oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Picknick fĂŒr Obstbaumpaten in Opfingen
Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) organisiert am
Samstag, 19. September um 14 Uhr ein Picknick in
Opfingen, um das erste Obstpatenjahr zu feiern.

Organisiert wird das Fest vom BĂŒrgerverein FreiburgOpfingen
e. V. und „Freiburg packt an“. Eingeladen sind alle
engagierten Obstbaumpatinnen und -paten und interessierte
BĂŒrger mit Kindern. Treffpunkt ist das neue
RegenrĂŒckhaltebecken „Vorderer Grafenacker“ am
Ortsausgang Richtung Tiengen (VerlÀngerung Altgasse).

Es ist Zeit zum Austausch, Spielen und Feiern eingeplant,
hierfĂŒr sollen gefĂŒllte Picknickkörbe und Decken mitgebracht
werden.

Im April 2014 wurden im Rahmen der Aktion „Birnen, Äpfel,
Zwetschgen“ 26 ObstbĂ€ume alter Sorten in Opfingen
gepflanzt und verschiedenen Paten zugewiesen.
Die Obstbaumpaten kĂŒmmern sich um die Pflege und die
Ernte der BĂ€ume und werden dabei vom Garten- und
Tiefbauamt unterstĂŒtzt.

Ziel der Aktion ist es, die öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen mit alten
Baumsorten aufzuwerten und einen Beitrag fĂŒr die
Stadtökologie zu leisten.
 
 

ÖKO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber ist seit dem 11. September 2015 erhĂ€ltlich
 
ÖKO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Tipps und Tricks fĂŒr glĂŒckliche Kinder: Auf junge Eltern prasseln von allen Seiten Informationen ein. Es wird gewarnt, gemahnt, gefordert. Die RatschlĂ€ge sind vielleicht gut gemeint, haben aber nicht immer Hand und Fuß. Im neuen ÖKO-TEST Ratgeber – Kleinkinder erfahren Sie, was Mythos und was Wahrheit ist. Konkrete Hilfestellungen liefern auch die zahlreichen Tests im Heft. Denn die Laborergebnisse zeigen klar, welche Produkte die besten fĂŒr Ihr Kind sind und welche mit Schadstoffen belastet sind oder im Praxistest versagen. DarĂŒber hinaus finden Sie noch zahlreiche Artikel zu den Themen Spielen, Babyausstattung, ErnĂ€hrung, Erziehung, Entwicklungsstörungen und Urlaub.

Die Tests

‱ Buggys: Die Kinderwagen sind praktisch, weil sie leicht sind und sich platzsparend verstauen lassen. Zwar sind die Modelle im Test ĂŒberwiegend sicher und stabil, sie stecken jedoch voller Schadstoffe. Immerhin drei sind zumindest „befriedigend“.

‱ Kinderpflegecremes: Empfindliche Babyhaut braucht eine besonders schonende Pflege. Von den 22 Pflegecremes fĂŒr Babys Körper und Gesicht erhalten immerhin 16 die Bestnote „sehr gut“. Bei den anderen kritisiert ÖKO-TEST unter anderem, dass diese Paraffine, Silikonöle oder Parabene enthalten.

‱ KinderfrĂŒchtetees: Nur jedes dritte der untersuchten Produkte ist ideal fĂŒr Kids. In vielen Tees moniert ÖKO-TEST zugesetztes Aroma, PestizidrĂŒckstĂ€nde, VitaminzusĂ€tze und Zucker: Solche Zutaten gehören einfach nicht in ein GetrĂ€nk fĂŒr Kinder.

‱ Einschlafhilfen: Ratgeber, wie Kinder am besten einschlafen, fĂŒllen ganze Regale. Aber auch
Produkte, die den Kleinen beim Einschlafen helfen sollen, gibt es zahlreich. ÖKO-TEST hat 20 solcher Einschlafhilfen ins Labor geschickt. Die gute Nachricht: Mehr als die HĂ€lfte der getesteten Artikel darf mit ins Kinderbett.

‱ Muttermilchersatz: Einige untersuchte Muttermilchersatzprodukte enthalten weniger Fettschadstoffe als in vorhergehenden Tests. Dennoch ist nicht alles im grĂŒnen Bereich: In allen Flaschenmilchprodukten wurden Gehalte an Chlorat gefunden. Zwei Produkte schneiden aber mit „sehr gut“ ab.

