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Verschiedenes

 
NABU: Aufruf „Grundsteuer: ZeitgemĂ€ĂŸ!“ durch IW-Analyse bestĂ€tigt
Finanzminister mĂŒssen Bodensteuer endlich ernsthaft in ErwĂ€gung ziehen

Eine vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am heutigen Mittwoch vorgelegte Analyse stellt die von den Finanzministern des Bundes und der LĂ€nder bisher in Betracht gezogenen Modelle zur Reform der Grundsteuer grundlegend in Frage. Jahrelang prĂŒfen und verwerfen die Finanzminister eine Modellvariante nach der anderen ohne zu einem Konsens zu gelangen. Bis heute weigert sich die Finanzministerkonferenz als Ganzes konsequent und gegen die Empfehlung einzelner BefĂŒrworter in den eigenen Reihen, den von vielen Seiten geforderten und sich aus vielerlei GrĂŒnden auch aus NABU-Sicht geradezu aufdrĂ€ngenden Lösungsansatz einer Bodensteuer ernsthaft in ErwĂ€gung zu ziehen.

„Angesichts der vom IW Köln vorgelegten Ergebnisse erwarten wir von den Finanzministern nun endlich eine detaillierte, ergebnisoffene und konstruktive Auseinandersetzung mit den beiden lĂ€ngst bereit stehenden Bodensteuermodellen. Aufgrund ihrer Einfachheit und Klarheit und weil sie den Menschen unmittelbar einleuchtet, könnte eine als Bodensteuer ausgestaltete Grundsteuer sogar den allseits erhofften Konsens zwischen allen 16 BundeslĂ€ndern und dem Bund bringen“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke und JĂŒrgen LĂŒbbers, BĂŒrgermeister der Samtgemeinde Barnstorf im Landkreis Diepholz, im Namen aller Erstunterzeichner und UnterstĂŒtzer des Aufrufs „Grundsteuer: ZeitgemĂ€ĂŸ!“.

Die aktuellen PlĂ€ne der Finanzminister sind rĂŒckwĂ€rtsgewandt und schĂ€dlich sowohl fĂŒr die gemeindliche Entwicklung als auch fĂŒr Natur und Umwelt. Demnach wĂŒrden Investitionen auf BaugrundstĂŒcke und in GebĂ€ude kĂŒnftig noch mehr als bisher steuerlich bestraft. Die vielerorts zu beklagende, ineffiziente (Nicht-)Nutzung bebauter und bebaubarer GrundstĂŒcke und somit auch die Zersiedlung wĂŒrden fortgesetzt, wenn nicht gar angeheizt – entgegen jede Vernunft und ungeachtet fortdauernder sozialer und gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen.

„Es kann nicht sein, dass die neue Grundsteuer denjenigen schlechter stellt, der so baut wie es das Baurecht vorgibt bzw. erlaubt oder beispielsweise die KfW-Förderung zur energetischen Modernisierung quasi durch die HintertĂŒr neutralisiert. Wer ein leer stehendes GebĂ€ude saniert und wieder in Nutzung bringt, wer sein Haus modernisiert, den Dachstock ausbaut oder einen Anbau realisiert, sollte dafĂŒr nicht mit einer höheren Grundsteuer bestraft werden, sondern einen kleinen Orden erhalten“, so Tschimpke. Landauf, landab, selbst in besten Lagen, bleiben BaulĂŒcken, Gewerbebrachen oder leere GebĂ€ude jahre- oder gar jahrzehntelang ungenutzt. Die Grundsteuer auf solche GrundstĂŒcke ist vergleichsweise niedrig, in der Regel praktisch vernachlĂ€ssigbar, oder sie wird den EigentĂŒmern sogar gĂ€nzlich erlassen. Damit gibt es keinen nennenswerten Anreiz fĂŒr deren Nutzung oder Vermarktung. Spekulative Gewinne und ĂŒberhöhte Mieten im GrundstĂŒcks- und Wohnungsmarkt sind die Folge. FĂŒr die Finanzminister ist all dies offenbar kein Problem.

