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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
BĂ€chle, GeburtenĂŒberschĂŒsse, Kirchenaustritte und mehr
Das Statistische Jahrbuch 2014 lÀsst kaum eine Frage offen

Umfassender denn je: BewÀhrte Fundgrube enthÀlt 288 Seiten voller Daten und Fakten / Schwerpunkt Bevölkerungsdaten

Wie lang sind alle Freiburger BĂ€chle zusammengenommen? In welchen Stadtbezirken herrscht der höchste GeburtenĂŒberschuss? Wie entwickelt sich die Zahl der Kirchenaustritte? Und wie viele Haushalte suchen eine Wohnung in Freiburg?

Wer Antworten*) auf diese (und viele weitere) Fragen sucht, greift am besten zum Statistischen Jahrbuch, das jĂ€hrlich vom Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung herausgegeben wird. In diesen Tagen ist die Ausgabe 2014 erschienen, die jetzt ĂŒber das Amt bezogen werden kann. Auf 288 Seiten enthĂ€lt das Buch alle wichtigen Statistiken der Stadt.

Fast alle Lebensbereiche haben die Autoren unter die Lupe genommen und in 15 Kapiteln demografische, wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Aspekte skizziert. Im 20-seitigen Schlusskapitel werden Vergleiche zu den anderen Stadtkreisen in Baden-WĂŒrttemberg und zu Freiburgs Nachbarkreisen gezogen. Zeitreihen zeigen die Entwicklungen der letzten Jahre oder Jahrzehnte auf, wĂ€hrend Stadtbezirkstabellen innerstĂ€dtische Unterschiede verdeutlichen.

Einen Schwerpunkt bildet traditionell die Wohnbevölkerung, denn unter allen Stadtkreisen des Landes wĂ€chst Freiburg mit Abstand am stĂ€rksten (plus 23,3 Prozent seit der VolkszĂ€hlung 1987; Baden-WĂŒrttemberg insgesamt plus 14,5 Prozent). Der Wanderungsgewinn Freiburgs (plus 1.435 Personen) im vergangenen Jahr resultierte dabei ausschließlich aus dem Zuzug von AuslĂ€nder/innen. So sind 1.636 auslĂ€ndische Personen mehr zu- als weggezogen. Bei den Deutschen gab es einen Wanderungsverlust von 201. In den Jahren 2011 und 2012 (plus 4.388 bzw. 3.271) waren die Wanderungsgewinne noch wesentlich höher, auch dank der 2011 eingefĂŒhrten Zweitwohnungssteuer, die viele Personen mit Nebenwohnsitz bewog, sich in Freiburg mit Hauptwohnsitz zu melden.

Detailliert aufgeschlĂŒsselt werden die Bewohner in den Stadtbezirken nach den Aspekten Alter, Staatsangehörigkeit, Religion und Haushaltstyp. Im Kapitel Soziales finden sich Daten zur Jugend- und Sozialhilfe sowie Angebote fĂŒr Senioren und Kinder, im Kapitel Kultur Besucherzahlen fast aller Kultur- und Ausbildungseinrichtungen der Stadt. AusfĂŒhrlich dokumentiert das Jahrbuch zudem die Ergebnisse aller politischen Wahlen seit 1972, inklusive der Europa- und der Gemeinderatswahl vom 25. Mai 2014. Nicht nur fĂŒr die BĂŒrgerschaft enthĂ€lt das Statistische Jahrbuch viele nĂŒtzliche Informationen, auch Behörden und Betriebe können anhand der Daten ihre Planungen auf ein solides Fundament stellen.

Das Statistische Jahrbuch 2014 kann als Druckversion ab sofort fĂŒr 10 Euro plus Versandkosten beim Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung (Fax 201-5598, statistik@stadt.freiburg.de) bestellt werden. Umfangreiche statistische Informationen sind auch im Internet unter www.freiburg.de/statistik verfĂŒgbar.

