oekoplus - Freiburg
Sonntag, 20. August 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr

Guten Nachmittag liebe Besucher unserer Webseite!
 
In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
Wir laden jeden Besucher ein, weitere Tipps und Informationen mit unserem kostenlosen ProlixLetter zu abonnieren: Bestellung auf der Webseite www.prolixletter.de in der rechten Spalte oben.
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder VerbesserungsvorschlĂ€ge zu dieser Webseite haben, nehmen Sie bitte per eMail mit uns Kontakt auf. Wir sind offen und fĂŒr jeden Hinweis dankbar!
Viel Spaß auf unseren Seiten wĂŒnscht Ihnen
 
 
Ihre Prolix Redaktion



Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Per Videobotschaft an den Start
BĂŒrgermeister M.Obert zeigt, welches Schloss zum Gewinn fĂŒhrt / Foto: Stadt Klrh
 
Karlsruhe: Per Videobotschaft an den Start
Aktion „Finde Dein Rad“ am 21. und 23. Juli / ZusĂ€tzliche Verlosung von drei RĂ€dern

„Finde Dein Rad“ lautet das Motto am Freitag, 21. Juli, sowie Sonntag, 23. Juli. Mit der Aktion feiert die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-WĂŒrttemberg (AGFK-BW) zusammen mit der Stadt die öffentliche Premiere der Laufmaschine des Freiherrn Karl von Drais vor 200 Jahren. Wo die Schatzsuche beginnt, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Hinweis auf www.finde-dein-rad.de.

Die entsprechende Videobotschaft ist am jeweiligen Tag ab 15 Uhr freigeschaltet. Vom Startpunkt geht es ĂŒber zwei Zwischenstationen zum Zielpunkt. Auf der richtigen FĂ€hrte sind diejenigen, die die Hinweise zu deuten wissen oder auch Fragen der „Streckenposten“ beantworten können. Am Zielpunkt der Schnitzeljagden ist jeweils ein Fahrradschloss versteckt, das den Gewinn eines Fahrrads symbolisiert. Wer das Schloss als erster findet und bei www.finde-dein-rad.de den Code anfordert, hat das Schloss geknackt und somit ein Fahrrad gewonnen.

Aber bei der JubilĂ€umsaktion, die die AGFK in 38 AGFK-Kommunen und Landkreisen ĂŒber den Sommer hinweg initiiert hat, gewinnen in Karlsruhe nicht nur die Schnellsten. Denn unter allen Teilnehmern werden zudem drei FahrrĂ€der verlost. Um sich diese Chance zu wahren, sollte jeder die Gewinnspielkarte, die die Streckenposten – Volunteers der Stadtverwaltung - unterwegs ausgeben, gut aufbewahren und am Zielort ausgefĂŒllt abgeben. Die Auslosung erfolgt bei der Übergabe der beiden RĂ€der an die jeweils schnellsten Schatzsucher am Dienstag, 25. Juli. Die Gewinner der Auslosung werden von der Stadt gesondert benachrichtigt.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Ökostrom: Das taugen die Angebote von Lidl und Deutscher Bahn
Seit kurzem können Verbraucher auch von der Deutschen Bahn Strom aus regenerativen Quellen beziehen. Die Energie-Experten der Stiftung Warentest haben sich die Angebote angeschaut und sagen, was davon zu halten ist ...
Mehr
 


Verschiedenes 
 
 
Vorschlag zur Glyphosat-Wiederzulassung missachtet schÀdliche Folgen
Anwendung im Privatbereich muss verboten werden