Dazu meint SamtgemeindebĂŒrgermeister JĂŒrgen LĂŒbbers: „Viele StĂ€dte und Gemeinden suchen hĂ€nderingend nach sofort verfĂŒgbaren GebĂ€uden und unmittelbar zum Verkauf stehenden, innerörtlichen BauflĂ€chen. Gleichzeitig erzĂ€hlen uns deren private EigentĂŒmer Geschichten einer fernen Zukunft: vom angeblich kurz bevorstehenden, aber jahrelang nicht zustande kommenden geschĂ€ftlichen Durchbruch, oder vom Enkelkind, das sich eines Tages mit seiner Familie, die erst noch geboren werden muss, angeblich genau nebenan niederlassen wird. Eine Grundsteuer nur auf den Boden wĂŒrde das spekulative ZurĂŒckhalten von Immobilien teurer machen und brĂ€chte deutlich Bewegung in den GrundstĂŒcksmarkt und damit mehr FlĂ€chen und GebĂ€ude in Nutzung.“

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Statt immerfort neue Baugebiete auszuweisen, mĂŒssen wir die vorhandenen GebĂ€ude und innerörtlichen BauflĂ€chen möglichst effizient nutzen. Jede BaulĂŒcke, die geschlossen wird, jedes leer stehende GebĂ€ude, das wieder in Nutzung gelangt, ist nĂŒtzlich – weil ein Neubau auf der grĂŒnen Wiese weniger. DafĂŒr brauchen wir die Grundsteuer als Bodensteuer.“

Der bereits im Dezember 2013 veröffentlichte Aufruf „Grundsteuer: ZeitgemĂ€ĂŸ!“ findet eine breite zivilgesellschaftliche und verbĂ€nde- und parteiĂŒbergreifende Zustimmung. Er wurde bisher unterzeichnet von insgesamt 42 BĂŒrgermeistern und OberbĂŒrgermeistern unterschiedlichster politischer Couleur, 25 VerbĂ€nden und Organisationen, darunter der NABU, das IW Köln, der Deutsche Mieterbund, der Bundesverband fĂŒr Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) und verschiedene weitere Umwelt-, Wirtschafts- und SozialverbĂ€nde, sowie zahlreichen Privatpersonen. Die Aufrufunterzeichner appellieren an die Finanzminister des Bundes und der LĂ€nder, bei ihren Überlegungen zur Reform der Grundsteuer eine unverbundene, ausschließlich an Grund und Boden anknĂŒpfende Bemessungsgrundlage vertieft zu untersuchen.
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Naturschutzoffensive fĂŒr Deutschland
Umweltministerium stellt Initiative fĂŒr die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland vor

UmweltverbÀnde: Zeit der Sonntagsreden ist vorbei

AnlĂ€sslich der Bekanntgabe einer neuen Initiative zum Schutz der biologischen Vielfalt durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fordert eine Allianz der großen deutschen UmweltverbĂ€nde ein konsequentes Handeln der gesamten Bundesregierung. Nach EinschĂ€tzung von BUND, DNR, DUH, NABU und WWF können die selbstgesteckten Ziele der Bundesregierung zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland bis 2020 nur noch erreicht werden, wenn massiv umgesteuert werde. Ziele, die bis spĂ€testens 2015 hĂ€tten erreicht werden sollen, wurden zudem klar verfehlt. Die „Zeit der wohlklingenden Sonntagsreden“ sei vorbei.

Zahlreiche Schutzgebiete, so die Kritik der VerbĂ€nde, seien in einem schlechten Zustand, es gebe keine ausreichende Vernetzung und der Artenschwund in Deutschland sei weiterhin ungebremst dramatisch. Die angekĂŒndigte Umsetzungsinitiative wurde in einer gemeinsamen ErklĂ€rung der Umweltschutzorganisationen als „dringend notwendiges Zeichen zur rechten Zeit“ bewertet. Bundesregierung und LĂ€nder mĂŒssten jetzt endlich dafĂŒr sorgen, dass die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) mit Leben gefĂŒllt und umgesetzt werde. AusdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt wurde, dass Hendricks mit der Forderung nach einer grundlegenden Neuausrichtung der Agrarsubventionen eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Diskussion angestoßen habe.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger forderte vor allem Verbesserungen beim Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000: „Die Natura 2000-Schutzgebiete sind grĂ¶ĂŸtenteils in einem schlechten Zustand. Bei einer Vielzahl von ihnen fehlen festgeschriebene Schutzziele und ausreichende ManagementplĂ€ne. Es mangelt außerdem an Wanderkorridoren, damit ein Austausch von Arten zwischen den Gebieten möglich ist. Erforderlich ist außerdem eine bundesweite Biotopverbundplanung, fĂŒr deren Umsetzung alle zustĂ€ndigen Bundesministerien gemeinsam verantwortlich sein mĂŒssen.“