Übrigens: Freiburgs BĂ€chle sind zusammengenommen 9 Kilometer lang, davon sind 4,9 Kilometer offen.
Der höchste GeburtenĂŒberschuss (also Lebendgeborene minus Gestorbene) war 2014 in den Stadtbezirken Rieselfeld (+78), Unterwiehre-SĂŒd (+65), Alt-StĂŒhlinger (+56) und Herdern-Nord (+44) zu verzeichnen.
Die Zahl der Austritte aus der römisch-katholischen hat nach Angaben des Standesamtes 2013 (801 Austritte) den zweithöchsten Wert seit 20 Jahren erreicht; nur 2010 (831) waren es mehr, ansonsten lagen die Jahreswerte stets (zum Teil deutlich) unter 600 Austritten. Auch bei den Protestanten hat nach einer eher ruhigen Phase 1996 bis 2007 die Neigung zum Kirchenaustritt deutlich zugenommen und hat nach 2008 (411), 2010 (426) und 2011 (457) nun 2013 (468) den nÀchsten Höchstwert erreicht.
Die Zahl der wohnungssuchenden Haushalte steigt seit Jahren recht kontinuierlich, von 1008 im Jahr 2008 auf 1330 im Jahr 2013. Dabei stagniert die Nachfrage nach Ein-Personen-Haushalten auf hohem Niveau (2013: 600), wĂ€hrend sich die Zahl jener Menschen, die Haushalte fĂŒr vier oder mehr Personen suchen, seit 2008 fast verdoppelt hat.
 
 

 
Klimaschutzbilanz 2012
Freiburg berechnet als erste deutsche Stadt ihre Klimabilanz mit einem neuen Verfahren, das bundesweit ĂŒbernommen werden soll

Insgesamt sind die Pro-Kopf-Emissionen weiterhin leicht
zurĂŒckgegangen, wobei die Reduktion sich im 10-Jahres-
Vergleich deutlich verlangsamt hat

Nach dem neuen Berechnungsverfahren liegen die CO2-
Emissionen bei 1,67 Mio. Tonnen (bisherige Methode:
1,73 Mio. Tonnen) und bei 7,7 Tonnen pro Kopf (bisherige
Methode: 8,02 Tonnen pro Kopf)

Die Freiburger Klimaschutzbilanz fĂŒr 2012 liegt vor. Zum
ersten Mal liegen zwei unterschiedliche Berechnungen vor,
die bisherige Methode und ein neues Verfahren, das in den
nÀchsten Jahren von allen deutschen Kommunen
ĂŒbernommen werden soll. Freiburg ist damit die erste Stadt,
die ihre Klimabilanz mit der neuen Systematik berechnet. Wie
in den vergangenen Jahren wurde die Bilanzierung auch vom
Ifeu-Institut aus Heidelberg erstellt.

Bislang war es nicht möglich, die Klimaschutzbilanzen
einzelner StÀdte zu vergleichen, da mit unterschiedlichen
Methoden bilanziert wurde und keine einheitlichen Standards
vorlagen. Deswegen beauftragte das
Bundesumweltministerium verschiedene Institute, darunter
auch das Ifeu-Institut, eine vergleichbare
Bilanzierungsmethode zu entwickeln. Damit erhalten die
Kommunen in den nÀchsten Jahren vergleichbare Aussagen
ihrer kommunalen KlimaschutzaktivitÀten.

Da das Ifeu-Institut in den vergangenen Jahren alle
Klimabilanzen fĂŒr Freiburg erstellte, bot es sich an, das neue
Verfahren so frĂŒh wie möglich in Freiburg anzuwenden;
deshalb wurde das Bilanzjahr 2012 vorgezogen und damit
vom zweijÀhrigen Bilanzierungszeitraum abgewichen. Da
aber eine wirkliche Vergleichbarkeit mit anderen Kommunen
erst möglich sein wird, wenn die StÀdte ihre Berechnungen
sukzessiv umstellen, werden fĂŒr die nĂ€chsten Jahre beide
Bilanzierungsverfahren parallel eingesetzt.

In der aktuellen Bilanz sind die Pro-Kopf-Emissionen erneut
leicht zurĂŒckgegangen, sie bestĂ€tigen damit den seit 1992
kontinuierlich rĂŒcklĂ€ufigen Trend, so das Fazit des Ifeu-
Instituts. „Mit den zusĂ€tzlichen Mitteln aus der
Konzessionsabgabe der Badenova können wir verstÀrkt in
den Klimaschutz hier in Freiburg investieren“, betont
OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon. „Aber unsere
kommunalen Anstrengungen reichen allein nicht aus, um bis
2050 eine klimaneutrale Stadt zu werden. Wir brauchen
UnterstĂŒtzung vom Land, vom Bund und von der EU“, so
Salomon weiter. Und UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik:
„FĂŒr unser mittelfristiges Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen
um 50 Prozent zu senken, mĂŒssen wir die bisherigen
Schwerpunkte fortfĂŒhren und unsere BemĂŒhungen
intensivieren. Hierzu gehört auch die Ansprache neuer
Zielgruppen mit neuen Projekten. Wenn uns dies gelingt, bin
ich mir sicher, dass Freiburg im interkommunalen Vergleich
einen der vordersten PlĂ€tze belegen wird“.

