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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
NABU begrĂŒĂŸt Startschuss fĂŒr Bundesprogramm "Blaues Band"
Chancen fĂŒr eine ökologische Entwicklung der Bundeswasserstraßen nutzen

AnlĂ€sslich des heutigen Startschusses fĂŒr das Bundesprogramm „Blaues Band“ durch Umweltministerin Barbara Hendricks und Verkehrsminister Alexander Dobrindt erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Der NABU begrĂŒĂŸt die Zusammenarbeit von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium zur Aufstellung eines Bundesprogramms ‚Blaues Band‘ fĂŒr die ökologische Entwicklung von Bundeswasserstraßen. Daraus ergeben sich große Chancen fĂŒr unsere FlĂŒsse, insbesondere jene, die nicht mehr mit GĂŒterschiffen befahren werden.“

Aber auch an den großen Bundeswasserstraßen bestĂŒnden die Anforderungen der europĂ€ischen Wasserrahmenrichtlinie, einen guten GewĂ€sserzustand zu erreichen. „Dort muss noch vieles verbessert werden. Das Bundesprogramm muss daher mehr werden als ein reines Förderinstrument. Es muss die Grundlage schaffen fĂŒr einen langfristigen Wechsel in der GewĂ€sserpolitik. Die Wasserstraßenverwaltung hat bisher weder einen konkreten rechtlichen Auftrag fĂŒr Aufgaben zur GewĂ€sserentwicklung, noch stehen ihr ausreichend Personal und Budget zur VerfĂŒgung, um solche Arbeiten durchzufĂŒhren. Genau diese LĂŒcken mĂŒssen durch das Programm geschlossen werden, sonst greift es zu kurz“, so der NABU-PrĂ€sident.


Zum Hintergrund:

Der NABU macht sich fĂŒr ein Bundesprogramm „Blaues Band“ stark, um ökologische Verbesserungen in den GewĂ€ssern zu erreichen. Diese Forderung des NABU ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert worden. Dem Bund als EigentĂŒmer aller als Bundeswasserstraßen eingestuften FlĂŒsse kommt nach Ansicht des NABU bei dieser Aufgabe eine besondere Vorbildrolle zu. Denn nur etwa zehn Prozent der FließgewĂ€sser in Deutschland weisen bisher den nach EU-Vorgaben bis zum Jahr 2015 zu erreichenden „guten Zustand“ auf. Hilfreich könnte dabei die laufende Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sein, die mit reduzierter GewĂ€sserunterhaltung und abgestuften Unterhaltungskategorien dazu beitragen kann, den Nutzungsdruck auf die FließgewĂ€sser zu reduzieren.
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Energiewende zu Hause: BĂŒrgerinfo und VortrĂ€ge in Freiburg
Strom erzeugende Heizungen (Mini-BHKW) und Strom sparen.
Energiewendetage Baden-WĂŒrttemberg

Freiburg i.Br. und Umland:

Zur Heizungserneuerung mit Strom erzeugenden Heizungen (Mini-BHKW) bietet der Freiburger gemeinnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. mit dem KlimabĂŒndnis Freiburg fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Freiburg und Umland anlĂ€ĂŸlich der Energiewendetage Baden-WĂŒrttemberg am Mittwoch 16. Sept. und Freitag 18. Sept. jeweils 17:00 im Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2, KurzvortrĂ€ge an, am Freitag von 13 - 19 Uhr Infotische auch zum Thema Strom sparen zu Hause. Der Eintritt ist frei. Am 16. Sept. ab 18.00 Uhr gibt es kostenlose BĂŒrgergeprĂ€che zu Mini-BHKW mit Anmeldung an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.

ECOtrinova rĂ€t, fĂ€llige Heizungserneuerungen vorzuziehen und schon jetzt ab SpĂ€tsommer vorzubereiten. Mini-BHKW und Strom sparen sind besonders wirksam fĂŒr die Energieeinsparung und den Klimaschutz. FĂŒr Mini-BHKW gibt es vielfĂ€ltige und attraktive öffentliche Förderungenu.a. der Stadt und des Bundes.
 