DUH-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Sascha MĂŒller-Kraenner ergĂ€nzt: „Die NBS ist eine Regierungsstrategie, zu deren Umsetzung alle Bundesministerien beitragen mĂŒssen. Alle Planungen und Gesetze der Bundesregierung mĂŒssen auf ihre VertrĂ€glichkeit fĂŒr die biologische Vielfalt als Grundlage allen Lebens hin ĂŒberprĂŒft werden, wie wir bereits zum Beginn der UN-Dekade zur Biologischen Vielfalt 2010 gefordert haben. Jetzt zu deren Halbzeit nach fĂŒnf Jahren und Fortschritten nur in wenigen Bereichen ist es höchste Zeit, dass die gesamte Bundesregierung ihre Verantwortung fĂŒr die Umsetzung wahrnimmt.“

DNR-VizeprĂ€sident Leif Miller hebt die internationale Verantwortung Deutschlands hervor, die es ebenso zu berĂŒcksichtigen gelte: „Als Mitunterzeichner der 2030-Agenda fĂŒr Nachhaltige Entwicklung ist Deutschland aufgefordert, den Schutz der biologischen Vielfalt zu gewĂ€hrleisten. Wir können es uns nicht leisten, im eigenen Land zu versagen, wenn wir gleichzeitig den Erhalt der globalen Ökosysteme einfordern.“

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke betont die entscheidende Bedeutung einer verantwortlichen Landnutzungspolitik: „Die nicht-nachhaltige Landnutzung ist das Hauptproblem im Natur- und Umweltschutz. Ich bin froh, dass Ministerin Hendricks mit der Abschaffung der Agrarsubventionen klar Ross und Reiter benennt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist nun gefordert, eine Neuausrichtung der Agrarförderung nach dem Prinzip ‚Geld gegen Leistung‘ aktiv zu unterstĂŒtzen.“

WWF-Vorstand Christoph Heinrich fordert einen massiven Ausbau der Investitionen fĂŒr biologische Vielfalt seitens des Bundes und der LĂ€nder. Schließlich belegt eine vom Bundesumweltministerium selbst in Auftrag gegebene Studie, dass zur Wiederherstellung und zum Erhalt wichtiger Ökosysteme in Deutschland jĂ€hrlich rund drei Milliarden Euro notwendig wĂ€ren. „Investitionen in unsere BiodiversitĂ€t lohnen sich letztlich fĂŒr alle BĂŒrger, denn sie sichern uns Leistungen der Natur, die umgerechnet einen Mehrwert von neun Milliarden Euro haben. Dazu zĂ€hlen etwa die Bereitstellung von sauberem Wasser, positive Klimawirkungen und vielfĂ€ltige Erholungslandschaften.“
 
 

NABU-Zahl des Monats
MöwenkĂŒken neben einer Plastikflasche auf Trischen / Foto: NABU/J. Baer
 
NABU-Zahl des Monats
1.200 Kilogramm MĂŒll beim Internationalen KĂŒstenputztag gesammelt

252 NABU-Aktive engagierten sich fĂŒr saubere StrĂ€nde

In diesem Jahr befreiten so viele Menschen wie nie zuvor die deutschen StrĂ€nde im Rahmen des Internationalen KĂŒstenputztags von MĂŒll. Insgesamt 252 NABU-Freiwillige sammelten an elf verschiedenen Orten insgesamt 1.200 Kilogramm. Gefunden wurden vor allem Plastikflaschen, Einweggrills und Zigarettenkippen. Mehr als 3.000 Zigarettenreste sammelte eine Gruppe allein an einem StrandstĂŒck von nur 60 Metern.

Weltweit sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel und 100.000 MeeressĂ€ugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen MĂŒlls. Nach einer aktuellen „Science“-Studie gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen PlastikmĂŒll ins Meer.

Um kĂŒnftig zu verhindern, dass MĂŒll ins Meer gelangt, sind neue Weichenstellungen vonseiten der Politik notwendig. Dazu zĂ€hlen: eine Förderung von Mehrwegsystemen, bessere Ressourceneffizienz und die Langlebigkeit von Produkten.

Seit fĂŒnf Jahren ruft der NABU zum Mitmachen beim „International Coastal Cleanup Day“ auf. Die Aktion - zu Deutsch „Internationaler KĂŒstenputztag“ - startete 1986 als Initiative engagierter MeeresschĂŒtzer in Texas. Sie hat sich mittlerweile zur weltweit grĂ¶ĂŸten ehrenamtlichen Aktion fĂŒr den Meeresschutz entwickelt. Allein im Jahr 2014 sammelten weltweit mehr als 560.000 Freiwillige etwa 7.250 Tonnen MĂŒll.

