oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Fackelwandern, RĂ€tschenbauen, HolzrĂŒcken
Die Waldhaus-Termine im Februar 2015

Sonntag, 1. Februar, 18 bis 19.30 Uhr – Anmeldung bis 26. Januar
Fackelwanderung zu den „Waldmenschen“ am Waldhaus
Der HolzkĂŒnstler Thomas Rees entfĂŒhrt die Teilnehmer bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch den dunklen winterlichen Wald in die MĂ€rchen- und Mythenwelt seiner Holzskulpturen. Im Schein der Fackeln erzĂ€hlt Rees auch etwas ĂŒber seine Arbeitsweise und die Entstehung der 17 Figuren, wie dem apokalyptischen Reiter, dem Drachen oder dem Einhorn. Teilnahmebeitrag: Erwachsene 7 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro, jeweils inkl. Fackel.

Samstag, 7. Februar, 13 bis 17 Uhr – Anmeldung erforderlich
RĂ€tschenbau im Waldhaus
Mitten in der fĂŒnften Jahreszeit können junge und junggebliebene Menschen ab 12 Jahren am Waldhaus RĂ€tschen bauen. Dieses unverzichtbare Narreninstrument fertigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der GrĂŒnholzwerkstatt unter Anleitung von Franz-Josef Huber, dem Technischen Lehrer beim Waldhaus. TN-Beitrag: 5 Euro.

Sonntag, 8. Februar, 14 bis 18 Uhr – Anmeldung bis 4. Februar
GrĂŒnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer ĂŒben auch auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In diesem Kurs mit dem NaturpĂ€dagogen Markus Stickling lernen Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen Handgriffen kleine GegenstĂ€nde oder Spielzeuge aus GrĂŒnholz zu schnitzen. Das handwerkliche Tun fördert die Motorik, die Fantasie, die Ausdauer, die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein.
Kosten: 12 Euro inkl. Material, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 8. Februar, 14 bis 17 Uhr – Anmeldung bis 5. Februar
Wald, Wein & Wolf
Das Waldhaus lĂ€dt 15 bis 30 Teilnehmer zu einer Reise zum Thema Wolf ein. Nach einem forstkundlichen Spaziergang erwartet Sie eine erlebnisreiche FĂŒhrung durch die Wolfsausstellung. Danach werden erlesene Weine der Winzergenossenschaft Wolfenweiler verkostet. Dazu wird ein Imbiss mit WildspezialitĂ€ten von Hirsch, Reh und der wilden Sau gereicht. Es referieren Waldhaus-Leiter Markus MĂŒller und Ernst Nickel, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der WG Wolfenweiler. Kosten: 19 Euro incl. Verköstigung.

Sonntag, 22. Februar, 14 und 16 Uhr – Kartenreservierung ratsam
FrÀulein Brehms Tierleben: Der Wolf
Das einzige Theater weltweit fĂŒr gefĂ€hrdete, heimische Tierarten gastiert im Waldhaus. Dies ist Unterhaltung nicht nur fĂŒr Erwachsene – artgerecht und professionell inszeniert. Jeder zahlt, soviel er kann, orientiert am Grundpreis von 9 Euro. Info und Kartentelefon: 0761/ 8964 7710, www.brehms-tierleben.com.