‱ Obstbrei in TĂŒten: Die „Obstquetschen“ kommen bei den Kids gut an. Doch auch wenn auf den TĂŒten „ganz ohne Zuckerzusatz“ steht, sind die meisten Produkte von Natur aus etwa so sĂŒĂŸ wie Fruchtzwerge. Von 16 war nur ein einziges Produkt „gut“.

‱ Markenkleidung: Viele Testprodukte waren rundum in Ordnung. Es gibt aber auch Marken, bei denen das Labor Schadstoffe wie halogenorganische Verbindungen oder allergisierende Farbstoffe gefunden hat. FĂŒnf Produkte erfĂŒllten bei den durchgefĂŒhrten Materialtests nicht einmal die Mindestanforderungen des europĂ€ischen Verbandes Euratex und des German Fashion Modeverbands Deutschland.

‱ Fingermalfarben: Fingermalfarben sind eigentlich eine prima Idee und ein großer Spaß fĂŒr Kinder. Leider machen immer noch Anbieter ihre Produkte mit bedenklichen Stoffen wie etwa Formaldehyd haltbar. Dazu kommen noch andere problematische Inhaltsstoffe wie krebsverdĂ€chtige Farbbestandteile. Nur drei der 16 untersuchten Produkte kann ÖKO-TEST empfehlen.

‱ Kinderroller: Kinderroller bereiten den Steppke optimal auf das Fahrradfahren vor. Von zehn Kinderrollern im Test scheiterten allerdings fĂŒnf Modelle an der PraxisprĂŒfung. Sie offenbaren
unter Belastung sicherheitsrelevante SchwĂ€chen oder machen es Kindern und Eltern durch fehlende StĂ€nder oder eine mangelhafte Gebrauchsanleitung unnötig schwer. Immerhin kann ÖKO-TEST vier Modelle empfehlen.

‱ SpielbĂ€lle: Leider kann ÖKO-TEST nur sieben BĂ€lle empfehlen, sieben Exemplare erhalten wegen Schadstoffen die rote Karte. Der Grund sind unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und giftigen zinnorganischen Verbindungen.


Und außerdem:

‱ Mehr Spiel, weniger Zeug: Spielen ohne Spielzeug – was Erwachsene sich kaum vorstellen können, ist fĂŒr Kinder keine Kunst. In ihrer Fantasie wird alles zur Spielsache. Diese Gabe sollten Eltern möglichst fördern und nicht mit einem Übermaß an „Zeug“ zuschĂŒtten.

‱ Baby-led Weaning: Babybrei war gestern, Fingerfood scheint angesagt. Das Baby bestimmt dabei selbst, was und wie viel es isst. Doch ist die neue Form der Beikost gesund, tut sie dem Kind gut und fördert sie, wie versprochen, die Neugier aufs Essen?

‱ Alles in Ordnung? Bei Störungen wie ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie stehen Eltern vor schwierigen Entscheidungen. Doch bereits AuffĂ€lligkeiten wie das nĂ€chtliche EinnĂ€ssen oder
Schlafprobleme quÀlen Kinder wie Eltern. Manchmal helfen schon kleine VerÀnderungen.
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Freiburg: "Meine. Deine. Eine Welt"
NĂ€chste Woche beginnen die Veranstaltungsreihe Eine-Welt-Tage 2015 und Faire Woche

Schwerpunkte: Frauen, fairer Handel und Klimawandel

Im Rahmen der landesweiten Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ und
der bundesweiten Fairen Woche finden in Freiburg auch in diesem
Jahr von Mitte September bis Ende Oktober Eine-Welt-Tage statt.
Viele Gruppen und Vereine haben eigenstÀndig Veranstaltungen
organisiert und bieten ein umfangreiches Programm.

Die Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ will das Bewusstsein fĂŒr globale
Themen schÀrfen und regt verantwortliches Handeln im Alltag an.
Über 140 Kommunen in Baden-WĂŒrttemberg, dazu kirchliche,
bĂŒrgerschaftliche und private Initiativen und lokale Eine-WeltGruppen,
nahmen bisher an den fĂŒnf Runden teil. So kamen ĂŒber
1.300 Veranstaltungen zusammen. Quer durch den SĂŒdwesten ist
damit ein Netzwerk kommunaler Eine-Welt-Akteure entstanden.