Im Vergleich zur bisherigen Bilanzierungsmethode wird bei
der neuen Systematik nur noch der jeweils aktuelle
bundesweite Strommix herangezogen, statt dem bisherigen
Emissionsfaktor fĂŒr Strom, der sich aus dem lokalen Mix und
einem konstanten, bundesweiten Strommixanteil errechnet
hat. Außerdem wird auf die Witterungskorrektur verzichtet.
Damit ist das Freiburger Berechnungsverfahren auch konform
mit der nationalen Bilanzierung.

Bisheriges Berechnungsverfahren:
Nach dem alten Berechnungsverfahren liegen die gesamten
CO2-Emissionen im Jahr 2012 bei 1,73 Millionen Tonnen und
8,02 Tonnen pro Kopf. Sie liegen damit 25,1 Prozent Pro-Kopf
niedriger als 1992.

Die Emissionen im Bereich Energie lagen im Jahr 2012 bei
1,36 Millionen Tonnen. Von 1992 bis 2012 haben sich die
CO2-Emissionen um 17,7 Prozent verringert. Die
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist im Jahr 2012
gegenĂŒber 2011 um rund 11 Prozent von 51 Gigawattstunden
(GWh) auf 56 GWh gestiegen. Bei der Photovoltaik ist ein
Anstieg von 34,5 Prozent und bei Wind um 5 Prozent zu
verzeichnen.

Die aktuelle Stagnation bei der Absenkung in absoluten
Zahlen seit 2010 liegt vor allem daran, dass die erzielten
RĂŒckgĂ€nge bei den CO2-Emissionen kompensiert worden
sind. So wurden beispielsweise von 2010 bis 2012
zusÀtzliche Wohnungen mit insgesamt rund 160.000
Quadratmetern gebaut und etwa 4.300 Menschen fanden in
diesem Zeitraum eine BeschÀftigung in Freiburg.

Weitere GrĂŒnde der aktuellen Entwicklung liegen daran, dass
die Bedingungen auf dem Gas- und Strommarkt dazu gefĂŒhrt
haben, dass die Gasturbine im WĂ€rmeverbundkraftwerk
(WVK) seit 2012 aus wirtschaftlichen GrĂŒnden abgeschaltet
werden musste. Damit wird in Freiburg weniger Strom mit
Kraft-WĂ€rme-Kopplung (KWK) erzeugt und Strom musste
zugekauft werden. Durch den starken RĂŒckgang des
Stromhandelspreises gibt es derzeit zu geringe Anreize, die
Stromerzeugung mit Erdgaskraftwerken wieder zu forcieren,
obwohl sie eine vergleichsweise geringe CO2-Emission
aufweisen.

Dem gegenĂŒber stehen, so die aktuelle Klimabilanz,
erfolgreiche Beispiele an zahlreichen
Klimaschutzmaßnahmen der Stadt, wie die laufende
Sanierungen der stÀdtischen Liegenschaften oder die
Modernisierung der Beleuchtung in den stÀdtischen Museen
durch LED-Lampen, die diesem Fall die CO2-Emissionen um
nahezu 85 Prozent reduzieren.

Verkehr:
Die CO2-Emissionen beim Verkehr lagen 2012 bei 0,37
Millionen Tonnen CO2. Von 1992 bis 2012 haben sich die
CO2-Emissionen um 10,4 Prozent verringert. Auch im
Verkehrssektor sinken die CO2-Emissionen seit Jahren
kontinuierlich. Dieser RĂŒckgang ist unter anderem das
Ergebnis der stÀdtischen Verkehrspolitik, die bereits seit
vielen Jahren den kontinuierlichen Ausbau des
umweltfreundlichen Verkehrs fördert. Steigende
Fahrgastzahlen des ÖPNV sowie stĂ€ndig steigende
Radverkehrszahlen belegen diese Entwicklung.

Um das angestrebte Klimaschutzziel zu erreichen, gibt es
auch im Verkehrssektor zahlreiche Projekte: dazu gehören
die 2014 in Betrieb gegangene StadtbahnverlÀngerung mit
erfreulich hohen Fahrgastzahlen und der Bau der beiden
Stadtbahnlinien, Messe und Rotteckring. Auch das
Radwegenetz wird in den nÀchsten Jahren, vor allem auf den
Rad-Vorrang-Routen, weiter ausgebaut werden.

