Rauchschwalben: Sie gibt unter anderem Tipps zum Bau und zur Anbringung von kĂŒnstlichen Nestern und zur Förderung einer schwalbenfreundlichen Umgebung.

Zudem können sich Menschen, die Rauch- oder Mehlschwalben bereits jetzt Unterschlupf bieten, vom NABU fĂŒr ihr Engagement auszeichnen lassen. Als „Schwalbenfreundliches Haus“ können sich alle Hausbesitzer bewerben, die das Brutgeschehen der wendigen FlugkĂŒnstler dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich bei ihrem GebĂ€ude um ein Wohnhaus, Pension, GeschĂ€ft, Pferde- oder Bauernhof oder FabrikgebĂ€ude handelt. Neben einer Urkunde erhalten die Schwalbenfreunde eine spezielle Plakette, die sie an ihrer Hauswand anbringen können. Mit dieser Aktion möchte der NABU das Engagement der zahlreichen Menschen in Deutschland wĂŒrdigen, die sich fĂŒr die geselligen Tiere einsetzen. Bislang nehmen schon mehr als 10.000 Menschen an der Aktion teil.

Um Rauch- und Mehlschwalben aktiv zu unterstĂŒtzen, können Haus- und Gartenbesitzer vor allem zwei Dinge unternehmen: Zum einen sollten sie DachvorsprĂŒnge oder andere Einflugmöglichkeiten fĂŒr die Schwalben freihalten und diese nicht verbauen. Damit sich Schwalben auch tatsĂ€chlich niederlassen, können Hausbesitzer zudem PfĂŒtzen anlegen und diese ĂŒber den Sommer feucht halten. Denn fĂŒr ihren Nestbau sind Schwalben auf Lehm angewiesen, den sie aus den PfĂŒtzen sammeln. Aus dem feuchten Baumaterial formen sie ihre typischen halbrunden Kugelnester, die vor allem von den schwarz-weißen Mehlschwalben bewohnt werden. Schwalben sind außerdem typische KoloniebrĂŒter, meist brĂŒten gleich mehrere Paare dicht nebeneinander.

Zum anderen können Hausbesitzer kĂŒnstliche Nester fĂŒr Schwalben an ihren GebĂ€uden anbringen. Vor allem in StĂ€dten verschwinden natĂŒrliche Schwalbennester zusehends, etwa durch unbedachte Sanierungsmaßnahmen. HĂ€ufig werden die Nester auch illegal abgeschlagen – und das, obwohl Schwalben streng geschĂŒtzt sind und das Zerstören ihrer BrutstĂ€tten unter Strafe steht. Ein solches kĂŒnstliches, im Handel erhĂ€ltliches Schwalbennest besteht meist aus einer SĂ€gemehl-Gips-Mischung und sollte am besten zusammen mit einem unterliegenden Brett montiert werden, sodass Gehwege und HauseingĂ€nge nicht vom Kot der Schwalben getroffen werden.

Hausbesitzer sollten zudem ein wenig Geduld mitbringen: Oft werden solch kĂŒnstliche UnterkĂŒnfte erst nach ein, zwei Jahren von den Schwalben entdeckt und dann auch bewohnt. GrundsĂ€tzlich siedeln sich die Flugakrobaten an Orten an, in deren NĂ€he sie fliegende Insekten finden. Dies gilt vor allem fĂŒr GrĂŒnflĂ€chen in StĂ€dten, aber auch fĂŒr GewĂ€sser sowie artenreiche Wiesen und Felder.
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Neue Analyse zeigt
Fast jede zweite Vogelart Europas muss besonders geschĂŒtzt werden

Tschimpke: Deutschland muss mehr fĂŒr Rotmilan und Austernfischer tun

AnlĂ€sslich des ersten europĂ€ischen „Natura 2000“-Tags hat die NABU-Dachorganisation BirdLife International eine Liste aller europĂ€ischen Vogelarten veröffentlicht, die als schutzbedĂŒrftig gelten. Demnach befinden sich 44 Prozent aller Vögel in Europa in einem schlechten Erhaltungszustand.

Gleichzeitig benennt die Liste fĂŒr alle LĂ€nder Europas jene Arten, fĂŒr die sie besondere Verantwortung tragen. Deutschland muss sich demzufolge stĂ€rker fĂŒr den Schutz des weltweit gefĂ€hrdeten Rotmilans einsetzen, mehr als die HĂ€lfte aller Rotmilane lebt hierzulande. Sehr hohe Verantwortung kommt Deutschland auch beim Schutz der global bedrohten Wiesenvogelarten Austernfischer (neun Prozent des europĂ€ischen Bestandes), Kiebitz (vier Prozent) und Uferschnepfe (drei Prozent) zu.