Die Faire Woche 2015 steht unter dem Motto „Fairer Handel schafft
Transparenz“ und dauert bis zum 25. September. Sie zeigt, dass
konventionelle Wertschöpfungsketten keine Transparenz bieten, und
stellt den fairen Handel als Alternative vor. Im Weltladen Herdern
beginnt die Faire Woche mit dem Besuch zweier Partner von den
Philippinen, die den Aufbau einer ZuckerrohrmĂŒhle nach dem
verheerenden Taifun 2013 vorstellen. Ihr Projekt zeigt, dass die Idee
des fairen Handels deutlich ĂŒber die Zahlung eines fairen Preises
hinausgeht und auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen setzt.

Das ausfĂŒhrliche Programm und Informationen zur Initiative „Meine.
Deine Welt. Eine Welt“ stehen auf www.agenda21-freiburg.de,
www.ewf-freiburg.de und www.sez.de. Hier werden auch die
Angebote aus den anderen beteiligten Kommunen vorgestellt.

Die Freiburger Eine-Welt-Tage 2015 gelten drei Schwerpunkten:
Frauen, Fairer Handel und Klimawandel. Gewalt gegen MĂ€dchen
und Frauen, auch kulturell und religiös begrĂŒndet, gibt es weltweit.
VerĂŒbt werden solche Attentate meist aufgrund gekrĂ€nkter Eitelkeit,
Eifersucht, zu geringer Mitgift und „Ungehorsam“ gegenĂŒber
familiÀren Erwartungen. Die Bilder der Ausstellung im Museum Natur
und Mensch „Un/Sichtbar - Frauen ĂŒberleben SĂ€ure“ und Texte aus
Interviews fĂŒhren vor Augen, was es heißt, „unsichtbar“ zu sein.
Nicht nur in Indien werden Opfer von Gewalt öffentlich wenig
wahrgenommen. Dieses Schicksal teilen die indigenen Frauen
Kanadas. Über „Kanadas blinden Fleck“ spricht Monika Seiller am
Dienstag, 15. September, um 19 Uhr im Museum Natur und Mensch.
Wie die „Pink Saris“ im Norden Indiens auf beeindruckende Weise
gegen soziale Probleme wie Zwangsverheiratung, Gewalt und
Erniedrigung ankÀmpfen, zeigt der gleichnamige Film am
Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Kommunalen Kino.
Die Finissage der Ausstellung „Un/Sichtbar“ am 20. September
beschließt dieses Schwerpunktthema.

Eine Erfolgsgeschichte des fairen Handels stellen dagegen am
Mittwoch, 16. September, der Weltladen Herdern (11 Uhr) und der
Weltladen Gerberau (19.30 Uhr) vor – den erwĂ€hnten Aufbau einer
ZuckerrohrmĂŒhle auf den Philippinen. Dazu wird ein Film gezeigt.
Der Vortrag „TTIP, CETA, TISA“ am 21. September beleuchtet die
Intransparenz der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen.
Zum Aktionstag „Fairer Handel“ am Freitag, 25. September, gibt es
Informationen, Quiz und Verköstigung im Weltladen Herdern.
Am 26. September folgt der Aktionsverkauf mit „Fairsucherle“ und
Informationen des Salzladens auf dem Bauernmarkt Littenweiler.
Das GesprĂ€ch „Bewahrung der Schöpfung – heute?“, umrahmt von
einem ökumenischen Erntedankgottesdienst und gemeinsamem
Essen, hat unsere Lebensweise zum Thema. Es findet am Sonntag,
4. Oktober, im Stadtteilzentrum Haus 37 im Vauban statt.

Außerdem bieten die Eine-Welt-Tage Freiburg 2015 u.a.
den Vortrag „Klimawandel, Exportwirtschaft, ungerechte Verteilung“,
den Film „Nuclear Lies“ ĂŒber brisante Atomprojekte in Indien,
die Diskussion „Wem gehört die Energiewende?“,
das packend-temporeiche TheaterstĂŒck „Inheritance – Das Erbe“ der
Theatergruppe M.U.K.A. aus Johannesburg/SĂŒdafrika, und
den Vortrag von Ernst-Ulrich von WeizsÀcker zum UN-Klimagipfel
2015 in Paris mit dem Titel „Politik, HintergrĂŒnde, was tun?“.

Weitere Infos gibt es im Agenda 21-BĂŒro (Schwabentorring 2, Tel.
0761-7678511, freiburger-agenda21@freenet.de) und auf
www.agenda21-freiburg.de.
 