 

 
Klimaschutz und Energiewende machen! Wie wollen wir leben?
Neues Leitthema und Programm beim Samstags-Forum Regio Freiburg -
21. Reihe mit VortrĂ€gen, Diskussionen, FĂŒhrungen und Filmen

Mit dem aktuellen Leitthema „.Klimaschutz und Energiewende machen! Wie wollen wir leben?“ starten der gemeinnĂŒtzige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner am Samstag, 17. Oktober 2015, mit VortrĂ€gen Diskussionen, FĂŒhrungen und Filmen die 21. Gemeinschafts-Veranstaltungsreihe des preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg. Die neue Reihe lĂ€uft bis zum 5. Dezember. Der Eintritt ist frei. Die VortrĂ€ge der Reihe finden statt in Freiburg i.Br. zumeist im Hörsaal 1015 der UniversitĂ€t, Stadtmitte, Platz der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1. Zu FĂŒhrungen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730. Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Das ausfĂŒhrliche Programm ist zu ersehen bei www.ecotrinova.de und per E-Mail anforderbar.

Die Teilnehmer erleben fĂŒhrende Fachleute, Pioniere, Aktive und Filme aus aller Welt im Hörsaal und vor Ort mit Vorbild­vorhaben. Bei der neuen Serie mit acht Veranstaltungstagen geht es am 17.10. mit 7 KurzvortrĂ€gen um Strom erzeugende Heizungen fĂŒr Alt- und Neubauten, am 24.10. mit Prof. Ernst Ulrich von WeizsĂ€cker, KoprĂ€sident des Club of Rome, und weiteren namhaften Referenten um Klimaschutz (inter-)national und daheim im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Paris Ende 2015. Am 14.11. anlĂ€sslich der deutschen Passivhaustage ist WĂ€rmedĂ€mmung von GebĂ€uden im Spiegel der Medien und bei der Altbausanierung Thema, am 21.11. – in der Volkshochschule Freiburg – praktisches Stromsparen fĂŒr Haushalte und kleines Gewerbe. Ausnahmsweise am Freitag, 27.11., widmet sich das Forum der Energiewende und dem Klimaschutz in Japan nach der Atomreaktoren-Katastrophe von Fukushima und der Energiewende, dem Strommarkt, Klimaschutz und Atomausstieg in Deutschland. Am 5.12. zum UN-Tag des Bodens werden ökologisch-soziale Alternativen anstelle eines Neubaustadtteils auf landwirtschaftlichem Boden aufgezeigt und internationale und Freiburger Einblicke in ökologische Stadtentwicklung gegeben. Vom 13. bis 15. November ist das Samstags-Forum mit ECOtrinova ein Partner des Greenmotions Filmfestivals in der UniversitĂ€t, bei dem neue Filme und Kurzfilme aus Deutschland und aller Welt zu erneuerbaren Energien, zur Energiewende und zum Klimaschutz gezeigt werden.

Beim Samstags-Forum werden Vereine, Gruppen und BĂŒrgerschaft vernetzt. „Ziel ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln fĂŒr zukunftsfĂ€higes Handeln und fĂŒr den Klima schĂŒtzenden Umbau von Haus, Stadt und Land“, erlĂ€uterte Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., GrĂŒnder und wissenschaftlicher Leiter des Forums. Partner der aktuellen Reihe insgesamt bzw. von Teilen sind neben ECOtrinova das Agenda21-BĂŒro und KlimabĂŒndnis Freiburg, der Studierendenrat der UniversitĂ€t, die Energieagentur Regio Freiburg und Volkshochschule Freiburg, die Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Freiburg sowie weitere Vereine und Einrichtungen. Schirmherrin ist seit 2006 die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Das ĂŒberwiegend ehrenamtlich durchgefĂŒhrte Samstags-Forum Regio Freiburg ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der BĂŒrgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011 und die Anerkennung offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung 2014. FĂŒr die neue Reihe hat ECOtrinova e.V. Förderung der ECO-Stiftung und des Agenda21-BĂŒros Freiburg erhalten.


Die Termine und Themen als KurzĂŒbersicht sind:

Samstags-Forum Regio Freiburg - Reihe 21 im Herbst 2015
Klimaschutz und Energiewende machen! Wie wollen wir leben?
VortrĂ€ge, Diskussionen, FĂŒhrungen und Filme

Samstag, 17.10.2015, 10:30 – 12:45, UniversitĂ€t, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Martin Ufheil, Solares Bauen GmbH, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Freiburg
Kommunale BHKW: Freiburg 2010 - 2015 und was ist zu tun?
Weitere Referenten: Umweltschutzamt Stadt Freiburg, KlimabĂŒndnis Freiburg, Solares Bauen, Energy Consulting Meyer, SolarbĂŒrgergenossenschaft, Badenova, ECOtrinova e.V.
Strom erzeugende Heizungen fĂŒr Neu- und Altbauten in Freiburg und Region.
Anschließend FĂŒhrung.