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"Zu gut fĂŒr die Tonne" - jetzt auch als Wettbewerb!
Das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft wird 2016 erstmals den "Zu gut fĂŒr die Tonne!" ? Bundespreis fĂŒr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung verleihen. Mitmachen können alle, die eine gute Idee haben, mit der LebensmittelabfĂ€lle reduziert werden können. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2015
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EuropÀische Union verfehlt ihre selbst gesteckten Naturschutzziele
Naturschutzrichtlinien zĂŒgig umsetzen - Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend nötig

Der NABU wertet den am heutigen Freitag von der EU-Kommission vorgelegten Zwischenbericht zur Umsetzung der EU-BiodiversitĂ€tsstrategie als deutliche Mahnung, dass die EU-Naturschutzrichtlinien zĂŒgiger umgesetzt werden mĂŒssen. „Der Bericht der EU-Kommission legt schonungslos offen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Amtskollegen ihre selbst gesteckten Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt bis 2020 nicht erreichen werden, wenn die geltenden Gesetze und BeschlĂŒsse nicht endlich zĂŒgig umgesetzt werden“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Die Staatschefs hatten sich im Jahr 2010 verpflichtet, bis 2020 den weiteren Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und geschĂ€digte Ökosysteme wiederherzustellen. Um diese Ziele zu erreichen, wurde 2011 eine EU-BiodiversitĂ€tsstrategie mit sechs prioritĂ€ren Zielen beschlossen, darunter an erster Stelle die vollstĂ€ndige Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und EU-Vogelschutzrichtlinie).

„Die Daten des Kommissionsberichtes bestĂ€tigen die Forschungsergebnisse unseres Dachverbandes BirdLife International, dass einige Arten und LebensrĂ€ume dort profitiert haben, wo die Richtlinien konsequent umgesetzt wurden“, so Miller. Insgesamt weisen aber erst weniger als 25 Prozent aller untersuchten Arten und LebensrĂ€ume einen guten Erhaltungszustand auf, und das Netzwerk von marinen Natura-2000-Gebieten ist noch sehr lĂŒckenhaft. Besonders dramatisch ist die Situation außerhalb von Natura-2000-Gebieten: Als drittes Oberziel der EU-Strategie hatten sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, die negativen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die biologische Vielfalt und die Ökosysteme zu reduzieren. Zudem sollen umweltschĂ€dliche Subventionen bis zum Jahr 2020 abgebaut werden. Die Analyse zeigt aber, dass zum Beispiel der Bestand von Feldvogelarten weiter massiv zurĂŒckgeht. Bei einigen ehemals hĂ€ufigen Arten wie Feldlerche und Kiebitz sind seit 1990 BestandseinbrĂŒche von bis zu 75 Prozent, beim Rebhuhn bis zu 90 Prozent zu verzeichnen.

„Bei der letzten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik haben die EU-Mitgliedstaaten es nicht geschafft, ihr selbst gestecktes Ziel zum Abbau umweltfeindlicher Subventionen und zur Ökologisierung der landwirtschaftlichen Direktzahlungen ernsthaft umzusetzen“, so Miller. Daher sei eine Kurskorrektur in der Agrarpolitik dringend erforderlich. Zudem fordert der NABU vor dem Hintergrund des derzeitigen „Fitness-Checks“ der Naturschutzrichtlinien eine Umsetzungsoffensive von EU-Kommission, Bund und LĂ€ndern fĂŒr den besseren Schutz und die Pflege der Natura-2000-Gebiete sowie einer ausreichenden Finanzierung, statt wertvolle Zeit fĂŒr die von KommissionsprĂ€sident Jean-Claude Juncker vorgeschlagene Öffnung und Neuverhandlung der Richtlinien zu verlieren.