 

 
NABU-PrÀsident Tschimpke zu 25 Jahre Nationalparkprogramm
Historische Weichenstellung fĂŒr den Naturschutz - Sicherung unserer NaturschĂ€tze bleibt aktuelle Aufgabe

Am 12. September 1990 wurden auf Beschluss des ehemaligen DDR-Ministerrats 14 Großschutzgebiete unter Schutz gestellt und damit ĂŒber den Einigungsvertrag auch fĂŒr das wiedervereinigte Deutschland gesichert. AnlĂ€sslich 25 Jahre Nationalparkprogramm fĂŒr den Osten Deutschlands erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke:

„FĂŒr NaturschĂŒtzer in Ost und West war das eine historische Weichenstellung. Auch heute, 25 Jahre spĂ€ter, hat die Entstehung des Nationalparkprogramms der DDR immer noch etwas Fantastisches. Unter einem enormen Zeitdruck gelang es, die NaturschĂ€tze der DDR in das vereinigte Deutschland hinĂŒber zu retten. Die Initiatoren von damals haben dem Naturschutz damit einen unermesslichen Dienst erwiesen – nicht umsonst hat sich der Begriff des ‚Tafelsilbers der Deutschen Einheit‘ fĂŒr die damals gesicherten Gebiete etabliert. Ein Grund zu feiern also, ohne Frage. Gleichwohl mĂŒssen wir in diesem Moment aber auch den Blick nach vorne richten, denn der Kampf um unsere NaturschĂ€tze ist noch lange nicht gewonnen, wie die aktuelle Diskussion um den Fitness Check der Naturschutzrichtlinien zeigt."
 
 

Tödliche Gefahr fĂŒr Europas Geier nicht gebannt
GĂ€nsegeier in Extremadura (Spanien) / Foto: NABU/F.Derer;
 
Tödliche Gefahr fĂŒr Europas Geier nicht gebannt
Einsatz von EntzĂŒndungshemmer Diclofenac bei Weidetieren verbieten

Seit Anfang 2014 fordern der NABU und sein internationaler Partner BirdLife International sowie die European Vulture Conservation Foundation (VCF) ein sofortiges Einsatzverbot des Wirkstoffes Diclofenac bei Tieren in Europa. AnlĂ€sslich des Internationalen Geiertages (International Vulture Awareness Day) am Samstag (5. September 2015) warnen die Naturschutzorganisationen, dass weiterhin keine effektiven Maßnahmen getroffen wurden, um ein Massensterben von Europas Geiern zu verhindern. Auf dem indischen Subkontinent hatte das zur Behandlung von Rindern eingesetzte entzĂŒndungshemmende Mittel in den 90er Jahren zu einem Massensterben bei Geiern gefĂŒhrt, dem etwa 99 Prozent aller Geier Indiens zum Opfer fielen.

Indien; Pakistan, Nepal und Bangladesch hatten im Jahr 2006 reagiert und die Verwendung von Diclofenac in der Tiermedizin untersagt. Dadurch konnte das komplette Aussterben der indischen Geierarten verhindert werden. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Rettung der indischen Geier folgte nun im Juli: Die indische Regierung verbot zusĂ€tzlich den Verkauf von Mehrfachpackungen Diclofenac fĂŒr den Gebrauch beim Menschen. Bis dahin wurden diese Mehrfachdosen hĂ€ufig illegal auch bei Rindern angewandt, so dass der Wirkstoff nicht komplett aus der Nahrungskette der Geier verschwinden konnte. NaturschĂŒtzer erwarten nun, dass sich die kleinen RestbestĂ€nde der Geier wieder erholen können, und dass die zur Bewahrung der Arten gegrĂŒndeten GefangenschaftsbestĂ€nde bald wieder in eine von Diclofenac freie Landschaft ausgewildert werden können.

„Europa hat aus den Erfahrungen in Indien anscheinend nichts gelernt”, sagte NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Wenn die kĂŒrzlich erteilten Freigaben von Diclofenac zur Behandlung von Weidetieren in Spanien und Italien nicht zurĂŒckgenommen werden, kann es sein, dass man in Europa an zukĂŒnftigen Geier-Tagen vergeblich nach den großen Aasfressern Ausschau hĂ€lt.“ Derzeit hĂ€lt Spanien noch 95 Prozent des europĂ€ischen Geierbestandes und gleichzeitig eine der vitalsten Geierpopulationen weltweit. GĂ€nsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier sowie einige Adlerarten könnten aber schnell verschwinden, sobald mit Diclofenac behandelte Tiere in die freie Landschaft gelangen, da kleinste Mengen zu schnellem Nierenversagen dieser geselligen Vögel fĂŒhren.