Samstag, 24.10.2015, 10:30 – 12:45, UniversitĂ€t, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Prof. Dr. Ernst-Ulrich von WeizsÀcker, Ko-PrÀsident Club of Rome (Hauptvortrag),
Der UN-Klimagipfel Paris 2015: Politik, HintergrĂŒnde, was tun?
Anschließend Podium mit weiteren Klima- und Energieexperten
Grußwort i.V. der Schirmherrin: Dr. Klaus von Zahn, Leiter Umweltschutzamt,
Weiterer Mitveranstalter Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg, Freiburg.
Anschließend FĂŒhrung.

Samstag, 14.11.2015, 10:30 – 12:45, UniversitĂ€t, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Thomas Bauer, Energieagentur Regio Freiburg
WĂ€rmedĂ€mmung und die Medien – was steckt dahinter?
Karl-Peter Möhrle, Dipl.-Ing., Architekt, Freiburg/Kirchzarten
Vom Altbau zum Energiesparhaus - Einsatz ökologischer WÀrmedÀmmung mit Beispielen

Freitag 13.11. bis Sonntag 15.11.2015, UniversitÀt, Stadtmitte, KG 2, Hörsaal 2004
Greenmotions Filmfestival in Zusammenarbeit mit ECOtrinova e.V. und Samstags-Forum u.a.:
Freitag 17.00 Eröffnung; 18.00, 20.00 Filme; 22 Uhr Party
Samstag 13.00 Infomarkt;14.00, 16.00, 18.00 Filme; 20.00 Podium
Sonntag 13.00, 15.00, 17.00 Filme; 19.00 Kurzfilmwettbewerb & Preise

Samstag, 21.11.15, 10.30 -13:00, VHS Freiburg, Rotteckring 12
mit VHS-Freiburg e.V., FĂŒhrung 14.00 im Treffpunkt Freiburg
Nils Sondermann, Master Sc. SENCE, Energieagentur Regio Freiburg
Stromsparen fĂŒr Zuhause. Mit Demonstration und Messungen.
Ingo Falk, Dipl.-Ing., Energieeffizienz-Beratung-Entwicklung, Freiburg
Strom sparen aktuell – es lohnt sich sehr! Beispiele, Fragerunde

Freitag, 27.11.2015, 19.00 Uhr, UniversitÀt, Stadtmitte Hörsaal 1098
Akira Shibai, Architekt, und weitere japanische Vortragende an der UniversitÀt Freiburg
Japan: Energiewende und Klimaschutz nach Fukushima
Prof. Uwe Leprich, Leiter Institut fĂŒr Zukunftsenergiesysteme IZES, SaarbrĂŒcken
Deutschland: Klimaschutz - Energiewende - Strommarkt. Vom Tiger zum Bettvorleger?
Zuvor FĂŒhrung am Freitag

Samstag, 5.12.2015, 10:30 – 12:45, UniversitĂ€t, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Alternative Ideen fĂŒr Freiburg und Umland anlĂ€sslich UN-Tag des Bodens
Bauen und Wohnen statt Parkplatzorgien und Zersiedelung
Dr. Philipp SpĂ€th, Institut fĂŒr Umweltsozialwissenschaften und Geographie UniversitĂ€t Freiburg
Green City, Eco-City, Smart City: Stadtentwicklung im Vergleich.
Anschließend FĂŒhrung.
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25 Jahre Nationalparkprogramm
Historische Weichenstellung fĂŒr den Naturschutz - Sicherung unserer NaturschĂ€tze bleibt aktuelle Aufgabe

Am 12. September 1990 wurden auf Beschluss des ehemaligen DDR-Ministerrats 14 Großschutzgebiete unter Schutz gestellt und damit ĂŒber den Einigungsvertrag auch fĂŒr das wiedervereinigte Deutschland gesichert. AnlĂ€sslich 25 Jahre Nationalparkprogramm fĂŒr den Osten Deutschlands erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke:

„FĂŒr NaturschĂŒtzer in Ost und West war das eine historische Weichenstellung. Auch heute, 25 Jahre spĂ€ter, hat die Entstehung des Nationalparkprogramms der DDR immer noch etwas Fantastisches. Unter einem enormen Zeitdruck gelang es, die NaturschĂ€tze der DDR in das vereinigte Deutschland hinĂŒber zu retten. Die Initiatoren von damals haben dem Naturschutz damit einen unermesslichen Dienst erwiesen – nicht umsonst hat sich der Begriff des ‚Tafelsilbers der Deutschen Einheit‘ fĂŒr die damals gesicherten Gebiete etabliert. Ein Grund zu feiern also, ohne Frage. Gleichwohl mĂŒssen wir in diesem Moment aber auch den Blick nach vorne richten, denn der Kampf um unsere NaturschĂ€tze ist noch lange nicht gewonnen, wie die aktuelle Diskussion um den Fitness Check der Naturschutzrichtlinien zeigt."
 
