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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
15 Jahre Naturschutz in Armenien
Der NABU zieht Bilanz

BMUB Staatssekretär Jochen Flasbarth würdigt NABU-Einsatz im kaukasischen Gebirgsland

Seit 15 Jahren engagiert sich der NABU für die Natur und Umwelt in Armenien. Anlässlich eines gemeinsamen parlamentarischen Abends in der NABU-Bundesgeschäftsstelle mit der armenischen Botschaft zog der Naturschutzverband Bilanz: Zahlreiche Projekte, wie zum Schutz der Feuchtgebiete in den Arax-Niederungen, zur Förderung des Ökotourismus im Dilijan-Nationalpark oder zum Schutz des armenischen Mufflons, hat der Verband erfolgreich umgesetzt. Zuletzt schloss der NABU im Juni 2015 ein aus dem Beratungsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördertes Projekt zum Aufbau von Unternehmenskooperationen ab, mit dem Ziel, die Artenvielfalt Armeniens zu schützen.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, würdigte die Arbeit des NABU in Armenien mit den Worten: „Der Kaukasus ist ein global bedeutendes Naturerbe – ein Hotspot der Biodiversität – und sein Erhalt eine internationale Aufgabe. Der NABU ist dabei seit eineinhalb Jahrzehnten ein starker Partner. Dafür danke ich dem Verband.“

Unter den Gästen des feierlichen deutsch-armenischen Abends waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien vertreten, darunter neben Flasbarth auch der Minister für Naturschutz der Republik Armenien, Aramayis Grigoryan, und der Botschafter der Republik Armenien, Ashot Smbatyan. „Armenien verfügt über ein weltweit bedeutendes Natur- und Kulturerbe und zeichnet sich durch eine beispiellose Vielfalt an Ökosystemen und Kulturlandschaften aus, die unbedingt schützenswert sind“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Besonders hervorzuheben sei die Agrobiodiversität Armeniens, die auf eine 5000-jährige landwirtschaftliche Nutzung zurückzuführen sei: Zahlreiche Wildarten von Kulturpflanzen, die in ihrer Anzahl einzigartig für Europa sind, konnten bislang in Armenien erhalten bleiben.

Für den NABU ist das Engagement in Armenien auch mit dem Abschluss zahlreicher Projekte noch lange nicht vorbei: In enger Zusammenarbeit mit der armenischen Bank ACBA CREDIT AGRICOLE entwickelt der Verband derzeit ein Projekt zur Förderung des Ökolandbaus in Armenien weiter. Zu den Maßnahmen gehören der Ausbau der Biozertifizierung und Qualitätssteigerungen der Produkte. Darüber hinaus ist ein Projekt zur Förderung des Ökotourismus im ländlichen Raum in Armenien geplant.
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Für „NaturStadtSchule“
Stiftung Waldhaus erhält am 10. September Auszeichnung der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Die Stiftung Waldhaus Freiburg wird am Donnerstag, 10. September,
um 11 Uhr im Rahmen der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ für ihr
Projekt „NaturStadtSchule“ gewürdigt. Dazu übergibt Jürgen Bauhus,
Professor für Waldbau und Prodekan der Fakultät für Umwelt und
Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg, im Namen der UNDekade
die entsprechende Auszeichnung. Damit ehren die Vereinten
Nationen Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise fĂĽr die
Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.


Das Projekt „NaturStadtSchule“ fand zwischen November 2013 und
März 2015 statt und umfasste insgesamt 14 Wochen. Dabei waren
ĂĽber 300 Mittelstufen-SchĂĽlerinnen und SchĂĽler in Best PracticeProjekten
unterwegs, die dem Natur- und Artenschutz in der Stadt
dienten und weiter dienen.

Unter anderem haben die Jugendlichen in den Projektwochen auf
einer Streuobstwiese am Schönberg ein Habitat für den Steinkauz
gestaltet, ein Insektenhotel am Sternwaldeck gebaut und fĂĽr die
Renaturierung eines Teils des Opfinger Sees Bäume und Schilf
gepflanzt und Schutzbereiche errichtet. Projektleiter war der Forstwirt
Philipp Gottwald, der auch das ausgezeichnete Waldhaus-Projekt
„Schulverwaldung“ leitet. Gefördert wurde die NaturStadtSchule
durch die Stiftung Naturschutzfond Baden-WĂĽrttemberg aus Mitteln
der GlĂĽcksspirale.