Der NABU kritisiert den am gestrigen Dienstag bekannt gewordenen Vorschlag der EU-Kommission zur Wiederzulassung von Glyphosat. Dieser missachtet die negativen Auswirkungen des Pflanzenschutzmittels auf Tiere und Pflanzen. Auch sieht der Entwurf weder eine BeschrĂ€nkung der Privat-Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich vor noch ein Verbot des Abspritzen von reifem Getreide zur erleichterten Ernte. Auf stĂ€dtischem GrĂŒn, wie ParkflĂ€chen und KinderspielplĂ€tzen, wird lediglich empfohlen, die Anwendung zu reduzieren – anstatt sie zu verbieten. Am kommenden Mittwoch soll der Vorschlag dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden.
„Inzwischen besteht kein Zweifel mehr daran, dass Glyphosat eine ganze Reihe schĂ€dlicher Auswirkungen auf die Natur hat. Der jetzige Vorschlag ist eine EnttĂ€uschung fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz in Europa. Außerdem wird der falschen Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich weiter TĂŒr und Tor geöffnet“, kritisierte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Der NABU appellierte an die Bundesregierung, die Vermeidung negativer Folgen fĂŒr die biologische Vielfalt zur Bedingung einer Wiederzulassung zu machen. Die Anwendung im Privatbereich muss nach Ansicht der NaturschĂŒtzer gĂ€nzlich verboten werden.
JĂ€hrlich werden allein in Deutschland bis zu 8.000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Auf fast der HĂ€lfte aller landwirtschaftlichen FlĂ€chen findet das Breitbandherbizid Anwendung. Dabei schĂ€digt es auch seltene AckerwildkrĂ€uter und Insekten, die wiederum Nahrungsquelle zahlreicher, teils gefĂ€hrdeter Feldvögel sind. „Glyphosat zerstört ganze Nahrungsnetze. Das Pflanzengift heizt damit auch massiv dem Verlust der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft ein“, so Miller.
Tierarten wie Goldammer, Vierfarbige Kuckuckshummel oder Großer Abendsegler, aber auch AckerwildkrĂ€uter wie das RundblĂ€ttrige Hasenohr, die Gewöhnliche Kornrade oder der LĂ€mmersalat stĂŒnden stellvertretend fĂŒr alle Arten, an deren RĂŒckgang Glyphosat Anteil habe. Zudem sieht der jetzige Entwurf keinen Ausgleich zur Kompensation des Glyphosat-Einsatzes vor, wie etwa BlĂŒhstreifen oder BrachflĂ€chen. Eine VerlĂ€ngerung der Zulassung widersprĂ€che darĂŒber hinaus der EU-Pestizid-Verordnung. In ihr ist die biologische Vielfalt als eigenstĂ€ndiges Schutzgut im Pflanzenschutzrecht festgeschrieben.
Der NABU ruft aktuell dazu auf, dem Umweltverband jene HÀndler zu melden, die Glyphosat oder Àhnliche Mittel verkaufen, etwa lokale Bau- oder GartenmÀrkte oder Online-HÀndler. Ziel ist es, nach zahlreichen BaumÀrkten, nun auch die Online-HÀndler dazu zu bewegen, glyphosathaltige Mittel aus ihrem Sortiment zu nehmen.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
1. Freiburger DOPPEL-Nachtflohmarkt
Jetzt NEU – attraktives FreigelĂ€nde direkt vor Halle!

Freiburg. Diesen Termin sollten sich Flohmarktfans ganz dick in den
Veranstaltungskalender eintragen, wenn am Freitag, 21.7. und Samstag, 22.7. jeweils von
14-22 Uhr der 1. Freiburger Nachtflohmarkt ĂŒber die BĂŒhne geht. Bis zu 200 Aussteller
prÀsentieren sich in der Messehalle und im FreigelÀnde direkt vor der Halle auf dem
Boulevard. Neben RaritĂ€ten fĂŒr den Sammler werden Briefmarken, Flohmarktartikel, second-
hand, elektronische (Unterhaltungs-) Medien, wie DVDs und Videospiele, Schallplatten,
Schmuck, Designer-Waren, Bilder, Haushaltswaren, Lego, Kleinmöbel, AntiquitÀten und
lĂ€ngst vergessene SammlerstĂŒcke angeboten. Fernab vom stĂ€dtischen Treiben kann hier
nach Herzenslust getrödelt und gestöbert werden. Die besucherfreundlichen Öffnungszeiten
ermöglichen auch den berufstÀtigen Flohmarktfans und den Wochenend-LangschlÀfern
einen Streifzug ĂŒber den Flohmarkt. Bestimmt ist fĂŒr jeden Geldbeutel etwas dabei. FĂŒr die
Besucher stehen rund um die Halle ausreichend ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Ebenso freut sich
die Messe- Gastronomie mit einem ansprechenden Angebot auf Ihren Besuch. Bei Regen
oder starker Hitze können die Aussteller in die Halle wechseln. Weitere Informationen beim
Veranstalter SĂŒMa Maier GmbH unter Tel. 07623‐741920 oder im Internet unter:

www.suema‐maier.de
 
 