„Erst vor wenigen Tagen haben EU-Kommission und Mitgliedstaaten der Weltgemeinschaft in New York versprochen, sich stĂ€rker fĂŒr den Erhalt der Artenvielfalt und der Ökosysteme als Grundlage allen menschlichen Lebens einzusetzen. Mit den Naturschutzrichtlinien und der BiodiversitĂ€tsstrategie stehen exzellente Instrumente zur Erreichung dieser Ziele zur VerfĂŒgung, sie mĂŒssen nur konsequent umgesetzt werden“, so Miller.
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Garten- und Tiefbauamt beginnt das Car-Sharing-Konzept umzusetzen
Erster Stadtteil ist Vauban – Neun Car-Sharing-Stationen werden fĂŒr 30 Fahrzeuge eingerichtet

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) beginnt das vom
Gemeinderat beschlossene Car-Sharing-Stellplatzkonzept
umzusetzen.

Es werden im gesamten Freiburger Stadtgebiet Car-Sharing-
Stationen im Straßenraum eingerichtet, damit die Car-Sharing-
Fahrzeuge auf reservierten Standorten zuverlÀssig abgeholt
und wieder zurĂŒck gebracht werden können. FĂŒr die
Nutzerinnen und Nutzer von Car-Sharing bietet das vor allem
in dicht besiedelten Stadtteilen große Vorteile.

Im Oktober werden die ersten Car-Sharing-Stationen gebaut.
Begonnen wird im Stadtteil Vauban mit neun Car-Sharing-
Stationen fĂŒr 30 Fahrzeuge. 22 Fahrzeuge werden vom
Anbieter „stadtmobil SĂŒdbaden“ und acht Fahrzeuge vom
Anbieter „GrĂŒne Flotte“ bereitgestellt. Zusammen mit einigen
verbleibenden Standorten auf privater FlĂ€che ergibt sich fĂŒr
die Bewohnerinnen und Bewohner des Vaubans ein
außergewöhnlich gutes Car-Sharing-Angebot.

Car-Sharing leistet einen wichtigen Beitrag zur
Umweltentlastung, da es das private Auto entbehrlich machen
kann. Zudem werden Parkraumbedarf und die Anzahl der
Autofahrten reduziert. Somit trÀgt Car-Sharing auch zur
Verringerung von CO2-Emissionen bei.

Car-Sharing hat aber auch eine große soziale Komponente,
da es die Möglichkeit bietet, die hohen Fixkosten eines
eigenen Autos einzusparen – aber trotzdem bei Bedarf ein
Fahrzeug zur VerfĂŒgung zu haben. Car-Sharing kann also
einen Beitrag zur Kostensenkung des Wohnens in der Stadt
leisten.

Insgesamt wird die Stadt 68 Car-Sharing-Stationen bis Mitte
2016 einrichten. Damit wird die Verwaltung nach und nach ein
flÀchendeckendes, wohnortnahes Car-Sharing-
Stellplatzangebot mit fest reservierten ParkplÀtzen im
öffentlichen Straßenraum anbieten können.

Car-Sharing-StellplĂ€tze im Straßenraum bereitzustellen, war
eine der großen Herausforderungen fĂŒr die Stadtverwaltung,
da es bislang bundesweit keine verbindliche Rechtsgrundlage
gibt. Daher erarbeitete das federfĂŒhrende GuT in einem sehr
aufwÀndigen Verfahren ein stadtweites Car-Sharing-
Stellplatzkonzept. Intensiv wurden die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger
sowie die BĂŒrgervereine beteiligt.



 
 

Manager fĂŒr die Energiewende im Quartier
Die Teilnehmer am Kurs fĂŒr Quartiersmanagement
 
Manager fĂŒr die Energiewende im Quartier
Fortbildung fĂŒr Quartiersmanager trĂ€gt erste FrĂŒchte
NĂ€chste Runde ab dem 09. Oktober

Freiburg, 14.09.2015: Die Energiewende muss auf Quartiersebene umgesetzt werden. Daher bewilligt die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) seit drei Jahren Mittel fĂŒr die Erstellung energetischer Quartierskonzepte. Zu deren Umsetzung gibt es Fördermittel fĂŒr die Einstellung qualifizierter Sanierungsmanager. Neun TeilnehmerInnen haben sich 2014 das nötige Know-how in der berufsbegleitenden Fortbildung von fesa e.V. und dem Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) angeeignet. Als kommunale KĂŒmmerer im Quartier, Mitarbeiter von Klimaschutzagenturen und Energieversorgern nutzen sie ihr Wissen fĂŒr die Energiewende vor Ort. Ab dem 09. Oktober 2015 bieten fesa und ifpro die erfolgreiche Fortbildung nun zum zweiten Mal gemeinsam an.