Mit diesem Projekt hat das Waldhaus laut Jury der UN-Dekade „ein
bedeutendes Zeichen fĂĽr das Engagement fĂĽr die biologische Vielfalt
in Deutschland gesetzt. Es hat städtische und stadtnahe
Lebensräume aufgewertet und das Naturbewusstsein der Zielgruppe
geschult“. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild
erhält das Waldhaus einen „Vielfalt-Baum“, der für die bunte Vielfalt
und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung die
NaturStadtSchule einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Ab sofort
wird das Projekt auf der deutschen Webseite der UN-Dekade unter
www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 zur
„UN-Dekade Biologische Vielfalt“ erklärt, um den weltweiten
RĂĽckgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Der fortlaufende
Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade
Biologische Vielfalt mit Sitz in HĂĽrth ausgerichtet. Die Auszeichnung
dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr
Einsatz fĂĽr die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist.
Interessierte Einzelpersonen, ehrenamtlich Tätige und Institutionen,
die sich durch Forschungs-, Bildungs- oder NaturschutzmaĂźnahmen
fĂĽr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen, sind eingeladen,
sich am fortlaufenden Wettbewerb zu beteiligen. Die Jury entscheidet
etwa halbjährlich über die Auszeichnungen.

Eine Bewerbung als UN-Dekade-Projekt muss unter www.undekadebiologischevielfalt.de
eingereicht werden. Ansprechpartner bei der
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt ist Arno Todt (Tel.
02233/481452, geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de).
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SchlieĂźung des Atomkraftwerks Fessenheim
Umweltminister Franz Untersteller: „Ich appelliere an die französische Regierung, ihre Zusagen einzuhalten und das Kernkraftwerk in Fessenheim spätestens Ende 2016 abzuschalten.“

Besorgt hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller auf aktuelle Meldungen reagiert, wonach das Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Baden-Württemberg erst mit der Inbetriebnahme des Druckwasserreaktors in Flamanville im Jahr 2018 geschlossen werden solle: „Die französische Regierung hat uns gegenüber wiederholt das Abschaltjahr 2016 bestätigt. Dabei hat sie diese Zusage bisher zu keinem Zeitpunkt an die Inbetriebnahme des Reaktors in Flamanville geknüpft. Ich appelliere daher an die französische Regierung, ihre Zusagen einzuhalten und das Kernkraftwerk in Fessenheim spätestens Ende 2016 abzuschalten.“

Umweltminister Franz Untersteller hatte sich bereits unmittelbar nach seiner AmtsĂĽbernahme fĂĽr die zĂĽgige Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim eingesetzt. Da der EU-Stresstest keine ernst zu nehmende PrĂĽfung anhand eines SicherheitsmaĂźstabes vorgenommen hatte, hatte das Umweltministerium Baden-WĂĽrttemberg das Ă–ko-Institut und das PhysikerbĂĽro Bremen beauftragt, den Sicherheitsstandard des Kernkraftwerks Fessenheim nach deutschem MaĂźstab zu bewerten. Die Gutachter haben hierbei grundlegende Sicherheitsdefizite ermittelt. Das Gutachten ist nachzulesen auf der Homepage des Umweltministeriums Baden-WĂĽrttemberg www.um.baden-wuerttemberg.de.
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Heimatverlust und Landschaftszerstörung durch Braunkohleabbau
Der Förderverein für Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl, die Badisch-
Elsässischen Bürgerinitiativen, der Klimaschutzverein March und das Klima-
bĂĽndnis Freiburg laden zu einer Informationsveranstaltung ĂĽber den
lebensraumzerstörenden Braunkohleabbau in der Lausitz/Brandenburg ein.

Der Braunkohletagebau bedroht Dörfer, bedroht Lebensgrundlagen. Die groß-
flächige Landschafts- und Naturzerstörung bedeutet auch Heimatverlust der
alteingesessenen sorbischen Volksgruppen. Aber ist der Tagebau denn
alternativlos? Sind wir auf die Nutzung von Braunkohle angewiesen und sind
solch massive Eingriffe deswegen in Ă–kosysteme, in gewachsenen Lebensstruk-
turen wie Dörfer und Gemeinden auch gerechtfertigt? Lässt sich dies mit Klima-
schutz und Energiewende vereinbaren?