 

 
KĂŒstenputz fĂŒr klare VerhĂ€ltnisse
NABU-Aktive reinigen StrĂ€nde und Ufer an Nord-, Ostsee und FlĂŒssen

G7-BeschlĂŒsse von Elmau gegen MeeresmĂŒll jetzt konsequent umsetzen

Zum 30. Mal jĂ€hrt sich der „International Coastal Cleanup Day“ (19.9.) in diesem Jahr. Tausende engagierte MeeresschĂŒtzer treffen sich an diesem Tag weltweit zu Sammelaktionen, um KĂŒsten, StrĂ€nde, Fluss- und Seeufer von MĂŒll zu sĂ€ubern.

„Klare VerhĂ€ltnisse schaffen“ lautet auch das Motto der aktuellen NABU-Imagekampagne „Wir sind was wir tun. Die Naturschutzmacher.“. Mit vielen eigenen Reinigungsaktionen zum „Internationalen KĂŒstenputztag“ setzt der NABU ein wichtiges Zeichen fĂŒr den Meeresschutz und sendet damit ein klares Signal an die Politik. „Genauso wie sich jedes Jahr mehr und mehr Freiwillige fĂŒr saubere KĂŒsten und GewĂ€sser engagieren, fordern wir eine konsequente Umsetzung der beim G7-Gipfel in Elmau getroffenen Vereinbarungen fĂŒr saubere Meere. Dem im Juni verabschiedeten Aktionsplan gegen MĂŒll im Meer mĂŒssen jetzt umgehend Taten folgen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Weltweit sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel und 100.000 MeeressĂ€ugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen MĂŒlls. Nach einer aktuellen „Science“-Studie gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen PlastikmĂŒll ins Meer, der eine große Gefahr fĂŒr Meeresbewohner ist: Robben und Fische verfangen sich in alten Fischernetzen, Wale verwechseln Folien mit ihrer eigentlichen Nahrung und Jungvögel strangulieren sich mit alten Leinen, die ihre Eltern in Nestern verbauen.

„Was wir an der MeeresoberflĂ€che und am Strand finden ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Großteil der AbfĂ€lle gelangt vom Land ins Meer: TĂŒten, Verpackungen, Plastikflaschen und Zigarettenkippen. Um dies zukĂŒnftig zu verhindern, muss die Politik die ordnungspolitischen Weichen stellen. Dazu zĂ€hlt vor allem eine Gesetzgebung, die Mehrwegsysteme fördert, auf Ressourceneffizienz und Langlebigkeit von Produkten setzt und den Verpackungswahnsinn beendet. Initiativen zum Ersatz von EinwegplastiktĂŒten sind dafĂŒr ein wichtiger Anfang, der auf weitere Bereiche des tĂ€glichen Lebens erweitert werden muss“, so NABU-Meeresschutzexperte Nils Möllmann.

Im Aktionszeitraum vom 19. September bis zum 3. Oktober 2015 ruft der NABU, zusammen mit elf seiner Gruppen sowie der NAJU-Kampagne Trashbusters H2O zum Mitmachen bei öffentlichen MĂŒllsammelaktionen auf. Prominent begleitet wird die Sammelaktion in WarnemĂŒnde am 19. September vom GrĂŒnen Europa-Abgeordneten Reinhard BĂŒtikofer.

Die diesjĂ€hrigen NABU-Reinigungsaktionen finden auf Borkum, in Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Bottsand/Kiel, Fehmarn, KĂŒhlungsborn, WarnemĂŒnde, Prora/ RĂŒgen, Lubmin/Greifswald und in Leipzig statt.