Klimaschutzmanager Florian Heiselbetz von der Klimaschutz-Agentur des Landkreises Reutlingen hat die Fortbildung zum Quartiersmanager im letzten Jahr absolviert und gerade sein erstes Quartierskonzept fĂŒr den Landkreis Reutlingen erstellt. Ein zweites ist in Arbeit. "Wir sind auf dem besten Weg in Richtung Umsetzungsphase, in der ich als Sanierungsmanager unterstĂŒtzen werde", bekrĂ€ftigt Heiselbetz. "Gerade auch unser gemeinsamer Kurs hat viel dazu beigetragen, solche Projekte zu managen und die Handlungsnotwendigkeiten aufzuzeigen. Im TagesgeschĂ€ft unseres Unternehmens bilden Quartierskonzepte bereits jetzt ein starkes Standbein. FĂŒr das neue Jahr konnten nach einem Pilot-Konzept bereits nachfolgende Quartiere akquiriert werden, in denen mein Team und ich die energetische Sanierung initiieren und betreuen dĂŒrfen. Ein toller Erfolg fĂŒr mich und ein Riesengewinn fĂŒr unsere Region sowie fĂŒr den Klimaschutz.“

Praxisnahes Wissen fĂŒr Stadtteile und Gemeinden

In fĂŒnf Modulen ĂĄ zwei Tagen vermittelt die Fortbildung praxisnahes Wissen fĂŒr die Umsetzung energetischer Maßnahmen in Stadtteilen und Gemeinden. FĂŒr eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzkonzepten ist es dabei wichtig, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger frĂŒhzeitig einzubeziehen. Der Sanierungsmanager oder die Sanierungsmanagerin ist die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bevölkerung. Neben einer umfassenden EinfĂŒhrung in Instrumente und Planung Energetischer Stadtsanierung stehen daher von Anfang an BĂŒrgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Stundenplan. Prozess- und Projektmanagement, Monitoring, Evaluation und Finanzierung sind ebenso Bestandteile der berufsbegleitenden Weiterbildung. Parallel zum Kurs erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes Übungsprojekt – idealerweise aus ihrem kommunalen Alltag. "Meine kursbegleitende Projektarbeit konnte ich direkt in meiner Kommune umsetzen", sagt Thomas Kölschbach, Stadtbauamtsleiter aus Meßkirch. "Sehr spannend war es, das Konzept der stĂ€dtischen Quartiere auf den strukturschwachen lĂ€ndlichen Raum zu ĂŒbertragen - eine Dorfentwicklung auf dem energetischen Sektor."

Fortbildung abgestimmt auf die Anforderungen der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW)

Bundesweit hat das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ bei den Kommunen große Resonanz gefunden. Schon weit ĂŒber 300 Quartierskonzepte wurden bewilligt. Viele StĂ€dte und Gemeinden, auch in Baden-WĂŒrttemberg, sind auf der Suche nach qualifiziertem Personal oder haben bereits Sanierungsmanager eingestellt. Die vom fesa e.V. und ifpro geschaffene Fortbildung ist die erste dieser Art deutschlandweit, welche gezielt abgestimmt auf die hohen KfW-Anforderungen die benötigten Kompetenzen fĂŒr das neue Berufsbild „Sanierungsmanager“ entwickelt. „Erfahrene und sympathische Referenten sowie eine kleine Gruppe bieten viel Wissenstransfer rund um das Thema erneuerbare Energien und Klimaschutz“, sagt David Schwering von den ElektrizitĂ€tswerken Schönau. „Anhand umgesetzter Projekte im Bereich WĂ€rmenetze im Quartier half mir insbesondere die Erfahrung der Referenten, HĂŒrden einer erfolgreichen Umsetzung aufzuzeigen.“

FĂŒnf Unterrichtsblöcke und kursbegleitende Praxisarbeit

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Kommunen, die ihr eigenes Personal fĂŒr die neue Aufgabe qualifizieren möchten, als auch an Hochschulabsolventen, Energieberater, Architekten oder Bauingenieure und andere motivierte Menschen, die sich gezielt im Bereich energetische Stadtsanierung und Quartiersmanagement weiterbilden möchten. Die fĂŒnf Unterrichtsblöcke finden jeweils freitags und samstags zwischen dem 09. Oktober und dem 12. Dezember 2015 in Freiburg statt und umfassen insgesamt 80 Unterrichtseinheiten PrĂ€senzzeit. FĂŒr die kursbegleitende Praxisarbeit sind weitere 20 Unterrichtseinheiten angesetzt. Die Kosten betragen 1.890 Euro. Wie beim Kurs „Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement“ werden die Kursinhalte von erfahrenen Praktikern aus der Region vermittelt.