Referieren werden Johannes Kapelle, ehemaliger Fachschuldozent und
Ressortleiter fĂĽr Land-, Forst- und Nahrungswirtschaft sowie ehrenamtlicher
Organist in der evangelischen Kirchengemeinde Proschim/Lausitz, die fĂĽr den
fortschreitenden Braunkohleabbau geräumt werden soll. Gemeinsam mit
seiner Frau Marianne Kapelle, Agraringenieurin werden sie ĂĽber den
jahrelangen Widerstand gegen den Abbau von Braunkohle in ihrer Heimat
informieren:

Abgrund der Braun-Kohle ? Oder Braun-Kohle am Abgrund ?
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Freitag, den 18. September 2015
19.30 Uhr
im Evangelischen Gemeindehaus
79357 Weisweil am Rhein
Hinterdorfstrasse 2

Nach dem Vortrag findet eine Diskussion mit den Referenten sowie weiteren
Fachleuten statt.


Eintritt ist frei.
Eine Spende wird erbeten.
 
 

 
BĂĽrgerinfo Heizungserneuerung mit Mini-BHKW
Zur Heizungserneuerung mit Strom erzeugenden Heizungen (Mini-BHKW) bietet der Freiburger gemeinnützige Verein ECOtrinova e.V. mit dem Klimabündnis Freiburg für Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und Umland kostenlose halbstündige Informationsgespräche und Infomaterial an. Die ersten Termine sind Dienstag 8. September ab 17.00 Uhr und Mittwoch 16. Sept. ab 18.00 Uhr im Agenda-21-Büro Freiburg im Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2. Um Anmeldung wird gebeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.

ECOtrinova rät, fällige Heizungserneuerungen vorzuziehen und schon jetzt ab Spätsommer vorzubereiten. Mini-BHKW sind besonders wirksam für die Energieeinsparung und den Klimaschutz. Für sie gibt es vielfältige und attraktive öffentliche Förderungen.
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Kleine Schritte in Richtung eines Klimaabkommens
Klimaschutz braucht mehr als Symbolpolitik

Anlässlich der heute in Bonn zu Ende gehenden UN-Klimakonferenz zur Vorbereitung des notwendigen Klimaschutzabkommens für den Klimagipfel im Dezember in Paris kritisiert der NABU die geringen Fortschritte der Verhandlungen. Dazu erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Trotz einer Annäherung der Vertragsstaaten bei strittigen Themen wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie Umgang mit Verlusten und Schäden durch den Klimawandel, sind die Ergebnisse der Verhandlungen noch viel zu unzureichend. Die Regierungen der Vertragsstaaten müssen jetzt über Bekenntnisse zum Klimaschutz hinaus auch die Bereitschaft für Kompromisse in den Verhandlungen zeigen.“

US-Präsident Obama, die G7-Staaten, der Papst, führende muslimische Gelehrte und weitere Akteure haben in den letzten Monaten immer wieder die Dringlichkeit des Klimaschutzes und das Ende des fossilen Zeitalters beschworen, konkrete Maßnahmen sind allerdings rar. „Die Staats- und Regierungschefs einflussreicher Industriestaaten wie US-Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel müssen endlich die Ebene der Symbolpolitik verlassen und auch tatsächliche Zugeständnisse bei den strittigen Themen machen, damit Mitte Dezember in Paris ein Weltklimaabkommen unterzeichnet wird, das seinen Namen auch verdient“, so Tschimpke.

Gleichzeitig müssen auch die Verhandlungsführer den Vertragstext weiter vorbereiten – noch immer ist dieser mit seinen knapp 80 Seiten viel zu lang, um tatsächlich verhandelbar zu sein. Bis zur Klimakonferenz in Paris verbleiben lediglich fünf Verhandlungstage bei der nächsten Vorbereitungskonferenz im Oktober in Bonn und so langsam steigt die Sorge, dass bis Paris kein fertiges Abkommen vorliegt. Schon 2009 war der unfertige Vertragsentwurf einer der Gründe für das Scheitern der Kopenhagener Klimakonferenz.

Ein wichtiger inhaltlicher Punkt, der noch verhandelt werden muss, ist die Überprüfung der Zielerreichung alle fünf Jahre, denn es ist noch immer völlig unklar, wie das Zwei-Grad-Ziel eingehalten werden kann. „Nach derzeitigen Erkenntnissen ist mit den nationalen Klimaschutzbeiträgen eine Erderwärmung von rund vier Grad Celsius zu erwarten“, so NABU-Klimaschutzexperte Sebastian Scholz. „Wir brauchen dringend eine Regelung, wie die Beiträge hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Fairness bewertet werden und einen Mechanismus, der regelmäßig die nationalen Klimaschutzambitionen steigert. Nur so kann die Lücke zwischen dem politisch Möglichen und dem ökologisch Notwendigem geschlossen werden.“
 
 

Ă–KO-TEST-Magazin September 2015
Die September-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28.08. im Handel.
 