Der kontinuierliche RĂŒckgang des pro Kopf-Verbrauchs bei
den CO2-Emissionen ist zufriedenstellend, bescheinigt die
aktuelle Klimabilanz. Aber die BemĂŒhungen im Klimaschutz
mĂŒssen weiter intensiviert werden. Die vom Gemeinderat
beschlossene Erhöhung der Mittel aus der
Konzessionsabgabe der Badenova leistet hier einen
wesentlichen Beitrag, aber auch die vielen laufenden
stĂ€dtische Klimaschutzprojekte sowie die FortfĂŒhrung des
Förderprogramms "Energiebewusst Sanieren“ bewirken einen
signifikanten RĂŒckgang.

Neues Bilanzierungsverfahren:
Nach dem neuen Bilanzierungsverfahren liegen die CO2-
Emissionen fĂŒr das Jahr 2012 bei 1,67 Millionen Tonnen
(bisherige Methode: 1,73 Millionen Tonnen) und bei 7,7
Tonnen pro Kopf (bisherige Methode: 8,02 Tonnen pro
Kopf).Die bedeutete nach der neuen Systematik eine CO2-
Reduktion von 20,7% insgesamt und von 29,1% pro Kopf
(bezogen auf 1992).

Die bisher erreichte Reduktion der CO2-Emissionen ist
angesichts des Anstiegs der Einwohnerzahlen ein positives
Ergebnis. Allerdings zeigt der in den letzten vier Jahren
langsamere RĂŒckgang der CO2-Emissionen, dass die
BemĂŒhungen im Klimaschutz auf allen Ebenen weiter
verstĂ€rkt und intensiviert werden mĂŒssen. Nur so können die
ambitionierten stÀdtischen Klimaschutzziele erreicht werden.
 
 

 
ECOfit-Förderprogramm geht in die vierte Runde
Stadt setzt Förderprogramm des Landes um - FĂŒnf
Betriebe nehmen ihre Einsparpotenziale unter die Lupe

Heute geht das ECOfit-Förderprogramm bereits in die vierte
Runde. FĂŒnf Unternehmen sind in diesem Jahr dabei:
Bilfinger Regiobau, der Asphalthersteller Deutsche Bimoid,
das Messtechnikunternehmen Halstrup-Walcher aus
Kirchzarten, das Max-Planck-Institut fĂŒr Immunbiologie und
Epigenetik sowie Pierre Fabre Dermo Kosmetik.

ECOfit ist ein Förderprogramm, das vom Land Baden-
WĂŒrttemberg gefördert wird und den Unternehmen die
Möglichkeit bietet, im eigenen Betrieb
Energieeinsparpotenziale zu ermitteln und umzusetzen. Denn
Klimaschutz und Ressourcenschonung spielen mittlerweile
auch bei Unternehmen eine wichtige Rolle. Besonders beim
Energieverbrauch und auch bei den Investitionen kann viel
eingespart werden. Die Bilanz der ersten drei Projektrunden
zeigt es: knapp 500.000 Euro, 1.316.000 Kilogramm CO2 und
2.720.000 kWh konnten die 17 bisher teilgenommenen
Freiburger Unternehmen insgesamt einsparen.

„Unser ambitioniertes Ziel 50 Prozent CO2-Emissionen bis
zum Jahr 2030 zu reduzieren, kann die Stadtverwaltung nicht
allein erreichen. Deshalb ist es fĂŒr die Stadtverwaltung
wichtig, Unternehmen dafĂŒr zu gewinnen, in ihren Betrieben
entsprechende nachhaltige Maßnahmen umzusetzen. Das
Engagement der Beteiligten wird sich in jedem Fall lohnen“,
ist sich UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik sicher.

Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Freiburg das
Förderprogramm gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft
Arqum aus Stuttgart um. Die Vertreter der teilnehmenden
Betriebe werden dabei ein Jahr lang geschult und in ihren
Betrieben individuell betreut und unterstĂŒtzt.
WĂ€hrend des ECOfit-Programms werden die teilnehmenden
Betriebe umweltrelevante Daten erheben, ihre
Umweltleitlinien formulieren und erste Verbesserungen auf
den Weg bringen, um ihre Arbeitsweise effizienter zu
gestalten, Kosten einzusparen und durch
Ressourceneinsparung und CO2-Reduktion aktiv zum
Umweltschutz beitragen. Dazu gibt es wieder acht
gemeinsame Workshops, die ĂŒber das Jahr verteilt sind, um
den Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, das Projekt
parallel zu ihrem TagesgeschĂ€ft durchfĂŒhren zu können.