Die einzelnen Kurstermine und die detaillierten Inhalte sind auf www.energieautonome-kommunen.de/weiterbildung zu finden.

FĂŒr weitere Informationen
Karin Jehle, Chefredakteurin fesa e.V.
Telefon 07 61 – 40 73 61
jehle@fesa.de

Dr. Wulf Westermann, Projektleiter ifpro
Telefon 0761 – 51 91 43 19
westermann@ifpro.de
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ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2015
Die Oktober-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 25.09. im Handel
 
ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2015
Aus dem Inhalt

Test: Kartoffeln
Israel und Ägypten liefern im großen Stil Kartoffeln fĂŒr den deutschen Markt. FĂŒr den Anbau in der WĂŒste zapfen sie die dort knappste Ressource an: Wasser. Die deutschen Bauern haben die Kartoffelproduktion zurĂŒckgefahren – obwohl die Knolle hierzulande viel weniger Wasser braucht. Die Laboruntersuchungen, die ÖKO-TEST durchfĂŒhren ließ, zeigten zudem, dass bei vielen Kartoffeln die Pflanzengiftstoffe Solanin und Chaconin ĂŒber dem von der WHO als gesichert nicht toxisch wirkenden Wert von 100 Milligramm pro Kilogramm liegen. Ebenso wurden RĂŒckstĂ€nde von Pestiziden analysiert.

Test: Stilleinlagen
ÖKO-TEST hat sowohl Einweg- als auch Mehrwegmodelle auf Inhaltsstoffe und FunktionalitĂ€t untersucht. Nur ein Produkt schafft die Bestnote. Denn in einigen Einwegeinlagen stecken unter anderem halogenorganische Verbindungen, von denen viele allergieauslösend, krebserregend und/oder umweltbelastend sind, ebenso optische Aufheller. Im Praxistest wertet ÖKO-TEST manche Marken ab, weil sie etwa nicht ausreichend Testmilch aufsaugten und stark zurĂŒckfeuchteten.

Test: KinderschreibtischstĂŒhle
Wer einen ordentlichen Stuhl fĂŒr sein Kind sucht, muss schon etwas Geld in die Hand nehmen. Die billigen Produkte krachen mit „ungenĂŒgend“ durch, weil sie die SicherheitsprĂŒfung nicht bestanden haben. Einige waren beispielsweise nicht standfest genug, bei anderen hat das Labor mögliche Quetschstellen fĂŒr Finger, HĂ€nde, Zehen und FĂŒĂŸe identifiziert. ÖKO-TEST entdeckte bei vier Modellen zudem einen Hohlraum unter dem Bezugsstoff oder dem SitzflĂ€chen-Polster, welcher dem Verbraucher eine grĂ¶ĂŸere Polsterdicke vortĂ€uschen soll. Dazu gab es auch jede Menge Schadstoffe.

Test: Concealer
Concealer sollen dunkle Augenringe kaschieren. Im Test haben jedoch fast alle konventionellen Produkte einen großen Makel: Sie enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe wie Chlorphenesin, das im Verdacht steht, Allergien auszulösen, oder Parabene, die vermutlich hormonell wirken. In einem Produkt ist sogar ein Konservierungsmittel eingesetzt, das im Produkt und schlimmstenfalls auf der Haut Formaldehyd freisetzen kann. Wenigstens die Naturkosmetik konnte voll und ganz ĂŒberzeugen.

Test: Matratzentopper
Wer mit der eigenen Matratze nicht mehr zufrieden ist, kann versuchen, mit einem Topper die Liegeeigenschaften zu optimieren. ÖKO-TEST ließ die dicken Auflagen einer umfangreichen ergonomischen und mikroklimatischen PrĂŒfung unterziehen und auch testen, ob sie mit Schadstoffen belastet sind. Die positive Nachricht ist, dass alle Matratzentopper die Liegeeigenschaften einer harten Matratze verbessern. Leider gibt es auch viel Negatives zu berichten, wie etwa dass bei manchen Produkten Feuchtigkeit schlechter abgeleitet wird und man deshalb beim Schlaf ganz schön ins Schwitzen kommt.