Ă–KO-TEST-Magazin September 2015
Aus dem Inhalt

Test: schwarze Tees
Schwarze Tees stecken oft voller Pestizide und anderer Schadstoffe. Ein türkischer Tee ist sogar so hoch belastet, dass er nicht hätte verkauft werden dürfen. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass viele Anbieter nicht ausreichend belegen konnten oder wollten, dass sie sich um faire Löhne und menschenwürdige Verhältnisse in den Anbauländern bemühen.

Test: Schokoladen-MĂĽsli
Müslis folgen anscheinend dem Trend vieler Frühstückscerealien: Sie werden zur Süßigkeit aufgepeppt. Im Test fallen fast alle Schokomüslis wegen des hohen Zuckergehaltes durch. Zudem sind der Hälfte der Produkte Aromastoffe zugesetzt. Ebenso analysierten die Labore bei einigen Müslis erhöhte Mengen an Mineralöl. Wenn dieses im Körper gespeichert wird, kann das zu einer Schädigung der Leber und der Lymphknoten führen. Die konventionellen Müslis enthielten Rückstände an Pestiziden und Wachstumsregulatoren.

Test: Zahnpflegekaugummis
Die meisten Zutaten in den Kaugummis sind unbedenklich, mitunter werden allerdings Rohstoffe eingesetzt, die erdölbasiert sind. Auch beinhalten viele überflüssige Süßstoffe und zugesetzte Aromen. Ein Produkt enthält Mikrosilber, das eine antimikrobielle Wirkung haben soll. Studien haben jedoch gezeigt, dass Bakterien gegen Silber resistent werden können und Silber sogar selbst zu Resistenzbildungen beiträgt.

Test: Anti-Aging-Linien, Naturkosmetik
Die Inhaltsstoffe der „grünen“ Anti-Aging-Linien halten, was sie versprechen. Sie enthalten weder Parabene noch Paraffine/Erdölverbindungen, Silikone, Diethylphthalat oder Formaldehyd/-abspalter. In einigen der Produkten stecken jedoch Aluminiumverbindungen, allerdings auf einem tolerierbaren Niveau. Problematisch wird es hingegen, wenn die Hersteller die Wirksamkeit ihrer Produkte belegen sollen. Beweisen, dass die Anti-Aging-Produkte einer normalen Feuchtigkeitscreme etwas voraus haben, konnte nämlich keiner der Hersteller.

Test: Kinderteppiche
Auf manche Kinderteppiche sollten die Kleinen besser keinen Fuß setzen. Denn sie stecken voller Schadstoffe, die gesundheitsschädigend sind oder Allergien auslösen. Ein Produkt ist nach Ansicht von ÖKO-TEST sogar nicht verkehrsfähig, weil es Benzidin enthält, welches Blasentumore verursachen kann. Frech ist auch ein anderer Hersteller, der seinen Kinderteppich als „schadstofffrei“ anpreist. Die Laborergebnisse zeigen jedoch bei dem Produkt große Mengen an Anilin.

Test: Babyfone mit Sensormatten
Drei von vier Produkten funken immer noch mit digital-gepulster elektromagnetischer Strahlung, von der Studien zeigen, dass diese Funkwellen Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen können. Auch noch einen Meter vom Sender entfernt ist die elektromagnetische Strahlung so hoch, wie man sie auch im Umfeld von Mobilfunk-Basisstationen findet. Wenigstens überwachen alle vier Sensormatten die Atembewegungen, die ein Speziallabor mithilfe eines pneumatischen Systems und eines Baby-Dummys simuliert hat, zuverlässig.

Test: Isolierflaschen
Der Praxistest zeigte: Manche Produkte isolieren nur „ausreichend“– sowohl was das Warmhalten des Wassers als auch was die Außenisolation des Bechers angeht. Teilweise halten sie auch nicht dicht. Ein Produkt im Test hat sogar das Leitungswasser in der Kanne geschmacklich stark verändert. ÖKO-TEST kritisiert zudem an drei Flaschen die Inhaltsstoffe: Das Labor analysierte etwa Naphthalin, was im Tierversuch krebserregend war. Andere Flaschen gaben Nickel an Früchtetee ab.