Verschiedenes 
 
 
200. Geburtstag des Fahrrads
FĂŒnf neue RĂ€der werden in Freiburg verlost

Interaktive Schatzsuche „Finde dein Rad“ beginnt am Samstag, 22. Juli, um 10 Uhr

Am Samstag, 22. Juli, um 10 Uhr, beginnt die interaktive
Schatzsuche. Wer den Schatz findet, hat die Möglichkeit,
eines der fĂŒnf neuen FahrrĂ€der zu gewinnen. Anlass fĂŒr
diese Aktion ist der 200. Geburtstag des Rades. 1817 fuhr
Freiherr Karl von Drais erstmals auf einer Laufmaschine
durch Mannheim. Seine Laufmaschine gilt als Urform des
heutigen Fahrrades. In diesem Sommer wird es 200 Jahre alt
- ein JubilÀum, das im Rahmen der JubilÀumskampagne
„Finde dein Rad“ der Arbeitsgemeinschaft
Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-WĂŒrttemberg e. V.
(AGFK-BW) auch in Freiburg gefeiert wird. Insgesamt
werden 136 RĂ€der in 39 baden-wĂŒrttembergischen StĂ€dten
und Gemeinden verlost.

So funktioniert die Schatzsuche:
Zum Geburtstagfest des Fahrrads werden fĂŒnf
JubilÀumsfahrrÀder verlost, die die AGFK-BW stiftet. Um
eines der RĂ€der zu gewinnen, muss bei einer interaktiven
Schatzsuche das dazugehörige Schloss gefunden werden.

Auf www.finde-dein-rad.de werden Hinweise veröffentlicht,
die spielerisch zum Versteck des Schlosses fĂŒhren. Wer
zuerst dort ankommt, gibt seine Kontaktdaten online ein und
bekommt dann den Code zum Öffnen des Schlosses.
Gelöste RÀtsel sind auf der Webseite nicht mehr spielbar,
damit niemand umsonst auf die Suche geht.

FĂŒr „Finde dein Rad“ wurde extra ein Fahrrad vom Sponsor
Cycle Union aus Oldenburg entwickelt, das hohen
Fahrkomfort bietet. Mit seinem hellen, blauen Rahmen ist
das Fahrrad ein echter Hingucker. Der 50 Zentimeter große
Rahmen ermöglicht ein unkompliziertes Auf- und Absteigen.
Die Shimano 7-Gang-Schaltung sorgt fĂŒr ein angenehmes
Fahren. Das JubilÀumsfahrrad hat LED-Scheinwerfer, Griffe,
Sattel und Reifen sind schwarz und es hat zudem einen
stabilen GepÀcktrÀger, auf dem EinkÀufe oder Aktentaschen
transportiert werden können.

Freiburg ist Mitglied in der AGFK-BW:
Nach 200 Jahren ist das Fahrrad heute das weltweit am
meisten genutzte Transportmittel und ein zentrales Element
fĂŒr die Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsfĂ€higen
MobilitÀt. Deswegen fördert die Stadt Freiburg als
GrĂŒndungsmitglied seit 2009 den Radverkehr vor Ort im
Netzwerk der AGFK-BW.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Senkung des Spritverbrauchs bei Lkw
NABU: Neue Studie belegt großes Potenzial

Steigender Lkw-Verkehr bremst den Klimaschutz - EU-Kommission muss zĂŒgig ambitionierte Grenzwerte fĂŒr schwere Nutzfahrzeuge vorlegen

Die Klimagas-Emissionen von Lkw und Bussen steigen seit Jahren stark an und machen bereits 25 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen von Fahrzeugen in der EU aus. Der Lkw-Verkehr gilt deshalb schon lange als großes Sorgenkind des Klimaschutzes. Und anders als bei Pkw und Kleintransportern, sind die Kohlendioxid-Emissionen großer Lkw in der EU bislang ĂŒberhaupt nicht reguliert. Damit ist die EU der einzige große Fahrzeugmarkt weltweit, der keine Verbrauchs-Grenzwerte fĂŒr Lkw vorsieht. Eine heute vorgestellte Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) stĂŒtzt eindrucksvoll die Position des NABU und belegt das erhebliche technische Potenzial zur Senkung der SpritverbrĂ€uche von Lkw.