Die NaturschutzverbĂ€nde hatten bei der EU-Kommission eine ÜberprĂŒfung der Freigaben des Mittels erreicht. Die European Medicines Agency (EMA) hatte Anfang des Jahres in einem Bericht das große Risiko bestĂ€tigt, das von diesem Tierarzneimittel ausgeht, aber offen gelassen, mit welchen Maßnahmen es auszurĂ€umen wĂ€re. Da aber kein EU-Mitgliedsstaat bereit war, ein Verbotsverfahren anzustrengen, obwohl unschĂ€dliche alternative Medikamente existieren, hat die Kommission die Mitgliedsstaaten lediglich dazu aufgefordert, MaßnahmenplĂ€ne zu erstellen, die verhindern sollen, dass Diclofenac in die Nahrungskette der Geier gelangt.

Der NABU kritisiert den von Spanien vorgelegten Plan als völlig unzureichend: Es reiche nicht aus, einfach in die Packungsbeilage zu schreiben, dass mit Diclofenac behandelte Tiere nicht an Geier verfĂŒttert werden dĂŒrfen. Bereits einzelne Versehen könnten katastrophale Konsequenzen haben und lokale GeierbestĂ€nde auf einmal auslöschen. „Trotz der wichtigen Gesundheitsdienste, die die Geier leisten, unterstĂŒtzt Europa lieber die Interessen der Pharmaindustrie und gibt damit ein fatales Signal an afrikanische Staaten, in denen die Verbreitung von Diclofenac bald zu erwarten ist“, kritisierte Lachmann. „Ein Umdenken wird es hoffentlich spĂ€testens dann geben, wenn die ersten vergifteten Geier gefunden werden.“
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Kastanienminiermotten in den Sack
Laubsammelaktionen beginnen jetzt in ganz Freiburg

Ab sofort starten wieder die vielen Laubsammelaktionen in
ganz Freiburg gegen die Kastanienminiermotte. Das
gesammelte Laub wird in den speziellen gelben SĂ€cken von
der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF)
abgeholt.

Die Kastanienminiermotte befÀllt die BlÀtter der
Rosskastanien, legt bereits ab April ihre Eier in dem noch
grĂŒnen Laub ab. Die ausgeschlĂŒpften Raupen fressen sich an
den KastanienblÀttern satt und schwÀchen die BÀume. Die
BlÀtter werden braun und fallen ab.

Wenn die befallenen BlÀtter rechtzeitig und kontinuierlich
gesammelt sowie separat entsorgt werden, wird der
SchĂ€dlingsbefall reduziert; die BĂ€ume bleiben lĂ€nger grĂŒn
und werden im FrĂŒhjahr nicht mehr so stark befallen. Und
Meisen sind die natĂŒrlichen Feinde der Kastanienminiermotte.
Extra HolznistkĂ€sten fĂŒr diese Vögel in den befallen BĂ€umen
helfen zusÀtzlich, die Motten zu schwÀchen.


BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Vereine, Gruppen und Schulklassen
können mithelfen, das befallene Laub in den speziellen
gelben SĂ€cken einzusammeln und an den Straßenrand zu
stellen. Die SĂ€cke werden von der Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung Freiburg (ASF) innerhalb von fĂŒnf Werktagen
abgeholt.

Die gelben und kostenlosen LaubsÀcke sind unter anderem
im Rathaus in der Innenstadt, bei den Ortsverwaltungen, beim
Betriebshof der ASF in der Hermann-Mitsch-Straße 26
erhÀltlich.

Bei großen Laubmengen, die auf einmal gesammelt werden
(mit mehr als 15 LaubsÀcken) oder die auf öffentlichen
FlÀchen liegen, bitten wir um eine Absprache mit dem Team
von „Freiburg packt an“, damit bei Bedarf ein Container
bestellt werden kann.

GrĂ¶ĂŸere Aktionen mit Gruppen und Schulen werden nach
einer Terminvereinbarung logistisch durch das „Freiburg packt
an“-Team unterstĂŒtzt

Wer einen Laubsammel-Termin vereinbaren sowie mehr
Informationen möchte, kann sich gerne an das „Freiburg
packt an-Team“, Telefon: 201-4712, oder per E-Mail an
fpa@stadt.freiburg.de wenden. Auch auf
www.freiburg.de/freiburgpacktan stehen viele Informationen
dazu.
 