„Unsere Vögel sind gute Indikatoren, um zu erkennen, was in der Entwicklung unserer Natur schief lĂ€uft. Um viele Arten mĂŒssen wir uns inzwischen große Sorgen machen, auch die Gesamtzahl der Vögel nimmt europaweit ab“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Die neue Liste der schutzbedĂŒrftigen Arten sei daher als klarer Auftrag an die Politik zu verstehen. „Wir brauchen eine deutlich bessere Planung und Auswahl von Standorten fĂŒr Windkraftanlagen, um den Rotmilan zu schĂŒtzen. Und wir brauchen ein grundlegendes Umsteuern in der EU-Agrarpolitik, damit Wiesenvögel wie der Kiebitz eine Chance zum Überleben haben und ihre LebensrĂ€ume, vor allem Feuchtwiesen, erhalten bleiben“, so Tschimpke.

Die Liste von BirdLife dient der ErgĂ€nzung der Roten Liste der Brutvögel Europas. In ihr sind 13 Prozent der europaweit vorkommenden Vogelarten als vom Aussterben bedroht aufgefĂŒhrt. ErgĂ€nzt hat BirdLife nun auch alle weiteren stark abnehmenden, nur noch in kleinen RestbestĂ€nden vorkommenden oder von Natur aus extrem seltenen Vogelarten. Damit mĂŒssen fortan 44 Prozent aller 541 Vogelarten Europas als besonders schutzbedĂŒrftig gelten.

Neben dem Rotmilan und Wiesenvögeln kommt Deutschland auch fĂŒr hierzulande ĂŒberwinternde Arten eine sehr hohe Verantwortung zu. „Unsere KĂŒstengewĂ€sser an Nord- und Ostsee sind europaweit die wichtigsten Überwinterungsgebiete gefĂ€hrdeter Seevögel, wie Ohrentaucher, Eisente, Samtente und Eiderente“, so Tschimpke. Auch das Wattenmeer sei fĂŒr Watvögel wie Austernfischer, Große Brachvögel und Knutts ĂŒberlebenswichtig.

„Mit Blick auf Nord- und Ostsee ist es erschreckend und unverstĂ€ndlich, dass Deutschland es bislang offensichtlich nicht schafft, seine Meeresschutzgebiete angemessen zu schĂŒtzen. Aktuell stehen wieder empfindliche Aufweichungen bei den deutschen Meeresschutzgebieten im Bundestag zur Debatte“, so Tschimpke. So könnten kĂŒnftig die Ministerien fĂŒr Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung ein Vetorecht bei der Umsetzung von Schutzgebieten erhalten. Der NABU-PrĂ€sident appellierte an die Bundestagsabgeordneten, sich gegen diese möglichen Änderungen im Bundesnaturschutz auszusprechen.

Die aktuell vorgelegte Liste ist die dritte Bewertung dieser Art. Waren 1994 noch 38 Prozent aller Vogelarten als schutzbedĂŒrftig eingestuft worden, standen 2004 bereits 43 Prozent auf der Liste, nun fast 44. Dies ist auch ein deutliches Zeichen dafĂŒr, dass die EU ihr eigenes Ziel, die Zahl ungefĂ€hrdeter Vogelarten bis 2020 im Vergleich zu 2004 um die HĂ€lfte zu erhöhen, deutlich verfehlen wird.

Der europÀische "Natura 2000"-Tag findet am 21. Mai erstmals offiziell statt, es ist zugleich der 25. Jahrestag der Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Richtlinie der EU. Mit ihr will die EU wildlebende Arten, ihre LebensrÀume und die europaweite Vernetzung dieser LebensrÀume sichern. Teil dieses EU-weiten Schutzgebietsnetzes sind auch die europÀischen Vogelschutzgebiete.

„Die Auswertung zeigt einmal mehr, dass die EU-Naturschutzrichtlinien und die Vogelschutzrichtlinie fĂŒr einen effektiven Schutz seltener Vogelarten sorgen. Beispielsweise Seeadler, Wanderfalken oder Schwarzstörche haben in den vergangenen Jahrzehnten stark vom Schutz durch die EU profitiert. Doch die Richtlinien haben keinen ausreichenden Einfluss auf Vogelarten außerhalb von Schutzgebieten, wie etwa in der Agrarlandschaft. Hier greifen andere Mechanismen, etwa die derzeitige Agrarpolitik, und wirken zum Teil massiv gegen den Schutz von Vogelarten“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.
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