Neben den finanziellen Aspekten ist ECOfit eine einfache und
kostengĂŒnstige Vorstufe zum Einstieg in ein Umwelt- oder
Energiemanagementsystem und verschafft durch die ECOfit-
Auszeichnung, die am Ende des Projektes durch das
Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg verliehen wird, große
Imagevorteile fĂŒr die einzelnen Betriebe.

Um im Bereich Industrie und Gewerbe gezielter handeln zu
können, wurde im letzten Jahr eigens ein Klimaschutzkonzept
fĂŒr das Industriegebiet Nord erstellt. ECOfit ist auch hier ein
wichtiger Baustein, und drei der fĂŒnf teilnehmenden
Unternehmen haben ihren Sitz im Industriegebiet Nord.

Kurzentschlossene Freiburger Unternehmen können sich
noch beteiligen, sie sollten sich nur möglichst schnell beim
Umweltschutzamt unter der Telefonnummer: 201-6148,
Sabine Wirtz, oder per E-Mail unter
sabine.wirtz@stadt.freiburg.de melden.
 
 

 
NABU-Zahl des Monats: Noch 300 Tage bis zur Weltklimakonferenz in Paris
2015 ist Jahr der Entscheidung fĂŒr internationalen Klimaschutz

In 300 Tagen (30.11.-11.12.2015) findet in Paris die nĂ€chste und fĂŒr lange Zeit weichenstellende Weltklimakonferenz statt. Am Ende soll ein neuer, weltweit geltender Klimavertrag stehen. In Anbetracht dessen, wie zĂ€h der Entwurf fĂŒr dieses Abkommen im vergangenen Dezember in Lima ausgehandelt wurde, und dass dabei nicht mehr als ein Minimalkompromiss heraussprang, sieht der NABU viel Arbeit in den verbleibenden 300 Tagen auf die Staaten zukommen. Andernfalls wird das Ziel der maximalen ErwĂ€rmung des Klimas um zwei Grad Celsius nicht erreicht werden.

Vor allem die Bundesregierung sieht der NABU in der Pflicht, vor der Klimakonferenz die notwendigen Grundlagen fĂŒr das Abkommen zu schaffen. Als Gastgeber des G7-Gipfels Anfang Juni muss sie die Chance ergreifen, auf diplomatischem Wege bestehende Konflikte zwischen IndustrielĂ€ndern auf der einen Seite und Schwellen- und EntwicklungslĂ€ndern auf der anderen Seite abzubauen. Hier wurde in Lima viel Vertrauen verspielt.

Gleichzeitig mĂŒssen reiche LĂ€nder, wie Deutschland, schon vor der Konferenz klar signalisieren, dass sie die Kosten im Kampf gegen die globale KlimaerwĂ€rmung und ihre Folgen kĂŒnftig stĂ€rker mittragen werden. Auf der anderen Seite sind in Paris auch erstmals die Schwellen- und EntwicklungslĂ€nder gefordert, konkrete Verpflichtungen zum Klimaschutz einzugehen. Sind beide Seiten nicht bereit, hier Kompromisse einzugehen, stehen die Chancen auf eine Einigung schlecht.

Bei den Verhandlungen zum Klimaschutzabkommen darf es auch nicht darum gehen, Schwellen- und EntwicklungslĂ€ndern ihr Recht auf wirtschaftliches Wachstum abzusprechen. Vielmehr mĂŒssen schon vor Paris Lösungen gefunden werden, wie der Ausstoß von Treibhausgasemissionen vom Wirtschaftswachstum abgekoppelt werden kann. Gute Beispiele zeigt Deutschland: eine naturvertrĂ€gliche Energiewende, ambitionierte Energieeffizienz-Maßnahmen und Teile des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 – bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum.
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Kostenexplosion und Verzögerungen bei Fehmarnbeltquerung
NABU-Prognose bewahrheitet sich

Mammutprojekt wird Deutschlands nÀchstes infrastrukturelles Waterloo

Am heutigen Mittwoch wird offenbar, was der NABU lange befĂŒrchtet hat: Europas grĂ¶ĂŸtes Infrastrukturprojekt, die feste Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und DĂ€nemark, wird erheblich teurer als geplant. Das musste am heutigen Mittwoch der Parlamentarische StaatssekretĂ€r im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages eingestehen. Mit den inzwischen kalkulierten 2,1 Milliarden Euro Gesamtkosten fĂŒr die Querung und ihre Anbindung ans Hinterland liegen die Kosten schon jetzt fast dreimal so hoch wie ursprĂŒnglich geplant.