Test: Montagekleber
Bei einigen Produkten analysierte das Labor bedenkliche Inhaltsstoffe, wie Phthalate, die vermutlich wie ein Hormon wirken, oder zinnorganische Verbindungen, welche allergische Reaktionen oder Reizungen verursachen und als fortpflanzungsgefährdend und fruchtschädigend eingestuft sind. Ein Problem sind bei fast allen Klebern auch die Konservierungsmittel. Drei Produkte gasen zudem aus.

Test: Betriebliche Altersvorsorge, 418 Offerten von 32 Versicherern und 17 Pensionskassen
Betriebsrenten aus Entgeltumwandlung sind für Arbeitnehmer meist ein Verlustgeschäft. Der neue Test zeigt, dass das Gros der Tarife nicht für ein auskömmliches Einkommen im Alter sorgen kann. Die Angebote sind mit Vertragskosten von durchschnittlich 13,22 Prozent viel zu teuer. Auch sind fast alle Betriebsrenten viel zu unflexibel und völlig intransparent.


Und auĂźerdem:

Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben
Manche wurden absichtlich eingeführt, andere kamen mit Importen aus aller Welt als blinde Passagiere ins Land. Nur ein kleiner Prozentsatz der gebietsfremden Pflanzen und Tiere wird zum Problem für die heimische Natur. Doch um die Artenvielfalt zu erhalten, gilt es, die Neuankömmlinge genau zu beobachten – und rechtzeitig einzuschreiten.

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Dieses Mal im Heft: Extra Naturkosmetik

Pflanzenhaarfarben: Keine Ausreden mehr!
Obwohl sie um die kritischen Substanzen darin wissen, greifen viele Frauen beim Haarefärben regelmäßig zur chemischen Keule. Ein Grund: Pflanzenhaarfarben haben noch immer den Ruf, graues Haar nicht richtig abzudecken. Gemeinsam mit Naturfriseurin Elvira Hermenau tritt ÖKO-TEST den Gegenbeweis an.

Kosmetik selbst gemacht: RĂĽhr selig
Peelings, Masken, Badezusätze oder Haarkuren sind schnell und einfach selbst zu machen. Die Zutaten dafür finden sich in fast jeder Küche. Ein bisschen mehr Geduld erfordern selbst angerührte Cremes. Aber mit etwas Erfahrung kann man herrlich
individuelle Kosmetikprodukte schaffen.

Rohe Kosmetik: Creme Ă  la carte
Kleine Kosmetikmanufakturen und Veganshops bieten jetzt auch frische Kosmetik in Rohkostqualität an. Doch wie halten sich Cremes und Lotionen, ohne allzu schnell zu verderben?
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NABU-Zahl des Monats
Durchwahl 5000 fĂĽr Fragen rund um die Fledermaus

Bundesweite Fledermaushotline des NABU ist erfolgreich

Seit Mai sind die Fledermausexperten des NABU unter der kostenlosen Rufnummer 030-284984-5000 zu erreichen. Bislang klingelte rund 600 Mal das Telefon. Fragen wie, was beim Fund einer verletzten Fledermaus zu tun ist, wie sich Fledermäuse bei Hausrenovierungen schützen lassen oder sich ein Haus fledermausfreundlich gestalten lässt, werden genauso beantwortet wie, ob man selbst im Fledermausschutz aktiv werden kann.

Mit dem Angebot möchte der NABU Menschen beraten, die Fragen zum Umgang mit Fledermäusen haben, denn in Deutschland sind 25 der über 50 in Europa und Nordafrika vorkommenden Fledermausarten heimisch, einige sind jedoch vom Aussterben bedroht. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der NABU erfolgreich im Fledermausschutz. Die Hotline wird neben Teamleiterin Petra Gatz vom NABU Hessen noch von den Fledermaus-Expertinnen Britta Wesche vom NABU Schleswig-Holstein und Cosima Lindemann vom NABU Rheinland-Pfalz betreut. Alle verfügen über jahrelange Erfahrung im praktischen Fledermausschutz und sind selbst am Wochenende und an Feiertagen zu bestimmten Zeiten erreichbar.

Die NABU-Fledermaushotline (Tel.: 030-284984-5000) ist wochentags von 10 bis 16 Uhr, von Juni bis August zusätzlich von 19 bis 21 Uhr zu erreichen. Am Wochenende und an Feiertagen können Interessierte von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr anrufen.
 
 



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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


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