Laut Studie ist bis zum Jahre 2025 eine CO2-Reduktion von immerhin 27 Prozent bei großen Sattelschlepper-Lkw im Fernverkehr möglich und 23 Prozent bei kleineren Lkw im stĂ€dtischen Verteilerverkehr. Bis 2030 sei sogar ein CO2-Reduktionspotenzial von ca. 43 Prozent fĂŒr beide Fahrzeugtypen erreichbar. Entscheidend dabei sei, dass die Regulierung umso wirksamer ausfalle, je frĂŒher sie greife.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Lkw-Lawine rollt unaufhörlich und ist damit zu einem der grĂ¶ĂŸten Hindernisse zur Umsetzung der Klimaschutzziele in Europa geworden. Die EU muss schnellstmöglich Obergrenzen fĂŒr den Kohlendioxid-Ausstoß neuer Lkw festlegen, wenn sie ihre Klimaziele erreichen will. In den USA, Japan und China sind bereits seit Jahren entsprechende Regulierungen mit Erfolg eingefĂŒhrt worden.“

Die EU-Kommission plant zwar fĂŒr Anfang 2018 einen Gesetzesvorschlag fĂŒr entsprechende Obergrenzen. Ab wann eine solche Regulierung greifen und wie ambitioniert sie ausfallen soll, wird jedoch heftig diskutiert. Der massive Druck der Industrievertreter, vor allem auch aus Deutschland, die keinerlei Verbrauchsvorgaben wĂŒnschen, ist bereits jetzt spĂŒrbar.

Dietmar Oeliger, NABU-Leiter Verkehrspolitik: „Anstatt in Effizienztechnologie zu investieren, setzen die Lkw-Hersteller um Mercedes, MAN, Scania und Volvo vor allem auf Leistungssteigerung. Als Konsequenz stagniert der Spritverbrauch großer Lkw seit fast zwei Jahrzehnten auf hohem Niveau. Alleine auf die KrĂ€fte des Marktes zu vertrauen und zu hoffen, dass die Lkw sparsamer werden, funktioniert nicht. Ähnlich wie bei Pkw braucht es nun dringend eine gesetzliche Regulierung, die den Herstellern vorschreibt, große Fortschritte bei der Effizienz und damit beim Klimaschutz zu machen.“
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Öffentliche Versteigerung von FundfahrrĂ€dern, Fundschmuck sowie Fundsachen
Montag, 24. Juli, 13 Uhr, Haus der Begegnung, Habichtweg 48


Am Montag, den 24. Juli, werden ab 13 Uhr sechzig
FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art
öffentlich gegen Barzahlung versteigert. Die Versteigerung findet
statt im Haus der Begegnung, Habichtweg 48 in 79110 Freiburg.

Die FundfahrrÀder können von 12 bis 13 Uhr am
Versteigerungsort besichtigt werden. Zum Versteigerungsbetrag
wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Weitere AuskĂŒnfte beim
Amt fĂŒr öffentliche Ordnung unter der Telefon: 0761 / 201 - 4828.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline Nord Stream 2
MinisterprĂ€sidentin Schwesig muss Zeichen fĂŒr Klima und Ostsee setzen

Der NABU hat seine Kritik an der Ostseepipeline Nord Stream 2 im aktuell laufenden Genehmigungsverfahren erneuert. Der NABU appelliert an Mecklenburg-Vorpommerns MinisterprĂ€sidentin Manuela Schwesig und die Genehmigungsbehörden, das sensible Ökosystem der Ostsee und die globalen Klimaziele nicht den privaten Gewinninteressen von Gazprom und Co. zu opfern. Die gesamte Woche finden in Stralsund ErörterungsgesprĂ€che statt. Der NABU hatte bereits Ende Mai eine umfangreiche Stellungnahme zum geplanten Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 abgegeben und nimmt auch an der Anhörung teil. Die Analyse des NABU hat ergeben, dass das Vorhaben nicht genehmigungsfĂ€hig ist. Es gefĂ€hrdet Klimaziele, steht in Widerspruch zu geltendem Energie- und Umweltrecht und zerstört Schutzgebiete in der Ostsee.