„Deutschland schlittert hier auf sein nĂ€chstes infrastrukturelles Waterloo zu. In die Reihe mies geplanter Großprojekte wie Stuttgart 21 und den Flughafen Berlin-Brandenburg fĂŒgt sich die Fehmarnbeltquerung nahtlos ein“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Da zudem die Anbindung an das Hinterland fĂŒr die Bahn frĂŒhestens drei Jahre spĂ€ter fertig werden kann als dem nördlichen Nachbarn zugesichert, breche Deutschland zu allem Überfluss auch noch den Staatsvertrag mit DĂ€nemark. Bereits letzte Woche war ein Bericht durchgesickert, in dem das Bundesverkehrsministerium die Verzögerung und Verteuerung gegenĂŒber dem RechnungsprĂŒfungsausschuss einrĂ€umen musste.

FĂŒr NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller kommt dieser Offenbarungseid nicht ĂŒberraschend: „Der NABU hat schon vor Jahren vor enormen Kostensteigerungen gewarnt. Deutsche Verkehrspolitiker rechnen sich Großprojekte hĂ€ufig erst schön, nebeln damit den WĂ€hler ein und kommen schließlich scheibchenweise mit der Wahrheit heraus. Die geplante Fehmarnbeltquerung wird nicht nur die Natur und Umwelt massiv zerstören – das dort versenkte Geld wird den Norddeutschen kĂŒnftig an anderer Stelle fehlen. Jedem muss klar sein: Wer die Fehmarnbeltquerung fordert, verhindert damit andere, viel wichtigere Verkehrsprojekte.“

Schon jetzt deute sich an, dass zahlreiche Projekte im neuen Bundesverkehrswegeplan auf der Strecke bleiben werden. Auch die Mittel fĂŒr den Erhalt nationaler Infrastruktur wie Fernstraßen, Schienenwege und BrĂŒcken werden fehlen. Prominente Beispiele der jĂŒngeren Vergangenheit fĂŒr den maroden Zustand deutscher Infrastruktur seien allein im Norden die Rader HochbrĂŒcke auf der A 7, die KöhlbrandbrĂŒcke im Hamburger Hafen oder das ewige Hickhack um die Finanzierung der fĂŒr Deutschland Ă€ußerst wichtigen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals.

Zudem zeigte eine jĂŒngst veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), dass die zugrundeliegenden Verkehrsprognosen fĂŒr die feste Fehmarnbeltquerung nicht nur geschönt sind, sondern zugleich so marginal, dass kein volkswirtschaftlicher Nutzen von ihr ausgehen wird. Diesen Teil der Verbindung will das Königreich DĂ€nemark bauen und finanzieren.

Seit Jahren fordert der NABU eine unabhĂ€ngige ÜberprĂŒfung des infrastrukturell ĂŒberflĂŒssigen Projektes. „Kosten und Nutzen stehen bei der Beltquerung in keinerlei VerhĂ€ltnis. Das Projekt mĂŒsste spĂ€testens jetzt komplett neu verhandelt werden“, sagte Malte Siegert, NABU-Experte fĂŒr den Fehmarnbelt. Denn mit Artikel 22 des Staatsvertrages verpflichten sich beide Staaten ausdrĂŒcklich, bei verĂ€nderten Rahmenbedingungen, die Lage aufs Neue zu erörtern. Und die sind spĂ€testens jetzt eingetroffen.
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Zahl der Tiger im indischen Valmiki-Reservat fast verdreifacht
Die grĂ¶ĂŸten Raubkatzen der Erde / Foto:Wikimedia / Hein Waschefort
 
Zahl der Tiger im indischen Valmiki-Reservat fast verdreifacht
Nach Zusammenbruch der Population sind Indiens Tiger auf dem Vormarsch

Nachdem der weltweite Tigerbestand im Jahr 2010 einen historischen Tiefpunkt erreichte, steigt die Population in Indien laut jĂŒngster ZĂ€hlungen wieder an. Dies bestĂ€tigen auch die neuesten Zahlen aus dem Projektgebiet der NABU International Naturschutzstiftung: Im Valmiki-Reservat am Fuße des Himalaya hat sich die Zahl der Tiger fast verdreifacht – 28 der seltenen Großkatzen duchstreifen heute das 900 Quadratkilometer große Gebiet. „Damit leistet das Projekt einen messbaren Beitrag zu dem internationalen Ziel, die Zahl der wildlebenden Tiger bis 2022 zu verdoppeln. Der Zuwachs von zehn auf 28 Tiger in acht Jahren zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen in Valmiki Erfolg haben“, freute sich Thomas Tennhardt, Vorsitzender von NABU International.