Sonntag, 28. Februar, ganztĂ€gig – Anmeldung bis 18. Februar
Schnupperkurs HolzrĂŒcken mit dem Pferd
Ein Angebot der besonderen Art ist die Arbeit mit einem RĂŒckepferd im Wald. Außer SensibilitĂ€t im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem GespĂŒr fĂŒr die Besonderheit der Situation sind keine Vorkenntnisse nötig. JĂŒrgen Duddek, Experte im einspĂ€nnigen HolzrĂŒcken, fĂŒhrt an diesem Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter PferdestĂ€rke ein. KursgebĂŒhr: 99 Euro, nĂ€here Informationen unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 1. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr – Anmeldung bis 26. Februar
Papierschöpfen und Papiergießen im Waldhaus
In diesem Kurs mit AbfallpĂ€dagogin Susanna Gill entdecken Kinder und Erwachsene das Papier-Recycling und lernen, aus dem Rohstoff Altpapier handgeschöpftes Briefpapier und schön gestaltete Karten herzustellen. Dabei werden die unterschiedlichsten Materialien zur Gestaltung verwendet. KursgebĂŒhr: 14 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 40 Euro. Der Kurs lĂ€sst sich gut mit dem Buchbindekurs am 8. MĂ€rz im WaldHaus kombinieren (siehe ).
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Im Möslepark werden BÀume gefÀllt
UrsprĂŒnglicher Charakter eines englischen Landschaftsgartens soll wieder hergestellt werden

Im Möslepark, einer der Àltesten Parkanlagen in Freiburg,
werden ab Montag, 26 Januar, rund 60 BÀume gefÀllt. Die
Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche.

Anlass fĂŒr die BaumfĂ€llungen ist ein
gartendenkmalpflegerisches Gutachten, das das Garten- und
Tiefbauamt (GuT) gemeinsam mit dem Umweltschutzamt bei
der UniversitÀt Freiburg in Auftrag gegeben hatte. Eines der
Ergebnisse des Gutachtens war, dass der ursprĂŒngliche
Charakter des Mösleparks mit einem Wechsel von dicht mit
BĂ€umen bestandenen, schattigen Bereichen und sonnigen
Lichtungen kaum noch vorhanden ist.

Anlass fĂŒr die BaumfĂ€llungen ist ein
gartendenkmalpflegerisches Gutachten, das das Garten- und
Tiefbauamt (GuT) gemeinsam mit dem Umweltschutzamt bei
der UniversitÀt Freiburg in Auftrag gegeben hatte. Eines der
Ergebnisse des Gutachtens war, dass der ursprĂŒngliche
Charakter des Mösleparks mit einem Wechsel von dicht mit
BĂ€umen bestandenen, schattigen Bereichen und sonnigen
Lichtungen kaum noch vorhanden ist.

In enger Zusammenarbeit mit dem BĂŒrgerverein Oberwiehre-
Waldsee, den Naturschutzbeauftragten und dem Forstamt
wurde ein Gehölzentwicklungskonzept erarbeitet mit dem
Ergebnis, dass rund 60 BĂ€ume im westlichen Teil des
Mösleparks gefÀllt werden. Dabei handelt es sich in erster
Linie um zu dicht wachsende Hainbuchen, Robinien und
AhornbĂ€ume. Die fĂŒr den Arten- und Biotopschutz wertvollen
Alteichen bleiben bis auf einige bruchgefÀhrdete Exemplare,
erhalten; zusÀtzlich werden junge Eichen gepflanzt.

Auch Naturschutzexperten, die die die Belange des Vogel, -
Fledermaus- und Amphibienschutzes vertreten, wurden mit
einbezogen. Das Konzept soll im nÀchsten Jahr im östlichen
Teil des Mösleparks fortgesetzt werden.

Das GuT bittet um VerstÀndnis, dass der Park in dieser Zeit
aus SicherheitsgrĂŒnden teilweise abgesperrt werden muss
und einige Wege nicht begangen werden können.