 

 
Flohmarkt am Lorettobad in der Wiehre
JETZT ANMELDEN!

Am 26. September findet zwischen 9:00 und 16 Uhr der Lorettobad-Flohmarkt statt. Dieser wird jĂ€hrlich mit freundlicher UnterstĂŒtzung der „Freunde des Lorettobades“ veranstaltet.
Die StandgebĂŒhren belaufen sich auf 4,50 Euro pro laufendem Meter. Kinder zahlen pro Decke 2,00 Euro.
Eine Voranmeldung ist erforderlich. Diese ist tÀglich von 10 bis 13 Uhr telefonisch direkt im Lorettobad möglich. Die Telefonnummer lautet: 0761 / 2105 570.

Der Erlös der StandgebĂŒhren kommt dem Förderverein („Freunde des Lorettobades“) zu 100% zugute.

Damit auch das leibliche Wohl versorgt ist, freuen sich die Veranstalter ĂŒber Kuchenspenden. Diese können am Veranstaltungstag direkt am Kuchenstand abgegeben werden. Der Erlös kommt ebenfalls zu 100% dem Förderverein „Freunde des Lorettobades“ zugute.
 
 

 
15 Jahre Naturschutz in Armenien
Der NABU zieht Bilanz

BMUB StaatssekretĂ€r Jochen Flasbarth wĂŒrdigt NABU-Einsatz im kaukasischen Gebirgsland

Seit 15 Jahren engagiert sich der NABU fĂŒr die Natur und Umwelt in Armenien. AnlĂ€sslich eines gemeinsamen parlamentarischen Abends in der NABU-BundesgeschĂ€ftsstelle mit der armenischen Botschaft zog der Naturschutzverband Bilanz: Zahlreiche Projekte, wie zum Schutz der Feuchtgebiete in den Arax-Niederungen, zur Förderung des Ökotourismus im Dilijan-Nationalpark oder zum Schutz des armenischen Mufflons, hat der Verband erfolgreich umgesetzt. Zuletzt schloss der NABU im Juni 2015 ein aus dem Beratungsprogramm des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördertes Projekt zum Aufbau von Unternehmenskooperationen ab, mit dem Ziel, die Artenvielfalt Armeniens zu schĂŒtzen.

Jochen Flasbarth, StaatssekretĂ€r des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wĂŒrdigte die Arbeit des NABU in Armenien mit den Worten: „Der Kaukasus ist ein global bedeutendes Naturerbe – ein Hotspot der BiodiversitĂ€t – und sein Erhalt eine internationale Aufgabe. Der NABU ist dabei seit eineinhalb Jahrzehnten ein starker Partner. DafĂŒr danke ich dem Verband.“

Unter den GĂ€sten des feierlichen deutsch-armenischen Abends waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien vertreten, darunter neben Flasbarth auch der Minister fĂŒr Naturschutz der Republik Armenien, Aramayis Grigoryan, und der Botschafter der Republik Armenien, Ashot Smbatyan. „Armenien verfĂŒgt ĂŒber ein weltweit bedeutendes Natur- und Kulturerbe und zeichnet sich durch eine beispiellose Vielfalt an Ökosystemen und Kulturlandschaften aus, die unbedingt schĂŒtzenswert sind“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Besonders hervorzuheben sei die AgrobiodiversitĂ€t Armeniens, die auf eine 5000-jĂ€hrige landwirtschaftliche Nutzung zurĂŒckzufĂŒhren sei: Zahlreiche Wildarten von Kulturpflanzen, die in ihrer Anzahl einzigartig fĂŒr Europa sind, konnten bislang in Armenien erhalten bleiben.

FĂŒr den NABU ist das Engagement in Armenien auch mit dem Abschluss zahlreicher Projekte noch lange nicht vorbei: In enger Zusammenarbeit mit der armenischen Bank ACBA CREDIT AGRICOLE entwickelt der Verband derzeit ein Projekt zur Förderung des Ökolandbaus in Armenien weiter. Zu den Maßnahmen gehören der Ausbau der Biozertifizierung und QualitĂ€tssteigerungen der Produkte. DarĂŒber hinaus ist ein Projekt zur Förderung des Ökotourismus im lĂ€ndlichen Raum in Armenien geplant.
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300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


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