Test: Krillöl- und AlgenölprÀparate
Krill ist Nahrung fĂŒr Wale, Pinguine – und in Fischfarmen. Wegen des hohen Gehalts an Omega-3-FettsĂ€uren ist das Öl des kleinen Krebses aber auch begehrt fĂŒr NahrungsergĂ€nzungsmittel. Die Nachfrage bleibt nicht ohne Folgen fĂŒr die Ökologie der Antarktis. Dabei brauchen wir die Produkte ernĂ€hrungsphysiologisch gar nicht. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass den PrĂ€paraten teilweise unnötige Aromen zugesetzt sind und die Hersteller mit ihren Gesundheitsversprechen zu weit gehen.

Test: Paar Wandersocken
Die Hersteller bewerben ihre StrĂŒmpfe als textiltechnische Alleskönner, die je nach Klima kĂŒhlen oder wĂ€rmen, den Tritt dĂ€mpfen, Feuchtigkeit abfĂŒhren und vor Blasen schĂŒtzen. ÖKO-TEST hat sie im Labor auf Schadstoffgehalt, Farbabrieb und AtmungsaktivitĂ€t ĂŒberprĂŒfen lassen. Es zeigte sich, dass auch in teuren BergstrĂŒmpfen wunde FĂŒĂŸe möglich sind. Einige Hersteller machen zudem falsche Wirkversprechen. Wenigstens ist die Schadstoffbelastung okay.

Test: nachhaltige Fonds
Nicht alle grĂŒnen Fonds sind so sauber, wie sie vorgeben. Über die HĂ€lfte der Fonds im Test entpuppte sich mehr oder weniger als Mogelpackung, die nicht hĂ€lt, was sie verspricht. ÖKO-TEST fand etwa Aktien von Unternehmen, die zu den 100 grĂ¶ĂŸten Luft- oder Wasserverschmutzern der Welt zĂ€hlen oder auf der Liste der 100 grĂ¶ĂŸten Verursacher von Treibhausgaseffekten zu finden sind, ebenso Titel von Banken, die in die Finanzierung schmutziger Projekte involviert sind, zu den Verursachern der Finanz- und Eurokrise zĂ€hlen, ja sogar in betrĂŒgerische AktivitĂ€ten und Marktmanipulationen verwickelt sind.

Test: Zahnzusatzversicherungen
Bei Zahngesundheit ist Schluss mit staatlichem Schutz. Die gesetzlichen Kassen lassen die Kunden weitgehend allein. Privater Zahnschutz hÀlt aber nicht, was er verspricht. Vollschutz gibt es keinen, der schlechteste Tarif hat eine Erstattungsquote von nur noch 8,3 Prozent. Wer nur selten Leistungen abfordert, macht sogar hohe Verluste.

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Dieses Mal im Heft: Geld und Rente

Geldanlage: Raus aus der Zinsfalle
Die anhaltende Niedrigzinsphase kommt Deutschlands Sparern und Anlegern mittlerweile teuer zu stehen. Denn mehr als 76 Prozent ihres Geldvermögens werden nach wie vor in schlecht verzinsten Anlagen bei Banken und Versicherern geparkt. Das zehrt am Vermögen. Dabei lÀsst sich die Altersvorsorge mit einem bisschen mehr Mut zu kontrolliertem Risiko auch in zinslosen Zeiten retten.

UnzulĂ€ssige BankgebĂŒhren: Rote Karte fĂŒr die Bank
Um auch in Niedrigzinszeiten gut zu verdienen, drehen Banken und Sparkassen immer krĂ€ftiger an der GebĂŒhrenschraube. Doch Kunden mĂŒssen sich nicht alles bieten lassen. Bei unberechtigten Entgelten – und deren Liste wird immer lĂ€nger – lohnt Gegenwehr. Dann gibt es Geld zurĂŒck.

Kauderwelsch verstehen: Vorsicht Falle
Wenn es um Versicherungen geht, gilt fĂŒr viele Verbraucher: Sie kaufen die Katze im Sack. ÖKO-TEST zeigt die gefĂ€hrlichsten Fallen.

Versicherungscheck: Besser und gĂŒnstiger geht fast immer
Die meisten Deutschen zahlen viel zu viel fĂŒr ihren Versicherungsschutz. Zwischen wichtigem und unsinnigem Schutz können Verbraucher oft nicht unterscheiden.

Geld von der Versicherung: FrĂŒhzeitig Waffengleichheit herstellen
Immer wieder wird berichtet, dass Opfer oft jahrelang um ihre EntschĂ€digung kĂ€mpfen mĂŒssen. Verschleppen und verweigern Versicherer systematisch die Leistung?
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