Der Verlust ihrer LebensrĂ€ume und die gnadenlose Jagd dezimierten die globale Tigerpopulation auf etwa 3.200 Individuen – ein Verlust um 97 Prozent in hundert Jahren. Dabei wurden die majestĂ€tischen Großkatzen auf weniger als sieben Prozent ihres ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiets zurĂŒckgedrĂ€ngt. Mittlerweile gibt es mehr als doppelt so viele Tiger in Gefangeschaft als in Freiheit.

Eine besondere Verantwortung fĂŒr den Erhalt von Tigern hat das Land Indien, welches rund 70 Prozent aller Tiger beheimatet. Seit 1970 grĂŒndete das Land 50 Tigerreservate, die heutzutage fachmĂ€nnisch betreut und streng bewacht werden. Seither sind indische Tigerreservate dazu verpflichtet, regelmĂ€ĂŸige ZĂ€hlungen durchzufĂŒhren, deren Ergebnisse die Regierung alle vier Jahre als landesweite Bestandszahlen veröffentlicht. WĂ€hrend es 2006 etwa 1.400 Tiger in Indien gab, sind es aktuell 2.226. „Das Überleben der Tiger hĂ€ngt davon ab, ob wir es schaffen, bestehende NaturrĂ€ume effektiv zu schĂŒtzen“, sagte Tennhardt. Und genau dies tut NABU International in Valmiki, einem Gebiet, das mit den angrenzenden Reservaten in Nepal eine 3.500 Quadratkilometer große, zusammenhĂ€ngende Tigerschutzzone darstellt.

Bevor Valmiki 1990 zum Tigerreservat erklĂ€rt wurde, hatten jahrzehntelange unkontrollierte Jagd sowie die systematische Zerstörung natĂŒrlicher LebensrĂ€ume die Tier- und Pflanzenwelt stark geschĂ€digt. „Als wir anfingen in Valmiki zu arbeiten, konnte die dortige Tigerpopulation nicht wachsen, da es an natĂŒrlichen WeideflĂ€chen fĂŒr Beutetiere mangelte“, erklĂ€rte Barbara Maas, Leiterin internationaler Artenschutz von NABU International. „In Zusammenarbeit mit der Forstbehörde und den lokalen Gemeinden macht unser Projekt die Zerstörungen in Valmiki rĂŒckgĂ€ngig, um das Potenzial des Tigerreservates voll auszuschöpfen.“

DafĂŒr greift NABU International in Zusammenarbeit mit Wildlife Trust of India auf einen integrativen Ansatz zurĂŒck: Zerstörte Wald- und WeideflĂ€chen werden wieder restauriert und Rangertrupps sorgen fĂŒr einen RĂŒckgang der Wilderei. Die Menschen in der Region leben hauptsĂ€chlich von der Landwirtschaft und sind von dem Wald in Valmiki abhĂ€ngig. Baumpflanzungen, holzsparende Kocher und Solarlampen verringerten den Holzverbrauch bereits um 77 Prozent und schaffen dem Tiger und seinen Beutetieren wieder einen Lebensraum. „NABU International arbeitet eng mit den Menschen in Valmiki zusammen, leistet Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr den Tigerschutz und entwickelt gemeinsam neue AnsĂ€tze und Schutzstrategien. So ist es uns gelungen, die Lebenssituation der lokalen Bevölkerung zu verbessern und eine Zunahme der Tigerpopulation zu erreichen“, sagte Maas.
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TTIP-Geheimpapier ĂŒbertrifft BefĂŒrchtungen
 
TTIP-Geheimpapier ĂŒbertrifft BefĂŒrchtungen
Vergangene Woche wurde ein bislang geheimes Papier der EU-Kommission veröffentlicht. Es offenbart: TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen. Sie sollen das verbriefte Recht bekommen, mit an Gesetzen zu schreiben. Schon heute verhandeln Kommission und US-Regierung ĂŒber den Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. In diesem kurzen Video erfahren Sie, was das fĂŒr uns BĂŒrger/innen bedeutet:
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NABU schlÀgt Fonds zur Förderung von Elektroautos vor
Markthochlauf von E-Autos bisher gescheitert – finanzieller Anreiz nötig