Der „International Coastal CleanupDay“, zu Deutsch „Internationaler KĂŒstenputztag“ startete 1986 als Initiative einer Handvoll engagierter MeeresschĂŒtzer in Texas. Er hat sich mittlerweile zur weltweit grĂ¶ĂŸten ehrenamtlichen Aktion fĂŒr den Meeresschutz entwickelt. Allein im Jahr 2014 sammelten die weltweit mehr als 560.000 Freiwilligen etwa 7.250 Tonnen MĂŒll.
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Erfolgreiche Naturschutzarbeit im Internet: 1,64 Millionen (!) Nistkasten-Klicks
Der BUND-Regionalverband am SĂŒdlichen Oberrhein ist bekannt fĂŒr seine umweltpolitisch pointierten Stellungnahmen und Aktionen. Doch neben der Umweltpolitik hat in Freiburg auch die Vermittlung klassischer Naturschutzthemen einen hohen Stellenwert. Über 500.000 Zugriffe verzeichnete jetzt im September 2015 die regionale Internetseite „Nistkasten bauen“. 13 weitere Nistkasten- und Vogelschutzseiten ĂŒber HalbhöhlenbrĂŒter und Nisthilfen fĂŒr Star, Mauersegler, Steinkauz, Schleiereule und Wiedehopf wurden innerhalb weniger Jahre 1,64 Millionen mal aufgerufen. Dies zeigt das große Interesse vieler Menschen an diesem klassischen Naturschutzthema und die Lust selber etwas zu tun. Die hohe Zugriffszahl ist aber auch ein Zeichen dafĂŒr, dass diese BUND-Seiten gut fĂŒr Suchmaschinen optimiert sind. Wenn nur jeder Zehnte, der die Seiten besucht, tatsĂ€chlich auch einen Nistkasten baut, dann wĂ€re dies ein hĂŒbscher kleiner Erfolg fĂŒr den Vogelschutz und den BUND. Übers Internet hat der kleine BUND-RV auch schon ĂŒber 8500 NistkastenbausĂ€tze verkauft und ist zwischenzeitlich ein wichtiger Partner fĂŒr die örtliche Werkstatt fĂŒr Menschen mit Behinderung, die diese KĂ€sten bauen. Insgesamt hatte die regionale Seite www.bund-rvso.de in den letzten Jahren ĂŒber 9 Millionen Zugriffe und wir konnten viele Inhalte in Sachen Umwelt- und Naturschutz vermitteln.
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Autor: Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

 
Neue Intersolar Middle East ab 2016 in Dubai
Nach MĂŒnchen, San Francisco, Mumbai, Sao Paulo und Peking
findet die Intersolar im kommenden Jahr erstmals auch in Dubai
statt. Die internationale Leitmesse der Branche, die von der
FWTM-Tochterfirma FMMI gemeinsam mit der Solar Promotion
International aus Pforzheim weltweit veranstaltet wird expandiert
damit nun auch in die Golfregion, die angesichts der hohen Sonneneinstrahlung,
großer FreiflĂ€chen und eines wachsender
Energiebedarfs fĂŒr die Erzeugung erneuerbarer Energie aus
Sonnenlicht geradezu prÀdestiniert sind. Kooperationspartner
vor Ort ist der GulfSol, der Veranstalter der derzeit laufenden
GulfSol, dmg events.

Vom 19. bis 21. September 2016 können sich die Vertreter der
Branchenvertreter und Investoren im Dubai World Trade Center
erstmals ĂŒber den Ausbau des Solarmarktes in der Region austauschen.
Mit der Entscheidung fĂŒr Dubai hat sich die Intersolar
Middle East den idealen Austragungsort gesichert, um die aufstrebenden
SolarmÀrkte der Region zu erreichen. Die Reichweite
umfasst neben Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien,
Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch
den Norden Afrikas mit LĂ€ndern wie Ägypten, Tunesien und Marokko.
 
 

 
Die Vorarbeiten der Landesregierung tragen jetzt FrĂŒchte
Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender Baden-WĂŒrttemberg des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zu den aktuellen Zahlen der Landesregierung zum Ausbau der Windkraft:

„Der BWE sieht erfreut den deutlichen Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen. HierfĂŒr waren auf politischer Ebene erhebliche Vorarbeiten notwendig: die Novellierung des Landesplanungsgesetzes, der Windkrafterlass, die Beratung von Planern und Investoren, die Schulung von Mitarbeitern der Genehmigungsbehörden, u. a. Die Landesregierung hat hier wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt FrĂŒchte.“

„Gleichzeitig sieht der BWE mit Sorge in die Zukunft: Ab 2017 sollen die VergĂŒtungen fĂŒr Windkraftstrom ĂŒber Ausschreibungen ermittelt werden. Das genaue Verfahren wird derzeit in Berlin beraten. FĂŒr die Windkraft in Baden-WĂŒrttemberg wird es entscheidend sein, dass dabei nicht allein der Preis ĂŒber den Zuschlag entscheidet, sonst wĂŒrden die baden-wĂŒrttembergischen Standorte gegenĂŒber den ertragreicheren norddeutschen Standorte den KĂŒrzeren ziehen und die jetzt so erfreulichen Zubauzahlen wĂ€ren bald Vergangenheit. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“
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