 
 

 
Unser Haus - Fit fĂŒr die Zukunft
Ausstellung zum Thema „Klimaschutz und GebĂ€udetechnik“ in Neuenburg

Freiburg, 22.01.2015: Was genau hat es mit dem Klimawandel auf sich und welche Rolle spielen unsere HĂ€user beim Schutz des Klimas? Dieser Frage gingen die NwT-SchĂŒlerinnen und -SchĂŒler der Klasse 10a am Kreisgymnasium Neuenburg in den vergangenen Monaten nach. „Unser Haus – Fit fĂŒr die Zukunft“ ist ein Projekt des Freiburger Vereins fesa e.V., der sich seit vielen Jahren fĂŒr den Klimaschutz und Erneuerbare Energien einsetzt, und wurde in Neuenburg in Kooperation mit der Stadt Neuenburg im Rahmen des European Energy Award umgesetzt. Die im Projektverlauf von den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern produzierten Modelle und die Poster sind vom 22.01. bis zum 11.02.2015 in der Stadtbibliothek Neuenburg ausgestellt.

Jugendliche sind die Hausbesitzer und damit die energetischen Sanierer von morgen. Die meisten Sanierungen werden aber derzeit von Ă€lteren Hausbesitzern durchgefĂŒhrt. Das liegt zum einen an der finanziellen Lage jĂŒngerer Sanierer, jedoch auch am mangelnden Wissen hinsichtlich Technologien und Fördermöglichkeiten. Jugendliche sind zudem wichtige Botschafter fĂŒr klimabewusstes Verhalten in ihren Familien. Deshalb hat der fesa e.V. das Projekt „Unser Haus – Fit fĂŒr die Zukunft“ konzipiert, das SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und die finanziellen und ökologischen Vorteile einer nachhaltigen Bauweise vermittelt.

Im Schuljahr 2014/2015 starteten fĂŒnf Schulen mit dem Projekt in die Pilotphase. Im nĂ€chsten Schuljahr werden zehn weitere Klassen teilnehmen. Die Neuenburger SchĂŒlerinnen und SchĂŒler lernten im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) zunĂ€chst, wie das Klimasystem funktioniert und welche menschlichen EinflĂŒsse fĂŒr den Klimawandel verantwortlich sind. Im nĂ€chsten Schritt untersuchten sie die eigenen ElternhĂ€user auf ihre klimawirksamen Eigenschaften und suchten sich schließlich ein Bauelement aus, das sie nĂ€her unter die Lupe nehmen wollten. Die Aufgabe bestand darin, die energetischen Eigenschaften dieses Bauelements grĂŒndlich zu verstehen und diese in einem Modell anschaulich darzustellen. Außerdem sollten die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler an diesem Modell die Unterschiede zwischen einer besonders klimaschonenden und einer weniger effizienten Bauweise aufzeigen, indem sie den WĂ€rmedurchgang durch die beiden Varianten messen.

So entstanden im Laufe des Schulhalbjahres vier Modelle, welche die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von der ersten technischen Zeichnung bis zur fertigen Umsetzung eigenverantwortlich konstruierten: Ein StĂŒck Giebeldach, ein Betonflachdach, ein StĂŒck Mauerwerk und ein Fenster-Modell. Die Erkenntnisse der Analyse sowie die Messergebnisse des Experiments zum WĂ€rmedurchgang durch das jeweilige Bauteil wurden auf Postern dokumentiert.

Dank der freundlichen UnterstĂŒtzung der Stadt Neuenburg konnten diese Poster professionell gedruckt werden. Auf der Seite von fesa e.V. gab es Förderung sowohl aus Mitteln der GlĂŒcksspirale des Ministeriums fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft als auch aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG.

Die Modelle und die Poster sind vom 22.01. bis zum 11.02.2015 in der Stadtbibliothek Neuenburg ausgestellt und können dort zu den Öffnungszeiten betrachtet werden.
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Startschuss fĂŒr die Stadtbahn Rotteckring
Spatenstich am Rotteckring / Foto: Stadt Freiburg
 
Startschuss fĂŒr die Stadtbahn Rotteckring
Mit dem „Ersten Spatenstich“ gaben am Donnerstag, 15. Januar, OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon, StaatssekretĂ€rin Gisela Splett, MdL, (Ministerium fĂŒr Verkehr und Infrastruktur), Baudirektor Thiemo Disl, (Bundesministerium fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur) sowie die VorstĂ€nde der Freiburger Verkehrs AG, Dr. Helgard Berger und Stephan Bartosch sowie BaubĂŒrgermeister Professor Dr. Martin Haag, den Startschuss fĂŒr den Bau der Stadtbahn Rotteckring.

„Der Ausbau des Stadtbahnnetzes in Freiburg kommt heute einen weiteren Schritt voran“ sagte VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Nach der Eröffnung der Stadtbahn ZĂ€hringen im MĂ€rz 2014 und der in Bau befindlichen Messelinie steht nun das nĂ€chste Bauvorhaben des Ausbauprojekts „Stadtbahn mobil 2020“ in den Startlöchern.“

OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon nannte das Stadtbahnprojekt einen „SchlĂŒssel fĂŒr die stĂ€dtebauliche Erneuerung und Aufwertung der westlichen Innenstadt“. Salomon: „Mit der Stadtbahn wird das Stadtzentrum grĂ¶ĂŸer und wĂ€chst zusammen. Sie ist Voraussetzung fĂŒr die Neugestaltung von PlĂ€tzen und verkehrsberuhigten Straßen: Platz der UniversitĂ€t und Platz der Alten Synagoge, Fahnenbergplatz sowie Siegesdenkmal.“

Salomon und Bartosch dankten ausdrĂŒcklich dem Land Baden-WĂŒrttemberg und dem Bundesverkehrsministerium fĂŒr die finanzielle Förderung des Projektes aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.

„Mit dem Ausbau der Stadtbahn wird die AttraktivitĂ€t der Stadt und seines umweltfreundlichen Verkehrs weiter steigen.“ sagt Baudirektor Thiemo Disl. „Der Bund steht fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung der Verkehrssysteme und ist daher bereit fĂŒr den Bau des Teilabschnitts Rotteckring bis zu 23,5 Mio. Euro im Rahmen des GVFG-Bundesprogramms zur VerfĂŒgung zu stellen.“

„Mit der Stadtbahn Rotteckring wird MobilitĂ€t in Freiburg nochmals ein StĂŒck nachhaltiger. Im Herzen der Stadt wird mit dem neuen TeilstĂŒck das Gesamtprojekt Stadtbahn Vauban-Werder-/Rotteckring-Neue Messe
komplettiert“, sagte VerkehrsstaatssekretĂ€rin Gisela Splett. Das Land unterstĂŒtze das Projekt mit rund 9.8 Millionen Euro im Rahmen der Kofinanzierung des Bundes-GVFG-Programms. „Nur mit einem attraktiven ÖPNV-Angebot wird es gelingen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und unsere StĂ€dte davon zu entlasten. Die Stadtbahn Rotteckring ist hierbei fĂŒr Freiburg ein wichtiger weiterer Schritt“, unterstrich Splett.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Eine der ersten großen Baumaßnahmen wird ab Februar der Abriss und Neubau der KronenbrĂŒcke sein“.

Die neue rund 1,9 Kilometer lange Trasse fĂŒhrt von der Kronenstraße kommend ĂŒber den Rotteckring, den Fahnenbergplatz und den Friedrichring bis zum Siegesdenkmal. Es entstehen fĂŒnf neue Haltestellen.

Mit der Stadtbahn und der Umgestaltung im Trassenverlauf wird die Freiburger Innenstadt nach Westen bis zur Bismarckallee erweitert und flĂ€chig vom Nahverkehr erschlossen. Durch die Sperrung des Rotteckrings fĂŒr den Autoverkehr erweitert sich die FußgĂ€ngerzone bis zum Hauptbahnhof; mit dem Bau der Stadtbahn Rotteckring entsteht an der Haltestelle Stadttheater ein neuer barrierefreier Umsteigknoten, der den Bertoldsbrunnen als zentralen Straßenbahnknotenpunkt Freiburgs entlastet.

Die Umgestaltung des Rotteckrings ist eines der wichtigsten stadtgestalterischen und Stadtbild prĂ€genden Projekte in Freiburg seit EinfĂŒhrung der FußgĂ€ngerzone in den frĂŒhen siebziger Jahren.

Doch nicht nur der frĂŒhere Innenstadtring bekommt ein neues Gesicht, auch der Platz der Alten Synagoge wird nach VorschlĂ€gen, die in einem weitreichenden Partizipationsverfahren mit der BĂŒrgerschaft entwickelt worden sind, vollstĂ€ndig umgestaltet. Durch die Einbeziehung der bisherigen StraßenflĂ€che in den Platz entsteht somit zwischen Theater und KollegiengebĂ€uden der grĂ¶ĂŸte Platz der Freiburger Innenstadt in Ă€hnlicher Dimension wie der MĂŒnsterplatz. Ebenso wird der Platz der UniversitĂ€t vor der neuen UniversitĂ€tsbibliothek neu angeordnet. Damit erhĂ€lt Freiburg eine neue Mitte, in der sich urbanes Leben entfalten kann.

Völlig neu wird sich auch der Verkehrsknoten am Siegesdenkmal prĂ€sentieren. Mit dem Bau der Stadtbahn wird die gesamte Kreuzung neu geordnet und deutlich ĂŒbersichtlicher gestaltet. Die FußgĂ€ngerzone der Kaiser-Joseph-Straße wird nach Norden verlĂ€ngert und die Stadtbahn- und Umsteigehaltestellen aufnehmen.

Im Februar beginnen die Bauarbeiten. Als erster großer Schritt des Stadtbahnprojekts Rotteckring steht der Abriss und Neubau der KronenbrĂŒcke an, der im Februar 2015 beginnt. FĂŒr diese Maßnahme allein werden voraussichtlich 9 Millionen Euro investiert.

2017 sollen dann die ersten Straßenbahnen die BrĂŒcke und den Platz der Alten Synagoge ĂŒberqueren. und in einer ersten Ausbaustufe bis zum Stadttheater fahren. Die komplette Inbetriebnahme erfolgt mit der Fertigstellung des Abschnitts Rotteckring – Fahnenbergplatz – Siegesdenkmal Ende 2018.

Die Stadtbahntrasse verlĂ€uft in der Kronenstraße, in der Werthmannstraße und im Rotteckring jeweils in der Straßenmitte. Im Friedrichring fĂ€hrt die Bahn auf der sĂŒdlichen, der Innenstadt zugewandter Straßenseite bis zur umgestalteten Kreuzung Siegesdenkmal.

Die Rottecklinie ist Teil des Gesamtvorhabens „Stadtbahn Vauban-Rotteckring-Messe“ und wird von Bund und Land bezuschusst. Insgesamt sind fĂŒr den Bau der Stadtbahn Rotteckring und der stĂ€dtischen Um- und Neugestaltungen des kompletten Bereichs zwischen dem Platz der UniversitĂ€t, Platz der Alten Synagoge, des Rotteckrings, des Fahnenbergplatzes und des Siegesdenkmals rund 66 Millionen Euro eingeplant.
 
 

 
Karlsruhe: Wo Milch und Wolle herkommen
StÀdtischer Umwelt- und Arbeitsschutz bietet LehrkrÀften Unterrichtsbereicherungen

Wo Milch und Honig herkommen, bevor sie Supermarkt-Regale fĂŒllen, auch die Wege "Vom Schaf zur Wolle", "Vom Korn zum Brot", "Prima Klima", eine "KrĂ€uterwerkstatt" und vieles mehr vermittelt der stĂ€dtische Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruher SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern. Den tatsĂ€chlichen Unterricht leiten auch bei diesen Themen die Lehrerinnen und Lehrer, aber sie erhalten Material und Anregungen sowie alle Informationen ĂŒber den Umfang der Lerneinheiten und die geeigneten Klassen.

Zur Abrundung ihres Unterrichts können die LehrkĂ€fte Wissenswertes rund um Kernthemen wie Konsum, (Haus-)Tiere und MobilitĂ€t kostenlos per Fax bestellen, um dann auch gezielter Fragen zu stellen wie: "Was blĂŒht denn da?" oder "Schon mal fair genascht?". Der Link http://www.karlsruhe.de/b3/natur_und_umwelt/ fĂŒhrt ĂŒber die in der linken Spalte auszuwĂ€hlenden Stichworte Umweltschutz, Umweltbildung, Umwelt- und Arbeitsschutz zu den "Umweltthemen im Unterricht". Weitere Infos beim Umwelt- und Arbeitsschutz, Markgrafenstraße 14, unter Telefon 0721/133-3101 sowie per E-Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de.
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Wohnraum statt Auto-Parkplatz-Orgie im Behördenviertel in Freiburg-Herdern
Erschlossener zentrumsnaher Wohnraum fĂŒr 1000 bis 1500 Menschen möglich.

Der aktuelle „Bauboom“ in Freiburg-Herdern mit 5 Projekten fĂŒr 270 Wohnungen und 350 Appartements fĂŒr Studierende, also Wohnraum fĂŒr ĂŒber 1000 Menschen, plus 240 Hotelzimmer veranlasste den Freiburger auch regional tĂ€tigen Umweltschutzverein ECOtrinova e.V., einen weiteren neuen innenstadtnahen „intelligenten Baustein“ vorzuschlagen, der zusammen mit einer ganzen Reihe anderer Maßnahmen die Freiburger PlĂ€ne fĂŒr einen großen verlĂ€rmten Neubaustadtteil auf der fernen grĂŒnen Wiese ersetzen soll.

Zentrumsnahen neuen Wohnraum fĂŒr 1000 bis 1500 Menschen zu schaffen anstelle von rund 500 oberirdischen PKW-ParkplĂ€tzen mit großzĂŒgigen asphaltierten Zufahrten, das schlĂ€gt der Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. vor fĂŒr das Behördenviertel in Freiburg-Herdern zwischen Sautierstr. und Stefan-Meierstr. nördlich der Tennenbacherstr.. Weitere rund 150 Parkmöglichkeiten bestehen dort am zugewandten Straßenrand des Gevierts, außerdem zahlreiche StellplĂ€tze fĂŒr wenige dort bestehenden WohngebĂ€ude.

Die ParkplĂ€tze und Garagen des GelĂ€ndes können in eine Tiefgarage gelegt werden, soweit sie bei den guten dortigen Verkehrsanbindungen mit Bahn, Straßenbahn, Bus und mit Park+Ride und Job-Tickets fĂŒr die Behörden ĂŒberhaupt noch notwendig seien, so der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser kĂŒrzlich in einem Schreiben an die Stadt-Spitzen Freiburgs und den Gemeinderat.

Damit werde viel Platz frei fĂŒr den Bau von Wohnungen und sehr gĂŒnstig gelegenen Wohnheimen fĂŒr Studierende. Nach erster EinschĂ€tzung fĂŒr ECOtrinova e.V. bietet das Geviert bei 4-stöckiger Bebauung plus ausgebauten DĂ€chern fĂŒr rund 1000 Menschen Platz in Wohnungen oder bis zu 1500 WohnheimplĂ€tze, mehr noch bei ZusammenrĂŒcken der Behörden aufgrund von Digitalisierung und weiteren Maßnahmen. Das Gebiet ist anders als ein Neubaustadtteil bereits hohe Kosten sparend erschlossen. Viele Einkaufsmöglich­keiten bestehen u.a. in der Habsburgerstr. und mit nur 1 bis 2 Straßenbahnhalten in der nahen Innenstadt. Diese Stadtgebiete Freiburgs wĂŒrden durch diesen „intelligenten Baustein“ gestĂ€rkt.

Der Verkauf eines großen Teils des GelĂ€ndes an die Stadt oder Dritte brĂ€chte dem Land einen Teil der Mittel, um in einer optimalen Variante die Behördenbauten direkt an der Stefan-Meier-Str. modern neu zu errichten. So könnten die Altbauten im inneren Teil und an der ruhigen Sautierstr. zu Wohnungen und Studierendenheimen umgebaut werden. Das Land wĂŒrde seinen eigenen FlĂ€chenschutz-Forderungen Raum geben, indem auch Freiburg den FlĂ€chenverbrauch im Außenbereich stoppen kann. Die Stadt wiederum könne dann ggf. auch hier Freiburger ökologische und soziale Bedingungen fĂŒr ein weiteres Vorzeigeviertel durchzusetzen, so ECOtrinova weiter. Der Verein hofft, dass Vorplanungen dazu nun beschleunigt werden.

Solche Bausteine zum ökosozialen Stadtumbau seien unbedingt vorzuziehen gegenĂŒber einem dreiseitig von LĂ€rm und Autobahnen sowie Schnellstraßen versperrten entlegenen neuen Stadtteil Dietenbach, der mit der Vernichtung wichtigen landwirtschaftlichen Bodens einher ginge und von ECOtrinova entschieden abge­lehnt werde, betonte Löser.
 
 

 
Energiequartier Haslach: Kostenlose Energieberatungen werden gut angenommen
Stadt sucht Haushalte, die drei Wochen lang ihr Energieverhalten dokumentieren möchten

Die kostenlosen Energieberatungen in Haslach werden gut
angenommen. Diesen Service bietet die Stadt in Kooperation
mit der baden-wĂŒrttembergischen Verbraucherzentrale an.

Seit sieben Monaten lĂ€uft das Pilotprojekt „Zuhause im
Stadtteil A+++“ und bereits ĂŒber 65 Haslacher Haushalte
haben das kostenlose Serviceangebot wahrgenommen.
Energieberaterinnen und -berater besuchen die
teilnehmenden Haushalte und beraten vor Ort, wie man
nachhaltig und sparsam mit Strom und Heizung umgeht.

Als einer der Ersten hat Adolf Seger, ehemaliger deutscher
Ringer und zweifacher Medaillengewinner bei den
Olympischen Spielen, die Beratung in Anspruch genommen.

Derzeit sucht die Stadt zusÀtzlich engagierte Haushalte, die
drei Wochen lang ihr Energieverhalten dokumentieren
möchten. Mit UnterstĂŒtzung der Energieberater und anhand
ihrer Aufzeichnungen können sie dann genau ablesen, wie
viel Energiekosten sie einsparen. Als Dank fĂŒr das
Engagement warten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
neben der kĂŒnftigen Energieeinsparung attraktive Preise.
Auch MehrfamilienhÀuser mit gemeinsamer
Heizkostenabrechnung werden im Rahmen des Projekts
unterstĂŒtzt. Sobald sich mehr als die HĂ€lfte der Haushalte
eines Mehrfamilienhauses anmelden, erhalten sie ein
„Energiespar-Geschenkpaket“ mit nutzvollen GerĂ€ten, die sie
zusĂ€tzlich beim Energiesparen unterstĂŒtzen.

Von der kostenlosen Energiesparberatung profitiert nicht nur
jeder Einzelne, sondern ganz Haslach: FĂŒr jede zwanzigste
Energiesparberatung stiftet ein Haslacher Unternehmen einen
Preis fĂŒr den Stadtteil. Je mehr mitmachen, desto mehr
gewinnt auch der ganze Stadtteil dank der Sponsorenpreise.
Bis jetzt wurden schon drei Preise im Wert von insgesamt
knapp 1.500 Euro gespendet: Eine Sitzbank am Dorfbach, ein
Experimentier-Koffer fĂŒr die Pestalozzi-Realschule sowie ein
Samowar fĂŒr die internationale Frauenteestube.

Sobald die 80. Beratung stattfindet, spendet das Haslacher
Unternehmen MS-Medienservice.net einen Fotoapparat fĂŒr
das Kinderhaus am Luckenbach. Das Projekt findet im
Stadtteil breite UnterstĂŒtzung. Partner vor Ort sind die Pfarrei
St. Michael, die Evangelische Kirche, das
Nachbarschaftswerk und der Lokalverein Freiburg Haslach.

„Zuhause im Stadtteil A+++“ ist Teil des schon seit 2013
laufenden Projekts „Energie-Quartier Haslach“, mit dem die
Stadt die energetische Sanierung im Haslacher
GebĂ€udebestand unterstĂŒtzt. Weitere Informationen gibt es
online unter www.freiburg.de/energiequartier-haslach .

Sollten weitere Unternehmen Interesse haben, ebenfalls als
Sponsor mitzumachen, können sie sich an das
Umweltschutzamt, Telefonnummer:201-6147, Ilaria De Altin
oder per E-Mail unter ilaria.dealtin@stadt.freiburg.de wenden.
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Schließung von Fessenheim gefordert
Umweltminister Franz Untersteller: „Ich fordere die französische Regierung auf, ihre Zusagen einzuhalten und das Kernkraftwerk in Fessenheim spĂ€testens Ende 2016 vom Netz zu nehmen.“

Baden-WĂŒrttembergs Umweltminister Franz Untersteller hat Medienberichte begrĂŒĂŸt, wonach Bundesumweltministerin Barbara Hendricks von der französischen Regierung ein schnellstmögliches Abschalten des Atomkraftwerks Fessenheim gefordert habe: „Die Landesregierung setzt sich schon seit Langem fĂŒr eine möglichst rasche Schließung des Kernkraftwerks ein. Es ist gut, dass nun auch der Bund unsere Forderung unterstĂŒtzt.“

Mit Sorge reagierte der baden-wĂŒrttembergische Minister fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft auf jĂŒngste Medienberichte, wonach StaatsprĂ€sident Hollande das Abschaltjahr 2016 zur Schließung von Fessenheim nicht mehr bestĂ€tigen wolle. „Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass der französische StaatsprĂ€sident zu seinen frĂŒheren AnkĂŒndigungen steht“, so Minister Untersteller. „Ein spĂ€teres Abschalten widersprĂ€che auch den mir persönlich gemachten Zusagen des Sonderbeauftragten fĂŒr internationale Beziehungen, Jean-Louis Bianco.“ Noch im Sommer letzten Jahres habe Bianco ihm gegenĂŒber bekrĂ€ftigt, dass beide Reaktoren in Fessenheim bis Ende 2016 abgeschaltet werden, betonte Franz Untersteller.

Untersteller wies erneut darauf hin, dass Fessenheim ein enormes Sicherheitsrisiko darstelle und deshalb eher frĂŒher als spĂ€ter vom Netz gehen mĂŒsse.

Umweltminister Franz Untersteller hatte sich bereits unmittelbar nach seiner AmtsĂŒbernahme fĂŒr die zĂŒgige Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim eingesetzt. Da der EU-Stresstest keine ernst zu nehmende PrĂŒfung anhand eines Sicherheitsmaßstabes vorgenommen hatte, hatte das Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg das Öko-Institut und das PhysikerbĂŒro Bremen beauftragt, den Sicherheitsstandard des Kernkraftwerks Fessenheim nach deutschem Maßstab zu bewerten. Die Gutachter haben hierbei grundlegende Sicherheitsdefizite ermittelt. Das Gutachten ist nachzulesen auf der Homepage des Umweltministeriums Baden-WĂŒrttemberg www.um.baden-wuerttemberg.de
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