Im Vorfeld der Beratungen im Deutschen Bundestag zum ElektromobilitĂ€tsgesetz und angesichts geringer Zulassungszahlen von Elektroautos schlĂ€gt der NABU die Einrichtung eines Fonds zur Förderung von effizienten Fahrzeugen vor. So könnten KĂ€ufer eines Autos mit Kohlendioxid-Emissionen von bis zu 50 g/km gestaffelt mit mehreren Tausend Euro gefördert werden. Diese Werte erreichen derzeit insbesondere rein batterieelektrische Fahrzeuge und (Plug-In)-Hybride. Die Gegenfinanzierung solle ĂŒber eine Abgabe auf ĂŒberdurchschnittlich verbrauchsstarke Pkw oder aber eine Mineralölsteuererhöhung von beispielsweise zwei Cent je Liter sichergestellt werden. Die kostenneutrale Ausgestaltung ĂŒber eine solche Bonus-Malus-Regelung hĂ€tte gleich zweifaches Potenzial: So könnte der Absatz klimafreundlicher Niedrigemissionsfahrzeuge im Sinne einer KaufprĂ€mie befördert, gleichzeitig aber besonders ineffiziente und klimaschĂ€dliche Fahrzeuge mit einer Art zweckgebundenen „Sonderabgabe“ sanktioniert werden. Um eine Dauersubvention von vornherein auszuschließen, sollte die Förderung degressiv, also mit den Jahren abnehmend, ausgestaltet werden.

NABU BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Miller: „Der Markthochlauf von Elektroautos ist bisher in Deutschland gescheitert. Die Einrichtung eines Fonds kann die ElektromobilitĂ€t in Deutschland endlich in Fahrt bringen. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Bundesregierung teilweise bereits mit dem Gedanken anfreundet, Kaufanreize fĂŒr E-Autos zu schaffen. Dann bitte jetzt und bitte mit ökologischer Lenkungswirkung. Damit die Förderung einer bestimmten Antriebsart jedoch nicht zulasten der Allgemeinheit geht, mĂŒssen auf der anderen Seite jene fĂŒr die anfallenden Kosten aufkommen, die durch die Anschaffung einen besonders verbrauchsstarken Fahrzeugs Umwelt und Klima ĂŒbermĂ€ĂŸig schaden.“

Der NABU schlĂ€gt vor, dass derjenige, der den aktuell gĂŒltigen Grenzwert von 130 g CO2/km ĂŒberschreitet, zur Einzahlung in den Fonds herangezogen wird. Dabei sollte gelten: Je sparsamer das Fahrzeug, desto grĂ¶ĂŸer der aus dem Fonds gewĂ€hrte Bonus und umgekehrt, je klimaschĂ€dlicher ein Fahrzeug, desto höher die Zahlung an den Fonds. Entscheidend sei jedoch, dass durch höhere StĂŒckzahlen Skaleneffekte erreicht und der Preisabstand zum Auto mit Verbrennungsmotor verkleinert wird.

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Die Bundesregierung verfĂ€hrt bisher nach der Devise ,Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘. Sie will bis zum Jahre 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen sehen. Gleichzeitig soll aber um jeden Preis vermieden werden, dass die Finanzierung zu Lasten besonders klimaschĂ€dlicher Fahrzeuge geht. Zahlen soll nach dem Willen der Autoindustrie die Allgemeinheit. Diese Strategie ist sozial ungerecht und zum Scheitern verurteilt.“

Aus NABU-Sicht mĂŒssten 2015 wesentliche Weichenstellungen hin zu mehr ElektromobilitĂ€t vorgenommen werden. Andere MĂ€rkte wie Norwegen oder die USA seien auch deshalb deutlich erfolgreicher, weil die höheren Anschaffungskosten von E-Autos gegenĂŒber solchen mit klassischen Verbrennungsmotoren durch finanzielle Anreize abgefedert wĂŒrden. Wenn Deutschland den Anschluss nicht verpassen und den Verkehrssektor in Richtung Klimaschutz lenken wolle, komme man hierzulande nicht um monetĂ€re Ausgleichsmechanismen herum. „Das Elektroauto hat nach wie vor mit zahlreichen Akzeptanzproblemen zu kĂ€mpfen, obwohl klar ist, dass fĂŒr eine emissionsfreie MobilitĂ€t auf Basis erneuerbarer Energien kein Weg an ihm vorbeifĂŒhrt. Angesichts niedriger Kraftstoffpreise an den Tankstellen verschĂ€rft sich das Problem derzeit jedoch noch einmal. Auch die geplante Sonderabschreibung fĂŒr die gewerbliche Nutzung von E-Fahrzeugen reicht allein nicht aus. Die Freigabe von fĂŒr Busse und Taxen vorgesehene Busspuren fĂŒr Elektroautos lehnt der NABU sogar ab“, sagte Oeliger.
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