„Das Vorhaben verstĂ¶ĂŸt nicht nur massiv gegen öffentliche Interessen sondern auch gegen das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaschutzabkommen. Damit setzt Nord Stream 2 die Tradition der Energiekonzerne fort und investiert weiter in fossile EnergietrĂ€ger und deren Infrastruktur. Der Pipelinebau zerpflĂŒgt Schutzgebiete und auch auf EU-Ebene genießt das Projekt keine PrioritĂ€t fĂŒr die kĂŒnftige Energieversorgung. Nord Stream 2 dient einzig privaten Interessen weniger Großkonzerne, die damit Millionengewinne abschöpfen – auf Kosten der gesamten Gesellschaft“, sagt NABU BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Die Gasversorgung in Deutschland sei auch ohne die Ostseepipeline in der Zukunft sicher. Allein die bestehenden ImportkapazitĂ€ten reichten aus, um mehr als das Dreifache des Gasbedarfs zu decken. Außerdem sinke dieser Bedarf seit 2006 sogar. Damit dĂŒrfe die Pipeline nach Naturschutzrecht nicht gebaut werden.

Der NABU kritisiert, dass der Bau von Nord Stream 2 massive negative Folgen fĂŒr die sensible Meeresumwelt hat. Denn fĂŒr die im Seeboden verlegte Pipeline soll der Meeresboden umgegraben werden, was LebensrĂ€ume zerstört. Mit Folgen beispielsweise fĂŒr den Hering, der im Greifswalder Bodden laicht und rastende Wasservögel, denen die Nahrung fehlt. Die Pipeline quert auch den Lebensraum des gefĂ€hrdeten Ostseeschweinswals. Von der betroffenen Population gibt es nur noch etwa 450 Tiere. Jegliche BeeintrĂ€chtigung muss aus Umweltsicht vermieden werden.

Das in der Pipeline transportierte Methan ist Gift fĂŒr die Ostsee und eine Gefahr fĂŒr unser Klima. Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Landesraumentwicklungsprogramm eine Gasförderung in der Ostsee gezielt ausgeschlossen. BegrĂŒndung: Verunreinigungen der sensiblen Ostsee sollen ausgeschlossen werden. Leckagen sind auch bei einer Pipeline immer möglich. Zudem ist Methan 25-Mal klimaschĂ€dlicher als CO2. Bei Förderung, Transport und Lagerung entweicht das Gas regelmĂ€ĂŸig unkontrolliert.

NABU-LandesgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Rica MĂŒnchberger: „Nord Stream 2 bewertet die Umweltauswirkungen auf Basis von Umweltdaten, die fĂŒr die frĂŒhere Pipeline Nord Stream 1 erhoben wurden. Die Bedeutung der Daten fĂŒr die Bewertung von Nord Stream 2 wurden durch das Bergamt Stralsund und das Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie auf der Erörterung untermauert. Das Problem: Nicht einmal die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie, hat diese Daten.“ Das gehe aus einem Bescheid der Behörde hervor, der dem NABU vorliegt. Zudem stehen die Daten auch dem NABU nicht zu VerfĂŒgung. Der NABU konnte sich deshalb keine eigene Meinung zu den Daten bilden und wird damit massiv in seiner Beteiligungsmöglichkeit eingeschrĂ€nkt. Eine Genehmigung ist damit nicht rechtmĂ€ĂŸig. „Wir fordern das Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und das Bergamt Stralsund als Genehmigungsbehörden auf, unsere Argumente sorgfĂ€ltig in die AbwĂ€gung einzustellen und einen rechtskonformen Bescheid zu erlassen“, so MĂŒnchberger weiter.
Mehr
 




Seite 1 2 3 4 5 
vrlogo.png
blaumeiseKlein.jpg


El Baladi
 
Citybed
 
Solarsiedlung
 
ecotrinova
 
Nabu

Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
 




Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger